{"id":82569,"date":"2022-04-01T16:16:08","date_gmt":"2022-04-01T14:16:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569"},"modified":"2022-04-01T16:16:08","modified_gmt":"2022-04-01T14:16:08","slug":"hinweise-des-tages-ii-530","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569#h01\">Wie man einer drohenden Stagflation begegnen kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569#h02\">Embargo-Debatte: BASF-Chef warnt vor Zerst&ouml;rung der &raquo;gesamten Volkswirtschaft&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569#h03\">Selenskyjs heroischer Widerstand vernebelt vielen das Hirn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569#h04\">Integrationsgipfel f&uuml;r Ukrainer*innen: Es sind zuerst Gefl&uuml;chtete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569#h05\">In Deutschland begraben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569#h06\">Deutscher Bellizismus: Unser Krieg: Nur die Wahrheit!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569#h07\">Charit&eacute;-Forscher: &bdquo;Mindestens 70 Prozent Untererfassung bei Impfnebenwirkungen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569#h08\">Aktion&auml;re fitgespritzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569#h09\">Die vielen Fehler des Karl Lauterbach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569#h10\">Pflegebonus: Lauterbach l&auml;sst viele leer ausgehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569#h11\">Erster Lockdown f&uuml;r Ungeimpfte und 2G-Regel waren gesetzeskonform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569#h12\">Wasser gibt es in Afrika genug <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82569#h13\">Wie dringend der Klimaschutz soziale Gerechtigkeit braucht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie man einer drohenden Stagflation begegnen kann<\/strong><br>\nKrieg in der Ukraine, steigende Energie- und Rohstoffpreise, Produktionsstopp in der Industrie: Der deutschen Wirtschaft droht die Stagflation, sagen Beobachter. Doch wie kann man ihr begegnen?<br>\nKernziele einer arbeitnehmerorientierten Wirtschaftspolitik sind Vollbesch&auml;ftigung und Preisstabilit&auml;t. Wobei das eine ohne das andere nicht zu haben ist. Vollbesch&auml;ftigung ist nicht nachhaltig, wenn sie nicht von Preisstabilit&auml;t begleitet wird (Inflationsvermeidung). Und Preisstabilit&auml;t ist nicht nachhaltig, wenn sie nicht von Vollbesch&auml;ftigung begleitet wird (Deflationsvermeidung).<br>\nEine Inflation, wie sie gerade durch die Preisschocks auf den Rohstoffm&auml;rkten hervorgerufen wird, verringert die Kaufkraft der nominalen Arbeits- und Transfereinkommen der Haushalte, sodass die daraus resultierende reale Nachfrage auf den G&uuml;ter- und Dienstleistungsm&auml;rkten sinkt. Auf der einzelwirtschaftlichen Unternehmensebene nimmt bei gleichbleibenden Umsatzerl&ouml;sen die Umsatzmenge ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/12-2022\/wie-man-einer-drohenden-stagflation-begegnen-kann\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Embargo-Debatte: BASF-Chef warnt vor Zerst&ouml;rung der &raquo;gesamten Volkswirtschaft&laquo;<\/strong><br>\n&Ouml;l und Gas sind zentral f&uuml;r die Chemieindustrie. Sollte ihre Einfuhr aus Russland gestoppt werden, prophezeit BASF-Chef Martin Bruderm&uuml;ller die &raquo;schwerste Krise seit Ende des Zweiten Weltkriegs&laquo;.<br>\nBASF-Chef Martin Bruderm&uuml;ller hat f&uuml;r den Fall eines Importstopps oder l&auml;ngerfristigen Ausfalls von Gas- und &Ouml;llieferungen aus Russland vor beispiellosen wirtschaftlichen Sch&auml;den f&uuml;r Deutschland gewarnt. &raquo;Das k&ouml;nnte die deutsche Volkswirtschaft in ihre schwerste Krise seit Ende des Zweiten Weltkriegs bringen&laquo;, sagte Bruderm&uuml;ller laut einer Vorabmeldung der &raquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&laquo;. Vor allem f&uuml;r viele kleine und mittelst&auml;ndische Unternehmen w&auml;re dies aus seiner Sicht