{"id":82440,"date":"2022-03-30T08:18:33","date_gmt":"2022-03-30T06:18:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440"},"modified":"2022-03-30T08:18:33","modified_gmt":"2022-03-30T06:18:33","slug":"hinweise-des-tages-4079","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h01\">Demn&auml;chst wird wieder &uuml;ber Kriegskredite abgestimmt &ndash; Eine Zerrei&szlig;probe f&uuml;r die SPD?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h02\">Wer Frieden will, muss Frieden vorbereiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h03\">Der Erdgaspoker der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h04\">Pfeifen im dunklen Walde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h05\">Da&#287;delen teilt gegen Lafontaine-Kritiker aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h06\">Regierungslinke in der Offensive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h07\">US-Henker will Krieg: Joe Biden nennt Putin einen Schl&auml;chter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h08\">&ldquo;Die L&uuml;ge von der Unschuld der USA&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h09\">Ist das Investitionsabkommen zwischen der EU und China tot?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h10\">Die Freiheit muss nicht begr&uuml;ndet werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h11\">Geldverschwendung w&auml;hrend Corona: Ein Untersuchungsausschuss ist f&auml;llig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h12\">&ldquo;Spekulative &Uuml;bertreibungen&rdquo; &ndash; Immobilienblase in Deutschland k&ouml;nnte bald platzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h13\">LKW-Streik f&uuml;hrt zu Versorgungsengp&auml;ssen in ganz Spanien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h14\">Neue Vorw&uuml;rfe: Die Echtheit von Hunter Bidens Laptop wurde best&auml;tigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h15\">&ldquo;Nowhere is Safe&rdquo; beschuldigt Myanmar der gezielten T&ouml;tung durch Scharfsch&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82440#h16\">Anhaltende Polizeigewalt gegen Demonstrierende in Chile<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Demn&auml;chst wird wieder &uuml;ber Kriegskredite abgestimmt &ndash; Eine Zerrei&szlig;probe f&uuml;r die SPD?<\/strong><br>\nBei vielen SPD-Mitgliedern schlug das wie ein Blitz aus heiterem Himmel ein, als Bundeskanzler Scholz am Sonntag dem 27.02 2022 im Bundestag eine Zeitenwende verk&uuml;ndete.<br>\nDamit meinte er eher eine politische 180-Grad-Wende: Deutschland will nun Waffen an die Ukraine liefern und unterst&uuml;tzt harte Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Vor allem aber will Olaf Scholz ein Sonderverm&ouml;gen von 100 Milliarden Euro f&uuml;r die Aufr&uuml;stung bilden, das im Grundgesetz verankert werden soll und wie schon lange von den USA gefordert, dauerhafte R&uuml;stungsausgaben von &uuml;ber zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts pro Jahr bereitstellen.<br>\nBesonders die &auml;lteren SPD-Mitglieder, das sind vielfach Menschen, die noch die Parteischulungen engagiert mitgemacht haben und die Parteigeschichte aus dem Effeff aufsagen k&ouml;nnen, wollten es nicht wahrhaben, was sie h&ouml;rten. Hatten sie doch sofort Kaiser Wilhelm vor Augen, der bei Kriegsbeginn 1914 keine Parteien mehr kannte, sondern nur noch Deutsche und erinnerten sich an den mutigen Karl Liebknecht, der als SPD-Reichstagsabgeordneter gegen die Kriegskredite stimmte und daf&uuml;r in seinem weiteren kurzen Leben schlimm b&uuml;&szlig;en musste.<br>\nSo waren es auch die &auml;lteren Parteimitglieder, die sich als erste gegen das Vorhaben der Turbohochr&uuml;stung aussprachen. [&hellip;]<br>\nDemn&auml;chst wird wieder &uuml;ber Kriegskredite abgestimmt<br>\nDas aktuell geplante R&uuml;stungspaket wird wohl ohne Probleme den Bundestag passieren. Auch im Bundesrat ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit sicher, da die vier Regierungsbeteiligungen der Linken f&uuml;r eine Sperrminorit&auml;t nicht reichen. Das Vorhaben der Ampelkoalition, die gigantische Aufr&uuml;stung sogar im Grundgesetz zu verankern, ist mit dem neuen Burgfrieden ohne Probleme m&ouml;glich, eine Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat f&uuml;r eine &Auml;nderung des Grundgesetzes gilt als sicher&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/demnaechst-wird-wieder-ueber-kriegskredite-abgestimmt-eine-zerreissprobe-fuer-die-spd\/#more-13294\">Gewrkschaftsforum<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&raquo;Wir haben mit 27 Millionen Menschenleben bezahlt&laquo;<\/strong><br>\nRussische Veteranen des Zweiten Weltkrieges protestieren gegen deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) k&uuml;ndigte am 27. Februar im Bundestag die finanziell umfangreichste Aufr&uuml;stung in der Geschichte der Bundesrepublik an und bekr&auml;ftigte den am Vortag verk&uuml;ndeten Beschluss seiner Regierung, Kriegswaffen an die Ukraine zu liefern. Noch am selben Tag ver&ouml;ffentlichte das in Moskau ans&auml;ssige &raquo;Spirituelle Zentrum St. Johannes von Kronstadt&laquo; der Russisch-Orthodoxen Kirche auf seiner Internetseite unter der &Uuml;berschrift &raquo;Die Trag&ouml;die in der Ukraine&laquo; einen Brief von &raquo;Veteranen und Kindern des Gro&szlig;en Vaterl&auml;ndischen Krieges an die Regierung und das Volk Deutschlands&laquo;.<br>\nAm 6. M&auml;rz verlinkte der Russische Veteranenverband auf seiner Website den Brief und erkl&auml;rte, er unterschreibe &raquo;jedes Wort des Aufrufs&laquo;. In dessen Vorspann hei&szlig;t es: &raquo;Heute, da die deutsche Regierung beschlossen hat, t&ouml;dliche Waffen an die Ukraine zu liefern, hat sich die Welt ver&auml;ndert &ndash; die Umrisse eines neuen Weltkrieges sind mehr als deutlich sichtbar. Und wieder einmal ist es Deutschland! Aber es gibt ehrliche Menschen in Deutschland, Antifaschisten, und wir hoffen, dass diese Botschaft bei ihnen ankommt. Menschen, die zwischen 1927 und 1945 geboren wurden, haben in Russland den Status von &rsaquo;Kriegskindern&lsaquo;. Dieser Brief kann von all jenen unterzeichnet werden, die diesen Krieg &uuml;berlebt haben.&laquo; Wir dokumentieren den Text des Briefes:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/423619.gro%C3%9Fer-vaterl%C3%A4ndischer-krieg-wir-haben-mit-27-millionen-menschenleben-bezahlt.html%20\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.R.:<\/strong> Dieses einmalige, ausgesprochen emotionale, stark bewegende Textdokument aus aktuellem Anlass ist wirklich sehr zum Lesen zu empfehlen. Es gibt einen nahegehenden tiefen Einblick in das heutige Denken und F&uuml;hlen der russischen Veteranen des Gro&szlig;en Vaterl&auml;ndischen Krieges 1941 bis 1945. Es ist auf jeden Fall bei den Erfahrungen mit der Berichterstattung der deutschsprachigen Printmedien davon auszugehen, dass dieses ergreifende im Innersten anr&uuml;hrende Schreiben der russischen Kriegs-Veteranen der Roten Armee des 2. Weltkrieges an die deutsche Bev&ouml;lkerung leider nicht woanders ver&ouml;ffentlicht wird. Das ist sehr zu bedauern.