{"id":83195,"date":"2022-04-22T15:21:35","date_gmt":"2022-04-22T13:21:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83195"},"modified":"2022-04-22T16:31:26","modified_gmt":"2022-04-22T14:31:26","slug":"mctagesschau-burger-blaugelb-verpackt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83195","title":{"rendered":"McTagesschau-Burger, blaugelb verpackt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Info-Fastfood mit US-Kriegsw&uuml;rze schmeckt, wie wenn man die Zunge zum Fenster raush&auml;ngt.<\/strong> Die ARD-Tagesschau hat die meisten Zuschauer. McDonald&rsquo;s hat die meisten Besucher. Das Erfolgsrezept: Fastfood. Es macht denkfaul, fett und satt. Ist allerdings gesundheitssch&auml;dlich, mental und physisch. Besonders der aktuelle McTagesschau-Billigburger, die antirussische Kriegshetze in blau-gelber Verpackung, ist zum Speien. Das Angebot f&uuml;llt aber seit Wochen gut die H&auml;lfte der gesamten Sendezeit. Als Nachspeise folgt ein &bdquo;ARD-Brennpunkt&ldquo; dem anderen, der mediale Druck\/Dreck will nur das Eine: Deutschland soll sich noch mehr als bisher f&uuml;r die Ukraine verausgaben. &bdquo;Schwere Waffen her&ldquo;, b&ouml;lken Baerbock, Habeck &amp; Co., &bdquo;Panzer und Artillerie!&ldquo;. Im verbalen Vabanque spielt die Bundesregierung ganz vorne. Zwangsl&auml;ufig sinkt die Reizschwelle f&uuml;r einen atomaren russischen Gegenschlag. Und die Anglo-Amis freuen sich &uuml;ber ihre dummen Deutschen, die bereit sind, ihr Land zum Schlachtfeld machen zu lassen. Mehr noch als die Polen &ndash; und das will was hei&szlig;en. Von <strong>Friedhelm Klinkhammer<\/strong> und <strong>Volker Br&auml;utigam<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie Spr&uuml;che der Ausfallerscheinungen in Regierungsfunktion kritiklos weiterzureichen, ist eine der journalistischen Glanzleistungen. Baerbock<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ukraine-waffen-baerbock-eu-aussenminister-101.html\"> toppt, <\/a>allwissend wie immer: &bdquo;Die Ukraine braucht &hellip; schwere Waffen. Jetzt ist keine Zeit f&uuml;r Ausreden &hellip;&ldquo; Die Tagesschau <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-1019485.html\">legt nach<\/a>: &bdquo;Lieferung schwerer Waffen: Union erh&ouml;ht Druck auf Scholz&ldquo;. Die ARD-aktuell erkennt nicht ihre Mitschuld an dem kollektiven Hirnriss, der Waffenlieferungen an Kriegsparteien f&uuml;r vern&uuml;nftig h&auml;lt. In der kriegsgeilen Kakophonie drohen die Stimmen der Vernunft unterzugehen. Albrecht M&uuml;ller, vormals Leiter des Planungsstabes in Willy Brandts Kanzleramt: &bdquo;Sind wir denn alle <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82993\">verr&uuml;ckt geworden<\/a>?!&ldquo;<\/p><p>Das sind wir wohl. &bdquo;Solidarit&auml;t mit der Ukraine&ldquo;, die Friedensparole der NATO, ist zum russophoben Dogma geworden. Die Nachrichtensendungen der Tagesschau sind voll von ukrainischem Heldenmut und &bdquo;russischen Kriegsverbrechen&ldquo;. Die Hatz auf Pr&auml;sident Putin und alles, was &bdquo;prorussisch&ldquo; erscheint, <a href=\"https:\/\/logon-echon.com\/2022\/04\/15\/eingebetteter-journalismus-die-tagesschau-scheitert-an-ihrem-auftrag\/\">&uuml;berschreitet alle professionellen Regeln <\/a>des Journalismus und jeden pers&ouml;nlichen Anstand.