existenzbedrohend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/basf-chef-warnt-in-embargo-debatte-vor-zerstoerung-der-gesamten-volkswirtschaft-a-87009924-b320-4ba5-87b6-68d34fef864b\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nat&uuml;rlich haben Bruderm&uuml;ller und Bruch bei ihrer Warnung zuerst die Profitinteressen der eigenen Unternehmen bzw. die, der Shareholder im Hinterkopf. Die geschilderten Auswirkungen eines sofortigen Gas- und &Ouml;lboykotts d&uuml;rften dennoch der Realit&auml;t entsprechen. Das wirft wiederum ein bezeichnendes Bild auf das Menschenbild und Demokratieverst&auml;ndnis der Gr&uuml;nen, die diesen Energieboykott mit einer Vehemenz wie fast keine andere Partei fordern, unbenommen, dass dadurch eine fundamentale Wirtschaftskrise droht, die Millionen B&uuml;rger ihre Existenzgrundlage zerst&ouml;ren k&ouml;nnte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Selenskyjs heroischer Widerstand vernebelt vielen das Hirn<\/strong><br>\nUm wirksam zu sein, bedarf das Heroische der richtigen Erz&auml;hlung. Erst die Erz&auml;hlung l&auml;sst aus dem K&auml;mpfer einen Helden werden. Das ist das Wesen der Heldendichtung seit jeher. Und was fr&uuml;her die Aufgabe der epischen S&auml;nger war, besorgen heute unsere Medien. Der Spiegel hat Wolodymyr Selenskyj schon zum &bdquo;Verteidiger der freien Welt&ldquo; bef&ouml;rdert. Im Medienkrieg gegen Russland schl&auml;gt sich Selenskyj also gut. Er ist ein Schauspieler und Produzent, der vor ein paar Jahren in die Politik wechselte und nun die Rolle seines Lebens gefunden hat. Um weltweit Unterst&uuml;tzung einzuwerben, inszeniert er den Kampf um die Ukraine als multimediales Spektakel, mit sich selbst als Hauptdarsteller. Stets unrasiert, im milit&auml;rischen Look l&auml;sst er sich in die Parlamente der Welt schalten und wirbt um Solidarit&auml;t. Seine Reden verfasst ihm ein fr&uuml;herer Drehbuchschreiber der Serie, mit der er ber&uuml;hmt wurde. Meist kommen sie beim Publikum gut an &ndash; die Amerikaner erinnerte er an Pearl Harbor, den Engl&auml;ndern kommt er mit Churchill, und zu den Italienern redet er &uuml;ber die Kinder.<br>\nUnd wenn dann eine Autorin der taz sich im Angesicht der ukrainischen Gegenwehr an die R&eacute;sistance erinnert f&uuml;hlt, an die Geschwister Scholl und an den Aufstand im Warschauer Ghetto, dann ist Selenskyjs Strategie aufgegangen und die Russen sind die neuen Nazis und unser Kampf gegen Wladimir Putin wie ein versp&auml;teter Widerstand gegen Hitler. Wobei man &uuml;ber Putins Kriegsziele hin und her r&auml;tseln mag, aber den Plan unserer Gro&szlig;eltern, die Juden zu ermorden und die Slawen zu unterjochen, wird er wohl nicht kopieren. Dennoch rief Selenskyj den Israelis bei seiner Sendung in der Knesset unverdrossen zu: &bdquo;Ihr erinnert euch gut an die &sbquo;Endl&ouml;sung&lsquo; der j&uuml;dischen Frage&ldquo;, und setzte dann tats&auml;chlich das Schicksal der Ukraine mit dem Holocaust gleich. Da sah der ukrainische Pr&auml;sident pl&ouml;tzlich aus wie ein Manipulator. F&uuml;r die Heldenerz&auml;hlung ist das gef&auml;hrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/wolodymyr-selenskyj-benebelt-vom-pathos\">Jakob Augstein in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Integrationsgipfel f&uuml;r Ukrainer*innen: Es sind zuerst Gefl&uuml;chtete<\/strong><br>\nDie Integrationsbem&uuml;hungen sind sinnvoll. Aber es ist jetzt nicht die Aufgabe von Ukrainer*innen, den deutschen Fachkr&auml;ftemangel zu beheben.<br>\nDas war&rsquo;s mit dem Fachkr&auml;ftemangel. Problem gel&ouml;st. Mehr als 280.000 Menschen sind aus der Ukraine bislang nach Deutschland gekommen, und innerhalb nur weniger Tage nach Ausbruch der Kriegshandlungen listete die Webseite &bdquo;Job Aid Ukraine&ldquo; mehrere Tausend Stellenangebote f&uuml;r Gefl&uuml;chtete.