{"id":8329,"date":"2011-02-16T09:04:19","date_gmt":"2011-02-16T08:04:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8329"},"modified":"2011-02-16T09:06:24","modified_gmt":"2011-02-16T08:06:24","slug":"hinweise-des-tages-1327","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8329","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Flucht aus Tunesien; Europ&auml;ische WirtschaftswissenschaftlerInnen f&uuml;r eine Alternative Wirtschaftspolitik in Europa; Mario Draghi: &bdquo;Alle sollten dem deutschen Beispiel folgen&ldquo;; Der Mitbestimmung entzogen: Zahl der Unternehmen mit ausl&auml;ndischer Rechtsform w&auml;chst weiter; Hartz IV-Wirklichkeit; &Uuml;berstunden steigen deutlich; Stress im Job: Zahl der psychischen Erkrankungen steigt auf Rekordhoch; Bundeswehr wirbt um Schulabbrecher; Prinzip Privatisierung: Konzerne kassieren, der B&uuml;rger zahlt; Berliner Volksentscheid st&auml;rkt bundesweiten Widerstand gegen PPP; Energiekonzerne unter Verdacht; Stress im Job &ndash; Zahl der psychischen Erkrankungen steigt auf Rekordhoch; Stuttgart 21; Kritik an neuer Enquete-Kommission &bdquo;Wachstum, Wohlstand, Lebensqualit&auml;t&ldquo;; Disharmonie an der Elbe &ndash; &Uuml;ber den Bauskandal bei der Hamburger Elbphilharmonie; Gabriel: Vieles an den Reformen war richtig; Griechenlands Wirtschaft schrumpft im vierten Quartal; Inszenierte Kritik an Die Linke; Frontal 21: DJV mahnt Politiker der Union zur Zur&uuml;ckhaltung; Retten Blogger die Demokratie?; TV-Kritik &ldquo;Anne Will&rdquo;: Hartz-Drama, n&auml;chster Akt; Journalismus wird immer mehr zur Kommentierung von Marketing; Zu guter Letzt: Volker Pispers. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Flucht aus Tunesien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Europ&auml;ische WirtschaftswissenschaftlerInnen f&uuml;r eine Alternative Wirtschaftspolitik in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Mario Draghi: &bdquo;Alle sollten dem deutschen Beispiel folgen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Der Mitbestimmung entzogen: Zahl der Unternehmen mit ausl&auml;ndischer Rechtsform w&auml;chst weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Hartz IV-Wirklichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">&Uuml;berstunden steigen deutlich &ndash; Der wertvollste Rohstoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Stress im Job: Zahl der psychischen Erkrankungen steigt auf Rekordhoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Bundeswehr wirbt um Schulabbrecher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Prinzip Privatisierung: Konzerne kassieren, der B&uuml;rger zahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Berliner Volksentscheid st&auml;rkt bundesweiten Widerstand gegen PPP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Energiekonzerne unter Verdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Stress im Job &ndash; Zahl der psychischen Erkrankungen steigt auf Rekordhoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Kritik an neuer Enquete-Kommission &bdquo;Wachstum, Wohlstand, Lebensqualit&auml;t&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Disharmonie an der Elbe &ndash; &Uuml;ber den Bauskandal bei der Hamburger Elbphilharmonie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Gabriel: Vieles an den Reformen war richtig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Griechenlands Wirtschaft schrumpft im vierten Quartal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Inszenierte Kritik an Die Linke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Frontal 21: DJV mahnt Politiker der Union zur Zur&uuml;ckhaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Retten Blogger die Demokratie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">TV-Kritik &ldquo;Anne Will&rdquo;: Hartz-Drama, n&auml;chster Akt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Thomas Leif: Journalismus wird immer mehr zur Kommentierung von Marketing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Zu guter Letzt: Volker Pispers, Jetzt sagen Sie nicht es ist schon wieder Dienstag<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=8329&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Flucht aus Tunesien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Europa setzt auf schauerliche Strategien&ldquo;<\/strong><br>\nDas Fl&uuml;chtlingsdrama auf der italienischen Insel Lampedusa ist als Abschreckung politisch gewollt, wie der Vorsitzende des Menschenrechtsvereins borderline-europe, Bierdel, meint. Im Interview mit tagesschau.de prangert er das Vorgehen der EU an und fordert ein Umdenken in der Fl&uuml;chtlingspolitik. (&hellip;)<br>\ntagesschau.de: Ist denn der Zusammenbruch des Regimes der Hauptgrund f&uuml;r den Fl&uuml;chtlingsstrom?<br>\nBierdel: Ich w&uuml;rde den Begriff &ldquo;Fl&uuml;chtlingsstrom&rdquo; so nicht benutzen. Es ist eine europ&auml;ische Wahrnehmung, dass da wilde Horden sitzen, die nur darauf warten, hier her&uuml;berzukommen. Es gibt in der Tat einen Auswanderungsdruck, und der steigt auch &uuml;ber die Jahre. F&uuml;r mich w&auml;re der richtige Schritt, dar&uuml;ber nachzudenken, wie weit auch europ&auml;ische Staaten und die EU Fluchtgr&uuml;nde schaffen.