{"id":82837,"date":"2022-04-11T08:45:08","date_gmt":"2022-04-11T06:45:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837"},"modified":"2022-04-11T08:45:08","modified_gmt":"2022-04-11T06:45:08","slug":"hinweise-des-tages-4087","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837#h01\">&raquo;Keine einzige Stimme f&uuml;r Le Pen&laquo;, sagt Linkspolitiker M&eacute;lenchon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837#h02\">Hauptsache alle gegen Russland: Der Feindbildaufbau des Soziologen Armin Nassehi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837#h03\">Krieg in der Ukraine: Kiew spielt auf Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837#h04\">Ukraine-Krieg: Chinas konsequenter Pragmatismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837#h05\">Scholz hat seine Zusagen schon wieder einkassiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837#h06\">Netzagentur warnt vor dramatischen Gasengp&auml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837#h07\">Das aktuelle Interview &ndash; Butscha: &laquo;Es m&uuml;sste eine ehrliche internationale Untersuchung gemacht werden&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837#h08\">Scholz und Johnson sagen Ukraine weitere Waffen zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837#h09\">Steinmeier verteidigt seine Russlandpolitik und fordert Strafprozess gegen Putin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837#h10\">Die Schn&uuml;ffelsoftware von Palantir wird auf die polizeilichen Daten der Deutschen losgelassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837#h11\">Die am dichtesten &uuml;berwachte Stadt der Welt liegt nicht in China. Es ist Indiens Hauptstadt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837#h12\">Der Krieg im Krieg &ndash; Wenn Glauben Wissen ersetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82837#h13\">Zweifellos zweckdienlich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&raquo;Keine einzige Stimme f&uuml;r Le Pen&laquo;, sagt Linkspolitiker M&eacute;lenchon<\/strong><br>\nNach der ersten Runde der Pr&auml;sidentschaftswahl in Frankreich hat Linkspolitiker Jean-Luc M&eacute;lenchon dazu aufgerufen, nicht f&uuml;r die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen zu stimmen. M&eacute;lenchon erreichte gut 20 Prozent.<br>\nDer franz&ouml;sische Linksau&szlig;en-Kandidat Jean-Luc M&eacute;lenchon hat seine Anh&auml;nger dazu aufgerufen, in der zweiten Runde der Pr&auml;sidentschaftswahlen am 24. April nicht f&uuml;r die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen zu stimmen.<br>\n&raquo;Wir wissen, f&uuml;r wen wir niemals stimmen werden &hellip; Sie sollten Le Pen nicht unterst&uuml;tzen &hellip; es darf keine einzige Stimme f&uuml;r Le Pen in der zweiten Runde geben&laquo;, sagte M&eacute;lenchon am Sonntag in einer Rede vor seinen Anh&auml;ngern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/praesidentschaftswahl-in-frankreich-keine-einzige-stimme-fuer-le-pen-sagt-linkspolitiker-jean-luc-melenchon-a-8ae3f655-7a10-40b7-a33e-0619ce7dc87a\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie zu erwarten, sollen nach den Vorstellungen der Linken in Frankreich, die Menschen f&uuml;r den Neoliberalen Macron stimmen. Also f&uuml;r den, der durch seine Politik die &ouml;konomische Situation f&uuml;r eine Vielzahl franz&ouml;sischer B&uuml;rger massiv verschlechtert hat, der die sozialen Proteste der Gelbwesten durch die Polizei niederkn&uuml;ppeln lie&szlig;. Diesem soll also nun mit Hilfe der Linken eine weitere f&uuml;nfj&auml;hrige Amtszeit beschert werden. Da die Linke den Menschen au&szlig;er Identit&auml;tspolitik und Gendergeschwurbel nichts anzubieten hatte, landen viele dann eben bei Le Pen. Dazu kommt, dass das linke Lager wieder einmal zersplittert war und mit Anne Hidalgo (PS) und Fabien Roussel (PCF) weitere Kandidaten ins Rennen schickte, die etwa 4 Prozent der Stimmen errangen, dazu der Kandidat der Gr&uuml;nen Yannick Jadot mit 4,5 Prozent, rechnet man diese Stimmen zu Jean-Luc M&eacute;lenchons 21,6 Prozent hinzu w&uuml;rde ein gemeinsamer Kandidat der Linken sogar vor Macron liegen. So steht man wieder mit leeren H&auml;nden da.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Frankreich (wieder einmal) am Scheideweg<\/strong><br>\nErneut muss Emmanuel Macron sein Amt gegen die Rechtspopulistin Le Pen verteidigen. Das d&uuml;rfte schwieriger werden als vor f&uuml;nf Jahren<br>\nIn Frankreich wird Amtsinhaber Emmanuel Macron wie vor f&uuml;nf Jahren erneut in einer Stichwahl gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen antreten. In der ersten Runde der Wahl erhielt der EU-orientierte Amtsinhaber am gestrigen Sonntag gem&auml;&szlig; den Hochrechnungen bis zu 29,7 Prozent der Stimmen. Le Pen kann mit bis zu 24,7 Prozent rechnen. Das Resultat der Stichwahl in zwei Wochen wird als wegweisend f&uuml;r die Zukunft der Europ&auml;ischen Union betrachtet.