{"id":82773,"date":"2022-04-08T09:30:20","date_gmt":"2022-04-08T07:30:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82773"},"modified":"2026-01-27T11:43:05","modified_gmt":"2026-01-27T10:43:05","slug":"hannes-hofbauer-zur-zensur-youtube-facebook-und-co-erledigen-nur-die-drecksarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82773","title":{"rendered":"Hannes Hofbauer zur Zensur: \u201eYouTube, Facebook und Co erledigen nur die Drecksarbeit\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Gegen&ouml;ffentlichkeit herstellen: Das ist eines der Mittel, um sich Zensur entgegenzustellen. Im Interview mit den NachDenkSeiten f&uuml;hrt der &ouml;sterreichische Publizist <strong>Hannes Hofbauer<\/strong> aus, wo Zensur derzeit eingesetzt wird, wie die modernen Zensoren vorgehen und wie man sich dagegen wehren kann. Hofbauer hat unter dem Titel &bdquo;Zensur &ndash; Publikationsverbote im Spiegel der Geschichte. Vom kirchlichen Index zur YouTube-L&ouml;schung&ldquo; ein Buch ver&ouml;ffentlicht, worin er sich im Detail mit dem Thema Zensur auseinandersetzt. Hofbauer spricht im Interview von &bdquo;massiven Anstrengungen von Staaten, Gegen&ouml;ffentlichkeit in zentralen Fragen zu unterbinden&ldquo;. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3155\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-82773-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220408-Hofbauer-Zur-Zensur-Youtube-Facebook-und-Co-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220408-Hofbauer-Zur-Zensur-Youtube-Facebook-und-Co-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220408-Hofbauer-Zur-Zensur-Youtube-Facebook-und-Co-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220408-Hofbauer-Zur-Zensur-Youtube-Facebook-und-Co-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=82773-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220408-Hofbauer-Zur-Zensur-Youtube-Facebook-und-Co-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220408-Hofbauer-Zur-Zensur-Youtube-Facebook-und-Co-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Kritiker werfen sowohl Medien als auch Politik Zensur vor. Sie haben sich nun intensiv mit dem Thema besch&auml;ftigt. Vorab die Frage: Was ist dran an dem Vorwurf? <\/strong><\/p><p>Einiges. Wir erleben gerade massive Anstrengungen von Staaten, Gegen&ouml;ffentlichkeit in zentralen Fragen zu unterbinden, das betrifft Themen wie die Corona-Ma&szlig;nahmen genauso wie die Zensur- und Sanktionspolitik gegen Russland. <\/p><p><strong>Eine Strafe droht, wenn das &bdquo;Z&ldquo; als Sympathiebekundung f&uuml;r den Krieg Russlands gegen die Ukraine verwendet wird. Wie bewerten Sie den Vorgang? <\/strong><\/p><p>Man k&ouml;nnte dar&uuml;ber lachen, wenn es nicht so ernst w&auml;re. Tats&auml;chlich erinnert das an dunkle Zeiten, als das H&ouml;ren von Feindsendern eine Straftat war. Besonders skurril daran ist, dass es den lateinisch geschriebenen Buchstaben &bdquo;Z&ldquo; im Russischen freilich nicht gibt, auch die Bedeutung dieses Symbols ist umstritten. Manche meinen, es soll an &bdquo;Zorro&ldquo;, den R&auml;cher der Armen, erinnern. Wie auch immer: &bdquo;Z&ldquo; im russischen Krieg gegen die Ukraine ist ein Propagandazeichen. Wer es tr&auml;gt, stellt sich auf die Seite Moskaus, was angesichts des Angriffskrieges v&ouml;llig unangebracht ist. Warum &bdquo;Z&ldquo; allerdings verboten sein soll, erschlie&szlig;t sich mir nicht; au&szlig;er der Staat oder das Bundesland, das so ein Verbot ausspricht, w&auml;hnt sich im Krieg mit Russland, sieht also Russland als Feind. Und das scheint auch der Grund f&uuml;r das Verbot zu sein. Wenn man auf der anderen Seite sieht, dass Kaufhausketten wie &bdquo;Kaufland&ldquo; die Fahne des Asow-Regiments im Angebot haben, dann wird die Sache noch klarer, Deutschland w&auml;hnt sich im Krieg. F&uuml;r 14,99 Euro ist die Fahne bei &bdquo;Kaufland&ldquo; als &bdquo;Ukraine NEU Flaggen 150 x 90 cm&ldquo; im Angebot. Auf blau-gelbem Grund prangt die Wolfsangel vor der schwarzen Sonne, beides faschistische Zeichen. Die Wolfsangel ist als nationalsozialistisches Zeichen in Deutschland sogar verboten, was &bdquo;Kaufland&ldquo; nicht hindert, diese Art von fragw&uuml;rdiger Solidarit&auml;t anzubieten.