{"id":83437,"date":"2022-05-02T08:17:56","date_gmt":"2022-05-02T06:17:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437"},"modified":"2022-05-02T08:17:56","modified_gmt":"2022-05-02T06:17:56","slug":"hinweise-des-tages-4100","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h01\">Petition: Die Waffen nieder! Friedenslogik statt Kriegslogik!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h02\">Die Suche nach einer Friedensordnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h03\">Kurdistan: Warum verurteilen wir den Krieg Russlands, aber nicht den der T&uuml;rkei?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h04\">Erinnerung an Odessa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h05\">How Ukraine&rsquo;s &lsquo;Ghost of Kyiv&rsquo; legendary pilot was born<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h06\">Geschlossen f&uuml;r Waffen und Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h07\">Falsche Pr&auml;missen, fehlende Strategie: EUropa verliert sich im Drei-Fronten-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h08\">Feindstaat Deutschland &ndash; Kein Friedensvertrag, aber Einbindung in die US- und NATO-Aggression<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h09\">Bundesregierung pr&uuml;ft Lieferung der Panzerhaubitze 2000 an die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h10\">B&uuml;rger oder Industrie &ndash; Wem wird in der Not zuerst das Gas abgedreht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h11\">Heftige fachliche Kritik am Virologen Christian Drosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h12\">Moderna beantragt EU-Zulassung f&uuml;r Impfstoff f&uuml;r Kleinkinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h13\">Razzia bei der Deutschen Bank wegen Geldw&auml;scheverdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h14\">Plus vereinbart, Minus gezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h15\">Baerbocks Ehemann steigt bei Lobbyagentur ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83437#h16\">Good bye, Linke! Oder: Wie die Linkspartei st&auml;rkste Kraft im Land werden kann<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Petition: Die Waffen nieder! Friedenslogik statt Kriegslogik!<\/strong><br>\nAls deutsche Reaktion auf den Krieg in der Ukraine hat die Bundesregierung eine kriegsorientierte Umkehr vorgeschlagen. Das R&uuml;stungsforschungsinstitut SIPRI h&auml;lt dazu fest: &bdquo;Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz (&hellip;) beendete innerhalb einer halben Stunde die jahrzehntelange politische Zur&uuml;ckhaltung und leitete eine neue &Auml;ra der deutschen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik ein. (&hellip;) Sollte Scholz&lsquo; Vorschlag umgesetzt werden, w&uuml;rde dies den gr&ouml;&szlig;ten absoluten Anstieg der deutschen Milit&auml;rausgaben seit mindestens dem Zweiten Weltkrieg bedeuten.&ldquo;<br>\nIm Raum stehen Milliarden f&uuml;r die internationale und deutsche Waffenindustrie. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler liefern das Wissen und die Technik. Wir brauchen jetzt eine Festlegung der Selbstverwaltung von Wissenschaft und Forschung auf Friedensf&ouml;rderung. Denn unsere Forschung zeigt auch, dass Aufr&uuml;stung jedes Ringen um die Minderung der Folgen der Vielfachkrise, insbesondere des Klimas konterkariert: Waffenproduktion verschwendet wertvolle Ressourcen, die f&uuml;r die globale Energiewende ben&ouml;tigt werden; das Milit&auml;r ist einer der gr&ouml;&szlig;ten Schadstoffemittenten; Waffeneins&auml;tze verseuchen die Umwelt unwiederbringlich, auch in Friedenszeiten; Aufr&uuml;stung und Krieg versch&auml;rfen den Hunger in der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/04\/petition-die-waffen-nieder-friedenslogik-statt-kriegslogik\/\">pressenza<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Krieg dem Kriege: Widerstand gegen Waffenexporte<\/strong><br>\nDer russische Einmarsch in der Ukraine kommt dem Westen wie gerufen. Quasi &uuml;ber Nacht konnten die letzten Grunds&auml;tze friedlicher deutscher Au&szlig;enpolitik entsorgt werden. Wer beim Hurrapatriotismus nicht Gewehr bei Fu&szlig; steht, macht sich schuldig: Pazifismus sei in dieser Situation &raquo;zynisch&laquo;, lie&szlig; der Bundeskanzler die Arbeiter auf der 1.-Mai-Kundgebung des DGB in D&uuml;sseldorf wissen. Frieden in der Ukraine gibt es nur mit Waffen, Waffen und noch mehr Waffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425670.krieg-dem-kriege.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Suche nach einer Friedensordnung<\/strong><br>\nAngesichts der Situation im Stellvertreterkrieg zwischen Russland und den USA in der Ukraine braucht es dringend eine Perspektive f&uuml;r den Frieden. Eine neue Sicherheitsarchitektur f&uuml;r Europa. Deutschland k&ouml;nnte viel daf&uuml;r tun. Waffen liefern geh&ouml;rt keinesfalls dazu. (&hellip;)<br>\nNoch jetzt w&auml;re ein Waffenstillstand sofort m&ouml;glich, in dem beide Kriegsparteien ihr Gesicht wahren k&ouml;nnten, wenn die Ukraine sich entsprechend ihrer geschichtlichen und geographischen Natur als Durchgangsland zwischen Ost und West, Norden und S&uuml;den zum neutralen Raum zwischen Russland und Europa erkl&auml;rte. M&ouml;glich w&auml;ren Vereinbarungen &uuml;ber eine lokale und mit diesem Schritt einhergehende eurasische Friedensordnung, wenn die USA und die europ&auml;ische &bdquo;Elite&ldquo; sie wollten, wenn die europ&auml;ischen &bdquo;Eliten&ldquo; sich von den USA unabh&auml;ngig machen w&uuml;rden, wenn nicht das Trugbild einer Ukraine aufrechterhalten w&uuml;rde, die f&uuml;r &bdquo;unsere&ldquo; Demokratie k&auml;mpfe und hinter deren Grenzen sich die &bdquo;Barbarei&ldquo; &ouml;ffne.