{"id":82558,"date":"2022-04-03T09:30:05","date_gmt":"2022-04-03T07:30:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82558"},"modified":"2022-04-01T13:17:02","modified_gmt":"2022-04-01T11:17:02","slug":"hinweise-der-woche-250","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82558","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82558#h01\">Thesenpapier-Autorengruppe: Corona: Integration in die Routineversorgung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82558#h02\">Debatte um Impfpflicht &ndash; &bdquo;Das Risiko-Nutzen-Profil verschiebt sich in eine ung&uuml;nstige Richtung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82558#h03\">Westm&auml;chte im Ukraine-Krieg: Wir sind nicht alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82558#h04\">Unterschriften gegen Aufr&uuml;stungspl&auml;ne: Nieder mit der Hochr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82558#h05\">Wer Frieden will, muss Frieden vorbereiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82558#h06\">Der Preis des &ldquo;Freiheitsgases&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82558#h07\">EU-Beitritt der Ukraine w&auml;re gleichbedeutend mit einer NATO-Mitgliedschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82558#h08\">Infokrieg: Das zerst&ouml;rte Theater in Mariupol als Beispiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82558#h09\">Saarland: Fast ein Viertel der Stimmen nutzlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82558#h10\">Daa&#287;delen teilt gegen Lafontaine-Kritiker aus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Thesenpapier-Autorengruppe: Corona: Integration in die Routineversorgung<\/strong><br>\nExakt zwei Jahre nach dem Beginn ihrer Ver&ouml;ffentlichungen legt die Autorengruppe ihre 6. Adhoc-Stellungnahme zu SARS-CoV-2\/CoViD-19 vor. Besonders durch die Eigenschaft der asymptomatischen &Uuml;bertragung hat die Epidemie den zu erwartenden Verlauf genommen und die einseitig auf containment beruhenden Ma&szlig;nahmen bedeutungslos werden lassen. Das europ&auml;ische Ausland hat (mit sehr wenigen Ausnahmen, s.u.) alle Beschr&auml;nkungen eingestellt und bel&auml;sst es bei der Kombination von Impfung und sich weiter verst&auml;rkender nat&uuml;rlicher Immunit&auml;t.<br>\nUnabh&auml;ngig von jeglicher politischer Wortwahl spiegelt die weitgehende Unbestimmtheit der Regelungen der Novelle des Infektionsschutzgesetzes vom 18.3.2022 diese Situation wieder und l&auml;sst nur die eine Schlussfolgerung zu, n&auml;mlich dass die ma&szlig;geblichen politischen Kr&auml;fte eine Exit-Strategie zu finden versuchen, die ihnen zugleich Gesichtswahrung und Nachvollzug der epidemiologischen Entwicklung erm&ouml;glicht.<br>\nDer Verzicht auf repr&auml;sentative Kohortenstudien und die Verwendung unsystematischer Tages-Stichproben hat dazu gef&uuml;hrt, dass sp&auml;testens im Rahmen der Ausbreitung der Omikron-Variante von den vom RKI ver&ouml;ffentlichten Zahlen keinerlei Steuerungswirkung mehr ausgeht. Weder gibt es reliable Informationen zu zentralen Inputfaktoren wie der Impfquote oder der Bev&ouml;lkerungs-bezogenen Immunit&auml;t1 noch existieren verwertbare Output- und Outcomeparameter (z.B. Schwere der Erkrankung), da es offensichtlich in zwei Jahren nicht m&ouml;glich war, zentrale Daten wie zur Komorbidit&auml;t oder teilweise sogar zur Alterszusammensetzung zu integrieren und ein verl&auml;sslich arbeitendes Datenmonitoring aufzubauen. Durch die Quarant&auml;nisierung gro&szlig;er Bev&ouml;lkerungsteile kommt es zwar zu erheblichen sozialen und wirtschaftlichen Einbu&szlig;en, Daten zur Charakterisierung dieser Personen (z.B. Alter, Impfstatus, Information, Betreuung) liegen jedoch nicht vor. Auch t&auml;gliche Angaben zur Sterblichkeit sind nicht verwertbar, weil nach wie vor die klassische infektiologische Differenzierung von durch bzw. mit SARS-CoV-2 verstorbenen Patienten nicht beachtet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/schrappe.com\/ms2\/\">Matthias Schrappe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Freiheit muss nicht begr&uuml;ndet werden<\/strong><br>\n&Uuml;berall in Europa fallen strikte Corona-Ma&szlig;nahmen. Warum der Vorwurf, die FDP banalisiere die Freiheit, falsch ist &ndash; hier antwortet der Bundestagsvize auf Armin Nassehi. [&hellip;]<br>\nVor allem die Maskenpflicht im &ouml;ffentlichen Raum sei als einfache Public-Health-Ma&szlig;nahme beizubehalten, so Nassehi. Ihre weitgehende Abschaffung im Infektionsschutzgesetz sei deshalb unverantwortlich, weil dies in immer noch steigendes Infektionsgeschehen hinein geschehe. Dass Deutschland Rekordinzidenzen von zum Teil 300.000 Infektionen pro Tag verzeichnet, obwohl die Maskenpflicht und andere grundrechtsbeschr&auml;nkende Ma&szlig;nahmen immer noch gelten, empfindet er offensichtlich nicht als Widerspruch. Der Wissenschaftler Nassehi fragt nicht, ob Omikron vielleicht ein grunds&auml;tzliches Umdenken n&ouml;tig macht, vielleicht so, wie es unsere europ&auml;ischen Nachbarn reihenweise getan haben. Vielmehr klagt er diejenigen an, die die europ&auml;ische Diskussion zum Vorbild nehmen und ein solches Umdenken auf der Grundlage neuer Erkenntnisse fordern.<br>\nIst Deutschland eine Insel?