{"id":82518,"date":"2022-04-01T08:37:51","date_gmt":"2022-04-01T06:37:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518"},"modified":"2022-04-01T08:37:51","modified_gmt":"2022-04-01T06:37:51","slug":"hinweise-des-tages-4081","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h01\">Pl&auml;ne f&uuml;r Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren sind gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h02\">Stiko plant neue Impf-Empfehlungen f&uuml;r Kinder und Jugendliche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h03\">Gr&uuml;ne: Senat muss ganz Berlin zum Corona-Hotspot erkl&auml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h04\">Mit dem WHO-Pandemievertrag in den autorit&auml;ren Transhumanismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h05\">Russland pocht auf Zahlungen in Rubel: Wirtschaftskrieg um Gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h06\">Erfolgreiche W&auml;hrungsstabilisierung: Russischer Rubel macht Sanktionsverluste fast vollst&auml;ndig wett<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h07\">Nebenwirkungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h08\">Beispiellose Kriegstreiberei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h09\">Navigating our Humanity: Ilan Papp&eacute; on the Four Lessons from Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h10\">Krieg in der Ukraine: Wenn der Papst beim Ukraine-Krieg totgeschwiegen wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h11\">Neuer Kalter Krieg: Auf dem R&uuml;cken der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h12\">Schulbildung f&uuml;r M&auml;dchen: Afghanische Trag&ouml;die<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h13\">Die stille Krise der Psyche: h&ouml;chste Zeit, hinzusehen und f&uuml;r echte Verbesserungen zu sorgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h14\">Kollektives Harakiri der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Pl&auml;ne f&uuml;r Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren sind gescheitert<\/strong><br>\nKanzler Scholz hat f&uuml;r sie geworben, doch sie wird nicht kommen: Die Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren findet nach SPIEGEL-Informationen im Bundestag keine Mehrheit. Jetzt r&uuml;cken die ab 50-J&auml;hrigen ins Zentrum der Pl&auml;ne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/coronapandemie-plaene-fuer-corona-impfpflicht-ab-18-jahren-sind-gescheitert-a-6e6e5d77-8943-4c43-92e0-8f449324ee03\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Impflicht soll trotz v&ouml;lliger Evidenzlosigkeit immer noch mit aller Gewalt durchgepr&uuml;gelt werden. Jetzt versucht man es &uuml;ber die Schiene einer altersbezogenen Impfpflicht. Das Ziel ist perfide, damit will man jung gegen alt ausspielen und die Gesellschaft noch weiter spalten.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Wolfgang Kubicki<\/strong><br>\nIch begr&uuml;&szlig;e es, dass die allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren nicht mehr kommt. Allerdings halte ich es f&uuml;r problematisch, dass dieses Umdenken allein aus machtarithmetischen Gr&uuml;nden erfolgt und nicht aufgrund besserer Erkenntnisse. Denn seitdem Omikron die vorherrschende Variante ist, l&auml;sst sich eine Impfpflicht noch viel weniger rechtfertigen &ndash; auch eine solche ab 50 Jahren ist nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig. Es wird weder eine Herdenimmunit&auml;t, noch einen relevanten Fremdschutz geben. Eine systemische &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems stand nie an und wird auch nicht mehr kommen. Ich werde weiter f&uuml;r unseren Antrag, Drs. 20\/680, werben, der die Einf&uuml;hrung einer Impfpflicht ablehnt. Und ich gehe nach der heutigen Nachricht davon aus, dass dieser Antrag noch weitere Unterst&uuml;tzung erh&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/kubicki.wolfgang\/posts\/5723880607629002%20\">Facebook<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Operation Gesichtswahrung<\/strong><br>\nDie Ampel-Abgeordneten arbeiten fieberhaft an einem mehrheitsf&auml;higen Entwurf f&uuml;r eine Impfpflicht. N&auml;chste Woche wird entschieden. Fest steht: Der Plan des Kanzlers und seines Gesundheitsministers f&uuml;r eine Pflicht ab 18 scheitert. Nun will die SPD retten, was zu retten ist. [&hellip;]<br>\nLauterbach hofft dennoch, aus der Vorlage &bdquo;sp&auml;testens in den n&auml;chsten Tagen&ldquo; einen gemeinsamen Entwurf formulieren zu k&ouml;nnen. &bdquo;Die allgemeine Impfpflicht wird darin nicht mehr vorkommen. Die ist mausetot&ldquo;, sagt einer von Lauterbachs Topleuten im Gesundheitsministerium.