<\/p><p><strong>Woran machen Sie Zensur noch fest?<\/strong><\/p><p>Am 21. September 2021 erfolgte ein erster gro&szlig;er L&ouml;schangriff von YouTube auf den von Moskau finanzierten Sender RT.de. Dieser konnte sich in den Monaten zuvor mit seiner kritischen Berichterstattung zum Corona-Regime der Bundesregierung ins Spitzenfeld der deutschen Nachrichtenportale katapultieren. Mit 600.000 Abonnenten und Zugriffen auf einzelne Videos in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von &uuml;ber einer Million war RT.de zu einer echten Herausforderung f&uuml;r die Meinungshoheit der Mainstream-Medien geworden. Nicht zuf&auml;llig f&uuml;nf Tage vor den Bundestagswahlen schaltete dann YouTube die Bildschirme auf schwarz. Es hie&szlig;: &bdquo;Video nicht verf&uuml;gbar&ldquo;.<\/p><p><strong>YouTube hat aber nicht einfach so interveniert und gel&ouml;scht. Oder? <\/strong><\/p><p>Nein. Facebook, YouTube und Co. erledigen nur die Drecksarbeit. Die Konzerne folgen den politisch vorgegebenen Stichworten der neuen Zensoren. <\/p><p><strong>Wie meinen Sie das? Was sind das f&uuml;r Stichworte? <\/strong><\/p><p>&bdquo;Hate Speech&ldquo; und &bdquo;Desinformation&ldquo;. Entscheidend ist hierbei, wer die Definitionsgewalt &uuml;ber die Begriffe hat. Die Tatsache, dass es nicht wie in vergangenen Jahrhunderten staatlich verordnete Vorzensur gibt, kann einen nicht beruhigen. Im Gegenteil: Die Konzerne aus dem Silicon Valley privatisieren eine eigentlich hoheitliche Aufgabe, den Umgang mit der grundrechtlich verankerten Pressefreiheit, und hebeln diese gleichzeitig aus. Darin spiegelt sich auch der Bedeutungszuwachs von monopolartig operierendem Kapital gegen&uuml;ber dem Staat wider. Noch dazu agieren Facebook und Co. jenseits der im Staate vorgesehenen Gewaltenteilung als Ankl&auml;ger und Richter in einer Organisation.<\/p><p>Wir k&ouml;nnen festhalten: Heute spielt sich das Zensurgeschehen zwischen staatlicher bzw. suprastaatlicher Gesetzgebung auf der einen und den kalifornischen Mediennetzwerken auf der anderen Seite ab. <\/p><p>Bei uns begann die neue Zensurwelle in den sp&auml;ten Nuller-Jahren mit Leugnungsverboten, ab 2016 mit der Aufstellung einer EU-weiten Task Force zur Bek&auml;mpfung russischer und islamistischer Medien und ging im deutschen Netzwerkdurchsetzungsgesetz von 2017 und dem Medienstaatsvertrag von 2020 weiter. Das sind die Instrumente, mit denen zum Beispiel eine offene Auseinandersetzung zu den Corona-Ma&szlig;nahmen der Regierung durch L&ouml;schen und Blockieren von Inhalten massiv behindert werden. Regierungskritische Portale k&auml;mpfen seither mit Publikationsverboten.<\/p><p><strong>Sie haben den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72874\">Medienstaatsvertrag<\/a> vom November 2020 angesprochen. Was hat es damit auf sich? <\/strong><\/p><p>Er ist eines jener Zensurinstrumente, denen man auf den ersten Blick diese Funktion nicht anmerkt. Damit soll f&uuml;r digitale Informationsportale ein Rahmen abgesteckt werden, der die Nutzer vor Hass und Fehlinformation bewahrt. Und wieder stellt sich die Frage, was eine Fehlinformation ist. Der Text des Medienstaatsvertrages verr&auml;t dann, worum es geht. Dort ist zu lesen: &bdquo;Nachrichten sind vom Anbieter vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umst&auml;nden gebotenen Sorgfalt auf Inhalt, Herkunft und Wahrheit zu pr&uuml;fen&ldquo;. Also geht es um die Wahrheit. Dass es eine solche insbesondere in so kritischen Fragen wie der Stellung zu Russland, der Einsch&auml;tzung zur Massenmigration, der EU-Politik oder den Corona-Ma&szlig;nahmen nicht gibt, liegt wohl auf der Hand. Dazu m&uuml;sste offen diskutiert werden k&ouml;nnen. In all diesen wesentlichen gesellschaftlichen und geopolitischen Fragen ist das nach solch einer staatlichen Ma&szlig;nahme wie dem Medienstaatsvertrag nur mehr unter der drohend