{"id":83332,"date":"2022-04-28T08:10:21","date_gmt":"2022-04-28T06:10:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332"},"modified":"2022-04-28T08:10:21","modified_gmt":"2022-04-28T06:10:21","slug":"hinweise-des-tages-4098","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h01\">EU sch&auml;tzt Gasstreit mit Russland kritischer ein als sie zugibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h02\">Mehrheit findet Scholz-Kurs richtig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h03\">Ohne Munition m&uuml;sste Ukraine auf &ldquo;Gepard&rdquo;-Panzer verzichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h04\">Friedenslogik wird diffamiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h05\">Warum die Menschen im Osten der Ukraine die russische Milit&auml;roperation als Befreiung begr&uuml;&szlig;en: Der l&auml;ngste Krieg in Europa seit 1945<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h06\">Neue Liebe f&uuml;r NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h07\">Polizisten warnen: Ukrainische Kriegswaffen f&uuml;r deutsche Verbrecher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h08\">Impfkomplikationen: Mehr schwere Nebenwirkungen als gedacht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h09\">Anh&ouml;rung im Bundestag: Verb&auml;nde: Einrichtungsbezogene Impfpflicht soll ausgesetzt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h10\">Vielgestaltige Mindestlohn-Landschaft: Die einen Arbeitgeber wollen (vielleicht) gegen die Erh&ouml;hung auf 12 Euro klagen, die anderen erh&ouml;hen ihre Lohnuntergrenze auf 14 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h11\">Mehr Ausbildungspl&auml;tze, die aber keine(r) nehmen will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h12\">Soziale Rhetorik, marktliberale Praxis? Eine Analyse der Wirtschafts- und Sozialpolitik der AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h13\">Einwanderer sollen Europa helfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h14\">Zum Tage der Pressefreiheit und Julian Assange: Schande des Westens<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU sch&auml;tzt Gasstreit mit Russland kritischer ein als sie zugibt<\/strong><br>\nMehrere Krisensitzungen von Br&uuml;sseler Diplomaten seit Putins &ldquo;Rubel-Erlass&rdquo;. Wer sich am Ende durchsetzt, scheint offen [&hellip;]<br>\nAber auch die EU begibt sich mit der Sanktionspolitik und der Abkehr von Energiegesch&auml;ften mit russischen Lieferanten auf d&uuml;nnes Eis. Zwar hielt sich die Kommissionspr&auml;sidentin an das in Br&uuml;ssel besprochenen Wording. Dort hatten diplomatische Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten seit dem Rubel-Dekret Nummer 172 des russischen Pr&auml;sidenten vom 31. M&auml;rz wiederholt die Notwendigkeit eines einheitlichen Vorgehens betont.<br>\nNach Angaben eines EU-Diplomaten sind aber vorrangig die Westbalkanl&auml;nder und angrenzende Staaten angesichts des sich zuspitzenden Gasstreits nerv&ouml;s. Vor allem die Slowakei und Kroatien h&auml;tten zuletzt ihre hohe Abh&auml;ngigkeit von russischem Gas betont.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/EU-schaetzt-Gasstreit-mit-Russland-kritischer-ein-als-sie-zugibt-7067415.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Russland reagiert nur: Gaslieferstopp f&uuml;r Polen und Bulgarien<\/strong><br>\nDer europ&auml;ische Preis f&uuml;r Erdgas sprang am Mittwoch um 20 Prozent. Zum ersten Mal seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Russland die Lieferungen dieser essentiellen Energietr&auml;ger in den europ&auml;ischen EU- und NATO-Raum tats&auml;chlich reduziert. Die staatlich kontrollierten Gasversorger in Polen und Bulgarien wurden von Gasprom informiert, dass die Versorgung der beiden L&auml;nder nicht mehr gew&auml;hrleistet wird. Denn die beiden Staatsgesellschaften hatten sich geweigert, ihre Zahlungen in Rubel zu leisten.<br>\nDurch Bulgarien und Polen flie&szlig;t der gr&ouml;&szlig;te Teil des aus Russland kommenden Gases. Nur die durch die Ostsee laufende Pipeline Nord Stream 1 nimmt nicht diesen Weg. Aber keine Angst: Es sieht so aus, dass die Menge des Gases, die in Bulgarien und Polen ankommt, nur um den Teil reduziert wird, der von diesen L&auml;ndern in ihren Liefervertr&auml;gen mit Gasprom vereinbart ist. Die gro&szlig;e Masse d&uuml;rfte weiter an die Endverbraucherl&auml;nder weitergeleitet werden. Der 20prozentige Preissprung beim Erdgas sollte auch in Relation gesehen werden. Gegen&uuml;ber dem Niveau von vor einem Jahr hat sich der Erdgaspreis bereits versiebenfacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425454.russland-reagiert-nur.