{"id":8281,"date":"2011-02-11T08:43:18","date_gmt":"2011-02-11T07:43:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8281"},"modified":"2011-02-11T08:43:18","modified_gmt":"2011-02-11T07:43:18","slug":"hinweise-des-tages-1324","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8281","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Lokf&uuml;hrer: Auf keinen Fall Ruhe geben; Geplatzte Hartz-IV-Verhandlungen: Die Pflichtvergessenheit der Regierung; Dani Rodrik: &ldquo;Globalisierung der Finanzm&auml;rkte zur&uuml;ckdrehen&rdquo;; Keine Warnung vor Finanzkrise: Interner Bericht watscht W&auml;hrungsfonds ab; Auskunftei erwartet erneuten Anstieg bei Verbraucherinsolvenzen; Bildungsstudie: Warum Privatschulen schlechter sind als ihr Ruf; Italien: Ausgrenzung mit System; &Auml;gypten. (KR)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert: <\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Lokf&uuml;hrer: Auf keinen Fall Ruhe geben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Geplatzte Hartz-IV-Verhandlungen: Die Pflichtvergessenheit der Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Dani Rodrik: &ldquo;Globalisierung der Finanzm&auml;rkte zur&uuml;ckdrehen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Keine Warnung vor Finanzkrise: Interner Bericht watscht W&auml;hrungsfonds ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Auskunftei erwartet erneuten Anstieg bei Verbraucherinsolvenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Bildungsstudie: Warum Privatschulen schlechter sind als ihr Ruf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">F&uuml;hrt Extremismusklausel zu Misstrauen und Beschn&uuml;ffelung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Buchempfehlung: Pitt von Bebenburg \/ Matthias Thieme: Ausgekocht &ndash; Hinter den Kulissen hessischer Machtpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Anmerkung\/Nachtrag zu &ldquo;Hinweise des Tages&rdquo; 10.02.11, Punkt 12 &ldquo;BGH: Richter kippen Vertrag mit der Bahn&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">EU-Liberale haben den Wanderzirkus satt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Italien: Ausgrenzung mit System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">&Auml;gypten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=8281&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lokf&uuml;hrer: Auf keinen Fall Ruhe geben<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich, das Interesse von Bahnreisenden ist, m&ouml;glichst unbehelligt von A nach B zu kommen. Doch diesen Wunsch werden sie erstmal aufschieben m&uuml;ssen. Und zwar zu Recht: Die Lokf&uuml;hrer wollen erstmals einen bundesweiten Branchentarifvertrag f&uuml;r ihre Berufsgruppe durchsetzen. Da es bei dem Konflikt um Grunds&auml;tzliches geht, wird er nicht ohne Arbeitskampfma&szlig;nahmen &ndash; erst Warnstreik, dann m&ouml;glicherweise Streik &ndash; &uuml;ber die B&uuml;hne gehen. Die Ziele der Lokf&uuml;hrer sind berechtigt &ndash; das haben auch diejenigen anzuerkennen, die dem Konzept Spartengewerkschaft, wie es die Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL verfolgt, kritisch gegen&uuml;berstehen. Nachdem die GDL der Deutschen Bahn vor drei Jahren einen Lokf&uuml;hrertarifvertrag abgetrotzt hat, ist sie aus der Tariflandschaft nicht mehr wegzudenken. Nun fordert sie einen Fl&auml;chentarifvertrag, der f&uuml;r alle Bahnunternehmen gilt &ndash; wie ihn die Konkurrenz von der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), die im DGB ist, gerade erzielt hat. Branchentarife sind im Bahnsektor, der zunehmend von Konkurrenz gepr&auml;gt ist, sinnvoll &ndash; nur sie verhindern Lohndumping und schlechtere Arbeitsbedingungen, die letztlich auch nicht im Sicherheitsinteresse der Fahrg&auml;ste liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2011%2F02%2F07%2Fa0084&amp;cHash=e386284d5c\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Geplatzte Hartz-IV-Verhandlungen: Die Pflichtvergessenheit der Regierung<\/strong><br>\nEs gibt ein Grundrecht auf ein menschenw&uuml;rdiges Existenzminimum. Daraus ergibt sich die Grundpflicht der Politik, f&uuml;r dieses Existenzminimum zu sorgen. Aber sie war pflichtvergessen, nun ein geschlagenes Jahr lang. Sie hat die Anstrengung, die sie den Banken gewidmet hat, sie hat das Verantwortungsbewusstsein, das sie bei den Bankenrettung gezeigt hat, den Armen in Deutschland verweigert. Dieser Vorwurf trifft weniger die Opposition, er trifft vor allem die Regierung. Sie hat sich nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Februar 2010 erst einmal in einer absurden Diskussion verstrickt. Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle hat der Diskussion &uuml;ber die Pflichten des Sozialstaats &ldquo;sozialistische Z&uuml;ge&rdquo; attestiert und von der Dekadenz des Sozialstaats schwadroniert. Es dauerte bis zum Herbst, es dauerte fast ein Dreivierteljahr, bis auch nur ansatzweise Substantielles auf den Tisch kam. Sie hat darauf vertraut, dass sie die Mehrheit im Bundesrat beh&auml;lt.<br>\nSchwarz-Gelb hat taktiert: Die Regierung hat das Gespr&auml;ch mit der Opposition erst dann gesucht, als es nicht mehr anders ging. Das Reden &uuml;ber einen Mindestlohn und &uuml;ber die zutr&auml;gliche Entlohnung von Leiharbeit &ndash; es sind die Themen, die SPD und Gr&uuml;ne in die Verhandlungen eingebracht haben &ndash; ist nat&uuml;rlich wichtig, weil der Mindestlohn mit Hartz IV ganz eng zusammenh&auml;ngt: Die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns ist der einzige Weg, um aus der Armutsfalle herauszukommen. Das haben ja mittlerweile auch die Union und die Kanzlerin eingesehen, aber sie haben nicht danach gehandelt. Menschenw&uuml;rdige Entlohnung der Leiharbeit und ein Mindestlohn, von dem man leben kann: Diese Punkte sind noch wichtiger als ein paar Euro Anhebung des Regelsatzes nach Hartz IV.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/geplatzte-hartz-iv-verhandlungen-die-pflichtvergessenheit-der-regierung-1.1057481\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dani Rodrik: &ldquo;Globalisierung der Finanzm&auml;rkte zur&uuml;ckdrehen&rdquo;<\/strong><br>\nUS-Star&ouml;konom Dani Rodrik hat vor zu viel Freihandel gewarnt. &ldquo;Globalisierung &uuml;ber ein bestimmtes Ma&szlig; hinaus f&auml;hrt zwangsl&auml;ufig gegen die Wand&rdquo;, sagte der Harvard-&Ouml;konom im Interview mit der FTD. Das gelte insbesondere f&uuml;r den Finanzbereich.<br>\nIn seinem neuen Buch &ldquo;Das Globalisierungs-Paradox&rdquo; fordert der Harvard-Professor vielmehr eine neue &Auml;ra der Globalisierung &ndash; mit ma&szlig;voller wirtschaftlicher Integration anstelle von Hyperglobalisierung um jeden Preis, wie sie in den letzten Jahrzehnten gepredigt wurde. Damit zweifelt er einen Konsens der &ouml;konomischen Zunft an: das Mantra, dass Freihandel immer n&uuml;tzlich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:ftd-gespraech-globalsierung-der-finanzmaerkte-zurueckdrehen\/60010549.