<br>\nEs ist bizarr, wie erwartungsvoll manch ei&shy;ne*r in Wirtschaft und Politik auf die Menschen schaut, die vor wenigen Tagen erst alles verloren haben. Deren Familien mitunter noch im Kriegsgebiet ausharren oder an der Front k&auml;mpfen. Diese Menschen brauchen gerade Unterst&uuml;tzung, weil sie vor einem Krieg geflohen sind, und nicht, weil sie der deutschen Wirtschaft n&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Integrationsgipfel-fuer-Ukrainerinnen\/!5841825\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>In Deutschland begraben<\/strong><br>\nStepan Banderas Grab in M&uuml;nchen und das von Pawlo Skoropadskyj im Allg&auml;u zeigen, wie eng die ukrainische Nationalbewegung mit der gewaltsamen deutschen Ostexpansion in zwei Weltkriegen verbunden war<br>\nIm alten Teil des Waldfriedhofs in M&uuml;nchen steht ein massiges wei&szlig;es Steinkreuz. Hier liegt der ukrainische &bdquo;Nationalheld&ldquo; Stepan Bandera begraben. Er war am 15. Oktober 1959 in der Kreittmayrstra&szlig;e 7 einem Blaus&auml;ure-Attentat des sowjetischen KGB zum Opfer gefallen.<br>\nRund 170 Kilometer s&uuml;dwestlich davon, auf dem Waldfriedhof des Allg&auml;uer Kurorts Oberstdorf, findet sich die Grabst&auml;tte des ukrainischen Nationalisten Pawlo Skoropadskyj. Das einstige &bdquo;Staatsoberhaupt&ldquo; war am 16. April 1945 bei einem alliierten Bomberangriff im niederbayerischen Plattling schwer verwundet worden und starb zehn Tage sp&auml;ter im Kloster Metten.<br>\nSowohl Pawlo Skoropadsky als auch Stepan Bandera k&auml;mpften gegen die Bolschewisten, um die Unabh&auml;ngigkeit der Ukraine von Russland zu erlangen. Der eine verband sich deshalb mit Kaiser Wilhelm II., der andere mit Adolf Hitler. Indem sie die deutsche Ostexpansion unterst&uuml;tzten, glaubten sie ihrem Ziel n&auml;her zu kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/warum-stepan-bandera-in-muenchen-begraben-liegt\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutscher Bellizismus: Unser Krieg: Nur die Wahrheit!<\/strong><br>\nAuf der Suche nach Wahrheiten &uuml;ber den Krieg ger&auml;t man rasch in schwere See. Nun ist es Zeit f&uuml;r das Schlimmste, was dem starken Gef&uuml;hl droht: Relativierung! [&hellip;]<br>\nMinister Habeck, zu Gast beim Emir von Katar, sprach am 19. M&auml;rz, man k&ouml;nne zwecks Gasversorgung nicht nur bei lupenreinen Demokraten einkaufen, aber ein autorit&auml;rer Staat mit schlechter Menschenrechtssituation sei besser als ein autorit&auml;rer Staat mit v&ouml;lkerrechtswidrigem Krieg. Da traf es sich gut, dass man tags zuvor entschieden hatte, dass Russen nicht an der Fu&szlig;ballweltmeisterschaft in Katar teilnehmen d&uuml;rfen, dem Land, dessen Bev&ouml;lkerung aus 88 Prozent weitgehend rechtlosen Arbeitsemigranten und gesch&auml;tzt 40.000 Sklaven besteht. Die Veranstaltung, die von einem kleptokratischen Feudal- und Klientelsystem unter Ausbeutung Tausender von Arbeitssklaven organisiert wird, um einer von Gier nach Geld und Vergn&uuml;gen getriebenen Minderheit ein ultimatives Spektakel des Prassens zu bieten, bleibt unbefleckt vom russischen Fu&szlig;ball, der spielerisch, wie wir noch von fr&uuml;her wissen, den Brasilianer in uns sowieso nicht &uuml;berzeugen kann.<br>\nDie Glaubhaftigkeit des derzeitigen Abscheus vor v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriegen relativiert sich ein bisschen, wenn man bedenkt, dass Katar bis 2017 Teil der von Saudi-Arabien gef&uuml;hrten Interventionstruppen im Jemen war, die dort seit 2015 Kriegsverbrechen begehen, und nur wegen Verdachts der direkten Finanzierung unter anderem des IS ausgeschlossen wurde. Infolge des grausamen Aggressionskriegs sind inzwischen 90 Prozent der Zivilbev&ouml;lkerung von Hunger, Durst und Seuchen bedroht, Zehntausende get&ouml;tet, vier Millionen Fl&uuml;chtlinge leben im Elend. Die Bundesregierung genehmigte vom Beginn des Kriegs an j&auml;hrlich steigende Waffenexporte an kriegsbeteiligte Staaten, im Jahr 2020 f&uuml;r mehr als eine Milliarde Euro. Dies, am Rande, zur Rechtssehnsucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/deutschland-und-der-ukraine-krieg-nur-die-wahrheit-gastbeitrag-von-thomas-fischer-a-0e713df3-80d8-4ed4-84f2-7e1991601520%20\">Thomas Fischer auf DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Charit&eacute;-Forscher: &bdquo;Mindestens 70 Prozent Untererfassung bei Impfnebenwirkungen&ldquo;<\/strong><br>\nIm MDR-Beitrag sagen Sie, dass Sie von einer Untererfassung der gemeldeten Nebenwirkungen durch das Paul-Ehrlich-Institut ausgehen. Wie kommen Sie darauf?