{"id":82589,"date":"2022-04-04T08:38:49","date_gmt":"2022-04-04T06:38:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589"},"modified":"2022-04-04T08:38:49","modified_gmt":"2022-04-04T06:38:49","slug":"hinweise-des-tages-4082","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h01\">Ich bin Ukrainerin &ndash; und kann kein Blau-Gelb mehr sehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h02\">IALANA: Offener Brief an Bundeskanzler Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h03\">G&uuml;nther Grunert\/Paul Steinhardt: &bdquo;Finanzieren wir Russlands Krieg gegen die Ukraine?&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h04\">Kein Interview bei USA-Reise: Verteidigungsministerin Lambrecht blitzte bei CNN ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h05\">In Deutschland zeigt sich wieder der Russenhass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h06\">Blutrausch, Folter, Lynchjustiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h07\">Chinas Pr&auml;sident Xi warnt EU &ndash; &bdquo;Nicht &Ouml;l ins Feuer gie&szlig;en&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h08\">US-Abgeordnete fordern Ermittlungen gegen Hunter Biden, den Sohn von US-Pr&auml;sident Joe Biden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h09\">An den polnischen Grenzen herrscht Doppelmoral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h10\">&ldquo;Verzerrtes Bild&rdquo;: Lauterbach wegen Corona-Daten in der Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h11\">Anthony Fauci: Herdenimmunit&auml;t bei COVID-19 kein erstrebenswertes Ziel mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h12\">Impfpflicht f&uuml;r &Auml;ltere w&auml;re &bdquo;Altersdiskriminierung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h13\">Nebenwirkungen nach Covid-19-Impfung: Betroffene f&uuml;hlen sich im Stich gelassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h14\">Entlastungspaket der Ampel mit L&uuml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h15\">Rentenpolitik in Krisenzeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h16\">McKinsey im &Eacute;lys&eacute;e-Palast<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82589#h17\">Das Letzte: Die Gas-Connection<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ich bin Ukrainerin &ndash; und kann kein Blau-Gelb mehr sehen<\/strong><br>\nMein Alltag ist derzeit blau und gelb. &Uuml;berall in der deutschen Stadt, in der ich seit langem lebe, lauern die Farben des Landes, in dem ich gro&szlig; geworden bin. Das macht mir gemischte Gef&uuml;hle. Ich wei&szlig;, dass die Leute das gut meinen. Aber es &uuml;berwiegen die Bauchschmerzen.<br>\nDer Ursprung dieser Schmerzen ist kompliziert. Also fange ich bei ihrer Wirkung an: Es ist f&uuml;r mich sehr schwierig, mit deutschen Bekannten &uuml;ber den Krieg zu reden. Und doch sprechen mich fast alle darauf an &ndash; aus einer ziemlich einheitlichen Haltung. Menschen, die bis vor Kurzem nicht wussten, welcher Fluss durch Kiew flie&szlig;t oder wo das Asowsche Meer liegt, versuchen, mich &uuml;ber mein Land zu belehren. Und wenn ich sage, dass der Krieg &ndash; der sofort aufh&ouml;ren muss &ndash; auch eine Vorgeschichte hat, ernte ich Erstaunen und Kopfsch&uuml;tteln: Ist das nicht Putin-Propaganda? Habe ich all die herzzerrei&szlig;enden Bilder aus meiner Heimat nicht gesehen? M&uuml;sste nicht gerade ich es besser wissen? (&hellip;)<br>\nJetzt herrscht der Krieg im ganzen Land. Er bedroht Leben. Und vielfach das Einzige, was die normalen Leute besitzen: ihre Wohnungen, die ihnen beim Ende der UdSSR &uuml;berschrieben wurden. Er h&auml;tte nie begonnen werden d&uuml;rfen, aber aus meiner Sicht auch nicht so k&uuml;hn riskiert. Jetzt muss er ein Ende haben.<br>\nNoch aber suchen die Kriegsparteien den milit&auml;rischen Vorteil. Und das treibt mich im Alltag um: Was die Deutschen sich w&uuml;nschen, mag f&uuml;r den Krieg nicht wichtig sein. F&uuml;r meine Nerven ist es das aber. Und wollen denn meine Mitmenschen wirklich, dass das Schie&szlig;en jetzt aufh&ouml;rt? Wenn ich h&ouml;re, wie man redet, wenn ich die Zeitungen sehe, bekomme ich ein anderes Gef&uuml;hl: Der Krieg soll &bdquo;gewonnen&ldquo; werden. Irgendwie auch von den Deutschen, endlich einmal &ndash; koste es fast, was es wolle.<br>\nIch wei&szlig;, wer jetzt zu den Waffen gegriffen hat. Ich verstehe, warum sich dem so viele entziehen, ob aus Kiew oder weniger betroffenen Orten. Ich spreche diesen Landsleuten weder Erlebnisse noch Gef&uuml;hle ab. Ist aber mein Blick, ist die Haltung all der Menschen dort, die diese Dinge anders sehen, nicht auch Resultat von Geschichte?<br>\nWomit ich endlich beim Grund f&uuml;r meine Bauchschmerzen bin: Wenn Deutschland Blau-Gelb hisst, wenn man sich bei Unterlassung fast rechtfertigen muss, dann sp&uuml;re ich in dieser &bdquo;Solidarit&auml;t&ldquo; auch einen Griff nach dem Land, das trotz allem mein Land ist und dem ich das Beste w&uuml;nsche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-deutschen-wollen-den-krieg-in-der-ukraine-gewinnen\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.K.:<\/strong> Gut gemeint ist eben nicht immer gut. Vor allem wenn man solch einen facettenreichen Konflikt versucht einseitig zu erkl&auml;ren, wie die hiesigen Medien &uuml;berwiegend tun.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.A.:<\/strong> Eine nachdenkliche Stimme der &ldquo;anderen Ukraine&rdquo;. Lesenswert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>IALANA: Offener Brief an Bundeskanzler Scholz<\/strong><br>\nSehr geehrter Herr Bundeskanzler Scholz,<br>\ndieser Krieg in Europa h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen und h&auml;tte verhindert werden m&uuml;ssen!