<br>\nKlar ist, viele Ma&szlig;nahmen, die vielleicht noch bei Delta wirksam waren, sind es bei der neueren Variante nicht mehr. Der blo&szlig;e Nabelblick auf das deutsche Corona-Wesen (oder, wenn es gerade argumentativ passt, auch noch auf das angeblich gescheiterte &ouml;sterreichische) macht deutlich, dass sein etwas billiger Vorwurf der unverantwortlichen Evidenzfreiheit nicht nur die Freien Demokraten trifft. Die Maskenpflicht wurde zum Beispiel ganz oder &ndash; wie nun in Deutschland &ndash; teilweise abgeschafft in: Belgien, Polen, D&auml;nemark, England, Niederlande, Norwegen &ndash; um nur einige zu nennen. Die Frage stellt sich: Ist Deutschland eine Insel, auf der Omikron die Menschen ganz anders bef&auml;llt, oder haben die europ&auml;ischen Freunde ebenfalls die freiheitliche Schrumpfvariante des &ldquo;Ich will&rdquo; zum obersten politischen Ziel erkoren, wie es Nassehi behauptet?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2022-03\/corona-politik-fdp-freiheit-kulturkampf\">Wolfgang Kubicki auf Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Geldverschwendung w&auml;hrend Corona: Ein Untersuchungsausschuss ist f&auml;llig<\/strong><br>\nDie Maskenaff&auml;re der Union, Milliarden Sonderzahlungen an Kliniken und Betrug in Testzentren. Unter den Augen der alten Regierung wurde die Coronapandemie f&uuml;r manche zum Selbstbedienungsladen. Der Journalist Markus Grill fordert deshalb einen Untersuchungsausschuss.<br>\nEine der &uuml;berraschendsten Erkenntnisse der Coronapandemie war, wie schlecht Deutschland im Organisieren ist. Es fing an mit den Masken, die von CSU-Spezis in bester Amigo-Manier zu &uuml;berzogenen Preisen und saftigen Provisionen ans Gesundheitsministerium vermittelt worden waren. Danach folgte die Spahn-Aktion &bdquo;Ein Herz f&uuml;r Apotheker&ldquo;, bei der Apotheker v&ouml;llig &uuml;berh&ouml;hte Preise f&uuml;r die Abgabe von FFP2-Masken bekamen. Im Durchschnitt flossen bei dieser Aktion mehr als 100.000 Euro an jede einzelne Apotheke in Deutschland.<br>\nDoch kaum war dieser Exzess beendet, durften Hinz- und Kunz Schnelltestzentren er&ouml;ffnen und 18 Euro pro Test kassieren. Selbst die Abrechnung von Tausenden fiktiver Test war m&ouml;glich, weil der damalige Gesundheitsminister in seiner Verordnung vergessen hatte, Kontrollm&ouml;glichkeiten einzubauen.<br>\nEs geht nicht darum, dass Masken oder Test &uuml;berfl&uuml;ssig w&auml;ren. Sondern darum, wie gro&szlig;z&uuml;gig die Einladungen zum Missbrauch ausgesprochen wurden. Die Kliniken wiederum haben im Pandemiejahr 2020 durch diverse Freihaltepauschalen und Extrazahlungen elf Milliarden Euro zus&auml;tzlich erhalten, aber 13 Prozent weniger Patienten behandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/corona-chaos-untersuchungsausschuss-104.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Debatte um Impfpflicht &ndash; &bdquo;Das Risiko-Nutzen-Profil verschiebt sich in eine ung&uuml;nstige Richtung&ldquo;<\/strong><br>\nAls Experte im Bundestag hat sich Andreas Radbruch vergangene Woche gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Im Gespr&auml;ch mit Cicero begr&uuml;ndet der Immunologe seine Position und erkl&auml;rt, warum bei der Immunantwort nicht nur Antik&ouml;rper eine Rolle spielen und zu h&auml;ufiges Boostern sogar kontraproduktiv sein kann.<br>\nAndreas Radbruch ist wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums. Der ehemalige Pr&auml;sident der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Immunologie h&auml;lt eine Professur an der Berliner Charit&eacute; und ist Past-Pr&auml;sident der European Federation of Immunological Societies (EFIS).<br>\nHerr Radbruch, Sie haben sich im Bundestag gegen eine Impfpflicht ausgesprochen. Warum?<br>\nDie Impfpflicht birgt aus meiner Sicht eine Reihe von Nachteilen. Zum einen bringt das Impfen f&uuml;r den Fremdschutz auf Dauer gar nichts. Es sch&uuml;tzt den Geimpften zwar gut vor einem schweren Verlauf, aber eben nur ihn selbst. Es sch&uuml;tzt nur kurz davor, infiziert zu werden, und auch die Viruslast Infizierter ist genauso hoch. Wenn sich ein Geimpfter infiziert, verspr&uuml;ht er genauso viele Viren in seine Umgebung wie ein Ungeimpfter.<br>\nAu&szlig;erdem: Wir sprechen &uuml;ber eine Impfl&uuml;cke von maximal 15 Prozent, wahrscheinlich sogar weniger, weil es eine hohe Dunkelziffer an Menschen gibt, die infiziert waren und deren Immunstatus damit mindestens gleichwertig dem der Geimpften ist. Ein regelm&auml;&szlig;iges Boostern &ndash; das dann ja drohen w&uuml;rde &ndash; ist aus meiner Sicht immunologisch nicht f&ouml;rderlich. Mir fehlt in dem Punkt ein bisschen die Kompetenz bei den Leuten, die &uuml;ber die Ausgestaltung der Impfpflicht entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/debatte-um-impfpflicht-andreas-radbruch-immunsystem-booster-corona\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Westm&auml;chte im Ukraine-Krieg: Wir sind nicht alle<\/strong><br>\nDer Ukraine-Krieg ist ein Epochenbruch f&uuml;r die westliche Sicherheitsordnung und wird als globale Herausforderung dargestellt. Der globale S&uuml;den teilt diesen Blick nicht.<br>\nJohannes Plagemann ist Research Fellow am GIGA Institut f&uuml;r Asienstudien in Hamburg. Dem Eindruck, die ganze Welt w&uuml;rde sich derzeit von Russland abwenden, setzt er entgegen: Im globalen S&uuml;den wollen sich viele Staaten und ihre Gesellschaften nicht so einfach entscheiden.