{"id":8246,"date":"2011-02-08T08:54:30","date_gmt":"2011-02-08T07:54:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8246"},"modified":"2011-02-08T08:54:30","modified_gmt":"2011-02-08T07:54:30","slug":"hinweise-des-tages-1319","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8246","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Hartz-IV-Kompromissgespr&auml;che; Nun emp&ouml;ren sich die &Ouml;konomen!; Weber kanzelt Merkel f&uuml;r Euro-Reformen ab; Deutsche Bank vor Gericht; Niedriglohn und Lohndumping im Verleihgewerbe; Betriebsr&auml;te im Schlussverkauf; Vom Wert der Gleichheit; Elterngeld &ndash; Regierung bevorzugt Zinsmillion&auml;re; Kostenfaktor Fl&uuml;chtling; Zahn&auml;rzte fordern 69 Prozent mehr Honorar; R&uuml;stungsschmiede kauft sich Professur; Neue Version des Maschmeyer-Films; Teure Anarchie; Greenpeace: Salzstock Gorleben von Gaseinschl&uuml;ssen durchzogen; &Auml;gypten; Warnschuss aus Genf; Immer mehr Studenten suchen psychologische Beratung auf; Kanonen gegen Online-Spatzen; Bisher 72 Journalisten festgenommen; Von einem, der auszog die Linken zu hassen (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Hartz-IV-Kompromissgespr&auml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Nun emp&ouml;ren sich die &Ouml;konomen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Weber kanzelt Merkel f&uuml;r Euro-Reformen ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Deutsche Bank vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Niedriglohn und Lohndumping im Verleihgewerbe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Betriebsr&auml;te im Schlussverkauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Vom Wert der Gleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Elterngeld &ndash; Regierung bevorzugt Zinsmillion&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Kostenfaktor Fl&uuml;chtling<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Zahn&auml;rzte fordern 69 Prozent mehr Honorar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">R&uuml;stungsschmiede kauft sich Professur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Neue Version des Maschmeyer-Films<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Teure Anarchie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Greenpeace: Salzstock Gorleben von Gaseinschl&uuml;ssen durchzogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">&Auml;gypten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Warnschuss aus Genf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Immer mehr Studenten suchen psychologische Beratung auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Kanonen gegen Online-Spatzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Bisher 72 Journalisten festgenommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Von einem, der auszog die Linken zu hassen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=8246&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hartz-IV-Kompromissgespr&auml;che<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nun soll es Merkel richten <\/strong><br>\nDie Hartz-IV-Verhandlungen stecken in einer Sackgasse. Letzte Hoffnung: eine Moderation der Kanzlerin. Scheitert sie, werden die Sozialgerichte eine Rush-Hour erleben.<br>\nZehn Stunden haben Regierung und Opposition in der Nacht zum Montag verhandelt. Ohne Ergebnis. Die Positionen zur Hartz-IV-Reform liegen immer noch kilometerweit auseinander. Am Dienstagabend sollen die Gespr&auml;che wieder aufgenommen werden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa will sich Kanzlerin Angela Merkel zuvor mit den Fraktions- und Parteichefs beraten. Damit ist die Reform zur Chefsache geworden. Hauptstreitpunkt ist nach wie vor die H&ouml;he des Regelsatzes. [&hellip;] Ungel&ouml;st ist auch die Frage, zu welchem Zeitpunkt Leiharbeiter das gleiche Gehalt wie Festangestellte beziehen sollen (Equal Pay). [&hellip;] Die Linkspartei rief die Hartz-IV-Empf&auml;nger dazu auf, nicht auf die Politik zu warten, sondern selbst vor Gericht einen neuen Regelsatz zu erstreiten. Tats&auml;chlich w&uuml;rde, sollten sich Regierung und Opposition nicht einigen, das sogenannte Richterrecht gelten: Die deutschen Sozialgerichte h&auml;tten weitere zigtausende Hartz-IV-Verfahren vor sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/gescheiterte-hartz-iv-verhandlungen-nun-soll-es-merkel-richten-1651575.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><strong>Streit um jeden Preis &ndash; wegen 6 Euro<\/strong><br>\nPro Monat 364 Euro oder 370 Euro? Dies ist einer der Streitpunkte bei den Hartz-IV-Verhandlungen, die Regierung und Opposition nun schon mehrere N&auml;chte gekostet haben. Und wie immer der Kompromiss am Ende aussieht: Ein symbolischer Sieg wird es f&uuml;r keine Seite werden, denn daf&uuml;r sind 6 Euro zu popelig.<br>\nDie Hartz-IV-Verhandlungen geh&ouml;ren zu den seltsamsten Inszenierungen, die die bundesdeutsche Geschichte je erlebt hat. Denn der Streit um ganze 6 Euro kommt ja nicht von ungef&auml;hr: Regierung und Opposition sind sich einig, dass sich an Hartz IV nichts Bedeutsames &auml;ndern darf. Schlie&szlig;lich hat man dieses Projekt gemeinsam erfunden, nur dass damals Rot-Gr&uuml;n regierte und Schwarz-Gelb den Bundesrat dominierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/streit-um-jeden-preis-wegen-6-euro\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nun emp&ouml;ren sich die &Ouml;konomen!