<br>\nDer deutsche Dienst der franz&ouml;sischen Nachrichtenagentur AFP schrieb in einer ersten Zusammenfassung am Abend, ein Wahlsieg Le Pens w&uuml;rde in den Augen &ldquo;vieler gem&auml;&szlig;igter Europ&auml;er (&hellip;) ein drittes politisches Erdbeben in der westlichen Welt bedeuten, nach dem Austritt Gro&szlig;britanniens aus der EU und dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA&rdquo;.<br>\nLe Pen habe im Wahlkampf f&uuml;r eine Kehrtwende in der Europapolitik pl&auml;diert und wolle unter anderem die gemeinsame Verteidigung aufk&uuml;ndigen, schrieb die AFP weiter: &ldquo;Die wegen des Ukraine-Kriegs geschmiedete Allianz westlicher Staaten gegen den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin w&auml;re gef&auml;hrdet.&rdquo;<br>\nIn der ersten Runde der Pr&auml;sidentschaftswahl am Sonntag lag die Wahlbeteiligung niedriger als 2017. Auch im Vergleich zu den Urneng&auml;ngen davor nimmt die Teilnahme an Wahlprozess in Frankreich stetig ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Frankreich-wieder-einmal-am-Scheideweg-6667894.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hauptsache alle gegen Russland: Der Feindbildaufbau des Soziologen Armin Nassehi<\/strong><br>\nSoziologen sind eigentlich nicht f&uuml;r Feindbilder zust&auml;ndig. Oder doch? Ein Zeit-Essay von Armin Nassehi erkl&auml;rt Putin und Russland zum Feind. Ist das okay? (&hellip;)<br>\nArmin Nassehi ist Professor an der Ludwig-Maximilian-Universit&auml;t in M&uuml;nchen. Er ist unter anderem in der politischen Soziologie beheimatet. Als gestandener Soziologe verf&uuml;gt er &uuml;ber Werkzeuge und Wissen, um Demagogie nicht auf den Leim zu gehen.<br>\nIn dem Zeit-Text hat der Konflikt zwischen Russland und dem Westen, hat der Streit um die Ukraine keinen Unterbau. Beim Lesen entsteht der Eindruck, Europa und die Welt kamen zu diesem Krieg wie die Jungfrau zum Kinde. Ein Krieg als eine Art Akt der unbefleckten Empf&auml;ngnis. Europa und die Welt d&uuml;rfen ihre H&auml;nde in Unschuld waschen. Putin hat &ndash; der Rolle eines b&ouml;sen Gottes gleich &ndash; den Krieg einfach vom Himmel geworfen.<br>\nDas ist falsch. Dieser Krieg ist der sichtbare Ausdruck einer Vorgeschichte. Nassehis Rechnung aber geht wie folgt: Russland hat die Ukraine angegriffen. Also ist Russland der Feind. Wenn dem so ist: Was ist mit den Staaten, die, zum Beispiel, einen Angriffskrieg gegen den Irak gef&uuml;hrt haben? Sind das nun auch unsere Feinde? Zweierlei Ma&szlig; und Doppelmoral werden offensichtlich.  (&hellip;)<br>\nNassehi verkn&uuml;pft seine Feindbilderz&auml;hlung mit dem gef&auml;lligen Narrativ von den funktionierenden westlichen Demokratien. Vorsicht ist angebracht. Die westlichen Demokratien im Sinne eines naiven, demokratietheoretischen Wirklichkeitsverst&auml;ndnisses zu denken, wird der Realit&auml;t genauso wenig gerecht, wie Russland als &bdquo;unseren Feind&ldquo; zu betrachten. (&hellip;)<br>\nW&auml;re Putin &ndash; mit all den negativen Auswirkungen, die sein Handeln f&uuml;r sich und sein Land haben w&uuml;rde &ndash; auch ohne die Ereignisse von 2014 und der acht Jahre langen folgenden Kompromisslosigkeit des Westens am 24. Februar dieses Jahres in die Ukraine einmarschiert? Daran glauben wohl nur ewige Russlandhasser.<br>\nNassehis Essay ist &ndash; man muss es leider so ausdr&uuml;cken &ndash; gepr&auml;gt von einem intellektuellen und soziologischen Dilettantismus. Das einseitige Feindbild h&auml;lt einer kritischen Betrachtung nicht stand. Das Demokratieverst&auml;ndnis, das in dem Text zum Vorschein kommt, ist in seiner Eindimensionalit&auml;t schlicht falsch. Das Letzte, was unsere Gesellschaft tun sollte, ist einen Feind, den es so nicht gibt, &bdquo;intellektuell anzunehmen&ldquo;. Was Europa, genauso wie die Ukraine, dringend braucht, ist Frieden. Soziologen k&ouml;nnen dabei behilflich sein. Dazu m&uuml;ssen sie die Fakten von der Ideologie trennen und nicht noch weiter miteinander verr&uuml;hren. Soziologen setzen dem Krieg ihre intellektuellen Waffen entgegen. Ideologen betreiben Feindbildaufbau. Nassehi hat seinen Essay vermutlich aus &Uuml;berzeugung verfasst. Das darf er. &Uuml;berzeugung sollte aber nicht in Ignoranz enden. Denn am Ende f&auml;llt die Atombombe auf die K&ouml;pfe von uns