<\/p><p>Der Qualit&auml;tsjournalismus zeigt ein Muster, das die Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/medien-journalismus\/krieg-in-den-medien\/130697\/was-ist-propaganda\/\">so beschreibt<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>In Verbindung mit dem Krieg machen Politiker, Milit&auml;rs (und Massenmedien) von Propaganda Gebrauch, um zum Beispiel die eigene Bev&ouml;lkerung von einem Krieg zu &uuml;berzeugen. Sie betonen die Notwendigkeit des Krieges (vernichtenswerte Feinde, Sicherheit der eigenen Bev&ouml;lkerung, Absetzung eines brutalen Regimes etc.) und blenden alle anderen Aspekte aus (eigene Macht- und Wirtschaftsinteressen, ausgel&ouml;stes Kriegsleid, Kriegsverbrechen der eigenen Soldaten etc.).&ldquo; <\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>F&uuml;glich ist &bdquo;der Russe&ldquo; an allem schuld. Nur er. Ohne Beweisf&uuml;hrung, ohne halbwegs logische Argumentation oder Beanspruchung eines faktensicheren Kurzzeitged&auml;chtnisses. Nachdenken w&uuml;rde eh blo&szlig; anstrengen.<\/p><p><strong>Der Wunschkrieg<\/strong><\/p><p>Was waren denn Putins Forderungen? Er wollte verl&auml;ssliche Sicherheitsgarantien f&uuml;r sein Land. Die USA verweigerten sie ihm. Er wollte die Zusage, dass die Ukraine nicht NATO-Mitglied wird und der Westen sie nicht weiter zum Aufmarschgebiet gegen Russland ausbaut (u.a. mittels Raketen-Abschussbasen). Die USA und ihre NATO-Heloten wiesen das zur&uuml;ck. Putin forderte, den Krieg und die t&auml;glichen Terrorschl&auml;ge Kiews gegen die ethnisch russische Bev&ouml;lkerung der S&uuml;dost-Ukraine endlich einzustellen. Die USA und ihre Vasallen lie&szlig;en auch dar&uuml;ber nicht mit sich reden.<\/p><p>Der US-Weltherrscher wollte diesen Krieg. Washingtons Drohpotential, seine milit&auml;rischen und seine wirtschaftlichen Provokationen garantieren ja das US-Imperium und den Gehorsam Westeuropas. Zugleich st&uuml;tzen sie den r&auml;uberischen Anspruch auf den euroasiatischen Rohstoffreichtum und die Blockade des chinesischen Projekts &bdquo;Neue Seidenstra&szlig;e&ldquo;.<\/p><p>Den wirklichen Kriegshintergrund verzerrt der deutsche Medienspiegel, sei es aus Absicht oder aus Ignoranz. &Uuml;berblendet wird sein Trugbild mit gesch&ouml;nten Darstellungen unserer selbstgerechten politischen Klasse: &bdquo;Wir&ldquo; sind im Ukraine-Krieg, &bdquo;wir&ldquo;, die Guten. Kein Zweifel ist erlaubt. Niemand soll\/darf klarstellen, dass das Engagement der ungez&auml;hlten tats&auml;chlich Wohlmeinenden, ihre Spenden- und Hilfsbereitschaft, ihr Mitleid mit der vom Krieg so entsetzlich heimgesuchten ukrainischen Zivilbev&ouml;lkerung (Bucha, Mariupol), von unseren regierenden Zynikern schwer missbraucht wird. Die tun nur so, als seien sie tats&auml;chlich daran interessiert, das grauenhafte Leid in der Ukraine zu mildern. Betrachtet man die Effekte ihrer Politik und auch deren Nutznie&szlig;er, dann zeigt sich ein g&auml;nzlich anderes Bild, &uuml;ber das weder ARD-aktuell noch der &uuml;brige Mainstream berichten.