<\/strong><br>\nSchluss mit den neoliberalen Glaubenss&auml;tzen. Ein neues Manifest aus Frankreich r&auml;umt mit falschen Gemeinpl&auml;tzen &uuml;ber die Finanzm&auml;rkte auf.<br>\nIn Frankreich wird nicht nur &uuml;ber den Aufruf Emp&ouml;rt Euch! von St&eacute;phane Hessel debattiert, sondern auch &uuml;ber das Manifest best&uuml;rzter &Ouml;konomen. Von den vier Autoren arbeiten Philippe Askenazy, Andr&eacute; Orl&eacute;an und Henri Sterdyniak in staatlichen Forschungsinstituten, Thomas Coutrot ist wissenschaftlicher Berater bei Attac-France. Sie wenden sich vehement dagegen, dass &uuml;ber die Krise und deren Ursachen in fast allen Medien geredet wird, als handele es sich um unbezweifelbare Tatbest&auml;nde wie das Wetter. In der Wirtschaftspresse wie in den Talkshows lesen und h&ouml;ren sie nur die Litaneien &bdquo;der neoliberalen Orthodoxie&ldquo;. Best&uuml;rzt sind die Autoren, weil diese Denkschablonen unter der Flagge der Wissenschaft auftreten.<br>\nDas Manifeste d&rsquo;&eacute;conomistes atterr&eacute;s, wie es im Original hei&szlig;t, wurde bisher von 700 an Universit&auml;ten t&auml;tigen &Ouml;konomen und von &uuml;ber 100.000 Angeh&ouml;rigen anderer Berufsgruppen unterzeichnet. Die Autoren verstehen ihren Aufruf auch als eine Hommage an den eingreifenden Intellektuellen Pierre Bourdieu. Sie halten die Krise nicht f&uuml;r eine gew&ouml;hnliche Wirtschaftskrise, sondern f&uuml;r eine soziale Krise mit &bdquo;&ouml;kologischen und globalen politischen Dimensionen&ldquo; und sehen darin Symptome eines historischen Bruchs. Das Manifest kritisiert &ouml;konomisch falsche Gemeinpl&auml;tze und skizziert konkrete Alternativen zu den neoliberalen Glaubenss&auml;tzen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/kultur\/1105-kommentar\">Der Freitag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.assoeconomiepolitique.org\/spip.php?article205&amp;lang\">Das Manifest in englischer Sprache<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Weber kanzelt Merkel f&uuml;r Euro-Reformen ab<\/strong><br>\nBundesbankpr&auml;sident Axel Weber  hat die Pl&auml;ne f&uuml;r eine EU-Wirtschaftsregierung kritisiert. Zwar sei eine &Uuml;berwachung der wirtschaftlichen Entwicklung in den einzelnen EU-Staaten sinnvoll, sagte Weber am Montag laut Redetext in der estnischen Hauptstadt Tallinn. &ldquo;Das Ziel einer solchen Unternehmung sollte aber nicht sein, die Wirtschaftspolitik zu koordinieren oder genau abzustimmen&rdquo;, warnte der Bundesbankchef. Zugleich bem&auml;ngelte er die Reform des EU-Stabilit&auml;tspakts als unzureichend. [&hellip;] Weber bef&uuml;rchtet offenbar, dass sich der angestrebte Pakt f&uuml;r mehr Wettbewerbsf&auml;higkeit zu Lasten Deutschlands auswirkt. Zwar sei es sinnvoll, die wirtschaftlichen Entwicklungen innerhalb der Euro-Zone zu &uuml;berwachen, um die Entstehung &ldquo;sch&auml;dlicher makro&ouml;konomischer Ungleichgewichte&rdquo; zu vermeiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:schuldenkrise-weber-kanzelt-merkel-fuer-euro-reformen-ab\/60008749.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutsche Bank vor Gericht<\/strong><br>\nDer Branchenf&uuml;hrer hat ein Riesengesch&auml;ft mit Zinswetten gemacht. Nun muss der Bundesgerichtshof entscheiden, ob dabei Falschberatung im Spiel war.<br>\nMitte der Nullerjahre schien die Idee schl&uuml;ssig: Finanzschwache Kommunen schoben Schuldenberge vor sich her, klamme Mittelst&auml;ndler klebten an hohen Zinsen f&uuml;r ihre Kredite. Zugleich boomten die B&ouml;rsen. So suchten immer mehr K&auml;mmerer und Unternehmer ihr Heil auf den Finanzm&auml;rkten &ndash; in der Erwartung, dass das Risiko kalkulierbar sei. Immerhin waren es meist ihre langj&auml;hrigen Bankberater, die ihnen die neuen Finanzprodukte nahelegten. Sie t&auml;uschten sich. Am Dienstag besch&auml;ftigt sich erstmals der Bundesgerichtshof mit dem Thema. [&hellip;] In Deutschland blicken viele Beteiligte nun gespannt nach Karlsruhe. Ob die Banken falsch beraten haben, muss zwar immer im Einzelfall entschieden werden. Die obersten Richter k&ouml;nnten aber die Gelegenheit nutzen, auch einige Grundsatzfragen zu kl&auml;ren. Beispielsweise, ob eine Bank bei einem solchen Zinsswap-Gesch&auml;ft ihre Gewinnmarge und damit das Risiko f&uuml;r den Kunden offenlegen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/deutsche-bank-vor-gericht\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Niedriglohn und Lohndumping im Verleihgewerbe<\/strong><br>\nIm Verleihgewerbe wird schlecht bezahlt; viele Leiharbeitskra&#776;fte ko&#776;nnen von dieser Arbeit allein nicht leben und sind zusa&#776;tzlich auf Hartz IV angewiesen. Die Diskussion u&#776;ber niedrige Entlohnung in der Leiharbeit und Lohndumping darf sich nicht nur auf die gezahlten Stundenlo&#776;hne beschra&#776;nken, denn auch u&#776;ber Arbeitszeitregelungen, niedrige Entlohnung bei Nichteinsatzzeiten, Nichtzahlung von U&#776;berstundenzuschla&#776;gen oder die Anrechnung von Auslo&#776;sung, usw. ko&#776;nnen Verleiher die Lo&#776;hne zusa&#776;tzlich nach unten dru&#776;cken. Ein niedriger Bruttostundenverdienst ist nur eine Stellschraube der Unternehmen, um zum Nachteil der Bescha&#776;ftigten Geld zu sparen.