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Der Text ist auch bei <a href=\"https:\/\/seniora.org\/wunsch-nach-frieden\/der-wunsch-nach-frieden\/aufruf-der-veteranen-und-kriegskinder-des-grossen-vaterlaendischen-krieges-an-das-deutsche-volk-und-die-deutsche-regierung\">seniora.org<\/a> zu finden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wer Frieden will, muss Frieden vorbereiten<\/strong><br>\nIst es unser Ziel, dass dieser Krieg nicht nur der letzte auf europ&auml;ischem Territorium ist, sondern dass wir allem Krieg den Krieg ansagen? Und wie fokussiert sich die Menschheit wieder auf das Einigende: Das gemeinsame &Uuml;berleben, die Vermeidung des nuklearen Holocaust, den Kampf gegen den Klimawandel und den Kampf gegen die weltweit zunehmende soziale Ungleichheit?<br>\nDas sind Fragen, die angesichts der t&auml;glichen Nachrichten aus der Ukraine eine ganz neue Dringlichkeit erfahren.<br>\nDeshalb muss man die Frage stellen, was die westliche Sanktionspolitik, die Russland nun zum am meisten bestraften Land der Welt macht, zum Ziel hat. Um Abschreckung geht es nicht, wie der US-Pr&auml;sident klarstellte. Das Kind war bereits in den Brunnen gefallen.<br>\nAlso geht es um Strafe, genauer gesagt, um eine Strafe, die total ist: Alles, was auf den Weg gebracht wurde, dient der Ver&auml;nderung der politischen und &ouml;konomischen Machtverh&auml;ltnisse in Russland. Es geht also um Regime Change. Der alte Biden war nicht der Erste, der sich in Polen verplapperte. Er hat seine &Auml;u&szlig;erung sp&auml;ter dementiert und dann wieder best&auml;tigt. Inzwischen l&auml;sst sich das westliche Politikziel auch in der Tagespresse nachlesen. Denn das ist der Vorteil des Medienrummels &ndash; einer oder eine ist immer wichtigtuerisch genug, um die Katze aus dem Sack zu lassen. &bdquo;Das wird Russland ruinieren&ldquo; trompetete die deutsche Au&szlig;enministerin schon im Februar.<br>\nDas alles entschuldigt nichts. Wer den Krieg w&auml;hlt, stellt sich gegen das Recht der Vereinten Nationen.<br>\nEs erkl&auml;rt jedoch, warum nicht die ganze Welt Russlands Aggression verurteilt und der westlichen Sanktionspolitik folgt. In allen Debatten im Sicherheitsrat, aber auch in der Abstimmung in der UN-Vollversammlung zeigte sich, dass wichtige Staaten nicht bereit sind, Moskau alleine den Schwarzen Peter zuzuschieben, sondern mit weit gr&ouml;&szlig;erer Differenziertheit die Lage beurteilen, als wir das zu tun pflegen. Diese Staaten wollen nicht l&auml;nger unter der Geisel des Ost-West-Konfliktes leiden. Sie sehen in der westlichen Emp&ouml;rung &uuml;ber die russische Aggression auch die Heuchelei all jener, die bisher vor keinem Krieg zur&uuml;ckschreckten. Und sie erleben eine USA, mit einem gebrechlichen Pr&auml;sidenten, der wieder und wieder &Ouml;l ins Feuer gie&szlig;t, ohne das klar ist, ob er auch meint, was er sagt.<br>\nDie unipolare Welt mit einer einzigen F&uuml;hrungsmacht geht zu Ende, ohne dass festst&uuml;nde, wie sich die Welt k&uuml;nftig ordnen wird. Mit einer Ausnahme: die aktuelle russische F&uuml;hrung hat die bisherige Politik aufgegeben, zum Westen dazugeh&ouml;ren zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/wer-frieden-will-muss-frieden-vorbereiten\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Erdgaspoker der EU<\/strong><br>\nEU lehnt Bezahlung russischen Erdgases in Rubel ab und droht damit einen Lieferstopp auszul&ouml;sen. Wirtschaft warnt vor massiven Einbr&uuml;chen; Versorgung der Bev&ouml;lkerung ist ungewiss.<br>\nBerlin\/Moskau (Eigener Bericht) &ndash; Mit der Ank&uuml;ndigung der EU, russisches Erdgas nicht in Rubel zu bezahlen, droht schon in wenigen Tagen das Ende von Erdgaslieferungen aus Russland. Die G7-Staaten hatten bereits am Montag mitgeteilt, westliche Unternehmen m&uuml;ssten Erdgas weiter in Euro oder in US-Dollar kaufen. Die EU schlie&szlig;t sich dem jetzt an. Weil Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin erkl&auml;rt hat, Moskau k&ouml;nne Euro und US-Dollar sanktionsbedingt nicht mehr wie gehabt nutzen und werde daher nur noch Rubel annehmen, droht nun die Einstellung der russischen Lieferungen. Die deutsche Wirtschaft ist alarmiert; Konzerne wie BASF schlie&szlig;en nicht aus, den Betrieb sogar an riesigen Standorten einstellen zu m&uuml;ssen; Gewerkschaften warnen vor einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit&hellip;<br>\n&bdquo;Keine Bezahlung &ndash; kein Gas&ldquo;<br>\n(&hellip;) F&uuml;r den morgigen Donnerstag wird jetzt erwartet, dass Gazprom, die russische Zentralbank sowie die russische Regierung Pr&auml;sident Putin die Modalit&auml;ten f&uuml;r die Zahlung in Rubel vorlegen; diese werden dann mutma&szlig;lich den westlichen Erdgask&auml;ufern mitgeteilt. Lassen diese sich, wie von Berlin und Br&uuml;ssel gew&uuml;nscht, nicht darauf ein, k&ouml;nnte umgehend ein Lieferstopp folgen. &bdquo;Keine Bezahlung &ndash; kein Gas&ldquo;, hatte Putins Sprecher Dmitrij Peskow am Montag erkl&auml;rt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8884%20\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Am Tropf von Putin: Wurde Robert Habeck &uuml;ber den Tisch gezogen?<\/strong><br>\nDer gr&uuml;ne Wirtschaftsminister meldet einen gro&szlig;en Erfolg aus Katar. Doch nun stellt sich heraus: Die Kataris haben Habeck auflaufen lassen.<br>\nDeutschland will vom russischen Erdgas loskommen, um eine Reaktion auf den russischen Angriff auf die Ukraine zu zeigen. Aktuell kommen laut den aktuellsten Statista-Daten (2020) etwa 49 Prozent des deutschen Erdgases aus Russland. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ist daher Ende M&auml;rz nach Katar gereist und kam mit einer Erfolgsmeldung zur&uuml;ck: Bei seinem Besuch am Wochenende habe Habeck eine langfristige Energiepartnerschaft mit dem Emirat vereinbart, teilte sein Ministerium mit. Nach lange stagnierenden Gespr&auml;chen &uuml;ber Gaslieferungen aus Katar sollten diese nun weiter &bdquo;vorangetrieben&ldquo; werden. Von einem konkreten Deal, wie von Habeck insinuiert, wei&szlig; in Katar niemand etwas.