allen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/hauptsache-alle-gegen-russland-der-feindbildaufbau-des-soziologen-armin-nassehi-li.221328\">Marcus Kl&ouml;ckner in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Krieg in der Ukraine: Kiew spielt auf Zeit<\/strong><br>\nUkraine will Fortsetzung der Gespr&auml;che mit Russland nach &raquo;besserer Verhandlungsposition&laquo;. Streit &uuml;ber Verantwortung f&uuml;r Angriff in Kramatorsk<br>\nNach sechseinhalb Wochen Krieg setzt die Ukraine auf ihren Sieg. Mehrere Personen aus dem Umfeld von Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij sagten am Wochenende, eine baldige Fortsetzung der Verhandlungen mit Russland &uuml;ber einen Waffenstillstand und einen Friedensvertrag sei nicht zu erwarten. Laut Pr&auml;sidentenberater Michailo Podoljak ist ein Treffen Selenskijs mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in den n&auml;chsten zwei Wochen unwahrscheinlich. Selenskij hatte zuvor erkl&auml;rt, im Falle eines solchen Treffens k&ouml;nne &raquo;sofort&laquo; ein Waffenstillstand vereinbart werden. Nun sagte Podoljak, die Ukraine bereite sich vorrangig auf die zu erwartende Schlacht im Donbass vor. Danach werde sie eine st&auml;rkere Verhandlungsposition haben. Der ukrainische Chefunterh&auml;ndler bei den Verhandlungen, David Arachamija, sagte am Wochenende, Kiew werde keinerlei territoriale Zugest&auml;ndnisse machen. Verhandlungen &uuml;ber einen Verzicht auf die Krim oder den Donbass seien nicht denkbar. Zuvor hatte die ukrainische Seite gefordert, die russischen Truppen sollten sich auf den Vorkriegsstand zur&uuml;ckziehen, und &uuml;ber den k&uuml;nftigen Status der Krim solle dann &uuml;ber einen Zeitraum von 15 Jahren &raquo;nachgedacht&laquo; werden. Diese Position ist nun offenbar vom Tisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/424391.krieg-in-der-ukraine-kiew-spielt-auf-zeit.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Indiel&auml;ngezieher: Verhandlungen im Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nKrieg als zu vermeidendes Ungl&uuml;ck, von wegen Tote, Verletzte, Zerst&ouml;rungen, &raquo;unermessliches menschliches Leid&laquo; usw.? Diese Rhetorik war einmal. Heute stehen am Rande von Massengr&auml;bern andere T&ouml;ne an. Es mehren sich westliche Stimmen, die an dem Sterben in der Ukrai&shy;ne auch und vor allem das Positive sehen. Zwei Namen in diesem Zusammenhang: Boris Johnson und Josep Borrell. Der erste war am Sonnabend in Kiew, versprach der Ukraine mehr und schwerere Waffen und schwor das Land darauf ein, Verhandlungen eher platzen zu lassen, als Zugest&auml;ndnisse zu machen. Der andere schrieb am Freitag in einem Bilanztweet seines Besuchs in Kiew: &raquo;Dieser Krieg wird auf dem Schlachtfeld entschieden.&laquo; Das hei&szlig;t, er wird und soll so lange weitergef&uuml;hrt werden, bis diese Entscheidung herbeigef&uuml;hrt ist. Der notorische Andrij Melnyk erkl&auml;rt gegen&uuml;ber dem Revolverblatt aus Hamburg das Ziel: die &raquo;milit&auml;rische Zerschlagung des verbrecherischen Russlands&laquo;. Geht&rsquo;s noch? Hat dieser Hetzer schon mal etwas vom Atomkrieg geh&ouml;rt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/424421.die-indiel%C3%A4ngezieher.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Europe&rsquo;s roads and railways aren&rsquo;t fit for a fight with Russia<\/strong><br>\nRussia&rsquo;s invasion of Ukraine has focused attention on preparing the EU&rsquo;s roads, railways, ports and airports for the rapid movement of troops and tanks. Relieving bottlenecks and buttressing tracks and bridges used by both military and civilians is crucial to the Continent&rsquo;s defense program. But despite those worries, the EU isn&rsquo;t planning any immediate increase in spending on the issue.<br>\n&ldquo;The further east you go, the infrastructure does not support the heavy weight of U.S., German, British and Dutch tanks, it&rsquo;s the bridges,&rdquo; said retired Lieutenant General Ben Hodges, a former commander of U.S. Army Europe and now affiliated to think tank CEPA. &ldquo;We&rsquo;ve got to show we can move as fast or faster than the Russian Federation in the Suwa&#322;ki Gap [between Poland and Lithuania] or in Romania.&rdquo;<br>\nThe Connecting Europe Facility (CEF), the EU&rsquo;s funding vehicle for infrastructure projects, was agreed last year and it allocates &euro;1.7 billion to military mobility &mdash; down from the &euro;6.5 billion that was initially proposed (but more than the zero that some advocated). Cutting the budget seemed like a good idea back when EU leaders thought war was a remote scenario.