<br>\nDifferenzierte Daten zum Arbeitsentgelt der Leiharbeitskra&#776;fte liegen bisher nicht vor. Erstmals wird hier eine Sonderauswertung der Entgeltstatistik der BA vorgelegt, die eine Vollerhebung aller sozialversichert Bescha&#776;ftigten darstellt und alle laufenden und einmaligen Bruttoverdienste umfasst &ndash; einschl. anteiligem Urlaubs- und Weihnachtsgeld, etc. Ein evtl. Zweitjob wird nicht einbezogen. Insgesamt wurden Lohnangaben fu&#776;r 500 000 Personen (ohne Auszubildende) ausgewertet.<br>\nIn 2009 lag das mittlere Bruttomonatsentgelt von Leiharbeitskra&#776;ften in den alten Bundesla&#776;ndern lediglich bei 1.456 &euro; brutto im Monat und in Ostdeutschland (inkl. Berlin) sogar bei nur 1.224 &euro;. Dabei haben diese Arbeitskra&#776;fte einen sozialversicherten Vollzeitjob in der Leiharbeit. Sie verdienen nicht nur viel weniger als andere Arbeitskra&#776;fte, sondern ko&#776;nnen von diesem Vollzeitjob allein oftmals nicht leben. Das Lohn- und Verarmungsrisiko ist au&szlig;ergewo&#776;hnlich hoch. [&hellip;]<br>\nIm Westen lag das mittlere Bruttoeinkommen aller Vollzeitbescha&#776;ftigten 2009 bei 2.805 &euro; im Monat gegenu&#776;ber nur 1.456 &euro; fu&#776;r Leiharbeitskra&#776;fte. Bei vergleichbarer Arbeitszeit ergibt sich ein Einkommensgefa&#776;lle von 48,1 Prozent; Leiharbeitskra&#776;fte verdienen in den alten<br>\nLa&#776;ndern damit nur gut halb so viel wie Vollzeitbescha&#776;ftigte im Schnitt insgesamt. Bei einem Lohn von 50% unterhalb des Medianlohnes sprechen die O&#776;konomen von &bdquo;Armutslo&#776;hnen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++05964e7a-3299-11e0-6480-00188b4dc422\">DGB<\/a>\n<p><strong>dazu: Zigtausenden Leiharbeitern droht die Armut<\/strong><br>\nSie arbeiten Vollzeit, aber es reicht nicht. Viele Leiharbeiter sind trotz Job auf staatliche Hilfe angewiesen, in einigen Branchen verdienen sie nicht einmal halb so viel wie regul&auml;r Besch&auml;ftigte. Laut einer DGB-Studie ist der Abstand sogar noch gr&ouml;&szlig;er geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,743871,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Betriebsr&auml;te im Schlussverkauf<\/strong><br>\nDer Vorwurf der Gewerkschaften ist pikant. Unternehmen sollen immer &ouml;fter versuchen, Betriebsr&auml;te mit Bef&ouml;rderungen gef&uuml;gig zu machen oder mit &uuml;ppigen Abfindungen herauszudr&auml;ngen. Besonders brisant: Auch Staatsfirmen bedienen sich offenbar dieser Methoden. [&hellip;]<br>\nGlaubt man Gewerkschaftern, w&auml;chst die Zahl der Firmen, die im Kampf gegen die Mitbestimmung zunehmend auf Zuckerbrot statt blo&szlig;er Peitsche setzten. &ldquo;Firmen k&ouml;dern Arbeitnehmervertreter immer &ouml;fter durch besser bezahlte Posten oder kr&auml;ftige Gehaltserh&ouml;hungen&rdquo;, sagt Josef Falbisoner. Ein Jahrzehnt lang lenkte er als Landesbezirksleiter die Geschicke von Ver.di Bayern, bevor er sich 2010 von seinem Amt zur&uuml;ckzog. Er wei&szlig;: &ldquo;Manchen Arbeitgebern ist es viel wert, ihre Betriebsr&auml;te gef&uuml;gig zu machen.&rdquo; Vor allem die Zahl der Unternehmen, die versuchten, &ldquo;kritische Betriebsr&auml;te mit sehr hohen Abfindungen loszuwerden, hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen&rdquo;, sagt Falbisoner. Betroffen von dieser Praxis seien insbesondere der Handel und Staatsbetriebe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,742922,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vom Wert der Gleichheit<\/strong><br>\nDie Angst vor dem sozialen Abstieg verwandelt sich oft in Fremdenfeindlichkeit. Das beste Programm dagegen ist die gerechte Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen. [&hellip;]<br>\nKeineswegs. In Deutschland haben wir nicht Orb&aacute;n, nicht Wilders, nicht Le Pen, aber wir haben Sarrazin &ndash; oder pr&auml;zise: die nicht enden wollende, wohl noch wachsende Begeisterung f&uuml;r seine Ansichten. Sein krudes Werk &bdquo;Deutschland schafft sich ab&ldquo; ist das meistverkaufte Sachbuch im Nachkriegs-Deutschland. Noch erstaunlicher ist, dass der Autor zunehmend in die Rolle eines &uuml;berf&auml;lligen Provokateurs gehoben wird, der endlich Missst&auml;nde ausspricht, die die Verantwortlichen verschweigen wollen. Vor allem aber k&ouml;nnten sich 18 Prozent der Deutschen vorstellen, eine Partei zu w&auml;hlen, an deren Spitze Sarrazin steht. Vor politischer Relevanz des Rechtspopulismus rettet uns in Deutschland einstweilen zweierlei. Zum einen eine politische F&uuml;hrung, die &uuml;ber ein ausreichendes Ma&szlig; an Weitsicht und Standhaftigkeit verf&uuml;gt, und zum anderen ein gl&uuml;cklicher Zufall, denn Sarrazin fehlen ersichtlich Charisma und Format, um seine Thesen in eine parteipolitische F&uuml;hrungsrolle umzum&uuml;nzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/vom-wert-der-gleichheit\/-\/1472602\/7161248\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Elterngeld &ndash; Regierung bevorzugt Zinsmillion&auml;re<\/strong><br>\nDas Sparpaket von Union und FDP l&auml;sst viele Reiche ungeschoren davonkommen. Seit Anfang des Jahres soll es f&uuml;r Spitzenverdiener kein Elterngeld mehr geben. Doch das Gesetz enth&auml;lt eine L&uuml;cke: Wer mehr als 250.000 Euro Kapitaleink&uuml;nfte hat, bekommt die Hilfe