{"id":83118,"date":"2022-04-21T08:40:07","date_gmt":"2022-04-21T06:40:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118"},"modified":"2022-04-21T08:40:07","modified_gmt":"2022-04-21T06:40:07","slug":"hinweise-des-tages-4093","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h01\">Das Gedenken der Wehrhaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h02\">Vom Schachbrett zum Schlachtfeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h03\">&raquo;Lass im Dorf die Ziehharmonika klingen!&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h04\">T&uuml;rkische Grossoffensive: Beklemmendes Schweigen des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h05\">&ldquo;Deutschland und Frankreich sollten in der Nato eine eigene Stimme erheben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h06\">Klimawende statt Gasembargo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h07\">Assange darf ausgeliefert werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h08\">Wie die k&uuml;nftige internationale Geldordnung aussehen k&ouml;nnte und was das f&uuml;r den Euro bedeuten w&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h09\">Familien mit niedrigem Einkommen leiden aktuell am st&auml;rksten unter Inflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h10\">Arbeitsminister Heil k&uuml;ndigt neues Rentenpaket an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h11\">Gerade einmal zw&ouml;lf Fahnder f&uuml;r ganz Hessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h12\">Amazon hat 2021 keine Steuern in Europa gezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h13\">Florence Gaub bei Markus Lanz: Vielleicht sind Russen ja doch auch Europ&auml;er?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83118#h14\">Das Letzte: Zur Mai-Demo nur mit Maske<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das Gedenken der Wehrhaften<\/strong><br>\nIm Schatten der milit&auml;rischen Formierung des Westens gegen Russland zeichnet sich eine Verschiebung in der offiziellen Berliner Gedenkpolitik ab. Dies ergibt sich aus den Terminpl&auml;nen f&uuml;r die Reise von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock in die drei baltischen Staaten, die gestern in Lettland begonnen hat. Neben ihren Gespr&auml;chen bei milit&auml;rischen Stellen will Baerbock heute in Estland ein Denkmal f&uuml;r die Opfer des Kommunismus besuchen; ein Gedenken aber an die Opfer der NS-Besatzer und baltischer Kollaborateure, durch deren Terror fast die ganze j&uuml;dische Bev&ouml;lkerung zu Tode kam, ist nicht eingeplant. Aus R&uuml;cksicht auf die baltischen Staaten hat die Bundesregierung bereits in der Vergangenheit einer Resolution der UN-Generalversammlung wiederholt nicht zugestimmt, die sich gegen die Verherrlichung des Nationalsozialismus und seiner Kollaborateure richtet. Einheimische NS-Kollaborateure werden in allen drei baltischen Staaten &ouml;ffentlich geehrt. Baerbock erkl&auml;rte vor ihrer Reise, aktuell gehe es vor allem um &bdquo;Wehrhaftigkeit&ldquo; gegen&uuml;ber Russland; dazu lasse sich im Baltikum viel lernen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8897\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vom Schachbrett zum Schlachtfeld<\/strong><br>\nHoffnung kam auf, als der ukrainische Pr&auml;sident Selenskij Anfang M&auml;rz Friedensverhandlungen vorschlug: Er sei bereit, mit Russland &uuml;ber eine Neutralit&auml;t des Landes zu verhandeln. Au&szlig;erdem wolle er mit Moskau einen Kompromiss &uuml;ber den Status der abtr&uuml;nnigen Gebiete Luhansk und Donezk finden. Aber das waren doch wesentliche Forderungen Moskaus, &uuml;ber die zu verhandeln Anfang des Jahres vom Westen abgelehnt worden war! Auch die Umsetzung der Minsker Vertr&auml;ge wurde schon seit Jahren von der Ukraine verweigert. Im letzten Dezember hatten deutsche Ex-Diplomaten und -Milit&auml;rs dringend die &raquo;Anerkennung der Sicherheitsinteressen beider Seiten&laquo; angemahnt, ohne jede Resonanz seitens der Nato-L&auml;nder; die Medien erw&auml;hnten den Aufruf nicht einmal. Fassungslos fragt man sich: Warum wurden alle diese Initiativen vor dem Krieg boykottiert? H&auml;tte der Krieg durch Verhandlungen verhindert werden k&ouml;nnen? Verhandlungen wurden verweigert &ndash; nicht obwohl, sondern weil damit eine Eskalation entstehen musste.