<br>\nWas folgt aus all dem f&uuml;r Deutschland? Einfach gesagt, Deutschland w&auml;re auf Grund seiner eigenen Geschichte, sich zweimal als Kriegsverlierer regenerieren zu m&uuml;ssen, sowie seiner aktuellen Stellung in der Europ&auml;ischen Union die Kraft Europas, welche die Forderung nach sofortigem Waffenstillstand und nach einem &Uuml;bergang in eine neue Friedensordnung jetzt und hier am glaubhaftesten vorbringen k&ouml;nnte. (&hellip;)<br>\nGebraucht wird Deutschland als Vermittler, der den sofortigen Waffenstillstand und die Aufnahme von Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien aktiv f&ouml;rdert, statt Waffen in die Ukraine zu schicken, wenn verhindert werden soll, dass die Menschen in der Ukraine, Ukrainer wie auch Russen, weiterhin als Kanonenfutter f&uuml;r den Stellvertreterkrieg, den die &bdquo;einzige Weltmacht&ldquo; in der Ukraine gegen Russland f&uuml;hren l&auml;sst, benutzt und verbraucht werden und wenn Deutschland seine eigene Zukunft mit Russland retten will. Denn &ndash; um es in einem Bild zu sagen &ndash; Deutschland ohne Russland, das ist wie ein Ei ohne Schale, so wie umgekehrt Russland ohne Deutschland eine Schale ohne Ei ist. Zusammen, aktiv verbunden durch eine neutrale Ukraine, k&ouml;nnen sie eine Kraft bilden, die in die Zukunft weist, getrennt durch einen Dauerkrieg um die Ukraine sind sie nicht lebensf&auml;hig &ndash; nicht Deutschland, nicht Russland und auch nicht die Ukraine. Erst recht entsteht so keine neue globale Sicherheitsarchitektur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/suche-friedensordnung\/%20\">Kai Ehlers in Hintergrund<\/a>\n<p>dazu: <strong>Raus aus der Konfliktlogik!<\/strong><br>\nStattdessen setzt eine Konfliktl&ouml;sung voraus, a) dass man die Beziehung &uuml;berhaupt retten will, und das auch glaubw&uuml;rdig erkl&auml;rt, und b) dass man dadurch den Gegner als Partner akzeptiert, dem eigene Interessen zugestanden werden. Sie setzt weiter die Bereitschaft voraus, vorwurfsfrei &uuml;ber wechselseitige Erwartungen zu sprechen und die Vergangenheit ruhen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/wissenschaft-technik\/raus-aus-der-konfliktlogik\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kurdistan: Warum verurteilen wir den Krieg Russlands, aber nicht den der T&uuml;rkei?<\/strong><br>\nEs sind Kampfjets und Haubitzen im Einsatz, es wird bombardiert, Zivilist:innen werden verletzt und get&ouml;tet. Im Schatten des Krieges Russlands gegen die Ukraine fliegen wieder t&uuml;rkische Kampfjets und Drohnen &uuml;ber Kurdistan. Nach tagelangen Luft- und Bodenangriffen begann die t&uuml;rkische Armee in der Nacht zum Ostermontag die Gro&szlig;offensive Claw-Lock im S&uuml;den und Westen Kurdistans. Emp&ouml;rung vonseiten der Weltgemeinschaft? Keine. Die Angriffe seien &ldquo;Antiterrorkampf&rdquo; hei&szlig;t es offiziell, der AKP-Sprecher &Ouml;mer &Ccedil;elik zitiert in einer Presseerkl&auml;rung Artikel 51 der UN-Charta, worin das &ldquo;Recht zur Selbstverteidigung&rdquo; geschrieben steht. Die nationale und territoriale Integrit&auml;t der T&uuml;rkei sei gef&auml;hrdet, hei&szlig;t es.<br>\nDass es keine Berichte &uuml;ber einen tats&auml;chlichen Angriff oder eine milit&auml;rische Provokation gegen die T&uuml;rkei gibt, wird verschwiegen. In den Medien gibt es hier und da eine kurze Meldung am Rande, es ist die Rede von &ldquo;Operation&rdquo;, von &ldquo;PKK-Stellungen&rdquo;. Stillschweigend wird wieder einmal hingenommen, dass die T&uuml;rkei &ndash; ein Nato-Mitglied &ndash; Kurd:innen angreift und damit V&ouml;lkerrecht verletzt.<br>\nW&auml;hrend Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine zu Recht schnell verurteilt und sanktioniert wurde, wird die t&uuml;rkische Aggression gegen Kurd:innen seit Jahrzehnten von denselben &ldquo;H&uuml;tern westlicher Werte&rdquo; toleriert. Die Bundesregierung trifft sich regelm&auml;&szlig;ig mit t&uuml;rkischen Regierungsvertreter:innen und betont die Wichtigkeit der deutsch-t&uuml;rkischen Partnerschaft. Die T&uuml;rkei sei jetzt, wo Russland einen Krieg &ldquo;gegen uns&rdquo; f&uuml;hrt, ein wichtiger Vermittler.<br>\nWeder werden Sanktionen gegen den B&uuml;ndnispartner diskutiert noch k&ouml;nnen Kurd:innen auf sichere Fluchtwege und unkomplizierten Schutz hoffen, wenn sie aus belagerten St&auml;dten oder vor t&uuml;rkischen Bomben fliehen. W&auml;hrend die Grenzen f&uuml;r ukrainische Gefl&uuml;chtete &ndash; zu Recht &ndash; ge&ouml;ffnet sind, stecken fliehende Kurd:innen entweder an den Grenzen von Belarus und Polen fest, ertrinken im Mittelmeer oder sie bekommen in Deutschland kein Asyl und werden wieder abgeschoben. Eine Doppelmoral, die nur schwer auszuhalten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/zett\/politik\/2022-04\/kurdistan-tuerkei-russland-ukraine-doppelmoral-westen\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Erinnerung an Odessa<\/strong><br>\nVor acht Jahren starben 46 Menschen durch rechten Hass und fehlendes Einschreiten der Polizei. Aufkl&auml;rung hat nicht stattgefunden<br>\nEs gibt nicht einmal eine Gedenktafel f&uuml;r die Toten, geschweige denn eine Statue oder ein Pantheon. Nur ein riesiges, unentrinnbares Geb&auml;ude, das allein als Mausoleum f&uuml;r Ungerechtigkeit steht. Die gro&szlig;e, kalte und trostlose Esplanade, die es umgibt, spiegelt perfekt die Stille und Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber den Verbrechen wider, die an diesem Ort in Odessa begangen wurden. Es war der 2. Mai 2014 und die Ukraine wurde seit zweieinhalb Monaten von der aus dem &raquo;Euromaidan&laquo; hervorgegangenen Junta regiert. Die Krim strebte danach, der Russischen F&ouml;deration beizutreten, und im Donbass keimten die Spannungen zwischen ukrainischen und russischen Empfindlichkeiten auf, die zum Ausbruch des gegenw&auml;rtigen Krieges f&uuml;hren sollten. Doch obwohl Odessa eine Stadt ist, die vom zaristischen Russland gro&szlig;gezogen wurde, blieb sie von der Gewalt, die der &raquo;Euromaidan&laquo; und seine Folgen auf der Krim oder im Donbass ausl&ouml;sten, relativ unber&uuml;hrt. In jenem Fr&uuml;hjahr 2014 schien Odessa so zu sein, wie man es immer gesagt hatte: ein Ort, dem es &ndash; au&szlig;er unter der Nazibesatzung &ndash; gelungen war, eine gewisse kosmopolitische Identit&auml;t zu bewahren, wo Griechen, Ukrainer, Russen, Bulgaren und