{"id":83413,"date":"2022-04-29T16:40:05","date_gmt":"2022-04-29T14:40:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413"},"modified":"2022-04-29T16:40:05","modified_gmt":"2022-04-29T14:40:05","slug":"hinweise-des-tages-ii-533","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413#h01\">Ex-Kohl-Berater: &ldquo;Es gibt nur eine Person, die noch mit Putin verhandeln k&ouml;nnte&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413#h02\">Offener Brief: Lars Eidinger, Svenja Fla&szlig;p&ouml;hler und andere warnen vor Weltkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413#h03\">Beim Ukraine-Krieg geht es nicht um die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413#h04\">Nach der Absage an Gazprom: Polen bezieht Gas aus Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413#h05\">Die Hungerkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413#h06\">Es roch nach Schwefel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413#h07\">Sanktionen gegen russische Forscher treffen die Falschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413#h08\">Euro unter Druck: Enormer Wertverlust droht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413#h09\">Tag der Arbeit &ndash; GeMAInsam Zukunft gestalten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413#h10\">Grundsicherung im Alter Ende 2021: 4,4 Prozent mehr Menschen als im Vorjahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413#h11\">Bayerisches Digitalministerium weicht Kritik am Nachhaltigkeitstoken aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413#h12\">B&uuml;rgerrechtler klagen gegen Weitergabe von Gesundheitsdaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83413#h13\">Sexismus: Die Linke ist kein Safe Space &ndash; kann sie auch nicht sein. Leider!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ex-Kohl-Berater: &ldquo;Es gibt nur eine Person, die noch mit Putin verhandeln k&ouml;nnte&rdquo;<\/strong><br>\nSehen Sie aktuell irgendjemanden, der f&uuml;r die Seite des Westens &uuml;berhaupt noch auf dieser Ebene mit Putin verhandeln k&ouml;nnte?<br>\nJa, ich sehe jemand, die Person ist aber nicht mehr im Amt: unsere ehemalige Bundeskanzlerin.<br>\nWarum trauen Sie Angela Merkel das zu?<br>\nSie war die Einzige im Westen, die Putin jederzeit anrufen und mit ihm sprechen oder ihn treffen konnte. Leider haben wir nie erfahren, was genau sie im Einzelnen mit ihm besprochen hat. Aber sie hat zum Beispiel 2015 das Minsker Abkommen erreicht. Sie nahm den damaligen franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Hollande ans H&auml;ndchen und fuhr mit ihm nach Moskau. Dort nahmen sie Putin mit, es ging weiter nach Minsk, und nach 17-st&uuml;ndiger Verhandlung stand das Minsker Abkommen. Das Problem war bis zum Schluss, dass sich alle Seiten nicht an dieses Abkommen gehalten haben, auch die Ukrainer nicht.<br>\nAber hat Merkel &ndash; zusammen mit ihrem Vorg&auml;nger Gerhard Schr&ouml;der und den Au&szlig;enministern Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel &ndash; Deutschland nicht zu stark von Russland abh&auml;ngig gemacht?<br>\nIch halte die Diskussion, dass die Ostpolitik der letzten 20 Jahre grunds&auml;tzlich falsch gewesen w&auml;re und in eine verh&auml;ngnisvolle Abh&auml;ngigkeit gef&uuml;hrt h&auml;tte, f&uuml;r Irrsinn. Wenn Sie sich die Geschichte der Ost-West-Beziehungen insgesamt ansehen, galt immer die Formel &ldquo;Sicherheit und Entspannung sind die zwei Seiten der gleichen Medaille&rdquo;. Wir m&uuml;ssen also auf der Grundlage unserer eigenen Sicherheit Entspannungspolitik betreiben. Auf dieser Grundlage hat zum Beispiel Willy Brandt den alten sowjetischen Vorschlag zur Einrichtung einer Konferenz &uuml;ber Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) aufgegriffen, obwohl Breschnew vorher den Prager