<br>\nAuch jetzt, im Krieg, scheint der Westen nicht auf Verhandlungsl&ouml;sungen zu setzen. W&auml;hrend sich Russland und die Ukraine immerhin zu Gespr&auml;chen in der T&uuml;rkei treffen, schw&ouml;ren die westlichen Vork&auml;mpfer die Menschen auf einen langen Krieg ein. Wie schon zuvor wirtschaftlich, scheinen westliche F&uuml;hrer auch milit&auml;risch eine Globalstrategie auf Kosten der Menschen zu verfolgen: Ein langer Krieg schw&auml;cht Russland, w&auml;hrend die Ukraine zwar zerst&ouml;rt wird, aber in jeder Hinsicht in westlich orientierter Abh&auml;ngigkeit bleibt.<br>\nKritische oder gar pazifistische Stimmen haben es schwer, denn sie stehen nicht auf der Seite der Guten. Es macht nachdenklich und betroffen: Woher kommt die moralische Selbstgewissheit, den Feind hassen zu d&uuml;rfen, ja, zu m&uuml;ssen &ndash; wie vor dem ersten Weltkrieg? Denn es geht nicht nur um die Verurteilung des Angriffskrieges, schon gar nicht um Suche nach Ursachen und L&ouml;sungen. Es geht um Emp&ouml;rung und Hass und Feindschaft. Als w&auml;ren viele erleichtert, nicht die perverse Dissonanz aushalten zu m&uuml;ssen, zwar zu der selbsternannten Wertegemeinschaft der Demokraten und Verteidiger der Menschenrechte zu geh&ouml;ren, aber dabei zu erleben, wie diese &raquo;Guten&laquo; ganz ungehemmt L&auml;nder &uuml;berfallen, foltern, ganz selbstverst&auml;ndlich die Weltherrschaft beanspruchen und V&ouml;lkerrecht und UN-Charta verachten.<br>\nEs ist diese Heuchelei, die fassungslos macht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/vom-schachbrett-zum-schlachtfeld\/%20\">Ossietzky 08\/0222<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&raquo;Lass im Dorf die Ziehharmonika klingen!&laquo;<\/strong><br>\nReportage von einem Besuch im Kriegsgebiet Donbass. Von Ulrich Heyden<br>\nAls ich Ende M&auml;rz das Angebot von der Presseabteilung des russischen Verteidigungsministeriums bekam, mich an einer Journalistenreise in den Donbass zu beteiligen, habe ich nicht lange gez&ouml;gert und zugesagt. In kurzer Zeit ohne langen Organisationsaufwand einen Einblick in die Folgen des Krieges zu bekommen, war f&uuml;r mich verlockend. Ich mache Reisen in die international nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk in der Regel auf eigene Faust, um dort nur an bestimmten Tagen an Frontexkursionen bei den Truppen der &raquo;Volksrepubliken&laquo; teilzunehmen. Denn nat&uuml;rlich ist es wichtig, auf einer Reise auch Menschen auf der Stra&szlig;e zu befragen. Nur so wird das Bild wirklich rund. Ich schicke diese Worte voran, damit der Leser Bescheid wei&szlig;, unter welchen Umst&auml;nden folgende Reportage zustande gekommen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/424823.krieg-im-donbass-lass-im-dorf-die-ziehharmonika-klingen.html\">Ulrich Heyden in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>T&uuml;rkische Grossoffensive: Beklemmendes Schweigen des Westens<\/strong><br>\n&laquo;Wertegemeinschaft&raquo; bleibt stumm: Trotz eines Angriffskriegs wagt der Westen die T&uuml;rkei nicht einmal zu kritisieren.<br>\nSeit dem fr&uuml;hen Montagmorgen, 18. April, f&uuml;hrt die T&uuml;rkei einen Angriffskrieg in der Luft und am Boden gegen kurdische K&auml;mpfer in benachbarten Nordirak. Artillerie, Kampfflugzeuge und Hubschrauber seien an den &laquo;Angriffen auf Lager, Tunnel, Munitionsdepots und Unterst&auml;nde beteiligt&raquo;, teilte das Verteidigungsministerium mit. Kommandos und Spezialeinheiten w&uuml;rden anschliessend per Hubschrauber in die Region geflogen: &laquo;Unsere Operation wird wie geplant erfolgreich fortgesetzt&raquo;, erkl&auml;rte Verteidigungsminister Hulusi Akar der Presse. Dabei liess er sich im Hauptquartier der Luftwaffe in Ankara ablichten, flankiert von seinen Stabschefs. &laquo;Die Terroristen m&uuml;ssen begreifen, dass sie sich nirgendwo verstecken k&ouml;nnen; sie m&uuml;ssen