{"id":83501,"date":"2022-05-04T08:41:53","date_gmt":"2022-05-04T06:41:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501"},"modified":"2022-05-04T08:41:53","modified_gmt":"2022-05-04T06:41:53","slug":"hinweise-des-tages-4102","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h01\">Bundestagsabgeordnete fordern fraktions&uuml;bergreifend Assanges Freilassung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h02\">Melnyk bezeichnet Scholz als &ldquo;beleidigte Leberwurst&rdquo; &ndash; Darf ein Botschafter sowas?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h03\">Ukrainisch Roulette<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h04\">Amerika treibt Europa in einen Atomkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h05\">&ldquo;Nein zur massiven Aufr&uuml;stung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h06\">Russisches Roulette ums &Ouml;l<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h07\">Folgenlose Kriegsverbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h08\">Schwedische Premierministerin lehnt Referendum &uuml;ber m&ouml;gliche NATO-Mitgliedschaft ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h09\">Chinesischer Drohnenriese stoppt Verk&auml;ufe nach Russland und in die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h10\">USA schlie&szlig;en milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen nicht aus, wenn China einen St&uuml;tzpunkt auf den Salomonen errichtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h11\">Thailand: Amerikanisches Konsulat in Chiang Mai wird verdeckter Milit&auml;roperationen beschuldigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h12\">Tr&uuml;gerischer Stillstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h13\">NRW bietet ausl&auml;ndischen Pflegekr&auml;ften Willkommensgeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h14\">Durchsuchungen bei Morgan Stanley<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h15\">Masken-Million&auml;rin Tandler kassierte staatliche Corona-Hilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h16\">W&auml;hrend in den meisten L&auml;ndern die Entspannung dominiert, warnt in Deutschland der Gesundheitsminister vor Killerviren. Was l&auml;uft da falsch?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundestagsabgeordnete fordern fraktions&uuml;bergreifend Assanges Freilassung<\/strong><br>\nZum weltweiten Tag der Pressefreiheit wenden sich zahlreiche Bundestagsabgeordnete in einem offenen Brief an das britische Parlament. Sie fordern, die Auslieferung Julian Assanges an die USA zu stoppen.<br>\nEine Gruppe von 37 Bundestagsabgeordneten der FDP, SPD, Gr&uuml;nen und der Linken fordert, die Auslieferung des WikiLeaks-Gr&uuml;nders Julian Assange von Gro&szlig;britannien an die USA zu stoppen. In einem offenen Brief an 24 Mitglieder des britischen Parlaments, der dem SPIEGEL vorliegt, unterstreichen sie den &raquo;abschreckenden Effekt&laquo;, den eine Auslieferung h&auml;tte &ndash; &raquo;auf die Pressefreiheit, investigativen Journalismus und die Meinungsfreiheit&laquo; [&hellip;]<br>\nZudem weisen die Abgeordneten ihre britischen Kollegen auf eine Resolution des Europarats hin. Die Menschenrechtsorganisation, der 47 europ&auml;ische L&auml;nder angeh&ouml;ren, hatte sich 2020 ebenfalls gegen eine Auslieferung Assanges ausgesprochen und dessen sofortige Freilassung gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/julian-assange-bundestagsabgeordnete-fordern-fraktionsuebergreifend-freilassung-a-7cb03917-c3f4-41b7-85c7-f8f784ccfd8f\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Melnyk bezeichnet Scholz als &ldquo;beleidigte Leberwurst&rdquo; &ndash; Darf ein Botschafter sowas?<\/strong><br>\nBundeskanzler Olaf Scholz schlie&szlig;t eine Reise nach Kiew vorerst aus &ndash; die Ausladung des deutschen Bundespr&auml;sidenten stehe dem im Weg. Der ukrainische Botschafter Andrei Melnyk betitelt ihn nun als &ldquo;beleidigte Leberwurst&rdquo;. Es ist nicht das erste Mal, dass der Diplomat Akteure seines Gastlandes br&uuml;skiert.<br>\nBotschafter tragen eine gro&szlig;e Verantwortung. Ist es doch ihre Aufgabe, ihr Land dem Gastland gegen&uuml;ber zu vertreten und die zwischenstaatlichen Beziehungen beider L&auml;nder zu f&ouml;rdern &ndash; normalerweise. F&uuml;r den ukrainischen Botschafter in Deutschland, Andrei Melnyk, scheint das Gebot der diplomatischen Contenance nicht zu gelten. Statt Dankbarkeit f&uuml;r die Bereitstellung von milit&auml;rischem Ger&auml;t sowie finanziellen Hilfen zu empfinden, wettert der Botschafter lieber gegen hochrangige Vertreter des Landes, das der Ukraine diese Hilfe leistet: sein Gastland Deutschland.<br>\nMelnyks neueste diplomatische Entgleisung traf Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), der zuvor verk&uuml;ndet hatte, vorerst nicht in die Ukraine reisen zu wollen. &ldquo;Eine beleidigte Leberwurst zu spielen, klingt nicht sehr staatsm&auml;nnisch&rdquo;, spottete der ukrainische Botschafter &uuml;ber diese Entscheidung im Gespr&auml;ch mit der dpa. &ldquo;Es geht um den brutalsten Vernichtungskrieg seit dem Nazi&uuml;berfall auf die Ukraine, es ist kein Kindergarten&rdquo;, so Melnyk.<br>\nScholz hatte am Montagabend im ZDF gesagt, die Ausladung von Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier durch die Ukraine stehe seiner Reise im Weg. Steinmeier wollte Mitte April eigentlich zusammen mit den Staatschefs von Polen, Lettland, Estland und Litauen nach Kiew fahren, erhielt aber kurzfristig eine Absage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/137600-melnyk-bezeichnet-scholz-als-beleidigte-leberwurst\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ein offener Brief an den ukrainischen Botschafter<\/strong><br>\nAuf die &Auml;u&szlig;erungen des ukrainischen Botschafters in Berlin reagiert Ramon Schack mit einer Replik in Form eines offenen Briefes, in dem er Andrij Melnyk dazu auffordert, zur Diplomatie zur&uuml;ckzukehren:<br>\nSehr geehrter Herr Botschafter Melnyk,<br>\nam vergangenen Sonnabend haben Sie mit folgenden Worten der deutschen Presse f&uuml;r deren Berichterstattung &uuml;ber den Krieg in der Ukraine gedankt. &raquo;Liebe deutsche Journalistinnen und Journalisten, herzlichen Dank f&uuml;r Ihre unerm&uuml;dliche Arbeit! Nur mit Ihrer Hilfe &amp; Unterst&uuml;tzung kann die Ukraine diesen Krieg gewinnen.