{"id":82941,"date":"2022-04-14T08:45:03","date_gmt":"2022-04-14T06:45:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941"},"modified":"2022-04-14T08:45:03","modified_gmt":"2022-04-14T06:45:03","slug":"hinweise-des-tages-4090","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h01\">Widerstand gegen Hochr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h02\">So spaltet man die EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h03\">Die Maske f&auml;llt: Worum es bei der Ausladung des Bundespr&auml;sidenten wirklich geht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h04\">Eine Ministerin weg, zwei am Pranger: Scholz&rsquo; Kabinett droht ihm um die Ohren zu fliegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h05\">Einkommen: Neue Studie liefert Daten zu allen Stadt- und Landkreisen, analysiert Umverteilung und regionale Preisniveaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h06\">Hartz IV: Neu festgestellte Sanktionen und neu sanktionierte ELB &ndash; Bund und L&auml;nder 2007 bis 2021<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h07\">200 Milliarden Euro Schaden &ndash; Energie-Embargo w&uuml;rde Deutschland in Rezession treiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h08\">Stockende Energiewende: R&uuml;ckschlag bei Erneuerbaren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h09\">Null-Covid-Strategie in Shanghai: &bdquo;Das ist unmenschlich&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h10\">Deutschland schafft Fl&uuml;chtlinge 1. und 2. Klasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h11\">Lateinamerika: Drei Tage f&uuml;r die Revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h12\">Entsorgung ohne Kontrolle? Schlachtabf&auml;lle auf bayerischen Feldern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h13\">Gesch&uuml;rter Massenhunger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82941#h14\">Das Letzte: Alexander Graf Lambsdorff: Oster-Friedensdemonstranten sind &ldquo;f&uuml;nfte Kolonne Wladimir Putins&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Widerstand gegen Hochr&uuml;stung<\/strong><br>\nOhne Nationalflaggen: Bundesweit wird zu Osterm&auml;rschen mobilisiert. Doch die Bewegung ist nicht ohne Widerspr&uuml;che<br>\nWerden die diesj&auml;hrigen Osterm&auml;rsche f&uuml;r Frieden und Abr&uuml;stung durch den Krieg in der Ukraine verst&auml;rkten Zulauf bekommen? Oder wird sich der Krieg am Ende demobilisierend f&uuml;r die Friedensbewegung auswirken, weil angesichts der in den b&uuml;rgerlichen Medien unisono Russland zugeschriebenen Greueltaten so mancher bisherige Pazifist mehr oder weniger z&auml;hneknirschend seinen Frieden mit der NATO, Waffenlieferungen und Aufr&uuml;stung der Bundeswehr gemacht hat? (&hellip;)<br>\nDie derzeit in Deutschland omnipr&auml;senten blau-gelben ukrainischen Fahnen sind bei den Aktivit&auml;ten der Friedensbewegung nicht so gern gesehen &ndash; ebensowenig wie Nationalfahnen anderer Staaten. &raquo;Das widerspricht dem internationalistischen Geist. Besser w&auml;re es, mit Friedensfahnen zu kommen &ndash; oder mit roten Fahnen&laquo;, appelliert van Ooyen an die Ostermarschierer.<br>\nF&uuml;r eine Reihe von Kundgebungen sind neben Friedensaktivisten, Gewerkschaftern, Kirchenleuten, Klimasch&uuml;tzern, Vertretern der Partei Die Linke, der SDAJ und des Migrantenverbandes DIDF auch Politikerinnen und Politiker der SPD und von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen als Redner angek&uuml;ndigt. Ob nicht die Gefahr best&auml;nde, dass diese sich als Trojanisches Pferd erweisen und auf Friedenskundgebungen pl&ouml;tzlich Waffenlieferungen an die Ukraine gefordert werden k&ouml;nnten, wollte jW von van Ooyen wissen. Die diesj&auml;hrige Ostermarschbewegung werde sicherlich &raquo;widerspr&uuml;chlicher&laquo; ausfallen als in den Jahren zuvor, meint der altgediente Friedensaktivist. Konsens sei aber, den Widerstand gegen die drastischen Aufr&uuml;stungspl&auml;ne der Bundesregierung in den Mittelpunkt zu stellen, schlie&szlig;lich seien auch Teile der SPD wie das Forum Demokratische Linke explizite Aufr&uuml;stungsgegner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/424570.protest-gegen-kriegskurs-widerstand-gegen-hochr%C3%BCstung.