geschwungenen Zensurkeule m&ouml;glich. Portale wie &bdquo;KenFM&ldquo; oder &bdquo;Rubikon&ldquo; haben diese Keule bereits zu sp&uuml;ren bekommen. <\/p><p><strong>Gibt es eine Systematik? Folgt die Zensur einer bestimmten Sto&szlig;richtung? Wenn ja: Wie sieht diese aus? <\/strong><\/p><p>Das Neue an Zensur im digitalen Zeitalter besteht darin, dass es meist private Konzerne sind, die durch Streichen, Blockieren und L&ouml;schen von Inhalten in die Meinungsfreiheit eingreifen. YouTube zum Beispiel besch&auml;ftigt daf&uuml;r eine eigene Truppe von sogenannten &bdquo;Trusted Flaggern&ldquo; &ndash; vertrauensw&uuml;rdigen Fahnentr&auml;gern &ndash; die den Algorithmus auf der Suche nach missliebigen Inhalten erg&auml;nzt. Dass es trotzdem Zensur ist, obwohl sie nicht staatlich durchgef&uuml;hrt wird, h&auml;ngt mit dem Monopolcharakter der digitalen Medienkonzerne zusammen. Nach YouTube-L&ouml;schungen und Facebook-Streichungen kann der Gel&ouml;schte nur schwer auf andere Kan&auml;le ausweichen. <\/p><p>Das bringt mich aber &ndash; wenn es erlaubt ist &ndash; zu einer positiven Aussage. Denn zu allen Zeiten, in denen Zensur mal heftiger oder mal weniger schlimm im Einsatz war (wie zum Beispiel im 18. Jahrhundert oder in den 1980er-Jahren), wurde sie immer umgangen. Ein l&uuml;ckenlos durchgesetztes Publikationsverbot ist schlicht unm&ouml;glich. Auch heute weichen zensurierte Plattformen auf andere als die kalifornischen Netzwerke aus. Das offizielle, EU-weit g&uuml;ltige Sendeverbot f&uuml;r RT kann nicht sicherstellen, dass die russische Position im Ukraine-Konflikt medial komplett aus dem deutschen Sprachraum verschwindet. Sie ist zur&uuml;ckgedr&auml;ngt, aber nicht verschwunden.<\/p><p>Dasselbe spielt sich im &Uuml;brigen auf der anderen Seite des Kriegsschauplatzes ab. Russische Zensur, die ein eigenes Buch f&uuml;llen w&uuml;rde und von mir hier nicht behandelt wird, kann auch nicht verhindern, dass sich russische B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber die Meinung der Gegenseite informieren.<\/p><p><strong>Wir sprechen &uuml;ber Zensur, haben aber noch nicht genau definiert, was darunter zu verstehen ist. Im Grundgesetz steht: Eine Zensur findet nicht statt. Das ist, wenn man den Zensurbegriff eng fasst und versteht, ja durchaus zutreffend, oder?<\/strong><\/p><p>Der eng gefasste Zensurbegriff, wonach eine staatliche Stelle &ndash; wie beispielsweise unter Napoleon oder Hitler &ndash; Zensurbeh&ouml;rden einrichtet und den Zensor als ehrenwerten Beamten einstellt, ist nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;. Gerade weil es um die Meinungshoheit und nicht um eine einzelne Gegenstimme geht und das digitale Zeitalter einen enormen Schub an vielf&auml;ltigen, teils sehr chaotischen Publikationsorganen hervorgebracht hat, muss man die Reichweite im Blick haben. Wenn irgendjemand einen Blog gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen betreibt, der pro Woche 150 Zugriffe hat, wird dieser kaum ins Schussfeld des Medienstaatsvertrages oder eines kalifornischen Netzwerks kommen. Wenn allerdings das Video &bdquo;Gates kapert Deutschland&ldquo; auf &bdquo;KenFM&ldquo; im Mai 2020 binnen weniger Tage 3 Millionen Zugriffe hat, dann ist Feuer am Dach der Herrschaft, die sich in diesem Fall aus Staat und Big Pharma zusammensetzt.<\/p><p>Der Begriff Zensur unterliegt also einem zeitlichen Wandel. Mit seiner urspr&uuml;nglichen Bedeutung, n&auml;mlich &bdquo;Begutachtung&ldquo;, hat er nichts mehr gemein. Und auch an die Aufgabe des r&ouml;mischen Censors, &uuml;ber die Sitten der R&ouml;mer zu wachen, denkt heute niemand mehr, wenn er von Zensur spricht.