{"id":83251,"date":"2022-04-26T09:30:33","date_gmt":"2022-04-26T07:30:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83251"},"modified":"2022-04-26T10:02:04","modified_gmt":"2022-04-26T08:02:04","slug":"leserbriefe-zu-satire-annalena-baerbock-was-kuemmern-mich-denn-die-ukrainer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83251","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eSatire &#8211; Annalena Baerbock: \u201aWas k\u00fcmmern mich denn die Ukrainer?\u2018\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83163\">In diesem Beitrag<\/a> hat sich Tobias Riegel satirisch mit verschiedenen aktuellen Entwicklungen befasst, weil &bdquo;dem realen Irrsinn manchmal nicht mehr mit Ernsthaftigkeit begegnet&ldquo; werden k&ouml;nne. In den ausgedachten Kurzmeldungen geht es unter anderem um den Ukrainekrieg oder um die Frage, wie die Gesellschaft &bdquo;Familien von Verschw&ouml;rungsleugnern helfen&ldquo; k&ouml;nne. Wir danken f&uuml;r die Leserbriefe, hier folgt eine Auswahl. Von <strong>Redaktion<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, <\/p><p>Sie haben sich selbst &uuml;bertroffen! Bravo! :) <\/p><p>Am besten hat mir das Einlassverbot ohne blau-gelbe Flagge gefallen. Diese &ldquo;Nachricht&rdquo; h&auml;tte glatt vom Postillion stammen k&ouml;nnen. Genau so muss Satire sein: bissig, bis es schmerzt und Missst&auml;nde betonen, bis sie im Dunkeln leuchten. <\/p><p>Danke und bitte, bitte: noch viel mehr davon! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nWolfgang Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS<\/p><p>Sorry, aber dieser Beitrag ist derart platt und billig, dass man sich fast daf&uuml;r sch&auml;men muss, wof&uuml;r der Begriff &bdquo;Satire&ldquo; da herhalten muss.<\/p><p>Und nonchalant ein frei erfundenes Zitat &ndash; ohne Kennzeichnung als solches &ndash; in den Titel zu platzieren, halte ich f&uuml;r absolut unredlich!<\/p><p>Beste Gr&uuml;sse<br>\nFlorian Leihener<\/p><p>&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;<\/p><p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Der Artikel ist mehrfach deutlich als Satire gekennzeichnet. Wir haben ihn inzwischen auch (zus&auml;tzlich) noch in der &Uuml;berschrift als Satire markiert.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wie herrlich erfrischend in diesen d&uuml;steren, immer irrsinniger werdenden Zeiten, dass die Nachdenkseiten auch Satire k&ouml;nnen! K&ouml;stlich!<\/p><p>Entlarvend zugespitzt, geistreich statt platt wird pointiert aufgezeigt welchen l&auml;cherlichen, dabei aber gleichzeitig auch gef&auml;hrlichen Schwachsinn unsere von Gef&uuml;hlen statt Verstand und Einsicht getriebene Gesellschaft hevorrbringt. Allen voran, die untalentierten deutschen Politikdarsteller.<\/p><p>Wunderbar, dass es den NDS neben der au&szlig;erordentlich wichtigen Aufkl&auml;rungsarbeit gelingt, uns Lesern auch in dieser bedr&uuml;ckend dystopischen Situation mal ein befreiendes Lachen zu erm&ouml;glichen. Vielen, vielen Dank! Und wenn m&ouml;glich, bitte immer wieder mal etwas davon.