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Keine Warnung vor Finanzkrise: Interner Bericht watscht W&auml;hrungsfonds ab<\/strong><br>\nDieses Ergebnis ist alles andere als f&ouml;rderlich f&uuml;rs Renommee. Ein interner Untersuchungsbericht wirft dem Internationalem W&auml;hrungsfonds massives Versagen bei der Einsch&auml;tzung der weltweiten Finanzkrise vor &ndash; und liefert den Grund gleich mit: die Unf&auml;higkeit, Zusammenh&auml;nge zu erkennen. Abweichende, kritische Meinungen zu den Vorg&auml;ngen, die zur schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg f&uuml;hrten, seien innerhalb der UN-Sonderorganisation unbeachtet geblieben. IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn gab in einer ersten Reaktion zu, dass die Unf&auml;higkeit, vor der Krise zu warnen, ein &ldquo;dem&uuml;tigender Fakt&rdquo; sei. Das Institut habe aber bereits zahlreiche Schritte eingeleitet, um k&uuml;nftig besser handeln zu k&ouml;nnen. Auch die Koordination innerhalb des IWF werde verbessert. Es gebe aber noch mehr zu tun, gestand er ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,744645,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p>Der Bericht kann in englischer Sprache als Kurz- und Volltext von folgender Seite heruntergeladen werden:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/imf-ieo.org\/eval\/complete\/eval_01102011.html\">The Independent Evaluation Office (IEO) oft the IMF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nicht nur dass der IWF, nat&uuml;rlich wie viele andere auch, krisenhafte Entwicklungen nicht wahrgenommen hat, die Finanzm&auml;rkte inklusive Wall Street wurden als &ldquo;gesund und widerstandskr&auml;ftig&rdquo; eingestuft. Erfreulich in dem Bericht ist, dass endlich einmal das ausgepr&auml;gte Gruppendenken innerhalb des IWF angesprochen wurde, das auf heterodoxe Wissenschaftler abschreckend wirkt &ndash; ein Ph&auml;nomen, das die NDS immer wieder im wissenschaftlichen Mainstream der Bundesrepublik beklagt haben. Aber es bleibt auch im Nachhinein ersch&uuml;tternd, dass weder die Immobilienblase in den USA oder Spanien noch die Risiken der innovativen Finanzprodukte auch nur im Ansatz erkannt wurden. Dabei h&auml;tte man eigentlich nur das Verhalten und&nbsp; die Kommentare von wichtigen Playern wie Warren Buffett oder George Soros beobachten m&uuml;ssen. Dass die Finanzinstitute bereits Gegenwetten zu ihren eigenen Produkten laufen hatten, h&auml;tten zumindest die Finanzaufsichten bzw. Notenbanken mitbekommen m&uuml;ssen.<br>\nNat&uuml;rlich ist es positiv zu werten, dass der IWF &uuml;berhaupt sein eigenes Versagen untersucht &ndash; bis auf die USA wurde in der EU weder in der EZB noch in den Mitgliedstaaten &auml;hnliches versucht &ndash; allerdings hat der Bericht des &ldquo;Independent Evaluation Office&rdquo; aus dem Jahr 2004, der die Einheitssauce der Strukturanpassungsprogramme kritisierte, bislang wenig Auswirkungen auf die praktische Politik des IWF gehabt- siehe z.B. Lettland.