<br>\nAm 2. M&auml;rz hat eine &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit von 141 Staaten in der Generalversammlung der Vereinten Nationen Russland f&uuml;r den Angriff auf die Ukraine verurteilt. Ob auf Twitter, in den Nachrichtensendungen oder auf den Stra&szlig;en bei den Antikriegsdemos: Im Westen herrscht eine Einigkeit im Umgang mit Russland, die die tiefen Gr&auml;ben der j&uuml;ngeren Vergangenheit &ndash; von Trump zu Brexit &ndash; vergessen macht. In Warschau und Washington, in Tokio und Canberra gilt: Russlands Einmarsch in der Ukraine ist ein Epochenbruch und verlangt nach einer grundlegenden Neuorientierung der internationalen Sicherheitspolitik. Auch traditionell russlandfreundliche Staaten wie Italien und Deutschland stimmen mit ein.<br>\nDie vorgebliche Einigkeit in den Vereinten Nationen verdeckt, dass die gro&szlig;e Mehrzahl der Staaten im globalen S&uuml;den eine ganz andere Wahrnehmung des Konflikts hat. Kleine und mittelgro&szlig;e Staaten in Asien, Afrika und Lateinamerika teilen zwar ein grunds&auml;tzliches Unbehagen gegen&uuml;ber dem Einmarsch Russlands als Beispiel eines m&auml;chtigen Staates, der &uuml;ber die Interessen seines kleineren Nachbarn hinweggeht. Viel st&auml;rker wiegt aber die Ablehnung, sich in einen als europ&auml;isches Problem wahrgenommenen Konflikt hereinziehen zu lassen. Die westliche Darstellung des Krieges als globale Herausforderung &uuml;berzeugt nicht, denn im Ringen zwischen den Gro&szlig;m&auml;chten der Welt haben kleinere und mittlere Staaten im globalen S&uuml;den wenig zu gewinnen und viel zu verlieren. Zumal viele Staaten im globalen S&uuml;den konkrete Interessen an gedeihlichen Beziehungen zu Russland haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2022-03\/westmaechte-ukraine-krieg-globaler-sueden-sanktionen\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Ukraine aus der Sicht des globalen S&uuml;dens<\/strong><br>\nW&auml;hrend die westlichen Medien die russische Invasion in der Ukraine einhellig verurteilen und die &ouml;ffentlichen Reaktionen sowohl in Europa als auch in Nordamerika dem folgen, ist die Berichterstattung in den L&auml;ndern des S&uuml;dens weitaus weniger homogen. In Asien, im Nahen Osten, in Afrika und sogar in Lateinamerika schwanken die &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen und die Meinung der Presse irgendwo zwischen (1) Befangenheit, (2) Sorge &uuml;ber die Auswirkungen des Krieges auf die Wirtschaft und (3) neuer Kritik am Westen. Gehen wir die Analyse anhand dieser drei Punkte durch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2022\/03\/30\/die-ukraine-aus-der-sicht-des-globalen-suedens\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Unterschriften gegen Aufr&uuml;stungspl&auml;ne: Nieder mit der Hochr&uuml;stung<\/strong><br>\nZehntausende haben einen Appell gegen die Hochr&uuml;stungspl&auml;ne unter&shy;schrieben. Der Krieg sollte nicht innenpolitisch instrumentalisiert werden. [&hellip;]<br>\nSeit dem Nato-Gipfel 2014 in Wales steigen die Milit&auml;rausgaben der B&uuml;ndnisstaaten wieder deutlich. In Deutschland wuchs der Verteidigungsetat kontinuierlich von 32,44 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf 46,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr an &ndash; wobei die tats&auml;chlichen Milit&auml;rausgaben noch h&ouml;her waren, da sie sich auch noch in anderen Haushaltsposten verstecken. Wenn Verteidigungsministerin Christine Lambrecht am Mittwoch im Bundestag behauptet, &bdquo;viel zu lange&ldquo; sei &bdquo;gespart und gek&uuml;rzt worden&ldquo;, ist das schlicht unwahr.<br>\nSchon vor der jetzt angek&uuml;ndigten massiven Steigerung des Wehretats gab Deutschland mehr Geld f&uuml;r das Milit&auml;r aus als die Atommacht Frankreich. Es ist absurd zu glauben, mit einer solchen Summe sei es nicht m&ouml;glich, die Bundeswehr angemessen auszustatten. Das gro&szlig;e Problem: Es ist der Normalfall, dass R&uuml;stungsprojekte den urspr&uuml;nglichen Pl&auml;nen weit hinterherhinken, sich um das Zigfache verteuern und das schlie&szlig;lich gelieferte Material nur begrenzt einsatzf&auml;hig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Unterschriften-gegen-Aufruestungsplaene\/!5841133\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Zum Gl&uuml;ck mal eine andere Stimme in der taz, die nicht zu Aufr&uuml;stung oder gar Beteiligung am Krieg in der Ukraine aufruft.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Demn&auml;chst wird wieder &uuml;ber Kriegskredite abgestimmt &ndash; Eine Zerrei&szlig;probe f&uuml;r die SPD?<\/strong><br>\nBei vielen SPD-Mitgliedern schlug das wie ein Blitz aus heiterem Himmel ein, als Bundeskanzler Scholz am Sonntag dem 27.02 2022 im Bundestag eine Zeitenwende verk&uuml;ndete.<br>\nDamit meinte er eher eine politische 180-Grad-Wende: Deutschland will nun Waffen an die Ukraine liefern und unterst&uuml;tzt harte Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Vor allem aber will Olaf Scholz ein Sonderverm&ouml;gen von 100 Milliarden Euro f&uuml;r die Aufr&uuml;stung bilden, das im Grundgesetz verankert werden soll und wie schon lange von den USA gefordert, dauerhafte R&uuml;stungsausgaben von &uuml;ber zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts pro Jahr bereitstellen.<br>\nBesonders die &auml;lteren SPD-Mitglieder, das sind vielfach Menschen, die noch die Parteischulungen engagiert mitgemacht haben und die Parteigeschichte aus dem Effeff aufsagen k&ouml;nnen, wollten es nicht wahrhaben, was sie h&ouml;rten. Hatten sie doch sofort Kaiser Wilhelm vor Augen, der bei Kriegsbeginn 1914 keine Parteien mehr kannte, sondern nur noch Deutsche und erinnerten sich an den mutigen Karl Liebknecht, der als SPD-Reichstagsabgeordneter gegen die Kriegskredite stimmte und daf&uuml;r in seinem weiteren kurzen Leben schlimm b&uuml;&szlig;en musste.