<\/p><p>Pr&auml;sident Selenskyj wird als Lichtgestalt im Kampf f&uuml;r Freiheit und Demokratie der Ukraine dargestellt. Kaum eine Tagesschau-Sendung ohne ihn in Olivgr&uuml;n und mit gro&szlig;m&auml;uligen Spr&uuml;chen &uuml;ber seine Bereitschaft zum Widerstand bis zur letzten Patrone. Dass sein Regime wegen betr&auml;chtlicher milit&auml;rischer Verluste &ndash; nach (allerdings nicht &uuml;berpr&uuml;fbaren) russischen Angaben sind bereits mehr als 20 000 ukrainische Soldaten gefallen &ndash; allen M&auml;nnern zwischen 18 und 60 Jahren die Ausreise verbot und sie damit von ihren fluchtwilligen Frauen und Kindern trennte, fand keinen Platz in unseren TV-Nachrichten. Wohl aber die Behauptung des im L&uuml;gen und Aufschneiden ge&uuml;bten Selenskyj, in den ersten 50 Kampftagen seien <a href=\"https:\/\/www.rainews.it\/tgr\/tagesschau\/articoli\/2022\/04\/tag-Ukraine-Tote-bei-Angriffen-auf-Kiew-und-Charkiw-f42817c8-8d54-46b3-b9be-24b9d1716909.html\">lediglich 3000 ukrainische Gefallene <\/a>zu beklagen gewesen. <\/p><p>Zumindest in seiner ersten Phase zeigte der russische Angriff eine vollkommen neue Form der Kriegsf&uuml;hrung. Sie verschont weitgehend die Zivilbev&ouml;lkerung. Entgegen den Behauptungen der ARD-aktuell konzentrierten sich die Angriffe auf die milit&auml;rische und die milit&auml;risch genutzte Infrastruktur der Ukraine. (Anmerkung: Im Unterschied dazu hatte die ukrainische Armee gezielt die Wohngebiete in den russlandfreundlichen Republiken Donezk und Lugansk mit Artillerie und Raketen beschossen, weil sich die Bev&ouml;lkerung den Maidan-Putschisten nicht unterwerfen wollte. Diese Massaker waren der Tagesschau keine Nachrichtenserie wert gewesen). Die <a href=\"https:\/\/www.infobae.com\/de\/2022\/04\/04\/die-un-bescheinigte-3455-zivile-opfer-in-der-ukraine-seit-beginn-der-russischen-invasion\/\">UNO registrierte<\/a> bis zum 20. April 3 455 get&ouml;tete Zivilisten. Zum Vergleich: Beim rund 50 Tage dauernden Angriff auf den Irak anno 2003 brachte das US-Milit&auml;r in den ersten 50 Tagen nicht nur rund 60 000 irakische Soldaten um, sondern massakrierte mit r&uuml;cksichtslosen Fl&auml;chenbombardements gleich zum Auftakt auch mehr als <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/regionen\/Irak\/rose3.html\">10 000 Zivilisten.<\/a> <\/p><p><strong>Informations-Defizit<\/strong><\/p><p>Die russische Armee hat bisher haupts&auml;chlich Waffen- und Munitionsdepots, Gefechtsst&auml;nde, Raffinerien, R&uuml;stungsbetriebe und Nachschubwege angegriffen. Nach ukrainischen Angaben ist bereits ein Drittel der gesamten Infrastruktur des Landes besch&auml;digt oder zerst&ouml;rt, darunter <a href=\"https:\/\/open4business.com.ua\/number-of-gas-stations-in-ukraine-decreases-3-times-since-beginning-of-war-director-of-a-95\/\">zwei Drittel aller Tankstellen<\/a>. Die Sch&auml;den beliefen sich auf rund <a href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/politik\/ukraine-ticker-ukraine-100-mrd-dollar-sch%C3%A4den-an-br%C3%BCcken-und-stra%C3%9Fen\/ar-AAWl6MK\">100 Milliarden Dollar<\/a>. Es bleibt bei dieser Art Kriegsf&uuml;hrung zwar die Zahl der zivilen Toten und Verwundeten begrenzt, aber die materielle Zerst&ouml;rung k&ouml;nnte die Ukraine ohne einen baldigen Friedensvertrag <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Putin-will-die-Ukraine-unbewohnbar-machen-article23272707.html\">&bdquo;unbewohnbar&ldquo; machen<\/a> und zur Abwanderung eines erheblichen Teils der 40 Millionen Ukrainer Richtung Westeuropa f&uuml;hren. Mit enormer wirtschaftlicher Belastung der aufnehmenden L&auml;nder. <\/p><p>Nach russischen Angaben wurden bisher (Stand 19. April) 139 Flugzeuge, 483 Drohnen, 250 Flugabwehr-Raketensysteme, 2.326 Panzer (95 Prozent des Gesamtbestandes) und andere gepanzerte Kampffahrzeuge <a href=\"https:\/\/www.broeckers.com\/\">zerst&ouml;rt<\/a>, ein Volumen, das auch mit m&ouml;glichen Waffenlieferungen aus