<br>\nLaut Katars Energieminister Saad Sherida al-Kaabi ist es n&auml;mlich gar nicht m&ouml;glich, dass Katar in gro&szlig;em Stil liefert. Al-Kaabi sagte der belgischen Wirtschaftszeitung L&rsquo;Echo vom Dienstag, Katar pr&uuml;fe &bdquo;alle m&ouml;glichen Ma&szlig;nahmen, um Europa in dieser Energiekrise zu unterst&uuml;tzen&ldquo;. Doch kurzfristig sei von Katar nichts zu erwarten: &bdquo;Niemand verf&uuml;gt derzeit &uuml;ber ausreichende Kapazit&auml;ten, um russisches Gas zu ersetzen, und Europa verf&uuml;gt nicht &uuml;ber die notwendige Infrastruktur.&ldquo; [&hellip;]<br>\nAl-Kaabi l&auml;sst dar&uuml;ber hinaus keinen Zweifel daran, dass die Europ&auml;er selbst schuld seien an dem Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/welt-nationen\/am-tropf-von-putin-wurde-robert-habeck-ueber-den-tisch-gezogen-li.219568%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das Energie-Desaster l&auml;sst sich offenbar nicht mehr aufhalten. Aber die Bundesregierung steht in Treue fest zu den USA auch um den Preis des Ruins der deutschen Wirtschaft. Eine j&auml;mmerlichere Regierung hatte Deutschland wohl noch nie.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gas aus Russland: Hunderttausend Stellen in Gefahr<\/strong><br>\nDie Chemieindustrie schl&auml;gt Alarm: F&auml;llt Gas aus Russland kurzfristig aus, sind Arbeitspl&auml;tze bedroht. BASF in Ludwigshafen, dem gr&ouml;&szlig;ten Chemiestandort der Welt, droht sogar ein Produktionsstopp.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/gas-aus-russland-basf-warnt-vor-folgen-des-lieferstopps-17916730.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pfeifen im dunklen Walde<\/strong><br>\nDie westlichen Medien haben ein eindeutiges Narrativ der &bdquo;Zeitenwende&ldquo;. Putins Russland hat seine Ziele nicht erreicht, diese Annahme geht von einem Blitzkrieg aus. Und von dem Ziel, die Ukraine besetzen zu wollen. Der Autor des folgenden Textes vertritt nicht nur in dieser Frage eine andere Ansicht. Er analysiert die Situation des Krieges und der Wirtschaft beider Seiten sowie die Interessen der verschiedenen Beteiligten. Trotz der aktuellen Bedr&auml;ngungen Russlands sieht er Putin mittel- und langfristig in einer besseren Position als den Westen. [&hellip;]<br>\nPutin hat am 24. Februar 2022 eine Grundsatzentscheidung getroffen, wohl kaum ohne vorherige R&uuml;ckversicherung bei China. Diese Entscheidung bedeutet einen v&ouml;lligen Bruch mit dem Westen und die Aufgabe des Westens als wichtigen Wirtschaftspartner Russlands. Dessen war sich Putin v&ouml;llig bewusst und auch der nerv&ouml;sere Dunstkreis um ihn war sich dessen bewusst. Ob das westlichen Geheimdiensten und westlichen Regierungschefs wirklich bewusst ist, bleibt auch einen Monat sp&auml;ter unklar. Misst man die Sache an den Reaktionen westlicher Regierungen, dann haben sie es nicht begriffen und &uuml;ben sich noch in schwerer Verdr&auml;ngung.<br>\nIch m&ouml;chte das an einem Beispiel erl&auml;utern. Wenn der Westen keine erheblichen Zugest&auml;ndnisse macht, steht der Stopp russischer Energielieferungen ins Haus, bevor Europa diesen wirtschaftlich abfangen kann. Das folgt einfach daraus, dass dieser Stopp im Westen erheblich mehr Schaden anrichten w&uuml;rde, selbst dann, wenn Russland nicht bereits fortgeschrittene Planungen f&uuml;r den Absatz freiwerdender Kapazit&auml;ten haben sollte. Putin sucht nur nach einem Weg, die Schuld f&uuml;r den Abbruch der Lieferungen dem Westen zuzuschieben. Nun entfaltet der Westen schon fieberhafte Aktivit&auml;ten, um den Ausfall russischer Lieferungen so weit wie m&ouml;glich auszugleichen. So weit wie m&ouml;glich ist aber nicht sehr weit. Es wirkt so, als ob den Politikern der Ernst der Lage nicht bewusst w&auml;re. Anderenfalls w&uuml;rde die Frage der Energiesicherheit jetzt viel radikaler und ohne jegliche ideologische R&uuml;cksicht aus der Zeit von vor dem 24. Februar angegangen. Stattdessen kann man Regierung und Parlament bei &bdquo;business as usual&ldquo; beobachten. Man k&ouml;nnte denken, nur die Ukraine bef&auml;nde sich in einem Krieg mit Russland und nicht der gesamte Westen in einem hybriden Krieg mit Russland. Wer das denkt, liegt falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/pfeifen-im-dunklen-walde\/%20\">Hintergrund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Interessante Gedanken und Analysen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Da&#287;delen teilt gegen Lafontaine-Kritiker aus<\/strong><br>\nNach der Landtagswahl im Saarland &uuml;bt die Linke-Bundestagsabgeordnete in einem Facebook-Beitrag scharfe Kritik an Teilen ihrer Partei<br>\nNach dem Debakel bei der Landtagswahl im Saarland hat die Linke-Bundestagsabgeordnete Sevim Da&#287;delen in den sozialen Netzwerken scharfe Kritik an Teilen ihrer Partei ge&uuml;bt. Nachdem Die Linke bei der Wahl am Sonntag nur 2,6 Prozent der Stimmen erhalten hatte und sogar aus dem Parlament geflogen war, nahm Da&#287;delen den erst kurz zuvor ausgetretenen Oskar Lafontaine gegen Vorw&uuml;rfe aus den eigenen Reihen in Schutz und teilte daf&uuml;r umso mehr gegen dessen Kritiker*innen aus. &raquo;Nicht diejenigen haben Recht, die &uuml;ber Jahre auf die Ausgrenzung und Marginalisierung von Oskar Lafontaine hingearbeitet haben, weil sie die Partei zu einer woken, identit&auml;tspolitischen Partei ummodeln wollen&laquo;, schrieb sie bei Facebook. [&hellip;]<br>\nSevim Da&#287;delen hingegen kritisiert, bisherige friedenspolitische Gewissheiten der Linken w&uuml;rden zunehmend in Frage gestellt. &raquo;Gebraucht wird eine linke Kraft, die entschieden und unbeirrt Kurs auf V&ouml;lkerrecht, Entspannung und Diplomatie in der Au&szlig;enpolitik h&auml;lt&laquo;, anstatt &raquo;das F&auml;hnchen in den Wind&laquo; zu h&auml;ngen und &raquo;einer Vergr&ouml;&szlig;erung der Nato sowie Waffenlieferungen in Kriegsgebiete&laquo; das Wort zu reden, schreibt die Abgeordnete. Und weiter: &raquo;Wer mit Blick auf den Erfurter Parteitag im Sommer meint, jetzt alle Kraft in das Schleifen au&szlig;en- und friedenspolitischer Maxime stecken zu m&uuml;ssen&laquo;, gebe bereits die n&auml;chsten Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen im Mai verloren&hellip;<br>\nDe Masi zweifelt an Neufanfang<br>\nGanz anders &auml;u&szlig;erte sich Fabio De Masi. &raquo;Eine rationale Linke, die im weitesten Sinne sozialdemokratische Konzepte f&uuml;r Wirtschaft, Umwelt\/Energiepolitik und Au&szlig;enpolitik auf der H&ouml;he der Zeit verk&ouml;rpert, w&auml;re trotz der &ouml;ffentlichen Abges&auml;nge und der Krisen des modernen Finanzkapitalismus n&ouml;tiger denn je&laquo;, schrieb der Ex-Europa-Abgeordnete bei Facebook. Zugleich zeigte er sich skeptisch, ob ein Neuanfang &uuml;berhaupt noch gelingen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1162579.linke-in-der-krise-da%C4%9Fdelen-teilt-gegen-lafontaine-kritiker-aus.html\">nd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Regierungslinke in der Offensive<\/strong><br>\nDie Linke: Parteispitze setzt Neuberufung des &Auml;ltestenrates und Abl&ouml;sung Hans Modrows durch<br>\nAuf Betreiben des gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Parteivorstandes von Die Linke wird der &Auml;ltestenrat der Partei im Mai neu berufen. Der Beschluss des Parteivorstandes erfolgte am Sonnabend nur rund 48 Stunden, nachdem ein Auszug aus einer bereits &uuml;berarbeiteten, bis dahin nur intern verbreiteten Mitteilung &uuml;ber die Beratung des &Auml;ltestenrates vom 17. M&auml;rz beim Kurznachrichtendienst Twitter aufgetaucht war. Dieses Papier war kein Beschluss des &Auml;ltestenrates, sondern als inhaltliche Orientierung &uuml;ber die Debatten des &Auml;ltestenrates f&uuml;r die Gremien der Partei erarbeitet worden.