<br>\nSo waren es auch die &auml;lteren Parteimitglieder, die sich als erste gegen das Vorhaben der Turbohochr&uuml;stung aussprachen. [&hellip;]<br>\nDemn&auml;chst wird wieder &uuml;ber Kriegskredite abgestimmt<br>\nDas aktuell geplante R&uuml;stungspaket wird wohl ohne Probleme den Bundestag passieren. Auch im Bundesrat ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit sicher, da die vier Regierungsbeteiligungen der Linken f&uuml;r eine Sperrminorit&auml;t nicht reichen. Das Vorhaben der Ampelkoalition, die gigantische Aufr&uuml;stung sogar im Grundgesetz zu verankern, ist mit dem neuen Burgfrieden ohne Probleme m&ouml;glich, eine Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat f&uuml;r eine &Auml;nderung des Grundgesetzes gilt als sicher&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/demnaechst-wird-wieder-ueber-kriegskredite-abgestimmt-eine-zerreissprobe-fuer-die-spd\/#more-13294\">Gewrkschaftsforum<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wer Frieden will, muss Frieden vorbereiten<\/strong><br>\nIst es unser Ziel, dass dieser Krieg nicht nur der letzte auf europ&auml;ischem Territorium ist, sondern dass wir allem Krieg den Krieg ansagen? Und wie fokussiert sich die Menschheit wieder auf das Einigende: Das gemeinsame &Uuml;berleben, die Vermeidung des nuklearen Holocaust, den Kampf gegen den Klimawandel und den Kampf gegen die weltweit zunehmende soziale Ungleichheit?<br>\nDas sind Fragen, die angesichts der t&auml;glichen Nachrichten aus der Ukraine eine ganz neue Dringlichkeit erfahren.<br>\nDeshalb muss man die Frage stellen, was die westliche Sanktionspolitik, die Russland nun zum am meisten bestraften Land der Welt macht, zum Ziel hat. Um Abschreckung geht es nicht, wie der US-Pr&auml;sident klarstellte. Das Kind war bereits in den Brunnen gefallen.<br>\nAlso geht es um Strafe, genauer gesagt, um eine Strafe, die total ist: Alles, was auf den Weg gebracht wurde, dient der Ver&auml;nderung der politischen und &ouml;konomischen Machtverh&auml;ltnisse in Russland. Es geht also um Regime Change. Der alte Biden war nicht der Erste, der sich in Polen verplapperte. Er hat seine &Auml;u&szlig;erung sp&auml;ter dementiert und dann wieder best&auml;tigt. Inzwischen l&auml;sst sich das westliche Politikziel auch in der Tagespresse nachlesen. Denn das ist der Vorteil des Medienrummels &ndash; einer oder eine ist immer wichtigtuerisch genug, um die Katze aus dem Sack zu lassen. &bdquo;Das wird Russland ruinieren&ldquo; trompetete die deutsche Au&szlig;enministerin schon im Februar.<br>\nDas alles entschuldigt nichts. Wer den Krieg w&auml;hlt, stellt sich gegen das Recht der Vereinten Nationen.<br>\nEs erkl&auml;rt jedoch, warum nicht die ganze Welt Russlands Aggression verurteilt und der westlichen Sanktionspolitik folgt. In allen Debatten im Sicherheitsrat, aber auch in der Abstimmung in der UN-Vollversammlung zeigte sich, dass wichtige Staaten nicht bereit sind, Moskau alleine den Schwarzen Peter zuzuschieben, sondern mit weit gr&ouml;&szlig;erer Differenziertheit die Lage beurteilen, als wir das zu tun pflegen. Diese Staaten wollen nicht l&auml;nger unter der Geisel des Ost-West-Konfliktes leiden. Sie sehen in der westlichen Emp&ouml;rung &uuml;ber die russische Aggression auch die Heuchelei all jener, die bisher vor keinem Krieg zur&uuml;ckschreckten. Und sie erleben eine USA, mit einem gebrechlichen Pr&auml;sidenten, der wieder und wieder &Ouml;l ins Feuer gie&szlig;t, ohne das klar ist, ob er auch meint, was er sagt.<br>\nDie unipolare Welt mit einer einzigen F&uuml;hrungsmacht geht zu Ende, ohne dass festst&uuml;nde, wie sich die Welt k&uuml;nftig ordnen wird. Mit einer Ausnahme: die aktuelle russische F&uuml;hrung hat die bisherige Politik aufgegeben, zum Westen dazugeh&ouml;ren zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/wer-frieden-will-muss-frieden-vorbereiten\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Preis des &ldquo;Freiheitsgases&rdquo;<\/strong><br>\nAls vor drei Jahren Donald Trumps Energieminister Rick Perry nach Br&uuml;ssel reiste, um den Europ&auml;ern das US-Erdgas als &ldquo;Freedom Gas&rdquo; anzubieten, wurde er verlacht. Nur Polen zeigte damals Interesse. Wer zuletzt lacht: Am vergangenen Freitag schloss die EU ein Abkommen, das die US-Fl&uuml;ssiggasimporte der Gemeinschaft verdreifachen soll. Noch in diesem Jahr wollen die US-Amerikaner zus&auml;tzlich 15 Milliarden Kubikmeter Fl&uuml;ssiggas schicken. Das w&auml;ren 70 Prozent mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Langfristig sollen es 50 Milliarden Kubikmeter j&auml;hrlich werden. Das k&ouml;nnte rund ein Drittel der Gaslieferungen, die bisher aus Russland in die EU kommen, ersetzen. [&hellip;]<br>\nFracking hat aus den USA &uuml;ber die vergangenen Jahrzehnte den gr&ouml;&szlig;ten Erd&ouml;lproduzenten vor Saudi-Arabien und Russland und auch die Nummer eins beim Erdgas gemacht. So erfolgreich waren Mitchell und seine Nachfolger, dass der Preis f&uuml;r Erdgas in den USA praktisch zusammenbrach. W&auml;hrend sich die heimische Industrie &ndash; vor allem die Chemiebranche &ndash; &uuml;ber den Standortvorteil freute, setzten sich die &Ouml;l- und Gasproduzenten in Washington f&uuml;r eine Aufhebung des Exportverbots ein, um neue Absatzm&auml;rkte und bessere Preise zu erschlie&szlig;en.