&laquo; Gestatten Sie bitte daher, dass ich Ihnen als B&uuml;rger der Bundesrepublik und als Angeh&ouml;riger dieses Berufsstandes darauf antworte, wohl wissend, dass ich nicht zu den Kolleginnen und Kollegen geh&ouml;re, denen Sie mit Ihren Worten zu schmeicheln gedachten.<br>\nDie Aufgabe von Journalisten ist es nicht, Kriege zu gewinnen, wie Sie es in Ihrer Lobhudelei anzudeuten pflegen. Guter Journalismus zeichnet sich durch genaues Hinschauen, durch Graut&ouml;ne und eben nicht durch Schwarz-Wei&szlig;-Bilder aus. Sicherlich, der Gesinnungsjournalismus ist zu einem Machtinstrument geworden. Sie, sehr geehrter Herr Botschafter, schreiben von Journalismus, meinen aber Propaganda, genauer ausgedr&uuml;ckt Kriegspropaganda. [&hellip;]<br>\nIhre betr&uuml;bliche Bewunderung f&uuml;r Stephan Bandera, dessen Anh&auml;nger in Ihrer Geburtsstadt Lwiw 1941 &ndash; und nicht nur dort und dann &ndash; die schlimmsten Massaker an der j&uuml;dischen, sp&auml;ter der polnischen Bev&ouml;lkerung anrichteten, ist sicher das d&uuml;sterste Beispiel. Selbst jene Medien, die sich ansonsten gegen &raquo;jeden Antisemitismus&laquo; positionieren, lassen Ihnen das durchgehen. In der Bev&ouml;lkerung der Bundesrepublik kommt dieses aber immer weniger an.<br>\nSehr geehrter Herr Botschafter, Sie dr&auml;ngen ja quasi darauf, dass Berlin Ihre historische Perspektive zu &uuml;bernehmen hat. Geben Sie sich diesbez&uuml;glich keiner Illusionen hin, es wird Ihnen nicht gelingen, einen Antisemiten und Hitler-Bewunderer der deutschen &Ouml;ffentlichkeit als ukrainischen Freiheitsk&auml;mpfer zu verkaufen. Dieses steht Ihnen auch nicht zu.<br>\nEs w&auml;re auch eine Beleidigung f&uuml;r Ihr Land und dessen Bewohner, die sich zur Stunde nicht an irgendwelchen Buffets aufhalten oder in Ledersesseln an den Kampfgeist appellieren, sondern Opfer eines Angriffskrieges sind, dabei vielleicht aber nicht auf einen endlosen Krieg setzen, sondern insgeheim auf eine diplomatische L&ouml;sung, was eigentlich ihre Aufgabe w&auml;re, werter Herr Botschafter. Ebenso wenig haben Sie der hiesigen &Ouml;ffentlichkeit mitzuteilen, wer in Deutschland als &raquo;Fremdk&ouml;rper&laquo; zu gelten hat.<br>\nAm heutigen Tag der Pressefreiheit darf ich Sie auch daran erinnern, dass die Ukraine auch vor Ausbruch dieses Krieges nur Platz 97 auf der Rangliste der Pressefreiheit belegte. Schon vor dem Krieg wurde die Ukraine von ihren Eliten und der jeweiligen politischen F&uuml;hrung unter Wert verkauft und schlecht vertreten.<br>\nIhre Amtszeit als Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik stellt diesbez&uuml;glich keine Ausnahme dar. Sie vertreten die Ukraine schlecht und unter Wert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1163447.andrij-melnyk-ein-offener-brief-an-den-ukrainischen-botschafter.html\">nd<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukrainisch Roulette<\/strong><br>\nDeutschland droht mit der Ausbildung ukrainischer Soldaten formal zur Kriegspartei zu werden. Britische Milit&auml;rs warnen, russische Angriffe auf NATO-Flugpl&auml;tze seien eventuell &bdquo;legitim&ldquo;.<br>\nDeutschland wird der Ukraine Panzerhaubitzen liefern, ukrainische Soldaten an ihnen ausbilden und damit nicht nur faktisch, sondern auch rechtlich wohl Kriegspartei im Ukraine-Krieg werden. Dies geht aus Berichten &uuml;ber die Lieferung von sieben Panzerhaubitzen 2000 durch die Bundeswehr und aus einem Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags hervor. Wie es in dem Gutachten hei&szlig;t, verlasse man &bdquo;den gesicherten Bereich der Nichtkriegsf&uuml;hrung&ldquo;, sobald man Waffen nicht nur liefere, sondern zugleich Soldaten in ihren Gebrauch einweise. Wird Deutschland v&ouml;lkerrechtlich Kriegspartei, dann sind russische Angriffe auf deutsche Ziele m&ouml;glich. Derlei Bef&uuml;rchtungen wurden in Gro&szlig;britannien bereits zuvor diskutiert; dort hie&szlig; es, unter Umst&auml;nden k&ouml;nnten Flugpl&auml;tze, von denen aus Milit&auml;rtransporter Waffenlieferungen an die Ukraine starteten, zu legitimen Zielen f&uuml;r russische Gegenangriffe werden. In den USA wird dar&uuml;ber hinaus schon &uuml;ber eine m&ouml;gliche Entsendung eigener Truppen in die Ukraine diskutiert. Polit-Experten bem&uuml;hen sich seit geraumer Zeit, die Angst vor einem Weltkrieg zu zerstreuen. [&hellip;]<br>\nWie eine Eskalation des Kriegs &uuml;ber das Territorium der Ukraine hinaus verlaufen k&ouml;nnte, l&auml;sst ein Wortwechsel zwischen London und Moskau aus der vergangenen Woche erahnen. James Heappey, Staatssekret&auml;r im britischen Verteidigungsministerium, hatte erkl&auml;rt, es sei &bdquo;vollkommen legitim&ldquo;, wenn die ukrainischen Streitkr&auml;fte, um die russische Logistik zu treffen, Ziele auf russischem Territorium angriffen; dazu d&uuml;rften sie auch britische Waffen nutzen.[7] Die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharowa, warnte daraufhin, nach dieser Logik sei es zul&auml;ssig, dass Russland milit&auml;rischen Nachschub f&uuml;r die Ukraine auch au&szlig;erhalb ukrainischen Territoriums angreife, etwa auf dem Gebiet von NATO-Staaten. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im britischen Unterhaus, Tobias Ellwood, warnte seinerseits, Heappeys &Auml;u&szlig;erungen h&auml;tten &bdquo;das Potenzial, zu Vergeltungsschl&auml;gen gegen Polen einzuladen&ldquo;; Quellen in den britischen Streitkr&auml;ften lie&szlig;en sich zudem mit der Einsch&auml;tzung zitieren, Flugpl&auml;tze, von denen aus Milit&auml;rtransporter mit Waffenlieferungen f&uuml;r die Ukraine starteten, k&ouml;nnten als legitime Ziele f&uuml;r russische Gegenangriffe angesehen werden. Mindestens ein solcher Flugplatz liegt in Deutschland &ndash; der US-Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8910\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kurzsichtige Emp&ouml;rung<\/strong><br>\nWarum der Ruf nach Waffenlieferungen an die Ukraine zu kurz greift.