<br>\nMatthes: Das Problem ist, dass in Deutschland kein Impfregister eingef&uuml;hrt wurde, mit dem man eine so gro&szlig;e Impfkampagne wie die aktuelle mit den Sars-Cov-2-Impfstoffen h&auml;tte begleiten k&ouml;nnen. Gerade, wenn solche fl&auml;chendeckenden Impfungen oder Ma&szlig;nahmen durchgef&uuml;hrt werden, w&auml;re es wichtig, dass man diese auch entsprechend gut dokumentiert.<br>\nIn Deutschland geht allerdings der Datenschutz vor. Da sind andere L&auml;nder seit Jahren schon weiter als wir. Daher haben wir viel davon profitiert, dass wir aus den skandinavischen L&auml;ndern Daten bekommen. Schweden und D&auml;nemark zum Beispiel, aber auch Kanada und Israel haben gute epidemiologische Daten was solche Impfregister angeht. Deshalb haben wir unsere Daten der ImpfSurv-Studie immer mit diesen Daten aus dem Ausland verglichen. Nat&uuml;rlich haben wir auch gepr&uuml;ft, welche Meldungen beim Paul-Ehrlich-Institut eingehen.<br>\nWenn man jetzt unsere Daten mit denen aus anderen L&auml;ndern mit vollst&auml;ndigen Impfregistern und mit denen des Paul-Ehrlich-Instituts vergleicht, sieht man, das unsere Daten eher denen aus anderen L&auml;ndern entsprechen. Das freut uns als Wissenschaftler nat&uuml;rlich. Auf der anderen Seite zeigt es aber auch, dass beim PEI nicht alle Verdachtsf&auml;lle so gemeldet werden, wie sie gemeldet werden sollten. [&hellip;]<br>\nWas k&ouml;nnte man jetzt noch tun, um die schlechte Datenlage in Deutschland zu verbessern?<br>\nMatthes: Es haben schon mehrere Journalisten und auch Wissenschaftler gefragt, warum man nicht die Daten der Krankenversicherungen (KV) f&uuml;r eine Auswertung nutzt. Die KV bekommt ja gemeldet, wie viele Impfungen die Haus&auml;rzte durchgef&uuml;hrt haben. Das wird ja abgerechnet. Aus dem Abrechnungsdaten kann man aber auch Diagnosen herausfiltern und anonymisiert zusammenfassen, um zu sehen, ob neue zum Beispiel allergische Reaktionen auftreten oder Reaktivierungen von Infektionen &ndash; also Beschwerden, von denen wir wissen, dass sie durch die Impfungen ausgel&ouml;st werden k&ouml;nnen. Diesen Daten h&auml;tte man sammeln k&ouml;nnen. Aber man hat sich bewusst dagegen entschieden.<br>\nAus diesem Grund haben wir hier die Situation, dass das Paul-Ehrlich-Institut und die Politik nicht ihrer Behauptung nachkommen, sie w&uuml;rden sehr genau hingucken und alles f&uuml;r die Sicherheit tun. Und das ist der Grund, warum auch Frau Cichy f&uuml;r ihren sehr gut recherchierten Beitrag im MDR so angegangen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/charite-forscher-harald-matthes-im-interview-mindestens-70-prozent-untererfassung-bei-den-impfnebenwirkungen_id_76570926.html\">Focus Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Eine Impfpflicht w&uuml;rde das Tor zum Missbrauch weit &ouml;ffnen&ldquo;<\/strong><br>\nMittlerweile sind 63 Millionen Deutsche vollst&auml;ndig geimpft, das sind fast 76 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Angesichts anhaltender Anspannung im Gesundheitssystem aufgrund der hochansteckenden Omikron-Variante diskutiert derzeit das Parlament &uuml;ber eine Impfpflicht. Gegen eine solche spricht sich der Berliner Arzt Erich Freisleben aus, der in seiner Praxis von Patienten mit Impfnebenwirkungen geradezu &uuml;berrannt werde. [&hellip;]<br>\nWarum gibt es dann unter Medizinern keinen Aufschrei und warum wird dazu so wenig geforscht?