<br>\nDie EU ist speziell in Afrika unmittelbar am Fortdauern der dortigen Elendsverh&auml;ltnisse beteiligt. Zum einen durch &auml;u&szlig;erst unfaire Handelsbeziehungen, wo Preise gezahlt werden, die weit unter den Welthandelspreisen liegen. Zum anderen kippen wir unsere &Uuml;berschussproduktion auf die M&auml;rkte. Das ist vor allem in Westafrika der Fall, wo subventionierte Lebensmittel der EU, die man fr&uuml;her hier vernichten musste, dort so billig auf die M&auml;rkte gelangen, dass sie die Strukturen der einheimischen Landwirtschaft zerst&ouml;ren. Zudem &uuml;berfischen wir die Gew&auml;sser vor der westafrikanischen K&uuml;ste, so dass die Menschen dort einfach keine Fische mehr fangen k&ouml;nnen.<br>\nUnd am Ende kommt nun auch noch der Klimawandel auf bestimmte Zonen Afrikas zu. Da m&uuml;ssen wir uns doch fragen: Wer ist daf&uuml;r verantwortlich? Ganz sicherlich nicht der afrikanische Kontinent, der nicht einmal mit f&uuml;nf Prozent an der Emission von Treibhausgasen beteiligt ist. Wir m&uuml;ssen uns fragen: Wie gehen wir nun um mit denen, die einen Anteil am Reichtum der Welt suchen oder die in ihren Heimatregionen nicht mehr bleiben k&ouml;nnen, weil wir sie dort vertrieben haben?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/interviewbierdel100.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Lampedusa: Abwarten, abschotten<\/strong><br>\nGern br&uuml;stet sich das rechtskonservative B&uuml;ndnis in Rom damit, die illegale Einwanderung &uuml;ber das Mittelmeer einged&auml;mmt zu haben. In der Wahl der Mittel war man dabei nicht zimperlich. Der kleinere Koalitionspartner, die Lega Nord, sorgte daf&uuml;r, dass die Einwanderungsgesetze drastisch versch&auml;rft wurden, w&auml;hrend Silvio Berlusconi B&uuml;ndnisse mit Despoten vom Schlage Ben Alis und Muammar al-Gaddafis schloss und bis zuletzt ein treuer Unterst&uuml;tzer Husni Mubaraks war. Vom Sturz der Regime in Tunis und Kairo war Italien noch &uuml;berraschter als andere westliche Regierungen, dabei steht es Nordafrika nicht nur geografisch nahe, sondern auch kulturell und historisch. Auf den Fl&uuml;chtlingsansturm antwortet die Regierung mit der bekannten Mischung aus Alarmismus, politischer H&auml;rte und Hilflosigkeit. (&hellip;) Doch auch Europa gl&auml;nzt mit vertrauten Reaktionen: abwarten, ausweichen, abschotten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/abwarten--abschotten\/-\/1472602\/7192798\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die reaktion&auml;re italienische Berlusconi-Regierung z&uuml;ckt wieder einmal gezielt die ausl&auml;nderfeindliche Karte und fischt im rechtextremen politischen Sumpf. Sie erweckt dreist den Eindruck, das jahrzehntelange Paktieren der westlichen Staaten mit den tunesischen Diktatoren habe es nicht gegeben. Das rechte italienische Regierungsb&uuml;ndnis um Berlusconi mimt stattdessen die leidende Unschuld vom westlichen Lande. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r zahlreiche Politiker und Medien, auch hierzulande.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Anw&auml;ltin &uuml;ber Fl&uuml;chtlingsstrom nach Italien: &ldquo;Der Exodus wird weitergehen&rdquo;<\/strong><br>\nDie italienische Regierung ist an der Notstandssituation auf Lampedusa gelegen, sagt Anw&auml;ltin Paola La Rosa. Mit der taz spricht sie &uuml;ber Fluchtgr&uuml;nde und die Zukunft der Insel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/europa\/artikel\/1\/der-exodus-wird-weitergehen\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europ&auml;ische WirtschaftswissenschaftlerInnen f&uuml;r eine Alternative Wirtschaftspolitik in Europa<\/strong><br>\nIn der EU kehrte das Wirtschaftswachstum in der zweiten H&auml;lfte des Jahres 2009 zur&uuml;ck, das Produktionsniveau lag aber unterhalb des Vorkrisenlevels und das Finanzsystem blieb insgesamt sehr fragil. In Folge der Finanzkrise und der anschlie&szlig;enden gesamtwirtschaftlichen Krise waren die EU-Staaten mit ansteigenden Haushaltsdefiziten konfrontiert, die aus den Kosten der Rettungspakete f&uuml;r den Finanzsektor, den Konjunkturprogrammen sowie den Steuerausf&auml;lle resultierten. Die Unf&auml;higkeit der EU, unmittelbar auf die griechischen Schwierigkeiten zu reagieren und deren Staatsschulden zu refinanzieren, f&uuml;hrte zu Spekulationen gegen den Euro. Dies erzeugte eine Krisenstimmung, in der sich zun&auml;chst Griechenland, dann Spanien und Portugal zu harten Budgetk&uuml;rzungen gezwungen sahen. Nachdem Irland bereits im Jahr 2009 harte Sparprogramme beschlossen hatte, war es zum Jahresende 2010 gen&ouml;tigt, noch st&auml;rkeren Einschnitten zuzustimmen, um Unterst&uuml;tzung aus dem Finanzstabilit&auml;tsfonds der Eurozone zu erhalten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www2.euromemorandum.eu\/uploads\/euromemorandum_2010_2011_deutsch.pdf\">EuroMemo Gruppe [PDF &ndash; 426 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mario Draghi: &bdquo;Alle sollten dem deutschen Beispiel folgen&ldquo;<\/strong><br>\nDer italienische Notenbankgouverneur Mario Draghi ist einer der aussichtsreichen Kandidaten f&uuml;r die Nachfolge des EZB-Pr&auml;sidenten. Im Interview mit der F.A.Z. empfiehlt er f&uuml;r Europa eine Orientierung an der Stabilit&auml;tspolitik der Bundesbank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub4B891837ECD14082816D9E088A2D7CB4\/Doc~E208661EA8201476DB20CAF929FE5D14C~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Draghi wirft sich Merkel an die Brust. Plumper kann man sich nicht anbiedern. Und da sage noch einer der EZB-Pr&auml;sident sei kein politischer Job.