{"id":83093,"date":"2022-04-20T10:22:53","date_gmt":"2022-04-20T08:22:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83093"},"modified":"2022-04-20T15:34:21","modified_gmt":"2022-04-20T13:34:21","slug":"der-westen-treibt-russland-in-einen-folgenreichen-staatsbankrott","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83093","title":{"rendered":"Der Westen treibt Russland in einen folgenreichen Staatsbankrott"},"content":{"rendered":"<p>Am 4. April geschah das, womit wohl niemand gerechnet h&auml;tte, der sich mit Finanzthemen besch&auml;ftigt &ndash; Russland konnte eine ausstehende Dollar-Anleihe nicht bedienen. L&auml;sst der russische Staat die nun nach internationalen Regeln geltenden 30 Tage Gnadenfrist verstreichen, gilt er technisch und rechtlich als bankrott. Doch dieser Staatsbankrott unterscheidet sich in so ziemlich allen Punkten von vorherigen Staatspleiten. Russland k&ouml;nnte zwar m&uuml;helos zahlen, die Sanktionen verhindern dies jedoch. Gleiches gilt f&uuml;r die Anleihen russischer Unternehmen. Es droht eine unsch&ouml;ne Pleitewelle und ein juristischer Krieg, der vor den Gerichten in Gro&szlig;britannien ausgetragen wird. Wahrscheinlich ist das vom Westen genau so gewollt und l&auml;uft auf eine Enteignung der russischen Auslandsverm&ouml;gen hinaus. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7249\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-83093-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220420_Der_Westen_treibt_Russland_in_einen_folgenreichen_Staatsbankrott_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220420_Der_Westen_treibt_Russland_in_einen_folgenreichen_Staatsbankrott_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220420_Der_Westen_treibt_Russland_in_einen_folgenreichen_Staatsbankrott_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220420_Der_Westen_treibt_Russland_in_einen_folgenreichen_Staatsbankrott_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=83093-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220420_Der_Westen_treibt_Russland_in_einen_folgenreichen_Staatsbankrott_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220420_Der_Westen_treibt_Russland_in_einen_folgenreichen_Staatsbankrott_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Verglichen mit anderen gro&szlig;en Volkswirtschaften sind die Auslandsschulden Russlands gering. Laut <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2022-03-25\/russia-high-wire-act-to-avoid-default-leaves-bondholders-on-edge\">dem Finanznachrichtendienst Bloomberg<\/a> hat der russische Staat zurzeit Anleihen im Wert von rund 40 Milliarden US-Dollar bei ausl&auml;ndischen Gl&auml;ubigern offen. Nimmt man die Anleihen russischer Unternehmen, die oft Staatsunternehmen sind, hinzu, kommt man auf rund 105 Milliarden US-Dollar. Um dies einmal ins Verh&auml;ltnis zu setzen: Durch die Gas- und &Ouml;lexporte nimmt der russische Staat jeden Tag rund eine Milliarde US-Dollar ein. Die Gesamtauslandsschulden des Staates inkl. der gro&szlig;en Staatsunternehmen entsprechen also den Deviseneinnahmen von drei Monaten. Selbst ohne Zugriff auf die Devisenreserven, die rund das Sechsfache dieser Forderungen betragen, k&ouml;nnte Russland also seine gesamten Auslandsschulden zahlen, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Warum hat Russland dann derartige Zahlungsprobleme? <\/p><p>Das ist relativ einfach zu erkl&auml;ren. Um seine Auslandsgl&auml;ubiger zu bedienen, muss Russland sie &uuml;ber die jeweils vertraglich festgelegte Konsortialbank in der vertraglich festgelegten