dem Westen <a href=\"#more\">nicht ausgeglichen <\/a>werden kann. <\/p><p>Das alles erfahren Tagesschau-Konsumenten jedoch nicht. So bleibt ihnen verschlossen &ndash; falls sie sich nicht noch anderweitig umsehen, was systematisch per Zensur erschwert wird &ndash; dass den politisch Verantwortlichen im Westen die Opfer und Verluste der Ukraine damals wie heute und entgegen allen Beteuerungen gleichg&uuml;ltig sind. Der st&auml;ndige Ruf nach immer mehr Waffenlieferungen mag als Beleg daf&uuml;r dienen. <\/p><p>Bisher wurde als Tabu und politische Amoral empfunden, Waffen in Krisengebiete zu liefern. Heute fordern die Vertreter der &bdquo;politischen Mitte&ldquo; (Schwarz-Rot-Gr&uuml;n-Gelb) v&ouml;llig hemmungslos umfangreiche Waffengeschenke an die Ukraine. Die Kriegstreiber drehen den Spie&szlig; um: Wer Waffenlieferungen ablehnt, dem werden Kaltherzigkeit und mangelnde Hilfsbereitschaft unterstellt. <\/p><p>Der massive R&uuml;stungstransfer in die Ukraine ist eine faktische, wenn auch <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/buschmann-kriegsverbrechen-fluechtlinge-ukraine-krieg-russland-100.html\">keine v&ouml;lkerrechtliche Beteiligung <\/a>am Krieg, bei der man sich zwar nicht mit Blut besudelt, aber die H&auml;nde schmutzig macht. Milit&auml;risch sinnlos ist obendrein die Lieferung schwerer Waffen. Sie &auml;ndern nichts an der Unterlegenheit der Ukraine. Die kann nicht gegen Russland bestehen oder gar siegen. Waffenlieferungen verl&auml;ngern nur den Krieg, steigern <a href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/ausland\/us-oberst-warnt-mit-waffenlieferungen-draengen-wir-die-ukrainer-sinnlos-zu-sterben-a3741060.html\">die Zahl seiner Opfer<\/a> und den Profit der R&uuml;stungsindustrie. <\/p><p>Der Ex-Richter am Bundesgerichtshof, Thomas Fischer, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/ukraine-krieg-gas-und-oel-aus-russland-olaf-scholz-hat-recht-kolumne-a-bf8a5981-a91d-4dda-a537-af65146ee8a8\">res&uuml;miert<\/a>: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Mit h&ouml;chster Wahrscheinlichkeit wird die Ukraine diesen Krieg verlieren. Daran &auml;ndern weder das Rechthaben noch das Mitleid etwas. &hellip; Wollen wir wirklich die Ukrainer darin best&auml;rken, ihre junge Generation in den Heldentod zu schicken?&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Statt umfassender Information dar&uuml;ber, dass und warum die geforderten Waffenlieferungen der Z&uuml;ndfunke am Pulverfass sind und keinerlei positive Aspekte haben &ndash; nur die Profiteure der R&uuml;stungswirtschaft und die politischen Schaumschl&auml;ger m&ouml;gen das anders sehen &ndash; sendet die Tagesschau kriegstreiberische Signale. Sie wirkt daran mit, den Kreis jener aufrechten und standhaften Sozialdemokraten <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/ukraine-deutschland-105.html\">unter Druck zu setzen<\/a>, die noch so etwas wie Skrupel und Verantwortungsbewusstsein zeigen und dem Waffen-Wahn nicht folgen. <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Doch wenn Scholz sieht, dass die Freiheit nicht mehr weit weg am Hindukusch, sondern mitten in Europa verteidigt wird &hellip; Warum z&ouml;gert, zaudert, zagt die Bundesregierung dann noch? &hellip; Trotz ihrer selbstverordneten Geheimhaltungs-Strategie kann die Ampel schwer leugnen, dass sie bei den Waffenlieferungen vor aller Welt eher als Verhinderer denn als Erm&ouml;glicher dasteht.