<br>\nOn Thursday, EU diplomats agreed with the European Commission on spending nearly &euro;340 million of the CEF military envelope on 22 mostly small-scale projects as part of that program &mdash; largely in Central Europe.<br>\nThose projects include strengthening rail links from Antwerp into Germany so that longer trains can move east, upgrades at two airports in Poland and boosting transport links to the Tapa military base in Estonia.<br>\nOne official involved in the talks said countries also agreed to bring forward the next round of project funding to May from September, although that won&rsquo;t change the size of the overall budget.<br>\nCritics complain that the scale of the funding is well below what&rsquo;s needed to prepare the Continent for a military threat, and some members of the European Parliament are pushing for a much faster increase in spending.<br>\n&ldquo;The money is ridiculous,&rdquo; said Romanian MEP Marian-Jean Marinescu. The European People&rsquo;s Party lawmaker was one of the Parliament&rsquo;s leads in negotiations on CEF. The final total agreed is &ldquo;almost nothing&rdquo; compared with the bloc&rsquo;s strategic needs, he said.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/europe-military-mobility-budget-slammed-as-almost-nothing-to-tackle-russia-challenge\/%20\">Politico<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.:<\/strong> Es wird direkt und ohne Umschreibung &uuml;ber einen &ldquo;Kampf&rdquo; (Krieg) mit Russland geschrieben. Dazu auch noch die &Auml;u&szlig;erung des EU-Chefdiplomaten Josep Borrell auf Twitter: &ldquo;Dieser Krieg muss auf dem Schlachtfeld gewonnen werden&rdquo;. Die EU und deren Mitgliedsl&auml;nder werden von verr&uuml;ckten Geisterfahrern regiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Chinas konsequenter Pragmatismus<\/strong><br>\nW&auml;hrend Br&uuml;ssel und Washington Beijing im r&uuml;den Ton drohen, ist dieses bem&uuml;ht, sich nicht in den Konflikt hineinziehen zu lassen<br>\nDie Nato-Staaten setzen China kr&auml;ftig unter Druck, sich im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine voll auf ihre Seite zu schlagen. China solle sich an den Sanktionen beteiligen, und dies in einem Ton, den manche in Asien als Drohung verstehen. Schnell sind Unterstellungen zur Hand, die Volksrepublik w&uuml;rde dem angreifenden Russland Waffen liefern und ihm den R&uuml;cken st&auml;rken.<br>\nDie Realit&auml;t sieht derweil etwas anders aus, als man sich das in der moralisch aufgeladenen Blase der westlichen Staatenwelt so vorstellt. Nicht alles ist schwarz, nicht alles wei&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Ukraine-Krieg-Chinas-konsequenter-Pragmatismus-6667689.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Scholz hat seine Zusagen schon wieder einkassiert<\/strong><br>\nVon einer Erh&ouml;hung des Etats auf zwei Prozent des BIP zur Finanzierung des laufenden Betriebs ist bereits keine Rede mehr. In den Haushaltsentw&uuml;rfen f&uuml;r 2022 und die Folgejahre, die das Kabinett und der Bundestag im M&auml;rz berieten, ist die Erh&ouml;hung des Verteidigungsbudgets auf &bdquo;mehr als zwei Prozent&ldquo; nicht zu finden. (&hellip;)<br>\nW&auml;re das Ziel ernst gemeint, w&uuml;rden sich mehr als 72 Milliarden Euro ergeben. Der Etat bleibt jedoch gedeckelt bei den gut 50 Milliarden Euro, die bereits vor dem Ukrainekrieg geplant waren. Dieser Betrag entspricht etwa 1,4 Prozent vom BIP.<br>\nBei den 50 Milliarden soll es auch f&uuml;r die Folgejahre bleiben. Deutschland ist offenbar verliebt in den Status quo. (&hellip;)<br>\nDie Bundeswehr braucht auch beides. Erstens das Sonderverm&ouml;gen, um die vers&auml;umten Investitionen in Ger&auml;t zu finanzieren. Die L&uuml;cke bel&auml;uft sich in den drei Jahrzehnten seit der Wende 1989 und der Ausrufung eines ewigen Friedens in Europa auf ungef&auml;hr tausend Milliarden, das Zehnfache des Sonderverm&ouml;gens. (&hellip;)<br>\nZweitens braucht die Bundeswehr einen laufenden Etat von rund zwei Prozent. Denn das haben die meisten inzwischen verstanden: Die jahrelange Unterfinanzierung ist &ndash; neben skandal&ouml;sen M&auml;ngeln im Beschaffungssystem &ndash; die Hauptursache, warum die deutschen Streitkr&auml;fte in dem Zustand sind, den Scholz auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz wenige Tage vor Kriegsbeginn beklagte. &bdquo;Wir brauchen Flugzeuge, die fliegen, Schiffe, die in See stechen, und Soldatinnen und Soldaten, die f&uuml;r ihre Eins&auml;tze optimal ausger&uuml;stet sind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/zeitenwende-fuer-die-bundeswehr-scholz-hat-seine-zusagen-schon-wieder-einkassiert\/28239210.