{"id":83277,"date":"2022-04-27T08:16:46","date_gmt":"2022-04-27T06:16:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277"},"modified":"2022-04-27T08:16:46","modified_gmt":"2022-04-27T06:16:46","slug":"hinweise-des-tages-4097","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h01\">USA: Auf den Nachrichtenkan&auml;len l&auml;uft der Krieg 24\/7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h02\">Vier mobile LNG-Terminals sollen Abh&auml;ngigkeit von russischem Gas rasch reduzieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h03\">&bdquo;Russland isolieren&rdquo; (IV)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h04\">Asiatische Bruchlinien wegen Bidens Krieg gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h05\">Tauziehen um Panzerlieferungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h06\">Kalkulierter Affront<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h07\">Die NATO-Norderweiterung (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h08\">Rechtsexperte sieht USA als &ldquo;Mitkriegspartei&rdquo; im Ukraine-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h09\">Zum Wohle Mexikos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h10\">Rekordverschuldung &ndash; oder doch nicht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h11\">Bayerisches Verfassungsschutzgesetz in Teilen rechtswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h12\">&raquo;Druck durch die gr&uuml;ne Basis gibt es bislang kaum&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h13\">Wenn Pfizer und Evonik den Parteitag der FDP sponsern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>USA: Auf den Nachrichtenkan&auml;len l&auml;uft der Krieg 24\/7<\/strong><br>\nAmerika nimmt den Krieg in der Ukraine ernst. Sehr ernst. Das ganze Land ist von blau-gelben Signalfarben &uuml;berschwemmt. Blau-gelbe Fahnen, blau-gelbe Stra&szlig;enmalereien, blau-gelbe Coronamasken, blau-gelbe Einsteckt&uuml;chlein bei den Talking Heads im Fernsehen. Meine Facebook-Freunde haben blau-gelbe Rahmen und in den B&auml;ckereien in New York gibt es Cupcakes mit blau-gelben Zuckerguss. Die Late-Night-Comedians in Manhattan machen Witze &uuml;ber Putin, und Verleger, die einen ukrainischen Autor in ihrer Backlist haben, sch&auml;tzen sich gl&uuml;cklich. Unsere Gouverneurin verspricht Fl&uuml;chtlingen aus der Ukraine kostenlosen Rechtsbeistand, Englisch-Kurse und Impfungen. Und auf den Nachrichtenkan&auml;len l&auml;uft der Krieg 24\/7. [&hellip;]<br>\nDie wichtigste Erkenntnis ist: Das neue Amerika in den Zeiten des neuen Krieges hat entdeckt, dass Bomben Sch&auml;den anrichten. Wirklich. Jeden Tag liest man in amerikanischen Zeitungen oder sieht im Fernsehen, dass russische Bomben Zivilisten umbringen. Wirklich grausame Bilder und Geschichten. [&hellip;]<br>\nEs ist, als ob Amerika zum allerersten Mal &uuml;berhaupt entdeckt, dass Bomben Sch&auml;den anrichten und Menschen verletzen und umbringen, dass es Clusterbomben gibt, und Brandbomben und heimt&uuml;ckische Bomben mit Zeitz&uuml;nder. Noch nie haben US-Zeitungen so &uuml;ber einen Krieg berichtet, so hautnah und aus Sicht der Opfer. Nicht mal Bosnien. Bestimmt nicht Irak. Irakische Opfer kommen in US-Zeitungen nicht vor. [&hellip;]<br>\nOder der Internationale Strafgerichtshof. Die USA sind nicht Mitglied und weigern sich nicht nur, mit dem Gericht zu kooperieren; in Amerika macht man sich strafbar, wenn man hilft, amerikanische Kriegsverbrecher zu verfolgen. Diese Gesetze sind unter den Republikanern verabschiedet worden, aber die Demokraten haben nichts dagegen, sie sind nur ein bisschen leiser deswegen.<br>\nAmerika unterwirft sich grunds&auml;tzlich keiner internationalen Justiz. Nun hat sich der Senat hinter eine Resolution gestellt, Putin in Den Haag abzuurteilen. Okay, das erscheint aus Senatssicht vermutlich schl&uuml;ssig zu sein, aber wirklich, Amerika, ist das nicht der zweite Schritt vor dem ersten?<br>\nNoch interessanter ist, wie sich das Bild von Deutschland ge&auml;ndert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/whistleblowing-amerika\/usa-auf-den-nachrichtenkanaelen-laeuft-der-krieg-24-7\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vier mobile LNG-Terminals sollen Abh&auml;ngigkeit von russischem Gas rasch reduzieren<\/strong><br>\nWirtschaftsminister Habeck will mehr der Spezialschiffe anmieten &ndash; f&uuml;r jeweils 200.000 Euro pro Tag. Vorvertr&auml;ge sollen bald unterschrieben werden. Ein weiterer Standort ger&auml;t ins Blickfeld.<br>\nBerlin Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) macht Druck, um die gro&szlig;e Abh&auml;ngigkeit von russischen Erdgaslieferungen m&ouml;glichst rasch zu reduzieren. Gleich vier schwimmende Terminals f&uuml;r Fl&uuml;ssigerdgas sollen zur L&ouml;sung des Problems beitragen. In wenigen Tagen will Habeck Vollzug melden. Doch es gibt noch Probleme zu l&ouml;sen: Die Anbindung der Terminals an das Gasnetz ist nicht leicht zu bew&auml;ltigen. Zugleich stehen hohe Kosten im Raum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/versorgungssicherheit-vier-mobile-lng-terminals-sollen-abhaengigkeit-von-russischem-gas-rasch-reduzieren\/28279844.