<br>\n&bdquo;Die Inzidenzwerte sind hoch, t&auml;glich stecken sich zahllose Leute an und trotzdem lassen sich kaum noch welche impfen. Ihnen fehlt das Vertrauen&ldquo;, sagt der Mann, der zur Leitungsebene des Ministeriums z&auml;hlt. &bdquo;Wir haben zu viele Impfdurchbr&uuml;che. Niemand wei&szlig;, wie lange die Immunisierung anh&auml;lt, ob die Vakzine, die wir derzeit haben, vor k&uuml;nftigen Varianten von Corona sch&uuml;tzen. Auf dieser Basis kann man keine allgemeine Impfpflicht beschlie&szlig;en.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus237895593\/Ringen-um-Impfpflicht-Operation-Gesichtswahrung.html?\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>WHO erwartet Trend zu milderen Covid-Verl&auml;ufen<\/strong><br>\nTrotz weiterer Virusmutationen soll die Schwere der Erkrankungen weiter abnehmen. Die WHO h&auml;lt saisonal wiederkehrende Corona-Wellen in Europa f&uuml;r m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/weil-immunitaet-zunimmt-who-erwartet-trend-zu-milderen-covid-verlaeufen\/28215198.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Stiko plant neue Impf-Empfehlungen f&uuml;r Kinder und Jugendliche<\/strong><br>\nDie Stiko macht sich Gedanken &uuml;ber eine neue Empfehlung f&uuml;r die Covid-19-Impfung von Kindern und Jugendlichen. Das RKI &auml;u&szlig;ert sich deutlich zum Thema Long Covid bei Kindern &ndash; Infizierte seien nicht h&auml;ufiger von den &bdquo;sehr unspezifischen&ldquo; Symptomen betroffen als Nicht-Infizierte in Kontrollgruppen.<br>\nAngesichts der deutlich milderen Verl&auml;ufe mit der Omikron-Variante will die St&auml;ndige Impfkommission (Stiko) eine neue Empfehlung f&uuml;r Kinder und Jugendliche aussprechen. Dies berichtete zun&auml;chst das Nachrichtenmagazin &bdquo;Focus Online&ldquo; mit Verweis auf das Robert-Koch-Institut (RKI).<br>\nZurzeit empfiehlt die Stiko f&uuml;r 12- bis 17-J&auml;hrige eine Covid-19-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty von Biontech\/Pfizer. F&uuml;nf- bis Elfj&auml;hrigen wird der Impfstoff nach Analyse der Stiko vom 9. Dezember nur bei Vorerkrankungen empfohlen. Die Impfung f&uuml;r alle anderen Kinder wurde lediglich freigegeben.<br>\nDiese Empfehlungen sind aber noch mit Daten aus der Delta-Welle begr&uuml;ndet. Das Robert-Koch-Institut (RKI) erkl&auml;rte &bdquo;Focus Online&ldquo;, dass sich die Stiko darum mit dem Thema befasse und an einem Beschlussentwurf arbeite. Ob die Stiko die Empfehlungen ver&auml;ndern wird, sei unklar. Nach Informationen von &bdquo;Focus&ldquo; k&ouml;nnte es darauf hinauslaufen, keine &bdquo;Bedarfsempfehlung&ldquo; mehr zu geben. Das w&uuml;rde eine Abkehr von einer allgemeinen Empfehlung hin zu individuellen Faktoren bedeuten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article237895813\/Coronavirus-Stiko-plant-neue-Impf-Empfehlungen-fuer-Kinder-und-Jugendliche.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne: Senat muss ganz Berlin zum Corona-Hotspot erkl&auml;ren<\/strong><br>\nDie meisten Corona-Ma&szlig;nahmen fallen am Freitag weg. Schon vor Inkrafttreten wollen die Gr&uuml;nen die Regeln wieder versch&auml;rfen.<br>\nDie Berliner Gr&uuml;nen machen sich f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung von Corona-Ma&szlig;nahmen &uuml;ber den 1. April hinaus stark. In einem Dringlichkeitsantrag f&uuml;r einen Parteitag am Samstag werden Senat und Abgeordnetenhaus aufgefordert, alle M&ouml;glichkeiten auszusch&ouml;pfen, um Berlin zum sogenannten Hotspot zu erkl&auml;ren. Auf dieser Basis k&ouml;nnten Schutzma&szlig;nahmen wie Maskenpflicht oder Zugangsregeln beschlossen werden, die laut Bundes-Infektionsschutzgesetz ab Freitag erst einmal weitgehend wegfallen.