Fr&uuml;hling blutig mit Panzern niedergewalzt hatte. Man hat also immer versucht, eine Politik der Entspannung und Zusammenarbeit zu betreiben &ndash; was soll daran falsch gewesen sein? Helmut Kohl hat das fortgesetzt und damit die deutsche Einheit erreicht. Das h&auml;tte auch niemand f&uuml;r m&ouml;glich gehalten. Und was die Energieversorgung angeht: Auch w&auml;hrend der vielen H&ouml;hepunkte des Kalten Krieges haben die Sowjets immer zuverl&auml;ssig Erdgas geliefert und da hat sich keiner dar&uuml;ber beschwert und aufgeregt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/russland-krieg-ukraine\/ex-kohl-berater-person-putin-verhandeln-36816434\">Web.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.U.:<\/strong> Warum nur k&ouml;nnen nur noch die Ex-Politiker vern&uuml;nftige T&ouml;ne anschlagen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Offener Brief: Lars Eidinger, Svenja Fla&szlig;p&ouml;hler und andere warnen vor Weltkrieg<\/strong><br>\n28 Intellektuelle und Kunstschaffende schreiben einen Offenen Brief an Kanzler Scholz. Sie begr&uuml;&szlig;en sein Zaudern und warnen vor einem Drittem Weltkrieg.<br>\n28 Intellektuelle, K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler haben einen Offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz unterschrieben. Darin begr&uuml;&szlig;en sie sein Zaudern und warnen vor einer Eskalation und einem Dritten Weltkrieg. [&hellip;]<br>\nDie Unterzeichner warnen vor einem zweifachen Irrtum, hei&szlig;t es in dem Brief. Zum einen, dass die Verantwortung f&uuml;r die Gefahr einer Eskalation zum atomaren Konflikt allein den urspr&uuml;nglichen Aggressor angehe und nicht auch diejenigen, die ihm sehenden Auges ein Motiv zu einem gegebenenfalls verbrecherischen Handeln liefern. Und zum andern, so der Brief, dass die Entscheidung &uuml;ber die moralische Verantwortbarkeit der weiteren &bdquo;Kosten&ldquo; an Menschenleben unter der ukrainischen Zivilbev&ouml;lkerung ausschlie&szlig;lich in die Zust&auml;ndigkeit ihrer Regierung falle. Moralisch verbindliche Normen seien universaler Natur, so der Brief.<br>\nWeiter hei&szlig;t es: &bdquo;Die unter Druck stattfindende eskalierende Aufr&uuml;stung k&ouml;nnte der Beginn einer weltweiten R&uuml;stungsspirale mit katastrophalen Konsequenzen sein, nicht zuletzt auch f&uuml;r die globale Gesundheit und den Klimawandel. Es gilt, bei allen Unterschieden, einen weltweiten Frieden anzustreben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/offener-brief-lars-eidinger-svenja-flasspoehler-und-andere-warnen-vor-weltkrieg-li.224956\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>J&uuml;rgen Habermas verteidigt Scholz und kritisiert &bdquo;konvertierte Pazifisten&ldquo;<\/strong><br>\nDer Philosoph J&uuml;rgen Habermas nimmt Bundeskanzler Scholz in der Debatte &uuml;ber die Unterst&uuml;tzung der Ukraine in Schutz. In Deutschland sei ein schriller, von Pressestimmen gesch&uuml;rter Meinungskampf &uuml;ber Art und Ausma&szlig; der milit&auml;rischen Hilfe ausgebrochen, schreibt Habermas in einem Beitrag f&uuml;r die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo;.<br>\nDer Westen habe mit der Verh&auml;ngung drastischer Sanktionen gegen Russland keinen Zweifel an seiner faktischen Kriegsbeteiligung gelassen, betont Habermas. Deshalb m&uuml;sse er bei jedem weiteren Schritt milit&auml;rischer Unterst&uuml;tzung abw&auml;gen, ob er nicht nach Definition von Pr&auml;sident Putin die Grenze des formalen Kriegseintritts &uuml;berschreite. Bundeskanzler Scholz bestehe hier zu Recht auf einer politisch zu verantwortenden und sachlich umfassenden informierten Abw&auml;gung, betont Habermas. Angesichts des unbedingt zu vermeidenden Risikos eines Weltenbrandes gebe es keinen Spielraum f&uuml;r riskantes Pokern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/juergen-habermas-verteidigt-scholz-und-kritisiert-konvertierte-pazifisten-106.