<br>\nPr&auml;sident Zelensky erkl&auml;rt seit Beginn des Krieges, dass es keine Alternative zum Sieg der Ukraine gibt. Deshalb ruft er nach Waffen, Waffen, Waffen. Sp&auml;testens seit seiner Rede in Warschau am 26. M&auml;rz, wo er sagte, dass &ldquo;Putin nicht an der Macht bleiben kann&rdquo;, verfolgt Joe Biden dieselbe Linie und gibt einen Regimewechsel als weiteres Ziel aus &ndash; in einem Russland, so wird es aus den Reihen der US-Regierung deutlich gemacht, das grundlegend &ldquo;geschw&auml;cht&rdquo; werden m&uuml;sse. Zu Putins Kriegsf&uuml;hrung geh&ouml;rt der V&ouml;lkermord, und mit einem V&ouml;lkerm&ouml;rder kann man nicht verhandeln. Also Waffen f&uuml;r die Ukraine. Und da im Angesicht eines Aggressors jede Waffe der Verteidigung dient, sollten sie dann auch, so argumentieren die Briten, ebenfalls eingesetzt werden, um Russland auf seinem Gebiet anzugreifen.<br>\nDies ist die Kurzfassung des Katalogs der &ldquo;Kriegsziele&rdquo; der Ukraine und des anglo-amerikanisch gef&uuml;hrten Westens, der von Tag zu Tag eindeutiger wird. Die in Europa gef&uuml;hrte Debatte &uuml;ber die Lieferung von Waffen in die Ukraine ist daher h&ouml;chst fadenscheinig und ihre Begr&uuml;ndungen halten einer genaueren &Uuml;berpr&uuml;fung oftmals nicht stand: Waffen zur &ldquo;Verteidigung&rdquo; und &ldquo;um nicht zu sterben&rdquo;, Waffen f&uuml;r den &ldquo;Volkswiderstand&rdquo;? Weder das eine noch das andere scheint der Fall zu sein. Die bestehende ukrainische Armee &ndash; wie wir in den ersten Tagen des Krieges gesehen haben &ndash; wurde von den USA und der NATO seit mindestens 2015 bewaffnet und ausgebildet und ist durchaus in der Lage, einen Verteidigungskrieg zu f&uuml;hren. Die Waffen, auf die jetzt Anspruch erhoben wird, dienen der F&uuml;hrung eines offensiven Stellvertreterkriegs mit den von Biden und seiner Regierung genannten Zielen: Regimewechsel und strategische Schw&auml;chung Russlands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/blog\/kurzsichtige-empoerung-18603%20\">medico<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Anmerkungen zu Annalena Baerbocks Befragung am 27. April 2022 im Bundestag<\/strong><br>\nF&uuml;hrende deutsche Politiker lassen im verbalen Umgang mit der Russischen F&ouml;deration und deren Pr&auml;sidenten Wladimir Putin jede diplomatische Zur&uuml;ckhaltung und jeden menschlichen Respekt vermissen. Besonders hervor tut sich dabei Annalena Baerbock, die Bundesministerin des Ausw&auml;rtigen, die wirklich keine Gelegenheit ausl&auml;sst, noch mehr Porzellan zu zerschlagen, noch mehr &Ouml;l ins Feuer zu gie&szlig;en und damit den f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland auch k&uuml;nftig besonders wichtigen Beziehungen zu Russland nahezu irreparablen Schaden zuzuf&uuml;gen. [&hellip;]<br>\nEine Regierung, die in einem bewaffneten Konflikt Schaden von der eigenen Bev&ouml;lkerung abwenden will, muss sich &ndash; wie zum Beispiel die Schweiz im Zweiten Weltkrieg &ndash; strikt neutral verhalten, darf also keine der Konfliktparteien unterst&uuml;tzen, weil sie damit Partei ergreift und automatisch zur Kriegspartei wird.<br>\nDie Regierung der Bundesrepublik Deutschland h&auml;tte sich also weder an nicht vom UN-Sicherheitsrat verh&auml;ngten Sanktionen gegen Russland beteiligen und auf gar keinen Fall irgendwelches Kriegsmaterial   &ndash; und seien es auch nur Schutzhelme f&uuml;r Soldaten &ndash; an die Ukraine liefern d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/deutschland\/anmerkungen-zu-annalena-baerbocks-befragung-am-27-april-2022-im-bundestag\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Amerika treibt Europa in einen Atomkrieg<\/strong><br>\nKanzler Olaf Scholz im W&uuml;rgegriff der Hasardeure von Washington: Ein Verhandlungsfrieden mit Moskau wird immer dringlicher.<br>\nOskar Lafontaine<br>\nIm Ukraine-Krieg geht es in Wirklichkeit um eine Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland. In seinem 1997 ver&ouml;ffentlichten Buch &laquo;Die einzige Weltmacht&raquo; lobt der ehemalige Sicherheitsberater des US-Pr&auml;sidenten Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, den beispiellosen Milit&auml;rapparat der USA als den einzigen, der einen weltweiten Aktionsradius habe. Nat&uuml;rlich seien Russland und China mit der amerikanischen Hegemonie nicht einverstanden. Daher m&uuml;ssten die USA alles tun, um keinen eurasischen Herausforderer aufkommen zu lassen, der den eurasischen Kontinent unter seine Herrschaft bringen k&ouml;nne.<br>\nDie Ukraine sei bei der Verfolgung dieses Ziels der geopolitische Dreh- und Angelpunkt. Ohne die Ukraine sei Russland kein eurasisches Reich mehr. Wenn Moskau allerdings die Herrschaft &uuml;ber die Ukraine mit ihren bedeutenden Bodensch&auml;tzen und dem Zugang zum Schwarzen Meer wiedergewinnen sollte, erlange Russland automatisch die Mittel, ein m&auml;chtiges, Europa und Asien umspannendes Reich zu werden.<br>\nErg&auml;nzt man diese &Uuml;berlegungen um die Kernaussage eines Vortrags, den der Chef von Stratfor, George Friedman, am 3. Februar 2015 in Chicago gehalten hat, nach der es das Hauptziel der US-Politik seit Jahrhunderten sei, sicherzustellen, dass es keine Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland gibt, dann wei&szlig; man, was das Ziel der Nato-Osterweiterung war.<br>\nMan versteht auch, warum die stellvertretende Aussenministerin der USA, Victoria Nuland, vor Jahren freim&uuml;tig zugab, dass die USA f&uuml;nf Milliarden Dollar ausgegeben h&auml;tten, um eine ihnen genehme Marionettenregierung in Kiew zu installieren. Es wird dann auch klar, warum Washington seit Jahren alles unternimmt, um die Lieferung von Kohle, &Ouml;l und Gas aus Russland nach Europa zu verhindern. [&hellip;]<br>\nZurzeit wird in Deutschland eine abenteuerliche Diskussion gef&uuml;hrt. Die Entspannungspolitik, der Versuch einer guten Zusammenarbeit mit Russland, sei die Ursache f&uuml;r die jetzige Entwicklung. Selten wurde die Wahrheit so auf den Kopf gestellt. Noch nie wurde so deutlich, in welchem Ausmass die US-Propaganda die Medien und die politische Debatte in Deutschland bestimmt. Die Wahrheit ist eine andere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/amerika-treibt-europa-in-einen-atomkrieg\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Nein zur massiven Aufr&uuml;stung&rdquo;<\/strong><br>\nDer Tag der Arbeit steht im Zeichen des Ukraine-Krieges: Die Gewerkschaften warnen vor einer dauerhaften Aufr&uuml;stung. Der DGB-Vorsitzende Hoffmann sagte, das Geld werde an anderer Stelle gebraucht.