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Auskunftei erwartet erneuten Anstieg bei Verbraucherinsolvenzen<\/strong><br>\nBedenkt man, dass die deutsche Wirtschaft momentan immer wieder auf die zus&auml;tzlichen Arbeitspl&auml;tze hinweist, die durch den Aufschwung entstehen, scheint diese Creditreform-Einsch&auml;tzung f&uuml;r Au&szlig;enstehende vielleicht nur schwerlich nachvollziehbar. Doch die Experten der Wirtschaftsauskunftei wissen, auf welche Entwicklungen die Gefahren zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind. Insbesondere die steigende Zahl der Jobs im so genannten Niedriglohnsegment bringt schon seit einigen Jahren immer mehr Verbraucher in arge finanzielle Bedr&auml;ngnis.<br>\nDie Erwartungen machen durchaus Angst. Gut ein Zehntel aller Deutschen im Erwachsenenalter k&ouml;nnte von der Zahlungsunf&auml;higkeit bedroht werden im Jahr 2011. In der Zeit von Januar bis Ende November 2010 fielen &uuml;ber 100.000 B&uuml;rger in die Insolvenz. Minijobs und zu geringe Stundenl&ouml;hne sorgen daf&uuml;r, dass viele Arbeitnehmer selbst bei einer Anstellung in Vollzeit zu wenig Geld im Portemonnaie haben, um davon alle laufenden Verbindlichkeiten bedienen zu k&ouml;nnen. Dementsprechend ist es in vielen F&auml;llen nur eine Frage der Zeit, bis den Haushalten die Schulden sprichw&ouml;rtlich &uuml;ber den Kopf wachsen und die endg&uuml;ltige Finanzmisere droht. Aus Sicht von Arbeitnehmervertretern ist dies ohne Frage die Best&auml;tigung f&uuml;r die Einsch&auml;tzung, dass fl&auml;chendeckende h&ouml;here Mindestl&ouml;hne in ausnahmslos allen Bereichen des deutschen Arbeitsmarktes erforderlich sind. Aus dem Umfeld von Gewerkschaften hei&szlig;t es einmal mehr, dass eine Vollzeitbesch&auml;ftigung den B&uuml;rgern auch genug Geld einbringen m&uuml;sse, um sorgenfrei und ohne staatliche Hilfe &uuml;ber die Runden kommen zu k&ouml;nnen. Auch f&uuml;r die Unternehmen w&uuml;rde dies eine wichtige Rolle spielen, so die Kritiker der derzeitigen Gehaltspolitik in vielen Branchen. Denn unzufriedene Mitarbeiter mit enormen finanziellen Sorgen werden fr&uuml;her oder sp&auml;ter auch weniger Leistung bringen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsgemeinschaft-finanzen.de\/weblog\/20110210\/auskunftei-erwartet-erneuten-anstieg-bei-verbraucherinsolvenzen.php\">Arbeitsgemeinschaft Finanzen<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.creditreform.de\/Deutsch\/Creditreform\/Aktuelles\/Creditreform_News_dyn\/Creditreform_News\/2011-02-08_Insolvenzen_in_Europa.jsp\">Creditreform<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In Deutschland nahm die Zahl der Privatinsolvenzen 2010 um 7,6 Prozent zu, auf 139.800 F&auml;lle. Damit verzeichnete die Bundesrepublik im Jahr 2010 nach Gro&szlig;britannien (162.460 F&auml;lle) die zweith&ouml;chste Zahl an Privatinsolvenzen in Europa.<br>\nIm Grunde wird damit das Gerede vom Besch&auml;ftigungsaufschwung seitens der&nbsp; Regierung, der Wirtschaft und der Presse widerlegt. In der Untersuchung wird betont, dass die Arbeitslosigkeit in den meisten europ&auml;ischen Staaten krisenbedingt stark anstieg und Ausl&ouml;ser Nummer eins f&uuml;r &Uuml;berschuldungsprozesse und Zahlungsunf&auml;higkeit sei. Wenn unser Arbeitsmarkt aber trotz Krise frei nach Br&uuml;derle zur Vollbesch&auml;ftigung tendiert, warum die hohe Zahl an Privatinsolvenzen? Da w&auml;re einmal die Mogelpackung Arbeitsmarktstatistik und zum anderen Arbeitsverh&auml;ltnisse, die man als eine moderne Form der Sklaverei bezeichnen kann. Man kann es auch neutraler formulieren, wie es Creditrefom-Vorstand Helmut R&ouml;dl bei der Vorstellung der Zahlen tat: &ldquo;F&uuml;r die zunehmende Zahl an Privatinsolvenzen sind