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Mitbestimmung entzogen: Zahl der Unternehmen mit ausl&auml;ndischer Rechtsform w&auml;chst weiter<\/strong><br>\nIn den vergangenen f&uuml;nf Jahren ist die Zahl der in Deutschland ans&auml;ssigen Unternehmen gestiegen, die hierzulande mehr als 500 Besch&auml;ftigte und eine rein ausl&auml;ndische Rechtsform (etwa die einer amerikanischen Incorporated) oder eine Kombination mit ausl&auml;ndischer Rechtsform (z.B. Ltd. &amp; Co. KG) haben. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Durch eine Gesetzesl&uuml;cke m&uuml;ssen die Besch&auml;ftigten dieser Unternehmen bislang auf Mitbestimmungsrechte verzichten.<br>\nIm Januar 2006 gab es erst 17 gr&ouml;&szlig;ere Unternehmen mit ausl&auml;ndischer Rechtsform. Ende Oktober 2010 z&auml;hlten die Unternehmensrechtler Dr. Sebastian Sick und Lasse P&uuml;tz bereits 43&hellip;<br>\nAllein zwischen November 2009 und Oktober 2010 ist die Zahl der Unternehmen mit ausl&auml;ndischer Rechtsform um sechs gewachsen&hellip;<br>\nHintergrund der Zunahme bei den Exoten-Rechtsformen ist die Rechtsprechung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs. Der EuGH er&ouml;ffnet Unternehmen die M&ouml;glichkeit, eine Rechtsform des europ&auml;ischen Auslands zu f&uuml;hren. F&uuml;r US-Unternehmen regelt ein deutsch-amerikanischer Freundschaftsvertrag aus den 50er-Jahren Entsprechendes. Ein vergleichbarer Vertrag besteht mit der Schweiz.<br>\nFirmen, die eine ausl&auml;ndische Rechtsform f&uuml;hren, nennen als Grund oft eine einfachere Koordination ihrer internationalen Aktivit&auml;ten. Es h&auml;ufen sich nach Analyse von Sick und P&uuml;tz aber die F&auml;lle, in denen Unternehmen durch einen Wechsel auch Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat verhindern wollen. Manche Anw&auml;lte propagierten &ldquo;die Scheinauslandsgesellschaft&rdquo; als &ldquo;eine Option im Strau&szlig; der M&ouml;glichkeiten zur Vermeidung der Mitbestimmung&rdquo;, so die Juristen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_112480.html#link\">B&ouml;ckler Impuls 02\/2011<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hartz IV-Wirklichkeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Druck auf Arbeitslose: Hartz IV wird h&auml;ufiger gek&uuml;rzt<\/strong><br>\nLaut einer Anfrage der Linken steigt der Druck auf die Hartz-IV-Empf&auml;nger. Verpassen sie Fristen oder lehnen ein Jobangebot ab, werden ihnen immer h&auml;ufiger die Leistungen gek&uuml;rzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/hartz-iv-wird-haeufiger-gekuerzt\/-\/1472596\/7190360\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Heribert Prantl: Essen f&uuml;r 2,55 Euro pro Tag<\/strong><br>\nDie Bundesregierung h&auml;lt ihre Neufestsetzung der Bez&uuml;ge f&uuml;r verfassungskonform. Allerdings gibt es weiterhin viele kritische Punkte beim Bildungspaket sowie bei der Neuberechnung der S&auml;tze f&uuml;r Kinder und Erwachsene. Eine &Uuml;bersicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/neuregelung-der-hartz-iv-saetze-essen-fuer-euro-pro-tag-1.1060159\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Mal so ganz nebenbei &ndash; wer kommt eigentlich auf die Idee, in einen Beitrag &uuml;ber 2,55 Euro pro Tag solche Fotos aus Buchstaben-Nudeln zu kreieren? Das wirkt in Anbetracht des ernsten Themas und des kritischen Kommentars doch eher zynisch.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Uuml;berstunden steigen deutlich &ndash; Der wertvollste Rohstoff<\/strong><br>\nMit dem Aufschwung kommen die &Uuml;berstunden: 1,25 Milliarden leisteten Arbeitnehmer im Jahr 2010. Der Rohstoff Mensch wird knapp &ndash; die deutschen Betriebe sollten sich etwas einfallen lassen.<br>\nLaut dem N&uuml;rnberger Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kamen die Deutschen 2010 auf 1,25 Milliarden bezahlte &Uuml;berstunden. Das entspricht 15 Prozent mehr als noch im Krisenjahr 2009. Zusammen mit unbezahlter Mehrarbeit sind es bundesweit sogar 2,5 Milliarden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/2.220\/ueberstunden-steigen-deutlich-der-wertvollste-rohstoff-1.1060153\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Da muss man sich erst einmal r&uuml;tteln oder zwicken: In dem Kommentar von Markus Balser steht doch in zwei S&auml;tzen hintereinander: &bdquo;Der Rohstoff (?) Mensch wird knapp. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt in diesem Jahr unter drei Millionen.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung:<\/strong> Es ist bemerkenswert, dass die SZ nicht wie die meisten anderen Medien die tats&auml;chliche Zahl der &Uuml;berstunden (also auch die unbezahlte Mehrarbeit) in die Schlagzeile gesetzt hat.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu Rudolf Hickel:<\/strong><br>\n&bdquo;Mehr als zehn Prozent Mehrarbeit darf es nicht geben &ndash; bei einer 35-Stunden-Woche maximal dreieinhalb Stunden.&ldquo; Seine Forderung: &bdquo;Die Arbeitgeber sollen &Uuml;berstunden konsequent in Vollzeitjobs umwandeln. So k&ouml;nnten rechnerisch 1,4 Mio. Stellen entstehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/wirtschaft\/2011\/02\/15\/jobs\/statt-ueberstunden.html\">Bild<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Stress im Job: Zahl der psychischen Erkrankungen steigt auf Rekordhoch<\/strong><br>\nVor allem j&uuml;ngere Berufst&auml;tige sind betroffen: Die Zahl psychischer Erkrankungen hat laut dem DAK-Gesundheitsreport 2010 einen neuen H&ouml;chststand erreicht. Die Betroffenen sind depressiv, ausgebrannt oder haben Schmerzen ohne k&ouml;rperliche Ursache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,745634,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundeswehr wirbt um Schulabbrecher<\/strong><br>\nDas