{"id":82904,"date":"2022-04-13T08:40:10","date_gmt":"2022-04-13T06:40:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904"},"modified":"2022-04-13T13:41:50","modified_gmt":"2022-04-13T11:41:50","slug":"hinweise-des-tages-4089","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h01\">Steinmeiers Reise geplatzt &ndash; Bundespr&auml;sident &bdquo;in Kiew nicht gew&uuml;nscht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h02\">Baerbock dr&auml;ngt auf Lieferung &bdquo;schwerer Waffen&ldquo; an die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h03\">S&auml;uberungsideologe des Tages: Alexander Graf Lambsdorff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h04\">Die globale Geschichte der Reaktion der NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h05\">Streiks in Griechenland: Medien, Flug- und Bahnverkehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h06\">Stellungnahme der Russischen Botschaft in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h07\">D&uuml;sseldorf vergibt keine &bdquo;Z&ldquo;-Kennzeichen mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h08\">Gewinner der Kriegswirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h09\">Der erste Branchenmindestlohn soll der erste sein, der von den Arbeitgebern beerdigt wird. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h10\">Bund vergibt Auftr&auml;ge an Impfstoff-Hersteller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h11\">KBV: Neue Corona-Schutzma&szlig;nahmen m&uuml;ssen gut begr&uuml;ndet sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h12\">Finanzkampf um Deutschlands Arztpraxen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h13\">Australien ist bereit, mehr Raketen auf China zu richten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h14\">Pakistans Premierminister nach Misstrauensvotum vom Parlament abgesetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h15\">Myanmars Junta brennt innerhalb eines Monats mehr als 700 H&auml;user von Zivilisten nieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82904#h16\">Macron auf der Suche nach linken W&auml;hlern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Steinmeiers Reise geplatzt &ndash; Bundespr&auml;sident &bdquo;in Kiew nicht gew&uuml;nscht&ldquo;<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Selenski hat seit Kriegsbeginn schon Regierungschefs aus sechs westlichen L&auml;ndern in Kiew empfangen. Der deutsche Staatschef ist dort dagegen nicht erw&uuml;nscht. [&hellip;]<br>\nDer ukrainische Botschafter Andrij Melnyk hatte bereits am Wochenende deutlich gemacht, dass die Ukraine eher einen Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) als von Steinmeier erwartet. Eine Kiew-Reise des Bundespr&auml;sidenten h&auml;tte nur symbolischen Charakter. &bdquo;Es sollten lieber der Bundeskanzler oder andere Mitglieder der Bundesregierung kommen, die konkrete Entscheidungen &uuml;ber weitere massive Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine treffen.&ldquo; Die Ukraine fordert die Lieferung schwerer Waffen wie Panzer und Artilleriegesch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/ukraine-krieg-steinmeiers-reise-geplatzt-bundespraesident-in-kiew-nicht-gewuenscht\/28249144.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Um die verlogene Figur Steinmeier geht es hier nicht, aber Deutschland sollte sich endlich nicht mehr von den fanatischen Nationalisten in der Ukraine auf der Nase herumtanzen und mit in den Abgrund ziehen lassen. Wie mehrfach gemeldet, erhoffen sich die US-Strategen einen jahrelangen Abnutzungskrieg in der Ukraine. Auch die Bellizisten der Gr&uuml;nen Partei sind mit ihren Forderungen nach Waffenlieferungen aller Art in die Ukraine voll auf Linie. Doch sollte man der US-Marionette Selenskij wirklich dabei helfen, noch mehr seiner Landsleute in den Tod zu schicken und das Land weiter zu verw&uuml;sten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Baerbock dr&auml;ngt auf Lieferung &bdquo;schwerer Waffen&ldquo; an die Ukraine<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock hat sich f&uuml;r die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine ausgesprochen. &bdquo;Die Ukraine braucht weiteres milit&auml;risches Material &ndash; vor allen Dingen auch schwere Waffen&ldquo;, sagte die Gr&uuml;nen-Politikerin am Montag am Rande eines EU-Au&szlig;enministertreffens in Luxemburg.<br>\nDie furchtbaren Bilder und der furchtbare Schrecken machten mehr als deutlich, dass die von Russland angegriffene Ukraine zus&auml;tzliche milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung brauche, um sich wehren zu k&ouml;nnen. &bdquo;Jetzt ist keine Zeit f&uuml;r Ausreden, sondern jetzt ist Zeit f&uuml;r Kreativit&auml;t und Pragmatismus&ldquo;, betonte Baerbock.<br>\nWelche f&uuml;r schwere Waffen aus Deutschland an die Ukraine geliefert werden k&ouml;nnten, sagte die Gr&uuml;nen-Politikerin nicht. Sie verwies lediglich darauf, dass &uuml;ber die sogenannte europ&auml;ische Friedensfazilit&auml;t weitere 500 Millionen Euro f&uuml;r die Lieferung von Waffen und andere milit&auml;rische Ausr&uuml;stung bereitgestellt werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article238108421\/Krieg-gegen-Russland-Baerbock-draengt-auf-Lieferung-schwerer-Waffen-an-Ukraine.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ah ja, eine Verl&auml;ngerung und Intensivierung des Krieges in der Ukraine durch Waffenlieferungen ist ein Ausdruck von politischer &bdquo;Kreativit&auml;t und Pragmatismus&ldquo;. Das entspricht genau dem strategischen Kalk&uuml;l der USA, Russland und die EU in einen langandauernden Krieg hineinzuziehen, um einerseits Russland massiv zu schw&auml;chen und eine Wiederann&auml;herung der EU an Russland auf Jahrzehnte unm&ouml;glich zu machen. Hintergrund ist die Perspektive der USA, dass China der Hauptgegner bei der Sicherung der eigenen globalen Dominanz ist. Da passt es, wenn die EU und Russland erst einmal paralysiert sind und die europ&auml;ischen Staaten noch enger an die USA gebunden werden. So macht Baerbock genau den Job, f&uuml;r den sie das Amt der Au&szlig;enministerin bekommen hat. Man &uuml;bertreibt sicher nicht, wenn man die Gr&uuml;nen als &bdquo;F&uuml;nfte Kolonne&ldquo; Washingtons betrachtet.