vor allem Niedrigl&ouml;hne verantwortlich&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bildungsstudie: Warum Privatschulen schlechter sind als ihr Ruf<\/strong><br>\nEffektiver, innovativer, einfach besser &ndash; Privatschulen haben bei Eltern ein Top-Image. Eine aktuelle Studie zeichnet ein anderes Bild: Die nichtstaatlichen Institute werden massiv &uuml;berbewertet, schreibt Bildungsforscher Manfred Wei&szlig;. Er kommt zu dem Schluss, dass es &ldquo;insgesamt wenig bedeutsame Unterschiede zwischen privaten und &ouml;ffentlichen Einrichtungen&rdquo; gebe: &ldquo;Bei den Realschulen schneiden die Privaten etwas besser ab, bei den Gymnasien die &ouml;ffentlichen Schulen.&rdquo; Keine wissenschaftlichen Beweise gebe es jedoch f&uuml;r die immer wieder ge&auml;u&szlig;erte Ansicht, die Privatschulen w&uuml;rden &ldquo;f&uuml;r einen innovations- und leistungsf&ouml;rdernden Wettbewerbsdruck im &ouml;ffentlichen Schulwesen&rdquo; sorgen.<br>\nUnd auch bei den Sch&uuml;lerleistungen f&auml;llt seine Bilanz mager aus: &ldquo;Forschungsbefunde deuten eher auf Vorteile beim Schulklima und bei der F&ouml;rderkultur hin&rdquo;, formuliert Wei&szlig; &auml;u&szlig;erst zur&uuml;ckhaltend &ndash; bei den Leistungen gebe es dagegen &ldquo;kaum empirische Evidenz&rdquo; f&uuml;r den guten Ruf der Privatschulen. So schmal die Erfolge aus Sicht des Bildungsforschers sind, so lang ist seine M&auml;ngelliste. &ldquo;Negative Systemwirkungen&rdquo; bescheinigt er den privat getragenen Schulen, &ldquo;selektionsbedingte Chancenungleichheiten sowie soziale und ethnische&rdquo; Teilung von Sch&uuml;lern und obendrein &ldquo;keine besondere Reformorientierung&rdquo;. Vor allem Eltern mit Abstiegs&auml;ngsten w&uuml;rden die private Alternative w&auml;hlen, um sich nach unten hin abzugrenzen &ndash; von Hartz-IV-Familien und anderen als Bedrohung empfundenen Gesellschaftsschichten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/0,1518,744226,00.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/studienfoerderung\/07833.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 446 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>F&uuml;hrt Extremismusklausel zu Misstrauen und Beschn&uuml;ffelung?<\/strong><br>\nDer Zentralr&auml;te der Juden und der Moslems in Deutschland haben am Mitwoch auf einer Pressekonferenz zum Thema &ldquo;Arbeit gegen Antisemitismus, Islamismus und Rechtsextremismus&rdquo; in Berlin die R&uuml;cknahme der Extremismusklausel gefordert. Sie verpflichtet zivilgesellschaftliche Organisationen, die finanzielle Unterst&uuml;tzung bekommen, nicht nur selber auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu stehen, sondern auch ihre Kooperationspartner auf ihre Verfassungstreue zu &uuml;berpr&uuml;fen.<br>\nDie Klausel behindere Initiativen gegen Rechtsextremismus, statt sie zu unterst&uuml;tzen und s&auml;e kollektives Misstrauen, sagte der Generalsekret&auml;r des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, und schloss eine gerichtliche Klage nicht aus. Sein Kollege vom Zentralrat der Muslime, Aiman Mazyek erg&auml;nzte: &ldquo;Ausgangspunkt dieses Bekenntniszwangs ist Misstrauen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/149236\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Buchempfehlung: Pitt von Bebenburg \/ Matthias Thieme: Ausgekocht &ndash; Hinter den Kulissen hessischer Machtpolitik<\/strong><br>\n&ldquo;Die Autoren haben sich