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Waffenlieferungen an die Ukraine nehmen deutlich zu<\/strong><br>\nDas Eis ist gebrochen: Immer mehr Nato-Mitglieder versorgen die Ukraine mit schwerem Ger&auml;t. Auch sowjetische Kampfjets aus der Slowakei sind erneut im Gespr&auml;ch. Im Hintergrund wirken die USA. (&hellip;)<br>\nEin Beamter des US-Verteidigungsministeriums sprach in der Nacht auf Dienstag von &ldquo;Panzern, die von einigen L&auml;ndern an die Ukraine geliefert worden&rdquo; seien. Dabei handele es sich vor allem um Ger&auml;t, das ukrainische Soldaten bereits kennen und reparieren k&ouml;nnen, und das in ost- und mitteleurop&auml;ischen L&auml;ndern in gro&szlig;er St&uuml;ckzahl vorhanden ist. Dem Vernehmen nach sind die USA bereit, diese Systeme durch neues Material zu ersetzen &ndash; und zwar z&uuml;gig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ukraine-waffenlieferungen-nato-1.5565700\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit immer mehr Waffenlieferungen verl&auml;ngern die NATO- und EU-Mitgliedsstaaten den Krieg und das Leid vieler Menschen in der Ukraine. Die R&uuml;stungsindustrie und ihre Investoren d&uuml;rften sich freuen. Offensichtlich ist der entsprechenden Entscheidungstr&auml;gerschaft der Profit aus solchen Lieferungen wichtiger als sich f&uuml;r eine rasche Waffenruhe und Frieden einzusetzen.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>F&uuml;r R&uuml;stungskonzerne ist der Ukrainekrieg eine Goldgrube<\/strong><br>\nNicht einmal 1 Prozent der NATO-Ausgaben wird f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Ukraine genutzt. Dennoch wird die russische Invasion als Vorwand f&uuml;r eine massive Aufr&uuml;stung instrumentalisiert &ndash; und in der R&uuml;stungsindustrie herrscht Goldgr&auml;berstimmung.<br>\nEs ist keine &Uuml;berraschung, dass dieser erneuerte R&uuml;stungstaumel einen Gl&uuml;cksfall f&uuml;r diejenigen darstellt, die mit der Herstellung von Destruktionsmitteln ihr Gesch&auml;ft machen. Vor kurzem er&ouml;ffnete ein Beitrag der franz&ouml;sischen Tageszeitung Le Monde einen Einblick in die finanziellen Auswirkungen, die das alles hat: Zun&auml;chst wurde Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender von Rheinmetall, zitiert, der sich im Januar dar&uuml;ber beklagt hatte, dass sich Investmentfonds bei der Zusammenarbeit mit seinem Unternehmen so zur&uuml;ckhielten. Au&szlig;erdem berichtete die Zeitung, dass sich die Atmosph&auml;re nun vollkommen ge&auml;ndert habe. Sie f&uuml;gte hinzu, dass die Commerzbank mitteilte, sie werde Teile ihrer Investitionen auf die R&uuml;stungsindustrie verlagern.<br>\nIn Frankreich ist auf Druck von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern, die aus ethischer Verantwortung heraus handelten (vor allem mit Blick auf den schmutzigen Beitrag, den westliche Waffenverk&auml;ufe an Saudi Arabien bei der Zerst&ouml;rung des Jemen leisten), zunehmend Investitionskapital aus der Waffenindustrie abgezogen worden. Doch nun bekr&auml;ftigte Guillaume Muesser, Direktor f&uuml;r milit&auml;rische Angelegenheiten beim Verband der franz&ouml;sischen Luftfahrtindustrie gegen&uuml;ber Le Monde, &raquo;der &Uuml;berfall auf die Ukraine stelle einen Gamechanger&laquo; dar. &raquo;Er zeigt, dass Krieg noch immer auf der Tagesordnung steht, vor unserer Haust&uuml;r und dass die R&uuml;stungsindustrie sehr n&uuml;tzlich ist.&laquo;<br>\nEs ist nicht schwer sich vorzustellen, welche Euphorie gerade bei den Herstellern von Todesmaschinerien in den USA herrscht, zum Beispiel bei Lockheed Martin, dem gr&ouml;&szlig;ten Waffenproduzenten der Welt. Deutschland hat beschlossen, dessen Tarnkappen-Kampfflugzeug F-35 zu kaufen. Dass diese Flugzeuge nuklearwaffenf&auml;hig sind, wurde beim Beschluss &uuml;ber ihre Anschaffung ausdr&uuml;cklich als entscheidender Faktor aufgef&uuml;hrt, obwohl Deutschland keine eigenen Atomwaffen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/fur-rustungskonzerne-ist-der-ukrainekrieg-eine-goldgrube-gilbert-achcar-ukrainekrieg-militarausgaben-aufrustung-rheinmetall-lockheed-martin\/\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>So spaltet man die EU<\/strong><br>\nDie Ukraine spaltet die EU. Sie l&auml;sst nur noch willf&auml;hrige, kriegsbereite Politiker ins Land und scheut nicht davor zur&uuml;ck, eine europ&auml;ische Reisegruppe zu sprengen. Die EU-Spitze ist daran nicht ganz unschuldig. [&hellip;]<br>\nSelenskyj hatte Steinmeier ohne offiziellen Grund zur &ldquo;persona non grata&rdquo; erkl&auml;rt. Ein diplomatischer Affront ohnegleichen. Normalerweise h&auml;tten die vier EU-Politiker sich mit dem Deutschen solidarisch erkl&auml;ren und ihre Reise absagen m&uuml;ssen.