{"id":8249,"date":"2011-02-08T08:54:48","date_gmt":"2011-02-08T07:54:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8249"},"modified":"2014-07-28T15:19:41","modified_gmt":"2014-07-28T13:19:41","slug":"wie-aus-der-finanz-und-wirtschaftskrise-eine-krise-der-staatsverschuldung-gemacht-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8249","title":{"rendered":"Wie aus der Finanz- und Wirtschaftskrise eine Krise der Staatsverschuldung gemacht wird"},"content":{"rendered":"<p>Die Finanzkrise ist aus der &ouml;ffentlichen Debatte nahezu verschwunden, die dadurch verursachte Wirtschaftskrise wird systematisch sch&ouml;n geredet. Alle reden vom Aufschwung XXL und, dass Deutschland &bdquo;gest&auml;rkt&ldquo; aus der Krise hervorgegangen sei. Dabei hat selbst der Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Regierung ins Stammbuch geschrieben, dass von einem &bdquo;neuen Wirtschaftswunder&ldquo; keine Rede sein k&ouml;nne und dass das Bruttoinlandsprodukt 2010 immer noch unter dem Niveau  von <a href=\"?p=7323\">2006 liege<\/a>. Und sobald es um Lohnverhandlungen geht erkl&auml;rt dann Gesamtmetall-Chef Kannegiesser, dass wir bei der Produktion sind erst 70 Prozent und beim Auftragseingang 80 Prozent des <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/deutschland\/0,2828,742567,00.html\">Einbruchs wettgemacht h&auml;tten<\/a>. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nEs ist geradezu in einer Art Gehirnw&auml;sche gelungen, die Ursachen und die Auswirkungen der Finanzkrise aus dem &ouml;ffentlichen Bewusstsein zu verdr&auml;ngen. Die Rede ist inzwischen nur noch von staatlichen Schuldenkrisenkrisen. Dabei hat Finanzminister Sch&auml;uble sozusagen regierungsoffiziell einger&auml;umt, dass die derzeitige Schuldenkrise eine unmittelbare Folge der Finanzkrise ist. In einem <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:top-oekonomen-schaeuble-der-schuldenberg-europas-muss-zum-huegel-werden\/50209773.html\">Beitrag f&uuml;r die FTD<\/a> r&auml;umte er ein, dass die krisenbedingten Nettokosten der Unterst&uuml;tzung des Finanzsektors durch die G20-L&auml;nder vom Internationalen W&auml;hrungsfonds auf 905 Milliarden Doller gesch&auml;tzt werden.<br>\nZusammen mit den durch die Finanzkrise erforderlichen Konjunkturimpulsen erh&ouml;hte sich dadurch die Staatsverschuldung der Eurozone in nur einem Jahr um fast 10 Prozentpunkte (auf 78,7 Prozent vom BIP 2009, gegen&uuml;ber 69,3 Prozent in 2008).<\/p><p>Aber statt nur die geringsten Anstalten zu machen, das Geld wieder von denjenigen zur&uuml;ckzuholen, die mit der Zockerei einen Riesenreibach machten, hei&szlig;t es nun, dass die Verschuldung damit zu erkl&auml;ren sei, dass Deutschland und viele L&auml;nder Europas &bdquo;&uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse gelebt&ldquo; h&auml;tten. <\/p><p>Man tut so, als sei das Geld der Gl&auml;ubiger der &bdquo;faul gewordenen Kredite&ldquo; einfach &bdquo;verbrannt&ldquo; worden. Kein Wort dar&uuml;ber, dass mit der &Uuml;bertragung der faulen Forderungen &ndash; etwa auf die sog. Bad Banks &ndash; gleichzeitig auch die &bdquo;harten Verbindlichkeiten&ldquo; &uuml;bertragen wurden. Der Passivseite der Verluste stand immer auch die Aktivseite der &uuml;bertragenen Verbindlichkeiten gegen&uuml;ber, die irgendjemand kassiert hat. Wer das ist, danach fragt keiner mehr, das kassierte Geld geht schon l&auml;ngst wieder in neue Spekulationen in Rohstoffe oder L&auml;ndereien oder wird schon wieder in Hedgefonds oder Schattenbanken angelegt. Oder &ndash; was den Zynismus auf die Spitze triebe &ndash; mit diesem Geld wird auf die Staatsanleihen Griechenlands, Irlands, Portugals, Spaniens oder bald auch Italiens spekuliert. <\/p><p><strong>Wer hat eigentlich in Deutschland &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse gelebt?