<br>\nDas Thema Corona sei nicht weg, sondern weiterhin omnipr&auml;sent, sagte die Gr&uuml;nen-Landesvorsitzende Susanne Mertens. Auch wenn Berlin derzeit die niedrigste Inzidenz aller Bundesl&auml;nder aufweise, sei das Infektionsgeschehen hoch, und von einer Entspannung k&ouml;nne keine Rede sein. &bdquo;Uns ist es wichtig, dass wir Instrumente in der Hand haben, um auch noch Schutzma&szlig;nahmen ergreifen zu k&ouml;nnen, auch pr&auml;ventiv.&ldquo;<br>\nProblem sei, dass das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes leider nicht genau und rechtssicher die Parameter f&uuml;r einen Hotspot festlege, so Mertens. Ein im Gesetz genanntes Kriterium, n&auml;mlich eine drohende &Uuml;berlastung der Krankenhauskapazit&auml;ten infolge vieler Neuinfektionen, sei aus Sicht der Gr&uuml;nen erf&uuml;llt, hei&szlig;t es im Antrag.<br>\nZun&auml;chst einmal fallen die meisten Corona-Regeln in Berlin ab 1. April weg. Stattdessen gilt dann nur noch ein sogenannter Basisschutz. Dazu z&auml;hlt etwa die Maskenpflicht im &ouml;ffentlichen Personennahverkehr und in Einrichtungen wie Arztpraxen, Krankenh&auml;usern oder Pflegeheimen. Dagegen muss beim Einkaufen keine Maske mehr getragen werden, auch Zugangsregeln etwa f&uuml;r Restaurants und viele andere Bereiche fallen weg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/gruene-senat-muss-ganz-berlin-zum-corona-hotspot-erklaeren-li.219681\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nach Hamburg wollen auch die Gr&uuml;nen in Berlin die repressiven (und gr&ouml;&szlig;tenteils wirkungslosen) Coronama&szlig;nahmen einfach fortsetzen. Wieder zeigen gerade die Gr&uuml;nen ihre gro&szlig;e Affinit&auml;t zu autorit&auml;rer Politik. Darin manifestiert sich nicht nur die bekannte moralische Hybris dieser Partei, die von der Idee beseelt ist, allein zu wissen was das Gute und Richtige ist, sondern auch eine gro&szlig;e Ver&auml;chtlichkeit gegen&uuml;ber den B&uuml;rgern, denen man nicht zugestehen will, eigenverantwortlich Entscheidungen bez&uuml;glich ihrer Gesundheit zu treffen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mit dem WHO-Pandemievertrag in den autorit&auml;ren Transhumanismus<\/strong><br>\nIm ersten Beitrag zum globalen Pandemievertrag der Weltgesundheitsorganisation fand ich Bef&uuml;rchtungen weitgehend best&auml;tigt, dass die WHO in Gesundheitsfragen zu einer &Uuml;berregierung werden und ein permanentes Pandemieregime etablieren k&ouml;nnte. Zu Bef&uuml;rchtungen &uuml;ber einen gleichzeitigen Marsch in den Transhumanismus fand sich in den offiziellen Quellen wenig. Um so mehr findet man in einer halboffiziellen Quelle. Es ist nicht beruhigend.<br>\nAuf der Netzseite der US-Organisation Children&rsquo;s Health Defense wird gewarnt, der Pandemievertrag werde auch dazu dienen, die transhumanistische Vision von Klaus Schwab, Chef des Weltwirtschaftsforums, umzusetzen. Diese besteht, in seinen Worten, in einer &bdquo;Verschmelzung der physischen, digitalen und biologischen Sph&auml;ren, mit Folgen f&uuml;r alle Disziplinen, Volkswirtschaften und Branchen, was sogar die Vorstellungen in Frage stellen wird, was es bedeutet, menschlich zu sein&ldquo;. Die Umsetzung werde, so warnt die Organisation, unter anderem durch st&auml;ndiges, anlassloses Testen auf Viren aller Art und durch regelm&auml;&szlig;iges Spritzen von genver&auml;nderten Substanzen zur Steigerung der Immunabwehr geschehen. Wenn diese Art quasi-verpflichtender Eingriffe in den K&ouml;rper einmal einge&uuml;bt seien, k&ouml;nnten drastischere Eingriffe folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/self-spreading-vaccines\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In Deutschland und in der Europ&auml;ischen Union ist der Primat der Politik aufgegeben worden. Stattdessen werden &ouml;konomische Interessen verfolgt. Das ist konsequent im Neoliberalismus, aber keinesfalls vorteilhaft f&uuml;r die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Russland pocht auf Zahlungen in Rubel: Wirtschaftskrieg um Gas<\/strong><br>\nRussland will f&uuml;r den Rohstoff nur noch Rubel als Zahlungsmittel akzeptieren. Der Westen sollte das hinnehmen &ndash; alles andere h&auml;tte fatale Folgen.