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Beim Ukraine-Krieg geht es nicht um die Ukraine<\/strong><br>\nWashington will Russland durch einen Sieg der Ukraine schw&auml;chen, um die US-amerikanische &ldquo;regelbasierte internationale Ordnung&rdquo; durchzusetzen<br>\nDie deutsche Regierung hat am vergangenen Dienstag unter dem Druck der Koalitionspartner und der USA sowie der &uuml;brigen Nato-Staaten und der 14-Nicht-Nato-L&auml;nder beim Treffen auf dem US-Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Ramstein nachgegeben und erkl&auml;rt, man werde auch schwere Waffen aus &ldquo;deutscher Produktion&rdquo; in Form von 50 gebrauchten oder alten Flakpanzern des Typs Gepard in die Ukraine liefern und ukrainische Soldaten in Deutschland zusammen mit den USA und den Niederlanden ausbilden (siehe: Direktlieferung deutscher Panzer an die Ukraine).<br>\nJetzt also wird auch Deutschland den lange geforderten symbolischen Beitrag zur Verteidigung der Ukraine leisten, die bis zum Sieg durchhalten soll.<br>\nDer Panzer Gepard wurde bis 2010 von der Bundeswehr genutzt. Der Bundessicherheitsrat hat die Ausfuhr bereits genehmigt. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht sagte nach dem Treffen: &ldquo;Das ist genau das, was die Ukraine jetzt braucht.&rdquo;<br>\nMan k&ouml;nnte nach den k&uuml;rzlich gemachten &Auml;u&szlig;erungen des US-Verteidigungsministers Austin eher sagen, schwere Waffen sind das, worauf die USA und die Nato setzen, um Russland f&uuml;r lange Zeit milit&auml;risch und wirtschaftlich zu schw&auml;chen. Die angebliche Verteidigung der freien Welt in der Ukraine ist daf&uuml;r ein probates Mittel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Beim-Ukraine-Krieg-geht-es-nicht-um-die-Ukraine-7069677.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>The U.S. Proxy War in Ukraine<\/strong><br>\n[The following is the text of a presentation by John Bellamy Foster given on March 31, 2022 to the advisory board of Tricontinental: Institute for Social Research.]<br>\nThanks for inviting me to make this presentation. In talking about the Ukraine war, the essential thing to recognize at the outset is that this is a proxy war. In this regard, none other than Leon Panetta, who was CIA director and then secretary of defense under the Barack Obama administration, acknowledged recently that the war in Ukraine is a U.S. &ldquo;proxy war,&rdquo; though seldom admitted. To be explicit, the United States (backed by the whole of NATO) is in a long proxy war with Russia, with Ukraine as the battlefield. The U.S. role in this conception, as Panetta insisted, is to provide more and more weapons faster and faster with Ukraine doing the fighting, bolstered by foreign mercenaries.<br>\nSo how did this proxy war come about? In order to understand that we have to look at the U.S. imperial grand strategy. Here we have to go back to 1991 when the Soviet Union dissolved or even further to the 1980s. There are two prongs to this imperial grand strategy, one as geopolitical expansion and positioning, including the enlargement of NATO, the other as the U.S. drive for nuclear primacy. A third prong involves the economy but won&rsquo;t be considered here.