<br>\nMit der fehlenden ernsthaften Bem&uuml;hung, &uuml;ber die von Russland am 17. Dezember 2021 vorgelegten Vertragsentw&uuml;rfe &uuml;ber Sicherheitsgarantien substanzielle Verhandlungen zu f&uuml;hren, haben Sie es gemeinsam mit den USA und den NATO-Partnern vers&auml;umt, einen wirksamen Versuch zu unternehmen, den Frieden f&uuml;r die Ukraine und f&uuml;r Europa zu bewahren. (&hellip;)<br>\nWarum hat die Bundesregierung im Rahmen der NATO im Dezember nicht darauf gedr&auml;ngt, in solche Abr&uuml;stungs-verhandlungen einzutreten? Dies vers&auml;umt zu haben, stellt einen Versto&szlig; gegen Artikel VI des Nichtverbreitungsvertrags dar, wonach die Signatarstaaten dazu verpflichtet sind, mit dem ernsthaften Willen &uuml;ber Schritte zu einer vollst&auml;ndigen nuklearen Abr&uuml;stung zu verhandeln.<br>\nStattdessen haben Sie sich dazu entschieden, im Rahmen Ihres 100 Milliarden Euro Aufr&uuml;stungsprogramms f&uuml;r die nukleare Teilhabe Deutschlands nun in den USA die modernsten verf&uuml;gbaren atomaren Tr&auml;gerwaffen, F 35 Tarnkappenbomber, zu kaufen.<br>\nSie wissen sehr gut, dass sowohl die USA als auch Deutschland in dem Augenblick, in dem die Piloten des Jagdgeschwaders 33 in B&uuml;chel die dort stationierten US-amerikanischen Atomwaffen &uuml;bernehmen, den Nichtverbreitungsvertrag verletzen w&uuml;rden. Denn den USA ist es nach dem Nichtverbreitungsvertrag verboten, Atomwaffen an einen Nichtatomwaffenstaat zu &uuml;bergeben. Ebenso ist es Deutschland als Nichtatomwaffenstaat verboten, Atomwaffen von einem Atomwaffenstaat anzunehmen.<br>\nDie von Ihnen geplante Anschaffung der F 35 Tarnkappenbomber f&uuml;r den Einsatz von Atomwaffen dient somit nicht einer regelbasierten Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik. Vielmehr wird damit ein Bruch des V&ouml;lkerrechts vorbereitet.<br>\nSchlie&szlig;lich sind die von Ihnen veranlassten Lieferungen von Waffen an die Ukraine und die Finanzierung ukrainischer Waffenk&auml;ufe mit dem akuten Risiko einer Ausweitung des Krieges verbunden. Sie bringen unser Land damit in Gefahr, in den Krieg verwickelt zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ialana.info\/?na=v&amp;nk=9131-0af2e25de3&amp;id=91\">IALANA<\/a>\n<p><strong>dazu: Warum eine Aufstockung der Milit&auml;r-Etats die Welt nicht sicherer macht<\/strong><br>\nDie regierende Ampelkoalition in Berlin will pl&ouml;tzlich 100 Milliarden Euro zus&auml;tzlich f&uuml;r die Bundeswehr ausgeben. Wenn aber sogar die US-Geheimdienste und das Pentagon perspektivisch eher den Klimawandel als gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r die internationale Sicherheit ausgemacht haben, stellt sich die Frage, ob dieser Kurswechsel eher in die Vergangenheit als in die Zukunft f&uuml;hrt?<br>\nMan stelle sich vor, nicht die SPD, sondern die Union aus CDU\/CSU h&auml;tte im September 2021 die Bundestagswahl gewonnen. Was w&auml;re passiert, wenn nicht Olaf Scholz (SPD), sondern Armin Laschet (CDU) als Bundeskanzler nach dem milit&auml;rischen &Uuml;berfall Russlands auf die Ukraine verk&uuml;ndet h&auml;tte, die Bundeswehr werde nun mit 100 Milliarden Euro an zus&auml;tzlichen Mitteln ausgestattet?<br>\nEs h&auml;tte sehr wahrscheinlich nicht nur bei der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; einen Aufschrei gegeben, sondern auch bei den Sozialdemokraten und den Gr&uuml;nen. Doch nun stellen diese beiden Parteien gemeinsam mit der FDP eine Ampelkoalition &ndash; und sind von der Ank&uuml;ndigung ihres Kanzlers wie benommen. Es grummelt, aber einen lauten Protest gab es bis jetzt (Stand: 01. April 2022). Das ist sehr seltsam. (&hellip;)<br>\nZur &Uuml;berraschung seiner eigenen Parteifreunde wie der Gr&uuml;nen verk&uuml;ndete Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in einer Regierungserkl&auml;rung im Deutschen Bundestag am 27. Februar 2022 zudem, dass Deutschland ab sofort zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) f&uuml;rs Milit&auml;r ausgeben werde. Zuletzt waren es rund 1,5 Prozent. Das w&auml;re eine Steigerung um ein Drittel. Der Verteidigungsetat soll von 53 auf 70 Milliarden Euro anwachsen. Und die Bundesregierung m&uuml;sste sich nicht l&auml;nger die Vorw&uuml;rfe aus den USA anh&ouml;ren, dass man immer noch nicht das 2014 in der Nato vereinbarte Zwei-Prozent-Ziel erreicht habe.<br>\nOb die geplanten R&uuml;stungsprojekte zu den denkbaren k&uuml;nftigen Konfliktszenarien passen, scheint derzeit kaum eine Rolle zu spielen. Vor der russischen Invasion in der Ukraine lagen die Milit&auml;rausgaben der Nato-Staaten mit 1100 Milliarden Dollar um den Faktor 18 &uuml;ber den 61 Milliarden Dollar, die Russland f&uuml;r seine Streitkr&auml;fte ausgibt. Trotz dieser unfassbaren milit&auml;rischen &Uuml;berlegenheit hat es die westliche Staatengemeinschaft in den vergangenen zwei, drei Jahrzehnte nicht vermocht, auch nur einen einzigen Konflikt dauerhaft zu l&ouml;sen. Nicht in Afghanistan, nicht im Irak und Syrien, nicht in Mali. In Libyen wurde durch an Angriff der Nato-Staaten Frankreich, Gro&szlig;britannien und USA zwar der dortige Machthaber Muammar al-Gaddafi ausgeschaltet. Das Chaos im Land wurde damit jedoch vergr&ouml;&szlig;ert. Die S&ouml;ldnertruppen pl&uuml;nderten die Waffenarsenale und verunsichern nun als islamistische Fundamentalisten mehrere Staaten in Nordafrika und der Sahelzone. Dort wurden neue Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me ausgel&ouml;st, und auf dem umgekehrten Weg, auf dem sich die Waffen verbreiteten, werden heute enorme Mengen an Drogen Richtung Europa geschmuggelt. Was f&uuml;r ein Desaster!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/relevanzreporter.de\/militaeretat\/\">Georg Escher in Relevanzreporter<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Es gibt tats&auml;chlich vereinzelt noch JournalistInnen, die den positiven Medien-Hype zum 100 Milliarden-Sonder-Wehretat kritisch sehen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Berlin genehmigt Panzerlieferung f&uuml;r Ukraine<\/strong><br>\nDie Waffen stammen aus NVA-Best&auml;nden und geh&ouml;ren inzwischen Tschechien. Sie m&uuml;ssen noch repariert werden.