<br>\nDie n&auml;chste Eskalationsstufe ist erreicht. Der russische Pr&auml;sident Putin hat verf&uuml;gt, dass der Westen seine Gasimporte in Rubel zu zahlen hat. Und zwar sofort, ab dem 1. April. Diese Ank&uuml;ndigung klingt nach totalem Wirtschaftskrieg, allerdings ist etwas unklar, was genau gemeint ist. In Berlin glaubt man n&auml;mlich, dass der Westen weiterhin in Euro zahlen darf. Das kann stimmen, muss aber nicht.<br>\nInmitten dieses Wirrwarrs wird jedenfalls deutlich, dass es ein strategischer Fehler war, dass sich die G7-Staaten k&uuml;rzlich darauf festgelegt haben, dass sie nur in Dollar oder Euro zahlen wollen. Dieses Ultimatum sollte wie ein Zeichen der St&auml;rke wirken, aber diese St&auml;rke gibt es nicht. Europa braucht die russische Energie; in Deutschland macht sie 50 Prozent der Importe aus. Umgekehrt ben&ouml;tigt Putin die westlichen Devisen nicht, um seinen Krieg zu f&uuml;hren, denn bei Nahrungsmitteln, Energie und Waffen ist Russland autark.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Russland-pocht-auf-Zahlungen-in-Rubel\/!5845647\/%20\">Ulrike Herrmann in der taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>N-Ergie hebt Gaspreis massiv an &ndash; diese Mehrkosten pro Monat drohen <\/strong><br>\nDie N-Ergie Aktiengesellschaft hebt die Erdgaspreise f&uuml;r Privatkunden zum 1. Juni 2022 an. Der Preis steigt um 2,75 Cent pro Kilowattstunde (brutto), der Grundpreis bleibt unver&auml;ndert, hei&szlig;t es in einer Mitteilung.<br>\nDie Erh&ouml;hung sei unvermeidlich geworden, nachdem die Gaspreise an den Handelsm&auml;rkten in den vergangenen Monaten immer neue H&ouml;chstst&auml;nde erreicht h&auml;tten, teilt der Energiekonzern in N&uuml;rnberg mit. [&hellip;]<br>\nNach Angaben der N-Ergie belaufen sich die monatlichen Mehrkosten f&uuml;r einen Dreipersonenhaushalt, der im Tarif &bdquo;Erdgas smart&ldquo; pro Jahr 18.000 kWh verbraucht, ab Juni auf rund 41 Euro. Damit verbleibe die N-Ergie auch nach der notwendigen Erh&ouml;hung unter den g&uuml;nstigsten Anbietern f&uuml;r Erdgas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/wirtschaft\/n-ergie-hebt-gaspreis-massiv-an-diese-mehrkosten-pro-monat-drohen-1.11986082\">nordbayern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Zusammen mit den massiv gestiegenen Spritpreisen d&uuml;rfte damit bei vielen Haushalten die finanzielle Schmerzgrenze bald erreicht sein. Aber wie sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck im ZDF: &bdquo;Wir werden alle &auml;rmer werden, aber ich glaube wir sind bereit, den Preis f&uuml;r die Freiheit zu bezahlen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Erfolgreiche W&auml;hrungsstabilisierung: Russischer Rubel macht Sanktionsverluste fast vollst&auml;ndig wett<\/strong><br>\nMit teils drastischen Ma&szlig;nahmen hat Russland den Absturz des Rubels gestoppt. Inzwischen hat die W&auml;hrung sogar wieder massiv Boden gutgemacht gegen&uuml;ber Dollar und Euro.<br>\nNach Beginn des russischen &Uuml;berfalls auf die Ukraine war der Rubelverfall die unmittelbarste Kriegsfolge, die Russlands B&uuml;rger zu sp&uuml;ren bekamen. Zwischenzeitlich verlor die russische W&auml;hrung im Vergleich zu Dollar und Euro fast die H&auml;lfte an Wert.<br>\nF&uuml;nf Wochen nach Kriegsausbruch allerdings stellt sich die Lage derzeit anders dar. Die Stabilisierungsma&szlig;nahmen der russischen F&uuml;hrung scheinen Erfolg zu haben. Nicht nur wurde der Absturz des Rubels gestoppt, die russische W&auml;hrung konnte die verlorenen Verluste sogar fast vollst&auml;ndig wettmachen. So kostet ein Dollar derzeit etwa 81 Rubel &ndash; vor Kriegsausbruch waren es 75 Rubel gewesen. Auch gegen&uuml;ber dem Euro hat der Rubel Boden gutmachen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/russland-rubel-macht-sanktionsverluste-fast-vollstaendig-wett-a-1fe8a03e-ab4f-4b75-8a57-38c30b5796a6\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nebenwirkungen<\/strong><br>\nSanktionen schaden Russland, zwingen es aber nicht in die Knie. Die Folgen f&uuml;r den Westen sind indes verheerend, so der Pekinger Experte Yifan DING.<br>\nIn China wird die russische Invasion der Ukraine sehr kontrovers diskutiert. Dieser Text ist der dritte Teil von dreien in unserer Reihe chinesischer Perspektiven, mit der wir einen Einblick in das chinesische Meinungsspektrum zu dieser Frage geben wollen (Teil 1, Teil 2).