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/janataweekly.org\/the-u-s-proxy-war-in-ukraine\/\">Janata Weekly<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ziele immer unvers&ouml;hnlicher<\/strong><br>\nIm Ukraine-Konflikt erh&ouml;hen Kiews Verb&uuml;ndete und Russland den Einsatz<br>\nVon Reinhard Lauterbach<br>\nIm Ukraine-Konflikt haben Gro&szlig;britannien und Russland neue Ziele formuliert. Sie sind so angelegt, dass ein eventueller Kompromiss ohne eine milit&auml;rische Entscheidung immer unwahrscheinlicher wird. Die britische Au&szlig;enministerin Elizabeth Truss sagte am Mittwoch abend in London, Gro&szlig;britannien strebe an, Russland vollst&auml;ndig aus der Ukraine zu vertreiben. Dies bedeute auch, die &raquo;Volksrepubliken&laquo; des Donbass sowie die Krim wieder unter ukrainische Kontrolle zu bringen. Aus ihrer Sicht ist &raquo;ein ukrainischer Sieg der strategische Imperativ&laquo; des Westens. Ministerpr&auml;sident Boris Johnson und Verteidigungsminister Ben Wallace hie&szlig;en ukrainische Angriffe auf Ziele innerhalb Russlands ausdr&uuml;cklich gut. Auch US-Au&szlig;enminister Antony Blinken soll nach Angaben aus Kiew gr&uuml;nes Licht f&uuml;r solche Aktionen gegeben haben. Attacken gegen Tank- und Munitionslager in grenznahen Regionen Russlands hatten sich in den letzten Tagen gemehrt.<br>\nAuf der anderen Seite erh&ouml;hte auch Moskau den Einsatz. Pr&auml;sident Wladimir Putin sagte vor Staatsbeamten in St. Petersburg ebenfalls am Mittwoch abend, wenn der Westen glaube, vermittelt &uuml;ber die Ukraine strategische Bedrohungen f&uuml;r Russland aufbauen zu k&ouml;nnen, werde er es mit &raquo;blitzschnellen und vernichtenden&laquo; russischen Reaktionen zu tun bekommen. Russland werde &raquo;nicht angeben, sondern handeln&laquo;, wenn es das f&uuml;r richtig halte. Nikolai Patruschew, Chef des russischen Sicherheitsrates, sagte in einem Interview mit der Regierungszeitung Rossiskaja Gaseta, die USA h&auml;tten in der Ukraine auf das Anfachen von Hass zwischen den im Land lebenden Nationalit&auml;ten gesetzt. Das einzige Ergebnis dieser Politik werde der Zerfall der Ukraine in mehrere Staaten sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425491.ukraine-krieg-ziele-immer-unvers%C3%B6hnlicher.html\">junge Welt <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nach der Absage an Gazprom: Polen bezieht Gas aus Deutschland<\/strong><br>\nEs hat Schlagzeilen gemacht, dass Polen die Rubelzahlungen f&uuml;r russisches Gas abgelehnt und Gazprom daraufhin die Lieferungen eingestellt hat. Allerdings war das (bisher) ein Bluff f&uuml;r die dumme &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nRussland fordert seit Anfang April f&uuml;r seine Gaslieferungen Zahlungen auf Konten in Russland. Die Zahlungen k&ouml;nnen in Euro oder Dollar geleistet werden, m&uuml;ssen aber sofort in Rubel getauscht werden. Da die Gasrechnungen immer am Monatsende gezahlt werden, r&uuml;ckt der Tag der Wahrheit f&uuml;r die EU-Staaten nun immer n&auml;her, wenn sie Ende April ihre Rechnungen bezahlen und sich entscheiden m&uuml;ssen, ob sie der russischen Regelung Folge leisten wollen.<br>\nPolen hat das abgelehnt, woraufhin Gazprom die Lieferungen an Polen eingestellt hat. Polen bezieht dadurch aber nicht etwa weniger russisches Gas, denn nun wurde der Gasfluss durch die Jamal-Pipeline, die Polen mit Deutschland verbindet, umgedreht und Polen bezieht das russische Gas nun aus Deutschland. Diese Umkehr des Gasflusses nennt man Revers und das wurde mit dieser Pipeline in den letzten Monaten schon &ouml;fter gemacht, wie Sie hier nachlesen k&ouml;nnen.<br>\nWie lange diese Regelung funktionieren wird, steht in den Sternen. Polen k&ouml;nnte sich in Zukunft vielleicht von russischem Gas unabh&auml;ngig machen, wenn es sein Fl&uuml;ssiggasterminal ausbaut und wenn die Baltic-Pipe, eine Pipeline aus Norwegen nach Polen, fertig ist. Aber das ist Zukunftsmusik und das norwegische Gas, das dann nach Polen geht, w&uuml;rde in den europ&auml;ischen L&auml;ndern fehlen, die es bisher bezogen haben. Eine Erh&ouml;hung der F&ouml;rderung aus den norwegischen Gasfeldern ist nicht m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/nach-der-absage-an-russisches-gas-polen-bezieht-gas-aus-deutschland\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Hungerkrise<\/strong><br>\nMehrere