<\/p><p>Uwe Richter<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen herzlichen Dank f&uuml;r den netten Satire-Artikel. Ich habe mich pr&auml;chtig am&uuml;siert. Gut auf den Punkt gebracht. Ich habe auch noch etwas dazu beizusteuern:<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Berlin, Ministerium f&uuml;r Gesundheit:<\/strong><br>\nDa sich der Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung massiv von den st&auml;ndigen d&uuml;steren Prognosen des (noch) amtierenden Gesundheitsministers Karrel von und zu Klabauterbach genervt zeigt, hat das Gesundheits-ministerium darauf prompt reagiert und eine Klabauterbach WarnApp herausgebracht. Diese ist mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit sogar mit der Corona WarnApp kompatibel und zeigt an, wann und wo Herr Klabauterbach wieder mal etwas prophezeit hat bzw. den Wahrneitsgehalt dieser Prognosen. So sei die Bev&ouml;lkerung jederzeit dazu in der Lage, sich vor solchen ungenauen Prophezeiungen zu sch&uuml;tzen. Ein entsprechender Hinweis auf diese App werde auf der Webseite des Ministeriums f&uuml;r Gesundheit noch erg&auml;nzt.<br>\n&nbsp;&nbsp;<br>\nMan braucht heutzutage wirklich sehr viel Humor, wenn man den t&auml;glichen Irrsinn einigermassen ertragen will.<br>\n&nbsp;<br>\nVielen herzlichen Dank und Gr&uuml;&szlig;e an das Redaktionsteam der Nachdenkseiten und: WEITER SO!&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAnja Voelkel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sind Sie wahnsinnig geworden? Das ist kriminell! Eine solche Verunglimpfung unserer Au&szlig;enministerin! Und nur ganz klein das Wort &bdquo;Satire&ldquo;. <\/p><p>Haben Sie mal dar&uuml;ber nachgedacht, welch gef&auml;hrliche Lawine Sie damit lostreten k&ouml;nnten? <\/p><p>Es widert mich an! Das schl&auml;gt alles, was die Bildzeitung je verbrochen hat. <\/p><p>Zum Kotzen!!!<\/p><p>Sabine Komossa<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Riegel,<\/p><p>Bravo &ndash; wunderbar beschreiben Sie das durchgeknallte Gr&uuml;nen-Debakel in seiner Wirrheit und sind damit wahrscheinlich ganz nah an der Wahrheit dran.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nRD<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nnachdem ich des &Ouml;fteren satirisch unterwegs bin, hat mir ihr Artikel zugesagt.<br>\n&nbsp;<br>\nHier eine kleine satirische Kostprobe aus vergangen Zeiten, die ich unter meinem Pseudonym verfasst habe (bitte das Datum beachten):<br>\n&nbsp;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/waschi\/watergate-im-bundeskanzleramt\">freitag.de\/autoren\/waschi\/watergate-im-bundeskanzleramt<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nAber zur&uuml;ck zu Frau Baerbock:<br>\n&nbsp;<br>\nDas gro&szlig;e Vorbild von Frau Baerbock ist Madeleine Albright (frei &uuml;bersetzt: lass die Sonne in mein Herz). Das von Joschka Fischer &uuml;brigens auch. Allerdings kommt bei Frau Baerbock die feminine Note hinzu. Hillary Clinton ist nicht ganz so ihr Fall, schlie&szlig;lich will Frau Baerbock noch Bundeskanzlerin werden.<\/p><p>Frau Weisband ist mittlerweile ihre au&szlig;enpolitische Sprecherin. Die Freiheit Deutschlands wird nicht mehr am Hindukusch verteidigt, sondern in der Ukraine. Ist ja auch n&auml;her bei uns. Frau Weisband hat ja ma&szlig;geblich dazu beigetragen, die Piratenpartei zu zerst&ouml;ren. Jetzt startet sie den Versuch, die Gr&uuml;nen zu atomisieren.<\/p><p>Diese Frauenpower macht Bundeskanzler Scholz zusehends zu schaffen. Baerbock, Strack-Zimmermann und jetzt auch noch Toni Hofreiter. Dem Vernehmen nach soll das Bundeskanzleramt als Atombunker umgebaut werden, nicht etwa deshalb, weil ein Atomschlag von Russland bef&uuml;rchtet wird, sondern weil Scholz sich in dem Panic-Room verschanzen kann. Da kommt niemand rein, wenn er das nicht will.