{"id":83090,"date":"2022-04-20T08:47:23","date_gmt":"2022-04-20T06:47:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090"},"modified":"2022-04-20T08:47:23","modified_gmt":"2022-04-20T06:47:23","slug":"hinweise-des-tages-4092","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h01\">Zunehmende Energiearmut: Anmerkungen zu der im bestehenden System &uuml;beraus komplexen Aufgabe der Sicherung des &bdquo;Energie-Existenzminimums&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h02\">Vorerst ein frommer Wunsch: Russische Erdgaslieferungen lassen sich nicht ersetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h03\">Die EU setzt auf Sieg, Scholz spielt auf Zeit &ndash; und die n&auml;chste riskante Nato-Erweiterung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h04\">Im Hauruckverfahren: EU-Beitritt der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h05\">Machtprobe bei den G20<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h06\">&ldquo;Die USA beherrschen die au&szlig;enpolitische und sicherheitspolitische Lage Europas&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h07\">T&uuml;rkei beginnt neuen Milit&auml;reinsatz gegen PKK im Nordirak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h08\">Warum die Jugend nie im Zentrum der Politik steht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h09\">Weg frei f&uuml;r Zockerrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h10\">Schutz vor Dumpingl&ouml;hnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h11\">15.000 Liter Chemikalien in Tesla-Lackiererei ausgelaufen &ndash; Verb&auml;nde fordern Aufkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h12\">Kein Essen in den Tank!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h13\">Bericht: Tausende Wikipedia-&Auml;nderungen aus deutschen Beh&ouml;rden-Netzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h14\">In Italien: Erstes europ&auml;isches Sozialkreditsystem kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h15\">Ukrainische Fl&uuml;chtlinge werden &ldquo;anders&rdquo; behandelt als Menschen aus anderen L&auml;ndern; Papst Franziskus sagt: &ldquo;Wir sind rassistisch und das ist schlecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83090#h16\">W&auml;hrend die ukrainischen Truppen Russland abwehren, sieht Taiwan die Vorteile einer engeren milit&auml;rischen Ausbildung durch die USA f&uuml;r beide Seiten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zunehmende Energiearmut: Anmerkungen zu der im bestehenden System &uuml;beraus komplexen Aufgabe der Sicherung des &bdquo;Energie-Existenzminimums&ldquo;<\/strong><br>\n&raquo;Schon seit Monaten steigen die die Verbraucherpreise in Deutschland, der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat die Entwicklung noch zus&auml;tzlich verst&auml;rkt. Im M&auml;rz stiegen die Verbraucherpreise auf &uuml;ber sieben Prozent. Besonders hoch ist der Preisanstieg von Energieprodukten, die Haushaltsenergie verteuerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast um 40 Prozent. Aber auch Lebensmittel sind &uuml;ber sieben Prozent teurer. Besonders f&uuml;r Menschen, die sowieso schon in Armut leben m&uuml;ssen, bedeutet der Preisanstieg reale, existenzielle Not. Sie k&ouml;nnen weder auf Erspartes zur&uuml;ckgreifen noch Ausgaben einsparen, da sie sowieso nur Geld f&uuml;r das Notwendigste haben&laquo;, so Lisa Ecke unter der &Uuml;berschrift Grundsicherung schrumpft. Aber die Bundesregierung hat doch bereits gehandelt? Richtig, auch darauf wird hingewiesen: &bdquo;W&auml;hrend Erwerbst&auml;tige einen Energiekostenzuschlag von 300 Euro erhalten, bekommen Leistungsberechtigte in der Grundsicherung gerade einmal 200 Euro. Das wird in den wenigsten F&auml;llen ausreichen, die ansteigenden Stromkosten aufzufangen.&ldquo; Mit diesen Worten wird Ulrich Schneider vom Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband zitiert. Man muss der Vollst&auml;ndigkeit halber anmerken, dass es sich bei den genannten Betr&auml;gen um Einmalzahlungen handelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/04\/18\/sicherung-des-energie-existenzminimums\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Offener Brief an Herrn Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil und das BMAS Ma&szlig;nahmen zur Abwendung von Energiearmut bisher unbekannten Ausma&szlig;es<\/strong><br>\naufgrund der Energiekrise mit drastischen Teuerungsraten f&uuml;r Strom und Heizenergie sind wir in gro&szlig;er Sorge wegen deren Auswirkungen auf die Menschen in Bezug von Leistungen nach dem SGB II, SGB XII und AsylbLG, der Haushalte, die Kinderzuschlag, Wohngeld oder Ausbildungsf&ouml;rderungsleistungen beziehen, sowie der Menschen und Familien mit geringem Einkommen knapp oberhalb des Anspruchs auf solche Leistungen. Unserer Einsch&auml;tzung zufolge droht unserer<br>\nGesellschaft eine Energiearmut in bisher nicht gekanntem Ausma&szlig;. Daher richten wir realpolitische Vorschl&auml;ge an Sie und Ihr Ministerium, die regelm&auml;&szlig;ig keiner gesetzlichen &Auml;nderung bed&uuml;rfen, sondern mit ministerialen Handlungsanweisungen durchgesetzt werden k&ouml;nnen.