<br>\nDass sie es nicht tun, zeigt, wie weit es mit der EU-Solidarit&auml;t her ist &ndash; und wie leicht sich die Europ&auml;er spalten lassen. Die Ukraine spielt Polen und Balten gezielt gegen Deutschland aus &ndash; und weder aus Berlin noch aus Br&uuml;ssel h&ouml;rt man Protest.<br>\nIn Br&uuml;ssel darf man sogar eine klammheimliche Schadenfreude unterstellen. Schlie&szlig;lich ist die EU-Spitze an dem diplomatischen Debakel nicht ganz unschuldig. Kommissionschefin von der Leyen ist vorgeprescht und schon vor Tagen nach Kiew gepilgert.<br>\nAuch Parlamentspr&auml;sidentin Metsola war schon da. Nach ihrer R&uuml;ckkehr nach Br&uuml;ssel verabschiedete das Europaparlament eine Resolution, die alle ukrainischen Forderungen &uuml;bernimmt &ndash; und alle Bedenken aus Berlin und anderen Hauptst&auml;dten zur&uuml;ckweist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/so-spaltet-man-die-eu\/%20\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ukraine official denies Zelenskiy rejected visit offer from Germany&rsquo;s Steinmeier<\/strong><br>\nAn adviser to Ukrainian President Volodymyr Zelenskiy&rsquo;s chief of staff, Serhiy Leshchenko, denied in an interview with CNN that Zelenskiy had rejected a visit offer from German President Frank-Walter Steinmeier, as reported by the Bild newspaper.<br>\nSteinmeier said on Tuesday that he had planned to visit Kyiv with his Polish counterpart and the presidents of Estonia, Lithuania and Latvia &ldquo;to send a strong signal of European solidarity with Ukraine &hellip; (but) that was not wanted in Kyiv&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/ukraine-official-denies-zelenskiy-rejected-visit-offer-germanys-steinmeier-2022-04-13\/%20\">Reuters<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Selenskyjs Ausladung Steinmeiers Die Absage sollte ein Weckruf sein<\/strong><br>\nSelbst in der Ukraine bezweifeln manche, dass die Ausladung von Bundespr&auml;sident Steinmeier klug war. Doch sich nun beleidigt abzuwenden und von eigenen Fehlern abzulenken, w&auml;re die falsche Antwort aus Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/steinmeier-ukraine-115.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein vorz&uuml;glicher Beleg f&uuml;r den miesen Zustand unserer Journalisten. = Kampagnenjournalismus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Maske f&auml;llt: Worum es bei der Ausladung des Bundespr&auml;sidenten wirklich geht<\/strong><br>\nDas Minsk II-Abkommen &ndash; Ein Blick zur&uuml;ck [&hellip;]<br>\nTrotz unbestreitbar guter Vors&auml;tze schaffte es Selenskij nach seiner Wahl nicht, den Widerstand gegen die Implementierung des Minsker Abkommens in der Ukraine zu brechen und im Parlament die Verfassungs&auml;nderung zu erreichen, die den Weg zu einer friedlichen L&ouml;sung des Konflikts geebnet h&auml;tte. Im Februar 2020 hatte er kaum noch &ouml;ffentliche Unterst&uuml;tzung. Unter dem Druck der rechten Kr&auml;fte in der Ukraine r&uuml;ckte er &ndash; trotz Beteuerung des Gegenteils- vom Minsker Abkommen ab.<br>\nAm Rande der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz wurde im Februar 2020 ein Appell zur Befriedung der Ukraine einschlie&szlig;lich zur Rettung dieses Abkommens ver&ouml;ffentlicht.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.europeanleadershipnetwork.org\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/EASLG-Statement_Ukraine_FINAL_updated-021420.pdf\">europeanleadershipnetwork.org\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/EASLG-Statement_Ukraine_FINAL_updated-021420.pdf<\/a>.<br>\nDer einflussreiche Atlantic Council stellte sich sofort gegen diese Initiative, weil sie &bdquo;problematische&ldquo; Teile h&auml;tte.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.atlanticcouncil.org\/blogs\/ukrainealert\/flawed-peace-plan-for-ukraine-doesnt-pass-muster\/\">atlanticcouncil.org\/blogs\/ukrainealert\/flawed-peace-plan-for-ukraine-doesnt-pass-muster\/<\/a><br>\nDamit war der Schleier gel&uuml;ftet: Zumindest in Teilen des US-Establishments existierte kein Interesse (mehr) an der Verwirklichung des Minsker Abkommens.<br>\nSolange Obama im Amt war, unterst&uuml;tzten die USA das Minsker Abkommen. Aber auch damals schon gab es einflussreiche Stimmen, wie die der immer kriegshungrigen republikanischen Senatoren McCain und Graham, die dieses Abkommen f&ouml;rmlich in der Luft zerrissen und in ihm &ldquo;erstmals seit 70 Jahren die Entmachtung eines souver&auml;nen Landes in Europa&rdquo; sahen.