internationale Organisationen warnen mit Nachdruck vor einer weiteren Zuspitzung der globalen Hungerkrise durch den Ukraine-Krieg und die westlichen Sanktionen. Schon jetzt seien in Ostafrika rund 20 Millionen Menschen durch eklatanten Mangel an Nahrungsmitteln &bdquo;lebensbedrohlich geschw&auml;cht&ldquo;, berichtet die Direktorin des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa. Ursache ist, dass Getreidelieferungen aus der Ukraine und Russland ausbleiben &ndash; wegen kriegsbedingter Blockaden und sanktionsbedingt entfallender Transportm&ouml;glichkeiten. Wegen des Mangels geht die Weltbank von einem Anstieg der Nahrungsmittelpreise um 37 Prozent aus; dies werde zahlreiche &auml;rmere L&auml;nder in eine Schuldenkrise treiben, urteilt Weltbankpr&auml;sident David Malpass. Beobachter warnen, Hunger und Armut drohten in politische Instabilit&auml;t umzuschlagen und soziale Unruhen hervorzurufen. W&auml;hrend die Bundesregierung an einer &bdquo;Getreidebr&uuml;cke&ldquo; arbeitet, die ukrainisches Getreide &uuml;ber Nordsee- und Adriah&auml;fen verschiffen soll, fordert Landwirtschaftsminister Cem &Ouml;zdemir, den Hunger mit einer Ausweitung der Waffenlieferungen an die Ukraine zu bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8906\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Es roch nach Schwefel<\/strong><br>\nDer Tabubruch Gregor Gysis am 15. April 1999 im Bundestag war ein Moment, in dem die Linke noch den Mut hatte, ihrer Friedensagenda die Treue zu halten. Und heute?<br>\nBundestagspr&auml;sident Wolfgang Thierse (SPD) tat so, als sei ihm der Leibhaftige erschienen. Ich sa&szlig; ja direkt &uuml;ber ihm, lie&szlig; er sich gleich nach der Bundestagsdebatte vom 15. April 1999 vernehmen, in der ihm ein linker Politiker offenbar als Fra Diavolo erschienen war, dass Thierse Schwefel zu riechen glaubte. Gregor Gysi, damals Fraktionschef der PDS, war kurz zuvor in Belgrad gewesen, um mit dem serbischen Pr&auml;sidenten Slobodan Milo&scaron;evi&#263; &uuml;ber ein Einlenken im Kosovo-Konflikt zu reden. Die Nato bombardierte zu jener Zeit Nacht f&uuml;r Nacht Serbien und Montenegro. Gysi war so dreist oder so k&uuml;hn, mit Diplomatie auf einen offiziell nicht erkl&auml;rten, gegen V&ouml;lkerrecht versto&szlig;enden Luftkrieg der Nato zu antworten. Als er &uuml;ber sein Gespr&auml;ch berichten wollte, sah er sich einem parlamentarischen Hexenkessel gegen&uuml;ber, der ihn als Vaterlandsverr&auml;ter schm&auml;hte und am liebsten gesteinigt h&auml;tte, w&auml;re es das Risiko wert gewesen, der PDS einen M&auml;rtyrer zu g&ouml;nnen. Thierse belie&szlig; es bei sanften Aber-Aber-R&uuml;ffeln.<br>\nZu erleben war in diesem von Krieg aufgeheizten Fr&uuml;hjahr eine Sternstunde der PDS, bevor die Partei in &bdquo;Der Linken&ldquo; auf- und verlorenging. Was beeindruckte, war nicht allein der Mut zum Widerspruch, der als Widerstand wahrgenommen wurde. Zu bestaunen war die Originalit&auml;t der Aktion, Gysis &Uuml;berraschungscoup, bei Milo&scaron;evi&#263; auf dem Sofa zu sitzen, nat&uuml;rlich nichts zu erreichen, es aber versucht zu haben. Das verschaffte Legitimation, um das Aufbegehren gegen den ersten Krieg in Europa seit 1945, an dem wieder eine deutsche Armee beteiligt war, auf die Stra&szlig;e zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/als-die-linkspartei-im-bundestag-gegen-den-krieg-kaempfte\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sanktionen gegen russische Forscher treffen die Falschen<\/strong><br>\nDie Deutsche Forschungsgesellschaft untersagt die Kooperation mit russischen ForscherInnen. Es trifft vor allem die systemkritischen und akut bedrohten Wissenschaftler<br>\nWenige Tage nach Kriegsbeginn teilte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit, dass Forschungskooperationen mit russischen Partner_innen einzustellen seien. &bdquo;Daten, Proben und Ger&auml;te&ldquo; seien nicht mehr auszutauschen, gemeinsame Veranstaltungen unerw&uuml;nscht, schrieb die DFG am 2. M&auml;rz 2022. Bildungsministerien, Universit&auml;ten und die Deutsche Hochschulrektorenkonferenz teilen diese Position.