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Alternative zu russischem Gas? Frackinggas aus den USA ist teuer, umweltsch&auml;dlich, t&ouml;dlich<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will unsere Energieimporte neu aufstellen, ohne Gas aus Russland. Aber ist Fl&uuml;ssiggas aus den USA wirklich eine sinnvolle Alternative? (&hellip;)<br>\nMenschen, die in der N&auml;he von US-Fracking-Standorten leben, sterben fr&uuml;her als Menschen, die nicht in einer solchen Nachbarschaft wohnen. Die aufwendige Studie wurde von zehn ForscherInnen an der Harvard School of Public Health erstellt und im Januar 2022 ver&ouml;ffentlicht. Untersucht wurden die Gesundheitsdaten von 15 Millionen US-Amerikanern, die &auml;lter als 65 Jahre sind, vom staatlichen Medicare-Programm gesundheitlich versorgt werden und in der N&auml;he von Fracking-Standorten leben. [&hellip;]<br>\nBlackrock geh&ouml;rt zu den f&uuml;hrenden Aktion&auml;ren der US-Fracking-Industrie, etwa in den Unternehmen EOG Resources, Devon Energy, Tellurian, Cheniere und bei den gr&ouml;&szlig;ten Fracking-Ausr&uuml;stern Halliburton, Schlumberger und Baker Hughes. F&uuml;r die steigenden Gewinne des Umwelt-Champions Blackrock sterben B&uuml;rgerInnen in den USA selbst.<br>\nSechs Wochen nach der Ver&ouml;ffentlichung der Harvard-Studie vereinbarten der deutsche Umweltminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) und EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen mit US-Pr&auml;sident Biden die Lieferung von noch mehr US-Frackinggas. Die Suche nach Alternativen zu fossilen Brennstoffen &ndash; und zur Atomenergie &ndash; ist also dringlicher denn je.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/frackinggas-aus-den-usa-ist-keine-gute-alternative%20\">Werner R&uuml;gemer in der Freitag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch diesen Beitrag von Werner R&uuml;gemer auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81874\">Aktienzukauf beim R&uuml;stungskonzern Rheinmetall, und noch mehr Fracking-Gas<\/a>. <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Russland stellt Gaslieferungen an Polen und Bulgarien ein<\/strong><br>\nDer russische Staatskonzern Gazprom stoppt ab Mittwoch alle Gaslieferungen nach Bulgarien. Das bulgarische Gasunternehmen Bulgargas sei am Dienstag dar&uuml;ber informiert worden, dass Gazprom die Erdgaslieferungen ab dem 27. April aussetzen werde, teilte das Wirtschaftsministerium in Sofia mit. Zuvor hatte bereits Polen den von Gazprom verk&uuml;ndeten Stopp russischer Gaslieferungen &uuml;ber die Jamal-Pipeline gemeldet.<br>\n&ldquo;Die bulgarische Seite hat seine Verpflichtungen vollst&auml;ndig eingehalten und alle Zahlungen gem&auml;&szlig; seines aktuellen Vertrags fristgerecht vorgenommen&rdquo;, betonte das Ministerium. Bulgarien ist stark von russischem Gas abh&auml;ngig.<br>\nNach der Einf&uuml;hrung der westlichen Sanktionen wegen des Ukraine-Krieges hatte Russland die EU-Mitgliedstaaten aufgefordert, ihre Gas-Rechnungen in Rubel zu bezahlen. Westliche Staaten wiesen die Forderung zur&uuml;ck und pochten auf die Einhaltung der Vertr&auml;ge mit Russland, die Zahlungen f&uuml;r die russischen Gaslieferungen ausschlie&szlig;lich in Euro oder Dollar vorsehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gmx.net\/magazine\/politik\/russland-krieg-ukraine\/ukraine-krieg-news-ticker-russland-dreht-laendern-gashahn-36757878%20\">GMX<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Tja, man zeigt wohl die Instrumente. Das wird aber insbesondere die Gr&uuml;nen nicht von ihrer irren Kriegsbegeisterung abhalten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Russland isolieren&rdquo; (IV)<\/strong><br>\nBerlin und die EU starten den n&auml;chsten Versuch, Russland auch jenseits des westlichen Blocks zu isolieren. Aktuelles Ziel ist Indien, dessen Premierminister Narendra Modi am Sonntag in Berlin erwartet wird. Indien h&auml;lt an seiner Zusammenarbeit mit Russland unver&auml;ndert fest, weitet seine Erd&ouml;lk&auml;ufe dort aus und sucht nach einem alternativen Zahlungssystem, um seine Exporte in das Land zu st&auml;rken. Indische Unternehmen haben die attraktiven Marktanteile im Visier, die westliche Firmen bei ihrem R&uuml;ckzug aus Russland verlieren. Bisherige Bem&uuml;hungen des Westens, New Delhi zu einer Positionierung gegen Moskau zu n&ouml;tigen, sind gescheitert; w&auml;hrend eines Besuchs der britischen Au&szlig;enministerin Liz Truss in der indischen Hauptstadt wurde dort demonstrativ ihr russischer Amtskollege Sergej Lawrow empfangen. Mit den f&uuml;r Montag angek&uuml;ndigten deutsch-indischen Regierungskonsultationen soll New Delhi enger angebunden werden. Mit gleichem Ziel hielt sich EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen Anfang dieser Woche in Indien auf. Experten urteilen, Indien sei inzwischen stark genug, sich gegen westlichen Druck zu behaupten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8903%20\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>S&uuml;dkorea entwickelt sich zur Quad-Alternative zu Indien<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nSeoul ist bereit, unter dem gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Yoon eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle in der von den USA gef&uuml;hrten regionalen Sicherheitspolitik und bei Waffenexporten zu spielen. [&hellip;]<br>\nDoch der anhaltende Konflikt in der Ukraine und die Wahl einer neuen konservativen F&uuml;hrung in Seoul k&ouml;nnten S&uuml;dkoreas Platz in der breiteren geopolitischen Landschaft des Indopazifiks neu bestimmen.