<br>\nDas am 23. M&auml;rz 2022 als Ergebnis des Koalitionsausschuss verabschiedete Entlastungspaket ist in Bezug auf die Haushalte, die Grundsicherungsleistungen beziehenden, eine herbe Entt&auml;uschung. So hei&szlig;t es darin beispielsweise &bdquo;alle einkommensteuerpflichtigen Erwerbst&auml;tigen&ldquo; sollen die Energiepreispauschale erhalten. Offen ist, wie z.B. nichterwerbst&auml;tige Rentner*innen, Alleinerziehende, pflegende Angeh&ouml;rige oder Gefl&uuml;chtete ohne Arbeitserlaubnis entlastet werden?<br>\nWir nehmen Bezug auf den an Sie gerichteten Brief der LAG der Jobcenter in NRW vom 16.02.2022, in dem die LAG die gleichen Thematik in den Fokus nimmt. Die dort angesprochene Problematik d&uuml;rfte sich durch den Angriffskrieg gegen die Ukraine noch einmal deutlich versch&auml;rft haben. Die Energiekosten unterliegen wie die Lebenshaltungskosten Preissteigerungen, die in der Bundesrepublik ohne Beispiel sind. Diese werden sich durch zu erwartende Versorgungsengp&auml;sse noch einmal deutlich versch&auml;rfen. Hier schlie&szlig;en wir uns dem Befund der LAG der Jobcenter in NRW an und sagen, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, den das BVerfG in seinem Beschluss vom 23.07.2014 (1 BvL10\/12) unter Rn. 144 beschrieben hat: Die Regelbedarfe m&uuml;ssen au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ig angepasst werden.<br>\nWeil jedoch eine solche Anpassung mittelbar vor der Einf&uuml;hrung des B&uuml;rgergelds nicht zu erwarten ist, wollen wir Ihnen Vorschl&auml;ge f&uuml;r verschiedene konkrete realpolitische Ma&szlig;nahmen zum Umgang mit der Energiekrise unterbreiten. Diese k&ouml;nnen weitgehend ohne Gesetzes&auml;nderungen, nur durch ministerielle Weisungen umgesetzt werden. Lediglich bei den bei der Bereinigung von Erwerbseinkommen in Bezug auf die Kraftstoffkosten, w&auml;re eine &Auml;nderung der ALG II-V notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/files\/Aktuelles\/2022\/Offener-Brief-Herr-Heil-11-04-2022-final.pdf\">Tacheles e.V. [PDF]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vorerst ein frommer Wunsch: Russische Erdgaslieferungen lassen sich nicht ersetzen<\/strong><br>\nKatar, Algerien und Libyen k&ouml;nnen den Lieferanten Russland nicht ersetzen. Die EU steht damit vor einem Problem<br>\nUm etwa ein Drittel verringern will die EU-Kommission den Erdgasimport aus Russland, zur Kompensation setzt sie auf Energieressourcen aus Nahost &ndash; auf Vorkommen in Katar, Algerien und Libyen. Nur stellt sich die Frage, wie schnell arabisches gegen russisches Gas ausgetauscht werden kann. Als Vizekanzler Robert Habeck noch w&auml;hrend seines Besuchs im Emirat Katar am 20. M&auml;rz erkl&auml;rte, dass man sich auf die Lieferung von Fl&uuml;ssiggas (LNG) geeinigt habe, fand das Statement der dortigen Regierung kaum Beachtung, dass man kurzfristig keine Alternative zum Gas aus Russland bieten k&ouml;nne. Und das trotz des Aufstiegs zum derzeit weltgr&ouml;&szlig;ten Fl&uuml;ssiggasexporteur.<br>\nH&ouml;chstens 15 Prozent der eigenen Produktion lie&szlig;en sich nach Europa umleiten, da der L&ouml;wenanteil in asiatische L&auml;nder verschifft werde. Man plane zwar viel zu investieren, um die Kapazit&auml;t zu verdoppeln, doch w&uuml;rden relevante Effekte nicht vor 2025 eintreten. Bisher deckt das Emirat kaum mehr als f&uuml;nf Prozent des EU-Verbrauchs. Ein weiterer Stolperstein der avisierten Partnerschaft k&ouml;nnten die herzlichen Beziehungen zwischen dem Emir von Katar und Wladimir Putin sein. Es war sicher kein Zufall, dass der katarische Machthaber am 22. Februar, zwei Tage vor dem russischen Angriff, einen Brief aus dem Kreml erhielt, der das bilaterale Verh&auml;ltnis in h&ouml;chsten T&ouml;nen lobte.<br>\nF&uuml;r Algerien und Libyen, die beiden anderen vielversprechenden Lieferanten, bestechen ebenfalls nicht durch &uuml;ppige Quoten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-russischen-erdgaslieferungen-lassen-sich-nicht-ersetzen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die EU setzt auf Sieg, Scholz spielt auf Zeit &ndash; und die n&auml;chste riskante Nato-Erweiterung<\/strong><br>\nDie Woche vor Ostern markiert eine weitere Wende in der Europapolitik. Zum einen setzt sich in der EU die Einsicht durch, dass der Krieg in der Ukraine mit Wirtschaftssanktionen allein nicht zu beenden ist &ndash; und dass diese Sanktionen ein Risiko f&uuml;r die europ&auml;ische Wirtschaft darstellen.