sich ergeben, da ihr Ende gekommen ist&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/tuerkische-grossoffensive-beklemmendes-schweigen-des-westens\/%20\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Deutschland und Frankreich sollten in der Nato eine eigene Stimme erheben&rdquo;<\/strong><br>\nDie aktuelle Krise der EU und neue Chancen f&uuml;r Kerneuropa? &ndash; Interview mit Klaus von Dohnanyi, Teil 3<br>\nZu wenig Selbstbewusstsein, zu wenig Sinn f&uuml;r Geschichte und historisch gewachsene Zusammenh&auml;nge &ndash; in seinem Buch &ldquo;Nationale Interessen&rdquo; skizziert der fr&uuml;here Staatsminister im Ausw&auml;rtigen Amt, Klaus von Dohnanyi, die komplizierte Lage des europ&auml;ischen Kontinents. &ldquo;Vereinigte Staaten von Europa&rdquo; seien nicht w&uuml;nschenswert, Vielfalt sei gut, Vielstimmigkeit problematisch.<br>\nHier der dritte und letzte Teil unseres Gespr&auml;chs mit Klaus von Dohnanyi, in dem es um den &ldquo;Kerneuropa&rdquo;-Gedanken geht, und darum, was sich aus der schleichenden Relativierung der amerikanischen Macht ergibt? Vor allem in Asien. [&hellip;]<br>\nLeider halte ich angesichts der Entwicklungen in Osteuropa heute auch ein &ldquo;Kerneuropa&rdquo; f&uuml;r kaum noch realisierbar. Die Staaten der EU, die nach dem Fall der Mauer nach Europa zur&uuml;ckkehren konnten, verfolgen mit US-amerikanischer Unterst&uuml;tzung eine europ&auml;ische Au&szlig;enpolitik, die sehr einseitig von ihren besonderen Erfahrungen unter russischer Herrschaft gepr&auml;gt wurde. Das ist verst&auml;ndlich, aber diese Politik wird ja Russland nicht von der europ&auml;ischen Landkarte streichen k&ouml;nnen.<br>\nEs ist paradox: Ohne die mutigen Leipziger Montagsdemonstrationen w&auml;re vielleicht die Mauer nicht gefallen, der Warschauer Pakt nicht aufgel&ouml;st und das Baltikum nicht frei geworden. Und doch w&uuml;rden diese L&auml;nder heute eine Ostpolitik nach dem Modell Willy Brandts innerhalb der EU und der Nato entschlossen blockieren. Deutschland leistete zur Freiheit Europas einen entscheidenden Beitrag &ndash; und verlor dabei zugleich die seinen Interessen entsprechende au&szlig;enpolitische Handlungsfreiheit!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutschland-und-Frankreich-sollten-in-der-Nato-eine-eigene-Stimme-erheben-6746684.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Klimawende statt Gasembargo<\/strong><br>\nEin Gasembargo kann Putins Krieg nicht stoppen. Um die Abh&auml;ngigkeit von russischem Gas zu reduzieren und Preissteigerungen auf Kosten kleiner Einkommen zu vermeiden, brauchen wir eine Energiewende. [&hellip;]<br>\nViele Stimmen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik behaupten, Deutschland finanziere Putins Krieg. Wenn Deutschland aufh&ouml;ren w&uuml;rde, russisches Gas zu importieren, m&uuml;sse Putin fr&uuml;her oder sp&auml;ter den Krieg beenden, so das Argument. Der erste Punkt ist schlichtweg falsch und der zweite unabsehbar. [&hellip;]<br>\nDennoch wird vielerorts Moralismus vorgetragen. So befand Ex-Bundespr&auml;sident Joachim Gauck, man k&ouml;nne in diesen Tagen auch mal frieren f&uuml;r die Freiheit &ndash; ganz so, als k&ouml;nnten Einzelpersonen den Gesamtgasverbrauch beeinflussen. Der private Gasverbrauch betrug 2020 gerade einmal 30 Prozent. &Auml;hnlich moralisch argumentiert VWL-Professor R&uuml;diger Bachmann, wenn er erkl&auml;rt, dass man Griechenland in eine viel gr&ouml;&szlig;ere Krise geschickt habe und Deutschland sich nun zu fein sei, ein paar Prozente BIP-Abschlag hinzunehmen. Auch das falsche Verst&auml;ndnis von Staatsfinanzen, welches besagt, dass Deutschland Putins Krieg finanzieren w&uuml;rde, ist moralisch motiviert &ndash; es impliziert eine Mitschuld.