<br>\nDie darin als &raquo;im Raum&laquo; stehend bezeichnete Frage, ob der Krieg in der Ukraine &raquo;nun ein Einmarsch russischer Truppen ist oder sich als ein innerer B&uuml;rgerkrieg der Kr&auml;fte in den neuen Oststaaten und faschistischen Elementen im Westen der Ukraine darstellt&laquo;, hatte umgehend f&uuml;r w&uuml;tende Reaktionen beim rechten Parteifl&uuml;gel und Rufe nach &raquo;Konsequenzen&laquo; gesorgt.<br>\nObwohl das in dem Beschluss des Parteivorstandes nicht ausdr&uuml;cklich so formuliert wurde, l&auml;uft die Entscheidung auf die Abl&ouml;sung des bisherigen Vorsitzenden des &Auml;ltestenrates, Hans Modrow, hinaus. Modrow nahm an der Vorstandssitzung nach jW-Informationen nicht teil. Es ist damit zu rechnen, dass der gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Parteivorstand eine Neuzusammensetzung des &Auml;ltestenrates anstrebt, die sicherstellt, dass von dort keine grunds&auml;tzliche Kritik am Kurs der Parteispitze mehr ausgeht. Anders als im Parteivorstand waren bislang Kritiker des regierungslinken Kurses im &Auml;ltestenrat &ndash; wie &uuml;brigens auch im Bundesausschuss, der zuletzt mit dem &Auml;ltestenrat eng zusammengearbeitet hatte &ndash; stark vertreten und pr&auml;gten dort die Diskussion. Das d&uuml;rfte sich nun &auml;ndern.<br>\nIn dem Beschluss vom Sonnabend, der nach jW-Informationen bei drei Enthaltungen ohne Gegenstimmen zustande kam, weist der Parteivorstand den oben zitierten Satz als &raquo;inakzeptabel&laquo; zur&uuml;ck. Au&szlig;erdem wird festgestellt, dass &raquo;Arbeitsweise und -form&laquo; des &Auml;ltestenrates &raquo;dysfunktional&laquo; seien. Am vierten Aprilwochenende will der Vorstand &uuml;ber die Struktur und zuk&uuml;nftige Arbeitsweise des Gremiums beraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/423347.partei-in-der-krise-regierungslinke-in-der-offensive.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>US-Henker will Krieg: Joe Biden nennt Putin einen Schl&auml;chter<\/strong><br>\nEs war Joe Biden selbst, der am 25. Februar 2021 Luftangriffe mit US-Kampfjets im Osten Syriens an der Grenze zum Irak angeordnet hatte. Angeblich richtete sich der Angriff gegen Einrichtungen pro-iranischer Milizen sowie drei LKW mit Munition. Die genaue Zahl der ermordeten &bdquo;Kollateral-Zivilisten&ldquo; war nicht zu ermitteln. Laut der UN wurden im Syrien-Krieg 350.000 Zivilisten get&ouml;tet. Es waren die USA, die sich am syrischen B&uuml;rgerkrieg mit Millionen Dollar, mit Waffen und der CIA beteiligte. Gern unterst&uuml;tzte man die terroristische Al-Nusra-Front gegen das Assad-Regime. Das Regime wollte ein schweres Verbrechen gegen den Westen ver&uuml;ben: Es wollte gemeinsam mit dem Irak und dem Iran &ndash; eine Erdgas-Pipeline bauen, um iranisches Gas au&szlig;erhalb westlicher Kontrolle ans Mittelmeer zu schaffen. Auch deshalb musste Assad weg.<br>\nMUSS WEG, das war und ist &ndash; ob bei Clinton, Obama oder Biden &ndash; die Dauer-Orientierung der USA. Ob im Irak, in Syrien oder Libyen: Wer den USA und ihren geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen widersprach, musste weg. MUSS WEG, das waren einzelne Politiker, aber gern auch tausende und abertausende Menschen, die sich im &bdquo;Kollateralgebiet&ldquo; aufhielten. US-Bomben und Raketen r&auml;umten sie weg. Diese Kriegsverbrecher wagen es heute, andere als Kriegsverbrecher zu bezeichnen. Wie j&uuml;ngst Joe Biden, der vom russischen Pr&auml;sidenten zu sagen wusste: &bdquo;Dieser Mann darf nicht bleiben&ldquo;. Denn Putin steht der Einverleibung der Ukraine durch die NATO im Weg. Und die Ukraine ist das Sprungbrett zu den Bodensch&auml;tzen Russlands. Darum geht es im Ukrainekrieg. [&hellip;]<br>\nVor allem geht es den USA nicht um Frieden. Denn wenn der US-Pr&auml;sident Biden mitten in der Gefahr eines Weltbrandes seinen Gegner Putin einen &bdquo;Schl&auml;chter&ldquo; nennt, dann f&auml;llt die Maske, dann wei&szlig; man, dass die USA keinen Frieden wollen. Joe Biden, das ist der Mann, der als Obamas Vizepr&auml;sident jeden schmutzigen Krieg der USA aktiv begleitet hat. Biden, das ist der Mann, der mit einer Milliarde US-Dollar als Wahlkampfspende der US-Oligarchen ins Amt gekommen ist. Ausgerechnet der schw&auml;tzt heute vom &bdquo;Kampf zwischen Demokratie und Autokratie&ldquo;. Die Toten in Afghanistan, im Irak und in Syrien haben ihn als Henker kennengelernt. Als einen politischen Funktion&auml;r, der f&uuml;r die Interessen der USA &uuml;ber Leichen geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/us-henker-will-krieg\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Die L&uuml;ge von der Unschuld der USA&rdquo;<\/strong><br>\nDass ausgerechnet Joe Biden, der nicht nur f&uuml;r den (v&ouml;lkerrechtswidrigen) Angriffskrieg gegen den Irak gestimmt &hellip;, sondern auch das zwanzig Jahre andauernde Gemetzel der US-Streitkr&auml;fte im Mittleren Osten immer unterst&uuml;tzt hat, Wladimir Putin einen &ldquo;Kriegsverbrecher&rdquo; nennt, ist ein weiteres Beispiel f&uuml;r die heuchlerisch moralisierende Pose, die f&uuml;hrende US-Politiker einzunehmen pflegen.<br>\nEs ist unklar, ob Putin jemals angeklagt werden wird, weil Russland, genau wie die USA, den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag nicht anerkennt. Darauf kommt es aber auch nicht an.