<br>\nDie Bundesregierung hat einer Lieferung von 58 Sch&uuml;tzenpanzern an die Ukraine zugestimmt. Das best&auml;tigte am Freitag das Verteidigungsministerium in Berlin, das f&uuml;r die Genehmigung zust&auml;ndig ist. Wladimir Klitschko, der Bruder des B&uuml;rgermeisters von Kiew, Vitali Klitschko, forderte w&auml;hrend eines Besuches in Berlin weitere Waffenlieferungen an die Ukraine. Am Freitag traf Klitschko auch mit Bundeskanzler Olaf Scholz zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/krieg-in-der-ukraine-panzer-nva-1.5559429\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin H.J.:<\/strong> Hoffen wir, dass das ein b&ouml;sartiger Aprilscherz ist!!!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>G&uuml;nther Grunert\/Paul Steinhardt: &bdquo;Finanzieren wir Russlands Krieg gegen die Ukraine?&ldquo;<\/strong><br>\nBei aller berechtigten Emp&ouml;rung ist es aber wenig hilfreich, auf &ouml;konomischer Ebene Zusammenh&auml;nge herzustellen, die schlicht nicht existieren, und &ndash; noch schlimmer &ndash; daraus Forderungen abzuleiten, die zwar die eigene Bev&ouml;lkerung enorm sch&auml;digen, aber die Finanzierung des russischen Angreifers nicht unterbinden. Beides geschieht aber in der gegenw&auml;rtigen &ouml;ffentlichen Diskussion.<br>\nSo behauptet etwa die Zeitung Die Welt: &bdquo;Mit unseren Erdgask&auml;ufen finanzieren wir Putins Krieg. Doch ausgerechnet der gr&uuml;ne Wirtschaftsminister sagt, wir k&ouml;nnen auf russisches Gas nicht verzichten.&ldquo; Wir sollten &ndash; so die &bdquo;Welt&ldquo; &ndash; mutiger sein und ein Embargo auf russisches Erdgas verh&auml;ngen.<br>\nAm Rande des EU-Gipfels am 24. und 25. M&auml;rz in Br&uuml;ssel wurde &auml;hnlich argumentiert: So forderten mehrere Regierungschefs, die Sanktionen gegen Russland auf Energie-Importe auszudehnen. Finnlands Premierministerin Sanna Marin lieferte die Begr&uuml;ndung: &bdquo;Solange wir Energie aus Russland kaufen, finanzieren wir den Krieg.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie Logik, die hinter solchen &Auml;u&szlig;erungen steckt, ist offenbar die folgende: Russische Unternehmen wie Gazprom verdienen Geld mit dem Verkauf von Gas. Dies erm&ouml;glicht es dem russischen Staat, Lohn- und Unternehmenssteuern zu erheben. Mit den gezahlten Steuereinnahmen aber wird der russische Staat bef&auml;higt, Ausgaben f&uuml;r Soldaten, Verpflegung und vor allem Waffen zu t&auml;tigen. Ergo: Ohne unser Geld kann Russland solche Ausgaben nicht mehr vornehmen und muss &uuml;ber kurz oder lang seinen Krieg gegen die Ukraine beenden.<br>\nBei dieser Argumentation wird &uuml;bersehen, dass Russland ein Land mit einer souver&auml;nen W&auml;hrung ist. Das bedeutet, dass dem russische Staat (mit der russischen Zentralbank als Sch&ouml;pferin der W&auml;hrung) niemals &bdquo;das Geld ausgehen&ldquo; kann. Er kann alles f&uuml;r Rubel kaufen, was es f&uuml;r Rubel zu kaufen gibt, ohne von jemand anderem Rubel zu ben&ouml;tigen. Wie andere w&auml;hrungssouver&auml;ne Staaten auch zahlt der russische Staat seine Rechnungen ganz einfach mit einer Reihe simpler bilanzieller Operationen: Will Russland beispielsweise von einem seiner rund 1.300 R&uuml;stungsbetriebe Waffen kaufen, dann nimmt die russische Zentralbank eine entsprechende Gutschrift auf das Zentralbankkonto der Gesch&auml;ftsbank des R&uuml;stungsunternehmens vor. Die Gesch&auml;ftsbank schreibt dann einen Betrag gleicher H&ouml;he auf dem Girokonto des R&uuml;stungsbetriebes gut. Alle Staatsausgaben erfolgen letztlich auf diese Weise &ndash; durch Gutschriften auf Bankkonten. (&hellip;)<br>\nRussland hat also bei der Finanzierung russischer Waffen kein Problem. Ein Problem k&ouml;nnte nur dann entstehen, wenn Russland Waffen aus dem Ausland bezieht, f&uuml;r deren Bezahlung Rubel nicht akzeptiert werden.<br>\nAber ist das so? Nach Daten des SIPRI, des Stockholmer internationalen Friedensforschungsinstituts, war Russland im Zeitraum 2017 bis 2021 nach den USA der zweitgr&ouml;&szlig;te Waffenexporteur der Welt (mit rund 19 Prozent der globalen Waffenexporte), taucht aber unter den 50 gr&ouml;&szlig;ten Importeuren von Waffen nicht auf (siehe hier). Daraus l&auml;sst sich schlie&szlig;en, dass Russland bei der Versorgung mit Kriegsger&auml;t als relativ autark einzusch&auml;tzen ist. Oder anders gesagt: Russland ben&ouml;tigt unser Geld nicht, um seinen Krieg f&uuml;hren zu k&ouml;nnen, und deshalb w&uuml;rde auch ein Lieferstopp f&uuml;r russisches Gas wenig n&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/os-rundschau.de\/d-die-welt\/wirtschaft-soziales\/guenther-grunert-paul-steinhardt-finanzieren-wir-russlands-krieg-gegen-die-ukraine\/\">G&uuml;nther Grunert und Paul Steinhardt in Osnabr&uuml;cker Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.A.:<\/strong> Ein rundum gelungener und &uuml;berzeugender Beitrag der mit dem Mythos aufr&auml;umt, dass wir mit unseren Gask&auml;ufen den russischen Krieg in der Ukraine finanzieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kein Interview bei USA-Reise: Verteidigungsministerin Lambrecht blitzte bei CNN ab<\/strong><br>\nEs sollte ein gro&szlig;es politisches Signal sein, die USA-Reise von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht in dieser Woche: Auf Twitter k&uuml;ndigte ihr Ministerium am Montag an, die SPD-Politikerin wolle anderem mit ihrem Amtskollegen Lloyd J. Austin und UN-Generalsekret&auml;r Antonio Guterres &uuml;ber den Krieg in der Ukraine sprechen. Bis Freitag sollte die Reise dauern, bei der Fotos auf dem Twitter-Kanal des Ministeriums deutlich machten: Die Ministerin wandelt gerade auf gro&szlig;em politischen Parkett.<br>\nDazu wurde dem Vernehmen nach extra eine Mitarbeiterin als Vorhut in die USA geschickt, die dann eine Woche lang die Ankunft der Ministerin gemeinsam mit der Botschaft vorbereitete. Sogar ein Interview mit CNN wollten die PR-Strategen Lambrechts einf&auml;deln, priesen die Ministerin in Mails an den US-Sender in Washington als Interviewgast an. Doch die Journalisten lie&szlig;en Lambrecht abblitzen &ndash; offenbar wusste man nicht so recht, was man mit ihr anfangen sollte.