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Das europ&auml;ische Gas-Dilemma<\/strong><br>\nDie EU will sich nicht von Russland erpressen lassen. Doch viele der Mitgliedstaaten sind noch immer stark von russischen Lieferungen abh&auml;ngig. [&hellip;]<br>\nDie Europ&auml;ische Union steht vor einem Dilemma. Einerseits bereiten die Europ&auml;er selbst ein Embargo auf &Ouml;l und Gas aus Russland vor, mit dem sie Kremlchef Wladimir Putin wegen des Angriffskriegs in der Ukraine bestrafen wollen. Andererseits k&ouml;nnen viele EU-L&auml;nder, darunter auch Deutschland, noch nicht auf die Gaslieferungen verzichten. Sie bereiten zwar den Ausstieg vor, sind aber noch auf Gazprom angewiesen. Dies f&uuml;hrt zu allerlei Unstimmigkeiten.<br>\nSo reiste der &ouml;sterreichische Kanzler Karl Nehammer Mitte April nach Moskau, um in einem umstrittenen Gespr&auml;ch mit Putin die nationale Gasversorgung zu sichern. Putin habe erkl&auml;rt, dass in Euro weiter bezahlt werden kann, hie&szlig; es hinterher in Wien. Ungarns rechtslastiger Regierungschef Viktor Orb&aacute;n wiederum erkl&auml;rte sich bereit, zur Not auch in Rubel zu zahlen. Auch mehrere Energieversorger weichen von der offiziellen EU-Linie ab. So berichtet Bloomberg, dass vier Konzerne bereits in Rubel bezahlt h&auml;tten.<br>\nSelbst die EU-Kommission verwickelt sich in Widerspr&uuml;che. So hatte die Von-der-Leyen-Beh&ouml;rde in der vergangenen Woche erkl&auml;rt, dass Zahlungen in Rubel nicht in jedem Fall einen Versto&szlig; gegen die EU-Sanktionen darstellten. Die Beh&ouml;rde ver&ouml;ffentlichte dazu sogar einen Leitfaden. Am Mittwoch wollte von der Leyen davon aber nichts mehr wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Energie-aus-Russland\/!5847326\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Raffinerie in Schwedt: Hier endet eine deutsch-russische Freundschaft<\/strong><br>\nF&uuml;r Moskau sind beide Energietr&auml;ger eng verkn&uuml;pft, denn Russland w&uuml;rde ein Importstopp seines &Ouml;ls stark schaden, w&auml;hrend Deutschland vor allem die Konsequenzen eines Gasboykotts sp&uuml;ren w&uuml;rde.<br>\nRussland hat Deutschland daher in der Vergangenheit h&auml;ufiger daran erinnert, dass es die Gasversorgung gen West auch einfach kappen kann, wenn die politischen Beziehungen &uuml;berstrapaziert werden.<br>\nAls j&uuml;ngste Machtdemonstration kann dabei der Lieferstopp an Polen und Bulgarien gewertet werden &ndash;  kurz nach Habecks Besuch in Warschau, bei dem Minister beider Regierungen eine L&ouml;sung f&uuml;r die Raffinerie in Schwedt gesucht haben, kappte Russland Polen das Gas. Der Wirtschaftsminister schlie&szlig;t auch f&uuml;r Deutschland einen Gas-Lieferstopp nicht aus. Er nehme die Lage sehr ernst, sagte er am Mittwoch.<br>\nAuch das DIW sieht dieses Risiko: &ldquo;Ein Gas-Lieferstopp seitens Russlands ist auch f&uuml;r Deutschland wahrscheinlicher geworden&rdquo;, erkl&auml;rte die DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert am Mittwoch.<br>\nDie Sorge dahinter: Russland k&ouml;nnte Vergeltung &uuml;ben und das Gas abdrehen, sollte Deutschland die Raffinerie in Schwedt vom russischen &Ouml;l abkoppeln. Und vom russischen Gas ist die deutsche Industrie deutlich st&auml;rker abh&auml;ngig als vom russischen &Ouml;l.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/news\/unternehmen-verbraucher\/id_92084718\/oel-aus-russland-in-schwedt-endet-eine-deutsch-russische-freundschaft.html?ml-d\">t-online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mehrheit findet Scholz-Kurs richtig<\/strong><br>\nNur ein Drittel der Deutschen ist der Ansicht, der Umfang der deutschen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine ist genau richtig. Trotzdem sagen 65 Prozent, die Linie von Kanzler Scholz sei richtig. [&hellip;]<br>\n38 Prozent der Bundesb&uuml;rger meinen aktuell, dass Deutschland vollst&auml;ndig auf russisches Erdgas verzichten sollte, auch wenn es dadurch zu Engp&auml;ssen und einer erheblichen Verteuerung bei der Versorgung mit Gas in Deutschland kommt. 56 Prozent meinen dagegen, Deutschland solle nicht vollst&auml;ndig auf russisches Erdgas verzichten. Mehrheitlich f&uuml;r einen vollst&auml;ndigen Verzicht auf russisches Erdgas sprechen sich weiterhin ausschlie&szlig;lich die Anh&auml;nger der Gr&uuml;nen aus.<br>\nDie Ostpolitik der fr&uuml;heren Bundeskanzler Willy Brandt, Helmut Schmidt und Helmut Kohl wird jetzt von vielen daf&uuml;r verantwortlich gemacht, dass Russland den Krieg in der Ukraine f&uuml;hrt. 13 Prozent der Bundesb&uuml;rger teilen diese Auffassung. 77 Prozent sind hingegen der Meinung, dass die Ostpolitik der fr&uuml;heren Bundeskanzler zu ihrer Zeit durchaus richtig war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Mehrheit-findet-Scholz-Kurs-richtig-article23290979.