<br>\nSie fanden einen unverhofften Verb&uuml;ndeten in Barack Obama. Er hatte seine Amtszeit nach der Finanzkrise 2008 begonnen und die US-Wirtschaft erlebte die Great Recession. Millionen Arbeitspl&auml;tze waren vernichtet worden. Eine Branche jedoch suchte h&auml;nderingend Personal: die Fracker. Statt der im Wahlkampf angek&uuml;ndigten gr&uuml;nen Wende erkl&auml;rte Obama bald die all-of-the-above-Doktrin f&uuml;r seine Energiepolitik. Alle Energiequellen sollten gleicherma&szlig;en gef&ouml;rdert werden. [&hellip;]<br>\nNicht alle Texaner hat die j&uuml;ngste Liefervereinbarung mit den Europ&auml;ern in Jubel &uuml;ber neue Gesch&auml;fte und Arbeitspl&auml;tze versetzt. Umweltsch&uuml;tzer, die seit Jahren gegen die Verschmutzung ihrer Region k&auml;mpfen, haben sich in einem offenen Brief an Pr&auml;sident Biden gewandt. Seine Regierung solle ihre Heimat nicht zerst&ouml;ren, um Erdgas nach Europa zu liefern. Der j&uuml;ngste Plan sei nicht nur gef&auml;hrlich, sondern auch taub gegen&uuml;ber der klaren Opposition der Bewohner des Rio Grande Valley von S&uuml;d Texas und der Ureinwohner dort, die seit Jahren den Ausbau der Frackingoperationen verhindern wollen, erkl&auml;rte Emma Guevara, eine Aktivistin des Sierra Clubs. &ldquo;Wir wollen nicht f&uuml;r fossile Brennstoffe geopfert werden.&rdquo; Auch das amerikanische &ldquo;Freiheitsgas&rdquo; hat einen Preis, den Menschen mit ihrer Gesundheit und ihrer Umwelt zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2022-03\/fracking-texas-gas-eu\/komplettansicht%20\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Erdgaspoker der EU<\/strong><br>\nEU lehnt Bezahlung russischen Erdgases in Rubel ab und droht damit einen Lieferstopp auszul&ouml;sen. Wirtschaft warnt vor massiven Einbr&uuml;chen; Versorgung der Bev&ouml;lkerung ist ungewiss.<br>\nBerlin\/Moskau (Eigener Bericht) &ndash; Mit der Ank&uuml;ndigung der EU, russisches Erdgas nicht in Rubel zu bezahlen, droht schon in wenigen Tagen das Ende von Erdgaslieferungen aus Russland. Die G7-Staaten hatten bereits am Montag mitgeteilt, westliche Unternehmen m&uuml;ssten Erdgas weiter in Euro oder in US-Dollar kaufen. Die EU schlie&szlig;t sich dem jetzt an. Weil Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin erkl&auml;rt hat, Moskau k&ouml;nne Euro und US-Dollar sanktionsbedingt nicht mehr wie gehabt nutzen und werde daher nur noch Rubel annehmen, droht nun die Einstellung der russischen Lieferungen. Die deutsche Wirtschaft ist alarmiert; Konzerne wie BASF schlie&szlig;en nicht aus, den Betrieb sogar an riesigen Standorten einstellen zu m&uuml;ssen; Gewerkschaften warnen vor einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit&hellip;<br>\n&bdquo;Keine Bezahlung &ndash; kein Gas&ldquo;<br>\n(&hellip;) F&uuml;r den morgigen Donnerstag wird jetzt erwartet, dass Gazprom, die russische Zentralbank sowie die russische Regierung Pr&auml;sident Putin die Modalit&auml;ten f&uuml;r die Zahlung in Rubel vorlegen; diese werden dann mutma&szlig;lich den westlichen Erdgask&auml;ufern mitgeteilt. Lassen diese sich, wie von Berlin und Br&uuml;ssel gew&uuml;nscht, nicht darauf ein, k&ouml;nnte umgehend ein Lieferstopp folgen. &bdquo;Keine Bezahlung &ndash; kein Gas&ldquo;, hatte Putins Sprecher Dmitrij Peskow am Montag erkl&auml;rt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8884%20\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die gro&szlig;e Illusion: Ohne Putins Gas wird es kalt in Deutschland<\/strong><br>\nFl&uuml;ssiggas aus den USA ist vorerst eine Fata Morgana. Deutschland ist besonders unvorbereitet, was Alternativen zu russischem Gas betrifft. [&hellip;]<br>\nPutin habe in einem Telefonat am Mittwoch zwar gesagt, das Gaslieferungen ab dem 1. April in Rubel zu begleichen seien, erkl&auml;rte Regierungssprecher Steffen Hebestreit. &bdquo;Zugleich betonte er in dem Gespr&auml;ch, dass sich f&uuml;r die europ&auml;ischen Vertragspartner nichts &auml;ndern werde.&ldquo; Die Zahlungen sollen demnach weiterhin ausschlie&szlig;lich in Euro an die Gazprom-Bank &uuml;berwiesen werden, die nicht von Sanktionen betroffen sei. &bdquo;Die Bank konvertiere dann das Geld in Rubel&ldquo;, zitierte Hebestreit den russischen Staatschef.<br>\nScholz habe dem nun von Putin erl&auml;uterten Verfahren allerdings noch nicht zugestimmt, sagte der Sprecher. Scholz habe &bdquo;um schriftliche Informationen gebeten, um das Verfahren genauer zu verstehen&ldquo;.<br>\nIn der Praxis haben die EU und vor allem Deutschland keine Alternativen, als sich irgendwie mit dem Kreml zu einigen. Ein Abdrehen des Gashahns w&uuml;rde umgehend zu Rationierungen der Energie f&uuml;hren. Alternative Eink&auml;ufe sind nicht m&ouml;glich, denn es gibt weltweit nicht genug Fl&uuml;ssiggas (LNG) auf dem Markt. So ist laut Bloomberg die Zahl leerer LNG-Tanker aus Katar auf den h&ouml;chsten Stand seit fast einem Jahr gestiegen. Der Grund: Katar produziert aus welchen Gr&uuml;nden auch immer aktuell weniger LNG. 21 Schiffe liegen ohne Ladung vor der K&uuml;ste von Katar und warten auf Fracht, die sie nach Asien bringen sollen. Das bedeutet: Verz&ouml;gerungen werden sich auch auf Lieferungen nach Europa