W&auml;hrung bezahlen. Bei Dollar-Anleihen ist dies die amerikanische JPMorgan Chase. Noch Mitte M&auml;rz gelang dies Russland, als man den Gl&auml;ubigern ausstehende Couponzahlungen (also Zinsen) in Dollar &uuml;berwiesen hatte. Das US-Finanzministerium hatte speziell f&uuml;r diesen Fall eine Ausnahmeregelung in den Sanktionen verankert. Diese Ausnahmeregelung wurde im Rahmen der Versch&auml;rfung der <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2022\/04\/11\/investing\/russia-default-sp\/index.html\">Sanktionen vom 4. April<\/a> aufgehoben. Das Datum war kein Zufall, da Russland an diesem Tag zwei auslaufende Anleihen im Wert von 600 Millionen US-Dollar bezahlen musste. JPMorgan Chase wollte die Zahlung durchf&uuml;hren, das US-Finanzministerium blockierte die &Uuml;berweisung jedoch. Russlands darauffolgendes Angebot, die f&auml;lligen Zahlungen in Rubel zu leisten, wurde von den amerikanischen Banken abgelehnt. Das ist aber nicht &uuml;berraschend, entsprach es ohnehin nicht den vertraglichen Bedingungen der Anleihe, die ja explizit als Dollar-Anleihe verkauft wurde. <\/p><p>Nun greift die vertraglich festgelegte &bdquo;Gnadenfrist&ldquo; &ndash; der Schuldner hat 30 Tage Zeit, den Gl&auml;ubigern entgegenzukommen. Sollten die US-Sanktionen bis zum 4. Mai also nicht ge&auml;ndert werden, w&auml;re die Staatsanleihe rechtlich und technisch gesehen nicht bedient worden. Das ist die Definition eines Staatsbankrotts. Sicher wird Russland rechtliche Schritte dagegen einleiten und sich auf h&ouml;here Gewalt berufen &ndash; man sei schlie&szlig;lich zahlungswillig und auch zahlungsf&auml;hig. Nach Argumentation der US-Regierung hat Russland durch die Invasion in der Ukraine vors&auml;tzlich die Sanktionen ausgel&ouml;st, die nun eine R&uuml;ckzahlung der Schulden verhindern, und k&ouml;nne sich daher nicht auf h&ouml;here Gewalt berufen. Da die Anleihen fast ausschlie&szlig;lich nach britischem Recht ausgegeben wurden, wird diese Frage dann die britischen Gerichte besch&auml;ftigen und es ist schwer vorherzusagen, welche rechtliche Interpretation dort standhalten wird.<\/p><p>Die am 4. April auslaufende Anleihe war dabei nur der Anfang. Wie Bloomberg <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2022-03-25\/russia-s-national-depositary-says-clearstream-froze-its-account\">berichtete<\/a>, hat mittlerweile auch der in Luxemburg ans&auml;ssige europ&auml;ische Clearingdienstleister Clearstream die Auszahlung russischer Anleihen blockiert. Clearstream geh&ouml;rt der Deutschen B&ouml;rse AG und ist einer der gr&ouml;&szlig;ten Dienstleister zur Abwicklung von Wertpapiergesch&auml;ften. Das Unternehmen gibt auf seiner &bdquo;Schwarzen Liste&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.clearstream.com\/clearstream-en\/products-and-services\/settlement\/a22018-2974166\">zahlreiche Finanzprodukte<\/a>, die in US-Dollar, Euro und Franken notiert sind, an und beruft sich hierbei auf die Sanktionen der EU.<\/p><p>Betroffen sind dabei keinesfalls nur Staatsanleihen. Bei den im Volumen mehr als doppelt so hohen russischen Unternehmensanleihen scheint es jedoch noch keine allgemeing&uuml;ltige Regel zu geben. So wurden in den letzten Wochen von der Citigroup beispielsweise Zins-\/Couponzahlungen von Gazprom und Norilsk Nickel <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2022-03-25\/russia-high-wire-act-to-avoid-default-leaves-bondholders-on-edge\">genehmigt<\/a>, w&auml;hrend das gleiche Institut Anleihen-R&uuml;ckzahlungen des russischen Stahlgiganten Severstal und Zinszahlungen des D&uuml;ngemittelkonzerns