<br>\nAuf Anfrage will CNN den Fall nicht kommentieren. Fakt ist: Deutsche Politiker haben es in den USA tats&auml;chlich schwer, in US-Medien wahrgenommen zu werden. Doch mit der Entscheidung Lambrechts, dass Deutschland US-amerikanische F35-Kampfjets kauft, h&auml;tte es durchaus Ankn&uuml;pfungspunkte gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/kein-interview-bei-usa-reise-verteidigungsministerin-lambrecht-blitzte-bei-cnn-ab-a\/\">Business Insider<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>In Deutschland zeigt sich wieder der Russenhass<\/strong><br>\nMit dem Krieg in der Ukraine brechen in Deutschland langlebige Ressentiments &#8233;auf, die an Klischees&#8233; der Adenauer-Zeit erinnern: &bdquo;Der Russe&ldquo; ist wieder das Feindbild. Eine Analyse<br>\nBekannte aus dem Schuldienst in Berlin erz&auml;hlten in den ersten Tagen des Ukraine-Krieges, l&auml;ngere Zeit schon mit handfesten Konflikten zwischen ukrainischen und russischen Kindern konfrontiert zu sein. Ich hielt das f&uuml;r nachvollziehbar, was mir aber den Atem verschlug: Dass nicht nur in Deutschland lebenden K&uuml;nstlern und Wissenschaftlern Bekenntnisse abgefordert werden, sondern dies auch von Russisch sprechenden Kindern verlangt wird, obwohl Lehrer zu strikter Neutralit&auml;t verpflichtet sind. Mittlerweile fanden zwei Brandanschl&auml;ge gegen die Internationale Lomonossow-Schule in Berlin statt, die von Kindern aus 20 Nationen besucht wird. Solcherart Enthemmung kann als Folge medialer Kriegsrhetorik gedeutet werden.<br>\nWenn aber Pjotr Tschaikowski aus Konzertprogrammen gestrichen wird und Leo Tolstoi aus dem Lesekanon, geht das dar&uuml;ber hinaus. Dann zeigt sich pl&ouml;tzlich dumpfer, aus dem Zweiten Weltkrieg und der Adenauer-Zeit ererbter Russenhass, der auch vor der Annullierung historischer Schuld nicht haltmacht. Katrin Lange, SPD-Europaministerin in Brandenburg, verk&uuml;ndete, dass zur Beisetzung sterblicher &Uuml;berreste sowjetischer Soldaten, die in diesem Bundesland noch immer aufgefunden und auf dem Soldatenfriedhof in Lebus begraben werden, keine russischen Offiziellen mehr geladen sind &ndash; was bisher &uuml;blich war. Entweder w&uuml;ssten die nicht, &bdquo;was im Kreml los ist, dann w&auml;re das Zeitverschwendung &ndash; oder sie bel&uuml;gen und betr&uuml;gen uns&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sabine-kebir\/hass-feinbild-der-russe\">der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Kaufland verkauft Flaggen mit Nazi-Symbolen zur Unterst&uuml;tzung der Ukraine<\/strong><br>\nBei Kaufland wurden Flaggen mit Nazi-Symbolen angeboten. Normalerweise m&uuml;sste die Staatsanwaltschaft ermitteln, aber neuerdings sind Nazi-Symbole in Deutschland wieder salonf&auml;hig.<br>\nKaufland bietet ein ganzes Sortiment von Flaggen, Stickern, T-Shirts und so weiter in den Farben der Ukraine und mit allen m&ouml;glichen Symbolen und Texten an, die die Ukraine unterst&uuml;tzen und Russland in ein schlechtes Licht r&uuml;cken sollen. Unter anderem wurde dort auch eine Flagge des Asow-Regiments mit der Wolfsangel angeboten. Hier ist ein Screenshot des Angebotes von Kaufland, es geht um die Flagge des Asow-Regiments, die rechts zu sehen ist.<br>\nJetzt ist die Flagge unter dem Suchbegriff bei Kaufland nicht mehr zu finden, aber es gibt noch eine Reihe anderer interessanter Details, zu denen wir gleich noch kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/kaufland-verkauft-flaggen-mit-nazi-symbolen-zur-unterstuetzung-der-ukraine\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In Deutschland wird versucht, den Kritikern der politischen Corona-Ma&szlig;nahmen und insbesondere einer Impfpflicht das Etikett &bdquo;rechts&ldquo; anzuheften, obwohl sie &uuml;berwiegend friedlich protestieren und auf Demonstrationen Auflagen erf&uuml;llen. Die Asow-Einheiten in der Ukraine tragen sogar offen hierzulande verbotene Nazi-Symbole. Trotzdem schweigen die meisten Mainstream-Medien. Schlimmer noch &ndash; die K&auml;mpfer mit solchen Symbolen werden teilweise als Freiheitsk&auml;mpfer bezeichnet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Blutrausch, Folter, Lynchjustiz<\/strong><br>\nDie ukrainische Gesellschaft leidet zunehmend unter Staatsterror und Gewaltorgien von Faschisten<br>\nEs h&auml;ufen sich Nachrichten von Greueltaten gegen russische Kriegsgefangene. Immer &ouml;fter werden aber auch ukrainische Zivilisten zu Opfern von Gewalttaten. Etwa weil sie beschuldigt werden, mit den russischen Invasoren zu kollaborieren oder &raquo;Verbindungen nach Moskau&laquo; zu unterhalten, wie es im Jargon der Regierung von Wolodimir Selenskij hei&szlig;t. Faschisten, meist Angeh&ouml;rige der Streitkr&auml;fte, betrachten das Kriegsrecht offenbar als Freibrief, Menschen zu foltern und zu ermorden. (&hellip;)<br>\nDie wenigen Nationalisten, die wegen Mord oder Vergewaltigungen im Gef&auml;ngnis sa&szlig;en, sind nach dem Eintritt Russlands in den Krieg als &raquo;Gefangene mit Kampferfahrung&laquo; durch einen Erlass des Pr&auml;sidenten vom 28. Februar freigekommen. Am 15. M&auml;rz verabschiedete das Parlament in Kiew ein Gesetz zur Entlassung von H&auml;ftlingen, die keine Verbrechen &raquo;gegen die nationale Sicherheit der Ukraine&laquo; begangen haben und keine Oppositionellen sind, f&uuml;r die Teilnahme an Kampfhandlungen &ndash; eine Abwehrma&szlig;nahme gegen die russischen &raquo;Aggressoren&laquo;, wie die Regierungspartei &raquo;Diener des Volkes&laquo; betont. Als Feinde gelten auch die meisten Bewohner der international nicht anerkannten &raquo;Volksrepubliken&laquo; im Donbass, obwohl diese einen ukrainischen Pass haben.