gr&uuml;ndlich umgeschaut im Lande&nbsp;Hessen, sie sind tief in die Anfangsgr&uuml;nde des Systems Koch eingetaucht und haben dabei ein faszinierend dichtes Netz von Verbindungen und Verbindlichkeiten entdeckt. Aus lange zur&uuml;ckliegenden, aber immer noch g&uuml;ltigen Treueschw&uuml;ren alter, christdemokratischer Parteifreunde ist offensichtlich ein schwer durchschaubares Konglomerat entstanden, das sich selbst hervorragend sch&uuml;tzt und diesen Mechanismus obendrein als Inbegriff der Demokratie versteht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.eichborn.de\/buecher\/titel\/ausgekocht\/\">Eichborn-Verlag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Dieses Buch wurde scheinbar &uuml;berall absichtlich oder unabsichtlich &uuml;bersehen. Auch von uns &ndash; unabsichtlich. Dieses Buch las ich noch nicht, aber ich war vorhin auf einer Buchbesprechung mit dem einen Autor Pitt von Bebenburg (Frankfurter Rundschau) und h&ouml;rte Buchausz&uuml;ge und Berichte von seinen Recherchen und bin sicher, ein hochinteressantes Buch gekauft zu haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Anmerkung\/Nachtrag zu &ldquo;Hinweise des Tages&rdquo; 10.02.11, Punkt 12 <a href=\"?p=8261#h12\">&ldquo;BGH: Richter kippen Vertrag mit der Bahn&rdquo;<\/a><\/strong><br>\n<em><strong>Leser T.J. schreibt uns:<\/strong> &bdquo;Die Vorg&auml;nge um den Nahverkehrsvertrag in NRW haben noch eine brisante Komponente, die in dem zitierten FR-Artikel nicht angesprochen wird&ldquo;:<\/em>\n<p>Der WAZ liegen nun Dokumente vor, die belegen, wie die Bahn versuchte, Gerichte zu manipulieren. In einem internen Bericht der Bahn-Rechtsanw&auml;lte an die Rechtsabteilung des Konzerns hei&szlig;t es: Das Gelsenkirchener Gericht habe Literaturzitate &bdquo;zu weiten Teilen&ldquo; &uuml;bernommen. &bdquo;Im Bereich des Preisrechts gilt dies insbesondere f&uuml;r den von der DB initiierten Aufsatz von Scholz\/Otting&ldquo;. Dies zeige, wie &bdquo;richtig&ldquo; es war, die Rechtsauffassung der Bahn auch &bdquo;durch externe Literaturstimmen, die nicht unmittelbar der Bahn zuzurechnen sind, zu untersetzen.&ldquo; Mit anderen Worten: Die Bahn hat einen Gutachter angeregt, einen nach au&szlig;en hin unabh&auml;ngigen Aufsatz zum Prozessthema zu schreiben, und diesen Aufsatz dann als angeblich unabh&auml;ngige Literatur in das Verfahren eingebracht. Selten wurde &uuml;ber Lobbyschreiber offener berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/wirtschaft-und-finanzen\/BGH-kippt-Verkehrsvertrag-von-Bahn-und-VRR-id4256226.html\">WAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU-Liberale haben den Wanderzirkus satt<\/strong><br>\nDie Liberalen im EU-Parlament dr&auml;ngen darauf, den Sitz des Europaparlaments in Stra&szlig;burg aufzugeben und nur mehr in Br&uuml;ssel zu arbeiten. Damit w&uuml;rden innerhalb einer Legislaturperiode von f&uuml;nf Jahren Einsparungen von knapp einer Milliarde Euro erzielt werden. Der liberale EU-Abgeordnete Edward McMillan-Scott aus Gro&szlig;britannien und sein deutscher Fraktionskollege Alexander Alvaro pr&auml;sentierten am Donnerstag in Br&uuml;ssel eine Studie, wonach 91 Prozent der Mandatare im Europaparlament Br&uuml;ssel als einzigen Sitz pr&auml;ferierten. Angesichts der derzeitigen Wirtschaftskrise, der Situation im Umweltbereich und des Klimaschutzes k&ouml;nnten zwei Parlamentssitze nicht mehr gerechtfertigt werden. Der Lissabon-Vertrag sehe auch