<br>\nDie USA und die EU haben zwar beschlossen, bislang beispiellose Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu verh&auml;ngen, um die russische F&uuml;hrung zum Abzug ihrer Truppen aus der Ukraine zu bewegen. Doch Russland scheint von diesen Sanktionen nicht sonderlich beeindruckt zu sein. Der gr&ouml;&szlig;te Nutznie&szlig;er des russisch-ukrainischen Kriegs k&ouml;nnten letztlich die USA sein &ndash; und ein gro&szlig;er Verlierer die Europ&auml;ische Union.<br>\nZun&auml;chst: Ja, die Sanktionen haben der russischen Wirtschaft enormen Schaden zugef&uuml;gt. [&hellip;]<br>\nDoch diese harten Sanktionen gegen Russland haben sich nicht fatal auf das Land ausgewirkt. Erstens wurden nur sieben russische Banken von der EU an der weiteren Nutzung des SWIFT-Systems gehindert. Die gr&ouml;&szlig;ten russischen Banken und diejenigen Gro&szlig;banken, die haupts&auml;chlich internationale Zahlungen f&uuml;r &Ouml;l- und Gasexporte abwickeln, k&ouml;nnen weiterhin ganz normal internationale Transfers per SWIFT t&auml;tigen.<br>\nZweitens haben die USA beschlossen, die Konten von Pr&auml;sident Vladimir Putin und Au&szlig;enminister Sergej Lawrow einzufrieren. Diese Entscheidung ist jedoch eine rein diplomatische Geste. Faktisch ist sie bedeutungslos. Eine vom russischen Parlament im Jahr 2020 verabschiedete Verfassungs&auml;nderung, auf die Putin lange gedr&auml;ngt hatte, sieht offiziell vor, dass hochrangige russische Beamte kein Auslandsverm&ouml;gen besitzen und auch keine Bankkonten im Ausland haben d&uuml;rfen.<br>\nDrittens k&ouml;nnen die Sanktionen Russland nicht in eine Wirtschaftskrise aufgrund von Dollarknappheit st&uuml;rzen: In den letzten Jahren hat Russland seinen Anteil an Abrechnungen in lokaler W&auml;hrung mit China, dem Iran und anderen L&auml;ndern erh&ouml;ht, somit seine Abh&auml;ngigkeit vom US-Dollar verringert und seine Handelspartner diversifiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/asien\/artikel\/so-blickt-china-auf-den-ukraine-krieg-teil-3-5838\/%20\">IPG Journal<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Europa im Abstieg<\/strong><br>\nDie &ouml;konomischen Folgen des Ukraine-Kriegs treffen die Wirtschaft Deutschlands und der EU mitten in einer &Auml;ra des historischen Abstiegs. Wie das K&ouml;lner Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in einer aktuellen Publikation konstatiert, ist der Anteil der EU an der globalen Wirtschaftsleistung seit der Jahrtausendwende um fast ein Drittel zur&uuml;ckgegangen; er liegt nur noch bei 18 Prozent. Aufgestiegen ist zur selben Zeit China; die Vereinigten Staaten sind &ouml;konomisch ebenfalls zur&uuml;ckgefallen, aber nicht so stark wie die EU. Das IW f&uuml;hrt dies darauf zur&uuml;ck, dass von den zahlreichen Krisen der vergangenen Jahre einige &ndash; etwa der Brexit &ndash; die EU trafen, nicht aber deren globale Konkurrenz. In dieser Situation entfalten direkte Kriegsfolgen, aber auch die westlichen Russland-Sanktionen eine f&uuml;r die deutsche Industrie bedrohliche Wirkung. Beobachter urteilen, k&ouml;nne etwa die deutsche Kfz-Branche kriegsbedingte Lieferausf&auml;lle nicht in K&uuml;rze beheben, dann drohten ihr &bdquo;katastrophale&ldquo; Konsequenzen. Wachstumsprognosen wurden bereits jetzt massiv gesenkt. Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier stellt k&uuml;nftige &bdquo;H&auml;rten&ldquo; in Aussicht und fordert &bdquo;Standhaftigkeit&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8888\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Beispiellose Kriegstreiberei<\/strong><br>\nB&uuml;rgerliche Medien in BRD dr&auml;ngen auf Zuspitzung des Ukraine-Konflikts. Spiegel an vorderster Front<br>\nDank hoher Auflagen und Einschaltquoten waren die deutschen Leitmedien, allen voran ARD, ZDF, Spiegel, FAZ, Bild und Co., auch schon vor dem Ukraine-Krieg in der Lage, bestimmte Lesarten wichtiger Ereignisse durchzusetzen. Was aber seit Beginn des russischen Angriffs inszeniert wird, d&uuml;rfte beispiellos sein. Seit mehr als einem Monat h&auml;lt eine Berichterstattung an, die das Land in kollektive Dauererregung versetzt. Sondersendungen im TV, Liveticker im Internet, eine Talkshow zum Thema nach der anderen &ndash; war der Umfang der Berichterstattung in den ersten Tagen noch einigerma&szlig;en nachvollziehbar, so hat dieser l&auml;ngst jedes Ma&szlig; verloren. Das zeigt etwa ein Blick auf den Jemen-Krieg, der fast 380.000 Todesopfer forderte und den meisten Medien schon lange kaum noch eine Notiz wert ist.