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Pfeif auf Gesetze<\/strong><\/p><p>Das Selbstverst&auml;ndlichste w&auml;hrend eines Krieges, n&auml;mlich Friedensl&ouml;sungen anzumahnen, ist den Querschl&auml;gern in politischen &Auml;mtern und in den journalistischen Rollen abhandengekommen. Das Grundgesetz spricht schon in der Pr&auml;ambel davon, es gelte, <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>in einem geeinten Europa <a href=\"http:\/\/www.verfassungen.de\/gg\/gg-praeambel.htm\">dem Frieden der Welt zu dienen<\/a>.&ldquo; <\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Und im NDR-Staatsvertrag steht verpflichtend: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Das Programm des NDR soll die &hellip; internationale Verst&auml;ndigung f&ouml;rdern, f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/der_ndr\/zahlen_und_daten\/staatsvertrag202.pdf\">Friedenssicherung <\/a>&hellip; eintreten&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Doch die Bellizisten im Reichstag k&uuml;mmert&acute;s einen Dreck. Und die Schreibtischkrieger der ARD-aktuell schrecken nicht einmal davor zur&uuml;ck, die Friedensaktivisten der Osterm&auml;rsche und Gegner der Waffenlieferungen als realit&auml;tsfern <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ostermaersche-krisenzeiten-101.html\">herabzusetzen<\/a>. <\/p><p>Was Wunder, dass in unserer kaputten westlichen Werte-Welt keine namhaften Deutschen oder andere Westeurop&auml;er, sondern opponierende US-Amerikaner und chinesische Spitzenpolitiker auf den einzig richtigen Weg zur Konfliktl&ouml;sung hinweisen. Chinas stellvertretender St&auml;ndiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, <a href=\"http:\/\/www.russland.news\/stellvertretender-vertreter-chinas-bei-der-uno-waffenlieferungen-und-sanktionen-werden-in-der-ukraine-nicht-zum-frieden-fuehren\/\">Dai Bin: <\/a><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Ich m&ouml;chte darauf hinweisen, dass das einfache Verh&auml;ngen von Sanktionen und das Versenden von Waffen keinen Frieden bringen wird. Die Eskalation weitreichender Sanktionen hat zu einer Lebensmittelkrise und steigenden Energiepreisen gef&uuml;hrt. Daf&uuml;r zahlt die gesamte internationale Gemeinschaft einen hohen Preis, darunter Tausende von Frauen und Kindern in Afghanistan, Jemen, Afrika und der Sahelzone&ldquo;. <\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Und Ex-US-Pr&auml;sident Donald Trump: Die Ukraine und Russland sollten <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.com\/trump-said-russia-and-ukraine-should-figure-out-a-solution-2022-4?op=1\">umgehend verhandeln<\/a>, denn<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wenn sie es nicht bald tun, wird es nichts mehr geben au&szlig;er Tod, Zerst&ouml;rung und Gemetzel.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Recht haben die beiden. Die deutschen Waffenlieferungen sind hingegen Torpedosch&uuml;sse gegen Kompromisse und eine baldige Verhandlungsl&ouml;sung. Das hysterische Geschrei nach schweren Waffen f&uuml;r die Ukraine zeigt, dass es unseren Heuchlern weder um die Belange der Zivilbev&ouml;lkerung noch generell um Frieden in der Ukraine zu tun ist. Es geht ihnen einzig und allein um die politische und &ouml;konomische <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Beschlossenes-Sanktionspaket-wird-Russland-ruinieren-article23155892.html\">Unterwerfung <\/a>der Russischen F&ouml;deration. Sie soll wie in Jelzins elender Regierungszeit zum willigen und billigen Rohstofflieferanten des Westens werden. <\/p><p><strong>Taub f&uuml;r Warnsignale<\/strong><\/p><p>Die politische Desorientierung der Bundesb&uuml;rger nimmt unter diesen Bedingungen dramatisch zu. 60 Prozent haben Angst vor einem Dritten Weltkrieg. 