<br>\nMit ihrem am 19. M&auml;rz beschlossenen Verbot von zw&ouml;lf Parteien, darunter auch alle liberalen linken (die kommunistischen und sozialistischen wurden bereits 2015 ausgeschaltet), haben der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat sowie Pr&auml;sident Selenskij auch die andauernden Repressalien gegen Oppositionelle abgesegnet: vor allem die meist mit Anwendung brutaler Gewalt durch den Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) durchgef&uuml;hrten Verhaftungen &ndash; etwa des Chefs der Metall- und Bergarbeitergewerkschaft im Arcelor-Mittal-Stahl- und H&uuml;ttenwerk in Kriwoj Rog, Jurij Bobtschenko, des Violinisten Oleg Smetanin, des Journalisten Jurij Tkatschow und diverser Menschenrechtsaktivisten. Das Parteienverbot wird aber auch von Faschisten als Lizenz zum T&ouml;ten, Qu&auml;len und Drangsalieren von Personen verstanden, die der emphatisch gehassten Linken zugerechnet werden. So entf&uuml;hrten gleich am 20. M&auml;rz Unbekannte in Charkiw den Rechtsanwalt Dmitri Tichonenkow, der Dissidenten vor Gericht vertreten hat. Bereits eine Woche vorher hatte ein Neonazimob das Haus des linken Aktivisten Dmitri Lasarew in Odessa niedergebrannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/423833.krieg-in-der-ukraine-blutrausch-folter-lynchjustiz.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: London setzt auf Krieg<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien warnt Ukraine vor zu schnellem Friedensschluss. Kiew hat angeblich Genfer Konvention zu Gefangenen ausgesetzt<br>\nGro&szlig;britannien hat nach einem Bericht der Londoner Times die Ukraine davor gewarnt, zu schnell Frieden mit Russland zu schlie&szlig;en. In dem am Freitag erschienenen Text hei&szlig;t es, Premier Boris Johnson habe den ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodimir Selenskij in einem Telefongespr&auml;ch aufgefordert, nicht um eines schnellen Friedens willen nachteilige Bedingungen in Kauf zu nehmen. Die Zeitung zitierte einen hohen Regierungsbeamten mit der Aussage, London bef&uuml;rchte, dass die USA, Frankreich und die BRD &raquo;&uuml;bereifrig&laquo; seien, einen Friedensschluss zu erreichen, auch wenn dies zu Lasten der Ukraine gehe. Kiew solle Frieden aus einer Position der St&auml;rke schlie&szlig;en. Die Aussage stimmt inhaltlich &uuml;berein mit einer &Auml;u&szlig;erung der britischen Au&szlig;enministerin Elisabeth Truss vor Parlamentariern am Montag. Die Ukraine m&uuml;sse davor bewahrt werden, &raquo;ausverkauft&laquo; zu werden, sagte sie dort laut Reuters.<br>\nDie Statements decken sich auch mit halb&ouml;ffentlichen Einsch&auml;tzungen britischer und US-Milit&auml;rs, wonach die Ukraine nach ihrer Aufr&uuml;stung durch den Westen Chancen habe, Russland milit&auml;risch zu besiegen und so &raquo;dem russischen Imperialismus den Todessto&szlig; zu versetzen&laquo;. Mit Blick auf die k&uuml;rzlich bekanntgewordenen Misshandlungen meldete die russische Auslandsaufkl&auml;rung am Freitag, Kiew habe London informiert, dass gegen&uuml;ber russischen Gefangenen die Genfer Konvention &ndash; die eine humane Behandlung vorschreibt &ndash; nicht angewendet werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/423822.russischer-einmarsch-london-setzt-auf-krieg.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Chinas Pr&auml;sident Xi warnt EU &ndash; &bdquo;Nicht &Ouml;l ins Feuer gie&szlig;en&ldquo;<\/strong><br>\nBeim Gipfel zwischen der EU und China richtet der chinesische Staatschef Xi Jinping eine Warnung an die westliche Welt: Die &bdquo;Spannungen&ldquo; zwischen Russland und der Ukraine d&uuml;rften nicht angeheizt werden. Die EU wiederum warnte China vor einer Unterst&uuml;tzung des Kreml.<br>\nChinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat bei den Gipfelgespr&auml;chen mit den Spitzen der Europ&auml;ischen Union am Freitag davor gewarnt, im Ukraine-Konflikt &bdquo;&Ouml;l ins Feuer zu gie&szlig;en und die Spannungen anzuheizen&ldquo;. In dem per Videokonferenz organisierten Gespr&auml;ch mit EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und Ratspr&auml;sidentin Charles Michel sagte Xi Jinping nach einer l&auml;ngeren Darstellung des Pekinger Au&szlig;enministeriums ferner, die &bdquo;Grundursache der Ukraine-Krise sind die regionalen Sicherheitsspannungen in Europa, die sich &uuml;ber Jahre ausgebaut haben&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article237922729\/China-Praesident-Xi-warnt-EU-Nicht-Oel-ins-Feuer-giessen.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Wie der milit&auml;risch-industrielle Komplex der USA durch Krieg Geld auf der ganzen Welt scheffelt<\/strong><br>\nKurz nach dem Krieg in Afghanistan hat der milit&auml;risch-industrielle Komplex der USA begonnen, Konflikte zwischen Russland und der Ukraine zu erzeugen und davon zu profitieren. Angaben des katarischen Senders Al Jazeera zufolge sind die gr&ouml;&szlig;ten direkten Nutznie&szlig;er des russisch-ukrainischen Konflikts die US-amerikanischen R&uuml;stungskonzerne Raytheon und Lockheed Martin sowie das britische Unternehmen BAE Systems. Die USA haben auch Indien im Visier, das Hauptziel der russischen Waffenverk&auml;ufe. In den vergangenen 70 Jahren stammten 65 Prozent der internationalen R&uuml;stungsk&auml;ufe Indiens aus der Sowjetunion und Russland. Washington nutzt die Ukraine-Krise als Vorwand, um Neu-Delhi aufzufordern, seine Waffenimporte aus Russland schrittweise zu reduzieren, und verspricht, dass die USA den Fehlbetrag ausgleichen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20220401\/746868.html%20\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: US-Kriegstreiber profitieren von den blutigen Unruhen in anderen L&auml;ndern<\/strong><br>\nInmitten des Russland-Ukraine-Konflikts haben Waffenh&auml;ndler ein gro&szlig;es Verm&ouml;gen mit dem andauernden Krieg gemacht, und auch raffgierige Finanzhaie haben keine Gelegenheit ausgelassen, die Situation voll auszunutzen. Dar&uuml;ber hinaus gibt es in den USA eine Gruppe von &bdquo;Politikern, Experten oder Denkfabriken&rdquo;, die davon leben, imagin&auml;re Feinde zu schaffen und Russland oder China anzugreifen. Diese Kriegstreiber sind wie &bdquo;Vampire&rdquo;, die sich von den blutigen Unruhen in anderen L&auml;ndern ern&auml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-04\/01\/content_78142439.