T&uuml;rken &ndash; neben vielen anderen V&ouml;lkern &ndash; frei von ideologischen, religi&ouml;sen und ethnischen Konflikten zusammenlebten. Nichts k&ouml;nnte weiter entfernt sein von dem, was kurz darauf geschehen sollte. (&hellip;)<br>\nBis heute wurde niemand f&uuml;r diese Vorf&auml;lle vor Gericht gestellt oder verurteilt, obwohl Hunderte von Zeugen zur Verf&uuml;gung standen, es eine umfangreiche Polizeipr&auml;senz gab und zahlreiche Video- und Fotoaufnahmen &ouml;ffentlich zug&auml;nglich gemacht wurden. Dar&uuml;ber hinaus wurden viele Ultrarechte von der ukrainischen Regierung gelobt, w&auml;hrend alle m&ouml;glichen wilden Theorien verbreitet wurden, darunter auch einige, dass sich die Linken selbst angez&uuml;ndet h&auml;tten, um einen Aufruhr zu verursachen. Umgekehrt mussten diejenigen, die sich f&uuml;r die Aufkl&auml;rung dieser Ereignisse eingesetzt haben, wie der ukrainische Journalist Anatolij Scharij, aus dem Land fliehen, um ihr Leben zu retten.<br>\nSchlimmer erging es anderen bekannten Aufkl&auml;rern wie Oles Busina, einem Schriftsteller aus Kiew &ndash; ethnisch ukrainisch &ndash;, der ermordet wurde, nachdem er auf Missst&auml;nde bei den ukrainischen Beh&ouml;rden hingewiesen und f&uuml;r gute Nachbarschaft mit den russischen B&uuml;rgern geworben hatte. Wie im Fall von Odessa wurde auch dieses Verbrechen nicht aufgekl&auml;rt, trotz der Spuren, die zur Verhaftung von zwei Mitgliedern der Neonazigruppe C14 f&uuml;hrten (die Beweise f&uuml;r einen Prozess verschwanden in den H&auml;nden der Staatsanwaltschaft).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425624.massaker-in-der-ukraine-erinnerung-an-odessa.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>How Ukraine&rsquo;s &lsquo;Ghost of Kyiv&rsquo; legendary pilot was born<\/strong><br>\nUkraine&rsquo;s fighter pilots are vastly outnumbered by the Russians, and have become legendary &ndash; thanks in part to the story of an alleged flying ace called the &ldquo;Ghost of Kyiv&rdquo;.<br>\nThis hero is said to have downed as many as 40 enemy planes &ndash; an incredible feat in an arena where Russia controls the skies.<br>\nBut now the Ukraine Air Force Command has warned on Facebook that the &ldquo;Ghost of Kyiv is a superhero-legend whose character was created by Ukrainians!&rdquo;.<br>\n&ldquo;We ask the Ukrainian community not to neglect the basic rules of information hygiene,&rdquo; the message said, urging people to &ldquo;check the sources of information, before spreading it&rdquo;.<br>\nEarlier reports had named the ace as Major Stepan Tarabalka, 29. The authorities confirmed that he was killed in combat on 13 March and honoured with a Hero of Ukraine medal posthumously.<br>\nNow, the air force stresses that &ldquo;Tarabalka is not &lsquo;Ghost of Kiev&rsquo;, and he did not hit 40 planes&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-europe-61285833.amp\">BBC<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Geschlossen f&uuml;r Waffen und Frieden<\/strong><br>\nDer L&auml;nderrat ber&auml;t &uuml;ber die Ukraine-Politik. Dissens gibt es kaum. Nur die Gr&uuml;ne Jugend stellt das Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r die Bundeswehr in Frage. (&hellip;)<br>\nDie Gr&uuml;nen &bdquo;sind und bleiben die Partei&ldquo;, die genau wisse, dass Waffen keinen Frieden schaffen &ndash; sondern h&ouml;chstens in speziellen Situationen die Voraussetzungen daf&uuml;r, sagt der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. &bdquo;Wir werden immer Friedenspartei bleiben&ldquo;, sagt Parteichef Omid Nouripour.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kleiner-Parteitag-der-Gruenen\/!5851624\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine &bdquo;klare Mehrheit&ldquo; verdeutlicht, dass die ehemals gr&uuml;ne Partei olivgr&uuml;n geworden ist. Der Anspruch, doch noch &bdquo;immer Friedenspartei bleiben&ldquo; zu wollen, wirkt angesichts der Mehrheitsverh&auml;ltnisse zugunsten von Waffenlieferungen in ein Kriegsgebiet lediglich noch pseudo-moralisch &ndash; wenn nicht sogar wie Schizophrenie. Was mit der Bef&uuml;rwortung des Jugoslawien-Krieges begann, wird nun fortgesetzt. Das entsprechend russlandfeindliche Personal dieser Partei ist insbesondere durch Frau Baerbock und die Herren Habeck und &Ouml;zdemir am Kabinettstisch der Ampelkoalition vertreten.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Gr&uuml;ne lassen Panzer rollen<\/strong><br>\nAbgesang auf den Antimilitarismus: L&auml;nderrat der &Ouml;koliberalen billigt au&szlig;enpolitischen Kurs des Vorstandes und der Bundesminister [&hellip;]<br>\nOhne gro&szlig;e Debatten nickten die 99 Delegierten des L&auml;nderrats der Partei, die einst aus der Umwelt- und Friedensbewegung hervorgegangen war, in den D&uuml;sseldorfer Rheinterrassen die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine ebenso ab wie das Sonderverm&ouml;gen Bundeswehr in H&ouml;he von 100 Milliarden Euro. Zu einem &raquo;Ja&laquo; zu dem sogenannten Zweiprozentziel der NATO konnte man sich noch nicht durchringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425649.olivgr%C3%BCne-gr%C3%BCne-lassen-panzer-rollen.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Annalena Baerbock: Frieden in der Ukraine erst nach Abzug der russischen Truppen<\/strong><br>\nEin Frieden in der Ukraine zu russischen Bedingungen bringe keine Sicherheit. Das erkl&auml;rte Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock. Man m&uuml;sse den Ukrainern helfen, den &ldquo;brutalen Einmarsch&rdquo; Russlands abzuwehren. Die &ldquo;europ&auml;ische Friedensordnung&rdquo; sei &ldquo;unwiederbringlich zertr&uuml;mmert&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/europa\/137450-annalena-baerbock-frieden-in-ukraine\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.D.:<\/strong> Diese entsetzliche Dummheit macht mich fassungslos! Eine Au&szlig;enministerin die von &ldquo;Workshops&rdquo; zur Aufkl&auml;rung &uuml;ber die &ldquo;Tierpanzer&rdquo; fabuliert?! Wir brauchen eher wieder h&ouml;here Standards bei der Mindestqualifikation zur Aus&uuml;bung eines politischen Amtes!