<\/strong><br>\nDie Arbeitnehmer deren Reall&ouml;hne seit nunmehr &uuml;ber 20 Jahren nahezu stagnierten, sicherlich nicht,  die 6 Millionen Arbeitslosen und Hartz IV-Bezieher, bei denen jetzt mit dem sog. Sparpaket noch weiter gek&uuml;rzt wird , die Zeit- und Leiharbeiter oder die Rentner, deren gesetzliche Rente durch die endlosen Rentenreformen &uuml;ber die &bdquo;Riestertreppe&ldquo; oder Nachhaltigkeitsfaktoren seit der Jahrtausendwende um <a href=\"http:\/\/www.ak-sozialpolitik.de\/dukumente\/2010\/2010-12-02%20Perspektiven%20Rente.pdf\">ein F&uuml;nftel gesenkt wurde [PDF &ndash; 228 KB]<\/a> haben mit Sicherheit auch nicht &bdquo;&uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse&ldquo; gelebt. <\/p><p>Im Gegenteil Deutschland hat seit Jahren <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/debatte\/-hoehere-defizite-koennen-sich-lohnen-\/-\/1473628\/4436238\/-\/index.html\">&bdquo;unter&ldquo; seinen Verh&auml;ltnissen gelebt<\/a>, weil es durch Lohndumping und Unternehmenssteuersenkungswahn einen riesigen Leistungsbilanz&uuml;berschuss erzielt hat. &bdquo;Seit dem Jahr 2000 haben in Deutschland Einkommensungleichheit und Armut st&auml;rker zugenommen als in jedem anderen OECD-Land&ldquo;, hei&szlig;t es in einem <a href=\"?p=7884\">OECD-Bericht aus dem Jahr 2008<\/a>. So entwickelten sich die Unternehmens- und Verm&ouml;genseinkommen, die zwischen 2000 und 2010 um nominal 45 Prozent zulegten, fast dreimal so stark wie die Arbeitnehmerentgelte. Diese wuchsen &uuml;ber das letzte Jahrzehnt nominal lediglich um 16 Prozent. Real &ndash; also nach Abzug der Inflation &ndash; sind die durchschnittlichen Bruttoverdienste pro Besch&auml;ftigtem im vergangenen Jahrzehnt sogar gesunken: 2010 lagen sie um vier Prozent niedriger <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/547_112500.html\">als im Jahr 2000<\/a>.<\/p><p>Die Lohnquote, also der Anteil der L&ouml;hne am Volkseinkommen, die in den 70er Jahren noch bei &uuml;ber 70 Prozent lag, ist um fast <a href=\"?p=8061\">10 Prozent auf etwas um die 60 Prozent gesunken<\/a>, w&auml;hrend im Gegenzug der Anteil der Kapital- und Verm&ouml;genseinkommen entsprechend zunahm. Nach einer DIW Studie aus diesem Jahr stiegen die privaten Nettoverm&ouml;gen allein von <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.364647.de\/10-50.pdf\">1991 bis 2009 um 99 Prozent auf unvorstellbare 7.370 Milliarden Euro [PDF &ndash; 600 KB]<\/a>. <\/p><p>Wer in Deutschland &bdquo;&uuml;ber seinen Verh&auml;ltnissen&ldquo; gelebt hat, zeigt sich vor allem in der Verteilung dieses immens gewachsenen Verm&ouml;gens: Die obersten 20% der Verm&ouml;gensverteilung besitzen rund 80% des Nettogeldverm&ouml;gens (Bruttogeldverm&ouml;gen minus Konsumentenkredite), w&auml;hrend alleine die obersten 10% zwei Drittel besitzen. Die untersten 25% besitzen nicht nur kein Nettogeldverm&ouml;gen, sondern sie verf&uuml;gen sogar &uuml;ber ein negatives Nettogeldverm&ouml;gen &ndash; sprich, sie haben mehr Schulden als Guthaben. Zwei Drittel der Deutschen verf&uuml;gen <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/immer-mehr-auf-der-hohen-kante\/-\/1472780\/5078646\/-\/index.html\">laut DIW<\/a> &uuml;ber gar kein oder nur ein sehr geringes Nettogeldverm&ouml;gen.