<br>\nEinerseits hat Indiens Engagement f&uuml;r die Aufrechterhaltung solider Beziehungen zu Russland einen Keil in die Gruppierung des vierseitigen Sicherheitsdialogs getrieben, besser bekannt als die Quad, die die USA, Japan, Australien und Indien unter einem auf China ausgerichteten Sicherheitsschirm vereint.<br>\nTrotz eines herzlichen Treffens auf hoher Ebene mit hochrangigen indischen Beamten Anfang dieses Monats hat die Regierung Biden Neu-Delhi vor jeglichen Bem&uuml;hungen gewarnt, die die Sanktionen des Westens gegen Russland untergraben k&ouml;nnten.<br>\nBei ihrem j&uuml;ngsten Besuch in Kiew machten US-Verteidigungsminister Lloyd Austin und US-Au&szlig;enminister Antony Blinken deutlich, dass Amerikas derzeitige Strategie nichts Geringeres als die vollst&auml;ndige Eind&auml;mmung Russlands ist.<br>\nIndische Spitzenbeamte haben unterdessen sowohl die moralische &Uuml;berlegenheit Amerikas als auch die M&ouml;glichkeit, die russischen Waffen- und Energieimporte des s&uuml;dasiatischen Landes zu reduzieren, offen in Frage gestellt. [&hellip;]<br>\nAls lebendige Demokratie mit einem aufbl&uuml;henden industriell-milit&auml;rischen Komplex ist S&uuml;dkorea ein wichtiger Akteur in den breit angelegten Bem&uuml;hungen der USA, eine auf Regeln basierende Ordnung in der Region zu bewahren. In den kommenden Jahren wird S&uuml;dkorea wahrscheinlich eine prominentere Rolle in den entstehenden strategischen Gruppierungen &ldquo;Quad Plus&rdquo; und &ldquo;G7 Plus&rdquo; anstreben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/04\/south-korea-emerges-as-quad-alternative-to-india\/\">Asia Times<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>EU und Indien verhandeln ab Juni wieder &uuml;ber Freihandelsabkommen<\/strong><br>\nIndien ist der drittwichtigste Handelspartner der EU. Nun will Ursula von der Leyen die &auml;lteste Demokratie der Welt noch st&auml;rker an Europa binden.<br>\nNeu Delhi Die EU wird mit Indien wieder &uuml;ber ein Freihandelsabkommen sprechen. Das k&uuml;ndigte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Montag bei einem Besuch in Indien an. Erste Gespr&auml;che sollen im Juni stattfinden. Die Beziehung zwischen der EU und Indien sei eine der wichtigsten des kommenden Jahrzehnts und eine st&auml;rkere Partnerschaft eine Priorit&auml;t der EU. Bereits jetzt sei die EU Indiens drittwichtigster Handelspartner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/handel-eu-und-indien-verhandeln-ab-juni-wieder-ueber-freihandelsabkommen\/28277934.html%20\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Eishockey: Russland verliert die Weltmeisterschaft 2023 <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nWie der Internationale Eishockeyverband am Dienstag mitteilte, wird die Eishockey-Weltmeisterschaft im n&auml;chsten Jahr nicht in St. Petersburg ausgetragen. Grund daf&uuml;r ist die Sorge um das Wohlergehen der Spieler und Offiziellen nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bangkokpost.com\/sports\/2300754\/ice-hockey-russia-loses-2023-world-championship\">Bangkok Post<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Asiatische Bruchlinien wegen Bidens Krieg gegen Russland<\/strong><br>\nVon Kasachstan bis Myanmar, von den Salomonen bis zu den Kurilen, von Nordkorea bis Kambodscha, von China bis Indien, Pakistan und Afghanistan zeigen sich Bruchlinien.<br>\nDie Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland, die sich in Europa abspielen, sind in Asien bereits auf unterschiedliche Weise zu sp&uuml;ren. Die Hypothese, dass die Ukraine in Europa liegt und es bei dem Konflikt nur um die europ&auml;ische Sicherheit geht, ist eine Illusion.<br>\nSicherlich hatten bei der gescheiterten Farbrevolution, mit der vor kurzem die etablierte Regierung Kasachstans gest&uuml;rzt werden, sollte ausserregionale M&auml;chte ihre Hand im Spiel. Es betrifft eine heiss umk&auml;mpfte geopolitische Landmasse, die zwei Drittel der Gr&ouml;sse Indiens hat und sowohl an China als auch an Russland &ndash; Washingtons Erzfeinde &ndash; grenzt. Dank des raschen russischen Eingreifens, das von China unterst&uuml;tzt wurde, konnte ein Regimewechsel abgewendet werden. [&hellip;]<br>\nDagegen hat sich die Bruchlinie in Nordkorea versch&auml;rft. Nordkorea handelt nach seinem eigenen Zeitplan und hat wahrscheinlich beschlossen, dass die Ukraine-Krise ihm einen n&uuml;tzlichen Schutz bietet, um sein Testprogramm ausweiten zu k&ouml;nnen. Pj&ouml;ngjang unterst&uuml;tzt ausdr&uuml;cklich Russlands Sondereinsatz in der Ukraine und kommentiert: &laquo;Die Hauptursache f&uuml;r die Ereignisse in der Ukraine liegt in der Selbstherrlichkeit und Willk&uuml;r der Vereinigten Staaten, die Russlands legitime Forderungen nach Sicherheitsgarantien ignoriert haben und einzig eine globale Hegemonie und milit&auml;rische Dominanz anstreben, und sich dazu an ihre Sanktionskampagnen klammern.