<\/p><p>Allgemein ist Zensur eine Herrschaftspraxis zum Erhalt der Meinungshoheit. Sie kommt immer dann verst&auml;rkt zum Einsatz, wenn das jeweilige herrschaftliche Narrativ bei breiten Schichten an Glaubw&uuml;rdigkeit verliert und mit Argumenten nicht entsprechend aufrechterhalten werden kann. So gesehen ist Zensur ein Zeichen von Schw&auml;che. Das war so, als sich die katholische Kirche im Sp&auml;tmittelalter von protestantischen Schriften herausgefordert sah, zumal der damals erfundene Buchdruck die M&ouml;glichkeit zur Verbreitung oppositioneller Meinungen erheblich erleichterte. Sp&auml;ter war es dann der absolutistische Staat, der Gegenmeinungen unterdr&uuml;ckte. <\/p><p><strong>Was kann der einzelne B&uuml;rger tun, wenn er das Zensurhafte in der Berichterstattung bemerkt? <\/strong><\/p><p>Er kann, soll und m&uuml;sste sich Informationen der sogenannten jeweiligen Gegen&ouml;ffentlichkeit besorgen. Solche gibt es immer, obwohl sie manchmal schwer verf&uuml;gbar und oft auch nicht viel seri&ouml;ser als die herrschende Propaganda sind. Es ist wie in vielen anderen Bereichen des Lebens: Man sieht sich mehrere Seiten an, bevor man eine Entscheidung trifft. Am Beispiel des Ukraine-Krieges: Einem kritischen Geist braucht man nicht zu erkl&auml;ren, dass die Nachrichten bei uns entlang von NATO-Interessen und westlichen Konzernen, die in der Ukraine die billige Arbeitskraft nutzen, gepr&auml;gt sind. Also sieht sich der kritische Geist nach der russischen Erz&auml;hlung um und stellt fest, dass diese v&ouml;llig kontr&auml;r ist. Kein Wunder, die beiden Seiten befinden sich de facto im Krieg miteinander, zumindest &uuml;ber Waffenlieferungen und logistische Hilfe. Die Propaganda der russischen Seite mit jener der transatlantischen Seite zu vergleichen, ist zwar zeitaufw&auml;ndig, lohnt aber, um sich ein eigenes Bild von der Lage zu machen. Auch ein Blick auf nicht direkt beteiligte Beobachter, wie t&uuml;rkische oder chinesische Berichte, erweitert den Horizont.<\/p><p>Auf Zensur in unseren Medien hinzuweisen und per Emp&ouml;rungsschreiben Objektivit&auml;t einzufordern, finde ich pers&ouml;nlich nicht sehr vielversprechend. Die Beschwerdestellen der Mainstream-Medien sind mit ausgew&auml;hltem Personal best&uuml;ckt und zudem &uuml;berlastet. Da scheint es mir sinnvoller, Gegen&ouml;ffentlichkeit zu f&ouml;rdern.<\/p><p><em>Lesetipp: Hannes Hofbauer: <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/zensur.html?noloc=1\">&bdquo;Zensur. Publikationsverbote im Spiegel der Geschichte. Vom kirchlichen Index zur YouTube-L&ouml;schung&ldquo;<\/a>. 248 Seiten. 19,90 Euro. M&auml;rz 2022. Promedia Verlag.<\/em><\/p><p>Titelbild: monticello \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegen&ouml;ffentlichkeit herstellen: Das ist eines der Mittel, um sich Zensur entgegenzustellen. Im Interview mit den NachDenkSeiten f&uuml;hrt der &ouml;sterreichische Publizist <strong>Hannes Hofbauer<\/strong> aus, wo Zensur derzeit eingesetzt wird, wie die modernen Zensoren vorgehen und wie man sich dagegen wehren kann. Hofbauer hat unter dem Titel &bdquo;Zensur &ndash; Publikationsverbote im Spiegel der Geschichte. Vom kirchlichen Index<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82773\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":69884,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,209,182,11],"tags":[2602,2449,1865,1415,1245,1113,2450,220],"class_list":["post-82773","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-interviews","category-medienkonzentration-vermachtung-der-medien","category-strategien-der-meinungsmache","tag-hofbauer-hannes","tag-medienstaatsvertrag","tag-meinungsfreiheit","tag-pressefreiheit","tag-russia-today","tag-soziale-medien","tag-youtube","tag-zensur"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/shutterstock_1715215150.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/82773","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=82773"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/82773\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":82790,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/82773\/revisions\/82790"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/69884"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=82773"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=82773"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=82773"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}