<br>\nDiese Anweisung hatte schnell praktische Auswirkungen. Russische Historiker, die beispielsweise die Bedeutung von Hafenst&auml;dten an der Ostsee mit ihren deutschen, polnischen und estnischen Kollegen bei einer Tagung Ende M&auml;rz diskutieren wollten, erhielten eine Ausladung. W&auml;hrend &uuml;ber wirtschaftspolitische Sanktionen und ihre Wirkungen kontrovers diskutiert wird, herrscht bei den Wissenschaftssanktionen weitgehend Einigkeit. Bildungs- und Au&szlig;enministerinnen, Hochschulen und F&ouml;rderinstitutionen begreifen sie als moralischen Imperativ und wichtigen Bestandteil einer Politik, die dem Kreml und der russischen Bev&ouml;lkerung den Angriff auf die Ukraine vor Augen f&uuml;hren soll. Sanktionen treffen immer auch die Falschen. Das liegt in ihrer Natur. Allerdings haben sie hier die fatale Folge, dass sie Putins Instrumentalisierung der Geschichts- und Wissenschaftspolitik und damit seiner repressiven Innenpolitik in die H&auml;nde spielen. Deswegen sind die verh&auml;ngten Wissenschaftssanktionen in unseren Augen fatal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/skandaloese-sanktionierung-der-russischen-wissenschaft\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Euro unter Druck: Enormer Wertverlust droht<\/strong><br>\nInflation, Krieg und Sanktionen machen der europ&auml;ischen Gemeinschaftsw&auml;hrung zu schaffen.<br>\nDer Euro verliert an Wert. Am Donnerstag lag der Kurs der europ&auml;ischen Gemeinschaftsw&auml;hrung bei 1,0472 US-Dollar. Das war der niedrigste Stand seit 2017. Und ein weiteres Absinken halten Experten f&uuml;r m&ouml;glich, sogar bis unter die Parit&auml;t zum US-Dollar.<br>\nDoch diese Entwicklung zeitigt nicht nur negative Effekte: Gerade exportorientierte Unternehmen k&ouml;nnten sich dar&uuml;ber freuen, da ihre Produkte auf dem Weltmarkt g&uuml;nstiger werden und sie selbst bessere Chancen im Wettbewerb haben. Weniger erfreut sein d&uuml;rften alle, die auf importierte Waren angewiesen sind, z.B. Energierohstoffe, die dadurch teurer werden.<br>\nDer Euro stehe seit geraumer Zeit unter Druck, schrieb das Handelsblatt am Donnerstag. Unter anderem weil die Europ&auml;ische Zentralbank so z&ouml;gerlich gegen die Inflation vorgehe. Die US- Notenbank habe dagegen l&auml;ngst begonnen, im Kampf gegen die Inflation die Zinsen anzuheben.<br>\nDer Kursverlust des Euro ist aber auch ein Zeichen f&uuml;r die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Euro- L&auml;nder, die mit dem Krieg in der Ukraine auftreten. Der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) hatte letzte Woche schon seine Prognose f&uuml;r die Euro-L&auml;nder nach unten korrigiert. Die Unsicherheit bei der Energieversorgung bremst das Wachstum: Statt den zuvor gesch&auml;tzten 3,9 Prozent soll die Wirtschaft der Euro-L&auml;nder in diesem Jahr nur noch 2,8 Prozent wachsen. Besonders Deutschland habe einen schweren Schlag erlitten, schrieb die New York Times.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Euro-unter-Druck-Enormer-Wertverlust-droht-7069888.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tag der Arbeit &ndash; GeMAInsam Zukunft gestalten!<\/strong><br>\nDer 1. Mai steht bevor. Die Gewerkschaften stehen fest an der Seite der Ukraine und verurteilen die russische Aggression. Corona und Krieg haben viele Missst&auml;nde offengelegt. Die sozialen Berufe m&uuml;ssen aufgewertet und Gesellschaft und Wirtschaft schnell klimaneutral gemacht werden, meint das #schlaglicht 15\/2022 aus Niedersachsen.