70 Prozent bef&uuml;rworten aber weitere Waffenlieferungen. Solche Irrationalit&auml;t muss sich vor allem die ARD-aktuell wegen ihrer miesen Meinungsmache zuschreiben. Auch politische Wendeh&auml;lse und schamlose Opportunisten wie Michael Roth, Vorsitzender des Ausw&auml;rtigen Ausschusses, d&uuml;rfen sich diesen &bdquo;Erfolg&ldquo; ans Revers heften. Roth fordert Panzerlieferungen an die Ukraine mit einer Penetranz und Lautst&auml;rke, als bekomme er von Krauss-Maffey-Wegmann oder Rheinmetall Extra-Provisionen f&uuml;r jeden aufgemotzten Leo-1.<\/p><p>Nach der Ank&uuml;ndigung der USA, weitere 800 Millionen Dollar Milit&auml;rhilfe an das Selenskyj-Regime zu leisten, richtete Russland an mehrere westliche L&auml;nder Protestnoten. Auch in Berlin ging ein solches Schreiben ein. Laut &bdquo;Washington Post&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.boerse-online.de\/nachrichten\/aktien\/russland-verschickt-wegen-waffenlieferungen-protestnoten-1031359112\">warnt Moskau<\/a> in dem Schreiben, die Waffenlieferungen k&ouml;nnten &bdquo;unvorhersehbare Folgen&ldquo; haben. Damit hat der russische Pr&auml;sident erneut eine Rote Linie gezogen. Zu den &bdquo;unvorhersehbaren Folgen&ldquo; kann ein <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/drohungen-mit-atomwaffen-der-westen-sollte-putins-eskalationsspiel-nicht-mitspielen\/28177310.html\">atomarer Pr&auml;ventivschlag <\/a>z&auml;hlen. Das entspr&auml;che der Logik der bisherigen Entwicklung. Der Pr&auml;sident eines Landes, das &ouml;konomisch &bdquo;ruiniert&ldquo; werden und massive Waffenlieferungen an seinen Kriegsgegner hinnehmen soll, k&ouml;nnte sich tats&auml;chlich irgendwann an den Punkt gebracht sehen, auf diese weitere, faktische Kriegsbeteiligung zu reagieren. <\/p><p>Putin hat die Grenzen seiner Duldungs- und Kompromissbereitschaft stets sehr deutlich gezogen und <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2021-12\/russland-ukraine-wladimir-putin-usa-europa\">unmissverst&auml;ndlich gekl&auml;rt<\/a>, was passiert, wenn der Westen sie &uuml;berschreitet. Erinnern wir uns: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Im Fall einer Fortsetzung der ziemlich aggressiven Linie unserer westlichen Kollegen werden wir mit ad&auml;quaten milit&auml;risch-technischen Ma&szlig;nahmen antworten.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Wie es scheint, haben Kanzler Scholz und der nicht ausgesprochen bornierte Teil der SPD-Abgeordneten endlich begriffen, dass jetzt Matth&auml;i am Letzten droht und nach Putins Protestnote kein Raum mehr bleibt, &uuml;ber Siegesaussichten der deutschen Ukraine-Politik zu spekulieren. Der Erkenntnisprozess deutet sich zumindest in den &Auml;u&szlig;erungen des Kanzlers an. Am 14. April hatte er sich noch als grunds&auml;tzlich <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/waffenlieferungen-ampelkoalition-101.html\">bereit zu Waffenlieferungen <\/a>an die Ukraine erkl&auml;rt: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Man muss darauf achten, was der Ukraine n&uuml;tzt.