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>US-Abgeordnete fordern Ermittlungen gegen Hunter Biden, den Sohn von US-Pr&auml;sident Joe Biden<\/strong><br>\nDie zwielichtigen Gesch&auml;fte von Hunter Biden, dem Sohn von US-Pr&auml;sident Joe Biden, besch&auml;ftigen nun das US-Repr&auml;sentantenhaus, denn Abgeordnete der Republikaner haben Ermittlungen wegen der Gesch&auml;ftsbeziehungen von Hunter Biden gefordert. Zwar d&uuml;rften sie damit aufgrund der derzeitigen Mehrheitsverh&auml;ltnisse im Repr&auml;sentantenhaus keinen Erfolg haben, aber nach den Wahlen im November, bei denen die Republiker nach jetzigem Stand die Mehrheit im US-Parlament erobern d&uuml;rften, sieht die Sache anders aus.<br>\nEs geht dabei um mehrere F&auml;lle, &uuml;ber die die russische Nachrichtenagentur TASS in zwei Meldungen berichtet hat, die ich beide &uuml;bersetzt habe. In der ersten Meldung ging es um die Gesch&auml;ftsbeziehungen von Hunter Biden mit Russland und der Ukraine, aber auch seine Gesch&auml;fte in China k&ouml;nnten noch auf die Tagesordnung kommen.<br>\nInsgesamt geht es bei den Korruptionsvorw&uuml;rfen gegen den Biden-Clan um vier Milliarden Dollar, Details finden Sie hier. Der Ausl&ouml;ser war die Forderung, die Gesch&auml;ftsbeziehungen von Hunter Biden zu untersuchen, war anscheinend die Tatsache, dass das russische Au&szlig;enministerium Hunter Biden auf die Sanktionsliste gesetzt hat, was ungew&ouml;hnlich ist, denn normalerweise setzen die Russen keine Familienangeh&ouml;rigen auf Sanktionslisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/us-abgeordnete-fordern-ermittlungen-gegen-hunter-biden-den-sohn-von-us-praesident-joe-biden\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>An den polnischen Grenzen herrscht Doppelmoral<\/strong><br>\nNein, die rechtsgerichtete polnische Regierung ist nicht pl&ouml;tzlich zu einer Truppe liberaler Menschenfreunde mutiert, nur weil sie so solidarisch mit der Ukraine ist. Die Pushbacks an der belarussischen Grenze gehen weiter &ndash; und die EU schaut zu.<br>\nAn der polnischen Grenze sterben Menschen auf der Flucht &ndash; an Ersch&ouml;pfung, K&auml;lte, Hunger, Durst. Wer sich durch die sumpfigen Urw&auml;lder von Belarus nach Polen k&auml;mpft, ist dem falschen Versprechen des Diktators Alexander Lukaschenko aufgesessen, dass &uuml;ber Minsk ein vergleichsweise sicherer Weg in die EU f&uuml;hrt &ndash; die Menschen aus dem Irak, Jemen, Syrien oder Afghanistan sowie vielen afrikanischen L&auml;ndern hoffen, in Europa ein besseres Leben f&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Stattdessen erwartet sie oft die Brutalit&auml;t der polnischen Grenzbeamten.<br>\nDiese Trag&ouml;die geht nicht allein auf Kosten der nationalpopulistischen polnischen PiS-Regierung. Mit ihrem Gerede von einer &ldquo;hybriden Attacke&rdquo; durch den belarussischen Diktator gab die EU der stramm rechten Regierung in Warschau den willkommenen Vorwand, mit aller H&auml;rte gegen Fl&uuml;chtlinge aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika vorzugehen. Die Grenzsch&uuml;tzer behandeln die Frauen und M&auml;nner, Kinder und Alten wie Angreifer und Staatsfeinde, die brutal abgewehrt werden m&uuml;ssen &ndash; und dr&auml;ngt viele von ihnen in illegalen Pushbacks auf die belarussische Seite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/meinung-polen-fluechtlinge-belarus-1.5558920?\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Verzerrtes Bild&rdquo;: Lauterbach wegen Corona-Daten in der Kritik<\/strong><br>\nVor zwei Monaten versprach Gesundheitsminister Lauterbach pr&auml;zisere Daten zur Belastung der Kliniken mit Covid-Patienten &ndash; sie fehlen noch immer. Dabei w&auml;ren verl&auml;ssliche Zahlen wichtiger denn je zur Beurteilung der Lage, mahnen Gesundheitspolitiker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/verzerrtes-bild-lauterbach-wegen-corona-daten-in-der-kritik,T1jNX2R\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Anthony Fauci: Herdenimmunit&auml;t bei COVID-19 kein erstrebenswertes Ziel mehr<\/strong><br>\nEine klassische Herdenimmunit&auml;t, die die Grundlage f&uuml;r die Eradikation von SARS-CoV-2 bilden k&ouml;nnte, ist nach Ansicht von Anthony Fauci nicht mehr m&ouml;glich und auch nicht notwendig. Die in den letzten beiden Jahren durch Erkrankungen erreichte Hintergrundimmunit&auml;t sollte zusammen mit Impfstoffen, antiviralen Medikamenten und monoklonalen Antik&ouml;rpern ausreichen, um trotz der weiteren Zirkulation der Viren zur Normalit&auml;t zur&uuml;ckzukehren, schreibt der Direktor des US-National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) mit Kollegen im Journal of Infectious Diseases (2022; DOI: 10.1093\/infdis\/jiac109).<br>\nDie Herdenimmunit&auml;t war nach dem Beginn der Pandemie das Mantra der Virologen. Sie wurden nicht m&uuml;de, der &Ouml;ffentlichkeit zu erkl&auml;ren, dass die Epidemie vor&uuml;ber sei, wenn 2\/3 der Bev&ouml;lkerung durch Erkrankungen oder Impfung sch&uuml;tzende Antik&ouml;rper im Blut haben. Inzwischen d&uuml;rften die meisten L&auml;nder eine noch h&ouml;here Seropr&auml;valenz in der Bev&ouml;lkerung erreicht haben, doch die Zahl der Infektionen ist mit jeder neuen Variante von SARS-CoV-2 weiter gestiegen.<br>\nDie Virologen haben erkannt, dass die Erfahrungen, die mit dem Polio- und dem Masernvirus, den klassischen Vorbildern f&uuml;r die Herdenimmunit&auml;t, gemacht wurden, nicht auf SARS-CoV-2 &uuml;bertragbar sind. Dies liegt zum einen daran, dass SARS-CoV-2 anders als die Erreger von Polio und Masern nicht &bdquo;ph&auml;notypisch stabil&ldquo; ist, schreibt Fauci zusammen mit seinen Kollegen David Morens und Gregory Folkers.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/133108\/Anthony-Fauci-Herdenimmunitaet-bei-COVID-19-kein-erstrebenswertes-Ziel-mehr\">aerzteblatt.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ausgerechnet Herr Fauci torpediert das u.a. von den Herren Dahmen, Drosten und Lauterbach verbreitete &bdquo;Mantra&ldquo;. Letztendlich ist das jedoch ein Versuch des US-Regierungsberaters, die sog. Impfkampagne zu retten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Impfpflicht f&uuml;r &Auml;ltere w&auml;re &bdquo;Altersdiskriminierung&rdquo;<\/strong><br>\nDer Altersmediziner Johannes Pantel warnt im Interview vor einer Impfpflicht f&uuml;r alle ab 50 oder 60 Jahren, die seit dieser Woche wieder im Gespr&auml;ch ist.