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/krisen\/id_72948208\/gabriel-warnt-vor-krieg-um-die-ukraine-warum-minsk-trotz-debalzewo-noch-nicht-tot-ist.html\">t-online.de\/nachrichten\/ausland\/krisen\/id_72948208\/gabriel-warnt-vor-krieg-um-die-ukraine-warum-minsk-trotz-debalzewo-noch-nicht-tot-ist.html<\/a><br>\nBeide Senatoren reisten 2016 zusammen mit dem damaligen Pr&auml;sidenten Poroschenko an die Front und verk&uuml;ndeten: Euer Kampf ist unser Kampf. Es wird Zeit, dass Russland einen h&ouml;heren Preis bezahlt.<br>\n2017 folgten die ersten US-Waffenlieferungen an die Ukraine, unter dem neugew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Trump, dem wegen seiner angeblichen Russlandverstrickung eine angeblich anti-ukrainische Haltung nachgesagt wurde, was die US-Demokraten in die Welt setzten.<br>\n2020 war ein innenpolitisch extrem instabiles Jahr f&uuml;r die Ukraine. Zwischen den Minsker Abkommensparteien versch&auml;rfte sich der Streit, wer Schuld an der Nichtumsetzung trug: Moskau, Kiew?<br>\nF&ouml;rmlich mahnte die EU die russische Seite, das Abkommen zu erf&uuml;llen und schloss sich damit der ukrainischen Sichtweise an, dass Russland den Donbass okkupiert h&auml;tte. Russland wiederum verwahrte sich dagegen, eine direkte Konfliktpartei zu sein und bestand auf direkten Gespr&auml;chen zwischen den Rebellen und der ukrainischen Regierung.<br>\nDer Einzige, der 2020 die Wahrheit auf den Tisch legte, war Krawtschuk, der ehemalige Pr&auml;sident und damalige Leiter der ukrainischen Delegation in der trilateralen Kontaktgruppe. Der warf Poroschenko vor, ein Abkommen unterzeichnet zu haben, dass er, inzwischen in der Opposition, nunmehr politisch bek&auml;mpfte. Es w&auml;re doch von Anfang an klar gewesen, dass dieses Abkommen nicht erf&uuml;llbar w&auml;re.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.unian.info\/politics\/donbas-war-minsk-agreements-impossible-to-fulfill-kravchuk-says-11144114.html\">unian.info\/politics\/donbas-war-minsk-agreements-impossible-to-fulfill-kravchuk-says-11144114.html<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/die-maske-fallt-worum-es-bei-der\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eine Ministerin weg, zwei am Pranger: Scholz&rsquo; Kabinett droht ihm um die Ohren zu fliegen<\/strong><br>\nMitarbeiter des BMG berichten von chaotischen Zust&auml;nden. Lauterbach befasse sich so gut wie ausschlie&szlig;lich mit Corona. Der SPD-Politiker ziehe zudem Auftritte in den Medien der Sacharbeit vor. Wer einen Termin im BMG bekommt, kriegt provisorisch gleich dazugesagt: Es k&ouml;nne sein, dass spontan abgesagt werde. Es kann dann gut sein, dass Lauterbach am Abend bei Markus Lanz zu sehen ist.<br>\nDort scheint er sich ohnehin am wohlsten zu f&uuml;hlen. Sein Parteichef Lars Klingbeil sagte mal in einer Sendung zu dem Moderator, als dieser immer weiter beim Thema Nord Stream II nachbohrte: &bdquo;Herr Lanz, wenn ich mich anders als bisher dazu &auml;u&szlig;ere, dann sicher nicht hier. Sondern in einem angemessenen Rahmen und zu einer angemessenen Zeit.&ldquo; Ein Grundsatz, der Lauterbach fremd ist &ndash; und wof&uuml;r ihn nicht nur die Opposition, sondern auch einige Kabinettskollegen kritisieren.<br>\nDen schlimmsten Tiefpunkt erlebte der Gesundheitsminister in der vergangenen Woche, als die Impfpflicht im Bundestag scheiterte. Bis zum Schluss hatte er gedacht, es k&ouml;nnte noch funktionieren. Daf&uuml;r h&auml;tte er die Union gebraucht. Doch anstatt am Mittwochabend vor der Debatte noch einmal den Austausch zu suchen, um einen Kompromiss zu finden, trat Lauterbach bei Markus Lanz auf &ndash; wie sollte es auch anders sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/eine-ministerin-weg-zwei-wackeln-scholz-droht-sein-kabinett-um-die-ohren-zu-fliegen_id_82822841.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Einkommen: Neue Studie liefert Daten zu allen Stadt- und Landkreisen, analysiert Umverteilung und regionale Preisniveaus<\/strong><br>\nUnter den 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien St&auml;dten lassen sich zum Teil frappierende Einkommensunterschiede feststellen: W&auml;hrend das durchschnittliche verf&uuml;gbare Pro-Kopf-Einkommen 2019 in der Stadt Heilbronn 42.275 Euro und im Landkreis Starnberg 38.509 Euro erreichte, war es in Gelsenkirchen mit 17.015 Euro und in Duisburg mit 17.741 Euro nicht einmal halb so hoch. Auch das Einkommensgef&auml;lle von West nach Ost ist mehr als drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung nicht verschwunden. So gibt es in den neuen L&auml;ndern mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark (24.127 Euro) nur einen Kreis, in dem das verf&uuml;gbare Pro-Kopf-Einkommen den Durchschnitt f&uuml;r die Bundesrepublik insgesamt von 23.706 Euro &uuml;berschreitet. In den alten L&auml;ndern besteht zudem ein S&uuml;d-Nord-Gef&auml;lle. Im Durchschnitt liegt das Pro-Kopf-Einkommen in Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg etwa 2.600 Euro h&ouml;her als im &uuml;brigen Westdeutschland. Insbesondere in einigen kleineren St&auml;dten oder l&auml;ndlichen Gebieten mit sehr hohen Einkommen wird der Durchschnitt durch eine &uuml;berschaubare Zahl sehr reicher Haushalte beeinflusst. &Ouml;ffentliche Dienstleistungen und die Umverteilung durch Steuern, Sozialabgaben und Transferzahlungen leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Lebensverh&auml;ltnisse in Deutschland regional nicht noch deutlicher auseinandergehen. Regionale Unterschiede im Preisniveau, etwa bei Mieten, spielen ebenfalls eine Rolle, im Vergleich zu Abgaben und Transfers ist die aber meist weitaus kleiner. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Sie liefert detaillierte Daten f&uuml;r alle 401 Kreise und kreisfreien St&auml;dte, die &uuml;ber eine interaktive Karte und eine Tabelle mit Lesehilfen erschlossen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-einkommen-neue-studie-liefert-daten-zu-allen-stadt-und-landkreisen-40478.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gro&szlig;e Einkommensunterschiede in Deutschland<\/strong><br>\nInnerhalb Deutschlands sind die Unterschiede beim Einkommen teils enorm. Und noch immer ist ein Ost-West-Gef&auml;lle zu beobachten, so eine Studie der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nZwischen den Kreisen und kreisfreien St&auml;dten in Deutschland gibt es offenbar deutliche Unterschiede beim Pro-Kopf-Einkommen. Laut einer am Mittwoch in D&uuml;sseldorf ver&ouml;ffentlichten Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung existierten f&uuml;r das Berichtsjahr 2019 &ldquo;zum Teil frappierende Einkommensunterschiede&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/einkommen-unterschied-deutschland-heilbronn-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hartz IV: Neu festgestellte Sanktionen und neu sanktionierte ELB &ndash; Bund und L&auml;nder 2007 bis 2021<\/strong><br>\n2021 wurden von den Jobcentern insgesamt 193.729 Sanktionen (K&uuml;rzung des Existenzminimums) gegen 130.960 erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte (ELB) neu festgestellt. (2020: 171.112 Sanktionen gegen 115.231 ELB; 2019: 806.811 Sanktionen gegen 366.237 ELB) Im L&auml;ndervergleich wurden 2021 lediglich in Hamburg weniger Sanktionen neu festgestellt als im Vorjahr 2020. (siehe BIAJ-Tabelle 1) Und lediglich in Hamburg wurden in 2021 weniger ELB neu sanktioniert als im Vorjahr 2020. (siehe BIAJ-Tabelle 2)<br>\n2021 wurden pro 100 ELB im jahresdurchschnittlichen Bestand 3,45 ELB neu sanktioniert (2020: 2,96; 2019: 9,41). (siehe BIAJ-Tabelle 3) Die rechnerische Mehrfachsanktionierung im Verlauf eines Jahres betrug 2021, wie 2020, 1,48. (1,48 neu festgestellte Sanktionen pro neu sanktioniertem ELB; 2019: 2,20) (siehe BIAJ-Tabelle 4)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/1647-hartz-iv-neu-festgestellte-sanktionen-und-neu-sanktionierte-elb-bund-und-laender-2007-bis-2021.html\">BIAJ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Strafe bei Terminvers&auml;umnis: Wieder mehr K&uuml;rzungen bei Hartz IV<\/strong><br>\nDie Zahl der Sanktionen gegen Hartz-IV-Empf&auml;nger:innen ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen, bleibt aber auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in der Zeit vor der Pandemie. Der Vorstandsvorsitzende der Bundesarbeitsagentur, Detlef Scheele, verteidigte am Montag Leistungsk&uuml;rzungen, die auch weiterhin bei Meldevers&auml;umnissen ausgesprochen werden k&ouml;nnen. &bdquo;F&uuml;r eine sehr geringe Minderheit brauchen wir auch weiterhin eine Handhabe, wenn sie zum Beispiel Beratungsgespr&auml;che ohne Grund vers&auml;umen&ldquo;, erkl&auml;rte Scheele. [&hellip;]<br>\nDer auff&auml;llige R&uuml;ckgang bei den Sanktionen von 2020 gegen&uuml;ber dem Vorjahr 2019 resultierte unter anderem aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts und den Umst&auml;nden der Pandemie, hie&szlig; es bei der BA. W&auml;hrend der Pandemie wurden vor allem Beratungstermine am Telefon angeboten, wer die nicht wahrnahm, wurde aber nicht sanktioniert. Im vergangenen Jahr waren drei Prozent der Hartz-IV-Bezieher:innen in Deutschland von Sanktionen betroffen.