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/klimawende-statt-gasembargo-energieembargo-ukrainekrieg-russland-putin-sanktionen-energiepreise-wirtschaftskrise\/\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Klimaschutz? Doch nicht jetzt: Fracking gilt pl&ouml;tzlich als Zukunfts-Technologie<\/strong><br>\nEuropas Nachfrage nach Fl&uuml;ssiggas sorgt f&uuml;r einen unerwarteten Boom in den USA. Auch chinesische Unternehmen haben in letzter Zeit langfristige Abkommen f&uuml;r LNG-Lieferungen unterzeichnet<br>\nEs ist noch einmal ein riesiges Unterfangen nach all den Jahren des Vertrauens auf fossile Energie. Wegen des Ukraine-Krieges sollen Exporte von Fl&uuml;ssiggas aus den USA die Europ&auml;ische Union von Importen aus Russland befreien. Das jedenfalls sieht die von Joe Biden und EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen verk&uuml;ndete &bdquo;Erkl&auml;rung zur Sicherheit der europ&auml;ischen Energieversorgung&ldquo; vor.<br>\nNur f&auml;llt es schwer, Rhetorik und Wunsch mit der Realit&auml;t der US-Erdgaswirtschaft unter einen Hut zu bringen. Probleme gibt es bei den Kapazit&auml;ten f&uuml;r Fl&uuml;ssiggas, das &bdquo;Liquefied Natural Gas&ldquo; (LNG). Vor allem Kosten- und Finanzierungsfragen bleiben offen. Die auch in den USA umstrittene F&ouml;rdermethode des &bdquo;Fracking&ldquo; jedenfalls wird &bdquo;rehabilitiert&ldquo;. F&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Fl&uuml;ssiggasproduzenten Cheniere Energy im texanischen Houston und den Rest der Gasindustrie sind das gute Nachrichten. Die russische Invasion befl&uuml;gelt die fossilen Interessen in den USA. Das Wirtschaftsmagazin Fortune zitierte eine Analystin der Beratungsfirma Rystad Energy, &bdquo;die Chance f&uuml;r das amerikanische Fl&uuml;ssiggas&ldquo;, das sei einer der &bdquo;wenigen positiven Punkte&ldquo; dieser tragischen Situation in der Ukraine. Die USA seien bestens vorbereitet, &bdquo;europ&auml;ischen und anderen Nationen zu helfen, ihren Energiebedarf zu decken, verspricht ebenfalls in Fortune Mike Sommers, Pr&auml;sident des Interessenverbandes American Petroleum Institute. Das k&auml;me nicht von ungef&auml;hr. Mit der Technologie des Hydraulic Fracturing (Fracking) und mit horizontalen Bohrungen h&auml;tten die USA neue Erdgasquellen erschlossen und seien weltweit zum &bdquo;Energiedynamo&ldquo; geworden, erl&auml;utert Sommers. Fracking sei eine &bdquo;m&auml;chtige Waffe gegen Russland&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Kommentar bei bloomberg.com.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/konrad-ege\/das-umstrittene-fracking-gilt-als-zukunfts-technologie\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Assange darf ausgeliefert werden<\/strong><br>\nEin Londoner Gericht erlie&szlig; den Auslieferungsbeschluss, dem allerdings die britische Innenministerin Priti Patel zustimmen muss. Sollte sie die Auslieferung billigen, k&ouml;nnen die Anw&auml;lte Assanges noch Berufung vor dem Obersten Gericht einlegen.<br>\nEin britisches Gericht hatte die Auslieferung Anfang 2021 aufgrund der labilen psychischen Gesundheit Assanges zun&auml;chst untersagt. Sein Anwalt Edward Fitzgerald argumentierte damals, dass ihn die Aussicht auf Auslieferung in den Suizid treiben k&ouml;nne.<br>\nDie Linken-Abgeordnete Sevim Da&#287;delen kommentierte auf Twitter: Die fortgesetzte Haft von Assange sei ein Verbrechen, f&uuml;r das die britische und die US-Regierung verantwortlich seien. Wenn Menschenrechte und Pressefreiheit noch etwas wert sein sollten, m&uuml;sse die britische Regierung die Auslieferung von Julian Assange an die USA verweigern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Beschluss-der-britischen-Justiz\/!5849667\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82866\">Untersuchungsh&auml;ftling Julian Assange seit drei Jahren im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Ob Moskau oder London &ndash; Pressefreiheit bleibt Pressefreiheit<\/strong><br>\nJetzt ist er da, der Auslieferungsbescheid f&uuml;r den Journalisten Julian Assange. Die britische Innenministerin Priti Patel hat nun das letzte Wort. Sie entscheidet damit auch dar&uuml;ber, ob im Westen gilt, was wir in Putins Russland vermissen.<br>\nWer heute darauf hinweist, dass es vor Butscha, Kramatorsk und anderen ukrainischen Orten, an denen wir noch auf Spuren grausamster russischer Kriegsverbrechen treffen k&ouml;nnten, andere Kriege gab, gef&uuml;hrt auch von Armeen der Nato-Staaten, in denen Mitgliedern dieser Armeen Kriegsverbrechen begangen haben, relativiert nicht das gro&szlig;e Leid der Ukrainer.