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Falsche Pr&auml;missen, fehlende Strategie: EUropa verliert sich im Drei-Fronten-Krieg<\/strong><br>\nSeit dem 24. Februar herrscht Krieg in Europa. An diesem Tag hat Russland die Ukraine &uuml;berfallen. Am 26. April, zwei Monate sp&auml;ter, hat die USA zu einem Kriegsgipfel in Ramstein geladen. Was hat das eine mit dem anderen zu tun &ndash; und wie kommen wir da wieder raus? Versuch einer Einordnung. (&hellip;)\n<ul>\n<li>Die Sanktionen haben den Krieg nicht beendet. Die EU plant deshalb bereits das 6. Sanktionspaket. Kanzler Scholz hat zudem erkl&auml;rt, dass die Sanktionen erst dann aufgehoben w&uuml;rden, wenn der Krieg beendet ist und die Ukraine wieder Souver&auml;nit&auml;t und territoriale Integrit&auml;t erreicht hat. Die &ldquo;zweite Front&rdquo; &ndash; der Wirtschaftskrieg &ndash; f&uuml;hrt also nicht zu einer L&ouml;sung, diese Pr&auml;misse war falsch.<\/li>\n<li>Der Krieg ist nicht mehr auf die Ukraine begrenzt. Sp&auml;testens seit dem Treffen in Ramstein hat er eine globale Dimension; die USA haben eine &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; mit 40 L&auml;ndern gebildet und die F&uuml;hrung &uuml;bernommen. Insofern kann nun auch von einem Stellvertreterkrieg (&ldquo;proxy war&rdquo;) gesprochen werden: Auf dem Boden der Ukraine k&auml;mpfen die USA und ihre Alliierten gegen Russland. <\/li>\n<li>Beide Kriege &ndash; der &ldquo;reale&rdquo; in der Ukraine und der Wirtschaftskrieg &ndash; laufen nicht nach Plan. In der Ukraine ist der russische &ldquo;Blitzkrieg&rdquo; kl&auml;glich gescheitert. In Russland verfehlt der westliche Sanktionskrieg seine Wirkung. Der Rubel hat sich erholt, die Wirtschaft ist nicht zusammengebrochen, die erwarteten sozialen Unruhen sind ausgeblieben &ndash; Kremlchef Putin sitzt immer noch fest im Sattel.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beunruhigend ist, dass nun auch noch eine dritte Front er&ouml;ffnet wurde &ndash; der Informationskrieg. Dabei geht es nicht nur um Kriegspropaganda. Vielmehr werden die Mediensysteme umgebaut und kriegstauglich gemacht &ndash; in Russland wie im Westen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/krieg-an-drei-fronten-und-kein-ende-in-sicht\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Feindstaat Deutschland &ndash; Kein Friedensvertrag, aber Einbindung in die US- und NATO-Aggression<\/strong><br>\nWir leben also im Status eines Waffenstillstands mit den USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich, aber auch mit Russland, das eine Vereinigung der beiden deutschen Staaten erm&ouml;glicht hat und einen Friedensvertrag bef&uuml;rwortet hatte (seinerzeit noch die Sowjetunion). Offensichtlich ist das vielen der Politikerinnen und Politiker, die eifrig und in beispielloser Weise gegen Russland und dessen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin hetzen, nicht bekannt.<br>\nEbenso unbekannt ist wohl auch, dass Deutschland nach Artikeln 53 und 107 der Charta der Vereinten Nationen de jure immer noch ein Feindstaat im Verh&auml;ltnis zu den Gegnern im Zweiten Weltkrieg ist. Angeblich hat das keine Bewandtnis mehr, aber wenn dem so w&auml;re, h&auml;tte dieser Passus schon lange gestrichen werden k&ouml;nnen. Die sogenannte Feindstaatenklausel besagt, dass Zwangsma&szlig;nahmen ohne besondere Erm&auml;chtigung durch den UN-Sicherheitsrat verh&auml;ngt werden k&ouml;nnten, falls Deutschland erneut eine aggressive Politik verfolgen w&uuml;rde, was gegebenenfalls milit&auml;rische Interventionen einschlie&szlig;t.<br>\nWenn man diese Tatsachen hinsichtlich der geopolitischen Situation, in der wir uns befinden, in Rechnung stellt, wird vieles klarer: Washington hat erhebliche M&ouml;glichkeiten, Druck auszu&uuml;ben und auf Entscheidungen der deutschen Regierung einzuwirken, was st&auml;ndig zu beobachten ist. In ein anderes Licht ger&auml;t dann geradezu schlagartig auch die von Deutschland mitgetragene Aggressionspolitik gegen China, Syrien, Venezuela, Iran und weitere L&auml;nder, die auf der Interventions- und Sanktionsliste der USA stehen. Allerdings erkl&auml;rt das nicht die B&ouml;sartigkeit von Politikerinnen und Politikern wie Annalena Baerbock, Christine Lambrecht, Norbert R&ouml;ttgen oder Ursula von der Leyen, die jede Gelegenheit zu hasserf&uuml;llten Tiraden gegen Russland nutzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/137418-feindstaat-deutschland-kein-friedensvertrag-aber\/%20\">Wolfgang Bittner in RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Basen: Recht nicht durchsetzbar<\/strong><br>\nDer Tagesspiegel erl&auml;utert die Schwierigkeiten, eigentlich geltendes deutsches Recht auf den US-Basen hierzulande durchzusetzen: &bdquo;Ramstein und andere Basen wie Grafenw&ouml;hr in Bayern, der gr&ouml;&szlig;te Truppen&uuml;bungsplatz der US Army au&szlig;erhalb der USA, sind &sbquo;nicht exterritorial&lsquo;, erl&auml;utert der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags. Sie genie&szlig;en aber gewiss Immunit&auml;tsrechte. Das f&uuml;hrt zu dem Widerspruch, dass deutsches Recht dort gilt, aber kaum durchsetzbar ist. Deutsche Beh&ouml;rden d&uuml;rfen die Milit&auml;rbasen nicht ohne Erlaubnis der Betreiber betreten. Und ausl&auml;ndische Milit&auml;rs unterliegen bei Rechtsverletzungen der Gerichtsbarkeit, ihres Heimatlandes.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2022\/04\/28\/us-basen-recht-nicht-durchsetzbar\/%20\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>USA trainieren in Deutschland ukrainisches Milit&auml;r<\/strong><br>\nDie Vereinigten Staaten bilden in Deutschland und an anderen Standorten ukrainische Soldaten im Umgang mit milit&auml;rischer Ausr&uuml;stung aus.