<br>\n&nbsp;<br>\nZum Schluss noch ein kleiner Dialog zwischen Frau Baerbock und Herrn Lawrow (stammt vom 16.12.2021):<\/p><p>Lawrow: Ich kenne Sie nicht, zeigen Sie mir doch mal ihren Lebenslauf, damit ich im Bilde bin.<br>\nBaerbock: Den habe ich nicht dabei, aber ich kann ihnen ein Exemplar meines Buches &ldquo;jetzt&rdquo; &uuml;berreichen, handsigniert versteht sich.<br>\nLawrow: Jetzt schl&auml;gt&rsquo;s dreizehn.<br>\nBaerbock: nein nicht dreizehn, sondern es ist 5 vor Zw&ouml;lf, was die Ukraine betrifft.<br>\nLawrow: Frau Au&szlig;enministerin, &uuml;bersch&auml;tzen Sie da nicht ihre M&ouml;glichkeiten?<br>\nBaerbock: Nicht meine, sondern die Europas.<br>\nLawrow: Da bin ich aber beruhigt. Habe schon gedacht, es k&ouml;nnte etwas schwierig werden.<\/p><p>Ein kleiner Tipp: Schauen Sie sich die gestrige Sendung &bdquo;Maybrit Illner&ldquo; an. Dann finden Sie gen&uuml;gend Stoff f&uuml;r weitere Artikel. Es ist nicht zu fassen, was hier von Frau Weisband und auch von Roderich Kiesewetter artikuliert wird. Gegen solches Kriegsgeheul hilft nicht einmal eine Impfung. Ein deutscher Ex-General setzt sich f&uuml;r deeskalierende Ma&szlig;nahmen ein, spricht sich gegen schwere Waffen aus und postuliert als einzigen Ausweg Verhandlungen. Der ehemalige SPD-Vorsitzende und Vorstandsprecher der Transatlantikbr&uuml;cke Gabriel gesteht Fehler ein, die zum damaligen Zeitpunkt keine waren und denkt bei sich &bdquo;bin ich gerade im falschen Film&ldquo;. &nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nEs zeichnet sich ein Ende der Koalition ab. Aus meiner Sicht versucht die Union die Gr&uuml;nen und die FDP zu sich r&uuml;ber zuziehen. Das Zauberwort hei&szlig;t konstruktives Misstrauensvotum. Die mediale Diskreditierung der SPD ist in vollem Gange. Die Linkspartei ist schon Geschichte.<\/p><p>Ich sage schon immer , zuerst kommen die Konservativen mit stark neoliberalem Einschlag und dann kommen die Rechten. Frankreich ist schon ein St&uuml;ckchen weiter. Ich sch&auml;tze, Macron wird es noch mal packen, weil die Melanchon-W&auml;hler &uuml;berwiegend zu Macron tendieren.<br>\n&nbsp;<br>\nSatirische Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<br>\nWerner Biedermann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Als Corona noch eine Biermarke und die Erde eine Kugel war. <\/p><p>Dann kam das Nicht mehr Ehrlich Institut mit Roland Koch daher mit ihrem Wahrheits &ndash; Ministerium unter einer Lammfrommen christlichen Putzfrau aus Ratio Pharm Best&auml;nden .<\/p><p>Frage an die BuRg oder direkt, ohne &uuml;ber LOS zu gehen, per Fax an Lindner.<\/p><p><strong>Nach Pandemie Kriegs Ostern 2022<\/strong><\/p><p>Guter Fl&uuml;chtling b&ouml;ser Fl&uuml;chtlinge, guter Ami B&ouml;ser Russe &ndash; die Doppel Moral unserer Politischen (M&ouml;chtegern) Elite.<\/p><p>Macht Scholz jetzt den Erdogan, Freie Meinungs&auml;usserungen war Gestern, die Kabarett Familie komplett verhaftet und bereits in Guantanamo zum VHS Demokratie oder Separatisten Kurs ?<\/p><p>Die 4te Gewalt als heimliche Macht im Staate<br>\nIst sich Einig wie nie und beteiligen sich alle an der Gleichen Kriegs Propaganda. Kritische Bericht Erstattung ist nicht mehr erw&uuml;nscht -DDR 2.0 wartet bereits w&auml;hrend Gauck schon beim Frieren auf Eis gelegt wurde.<\/p><p>Selbst im Deutschen Bundes Tag scheinen sich Alle einig zu sein, ist auch die Opposition &uuml;ber Nacht Mundtod oder bereits eliminiert worden ? <\/p><p>Als ehemals treuer Diener dieses unseres Landes kann einem Angst und Bange werden, wann werde ich abgeholt und verschleppt ? <\/p><p>Gerne mehr wenn gew&uuml;nscht auch aus der Anstalt.