vor, dass alle Bereiche der EU effizienter arbeiteten. &ldquo;Die Zwei-Sitz-Vereinbarung&rdquo; sei ein &ldquo;Anachronismus&rdquo;. McMillan-Scott erkl&auml;rte, es gehe darum, das &ldquo;Schweigegel&uuml;bde&rdquo; zu diesem Thema zu brechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/default.aspx?tabID=3861&amp;alias=wzo&amp;cob=543328\">Wiener Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Warum nicht ganz nach Stra&szlig;burg? Eine r&auml;umliche Trennung von Kommission und Rat in Br&uuml;ssel w&uuml;rde die Volksvertretung zumindest sichtbarer machen und vielleicht w&uuml;rde eine gewisse Distanz sogar demokratief&ouml;rdernd wirken. Weg von den mannigfaltigen Futtertr&ouml;gen Br&uuml;ssels.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Italien: Ausgrenzung mit System<\/strong><br>\nBei der italienischen Bev&ouml;lkerung verachtet, ja oft auch verhasst, von den Beh&ouml;rden drangsaliert und schikaniert: So l&auml;sst sich die Situation der Roma und Sinti in Italien zusammenfassen. So gut wie jedes &ldquo;Zigeuner&rdquo;-feindliche Stereotyp hat in Italien &uuml;berlebt und bestimmt immer wieder auch die Interventionen staatlicher Stellen. Politiker profilieren sich mit Anti-Roma-Kampagnen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2011%2F02%2F08%2Fa0059&amp;cHash=a7b8a3c18c\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Auml;gypten:<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Auch die Armee foltert<\/strong><br>\nDas &auml;gyptische Milit&auml;r soll am Verschwinden Hunderter von Regierungsgegnern aktiv beteiligt sein. Von einer &ldquo;neutralen&rdquo; &auml;gyptischen Armee d&uuml;rfte nach dem heutigen Guardian-Bericht, der l&auml;ngst auf al-Jazeera weiter verbreitet wurde, nicht l&auml;nger die Rede sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/149238\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>&Auml;gypten: Entfesselte Strassen, gel&auml;hmte Medien<\/strong><br>\nJahrzehntelang waren die Medien im arabischen Raum Sprachrohre der Regierung. Nun sollen sie pl&ouml;tzlich die Ansichten der B&uuml;rger spiegeln. Saudiarabien finanziert nahezu alle f&uuml;hrenden nichtstaatlichen arabischen Medien, so auch den Satellitensender al-Arabiya. Seine ist Position klar, und im Falle der Revolte in &Auml;gypten lautete die Botschaft vorerst: Hosni Mubarak soll bleiben. Der Tenor &auml;nderte sich, als die Masse auf Kairos Tahrir-Platz auf zwei Millionen K&ouml;pfe anschwoll: Am 1. Februar schaltete al-Arabiya oppositionelle Stimmen hinzu. &laquo;Die saudische Obrigkeit hat wohl eingesehen, dass sie sich von ihrem Wunsch, Mubarak zu halten, verabschieden muss&raquo;, schrieb &laquo;Al-Watan&raquo;, eine staatliche syrische Zeitung. Die (Schaden-)Freude &uuml;ber den m&ouml;glichen Sturz Mubaraks, eines Erzrivalen des syrischen Pr&auml;sidenten, war hier zwar nicht zu &uuml;berh&ouml;ren, doch &ndash; mit dem eigenen Diktator vor der T&uuml;r &ndash; blieb auch in Syrien der Demokratiediskurs stumm. Man konzentrierte sich auf die Wiedergabe der Ereignisse.Wesentlich lauter schwiegen die pal&auml;stinensischen Bl&auml;tter, wie die &laquo;Ma&rsquo;an News&raquo;-Agentur, das gr&ouml;sste unabh&auml;ngige Nachrichtennetzwerk in Gaza und Cisjordanien, feststellt. Den Grund sieht &laquo;Ma&rsquo;an&raquo; in der Sorge der PLO und der Hamas, sich angesichts eines ungewissen Ausganges mit den falschen Worten die Finger zu verbrennen.