Verteidigungsministerium ist in Sorge, dass nach Aussetzung der Wehrpflicht die Rekruten knapp werden. Das Ressort hat auch gleich ein Rezept dagegen: Die Armee soll f&uuml;r Ausl&auml;nder ge&ouml;ffnet werden. Und f&uuml;r Geringqualifizierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:zweifel-an-loyalitaet-bundeswehr-wirbt-um-schulabbrecher\/60012286.html\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Margarethe Gorges:<\/strong> Eine Gesellschaft, in der sich Menschen als Kanonenfutter stellen, um der drohenden Armut im eigenen Land zu entgehen, ist eine kranke Gesellschaft! Die Bundeswehr als Arbeitgeber zu betrachten ist ohnehin bezeichnend. Denn: ein Arbeitgeber braucht Auftr&auml;ge, nicht wahr? Ein Arbeitgeber verkauft Produkte oder irre ich mich? Und davon m&ouml;glichst viel, ja ? Ein Arbeitgeber versucht im Zuge der Globalisierung auch zu einem Global-Player zu werden, hab ich doch auch richtig verstanden, oder? Die Bundeswehr jedoch ist kein Arbeitgeber!! Sie ist ein Staatsorgan zur Verteidigung des Landes. Niemals darf sie marktrelevant werden. &hellip;wof&uuml;r es lange schon zu sp&auml;t ist!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Prinzip Privatisierung: Konzerne kassieren, der B&uuml;rger zahlt<\/strong><br>\nStra&szlig;en, Wasser, Schulen: Public Private Partnership ist die Formel des geheimen Ausverkaufs, mit dem die &ouml;ffentliche Hand seit Jahren Aufgaben privatisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/konzerne-kassieren-der-buerger-zahlt\/\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung: Dazu der K&ouml;lner Kabarettist Heinrich Pachl:<\/strong> Aber zur&uuml;ck zu Lug und Trug: Es gibt eine L&ouml;sung, und die ist ganz nah. Ich w&uuml;rde sagen, Sie sitzen drauf. Die L&ouml;sung hei&szlig;t K&ouml;ln, denn K&ouml;ln hat was, was D&uuml;sseldorf zum Beispiel nicht hat, K&ouml;ln hat keine Korruption. K&ouml;ln hat den Kl&uuml;ngel, aber das ist doch was ganz anderes. Kl&uuml;ngel ist die h&ouml;chste Form der freiwilligen Selbstverarschung&hellip; Da werden in K&ouml;ln die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mit hunderten von Millionen Euro &uuml;ber den Tisch gezogen. Und die fragen sogar nach: &bdquo;Dadurch entsteht der der Stadt doch Schaden!&ldquo;&ldquo; Wieso?&ldquo;, frage der B&uuml;rgermeister zur&uuml;ck.<br>\n&bdquo;Ja, weil ich doch viel zu viel zahle!&ldquo; &bdquo;Aber wieso entsteht denn dadurch der Stadt ein Schaden?&ldquo; entgegnet der OB. &bdquo;Ich zahle doch zuviel!&ldquo; &bdquo;Aber dadurch kann der Stadt doch gar kein Schaden entstehen,&ldquo; meint das Stadtoberhaupt. &bdquo;Wieso das denn nicht?&ldquo; &bdquo;Ja, sie sagen es doch selber, dass Sie den Schaden bezahlen und eben nicht die Stadt&ldquo;, folgert messerscharf  der Vertreter der Stadt. &bdquo;Ach so, richtig, dann bin ich ja beruhigt, gut, dass wir dar&uuml;ber gesprochen haben.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu passt:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kommunen wollen Geb&uuml;hren anheben: Die B&uuml;rger werden st&auml;rker belastet<\/strong><br>\nAuf die B&uuml;rger kommen zus&auml;tzlich zur Erh&ouml;hung der Krankenkassenbeitr&auml;ge weitere Belastungen zu. Fast neun von zehn Kommunen wollen nach einer Erhebung der Unternehmensberatung Ernst &amp; Young Steuern und Geb&uuml;hren anheben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/die-buerger-werden-staerker-belastet\/-\/1472596\/7189966\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wie viele St&auml;dte organisierten wohl ihren Haushalt und ihre Personalpolitik in Zusammenarbeit mit Unternehmensberatungen? Und welche Zwecke verfolgt die Unternehmensberatung Ernst &amp; Young mit einer solchen Erhebung? Es w&auml;re interessant gewesen, hier in der Frankfurter Rundschau Hintergr&uuml;nde dazu zu erfahren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Berliner Volksentscheid st&auml;rkt bundesweiten Widerstand gegen PPP<\/strong><br>\nDie nun erzwungene Offenlegung der Teilprivatisierungsvertr&auml;ge der Berliner Wasserbetriebe wird ein Pr&auml;zedenzfall gegen die Geheimhaltung aller PPP-Vertr&auml;ge hier zu Lande werden und den Widerstand gegen PPP-Projekte im ganzen Land st&auml;rken. Das Berliner Votum zeigt, dass es den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern m&ouml;glich ist, sich gegen den Privatisierungswahn zu wehren.<br>\nBundesweit gibt es derzeit etwa 200 PPP-Projekte, die zusammen auf ein Volumen von sch&auml;tzungsweise 27 Milliarden Euro kommen. Die organisierte Geheimhaltung der Vertr&auml;ge zwischen der &ouml;ffentlichen Hand und den privaten Investoren ist eine zentrale Voraussetzung f&uuml;r das Zustandekommen und die hohen Gewinnmargen bei den meisten PPP-Projekten. Selbst die Abgeordneten, die &uuml;ber die Projekte entscheiden, kennen die Vertr&auml;ge in der Regel nicht. Die f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand meist ung&uuml;nstigen Vereinbarungen werden so erst gar nicht bekannt.<br>\nOhne die Geheimhaltung k&ouml;nnten PPP-Vertr&auml;ge mit Kommunen, Bundesl&auml;ndern oder dem Bund f&uuml;r die privaten Investoren gar nicht zu einem solch lukrativen Gesch&auml;ft werden, weil die darin ersichtlichen Gewinnmargen auf massiven &ouml;ffentlichen Widerstand sto&szlig;en w&uuml;rden. Public Private Partnership ist eine harmlos klingende Umschreibung f&uuml;r den fortgesetzten Ausverkauf &ouml;ffentlichen Eigentums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/datum\/2011\/02\/15\/berliner-volksentscheid-staerkt-bundesweiten-widerstand-gegen-ppp-1\/?no_cache=1&amp;L=2&amp;cHash=b7abaf946074e721141d88d0f42ad1b6\">attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Energiekonzerne unter Verdacht <\/strong><br>\nHaben Energiekonzerne in Gro&szlig;britannien schn&uuml;ffeln lassen? Offenbar wurde eine private Sicherheitsfirma damit beauftragt, das Leben einiger Umweltaktivisten zu durchleuchten. Auch Eon ist in die Aktion verwickelt.