<br>\nAngesichts des Ukraine-Krieges hat der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, eindringlich davor gewarnt, den Milit&auml;rhaushalt dauerhaft aufzustocken und den Sozialstaat zu vernachl&auml;ssigen. &ldquo;Wir sagen Nein zu Militarisierung und massiver Aufr&uuml;stung&rdquo;, erkl&auml;rte Hoffmann in Berlin auf der zentralen Kundgebung der Gewerkschaften zum 1. Mai.<br>\nDas Geld werde viel mehr f&uuml;r Zukunftsinvestitionen und f&uuml;r die Leistungsf&auml;higkeit des Sozialstaats ben&ouml;tigt: &ldquo;Milit&auml;rische Friedenssicherung darf niemals zulasten des sozialen Friedens erkauft werden&rdquo;, sagte Hoffmann.<br>\nAn Russlands Pr&auml;sidenten Wladimir Putin appellierte Hoffmann, den Krieg in der Ukraine sofort zu beenden: &ldquo;Dieser Krieg ist ein Angriff auf die europ&auml;ische Friedensordnung und auf unsere Demokratie&rdquo;, sagte er. Mit Blick auf die Gefl&uuml;chteten in Deutschland betonte der DGB-Chef, nun komme es darauf an, diese zu integrieren: &ldquo;Ihre Qualifikationen m&uuml;ssen unb&uuml;rokratisch anerkannt werden.&rdquo; Nur so k&ouml;nnten sie schnell anst&auml;ndig bezahlte Arbeit finden.<br>\nAngesichts steigender Energiepreise forderte der DGB-Chef, dass Deutschland von Energieimporten unabh&auml;ngig werden m&uuml;sse. Zugleich m&uuml;sse aber sichergestellt werden, dass die Energie f&uuml;r alle bezahlbar bleibt. Die Ampel-Koalition habe ein ambitioniertes energiepolitisches Programm aufgestellt. &ldquo;Die Gewerkschaften werden sie dabei unterst&uuml;tzen &ndash; aber auch ganz genau hinschauen. Wir brauchen bezahlbare Energie f&uuml;r alle&rdquo;, sagte der DGB-Chef auf der traditionellen Kundgebung zum Tag der Arbeit.<br>\nDas Entlastungspaket der Ampel-Koalition sei richtig, aber nicht ausreichend. Rentner m&uuml;ssten einbezogen und arme Menschen st&auml;rker entlastet werden, forderte Hoffmann.<br>\nDer Gewerkschafter kritisierte au&szlig;erdem Forderungen von Arbeitgebern nach Lohnzur&uuml;ckhaltung bei den Tarifverhandlungen f&uuml;r zehn Millionen Besch&auml;ftigte in diesem Jahr. &ldquo;In diesen Wochen werden 70 Milliarden Euro Dividenden an die Aktion&auml;re ausgesch&uuml;ttet&rdquo;, erl&auml;uterte Hoffmann. &ldquo;Viele Unternehmen sind Krisenprofiteure und fahren satte Extragewinne ein, man schaue nur auf die Mineral&ouml;lkonzerne. Das geht gar nicht.&rdquo; N&ouml;tig seien anst&auml;ndige Tarifl&ouml;hne und mehr Tarifbindung sowie eine Lohnuntergrenze, die vor Armut sch&uuml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gewerkschaften-tag-der-arbeit-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>1. Mai-Demos in N&uuml;rnberg: F&uuml;r Frieden und gegen Wild-West-Kapitalismus<\/strong><br>\n&ldquo;In Bayern sind nur noch 25 Prozent der Betriebe tarifgebunden&rdquo;, kritisierte der mittelfr&auml;nkische DGB-Chef Stephan Doll bei der Veranstaltung auf dem Kornmarkt.<br>\nNach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause rief der Deutsche Gewerkschaftsbund erstmals wieder zur Gro&szlig;kundgebung in N&uuml;rnberg. Bei der friedlichen Veranstaltung ging es neben der Arbeitswelt auch um die Weltpolitik und die Folgen der Pandemie.<br>\nDie Themenliste ist lang, sehr lang: Krieg in Europa, Corona-Pandemie, Niedriglohn und Mindestlohn, Rentenpolitik, Tarifflucht, Tariftreue- und Vergabegesetz, Demokratie und Solidarit&auml;t. Vieles liegt im Argen, umso rhetorisch engagierter und betont k&auml;mpferisch gibt sich denn auch der neue Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Bayern Bernhard Stiedl.<br>\nAls Hauptredner der 1.-Mai-Kundgebung des DGB zum Tag der Arbeit auf dem Kornmarkt, bei dem auch zahlreiche Verb&auml;nde, Organisationen, Gewerkschaften und Parteien vertreten sind, zeichnet er ein d&uuml;steres Bild von der Realit&auml;t nicht weniger Menschen im Freistaat und in Deutschland.<br>\n&ldquo;Allein in Bayern sind rund 1 Millionen Besch&auml;ftigte im Niedriglohnsektor gefangen&rdquo;, ruft er in die friedliche Menge vor der B&uuml;hne. Niedrigl&ouml;hne, Leiharbeit und Werkvertr&auml;ge seien keine Merkmale einer modernen Wirtschaft. &ldquo;Sie sind ein sozialpolitischer Skandal&rdquo;, so Stiedl weiter. Bundesweit arbeite jeder 4. Besch&auml;ftigte noch f&uuml;r L&ouml;hne unterhalb der Armutsschwelle.<br>\nAuch sei es ein Skandal der modernen Arbeitswelt, dass sich viele Unternehmen durch die Tarifflucht bereicherten und ihre Besch&auml;ftigten dadurch ausbeuten w&uuml;rden. Ein Problem, auf das auch der mittelfr&auml;nkische DGB-Chef Stephan Doll in seiner nicht weniger k&auml;mpferischen Rede aufmerksam macht. &ldquo;In Bayern sind nur noch 25 Prozent der Betriebe tarifgebunden. Das bedeutet, in dreiviertel aller Betriebe herrscht quasi der Wilde Westen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/region\/nuernberg\/1-mai-demos-in-nurnberg-fur-frieden-und-gegen-wild-west-kapitalismus-1.12085446%20\">nordbayern<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Polizei sucht nach Ei-Werfer von 1. Mai-Demo am Brandenburger Tor<\/strong><br>\nHitzige Atmosph&auml;re bei der Maikundgebung des DGB in Berlin: Franziska Giffey wird ausgepfiffen und angegriffen, ein &bdquo;klassenk&auml;mpferischer Block&ldquo; macht L&auml;rm.<br>\n(&hellip;) Der Auftritt von Berlins Regierender B&uuml;rgermeisterin Franziska Giffey bei der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) vor dem Brandenburger Tor wurde mit vielen Buh-Rufen und lauten Pfiffen begleitet. Diese kamen aus dem kleinen, aber lautstarken &bdquo;klassenk&auml;mpferischen Block&ldquo;, ein Zusammenschluss linker und sozialistischer Initiativen. Diese forderten zuvor vom DGB Berlin-Brandenburg, Giffey auszuladen. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend sie auch den Polizist:innen f&uuml;r ihren Einsatz am Wochenende dankte, flog ein Ei in Richtung der Regierenden B&uuml;rgermeisterin, das von einem Sicherheitsbeamten mit einem Regenschirm abgewehrt wurde und sie nicht traf. Die Rede von Giffey wurde abgebrochen.