<br>\nDeshalb wurde das gro&szlig; angek&uuml;ndigte &Ouml;lembargo gegen Russland am Montag, beim Treffen der EU-Au&szlig;enminister, auf die lange Bank geschoben. Zuvor hatte die OPEC gewarnt, dass sie f&uuml;r einen Ausfall russischer &Ouml;llieferungen keinen Ersatz bieten werde.<br>\nZum anderen glaubt die EU aber auch nicht mehr an eine diplomatische L&ouml;sung. Dieser Krieg werde auf dem Schlachtfeld entschieden, sagte der Au&szlig;enbeauftragte Borrell. Auch Deutschland m&uuml;sse nun schwere Waffen liefern, forderte Au&szlig;enministerin Baerbock.<br>\nSie schloss sich damit dem Wunsch des ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenskyj an. Der hat eine ganze Liste von Kriegsw&uuml;nschen ver&ouml;ffentlicht und treibt Deutschland vor sich her. Das gr&ouml;&szlig;te EU-Land m&uuml;sse im Kampf gegen Russland eine F&uuml;hrungsrolle einnehmen, hei&szlig;t es.<br>\nUnterst&uuml;tzt wird die Ukraine von Polen und Balten. Die meisten anderen EU-Staaten halten sich dagegen zur&uuml;ck. Es ist keineswegs so, dass Deutschland in der EU isoliert sei, wie es neuerdings hei&szlig;t. Schlie&szlig;lich leistet Berlin den gr&ouml;&szlig;ten Beitrag zur Ukraine-Hilfe.<br>\nIn diesem Licht ist auch die Entscheidung von Kanzler Scholz zu sehen, der Ukraine rund eine Milliarde Euro f&uuml;r Milit&auml;rhilfe zu gew&auml;hren. Dies ist sogar noch etwas mehr, als die USA in dieser Woche an neuen Finanzhilfen angek&uuml;ndigt haben!<br>\nAllerdings ist unklar, ob sich die Ukraine damit zufrieden geben wird. Klar ist nur, dass Russland die Aufr&uuml;stung mit Argusaugen beobachtet und mit Vergeltung droht. Deutschland und die EU haben sich auf einen gef&auml;hrlichen Weg begeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/die-eu-setzt-auf-sieg-scholz-spielt-auf-zeit-und-die-naechste-riskante-nato-erweiterung\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Frieden oder Aircondition?<\/strong><br>\nAuf diese kurze Formel brachte Ministerpr&auml;sident Draghi seine Entscheidung f&uuml;r die Gas-Sanktionen gegen Russland und die daraus resultierende Problematik, vor der sich die Italiener im kommenden Sommer sehen werden. Das ist durchaus ein Pendant zu Mussolinis einstiger Alternative &raquo;Butter oder Kanonen&laquo;. Auf Kanonen soll es auch jetzt wieder hinauslaufen, denn mit &raquo;pace&laquo; meint Draghi heute den Sieg der Ukrainer unter Selenskij gegen Putin, und der daf&uuml;r fortzusetzende Krieg bzw. die Verteidigung gegen die Russen soll daher weiter milit&auml;risch verst&auml;rkt werden. [&hellip;]<br>\nDenn dass t&auml;glich &uuml;ber 100 Millionen Euro ins Milit&auml;rbudget gesteckt werden sollen, die so dringend f&uuml;r lebenswichtige Bed&uuml;rfnisse der Menschen gebraucht w&uuml;rden, dass soeben sogar die Mehrwertsteuer auf Waffenexporte ausgesetzt wurde, aber Brot t&auml;glich teurer wird, ist der Bev&ouml;lkerung nicht zu vermitteln. Schon Anfang April weigerten sich Frachtarbeiter am Flugplatz von Pisa, als Hilfsg&uuml;ter verbr&auml;mte Kisten mit Waffen zu verladen, ebenso wie die Hafenarbeiter, die in Genua gegen die Verladung von Milit&auml;rg&uuml;tern streikten. [&hellip;]<br>\nDas hat j&uuml;ngst den Anlass zu einem Appell von Journalisten gegeben, die als weiteres Opfer des Propaganda-Krieges eben den Journalismus ausmachen: &raquo;Beim Verfolgen der Fernsehsendungen und Lesen der Zeitungen, die &uuml;ber den Krieg in der Ukraine berichten, ist uns klar geworden, dass hier etwas nicht funktioniert, dass hier etwas schiefl&auml;uft.&laquo; Mit diesen Worten beginnt der Appell mit dem zun&auml;chst 11 namhafte Journalisten gro&szlig;er Medien (Corriere della sera, RAI, TG 5, Repubblica, Panorama, Sole 24 ore ) Alarm schlugen gegen die herrschende, einseitig ausgerichtete und stark vereinfachte Berichterstattung &uuml;ber die Ereignisse in der Ukraine: Die Mail&auml;nder Tageszeitung Il fatto quotidiano berichtete dar&uuml;ber am 2. April unter der &Uuml;berschrift: &raquo;Warum die journalistische Berichterstattung &uuml;ber die Ukraine falsch liegt und die Leser nur auf den Weg zur Aufr&uuml;stung schickt. Schluss mit Gut und B&ouml;se, im Kriege sind Zweifel wertvoll&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/frieden-oder-aircondition\/#\">Ossietzky<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Im Hauruckverfahren: EU-Beitritt der Ukraine<\/strong><br>\nGanz schnell soll&rsquo;s gehen mit dem EU-Beitritt der Ukraine, den Kiew am 28. Februar, kurz nach dem russischen &Uuml;berfall, im Hauruckverfahren beantragt hat. Am 8. April hat EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen in der ukrainischen Hauptstadt einen Fragebogen &uuml;bergeben, der helfen soll zu entscheiden, ob die Ukraine die Voraussetzungen erf&uuml;llt. Am Montag abend best&auml;tigte der EU-Botschafter in Kiew nun, die Union habe den ausgef&uuml;llten Fragebogen erhalten. Innerhalb einer Woche will von der Leyen ihn durcharbeiten, und dann muss offiziell beschlossen werden, ob die Ukraine, wie von ihr erhofft, auf dem Europ&auml;ischen Rat am 23.