<br>\nUS-Politiker wie Biden, die sich selbst weigern, die Verantwortung f&uuml;r gut dokumentierte US-Kriegsverbrechen zu &uuml;bernehmen, plustern sich nur dann moralisch auf, wenn sie Gegner beschuldigen k&ouml;nnen. Das kann sich auch dieser US-Pr&auml;sident nur deshalb leisten, weil er genau wei&szlig;, dass weder Putin noch er selbst, jemals zur Rechenschaft gezogen werden. [&hellip;]<br>\nWenn wir Gerechtigkeit f&uuml;r die Ukrainer fordern, was wir tun sollten, m&uuml;ssen wir auch Gerechtigkeit f&uuml;r die eine Million Menschen fordern, die von US- und anderen NATO-Soldaten bei den Luftangriffen und &Uuml;berf&auml;llen auf (Jugoslawien,) Afghanistan, Pakistan, den Irak und Syrien sowie durch die Unterst&uuml;tzung des Krieges gegen den Jemen umgebracht wurden. [&hellip;]<br>\nDie einseitige Berichterstattung der westlichen Medien &uuml;ber die Ukraine ist f&uuml;r einen Journalisten wie mich, der sieben Jahre lang &uuml;ber die m&ouml;rderischen &Uuml;berf&auml;lle der Israelis auf die Pal&auml;stinenser berichtet hat, ein weiteres Beispiel f&uuml;r die rassistische Einstellung der meisten Westmedien. [&hellip;]<br>\nDer industrielle Krieg zerst&ouml;rt alle vorhandenen Wertesysteme, die das Leben auf der Erde sch&uuml;tzen und sein Fortbestehen sichern. Er setzt an ihre Stelle Angst und Hass auf entmenschlichte &ldquo;Feinde&rdquo;, die &ndash; das wird uns eingetrichtert &ndash; den Tod verdienen. Es z&auml;hlen nur noch Emotionen, Fakten und die Wahrheit werden unterdr&uuml;ckt. Es gibt nur noch Schwarz und Wei&szlig; &ndash; ein kindliches bin&auml;res Weltbild, das nur noch Verb&uuml;ndete und &ldquo;Feinde&rdquo; kennt. Menschen mit abweichenden Ansichten, Ideen oder Werten, die keine nationalistische Spr&uuml;che klopfen wollen, m&uuml;ssen sich verstellen oder untertauchen.<br>\nDabei wird so getan, als sei Krieg ein unvermeidlicher Schritt in eine bessere Zukunft, in Wirklichkeit bringt uns aber jeder weitere Krieg nur der Ausl&ouml;schung in einem atomaren Inferno n&auml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2022\/03\/22\/chris-hedges-the-lie-of-american-innocence\/\">&Uuml;bersetzt von Wolfgang Jung und Fee Eva Strieffler 26.3.2022, Consortium News, 22.03.22<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ist das Investitionsabkommen zwischen der EU und China tot?<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung): Das bereits auf Eis gelegte Abkommen f&uuml;r 2020 k&ouml;nnte nach Chinas Weigerung, die russische Invasion in der Ukraine zu verurteilen, endg&uuml;ltig gestorben sein.<br>\n&ldquo;Wir wissen, dass wir uns in einer komplizierten Phase der Beziehungen zu China befinden&rdquo;, sagte der Handelschef der Europ&auml;ischen Union, Valdis Dombrovskis, k&uuml;rzlich und bezog sich dabei auf den bevorstehenden virtuellen Gipfel zwischen Br&uuml;ssel und Peking am 1. April. Das Gipfeltreffen kommt f&uuml;r beide Seiten zu einem ung&uuml;nstigen und unangenehmen Zeitpunkt. Russlands j&uuml;ngste Invasion in der Ukraine und Chinas z&ouml;gerliche Verurteilung haben die 27 EU-Mitgliedstaaten dazu veranlasst, ihre Beziehungen zu Peking in einem neuen globalen Kontext&rdquo; zu &uuml;berdenken. Infolgedessen scheint die Ratifizierung des zuvor viel gepriesenen Umfassenden Investitionsabkommens (CAI) zwischen der EU und China unsicherer denn je und wird wahrscheinlich in n&auml;chster Zeit nicht erfolgen.<br>\nDie k&uuml;hle Stimmung beruht auf Gegenseitigkeit. Inmitten der politischen Spannungen mit dem Westen hat Peking die wirtschaftlichen Beziehungen im eigenen Land gest&auml;rkt, vor allem durch die Regionale Umfassende Wirtschaftspartnerschaft (RCEP) &ndash; das wohl gr&ouml;&szlig;te Freihandelsabkommen der Weltgeschichte, das den Welthandel bis 2030 um 500 Milliarden Dollar steigern soll. In einer Rede Anfang M&auml;rz dieses Jahres, in der er den Gesetzgebern seinen j&auml;hrlichen Arbeitsbericht vorstellte, erw&auml;hnte der chinesische Ministerpr&auml;sident Li Keqiang keine Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten oder der EU &ndash; eine bemerkenswerte Abweichung von den letzten drei Jahren. Auch der Bericht selbst ging nicht auf den Handel mit den Vereinigten Staaten ein. [&hellip;]<br>\nMit dem N&auml;herr&uuml;cken des Gipfels am 1. April haben sich die bilateralen Beziehungen zwischen Br&uuml;ssel und Peking noch weiter verschlechtert. Letzte Woche trafen sich Diplomaten in Br&uuml;ssel, um die Tagesordnung f&uuml;r den bevorstehenden Gipfel zu besprechen: Das Hauptthema war Russlands Angriff auf die Ukraine und nicht ob, sondern wie man China davon &uuml;berzeugen kann, der Ukraine zu helfen. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Verh&auml;ngung von Sanktionen gegen den EU-Mitgliedstaat Litauen wegen dessen Entscheidung, eine taiwanesische Repr&auml;sentanz zu er&ouml;ffnen, was inzwischen zu einer Klage gegen Peking bei der Welthandelsorganisation gef&uuml;hrt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thediplomat.com\/2022\/03\/is-the-eu-china-investment-agreement-dead\/%20\">The Diplomat<\/a>\n<p>dazu: <strong>Sjuganow: Es ist Zeit, sich aus der WTO-Schlinge zu befreien!<\/strong><br>\nDer Staatsduma wurde ein Gesetzentwurf &uuml;ber den Austritt Russlands aus der Welthandelsorganisation (WTO) vorgelegt. Der Zeitpunkt der Pr&uuml;fung steht noch nicht fest. Aber ich bin &uuml;berzeugt, dass dies so schnell wie m&ouml;glich geschehen muss. Der Westen hat einen nie dagewesenen politischen und wirtschaftlichen Krieg gegen unser Land begonnen. Und wir m&uuml;ssen unverz&uuml;glich die Beziehungen zu dieser Organisation abbrechen, die er benutzt, um die Wirtschaft souver&auml;ner Staaten seinen eigenen Interessen zu unterwerfen. Alle sollen unter Druck gesetzt und erpresst werden, damit sie nach der Pfeife von Uncle Sam tanzen und sich weigern, sich unabh&auml;ngig zu entwickeln&hellip;<br>\nDas offizielle Ziel der WTO ist die &bdquo;Liberalisierung des internationalen Handels und die Regulierung des Handels und der politischen Beziehungen der Mitgliedsstaaten&ldquo;&hellip; die wahre Funktion der WTO darin besteht, die Interessen der gro&szlig;en transnationalen Konzerne und ihrer Eigent&uuml;mer zu sichern&hellip;.<br>\nDer schicksalhafte Beitritt zur WTO wurde am 10. Juli 2012 von der Fraktion &bdquo;Einiges Russland&ldquo; in der Staatsduma legalisiert. Die Abgeordneten des Vereinigten Russland stimmten einstimmig f&uuml;r die Ratifizierung des WTO-Vertrags. Alle anderen Abgeordneten stimmten dagegen. Die Zustimmung zu dieser Entscheidung lag damals bei weniger als 3 Prozent. Am 22. August desselben Jahres stimmte die Duma &uuml;ber den Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation ab. Das Ergebnis zu Gunsten der Bef&uuml;rworter unserer weiteren Versklavung wurde erneut durch das Vereinigte Russland sichergestellt. Doch heute ist diese Partei nicht bereit, sich an ihre verh&auml;ngnisvolle Rolle bei diesen Ereignissen zu erinnern, deren Folgen wir noch heute zu sp&uuml;ren bekommen&hellip;.