&raquo; [&hellip;]<br>\nAuf einer anderen Ebene hat die Ukraine-Krise den Bem&uuml;hungen der USA, neue asiatische Partner zu gewinnen, neue Dringlichkeit verliehen. Washington ist jedoch auf Gegenwind gestossen und musste einen urspr&uuml;nglich f&uuml;r Ende M&auml;rz geplanten Sondergipfel mit den zehn Mitgliedsl&auml;ndern des Verbands S&uuml;dostasiatischer Nationen (ASEAN) auf unbestimmte Zeit verschieben. [&hellip;]<br>\nDie Biden-Administration dr&auml;ngt nun auch Indien, seine Beziehungen zu Russland einzuschr&auml;nken. Das wird zu einer Bruchlinie in der strategischen Partnerschaft zwischen den USA und Indien. Was Washington besonders zuwider sein muss, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Indien seine Handels- und Wirtschaftskooperation mit Russland in lokalen W&auml;hrungen fortsetzt. In der Tat haben China und Indien in der Ukraine-Krise eine &auml;hnliche Haltung eingenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/wunsch-nach-frieden\/demokratie\/asiatische-bruchlinien-wegen-bidens-krieg-gegen-russland%20\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Tauziehen um Panzerlieferungen<\/strong><br>\nFDP fordert auf Parteitag schwere Waffen f&uuml;r Ukraine. CDU-Chef Merz droht mit Antrag im Parlament<br>\nAuch am Wochenende hielt das Tauziehen um die Frage, ob die BRD der Ukraine schwere Waffen liefern soll, mit unverminderter Intensit&auml;t an. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) machte in einem Interview mit dem Spiegel deutlich, was f&uuml;r klar denkende Beobachter auf der Hand liegen sollte: dass eine direkte Lieferung von Panzern, Artillerie und &auml;hnlichem an die Ukraine Russland dazu veranlassen k&ouml;nnte, die BRD als Kriegspartei zu betrachten. Es m&uuml;sse oberste Priorit&auml;t sein, ein &Uuml;bergreifen des Krieges auf die NATO zu vermeiden, betonte Scholz. Mit Feststellungen wie &raquo;Es darf keinen Atomkrieg geben&laquo; und &raquo;Ich tue alles, um eine Eskalation zu verhindern, die zu einem dritten Weltkrieg f&uuml;hrt&laquo;, sprach er eigentlich Selbstverst&auml;ndliches aus. [&hellip;]<br>\nBeim FDP-Bundesparteitag in Berlin wurde am Samstag ein Antrag verabschiedet, in dem gefordert wird, die Ukraine auch mit schweren Waffen zu unterst&uuml;tzen. Das Land m&uuml;sse bei der Abwehr des &raquo;russischen Angriffskrieges&laquo; schnell und wirksam unterst&uuml;tzt werden, hie&szlig; es in dem mit &raquo;&uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit&laquo; beschlossenen Antrag. Offenbar aus R&uuml;cksicht auf den Koalitionspartner SPD &auml;u&szlig;erte sich Parteichef und Bundesfinanzminister Christian Lindner noch moderat. Der Bundeskanzler habe &raquo;das Vertrauen der FDP und auch ihrer Fraktion im Deutschen Bundestag&laquo;, behauptete er. Lindner machte aber ansonsten kein Hehl aus seiner Haltung: &raquo;Die Ukraine ben&ouml;tigt milit&auml;rische Hilfe und schwere Waffen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425182.krieg-in-der-ukraine-tauziehen-um-panzerlieferungen.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rheinmetall will 88 Leopard-Panzer an Ukraine liefern<\/strong><br>\nDas R&uuml;stungsunternehmen Rheinmetall will 88 Kampfpanzer vom Typ Leopard an die Ukraine liefern. Ende vergangener Woche reichte Rheinmetall bei der Bundesregierung einen entsprechenden Antrag &uuml;ber die Lieferung von 88 Leopard vom Typ 1A5 ein, wie es aus Dokumenten hervorgeht, &uuml;ber die die &bdquo;Welt&ldquo; berichtet.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) muss nun &uuml;ber den Export der Panzer in die Ukraine entscheiden. Neben dieser Genehmigungsbitte liegen bereits zwei weitere Antr&auml;ge vor, die bereits bekannt sind: zum einen ein Antrag von Rheinmetall &uuml;ber die Lieferung von 100 Marder-Sch&uuml;tzenpanzern. Zum anderen ein Antrag des R&uuml;stungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann (KMW), bei dem es um die Lieferung von 100 Panzerhaubitzen vom Typ PzH 2000 geht. Der Antrag f&uuml;r die 88 Leopard-Panzer wurde demnach in der vergangenen Woche beim Wirtschaftsministerium eingereicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oldenburger-onlinezeitung.de\/nachrichten\/rheinmetall-will-88-leopard-panzer-an-ukraine-liefern-84422.html\">Oldenburger Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wie die SPD-Fraktion von der Gepard-Entscheidung &uuml;berrollt wurde<\/strong><br>\nDie Ampel legt einen Antrag zur Ukraine-Hilfe vor. Wenige wissen aber, dass der Kanzler nun auch Panzer direkt an Kiew liefern l&auml;sst. Eine Rekonstruktion. [&hellip;]<br>\nDenn kurzfristig hatte es bei Erarbeitung des Antrags noch am Montagabend &ndash; so wird es in der Fraktion berichtet &ndash; einen Wink des Kanzleramts gegeben, lieber eine Hintert&uuml;r offenzuhalten &ndash; ohne es offensichtlich konkret zu sagen: f&uuml;r den Gepard, vielleicht sp&auml;ter dann noch den Marder und den Leopard.