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Ex-Merkel-Berater warnt &ndash; Schwere Waffen &ldquo;Weg in den Dritten Weltkrieg&rdquo;<\/strong><br>\nDie Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine h&auml;lt Ex-General Erich Vad aktuell f&uuml;r nicht sinnvoll. Der ehemalige Berater von Angela Merkel sieht daf&uuml;r Raum f&uuml;r Verhandlungen. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Wir machen im Moment sehr viel Kriegsrhetorik &ndash; aus guter gesinnungsethischer Absicht&rdquo; sagte Vad. &ldquo;Aber der Weg in die H&ouml;lle ist bekanntlich immer mit guten Vors&auml;tzen gepflastert. Wir m&uuml;ssen den laufenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine vom Ende her denken.<br>\nWenn wir den Dritten Weltkrieg nicht wollen, m&uuml;ssen wir fr&uuml;her oder sp&auml;ter aus dieser milit&auml;rischen Eskalationslogik raus und Verhandlungen aufnehmen.<br>\nVad warnte davor, dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin das Menschsein abzusprechen und ihn zum krankhaften Despoten abzustempeln, mit dem man nicht mehr reden k&ouml;nne. So v&ouml;lkerrechtswidrig und furchtbar der Ukraine-Krieg sei, er stehe doch in einer Kette vergleichbarer Kriege j&uuml;ngeren Datums.<br>\nIrak, Syrien, Libyen, Afghanistan &ndash; so neu ist das alles nicht.<br>\nAuch die viel zu vielen toten Zivilisten und die Massaker, die sich jetzt im Ukraine-Krieg ereigneten, seien leider nicht au&szlig;ergew&ouml;hnlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/waffenlieferung-merkel-berater-ukraine-krieg-russland-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>S&auml;uberungsideologe des Tages: Alexander Graf Lambsdorff<\/strong><br>\nJetzt wird aufger&auml;umt: Die innenpolitische Feindmarkierung erfasst nicht mehr nur die, die den rauschhaften blau-gelben Ersatznationalismus nicht mitmachen, sondern verm&ouml;ge einer nachholenden Abrechnung nun auch die, die in der Bundesrepublik seit Jahrzehnten den Ruf &raquo;Frieden schaffen ohne Waffen&laquo; auf die Stra&szlig;e getragen haben.<br>\nIn der Wochenzeitung Die Zeit hat Alexander Graf Lambsdorff soeben eine S&auml;uberung vorgeschlagen: &raquo;Die Ostermarschierer sind die f&uuml;nfte Kolonne Wladimir Putins, politisch und milit&auml;risch.&laquo; Weil diese Leute n&auml;mlich, wenn sie &raquo;jetzt Abr&uuml;stung fordern und in Interviews vorschlagen, die Ukraine &rsaquo;gewaltfrei zu unterst&uuml;tzen&lsaquo;&laquo;, den &raquo;Verteidigern Kiews und Charkiws ins Gesicht&laquo; spucken. Die Parolen der Ostermarschbewegung seien &raquo;realit&auml;tsfern und gef&auml;hrlich&laquo;. Schon hart vom FDP-Mann. Noch ist Deutschland nicht offiziell Kriegspartei, und doch geht sie schon los, die Jagd auf Vaterlandsverr&auml;ter, Maulw&uuml;rfe, Agenten, Abweichler und Saboteure.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/424596.s%C3%A4uberungsideologe-des-tages-alexander-graf-lambsdorff.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die globale Geschichte der Reaktion der NATO<\/strong><br>\nEigene &Uuml;bersetzung (&hellip;)<br>\nSeit ihrer Gr&uuml;ndung war die NATO ein aggressiver Milit&auml;rapparat zur Koordinierung der polizeilichen, milit&auml;rischen und nachrichtendienstlichen Einrichtungen der zehn westeurop&auml;ischen Gr&uuml;ndungsmitglieder (sowie der USA und Kanadas) unter amerikanischem Kommando. Die seit 30 Jahren andauernde Expansion der NATO ist mit ihrem urspr&uuml;nglichen Zweck als imperialistische Waffe gegen die Arbeiterklasse verbunden. [&hellip;]<br>\nDie NATO wurde erweitert, weil die kapitalistischen M&auml;rkte expandierten. Die Niederlage des Sozialismus in Osteuropa, die Zerschlagung der Sowjetunion und die Versteigerung von ehemals verstaatlichtem &ouml;ffentlichen Eigentum und Industrien war nur mit einer Durchsetzungsorganisation m&ouml;glich.<br>\nSo wie die USA als Zentrum des Finanzkapitals durch den gr&ouml;&szlig;ten repressiven Staatsapparat, die gr&ouml;&szlig;te interne Polizei und das gr&ouml;&szlig;te Gef&auml;ngnissystem der Welt zusammengehalten werden.<br>\nDas Gr&uuml;ndungsprinzip der NATO war es, eine starke milit&auml;rische, politische und wirtschaftliche Pr&auml;senz der USA in Europa zu gew&auml;hrleisten. Es gab keinen Plan, die milit&auml;rische Besatzung Europas durch die USA zu beenden. Ihr erkl&auml;rtes Ziel war von Anfang an ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis gegen die Sowjetunion. [&hellip;]<br>\nHeute befinden sich 100.000 US-Soldaten in Europa. Sie sind 1\/35 der 3,5 Millionen Mann starken NATO-Streitkr&auml;fte, die sich auf 30 Mitglieder verteilen, mit weiteren 2 Millionen Reservisten und paramilit&auml;rischen Kr&auml;ften. Aber die US-Offiziere haben immer noch das Kommando &uuml;ber dieses B&uuml;ndnis &ndash; die gr&ouml;&szlig;te Streitmacht der Welt unter einem einzigen Kommando. [&hellip;]<br>\nDer Sieg der USA er&ouml;ffnet einen endlosen Krieg<br>\nAnstatt dass das Ende des Kalten Krieges die versprochene &Auml;ra des Friedens und der Stabilit&auml;t einl&auml;utete, er&ouml;ffnete der nun dominierende US-Imperialismus eine neue &Auml;ra des endlosen Krieges und der kolonialen R&uuml;ckeroberung. Die Ziele lagen in Osteuropa und dem zusammengebrochenen Russland sowie im energiereichen S&uuml;dwestasien und Nordafrika. [&hellip;]<br>\nDie USA sollen die einzige und exklusive Supermacht auf dem Planeten sein. Sie sollen ihre Macht nicht nur in Europa, Asien, dem Nahen Osten und Lateinamerika aus&uuml;ben, sondern auch auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.workers.org\/2022\/04\/63075\/%20\">Workers World<\/a>\n<p>dazu: <strong>Anmerkungen zum Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nDie US-amerikanische Friedensbewegung best&auml;tigt Scholz&rsquo; Anliegen auf ihre Weise. Bruce K. Gagnon, Koordinator eines &bdquo;Global Networks&ldquo; gegen Waffen und Atomkraft im Weltraum, aus Brunswick in Maine schrieb dieser Tage: &bdquo;Die NATO befindet sich de facto im Krieg mit Russland und benutzt die Ukraine als Werkzeug daf&uuml;r.