auswirken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/welt-nationen\/die-grosse-illusion-ohne-putins-gas-wird-es-kalt-in-deutschland-li.219756\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU-Beitritt der Ukraine w&auml;re gleichbedeutend mit einer NATO-Mitgliedschaft<\/strong><br>\nEin EU-Beitritt der Ukraine h&auml;tte weitreichende Folgen &ndash; auch milit&auml;rische. (&hellip;)<br>\nDie EU-Mitgliedschaft ist jedoch inzwischen &ndash; seit Ende 2007, seit der Einigung &uuml;ber den Lissabon-Vertrag &ndash; in Wahrheit ein funktionales &Auml;quivalent f&uuml;r eine NATO-Mitgliedschaft. (&hellip;)<br>\nDer Pr&auml;sident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, d&uuml;rfte das gewusst haben. Und wenn nicht er, dann seine Berater. Er hat am 28. Februar, vier Tage nach Beginn des russischen Angriffskriegs, nicht nur prinzipiell die Aufnahme in die EU verlangt, sondern die sofortige Integration in einem extra daf&uuml;r einzurichtenden Ausnahmeverfahren: &bdquo;Wir fordern von der Europ&auml;ischen Union den sofortigen Beitritt der Ukraine &uuml;ber ein neues Sonderverfahren.&ldquo; Im Erfolgsfall h&auml;tte das bewirkt, dass die EU-Staaten damit beistandspflichtig und Kriegsparteien geworden w&auml;ren. Es w&auml;re zu einer Ausweitung des Krieges gekommen, als h&auml;tte man in der NATO dem Verlangen aus Kiew nach einer Flugverbotszone &uuml;ber ukrainischem Territorium entsprochen.<br>\nZiel solcher Forderungen f&uuml;r die ukrainische Regierung ist es, in der jetzigen Situation jenen milit&auml;rischen Beistand zu erreichen, der 2008 auf dem NATO-Gipfel in Bukarest in Aussicht stand, aber bis auf Weiteres aufgeschoben wurde. Selenskyjs kommunikative Strategie besteht darin, dies nicht explizit zu artikulieren, sondern hinter unproblematisch und legitim erscheinenden Bitten zu verbergen. In den milit&auml;rpolitisch unterbelichteten &Ouml;ffentlichkeiten der EU wird das breit diskutiert, mit ethischer und moralischer Grundierung, ohne sich des b&uuml;ndnispolitischen Rattenschwanzes gewahr zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/eu-und-die-ukraine-ueberlappende-pflichten\">Jochen Luhmann in der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der ukrainische Pr&auml;sident ist also alles andere als ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82035\">Held unserer Zeit<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82245\">Wie bastele ich einen Helden. Eine Anleitung f&uuml;r Profis und Amateure<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Ukraine und der Westen: Die Geo-&Ouml;konomie der Geo-Politik<\/strong><br>\nDer Ukraine-Krieg wirft die Frage nach den geopolitischen Konsequenzen einer De-Karbonisierung des globalen Kapitalismus auf. Entscheidend werden die sich &auml;ndernden Gewichte zwischen Industrie- und Ressourcenstaaten sein.<br>\nWenn, wie pointiert kommentiert wurde, der russische &Uuml;berfall auf die Ukraine f&uuml;r den Westen einen &sbquo;Putin-Schock&lsquo; darstellt, dann geh&ouml;rt zum Schockhaften des Geschehens, dass der Krieg jenen Referenzrahmen fundamental zu verletzten scheint, innerhalb dessen in Westeuropa, besonders aber in Deutschland, Politik bislang vornehmlich verstanden wurde. Folgerichtig nimmt eine prominente Lesart des Geschehens schlicht an, dass Putin &ndash; den wir zwar als einen vor Gewalt nicht zur&uuml;ckschreckenden, dabei ja aber immer k&uuml;hl-kalkulierenden Machtpolitiker kennengelernt haben &ndash; &uuml;ber Nacht irgendwie wahnsinnig geworden ist, und dass sich in einem hoch personalistischen politischen System keiner mehr traut, to speak truth to power, (parrhesia, &pi;&alpha;&rho;&#8165;&eta;&sigma;&#943;&alpha;), so dass sich sein pers&ouml;nlicher Wahn in all&lsquo; seinen f&uuml;r die Welt katastrophalen Konsequenzen unkontrolliert und unkritisiert Bahn brechen kann.<br>\nDie vornehmliche Antwort des Westens, n&auml;mlich die der wirtschaftlichen Sanktion, des Embargos, zeigt dabei an, welchen hegemonialen Referenzrahmen politischer Vernunft der Krieg aus seiner Sicht zu verletzen scheint: n&auml;mlich den einer wirtschaftlichen Entwicklung, die allgemeinen Wohlstand innerhalb eines liberalen Gesellschaftsmodells verspricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/11-2022\/ukraine-und-der-westen-die-geo-okonomie-der-geo-politik\/\">Makroskop<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Pfeifen im dunklen Walde<\/strong><br>\nDie westlichen Medien haben ein eindeutiges Narrativ der &bdquo;Zeitenwende&ldquo;. Putins Russland hat seine Ziele nicht erreicht, diese Annahme geht von einem Blitzkrieg aus. Und von dem Ziel, die Ukraine besetzen zu wollen. Der Autor des folgenden Textes vertritt nicht nur in dieser Frage eine andere Ansicht. Er analysiert die Situation des Krieges und der Wirtschaft beider Seiten sowie die Interessen der verschiedenen Beteiligten. Trotz der aktuellen Bedr&auml;ngungen Russlands sieht er Putin mittel- und langfristig in einer besseren Position als den Westen. [&hellip;]<br>\nPutin hat am 24. Februar 2022 eine Grundsatzentscheidung getroffen, wohl kaum ohne vorherige R&uuml;ckversicherung bei China. Diese Entscheidung bedeutet einen v&ouml;lligen Bruch mit dem Westen und die Aufgabe des Westens als wichtigen Wirtschaftspartner Russlands. Dessen war sich Putin v&ouml;llig bewusst und auch der nerv&ouml;sere Dunstkreis um ihn war sich dessen bewusst. Ob das westlichen Geheimdiensten und westlichen Regierungschefs wirklich bewusst ist, bleibt auch einen Monat sp&auml;ter unklar. Misst man die Sache an den Reaktionen westlicher Regierungen, dann haben sie es nicht begriffen und &uuml;ben sich noch in schwerer Verdr&auml;ngung.