<br>\nSchwerwiegende Fehler m&uuml;ssen korrigiert werden. Wenn auch mit Versp&auml;tung. Heute ist endlich jedem vern&uuml;nftigen Menschen klar geworden, worauf die CPRF seit vielen Jahren besteht: Wir k&ouml;nnen nicht Teil einer Handelsorganisation sein, die Zwecken dient, die den nationalen Interessen unseres Landes direkt widersprechen. Und es erleichtert nur den Wirtschaftskrieg, der heute gegen uns entfesselt wird. Wir m&uuml;ssen sofort aus der WTO austreten!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2022\/03\/27\/sjuganow-es-ist-zeit-sich-aus-der-wto-schlinge-zu-befreien\/\">Linke Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Freiheit muss nicht begr&uuml;ndet werden<\/strong><br>\n&Uuml;berall in Europa fallen strikte Corona-Ma&szlig;nahmen. Warum der Vorwurf, die FDP banalisiere die Freiheit, falsch ist &ndash; hier antwortet der Bundestagsvize auf Armin Nassehi. [&hellip;]<br>\nVor allem die Maskenpflicht im &ouml;ffentlichen Raum sei als einfache Public-Health-Ma&szlig;nahme beizubehalten, so Nassehi. Ihre weitgehende Abschaffung im Infektionsschutzgesetz sei deshalb unverantwortlich, weil dies in immer noch steigendes Infektionsgeschehen hinein geschehe. Dass Deutschland Rekordinzidenzen von zum Teil 300.000 Infektionen pro Tag verzeichnet, obwohl die Maskenpflicht und andere grundrechtsbeschr&auml;nkende Ma&szlig;nahmen immer noch gelten, empfindet er offensichtlich nicht als Widerspruch. Der Wissenschaftler Nassehi fragt nicht, ob Omikron vielleicht ein grunds&auml;tzliches Umdenken n&ouml;tig macht, vielleicht so, wie es unsere europ&auml;ischen Nachbarn reihenweise getan haben. Vielmehr klagt er diejenigen an, die die europ&auml;ische Diskussion zum Vorbild nehmen und ein solches Umdenken auf der Grundlage neuer Erkenntnisse fordern.<br>\nIst Deutschland eine Insel?<br>\nKlar ist, viele Ma&szlig;nahmen, die vielleicht noch bei Delta wirksam waren, sind es bei der neueren Variante nicht mehr. Der blo&szlig;e Nabelblick auf das deutsche Corona-Wesen (oder, wenn es gerade argumentativ passt, auch noch auf das angeblich gescheiterte &ouml;sterreichische) macht deutlich, dass sein etwas billiger Vorwurf der unverantwortlichen Evidenzfreiheit nicht nur die Freien Demokraten trifft. Die Maskenpflicht wurde zum Beispiel ganz oder &ndash; wie nun in Deutschland &ndash; teilweise abgeschafft in: Belgien, Polen, D&auml;nemark, England, Niederlande, Norwegen &ndash; um nur einige zu nennen. Die Frage stellt sich: Ist Deutschland eine Insel, auf der Omikron die Menschen ganz anders bef&auml;llt, oder haben die europ&auml;ischen Freunde ebenfalls die freiheitliche Schrumpfvariante des &ldquo;Ich will&rdquo; zum obersten politischen Ziel erkoren, wie es Nassehi behauptet?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2022-03\/corona-politik-fdp-freiheit-kulturkampf\">Wolfgang Kubicki auf Zeit Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wird der globale Pandemie-Vertrag der WHO uns den Dauer-Ausnahmezustand bringen?<\/strong><br>\nDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) arbeitet mit der EU und nationalen Regierungen weltweit an einem globalen Pandemievertrag. Bei den wenigen, die von dem Projekt wissen, herrscht zum Teil Alarmstimmung. Es wird bef&uuml;rchtet, dass Regierungen und Parlamente sich damit unter die Herrschaft der WHO begeben w&uuml;rden und dass die transhumanstische Agenda des Weltwirtschaftsforums damit bef&ouml;rdert werden k&ouml;nnte. Eine Recherche in offiziellen Quellen ergab, dass an mindestens einer dieser Bef&uuml;rchtungen einiges dran ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/who-pandemievertrag\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Geldverschwendung w&auml;hrend Corona: Ein Untersuchungsausschuss ist f&auml;llig<\/strong><br>\nDie Maskenaff&auml;re der Union, Milliarden Sonderzahlungen an Kliniken und Betrug in Testzentren. Unter den Augen der alten Regierung wurde die Coronapandemie f&uuml;r manche zum Selbstbedienungsladen. Der Journalist Markus Grill fordert deshalb einen Untersuchungsausschuss.<br>\nEine der &uuml;berraschendsten Erkenntnisse der Coronapandemie war, wie schlecht Deutschland im Organisieren ist. Es fing an mit den Masken, die von CSU-Spezis in bester Amigo-Manier zu &uuml;berzogenen Preisen und saftigen Provisionen ans Gesundheitsministerium vermittelt worden waren. Danach folgte die Spahn-Aktion &bdquo;Ein Herz f&uuml;r Apotheker&ldquo;, bei der Apotheker v&ouml;llig &uuml;berh&ouml;hte Preise f&uuml;r die Abgabe von FFP2-Masken bekamen. Im Durchschnitt flossen bei dieser Aktion mehr als 100.000 Euro an jede einzelne Apotheke in Deutschland.<br>\nDoch kaum war dieser Exzess beendet, durften Hinz- und Kunz Schnelltestzentren er&ouml;ffnen und 18 Euro pro Test kassieren. Selbst die Abrechnung von Tausenden fiktiver Test war m&ouml;glich, weil der damalige Gesundheitsminister in seiner Verordnung vergessen hatte, Kontrollm&ouml;glichkeiten einzubauen.<br>\nEs geht nicht darum, dass Masken oder Test &uuml;berfl&uuml;ssig w&auml;ren. Sondern darum, wie gro&szlig;z&uuml;gig die Einladungen zum Missbrauch ausgesprochen wurden. Die Kliniken wiederum haben im Pandemiejahr 2020 durch diverse Freihaltepauschalen und Extrazahlungen elf Milliarden Euro zus&auml;tzlich erhalten, aber 13 Prozent weniger Patienten behandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/corona-chaos-untersuchungsausschuss-104.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Spekulative &Uuml;bertreibungen&rdquo; &ndash; Immobilienblase in Deutschland k&ouml;nnte bald platzen<\/strong><br>\nIn gro&szlig;en St&auml;dten sind Wohnungen und H&auml;user f&uuml;r viele unbezahlbar. Elf Prozent mehr als ein Jahr zuvor mussten K&auml;ufer 2021 im Schnitt f&uuml;r Wohnungen und H&auml;user auf den Tisch legen. Der Preisanstieg hat auch den l&auml;ndlichen Raum erfasst. Wann platzt die Preisblase?<br>\n(&hellip;) Entsprechend stiegen die Preise f&uuml;r Ein- und Zweifamilienh&auml;user in d&uuml;nn besiedelten l&auml;ndlichen Kreisen im Schlussquartal 2021 besonders kr&auml;ftig, wie das Bundesamt mitteilte: plus 15,9 Prozent zum Vorjahresquartal. Eigentumswohnungen verteuerten sich in diesen Regionen um 13,2 Prozent. In dichter besiedelten l&auml;ndlichen Kreisen zogen die Preise f&uuml;r Ein- und Zweifamilienh&auml;user um 14,5 Prozent an, Eigentumswohnungen wurden um 11,2 Prozent teurer. [&hellip;]<br>\nDie Bundesbank warnt seit Jahren vor &Uuml;berbewertungen auf dem Immobilienmarkt. Die Preissteigerungen in Deutschland und anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern alarmierten zuletzt auch den EU-Risikorat ESRB. &ldquo;Die &Uuml;berbewertungen bei Wohnimmobilien nahmen zu&rdquo;, stellte die Bundesbank in ihrem Monatsbericht Februar fest. &ldquo;Gem&auml;&szlig; aktuellen Sch&auml;tzergebnissen lagen die Immobilienpreise in den St&auml;dten im Jahr 2021 zwischen 15 Prozent und 40 Prozent &uuml;ber dem Preis, der durch soziodemografische und wirtschaftliche Fundamentalfaktoren angezeigt ist.