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.B.:<\/strong> Diese Umfrage zeigt, dass zum Gl&uuml;ck gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung erheblich kl&uuml;ger und deeskalierender sein wollen als unsere Medien und Politiker. Die Leute machen sich auch ernsthaft Sorgen um ihre Energiekosten und wollen kein schnelles Embargo!! Die Bundesregierung ist &ndash; dank unserer Medien und dem Druck der USA und Osteurop&auml;er &ndash; aber nat&uuml;rlich wieder eingeknickt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ohne Munition m&uuml;sste Ukraine auf &ldquo;Gepard&rdquo;-Panzer verzichten<\/strong><br>\nDer ukrainische Botschafter Melnyk begr&uuml;&szlig;t die zugesagte Lieferung von &ldquo;Gepard&rdquo;-Panzern, sorgt sich aber um die fehlende Munition, wie er ntv sagt. Verteidigungsministerin Lambrecht will bei der Beschaffung helfen. (&hellip;)<br>\nWie die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung aus Regierungskreisen berichtet, hat der &ldquo;Gepard&rdquo;-Hersteller KMW aktuell nur rund 23.000 Schuss Munition f&uuml;r das Hauptwaffensystem des Panzers vorr&auml;tig. Die beiden schweren Hauptwaffen des Panzers ben&ouml;tigen demnach pro Minute etwa 1100 Schuss. Das Bundesverteidigungsministerium und KMW suchen der Zeitung zufolge deshalb nun nach Hunderttausenden weiteren Schuss Munition f&uuml;r den &ldquo;Gepard&rdquo;. Dabei w&uuml;rden vor allem die aktuellen Betreiber des &ldquo;Gepard&rdquo;, Jordanien, Brasilien und Katar, angefragt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ohne-Munition-muesste-Ukraine-auf-Gepard-Panzer-verzichten-article23292204.html%20\">n-tv<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ukraine-Waffen: Deutschland sucht Munition f&uuml;r Panzer in Brasilien<\/strong><br>\nDer ukrainische Botschafter in Deutschland f&uuml;hlt sich von der Bundesregierung get&auml;uscht: Die zugesagten Gepard-Panzer haben n&auml;mlich keine Munition.<br>\nDie Zusage von Bundeskanzler Olaf Scholz, der Ukraine nun doch schwere Waffen zu liefern, k&ouml;nnte sich als nicht werthaltig erweisen. Der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, sagte der Berliner Zeitung: &bdquo;Wir wissen nicht, ob es sich um ein Versehen handelt. Aber die Bundesregierung hat erst am Dienstag damit begonnen, nach Munition f&uuml;r die versprochenen Gepard-Panzer zu suchen. Wir wissen immer noch nicht, ob es &uuml;berhaupt m&ouml;glich ist, sehr rasch diese Munition f&uuml;r die Flak-Panzer zu bekommen. Ohne Munition sind die Ger&auml;te f&uuml;r uns nat&uuml;rlich wertlos.&ldquo; Zuvor hatte die Schweiz, aus der die Munition f&uuml;r die Panzer kommt, mitgeteilt, dass sie aus Neutralit&auml;tsgr&uuml;nden keine Munition f&uuml;r die Panzer aus den Best&auml;nden der Bundeswehr liefern werden. Melnyk: &bdquo;Das Bundesverteidigungsministerium hat eine Anfrage nach Brasilien geschickt, mit der Bitte zu pr&uuml;fen, ob man dort bereit sei, Deutschland die Munition zu verkaufen. Eine Antwort haben wir noch nicht erhalten.&ldquo; Auch in Rum&auml;nien soll offenbar nach Munition gesucht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/welt-nationen\/ukraine-fassungslos-deutschland-sucht-munition-fuer-panzer-in-brasilien-li.224673\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Friedenslogik wird diffamiert<\/strong><br>\n&Uuml;ber die mutige Berichterstattung aus Kriegsgebieten vom heimischen Schreibtisch aus zu beckmessern, das verbietet sich. Dringend notwendig ist jedoch, die schr&auml;ge Tonlage zu beurteilen, die sich in Deutschland durch allzu viele mediale Kommentare, vor allem durch Interviews und Diskussionsrunden zieht.<br>\nZwei Schreiben, unterzeichnet von ehrenwerten Menschen. Die einen verlangen in ihrem Aufruf vom 18. M&auml;rz unter anderem &ldquo;die Einstellung des Aufkaufs jeglichen &Ouml;ls, Erdgases und anderer Rohstoffe aus Russland&rdquo; sowie zugleich die Lieferung von auch schweren Defensiv- und bestimmten Offensivwaffen. Die anderen haben in dem offenen Brief an den Bundeskanzler ein ganz anderes Anliegen: &ldquo;die vorherrschende Kriegslogik durch eine mutige Friedenslogik zu ersetzen und eine neue europ&auml;ische und globale Friedensarchitektur unter Einschluss Russlands und Chinas zu schaffen, dank einer aktiven Rolle unseres Landes&rdquo;.<br>\nAush&auml;ngeschilder der ersteren, allen voran die fr&uuml;here Gr&uuml;nen-Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck, touren durch die Talkshows, werben f&uuml;r Waffenlieferungen und ein neues Zeitalter der Aufr&uuml;stung, bashen den angeblich viel zu z&ouml;gerlichen Olaf Scholz und kassieren jede Menge Applaus, wenn sie F&uuml;hrung verlangen &ndash; ohne auch nur im Ansatz erkennen zu lassen, dass sie gewillt sind, dar&uuml;ber nachzudenken, ob das Vorgehen des Kanzlers nicht doch bed&auml;chtig und wohl&uuml;berlegt sein k&ouml;nnte. Die anderen ernten Schweigen oder machen die bittere Erfahrung kollektiver H&auml;me. Etwa wenn Sascha Lobo im &ldquo;Spiegel&rdquo; den Begriff &ldquo;Lumpen-Pazifismus&rdquo; erfindet oder Oliver Welke in der &ldquo;heute-show&rdquo; des ZDF den unerm&uuml;dlichen Friedensaktivisten J&uuml;rgen Gr&auml;sslin im Handumdrehen der L&auml;cherlichkeit preiszugeben versucht.