<br>\nDas Thema Sanktionen ist politisch brisant, denn die Ampel-Regierung hat Sanktionen aufgrund von Pflichtverletzungen f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger:innen laut einem neuen Gesetz bis Ende des Jahres 2022 weitgehend aufgehoben. Dabei bleiben aber &ndash; entgegen den W&uuml;nschen der Gr&uuml;nen &ndash; Sanktionen wegen Terminvers&auml;umnissen weiter bestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Strafe-bei-Terminversaeumnis\/!5845131\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>200 Milliarden Euro Schaden &ndash; Energie-Embargo w&uuml;rde Deutschland in Rezession treiben<\/strong><br>\nEin Lieferstopp russischer Energie h&auml;tte laut den f&uuml;hrenden Instituten eine Schrumpfung der deutschen Wirtschaft zur Folge. Kann Deutschland das verkraften? [&hellip;]<br>\nDas Bruttoinlandsprodukt (BIP) sinkt im Szenario eines sofortigen Embargos um 2,2 Prozent im Jahr 2023 &ndash; ein Schaden von 200 Milliarden Euro im Vergleich zum Szenario ohne Embargo. Am st&auml;rksten w&auml;re der wirtschaftliche Einbruch demnach im zweiten Quartal 2023 mit einem Minus von f&uuml;nf Prozent. Die Anzahl an Arbeitslosen w&uuml;rde im Vergleich zum Vorjahr um 418.000 Personen wachsen. Die Arbeitslosenquote w&uuml;rde seit Langem wieder die Marke von sechs Prozent erreichen, so die Prognose.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/nachrichten.handelsblatt.com\/c6fb44e9c19a8b64e9a06bf5e7142fbff79b3765255bb3db45539dfd0d39a42b1373021158a21b30516afe89de3e0e90\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Stockende Energiewende: R&uuml;ckschlag bei Erneuerbaren<\/strong><br>\nBesch&auml;ftigte protestieren gegen Werkschlie&szlig;ung bei Windanlagenhersteller Nordex in Rostock. Produktion wird ausgelagert<br>\nEin weiterer Tiefschlag f&uuml;r die &raquo;Energiewende&laquo; ebenso wie f&uuml;r den Industriestandort Mecklenburg-Vorpommern. Ein Werk des Herstellers von Windkraftanlagen Nordex in Rostock wird Ende Juni seinen Betrieb einstellen. Die Industriegewerkschaft Metall (IGM) hatte die Besch&auml;ftigten am Montag morgen zu einer Demonstration aufgerufen. Kolleginnen und Kollegen, Gewerkschaft und betroffene Logistikunternehmen richteten sich dabei gegen die Schlie&szlig;ung des Rotorblattwerks an der K&uuml;ste. Nach IGM-Angaben beteiligten sich etwa 250 Menschen an der Demonstration. Nordex hatte Ende Februar angek&uuml;ndigt, dass die Produktion von Gondeln f&uuml;r die Windkraftanlagen fortgef&uuml;hrt werde. Um die Arbeitsstellen zu erhalten, solle das Unternehmen Geb&auml;ude und Grundst&uuml;cke an neue Investoren verkaufen, damit diese f&uuml;r Alternativen zur Verf&uuml;gung st&uuml;nden, hatte die IGM in einer Mitteilung am Freitag gefordert.<br>\nDie Schlie&szlig;ung hatte der Konzern Anfang Februar mit gestiegenen Produktionskosten begr&uuml;ndet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/424526.stockende-energiewende-r%C3%BCckschlag-bei-erneuerbaren.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Null-Covid-Strategie in Shanghai: &bdquo;Das ist unmenschlich&ldquo;<\/strong><br>\nChina Die Kosten der Null-Covid-Strategie in Shanghai sind sehr hoch. Das Gesundheitssystem ist &uuml;berlastet. In der gr&ouml;&szlig;ten Stadt Chinas w&auml;chst der &Auml;rger &uuml;ber das Versagen, Omikron unter Kontrolle zu bekommen<br>\nJia Ruilings* Vater hat seit dem 17. M&auml;rz starke Schmerzen. Er leidet unter Magenkrebs im Endstadium, aber sein Krankenhaus weigert sich, ihn zu behandeln, weil Jias Stadtviertl in Shanghai wegen einiger Corona-F&auml;lle im Lockdown ist. &bdquo;Wir haben das Krankenhaus wieder und wieder gebeten, ihn aufzunehmen&ldquo;, erz&auml;hlte Jia. &bdquo;Irgendwann hatte mein Vater so schlimme Schmerzen, dass er sich das Leben nehmen wollte. Was k&ouml;nnen wir tun? Bitte helfen Sie, dass die Zentralregierung davon erf&auml;hrt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/null-covid-strategie-in-shanghai-das-ist-unmenschlich\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Warum schweigen Menschenrechtler, Null-COVID-Fraktion und Politiker zu den Ereignissen in Schanghai?