<br>\nDer Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Kirby, erkl&auml;rte, das Training auf deutschem Boden habe bereits begonnen. Das US-Milit&auml;r arbeite hier mit der Bundesregierung zusammen. Es gehe unter anderem um den Umgang mit Haubitzen und weiteren Waffensystemen, die Kiew zur Unterst&uuml;tzung im Krieg gegen Russland bekomme. Nach Einsch&auml;tzung der US-Regierung liegt das russische Milit&auml;r bei seiner Milit&auml;roffensive im Osten der Ukraine hinter dem eigenen Zeitplan. Ein hochrangiger Beamter des Verteidigungsministeriums in Washington sagte, das Ziel der v&ouml;lligen Einkreisung der ukrainischen Streitkr&auml;fte im Donbass befinde sich mehrere Tage im Verzug. Das ukrainische Milit&auml;r wehre sich effektiv gegen das Vorr&uuml;cken der russischen Truppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/usa-trainieren-in-deutschland-ukrainisches-militaer-104.html%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch US-Verteidigungsminister l&auml;dt nach Ramstein ein &ndash; und keiner fragt, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83227\">wo da unsere Souver&auml;nit&auml;t bleibt<\/a>. Immer noch aktuell und interessant ist auch ein etwa neun Jahre altes &bdquo;SZ&ldquo;-Interview mit dem Historiker Foschepoth mit dem Titel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17916#h01\">&bdquo;&ldquo;Die NSA darf in Deutschland alles machen&rdquo;<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<p><em>&bdquo;Ein Passus im Zusatzabkommen <a href=\"http:\/\/beck-online.beck.de\/default.aspx?bcid=Y-100-G-NATO_TSZuAbk\">zum Nato-Truppenstatut<\/a>, der 1963 in Kraft trat und den Truppenvertrag von 1955 abl&ouml;ste, &ouml;ffnet in diesem Fall die T&uuml;re. Darin verpflichten sich beide Seiten zu engster Zusammenarbeit. Diese betraf insbesondere &ldquo;die Sammlung, den Austausch und den Schutz aller Nachrichten&rdquo;. Um die &ldquo;enge gegenseitige Verbindung&rdquo; zu gew&auml;hrleisten, verpflichteten sich beide Seiten, weitere Verwaltungsabkommen und geheime Vereinbarungen abzuschlie&szlig;en. In Artikel 38 wurde zudem ein striktes Geheimhaltungsgebot vertraglich festgelegt.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn die US-amerikanische NSA hierzulande alles machen darf, dann d&uuml;rfen das andere Stellen der US-Regierung offensichtlich ebenfalls.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>US-Gesetz zeigt: Der Westen hat die russische Milit&auml;roperation bewusst provoziert<\/strong><br>\nIm Westen tat man entsetzt und &uuml;berrascht, als Russland seine Milit&auml;roperation gestartet hat. Dokumente zeigen, dass das gelogen und geheuchelt war, man wusste es lange vorher und hat sich vorbereitet. (&hellip;)<br>\nDie Medien melden in diesen Tagen, dass die USA ein neues Land-Lease-Gesetz verabschiedet haben. Das Land-Lease-Gesetz (oder Leih-und-Pacht-Gesetz) haben die USA 1941 verabschiedet, um den Briten schneller Waffen f&uuml;r ihren Krieg gegen Nazi-Deutschland liefern zu k&ouml;nnen, die die Briten dann irgendwann in der Zukunft bezahlen sollten. So ein Gesetz ist nun auch f&uuml;r die Ukraine und ihren Kampf gegen Russland verabschiedet worden.<br>\nDie Medien feiern das, weil Washington nun noch schneller noch mehr Waffen gegen Russland liefern kann. Der US-Kongress hat bei der Einreichung &uuml;ber das Gesetz geschrieben:<br>\n&bdquo;Mit diesem Gesetzentwurf wird vor&uuml;bergehend auf bestimmte Anforderungen im Zusammenhang mit der Befugnis des Pr&auml;sidenten, Verteidigungsg&uuml;ter zu verleihen oder zu leasen, verzichtet, wenn die Verteidigungsg&uuml;ter f&uuml;r die ukrainische Regierung bestimmt sind und zum Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung in der Ukraine vor der russischen Milit&auml;rinvasion erforderlich sind.&ldquo;<br>\nDas klingt in den Augen westlicher Strategen nat&uuml;rlich edel, es hat aber einen Sch&ouml;nheitsfehler: Der Gesetzentwurf wurde am 19. Januar 2022 eingereicht, also w&auml;hrend man offiziell noch mit Russland &uuml;ber gegenseitige Sicherheitsgarantien verhandelt hat und &uuml;ber einen Monat vor Beginn der russischen Operation. Das zeigt, dass man in den USA wusste, dass die Russen auf die Ablehnung von Sicherheitsgarantien milit&auml;risch reagieren w&uuml;rden. Die USA haben den Konflikt bewusst herbeigef&uuml;hrt und sich rechtzeitig darauf vorbereitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/us-gesetz-zeigt-der-westen-hat-die-russische-militaeroperation-bewusst-provoziert\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bundesregierung pr&uuml;ft Lieferung der Panzerhaubitze 2000 an die Ukraine<\/strong><br>\nDie Bundesregierung pr&uuml;ft nach WELT AM SONNTAG-Informationen die Lieferung von Panzerhaubitzen 2000 aus Best&auml;nden der Bundeswehr an die Ukraine. Ausbildung f&uuml;r von den Niederlanden avisierte Haubitzen dieses Typs hatte die Regierung bereits zugesagt. Nun geht es um ein Materialpaket, zu dem neben den Niederlanden auch Deutschland und Italien beitragen k&ouml;nnten. (&hellip;)<br>\nDas Problem des Plans: Von den 119 Panzerhaubitzen 2000 der Bundeswehr sind derzeit den Informationen zufolge nur rund 40 einsatzbereit. Die Milit&auml;rs stehen der Lieferung selbst einer einstelligen Zahl von Haubitzen deshalb kritisch gegen&uuml;ber. Allerdings hatten sich auch Vertreter der niederl&auml;ndischen Streitkr&auml;fte skeptisch gezeigt, doch die Regierung in Den Haag setzte sich &uuml;ber die milit&auml;rischen Bedenken politisch hinweg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article238459375\/Ukraine-Krieg-Bundesregierung-prueft-Lieferung-der-Panzerhaubitze-2000.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Was soll mit dem Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r die Bundeswehr erreicht werden?<\/strong><br>\nAngesichts von Russlands Angriff auf die Ukraine hat die Bundesregierung eine au&szlig;enpolitische Wende vollzogen. Nach jahrelanger Abr&uuml;stung und sinkenden Milit&auml;rausgaben will sie ein Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r die Bundeswehr einrichten. Viele begr&uuml;&szlig;en die Entscheidung, doch es gibt auch Kritik am Regierungsentwurf. (&hellip;)<br>\nDie Linke lehnt als einzige Partei das Sonderverm&ouml;gen komplett ab.