<br>\nDenn Kriegsverbrechen bleibt Kriegsverbrechen. Dasselbe gilt auch f&uuml;r den Hinweis, dass nicht nur in Putins Russland, wo das &ouml;ffentliche Wort schon lange nicht mehr frei ist, Journalisten eingesperrt sind, weil sie es wagen, Kriegsverbrechen zu benennen und Beweise daf&uuml;r pr&auml;sentieren. Denn Pressefreiheit bleibt Pressefreiheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article238272221\/Julian-Assange-soll-an-die-USA-ausgeliefert-werden-Aber-Pressefreiheit-bleibt-Pressefreiheit.html%20\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man muss die WELT auch mal loben. Denn einen &auml;hnlichen, klar f&uuml;r die Pressefreiheit positionierten Meinungsartikel zu Assange kann ich bei den gro&szlig;en Freiheitsk&auml;mpfern vom SPIEGEL, von der FAZ und von der ZEIT nicht finden.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Julian Assange soll laut Gericht an USA ausgeliefert werden &ndash; Innenministerin hat das letzte Wort<\/strong><br>\nDer WikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange soll laut Gerichtsurteil nach langwierigem Rechtsstreit an die USA ausgeliefert werden, um sich einer Anklage wegen Spionage zu stellen. Der formelle Auslieferungsbeschluss wurde nun ausgestellt. Die endg&uuml;ltige Entscheidung trifft die britische Innenministerin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.live\/international\/136587-julian-assange-soll-laut-gericht\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Der Filmemacher Juan Passarelli, der ein Freund von Assange ist, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/jlpassarelli\/status\/1516718015080972288\">twitterte heute<\/a>: &ldquo;The judge stated #Assange has a right to appeal to the high court, and that if he were to exercise his right he would have to do it after Priti Patel has made her decision wether to extradite or not.&rdquo; &ldquo;Der Richter erkl&auml;rte, dass #Assange das Recht hat, vor dem Obersten Gerichtshof Berufung einzulegen, und dass er von diesem Recht erst Gebrauch machen kann, wenn Priti Patel ihre Entscheidung &uuml;ber die Auslieferung getroffen hat.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>U.K. Court Brings Assange One Step Closer to Extradition<\/strong><br>\nThe court formally ordered the extradition of the WikiLeaks founder to the United States, but it still needs approval from a British cabinet minister and his defense can appeal to her directly.<br>\nA London court on Wednesday ordered the extradition of the WikiLeaks founder Julian Assange to the United States, the latest but not the last step in a long-running battle in British courtrooms. [&hellip;]<br>\nMs. Patel could block requests, the Home Office said, only for a tightly limited set of reasons. Two concerned people previously extradited or transferred to Britain from elsewhere. The others permitted her to avoid extraditing people who might face the death penalty, or who might be sent on to another country or charged with further, previously unannounced offenses.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2022\/04\/20\/world\/europe\/assange-uk-extradition.html\">New York Times <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie die k&uuml;nftige internationale Geldordnung aussehen k&ouml;nnte und was das f&uuml;r den Euro bedeuten w&uuml;rde<\/strong><br>\nDer Dollar als Weltw&auml;hrung ist angez&auml;hlt, sp&auml;testens seit der Westen die russischen W&auml;hrungsreserven in Dollar und Euro eingefroren und viele russische Banken vom Zahlungsverkehrsnetz Swift abgeh&auml;ngt hat. Da stellt sich die Frage, wie die k&uuml;nftige Geldordnung aussehen wird. Welche Rolle wird digitales Zentralbankgeld, welche der Rubel und der Yuan spielen? Ein russischer Wirtschaftsstratege und Regierungsberater gibt eine recht plausible Antwort, die wenig Gutes f&uuml;r den Euro verhei&szlig;en w&uuml;rde. (&hellip;)<br>\nDer &Ouml;konom Sergei Glasjew ist Berater des russischen Pr&auml;sidenten Putin und Kommissar f&uuml;r Integration und Makro&ouml;konomie der Eurasischen Wirtschaftsunion (Russland, Belarus, Kasachstan, Armenien und Kirgistan). In einem Aufsatz hat er vor Kurzem einen Plan f&uuml;r ein vom Dollar unabh&auml;ngiges W&auml;hrungssystem des russisch-chinesischen Blocks skizziert.