<br>\nDas Problem ist dabei nicht der Umfang der Berichterstattung, sondern deren erschreckend homogene Ausrichtung. Journalisten der b&uuml;rgerlichen Medien verhalten sich so gut wie ausnahmslos, als h&auml;tten sie vor Dienstantritt Befehle im Br&uuml;sseler NATO-Hauptquartier abgeholt. So ergaben sich reihenweise absurde Situationen, in denen die Journaille die Politik vor sich hertrieb. Vertreter der Regierungsparteien wurden inquisitorisch befragt, warum sie nicht bereit seien, eine Flugverbotszone &uuml;ber der Ukraine durchzusetzen oder Kampfflugzeuge zu liefern. Politiker von SPD und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen standen pl&ouml;tzlich wie Friedenstauben da. Pensionierte Gener&auml;le mussten sich gegen&uuml;ber Talkmasterinnen daf&uuml;r rechtfertigen, dass sie davon abrieten, einen dritten Weltkrieg auszul&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/423735.apologeten-der-nato-beispiellose-kriegstreiberei.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Navigating our Humanity: Ilan Papp&eacute; on the Four Lessons from Ukraine<\/strong><br>\nThe USA Today reported that a photo that went viral about a high-rise in the Ukraine being hit by Russian bombing turned out to be a high-rise from the Gaza Strip, demolished by the Israeli Air Force in May 2021. A few days before that, the Ukrainian Foreign Minister complained to the Israeli ambassador in Kiev that &ldquo;you&rsquo;re treating us like Gaza&rdquo;; he was furious that Israel did not condemn the Russian invasion and was only interested in evicting Israeli citizens from the state (Haaretz, February 17, 2022). It was a mixture of reference to the Ukrainian evacuation of Ukrainian spouses of Palestinian men from the Gaza Strip in May 2021, as well as a reminder to Israel of the Ukrainian president&rsquo;s full support for Israel&rsquo;s assault on the Gaza Strip in that month (I will return to that support towards the end of this piece).<br>\nIsrael&rsquo;s assaults on Gaza should, indeed, be mentioned and considered when evaluating the present crisis in the Ukraine. It is not a coincidence that photos are being confused &ndash; there are not many high-rises that were toppled in the Ukraine, but there is an abundance of ruined high-rises in the Gaza Strip. However, it is not only the hypocrisy about Palestine that emerges when we consider the Ukraine crisis in a wider context; it is the overall Western double standards that should be scrutinized, without, for one moment, being indifferent to news and images coming to us from the war zone in the Ukraine: traumatized children, streams of refugees, sights of buildings ruined by bombing and the looming danger that this is only the beginning of a human catastrophe at the heart of Europe.<br>\nAt the same time, those of us experiencing, reporting and digesting the human catastrophes in Palestine cannot escape the hypocrisy of the West and we can point to it without belittling, for a moment, our human solidarity and empathy with victims of any war. We need to do this, since the moral dishonesty underwriting the deceitful agenda set by the Western political elites and media will once more allow them to hide their own racism and impunity as it will continue to provide immunity for Israel and its oppression of the Palestinians. I detected four false assumptions which are at the heart of the Western elite&rsquo;s engagement with the Ukraine crisis, so far, and have framed them as four lessons.