<br>\nZuvor appellierte der DGB-Bundesvorsitzende Reiner Hoffmann an den Respekt derjenigen, Giffey ausreden zu lassen. Hoffmann forderte in seiner Rede: &bdquo;Waffenstillstand jetzt. Putin muss den Krieg beenden.&ldquo; Der Ukraine-Krieg sei ein &bdquo;Angriff auf die europ&auml;ische Friedensordnung&ldquo;. Er wandte sich zugleich gegen eine &bdquo;massive Aufr&uuml;stung&ldquo;. Das Geld werde f&uuml;r Zukunftsinvestitionen gebraucht. Auch Hoffmann musste seine Rede mehrfach aufgrund lauter Protestrufe unterbrechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/nach-angriff-auf-franziska-giffey-polizei-sucht-nach-ei-werfer-von-1-mai-demo-am-brandenburger-tor\/28294160.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Russisches Roulette ums &Ouml;l<\/strong><br>\nDie EU bereitet neue Sanktionen gegen Russland vor. Bei einem Krisentreffen in Br&uuml;ssel diskutierten die 27 EU-Energieminister &uuml;ber ein m&ouml;gliches Embargo auf russisches &Ouml;l. Das Importverbot k&ouml;nnte noch in dieser Woche auf den Weg gebracht werden und bis zum Jahresende greifen. Allerdings sind noch wichtige Fragen offen.<br>\nEine Einigung gebe es noch nicht, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck. F&uuml;r Deutschland sei ein &Ouml;lembargo zwar &bdquo;tragbar&ldquo;, so der Gr&uuml;nen-Politiker, man habe &bdquo;gro&szlig;e Schritte nach vorne&ldquo; gemacht. Andere EU-L&auml;nder seien aber noch nicht so weit. Au&szlig;erdem m&uuml;sse man die Folgen eines Lieferstopps mitbedenken und abfedern.<br>\nNach Angaben der Bundesregierung ist der Anteil russischen &Ouml;ls am deutschen &Ouml;lverbrauch seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine von 35 auf 12 Prozent gesunken. Dennoch k&ouml;nne es zu Problemen kommen, so Habeck. In einigen Regionen sei mit einem &ldquo;zeitlichen Ausfall&ldquo; der Lieferungen zu rechnen, au&szlig;erdem seien &bdquo;Preisspr&uuml;nge&ldquo; zu erwarten.<br>\nDiese Preisspr&uuml;nge machen auch anderen EU-L&auml;ndern Sorgen. So haben Griechenland und Italien schon jetzt gro&szlig;e Probleme mit den explodierenden Energiekosten. Ungarn und die Slowakei sind zudem von russischem &Ouml;l abh&auml;ngig und k&ouml;nnen nicht von heute auf morgen auf Importe verzichten. Ungarn hat deshalb sogar ein Veto angek&uuml;ndigt.<br>\nDer ungarische Kanzleramtsminister Gergely Gulyas sagte am Sonntagabend im regierungsnahen Fernsehsender Hir TV: &ldquo;Um es klar und deutlich zu sagen: Wir werden Sanktionen (bei &Ouml;l und Gas) niemals unterst&uuml;tzen.&rdquo; F&uuml;r eine Umstellung br&auml;uchte es f&uuml;nf Jahre und &ldquo;Unmengen von Geld&ldquo;, so Gulyas. Dies wolle Br&uuml;ssel aber nicht herausgeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/oel-embargo-draghi-apple-pay\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Harte Botschaft&rdquo;<\/strong><br>\nHabeck mit d&uuml;sterer Prognose: Kommt die gro&szlig;e Teuerungs-Welle erst in 2023?<br>\nLaut Wirtschaftsminister Robert Habeck m&uuml;ssen sich Verbraucher in Deutschland auf dauerhaft hohe Energiepreise einstellen. Viele Produkte werden deshalb noch teurer &ndash; aber nicht sofort.<br>\n&ldquo;Wir werden weiter mit h&ouml;heren Preisen rechnen m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) nach einem Treffen mit Verb&auml;nden der mittelst&auml;ndischen Wirtschaft. Der Staat k&ouml;nne nicht alle Energiepreissteigerungen auffangen, weder f&uuml;r Firmen noch f&uuml;r Verbraucher. &ldquo;Das ist die bittere und die harte Wahrheit.&rdquo;<br>\nDie Bundesregierung habe verschiedene Hilfsprogramme aufgelegt, die Liquidit&auml;t sichern und Unternehmen im Markt halten sollen. &ldquo;Sie k&ouml;nnen aber, und diese harte Botschaft kann ich niemandem ersparen, sie k&ouml;nnen nicht verhindern, dass die Preise weitergegeben werden.&rdquo; Dies m&uuml;sse die Volkswirtschaft tragen. &ldquo;Anders kommen wir durch diese Zeit nicht durch&rdquo;, sagte Habeck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/wirtschaft\/habeck-mit-dusterer-prognose-kommt-die-grosse-teuerungs-welle-erst-in-2023-1.12089045\">nordbayern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Diese Schafsgeduld der Deutschen ist wieder einmal nicht zu verstehen, vor allem da es sich bei der &ldquo;bitteren Wahrheit&rdquo; um Krokodilstr&auml;nen des Gr&uuml;nen Habeck handelt. Die Gr&uuml;nen wollten seit jeher aus Gr&uuml;nden des &ldquo;Klimaschutzes&rdquo; eine massive Verteuerung der Energiepreise. Sch&ouml;n, dass man nun Putin daf&uuml;r verantwortlich machen kann. Was aber nichts an der typischen gr&uuml;nen Verachtung der einfachen lohnarbeitenden Bev&ouml;lkerung &auml;ndert, die dann halt ihren &ldquo;klimasch&auml;digenden&rdquo; Konsum reduzieren muss (wem das Benzin zu teuer ist, der soll halt Lastenfahrrad fahren. Wer aus den gentrifizierten Innenstadtvierteln verdr&auml;ngt wurde und ein Auto braucht hat halt dann Pech gehabt), v&ouml;llig unbenommen der Tatsache, dass je wohlhabender jemand ist, desto h&ouml;her auch der pers&ouml;nliche CO2-Austo&szlig; ausf&auml;llt. Letztendlich geht diese Propaganda aber noch weiter. Hier sollen die B&uuml;rger offenbar schon einmal auf massive K&uuml;rzungen und Belastungen zur Finanzierung der Aufr&uuml;stung eingestellt werden.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Westliche Sanktionen, die Moskauer Antwort und der Umbau der russischen Wirtschaft<\/strong><br>\nEnergieversorgung wird f&uuml;r uns dadurch teurer, die EU und Deutschland verlieren mit diesem Schritt an Wettbewerbsf&auml;higkeit. Die Umstellung ist zudem zeitaufw&auml;ndig. Die von Habeck aktuell gemeldete Senkung der Abh&auml;ngigkeit von russischem &Ouml;l und Gas geht eher auf Verschleierungstaktiken zur&uuml;ck, mit denen versteckt wird, wo die Energietr&auml;ger tats&auml;chlich herstammen, als mit einer echten Abkehr von russischem &Ouml;l und Gas. Man bel&uuml;gt sich selbst. Es gibt keine Alternativen zu russischer Energie.<br>\nIn Katar nahm man den Bittsteller-Besuch von Habeck &uuml;brigens verwundert zur Kenntnis. Schlie&szlig;lich liegt eine betriebsfertige Pipeline in der Ostsee, die lediglich aus ideologischen Gr&uuml;nden nicht ans Netz geht. Diese deutsche Idiotie wird sich absehbar im Gaspreis der Importe aus Katar niederschlagen. Wer als Bittsteller kommt, zahlt mehr.