\/24. Juni den Status eines regul&auml;ren EU-Beitrittskandidaten erh&auml;lt. Als &raquo;historisches Ereignis&laquo; bejubelte der ukrainische Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij die Abgabe des Fragebogens, von dem niemand wirklich wei&szlig;, was &uuml;berhaupt drinsteht; Selenskij f&uuml;gte hinzu: &raquo;Wir erwarten, dass die europ&auml;ische Antwort schnell erfolgen wird.&laquo; Die ukrainische Regierung kommuniziert offenbar von ihren Kiewer Kommandoh&ouml;hen nur noch im Befehlston mit der EU.<br>\nIst ein ukrainischer EU-Beitritt &uuml;berhaupt realistisch?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/424921.im-hauruckverfahren.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Machtprobe bei den G20<\/strong><br>\nIn einer demonstrativen Machtprobe k&uuml;ndigen die f&uuml;hrenden Staaten des Westens, darunter Deutschland, eine faktische Sabotage des heutigen Treffens der G20-Finanzminister an. Wie es in Berlin hei&szlig;t, werde man w&auml;hrend und nach der Zusammenkunft &bdquo;eine starke Botschaft&ldquo; gegen die Teilnahme Russlands setzen; US-Finanzministerin Janet Yellen will G20-Zusammenk&uuml;nfte ganz oder teilweise boykottieren, solange Moskau zu ihnen eingeladen wird. Auf einer solchen Einladung besteht Indonesien, das dieses Jahr den G20-Vorsitz innehat; unterst&uuml;tzt wird es dabei nicht zuletzt von China. Die Machtprobe des Westens folgt auf gescheiterte Versuche, einflussreiche Staaten jenseits der transatlantischen Welt zur Teilnahme an der Isolierung Russlands zu n&ouml;tigen. Derlei Versuchen widersetzen sich neben China unter anderem Indien, Brasilien, S&uuml;dafrika &ndash; die BRICS-L&auml;nder &ndash;, aber auch die Erd&ouml;lstaaten der Arabischen Halbinsel und viele andere mehr. Sie halten an der Zusammenarbeit mit Moskau fest und bereiten sich zum Teil darauf vor, nach dem Ausstieg westlicher Konzerne deren Russlandgesch&auml;ft zu &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8896\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Die USA beherrschen die au&szlig;enpolitische und sicherheitspolitische Lage Europas&rdquo;<\/strong><br>\nNationale Interessen, Vers&auml;umnisse und Versagen in der Ukraine-Krise &ndash; Interview mit Klaus von Dohnanyi, Teil 1<br>\n&ldquo;Nationale Interessen&rdquo; ist ein Begriff, den man heute vor allem aus der Politikwissenschaft kennt. Die Schule des au&szlig;enpolitischen Realismus (oder Neo-Realismus) benutzt ihn zur Lageanalyse. Und damit eher jene politischen Denker, die anti-interventionistisch gesonnen sind, und vorsichtig gegen&uuml;ber milit&auml;rischen Abenteuern wie gegen&uuml;ber dem hohen Ton der Moral.<br>\nDiese Vorsicht teilt auch Klaus von Dohnanyi, der &ldquo;Nationale Interessen&rdquo; zum Titel seines neuen Buchs gew&auml;hlt hat. In seinem Ende 2021 fertiggestellten Buch fasst Dohnanyi seine au&szlig;en- und geopolitischen &Uuml;berlegungen zur &ldquo;deutschen und europ&auml;ischen Politik in Zeiten globaler Umbr&uuml;che&rdquo; zusammen.<br>\nUnter anderem fordert der Autor mehr politische Distanz gegen&uuml;ber den USA, eine eigenst&auml;ndige europ&auml;ische Au&szlig;enpolitik, er kritisiert Illusionen des &ldquo;Westens&rdquo; und fordert Kurskorrekturen. Das Ziel Europas m&uuml;sse eine &ldquo;allianzneutrale Position&rdquo; sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-USA-beherrschen-die-aussenpolitische-und-sicherheitspolitische-Lage-Europas-6707173.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Und wenn&rsquo;s dann brennt, sollen wir Geld und Waffen liefern&hellip;&rdquo;<\/strong><br>\nDie Politik der USA und ihr einseitiges Verh&auml;ltnis zu Europa. Und warum Merkel und Steinmeier sich f&uuml;r nichts entschuldigen m&uuml;ssen &ndash; Interview mit Klaus von Dohnanyi, Teil 2<br>\nZu viel Wunschvorstellung, zu wenig Realit&auml;tssinn &ndash; in seinem neuen Buch &ldquo;Nationale Interessen&rdquo; kritisiert der fr&uuml;here SPD-Minister Klaus von Dohnanyi die aktuelle Missachtung vitaler europ&auml;ischer Sicherheitsinteressen und spart nicht mit Amerikakritik.<br>\nAuf die USA k&ouml;nne man sich hier nicht verlassen, so Dohnanyi, weil diese in ihrer langfristigen Strategie einer hegemonialen Macht &uuml;ber Europa in diesem nur einen Br&uuml;ckenkopf sehen, den sie im Ernstfall preisgeben w&uuml;rden. Zugleich seien die USA heute faktisch die entscheidende Macht in Osteuropa. Ziel deutscher und europ&auml;ischer Politik m&uuml;sse es daher sein, dass sich Europa endlich aus seiner &ldquo;Illusion der Freundschaft&rdquo; mit den Vereinigten Staaten l&ouml;se.