weiter. [&hellip;] &ldquo;Eine Person, die ein zu versteuerndes Einkommen von 150.000 Euro aufweist, gleichzeitig aber noch Kapitaleink&uuml;nfte von 250.000 Euro bezieht, kann also weiter Elterngeld beantragen und auch beziehen&rdquo;, sagte der Wissenschaftler der Freien Universit&auml;t Berlin der Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,743933,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kostenfaktor Fl&uuml;chtling<\/strong><br>\nBei einer im Bundestag durchgef&uuml;hrten Expertenbefragung hat sich am Montag die Mehrzahl der Sachverst&auml;ndigen kritisch bis ablehnend zum Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) ge&auml;u&szlig;ert. Hintergrund der &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung im Ausschu&szlig; f&uuml;r Arbeit und Soziales waren ein Gesetzentwurf der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und ein Antrag der Linksfraktion. Beide hatten die Aufhebung des Sondergesetzes gefordert.<br>\nNach dem seit 1993 geltenden AsylbLG m&uuml;ssen erwachsene Fl&uuml;chtlinge mit bis zu 38 Prozent weniger als den Arbeitslosengeld-II-Bez&uuml;gen auskommen. Sie d&uuml;rfen nicht arbeiten; ihre Kinder profitieren bislang nicht vom &raquo;Bildungspaket&laquo; der Hartz-IV-Reform; und im Krankheitsfall m&uuml;ssen sie erst mal zum Sozialamt, einen Krankenschein holen. Einen Teil der Leistungen erhalten sie zudem in Form von Essenspakten oder Gutscheinen. &raquo;Das Sachleistungsprinzip ist diskriminierend, integrationsfeindlich und verst&ouml;&szlig;t gegen die Menschenw&uuml;rde&laquo;, erkl&auml;rte dazu Kerstin Becker f&uuml;r die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. am Montag in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/02-08\/053.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zahn&auml;rzte fordern 69 Prozent mehr Honorar<\/strong><br>\nDer Verband der Deutschen Zahn&auml;rzte fordert f&uuml;r seine Mitglieder eine satte Honorar-Erh&ouml;hung. Begr&uuml;ndet wird das mit gestiegenen Betriebskosten.<br>\nDie Bundesregierung will noch in diesem Jahr die Geb&uuml;hrenordnung f&uuml;r Zahn&auml;rzte (GOZ) neu ordnen und die Honorare erh&ouml;hen. Wie die &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung berichtet, fordert der Verband der Deutschen Zahn&auml;rzte eine sofortige Anhebung der Honorare um 69 Prozent. In der Begr&uuml;ndung der Kassenzahn&auml;rztlichen Bundesvereinigung hei&szlig;t es laut Bericht, man m&uuml;sse den &bdquo;nachgewiesenen Anstieg der betriebswirtschaftlichen Kosten seit 1988 vollst&auml;ndig in die Festsetzung der Honorare einflie&szlig;en lassen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article12467590\/Zahnaerzte-fordern-69-Prozent-mehr-Honorar.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>R&uuml;stungsschmiede kauft sich Professur<\/strong><br>\nAn der Universit&auml;t Bremen regt sich Protest gegen die zunehmende &ouml;konomische Durchdringung von Wissenschaft und Lehre. Eine Anfang Februar ver&ouml;ffentlichte Erkl&auml;rung, die bisher von 63 Hochschullehrern und Wissenschaftlern unterzeichnet worden ist, kritisiert die steigende Zahl sogenannter Stiftungsprofessuren, die nicht aus dem Etat der Hochschulen, sondern oftmals von Unternehmen finanziert werden. Die Unterzeichner bef&uuml;rchten, da&szlig; die von der Wirtschaft gesponserte Einrichtung von Lehrst&uuml;hlen eine &raquo;Gef&auml;hrdung der Unabh&auml;ngigkeit von Wissenschaft, Forschung und Lehre&laquo; darstelle. Eigentlicher Anla&szlig; der Erkl&auml;rung aber ist die neu gestiftete Professur f&uuml;r Weltraumtechnologie. Stifter sind zu gleichen Teilen die OHB System AG des Unternehmerpaares Fuchs und das Zentrum f&uuml;r Luft- und Raumfahrt (DLR). Die OHB-System AG (Orbitale Hochtechnologie Systeme) hat mit der R&uuml;stungsproduktion seinen wirtschaftlichen Aufstieg genommen und fuhr in den letzten Jahren satte Profite ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/02-07\/060.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neue Version des Maschmeyer-Films<\/strong><br>\nDer NDR zeigt nun seinen Film &uuml;ber AWD-Gr&uuml;nder Carsten Maschmeyer in einer neuen Version und wirbt ironisch mit &ldquo;juristischen Regieeinf&auml;llen&rdquo;.<br>\nDie Panorama-Redaktion des NDR hat nach einstweiligen Verf&uuml;gungen bei den Landgerichten Berlin und K&ouml;ln eine neue Version der ARD-Reportage &uuml;ber den AWD-Gr&uuml;nder Carsten Maschmeyer (Der Dr&uuml;ckerk&ouml;nig und die Politik) gefertigt. Beim NDR nennen sie das &ldquo;Judges Cut&rdquo; und bewerben es ironisch: &ldquo;Mit ganz neuen juristischen Regieeinf&auml;llen&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/ard-reportage-ueber-awd-gruender-neue-version-des-maschmeyer-films-1.1056126\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/media\/doku909.html\">Panorama<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Teure Anarchie<\/strong><br>\nEs kommt sogar in Deutschland in Mode, den Staat zu verachten. Diese Haltung schadet uns politisch wie &ouml;konomisch. [&hellip;]<br>\nIn Deutschland grassiert seit Jahrzehnten eine rasant zunehmende Distanz zum Staat, die in blanke Verachtung, ja Bek&auml;mpfung alles Staatlichen umzuschlagen droht. Der demokratisch verfasste Staat mit seinen gew&auml;hlten Funktionstr&auml;gern wird