<br>\nIn Punkt III, Absatz 2 hei&szlig;t es nun, der Bundestag fordere die Regierung auf, &bdquo;die Lieferung ben&ouml;tigter Ausr&uuml;stung an die Ukraine fortzusetzen und wo m&ouml;glich zu beschleunigen und dabei auch die Lieferung auf schwere Waffen und komplexe Systeme etwa im Rahmen des Ringtausches zu erweitern, ohne die F&auml;higkeiten Deutschlands zur B&uuml;ndnisverteidigung zu gef&auml;hrden.&ldquo;<br>\nEntscheidend ist das Wort &bdquo;etwa&ldquo; vor Ringtausch. Denn auch andere Optionen wie eine Lieferung der deutschen Industrie werden dadurch m&ouml;glich, die Union fordert das in ihrem Antrag weit offensiver. Ohne das Wort &bdquo;etwa&ldquo; w&auml;re eine Unterst&uuml;tzung nur f&uuml;r den Ringtausch in dem Antrag drin.<br>\nAlso dass osteurop&auml;ische Staaten, die Ger&auml;te wie Panzer an die Ukraine abgeben, in einem solchen Fall Ersatzmaterial geliefert oder bezahlt bekommen &ndash; doch nun scheinen sich Scholz und das Verteidigungsministerium gegen die eigene SPD-Fraktion durchzusetzen. Es ist eine weitere Z&auml;sur, nun kann die Industrie erstmals direkt Panzer aus Deutschland liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/direkte-panzerlieferungen-an-kiew-wie-die-spd-fraktion-von-der-gepard-entscheidung-ueberrollt-wurde\/28281192.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kalkulierter Affront<\/strong><br>\nBeim Krieg in der Ukraine geht es mittlerweile nur noch um Waffen, Waffen, Waffen. Mehr Waffen und schwerere Waffen. Jedes Tabu der Nachkriegszeit f&auml;llt. Diplomatie ist abgeschrieben. Die Ma&szlig;gaben eines neuen deutschen Militarismus im Schlepptau der USA sind die Ma&szlig;gaben dieser Bundesregierung. W&auml;hrend UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres in Moskau auf eine rasche Waffenruhe und ein Ende des Krieges dr&auml;ngt, setzen die NATO-Mitglieder auf einen Krieg des Milit&auml;rpakts gegen Russland. Die ukrainischen Soldaten sind dabei nur Mittel zum Zweck. Ziel ist mittlerweile auch, den Krieg nach Russland zu tragen.<br>\nEs geht der NATO um einen Siegfrieden und nichts anderes. Washington hat dazu eigens ein Waffenstellertreffen auf der US-Airbase in Ramstein in Rheinland-Pfalz einberufen. Statt Guterres zu st&uuml;tzen und den US-Kriegsratschlag auf deutschem Boden als kalkulierten politischen Affront gegen&uuml;ber einer demokratischen Souver&auml;nit&auml;t zu verbuchen, hat die Ampelregierung Verteidigungsministerin Christine Lambrecht zur Teilnahme geschickt und Vollzug melden lassen: Die Regierung von SPD, Gr&uuml;nen und FDP liefert jetzt wie gefordert deutsche Panzer gen Osten. Bis zum Sieg. Einen Verhandlungsfrieden darf es nicht geben. Der ukrainische Botschafter und Neo&shy;naziversteher Andrij Melnyk hat sich am Kabinettstisch von Kanzler Olaf Scholz endg&uuml;ltig behauptet. Dass deutsche Waffen am Ende selbstverst&auml;ndlich auch an rechtsextreme Bataillone, die in die Nationalgarde und ukrainische Armee integriert sind, gehen, wen st&ouml;rt das noch in der Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425378.kalkulierter-affront.html\">Sevim Dagdelen in Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die NATO-Norderweiterung (III)<\/strong><br>\nFinnland und Schweden werden voraussichtlich Mitte Mai gemeinsam ihren Beitritt zur NATO beantragen. Dies geht aus Berichten hervor, die gestern in beiden L&auml;ndern ver&ouml;ffentlicht wurden. Damit geben Helsinki und Stockholm ihre formal noch bestehende Neutralit&auml;t endg&uuml;ltig auf. Die finnisch-schwedische Ann&auml;herung an die NATO inklusive der Beteiligung an NATO-Kriegen hat bereits in den 1990er Jahren begonnen; beide L&auml;nder sind schon lange so eng an das B&uuml;ndnis angebunden, dass Experten vor kurzem urteilten, ihr NATO-Beitritt sei fast nur noch eine &bdquo;Formalisierungssache&ldquo;. Diese &bdquo;Formalisierung&ldquo; wird nun vollzogen. Sie schafft neue strategische Ungleichgewichte in Nordosteuropa. Schwedens Insel Gotland, die in K&uuml;rze zur NATO geh&ouml;ren wird, kontrolliert die zentralen Seewege etwa nach Sankt Petersburg und Kaliningrad; die rund 1.340 Kilometer lange finnisch-russische Grenze wird zu einer NATO-Au&szlig;engrenze. Moskau hat angek&uuml;ndigt, mit Aufr&uuml;stungsma&szlig;nahmen im Hohen Norden gegenzuhalten und m&ouml;glicherweise Nuklearwaffen in Kaliningrad zu stationieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8901\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rechtsexperte sieht USA als &ldquo;Mitkriegspartei&rdquo; im Ukraine-Krieg<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nWenn man sich in der vergangenen Woche mit derzeitigen und ehemaligen US-Beamten dar&uuml;ber unterhielt, ob es ihres Wissens nach innerhalb der Regierung von Pr&auml;sident Joe Biden eine echte Debatte &uuml;ber das Vorgehen in der Ukraine gibt, erhielt man nur leichte Variationen derselben Antwort: &ldquo;Nicht wirklich.