&ldquo;<\/em> Deutschland wolle <em>&bdquo;richtige und vern&uuml;nftige Waffen liefern.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Am 16. April, einen Tag nach der russischen Protestnote, war von direkten Waffenlieferungen keine Rede mehr. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/scholz-ukraine-militaerhilfe-101.html\">Zwei Milliarden Euro Milit&auml;rhilfe <\/a>w&uuml;rden bereitgestellt, davon deutlich mehr als eine Milliarde Euro als Direktzahlung an die Ukraine. Die Ukrainer sollten sich &bdquo;in Abstimmung mit den USA und den anderen Partnern die Waffen kaufen, die sie haben wollen&ldquo;.<\/p><p>Sehr viel verhaltener als vor Zeiten klangen auch der Vorsitzende der US-gest&uuml;tzten &bdquo;Atlantik-Br&uuml;cke&ldquo;, Ex-Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel, sowie der vormalige Chef der M&uuml;nchner &bdquo;Sicherheitskonferenz&ldquo;, Ex-Staatssekret&auml;r Wolfgang Ischinger. <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/ukraine-krise\/kurzsichtig-und-gefaehrlich-das-steckt-hinter-gabriels-scharfer-warnung-an-die-ukraine_id_85366650.html\">Gabriel: <\/a>Man m&uuml;sse die Ukraine zwar unterst&uuml;tzen, jedoch <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>zugleich &uuml;ber den &lsquo;Tag danach&rsquo; nachdenken&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>&ndash; also &uuml;ber eine politische L&ouml;sung zur Beendigung des Krieges und den Bedarf einer Sicherheitsarchitektur. Ischinger, die &bdquo;Kriegseuphorie&ldquo; kritisierend: &bdquo;Wir Deutschen neigen leider bekanntlich zu Extremen.&ldquo; Seine <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/ukraine-krise\/kurzsichtig-und-gefaehrlich-das-steckt-hinter-gabriels-scharfer-warnung-an-die-ukraine_id_85366650.html\">Warnung<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Es ist k&uuml;nftig nicht hinnehmbar, dass Russland nuklearf&auml;hige Kurzstreckenraketen in Kaliningrad stationieren kann, die zum Beispiel Berlin in wenigen Minuten erreichen und vernichten k&ouml;nnten.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>&bdquo;<strong>Demokrat&ldquo; in NATO-oliv<\/strong><\/p><p>Es w&auml;re zudem l&auml;ngst geboten, den Empf&auml;nger der deutschen Waffenlieferungen kritisch und &ouml;ffentlichkeitswirksam unter die Lupe zu nehmen. Pr&auml;sident Selenskyj und sein Regime sind Willk&uuml;rherrscher. Zu ihrem Machtmissbrauch geh&ouml;rte die Ausgabe von Schnellfeuergewehren und anderen Handfeuerwaffen an Jedermann, auch an vorzeitig entlassene Strafh&auml;ftlinge. Die Folge: ungez&auml;hlte &Uuml;bergriffe, Folterungen und Lynchmorde an &bdquo;Russenfreunden&ldquo;, vorgeblichen <a href=\"https:\/\/allesevolution.wordpress.com\/2022\/03\/22\/umgang-im-krieg-mit-pluenderern-etc-hier-ukraine\/\">&bdquo;Pl&uuml;nderern&ldquo;<\/a> und &bdquo;Dieben&ldquo;, sowie an Minderheiten wie den Roma, ohne dass staatliche Beh&ouml;rden gegen den allt&auml;glichen Terror einschritten. Dieses Vorgehen folgt den gleichen faschistischen Motiven wie Kiews seit 2015 gef&uuml;hrter <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Uno-meldet-fast-13-000-Tote-in-Ostukraine-article20821339.html\">Krieg gegen die Ost-Ukrainer <\/a>mit rund 14000 Toten. <\/p><p>Selenskyj, der Superdemokrat, im Berliner Reichstag mit <em>Standing Ovations<\/em> bedacht, lie&szlig; s&auml;mtliche elf Oppositionsparteien verbieten. Dito alle regierungskritischen Medien. Er ordnete an, politische Rivalen zu verhaften und leitete das Verschwindenlassen, Folterung und Ermordung ukrainischer Dissidenten. Nicht sicht-, aber vorstellbar sind die F&auml;den an der Marionette Selenskyj, gesponnen von seinem Vorg&auml;nger Poroschenko, gezogen von den Russenhassern und Kriegsgewinnlern in Washington.