von vielen, gerade auch von eher b&uuml;rgerlich gesonnenen Medien als der kleptokratische, einschr&auml;nkende Feind wahrgenommen, den man in jedem Wortsinne schneiden darf. Dabei stellen sich seltsame Wahrnehmungsverzerrungen ein. Etwa die, dass der Staat immer &uuml;bergriffiger wird. Das ist definitiv falsch. Der ehemals strenge Vater Staat ist durch und durch antiautorit&auml;r geworden. Er verzichtet seit langem auf die Diskriminierung privater Lebensformen, er ist im Begriff, die Wehrpflicht abzuschaffen, und er privatisiert ohn Unterlass (den Bahnverkehr, die Telekommunikation, die Bildung, die Sicherheit, die M&uuml;llabfuhr). Auch die Wahrnehmung, der Staat k&ouml;nne nicht mit dem ihm anvertrauten Geld umgehen, ist so verbreitet wie schlicht falsch. Denn es ist nicht offenbar, dass Daimler, Porsche, HRE und Commerzbank systematisch besser und verantwortungsbewusster wirtschaften als die &ouml;ffentliche Hand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/teure-anarchie\/-\/1472602\/7161250\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Greenpeace: Salzstock Gorleben von Gaseinschl&uuml;ssen durchzogen<\/strong><br>\nIm Salzstock Gorleben darf nach Ansicht von Greenpeace keinesfalls ein Endlager f&uuml;r hoch radioaktiven Atomm&uuml;ll eingerichtet werden. Der f&uuml;r die Endlagerung der Abf&auml;lle vorgesehene Bereich im Salzstock sei &lsquo;offenbar komplett von Gaseinschl&uuml;ssen durchzogen&rsquo;, berichtete die Umweltorganisation am Montag. Nach Greenpeace-Angaben hat die BGR in s&auml;mtlichen Gesteinsproben des betreffenden Bereichs Gas und fl&uuml;ssige Kohlenwasserstoffe gefunden. Sie habe auch Gasanteile von bis zu 45 Prozent nachgewiesen, die von au&szlig;en in den Salzstock eingedrungen seien. Der von Greenpeace beauftragte Wissenschaftler komme in seiner Studie zu dem Schluss, &lsquo;dass eine sichere Lagerung hoch radioaktiven Atomm&uuml;lls in Gorleben unm&ouml;glich ist, da der Salzstock seine notwendige Barrierefunktion gegen&uuml;ber der Umwelt nicht erf&uuml;llt&rsquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ad-hoc-news.de\/greenpeace-salzstock-gorleben-von-gaseinschluessen--\/de\/News\/21903487\">Ad hoc news<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Auml;gypten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Panik vor den Muslimbr&uuml;dern<\/strong><br>\nErst das postkoloniale Entstehen der arabischen Milit&auml;rstaaten f&uuml;hrte zur Revitalisierung islamischer Religion. Heute f&uuml;rchtet sich der Westen vor einem Gespenst, das &ndash; wenn es &uuml;berhaupt eines ist &ndash; hausgemacht ist.<br>\nDer radikale Islam &ndash; davon sprach man breitfl&auml;chig erst ab den 1970er Jahren, ausgel&ouml;st durch die Wirrungen der iranischen Revolution, die ja bekannterweise auch eine islamische war. Den Ursprung dieses Ph&auml;nomens muss man jedoch in der intellektuellen und sozialen Geschichte der beiden vorherigen Jahrzehnte verorten. Die Muslimbruderschaft &Auml;gyptens ist dabei in der Geburtsstunde islamischer Revitalisierung schon immer die gr&ouml;&szlig;te radikale Massenbewegung dieser Art gewesen &ndash; auch, weil sie als einzige Organisation mit immer neuen Strategien schnell auf gesellschaftliche Ver&auml;nderungen reagierte. Die Auszeichnung des &bdquo;Wollen-wir-alles-nicht&ldquo; war dabei lange Zeit erfolgreicher Motor der Muslimbr&uuml;der: Ablehnung des modernen Nationalstaats mit seinem Erziehungs- und Rechtssystem, der modernen &Ouml;konomie und ihren Folgen, moderner Unterhaltungsindustrie und &ndash; nicht zuletzt &ndash; Nationalismus. Demokratie war f&uuml;r die Gefolgschaft lange Zeit &ndash; und, das darf man nicht vergessen: vor allem durch die Erfahrungen des Missbrauchs des Begriffs durch die syrische und &auml;gyptische Milit&auml;rherrschaft &ndash; nicht mehr als ein Negativ-Schlagwort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.philibuster.de\/themen\/alte-welt\/aegypten-panik-vor-den-muslimbruedern.html\">Philibuster<\/a><\/li>\n<li><strong>US-Diplomat torpediert Amerikas Kairo-Kurs<\/strong><br>\nMubarak muss weg, selbst die US-Regierung setzt zumindest mittelfristig auf seinen Abgang &ndash; doch dann schoss der amerikanische Sondergesandte in Kairo quer, lobte den &auml;gyptischen Pr&auml;sidenten. Ein &ldquo;diplomatischer Totalausfall&rdquo;, der das Dilemma Washingtons offenbart. [&hellip;]  Sie verbl&uuml;fften am Samstag die illustre Runde der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz. Frisch aus Kairo zur&uuml;ck, verk&uuml;ndete Wisner den versammelten Staatenlenkern und Diplomaten per Video-Schaltkonferenz Erstaunliches: &ldquo;Ich glaube, dass Pr&auml;sident Mubaraks F&uuml;hrung weiter von gro&szlig;er Bedeutung ist&rdquo;, sagte er. Mubarak habe &Auml;gypten 60 Jahre lang gedient, nun sei der ideale Moment f&uuml;r ihn, dem Land den Weg nach vorne zu zeigen. Mit Mubarak in die Zukunft? Das klang ganz anders als die j&uuml;ngsten T&ouml;ne aus Washington. Immer deutlicher signalisierten die USA n&auml;mlich zuletzt, dass sie den einstigen Top-Verb&uuml;ndeten Mubarak als Altlast der Geschichte sehen &ndash; und sich st&auml;rker auf die Seite der Demonstranten stellen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,743890,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die &bdquo;&Uuml;berraschung&ldquo; der westlichen Diplomaten &ndash; und mehr noch der westlichen Medien &ndash; besteht wohl eher darin, dass Sonderbotschafter Wisner die inoffizielle Linie der US-Au&szlig;enpolitik ungeschminkt kommuniziert. Sonderbotschafter Wisner ist schlie&szlig;lich kein Unbekannter &ndash; er war u.a. in der Reagan-Zeit der US-Botschafter in Kairo und bet&auml;tigte sich <a href=\"http:\/\/atimes.com\/atimes\/Middle_East\/MB03Ak02.html\">laut Medienberichten<\/a> zuletzt als Mubaraks oberster Lobbyist im Washingtoner Politdschungel. Die Wahl Wisners geschah auf ausdr&uuml;cklichen Wunsch der Au&szlig;enministerin Hillary Clinton und seine &Auml;u&szlig;erungen geben ziemlich unverbl&uuml;mt die US-Position zum Zeitpunkt seiner Entsendung wieder. Innerhalb einer Woche ist jedoch viel geschehen und der US-Administration ist ihre antidemokratische Positionierung von letzter Woche bereits peinlich. Das ist nicht erstaunlich. Erstaunlich ist es jedoch, wie schnell die Presse das unw&uuml;rdige Herumlavieren vergessen hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hier ein Konto, da ein Haus: Viele L&auml;nder sperren inzwischen das Verm&ouml;gen von Autokraten<\/strong><br>\nAhmed Ezz war noch vor dem Pr&auml;sidenten dran. Jahrelang bestimmte der Stahlmagnat in &Auml;gypten als hoher Funktion&auml;r der Regierungspartei, als Parlamentarier und Vorsitzender des Haushaltsausschusses &uuml;ber Wohl und Wehe in Politik und Wirtschaft seines Landes mit: Im Parlament verhinderte er sch&auml;rfere Anti-Monopol-Gesetze &ndash; in der Wirtschaft produzierten seine Firmen &uuml;ber 70 Prozent des &auml;gyptischen Eisens und Stahls. So wurde Ezz zum Milliard&auml;r. Doch am vergangenen Freitag lie&szlig; der Generalstaatsanwalt alle Konten und Verm&ouml;genswerte von Ahmed Ezz einfrieren. Auch die Verm&ouml;gen von drei anderen unter Mubarak reich gewordenen &Auml;gyptern wurden beschlagnahmt. Sollte Mubarak freilich st&uuml;rzen und es in &Auml;gypten zum Machtwechsel kommen, w&uuml;rde nicht nur die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Verm&ouml;gens der gefallenen G&uuml;nstlinge untersucht, sondern wohl auch die von Husni Mubarak selbst und seiner Familie. Die Angst davor d&uuml;rfte ein wesentlicher Grund daf&uuml;r sein, dass Mubarak sich weiter z&auml;h ans Amt klammert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/print_politik\/article12467728\/Hier-ein-Konto-da-ein-Haus-Viele-Laender-sperren-inzwischen-das-Vermoegen-von-Autokraten.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die NDS wiesen bereits gestern auf die Meldung in Guardian hin. Irritierend ist allerdings, dass mit Ahmed Ezz ein G&uuml;nstling des Regimes pl&ouml;tzlich angeklagt wird und alle Konten und Verm&ouml;genswerte eingefroren wurden. Kaum anzunehmen, dass dies ohne Wissen Mubaraks gschah. Ob das Verm&ouml;gen der Mubaraks sich wirklich auf 40 Mrd. Dollar bel&auml;uft ist so klar nicht. Dass gr&ouml;&szlig;ere Summen in der Schweiz angelegt wurden, kann nicht stimmen,  denn nach Angaben der Schweizerischen Nationalbank betrug Ende 2009 die Summe aller &auml;gyptischen Guthaben in der Schweiz  3,6 Milliarden Franken. Thomas Demmelhuber, Politikwissenschaftler und &Auml;gyptenexperte an der Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg kommt auf einen Betrag <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/milliarden-oder-nur-millionen\/3793974.html\">eher im dreistelligen Millionenbereich<\/a>.<br>\nEs versteht sich, dass auch ein Verm&ouml;gem im dreistelligen Millionenbereich nicht durch ein Pr&auml;sidentengehalt zustande kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wir sind alle Khaled Said<\/strong><br>\nDie Revolte gegen das Mubarak-Regime kommt nicht aus dem Nichts. Denn die &auml;gyptische Zivilgesellschaft hat eine Vorgeschichte des Protests. Ein wesentlicher Ansto&szlig; f&uuml;r diese Entwicklung kam ausgerechnet vom Regime selbst. Schon 1997 forderte Husni Mubarak jeden &Auml;gypter auf, die neue M&ouml;glichkeiten des Internets zu nutzen. Mubarak wollte &Auml;gypten zum Vorbild einer modernen Wissensgesellschaft in der Region machen. Viele Menschenrechts- und Frauenrechtsvereine nutzten das Internet von Beginn an intensiv f&uuml;r ihre politische Lobbyarbeit und richteten eigene Websites ein. Schon 1997 bot etwa die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kairo Seminare zur strategischen Nutzung des Internets f&uuml;r B&uuml;rgerrechtsvereine, aber auch f&uuml;r Provider, Programmierer und offizielle Stellen an. So begann die Internet&auml;ra in &Auml;gypten. Seither sind Internet und Facebook f&uuml;r viele &Auml;gypter zur zentralen Freizeitbesch&auml;ftigung geworden. Heute engagieren sich &Auml;gypter in unz&auml;hligen Facebookgruppen, ob gegen die Beschneidung von Frauen oder f&uuml;r Umweltprojekte. Die Umweltgruppe &ldquo;Keep Egypt clean&rdquo;, vor 5 Jahren gegr&uuml;ndet, hat heute 85.000 Mitglieder, &ldquo;Stop Sexual harassment in Egypt&rdquo; immerhin 5.000. Diese Facebook-Gemeinschaften bildeten auch die Basis des Protests, der in den vergangenen Tagen auf dem Tahrir-Platz in Kairo sichtbar wurde. Dazu kommt, dass das arabische Satellitenfernsehen mittlerweile eine informierte panarabische &Ouml;ffentlichkeit hervorgebracht hat. Heute werden die