<br>\nDas Niveau der Debatte l&auml;sst zu w&uuml;nschen &uuml;brig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/medien\/578\/friedenslogik-wird-diffamiert-8154.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Atomschlag: Was hilft es uns, wenn allein Putin schuld w&auml;re?<\/strong><br>\nDas Austesten, was Russland alles zul&auml;sst, ist ein &auml;usserst riskantes Spiel. Denn dieses Austesten nimmt erst dann ein Ende, wenn Putin und seine Leute eine selbst definierte rote Linie als &uuml;berschritten betrachten und eine erste taktische Atomwaffe z&uuml;nden. Dann gibt es kein Zur&uuml;ck mehr. Die Eskalation w&auml;re kaum mehr zu stoppen. Weite Teile Europas w&uuml;rden zu einem zerst&ouml;rten und verseuchten Niemandsland.<br>\nAllein die USA w&auml;ren wahrscheinlich in der Lage, die meisten russischen Raketen rechtzeitig abzufangen und ihr Land zu verschonen.<br>\nSo weit darf es auf keinem Fall kommen. Die Haltung &laquo;Auge um Auge, Zahn um Zahn&raquo; und &laquo;kein Nachgeben gegen&uuml;ber einem ruchlosen Aggressor&raquo; ist nachvollziehbar und verst&auml;ndlich. Angesichts des Kriegs-Elends ebenso verst&auml;ndlich ist der Ruf nach der Lieferung von noch viel mehr und viel schwereren Waffen. Und erst recht verst&auml;ndlich ist die Abneigung, einer russischen Drohung mit Atomwaffen einfach nachzugeben.<br>\nDoch das Diffamieren von Personen wie Klaus von Dohnanyi, Ex-Oberst Wolfgang Richter, Gabriele Krone-Schmalz und anderen, weil sie Verhandlungen und westliche Konzessionen fordern, ist kurzsichtig.<br>\nDen deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz als z&ouml;gerlichen Schw&auml;chling darzustellen, weil er nicht allen Waffenforderungen der Ukraine nachkommen will, ist &uuml;berheblich.<br>\nDenn das Risiko eines nuklearen Schlagabtauschs besteht tats&auml;chlich. Sollte es zu einem solchen kommen, ist es mit unserem bisherigen Leben fertig.<br>\nDie Tatsache und das Bewusstsein, dass Putin f&uuml;r einen solchen Schlagabtausch der einzige Verantwortliche und Schuldige war, werden uns &ndash; im Elend oder im Grab versunken &ndash; weder tr&ouml;sten noch helfen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/atomschlag-was-hilft-es-uns-wenn-allein-putin-schuld-waere\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Sergej Lawrow: Die Gefahr eines dritten Weltkriegs ist real<\/strong><br>\nDer russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow h&auml;lt es f&uuml;r m&ouml;glich, dass der Ukraine-Krieg in einen Weltkrieg ausarten k&ouml;nnte. &bdquo;Die Gefahr ist ernst, sie ist real, sie ist nicht zu untersch&auml;tzen&ldquo;, sagte Lawrow laut der Nachrichtenagentur Interfax am Montag. Er warf dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj vor, seine Verhandlungsbereitschaft nur &bdquo;vorzut&auml;uschen&ldquo;. Der Westen bereitet unterdessen in Ramstein neue Waffenlieferungen f&uuml;r die ukrainischen Streitkr&auml;fte vor.<br>\nRussland werde die Verhandlungen mit der ukrainischen Delegation fortsetzen, sagte Lawrow. Er betonte zugleich: &bdquo;Der gute Wille hat seine Grenzen.&ldquo; Wenn er nicht auf &bdquo;Gegenseitigkeit&ldquo; beruhe, &bdquo;hilft dies dem Verhandlungsprozess nicht&ldquo;. Mit Blick auf ein m&ouml;gliches Abkommen zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine sagte Lawrow, die &bdquo;Rahmenbedingungen&ldquo; einer solchen Vereinbarung w&uuml;rden vom &bdquo;Stand der Kampfhandlungen&ldquo; abh&auml;ngen, die zum Zeitpunkt des &bdquo;Realwerdens des Abkommens stattgefunden haben werden&ldquo;.<br>\nLawrow warf der Nato zudem vor einen Stellvertreterkrieg zu f&uuml;hren: &bdquo;Wenn die Nato &uuml;ber einen Stellvertreter de facto in einen Krieg mit Russland tritt und diesen Stellvertreter bewaffnet, dann tut man im Krieg, was man im Krieg tun muss&ldquo;, so Russlands Top-Diplomat. (&hellip;)<br>\nDer russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow hat den USA und Gro&szlig;britannien au&szlig;erdem vorgeworfen, die Verhandlungen mit der Ukraine zu bremsen. Man wisse mit Sicherheit, dass &bdquo;weder London noch Washington&ldquo; dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj raten w&uuml;rden, die Verhandlungen zu beschleunigen, sagte der russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow in einem