<\/strong><br>\n26 Millionen Bewohner der Metropole Schanghai in China m&uuml;ssen aktuell restriktive Ma&szlig;nahmen ertragen, die aufgrund geringer Anzahl von Corona-F&auml;llen im Rahmen der chinesischen Null-COVID-Strategie angeordnet wurden. Ver&ouml;ffentlichte Videos und Bilder schockieren. Die Reaktionen in Deutschland sind verhalten. (&hellip;)<br>\nWarum gibt es aufgrund dieser Meldungen keine Brennpunkt-Sondersendung der ARD (stattdessen aber drei derartige Sendungen zum Thema Ukraine seit dem 28. Februar)? Warum sah keine Redaktion der Talksendungen Maybrit Illner, Maischberger, Markus Lanz oder hart aber fair anscheinend bis dato die Notwendigkeit, die Zuschauer bei ARD und ZDF &uuml;ber diese dystopische Realit&auml;t n&auml;her zu informieren?<br>\nDer Blickwinkel der Irritationen muss noch dahingehend geweitet werden, dass sich zudem gerade ein Bild kollektiven Schweigens oder Negierens des Themas Schanghai auch in der Gruppe der &ldquo;je-nach-Bedarf-Hobby-Menschenrechts-Aktivisten&rdquo;, von B&ouml;hmermann, ZDF heute-show bis hin zu Herbert Gr&ouml;nemeyer oder Claudia Roth sowie der &uuml;berspitzt formulierten &ldquo;Corona-Versteher-Fraktion&rdquo; zeigt. &Uuml;bersehen alle Pers&ouml;nlichkeiten aus der Politik, der Wissenschaft, der A-, B- und C-Prominenz das Leid der Menschen in Schanghai? Kaum vorstellbar &ndash; in Zeiten sogenannter Twitter-Trends und Social-Media Dynamik und angesichts fr&uuml;herer regelm&auml;&szlig;iger Einsch&auml;tzungen und Meinungs&auml;u&szlig;erungen, mehrheitlich im Rahmen eigener Twitter-Accounts, zum Thema Corona, Ma&szlig;nahmenpolitik, Ma&szlig;nahmen-Gegner oder -Kritiker und der daraus resultierenden gesellschaftlichen Wahrnehmungen und Diskussionen.<br>\nAuch der Medien-Darling Mai Thi Nguyen-Kim schweigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.website\/meinung\/136040-warum-schweigen-menschenrechtler-zero-covid\/\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutschland schafft Fl&uuml;chtlinge 1. und 2. Klasse<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat vor wenigen Tagen beschlossen das Gefl&uuml;chtete aus der Ukraine die gleiche Leistung erhalten wie Hartz-4-Bezieher. Auch erhalten sie automatisch einen Aufenthaltstitel der f&uuml;r ein Jahr gilt und einfach auf 3 verl&auml;ngert werden kann, die Residenzpflicht, die f&uuml;r viele Gefl&uuml;chtete gilt, wird ebenso aufgehoben. Diese Ma&szlig;nahmen sind alle richtig, doch gelten sie nur f&uuml;r ukrainische Fl&uuml;chtlinge, alle anderen werden zu Fl&uuml;chtlingen zweiter Klasse.<br>\nDenn w&auml;hrend ukrainische Gefl&uuml;chtete automatisch einen Aufenthaltstitel haben, gibt es in Deutschland Zehntausende, die seit Jahren hier leben und in Kettenduldung sind, womit sie weder arbeiten noch studieren d&uuml;rfen. Auch die sofortige Gleichstellung mit Hartz-4-Beziehenden gibt es f&uuml;r andere Gefl&uuml;chtete aus Kriegsgebieten, wie Afghanistan, Syrien oder dem Jemen nicht.<br>\nAuf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt existieren ebenfalls immense Unterschiede. Ukrainische Fl&uuml;chtlinge d&uuml;rfen sofort arbeiten und eine eigene Wohnung beziehen, Gefl&uuml;chtete aus Kriegsl&auml;ndern wie Syrien oder Jemen m&uuml;ssen Monate in Unterk&uuml;nften leben und auf eine Arbeitserlaubnis warten. Diese Unterscheidung schafft ein Zwei-Klassen-System, welches einen Teil der Kriegsfl&uuml;chtlinge bis zur ihrer Anerkennung und Menschen in Kettenduldung schlechter stellt. Die richtigen Ma&szlig;nahmen, die f&uuml;r ukrainische Gefl&uuml;chtete getroffen wurden, m&uuml;ssen auch f&uuml;r alle anderen Kriegsfl&uuml;chtlinge umgesetzt werden und der Zustand der Kettenduldung aufgehoben und durch einen regul&auml;ren Aufenthaltstitel ersetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/deutschland-schafft-fluechtlinge-1-und-2-klasse\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lateinamerika: Drei Tage f&uuml;r die Revolution<\/strong><br>\nDie organisierte Volksbewegung beendet einen Putsch: Vor zwanzig Jahren haben in Venezuela die Unterst&uuml;tzer der bolivarischen Revolution den Versuch vereitelt, Pr&auml;sident Hugo Ch&aacute;vez zu st&uuml;rzen. Hinter dem Putsch vom April 2002 standen Teile des Milit&auml;rs, der alten Gewerkschaftsbewegung, der Unternehmerverband und die politische Opposition. Ohne Unterst&uuml;tzung der USA w&auml;re der Putsch nicht m&ouml;glich gewesen. Und ohne die massive Unterst&uuml;tzung der Volksbewegung w&auml;re Hugo Ch&aacute;vez nicht zur&uuml;ck in den Pr&auml;sidentenpalast gekommen, w&auml;re die bolivarische Revolution nicht auf eine neue Stufe gehoben worden. Der Hass seiner Gegner h&auml;lt bis heute an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/drei-tage-fuer-die-revolution\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Entsorgung