&ldquo; Und weiter: &bdquo;Alles, was die NATO betrifft, ist Heuchelei. Sie erkl&auml;ren sich zur &sbquo;Friedensallianz&lsquo;, aber ihre Geschichte ist nichts als Krieg. Jugoslawien, Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien und nun die Ukraine, sie alle offenbaren, dass die NATO in der Tat die Piraten-Macht ist, um die Globalisierung der Gro&szlig;konzerne umzusetzen. Job der NATO ist es, die Unterordnung unter die Forderungen der westlichen Gro&szlig;firmen zu erzwingen. [&hellip;]<br>\nAngesichts der aufgeheizten antirussischen Stimmungen in Deutschland ist die Kenntnisnahme der ganz anderen Perspektive der amerikanischen Friedensbewegung jedoch hilfreich. Der NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg erkl&auml;rte aus Anlass eines weiteren Treffens der Au&szlig;enminister der NATO-Staaten (auch am 6. April), der Krieg in der Ukraine werde noch &bdquo;viele Monate oder sogar Jahre&ldquo; dauern. Was scheinbar wie Besorgtheit klingt, ist in der Tat das Konzept, dass die USA und die NATO verfolgen: Russland zerst&ouml;rt seine milit&auml;rischen und wirtschaftlichen Ressourcen in diesem selbstverschuldeten Krieg in der Ukraine, egal, ob es ihn am Ende &bdquo;gewinnt&ldquo; oder nicht. Der Westen seinerseits ist fest entschlossen, bis zum letzten Ukrainer gegen die Russen zu k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2022\/04\/anmerkungen-zum-ukraine-krieg-61183.html%20\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>NATO soll die Welt nicht wie Europa in Unruhe bringen<\/strong><br>\nNeulich erkl&auml;rte NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg &ouml;ffentlich, dass die neue NATO-Strategie &bdquo;zum ersten Mal den Einfluss Chinas ber&uuml;cksichtigen&ldquo; werde und dass &bdquo;Chinas Weigerung, Russland zu verurteilen, eine ernsthafte Herausforderung darstellt&ldquo;.<br>\nAls transatlantischer Milit&auml;rblock, der aus der Zeit des Kalten Krieges stammt, h&auml;lt die NATO immer noch an einer altmodischen Denkweise der Blockkonfrontation und der Werteb&uuml;ndnisse fest, was dem aktuellen Trend der Zeit zuwiderl&auml;uft. Die wiederholten bewaffneten Interventionen der NATO im Ausland haben zu Kriegen und Konflikten gef&uuml;hrt, die schwere humanit&auml;re Krisen verursachen und gegen den Grundsatz der Achtung der nationalen Unabh&auml;ngigkeit und Souver&auml;nit&auml;t versto&szlig;en, der auf der Charta der Vereinten Nationen beruht. Und nicht nur das: Mit der NATO als Instrument haben die USA die Sicherheitsdominanz in Europa fest im Griff.<br>\nIm russisch-ukrainischen Konflikt hat die NATO eine sch&auml;ndliche Rolle gespielt, indem sie &Ouml;l ins Feuer goss. Stoltenbergs &Auml;u&szlig;erung zeigt, dass die NATO bestrebt ist, weitere geopolitische Vorteile im asiatisch-pazifischen Raum zu erlangen und China zu unterdr&uuml;cken. Dieser veraltete Milit&auml;rblock hat Europa bereits in den Ruin getrieben. Es soll nicht versuchen, nun auch Asien und die Welt in Unruhe zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20220412\/749074.html\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Streiks in Griechenland: Medien, Flug- und Bahnverkehr<\/strong><br>\nErst die Medien, dann Flug-, Bahn- und F&auml;hrverkehr: In Griechenland wird gegen die Sparpolitik der Regierung gestreikt. Bis Donnerstag soll der Streik der Gewerkschaften andauern.<br>\nMit einem umfassenden Streik gegen die Sparpolitik der Regierung wollen die griechischen Gewerkschaften den Flug-, Bahn- und F&auml;hrverkehr an diesem Donnerstag lahmlegen. Die Journalisten traten bereits am Mittwoch (6. April, M.W.)  aus Protest gegen Gehaltsk&uuml;rzungen und den Abbau des Sozialsystems in einen eint&auml;gigen Streik.<br>\nDie Gewerkschaft der Fluglotsen teilte am Mittwoch mit, der griechische Luftraum werde am Donnerstag ganzt&auml;gig geschlossen bleiben (von 23.00 Uhr MEZ am Mittwoch bis 23.00 Uhr MEZ am Donnerstag). S&auml;mtliche Fl&uuml;ge fielen deshalb am Donnerstag aus. Auch einige Fl&uuml;ge am Mittwochabend m&uuml;ssten verschoben werden, teilten Fluggesellschaften in Athen mit. Passagiere von und nach Griechenland wurden aufgerufen, umgehend ihre Fluggesellschaft zu kontaktieren.<br>\nDie beiden gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaften des privaten und staatlichen Bereichs hatten f&uuml;r Donnerstag zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Bestreikt werden auch die Bahnen, F&auml;hren, &Auml;mter und zahlreiche Schulen sowie die Metro in Athen.<br>\nIn den Medien begann der Streik bereits am Mittwoch. Die gr&ouml;&szlig;te Journalistengewerkschaft ESIEA teilte mit, bis Donnerstagmorgen um 06.00 Uhr Ortszeit werde es keine Nachrichten im Radio und Fernsehen geben. Das Fernsehen sendete Filme, Wiederholungen von Nachrichtenmagazinen sowie Kindersendungen; im Radio gab es nur Musik. Wegen des Streiks wird es am Donnerstag keine Zeitungen geben. (dpa)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/themenwelten\/reise-urlaub\/Streiks-Streiks-in-Griechenland-Medien-Flug-und-Bahnverkehr-id32143332.html\">Augsburger Allgemeine<\/a>\n<p>dazu: <strong>Asow-Soldat w&auml;hrend der Rede von Zelenskyy l&ouml;st Emp&ouml;rung im griechischen Parlament und in der Gesellschaft aus<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie Anwesenheit eines neonazistischen Asow-Soldaten w&auml;hrend der Rede des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Zelenskyy vor dem griechischen Parlament hat heftige Reaktionen ausgel&ouml;st. Scharfe Kritik kam nicht nur von allen Oppositionsparteien, sondern auch vom ehemaligen Premierminister der Neuen Demokratie, Antonis Samaras.<br>\nNach der Rede von Zelenskyy erschien ein ukrainischer Mann auf dem Bildschirm der Telefonkonferenz und erkl&auml;rte, er k&auml;mpfe bei den rechtsextremen Asow-Bataillonen. Der Mann gab sich als Michael aus, ein ethnischer Grieche, der in Mariupol k&auml;mpft.