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Und-wenn-s-dann-brennt-sollen-wir-Geld-und-Waffen-liefern-6719799.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>T&uuml;rkei beginnt neuen Milit&auml;reinsatz gegen PKK im Nordirak<\/strong><br>\nDie T&uuml;rkei hat eine neue Offensive gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK im Nordirak gestartet. Die Luftwaffe habe unter anderem Verstecke, Tunnel und Munitionsdepots bombardiert, teilte das Verteidigungsministerium mit.<br>\nDabei seien Kampfjets, Hubschrauber und bewaffnete Drohnen eingesetzt worden. Zudem seien Bodentruppen im Einsatz. Die T&uuml;rkei begr&uuml;ndete die Offensive mit dem Schutz vor Terrorangriffen und dem Recht auf Selbstverteidigung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/agenturmeldungen\/dpa\/tuerkei-beginnt-neuen-militaereinsatz-gegen-pkk-im-nordirak-17965174.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Was ist das eigentlich? Nat&uuml;rlich kein v&ouml;lkerrechtswidriger Angriff. Ist nur eine Antiterror-Operation. Aber sagt das Putin nicht auch?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Warum die Jugend nie im Zentrum der Politik steht<\/strong><br>\nIn Zeiten von Corona und Ukrainekrieg wird der &ouml;ffentliche Spardruck enorm &ndash; und legt offen, was uns als Gesellschaft wirklich wichtig ist. Zeit, uns ehrlich zu machen. Ein Essay.<br>\nALS DIE AMPEL-KOALITION ihr 100-Milliarden-Paket f&uuml;r die Bundeswehr verk&uuml;ndete, schwang eine unmissverst&auml;ndliche Botschaft mit: Die Entscheidung ist angesichts des Ukrainekrieges eine Frage der nationalen Sicherheit und der internationalen Solidarit&auml;t, also alternativlos.<br>\nTats&auml;chlich wurde die von Pl&ouml;tzlichkeit und Umfang her in der Geschichte der Bundesrepublik einmalige Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben in den &ouml;ffentlichen Debatten kaum in Frage gestellt. Auch weil die Bundesregierung sie mit der Versicherung garnierte, durch die Deklarierung der Milliarden als Sonderverm&ouml;gen k&ouml;nnten alles &uuml;brigen Ausgabenpl&auml;ne im Prinzip weiterlaufen wie zuvor.<br>\nWas nat&uuml;rlich, unabh&auml;ngig wie man zu der Notwendigkeit einer Aufr&uuml;stung steht, Unsinn ist &ndash; zumindest mittelfristig. Denn der parallel zum 100-Milliarden-Plan gefasste Beschluss, dauerhaft zwei Prozent der Wirtschaftsleistung in die Bundeswehr zu stecken, bedeutet zweierlei: dass erstens das Sonderverm&ouml;gen nach maximal vier Jahren aufgebraucht sein wird. Und dass zweitens danach weiter jedes Jahr zus&auml;tzlich mindestens 24 Milliarden in die Verteidigung flie&szlig;en werden, die, solange gro&szlig;fl&auml;chige Steuererh&ouml;hungen tabu sind, anderswo im Bundeshaushalt &ldquo;erwirtschaftet&rdquo;, sprich: eingespart werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jmwiarda.de\/2022\/04\/19\/warum-kinder-nie-im-zentrum-der-politik-stehen\/\">Jan-Martin Wiarda<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Weg frei f&uuml;r Zockerrente<\/strong><br>\nArbeitsminister Heil k&uuml;ndigt Umsetzung von gesetzlicher Aktienrente an. Opposition kritisiert &raquo;versteckte K&uuml;rzungen&laquo; [&hellip;]<br>\nGegen&uuml;ber dpa k&uuml;ndigte Heil am Dienstag die Umsetzung des Rentenpakets II an. Dabei sagte er im Kern dasselbe wie Bl&uuml;m 1997 &ndash; allerdings mit mehr Worten. &raquo;Wir sorgen daf&uuml;r, dass das Rentenniveau stabil bei 48 Prozent bleibt, und zwar langfristig&laquo;, erkl&auml;rte er. Bei dem geplanten Gesetz gehe es um dauerhafte Absicherung. &raquo;Der zentrale Begriff ist Stabilit&auml;t&laquo;, betonte der Minister. Das Niveau solle &raquo;weit &uuml;ber das Jahr 2025 hinaus&laquo; gehalten werden. &raquo;Wir wissen, dass das eine gro&szlig;e Herausforderung ist, weil die geburtenstarken Jahrg&auml;nge ab 2025 in Rente gehen werden.&laquo;<br>\nMit dem Rentenpaket II sollten noch in diesem Jahr &raquo;zwei zentrale rentenpolitische Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag&laquo; umgesetzt werden, erkl&auml;rte Heil weiter. Das eine sei die Stabilisierung des Rentenniveaus, das andere der &raquo;Aufbau eines Kapitalstocks&laquo;. Damit ist die Umsetzung einer Lieblingsidee der FDP gemeint: die sogenannte gesetzliche Aktienrente&hellip;<br>\nMatthias W. Birkwald, Fachsprecher f&uuml;r Rentenpolitik der Linke-Bundestagsfraktion nahm Heils Pl&auml;ne auseinander. &raquo;Es ist einfach nur zum Kopfsch&uuml;tteln&laquo;, sagte er gegen&uuml;ber jW. Es brauche jetzt eine solide Finanzierung f&uuml;r die Rente. &raquo;Aber mit dem Rentenpaket I wird Heil die Bundesmittel f&uuml;r die gesetzliche Rente bis 2026 um 6,2 Milliarden Euro k&uuml;rzen, um anschlie&szlig;end mit dem Rentenpaket II weitere zehn Milliarden auf dem Aktienmarkt zu parken, statt die Rentenkasse auszugleichen.