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was einige &bdquo;Experten&ldquo; und der &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; hier fordern, ist Wahnsinn. Vielmehr sollte gefragt werden, warum 50 Milliarden Euro f&uuml;r die Bundeswehr nicht ausreichen sollten, w&auml;hrend die Milit&auml;rausgaben Russlands im Jahr 2020 <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/157935\/umfrage\/laender-mit-den-hoechsten-militaerausgaben\/\">nicht wesentlich h&ouml;her gewesen sind<\/a>. Wichtiger als eine Armee, die NATO- und\/oder US-Interessen dient, sollten u.a. ein gutes, zum selbst&auml;ndigen Denken und Entscheiden bef&auml;higendes Bildungs- und Wissenschaftssystem, ein gutes Gesundheits- und Pflegesystem, das sich an den Bed&uuml;rfnissen der Menschen hierzulande orientiert sowie eine ausreichende gesetzliche Rentenversicherung und eine funktionierende Infrastruktur sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Netzagentur warnt vor dramatischen Gasengp&auml;ssen<\/strong><br>\nDie Bundesnetzagentur bef&uuml;rchtet, dass die von ihr verwaltete fr&uuml;here Gazprom-Tochtergesellschaft Germania zusammenbrechen k&ouml;nnte &ndash; mit schweren Folgen f&uuml;r die ohnehin angespannte Versorgungslage in Deutschland und Europa. Als Treuh&auml;nderin des ehemals russischen Unternehmens fordert die Beh&ouml;rde deshalb alle Gesch&auml;ftspartner dazu auf, die Beziehungen zu Gazprom Germania weiterzuf&uuml;hren. Ein entsprechender Brief, welcher der F.A.Z. vorliegt, richtet sich an Banken, Dienstleister und Kunden der Gazprom Germania GmbH und ihrer Tochtergesellschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/gazprom-tochtergesellschaft-netzagentur-warnt-vor-gasengpaessen-17945500.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Ampel-Koalition&auml;re &ndash; insbesondere die von den Gr&uuml;nen &ndash; riskieren mit ihrer Russen-Phobie und ihren irrealen Vorstellungen &uuml;ber eine rasche Energiewende durch erneuerbare Energien hierzulande die Energieversorgung mit weitreichenden Folgen f&uuml;r die gesamte &Ouml;konomie in Deutschland, der EU und dar&uuml;ber hinaus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das aktuelle Interview &ndash; Butscha: &laquo;Es m&uuml;sste eine ehrliche internationale Untersuchung gemacht werden&raquo;<\/strong><br>\n&laquo;Die internationalen Beziehungen d&uuml;rfen nicht auf Gef&uuml;hlen, sondern m&uuml;ssen auf internationalem Recht basieren&raquo;<br>\nAm letzten Montag (4.4.) waren die Medien voll von Anschuldigungen gegen Russland, in Butscha, einem Vorort von Kiew, ein Massaker unter der Zivilbev&ouml;lkerung angerichtet zu haben. Wie glaubw&uuml;rdig ist das?<br>\nWas mich als Nachrichtenoffizier st&ouml;rt, ist, dass man Russland anklagt, bevor eine richtige Untersuchung gemacht worden ist und bevor man genau weiss, was passiert ist. Es ist leider eine Tendenz unserer Politik, &uuml;ber Sanktionen zu entscheiden, ohne dass der Entscheidung eine saubere Analyse und eine unabh&auml;ngige Untersuchung zugrunde liegt. Das gilt auch &ndash; und besonders &ndash; f&uuml;r die EU, und das ist total unseri&ouml;s. Die internationalen Beziehungen d&uuml;rfen nicht auf Gef&uuml;hlen, sondern m&uuml;ssen auf internationalem Recht basieren. Seit Beginn der Krise sieht man internationale F&uuml;hrungspersonen, Regierungspersonen oder Staatschefs, die nichts &uuml;berlegen, sie &laquo;tweeten&raquo;. Das ist ein &laquo;management by tweeting and not a management by thinking&raquo;. Das ist der Situation v&ouml;llig unangemessen. Zum Beispiel sanktionieren die Amerikaner russische &Ouml;llieferungen, und dann m&uuml;ssen sie Venezuela und den Iran um &Ouml;l bitten! &hellip; Unsere Politiker agieren und erst nachher denken sie.<br>\nHaben Sie genauere Informationen, was in Butscha passiert sein k&ouml;nnte?<br>\nGrunds&auml;tzlich weiss man nicht genau, was passiert ist. Dennoch sind gewisse Dinge bekannt, die ein erstes Bild ergeben. Laut westlichen Medienberichten war die russische Armee seit ungef&auml;hr drei Wochen im Gebiet von Butscha, hat aber die Stadt nicht vollst&auml;ndig besetzt. Hier stellt sich mir die erste Frage: Die russische Armee lebt drei Wochen ruhig in dieser Stadt und am letzten Tag entscheidet sie, diese Menschen zu erschiessen. Warum sollte sie das tun? Das leuchtet mir nicht ein. (&hellip;)<br>\nIch vermute, dass ein Teil dieser Leichen von irgendwo herkam, aber nicht unbedingt von Butscha. Ich muss betonen, ich weiss nicht, was dort genau geschehen ist, aber diese Indizien gen&uuml;gen mir, um in der Beurteilung der beiden Seiten vorsichtig zu sein. Bevor man nach neuen Sanktionen schreit oder nach dem Internationalen Strafgerichtshof, h&auml;tte man zuerst eine saubere Untersuchung einleiten m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-6-vom-5-april-2022.html#article_1345\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Scholz und Johnson sagen Ukraine weitere Waffen zu<\/strong><br>\nVier Monate hat sich der deutsche Kanzler Zeit gelassen f&uuml;r seinen Antrittsbesuch in Gro&szlig;britannien. Vor dem 24. Februar w&auml;re der Termin mit Sicherheit anders verlaufen. Jetzt bestimmte Russlands Krieg das Treffen.