<br>\nDer Energiegigant&nbsp;Eon, Gro&szlig;britanniens zweitgr&ouml;&szlig;ter Kohleproduzent Scottish Resources Group (SRG)&nbsp;sowie Scottish Power, einer der gr&ouml;&szlig;ten Energieversorger Gro&szlig;britanniens, sollen nach Angaben des britischen Guardian die private Sicherheitsfirma Vericola&nbsp;daf&uuml;r bezahlt haben, dass diese im Leben einiger Umweltaktivisten&nbsp;herumst&ouml;berte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/energiekonzerne-unter-verdacht-was-in-euren-mails-steht-1.1060260\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stress im Job &ndash; Zahl der psychischen Erkrankungen steigt auf Rekordhoch<\/strong><br>\nVor allem j&uuml;ngere Berufst&auml;tige sind betroffen: Die Zahl psychischer Erkrankungen hat laut dem DAK-Gesundheitsreport 2010 einen neuen H&ouml;chststand erreicht. Die Betroffenen sind depressiv, ausgebrannt oder haben Schmerzen ohne k&ouml;rperliche Ursache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,745634,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stuttgart 21<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Neues B&uuml;rgerbegehren gegen S 21<\/strong><br>\nDie Gegner von &bdquo;Stuttgart 21&ldquo; wollen einen Ausstieg der Kommune aus dem Projekt bewirken. Sie halten die Beteiligung der Stadt Stuttgart an der Finanzierung des Projekts f&uuml;r verfassungswidrig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/spezials\/stuttgart-21\/neues-buergerbegehren-gegen-s-21\/-\/4767758\/7192344\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Beispiel Stuttgart 21 und die Grundlagen der Demokratie <\/strong><br>\nDiese Entwicklung f&uuml;hrt dazu, dass Demokratie im Sinne einer gemeinwohlorientierten Selbstbestimmung freier B&uuml;rger verloren geht. Stattdessen breitet sich eine Art Restaurant-Demokratie aus: Vorzugsweise am Wahltag &auml;u&szlig;ern die B&uuml;rger ihre W&uuml;nsche. Der Kellner in Form einer Partei nimmt sie entgegen und tr&auml;gt sie in die gut abgeschirmte K&uuml;che. Dort halten die ministeriellen K&ouml;che gerne R&uuml;cksprache mit den meist privatwirtschaftlichen Experten &uuml;ber Grundlage und Zutaten des Men&uuml;s, je nachdem, ob es sich um ein Men&uuml; in Sachen Gesundheit, Finanzmarktregulation oder Stadtentwicklung handelt. Nach der Vorspeise werden Umfragen im G&auml;steraum des B&uuml;rgerpublikums gemacht und an die Kellner gemeldet. Wem die dann servierten Entscheidungen nicht schmecken, der kann beim n&auml;chsten Mal andere W&uuml;nsche anmelden oder sich an andere Kellner wenden.<br>\nIn dieser Vorstellung von Demokratie kommen die B&uuml;rger ohne Verbands- oder Investorenmacht haupts&auml;chlich als Zuschauer vor. Ihnen bleibt das Recht, den vermeintlichen Entscheidern an Wahltagen Generalvollmachten auszustellen oder sie wieder zur&uuml;ckzunehmen. Das ist zu wenig. Denn die Entscheidungen zwischen den Wahltagen sind ja oft weitreichend und unumkehrbar. Und sie werden von den Beauftragten, den &ldquo;Regierungsk&ouml;chen&rdquo;, auch nicht ohne Einwirkung m&auml;chtiger Interessenten getroffen.<br>\nGewiss, Wahlen sind unverzichtbar f&uuml;r eine Demokratie. Aber sie allein k&ouml;nnen den Zweck von Entscheidungsverfahren nicht erf&uuml;llen. Der ersch&ouml;pft sich n&auml;mlich nicht darin, verschiedene Seiten in die Entscheidungsfindung einzubeziehen und danach die Logik des &ldquo;mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen&rdquo; walten zu lassen. Wer die Legitimation durch Verfahren darauf beschr&auml;nkt, irrt. Es kommt eben nicht nur darauf an, dass entschieden wird, sondern dass auf richtige Weise entschieden wird. Wenn die Verfahrensregeln schlecht sind, wird die auf ihnen beruhende Legitimation br&uuml;chig und die Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, schwindet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2011\/02\/11.mondeText1.artikel,a0054.idx,8\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kritik an neuer Enquete-Kommission &bdquo;Wachstum, Wohlstand, Lebensqualit&auml;t&ldquo;<\/strong><br>\nMitte Januar hat sie ihre Arbeit aufgenommen: Die Enquete-Kommission &bdquo;Wachstum, Wohlstand, Lebensqualit&auml;t&ldquo; des Deutschen Bundestags soll &uuml;ber die Grenzen des Wachstums und die Perspektiven unserer Marktwirtschaft diskutieren. 17 Mitglieder des Parlaments, streng nach Fraktionsproporz ausgew&auml;hlt, und 17 Sachverst&auml;ndige, parteinah, treffen sich einmal im Monat und das gleich f&uuml;r Jahre.<br>\nWieder einmal wurden die Benennungen nach den alten, undurchschaubaren innerparteilichen Proporzgesichtspunkten vergeben. Dem Au&szlig;enstehenden erschlie&szlig;en sich diese nicht, und mit fachlicher Qualifikation haben sie nicht viel zu tun.<br>\nDa ist zum Beispiel Florian Bernschneider, der f&uuml;r die FDP in der Kommission sitzt. Seine Qualifikation laut Bundestagshandbuch: Er ist ehemaliger Stadtsch&uuml;lerratssprecher in Braunschweig, hat Praktika im Bereich Marketing und Regionalmanagement absolviert und ist seit wenigen Monaten gepr&uuml;fter Betriebswirt. Berufserfahrung? Fehlanzeige. Ver&ouml;ffentlichungen zum Thema?