&laquo; Das aber habe nur eine Folge: &raquo;Weniger Geld f&uuml;r mehr Rentnerinnen und Rentner bedeutet nichts anderes als Rentenk&uuml;rzungen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/424924.ruhestand-weg-frei-f%C3%BCr-zockerrente.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schutz vor Dumpingl&ouml;hnen<\/strong><br>\nIG BAU warnt: Gefl&uuml;chtete aus Ukraine werden zu schlechten Arbeitsbedingungen besch&auml;ftigt. Unternehmen erwarten Zustrom billiger Arbeitskr&auml;fte<br>\nAuf dem Bau, in der Landwirtschaft und in der Geb&auml;udereinigung &raquo;suchen Firmen h&auml;nderingend nach Personal&laquo;, so der Bundesvorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen, Agar, Umwelt (IG BAU), Robert Feiger, laut dpa am Dienstag. &raquo;Manche Chefs wollen die oft gut qualifizierten Gefl&uuml;chteten lieber heute als morgen einstellen &ndash; aber oft zu schlechten Bedingungen.&laquo; Wer als Saisonkraft in der Landwirtschaft arbeitet, hat bis zu 70 Tage lang keinen Sozial- und Krankenversicherungsschutz. Nachdem die &raquo;Arbeitgeberverb&auml;nde&laquo; den tariflichen Mindestlohn am Bau gekippt h&auml;tten, drohe den Besch&auml;ftigten in der Branche aktuell ein Einkommen auf dem Niveau des gesetzlichen Mindestlohns. F&uuml;r 9,82 Euro pro Stunde sollte sich aber niemand die fordernde Arbeit auf dem Bau gefallen lassen.<br>\nBundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) &auml;u&szlig;erte gegen&uuml;ber dpa, dass sich die Bundesregierung auf eine l&auml;ngere Anwesenheit der Gefl&uuml;chteten vorbereite. Der Arbeitsmarkt sei ge&ouml;ffnet. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte vergangene Woche bei einem Treffen mit Dax-Vorst&auml;nden die Bedeutung der Wirtschaft bei der Integration gefl&uuml;chteter Ukrainer betont.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/424903.fl%C3%BCchtlinge-aus-der-ukraine-schutz-vor-dumpingl%C3%B6hnen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>15.000 Liter Chemikalien in Tesla-Lackiererei ausgelaufen &ndash; Verb&auml;nde fordern Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nGegen den Bau des Tesla-Werks im Trinkwasserschutzgebiet regte sich Protest. Nun gab es eine erste Havarie &ndash; und Zweifel an der offiziellen Version dazu.<br>\nIn der vor einem Monat er&ouml;ffneten Tesla-Fabrik in Gr&uuml;nheide ist es zu einem Vorkommnis gekommen, bei dem erstmals eine Chemikalie au&szlig;erhalb der Werkhalle ausgelaufen ist. Und zwar nahe der Lackiererei &ndash; einem Bereich im Trinkwasserschutzgebiet. [&hellip;]<br>\nVerb&auml;nde haben Widerspruch gegen Tesla-Genehmigung eingelegt<br>\nIm Genehmigungsverfahren hatten Gr&uuml;ne Liga und Naturschutzbund wiederholt gewarnt, dass die St&ouml;rfallvorkehrungen mangelhaft seien. Solche Bef&uuml;rchtungen hatte das Landesumweltamt zuletzt in der 536 Seiten starken Hauptgenehmigung f&uuml;r das Werk als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nF&uuml;r Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Michael Ganschow von der Gr&uuml;nen Liga stellt sich die Frage, &bdquo;ob Tesla alle Auflagen der Genehmigung erf&uuml;llt hat und wer das kontrolliert.&ldquo; Die Vorf&auml;lle zeigten, wie berechtigt die Warnungen seien. &bdquo;Was, wenn doch einmal ein gr&ouml;&szlig;erer St&ouml;rfall geschieht? Die Genehmigungsbeh&ouml;rde ist in der Pflicht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/havarie-einen-monat-nach-der-eroeffnung-15-000-liter-chemikalien-in-tesla-lackiererei-ausgelaufen-verbaende-fordern-aufklaerung\/28262414.html\">Tagespiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kein Essen in den Tank!<\/strong><br>\nKonkurrenz um Ackerfl&auml;chen und steigende Getreidepreise sind Gr&uuml;nde genug, die staatliche F&ouml;rderung von Agrokraftstoffen zu beenden [&hellip;]<br>\nEs sei nicht vertretbar, weiter Getreide und andere Lebensmittel in Autotanks zu f&uuml;llen, w&auml;hrend in L&auml;ndern im Nahen Osten und in Afrika Hungersn&ouml;te drohen, erkl&auml;rte DUH-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Sascha M&uuml;ller-Kraenner. Diese Fl&auml;che m&uuml;sse dem Anbau von Nahrungsmitteln zur Verf&uuml;gung stehen. Bereits vor dem Ukraine-Krieg war die Beimischung von Agrokraftstoffen aus Getreide, Raps &amp; Co. zu fossilem Sprit eine Katastrophe f&uuml;r Klima und die Biodiversit&auml;t.<br>\nAngesichts der drohenden Nahrungsmittelkrise ist das Verbrennen von potenziellen Lebensmitteln verantwortungslos. Ohnehin werden nun auf Grund der aktuellen Kriegssituation wohl gro&szlig;e Mengen Getreide aus der Ukraine und aus Russland ausbleiben.