<\/p><p>Trotz des privaten Reichtums und der &ouml;ffentlichen Armut wird t&auml;glich aus allen Ecken erz&auml;hlt, dass die Staatsschulden das gr&ouml;&szlig;te Problem w&auml;ren, dass unsere beklagenswerten Enkel die Zinsen bezahlen m&uuml;ssten, dass unsere Generation &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse lebte.<br>\nOhne Frage, die Verschuldung der &ouml;ffentlichen H&auml;nde ist riesig und sie w&auml;chst und w&auml;chst.<br>\nDie gesamtstaatliche Verschuldung hat sich bis Ende 2010 gegen&uuml;ber dem Stand Ende 2007 durch die Finanz- und Wirtschaftskrise um etwa 300 Milliarden (oder 12% des BIP bzw. 3.800 Euro pro Kopf) erh&ouml;ht hat und ist damit die Relation der Staatsverschuldung zum BIP von 65% auf 75,5% gestiegen.<br>\nGleichzeitig ist das staatliche Nettoverm&ouml;gen von einem Anteil von 52% am BIP auf sechs Prozent (2009) zusammengeschmolzen, weil Geldverm&ouml;gensbest&auml;nde (vor allem Unternehmensbeteiligungen, also das &bdquo;Tafelsilber) abgebaut worden seien und weil im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise der Staat in erheblichem Umfang Kredite und Eigenkapitalhilfen vergeben habe, um z.B. Banken zu retten.<\/p><p>Anderseits nach den Berechnungen zur gesamtwirtschaftlichen Verm&ouml;gensbilanz der privaten Haushalte macht das private Nettoverm&ouml;gen im engeren Sinn aktuell (2009) 307 Prozent des BIP aus, das summiere sich auf 7.370 Milliarden (also &uuml;ber 7 Billionen) Euro. Zusammen mit dem &uuml;brigen Nettoverm&ouml;gen kommen die privaten Haushalte sogar auf ein gesamtes Nettoverm&ouml;gen von 405 Prozent des BIP oder 9 700 Milliarden Euro.<br>\nDemgegen&uuml;ber nimmt sich die explizite Staatsschuldenquote (2009) in H&ouml;he von 73 Prozent des BIP (1 760 Milliarden Euro) recht moderat aus.<br>\nWir beobachten also eine Entwicklung zunehmender &ouml;ffentlicher Armut bei gleichzeitig drastisch steigendem privatem Reichtum, n&auml;mlich Auszehrung des Gemeinwesens bei gleichzeitiger Anh&auml;ufung privaten Verm&ouml;gens.<\/p><p><strong>Werden wirklich die k&uuml;nftigen Generationen belastet?<\/strong><br>\nDie Wahrheit ist: Die Schulden der einen, sind zu jedem Zeitpunkt, also jetzt und in alle Zukunft, die Verm&ouml;gen der anderen.<br>\n&bdquo;Generationengerechtigkeit&ldquo; ist zu einem politischen Kampfbegriff geworden, der von der sozialen Ungleichheit und von der Ungleichheit der Verm&ouml;gensverteilung innerhalb der heutigen und der k&uuml;nftigen Generationen ablenken soll.<br>\nWir haben es mit einer intragenerativen Belastung (also der zwischen Arm und Reich) und nicht um eine intergenerativen Belastung durch die Staatsverschuldung zu tun.<\/p><p>Den neoliberalen Propagandisten in Medien, Politik und &ldquo;Wissenschaft&rdquo;, welche die H&ouml;he der Staatsverschuldung kritisieren und zwecks deren Reduzierung die angeblich ausufernden Sozialleistungen zusammenstreichen m&ouml;chten, sei der von Heiner Flassbeck im Februar 2007 in der Frankfurter Rundschau ver&ouml;ffentlichte Beitrag &ldquo;Schuldenverrechner&rdquo; empfohlen: <\/p><blockquote><p>&ldquo;F&uuml;r Fernsehjournalisten ist das Ding unbezahlbar. Wann immer sie eine rei&szlig;erische Reportage &uuml;ber Alterung und die B&uuml;rden derselben unter die Menschen bringen wollen, schicken sie schnell eine Kamera zum B&uuml;ro des Bundes der Steuerzahler in Berlin, die dort ein paar Sekunden lang filmt, wie der Schuldenrechner der &ouml;ffentlichen Hand in unglaublichem Tempo vor sich hin rennt und das ganze Volk fr&uuml;her oder sp&auml;ter ins Verderben st&uuml;rzt. (&hellip;) Deutschland hatte im vergangenen Jahr die niedrigste Steuerquote aller Zeiten. Warum wird gerade da der Schuldenrechner so h&auml;ufig bem&uuml;ht, statt zu sagen, es k&ouml;nne etwas im