<br>\nIch m&ouml;chte das an einem Beispiel erl&auml;utern. Wenn der Westen keine erheblichen Zugest&auml;ndnisse macht, steht der Stopp russischer Energielieferungen ins Haus, bevor Europa diesen wirtschaftlich abfangen kann. Das folgt einfach daraus, dass dieser Stopp im Westen erheblich mehr Schaden anrichten w&uuml;rde, selbst dann, wenn Russland nicht bereits fortgeschrittene Planungen f&uuml;r den Absatz freiwerdender Kapazit&auml;ten haben sollte. Putin sucht nur nach einem Weg, die Schuld f&uuml;r den Abbruch der Lieferungen dem Westen zuzuschieben. Nun entfaltet der Westen schon fieberhafte Aktivit&auml;ten, um den Ausfall russischer Lieferungen so weit wie m&ouml;glich auszugleichen. So weit wie m&ouml;glich ist aber nicht sehr weit. Es wirkt so, als ob den Politikern der Ernst der Lage nicht bewusst w&auml;re. Anderenfalls w&uuml;rde die Frage der Energiesicherheit jetzt viel radikaler und ohne jegliche ideologische R&uuml;cksicht aus der Zeit von vor dem 24. Februar angegangen. Stattdessen kann man Regierung und Parlament bei &bdquo;business as usual&ldquo; beobachten. Man k&ouml;nnte denken, nur die Ukraine bef&auml;nde sich in einem Krieg mit Russland und nicht der gesamte Westen in einem hybriden Krieg mit Russland. Wer das denkt, liegt falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/pfeifen-im-dunklen-walde\/%20\">Hintergrund<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Interessante Gedanken und Analysen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Infokrieg: Das zerst&ouml;rte Theater in Mariupol als Beispiel<\/strong><br>\nSieht man sich die Berichterstattung &uuml;ber das Theater n&auml;her an, das als Beispiel f&uuml;r russische Kriegsverbrechen gilt, st&ouml;&szlig;t man auf verwirrende, auch widerspr&uuml;chliche Meldungen von Quellen, die nicht unbedingt glaubw&uuml;rdig sind.<br>\nAm 16. M&auml;rz wurde von ukrainischer Seite berichtet, dass in der eingekesselten Stadt Mariupol ein Theater vom russischen Milit&auml;r bombardiert wurden, in dessen Keller bis zu 1500 Menschen Zuflucht gesucht h&auml;tten und die nun versch&uuml;ttet w&auml;ren. Nach einem HRW-Bericht vom selben Tag, seien es 500-700 Menschen gewesen. Das h&auml;tten Menschen erz&auml;hlt, die am Tag zuvor aus Mariupol fl&uuml;chten konnten. Nach der Stadtverwaltung sollen es Frauen und Kinder gewesen sein. Es wurden Bilde von dem noch intakten Theater gezeigt, vor und hinter dem &bdquo;Kinder&ldquo; gro&szlig; auf den Platz geschrieben wurde, es gab Bilder, u.a. von Asow, von dem zerst&ouml;rten Geb&auml;ude. Pr&auml;sident Selenskij erkl&auml;rte am 17. M&auml;rz , russische Flugzeuge h&auml;tten eine &bdquo;riesige Bombe&ldquo; auf das Theater absichtlich fallen lassen, in dem sich Hunderte aufgehalten haben. &Uuml;ber die Zahl der Toten gebe es noch keine Erkenntnis.<br>\nDas russische Milit&auml;r sagte, es seien zu dieser Zeit keine Bodenziele in Mariupol angegriffen worden. Man machte vielmehr die Asow-Einheiten daf&uuml;r verantwortlich, die das Theater mit Panzern beschossen h&auml;tten, um das den Russen in die Schuhe zu schieben. Nach ukrainischen Berichten wird Mariupol vom Asow-Regiment verteidigt, das dort seit 2014 ihr Hauptquartier hat.  Es habe sich um ein Asow-Quartier gehandelt, in dem in den Kellern Geiseln gehalten werden konnten. Tats&auml;chlich wurde dem russischen Milit&auml;r ganz schnell vorgeworfen, ein Kriegsverbrechen begangen zu haben, weil sie trotz des Wissens, dass unter dem Theater Menschen Schutz gesucht haben, das Geb&auml;ude bombardierten. Ob sich zu dieser Zeit Soldaten im oder am Geb&auml;ude oder Artilleriesysteme o.&auml;. in der N&auml;he gewesen sind, ist unbekannt bzw. wird nicht mitgeteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/infokrieg-das-zerstoerte-theater-in-mariupol-als-beispiel\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Saarland: Fast ein Viertel der Stimmen nutzlos<\/strong><br>\nWahl l&auml;sst Debatte &uuml;ber Reform des Wahlrechts wieder aufflammen: F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde soll auf den Pr&uuml;fstand<br>\nGrunds&auml;tzliche Kritik am Wahlausgang &auml;u&szlig;erte der Verein &ldquo;Mehr Demokratie&rdquo; am Montag. Denn mit 22,3 Prozent blieb fast jede vierte abgegebene Stimme wirkungslos, weil die gew&auml;hlten Parteien die 5-Prozent-H&uuml;rde nicht &uuml;berspringen konnten. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Ein Parlament, in dem nur noch drei Parteien sitzen, wird der politischen Vielfalt nicht gerecht&rdquo;, sagte Ralf-Uwe Beck, Vorstandssprecher des Vereins &ldquo;Mehr Demokratie&rdquo;. Der Wille der W&auml;hler werde hier nicht mehr richtig abgebildet. Im Saarland sei ein gro&szlig;er Teil der W&auml;hler gar nicht im Parlament repr&auml;sentiert, weshalb die 5-Prozent-H&uuml;rde dringend auf den Pr&uuml;fstand geh&ouml;re. Eine solche H&uuml;rde d&uuml;rfe &ldquo;nicht zu parteipolitischen Monokulturen f&uuml;hren&rdquo;.<br>\nNeben einer Absenkung der Sperrklausel auf drei Prozent abzusenken, schl&auml;gt der Verein vor, eine sogenannte Ersatzstimme einzuf&uuml;hren. F&uuml;r den Fall, dass die bevorzugte Partei an der Sperrklausel scheitert, k&auml;me die abgegebene Stimme einer als Ersatz angegebenen Partei zugute. &ldquo;Eine Ersatzstimme sorgt daf&uuml;r, dass keine Stimme verloren geht und hilft, taktisches W&auml;hlen zu verhindern&rdquo;, erl&auml;uterte Beck.