<br>\nUm das Verbrennen von Lebensmitteln f&uuml;r sogenannte Agrokraftstoffe umgehend zu stoppen, startete die DUH eine Petition, in der sie B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen auffordert, eine entsprechende Protest-Mail an Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Bundeslandwirtschaftsminister Cem &Ouml;zdemir zu schreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kein-Essen-in-den-Tank-6679075.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bericht: Tausende Wikipedia-&Auml;nderungen aus deutschen Beh&ouml;rden-Netzen<\/strong><br>\nEin Pressebericht tr&auml;gt zahlreiche, teils entstellende und tendenzi&ouml;se Bearbeitungen von Wikipedia-Eintr&auml;gen zusammen. Die IP-Adressen geh&ouml;ren Bundesbeh&ouml;rden.<br>\nAus den Netzwerken des Bundes und anderen Beh&ouml;rden sind nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im gro&szlig;en Ma&szlig;stab &Auml;nderungen von Wikipedia-Inhalten vorgenommen worden. Die IP-Adressen, von denen aus auch Vandalismus-Angriffe auf Artikel ausgef&uuml;hrt wurden, sind laut RIPE-Datenbank zum Bundesamt f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zugeordnet, schreibt die FAZ. Allerdings nutzt nicht nur das BSI selbst diesen Adressraum, sondern auch Beh&ouml;rden, die den Netzen des Bundes (NdB) angeschlossen sind. Die Urheber der &Auml;nderungen blieben daher derzeit &ldquo;anonym&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bericht-Tausende-Wikipedia-Aenderungen-aus-deutschen-Behoerden-Netzen-6667578.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>In Italien: Erstes europ&auml;isches Sozialkreditsystem kommt<\/strong><br>\nZun&auml;chst ist die App freiwillig und sie funktioniert ganz wie ein Sozialkreditsystem aus dem Lehrbuch. Tugendhafte B&uuml;rger, die M&uuml;ll trennen, die &Ouml;ffis benutzen, keine Verwaltungsstrafen kassieren, werden &bdquo;Punkte&ldquo; sammeln. Welche Belohnungen man f&uuml;r die Punkte dann eintauschen kann, werde &bdquo;derzeit definiert&ldquo;, sagte Massimo Bugano, der am Projekt arbeitet der Zeitung &bdquo;Corriere di Bologna&ldquo;. Ein bisschen Zeit hat die Stadtverwaltung von Bologna noch, das Projekt soll nach dem Sommer beginnen.<br>\nDer B&uuml;rger wird damit erstmals in Europa sortierbar. Er wird eingeteilt in den guten, tugendhaften B&uuml;rger und den schlechten, getadelten B&uuml;rger. Die Fragen, die darauf folgen sind offenkundig: &bdquo;Werden jene, die die den Kriterien der herrschenden Ideologie oder das, was von einigen Politikern als tugendhaft angesehen wird, nicht entsprechen, zun&auml;chst durch den Entzug von Vorteilen bestraft, bevor sie an den Rand gedr&auml;ngt werden? Was wird aus denjenigen, die sich nicht f&uuml;gen wollen, die darauf beharren, ihr unver&auml;u&szlig;erliches Recht auf freien Willen auszu&uuml;ben?&ldquo;, fragt der franz&ouml;sische Journalist Yannick Chatelain.<br>\nDie Bef&uuml;rw&ouml;rter beruhigen. &bdquo;Nat&uuml;rlich&ldquo; sei die Teilnahme am Projekt freiwillig. Man sei aber &uuml;berzeugt, dass viele B&uuml;rger teilnehmen werden, immerhin gebe es viele Vorteile zu gewinnen.<br>\nChatelain: &bdquo;Man muss kein gro&szlig;er Vision&auml;r sein, um sich vorzustellen was passieren wird: Meiner Meinung nach wird es zun&auml;chst diejenigen geben, die mitmachen werden. Das Mitmachen wird von ihren Initiatoren &ndash; in einer extrem reduzierenden Weise (vgl. Wirtschaftskrise, Kaufkraft, ungewisse Zukunft) &ndash; als ein erster Beweis f&uuml;r den B&uuml;rgerwillen einiger dargestellt werden kann. Was die Verweigerer betrifft, so werden sie m&ouml;glicherweise ausgesondert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/tkp.at\/2022\/04\/19\/in-italien-erstes-europaeisches-sozialkreditsystem-kommt\/\">tkp<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ukrainische Fl&uuml;chtlinge werden &ldquo;anders&rdquo; behandelt als Menschen aus anderen L&auml;ndern; Papst Franziskus sagt: &ldquo;Wir sind rassistisch und das ist schlecht<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDas Oberhaupt der katholischen Kirche sagt, dass die Menschen, die fliehen, in &ldquo;erste und zweite Klasse, nach Hautfarbe, entwickeltem oder nicht-entwickeltem Land&rdquo; eingeteilt werden.<br>\nEr sagt auch, dass er den Kauf von Waffen nicht guthei&szlig;t; seine Worte kommen zu einem Zeitpunkt, zu dem laut UN-Zahlen mehr als 4,7 Millionen Ukrainer geflohen sind.<br>\nPapst Franziskus hat angedeutet, dass Rassismus der Grund daf&uuml;r ist, dass viele L&auml;nder Fl&uuml;chtlinge aus der vom Krieg zerrissenen Ukraine besser aufgenommen haben als Fl&uuml;chtlinge aus anderen Teilen der Welt.<br>\nIn einem Gespr&auml;ch mit dem italienischen Fernsehsender RAI sagte der Pontifex, dass die Schw&auml;chsten in Kriegen immer am meisten litten, und f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Die Fl&uuml;chtlinge sind gespalten. Erste Klasse, zweite Klasse, nach Hautfarbe, ob sie aus einem entwickelten Land oder einem nicht entwickelten Land kommen.