<br>\nFehlanzeige. Gesetzesinitiativen, Reden, Irgendetwas zum Thema? Fehlanzeige.<br>\nKaum anders die Sache bei Steffen Bilger von der CDU, seit drei Jahren Rechtsanwalt und f&uuml;r Energieversorger t&auml;tig&hellip;<br>\nBei dieser Positionierung der Protagonisten steht zu bef&uuml;rchten, dass auch die neue Enquete-Kommission sich monate- und jahrelang mehr oder minder niveauvoll in den Grabenkriegen zwischen Wachstumsbef&uuml;rwortern und Wachstumsgegnern verwickeln wird. Dabei ist das die v&ouml;llig falsche Frage. Wachstum kann man nicht beschlie&szlig;en oder verhindern. Es geht mithin gar  nicht um die Frage &bdquo;Pro oder contra Wachstum&ldquo;, sonder um die Frage der Inhalte, der Qualit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/110216_enquete_kommission_wachstum.pdf\">Deutsche Umweltstiftung in Glocalist [PDF &ndash; 61 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Disharmonie an der Elbe &ndash; &Uuml;ber den Bauskandal bei der Hamburger Elbphilharmonie<\/strong><br>\nSeit April 2007 baut Hochtief die Elbphil&shy;harmonie. Der damals vereinbarte &raquo;Pauschal&shy;festpreis&laquo; von 241,3 Millionen Euro erwies sich weder als fest noch als pauschal. Mit dem &raquo;Nachtrag 4&laquo;, einem Zusatz zum urspr&uuml;nglichen Bauvertrag, kassierte der Baukonzern Ende 2008 einen Zuschlag von 137 Millionen Euro. Die Gesamtprojektkosten stiegen von 319 auf 528 Millionen Euro.<br>\nDie Frage, wie das passieren konnte, welche Fehler gemacht wurden und wer daf&uuml;r die Verantwortung tr&auml;gt, hat der Ausschu&szlig; versucht, in zw&ouml;lf Sitzungen und mit der Vernehmung von zehn Zeugen zu beantworten. Fast 1000 Aktenordner sorgten f&uuml;r sperrige Begleitlekt&uuml;re. Gesicherte Antworten gibt es noch nicht. Aber soviel ist klar: Die Ursachen f&uuml;r die Kostensteigerungen liegen in der Fr&uuml;hphase des Projekts, in seiner ineffektiven politischen Organisation, in der schlechten Aufstellung der st&auml;dtischen Akteure gegen&uuml;ber einem ausgefuchsten Baukonzern, in der mangelnden Risikoanalyse. Insbesondere das verschachtelte Vertragswerk, das die Stadt mit Hochtief und seiner Objektgesellschaft Adamanta KG verbindet, bietet viel Auslegungsspielraum f&uuml;r Baujuristen und damit Einfallstore f&uuml;r Kostensteigerungen.<br>\nIn Sachen Elbphilharmonie trat die CDU-Alleinregierung nach der Wahl vom Februar 2004 mit einem klaren Auftrag an: Sie wollte das Projekt zu ihrem standortpolitischen Vorzeigeprojekt machen. Und sie hatte einen Zeitplan: Die Er&ouml;ffnung der Elbphilharmonie sollte Ende des Jahres 2008 stattfinden, das Richtfest im Januar, rechtzeitig vor der n&auml;chsten Wahl.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/02-16\/007.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gabriel: Vieles an den Reformen war richtig<\/strong><br>\nWar es ein Fehler, die Agenda 2010 gegen den Willen der Gewerkschaften durchzudr&uuml;cken? \n<p><strong>Gabriel:<\/strong> Vieles an den Reformen war richtig, wie der R&uuml;ckgang der Arbeitslosenzahlen zeigt. Kein Land ist so gut durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen wie Deutschland. Das zeigt, wie wichtig Gerhard Schr&ouml;ders Reformen gewesen sind. Und denken Sie nur daran, dass zur Agenda 2010 auch der Ausbau von Ganztagsschulen oder der erneuerbaren Energien geh&ouml;rt hat. 340.000 neue Arbeitspl&auml;tze sind dadurch entstanden. Die Flexibilit&auml;t, die wir damals am Arbeitsmarkt gewonnen haben, hat uns jetzt durch die Krise geholfen.<br>\nUnd was war falsch? <\/p>\n<p><strong>Gabriel:<\/strong> Wir haben die dramatische Entwicklung im Niedriglohnsektor durch Leih- und Zeitarbeit untersch&auml;tzt. Wir wollten ein flexibles Instrument, um bei Auftragsspitzen &Uuml;berstunden abzubauen und Menschen Arbeit zu geben. Statt dessen haben es viele Unternehmen missbraucht, um feste Arbeitspl&auml;tze zu vernichten und durch befristete Billigjobs zu ersetzen. Das m&uuml;ssen wir jetzt dringend korrigieren. Arbeit muss wieder etwas Wert sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sigmar-gabriel.de\/Interviews\/details\/20110214_mannheimer_morgen.html?pg=1%20\">SPD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Antwort auf die erste Frage h&auml;tte auch von Merkel, Br&uuml;derle oder Westerwelle kommen k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Griechenlands Wirtschaft schrumpft im vierten Quartal<\/strong><br>\nDie griechische Wirtschaft befindet sich weiterhin in einer Rezession, der R&uuml;ckgang der Wirtschaftsleistung schw&auml;chte sich aber zum Jahresende 2010 auf Quartalssicht ab. Wie die Statistikbeh&ouml;rde des Landes am Dienstag in erster Ver&ouml;ffentlichung mitteilte, fiel das saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Oktober und Dezember 2010 um 1,4% gegen&uuml;ber dem Vorquartal.<br>\nIm dritten Quartal war die Wirtschaftsaktivit&auml;t um 1,7% gesunken, nach minus 1,8% im zweiten und minus 1,9% im ersten Jahresviertel.<br>\nAuf Jahressicht schrumpfte die Wirtschaft im vierten Quartal um 6,6%, nach minus 5,7% in den drei vorhergehenden Monaten. Der Au&szlig;enhandel habe sich verbessert, konnte aber den betr&auml;chtlichen R&uuml;ckgang der Konsumausgaben nur zum Teil kompensieren, erkl&auml;rte die Statistikbeh&ouml;rde. Das griechische BIP liegt bereits das neunte Quartal in Folge unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dowjones.de\/site\/2011\/02\/griechenlands-wirtschaft-schrumpft-im-vierten-quartal.html\">Dow Jones Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie sollte Griechenlands Wirtschaft bei dem prozyklischen Sparkurs, der der Regierung aufgezwungen wurde, auch wachsen? Wie soll in Land in der Rezession seine Schulden bedienen k&ouml;nnen?