<br>\nHerr Professor Pantel, Ihre Forschung besch&auml;ftigt sich vor allem mit &auml;lteren Menschen. Wie ist deren Situation nach zwei Jahren Corona-Pandemie?<br>\nEinige alte Menschen geh&ouml;ren zu einer hoch vulnerablen Gruppe, die st&auml;rker von besonders schweren Verl&auml;ufen betroffen ist. Diese Menschen leiden teilweise immer noch unter den Folgen der sozialen Isolation, die durch Seuchenschutzma&szlig;nahmen entstanden ist. Das gilt aber nicht pauschal f&uuml;r alle alten Menschen, sondern vor allem f&uuml;r Pflegebed&uuml;rftige, chronisch mehrfach Erkrankte und Heimbewohner.<br>\nMan kann im Zusammenhang mit Corona also gar nicht ohne weiteres von &bdquo;den &auml;lteren Menschen&ldquo; sprechen?<br>\nGenau. Ich st&ouml;re mich schon seit L&auml;ngerem daran, dass immer wieder unhinterfragt behauptet wird, Alter gehe per se mit einem stark erh&ouml;htem Corona-Risiko einher. Man darf eine so gro&szlig;e Gruppe von Personen nicht pauschal &uuml;ber einen Kamm zu scheren, vor allem wenn man die Grenze bereits bei 60 oder gar 50 Jahren ansetzt.<br>\nSie haben an anderer Stelle schon gesagt, dass so etwas Altersdiskriminierung Vorschub leistet. Wie meinen Sie das?<br>\nIch halte es f&uuml;r abwegig und sogar f&uuml;r destruktiv, den Umgang mit Corona generell zu einer Generationen-Frage zu machen und diesbez&uuml;glich Jung und Alt gegeneinander auszuspielen.<br>\nWas ja durchaus immer wieder stattfindet. Die j&uuml;ngste Abgeordnete im Bundestag, Emilia Fester, hat k&uuml;rzlich in der Debatte um Impfbereitschaft den &Auml;lteren zugerufen, sie als J&uuml;ngere habe jetzt lange genug R&uuml;cksicht auf die &Auml;lteren genommen &ndash; nun m&uuml;sse es andersherum sein&hellip;<br>\nSo etwas meine ich. Da wird in einer Weise pauschalisiert, die ich f&uuml;r nicht hilfreich halte. Es gibt in jeder Generation, sowohl bei den &Auml;lteren als auch bei den J&uuml;ngeren, solche und solche. Und selbst das Robert-Koch-Institut r&auml;umt ein, dass das Risiko eines schweren Verlaufs von vielen Risikofaktoren abh&auml;ngig ist &ndash; nicht nur von solchen, die im Alter h&auml;ufiger sind.<br>\nZum Beispiel?<br>\nFettleibigkeit, Rauchen, chronisches Asthma oder Geschlechtszugeh&ouml;rigkeit. Wir wissen, dass M&auml;nner gegen&uuml;ber Frauen ein 2,8fach erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r schwere Verl&auml;ufe haben. Immerhin eine Risikosteigerung um 180%. Deswegen w&uuml;rde aber niemand auf die Idee kommen, eine Impfpflicht speziell f&uuml;r M&auml;nner zu fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/politik-und-wirtschaft\/impfpflicht-fuer-aeltere-waere-altersdiskriminierung-0247696804.html\">Nordkurier<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nebenwirkungen nach Covid-19-Impfung: Betroffene f&uuml;hlen sich im Stich gelassen<\/strong><br>\nKomplikationen nach einer Corona-Impfung sind selten, aber es gibt sie. Nach MDR-Berichten dazu haben sich weitere Betroffene gemeldet. Sie fordern eine zentrale Anlaufstelle und eine bessere Aufarbeitung.<br>\nZahlreiche Betroffene von Impfnebenwirkungen haben dem MDR geschrieben. Die Menge der Zuschriften scheint nicht abzurei&szlig;en. Sie ist eine Reaktion auf insgesamt drei Fernsehberichte der Magazine UMSCHAU und PLUSMINUS. Neben den Betroffenen kamen &Auml;rzte und Forschende zu seltenen, aber zum Teil schwerwiegenden Nebenwirkungen nach der Corona-Impfung zu Wort.<br>\nDie Menschen, die dem MDR schreiben, danken dem Redaktionsteam f&uuml;r die ehrliche Berichterstattung. Viele f&uuml;hlten sich allein gelassen, sie hatten das Gef&uuml;hl, im &ouml;ffentlichen Diskurs nicht vorkommen zu d&uuml;rfen, totgeschwiegen zu werden, um den Erfolg der Impfkampagne nicht zu gef&auml;hrden. (&hellip;)<br>\nDabei seien sie, so betonen die meisten immer wieder, weder Impfgegner noch Coronaleugner. Sie h&auml;tten sich impfen lassen, um sich und andere zu sch&uuml;tzen. Nur, dass bei ihnen der ber&uuml;hmte &ldquo;Piks&rdquo; eben nicht nur ein &ldquo;Piks&ldquo; war, sondern gesundheitliche Sch&auml;den zur Folge hatte und teilweise ihr Leben dramatisch ver&auml;nderte.<br>\nSie k&auml;mpfen um Anerkennung, suchen dringend Anlaufstellen f&uuml;r ihre zum Teil noch unerforschten Impffolgen, bei denen eine Betreuung gew&auml;hrleistet und zumindest der Versuch unternommen wird, eine zielgerichtete Therapie zu finden. Sie fordern auch, von staatlicher Seite finanzierte Forschungsprojekte, um zu verstehen, wieso der Impfstoff bei manchen Menschen Schaden anrichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/panorama\/corona-impfschaeden-anerkennung-100.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Entlastungspaket der Ampel mit L&uuml;cken<\/strong><br>\nWegen explodierender Verbraucherpreise hat die Bundesregierung ein zweites Hilfspaket geschn&uuml;rt. Wie beim ersten gehen die 2,9 Millionen Hochsch&uuml;ler in Deutschland fast komplett leer aus. Von Energiepauschale und Kindergeldbonus profitieren die allerwenigsten, beim verbilligten &Ouml;PNV-Ticket bleiben Fragen offen. So ein bisschen wirken die Vers&auml;umnisse wie gewollt.<br>\nMan wird das Gef&uuml;hlt nicht los: Wann immer die Politik in akuten Notsituationen etwas zu verteilen hat, bleiben Studierende wie selbstverst&auml;ndlich au&szlig;en vor. Als in den Anf&auml;ngen der Pandemie eine Vielzahl gesellschaftlicher Gruppen l&auml;ngst von diversen Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen der Bundesregierung &ndash; mehr oder weniger &ndash; profitierten, gab es f&uuml;r Studierende noch lange nichts. Erst mit monatelanger Versp&auml;tung raffte sich die damalige Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) auf, ihre &bdquo;&Uuml;berbr&uuml;ckungshilfen&ldquo; aufzulegen. Der sogenannte Hilfsfonds war bekanntlich nicht gerade &uuml;ppig: Er enthielt wenig Geld f&uuml;r wenige der vielen von der Krise Gebeutelten.