<\/p><p>LG<br>\nWw<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Die scharfz&uuml;ngige satirische Analyse &bdquo;Was k&uuml;mmern mich denn die Ukrainer?&rdquo; dringt leider nicht bis zur matrix (Uterus) des Unheils feministischer Au&szlig;en- und Kriegspolitik vor.  &ndash; F&uuml;r den von US &ndash; NATO &ndash; Strategen inszenierten und vom Putin &ndash; Regime er&ouml;ffneten Stellvertreterkrieg in der Ukraine ist letztlich die unehelich geborenen Martha Ewert allein und vollumf&auml;nglich verantwortlich. Sie h&auml;tte ihren ebenfalls unehelich geborenen Sohn, Herbert Frahm, nicht geb&auml;ren d&uuml;rfen. Aus heutiger Sicht auf die Nachkriegsgeschehnisse in Deutschland und Europa sowie auf den Krieg in der Ukraine h&auml;tte sie ihren unehelich gezeugten Sohn f&uuml;r den Frieden in Europa und in der Welt abtreiben m&uuml;ssen.<\/p><p>Strammer als stramm-stehend mit Gewehr bei Fu&szlig; an der Heimatfront<\/p><p>*) Sofern die Satireredaktion ihre Entscheidung gewissenhaft abw&auml;gt und m&ouml;gliche wehrkraftzersetzende  Kriegfsfolgen dabei ber&uuml;cksichtigt, bin ich mit Ver&ouml;ffentlichung und Namensnennung einverstanden. Ausnahmsweise aber auch als Psydonymus: Thadd&auml;us Troll<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NDS-Team,<br>\nsehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nIhre Arbeit sch&auml;tze ich so sehr, aber Ihre &ldquo;Satire&rdquo; zu Annalena Baerbock und Robert Habeck ist in meinen Augen auf dem Hintergrund der Ernsthaftigkeit der Konflikte als Satire ein absoluter Rohrkrepierer. &Uuml;brigens ist Ihre Satire gar keine, sondern so aufgebaut wie ein Aprilscherz. Das nur nebenbei.<br>\nFerner bagatellisieren Sie die Kriegstreiber Baerbock und Habeck. Die wissen genau, dass sie ins Fadenkreuz der Auseinandersetzung zunehmend stehen, darum schicken sie nun Anton Hofreiter als Einpeitscher der Militarisierung vor, der Agrarexperte, der nun der bellizistische Frontmann ist. Warum machen die Nachdenkseiten diese Leute nun zum Gesp&ouml;tt, anstatt sie weiterhin am politischen Kritikhaken zu halten?!<br>\n&nbsp;<br>\nIch f&uuml;rchte, dass Sie mit diesen gewagten Satirespielchen Ihre Reputation verlieren. Dann hei&szlig;t es irgendwann: Die Nachdenkseiten behaupten &hellip;&hellip;&hellip; Es wird nicht erw&auml;hnt, dass es eine Satire war. &nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nEs sei ein Beispiel gegeben, dass n&auml;mlich Janine Wissler als Mitwisserin des Sexskandals in Hessen im K&ouml;lner Stadtanzeiger vom 20.04.2022 angeprangert wurde und dass sie nicht vom Parteivorsitz zur&uuml;cktritt, sondern die Situation aussitzen w&uuml;rde. Dem K&ouml;lner Stadtanzeiger &ndash; wie allen informierten Lesern &ndash; war bekannt, dass Janine Wissler nach Bekanntwerden, dass ihr Partner sie betrogen hatte, sich von ihm sofort getrennt hatte. Es war auch bekannt, dass der Parteivorstand der LINKEN Janine Wissler gebeten hatte, den Parteitag im Sommer vorzubereiten. Janine Wissler hat nichts ausgesessen, sie sich nichts zu Schulden kommen lassen.<br>\n&nbsp;<br>\nDas Beispiel soll zeigen, dass die Medien wider besseres Wissen ohne Not das Ansehen von Politikerinnen und Politiker zerst&ouml;ren, so wie es ihnen passt. Da sind auch die Nachdenkseiten im Fadenkreuz. Darum ist es so wichtig, seri&ouml;s zu bleiben und die Satire vielleicht wirklich den professionellen Satirikern zu &uuml;berlassen.