<br>\nEs gibt eine starke Agenda in Deutschland und auch weltweit, die da hei&szlig;t: Die Impfung rettet uns aus der Pandemie. Alles, was diese These relativiert, wird sofort in den Schatten gestellt. Es wird zwar zu Long Covid geforscht, aber damit zeige ich die Schwere der Erkrankung und motiviere die Leute zum Impfen. Bei Impfnebenwirkungen k&ouml;nnte ich die Menschen in ihrer Bereitschaft zur Impfung stutzig machen, das wird von vornherein fast tabuisiert. Wenn sich Forscher daran machen wollen, werden sie kaum F&ouml;rdergelder erhalten, kaum Verst&auml;ndnis von ihren Kollegen bekommen. Das ist ein riesiges Problem. Es gibt meines Wissens bisher nur zwei Forschungsst&auml;tten dazu, in Mainz und Erlangen. Die haben eigentlich an Long Covid geforscht. Jetzt werden sie &uuml;berrannt von Patienten, die dort Hilfe suchen wegen Impfnebenwirkungen.<br>\n&Uuml;bersteigt Ihrer Meinung nach die Zahl der Patienten mit Impfnebenwirkungen inzwischen die von Patienten mit Long Covid?<br>\nBei weitem. Ich habe acht Menschen mit st&auml;rkeren anhaltenden Long-Covid-Beschwerden in Behandlung. Wenn ich die Patienten, die extra wegen Impfnebenwirkungen neu zu mir gekommen sind, abziehe, habe ich 40 Patienten aus meiner Stammklientel mit schweren Impfnebenwirkungen. Die sind nicht arbeitsf&auml;hig und haben Symptome, die ihr Leben massiv einschr&auml;nken. Wir haben in der Praxis 2500 Patienten, die etwa zur H&auml;lfte geimpft sind. Wenn ich das ins Verh&auml;ltnis setze, 40 zu etwa 1250, komme ich auf etwa drei Prozent mit schweren Impfnebenwirkungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/eine-impfpflicht-wuerde-das-tor-zum-missbrauch-weit-oeffnen-li.219816\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Uniklinik Marburg hilft Patienten mit Long Covid-Symptomen nach Corona-Impfung<\/strong><br>\nEs gibt Menschen, die nach einer Corona-Impfung an Long Covid-Symptomen leiden. Ein Team der Uniklinik Marburg versucht, ihnen zu helfen &ndash; und zugleich den Ursachen auf die Spur zu kommen.<br>\nMenschen, die unter Long Covid leiden und solche, bei denen eine Corona-Impfung schwere Nebenwirkungen ausl&ouml;st, teilen oft dieselben Beschwerden: M&uuml;digkeit, Schw&auml;che, Nervenschmerzen, teils neurologische Ausf&auml;lle, Schwindelgef&uuml;hle, L&auml;hmungen oder Herzkreislauf-Probleme. Das fiel &Auml;rzten am Universit&auml;tsklinikum Marburg vor einem guten Dreivierteljahr auf. [&hellip;]<br>\nDa die Nachfrage &ndash; auch mangels vergleichbarer Angebote &ndash; derart hoch und die Wartezeit lang ist, versucht das Team, ein Netzwerk aufzubauen, um den Patienten &uuml;ber niedergelassene &Auml;rzte eine erste Hilfe zukommen zu lassen. Das Universit&auml;tsklinikum Marburg arbeitet zudem daran, ein Studienprogramm f&uuml;r diese so genannten PostVac-Patienten aufzubauen, daf&uuml;r sei aber noch Vorarbeit n&ouml;tig, sagt Schieffer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/gesellschaft\/uniklinik-marburg-hilft-patienten-mit-long-covid-symptomen-nach-corona-impfung,spezialsprechstunde-covid-impfung-100.html%20\">Hessenschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.K.:<\/strong> Sch&ouml;n, dass jetzt systematisch erforscht wird, ob die Impfungen gegen COVID tats&auml;chlich ohne Nebenwirkungen sind, wie Herr Lauterbach immer behauptet. Wir sollten das Forschungsprojekt im Auge behalten, damit es nicht sang- und klanglos aus der Wahrnehmung verschwindet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Aktion&auml;re fitgespritzt<\/strong><br>\nF&uuml;r 2022 best&uuml;nden bereits unterzeichnete Auftr&auml;ge f&uuml;r 2,4 Milliarden Dosen, hie&szlig; es am Mittwoch.<br>\nUnd dabei wird es nicht bleiben, denn auch wenn das Vakzin made in Germany der Pandemie bislang nicht Einhalt gebieten konnte, bleibt die politische Sch&uuml;tzenhilfe stabil: Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wirbt bereits f&uuml;r die Viertimpfung, und auch die allgemeine Impfpflicht w&uuml;rde, so sie denn kommt, die Auftragsb&uuml;cher Biontechs weiter f&uuml;llen. Derzeit arbeitet das Unternehmen zudem an einer hausinternen Studie, die wohl im April &ouml;ffentlichkeitswirksam belegen wird, dass eine auf die Omikron-Variante zugeschnittene Impfstoffversion besonders wirksam und kaufenswert ist. Es geht dabei um ein neues, auf Omikron basierendes Vakzin, das mit dem bisherigen Covid-19-Impfstoff kombiniert werden soll. Nach Konzernangaben sollen damit &raquo;m&ouml;gliche Zulassungsantr&auml;ge&laquo; unterst&uuml;tzt werden.