<br>\nEs ist unklar, welchen Status dieser Plan hat, ob er von der russischen Regierung und noch mehr, ob er von der chinesischen Seite so gutgehei&szlig;en und verfolgt wird. Aber klar ist: auf Seiten Chinas und vor allem Russlands muss etwas in dieser Richtung passieren. Von daher ist dieser Plan allemal interessant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/geldsystem\/dollar-rubel-yuan\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Familien mit niedrigem Einkommen leiden aktuell am st&auml;rksten unter Inflation<\/strong><br>\nFamilien mit niedrigem Einkommen tragen aktuell die h&ouml;chste Inflationsbelastung, Singles mit hohem Einkommen die geringste &ndash; und die Differenz ist deutlich gr&ouml;&szlig;er als in den Vormonaten: Gemessen an den f&uuml;r diese Haushaltstypen repr&auml;sentativen Warenk&ouml;rben sind die Preise im M&auml;rz 2022 um 7,9 Prozent bzw. um 6,0 Prozent gestiegen, w&auml;hrend der Wert &uuml;ber alle Haushalte hinweg bei 7,3 Prozent lag. Auch f&uuml;r Alleinlebende mit niedrigen, h&ouml;heren und mittleren Einkommen lagen die Raten mit 6,7 bis 7,0 Prozent im M&auml;rz etwas unterhalb der allgemeinen Preissteigerung. Dagegen sind auch Familien und Alleinerziehende mit zwei Kindern und mittleren Einkommen etwas &uuml;berdurchschnittlich von der Teuerung belastet: F&uuml;r diese Haushalte betr&auml;gt die Inflationsrate je 7,4 Prozent. Bei Familien mit h&ouml;herem Einkommen verteuerte sich der haushaltsspezifische Warenkorb weniger stark &ndash; um 6,8 Prozent. Die haushaltsspezifische Inflationsrate f&uuml;r kinderlose Paare mit mittlerem Einkommen liegt bei 7,2 Prozent (siehe auch die Abbildung in der pdf-Version dieser PM, Link unten, und die Informationen zur Methode). Das ergibt der IMK Inflationsmonitor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Er liefert monatlich die spezifischen Teuerungsraten f&uuml;r neun repr&auml;sentative Haushaltstypen, die sich nach Personenzahl und Einkommen unterscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-familien-mit-niedrigem-einkommen-leiden-am-starksten-unter-inflation-40582.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeitsminister Heil k&uuml;ndigt neues Rentenpaket an<\/strong><br>\nSPD, Gr&uuml;ne und FDP hatten in ihrem Koalitionsvertrag angek&uuml;ndigt, sie wollten das Mindestrentenniveau von 48 Prozent &bdquo;dauerhaft sichern&ldquo;. Das Rentenniveau dr&uuml;ckt das Verh&auml;ltnis der Rente zu den L&ouml;hnen aus. Rentenk&uuml;rzungen oder eine Anhebung des Renteneintrittsalters schlossen die Ampelpartner aus. Stattdessen versprachen sie, f&uuml;r die Rentenkasse neues Kapital anzusparen &ndash; als dauerhaften Fonds, professionell verwaltet und global angelegt. Ein Kapitalstock von zehn Milliarden Euro aus Haushaltsmitteln soll 2022 der erste Schritt sein. (&hellip;)<br>\nHeil bekr&auml;ftigte, zur Stabilit&auml;t geh&ouml;re auch, dass die Finanzierungsgrundlagen der Rente am Arbeitsmarkt gesichert w&uuml;rden. &bdquo;Dazu brauchen wir eine hohe Erwerbsbeteiligung und eine angemessene Lohnentwicklung.&ldquo;<br>\nF&uuml;r den nun in Vorbereitung befindlichen erg&auml;nzenden Kapitalstock aus Steuermitteln versprach der Minister: &bdquo;Das werden wir vern&uuml;nftig anlegen.&ldquo; Insgesamt stabilisiere das Rentenpaket II das Rentenniveau und st&auml;rke langfristig die Sicherung der gesetzlichen Rente.