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.palestinechronicle.com\/navigating-our-humanity-ilan-pappe-on-the-four-lessons-from-ukraine\/\">Palestine Chronicle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Krieg in der Ukraine: Wenn der Papst beim Ukraine-Krieg totgeschwiegen wird<\/strong><br>\nDer Pontifex kritisiert die Aufstockung der R&uuml;stungsausgaben der Nato-Staaten auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Doch die meisten Medien verschweigen die Nachricht<br>\nPapst Franziskus hat sich kein Blatt vor den Mund genommen. &ldquo;Ich habe mich gesch&auml;mt, als ich vom Entschluss einiger Regierungen las, als Antwort auf den Krieg zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung in den Kauf von Waffen zu stecken&rdquo;, erkl&auml;rte der Papst. &ldquo;Verr&uuml;ckt&rdquo; sei das, fuhr er fort: Noch mehr Waffen und Sanktionen seien nicht die L&ouml;sung. Noch nie hat ein Pontifex der katholischen Kirche mit derart deutlichen Worten gegen die Aufr&uuml;stung Stellung bezogen &ndash; nicht einmal Benedikt XV., der im Jahr 1917, auf dem H&ouml;hepunkt des Ersten Weltkriegs, in seinem Brief an die Staatsoberh&auml;upter der beteiligten Konfliktparteien den Krieg als &ldquo;unn&uuml;tzes Gemetzel&rdquo; bezeichnete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000134566482\/wenn-der-papst-beim-ukraine-krieg-totgeschwiegen-wird\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Neuer Kalter Krieg: Auf dem R&uuml;cken der Ukraine<\/strong><br>\nMit dem Angriff Russlands hat der Neue Kalte Krieg seinen ersten H&ouml;hepunkt erreicht. Die von der NATO provozierte Eskalation wird weitreichende Konsequenzen haben<br>\nDer vorliegende Text ist j&uuml;ngst auf dem Webportal www.hintergrund.de erschienen. Wir ver&ouml;ffentlichen im folgenden eine um den umfangreichen Fu&szlig;notenapparat gek&uuml;rzte Fassung. Die Redaktion dankt f&uuml;r die freundliche Genehmigung zum Nachdruck. (jW)<br>\nAlle sind sich einig: Wie immer die Vorgeschichte, es gibt keine Rechtfertigung, Russland ist der Aggressor, das V&ouml;lkerrecht wurde gebrochen. Gefordert wird eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen, R&uuml;ckzug der russischen Truppen und R&uuml;ckkehr an den Verhandlungstisch!<br>\nUnisono von den etablierten Medien zum Krieg gedr&auml;ngt, beschlie&szlig;en die Regierungen der G7, von NATO und EU, am Ende des Westens, inklusive Schweiz, Japan und Australien, wirtschaftliche und finanzpolitische Sanktionen gegen Russland, die gro&szlig;e Zerst&ouml;rungen bewirken sollen. Dazu z&auml;hlen Verbote von Hightech&shy;exporten, Ausschluss von SWIFT, Unterbindung ausl&auml;ndischer Kreditaufnahme und Einfrierung der Auslandsguthaben der russischen Zentralbank sowie pers&ouml;nliche &raquo;Strafma&szlig;nahmen&laquo; gegen die f&uuml;hrenden Politiker Russlands. Pr&auml;sident Putin und Au&szlig;enminister Lawrow sind ebenso betroffen wie ihnen nahestehende &shy;Oligarchen, ob in Russland oder Westeuropa ans&auml;ssig, 351 Duma-Abgeordnete und 146 Senatoren. Russland ist heute das vom Westen am st&auml;rksten und umfassendsten sanktionierte Land.<br>\nDas Ziel: Die russische F&uuml;hrung soll international zum Paria gemacht, die Wirtschaft des Landes ruiniert, die Bev&ouml;lkerung zum Sturm auf den Kreml und Sturz der Regierung gezwungen werden, der kleine Mann aus Not, die korrupten Oligarchen wegen Verlusts ihres luxuri&ouml;sen Lebensstils.<br>\nImmense Aufr&uuml;stung und transatlantischer Schulterschluss in der NATO sind angesagt; endlich erwacht auch die EU. Sie will geopolitisch eine Rolle spielen und damit ihre wirtschaftliche mit milit&auml;rischer Macht untermauern. Soweit die vorherrschende Meinung, die Meinung der Herrschenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/423661.neuer-kalter-krieg-auf-dem-r%C3%BCcken-der-ukraine.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schulbildung f&uuml;r M&auml;dchen: Afghanische Trag&ouml;die<\/strong><br>\nMan kann die vom wirtschaftlichen Zusammenbruch des Landes am Leben bedrohten Afghanen nicht einfach ihrem Schicksal &uuml;berlassen.<br>\nObwohl sich die &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit derzeit v&ouml;llig auf die Ukraine richtet, ist es den Taliban gelungen, Afghanistan zumindest kurz in die internationale Berichterstattung zur&uuml;ckzubringen. Die afghanische Trag&ouml;die war diesmal als Farce inszeniert: Seit Wochen verk&uuml;ndeten die neuen und alten Herren in Kabul, dass ab M&auml;rz auch M&auml;dchen ab der sechsten Schulstufe wieder in den Unterricht d&uuml;rfen. Viele der Sch&uuml;lerinnen waren schon in ihren Klassen &ndash; und die Medien standen bereit, dar&uuml;ber zu berichten &ndash;, als das Retour-Kommando kam. Die Bilder von Tr&auml;nen, die sonst hinter verschlossenen T&uuml;ren fliessen m&uuml;ssen, gingen um die Welt.