<br>\n&ldquo;Wir sind Rassisten. Und das ist schlecht&rdquo;, sagte der Papst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/world\/europe\/article\/3174469\/ukrainian-refugees-treated-differently-those-elsewhere-pope\">South China Morning Post<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>W&auml;hrend die ukrainischen Truppen Russland abwehren, sieht Taiwan die Vorteile einer engeren milit&auml;rischen Ausbildung durch die USA f&uuml;r beide Seiten<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nLaut Lu Li-shih, einem ehemaligen Ausbilder an der taiwanesischen Marineakademie, deutet die Effizienz der ukrainischen Truppen, die russische Flugzeuge und schwere Panzer mit leichten, von der Schulter abgefeuerten Stinger-Panzerabwehrraketen und Javelin-Flugabwehrraketen zum Absturz brachten, darauf hin, dass sie von den USA und der Nato gut ausgebildet worden waren. [&hellip;]<br>\nDie Entsendung von taiwanesischen Spezialkr&auml;ften in die USA zur Ausbildung und zu gemeinsamen &Uuml;bungen oder die Einladung amerikanischer Truppen nach Taiwan zur Unterst&uuml;tzung bei der Ausbildung seien seit Jahrzehnten Teil der taktischen Operationen beider Seiten, bemerkte Andrew Yang Nien-dzu, ein ehemaliger taiwanesischer Verteidigungsminister, als er die Notwendigkeit intensiverer Kampf&uuml;bungen betonte. [&hellip;]<br>\nWie die in Taipeh ans&auml;ssige United Daily News (UDN) im Januar berichtete, haben die USA Taiwan die Teilnahme an ihrem State Partnership Programme (SPP) vorgeschlagen. Das SPP ist eine Reihe von Partnerschaften zwischen der US-Nationalgarde und ausl&auml;ndischen milit&auml;rischen Partnern, die mehr als 80 Nationen umfassen, darunter die Ukraine, Polen und die Philippinen.<br>\nDer von Pr&auml;sident Joe Biden Ende letzten Jahres unterzeichnete National Defence Authorisation Act (NDAA) f&uuml;r 2022 empfahl dem Pentagon, die &ldquo;Machbarkeit und Zweckm&auml;&szlig;igkeit einer verst&auml;rkten Zusammenarbeit zwischen der Nationalgarde und Taiwan&rdquo; zu pr&uuml;fen und Taiwan zu der alle zwei Jahre stattfindenden Marine&uuml;bung Rim of the Pacific (Rimpac) einzuladen. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Ob die taiwanesischen Truppen in der Lage sind, einem Angriff der Volksbefreiungsarmee [Pekings] zu widerstehen, wird von ihrer Routineausbildung, ihren Schusswaffenf&auml;higkeiten und der Wirksamkeit der ma&szlig;geschneiderten amerikanischen Spezialeinheiten abh&auml;ngen&rdquo;, sagte Yang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/military\/article\/3174460\/ukrainian-troops-hold-russia-taiwan-sees-cross-strait-benefits\">South China Morning Post<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die asiatischen Bruchlinien von Bidens Krieg gegen Russland<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nIn der Zwischenzeit hat China die Strategie der Vereinigten Staaten im Westpazifik herausgefordert, indem es ein Sicherheitsabkommen mit den Salomonen aushandelte, und damit eine gegenl&auml;ufige Entwicklung eingeleitet. Diese spielver&auml;ndernde Entwicklung kann weitreichende Folgen haben und ist auf gef&auml;hrliche Weise mit der Taiwan-Frage verwoben.<br>\nBerichten zufolge hat US-Pr&auml;sident Joe Biden einen hochrangigen Beamten des Wei&szlig;en Hauses auf die Salomon-Inseln geschickt, um das Abkommen mit China zu verhindern.<br>\nDie Biden-Administration dr&auml;ngt nun auch Indien, seine Beziehungen zu Russland abzubauen. Das wird zu einer Bruchlinie in der strategischen Partnerschaft zwischen den USA und Indien.<br>\nWas f&uuml;r Washington besonders &auml;rgerlich sein muss, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Indien seine Handels- und Wirtschaftskooperation mit Russland in lokalen W&auml;hrungen fortsetzt. In der Tat haben China und Indien in der Ukraine-Krise eine &auml;hnliche Haltung eingenommen.<br>\nAngesichts der Gr&ouml;&szlig;e der chinesischen Wirtschaft und des hohen Wachstumspotenzials der indischen Wirtschaft w&auml;re ihre Neigung, den US-Dollar zu umgehen, richtungsweisend f&uuml;r andere L&auml;nder. Russland, das von den westlichen Sanktionen betroffen ist, hat die BRICS-Gruppe der Schwellenl&auml;nder aufgefordert, die Verwendung nationaler W&auml;hrungen auszuweiten und die Zahlungssysteme zu integrieren.<br>\nEs gen&uuml;gt zu sagen, dass der &ldquo;bewaffnete Dollar&rdquo; und der aggressive Schritt des Westens, Russlands Reserven einzufrieren, den meisten Entwicklungsl&auml;ndern einen Schauer &uuml;ber den R&uuml;cken jagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/04\/the-asian-fault-lines-of-bidens-war-on-russia\/\">Asia Times<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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