<br>\nSeit &uuml;ber f&uuml;nf Wochen w&uuml;tet ein Krieg in der Ukraine und die Energie- und Lebensmittelpreise gehen durch die Decke. Die Ampelkoalition springt erneut gro&szlig;en Teilen der Bev&ouml;lkerung mit allerlei Zuwendungen bei, um die finanziellen H&auml;rten der Krise abzumildern. Und wer guckt abermals in die R&ouml;hre? Die Studierenden. (&hellip;)<br>\nOhnehin sind 100 Euro extra in m&ouml;glicherweise etlichen Monaten, die die Preisrallye an den Energie- und Rohstoffm&auml;rkten noch anhalten k&ouml;nnte, nicht mehr als ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein beziehungsweise die hei&szlig;e Heizung. Und dummerweise geht dieser Tage auch noch der Winter in die Verl&auml;ngerung. Im &uuml;brigen befinden sich nicht nur die Preise f&uuml;r Gas, Heiz&ouml;l, Benzin und Strom auf einem nie dagewesenen H&ouml;henflug. Auch die Kosten f&uuml;r Lebensmittel und andere G&uuml;ter des t&auml;glichen Bedarfs erreichen immer neue Rekorde. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet in K&uuml;rze mit einem Preisauftrieb im zweistelligen Prozentbereich.<br>\nAu&szlig;erdem vermeldete am Mittwoch das Statistische Bundesamt f&uuml;r den zur&uuml;ckliegenden M&auml;rz eine Inflationsrate von &bdquo;voraussichtlich plus 7,3 Prozent&ldquo; gegen&uuml;ber dem Vorjahresmonat. So hoch lag der Wert seit vierzig Jahren nicht mehr. Eine der ersten Gruppen der Gesellschaft, die das &uuml;ber kurz oder lang an ihre finanziellen Grenzen bringt, werden die Studierenden sein. Umso erstaunlicher, dass die Politik ausgerechnet sie praktisch &bdquo;vergessen&ldquo; hat &ndash; wie der RCDS feststellte. Angesichts der Erfahrungen in zwei Jahren Pandemie oder etlicher Null- und Knauserrunden beim BAf&ouml;G k&ouml;nnte man glatt auf die Idee kommen, hinter dem Vergessen steckt Kalk&uuml;l.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-2618-entlastungspaket-studierende.php\">Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rentenpolitik in Krisenzeiten<\/strong><br>\nSteigerungen der Milit&auml;rausgaben und K&uuml;rzungen im Sozialhaushalt &ndash; sind das schon die Vorboten auf Hochr&uuml;stungs- und Kriegshaushalte?<br>\nEinerseits k&uuml;ndigt der Kanzler in seiner &ldquo;Zeitenwende&rdquo;-Rede ein R&uuml;stungssonderverm&ouml;gen von 100 Milliarden Euro und einen Wehretat von mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts an. Andererseits sinkt der Sozialhaushalt im Haushaltsplan 2022 um f&uuml;nf Mrd. Euro (minus drei Prozent) gegen&uuml;ber 2021.<br>\nDas ist keine Einjahres-Fliege, sondern ist auf Dauer geplant. Allein in der Rentenversicherung werden die in 2018 beschlossenen Sonderzahlungen &uuml;ber jeweils 500 Mio. Euro von 2022 bis 2025 gestrichen. Zusammen mit anderen K&uuml;rzungsma&szlig;nahmen im Rentenhaushalt spart der Bund bis 2026 &uuml;ber sechs Mrd. Euro ein.<br>\nDie angek&uuml;ndigte nachtr&auml;gliche Verbesserung bei den Erwerbsminderungsrenten f&uuml;r Bestandsrentner:innen sollen allein von den Beitragszahlern der Deutschen Rentenversicherung (DRV) getragen werden.<br>\nDie letzte Tat: Rentner:innen bekommen die Energiekostenpauschale von 300 Euro nicht als Unterst&uuml;tzung. Ein treffendes Bild f&uuml;r die &ldquo;Soziale K&auml;lte&rdquo; der Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Rentenpolitik-in-Krisenzeiten-6659854.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>McKinsey im &Eacute;lys&eacute;e-Palast<\/strong><br>\nEine Woche vor der Pr&auml;sidentschaftswahl in Frankreich w&auml;chst der Druck auf Amtsinhaber Emmanuel Macron. Laut einer Mitte M&auml;rz vom Senat vorgelegten Untersuchung sind die Ausgaben des &Eacute;lys&eacute;e-Palasts f&uuml;r externe Berater w&auml;hrend seiner Amtszeit in die H&ouml;he geschnellt. Demnach haben sich diese zwischen 2018 (379,1 Millionen Euro) und 2021 (893,9 Millionen Euro) mehr als verdoppelt. Zudem soll das vielfach eingespannte US-Unternehmen McKinsey in Frankreich offenbar &uuml;ber mindestens zehn Jahre keinerlei Steuern gezahlt haben, indem es seine Gewinne zum Hauptsitz in der US-Steueroase Delaware verschoben hat. McKinsey erkl&auml;rt dazu, sich an die franz&ouml;sischen Steuerregeln gehalten zu haben.<br>\nDie Aff&auml;re erh&auml;lt nun neue Brisanz, weil Macrons Wahlprogramm in wesentlichen Punkten Empfehlungen von McKinsey quasi eins zu eins &uuml;bernommen haben soll, wie eine am Donnerstag ver&ouml;ffentlichte Recherche des Politmagazins Marianne zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/423792.neoliberale-politik-mckinsey-im-%C3%A9lys%C3%A9e-palast.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Die Gas-Connection<\/strong><br>\nWas 1970 mit dem Erdgas-R&ouml;hren-Gesch&auml;ft mit der Sowjetunion begann, k&ouml;nnte jetzt mit dem barbarischen Krieg in der Ukraine enden.<br>\nRubel oder Euro? Sofortiges Embargo oder langsamer Ausstieg? Der Krieg in der Ukraine und Wladimir Putins Psychospielchen um die Gaslieferungen f&uuml;hren die Abh&auml;ngigkeit Deutschlands von den Energierohstoffen von Gazprom und Co brutal vor Augen. Diese Abh&auml;ngigkeit hat eine lange Vorgeschichte, in der sich deutsche Wirtschaftsinteressen mit der Vorstellung von &bdquo;Handel durch Wandel&ldquo; verquickten. Ein Blick in die Historie hilft zu verstehen, wie es &uuml;berhaupt so weit kommen konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Energiegeschaefte-mit-Russland\/!5842959\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> &ndash; Brandt bildmalerisch als Mafiosi mit Breschnjew dargestellt &ndash; d&uuml;mmer geht&rsquo;s nimmer. Ich war damals gegen seine Ostpolitik. Aber im Ergebnis hat sie zur deutschen Einheit gef&uuml;hrt und war richtig. Nur wurde sie dann nicht fortgef&uuml;hrt, sondern Russland zun&auml;chst von den USA als Beute betrachtet, und als das nicht mehr funktioniert hat, systematisch ausgegrenzt. Der Satz des ehemaligen Marineoberbefehlshabers vom fehlenden Respekt hat die Sache genau getroffen. was nichts daran &auml;ndert, dass der Krieg ein Verbrechen ist. Das Ergebnis von alledem sehen wir jetzt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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