<br>\nEine breite Front von Verteidigungs- und Au&szlig;enpolitikexperten in der Wissenschaft begr&uuml;&szlig;te den Geldregen f&uuml;r die Bundeswehr: aus der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Au&szlig;enpolitik (DGAP), dem German Marshall Fund oder des Institutes f&uuml;r Sicherheitspolitik Kiel (ISPK), um nur einige zu nennen. Immer wieder war allerdings besonders aus der Wissenschaft der Vorbehalt zu h&ouml;ren, dass das Beschaffungswesen der Bundeswehr grundlegend reformiert werden m&uuml;sse, damit das Geld auch effizient ausgegeben werde.<br>\nGrunds&auml;tzliche Kritik am Sonderverm&ouml;gen &uuml;ben mehr als 600 Vertreter aus Politik und Wissenschaft sowie Prominente mit einem &ouml;ffentlichen Appell. &bdquo;Eine massive Hochr&uuml;stung der Bundeswehr hilft den Menschen in der Ukraine nicht&ldquo;, schreiben die Initiatoren auf ihrer Website. Das B&uuml;ndnis fordert eine breite gesellschaftliche Debatte &bdquo;&uuml;ber die h&ouml;chste Steigerung der R&uuml;stungsausgaben seit dem Zweiten Weltkrieg&ldquo; und die &bdquo;Wende der deutschen Au&szlig;enpolitik um 180 Grad&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sondervermoegen-bundeswehr-militaerausgaben-ruestungsinvestitionen-100.html%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H. D. S.:<\/strong> Ich finde diesen Artikel &ldquo;lesenswert&rdquo;, weil hier ganz ungeniert Fakten so hingedreht werden, dass sie zur allgemeinen und beim Deutschlandfunk extrem ausgepr&auml;gten Kriegstreiberei passen (ich pers&ouml;nlich w&uuml;rde das sogar schlicht Propaganda nennen&hellip;).<\/em><\/p>\n<p><em>Schon im Vorspann wird von &ldquo;jahrelanger Abr&uuml;stung und sinkenden Milit&auml;rausgaben&rdquo; geschrieben. Hier setzt man weiter unten im Text die Ausgaben einfach in Relation zum BIP, damit die Aussage nicht sofort als dreiste L&uuml;ge bezeichnet werden kann. &Uuml;berraschenderweise ist mir noch nie aufgefallen, dass dies gemacht wird, wenn es um L&ouml;hne, Rente oder generell Soziales geht.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Materiallieferung der Partei &bdquo;Der III. Weg&ldquo; in die Ukraine<\/strong><br>\nDer Bundesregierung liegen nach eigenen Angaben Erkenntnisse dar&uuml;ber vor, dass die Partei &bdquo;Der III. Weg&ldquo; im M&auml;rz 2022 eine Materialspende an in der Ukraine &bdquo;k&auml;mpfende Nationalisten&ldquo; geliefert hat, &bdquo;welche nach Parteiangaben an der Front in Kiew abgegeben worden sei&ldquo;. Mit der Materialspende wolle die Partei ihre Solidarit&auml;t f&uuml;r den Verteidigungskampf der Ukraine, insbesondere f&uuml;r in der Ukraine &bdquo;k&auml;mpfende Nationalisten&ldquo;, propagieren und diesen Kampf weiter f&ouml;rdern, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (20\/1476) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (20\/1307). Danach hatte sich die Partei &bdquo;Der III. Weg&ldquo; bereits vor Kriegsausbruch in der Ukraine pro-ukrainisch ge&auml;u&szlig;ert und Kontakte zu nationalistischen ukrainischen Organisationen gepflegt.<br>\nWie die Bundesregierung weiter ausf&uuml;hrt, ist dem Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz bekannt, dass die Partei bereits langj&auml;hrig Kontakte zur ukrainischen nationalistischen Partei &bdquo;National Korps&ldquo; und deren militantem Arm, dem &bdquo;Asow-Regiment&ldquo;, pflegt. Dar&uuml;ber hinaus berichte die Partei seit Kriegsbeginn &uuml;ber die T&auml;tigkeiten des &bdquo;Asow-Regiments&ldquo; in der Ukraine.<br>\nDie Partei gab der Antwort zufolge zudem am 10. April 2022 bekannt, dass eine zweite Materialspende bereits am 1. April 2022 die ukrainische Front in Kiew erreicht habe. Hierbei werde auch explizit das &bdquo;Asow-Regiment&ldquo; als Beg&uuml;nstigter der Materialspende genannt, hei&szlig;t es in der Vorlage weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/kurzmeldungen-891710\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>B&uuml;rger oder Industrie &ndash; Wem wird in der Not zuerst das Gas abgedreht?<\/strong><br>\nBislang sollen Privathaushalte, Krankenh&auml;user und andere Einrichtungen, &ldquo;die grundlegende soziale Dienste erbringen&rdquo; bevorzugt bedient werden. So sieht es zumindest das Energiewirtschaftsgesetz vor. Doch dagegen regt sich nun Widerstand aus der Industrie.<br>\n&ldquo;Die aktuelle Priorisierung der Gaslieferungen f&uuml;r private Haushalte vor der Industrie muss dringend &uuml;berdacht werden&rdquo;, sagte am Mittwoch zum Beispiel der Vorstandschef des Sensorspezialisten Sick, Mats G&ouml;kstorp. Es m&uuml;sse eine Balance gefunden werden, denn beide Bereiche hingen zu stark voneinander ab.<br>\n&Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich der Aufsichtsratsvorsitzende des Energieversorgers E.on, Karl-Ludwig Kley. Die Politik solle sehr ernsthaft dar&uuml;ber nachdenken, zuerst den Privaten das Gas abzudrehen und dann bei der Industrie. Schlie&szlig;lich h&auml;nge die gesamte Volkswirtschaft und damit auch die Einkommen der Menschen davon ab. Nur die &ldquo;lebensnotwendige Infrastruktur&rdquo; wie Krankenh&auml;user solle weiter beliefert werden.<br>\nGegen diese Forderungen regt sich Widerstand. So warnte Michael H&uuml;ther, Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) davor, die privaten Haushalte vom Netz zu nehmen. Sie seien nicht nur gesetzlich gesch&uuml;tzte Kunden, sie nicht mehr zu beliefern, &ldquo;w&auml;re auch mit Sicherheitsfragen verbunden&rdquo;, sagte er der Rheinischen Post. Man k&ouml;nnte aber &ldquo;die Haushalte durch Auslobung von Pr&auml;mien zum freiwilligen Energiesparen&rdquo; bringen.<br>\nKlaus M&uuml;ller, Pr&auml;sident der Bundesnetzagentur, lehnt die Forderung der Industrie ebenfalls ab. Er mahnte, die einzelnen Gruppen sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden. &ldquo;Trotzdem ist die Frage legitim und notwendig, was ich in einer Gasnotlage zuhause tun kann oder muss, um Gas, CO2 und Geld zu sparen, damit unser Land insgesamt gut durch die Krise kommt&rdquo;, sagte er. Das gelte gleicherma&szlig;en auch f&uuml;r die Industrie.