<br>\nF&uuml;r die Zukunft stellt Nabiullina den Umbau der russischen Wirtschaft in Aussicht. Die Importabh&auml;ngigkeit vom Westen soll weiter verringert, Alternativen zu westlichen Importen sollen gefunden werden. Staatliche F&ouml;rderprogramme l&ouml;sen eine Art Gr&uuml;nderzeitboom in Russland aus. Es scheint, als k&ouml;nne die russische Wirtschaft auch in dieser Sanktionsrunde mehr Nutzen als Schaden aus den Sanktionen ziehen. Der Westen aber wird seine Position auf dem russischen Markt dauerhaft verlieren. Vor diesem Hintergrund wirken die westlichen Sanktionen insgesamt wenig durchdacht und selbstzerst&ouml;rerisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/137551-westliche-sanktionen-russische-antwort-und-der-umbau-der-russischen-wirtschaft\/\">Gert Ewen Ungar auf RT DE<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&raquo;Es l&auml;uft nicht mehr glatt durch&laquo;<\/strong><br>\nLaut einer Untersuchung der F&ouml;rderbank KfW sehen sich viele Mittelst&auml;ndler in Deutschland bereits zu Preisanpassungen gezwungen. Jedes vierte mittelst&auml;ndische Unternehmen (24 Prozent) hat seine Produkte oder Dienstleistungen verteuert, wie im M&auml;rz erhobene Daten der KfW ergaben. Insgesamt gaben demnach 42 Prozent der Unternehmen an, von Lieferengp&auml;ssen betroffen zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/energiepreiskrise-robert-habeck-warnt-vor-hoeheren-preisen-fuer-firmen-und-kunden-a-25b04744-67fa-4a01-aa12-e79af15a742d%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Folgenlose Kriegsverbrechen<\/strong><br>\nBerlin schaltet den Internationalen Gerichtshof in Den Haag ein, um Entsch&auml;digungen f&uuml;r die Angeh&ouml;rigen der Opfer von NS-Kriegsverbrechen zu verhindern.<br>\nUm Entsch&auml;digungen f&uuml;r NS-Kriegsverbrechen zu verhindern, klagt die Bundesrepublik vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag gegen Italien. Hintergrund ist der jahrzehntealte Streit um Entsch&auml;digung f&uuml;r die Angeh&ouml;rigen von NS-Massakern unter anderem in Italien. Deutschland verweigert den Opfern bzw. ihren Nachkommen hartn&auml;ckig jegliche Zahlung. Dabei beruft sich die Bundesregierung, auch die gegenw&auml;rtige rot-gelb-gr&uuml;ne Koalition, seit je auf die sogenannte Staatenimmunit&auml;t, der zufolge B&uuml;rger fremder Staaten nicht bei der Justiz ihres Landes Klage gegen &bdquo;hoheitliche Aktivit&auml;ten&ldquo; Deutschlands einreichen d&uuml;rfen. Dies bezieht sich laut Auffassung Berlins auch auf Massenverbrechen der Wehrmacht und der SS. Die italienische Justiz erkennt das nicht an und droht mit einer Zwangsversteigerung deutscher Immobilien in Italien, um die Zahlung von Entsch&auml;digungen durchzusetzen. Dagegen geht Berlin nun beim IGH vor. Dass NS-Massenverbrechen folgenlos bleiben, &uuml;bertrifft noch die verbreitete Straflosigkeit f&uuml;r Kriegsverbrechen westlicher Staaten.<br>\nEntsch&auml;digung verweigert<br>\nErstmals eskaliert war der Streit zwischen Italien und Deutschland um die Zahlung von Entsch&auml;digungen an die Angeh&ouml;rigen von NS-Opfern im Jahr 2008. Am 20. Oktober jenes Jahres hatte der Kassationsgerichtshof in Rom, die h&ouml;chste Instanz der italienischen Justiz, entschieden, Berlin m&uuml;sse f&uuml;r ein Massaker vom 29. Juni 1944 Entsch&auml;digung zahlen. Damals hatte eine SS-Einheit den Ort Civitella unweit Arezzo &uuml;berfallen und mehr als 200 Einwohner ermordet. Weder &Uuml;berlebende noch Angeh&ouml;rige der Todesopfer sind jemals entsch&auml;digt worden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8909\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schwedische Premierministerin lehnt Referendum &uuml;ber m&ouml;gliche NATO-Mitgliedschaft ab<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie schwedische Regierung plant kein Referendum, falls das schwedische Parlament beschlie&szlig;t, einen Antrag auf NATO-Mitgliedschaft zu stellen, sagte Premierministerin Magdalena Andersson am Freitag.<br>\nDer Einmarsch Russlands in der Ukraine hat sowohl Schweden als auch Finnland dazu gezwungen, ihre lang gehegte &Uuml;berzeugung zu &uuml;berdenken, dass milit&auml;rische Neutralit&auml;t das beste Mittel ist, um die nationale Sicherheit zu gew&auml;hrleisten, und beide L&auml;nder werden voraussichtlich in den kommenden Wochen eine Entscheidung treffen.<br>\nAndersson sagte, ein Referendum sei eine &ldquo;schlechte Idee&rdquo;.<br>\n&ldquo;Ich glaube nicht, dass es sich um ein Thema handelt, das sich f&uuml;r ein Referendum eignet&rdquo;, sagte sie gegen&uuml;ber Reportern.<br>\n&ldquo;Es gibt viele Informationen &uuml;ber die nationale Sicherheit, die vertraulich sind, so dass es in einem solchen Referendum wichtige Fragen gibt, die nicht diskutiert werden k&ouml;nnen, und wichtige Fakten, die nicht auf den Tisch gelegt werden k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nDas schwedische Parlament pr&uuml;ft derzeit die Sicherheitspolitik, ein Bericht wird f&uuml;r Mitte Mai erwartet. Unabh&auml;ngig davon pr&uuml;ft Anderssons eigene Partei, die Sozialdemokraten, ob sie ihre Einw&auml;nde gegen die NATO-Mitgliedschaft aufgeben soll.<br>\nDie regierenden Sozialdemokraten, deren Mehrheit im Parlament die Mitgliedschaft bef&uuml;rwortet, gelten als das gr&ouml;&szlig;te Hindernis f&uuml;r einen Beitritt Schwedens zu dem 30 Nationen umfassenden B&uuml;ndnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/swedish-pm-rejects-referendum-possible-nato-membership-2022-04-28\/\">Reuters<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Chinesischer Drohnenriese stoppt Verk&auml;ufe nach Russland und in die Ukraine<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie Aussetzung der Lieferungen von Drohnen mit doppeltem Verwendungszweck ist Pekings j&uuml;ngster Versuch, ein Gleichgewicht zwischen der strategischen Allianz mit Russland und der Einhaltung der westlichen Sanktionen herzustellen<br>\nAls j&uuml;ngster Schritt in Chinas heiklem Balanceakt im Zusammenhang mit Russlands Einmarsch in der Ukraine hat der chinesische Drohnenhersteller DJI seine Aktivit&auml;ten in beiden kriegf&uuml;hrenden Nationen eingestellt. Das in Shenzhen ans&auml;ssige Unternehmen ist der gr&ouml;&szlig;te Drohnenhersteller der Welt&hellip;<br>\nIn einer Erkl&auml;rung vom 26. April gab DJI bekannt, dass es alle seine Gesch&auml;ftsaktivit&auml;ten in Russland und der Ukraine aussetzen wird, bis eine interne Bewertung der Compliance-Anforderungen in verschiedenen Regionen erfolgt ist.