<br>\nAl-Jazira konzentrierte sich von Anfang an auf die Stimmen der Opposition. Seine Berichte lebten von Strassenszenen und hochemotionalen Augenzeugen, die auf dem von westlichen Beobachtern oft gesehenen al-Jazira English auffallend h&auml;ufig junge Frauen waren. Zur &laquo;Stimme &Auml;gyptens&raquo; machte sich al-Jazira dadurch: Als &Auml;gyptens Informationsminister dem Kairoer B&uuml;ro die Sendelizenz entzog, rief al-Jazira freiberufliche Journalisten und Politiker auf, News zu schicken. Er machte &laquo;80 Millionen &Auml;gypter zu seinen Korrespondenten&raquo;, so schrieb Libanons Zeitung &laquo;Assafir&raquo;, und multiplizierte Kommentare oder Videos via Twitter und Facebook. In der &ouml;ffentlichen arabischen Meinung d&uuml;rfte al-Jazira damit gepunktet haben. Indes: Der Sender unterliegt gleichfalls einer Agenda &ndash; der der katarischen Herrscherfamilie. Diese st&uuml;tzt zwei Kurse: den propal&auml;stinensischen und, bis zu einem relativ fortgeschrittenen Grad, den antidiktatorischen. Womit nicht gesagt sei, dass al-Jazira den Emir von Katar kritisieren d&uuml;rfte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/kultur\/medien\/entfesselte_strassen_gelaehmte_medien_1.9406246.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Medien im &Auml;gypten sind weiterhin einer strengen Kontrolle unterworfen. Vizepr&auml;sident Suleiman, Spitzname der &ldquo;Folterer&rdquo;, nutzte ein Treffem mit mit Chefredakteuren mehrerer Zeitungen, um eine eindeutige Botschaft an das Vok zu richten: Die Krise m&uuml;sse sobald wie m&ouml;glich ein Ende finden. Eine R&uuml;cktritt von Pr&auml;sident Husni Mubarak und ein Ende des Regimes k&auml;me nicht in Frage. Die Regierung wolle die Forderungen der Demonstranten&nbsp; &uuml;ber einen Dialog l&ouml;sen und nicht die Polizei gegen die &auml;gyptische Gesellschaft einsetzen. Und: Die Alternative zu diesem Dialog sei ein Putsch, der viel Unvernunft mit sich br&auml;chte. Ob das eine Mahnung an das Milit&auml;r oder eine Drohung an die Demonstranten war, dar&uuml;ber darf ger&auml;tselt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Christen in &Auml;gypten: Wir wollen endlich Religionsfreiheit<\/strong><br>\nDie Kopten lehnen die Scharia als Quelle des &auml;gyptischen Rechts ab &ndash; und sie f&uuml;rchten die Muslimbr&uuml;der. Ein Interview mit dem koptischen Rechtsanwalt Naguib Gobraiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2011-02\/aegypten-kopten\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Lokf&uuml;hrer: Auf keinen Fall Ruhe geben; Geplatzte Hartz-IV-Verhandlungen: Die Pflichtvergessenheit der Regierung; Dani Rodrik: &ldquo;Globalisierung der Finanzm&auml;rkte zur&uuml;ckdrehen&rdquo;; Keine Warnung vor Finanzkrise: Interner Bericht watscht W&auml;hrungsfonds ab; Auskunftei erwartet erneuten Anstieg<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8281\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8281","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8281","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8281"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8281\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8287,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8281\/revisions\/8287"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8281"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8281"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}