<br>\n&ldquo;Mein Gro&szlig;vater k&auml;mpfte im Zweiten Weltkrieg gegen die Nazis. Er wurde dreimal verwundet. Ich bin in Mariupol geboren und habe an der Verteidigung der Stadt gegen die russischen Nazis teilgenommen. Ich werde nicht &uuml;ber die Schwierigkeiten sprechen, die wir bei der Verteidigung haben, da ich &uuml;ber das Asow-Bataillon an der ukrainischen Verteidigung teilnehme. Das ist meine Schuld gegen&uuml;ber meiner Stadt, meine Schuld als Mensch und ich muss &uuml;ber die katastrophalen Bedingungen sprechen, in denen sich das griechische Mariupol befindet&rdquo;, sagte er vor dem griechischen Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.keeptalkinggreece.com\/2022\/04\/07\/azov-fighter-zelenskyy-greece-outrage\/\">Keep talking Greece<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Stellungnahme der Russischen Botschaft in Deutschland<\/strong><br>\nWir sind zutiefst emp&ouml;rt &uuml;ber die am 7. April 2022 erfolgte ungeheuerliche Sch&auml;ndung des Ehrenmals f&uuml;r die sowjetischen Befreier im Treptower Park.<br>\nAuf Teile des Architekturensembles, einschlie&szlig;lich des weltbekannten Soldatendenkmals, sind russophobe Beschimpfungen geschmiert worden, die auch zur T&ouml;tung &bdquo;aller Russen&ldquo; aufrufen. Diese frevelhafte Aktion betrachten wir als eine zynische Missachtung des Gedenkens an die Soldaten, die f&uuml;r die Befreiung der Welt und Europas vom Nationalsozialismus ihr Leben hingaben.<br>\nDeutsche Strafverfolgungsbeh&ouml;rden wurden umgehend informiert. An das Ausw&auml;rtige Amt ist eine Protestnote ergangen, in der wir fordern, die Sch&auml;ndungsfolgen zu beseitigen, die Umst&auml;nde des Vorfalls zu ermitteln, T&auml;ter zur Rechenschaft zu ziehen und im Sinne des russisch-deutschen Kriegsgr&auml;berabkommens vom 16. Dezember 1992 ersch&ouml;pfende Ma&szlig;nahmen zur Verhinderung derartiger Vorf&auml;lle zu ergreifen.<br>\nErneut weisen wir darauf hin, dass jeder tolerante Umgang mit Bekundungen von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, mit Versuchen, in Deutschland russophobe Stimmungen zu entfachen und russischsprachige B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu diskriminieren, nicht hinnehmbar ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/russische-botschaft.ru\/de\/2022\/04\/08\/stellungnahme-der-russischen-botschaft-in-deutschland-4\/%20\">Russische Botschaft<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sonderausgabe Mach&acute;s klar! 52-2022: Putins Angriff auf den Frieden<\/strong><br>\nPolitik &ndash; Einfach erkl&auml;rt<br>\nDie aktuelle Ausgabe der Unterrichtsreihe &bdquo;Mach&acute;s klar! &ndash; Politik einfach erkl&auml;rt&ldquo; soll Lehrkr&auml;fte in der Auseinandersetzung mit dem Thema &bdquo;Krieg in der Ukraine&ldquo; unterst&uuml;tzen.<br>\nDie Handreichung erl&auml;utert Gr&uuml;nde und Ursachen von Kriegen und unterscheidet verschiedene Kriegsformen. Die Geschichte des Konfliktes zwischen der Ukraine und Russland l&auml;sst sich in Grundz&uuml;gen anhand eines L&uuml;ckentextes nachvollziehen. Dabei ist dem Streit um die Halbinsel Krim seit deren Annexion durch Russland im Jahr 2014 ein eigener Kurztext gewidmet. Eine Zuordnungsaufgabe regt dazu an, &uuml;ber die Folgen des Krieges in humanit&auml;rer, politischer, wirtschaftlicher und &ouml;kologischer Sicht zu diskutieren. Schlie&szlig;lich werden die m&ouml;glichen Auswirkungen f&uuml;r Russland und f&uuml;r die Welt anhand von Schaubildern aufgezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lpb-bw.de\/index.php?id=995&amp;backPID=3127&amp;tt_products[product]=3610%20\">Landeszentrale f&uuml;r politische Bildung Baden-W&uuml;rttemberg<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Unfassbar. Die Gr&uuml;ne Frau Theresa Schopper ist in Baden-W&uuml;rttemberg Ministerin f&uuml;r Kultur, Jugend und Sport und damit auch verantwortlich f&uuml;r die Lehrpl&auml;ne. <a href=\"https:\/\/www.lpb-bw.de\/fileadmin\/lpb_hauptportal\/pdf\/machs_klar\/2022\/mk52\/krieg_ukraine.pdf\">Hier der Link zur Brosch&uuml;re<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>D&uuml;sseldorf vergibt keine &bdquo;Z&ldquo;-Kennzeichen mehr<\/strong><br>\nDie Stadt D&uuml;sseldorf hat angesichts des Kriegs in der Ukraine entschieden, keine &bdquo;Z&ldquo;-KfZ-Kennzeichen mehr auszugeben. Das erkl&auml;rte eine Sprecherin am Dienstag auf Anfrage unserer Redaktion. Das &bdquo;Z&ldquo; gilt inzwischen als ein Symbol des russischen Angriffskriegs und wird als Zeichen der Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Wladimir Putin gewertet.<br>\nIn D&uuml;sseldorf war zwar nach den Angaben der Stadtverwaltung zwar keine deutliche Zunahme von Anfragen nach solchen Kennzeichen verzeichnet worden, erkl&auml;rte die Stadt. &bdquo;Die Landeshauptstadt D&uuml;sseldorf verhindert durch die Sperrung eine m&ouml;gliche symbolische Unterst&uuml;tzung der Ukraine-Invasion &uuml;ber das amtliche Kennzeichen im Stra&szlig;enbild&ldquo;, erkl&auml;rte der zust&auml;ndige Beigeordnete Michael Rauterkus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/duesseldorf\/duesseldorf-vergibt-keine-z-kennzeichen-mehr-wegen-russland-krieg_aid-68022641%20\">RP online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung: Dazu:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82514\">Die NachDenkSeiten verbannen den Buchstaben &bdquo;Z&ldquo; aus den Texten<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gewinner der Kriegswirtschaft<\/strong><br>\nCouponschneider freuen sich auf einen warmen Geldregen von 37 Milliarden Euro<br>\nWir werden dadurch &auml;rmer werden&ldquo;, verk&uuml;ndete j&uuml;ngst Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne). Das trifft nach den jetzt vorliegenden Tarifabschl&uuml;ssen f&uuml;r viele Lohnabh&auml;ngige zu. Praktisch alle Daten aus den Bereichen Druckindustrie, Medien, Versicherungen oder den &ouml;ffentlichen Banken bedeuten einen kr&auml;ftigen Reallohnverlust. Mit Verweis auf den Krieg, in dem Deutschland zunehmend offen Partei ist, werden die G&uuml;rtel der Arbeitenden und in Perspektive damit auch der Rentner enger geschnallt. Mit Blick auf den immer mehr mit olivgr&uuml;ner Tinte geschriebenen Bundeshaushalt wird das auch f&uuml;r alle zutreffen, die ihren Lebensunterhalt zumindest zum Teil aus &ouml;ffentlichen Kassen bestreiten m&uuml;ssen &ndash; ob Studierende oder Arbeitslose.