<\/p><p>Der preisgekr&ouml;nte US-Journalist <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2022\/04\/17\/traitor-zelensky-assassination-kidnapping-arrest-political-opposition\/\">Max Blumenthal<\/a> schrieb unter dem Titel <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em><a href=\"https:\/\/www.barth-engelbart.de\/?p=237000\">Ein Verr&auml;ter weniger<\/a>: Selenskyj beaufsichtigt Kampagne der Ermordung, Entf&uuml;hrung und Folterung von politischen Oppositionellen.&ldquo; <\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Blumenthal enth&uuml;llt in dem langen Beitrag, dass Selenskyj etliche ukrainische B&uuml;rgermeister erschie&szlig;en lie&szlig;, die mit den russischen Besatzern &uuml;ber Alltagsregelungen f&uuml;r ihre Einwohner <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/ukraine-krieg-selenskyj-droht-russland-unterstutzern-im-eigenen-land-5fec099d-15b4-4c97-9ae4-98790647a223.html\">verhandelt hatten<\/a>. Der Pr&auml;sident ist zumindest politisch verantwortlich f&uuml;r die Untaten des Lynchmobs in zahlreichen Ortschaften der noch &bdquo;russenfreien&ldquo; Ukraine. Selenskyjs B&uuml;ndnis mit der menschenfeindlichen Machtelite der Ukraine ist schlie&szlig;lich ebenso evident wie deren m&ouml;rderische Umtriebe und die grauenhaften Kriegsverbrechen der Neonazi-Brigaden, die dank einer Pr&auml;sidentenverf&uuml;gung in die ukrainische Armee integriert wurden. <\/p><p>Sowohl die f&uuml;hrenden US-Politiker als auch ihre rot-gr&uuml;n-gelb-schwarzen Kolonialverwalter in Berlin wissen genau, mit wem sie es in Kiew zu tun haben. Noch streben sie nach dem lang ersehnten Ziel, den Russen endlich wieder eine Niederlage beizubringen. Noch allerdings bleibt auch ein F&uuml;nkchen Hoffnung, dass Putin nicht zum &Auml;u&szlig;ersten getrieben wird. Dass der Wertewesten seinen Stellvertreterkrieg in Osteuropa nicht bis zum letzten Ukrainer fortsetzt, sondern Friedensverhandlungen anstrebt. <\/p><p><strong>Anmerkung der Autoren:<\/strong><\/p><p>Unsere Beitr&auml;ge stehen zur freien Verf&uuml;gung, nichtkommerzielle Zwecke der Ver&ouml;ffentlichung vorausgesetzt. Wir schreiben nicht f&uuml;r Honorar, sondern gegen die &bdquo;mediale Massenverbl&ouml;dung&ldquo; (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden vom Verein &bdquo;St&auml;ndige Publikumskonferenz &ouml;ffentlich-rechtlicher Medien e.V.&ldquo; dokumentiert: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\">publikumskonferenz.de\/blog<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Das Info-Fastfood mit US-Kriegsw&uuml;rze schmeckt, wie wenn man die Zunge zum Fenster raush&auml;ngt.<\/strong> Die ARD-Tagesschau hat die meisten Zuschauer. McDonald&rsquo;s hat die meisten Besucher. Das Erfolgsrezept: Fastfood. Es macht denkfaul, fett und satt. Ist allerdings gesundheitssch&auml;dlich, mental und physisch. Besonders der aktuelle McTagesschau-Billigburger, die antirussische Kriegshetze in blau-gelber Verpackung, ist zum Speien. 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