<br>\nDie beiden Vorjahre waren vor allem durch pandemiebedingte Absagen und Einschr&auml;nkungen gepr&auml;gt. Im Gegensatz dazu kann der diesj&auml;hrige Tag der Arbeit in Niedersachsen wieder fl&auml;chendeckend auf Stra&szlig;en und Pl&auml;tzen stattfinden. Insgesamt sind rund um den 1. Mai &uuml;ber 60 Veranstaltungen im gesamten Bundesland geplant, auf denen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften ein Zeichen f&uuml;r Solidarit&auml;t setzen. Der Einsatz f&uuml;r gute Arbeit, sozialen Ausgleich und eine lebenswerte Zukunft ist heute mehr denn je gefragt.<br>\nDer Tag der Besch&auml;ftigten wird in diesem Jahr von einem schrecklichen Ereignis begleitet. Durch den russischen Angriff auf die Ukraine herrscht Krieg in Europa. Die Gewerkschaften verurteilen diese verbrecherische Aggression und stehen fest an der Seite der Opfer. &Uuml;berall wo es m&ouml;glich ist, leisten sie und ihre Mitglieder praktische Hilfe f&uuml;r die Gefl&uuml;chteten. Statt weiterer K&auml;mpfe muss es einen Waffenstillstand geben. Die Menschen brauchen Frieden!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++7d5cc542-c78b-11ec-aadc-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Grundsicherung im Alter Ende 2021: 4,4 Prozent mehr Menschen als im Vorjahr<\/strong><br>\nIm Dezember 2021 bezogen in der Bundesrepublik Deutschland 588.780 Menschen im gesetzlichen Rentenalter (&sect; 41 Abs. 2 SGB XII) Grundsicherung im Alter &ndash; 4,4 Prozent (24.670) mehr als im Dezember 2020. In den L&auml;ndern reichte diese Ver&auml;nderungsrate (Vorjahresvergleich) von -0,1 Prozent in Berlin (BE) und +3,2 Prozent in Hamburg (HH) bis +7,2 Prozent in Brandenburg (BB) und Th&uuml;ringen (TH) und +7,6 Prozent in Sachsen (SN). (siehe BIAJ-Tabelle mit Daten des Statistischen Bundesamtes)<br>\nDie Anzahl der Menschen, die Grundsicherung bei Erwerbsminderung erhielten, sank von Dezember 2020 bis Dezember 2021 um 0,2 Prozent (925) auf 533.595.<br>\nDie Anzahl der Leistungsempf&auml;ngerinnen und -empf&auml;nger der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung insgesamt, stieg in 2021 &ndash; von Dezember 2020 bis Dezember 2021 &ndash; um 2,2 Prozent auf 1,122 Millionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1653-grundsicherung-im-alter-ende-2021-4-4-prozent-mehr-menschen-als-im-vorjahr.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bayerisches Digitalministerium weicht Kritik am Nachhaltigkeitstoken aus<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Stadt Bologna die Tugendhaftigkeit ihrer B&uuml;rger so umfassend wie m&ouml;glich bewerten und belohnen will, begn&uuml;gt sich die Bayerische Regierung (zun&auml;chst?) mit der Bewertung und Belohnung der Tugendhaftigkeit bei der Energienutzung. Solche Initiativen, die zurzeit &uuml;berall aus dem Boden sprie&szlig;en, k&ouml;nnen leicht ein erster Schritt zu einem Sozialkreditsystem sein. Auf Nachfrage weichen die Verantwortlichen der Kritik aus.<br>\nIn der Klimaschutzoffensive der bayerischen Regierung von 2019 wurde ein sogenannter Nachhaltigkeitstoken angek&uuml;ndigt, inzwischen meist &Ouml;kotoken genannt. Laut Beschreibung (S.92) geht es um:<br>\n&ldquo;Entwicklung eines Dokumentationssystems samt Bewertungsrahmen, bei dem Nutzer entsprechend ihres umweltbewussten Verhaltens Pluspunkte in Form der Nachhaltigkeitstoken sammeln k&ouml;nnen; diese k&ouml;nnen dann bei Partnern f&uuml;r Verg&uuml;nstigungen eingesetzt werden (Theater, Schwimmbad, ggf. Biomarkt).