<br>\nWer aber Aktien besitzt, braucht vorerst nicht sorgenvoll in die Zukunft zu blicken. Klickt er sich in den &bdquo;DAX-Dividendenkalender&ldquo; ein, hei&szlig;t es dort: &bdquo;In den letzten Jahren waren die Dividendenzahlungen der DAX-Unternehmen konstant hoch. F&uuml;r die DAX-Dividenden 2022 wird erwartet, dass ca. 37 Milliarden Euro der Gewinne aus dem Gesch&auml;ftsjahr 2021 ausgesch&uuml;ttet werden. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von ca. 14 Prozent. Die durchschnittliche DAX-Dividendenrendite wird damit bei etwa 3 Prozent liegen. Pr&uuml;fen Sie die historischen DAX-Dividendensummen der letzten 10 Jahre. Bei so hohen Aussch&uuml;ttungen ist es f&uuml;r Aktion&auml;re von Interesse, wann die Dividenden ausgezahlt werden.&ldquo;<br>\nFast alle aus den Branchen, in denen jetzt Magerkost f&uuml;r die Besch&auml;ftigten verordnet wird, sind dabei: Allianz und BASF, M&uuml;nchener R&uuml;ck und Porsche, RWE, Volkswagen, Vonovia und Sartorius. Nur in wenigen F&auml;llen &ndash; wie bei Airbus, Conti oder HelloFresh &ndash; vermehrt sich das Geld der Anteilseigner nicht ohne ihr Zutun. Sie werden vermutlich von ihren Beratern den Hinweis bekommen, ihre Verm&ouml;genstitel dorthin umzuschichten, wo k&uuml;nftig kr&auml;ftigere Gewinne zu erwarten sind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/gewinner-der-kriegswirtschaft-168020\/\">Unsere Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der erste Branchenmindestlohn soll der erste sein, der von den Arbeitgebern beerdigt wird. Die Arbeitgeber der Baubranche haben die Lohnuntergrenze gekippt<\/strong><br>\nNeben dem gesetzlichen Mindestlohn gibt es etliche Branchenmindestl&ouml;hne. Ein Branchenmindestlohn wird von Gewerkschaften und Arbeitgebern in einem Tarifvertrag ausgehandelt und von der Politik f&uuml;r allgemein verbindlich erkl&auml;rt. Das Ergebnis der Tarifverhandlungen (also der entsprechende Tarifvertrag) kann durch das Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales gemeinsam mit einem Ausschuss aus Gewerkschafts- und Arbeitgebervertretern f&uuml;r allgemeinverbindlich erkl&auml;rt werden, wenn dies die Tarifvertragsparteien (also Gewerkschaften und Arbeitgeber) gemeinsam beantragt haben. Durch diese so genannte Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung gilt der Tarifvertrag mit dem Branchenmindestlohn nicht nur in Unternehmen, die Mitglieder des Arbeitgeberverbandes sind, der den Tarifvertrag abgeschlossen hat. Ein allgemeinverbindlicher Branchenmindestlohn gilt f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten in der entsprechenden Branche &ndash; ganz gleich, ob ihr Arbeitgeber einen Tarifvertrag abgeschlossen hat und tarifgebunden ist. [&hellip;]<br>\nDer Branchenmindestlohn I hatte bis Ende des vergangenen Jahres bei 12,85 Euro gelegen, der Branchenmindestlohn II f&uuml;r fachliche T&auml;tigkeiten im Westen bei 15,70 Euro. Der diese Lohnuntergrenze Regelende Tarifvertrag ist zum 31.12.2021 ausgelaufen. [&hellip;]<br>\nAuf alle F&auml;lle wird hier von der Arbeitgeberseite ein fatales Signal ausgesendet &ndash; nicht nur vor dem Hintergrund der zahlreichen Klagelieder aus der Branche &uuml;ber fehlende Fach- und Arbeitskr&auml;fte. Man schaue sich nur einmal die H&ouml;he der (bisherigen) Baumindestl&ouml;hne an: 12,85 Euro f&uuml;r Werker und 15,70 Euro f&uuml;r Fachwerker (nur im Westen, 15,55 Euro in Berlin und in Ostdeutschland gar kein Mindestlohn f&uuml;r die Facharbeiter) &ndash; das sind doch wahrlich keine Reicht&uuml;mer f&uuml;r die harte und schwere Arbeit auf den Baustellen. Eigentlich m&uuml;ssten wir &uuml;ber andere Betr&auml;ge sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/04\/12\/baumindestlohn\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bund vergibt Auftr&auml;ge an Impfstoff-Hersteller<\/strong><br>\nCovid-19 ist nach Einsch&auml;tzung von Fachleuten nicht die letzte Pandemie, mit der die Menschheit k&uuml;nftig zu k&auml;mpfen hat. Die Bundesregierung will darauf besser vorbereitet sein &ndash; und hat deshalb Vorsorgevertr&auml;ge mit Impfstoffherstellern abgeschlossen. Sie sollen sicherstellen, dass im Fall des Falles Vakzine in gro&szlig;en Mengen schnell zur Verf&uuml;gung stehen. Die Firmen Biontech, Curevac und Wacker Chemie haben gerade entsprechende Bereitschaftsauftr&auml;ge erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/biontech-und-curevac-sollen-impfstoff-in-naechster-pandemie-liefern-17951860.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Jeweils mindestens 80 Millionen sog. mRNA-basierte Impfstoffdosen pro Jahr sollen die Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche liefern, lautet die Kernaussage dieses FAZ-Artikels. F&uuml;r diese Pharmakonzerne, die in Deutschland noch nie einen regul&auml;r zugelassenen Impfstoff auf Basis der mRNA-Technologie herstellen konnten, hat sich u.a. der Einsatz von Pharmalobbyisten im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit gelohnt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>KBV: Neue Corona-Schutzma&szlig;nahmen m&uuml;ssen gut begr&uuml;ndet sein<\/strong><br>\nEin Sachverst&auml;ndigenausschuss soll Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen wie die Maskenpflicht oder Ausgangsbeschr&auml;nkungen auf deren Wirkung hin &uuml;berpr&uuml;fen. Die KBV h&auml;lt den Faktencheck f&uuml;r n&ouml;tig &ndash; auch, um d&uuml;steren Prognosen zu begegnen.<br>\nMehr Transparenz in der Pandemiebek&auml;mpfung hat die Kassen&auml;rztliche Bundesvereinigung (KBV) angemahnt.<br>\nDamit die Bundesb&uuml;rger, die von Bund und L&auml;ndern verh&auml;ngten Corona-Schutzma&szlig;nahmen akzeptierten, m&uuml;ssten sie wissen, was diese &bdquo;bringen, wie sie wirken und warum sie angewendet werden m&uuml;ssen&ldquo;, sagte KBV-Vorstandschef Dr. Andreas Gassen am Dienstag. Er sehe daher gespannt den Arbeiten des von Bundesregierung und Bundestag eingesetzten Sachverst&auml;ndigenausschusses entgegen.