<br>\n&nbsp;<br>\nNochmals vielen herzlichen Dank f&uuml;r lhre unsch&auml;tzbar wichtige Arbeit als seri&ouml;se Journalisten.<br>\n&nbsp;<br>\nIhr&nbsp;<br>\nRolf Fritz M&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, <\/p><p>ein Freund bat vor seinem Ableben, den nachstehenden Brief&nbsp; an den Adressaten weiterzuleiten. Sie k&ouml;nnen mir sicherlich weiterhelfen, sind Sie doch bekannt f&uuml;r Ihre Kontakte zum Kreml. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en und dem viel zu selten ausgesprochen Dank f&uuml;r Ihre Beitr&auml;ge<\/p><p>Ernst Herbst <\/p><p>&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;-<\/p><p><em>An den Pr&auml;sidenten der Russischen F&ouml;deration <\/em><br>\n<em>Wladimir Wladimirowitsch Putin<\/em><br>\n<em>Kreml<\/em><br>\n<em>Moskau<\/em><\/p><p><em>Sehr geehrter Wladimir Wladimirowitsch Putin!<\/em><\/p><p><em>Mit diesem Brief will ich Ihnen eine Lehre erteilen (dazu habe ich als Deutscher ein angeborenes Recht!) und Ihnen eine schlaflose Nacht der Besinnung und Reue bereiten.<\/em><\/p><p><em>Sie entt&auml;uschen mich zutiefst, weil Sie unsere weisen und weitsichtigen Politker*innen und regierungstreuen Medienschaffenden auf eine unertr&auml;gliche Weise unglaubhaft machen. Jahrelang haben diese uns vor der Abh&auml;ngigkeit der Bundesrepublik von &bdquo;russischem&ldquo; (russl&auml;ndischem) Gas gewarnt und mit diesem Argument sogar eine fertiggestellte Erdgasleitung sinn- und nutzlos in die Ostsee versenkt. Und was tun Sie nun, da die Stunde gekommen ist, diese Abh&auml;ngigkeit und ihre Folgen unter Beweis zu stellen? Die Au&szlig;enminister*in erkl&auml;rt Ihnen ohne Grund auf eigene Faust den totalen Wirtschaftskrieg (&ldquo;Wir werden Russland wirtschaftlich zerst&ouml;ren!&ldquo;). Die Kriegsminister*in schickt deutsche Waffen ins Kampfgebiet, mit denen Russisch sprechende Menschen im Donbass und russl&auml;ndische Soldaten verwundet und get&ouml;tet werden. Haben Sie, Herr Pr&auml;sident, daraufhin den Gashahn zugedreht und die Abh&auml;ngigkeit der BRD von Ihrem (unserem!) Gas bewiesen? Nein! Das soll und will nun Minister*in Habeck selber tun.<\/em><\/p><p><em>Und dann zahlen Sie die Waffen aus den russl&auml;ndischen Fabriken nicht mehr mit Dollars und Euronen f&uuml;rs Gas, die auf demokratischen Banken eingeforen (geklaut) werden, sondern nehmen daf&uuml;r Rubel, die Sie durch Staatskredite sch&ouml;pfen. Darauf haben die USA und die BRD ein Patent, nicht Sie!<\/em><\/p><p><em>Ich habe nun die Sache selbst in die H&auml;nde genommen und die Abh&auml;ngigkeit von Ihrem (unserem!) Gas bewiesen.<\/em><\/p><p><em>Zun&auml;chst habe ich, der Empfehlung eines ehemaligen Pastors und Bundespr&auml;sidenten folgend, den Haupthahn meiner Gasleitung zugedreht, warme Kleidung angezogen, mich abends vorm Fernseher in eine Decke gewickelt und an den Berichten des deutschen Fernsehens &uuml;ber Ihre Gr&auml;ueltaten in der Ukraine erg&ouml;tzt, ereifert und erw&auml;rmt.<\/em><\/p><p><em>Dann kam ein Freund und verspottete mich: deutsche Elektroenergie werde auch aus russl&auml;ndischen Energietr&auml;gern erzeugt, die Einsparung von Heizgas w&auml;re f&uuml;r Sie, Herr Pr&auml;sident, nur ein M&uuml;ckenstich.<\/em><\/p><p><em>Da habe ich die Hauptsicherung ausgeschaltet. Damit waren freilich Fernseher, Computer, Kochherd, Kaffeemaschine, Handy, Haust&uuml;rklingel und anderes au&szlig;er Betrieb, aber an der Kerze, mit der ich abends mein Zimmer beleuchte, konnte ich mir die H&auml;nde w&auml;rmen.