Demonstrationen &uuml;ber das Internet nicht nur organisiert, sondern auch orchestriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2011\/02\/05\/a0187&amp;cHash=937ade8fbf\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die gesch&auml;tzte deutsche Politologin und Islamwissenschaftlerin vermittelt durch ihren Beitrag den Eindruck, dass die Revolte gegen das Mubarak-Regime ohne Internet und Facebook so nicht zustande gekommen w&auml;re. Der Journalist und Filmemacher Philip Rizk vor Ort relativiert diesen Eindruck in einem Gespr&auml;ch mit dem Deutschlandfunk und <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1382263\/\">spricht eher von einer Revolution zu Fu&szlig;<\/a>:<br>\n&ldquo;Also ich w&uuml;rde ganz sicher nicht sagen, dass es eine Twitter-Revolution ist. Die haben nat&uuml;rlich eine Rolle gespielt, aber was bei dieser Demonstration anders war an dem ersten Freitag: erstens an dem Tag hatten wir kein Twitter und kein Facebook und kein Internet und keine Handy-Verbindungen. Alles war abgeschaltet. Was anders war bei dieser Demonstration ist, dass die meisten Leute noch nie ins Internet geguckt haben. Die meisten Leute, die dabei waren, kamen aus &auml;rmeren Vierteln, das waren Bauern, das waren Arbeiter. Nat&uuml;rlich haben diese sozialen Netzwerke eine Rolle gespielt, nat&uuml;rlich haben sie irgendwas damit zu tun gehabt, um die Informationen rauszukriegen, aber die meisten Leute sind nicht junge Leute, die stundenlang jeden Tag im Internet sitzen. Also kann man es nicht nur eine Twitter- oder Facebook-Revolution nennen&hellip;. Ich war an dem Freitag, dem 28., in einem &auml;rmeren Viertel und es war eine Gruppe von 50 Leuten, die angefangen hat zu marschieren, und wir sind f&uuml;r vielleicht drei, vier Stunden durch das Viertel gelaufen und haben die Leute runtergerufen, kommt mit, kommt mit. Vier Stunden sp&auml;ter war es eine Gruppe von 3.-, 4.000. Irgendwann kamen wir dann auf eine andere Gruppe, die noch mal ein paar Tausend waren, bis, ich w&uuml;rde sagen, wir waren ungef&auml;hr 15.000, die dann in Richtung Befreiungsplatz marschiert sind und wieder andere Gruppen getroffen haben. Es war alles wirklich ziemlich spontan, was oft mit einigen einzelnen Leuten, Demonstranten angefangen hat und immer gewachsen ist, und niemand hat das erwartet. Niemand hat erwartet, was passiert ist.&rdquo;<br>\nInteressant auch sein Hinweis, dass die wahre Opposition nicht im Gespr&auml;ch mit Vizepr&auml;sident Suleiman sei. Er geht davon aus, dass &auml;hnlich wie in Tunesien bei Installation einer Regierung mit Bestandteilen des alten Regimes weiter demonstriert wird.<br>\nAuch &ldquo;Marco Settembrini di Novetre&rdquo; vom FAZ-Blog &ldquo;Deus ex Machina&rdquo; geht der Frage nach, ob am Nil nun die n&auml;chste von Facebook und Twitter getriebene Revolution stattf&auml;nde und verweist neben einigen interessanten Links u.a. auch auf die dunkle Seite des Netzes: Es k&ouml;nne die revolution&auml;ren Gef&uuml;hle hervorragend anfeuern &ndash; und ebenso gut die Revolution&auml;re auffliegen lassen. Es k&ouml;nne die L&uuml;gen der Regierung entlarven, aber auch im Blitztempo Propaganda verbreiten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Jeder Twitt ein Tritt<\/strong><br>\nTwitter-Revolutions-Romantik liefert ein schiefes Bild von den Unruhen in Nordafrika: Nicht das Netz treibt die Protestbewegungen an, sondern Unzufriedenheit mit dem status quo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/faz-community.faz.net\/blogs\/deus\/archive\/2011\/02\/06\/jeder-twitt-ein-tritt.aspx\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Warnschuss aus Genf<\/strong><br>\nDer ehemalige US-Pr&auml;sident George W. Bush sagt eine geplante Reise in die Schweiz ab. In Genf hatte es zuvor hitzige Kontroversen um den Besuch gegeben. Die Schweizer Regierung h&auml;lt sich zur&uuml;ck. Die potenziellen Bush-Gastgeber sind dagegen sauer. [&hellip;]<br>\nAmnesty International forderte von der Schweizer Regierung, sie solle den ehemals m&auml;chtigsten Politiker der Welt festnehmen. Man m&uuml;sse Verletzungen des V&ouml;lkerrechts durch Bush strafrechtlich untersuchen. &bdquo;Die Verantwortung des fr&uuml;heren US-Pr&auml;sidenten Bush f&uuml;r Folter und Misshandlungen von Gefangenen im Krieg gegen den Terror ist ausreichend bekannt und belegt&ldquo;, stellte Amnesty fest. [&hellip;] Bush d&uuml;rfte den Warnschuss aus Genf verstanden haben: Er, der fr&uuml;here Weltenlenker, ist ein Ge&auml;chteter. &bdquo;In welches Land Pr&auml;sident Bush auch reist, er wird immer f&uuml;rchten m&uuml;ssen, dass er strafrechtlich verfolgt wird wegen seiner Verantwortung f&uuml;r Folter&ldquo;, prophezeit Amnesty. Die Organisation wirft Bush unter anderem vor, in seiner Amtszeit Geheimgef&auml;ngnisse der CIA und die Auslieferung Gefangener an Folterstaaten genehmigt zu haben<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/warnschuss-aus-genf\/-\/1472596\/7165010\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Immer mehr Studenten suchen psychologische Beratung auf<\/strong><br>\nHerzrasen, Schwei&szlig;ausbr&uuml;che, Schalfst&ouml;rungen: Ein bisschen Lampenfieber vor Pr&uuml;fungen ist normal &ndash; unangemessen gro&szlig;e &Auml;ngste k&ouml;nnen jedoch schnell zur ernsthaften Belastung werden. Das Deutsche