Interview mit einem russischen Fernsehkanal, das das Au&szlig;enministerium am Montagabend auf Telegram teilte. &bdquo;Sie raten Selenskyj jedes Mal, seine Position zu versch&auml;rfen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/sergej-lawrow-die-gefahr-eines-dritten-weltkriegs-ist-real-li.224222%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83277#h08\">Sergej Lawrow: NATO-Milit&auml;rhilfe f&uuml;r Ukraine ist Krieg gegen Russland<\/a> mit einer Anmerkung und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81316\">Wie 1914: Wir kennen keine Parteien mehr<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Die deutsche Au&szlig;enministerin Baerbock erkl&auml;rte bei der Ank&uuml;ndigung der Sanktionen: &bdquo;Das wird Russland ruinieren&ldquo;. Siehe auch hier als Video bei Minute 0:24. Die britische Au&szlig;enministerin Liz Truss hat sich &auml;hnlich ge&auml;u&szlig;ert. Sie hat erkl&auml;rt, Ziel der Ma&szlig;nahmen sei es, &bdquo;die russische Wirtschaft zu zerst&ouml;ren&ldquo;.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Warum die Menschen im Osten der Ukraine die russische Milit&auml;roperation als Befreiung begr&uuml;&szlig;en: Der l&auml;ngste Krieg in Europa seit 1945<\/strong><br>\nDer Journalist Ulrich Heyden lebt und arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre in Moskau. Er berichtete f&uuml;r verschiedene Medien &uuml;ber Russland, vor allem aber &uuml;ber die Kriege in Tschetschenien, Afghanistan, Georgien, im Donbass und in Syrien. K&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte er das Buch &bdquo;Der l&auml;ngste Krieg in Europa seit 1945&ldquo;, in dem er seine Beitr&auml;ge aus acht Jahren Krieg im Donbass zusammengestellt hat. Heyden strukturiert seine Texte inhaltlich in sieben Kapitel und erg&auml;nzt diese mit einer Einleitung zum Themenkomplex. Er berichtet als Augenzeuge und Kenner der Zusammenh&auml;nge in der Region. Das Buch bietet sowohl einen &Uuml;berblick als auch einen vertieften Einblick jenseits des in den hiesigen Medien verbreiteten Einheitsbreis. Dem Buch w&auml;re ein gutes Lektorat zu w&uuml;nschen gewesen, trotzdem bleibt es in der aktuellen Situation eine unbedingte Leseempfehlung. Mit freundlicher Genehmigung des Autors ver&ouml;ffentlichen wir Ausz&uuml;ge aus der Einleitung des ersten Kapitels und einen Reisebericht aus Lugansk vom Jahresbeginn 2020.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/der-laengste-krieg-in-europa-seit-1945-168408\/\">Ulrich Heyden in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neue Liebe f&uuml;r NATO<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien: Labour-Vorsitzender Starmer nutzt Ukraine-Krieg f&uuml;r Kampf gegen Parteilinke und Friedensbewegung<br>\nObwohl sich der britische Premierminister Boris Johnson redlich bem&uuml;ht, mit Waffenlieferungen und propagandistischen Staatsbesuchen in Kiew von dem russischen Einmarsch in die Ukraine zu profitieren, l&auml;uft es f&uuml;r ihn nicht so gut. Am Montag war in der konservativen Tageszeitung Daily Mail zu lesen, dass der britische Civil Service einen 500 Seiten starken Bericht mit 300 Bildern an Scotland Yard &uuml;bergeben haben soll. Thema des Reports: weitere Verst&ouml;&szlig;e Johnsons gegen die von ihm selbst erlassenen Lockdown&shy;bestimmungen im Laufe der vergangenen beiden Jahre. Zwar blasen Johnsons konservative Parteifreunde noch nicht zur Treibjagd, doch seine Position an der Regierungsspitze wackelt. Es k&ouml;nnte gef&auml;hrlich f&uuml;r ihn werden, wenn es bei den Kommunalwahlen in England und Wales am 3. Mai zu gr&ouml;&szlig;eren Einbr&uuml;chen f&uuml;r die Tories kommen sollte.<br>\nAus Sicht der b&uuml;rgerlichen britischen &Ouml;ffentlichkeit ist gegen einen Abtritt Johnsons und sogar Neuwahlen nichts mehr einzuwenden. Denn die oppositionelle Labour-Partei machte in den vergangenen Wochen und Monaten noch einmal an verschiedenen Stellen deutlich, dass sie seit dem Antritt von Keir Starmer als Parteichef stramm an der Seite der Reichen und M&auml;chtigen steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425368.rechtsruck-neue-liebe-f%C3%BCr-nato.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.D.:<\/strong> Einfach nur schockierend in welche Richtung sich die europ&auml;ische Sozialdemokratie entwickelt hat!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Polizisten warnen: Ukrainische Kriegswaffen f&uuml;r deutsche Verbrecher<\/strong><br>\nDPolG: In der Ukraine unkontrolliert ausgegebene oder verwendete Schusswaffen werden fr&uuml;her oder sp&auml;ter auf dem Schwarzmarkt und im Darknet angeboten.