EuroChem blockiert hat. Der staatliche russische Eisenbahnkonzern RZD konnte aufgrund der Sanktionen eine in Franken notierte Anleihe <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/drohender-russischer-staatsbankrott-die-stunde-der-opportunisten-ld.1678365\">nicht bedienen<\/a>. Der russische Google-Konkurrent Yandex l&auml;uft sogar Gefahr, einen technischen Konkurs anzumelden, da er ausstehende Auslandsanleihen, die vertraglich am Ende der Laufzeit in Aktien umgewandelt werden, nicht bedienen kann &ndash; der Handel mit russischen Aktien ist in der EU und den USA unterbunden. <\/p><p><strong>Folgen f&uuml;r Russland und die Gl&auml;ubiger<\/strong><\/p><p>Normalerweise gilt ein Staatsbankrott als massiver Schlag f&uuml;r die betreffende Volkswirtschaft. Ein Staat, der seine Gl&auml;ubiger nicht bezahlen kann oder will, hat in den folgenden Jahren und Jahrzehnten massive Probleme, sich an den internationalen Finanzm&auml;rkten Kapital zu beschaffen. Wenn es doch gelingt, muss er in der Regel einen sehr hohen &bdquo;Zinsaufschlag&ldquo; bezahlen, der das Ausfallrisiko spiegelt. Doch im Falle Russland ist nichts normal. Russland ist ja durchaus zahlungswillig und das Geld ist auch vorhanden. Zudem ist man &ndash; zumindest so lange die Energieexporte laufen &ndash; gar nicht auf internationale Geldgeber angewiesen. Das gilt jedoch nur f&uuml;r den Staat und nicht f&uuml;r die Unternehmen. Wenn diese im Ausland Investitionen vornehmen wollen, brauchen sie Kredite in der entsprechenden W&auml;hrung. Es ist fraglich, ob die russische Zentralbank dies nach Beendigung der Sanktionen alleine schultern kann. Und sollte es noch zu einem Energieembargo des Westens kommen, stellt sich die Situation f&uuml;r den Staat und mehr noch f&uuml;r die Unternehmen durchaus prek&auml;r dar. Russische Unternehmen h&auml;tten auf dem internationalen Markt &ndash; und zwar nicht nur im Euro- und Dollarraum &ndash; massive Wettbewerbsnachteile; ihnen ginge sprichw&ouml;rtlich das Geld aus.<\/p><p><strong>Man kann davon ausgehen, dass genau dies ein Motiv hinter den Sanktionen ist. Es geht weniger darum, Russland zu &bdquo;bestrafen&ldquo;, sondern darum, Russland zu verarmen und zu destabilisieren &ndash; die damit verbundene Schw&auml;chung russischer Unternehmen auf dem internationalen Parkett d&uuml;rfte ein willkommener Nebeneffekt sein. <\/strong><\/p><p>Daf&uuml;r werden &ndash; zumindest mittelfristig &ndash; jedoch auch im Westen Verluste anfallen. Wer besitzt die Anleihen, die nun nicht bedient werden k&ouml;nnen? Das sind haupts&auml;chlich Fonds, die auf sogenannte Emerging-Market-Bonds spezialisiert sind und die Anteile dieser Fonds werden wiederum haupts&auml;chlich von Pensionsfonds gehalten. Wundern sie sich also nicht, wenn ihre private Zusatzrente ein wenig niedriger ausf&auml;llt. <\/p><p>Wie bei jeder Pleite kreisen jedoch auch hier bereits die Geier. Wie Markt-Insider berichten, haben einige Hedge Fonds bereits das gro&szlig;e Gesch&auml;ft mit den russischen &bdquo;Pleite-Anleihen&ldquo; gewittert und kaufen sie den Pensionsfonds im gro&szlig;en Stil ab. Das ist ein gutes Gesch&auml;ft, wenn die Sanktionen schon bald gelockert werden sollten und russische Unternehmen sowie der russische Staat diese Papiere bedienen werden. Daran glaubt jedoch kaum jemand. Wenn bei einem Bankrott &ndash; und sei er nur technisch &ndash; keine Begleichung der Schulden m&ouml;glich ist, kann der Gl&auml;ubiger seine Forderungen jedoch auch auf dem Rechtsweg anderweitig eintreiben. Verbreitet ist dabei z.B. die Verpf&auml;ndung von