<br>\nIn einer weiteren Erkl&auml;rung teilte DJI mit, dass das Unternehmen keine Produkte an Kunden verkauft, die eindeutig vorhaben, sie f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke zu nutzen oder dabei zu helfen, sie f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke zu modifizieren, und dass es niemals akzeptieren wird, dass seine Produkte verwendet werden, um Schaden anzurichten.<br>\nIn einer separaten Erkl&auml;rung sagte die Sprecherin von DJI Europe, Barbara Stelzner, dass die Position des Unternehmens &ldquo;nicht darin besteht, eine Aussage &uuml;ber ein Land zu machen, sondern eine Aussage &uuml;ber unsere Prinzipien&rdquo;. Sie sagte auch, dass DJI den Einsatz seiner Drohnen zur Verursachung von Schaden verabscheue und dass es den Verkauf in Russland und der Ukraine aussetze, um sicherzustellen, dass niemand seine Drohnen im Kampf einsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/05\/china-drone-giant-grounds-russia-ukraine-sales\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>USA schlie&szlig;en milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen nicht aus, wenn China einen St&uuml;tzpunkt auf den Salomonen errichtet<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nBotschafter Daniel Kritenbrink warnt vor &ldquo;m&ouml;glichen Auswirkungen auf die regionale Sicherheit&rdquo;.<br>\nEiner der rangh&ouml;chsten US-Beamten im pazifischen Raum hat sich geweigert, milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen gegen die Salomonen auszuschlie&szlig;en, falls China dort einen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt errichten sollte. Er erkl&auml;rte, das Sicherheitsabkommen zwischen den beiden L&auml;ndern habe &ldquo;potenzielle Auswirkungen auf die regionale Sicherheit&rdquo; f&uuml;r die USA und andere Verb&uuml;ndete.<br>\nBotschafter Daniel Kritenbrink, stellvertretender Staatssekret&auml;r f&uuml;r ostasiatische und pazifische Angelegenheiten, geh&ouml;rte letzte Woche zu einer hochrangigen US-Delegation in dem pazifischen Land.<br>\nEr sagte, das US-Team, dem auch der Koordinator des Nationalen Sicherheitsrates f&uuml;r indo-pazifische Angelegenheiten, Kurt Campbell, angeh&ouml;rte, habe ein 90-min&uuml;tiges &ldquo;konstruktives und offenes&rdquo; Treffen mit Premierminister Manasseh Sogavare gehabt, bei dem das US-Team seine Bedenken &uuml;ber das k&uuml;rzlich unterzeichnete Sicherheitsabkommen mit China dargelegt habe. [&hellip;]<br>\nAm Dienstag bekr&auml;ftigte Kritenbrink die Bereitschaft der USA, in der Region t&auml;tig zu werden, falls China einen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt errichten sollte.<br>\n&ldquo;Nat&uuml;rlich respektieren wir die Souver&auml;nit&auml;t der Salomonen, aber wir wollten sie auch wissen lassen, dass wir erhebliche Bedenken h&auml;tten, wenn Schritte unternommen w&uuml;rden, um de facto eine st&auml;ndige Milit&auml;rpr&auml;senz, F&auml;higkeiten zur Machtprojektion oder eine Milit&auml;reinrichtung zu errichten, und wir w&uuml;rden ganz nat&uuml;rlich auf diese Bedenken reagieren&rdquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2022\/apr\/26\/us-wont-rule-out-military-action-if-china-establishes-base-in-solomon-islands\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Thailand: Amerikanisches Konsulat in Chiang Mai wird verdeckter Milit&auml;roperationen beschuldigt<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nUS-Beamte in Thailand weisen Behauptungen zur&uuml;ck, wonach ein neues amerikanisches Konsulat in Chiang Mai Waffen an Rebellengruppen in Nachbarl&auml;ndern liefert und f&uuml;r verdeckte Milit&auml;roperationen genutzt wird. Eine lokale thail&auml;ndische Gruppe forderte US-Pr&auml;sident Joe Biden in einem offenen Brief auf, den Zweck des Konsulats, das bis Ende 2023 fertig gestellt werden soll, zu &uuml;berdenken. [&hellip;]<br>\nIm Februar f&uuml;hrten die USA und Thailand ihre j&auml;hrliche Milit&auml;r&uuml;bung Cobra Gold durch. Nach Angaben des thail&auml;ndischen Milit&auml;rs war diese &Uuml;bung notwendig, um beide L&auml;nder auf k&uuml;nftige Notf&auml;lle vorzubereiten.<br>\nIm vergangenen Monat wies der US-Au&szlig;enbeauftragte in Thailand, Michael Health, Behauptungen zur&uuml;ck, wonach das neue Konsulatsgeb&auml;ude als US-Zentrum zur &Uuml;berwachung milit&auml;rischer Operationen in S&uuml;dchina oder als Raketenbasis genutzt werden soll. Die erstaunlichen Baukosten des Konsulats in H&ouml;he von 280 Mio. USD haben die Ger&uuml;chte vor Ort ausgel&ouml;st, aber der hohe Preis entspricht dem von der US-Regierung bereitgestellten Budget, so Heath.<br>\nDer ehemalige Medienmagnat Sondi Limthongkul&hellip; behauptet, er erwarte, dass das Konsulat zu einem US-Spionagezentrum in S&uuml;dostasien werde. Er sagte, Chiang Mai sei ein idealer Standort, um die chinesische Milit&auml;rkommunikation in der Provinz Sichuan auszuspionieren, insbesondere in der Hauptstadt Chengdu, in der sich mehrere Milit&auml;reinrichtungen und der Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Qionglai befinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thethaiger.com\/news\/national\/american-consulate-in-chiang-mai-accused-of-covert-military-operations%20\">The Thaiger<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Diplomat dementiert erneut Ger&uuml;cht &uuml;ber Raketenbasis im Konsulat<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAm Mittwoch sah sich der Generalkonsul der Vereinigten Staaten in der n&ouml;rdlichen Stadt Chiang Mai erneut gezwungen, Ger&uuml;chte zu dementieren, wonach das neue US-Konsulat eine gegen China gerichtete Raketenbasis beherbergen soll.