ohne Kontrolle? Schlachtabf&auml;lle auf bayerischen Feldern<\/strong><br>\nIn Bayern sollen rund 13.000 Tonnen Schlachtabf&auml;lle illegal in einer Biogasanlage entsorgt worden sein &ndash; die G&auml;rreste landeten als D&uuml;nger auf Feldern. Den Kontrollbeh&ouml;rden fiel das lange nicht auf, weil Daten f&uuml;r eine effektive Kontrolle fehlen<br>\nEs geht um Blut, Magen-Darm-Inhalte und andere Schlachtabf&auml;lle. Von 2017 bis 2020 sollen die in einer Biogasanlage in Paulushofen verarbeitet worden sein, obwohl die Anlage daf&uuml;r keine Genehmigung hatte. Ein Gro&szlig;teil der Schlachtabf&auml;lle kam von einem Schlachthof in Wei&szlig;enfels in Sachsen-Anhalt, der zum Fleischkonzern T&ouml;nnies geh&ouml;rt. Mehr als 450 Fahrten soll es von dort nach Paulushofen gegeben haben. Das geht aus internen Unterlagen hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/br-recherche\/entsorgung-schlachtabfaelle-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gesch&uuml;rter Massenhunger<\/strong><br>\nDurch den Ukraine-Krieg und die gegen Russland verh&auml;ngten Sanktionen wird die ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln weltweit erheblich erschwert<br>\nDer Ukraine-Krieg werde globale Auswirkungen haben, &raquo;die &uuml;ber alles hinausgehen, was wir seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt haben&laquo;, sagte David Beasley, Direktor des UN-Weltern&auml;hrungsprogramms (World Food Programme, WFP), vergangene Woche vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. In der Ukraine selbst versorge das WFP derzeit etwa eine Million Menschen mit Nahrungsmitteln. Man gehe aber davon aus, dass die Zahl der Hilfsbed&uuml;rftigen dort auf 2,5 Millionen, bis Ende Mai auf vier Millionen und bis Ende Juni gar auf sechs Millionen Menschen steigen werde.<br>\nDie Dimension der Krise reicht indes weit &uuml;ber die Ukraine hinaus: F&uuml;r Deutschland hat das Statistische Bundesamt f&uuml;r den M&auml;rz eine Inflationsrate von 7,6 Prozent berechnet. So hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr. Viele Wirtschaftsinstitute bef&uuml;rchten zudem, dass die Preissteigerungen noch deutlich zunehmen werden. Der Vizepr&auml;sident des Bauernverbands Schleswig-Holstein rechnet gar mit einer Verdopplung des Brotpreises auf bis zu zehn Euro pro Kilo.&sup1; Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen werden sich Sprit, Energie und Lebensmittel immer weniger leisten k&ouml;nnen und so zusehends vor existentielle Probleme gestellt. Dies gilt auch deshalb, weil die Preise f&uuml;r Nahrungsmittel schon vor dem Ukraine-Krieg in den vergangenen Jahren best&auml;ndig gestiegen sind, L&ouml;hne und Sozialleistungen aber nur minimal angepasst wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/424354.welthunger-durch-krieg-gesch%C3%BCrter-massenhunger.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: Alexander Graf Lambsdorff: Oster-Friedensdemonstranten sind &ldquo;f&uuml;nfte Kolonne Wladimir Putins&rdquo;<\/strong><br>\nDer FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff hat die Demonstranten kritisiert, die rund um die Ostertage auf die Stra&szlig;e gehen und f&uuml;r den Pazifismus eintreten wollen. &ldquo;Wenn Ostermarschierer jetzt Abr&uuml;stung fordern und in Interviews vorschlagen, die Ukraine &lsquo;gewaltfrei zu unterst&uuml;tzen&rsquo;, spucken sie den Verteidigern Kiews und Charkiws ins Gesicht&rdquo;, schreibt der Au&szlig;enpolitiker in einem Gastbeitrag f&uuml;r die Wochenzeitung DIE ZEIT. &ldquo;Sie traumatisieren die zu uns Gefl&uuml;chteten ein zweites Mal, denn sie sch&uuml;tzen die M&ouml;rder und Vergewaltiger von Butscha, Irpin und Mariupol.&rdquo; Er f&auml;hrt fort: &ldquo;Die Ostermarschierer sind die f&uuml;nfte Kolonne Wladimir Putins, politisch und milit&auml;risch.&rdquo;<br>\nLambsdorff stellt in seinem ZEIT-Beitrag die Osterm&auml;rsche sogar als Gefahr f&uuml;r die Sicherheit Deutschlands und Europas dar. Wladimir Putin sehe sich im Krieg mit dem freien Westen. &ldquo;Putin will den amerikanischen Nuklearschirm &uuml;ber Westeuropa durch seinen eigenen ersetzen&rdquo;, schreibt er in der ZEIT. &ldquo;In dieser Lage schlagen die Ostermarschierer vor, den Weg der Ukraine zu gehen und den Schutz durch Atomwaffen aufzugeben. Nichts w&uuml;nscht sich Wladimir Putin dringender.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/9377\/5195148\">Presseportal<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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