<br>\nDer bayerische Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) warnt in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine vor einer &bdquo;Professionalisierung&ldquo; bei Straft&auml;tern. Zudem bef&uuml;rchten die Polizisten eine Zunahme von Gewalttaten durch zur&uuml;ckkehrende K&auml;mpfer und eingeschmuggelte Schusswaffen aus dem Ukraine-Krieg. &bdquo;Insbesondere extremistische Kriegsteilnehmer und viele illegal verf&uuml;gbare Schusswaffen werden sich negativ auf die innere Sicherheit in Deutschland auswirken und stellen ein h&ouml;heres Gef&auml;hrdungspotential bei Polizeieins&auml;tzen dar&ldquo;, sagt der Landesvorsitzende J&uuml;rgen K&ouml;hnlein. &bdquo;Die Polizei muss sich auf dieses Bedrohungsszenario einstellen.&ldquo;<br>\nBereits jetzt liegen dem Bundesinnenministerium Informationen zu 37 Personen mit Reisebewegungen oder Reiseabsichten in die Ukraine vor, bei denen Erkenntnisse zu einem rechtsextremistischen Hintergrund bestehen. Bei ungef&auml;hr der H&auml;lfte von diesen Personen bestehen auch Erkenntnisse, dass sie tats&auml;chlich ausgereist sind. Bei f&uuml;nf Rechtsextremisten best&uuml;nden &bdquo;tats&auml;chliche Anhaltspunkte f&uuml;r eine angestrebte Beteiligung an Kriegshandlungen&ldquo;, berichtet die Zeitung Heilbronner Stimme.<br>\n&bdquo;Bis heute tauchen hierzulande noch Waffen aus den kriegerischen Auseinandersetzungen im fr&uuml;heren Jugoslawien in den 90er Jahren auf. Und es gibt nicht nur dort Leute, die damit umgehen k&ouml;nnen. Auch K&auml;mpfer aus Deutschland werden in der Ukraine im Umgang mit Waffen und Sprengmitteln ausgebildet. Darunter w&uuml;rden sich &bdquo;Extremisten jeglicher Couleur&ldquo; finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/polizisten-warnen-ukrainische-kriegswaffen-fuer-deutsche-verbrecher-li.223675\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.D.:<\/strong> &bdquo;Die Geister, die ich rief&hellip;&rdquo;, f&auml;llt mir dazu nur ein. Diese verantwortungslosen Waffenlieferungen werden uns alle noch auf eine schlimme Art und Weise wieder einholen!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Impfkomplikationen: Mehr schwere Nebenwirkungen als gedacht?<\/strong><br>\nLaut Paul-Ehrlich-Institut haben 0,02 Prozent der Corona-Geimpften schwere Nebenwirkungen wie Herzmuskelentz&uuml;ndungen erlitten. Doch in anderen Staaten soll ein Prozent betroffen sein. Neue Untersuchungen best&auml;tigen das.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/video\/mdr-videos\/c\/video-617288.html%20\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Anh&ouml;rung im Bundestag: Verb&auml;nde: Einrichtungsbezogene Impfpflicht soll ausgesetzt werden<\/strong><br>\nAuf Kritik st&ouml;&szlig;t die Umsetzung des Gesetzes, auch der Sinn einer verpflichtenden Immunisierung gegen Sars-CoV-2 wird in Zweifel gezogen.<br>\nDie Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert, die einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht auszusetzen. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) findet, dass diese gesetzliche Regelung auf den Pr&uuml;fstand geh&ouml;re, nachdem die allgemeine Impfpflicht vorerst gescheitert ist. Die Caritas wiederum stellt den Schutz vulnerabler Gruppen vor Covid-19 in den Vordergrund und damit derer, die mit diesen Gruppen Kontakt haben. Und der Impfstoff-Forscher Leif Erik Sander von der Charit&eacute; in Berlin h&auml;lt eine hohe Impfquote f&uuml;r erstrebenswert.<br>\nEin gemischtes Bild hat sich am Mittwoch bei einer Anh&ouml;rung von Sachverst&auml;ndigen im Gesundheitsausschuss des Bundestages ergeben. Zur Debatte standen zwei Antr&auml;ge. Einer von der Union unter der &Uuml;berschrift: &bdquo;Einrichtungsbezogene Impfpflicht jetzt solide vorbereiten&ldquo;, der etliche ungekl&auml;rte Fragen sieht und einen bundesweit einheitlichen Vollzug erreichen will. Die AfD bef&uuml;rchtet, dass 200.000 Pflegebed&uuml;rftige nicht mehr versorgt werden k&ouml;nnten, sollte nicht geimpftes Personal aus dem Verkehr gezogen werden. In ihrem Antrag verlangt die Fraktion, die Impfpflicht abzuschaffen.<br>\nDKG-Vorstandschef Gerald Ga&szlig; konnte zwar auf eine Impfquote in Deutschlands Kliniken von 95 Prozent verweisen. &bdquo;Doch das ist ein Durchschnittswert&ldquo;, sagte Ga&szlig; im Ausschuss. Teilweise &auml;u&szlig;erten einzelne H&auml;user die Sorge, durch die Suspendierung von Pflegekr&auml;ften und anderem Fachpersonal ihr Leistungsangebot einschr&auml;nken zu m&uuml;ssen. &bdquo;Vor allem in Bundesl&auml;ndern, in denen allgemein die Impfbereitschaft niedrig ist.