Lande nicht in Ordnung sein, wenn der Staat so gro&szlig;e Aufgaben hat, sich aber ausgerechnet die Wohlhabenden im Land nicht mehr an deren Finanzierung beteiligen wollen? (&hellip;) Perfide wird die Sache aber dadurch, dass man die einzige Art und Weise, wie der Staat das Geld auf Zeit von denen zur&uuml;ckholen kann, auf das er durch seine Steuersenkung verzichtet hat, mit Mitteln wie der Schuldenuhr verteufelt. Dann bleibt &bdquo;nat&uuml;rlich&ldquo; nur die L&ouml;sung, die kleinen Leute via K&uuml;rzung des Sozialhaushalts daf&uuml;r sorgen zu lassen, dass der Staat die zuk&uuml;nftigen Generationen nicht belastet werden. Die Schuldenrechnerei ist besonders d&uuml;mmlich, weil man ja nur eine Uhr daneben stellen m&uuml;sste, die die Einkommen z&auml;hlt, die dem Staat in den letzten Jahren durch seine unverantwortliche Steuersenkungspolitik entgangen sind, und schon w&uuml;rde das Tempo der Uhr erheblich relativiert. Das Beste w&auml;re aber, neben die Schuldenuhr eine Uhr zu stellen, die den Verm&ouml;genszuwachs in jeder Sekunde in Deutschland misst. Unsere Topmanager wissen doch sonst so genau, dass man die H&ouml;he von Schulden immer bewerten muss vor dem Hintergrund der vorhandenen Verm&ouml;genswerte. Dann w&uuml;rden die staunenden Fernsehzuschauer oder die staunenden Touristen vor dem B&uuml;ro des Steuerzahlerbundes in Berlin aber sehen, dass die Verm&ouml;gensuhr viel schneller l&auml;uft als die Schuldenuhr und w&uuml;rden sich vielleicht fragen, wieso das bei ihnen pers&ouml;nlich eigentlich nicht der Fall ist. Dann w&uuml;rden die Leute vielleicht auch fragen, was denn mit den Verm&ouml;gen geschieht und warum die ber&uuml;hmten &bdquo;Leistungstr&auml;ger&ldquo;, die den Staat &uuml;ber Jahre gedr&auml;ngt haben, Steuern f&uuml;r sie zu senken, damit sie mehr leisten k&ouml;nnen, nun dem Staat das Geld in Form von Staatsanleihen zur&uuml;ckgeben. Viele von denjenigen, die vom Staat in den vergangenen Jahren so gro&szlig;z&uuml;gig bedacht wurden, haben offenbar gar nicht gewusst, was sie mit dem Geld machen sollen, das da so unverhofft in ihre Taschen gesp&uuml;lt wurde.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Finanzkrise ist aus der &ouml;ffentlichen Debatte nahezu verschwunden, die dadurch verursachte Wirtschaftskrise wird systematisch sch&ouml;n geredet. Alle reden vom Aufschwung XXL und, dass Deutschland &bdquo;gest&auml;rkt&ldquo; aus der Krise hervorgegangen sei. Dabei hat selbst der Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Regierung ins Stammbuch geschrieben, dass von einem &bdquo;neuen Wirtschaftswunder&ldquo; keine Rede sein k&ouml;nne<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8249\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[136,139,50,123],"tags":[223,667,325,402,455],"class_list":["post-8249","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-banken-boerse-spekulation","category-euro-und-eurokrise","category-finanzkrise","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-bad-bank","tag-sparpaket","tag-staatsschulden","tag-wachstum","tag-wirtschaftsweise"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8249","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8249"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8249\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8252,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8249\/revisions\/8252"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8249"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8249"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8249"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}