{"id":8319,"date":"2011-02-15T09:40:04","date_gmt":"2011-02-15T08:40:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8319"},"modified":"2014-07-28T15:42:02","modified_gmt":"2014-07-28T13:42:02","slug":"spiegel-online-redakteure-die-man-sich-merken-sollte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8319","title":{"rendered":"SPIEGEL Online-Redakteure, die man sich merken sollte"},"content":{"rendered":"<p>Man kommt schneller durch den Wust t&auml;glicher Nachrichten und Kommentare, wenn man ein bisschen die Hintergr&uuml;nde der Autoren kennt. Im Folgenden ist einfach zusammen kopiert, was in den letzten Tagen bei Spiegel Online an typischen Produkten des Kampagnenjournalismus erschienen ist. Schauen Sie sich bitte die Texte an. Wir haben sie nicht kommentiert. Sie sprechen f&uuml;r sich. Wenn Ihnen andere Autorinnen und Autoren des gleichen Mediums begegnen, die in unsere Zusammenstellung fehlen, aber es verdient h&auml;tten, aufgenommen zu werden, dann lassen Sie uns das mit Link wissen. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\nHinzuweisen bleibt noch, dass es auch bei Spiegel Online differenziert denkende Journalisten gibt. Journalistinnen sowieso auch. Aber wenn dreister Unsinn geballt auftritt, wenn Kampagnenjournalismus so offensichtlich ist, dann muss man das auch beim Namen nennen k&ouml;nnen:<\/p><p>14. Februar 2011, 19:15&nbsp;Uhr<br>\n<strong>Kritik an SPD-Wirtschaftspolitik<br>\nGabriel&nbsp;lobt den &ldquo;&ouml;konomischen Sarrazin&rdquo;<\/strong><br>\n<em>Von Christian Teevs<\/em><br>\nDie Konstellation ist pikant. Ein linker &Ouml;konom rechnet in seinem neuen Buch mit der Wirtschaftspolitik von Ex-Kanzler Gerhard Schr&ouml;der ab.&nbsp;Ausgerechnet SPD-Chef Sigmar Gabriel stellt das Werk vor &ndash; und kann ihm fast nur Positives abgewinnen.<br>\nBerlin &ndash; Eigentlich ist Gustav A. Horn an diesem Montagmittag in die Bundespressekonferenz gekommen, um sein neues Buch vorzustellen. Aber der &Ouml;konom bekommt zun&auml;chst einmal ein vergiftetes Lob verpasst: Da sei ihm ja ein &ldquo;&ouml;konomischer Sarrazin&rdquo; gelungen, sagt ein Gast provokant &ndash; in Anspielung an den Untertitel des Buches, &ldquo;Wie die Ungleichheit unser Land ruiniert&rdquo;. Das kommt Sarrazins &ldquo;Deutschland schafft sich ab&rdquo; schon recht nahe.<br>\nHorn zuckt zusammen. Und muss dann doch rasch gute Miene zum b&ouml;sen Spiel machen. Denn nun &uuml;bernimmt SPD-Chef Sigmar Gabriel. Ausgerechnet Gabriel, muss man wohl sagen. Denn Horns Buch &ldquo;Des Reichtums fette Beute&rdquo; ist weniger ein neuer Sarrazin, als vielmehr eine schroffe Abrechnung mit Rot-Gr&uuml;n. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,druck-745523,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><p>14. Februar 2011, 11:51&nbsp;Uhr<br>\n<strong>S.P.O.N. &ndash; Der Schwarze Kanal<br>\nEine Tr&auml;ne auf Reisen<\/strong><br>\n<em>Von Jan Fleischhauer<\/em><br>\nBei den Hartz-IV-Verhandlungen &uuml;bernehmen jetzt die Ministerpr&auml;sidenten die Regie. Dennoch zeigt sich: Gef&uuml;hlspolitik ist wieder in Mode. Das beweist der Auftritt der mecklenburgischen Sozialministerin Manuela Schwesig in der Sozialstaatsdebatte.<br>\nEiner der gro&szlig;en Vorz&uuml;ge der Sozialdemokratie war immer ihr unsentimentaler Blick auf die Welt. Eine Bewegung, die schon die Bismarcksche Sozialistenverfolgung hinter sich hat, ist naturgem&auml;&szlig; nicht so leicht zu ersch&uuml;ttern. Unvergessen der Auftritt des gro&szlig;en Franz M&uuml;ntefering, der in einer Rede vor dem Bundestag zur Zukunft der Rente daran erinnerte, es werde nicht helfen, &ldquo;Lotto oder Balalaika zu spielen und zu hoffen, dass man so morgen oder &uuml;bermorgen ausreichend Geld in der Tasche hat&rdquo;. So reden Leute, die sich einen n&uuml;chternen Realit&auml;tssinn bewahrt haben, deshalb verdankt das Land der SPD auch die Hartz-IV-Gesetzgebung. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-745362,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><p>14. Februar 2011, 12:26&nbsp;Uhr<br>\n<strong>Streit &uuml;ber Linke-Satzung<br>\nLafontaine kassiert schwere Niederlage<\/strong><br>\n<em>Von Stefan Berg<\/em><br>\nEs ist ein herber R&uuml;ckschlag f&uuml;r den &Uuml;bervater der Linken. Mit drakonischen Strafen wollte&nbsp;Oskar&nbsp;Lafontaine&nbsp;unliebsame Kritiker im Saarland in die Schranken weisen. Nun zeigt die Partei ihm selbst die Grenzen auf. Die Bundesschiedskommission hat mehrere geplante Satzungs&auml;nderungen gekippt.<br>\nBerlin &ndash; Oskar Lafontaine ist wieder da. Gesund sei er, erkl&auml;rt er in Interviews. Und kampfeslustig &ndash; man sieht es ihm an. Wahlkampfzeit ist Lafontaine-Zeit. Seine Partei ist zudem in der Krise, also muss er wieder ran. Er redet, er dampft, er gibt Interviews, er begeistert seine Anh&auml;nger in Hamburg oder in Frankfurt, er sitzt in Talkshows und teilt aus.<br>\nLafontaine &ndash; offiziell nur Fraktionschef an der Saar &ndash; auf dem R&uuml;ckzug? Das war einmal. Der Saarl&auml;nder ist zur&uuml;ck auf der B&uuml;hne. Und wo er ist, da ist kaum Platz f&uuml;r andere. Gesine L&ouml;tzsch und Klaus Ernst sind offiziell noch die Parteichefs der Linken, aber schon fast vergessen. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-745410,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><p>11. Februar 2011, 19:49&nbsp;Uhr<br>\n<strong>Neuer EZB-Chef<br>\nNehmt doch den Steinbr&uuml;ck!<\/strong><br>\n<em>Ein Kommentar von Roland Nelles<\/em><br>\nKanzlerin Angela Merkel verliert nicht nur den Bundesbank-Chef, sondern auch einen potentiellen Kandidaten f&uuml;r den Chefposten bei der Europ&auml;ischen Zentralbank. Doch das Rennen um den Job muss f&uuml;r Deutschland noch nicht beendet sein. Es gibt noch eine Alternative.<br>\nDeutschland wollte den wichtigsten Posten in Europa mit einem Deutschen besetzen. Axel Weber sollte Chef der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) werden. Inoffiziell war das zumindest der Plan. Dann hat er sich ein paar Mal gegen den europapolitischen Kurs der Kanzlerin gestellt. Sie wollte sich, wie es ihre Art ist, nicht fr&uuml;hzeitig &ouml;ffentlich zu ihrem Kandidaten bekennen. Z&ouml;gerte, wartete ab; Weber war beleidigt und warf die Brocken hin. So wird es in Berlin ziemlich glaubw&uuml;rdig erz&auml;hlt. Nun steht Deutschland ohne Bundesbank-Chef da &ndash; und damit auch ohne Kandidaten f&uuml;r die EZB. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-745060,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><p>Weitere Autoren, die man sich merken sollte, ohne Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit:<\/p><ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/extra\/0,1518,632072,00.html\">Bj&ouml;rn Hengst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/extra\/0,1518,642240,00.html\">Yasmin El- Sharif<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/extra\/0,1518,632128,00.html\">Veit Medick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/extra\/0,1518,632131,00.html\">Severin Weiland<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man kommt schneller durch den Wust t&auml;glicher Nachrichten und Kommentare, wenn man ein bisschen die Hintergr&uuml;nde der Autoren kennt. Im Folgenden ist einfach zusammen kopiert, was in den letzten Tagen bei Spiegel Online an typischen Produkten des Kampagnenjournalismus erschienen ist. Schauen Sie sich bitte die Texte an. Wir haben sie nicht kommentiert. Sie sprechen f&uuml;r<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8319\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[41],"tags":[572,1544,420],"class_list":["post-8319","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medienanalyse","tag-fleischhauer-jan","tag-kampagnenjournalismus","tag-spiegel"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8319","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8319"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8319\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8321,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8319\/revisions\/8321"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8319"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8319"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8319"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}