<br>\nAuch Politiker verschiedener Parteien hatten die Forderungen der Industrie zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Buerger-oder-Industrie-Wem-wird-in-der-Not-zuerst-das-Gas-abgedreht-7070147.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der Erdgaspoker der EU (II)<\/strong><br>\nDie Wahrscheinlichkeit eines baldigen Stopps der EU-Erdgaseinfuhr aus Russland hat vor dem heutigen Treffen der EU-Energieminister stark zugenommen. Hintergrund ist eine Ank&uuml;ndigung aus Br&uuml;ssel, das zuletzt vorgeschlagene Zahlungsmodell nicht zu akzeptieren. Es sieht vor, dass die Bezahlung des gelieferten Erdgases erst als beendet gilt, wenn der in Euro bezahlte Kaufpreis in Rubel eingetauscht worden ist. Dies soll unter anderem sicherstellen, dass Russland nicht auf sanktionsbedingt nicht nutzbaren Euro- oder US-Dollarguthaben sitzenbleibt. Die EU weigert sich, dies zu akzeptieren, da in den Umtauschprozess die von ihr mit Sanktionen belegte russische Zentralbank involviert ist. Laut einer neuen Studie wird Deutschland bei einem Ausfall der russischen Lieferungen selbst bei g&uuml;nstigen Bedingungen rund ein F&uuml;nftel des Gaskonsums einsparen m&uuml;ssen. Deutsche Erdgash&auml;ndler sind zudem auch bei Nichtbezug von Gas auf Jahre zu Milliardenzahlungen verpflichtet. Industrievertreter fordern, erste Gask&uuml;rzungen sollten nicht die Wirtschaft, sondern die Privathaushalte treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8907\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Heftige fachliche Kritik am Virologen Christian Drosten<\/strong><br>\nVor gut einem Jahr, am 23. April 2021, trat in Deutschland die &laquo;Bundesnotbremse&raquo; in Kraft. Sie betraf auch viele Schulkinder. Denn sobald die Zahl positiv auf Sars-CoV-2 Gesteteter in einem Ort &uuml;ber 165 pro 100&rsquo;000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg, war der Pr&auml;senzunterricht dort verboten und die Kinder durften nicht in die Schule. So verlangte es die von der deutschen Regierung beschlossene &laquo;Bundesnotbremse&raquo;.<br>\nDas deutsche Bundesverfassungsgericht st&uuml;tzte diesen Regierungsbeschluss. Es befand, dass es keine milderen, aber genauso wirksamen Massnahmen wie Schulschliessungen gegeben h&auml;tte. Insgesamt 31 &laquo;sachkundige Dritte&raquo; hatte das Bundesverfassungsgericht vor seinem Entscheid um Stellungnahmen gebeten, darunter das Institut f&uuml;r Virologie der Charit&eacute; Berlin.<br>\nDie Stellungnahme dieses Instituts &ndash; unterzeichnet vom Institutsdirektor Professor Christian Drosten &ndash; traf nicht nur mehrere Wochen nach der Frist ein, die das Bundesverfassungsgericht gesetzt hatte. Sie enthielt auch &laquo;zahlreiche M&auml;ngel&raquo;. (&hellip;)<br>\nSo berief sich Drosten beispielsweise auf Zahlen aus England &ndash; erw&auml;hnte aber nicht den wichtigen britischen &laquo;School Infection Survey&raquo;. F&uuml;r die Frage, ob die Schulen offen bleiben sollen oder nicht, w&auml;re genau dieser Survey aber wichtig gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/heftige-fachliche-kritik-am-virologen-christian-drosten\/%20\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich herrscht im Gesundheitswesen eine Doppelmoral: Als der Vorstand der BKK ProVita, Andreas Sch&ouml;fbeck, versucht hat, die Datenlage zu verbessern, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h09\">ist er fristlos gek&uuml;ndigt worden<\/a>. Anders bei Herrn Drosten, der oftmals &ndash; wissenschaftlich h&ouml;chst fragw&uuml;rdig &ndash; Kritik nicht inhaltlich kontert. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69219\">&bdquo;Aus rein wissenschaftlicher Sicht&ldquo; &ndash; Christian Drosten im Tagesthemen-Interview<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h07\">&ldquo;Ich brauche Zeit f&uuml;r die Forschung&rdquo;<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Moderna beantragt EU-Zulassung f&uuml;r Impfstoff f&uuml;r Kleinkinder<\/strong><br>\nDer Moderna-Impstoff soll nun auch Kindern zwischen sechs Monaten und f&uuml;nf Jahren verabreicht werden. Das US-Unternehmen beantragte am Freitag die Zulassung. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Wir glauben, dass unser Impfstoff in der Lage sein wird, diese wichtige Altersgruppe vor SARS-CoV-2 zu sch&uuml;tzen, was f&uuml;r unseren weiteren Kampf gegen COVID-19 unerl&auml;sslich ist und von den Eltern und Betreuern dieser Kinder besonders begr&uuml;&szlig;t wird&ldquo;, teilte Stephane Bancel, Chief Executive Officer bei Moderna, mit. In der EU ist der Moderna-Impfstoff Spikevax bisher nur f&uuml;r Kinder ab sechs Jahren zugelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/fuer-babys-ab-sechs-monaten-moderna-beantragt-eu-zulassung-fuer-impfstoff-fuer-kleinkinder\/28291338.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Aussage &bdquo;Wir glauben, dass (&hellip;)&ldquo; sollte\/m&uuml;sste unter normalen Umst&auml;nden zu einer Ablehnung dieses Antrages f&uuml;hren. <a href=\"https:\/\/www.sec.gov\/Archives\/edgar\/data\/1682852\/000168285221000006\/mrna-20201231.htm\">Im Jahresbericht von Moderna<\/a> ist au&szlig;erdem ausgef&uuml;hrt, dass sie &ndash; <a href=\"https:\/\/investors.biontech.de\/node\/11931\/html\">wie BioNTech<\/a> &ndash; nicht in der Lage seien, ausreichende Wirksamkeit oder Sicherheit f&uuml;r seine Substanzen nachzuweisen, um eine dauerhafte Zulassung durch Beh&ouml;rden in den USA und der EU zu erhalten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Razzia bei der Deutschen Bank wegen Geldw&auml;scheverdacht<\/strong><br>\n&bdquo;Es handelt sich um eine Ermittlungsma&szlig;nahme der Staatsanwaltschaft Frankfurt im Zusammenhang mit Geldw&auml;scheverdachtsmeldungen, die die Bank abgegeben hat. Die Deutsche Bank kooperiert vollumf&auml;nglich mit den Beh&ouml;rden&ldquo;, teilte ein Sprecher des Instituts der F.A.Z. mit. Die Bafin lehnte eine Stellungnahme ab.