&rdquo;<br>\nIm Moment l&auml;uft die Politik Bidens auf eine Wiederholung der Politik von Pr&auml;sident Franklin D. Roosevelt gegen&uuml;ber dem Krieg in Europa von 1939 bis Dezember 1941 hinaus, in dem die USA nur dem Namen nach ein Mitkriegsgegner waren.<br>\nIn ihren &ouml;ffentlichen Erkl&auml;rungen scheinen Biden und sein Verteidigungsminister Lloyd Austin das wahre Ausma&szlig; der amerikanischen Beteiligung verschleiern zu wollen. In einem Bericht des von der R&uuml;stungsindustrie gesponserten Politico werden ungenannte US-Beamte mit den Worten zitiert, dass &ldquo;milit&auml;rische Optionen in der Ukraine nicht zur Debatte stehen &ndash; was Bidens wiederholte Aussage widerspiegelt, dass er keinen Dritten Weltkrieg ausl&ouml;sen wolle&rdquo;.<br>\nNimmt man Bidens Politik f&uuml;r bare M&uuml;nze, so scheint sie sich selbst zu widersprechen. Keinen dritten Weltkrieg ausl&ouml;sen zu wollen, ist ein umsichtiges, angemessenes politisches Ziel, aber wenn das das Ziel ist, geht die Regierung einen Umweg, denn ob sie es zugeben oder nicht, die USA sind und waren schon seit einiger Zeit Mitkriegsgegner in diesem Krieg.<br>\n&ldquo;Wir haben immer wieder nachrichtendienstliche Informationen ausgetauscht, die die Ukrainer nutzen k&ouml;nnen, um ihre milit&auml;rische Antwort auf die russische Invasion zu informieren und weiterzuentwickeln&rdquo;, erkl&auml;rte die Sprecherin des Wei&szlig;en Hauses, Jen Psaki, im M&auml;rz gegen&uuml;ber Reportern.<br>\nAm 13. April genehmigte Biden 800 Millionen US-Dollar an Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine, womit sich der Gesamtbetrag, den seine Regierung f&uuml;r die Ukraine ausgegeben hat, auf rund 3 Milliarden US-Dollar erh&ouml;ht. [&hellip;]<br>\nDie Beteiligung der USA geht jedoch &uuml;ber Waffenverk&auml;ufe und den Austausch von Informationen hinaus. Ein Pentagon-Beamter, der um Anonymit&auml;t bat, sagte mir, es sei &ldquo;wahrscheinlich, dass wir eine begrenzte Pr&auml;senz vor Ort in der Ukraine haben, aber unter Titel 50, nicht unter Titel 10&rdquo;, was bedeutet, dass US-Geheimdienstmitarbeiter und paramilit&auml;rische Kr&auml;fte &ndash; aber kein regul&auml;res Milit&auml;r &ndash; eingesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/04\/us-a-co-belligerent-in-ukraine-war-legal-expert-says\/\">Asia Times<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ex-Putin-Berater Gromyko: &bdquo;Der Westen benutzt die Ukrainer als Kanonenfutter&ldquo;<\/strong><br>\nDer russische Politologe Alexei Gromyko glaubt nicht, dass deutsche Panzer in der Ukraine entscheidend sind. Die nukleare Gefahr sieht er aber ebenfalls nicht.<br>\nAlexei Gromyko (53) ist Leiter des Europa-Instituts an der Russischen Akademie der Wissenschaften und Enkel des ber&uuml;hmten sowjetischen Au&szlig;enministers Andrei Gromyko (aka &bdquo;Mr. Njet&ldquo;), der unter anderem f&uuml;r den Satz bekannt ist: &bdquo;Zehn Jahre Verhandlungen sind immer besser als ein Tag Krieg&ldquo;. Anfang M&auml;rz hatte Gromyko eine internationale Expertenerkl&auml;rung unterzeichnet, die in einer ihrer Klauseln alle Kriegsparteien auffordert, das Feuer ohne Vorbedingungen einzustellen und einen Verhandlungsprozess einzuleiten.<br>\nIn Russland ist so eine Erkl&auml;rung f&uuml;r einen namhaften Regierungsberater zu vergleichen mit dem Schritt, sich &ouml;ffentlich gegen den Krieg zu positionieren. Ende M&auml;rz schloss Pr&auml;sident Wladimir Putin Gromyko aus dem Expertenrat beim Sicherheitsrat der Russischen F&ouml;deration aus, einer Art Politb&uuml;ro 2.0, ohne Erkl&auml;rung von Gr&uuml;nden. Gromyko vermutet, dass die russischen Beh&ouml;rden die Empfehlungen der Sachverst&auml;ndigen ohnehin nicht beherzigt h&auml;tten. Nun warnt Gromyko in einem Gespr&auml;ch mit der Berliner Zeitung die Bundesregierung vor unvorsichtigen Schritten in der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/ex-putin-berater-gromyko-der-westen-benutzt-die-ukrainer-als-kanonenfutter-li.224161%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Dem ist nichts hinzuzuf&uuml;gen und es entlarvt explizit den Zynismus, der Kriegstreiber aus der Gr&uuml;nen Partei.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Sergej Lawrow: NATO-Milit&auml;rhilfe f&uuml;r Ukraine ist Krieg gegen Russland<\/strong><br>\nDurch die Lieferung von Waffen an die Ukraine f&uuml;hren die USA und die NATO im Grunde genommen &uuml;ber Stellvertreter einen Krieg gegen Russland.<br>\nWie der russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow am Montag weiter mitteilte, betrachte Russland diese Waffen als legitimes Ziel f&uuml;r Angriffe. Obwohl die NATO wiederholt betont habe, dass sie sich nicht direkt in den russisch-ukrainischen Konflikt einmische, sei die Lieferung von Waffen an die Ukraine faktisch ein Krieg mit Russland.