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/rentenpaket-hubertus-heil-kuendigt-neues-gesetz-an-rentenniveau-stabil-bei-48-prozent-U4SH5SJBYSMKLI3YUOINYQHLYI.html\">RND<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Mindestrentenniveau von 48 Prozent &ldquo;dauerhaft sichern&rdquo; zu wollen, klingt g&ouml;nnerisch. Es ist jedoch f&uuml;r einen gro&szlig;en Teil der Arbeitnehmerschaft sehr oder sogar zu wenig. Der gro&szlig;e Niedriglohnsektor wirkt sich auch auf das Rentenniveau aus. &Uuml;ber den Kapitalstock von zun&auml;chst zehn Milliarden Euro d&uuml;rfte sich die Finanzbranche freuen. Und wenn das &ldquo;professionell verwaltete und global angelegte&rdquo; Geld an Wert verlieren sollte, d&uuml;rfte insbesondere die Steuern zahlende Arbeitnehmerschaft erneut zur Kasse gebeten werden. F&uuml;r diese finanzielle Umverteilung von unten nach oben ist mal wieder ein SPD-Minister federf&uuml;hrend.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gerade einmal zw&ouml;lf Fahnder f&uuml;r ganz Hessen<\/strong><br>\nZwei Jahre lang wurde ein Obst- und Gem&uuml;sebetrieb im hessischen Gernsheim nicht kontrolliert. Mit fatalen Folgen. Aus dem j&uuml;ngsten Lebensmittelskandal hat der Kreis Konsequenzen gezogen.<br>\nH&auml;tte der Lebensmittelskandal im s&uuml;dhessischen Gernsheim verhindert werden k&ouml;nnen, wenn sich das offenbar &uuml;berlastete Veterin&auml;ramt des Kreises Gro&szlig;-Gerau an die Taskforce Lebensmittelsicherheit des Landes Hessen gewandt h&auml;tte? Diese Frage muss nun gekl&auml;rt werden. Denn obwohl der Obst- und Gem&uuml;sebetrieb Maus nach Auskunft des Veterin&auml;ramtes seit 2019 nicht mehr kontrolliert worden war, gab es nach &uuml;bereinstimmenden Aussagen des hessischen Verbraucherschutzministeriums und des Darmst&auml;dter Regierungspr&auml;sidiums keine Anfrage an die Taskforce, den Kreis bei Lebensmittelkontrollen zu unterst&uuml;tzen.<br>\nDabei hatte das Land Hessen bereits 2006 die Taskforce Lebensmittelsicherheit als Sondereinheit beim Darmst&auml;dter Regierungspr&auml;sidium eingerichtet. Die insgesamt zw&ouml;lf Fahnder sind f&uuml;r ganz Hessen zust&auml;ndig und sollen so zu einer &bdquo;St&auml;rkung des Verbraucherschutzes&ldquo; und einer &bdquo;Verbesserung der beh&ouml;rden&uuml;bergreifenden Zusammenarbeit&ldquo; beitragen. Im Fall des Obstbetriebs Maus ist das offenbar nicht geschehen, was dazu f&uuml;hrte, dass sich mehrere Menschen aufgrund unhygienischer Zust&auml;nde mit Listerien infizierten und vier von ihnen erkrankten. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ermittelt gegen den Inhaber des Betriebs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/gross-gerau-nach-lebensmittelskandal-suche-nach-verantwortlichen-17970103.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Amazon hat 2021 keine Steuern in Europa gezahlt<\/strong><br>\nTrotz Ums&auml;tzen von 51 Milliarden Euro vermeldete Amazon f&uuml;r sein europ&auml;isches Gesch&auml;ft im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Verlust.<br>\nDie in Luxemburg ans&auml;ssige Amazon EU S&agrave;rl hat f&uuml;r das Jahr 2021 in der EU keine Einkommenssteuer gezahlt. Das geht aus Unterlagen hervor, die Bloomberg vorliegen. Amazon EU S&agrave;rl umfasst die M&auml;rkte in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Polen, Gro&szlig;britannien, Schweden und den Niederlanden.<br>\nF&uuml;r das vergangene Jahr meldete die europ&auml;ische Gesellschaft des Onlineversandh&auml;ndlers Verluste in H&ouml;he von 1,2 Milliarden Euro. Dadurch sei keine Steuer auf den Gewinn angefallen, daf&uuml;r erhielt Amazon aber Steuergutschriften, die auf zuk&uuml;nftige Gewinne angerechnet werden k&ouml;nnen. Gleichzeitig stieg der Umsatz im Jahr 2021 auf 51,3 Milliarden Euro, 17 Prozent mehr als noch im Jahr 2020.<br>\nLaut den internen Dokumenten besch&auml;ftigt Amazons luxemburgisches Unternehmen 6.899 Angestellte. F&uuml;r den Verlust seien Ausgaben in H&ouml;he von 37 Milliarden Euro f&uuml;r &ldquo;Roh- und Betriebsstoffe&rdquo; und 15 Milliarden an &ldquo;externen Kosten&rdquo; verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/steuervermeidung-amazon-hat-2021-keine-steuern-in-europa-gezahlt-2204-164731.html\">golem<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Florence Gaub bei Markus Lanz: Vielleicht sind Russen ja doch auch Europ&auml;er?