<br>\nBankmitarbeiter sind per Gesetz verpflichtet, bei einem Verdacht, dass Kunden Gelder aus kriminellen Gesch&auml;ften waschen wollen oder dass Transaktionen im Zusammenhang mit Terrorismusfinanzierung stehen, dies unverz&uuml;glich zu melden. H&auml;ufig betreffen solche Verdachtsanzeigen den Korrespondenzbankbereich. Dort hilft die Deutsche Bank mit ihrer globalen Reichweite anderen Geldh&auml;usern bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs.<br>\nWie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, werfen die Ermittler Deutschlands gr&ouml;&szlig;tem Geldhaus vor, die betreffenden Geldw&auml;scheverdachtsmeldungen zu sp&auml;t gestellt zu haben, obwohl es bereits fr&uuml;her Verdachtsmomente gegeben habe. Das &bdquo;Handelsblatt&ldquo; berichtete unter Berufung auf eine mit den Durchsuchungen vertraute Person, bei der Durchsuchung gehe es &bdquo;um einen Einzelfall aus der Kundensph&auml;re&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/frankfurt-razzia-bei-deutschen-bank-wegen-geldwaesche-verdacht-17992814.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Plus vereinbart, Minus gezahlt<\/strong><br>\n&raquo;Wir f&uuml;hlen uns hintergangen&laquo;, erkl&auml;rte Verdi-Sekret&auml;rin Gisela Neunh&ouml;ffer am Mittwoch bei einer Kundgebung vor der Verwaltung des Berliner Krankenhauskonzerns Vivantes. Im vergangenen Jahr erk&auml;mpften die Besch&auml;ftigten einen Entlastungstarifvertrag f&uuml;r die Festangestellten und eine Ann&auml;herung an den Tarifvertrag des &ouml;ffentlichen Dienstes (TV&ouml;D). Daf&uuml;r, dass diese Vereinbarungen nun endlich wie besprochen umgesetzt werden, demonstrierten am Mittwoch vor der Aufsichtsratssitzung des landeseigenen Klinikkonzerns gut zwei Dutzend Besch&auml;ftigte. Sie wollten bei dieser Gelegenheit auch eine Petition an Gesundheitssenatorin Ulrike Gote und Finanzsenator Daniel Wesener (beide B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) &uuml;bergeben. Die Senatoren mochten das Papier jedoch nicht entgegennehmen, Wesener verweigerte sogar jedes Gespr&auml;ch mit den kommunalen Besch&auml;ftigten.<br>\nF&uuml;r einige Lohnabh&auml;ngige der ausgegliederten Vivantes-Tochterunternehmen ist die Hintertreibung der Absprachen mittlerweile existenzbedrohend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425436.gesundheitswesen-plus-vereinbart-minus-gezahlt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Baerbocks Ehemann steigt bei Lobbyagentur ein<\/strong><br>\nKurz bevor seine Frau Ministerin wurde, h&auml;ngte Daniel Holefleisch seinen Job an den Nagel &ndash; nun wird der Ehemann von Au&szlig;enministerin Baerbock Partner in einer internationalen PR-Agentur. Der Schritt st&ouml;&szlig;t auf Kritik. (&hellip;)<br>\nDer Verein &ldquo;LobbyControl&rdquo; kritisiert den Schritt Holefleischs zur&uuml;ck in die PR-Welt. Dieser sei &ldquo;aus mehreren Gr&uuml;nden problematisch&rdquo; &ndash; die Agentur k&ouml;nne dank der N&auml;he zur deutschen Au&szlig;enministerin nun neue Kunden gewinnen. Zudem habe &ldquo;MSL&rdquo; auch ausl&auml;ndische Regierungen zu ihren Auftraggebern gez&auml;hlt, darunter Saudi-Arabien. Laut dem Lobbyregister des Bundestages investiert die Agentur j&auml;hrlich etwa 1,5 Millionen Euro in die Interessensvertretung in Deutschland. Internationale Konzerne wie Facebook, Coca-Cola und Airbnb geh&ouml;ren ebenfalls zu den vertretenen Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/gesellschaft\/id_92094756\/kritik-an-baerbocks-ehemann-daniel-holefleisch-wird-lobbyist.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Good bye, Linke! Oder: Wie die Linkspartei st&auml;rkste Kraft im Land werden kann<\/strong><br>\nVielleicht wird die Linke diese Krise nicht &uuml;berstehen. Ein Grund d&uuml;rfte der Verlust eines Alleinstellungsmerkmals sein, das die Partei lange Zeit stark gemacht hatte: Glaubw&uuml;rdigkeit. Die Linke gr&uuml;ndete sich 2007 als Zusammenschluss aus westdeutscher WASG und ostdeutscher PDS und als Protestpartei &ndash; vor allem gegen den rot-gr&uuml;nen Abbau sozialstaatlicher Absicherung sowie gegen die von Rot-Gr&uuml;n aktiv unterst&uuml;tzten Angriffskriege der Nato im damaligen Jugoslawien 1999 und in Afghanistan ab 2001.<br>\nUm diesen sozial- und au&szlig;enpolitischen &bdquo;Markenkern&ldquo; dreht sich der innerparteiliche Streit. W&auml;hrend einige &bdquo;Reformer&ldquo; auf einen Kurswechsel fort vom Wunsch nach einer Abschaffung der Nato hin zu deutschen Waffenexporten oder Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr dr&auml;ngen, zeigt sich im Angesicht des Ukrainekriegs, dass die Preisgabe dieses Grundsatzes auf erbitterten Widerstand der Parteibasis st&ouml;&szlig;t. Um eine Eskalation zu vermeiden, hielten die Bef&uuml;rworter von Regierungsbeteiligungen den Konflikt lange Zeit klein. Wer noch vor Monaten den Disput um au&szlig;enpolitische Positionen final kl&auml;ren wollte, erhielt von manchem Pragmatiker zur Antwort, &bdquo;den Leuten&ldquo; sei die Nato doch v&ouml;llig egal.<br>\nIn der &Ouml;ffentlichkeit hat sich dadurch das Bild der Partei von einer radikal friedenspolitischen hin zu einer zaudernden Gruppe gewandelt, von der man nicht wei&szlig;, wof&uuml;r sie steht. Das gilt nicht mehr nur f&uuml;r die Au&szlig;enpolitik. In Berlin trat die Linke nach der Abgeordnetenhauswahl 2021 erneut in eine Landesregierung mit SPD und Gr&uuml;nen ein. Die Linke war zuvor im Wahlkampf die einzige parlamentarische Kraft, die sich f&uuml;r eine Umsetzung der in einem Volksentscheid mit knapp 60 Prozent der Stimmen bef&uuml;rworteten Vergesellschaftung gro&szlig;er Wohnungskonzerne aussprach. SPD und Gr&uuml;ne wollen das Votum nicht umsetzen. (&hellip;)<br>\nEine &Uuml;berf&uuml;hrung von Teilen des Wohnungsmarktes in &ouml;ffentliches Eigentum wird es jedoch ziemlich sicher nicht geben, auch wegen der Linkspartei. Damit d&uuml;rfte sich in der Bev&ouml;lkerung das Bild verfestigen von einer Linken als opportunistischem Haufen, dem es vor allem um lukrative Posten geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/cbaron\/linkspartei-krise-etwas-neues-aufbauen\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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