&rdquo; 2020 hatte die Spanne noch 15 bis 30 Prozent betragen.<br>\nImmer h&auml;ufiger komme es &ldquo;zu spekulativen &Uuml;bertreibungen, insbesondere bei Eigentumswohnungen und Baugrundst&uuml;cken in Metropolen wie Berlin, Hamburg und M&uuml;nchen&rdquo;, folgerte im Dezember das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung anhand einer Analyse von Daten aus 114 Gro&szlig;st&auml;dten. &ldquo;Dort, aber auch in anderen gro&szlig;en St&auml;dten sind in den n&auml;chsten Jahren Preiskorrekturen in gr&ouml;&szlig;erem Ausma&szlig; m&ouml;glich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.team\/wirtschaft\/134922-spekulative-uebertreibungen-immobilienblase-in-deutschland-koennte-bald-platzen\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>LKW-Streik f&uuml;hrt zu Versorgungsengp&auml;ssen in ganz Spanien<\/strong><br>\nIn ganz Spanien streiken Tausende LKW-Fahrer wegen der hohen Diesel-Preise. Dies f&uuml;hrt zu Engp&auml;ssen im ganzen Land, in Mallorca k&ouml;nnte bald das Bier ausgehen.<br>\nBereits seit &uuml;ber zwei Wochen streiken in Spanien etliche Transporteure. Ausl&ouml;ser waren die seit Jahresbeginn um &uuml;ber 25 Prozent gestiegenen Diesel-Preise. Wie es einer der Anf&uuml;hrer, Manuel Hern&aacute;ndez, laufend wiederholt: &laquo;Ich verliere mehr Geld, wenn ich arbeite, als wenn ich streike.&raquo;<br>\nDie Regierung hat &uuml;ber einen m&ouml;glichen Rabatt mit den streikenden Verb&auml;nden verhandelt. Sie bietet Direkthilfen in H&ouml;he von 450 Millionen Euro an. Heute Montag hat sie nun mitgeteilt, die Reduktion von 20 Cent pro Liter auf alle B&uuml;rger auszuweiten bis am 30. Juni.<br>\n&laquo;Wir wollen keinen Rabatt auf die Sprit-Preise&raquo;<br>\nDie Streikenden lehnen diesen Vorschlag deshalb ab und wollen langfristige L&ouml;sungen. &laquo;Wir wollen keinen Rabatt auf die Sprit-Preise&raquo;, sagt Hern&aacute;ndez. Er fordert ein Verbot f&uuml;r Vertr&auml;ge, welche die tats&auml;chlichen Betriebskosten nicht decken w&uuml;rden.<br>\nDie streikenden Transporteure sitzen jedoch nicht seit Tagen unt&auml;tig rum. Sie fahren im Schneckentempo hupend auf den Autobahnen rum oder blockieren ganze Stra&szlig;en stundenlang.<br>\nOhne die Menschen, auf die praktisch alle Waren auf der Transportkette mindestens einmal angewiesen sind, steht das halbe Land still. Auch wenn der Streik bei lebenswichtigen Leistungen Ausnahmen macht, kommt es bereits zu ernsten Problemen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nau.ch\/news\/wirtschaft\/lkw-streik-fuhrt-zu-versorgungsengpassen-in-ganz-spanien-66138282%20\">Nau.ch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neue Vorw&uuml;rfe: Die Echtheit von Hunter Bidens Laptop wurde best&auml;tigt<\/strong><br>\nIm Oktober 2020, unmittelbar vor der US-Wahl, wurde bekannt, dass Hunter Biden, der Sohn von Joe Biden, im Drogenrausch einen Laptop zur Reparatur gebracht und dann vergessen hat&hellip; Auf dem Laptop waren detaillierte Informationen &uuml;ber die Schmiergelder, die Joe Biden sich bezahlen l&auml;sst. Sch&auml;tzungen gehen von vier Milliarden Dollar aus, die der Biden-Clan sich in den letzten Jahrzehnten illegal angeeignet haben d&uuml;rfte&hellip;<br>\nAuf dem im Oktober 2020 &ouml;ffentlich gewordenen Laptop waren auch Informationen &uuml;ber Schmergelder auch Informationen &uuml;ber Hunter Bidens Drogensucht und Sex-Bilder, die eine Aff&auml;re mit einer 14-j&auml;hrigen, Orgien mit Stripperinnen und so weiter und so fort zeigen. W&auml;re all das unmittelbar vor der US-Pr&auml;sidentschaftswahl bekannt geworden, h&auml;tte Biden keine Chance gehabt, die Wahl zu gewinnen. Also haben die Medien die Geschichte wahlweise totgeschwiegen oder als b&ouml;se Intrige von Trump bezeichnet&hellip;<br>\nNun wurde bekannt, dass der Laptop und alle darauf gespeicherten Daten echt sind, was die deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; jedoch verschweigen, obwohl sogar die New York Times das eingestanden hat. Trotzdem fordern die angeblich so kritischen und unabh&auml;ngigen westlichen Medien keine Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Korruptionsvorw&uuml;rfe gegen den Biden-Clan&hellip;<br>\nDutzende von Mails sind in Zeitungen aufgetaucht. Westliche Journalisten weisen darauf hin, dass es Hunter Biden war, der Metabiota beim Bau von Labors ein paar hundert Kilometer von der russischen Grenze entfernt geholfen hat, um Experimente mit gef&auml;hrlichen Krankheitserregern durchzuf&uuml;hren. Innerhalb von zwei Jahren erhielt das Unternehmen Auftr&auml;ge des US-Verteidigungsministeriums im Wert von 20 Millionen Dollar. Der Sohn des derzeitigen US-Pr&auml;sidenten hat selbst Hunderttausende von Dollar in das Unternehmen investiert. Er investierte &uuml;ber einen Fonds, den er zusammen mit dem Stiefsohn des ehemaligen Au&szlig;enministers John Kerry eingerichtet hatte.<br>\n&bdquo;Sie verwischen ihre Spuren in der Ukraine. Die S&ouml;hne von Kerry, Biden und Pelosi sind dort involviert. Sie verwischen Spuren &uuml;ber die Existenz von biologischen Waffenanlagen, die von den USA finanziert wurden. Sie benutzen das ukrainische Volk. Wacht auf, Leute!&ldquo;, sagte Laura Logan, eine investigative Journalistin&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/neue-vorwuerfe-die-echtheit-von-hunter-bidens-laptop-wurde-bestaetigt\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Nowhere is Safe&rdquo; beschuldigt Myanmar der gezielten T&ouml;tung durch Scharfsch&uuml;tzen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung): Eine Menschenrechtsgruppe und das Scholl Center der Yale Law School beschuldigen Myanmars Juntachef, ein Sonderkommando eingesetzt zu haben, das unbewaffnete Demonstranten mit Scharfsch&uuml;tzen t&ouml;tete. Die Gruppen behaupten, dies geschehe, um Angst zu erzeugen. Das Scholl Center und Fortify Rights untersuchten durchgesickerte Dokumente und 128 Zeugenaussagen von &Uuml;berlebenden, medizinischem Personal, Zeugen und ehemaligen Milit&auml;r- und Polizeiangeh&ouml;rigen &uuml;ber die Gewalt in Myanmar. Der heute ver&ouml;ffentlichte Bericht tr&auml;gt den Titel &ldquo;Nowhere is Safe&rdquo;.<br>\nIn dem Bericht werden 61 Milit&auml;r- und Polizeikommandeure genannt, gegen die nach Ansicht der Forscher wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ermittelt werden sollte. Bei sechs dieser Personen soll es sich um Angeh&ouml;rige der Armee im aktiven Dienst handeln, darunter ein Oberst und zwei Majore. Die Forscher behaupten, dass das neue Sonderkommando des Juntachefs Min Aung Hlaing in der Hauptstadt Naypyidaw von vier seiner Top-Gener&auml;le geleitet wurde.