<br>\nEin klassisches Beispiel, dass Sparabsicht und Sparerfolg zwei unterschiedliche Paar Stiefel sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Inszenierte Kritik an Die Linke<\/strong><br>\nDarin wurde unter anderem von den &lsquo;radikalen Ansichten&rsquo; der Hamburger Linken berichet. &Uuml;ber eine kritikw&uuml;rdige Sache zu berichten ist das Eine, etwas Kritikw&uuml;rdiges zu inszenieren das Andere. Aber nun zur Sache. Wer die Debatte &uuml;ber Gesellschaftsentw&uuml;rfe der letzten Jahrzehnte in der BRD verfolgt hat, insbesondere die Schlagzeilen und die oberfl&auml;chliche und nahezu allergische Diskussionskultur zum Begriff des Kommunismus der letzten Wochen, in welcher es der Bereitschaft zu einem offenen Diskurs von vornherein ermangelte, der wird verstehen, weshalb Menschen und Mandatstr&auml;ger einem &lsquo;Konfrontationsjournalismus&rsquo; ausweichen. Ebensolches war in dem Bericht &uuml;ber Kandidaten der Partei Die Linke in Hamburg geschehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sperenzkes.steff-portal.de\/?p=52\">Sperenzkes<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Bei Report Mainz gibt es in der Tat viele erstklassige und kritische Reportagen. Wer sich diesen Tiefpunkt antun m&ouml;chte, kann den betreffenden Beitrag <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=7462708\/uxl2bx\/index.htm\">hier<\/a> ansehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Frontal 21: DJV mahnt Politiker der Union zur Zur&uuml;ckhaltung<\/strong><br>\nDer Deutsche Journalisten-Verband hat die Einmischungsversuche von Unionspolitikern in die Programminhalte der ZDF-Sendung Frontal 21 kritisiert. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken forderte die CDU\/CSU-Mitglieder in ZDF-Gremien dazu auf, sich nicht in die journalistische Arbeit einzelner ZDF-Sendungen und deren Redaktionen einzumischen. Zuvor war bekannt geworden, dass der ZDF-Programmausschuss Chefredaktion mit der Unionsmehrheit in dem Gremium das Magazin Frontal 21 ermahnt hatte. Angeblich sei die Berichterstattung nicht ausgewogen. Die ZDF-Chefredaktion hatte diesen Vorwurf zur&uuml;ckgewiesen. &ldquo;Das Vorgehen einiger Unionspolitiker gegen Frontal 21 steht leider in der unseligen Tradition, Einfluss auf das ZDF nehmen zu wollen&rdquo;, sagte Konken. &ldquo;Nach der Causa Brender sieht die Einmischung in Frontal 21-Beitr&auml;ge so aus, als wolle die Union ihre Muskeln spielen lassen.&rdquo; Hofberichterstattung im Sinne der Bundesregierung vertrage sich nicht mit kritischem Fernsehjournalismus, wie ihn Frontal 21 pflege. &ldquo;Der aktuelle Fall unterstreicht die Notwendigkeit, den Einfluss der Politik auf das Zweite Deutsche Fernsehen zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. Das geht nur, wenn es k&uuml;nftig weniger Sitze f&uuml;r Politiker in ZDF-Gremien gibt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressebox.de\/pressemeldungen\/deutscher-journalisten-verband-ev-gewerkschaft-der-journalistinnen-und-journalisten\/boxid\/405433\">Pressebox<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Retten Blogger die Demokratie?<\/strong><br>\nDemokratie produziert bei uns zum Gl&uuml;ck keine Dramen wie gerade in Kairo. Warum sehen sich Blogger dann bis heute als Gegenentwurf zur etablierten &Ouml;ffentlichkeit, ob es nun die<br>\nMedien sind oder die Politik? Blogs wie die Nachdenkseiten erreichen immerhin mehr als 50.000 Leser am Tag. Sie sollten sich besser als einen Teil dieser &Ouml;ffentlichkeit begreifen.<br>\nDas n&uuml;tzte der Demokratie &ndash; und den Blogs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/fileadmin\/user_upload\/Sendungen\/Politikum\/2011\/02\/Manuskripte\/14%20Frank%20Luebberding.pdf\">WDR Politikum [PDF &ndash; 60 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Lieber Frank L&uuml;bberding, die NachDenkseiten verstehen sich durchaus als Teil der &Ouml;ffentlichkeit. Wir verstehen uns in erster Linie als &bdquo;Aufkl&auml;rer&ldquo;. Wir versuchen uns dem eindimensionalen Meinungsstrom der Leitmedien entgegenzustellen und uns mit Daten, Fakten und Argumenten vor allem auf den Feldern der Wirtschafts- Sozial- und Wissenschaftspolitik mit den bei uns in der ver&ouml;ffentlichten Meinung (und in den herrschenden Parteien) absolut dominanten Ideologien auseinanderzusetzen und Alternativen dagegen zustellen. Wir sind damit zwar in einer Minderheitenposition, aber keineswegs au&szlig;erhalb des politischen Systems. Es ist eher die Rolle des Davids gegen Goliath oder die Arbeit eines Sisyphus, der den Felsbrocken jeden Tag aufs Neue den steilen Berg hinaufrollen muss.<br>\nWir sehen eine wichtige Aufgabe darin, Menschen, die an den g&auml;ngigen Parolen und am Erfolg der Agenda-Politik zweifeln oder sogar verzweifeln, in ihrem Zweifel zu st&auml;rken, indem wir ihnen ein St&uuml;ck weit Sicherheit geben, dass sie mit ihren Ansichten und Erfahrungen, die so ganz anders sind, als ihnen t&auml;glich eingebl&auml;ut werden soll, nicht allein stehen, sondern dass es ziemlich viele Gleichgesinnte oder Kritiker am herrschenden Kurs gibt.