<br>\nZugleich engagiert sich die Bundesregierung auf internationalem Parkett leidenschaftlich und erfolgreich gegen eine Freigabe der Impfstoffpatente. In Afrika, wo die Impfquote vielerorts noch deutlich unter zehn Prozent liegt und somit ein gigantischer Markt zu besetzen ist, m&uuml;ssen sich die Menschen deshalb gedulden, bis Biontech irgendwann 2023 damit anf&auml;ngt, in der neuen Containerfabrik Marke Eigenbau die Impfstoffe selbst zu produzieren und zugunsten weiterer Profitsteigerungen selbst zu verkaufen.<br>\nF&uuml;r die Aktion&auml;re des Pharmaunternehmens gab es am Mittwoch weitere gute Nachrichten: Auf der Hauptversammlung will sich die Unternehmensf&uuml;hrung f&uuml;r die kommenden zwei Jahre ein Aktienr&uuml;ckkaufprogramm in H&ouml;he von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar genehmigen lassen. Das w&uuml;rde den Kurs der Wertpapiere weiter in die H&ouml;he treiben. Zugleich wurde den Anteilseignern angesichts der traumhaften Gesch&auml;ftszahlen eine Sonderdividende von zwei Euro pro Aktie in Aussicht gestellt. Erh&ouml;ht werden sollen im laufenden Jahr auch die Ausgaben f&uuml;r Forschung und Entwicklung, und zwar um 50 Prozent auf ca. 1,5 Milliarden Euro.<br>\nDie Besch&auml;ftigten bleiben dabei auf der Strecke. Laut Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) klagen diese &uuml;ber intransparente Verg&uuml;tungsstrukturen und hohe Arbeitsbelastung. Tarifvertr&auml;ge gibt es beim Mainzer Konzern nicht, und Gespr&auml;chsangebote der Gewerkschaft werden seit Jahren ausgeschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/423678.profiteur-der-coronapandemie-aktion%C3%A4re-fitgespritzt.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82477#h07\">Biontech meldet Nettogewinn von zehn Milliarden Euro<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die vielen Fehler des Karl Lauterbach<\/strong><br>\nNiemand schien besser geeignet als er. Doch der Wissenschaftler Karl Lauterbach hat in seinen knapp vier Monaten als Gesundheitsminister schon einige Fehler gemacht und viele irritiert. Kein Wunder, sagen Weggef&auml;hrten.<br>\nDie Corona-Zahlen gehen durch die Decke. Die L&auml;nder sind unzufrieden mit dem Krisenmanagement des Bundes, vor allem beim Infektionsschutzgesetz. Es ist unklar, ob im Bundestag eine Mehrheit f&uuml;r eine allgemeine Impfpflicht zustande kommt, obwohl der Bundesgesundheitsminister sie haben will. Doch als f&auml;nde das alles nicht statt, steht Karl Lauterbach gl&auml;nzend da, spielt in den Beliebtheitsumfragen immer noch ganz oben mit, in der Liga des Bundeskanzlers.<br>\nLauterbach l&auml;uft weiterhin mit einem eindrucksvollen Selbstbewusstsein durch die Welt. Auch wenn er, wie k&uuml;rzlich auf Twitter, behauptet, dass Deutschland die h&ouml;chste Inzidenz in Europa habe, was erstens keine gute Nachricht richt f&uuml;r den obersten Pandemiemanager des Landes w&auml;re und zweitens falsch war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/karl-lauterbach-die-vielen-fehler-des-gesundheitsministers-17918912.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Leider ist der komplette Artikel hinter einer Bezahlschranke, aber wenn ein Medium wie die &ldquo;FAZ&rdquo; vom &ldquo;MINISTER UNFEHLBAR&rdquo; schreibt, sollte sich die Ampel-Koalition &ndash; insbesondere die SPD &ndash; fragen, ob dieser Bundesgesundheitsminister noch tragbar ist. Fr&uuml;her sind Minister aus weit unbedeutsameren Anl&auml;ssen zur&uuml;ckgetreten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pflegebonus: Lauterbach l&auml;sst viele leer ausgehen<\/strong><br>\nEine Milliarde Euro bewilligt Regierung f&uuml;r den Pflegebonus. Doch das Konzept schlie&szlig;t viele Pflegekr&auml;fte aus<br>\nDie Bundesregierung will gegen&uuml;ber den Pflegekr&auml;ften in Deutschland etwas Wertsch&auml;tzung zeigen und verspricht ihnen einen finanziellen Bonus. F&uuml;r ihren Einsatz in der Corona-Pandemie sollen sie eine Sonderzahlung von bis zu 550 Euro bekommen. Einen entsprechenden Beschluss fasste das Bundeskabinett am Mittwoch.