<br>\nDie Forscher sagten, sie h&auml;tten auch Zugang zu verifizierten internen Vermerken an die Polizei erhalten, in denen diese angewiesen wurde, Demonstranten, Aktivisten und Mitglieder der gest&uuml;rzten Regierungspartei willk&uuml;rlich zu verhaften. Sie beriefen sich auch auf Aussagen von angeblichen Folteropfern.<br>\n&ldquo;Nowhere is Safe&rdquo; ist 193 Seiten lang. Fortify Rights ist eine NRO mit Sitz in S&uuml;dostasien, die durch Spenden aus Europa, Asien und den Vereinigten Staaten finanziert wird. Das Schell Center der Yale Law School ist eine Einrichtung f&uuml;r Jurastudenten und Absolventen, die sich auf internationale Menschenrechte spezialisieren und Menschenrechtsorganisationen unterst&uuml;tzen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thethaiger.com\/news\/regional\/myanmar\/new-report-nowhere-is-safe-accuses-myanmar-of-sniper-attacks%20\">The Thaiger<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jahrestag des Blutvergie&szlig;ens: Myanmars Armeechef schw&ouml;rt, Gegner zu &ldquo;vernichten<\/strong><br>\nTage nachdem Menschenrechtsgruppen einen ausf&uuml;hrlichen Bericht ver&ouml;ffentlicht haben, in dem Myanmars Juntachef beschuldigt wird, unbewaffnete Demonstranten zu t&ouml;ten, hat der birmanische Staatschef heute geschworen, Gegner der Junta &ldquo;zu vernichten&rdquo;. Heute ist der Jahrestag der gewaltsamsten Niederschlagung der pro-demokratischen Proteste in Myanmar. Der Chef der Armee, Min Aung Hlaing, sagte, das Milit&auml;r werde &ldquo;nicht mehr verhandeln &hellip; und die Gruppen, die f&uuml;r die Beendigung seiner Herrschaft k&auml;mpfen, bis zum Ende vernichten&rdquo;.<br>\nBei der Niederschlagung der Proteste an diesem Tag vor einem Jahr wurden nach Angaben einer lokalen &Uuml;berwachungsgruppe 163 Demonstranten get&ouml;tet. Die Demonstranten hatten gegen die Junta demonstriert, die im Februar 2021 die Regierung von Aung San Suu Kyi durch einen Putsch gest&uuml;rzt hatte. Seit dem Putsch haben die Beh&ouml;rden in Myanmar nach Angaben internationaler Beobachter &uuml;ber 1.700 Menschen get&ouml;tet.<br>\nDer Tag der blutigen Niederschlagung, der 27. M&auml;rz, f&auml;llt mit dem &ldquo;Tag der Streitkr&auml;fte&rdquo; in Myanmar zusammen. Dieser Tag wurde urspr&uuml;nglich zum Gedenken an die Befreiung Myanmars von Japan w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs eingef&uuml;hrt. Ein Forscher von Human Rights Watch kritisierte jedoch k&uuml;rzlich die Regierungen, die diesen Tag immer noch feiern.<br>\n&ldquo;Regierungen, die den Tag der Streitkr&auml;fte in Myanmar mitfeiern, feiern die brutale Unterdr&uuml;ckung der Bev&ouml;lkerung durch das Milit&auml;r.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thethaiger.com\/news\/regional\/myanmar\/on-anniversary-of-bloodshed-myanmar-army-chief-vows-to-annihilate-opponents%20\">The Thaiger<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Min Aung Hlaing sagte, das Milit&auml;r werde &ldquo;nicht mehr verhandeln &hellip;&ldquo;. In Wahrheit hat das Milit&auml;r niemals verhandelt, sondern seine Herrschaft durch einen Putsch gesichert. Wenigstens erst einmal. Und es gibt auch nichts mehr zu verhandeln, der Graben zwischen dem Milit&auml;r und der Bev&ouml;lkerung ist un&uuml;berbr&uuml;ckbar geworden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Anhaltende Polizeigewalt gegen Demonstrierende in Chile<\/strong><br>\nSowohl eine Reform als auch die Aufl&ouml;sung der Carabineros wird gefordert. Die Frage nach dem Umgang mit politischen Gefangenen r&uuml;ckt erneut in den Vordergrund<br>\nSantiago de Chile. Bei einer Demonstration f&uuml;r die Freilassung aller politischen Gefangenen am vergangenen Freitag ist die chilenische Polizei erneut massiv gewaltsam gegen Demonstrierende vorgegangen. Mindestens zwei Personen wurden schwer verletzt. Eine von ihnen war mit Prellungen am Kopf vorr&uuml;bergehend im Krankenhaus, nachdem sie auf der Flucht von der Einheit der Carabineros auf den Bordstein aufgeschlagen war.<br>\nDie brutalen Repressionen auf dem Plaza Dignidad, dem zentralen Schauplatz der monatelangen massiven Proteste in den Jahren 2019 und 2020, f&uuml;hrten zu einer Erneuerung der Forderung, die Carabineros aufzul&ouml;sen. Keine zwei Wochen nachdem der linke Politiker Gabriel Boric das Pr&auml;sidentenamt &uuml;bernommen hat, wird der Druck aus dem Parlament st&auml;rker, eine Reform der Sicherheitskr&auml;fte voranzutreiben. Die Abgeordnete Carmen Hertz forderte als Reaktion auf das anhaltend gewaltsame Vorgehen &ldquo;eine tiefgreifende Reform der Carabineros von Chile&rdquo;.<br>\nDie Carabineros fallen seit langem als besonders brutales und korruptes Organ des chilenischen Sicherheitsapparates auf. Neben laufenden Verfahren wegen Menschenrechtsverletzungen bei den sozialen Protesten sind weitere Verfahren wegen F&auml;lschung von Beweisen, illegalen Abh&ouml;rtechniken im Zusammenhang mit den Protesten in der Region Araucan&iacute;a und Korruption anh&auml;ngig&hellip;<br>\nZwischen Februar und April letzten Jahres herrschte &uuml;ber Parteigrenzen hinweg nahezu Konsens &uuml;ber die Notwendigkeit einer Neugr&uuml;ndung der Polizei, nachdem ein Stra&szlig;enk&uuml;nstler bei einer Ausweiskontrolle von einem Beamten get&ouml;tet worden war&hellip;<br>\nDementgegen bef&uuml;rchten viele Kritiker:innen eine Rechtsruck des neuen Pr&auml;sidenten Boric und einen Schulterschluss mit den Carabineros bei der Reform&hellip;<br>\nNeben der konkreten Forderung, das Vorgehen der Carabineros bei der Demonstration vergangene Woche eingehend zu untersuchen, unterstrichen Abgeordnete auch erneut das Recht auf Demonstration und die Forderung nach Freiheit f&uuml;r politische Gefangene. Die Abgeordnete Lorena Pizarro forderte die Exekutive auf, &ldquo;die Protokolle zu &uuml;berpr&uuml;fen&rdquo;, und verlangte Erkl&auml;rungen &ldquo;f&uuml;r die brutalen Repressionen, die weiterhin das legitime Recht auf Demonstration in einer Demokratie verletzen&rdquo;.<br>\nDie Debatte &uuml;ber die Definition von politischen Gefangenen und den juristischen Umgang mit Personen, die teilweise seit mehr als 22 Monaten in verl&auml;ngerter U-Haft sitzen, schwelt in Chile seit der sozialen Revolte. Sch&auml;tzungen zufolge sitzen mehr als 70 Personen im Zusammenhang mit den Protesten im Gef&auml;ngnis&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2022\/03\/257339\/polizeigewalt-chile-carabineros\">amerika21<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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