Verm&ouml;genstiteln. W&auml;hrend der Staat davor weitestgehend gesch&uuml;tzt ist &ndash; Botschaftsgeb&auml;ude und &auml;hnliches unterliegen v&ouml;lkerrechtlichem Schutz und k&ouml;nnen nicht gepf&auml;ndet werden &ndash; sieht dies bei den Unternehmen ganz anders aus. Deren Auslandsverm&ouml;gen, also Immobilien, Tochterfirmen oder Beteiligungen, sind pf&auml;ndbar. Auch das d&uuml;rfte durchaus im Sinn der westlichen Politik sein. <\/p><p>Und die ausstehenden Staatsschulden? Es ist unwahrscheinlich, dass hier die Sanktionen als Riegel rechtlichen Bestand haben. Die US-Regierung hat hier bereits die Weichen gestellt. Nach Ablauf einer &Uuml;bergangsfrist ist es US-B&uuml;rgern und US-Unternehmen &ndash; und dazu z&auml;hlen dann nach amerikanischem Rechtsverst&auml;ndnis auch ausl&auml;ndische Unternehmen, die in den USA wirtschaftlich aktiv sind &ndash; verboten, Zahlungen vom russischen Staat und den sanktionierten russischen Unternehmen entgegenzunehmen. Alle Anleihen werden sp&auml;testens dann technisch ausfallen und mittel- bis langfristig werden die offenen Forderungen wohl nach Gerichtsentscheiden aus den eingefrorenen russischen Devisenreserven beglichen. <\/p><p>Russland wird enteignet. Den Anleihengl&auml;ubigern k&ouml;nnte dann jedoch ein ganz anderes Problem ins Haus stehen. Nach <a href=\"https:\/\/www.khaleejtimes.com\/business\/russia-faces-avalanche-of-debt-defaults\">Aussage des Finanzunternehmens Oxford Economics<\/a> wird auch die Ukraine vor Gericht Anspruch auf die eingefrorenen russischen Devisenreserven erheben und die Mittel zum Wiederaufbau des Landes einklagen. Die Geier kreisen und nach dem milit&auml;rischen und &ouml;konomischen Krieg droht nun ein Krieg um die eingefrorenen Devisenverm&ouml;gen Russlands. Ob und wie viel Dollar und Euro Russland zur&uuml;ckbekommen wird, ist offener denn je. <\/p><p>Titelbild: BLACKDAY\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/4dee10b1b3304c5e9954b60852a2a3b5\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 4. April geschah das, womit wohl niemand gerechnet h&auml;tte, der sich mit Finanzthemen besch&auml;ftigt &ndash; Russland konnte eine ausstehende Dollar-Anleihe nicht bedienen. L&auml;sst der russische Staat die nun nach internationalen Regeln geltenden 30 Tage Gnadenfrist verstreichen, gilt er technisch und rechtlich als bankrott. Doch dieser Staatsbankrott unterscheidet sich in so ziemlich allen Punkten von<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83093\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":83094,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,136,135],"tags":[259,637,953,325,2744,1019],"class_list":["post-83093","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-banken-boerse-spekulation","category-finanzpolitik","tag-russland","tag-staatsanleihen","tag-staatsbankrott","tag-staatsschulden","tag-unternehmensanleihen","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/shutterstock_2129512397.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83093","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83093"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83093\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83117,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83093\/revisions\/83117"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/83094"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83093"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83093"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83093"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}