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/verbaende-einrichtungsbezogene-impfpflicht-soll-ausgesetzt-werden-li.224587\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2022\/kw17-pa-gesundheit-impfpflicht-885652\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vielgestaltige Mindestlohn-Landschaft: Die einen Arbeitgeber wollen (vielleicht) gegen die Erh&ouml;hung auf 12 Euro klagen, die anderen erh&ouml;hen ihre Lohnuntergrenze auf 14 Euro<\/strong><br>\nDie Ampel-Koalition hat es in ihrem Koalitionsvertrag vom 24.11.2021 versprochen: &raquo;Wir werden den gesetzlichen Mindestlohn in einer einmaligen Anpassung auf zw&ouml;lf Euro pro Stunde erh&ouml;hen. Im Anschluss daran wird die unabh&auml;ngige Mindestlohnkommission &uuml;ber die etwaigen weiteren Erh&ouml;hungsschritte befinden.&laquo; Angesichts der H&ouml;he, die der gesetzliche Mindestlohn seit seiner Einf&uuml;hrung zum 1. Januar 2015 mittlerweile erreicht hat (vor allem bedingt durch die Festschreibung eines restriktiven, der Lohnentwicklung nachlaufenden Anpassungsmechanismus und einer entsprechenden Auflage f&uuml;r die Empfehlungen der Mindestlohnkommission), wird das ein ordentlicher Sprung nach oben sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/04\/26\/vielgestaltige-mindestlohn-landschaft\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mehr Ausbildungspl&auml;tze, die aber keine(r) nehmen will<\/strong><br>\n&ldquo;Bis zu 40 Prozent aller Ausbildungsstellen in Deutschland unbesetzt&rdquo;: Institut der deutschen Wirtschaft (IW) spricht von ungenutzten Potenzialen. Jugendliche sollen flexibler sein<br>\nBei Ausfl&uuml;gen in die Innenstadt M&uuml;nchens oder in Kleinst&auml;dte im S&uuml;den Bayerns fallen seit Wochen Stellenanzeigen an T&uuml;ren von B&auml;ckereien auf, die dringend Verkaufspersonal brauchen. &Auml;hnlich bei Metzgereien und Gastronomiebetrieben. Wie die Tageschau berichtet, geh&ouml;rt &ldquo;B&auml;cker\/B&auml;ckerin&rdquo; zu den Berufen, die weit oben auf der Liste mit den meisten unbesetzten Ausbildungspl&auml;tzen stehen.<br>\nWeit mehr als ein Drittel, genau: 37,5 Prozent der Ausbildungspl&auml;tze &ldquo;B&auml;cker\/B&auml;ckerin&rdquo; blieben im Jahr 2021 unbesetzt. Bei den Fachkr&auml;ften Gastronomie war der Anteil genauso hoch. Noch weniger gefragt ist die Ausbildung f&uuml;r &ldquo;Klemptner\/Klemptnerin&rdquo; (38,9 Prozent unbesetzte Ausbildungspl&auml;tze), in der Fleisch-Verarbeitung (42,2 Prozent) und im Verkauf Fleischwaren. Diese Branche ist auf der Liste mit 60,4 Prozent unbesetzter Ausbildungspl&auml;tze ganz oben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Mehr-Ausbildungsplaetze-die-aber-keine-r-nehmen-will-7067486.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Soziale Rhetorik, marktliberale Praxis? Eine Analyse der Wirtschafts- und Sozialpolitik der AfD<\/strong><br>\nViele PolitikerInnen bekunden regelm&auml;&szlig;ig ihr Eintreten f&uuml;r die Anliegen der &bdquo;kleinen Leute&ldquo; und der &bdquo;Mittelschicht&ldquo;. Dieses Vorgehen zur Stimmenmaximierung ist zwar weit verbreitet, wird aber insbesondere von rechtspopulistischen Parteien exzessiv betrieben. Hierbei bleibt letztlich oft im Dunkeln, welche konkreten sozio&ouml;konomischen Politiken jenseits der politischen Rhetorik in der politischen Praxis eigentlich tats&auml;chlich verfolgt werden. Inwieweit gibt es eine Diskrepanz zwischen politischer Rhetorik einerseits und realpolitischer Praxis andererseits? Dieser Frage sind wir in unserer Studie am Beispiel der Wirtschafts- und Sozialpolitik der Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) nachgegangen. (&hellip;)<br>\nSeit ihrer Gr&uuml;ndung verl&auml;uft die politische Argumentation der AfD im Deutschen Bundestag weitestgehend entlang marktliberaler bzw. marktradikaler Grunds&auml;tze. In manchen Bereichen hingegen werden diese zugunsten von nativistischen oder nationalistischen Perspektiven an zweite Stelle ger&uuml;ckt. Jedoch wird stets versucht, die eigene Position rhetorisch so zu transportieren, dass diese zum Wohle der &bdquo;eigenen&ldquo; Bev&ouml;lkerung gefordert wird.<br>\nDie Marktwirtschaft wird hierbei rhetorisch mit Attributen wie &bdquo;nat&uuml;rlich&ldquo;, &bdquo;nachhaltig&ldquo; und &bdquo;solide&ldquo; versehen, wohingegen die AfD interventionistisch-soziale Ma&szlig;nahmen als &bdquo;k&uuml;nstlich&ldquo;, &bdquo;unnat&uuml;rlich&ldquo;, &bdquo;verzerrend&ldquo;, &bdquo;manipulierend&ldquo; und &bdquo;rein ideologisch&ldquo; ansieht. Daher tritt die Partei &ndash; mit Ausnahme von besonderen Krisensituationen &ndash; gegen staatliche Interventionen, einen Ausbau von Transferleistungen und sozio&ouml;konomische Umverteilung ein.<br>\nIn der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik wird weniger auf Ma&szlig;nahmen gesetzt, die direkt auf ArbeitnehmerInnen oder Haushalte wirken, sondern auf den nationalen wirtschaftlichen Erfolg und einen damit &ndash; vermeintlich &ndash; verbundenen &bdquo;Trickle-down-Effekt&ldquo;.