<\/strong><br>\nDer v&ouml;lkerkundliche Ausritt der Politologin Florence Gaub j&uuml;ngst bei Markus Lanz war, na ja, kritikw&uuml;rdig. Ein paar politisch inkorrekte Gedanken dazu. [&hellip;]<br>\nEs geht also um den Russen an sich. Obwohl sich drei Viertel seines Volksk&ouml;rpers auf dem Kulturkontinent befinden, passt er irgendwie nicht dazu. Wie das klingt. In einer deutschen Talkshow. Ich meine, es ist schon eine Weile her, dass hierzulande &auml;hnliche T&ouml;ne vor gro&szlig;em Publikum angeschlagen wurden. Mir steht es nicht zu, das Urteil der Fachfrau &uuml;ber die spezifische Rustikalit&auml;t &ouml;stlich siedelnder Ethnien anzuzweifeln. Sie ist Vizedirektorin des EU-Instituts f&uuml;r Sicherheitsstudien. Ich bin nur ein Schmierschmock und folge der Wissenschaft selbst dann, wenn sie mir vorkommt wie die Kunst der Feindbildhauerei.<br>\nEine Frage noch: Die Lebenserwartung in der Ukraine liegt ein Jahr unter dem russischen Wert. Bedeutet das, dass den Einwohnern von Mariupol der Tod ihrer Nachkommen und Nachbarn tendenziell noch etwas schnurzer ist als den Russen die Opfer unter ihren T&auml;tern? Im Gegenzug kann ich der in Paris wirkenden Dr. Gaub mit ostdeutscher Regionalkenntnis dienen: Obwohl die Leute dort extrem europ&auml;isch aussehen, scheinen mir postmoderne Lebenszug&auml;nge auch in der Magdeburger B&ouml;rde schw&auml;cher entwickelt. Aber immerhin, die Toten werden individuell bestattet. Das passiert sogar in Vorpommern. Ich war selbst dabei und sah graue Automaten weinen. Vielleicht haben sie Gef&uuml;hle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-mind\/florence-gaub-bei-markus-lanz-vielleicht-sind-russen-ja-doch-auch-europaeer-li.223137\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: Zur Mai-Demo nur mit Maske<\/strong><br>\nDie Organisator:innen der Revolution&auml;ren 1. Mai-Demo haben angek&uuml;ndigt, sich gegen eine m&ouml;gliche polizeiliche Anordnung zur Wehr zu setzen, die das Tragen von Mund-Nasen-Masken auf ihrer Demo untersagen w&uuml;rde. &bdquo;Wir werden juristisch gegen jeglichen Versuch eines Maskenverbots vorgehen, denn die Gesundheit unserer Demo-Teilnehmer:innen ist f&uuml;r uns, im Gegensatz zur Berliner Polizei, keine Verhandlungsmasse&ldquo;, so B&uuml;ndnissprecher Martin Suchanek. Die Veranstalte&shy;r:innen rufen alle Teilnehme&shy;r:innen dazu auf &bdquo;Maske zu tragen und Abst&auml;nde einzuhalten&ldquo;.<br>\nZuvor hatte die taz dar&uuml;ber berichtet, dass die Polizei nach einer Gefahrenprognose f&uuml;r die Veranstaltung entscheiden will, ob bestimmte Gegenst&auml;nde per beh&ouml;rdlicher Anordnung untersagt werden k&ouml;nnen. Nach dem vor einem Jahr inkraft getretenen Berliner Versammlungsfreiheitsgesetz ist es verboten, &bdquo;Gegenst&auml;nde zu verwenden, die zur Identit&auml;tsverschleierung geeignet sind&ldquo;. Dies gilt jedoch nur, wenn diese &bdquo;den Umst&auml;nden nach&ldquo; darauf gerichtet sind, die &bdquo;Feststellung der Identit&auml;t zu verhindern&ldquo;. Auf Anfrage der taz hatte die Polizei erkl&auml;rt: &bdquo;Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung f&auml;llt grunds&auml;tzlich nur unter dieses Verbot, wenn es auf die Identit&auml;tsverschleierung ausgerichtet ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/1-Mai-in-Berlin\/!5849584\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Reden wir vom 1. Mai oder vom 1. April? Was soll am j&auml;mmerlichen und peinlichen Festhalten des regierungsamtlichen Coronanarrativs revolution&auml;r sein? Merkt man nicht, dass das Maskengebot so eingesetzt wird wie es der politischen Elite gerade passt? Das ist so irre, da findet man keine Worte mehr.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-83118","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83118","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83118"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83118\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83121,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83118\/revisions\/83121"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83118"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83118"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83118"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}