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz und der britische Premierminister Boris Johnson haben sich bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in London demonstrativ einig gezeigt und der Ukraine weitere Waffenlieferungen zugesagt. Die NATO-Staaten seien sich einig, nicht Kriegspartei zu werden, aber man helfe der Ukraine, sich selbst zu verteidigen, sagte Johnson nach einem Gespr&auml;ch der beiden Regierungschefs. Gro&szlig;britannien werde alles liefern, was einen defensiven Charakter habe. Er nannte etwa Flugabwehrraketen. Auch Scholz sagte, dass Deutschland der Ukraine &ldquo;kontinuierlich&rdquo; Waffen liefern werde, um den Abwehrkampf gegen die russische Invasion zu st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/scholz-und-johnson-sagen-ukraine-weitere-waffen-zu\/a-61414457%20\">DW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wer ernsthaft Frieden m&ouml;chte und Menschenleben retten will, liefert keine Waffen &ndash; schon gar nicht in ein Kriegsgebiet wie das der Ukraine. Auch die immer sch&auml;rferen Sanktionen, nun als &bdquo;dauerhafte Abkehr von russischen Rohstoffen&ldquo; bezeichnet, dienen nicht der Sicherheit in Europa. Mit der Abwendung von Russland entstehen Abh&auml;ngigkeiten von anderen Staaten &ndash; insbesondere den USA und dortigen Konzernen. Warum erw&auml;gt die Bundesregierung &ndash; um den Anspruch von Unabh&auml;ngigkeit nicht lediglich einseitig zu erheben &ndash; nicht zugleich den Abzug der US-Atomraketen aus Deutschland und die Schlie&szlig;ung u.a. des Milit&auml;rstandortes Ramstein? Die SPD-Mitglieder der Ampel-Koalition k&ouml;nnten sich auch an das Berliner Grundsatzprogramm erinnern, in dem neben dem Ziel, den Export von Waffen und R&uuml;stungsg&uuml;tern zu verhindern <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2123\">auch das zu lesen war<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Unser Ziel ist es, die Milit&auml;rb&uuml;ndnisse durch eine europ&auml;ische Friedensordnung abzul&ouml;sen. Bis dahin findet die Bundesrepublik Deutschland das ihr erreichbare Ma&szlig; an Sicherheit im Atlantischen B&uuml;ndnis, vorausgesetzt, sie kann ihre eigenen Sicherheitsinteressen dort einbringen und durchsetzen, auch ihr Interesse an gemeinsamer Sicherheit. Der Umbruch in Osteuropa verringert die milit&auml;rische und erh&ouml;ht die politische Bedeutung der B&uuml;ndnisse und weist ihnen eine neue Funktionen zu: Sie m&uuml;ssen, bei Wahrung der Stabilit&auml;t, ihre Aufl&ouml;sung und den &Uuml;bergang zu einer europ&auml;ischen Friedensordnung organisieren. Dies er&ouml;ffnet auch die Perspektive f&uuml;r das Ende der Stationierung amerikanischer und sowjetischer Streitkr&auml;fte au&szlig;erhalb ihrer Territorien in Europa.<\/p>\n<p>Im B&uuml;ndnis muss der Grundsatz gleicher Souver&auml;nit&auml;t gelten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Steinmeier verteidigt seine Russlandpolitik und fordert Strafprozess gegen Putin<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier steht trotz des Krieges in der Ukraine hinter den Grunds&auml;tzen seiner Russlandpolitik. In einem Interview streitet er ab, einen naiven Kurs gefahren zu haben &ndash; und fordert einen Prozess gegen Wladimir Putin.<br>\nTrotz des Angriffskriegs in der Ukraine verteidigt Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier die Grunds&auml;tze seiner jahrelangen Russlandpolitik. &bdquo;Wir sollten Putin nicht den Gefallen tun, die Verantwortung f&uuml;r seinen Angriffskrieg auf uns zu ziehen&ldquo;, sagte Steinmeier in einem &bdquo;Spiegel&ldquo;-Gespr&auml;ch. &bdquo;Ich z&auml;hle mich zu denjenigen, die ein politisches Leben lang daf&uuml;r gearbeitet haben, dass der Krieg nie mehr nach Europa zur&uuml;ckkehrt. Das ist nicht gelungen. Waren deshalb die Ziele falsch? War es falsch, daf&uuml;r zu arbeiten? Das ist die Debatte, die ich, die wir jetzt f&uuml;hren m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article238062999\/Ukraine-Krieg-Steinmeier-verteidigt-seine-Russlandpolitik.