<br>\nF&uuml;r den besonderen Einsatz in der Pandemie wolle sich die Bundesregierung mit einer Pr&auml;mie bedanken, erkl&auml;rte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Insgesamt werden daf&uuml;r eine Milliarde Euro zur Verf&uuml;gung gestellt. &ldquo;Auch in Zeiten knapper Kassen ist das ein wichtiges Zeichen&rdquo;, sagte Lauterbach. Es solle aber nicht nur bei dem Bonus bleiben, sondern &ldquo;Arbeitsbedingungen und Bezahlung von Pflegekr&auml;ften m&uuml;ssen insgesamt deutlich besser werden&rdquo;, versprach er weiter. Schlie&szlig;lich sei gute Pflege &ldquo;eine immer wichtiger werdende St&uuml;tze unserer Gesellschaft&rdquo;.<br>\nDie Leistungen der Besch&auml;ftigten im Gesundheitswesen zu w&uuml;rdigen, sei absolut angebracht, erkl&auml;rte Sylvia B&uuml;hler, Mitglied im Vorstand der Gewerkschaft ver.di. Sie bef&uuml;rchtet aber, das Vorhaben k&ouml;nnte einmal mehr von vielen als Affront empfunden werden &ndash; denn l&auml;ngst nicht alle Pflegekr&auml;fte kommen in den Genuss der Sonderzahlung. &ldquo;Wenn allerdings viele Besch&auml;ftigte leer ausgehen, wird die gute Absicht zunichtegemacht&rdquo;, sagte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Pflegebonus-Lauterbach-laesst-viele-leer-ausgehen-6658159.html%20\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Erster Lockdown f&uuml;r Ungeimpfte und 2G-Regel waren gesetzeskonform<\/strong><br>\nDie vom 15. bis zum 21. November 2021 geltende 5. COVID-19-Schutz&shy;ma&szlig;nahmenverordnung, die einen Lockdown f&uuml;r Ungeimpfte und nicht Genesene sowie einen 2G-Nachweis f&uuml;r bestimmte Orte vorsah, war weder gesetz- noch verfassungswidrig. Diese Entscheidung aus den j&uuml;ngsten Beratungen des VfGH wurde heute den Verfahrensparteien zugestellt. Der VfGH hatte in dieser Sache eine &ouml;ffentliche m&uuml;ndliche Verhandlung durchgef&uuml;hrt. (&hellip;)<br>\nGerade im Hinblick auf das Grundrecht auf Privat- und Familienleben waren zudem zahlreiche Ausnahmen von der Ausgangsregelung vorgesehen; die Ausgangsregelung war daher in einer Gesamtbetrachtung verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig.<br>\nAuch gegen die Betretungs- und Einlassbeschr&auml;nkungen, die vom 15. bis zum 21. November 2021 nur f&uuml;r Personen ohne 2G-Nachweis galten, hat der VfGH keine Bedenken. Der Gesundheitsminister hat u.a. nachvollziehbar dargelegt, dass die bereits ab 8. November 2021 eingef&uuml;hrte Maskenpflicht in Betriebsst&auml;tten des Handels nicht ausgereicht habe, das rasant steigende Wachstum der Neuinfektionen ausreichend unter Kontrolle zu bringen.<br>\nDie Unterscheidung zwischen Geimpften und Genesenen einerseits und Personen ohne 2G-Nachweis &ndash; also etwa Getesteten &ndash; andererseits verstie&szlig; auch nicht gegen den Gleichheitsgrundsatz. Das COVID-19-Ma&szlig;nahmengesetz sieht vor, dass eine solche Ungleichbehandlung auf wissenschaftlich vertretbaren Annahmen &uuml;ber wesentliche Unterschiede in Bezug auf die Weiterverbreitung von COVID-19 beruhen muss. Dies war im Fall der 5. COVID-19-Schutzma&szlig;nahmenverordnung nachvollziehbar gegeben. Der Gesundheitsminister handelte auch nicht unsachlich, wenn er die Durchf&uuml;hrung von Tests f&uuml;r sich allein als nicht geeignet ansah, um die prognostizierte systemkritische Belastung des Gesundheitssystems abzuwenden. (&hellip;)<br>\nAbgewiesen hat der VfGH auch einen im August 2021 eingebrachten Antrag, der gegen die Zugangsregelung f&uuml;r Betriebsst&auml;tten der Nachtgastronomie gerichtet war.