<br>\nAufgabe des 18-k&ouml;pfigen Gremiums ist es, auf Grundlage epidemiologischer und medizinischer Erkenntnisse die Wirksamkeit von Corona-Ma&szlig;nahmen wie etwa Maskenpflicht, Ausgangsbeschr&auml;nkungen oder Schulschlie&szlig;ungen zu &uuml;berpr&uuml;fen. Der Ausschuss geht auf einen Passus im Infektionsschutzgesetz (IfSG) zur&uuml;ck.<br>\nDemnach hat das Bundesgesundheitsministerium eine externe Evaluation zu den Auswirkungen der Schutzma&szlig;nahmen zu beauftragen. Bis sp&auml;testens Ende Juni soll der Ausschuss der Regierung seinen Bericht vorlegen &ndash; anschlie&szlig;end soll sich der Bundestag damit befassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/KBV-Neue-Corona-Schutzmassnahmen-muessen-gut-begruendet-sein-428299.html\">&Auml;rzteZeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Finanzkampf um Deutschlands Arztpraxen<\/strong><br>\nDroht Deutschlands Arztpraxen Gefahr durch Private Equity? Eine aktuelle Recherche zeigt: Der Ausverkauf der Praxen an Investoren ist bereits weiter fortgeschritten als viele ahnen. Der Virchowbund analysiert die Lage und macht Vorschl&auml;ge, wie die Qualit&auml;t der Versorgung aufrechterhalten werden kann.<br>\nHunderte Praxen in Deutschland sind bereits im Eigentum von sogenannten Private-Equity-Gesellschaften. Tendenz: Steigend. Das hat eine aktuelle Recherche des NDR und der ARD ergeben. Genaue Zahlen konnten die Investigativredaktion nicht ermitteln.<br>\nUnter &bdquo;Private Equity&ldquo; versteht man private, nicht b&ouml;rsennotierte Kapitalgeber. &Auml;rztliche Verb&auml;nde wie der Virchowbund, die KBV, die Kassen&auml;rztlichen Vereinigungen und viele andere sehen es seit langem kritisch, dass Private Equity sich immer weiter im Gesundheitswesen ausbreitet.<br>\nEine Studie des IGES Instituts aus dem Jahr 2020 kommt beispielsweise zu dem Ergebnis, dass investorengef&uuml;hrte Praxisketten &bdquo;vermehrt betriebswirtschaftlich attraktivere Leistungen erbringen, w&auml;hrend sie weniger attraktive Leistungen vernachl&auml;ssigen.&ldquo; Besonders gef&auml;hrlich f&uuml;r die Versorgung wird es dort, wo solche Ketten eine beherrschende Marktmacht aufbauen. In einzelnen St&auml;dten ist das nach ARD\/NRD-Recherchen schon geschehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.coliquio.de\/wissen\/praxismanagement-100\/finanzkampf-um-deutschlands-arztpraxen-100\">coliquio<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Australien ist bereit, mehr Raketen auf China zu richten<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAustralien beschleunigt seine Programme zur Beschaffung von Raketen und zur Entwicklung von Hyperschallraketen, da sich China seinen K&uuml;sten n&auml;hert [&hellip;]<br>\nAustralien hat angek&uuml;ndigt, dass es sein Raketenbeschaffungsprogramm aufgrund der wahrgenommenen Bedrohung durch China Jahre fr&uuml;her als geplant beschleunigen will. Nach einer Erkl&auml;rung des australischen Verteidigungsministers Peter Dutton vom Dienstag (5. April) wird das beschleunigte Programm 2,6 Milliarden US-Dollar kosten und die Abschreckungsf&auml;higkeit Australiens erh&ouml;hen.<br>\nDer &uuml;berarbeitete Zeitplan sieht vor, dass Australiens F\/A-18F Super Hornet-Jets bis 2024, also drei Jahre fr&uuml;her als geplant, mit verbesserten US-Raketen ausger&uuml;stet werden. Bei den Raketen handelt es sich wahrscheinlich um die AGM-158B JASSM-ER, einen getarnten Marschflugk&ouml;rper mit einer Reichweite von 900 Kilometern. [&hellip;]<br>\nDie Ank&uuml;ndigungen markieren auch eine gewisse Kehrtwende in der Politik Canberras, das w&auml;hrend der vorangegangenen Regierung Donald Trumps im Jahr 2019 unter Druck geriet, bodengest&uuml;tzte US-Raketen im nordaustralischen Darwin zu stationieren, was damals abgelehnt wurde. [&hellip;]<br>\nLetzten Monat gaben die Salomonen bekannt, dass sie Elemente eines vorgeschlagenen Sicherheitsabkommens mit China &ldquo;paraphiert&rdquo; haben, das zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt unterzeichnet werden soll und China m&ouml;glicherweise vor&uuml;bergehende Stationierungsrechte f&uuml;r seine Marineschiffe und eine chinesische Polizeipr&auml;senz einr&auml;umen w&uuml;rde. Das Abkommen wird derzeit noch &uuml;berarbeitet und muss noch von den Au&szlig;enministern beider L&auml;nder unterzeichnet werden. [&hellip;]<br>\nEine chinesische Marinepr&auml;senz auf den Salomonen k&ouml;nnte Australien und Neuseeland von wichtigen Seeverbindungen zu den USA abschneiden und beide L&auml;nder dazu zwingen, sich auf ihre eigenen Verteidigungskapazit&auml;ten zu verlassen. Die strategische Lage der Salomonen machte sie im Zweiten Weltkrieg zu einem wichtigen Schlachtfeld.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/04\/australia-poised-to-point-more-missiles-at-china\/?mc_cid=0e05f4fdef&amp;mc_eid=f072d9574c\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Pakistans Premierminister nach Misstrauensvotum vom Parlament abgesetzt<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie pakistanischen Abgeordneten haben am Samstag gegen Premierminister Imran Khan gestimmt und ihn in einem Misstrauensvotum aus dem Amt entfernt. Das Parlament muss nun seinen Nachfolger und damit eine neue Regierung w&auml;hlen. [&hellip;]<br>\nDer Abstimmung vorausgegangen waren Anschuldigungen gegen Khan im Zusammenhang mit seiner wirtschaftlichen und politischen Misswirtschaft, w&auml;hrend die Gegner ihm vorwarfen, er habe die Wirtschaft nicht ordnungsgem&auml;&szlig; verwaltet und die Korruption nicht bek&auml;mpft. [&hellip;]<br>\nDer von den USA unterst&uuml;tzte sanfte Staatsstreich gegen den pakistanischen Premierminister Imran Khan ist gelungen. Washington half bei der Organisation einer Kampagne, mit der Abgeordnete der Opposition unter Druck gesetzt wurden, Khan durch ein Misstrauensvotum zu st&uuml;rzen. [&hellip;]<br>\nAm Freitag wies der Premierminister das Misstrauensvotum als Teil einer &ldquo;Verschw&ouml;rung von au&szlig;en&rdquo; zur&uuml;ck, um ihn aus der Regierung zu dr&auml;ngen, und versicherte, dass er niemals eine &ldquo;ausl&auml;ndische Einmischung&rdquo; in die inneren Angelegenheiten Pakistans dulden werde.