<br>\nIndem wir &bdquo;Fehler und L&uuml;gen aufdecken&ldquo;, bef&uuml;rchten nicht, dass dadurch &bdquo;vor allem die Partei der Nichtw&auml;hler an Stimmen gewinnen&ldquo; wird. Aus den R&uuml;ckmeldungen an uns entnehmen wir vielmehr, dass die NachDenkSeiten jedenfalls viele unserer Leserinnen und Leser vor der Flucht in die politische Resignation abhalten und wir sie ganz im Gegenteil dazu ermuntern, sich wieder in die &ouml;ffentliche Debatte einzumischen. Was sehr viele auch tun, etwa wenn sie aufgrund unserer Argumente Briefe an Politiker oder Zeitungsredaktionen schreiben oder sich wirkungsvoll in die &uuml;blich gewordenen &bdquo;Chats&ldquo; nach Rundfunksendungen einschalten. Die meisten unserer Nutzerinnen und Nutzer durchschauen sehr wohl, dass sie durch Wahlenthaltung eher zu noch gr&ouml;&szlig;eren Wahl-&bdquo;Erfolgen&ldquo; (gemessen an der Zahl der abgegebenen Stimmen) der von ihnen kritisierten Parteien beitragen w&uuml;rden.<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Teil unserer Leserinnen und Leser ist keineswegs &bdquo;politikverdrossen&ldquo;. Was unsere Leserinnen und Leser und uns allerdings verdrie&szlig;t, das ist die mangelnde Vielfalt der &ouml;ffentlichen Debatte oder um es hart zu sagen, die Gleichschaltung der &ouml;ffentlichen Meinung durch die etablierten Parteien und die meinungspr&auml;genden Medien.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>TV-Kritik &ldquo;Anne Will&rdquo;: Hartz-Drama, n&auml;chster Akt<\/strong><br>\nNach wochenlangen ergebnislosen Verhandlungen nutzen Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und ihre SPD-Kontrahentin Manuela Schwesig die B&uuml;hne der ARD noch einmal f&uuml;r ihre einge&uuml;bten Monologe. Die &uuml;brigen G&auml;ste: Statisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/kultur\/fr-fernsehkritik\/hartz-drama--naechster-akt\/-\/1473344\/7190896\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Da lohnt es sich, mal nachzulesen, was einer der dortigen Diskussionsteilnehmer <a href=\"http:\/\/www.sprengsatz.de\/\">Michael Spreng<\/a> schreibt, der im Kommentar auch nicht gut weg kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Thomas Leif: Journalismus wird immer mehr zur Kommentierung von Marketing<\/strong><br>\nEin hysterischer Herdentrieb und die besinnungslose Tempospirale &ndash; warum Medien zunehmend zu Komplizen der PR-Industrie werden.<br>\nLeitmotive von den auf PR spezialisierten Agenturen wie PRGS sind bezogen auf die Medien folgende Punkte:\n<ul>\n<li>Themen und Positionen &ndash; wie im skizzierten Fall die langfristige Laufzeitgarantie f&uuml;r Atomkraftwerke &ndash; werden in Form der sogenannten &bdquo;orchestrierten Kommunikation&ldquo;<br>\nin der &Ouml;ffentlichkeit verankert.<\/li>\n<li>Semantisch positiv aufgeladene Begriffe und Fahnenw&ouml;rter wie etwa &bdquo;Kernenergie als Br&uuml;ckentechnologie&ldquo;, eingebettet in das Konzept der &bdquo;Nachhaltigkeit&ldquo;, sollen &uuml;ber die Medien etabliert und verankert werden. Die CDU nutzt beispielsweise den von der AKW-Lobby erfunden Begriff der &bdquo;Br&uuml;ckentechnologie&ldquo; in ihrer Programmatik.<\/li>\n<li>Ausgew&auml;hlte Journalisten und Medien werden mit &bdquo;bestellten Wahrheiten&ldquo; versorgt; sie erhalten frisierte (wissenschaftliche) Studien, passende Meinungsumfragen, get&uuml;rkte Statistiken, von PR-Agenturen geschriebene Texte, Interviews und Meinungsbeitr&auml;ge etc. Das Spektrum dieser Dienstleistungen und Informations- Rohstoffe ist schier unbegrenzt. Dazu geh&ouml;rt auch die Vermittlung von sogenannten &bdquo;Experten&ldquo;, die als &bdquo;Mietm&auml;uler&ldquo; einsetzbar sind.<\/li>\n<li>Medien-Kritiker werden mit allen denkbaren Methoden des negative campaignings &uuml;berzogen, diffamiert und disqualifiziert. Ihre Reputation soll besch&auml;digt werden.<\/li>\n<li>Blogs, web-Seiten und andere &bdquo;social media&ldquo;-Plattformen werden von PR-Dienstleistern &ndash; wie im Fall der Bahnprivatisierung dokumentiert &ndash; gezielt instrumentalisiert und manipuliert.<\/li>\n<li>Verb&auml;nde und Organisationen, die sich im Feld des jeweiligen PR-Themas bewegen, werden mit gro&szlig;em Aufwand auf ihre Korruptionsanf&auml;lligkeit hin getestet und entsprechend instrumentalisiert&hellip;.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.netzwerkrecherche.de\/files\/nr-pr-2011-leif.pdf%20\">Netzwerkrecherche [PDF &ndash; 530 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers, Jetzt sagen Sie nicht es ist schon wieder Dienstag<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/volker_pispers102.html%20\">WDR 2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Flucht aus Tunesien; Europ&auml;ische WirtschaftswissenschaftlerInnen f&uuml;r eine Alternative Wirtschaftspolitik in Europa; Mario Draghi: &bdquo;Alle sollten dem deutschen Beispiel folgen&ldquo;; Der Mitbestimmung entzogen: Zahl der Unternehmen mit ausl&auml;ndischer Rechtsform w&auml;chst weiter; Hartz IV-Wirklichkeit; &Uuml;berstunden steigen deutlich; Stress im Job: Zahl der psychischen Erkrankungen steigt auf Rekordhoch; Bundeswehr wirbt um Schulabbrecher;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8329\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8329","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8329","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8329"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8329\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8336,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8329\/revisions\/8336"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8329"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8329"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8329"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}