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Wann fordert Steinmeier Strafprozesse gegen die US-Pr&auml;sidenten George W. Bush (v&ouml;lkerrechtswidriger Angriffskrieg gegen den Irak) und Barack Obama (v&ouml;lkerrechtswidrige Ermordung von Zivilisten durch Drohnenangriffe)?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu insbesondere auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82693\">Hemmungsloser Feindbild-Aufbau. Mit weitreichenden Folgen. Wahnsinn!<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82430\">Der oberste Einflussagent bereitet uns auf &bdquo;h&auml;rtere Tage&ldquo; vor.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Schn&uuml;ffelsoftware von Palantir wird auf die polizeilichen Daten der Deutschen losgelassen<\/strong><br>\nIn der Liste der Unternehmen, denen man seine Daten nicht geben m&ouml;chte, steht die eng mit den US-Geheimdiensten verbundene Firma Palantir f&uuml;r viele sicher ganz weit oben. Das gilt erst recht f&uuml;r Daten, die die Polizei &uuml;ber einen gesammelt hat. Und doch hat Bayern nun einen Pilotvertrag mit Palantir zur Nutzung von dessen Software Gotham unterschrieben. Andere Bundesl&auml;nder k&ouml;nnten bald nachziehen.<br>\nWie unter anderem die Bayerische Staatszeitung unter Berufung auf das Bayerische Landeskriminalamt berichtet, hat Palantir Technologies GmbH, der deutsche Ableger von Palantir Inc., den Zuschlag f&uuml;r das &bdquo;Verfahrens&uuml;bergreifende Recherche- und Analysesystem (VeRA)&ldquo; des Bayerischen Landeskriminalamts (BLKA) erhalten.<br>\nBayern soll dabei wohl Vorreiter f&uuml;r andere Bundesl&auml;nder sein. Bayern hat laut BLKA federf&uuml;hrend einen Rahmenvertrag geschlossen. Polizeien von Bund und L&auml;nder k&ouml;nnten ohne zus&auml;tzliche Vergabeverfahren einsteigen. Bayern ist nicht das erste Land, das eine Gotham-Lizenz erwirbt. Bereits 2020 hat Nordrhein-Westfalen Palantir 22 Mio. Euro f&uuml;r einen 5-Jahresvertrag gezahlt. Wenn nun Bayern als zweites der bev&ouml;lkerungsreichsten Bundesl&auml;nder Palantir ins Polizeiboot holt und gleich einen kopierbaren Rahmenvertrag abschlie&szlig;t, darf man annehmen, dass betr&auml;chtliches Interesse bei den anderen Bundesl&auml;ndern besteht.<br>\n&bdquo;VeRA&ldquo; soll bereits vorhandene Informationen aus verschiedenen Datenbanken verkn&uuml;pfen, die der Polizei zur Verf&uuml;gung stehen. Neue Daten w&uuml;rden nicht erhoben, versicherte das Landeskriminalamt. Mit dem System k&ouml;nne fr&uuml;hestens ab Ende des Jahres gearbeitet werden. &bdquo;VeRA&ldquo; sei f&uuml;r schwere Kriminalit&auml;t gedacht und kommt bei leichteren Delikten nicht zum Einsatz. Letzteres ist eine Versicherung, die man schon sehr oft geh&ouml;rt hat und die seltenst etwas wert war.<br>\nDer Vorgang ist aus zwei Gr&uuml;nden &auml;u&szlig;erst problematisch. Zum einen, wegen Palantir, zum anderen, weil eine enge Verkn&uuml;pfung verschiedenster Datenbanken dazu geeignet ist, das Verbot zentraler staatlicher Datenbanken mit vielf&auml;ltigen Daten der B&uuml;rger zu unterlaufen.<br>\nPalantir ist ein auf das Engste mit Milit&auml;r, Polizei und Geheimdiensten zusammenarbeitendes &Uuml;berwachungstechnologieunternehmen. Es wurde gegr&uuml;ndet vom radikal-libert&auml;ren Milliard&auml;r, Facebook-Geldgeber und Trump-Unterst&uuml;tzer Peter Thiel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/palantir-polizei-bayern\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die am dichtesten &uuml;berwachte Stadt der Welt liegt nicht in China. Es ist Indiens Hauptstadt<\/strong><br>\nDelhi hat das dichteste Netz an &Uuml;berwachungskameras der Welt. Sie sollen Frauen sch&uuml;tzen. Aber Indien r&uuml;ckt gef&auml;hrlich nahe an einen &Uuml;berwachungsstaat. (&hellip;)<br>\nIndiens Hauptstadt hat die h&ouml;chste Dichte an &Uuml;berwachungskameras der Welt. Keine Stadt hat mehr Kameras pro Quadratmeile. Das ist einigermassen &uuml;berraschend, so etwas h&auml;tte man im &Uuml;berwachungsstaat China vermutet. Die dortigen St&auml;dte haben zwar die meisten Kameras pro Einwohner. Aber so grossfl&auml;chig wie in Delhi werden die B&uuml;rger nirgends beobachtet: 551 500 Kameras gibt es in der Stadt, das sch&auml;tzt eine Studie von Comparitech. Das w&auml;ren &uuml;ber 705 Kameras pro Quadratkilometer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/indien-delhi-hat-mehr-ueberwachungskameras-als-peking-ld.1676745\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.J.:<\/strong> Kaum wagt es &bdquo;die gr&ouml;&szlig;te Demokratie der Welt&ldquo;, dem Westen die kalte Schulter zu zeigen und sich zugunsten des bew&auml;hrten und zuverl&auml;ssigen Freundes Russland mit den Erzfeinden China und sogar Pakistan zu vertragen und den SCO-Zug Richtung Zukunft zu besteigen (&hellip;) Ausgerechnet der &bdquo;Wertewesten&ldquo;, der Leuten wie Snowden und Assange nach dem leben trachtet, muss sich &uuml;ber &bdquo;&Uuml;berwachung&ldquo; mokieren?