<br>\nDer Vorschlag einer Ersatzstimme wird unter Politikwissenschaftlern schon mehr als 30 Jahre diskutiert &ndash; ohne Erfolg. Weil sie das Wahlsystem komplexer mache, als es ohnehin schon ist, wird der Vorschlag in der Staatsrechtslehre immer wieder abgeb&uuml;rstet, hie&szlig; es vor einigen Jahren in der Zeitschrift f&uuml;r Parlamentsfragen. Doch die Kritik &uuml;berzeuge nicht.<br>\nEine Sprecherin von &ldquo;Mehr Demokratie&rdquo; wies auf Nachfrage von Telepolis darauf hin, dass ein Wahlsystem mit Ersatzstimme nicht viel komplizierter als das Aktuelle w&auml;re. Solche Wahlsysteme w&uuml;rden zum Beispiel in Australien und Neuseeland angewandt oder bei den B&uuml;rgermeisterwahlen in London.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Saarland-Fast-ein-Viertel-der-Stimmen-nutzlos-6655015.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Daa&#287;delen teilt gegen Lafontaine-Kritiker aus<\/strong><br>\nNach der Landtagswahl im Saarland &uuml;bt die Linke-Bundestagsabgeordnete in einem Facebook-Beitrag scharfe Kritik an Teilen ihrer Partei<br>\nNach dem Debakel bei der Landtagswahl im Saarland hat die Linke-Bundestagsabgeordnete Sevim Daa&#287;delen in den sozialen Netzwerken scharfe Kritik an Teilen ihrer Partei ge&uuml;bt. Nachdem Die Linke bei der Wahl am Sonntag nur 2,6 Prozent der Stimmen erhalten hatte und sogar aus dem Parlament geflogen war, nahm Daa&#287;delen den erst kurz zuvor ausgetretenen Oskar Lafontaine gegen Vorw&uuml;rfe aus den eigenen Reihen in Schutz und teilte daf&uuml;r umso mehr gegen dessen Kritiker*innen aus. &raquo;Nicht diejenigen haben Recht, die &uuml;ber Jahre auf die Ausgrenzung und Marginalisierung von Oskar Lafontaine hingearbeitet haben, weil sie die Partei zu einer woken, identit&auml;tspolitischen Partei ummodeln wollen&laquo;, schrieb sie bei Facebook. [&hellip;]<br>\nSevim Daa&#287;delen hingegen kritisiert, bisherige friedenspolitische Gewissheiten der Linken w&uuml;rden zunehmend in Frage gestellt. &raquo;Gebraucht wird eine linke Kraft, die entschieden und unbeirrt Kurs auf V&ouml;lkerrecht, Entspannung und Diplomatie in der Au&szlig;enpolitik h&auml;lt&laquo;, anstatt &raquo;das F&auml;hnchen in den Wind&laquo; zu h&auml;ngen und &raquo;einer Vergr&ouml;&szlig;erung der Nato sowie Waffenlieferungen in Kriegsgebiete&laquo; das Wort zu reden, schreibt die Abgeordnete. Und weiter: &raquo;Wer mit Blick auf den Erfurter Parteitag im Sommer meint, jetzt alle Kraft in das Schleifen au&szlig;en- und friedenspolitischer Maxime stecken zu m&uuml;ssen&laquo;, gebe bereits die n&auml;chsten Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen im Mai verloren&hellip;<br>\nDe Masi zweifelt an Neufanfang<br>\nGanz anders &auml;u&szlig;erte sich Fabio De Masi. &raquo;Eine rationale Linke, die im weitesten Sinne sozialdemokratische Konzepte f&uuml;r Wirtschaft, Umwelt\/Energiepolitik und Au&szlig;enpolitik auf der H&ouml;he der Zeit verk&ouml;rpert, w&auml;re trotz der &ouml;ffentlichen Abges&auml;nge und der Krisen des modernen Finanzkapitalismus n&ouml;tiger denn je&laquo;, schrieb der Ex-Europa-Abgeordnete bei Facebook. Zugleich zeigte er sich skeptisch, ob ein Neuanfang &uuml;berhaupt noch gelingen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1162579.linke-in-der-krise-da%C4%9Fdelen-teilt-gegen-lafontaine-kritiker-aus.html\">nd<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kollektives Harakiri der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo;<\/strong><br>\nKaum zu glauben, aber die F&uuml;hrung der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; hat ganz offensichtlich beschlossen, die Partei abzuschaffen, meint Rainer Rupp. Er beklagt unter anderem, dass die Parteispitze sich inzwischen an Aufrufen zum Regime-Change in Russland beteiligt.<br>\nObjektiv betrachtet hinterlassen die Initiativen des linken Spitzenpersonals genau diesen Eindruck der gemeinsamen Harakiris, wenn auch die individuellen Polit-Schauspieler der Partei aus Dummheit, aus ma&szlig;loser Selbst&uuml;bersch&auml;tzung oder aus einer Kombination von beiden nicht wissen, was sie tun. Laut dem christlichen Jesus hei&szlig;t es zwar: &ldquo;Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelsreich&rdquo;, aber dies kann hier auf Erden ihren gewissenlosen Verrat an den Grundprinzipien der einst linken Partei nicht entschuldigen.<br>\nVor allen anderen Motiven scheint der allseits zu beobachtende, krankhafte Realit&auml;tsverlust des linken F&uuml;hrungspersonals von dem kriecherischen Bed&uuml;rfnis getrieben zu sein, endlich in dieser Gesellschaft und an deren Futtertr&ouml;gen anzukommen. Es geht ihnen offensichtlich nicht mehr darum, diese Gesellschaft zu ver&auml;ndern, deren Geist von Psy-Op-Experten und Mainstreammedien im Sinne der Unwertegemeinschaft der herrschenden US\/NATO-Eliten vernebelt ist. Nicht anders l&auml;sst sich die j&uuml;ngste H&auml;ufung wirklichkeitsfremder Erkl&auml;rungen linker Spitzenpolitiker und deren Unf&auml;higkeit zu einer n&uuml;chternen, materialistischen Analyse erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.team\/meinung\/135163-kollektives-harakiri-partei-linke\/\">RT DE<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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