<br>\nDen ab 22. Juli 2021 bis 15. September 2021 geltenden Bestimmungen der 2. COVID-19-&Ouml;ffnungsverordnung zufolge durften Gastronomiebetriebe generell nur von Kunden betreten werden, die einen Nachweis vorlegen konnte, der belegte, dass von ihnen eine geringe epidemiologische Gefahr ausgeht. Gastst&auml;tten, &bdquo;in denen mit einer vermehrten Durchmischung und Interaktion der Kunden zu rechnen ist&ldquo;, wie dies f&uuml;r die Nachtgastronomie (Diskotheken, Clubs und Tanzlokale) zutrifft, durften nur von Geimpften und PCR-Getesteten betreten werden. Personen, die von COVID-19 genesen waren, aber kein negatives PCR-Testergebnis vorlegen konnten, war es hingegen verboten, solche Gastst&auml;tten aufzusuchen. (&hellip;)<br>\nAuch &uuml;ber Antr&auml;ge gegen die 6. COVID-19-Schutzma&szlig;nahmenverordnung &ndash; sie sah ein zweites Mal einen Lockdown f&uuml;r Ungeimpfte sowie die 2G-Regel vor und galt vom 12. Dezember 2021 bis 30. J&auml;nner 2022 &ndash; fand am 15. M&auml;rz eine &ouml;ffentliche Verhandlung statt. &Uuml;ber diese Antr&auml;ge finden im April weitere Beratungen statt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vfgh.gv.at\/medien\/Lockdown_2G_Maerz.php\">Verfassungsgerichtshof &Ouml;sterreich<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wasser gibt es in Afrika genug<\/strong><br>\nNeue Studien widerlegen den Mythos, Afrika gehe das Wasser aus. Wenn das Grundwasser besser genutzt w&uuml;rde, k&ouml;nnte das den Kontinent stark ver&auml;ndern<br>\nIn den afrikanischen L&auml;ndern s&uuml;dlich der Sahara gibt es laut neuer Forschung genug Grundwasservorkommen, um die Landwirtschaft in der Region zu ver&auml;ndern und die Menschen mit ausreichend sauberem Wasser f&uuml;r den Trink- und Hygienebedarf zu versorgen. Vorausgesetzt, dass mit der Ressource besser gewirtschaftet wird.<br>\nGrundwasser, das sich unter der Erdoberfl&auml;che in Wasser f&uuml;hrenden Schichten, Steinen und B&ouml;den befindet, macht 99 Prozent allen fl&uuml;ssigen Frischwassers auf der Erde aus. In Afrika gibt es reichlich davon, aber laut zwei gr&ouml;&szlig;eren Studien f&uuml;hren fehlende Investitionen dazu, dass es nicht genutzt oder schlecht gemanagt wird. Die Wasserreserven k&ouml;nnten f&uuml;r die Bew&auml;sserung und die Bereitstellung sauberen und sicheren Wassers genutzt werden. Aber das Grundwasser muss nachhaltig genutzt werden, sonst besteht die Gefahr, dass es schnell schwindet oder verschmutzt.<br>\n&bdquo;Unsere Forschungsergebnisse widerlegen den Mythos, Afrika gehe das Wasser aus&ldquo;, sagte Tim Wainwright, Chef der Hilfsorganisation WaterAid UK, von der eine der Studien stammt. &bdquo;Aber die Trag&ouml;die ist, dass Millionen von Menschen auf dem Kontinent weiter nicht genug sauberes Wasser zu trinken haben. Dabei befinden sich direkt unter den F&uuml;&szlig;en dieser Leute gro&szlig;e Wasserreserven, von denen viele jedes Jahr durch Regenf&auml;lle oder Oberfl&auml;chenwasser wiederaufgef&uuml;llt werden. Die Menschen haben nur keinen Zugang dazu, weil die Wasserversorgung chronisch unterfinanziert ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/wasser-gibt-es-in-afrika-genug\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie dringend der Klimaschutz soziale Gerechtigkeit braucht<\/strong><br>\nDas Zeitfenster, die Klimakrise zu bek&auml;mpfen, schlie&szlig;t sich. Was k&ouml;nnen wir tun? Im Gespr&auml;ch mit dem Physiker Felix Creutzig, Leitautor des Weltklimaberichts.<br>\nDie Klimaerw&auml;rmung wird schwerwiegendere Folgen haben als bisher angenommen. Mit welchen Ma&szlig;nahmen kann die Menschheit den Klimawandel bek&auml;mpfen? Eine Frage, die sich auch der Berliner Physiker und Hochschullehrer Felix Creutzig in seiner Arbeit als einer der koordinierenden Leitautoren des dritten und damit letzten Teils des neuen Weltklimaberichts stellt, der kommenden Montag ver&ouml;ffentlicht wird. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber politische Fehlentscheidungen, wie Gleichberechtigung zu mehr Klimaschutz f&uuml;hren kann und warum der Fachkr&auml;ftemangel nicht untersch&auml;tzt werden darf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/interview-weltklimarat-ipcc-li.219633\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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