<br>\nSogar einige offizielle Stimmen in Kabul reagierten peinlich ber&uuml;hrt: Es seien nur &laquo;technische&raquo; Fragen offen, sobald sie gel&ouml;st seien, werde der Schulbeginn nachgeholt. Und wenn man gar nichts anderes hat, macht man es eben an der &laquo;angemessenen&raquo; Kleidung f&uuml;r Frauen fest, dem simpelsten Marker daf&uuml;r, wie islamisch ein Land angeblich sein soll.<br>\nDer Hintergrund ist jedoch nat&uuml;rlich komplexer:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/schulbildung-fuer-maedchen-afghanische-tragoedie\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die stille Krise der Psyche: h&ouml;chste Zeit, hinzusehen und f&uuml;r echte Verbesserungen zu sorgen<\/strong><br>\n&Uuml;ber zwei Jahre leben wir nun im COVID-Ausnahmezustand: Distanz halten, Homeoffice, Homeschooling, Ansteckungsgefahr, gesperrte Sportvereine und Kultureinrichtungen, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, ein Lockdown nach dem anderen und die Unsicherheit, wie es wohl weitergeht &ndash; die COVID-19-Pandemie und die flankierenden Ma&szlig;nahmen zu ihrer Eind&auml;mmung haben weltweit ihre Spuren in der Psyche der Menschen hinterlassen. Gleichzeitig reicht die Versorgung nicht: Betroffene klagen &uuml;ber lange Wartezeiten auf Psychotherapiepl&auml;tze, es gibt nicht genug &ndash; weder im station&auml;ren noch im niedergelassenen Bereich.<br>\nDoch ist dieses Problem allein verursacht durch die Krise? Geht es &bdquo;wieder weg&ldquo;, wenn die Pandemie zu Ende ist (wann auch immer das ist), und kann damit alles bleiben, wie es ist? Diese Hoffnung ist unberechtigt &ndash; zum einen, weil bereits vor der Krise psychische Erkrankungen im Vormarsch waren und die Versorgung schon damals nicht ausgereicht hat. Zum anderen, weil viele psychische Risikofaktoren und Beschwerden nicht von selbst verschwinden: namhafte Investitionen in Versorgung und Pr&auml;vention sind l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/die-stille-krise-der-psyche\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kollektives Harakiri der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo;<\/strong><br>\nKaum zu glauben, aber die F&uuml;hrung der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; hat ganz offensichtlich beschlossen, die Partei abzuschaffen, meint Rainer Rupp. Er beklagt unter anderem, dass die Parteispitze sich inzwischen an Aufrufen zum Regime-Change in Russland beteiligt.<br>\nObjektiv betrachtet hinterlassen die Initiativen des linken Spitzenpersonals genau diesen Eindruck der gemeinsamen Harakiris, wenn auch die individuellen Polit-Schauspieler der Partei aus Dummheit, aus ma&szlig;loser Selbst&uuml;bersch&auml;tzung oder aus einer Kombination von beiden nicht wissen, was sie tun. Laut dem christlichen Jesus hei&szlig;t es zwar: &ldquo;Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelsreich&rdquo;, aber dies kann hier auf Erden ihren gewissenlosen Verrat an den Grundprinzipien der einst linken Partei nicht entschuldigen.<br>\nVor allen anderen Motiven scheint der allseits zu beobachtende, krankhafte Realit&auml;tsverlust des linken F&uuml;hrungspersonals von dem kriecherischen Bed&uuml;rfnis getrieben zu sein, endlich in dieser Gesellschaft und an deren Futtertr&ouml;gen anzukommen. Es geht ihnen offensichtlich nicht mehr darum, diese Gesellschaft zu ver&auml;ndern, deren Geist von Psy-Op-Experten und Mainstreammedien im Sinne der Unwertegemeinschaft der herrschenden US\/NATO-Eliten vernebelt ist. Nicht anders l&auml;sst sich die j&uuml;ngste H&auml;ufung wirklichkeitsfremder Erkl&auml;rungen linker Spitzenpolitiker und deren Unf&auml;higkeit zu einer n&uuml;chternen, materialistischen Analyse erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.team\/meinung\/135163-kollektives-harakiri-partei-linke\/\">RT DE<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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