<br>\nDieser Artikel eines pakistanischen Wissenschaftlers erkl&auml;rt, warum die USA den sanften Staatsstreich gegen Premierminister Imran Khan unterst&uuml;tzt haben: Er stand China sehr nahe, verbesserte die Beziehungen zu Russland und dem Iran erheblich, distanzierte sich von Saudi-Arabien und unterst&uuml;tzte Pal&auml;stina nachdr&uuml;cklich (<a href=\"https:\/\/t.co\/wdIqWDlqss\">t.co\/wdIqWDlqss<\/a>)<br>\nIn diesem Zusammenhang hat Khan immer wieder angeprangert, dass er das Ziel einer &ldquo;von den USA organisierten Verschw&ouml;rung&rdquo; sei. Dies sei auf seine unabh&auml;ngige Au&szlig;enpolitik, seine fehlende Abh&auml;ngigkeit und seine Ablehnung der Einrichtung ausl&auml;ndischer St&uuml;tzpunkte auf pakistanischem Territorium zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, die er als &ldquo;gr&ouml;&szlig;tes Verbrechen der Geschichte&rdquo; bezeichnete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/Pakistans-PM-Ousted-by-Parliament-After-No-Confidence-Vote-20220410-0005.html\">Telesur<\/a>\n<p>dazu: <strong>Regierungskrise in Pakistan: Wie wurde Imran Khan im Westen auf einmal zum B&ouml;sewicht?<\/strong><br>\nUnter der Khan-Regierung hat Pakistan in letzter Zeit versucht, sich f&uuml;r eine multipolare Welt einzusetzen, frei von der Hegemonie der USA. Das Land ist der bev&ouml;lkerungsreichste muslimische Staat und eine nuklear bewaffnete Nation, die ihre historische Rivalit&auml;t mit Indien aufrechterh&auml;lt. Inmitten des Ukraine-Krieges warten nun turbulente Zeiten auf das Land. Aber warum?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.live\/der-nahe-osten\/135366-regierungskrise-im-pakistan-wie-wurde\/\">RT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Myanmars Junta brennt innerhalb eines Monats mehr als 700 H&auml;user von Zivilisten nieder<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEtwa 750 H&auml;user in 13 D&ouml;rfern wurden seit dem 5. M&auml;rz von den Streitkr&auml;ften der Junta Myanmars in der Gemeinde Khin-U in der Region Sagaing niedergebrannt.<br>\nDie Gemeinde ist seit fast einem Jahr eine Hochburg des Widerstands.<br>\nEin Sprecher der Khin-U Guerillatruppe sagte, dass die Regimekr&auml;fte die D&ouml;rfer mit Artillerie angriffen und H&auml;user niederbrannten.<br>\nData for Myanmar, eine unabh&auml;ngige &Uuml;berwachungsgruppe, berichtet, dass seit letztem Jahr in der Region Sagaing 4.954 H&auml;user niedergebrannt wurden. In Khin-U wurden im vergangenen Monat 408 H&auml;user niedergebrannt. Anfang April gab es eine steigende Zahl von Brandanschl&auml;gen. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Die Regimekr&auml;fte drohen den Dorfbewohnern, den Widerstand nicht zu unterst&uuml;tzen, indem sie ihre H&auml;user niederbrennen. Sie sagten, sie w&uuml;rden leiden, weil ihr Dorf den Widerstand unterst&uuml;tze. Aber die Dorfbewohner unterst&uuml;tzen uns, egal was passiert&rdquo;, sagte der Vertreter der Guerillatruppe. [&hellip;]<br>\nEtwa 7.000 Einwohner von Khin-U sind seit M&auml;rz obdachlos geworden, und &uuml;ber 30.000 Menschen wurden vertrieben. Nach Angaben der Widerstandsgruppe fehlt es ihnen an Nahrungsmitteln, Unterk&uuml;nften und Medikamenten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.irrawaddy.com\/news\/burma\/myanmar-junta-burns-13-villages-in-one-sagaing-region-township.html%20\">The Irrawaddy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Geschmuggelte Skizzen zeigen entsetzliche Bedingungen im ber&uuml;chtigten Insein-Gef&auml;ngnis in Myanmar<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nRadio Free Asia hat eine Reihe von Skizzen ver&ouml;ffentlicht, die von Insassen eines burmesischen Gef&auml;ngnisses in Yangon, der gr&ouml;&szlig;ten Stadt Myanmars, verfasst und von mutigen, freigelassenen H&auml;ftlingen aus dem Gef&auml;ngnis geschmuggelt wurden. Seit dem Staatsstreich im vergangenen Jahr wurden Tausende von meist politischen Gefangenen dorthin gebracht. Das Folgende von Radio Free Asia. [&hellip;]<br>\nDie Zeichnungen mit blauer Tinte geben einen Einblick in den Alltag der m&auml;nnlichen Gefangenen in den Schlafs&auml;len des Insein-Gef&auml;ngnisses (Spitzname &ldquo;Insane&rdquo;), wo sie f&uuml;r Wasser aus einem Trog anstehen, um sich zu waschen, sich unterhalten, einfache Spiele spielen, um sich die Zeit zu vertreiben, oder einfach nur in der unerbittlichen tropischen Hitze auf dem nackten Boden liegen&hellip; keine Ventilatoren und schon gar keine Klimaanlagen.<br>\nNeben diesen Skizzen haben auch acht k&uuml;rzlich entlassene H&auml;ftlinge der Nachrichtenagentur Reuters von dem rattenverseuchten Gef&auml;ngnis aus der Kolonialzeit in Yangon berichtet, einem Ort, an dem Bestechungsgelder &uuml;blich sind, H&auml;ftlinge f&uuml;r einen Schlafplatz auf dem Boden bezahlen und Infektionskrankheiten grassieren&hellip;.Acht k&uuml;rzlich freigelassene H&auml;ftlinge sprachen mit Reuters &uuml;ber die Bedingungen im Gef&auml;ngnis, best&auml;tigten die &uuml;berf&uuml;llten Unterk&uuml;nfte und sagten, die Zellen seien von Ratten befallen.