<br>\nDer ukrainische Au&szlig;enminister Dmytro Kuleba sagte dazu am gleichen Tag, Lawrow wolle mit seiner Erkl&auml;rung nur die L&auml;nder erschrecken, die die Ukraine unterst&uuml;tzten.<br>\nKuleba betonte au&szlig;erdem, die Ukraine werde bis zum Ende k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/aktuell\/alle\/3250\/20220426\/752490.html%20\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf die zunehmenden Gefahren durch den Ukraine-Krieg und die Waffenlieferungen &ndash; auch Deutschlands &ndash; an die Ukraine haben die NachDenkSeiten mehrfach hingewiesen &ndash; u.a. hier:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82993\">Die bemerkenswerteste und schlimmste Anmerkung der letzten 8 Tage stammt vom EU-Au&szlig;enminister<\/a> <\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83221\">Der Westen will keinen Frieden<\/a>.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zum Wohle Mexikos<\/strong><br>\nReform von Bergbaugesetz sieht Verstaatlichung von Lithiumf&ouml;rderung vor. &raquo;Selbstbestimmung&laquo; und &raquo;Energiehoheit des Volkes&laquo; als Ziel<br>\nDie Entscheidung hat gro&szlig;e Bedeutung f&uuml;r die Zukunft. Am Dienstag (Ortszeit) hat der mexikanische Senat einer Reform des Bergbaugesetzes zugestimmt. Kern der &Auml;nderung ist die Verstaatlichung der Lithiumf&ouml;rderung, darunter fallen Erkundung der Vorkommen, Ausbeutung und Vermarktung des Leichtmetalls. 76 Senatoren stimmten f&uuml;r die Reform, 45 lehnten sie ab. Bereits am Vortag hatte die andere Kammer des Parlaments, das Abgeordnetenhaus, der Vorlage des linken Pr&auml;sidenten Andr&eacute;s Manuel L&oacute;pez Obrador zugestimmt.<br>\nIn der vorangehenden Debatte betonte Napole&oacute;n G&oacute;mez Urrutia von der Regierungspartei Morena, das neue Bergbaugesetz habe das Ziel, den Reichtum des Lithiums zu sch&uuml;tzen und zu verhindern, dass er entgegen den Interessen Mexikos verwendet werde&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/424982.rohstoff-der-zukunft-zum-wohle-mexikos.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rekordverschuldung &ndash; oder doch nicht?<\/strong><br>\nDie Regierung legt f&uuml;r 2022 einen Erg&auml;nzungsetat vor. Was kommt da zusammen? Ein &Uuml;berblick &uuml;ber die nicht ganz unkomplizierte Schuldenpolitik der Koalition.<br>\nDie Verschuldung des Bundes steigt in diesem Jahr weiter: Fast 40 Milliarden Euro soll der Erg&auml;nzungsetat f&uuml;r 2022 beinhalten, den das Bundeskabinett am Mittwoch verabschieden will. Das wurde am Montag bekannt. Wie es aus dem Bundesfinanzministerium hie&szlig;, wird der seit Wochen angek&uuml;ndigte Zusatzhaushalt nun exakt 39,2 Milliarden Euro umfassen.<br>\nEr wird &uuml;ber neue Kredite finanziert und soll nach dem Beschluss in der Ministerrunde dann im Bundestag zusammen mit dem schon seit Anfang M&auml;rz vorliegenden Entwurf f&uuml;r den Etat des laufenden Jahres beraten werden. Beschlie&szlig;en wird das Parlament den Gesamtetat f&uuml;r das laufende Jahr voraussichtlich Anfang Juni. Wie es weiter hie&szlig;, soll die EU-Regel f&uuml;r die staatliche Gesamtverschuldung &ndash; maximal 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zur Mitte des Jahrzehnts hin wieder eingehalten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/ampel-braucht-nochmals-40-milliarden-neue-kredite-rekordverschuldung-oder-doch-nicht\/28277372.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Fiskalillusion: In wenigen Wochen wird die Ampel die Schuldenbremse fallen lassen<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Christian Lindner kann nur noch w&auml;hlen, welchen Tod er finanzpolitisch sterben will. Er d&uuml;rfte eine der rotesten Linien der Liberalen &uuml;berschreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/app.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-die-fiskalillusion-in-wenigen-wochen-wird-die-ampel-die-schuldenbremse-fallen-lassen\/28271734.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bayerisches Verfassungsschutzgesetz in Teilen rechtswidrig<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht beanstandet eine Reihe von Vorschriften im Verfassungsschutzgesetz des Freistaats, das 2016 auf Bestreben der CSU grundlegend &uuml;berarbeitet worden war. Staatskanzleichef Herrmann k&uuml;ndigt eine Reform an.<br>\nDie weitreichenden Befugnisse des Bayerischen Landesamts f&uuml;r Verfassungsschutz versto&szlig;en teilweise gegen Grundrechte. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe beanstandete an diesem Dienstag eine ganze Reihe von Vorschriften im Verfassungsschutzgesetz des Freistaats, das 2016 auf Bestreben der CSU grundlegend &uuml;berarbeitet worden war. Betroffen sind unter anderem die Regelungen zum Aussp&auml;hen und Abh&ouml;ren von Wohnungen, zur Online-Durchsuchung und zur Handy-Ortung. Sie d&uuml;rfen bis h&ouml;chstens Ende Juli 2023 in eingeschr&auml;nkter Form in Kraft bleiben, urteilte das Gericht (Az. 1 BvR 1619\/17).