<br>\nRhetorisch betont die AfD oft Notsituationen von (einheimischen) unteren Einkommensschichten. Armut und Armutsgef&auml;hrdung sieht die Partei durchg&auml;ngig jedoch als Folge fehlgeleiteter Wirtschaftspolitik an. Sozialleistungen zu erh&ouml;hen ist in den Augen der Partei folglich der falsche Weg. Somit steht die AfD letztlich einem solidarisch agierenden, umverteilenden Sozialstaat entgegen. Soziale Politik f&uuml;r die &bdquo;kleinen Leute&ldquo; bleibt also weitgehend leere Wahlkampfrhetorik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/analyse-der-wirtschafts-und-sozialpolitik-der-afd\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant dazu sind insbesondere diese drei Beitr&auml;ge von Jens Berger:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53486\">Die AfD, die Rente und das Kronjuwel der Linken<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54522\">Gl&uuml;ckliche Menschen w&auml;hlen nicht die AfD<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75502\">Serie zu den Parteien im Wahlkampf: Die AfD<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Einwanderer sollen Europa helfen<\/strong><br>\nBr&uuml;ssel hat einen Plan, um den Arbeitskr&auml;ftemangel in den 27 Mitgliedstaaten zu beheben. Ob die L&auml;nder das auch wollen? [&hellip;]<br>\nDie Kommission schl&auml;gt zun&auml;chst einmal die Reformen von zwei EU-Richtlinien vor. Jene zur kombinierten Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis (&ldquo;single permit directive&rdquo;) soll die Mitgliedstaaten dazu verpflichten, Antr&auml;ge auch aus dem Drittland heraus entgegenzunehmen. Eine weitere Neuerung w&uuml;rde den Migranten das Recht gew&auml;hren, w&auml;hrend des Aufenthalts den Arbeitgeber zu wechseln. Das soll ihnen helfen, sich gegen ausbeuterische Arbeitsverh&auml;ltnisse zu wehren. Die Erlaubnis d&uuml;rfte zudem bei Arbeitslosigkeit mindestens drei Monate lang nicht zur&uuml;ckgenommen werden.<br>\nDie zweite Reform betrifft die Richtlinie zum Daueraufenthalt (&ldquo;long term residents directive&rdquo;), die Migranten nach f&uuml;nf Jahren rechtm&auml;&szlig;igen Aufenthalts besondere Rechte gew&auml;hrt. Die Kommission schl&auml;gt vor, dass diese f&uuml;nf Jahre auch kumulativ in mehreren Mitgliedstaaten und nicht nur in einem einzigen verbracht werden k&ouml;nnen. Zudem solle k&uuml;nftig die Zeit als Student anrechenbar sein. Auch das Recht auf Familienzusammenf&uuml;hrung soll gest&auml;rkt werden.<br>\nZweiter Teil des vorgeschlagenen Pakets sind sogenannte &ldquo;Talent-Partnerschaften&rdquo; mit Drittstaaten. Schinas und Johansson nannten L&auml;nder wie Tunesien, Marokko oder &Auml;gypten, die daf&uuml;r infrage k&auml;men &ndash; auch mit dem Hintergedanken, illegale Migration zu verhindern. Wer sich f&uuml;r einen Job in der EU interessiert, k&ouml;nnte sich im Rahmen solcher Partnerschaften auf einer EU-Plattform anmelden und schon vorab f&uuml;r einen Job schulen lassen. Vor allem f&uuml;r den Pflegebereich soll damit Nachwuchs gewonnen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/eu-migration-arbeitskraeftemangel-1.5573925%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zum Tage der Pressefreiheit und Julian Assange: Schande des Westens<\/strong><br>\nDer Journalist und Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange hat Kriegsverbrechen, Folter und andere Vergehen enth&uuml;llt &ndash; nicht Russlands, sondern der USA. Deshalb bekommt er keine hochdotierten politischen Preise, sondern zahlt einen unermesslich hohen pers&ouml;nlichen Preis. Seit nunmehr elf Jahren wird Assange seiner Freiheit beraubt. Er wird politisch verfolgt, diffamiert und verleumdet, gejagt, eingesperrt und in Isolationshaft im britischen Guant&aacute;namo, im Londoner Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh, seit &uuml;ber drei Jahren gesundheitlich zugrunde gerichtet. Es ist eine Hinrichtung auf Raten. Mit der Entscheidung des Westminster Magistrates Court vom 20. April, der formellen Genehmigung der Auslieferung an die USA, r&uuml;ckt diese n&auml;her. In den USA drohen Assange 175 Jahre Gef&auml;ngnis.<br>\nMit dem Welttag der Pressefreiheit am 3. Mai wird auf Initiative der UNO an Willk&uuml;r und Gewaltma&szlig;nahmen gegen Journalisten erinnert. Man kann an f&uuml;nf Fingern abz&auml;hlen, dass an dem Tag auch die Ampel-Regierung die Freiheit des Wortes und der Presse beschw&ouml;ren wird. Allein, es ist wenig glaubw&uuml;rdig und zeugt von unertr&auml;glicher Doppelmoral angesichts des dr&ouml;hnenden Schweigens im Fall der politischen Verfolgung und Vernichtung von Julian Assange.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/schande-des-westens-168427\/\">Sevim Dagdelen in unsere zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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