&ldquo;<br>\nDer Token soll eine &bdquo;Signalwirkung f&uuml;r Unternehmen und B&uuml;rger&ldquo; entfalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/bayern-oekotoken\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>B&uuml;rgerrechtler klagen gegen Weitergabe von Gesundheitsdaten<\/strong><br>\nMedikamente, Diagnosen und mehr: Die Krankenkassen sollen der Forschung pseudonymisierte Daten von 73 Millionen Versicherten zur Verf&uuml;gung stellen. Ein Kl&auml;ger f&uuml;rchtet, er k&ouml;nnte identifiziert werden. (&hellip;)<br>\nDenn das Gesetz sieht vor, dass bis Oktober dieses Jahres die gesetzlichen Krankenkassen umfangreiche Gesundheitsdaten aller 73 Millionen Versicherten zu Forschungszwecken in eine Datenbank einspeisen. Eine Widerspruchsm&ouml;glichkeit ist nicht vorgesehen. Nur privat Versicherte sind nicht betroffen. (&hellip;)<br>\nDenn im DVG hei&szlig;t es zwar, das &raquo;spezifische Reidentifikationsrisiko&laquo; sei zu &raquo;minimieren&laquo;, und zwar durch ein &raquo;schl&uuml;sselabh&auml;ngiges Verfahren zur Pseudonymisierung, das dem jeweiligen Stand der Technik und Wissenschaft entspricht&laquo;. Doch einem Gutachten des Kryptografie-Professors Dominique Schr&ouml;der von der Friedrich-Alexander-Universit&auml;t N&uuml;rnberg-Erlangen zufolge ist das vorgesehene System weit entfernt vom Optimum. Im Gegenteil, &raquo;grundlegende Pfeiler der IT-Sicherheit&laquo; w&uuml;rden &raquo;ignoriert&laquo;, schreibt Schr&ouml;der.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/buergerrechtler-klagen-gegen-weitergabe-von-gesundheitsdaten-a-9e2d37e3-857a-4209-9015-98f1f05d0bcd\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant dazu sind u.a. diese beiden Beitr&auml;ge von Ralf Wurzbacher:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63919%20\">Der T&uuml;r&ouml;ffner: Wie Jens Spahn den gl&auml;sernen Patienten herbeiregiert<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79103\">Scholz &amp; Friends &ndash; SPD-Parteitag mit freundlicher Unterst&uuml;tzung von Pfizer.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sexismus: Die Linke ist kein Safe Space &ndash; kann sie auch nicht sein. Leider!<\/strong><br>\nWieder einmal zerlegt sich die Linke selbst. Das tut sie gerne, sowohl als Partei wie auch als Bewegung. Nur: Dieses Mal scheint sie es besonders nachdr&uuml;cklich und gr&uuml;ndlich tun zu wollen<br>\nVielleicht ist es in Deutschland besonders schlimm, doch die Tatsache, dass sich in Frankreich gerade ein neoliberaler Zentrist und eine rechtsoffene Nationalistin in der Stichwahl gegen&uuml;berstanden, l&auml;sst vermuten, dass es sich beim Selbstzerst&ouml;rungsdrang der Linken doch eher um ein europ&auml;isches Ph&auml;nomen handelt.<br>\nDas ist umso bedauerlicher, da in einer Zeit, in der sich Europa im Krieg befindet, der Militarismus fr&ouml;hliche Urst&auml;nde feiert, die Inflation bedenkliche Ausma&szlig;e annimmt, die Gewinne der Reichsten ins Unermessliche steigen, w&auml;hrend die Enteignung der Mittelschicht und der Armen immer weiter voranschreitet, eine linke Kraft eigentlich alle H&auml;nde voll zu tun h&auml;tte. Doch all das ist l&auml;ngst bekannt und schon tausendmal gesagt.<br>\nDie Forderungen, endlich eine populistische Linke aufzubauen, die sich um die realen Sorgen der realen Menschen k&uuml;mmert, h&auml;lt weder die Linke als gesellschaftliche Str&ouml;mung noch die Partei Die Linke davon ab, sich vornehmlich mit sich selbst zu besch&auml;ftigen und sich dabei selbst zu zerfleischen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Sexismus-Die-Linke-ist-kein-Safe-Space-kann-sie-auch-nicht-sein-Leider-7068339.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-83413","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83413"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83413\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83416,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83413\/revisions\/83416"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83413"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}