&rdquo;<br>\nDie burmesische Milit&auml;rjunta, die am 1. Februar 2021 durch einen Staatsstreich die Macht von der gew&auml;hlten Regierung &uuml;bernommen hat, erlaubt keine Inspektionen der ber&uuml;chtigten Einrichtung und auch keine Fotos im Inneren des Gef&auml;ngnisses. [&hellip;]<br>\nSeit der Niederschlagung wurden &uuml;ber 10.000 birmanische B&uuml;rger verhaftet und mehr als 1.700 get&ouml;tet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thethaiger.com\/news\/regional\/myanmar\/smuggled-sketches-show-horrific-conditions-inside-notorious-insein-prison-in-myanmar\">The Thaiger<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Macron auf der Suche nach linken W&auml;hlern<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nIn dem Wissen, dass er einen Teil der Stimmen von (Jean-Luc M&eacute;lenchon&acute;s) La France insoumise zur&uuml;ckgewinnen muss, um seine Wiederwahl zu sichern, schickte der scheidende Pr&auml;sident Signale an die linke W&auml;hlerschaft, indem er sich ihrer Symbole bem&auml;chtigt, dabei aber versucht, sein Programm so wenig wie m&ouml;glich zu &auml;ndern. Eine riskante Position. [&hellip;]<br>\nNoch vor dem ersten Wahlgang hatte der Kandidat Emmanuel Macron eine sozialpolitische Botschaft an die W&auml;hler der Linken gerichtet, indem er den Vorschlag auf den Tisch legte, die Renten ab Juni an die Inflationsrate zu koppeln. Am Sonntagabend, als die Ergebnisse der ersten Runde bekannt wurden, sprachen die Anh&auml;nger des Staatschefs von der Notwendigkeit, den 22 % der W&auml;hler von Jean-Luc M&eacute;lenchon &ldquo;Zeichen zu setzen&rdquo;. Sie werden bei der Entscheidung im zweiten Wahlgang ein gro&szlig;es Gewicht haben, denn obwohl der Staatschef am Sonntag mit 27,8 % als Sieger hervorging, ist seine Wiederwahl alles andere als sicher. Die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen verf&uuml;gt potenziell &uuml;ber mehr automatische Stimmenreserven als Emmanuel Macron, da der Staatschef selbst davon ausgeht, dass es keine &ldquo;Front r&eacute;publicain&rdquo; gibt.<br>\nOperation Verf&uuml;hrung<br>\nDa es nicht m&ouml;glich ist, diese linken W&auml;hler durch eine programmatische 180&deg;-Wende mit den Argumenten abzuholen, ging es f&uuml;r die &bdquo;Macronie&ldquo; am Montag bei einer Reise in die Region Hauts-de-France, einem offensichtlich nicht zuf&auml;llig gew&auml;hlten Arbeiterland, darum, diese &ldquo;Zeichen&rdquo; zu vervielfachen. Die verwendeten Schl&uuml;sselw&ouml;rter: &ldquo;Jugend&rdquo;, &ldquo;sozial&rdquo;, &ldquo;&Ouml;kologie&rdquo;, &ldquo;Frauenrechte&rdquo;&hellip; Dazu kam noch ein Verweis auf ein linkes Totem in der Person von Jean Jaur&egrave;s. Doch der Hang dieser Verf&uuml;hrungsoperation ist steil. Trotz der zunehmenden Aufrufe, Emmanuel Macron zu w&auml;hlen, wissen die Wahlkampfstrategen des Staatschefs, dass das Beharren auf den bereits ergriffenen Ma&szlig;nahmen oder das Aussenden einiger neuer &ldquo;Zeichen&rdquo; nicht ausreichen wird, um die Z&ouml;gerlichsten davon zu &uuml;berzeugen, wie vor f&uuml;nf Jahren einen Wahlzettel f&uuml;r Emmanuel Macron in die Urne zu werfen, statt sich in eine Enthaltung zu fl&uuml;chten, die der rechtsextremen Kandidatin zugute k&auml;me. Daher der Schwenk, den der Kandidat am Montag formulierte, als er von einem &ldquo;Projekt, das bereichert werden muss&rdquo;, sprach. Er hat keine Zeit zu verlieren, um zu erl&auml;utern, wie dies geschehen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.liberation.fr\/politique\/elections\/face-aux-electeurs-de-gauche-macron-sur-une-pente-raide-20220411_MLCSNE5PJVDMBCPB46VBJJ2PHE\/%20\">La Lib&eacute;ration<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Es wird also wieder eine Stichwahl geben zwischen dem neoliberalen &bdquo;Pr&auml;sidenten der Reichen&ldquo; und der neofaschistischen Le Pen. Der Anteil der Stimmenthaltungen lag mit 26 % fast so hoch wie der des &bdquo;Gewinners&ldquo; Macron, was die Entfremdung der Franzosen vom politischen Establishment belegt. Um Le Pen bei der Stichwahl am 24. April zu schlagen, will Macron jetzt eine gro&szlig;e Bewegung der Einheit aufbauen. Und auch Le Pen gibt sich derzeit besonders volksnah. Trotz aller m&ouml;glichen Differenzen haben Macron und Le Pen eines gemeinsam: Sie sind Freunde des Kapitals und Feinde der Arbeiterklasse. Man erinnere sich an die Brutalit&auml;t, mit der Macron die Bereitschaftspolizei gegen die Gelbwesten vorgehen lie&szlig; (die NachDenkSeiten berichteten mehrmals dar&uuml;ber), mit derselben Brutalit&auml;t lie&szlig; er die Polizei gegen Demonstranten gegen die Corona-Auflagen vorgehen. Und sein Lieblingsprojekt, kurz vor Ausbruch der Pandemie, war eine gro&szlig;e &bdquo;Rentenreform&ldquo;, die Rentenk&uuml;rzungen f&uuml;r jeden Franzosen bedeutet h&auml;tte. Der Ausbruch der Pandemie hat die Rentenreform zeitweilig auf Eis gelegt (die NachDenkSeiten berichteten). Wenn Macron jetzt verk&uuml;ndet, er wolle die Renten an die Inflation anpassen, ist das pure Demagogie, wenn er wieder gew&auml;hlt wird, wird davon keine Rede mehr sein. <\/em><\/p>\n<p><em>Die Linke hat es wiederum vergeigt. M&eacute;lenchon und die Gewerkschaften haben sich im Krieg der Nato gegen Russland hinter Macron gestellt, was sie viele Stimmen gekostet haben d&uuml;rfte. Die Gr&uuml;nen, die PS und die KPF rufen jetzt zur Wahl von Macron auf. Der zweite Mann in M&eacute;lenchons LFI, erkl&auml;rte, die LFI werde eine Mitgliederabstimmung veranstalten, um den weiteren Kurs zu bestimmen. Eine Stimme f&uuml;r Le Pen stehe jedoch nicht zur Debatte, derweil M&eacute;lenchon selber seinen Anh&auml;nger in einer Rede zurief: &bdquo;Ihr d&uuml;rft Le Pen keine Stimme geben! Keine einzige Stimme f&uuml;r Le Pen!&ldquo; Es ist dasselbe Spiel wie beim letzten Mal: Um Le Pen zu verhindern ruft fast die gesamte Linke jetzt dazu auf, Macron zu w&auml;hlen. Es ist eine Wahl zwischen H&auml;ngen und Erschie&szlig;en. Die franz&ouml;sische Arbeiterklasse hat die Wahl verloren, das ist die Realit&auml;t. Und weder von Macron noch von Le Pen kann sie sich etwas erhoffen. Darin sind Macron und Le Pen sich einig.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Nachtr&auml;gliche Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Diese Anmerkung entspricht leider nicht dem Anspruch der NachDenkSeiten, differenziert zu analysieren und zu kommentieren. So kann man beim besten Willen nicht vom &bdquo;Krieg der NATO gegen Russland&ldquo; sprechen, wenn man den Krieg in der Ukraine meint. Und auch das Wort &bdquo;Arbeiterklasse&ldquo; ist ja nichts weiter als ein Schlagwort aus der Mottenkiste. &ndash; Tut uns leid, dass bei der Schlussredaktion der Hinweise des Tages diese Passagen &uuml;bersehen worden sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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