<\/em><\/p><p><em>Dann kam der n&auml;chste Gast und kritisierte mich, weil ich &ndash; umgestellt auf kalte Nahrung und Getr&auml;nke &ndash; Butter, K&auml;se und Wurst zum Brot a&szlig; und Milch trank. Damit w&uuml;rde ich die Getreide- und D&uuml;ngemittellieferungen aus Russland und die Waffen aus russl&auml;ndischen Fabriken finanzieren. Also wurde ich zum Veganer und Rohkostler, auch wenn die Umstellung auf rohen Reis, ungekochte Kartoffeln und Kohlr&uuml;ben schwer fiel.<\/em><\/p><p><em>Schlie&szlig;lich las ich in der BILDzeitung, ich solle den Wasserverbrauch senken und aufs Baden und Duschen ganz verzichten. Da habe ich das Z&auml;hneputzen, die K&ouml;rperw&auml;sche und das W&auml;schewaschen eingestellt, die Sp&uuml;le des WC benutze ich nur noch einmal am Tag. (An den neuen Geruch in der Wohnung gew&ouml;hnt man sich schnell.)<\/em><\/p><p><em>Der Tank meines Autos ist seit langem leer. Deshalb bin ich zum n&auml;chstgelegenen (3 km entfernten) Supermarkt mit dem Rollator gelaufen, um Gem&uuml;se und Kartoffeln zu kaufen. Leider hat es geregnet, und kalt war es auch, so liege ich nun mit einer schweren Erk&auml;ltung im Bett und diktiere diesen Brief. Unser Arzt ist als Freiwilliger in die Ukraine geflogen, der kann mir nicht helfen.<\/em><\/p><p><em>Meine Freunde haben im Vorgarten eine Grube ausgehoben und Blau auf gelbem Grund an die Hauswand gesprayt:<\/em><\/p><p><em>Hier fault<\/em><br>\n<em>Michel Deutscher<\/em><\/p><p><em>Er fror, fastete, stank und starb<\/em><br>\n<em>f&uuml;r die Freiheit der Faschisten in der Ukraine!<\/em><br>\n<em>Wir folgen seinem Vorbild<\/em><\/p><p><em>Ich bin zuversichtlich, dass Sie, Herr Pr&auml;sident, nach der Lekt&uuml;re meines Briefs Ihre Truppen und die B&uuml;rger der Volksrepubliken Donezk und Lugansk hinter die Grenze der Russischen F&ouml;deration zur&uuml;ckziehen und den Donbass seinen rechtm&auml;&szlig;igen Besitzern &uuml;berlassen werden, insbesondere den Extrempatrioten der Bataillone ASOW, AJDAR, Rechtem Sektor und anderen. Ich freue mich auch, dass Sie nun die unrechtm&auml;&szlig;ig gefangenen und nach Russland entf&uuml;hrten Freiheitsk&auml;mpfer unverz&uuml;glich entlassen und nicht auf Wanderschaft nach Sibirien zum Bau der Erdgasleitung &ldquo;Sila Sibiri 2&rdquo; schicken werden.<\/em><\/p><p><em>Mit distanzierten Gr&uuml;&szlig;en!<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83163\">In diesem Beitrag<\/a> hat sich Tobias Riegel satirisch mit verschiedenen aktuellen Entwicklungen befasst, weil &bdquo;dem realen Irrsinn manchmal nicht mehr mit Ernsthaftigkeit begegnet&ldquo; werden k&ouml;nne. In den ausgedachten Kurzmeldungen geht es unter anderem um den Ukrainekrieg oder um die Frage, wie die Gesellschaft &bdquo;Familien von Verschw&ouml;rungsleugnern helfen&ldquo; k&ouml;nne. Wir danken f&uuml;r die Leserbriefe, hier<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83251\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-83251","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83251","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83251"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83251\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83253,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83251\/revisions\/83253"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83251"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83251"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83251"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}