Studentenwerk hat herausgefunden, dass immer mehr Studenten psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. [&hellip;] Einer DSW-Studie zufolge nehmen deutlich mehr Studenten psychologische Beratungen in Anspruch als fr&uuml;her. Demnach ist die Zahl dieser Beratungen seit 2007 um rund ein Viertel gestiegen. Pr&uuml;fungsangst sei dabei ein typisches Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Wissen\/Uebersicht\/Immer-mehr-Studenten-suchen-psychologische-Beratung-auf\">HAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kanonen gegen Online-Spatzen<\/strong><br>\nEs kann der Fr&ouml;mmste nicht in Frieden verlinken, wenn es dem b&ouml;sen Medienmogul nicht gef&auml;llt. Wenige Tage nach dem offiziellen Launch der Kommentar-Plattform Commentarist haben die Verlagsh&auml;user SZ und FAZ dem kleinen Startup-Unternehmen durch Abmahnungen und Androhung &ldquo;massiver rechtlicher Schritte&rdquo; den Stecker gezogen. Die Macher von Commentarist haben ihren Dienst erst einmal pausiert und &uuml;berlegen sich nun, wie sie weitermachen wollen. Rechtlich befinden sich viele Blogs und Plattformen im Graubereich. Das Vorgehen der Verlagsh&auml;user ist jedoch im h&ouml;chsten Ma&szlig;e kontraproduktiv &ndash; es wirkt eher so, als wolle man anhand von Commentarist ein Exempel statuieren, das sich vor allem gegen Blogs und kleine Internetdienste richtet. Doch der Graubereich droht sich bereits bald noch weiter zu verdunkeln, wenn die Verleger mit ihrer Idee vom Leistungsschutzrecht durchkommen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/4985\/kanonen-gegen-online-spatzen\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Bisher 72 Journalisten festgenommen<\/strong><br>\nDie Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG\/RSF) hat sich &ldquo;entsetzt&rdquo; gezeigt, angesichts der &ldquo;zahlreichen &Uuml;bergriffe gegen Journalisten bei den Unruhen in Kairo&rdquo; und der Nachricht vom Tod eines &auml;gyptischen Journalisten. In einer Aussendung am Montag hie&szlig; es, rund 72 Journalisten, die &uuml;ber die aktuellen Ereignisse in &Auml;gypten berichteten, seien bis zum vergangenen Freitag (4. Februar) f&uuml;r mehr als zwei Stunden festgenommen worden. Rund 75 Journalisten seien bisher k&ouml;rperlich angegriffen oder bedroht worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1296696511265\/Reporter-ohne-Grenzen-Bisher-72-Journalisten-festgenommen\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Von einem, der auszog die Linken zu hassen<\/strong><br>\nDie sechs Kolumnisten, die sich SpiegelOnline geg&ouml;nnt hat und die an allen sechs Werktagen jeweils ihre Kolumne herausgeben, sind schon ein buntes V&ouml;lkchen. Jakob Augstein ist als linksliberales Gewissen unterwegs, Sascha Lobo darf Weisheiten zum Web 2.0 zum Besten geben, das ja au&szlig;er ihm niemand versteht, Steffi Kammerer schreibt Glamour&ouml;ses und Georg Diez darf sich dem Feuilleton hingeben, w&auml;hrend Sybelle Berg das &ldquo;Vermischte&rdquo; bedient. Und dann ist da noch Jan Fleischhauer.<br>\nDer Name Fleischhauer d&uuml;rfte dem einem oder anderen noch ein Begriff sein; er ver&ouml;ffentlichte 2009 den Spiegel-Bestseller &ldquo;Unter Linken. Von einem, der aus Versehen konservativ wurde&rdquo;. Dieses Buch wurde seinerzeit in Ausz&uuml;gen vom Spiegel zwecks Werbung abgedruckt und dreht sich um die pers&ouml;nliche politische Entwicklung Fleischhauers, die eine typische f&uuml;r die 1980er und 1990er Jahre ist: als Kind von spezifisch vom linken Milieu der 1968er gepr&auml;gten Eltern durfte er alle m&ouml;glichen Avantgardismen von Reformp&auml;dagogik bis antiautorit&auml;rer Erziehung mitmachen, die jedoch den pubert&auml;ren Aufstand gegen die Erzeuger nicht verhindern konnten. Im Bestreben, sich von seinen Eltern abzusetzen, wurde Fleischhauer deswegen so konservativ, dass Franz Josef Strau&szlig; vor Neid erblasst w&auml;re; der gr&ouml;&szlig;te Fanatiker ist und bleibt der Konvertit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/oeffingerfreidenker.blogspot.com\/2011\/02\/von-einem-der-auszog-um-die-linken-zu.html\">Oeffinger Freidenker<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Hartz-IV-Kompromissgespr&auml;che; Nun emp&ouml;ren sich die &Ouml;konomen!; Weber kanzelt Merkel f&uuml;r Euro-Reformen ab; Deutsche Bank vor Gericht; Niedriglohn und Lohndumping im Verleihgewerbe; Betriebsr&auml;te im Schlussverkauf; Vom Wert der Gleichheit; Elterngeld &ndash; Regierung bevorzugt Zinsmillion&auml;re; Kostenfaktor Fl&uuml;chtling; Zahn&auml;rzte fordern 69 Prozent mehr Honorar; R&uuml;stungsschmiede kauft sich Professur; Neue Version des Maschmeyer-Films;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8246\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8246","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8246","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8246"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8246\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8251,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8246\/revisions\/8251"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8246"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8246"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8246"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}