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundesverfassungsgericht-verfassungsschutz-bayern-urteil-1.5572778\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&raquo;Druck durch die gr&uuml;ne Basis gibt es bislang kaum&laquo;<\/strong><br>\nDen zuvor obdachlosen Besetzerinnen und Besetzern aus der Habersaathstra&szlig;e 40&ndash;48 in Berlin-Mitte droht dort der Rausschmiss. Das Bezirksamt teilte nun mit, den Abriss genehmigen zu wollen und hierzu eine Einigung mit dem Eigent&uuml;mer Arcadia-Estate GmbH getroffen zu haben. Was nun?<br>\nDie zw&ouml;lf dort wohnhaften Bestandsmietsparteien k&auml;mpfen seit 15 Jahren um den Erhalt des Hauses. Sie werden nicht aufgeben und auch juristisch weiter k&auml;mpfen. Dass die 50 ehemals Obdachlosen aus dem Haus heraus m&uuml;ssen und ihr Zuhause verlieren, steht ebenso noch lange nicht fest. Wenn &uuml;berhaupt, wird es dauern, bis abgerissen werden kann. Die erste Besetzung durch Menschen, die auf der Stra&szlig;e hatten leben m&uuml;ssen, im Oktober 2020 war damals sofort ger&auml;umt worden. Das zweite Mal im Dezember 2021 blieben sie. Die Bezirksverordnetenversammlung sprach sich gegen den Abriss sowie f&uuml;r eine Beschlagnahme und Rekommunalisierung aus. Leider aber hatte das nur empfehlenden Charakter. Geregelt war, dass die Obdachlosen dort bis zur Kl&auml;rung wohnen bleiben k&ouml;nnten. Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Arcadia-Estate GmbH bestand weiterhin darauf, dass die Abrissgenehmigung erteilt werde. Von der vor&uuml;bergehenden Regelung versprach er sich, letztlich damit Erfolg haben zu k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nWas bringt es dem Eigent&uuml;mer, das Haus abzurei&szlig;en?<br>\nEs geht um die Vergoldung. Die Arcadia-Estate GmbH will anstelle des alten Hauses eines mit sieben Geschossen und einem Anbau bauen. Man verspricht sich offenbar, mit luxussanierten Wohnungen auf Interesse bei solventen Mietern zu sto&szlig;en. [&hellip;]<br>\nWer steht politisch in der Verantwortung daf&uuml;r?<br>\nDer Bezirksb&uuml;rgermeister Stephan von Dassel von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen schm&uuml;ckt sich damit, mit diesem aus unserer Sicht faulen Deal einen tollen wirtschaftlichen Erfolg erreicht zu haben. Druck auf ihn durch die gr&uuml;ne Basis gibt es bislang kaum, einzig Die Linke im Bezirk ist auf unserer Seite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425278.abriss-und-leerstand-druck-durch-die-gr%C3%BCne-basis-gibt-es-bislang-kaum.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wenn Pfizer und Evonik den Parteitag der FDP sponsern<\/strong><br>\nDass der Impfstoffhersteller Pfizer den Parteitag der Regierungspartei des fanatischen Impfpflichtbef&uuml;rworters und Impfdosenaufk&auml;ufers Karl Lauterbach sponserte, sorgte im Dezember f&uuml;r Aufregung. Deshalb soll nicht unter den Tisch fallen, das Pfizer nun auch zu den Sponsoren des FDP-Parteitags geh&ouml;rt. Besonders interessant ist auch Evonik als Sponsor.<br>\nMicrosoft, Google und Apple sollen alle Gesundheitsdaten der Deutschen auf dem Silbertablett und zwangsweise von der Regierung serviert bekommen. Dieses Programm zur Digitalisierung des Gesundheitswesens wird unter SPD-Minister Lauterbach ebenso fortgef&uuml;hrt, wie unter seinem Vorg&auml;nger Jens Spahn. Und so fiel es unangenehm auf, dass Microsoft im Dezember den SPD-Parteitag sponserte.<br>\nNoch anr&uuml;chiger aber war, dass auch Pfizer zu den Sponsoren geh&ouml;rte, der wichtigste Hersteller der Impfdosen, von denen SPD-Minister Lauterbach nach einem aktuellen Bericht der Welt v&ouml;llig unn&ouml;tiger Weise, trotz mangelnder Impf-Nachfrage und bereits viel zu vielen eingekauften Dosen, seit Jahresanfang nochmal f&uuml;r 2,6 Mrd. Euro eingekauft hat. Lauterbach war auch einer der engagiertesten Propagandisten der allgemeinen Impfpflicht. Zu den Profiteuren w&uuml;rde neben Pfizer auch Evonik geh&ouml;ren, ein weiterer Sponsor des SPD-Parteitags. Evonik liefert Lipide f&uuml;r den Biontech-Pfizer-Impfstoff.<br>\nDie FDP ver&ouml;ffentlicht zwar &ndash; anders als die SPD &ndash; keine Liste der Sponsoren ihres Parteitags vom 23. und 24. April. Aber die vor Ort aufgestellten Tafeln mit den Logos der Sponsoren wurden abfotografiert und in den sozialen Medien verbreitet. Und siehe da: Pfizer und Evonik sind dabei. (&hellip;)<br>\nDass Regierungsparteien sich ihre Parteitage von Evonik sponsern lassen, hat nicht nur deshalb ein Gschm&auml;ckle, oder weniger verniedlichend, einen Hautgout, weil Evonik zu den Profiteuren der agressiven Impfkampagnen der Regierung geh&ouml;rt. Hinzu kommt, dass Evonik zu mehr als der H&auml;lfte der RAG-Stiftung geh&ouml;rt, die wiederum von (Regierungs-)Politikern kontrolliert wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/fdp-pfizer\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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