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Krieg im Krieg &ndash; Wenn Glauben Wissen ersetzt<\/strong><br>\nWir leben im Zeitalter der &bdquo;alternativen Fakten&ldquo;. Es wird nicht mehr nach dem Wahrheitsgehalt von Behauptungen geforscht.  Behauptungen werden, sofern sie ins eigene Weltbild passen, sofort f&uuml;r bare M&uuml;nze genommen.  Auf diese Weise kann sich jeder wunderbar die eigenen Vorurteile best&auml;tigen und je nach Anlass entr&uuml;sten oder zustimmend nicken. Wenn das nur Tante Erna und Hans Franz betr&auml;fe, w&auml;re es schon schlimm genug. Leider ist es zu einem Prinzip aktueller Politik geworden, lustvoll unterst&uuml;tzt von Geheimdiensten und Medien.<br>\nJ&uuml;ngst haben amerikanische Geheimdienstler einger&auml;umt, dass sie im Informationskrieg mit Russland Informationen in die Welt setzten, die nicht notwendigerweise &bdquo;solide&ldquo; sind. Wie etwa drohende Chemie- oder biologische Attacken durch Russland. So what. Der Zweck heiligt die Mittel. Sie haben dazu sogar den US-Pr&auml;sidenten missbraucht, denn der hat die Welt&ouml;ffentlichkeit &bdquo;informiert&ldquo;. (&hellip;)<br>\nWenn man die Quellen des politischen Unfriedens in der Ukraine analysiert, dann st&ouml;&szlig;t man auch die sowjetisch-deutsche Geschichte und den Hitler-Stalin-Pakt. In diesem &bdquo;Grenzland&ldquo; ringen verschiedene Ethnien um ein ukrainisches Nationalverst&auml;ndnis, wobei der Zentralismus der Ukraine alles erschwert. Eine Bruchstelle betrifft dabei die Bewertung der Rolle von Ukrainern im Zweiten Weltkrieg. Nicht alle waren Helden im Kampf gegen den deutschen Aggressor. Es gab aus nationalistischen und ideologischen Motiven auch Kollaboration mit den Deutschen und Beteiligung an Naziverbrechen. Schon das ist heute in der Ukraine umstritten und folglich ist bis heute umstritten, ob bestimmte Kollaborateure nun ukrainische Nationalhelden oder Teil des gro&szlig;en Verbrechens sind. Je nach Regierungsb&uuml;ndnis wurden etwa Bandera und General Schuschewitsch im neuen Jahrtausend geehrt oder die Ehrung widerrufen. Seit 2014 sind sie wieder Helden. F&uuml;r ethnische Russen in der Ukraine ist das inakzeptabel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/der-krieg-im-krieg-wenn-glauben-wissen\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zweifellos zweckdienlich<\/strong><br>\nHans Modrow zieht sich aus dem &Auml;ltestenrat von Die Linke zur&uuml;ck. Vorgehen des Vorstandes gegen Gremium lege &raquo;Verdacht einer Inszenierung&laquo; nahe<br>\nAm 26. M&auml;rz hat der Parteivorstand von Die Linke beschlossen, den &Auml;ltestenrat der Partei im Mai neu zu berufen. Der Beschluss wurde rund 48 Stunden, nachdem ein Auszug aus einer bereits &uuml;berarbeiteten, bis dahin nur intern verbreiteten Mitteilung &uuml;ber die Beratung des &Auml;ltestenrates vom 17. M&auml;rz beim Kurznachrichtendienst Twitter aufgetaucht und skandalisiert worden war, vom gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Parteivorstand herbeigef&uuml;hrt. Dieses Papier, das erst am 6. April auf der Internetseite der Partei &ouml;ffentlich zug&auml;nglich gemacht wurde, war kein Beschluss des &Auml;ltestenrates, sondern von dessen Leitung als inhaltliche Orientierung &uuml;ber die dort stattfindenden Debatten vor allem f&uuml;r die Gremien der Partei erarbeitet worden.<br>\nObwohl das in dem Beschluss des Parteivorstandes nicht ausdr&uuml;cklich steht, zielte diese Entscheidung in erster Linie auf die Abl&ouml;sung des bisherigen Vorsitzenden des &Auml;ltestenrates, Hans Modrow. Dieser hat inzwischen seinerseits in einer kurzen, an den Parteivorstand gerichteten pers&ouml;nlichen Erkl&auml;rung mitgeteilt, dass er sich aufgrund seines &raquo;fortgeschrittenen Alters und der schwindenden Kr&auml;fte nicht mehr in der Lage&laquo; sehe, &raquo;eine Aufgabe f&uuml;r die Partei Die Linke aktiv auszu&uuml;ben&laquo;. Vor diesem Hintergrund bittet der ehemalige DDR-Ministerpr&auml;sident den Vorstand, ihn bei der Berufung des neuen &Auml;ltestenrates nicht mehr zu ber&uuml;cksichtigen.<br>\nHans Modrow hat dieser Erkl&auml;rung eine Begr&uuml;ndung beigef&uuml;gt, die jW hier nachfolgend dokumentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/424305.partei-in-der-krise-zweifellos-zweckdienlich.html\">Hans Modrow in junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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