<br>\nSeit dem ersten Spatenstich im September 2020 ist der 284 Millionen Dollar teure Konsulatskomplex in Chiang Mai immer wieder Gegenstand von Medienspekulationen und Ger&uuml;chten in den sozialen Medien, die darauf hindeuten, dass er ein unterirdisches Raketendepot beherbergen oder anderweitig als Basis f&uuml;r verdeckte, gegen Myanmar und China gerichtete Aktionen dienen wird. [&hellip;]<br>\nDer Bau des neuen Komplexes&hellip; ist Teil einer umfassenderen St&auml;rkung der diplomatischen Infrastruktur Washingtons auf dem s&uuml;dostasiatischen Festland inmitten des sich versch&auml;rfenden strategischen Wettbewerbs mit China, dessen Einfluss und Investitionspr&auml;senz in der Region in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich zugenommen hat. Dazu geh&ouml;ren auch ein 625 Millionen Dollar teurer Botschaftsanbau in Bangkok, der 2025 fertiggestellt werden soll, und eine neue 1,2 Milliarden Dollar teure Botschaft in Hanoi.<br>\nIn Anbetracht dieser weitreichenden strategischen Situation ist es schwer zu glauben, dass es beim Bau eines solch imposanten diplomatischen Komplexes nur 500 Kilometer von der chinesischen Grenze entfernt ausschlie&szlig;lich um die Bereitstellung konsularischer Dienstleistungen geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thediplomat.com\/2022\/03\/us-diplomat-again-denies-consulate-missile-base-rumor\/\">The Diplomat<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tr&uuml;gerischer Stillstand<\/strong><br>\nWirtschaftlich wendet sich Syrien angesichts des offensichtlichen Unwillens der USA und der EU, das Land mit einem wirtschaftlichen Wiederaufbauprogramm zu unterst&uuml;tzen und zu stabilisieren, immer mehr dem Osten zu. Mit der Volksrepublik China unterzeichnete das syrische Au&szlig;enministerium im Januar eine Absichtserkl&auml;rung f&uuml;r die bilaterale Kooperation im Rahmen der &raquo;Belt and Road Initiative&laquo; (&raquo;Neue Seidenstra&szlig;e&laquo;).<br>\nMilit&auml;risch setzen mehrere Staaten ihre Angriffe in Syrien fort. Die russische Armee greift vor allem Ausbildungszentren von dschihadistischen Gruppen im S&uuml;den Idlibs an. Israel attackierte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bei Damaskus erneut einen Milit&auml;rposten der Armee, dabei wurden vier syrische Soldaten get&ouml;tet und drei weitere verletzt. Die Raketen waren syrischen Milit&auml;rangaben zufolge von den israelisch besetzten Golanh&ouml;hen abgefeuert worden. Das russische Au&szlig;enministerium verurteilte den Angriff. Dieser verletze das internationale Recht und sei &raquo;nicht akzeptabel&laquo; und &raquo;unverantwortlich&laquo;, sagte Au&szlig;enamtssprecherin Marija Sacharowa am Donnerstag in Moskau.<br>\nAuch die verbliebenen bewaffneten Gruppen in Syrien k&auml;mpfen weiter um Einfluss. Die punktuellen milit&auml;rischen Eskalationen finden vor allem im Nordosten sowie im Nordwesten Syriens statt &ndash; Regionen, die von der T&uuml;rkei besetzt sind oder in denen sich US-Streitkr&auml;fte aufhalten. Sie werden von lokalen politischen Akteuren kontrolliert. Ankara nutzt den Krieg in der Ukraine aus, um die mehrheitlich kurdischen Gebiete im Nordosten Syriens und im Nordirak anzugreifen. Dabei wurde am vergangenen Mittwoch das Elektrizit&auml;tswerk Hasaka-Tell Tamer besch&auml;digt und au&szlig;er Kraft gesetzt. Der Generaldirektor der Elektrizit&auml;tsgesellschaft, Ingenieur Anwar Okleh, sagte der syrischen Nachrichtenagentur SANA, die Leitung werde so schnell wie m&ouml;glich repariert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425646.syrien-krieg-tr%C3%BCgerischer-stillstand.html\">Karin Leukefeld auf junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>NRW bietet ausl&auml;ndischen Pflegekr&auml;ften Willkommensgeld<\/strong><br>\nZur Bek&auml;mpfung des Fachkr&auml;ftemangels in der Pflege setzt NRW-Sozialminister Laumann (CDU) auf eine Einmalzahlung von 3.000 Euro. Sie soll den beruflichen Neustart erleichtern.<br>\nDas neue Willkommensgeld wird Menschen aus Nicht-EU-L&auml;ndern angeboten, die in ihrem Heimatland bereits als Pflegefachkraft gearbeitet haben und sich f&uuml;r einen Wechsel nach Deutschland entschieden haben, teilte NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag mit. Damit soll ihnen beim Neustart finanziell unter die Arme gegriffen werden.<br>\nDenn, so argumentiert das Ministerium, bis zur vollst&auml;ndigen Anerkennung ihrer fachlichen Qualifikation m&uuml;ssten sie hier h&auml;ufig eine Anpassungsqualifizierung durchlaufen. Darum w&uuml;rden sie in ihrer ersten Zeit in Deutschland nur als Pflegehilfskr&auml;fte mit entsprechend geringerer Bezahlung arbeiten k&ouml;nnen.<br>\nLaumann: Angebot auch f&uuml;r Pflegefachkr&auml;fte aus der Ukraine<br>\nZudem sollen die Kosten des Visums und der Einreiseerlaubnis, der Unterkunft bei der Einreise, der Erstausstattung der Wohnung und des Lebensunterhalts im Anerkennungsverfahren abgefedert werden. Karl-Josef Laumann sagte, die Corona-Pandemie habe den Fachkr&auml;ftemangel in der Pflege noch einmal versch&auml;rft. &ldquo;Deshalb setzen wir neben Verbesserungen in der Aus- und Weiterbildung auch auf die Einwanderung von ausl&auml;ndischen Fachkr&auml;ften&rdquo;, so Laumann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/landespolitik\/pflegefachkraefte-ausland-willkommensgeld-100.html%20\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ist schon eine tolle Logik, durch die einrichtungsbezogenen Impfpflicht verlieren tausende Pflegekr&auml;fte ihren Job und auf der anderen Seite beklagt man dann einen &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; und bietet ausl&auml;ndischen Pflegekr&auml;ften 3.000 Euro Willkommensgeld. Ganz nebenbei betreibt man die zynische Politik weiter, aus anderen L&auml;ndern ausgebildete Fachkr&auml;fte abzuwerben, ohne sich darum zu scheren, dass diese dann dort im Gesundheitssystem fehlen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Neue Studie: Mindestens 300.000 zus&auml;tzliche Pflegekr&auml;fte durch Wiedereinstieg in Beruf oder aufgestockte Arbeitszeit m&ouml;glich<\/strong><br>\nMindestens 300.000 Vollzeit-Pflegekr&auml;fte st&uuml;nden in Deutschland durch R&uuml;ckkehr in den Beruf oder Aufstockung der Arbeitszeit zus&auml;tzlich zur Verf&uuml;gung &ndash; sofern sich die Arbeitsbedingungen in der Pflege deutlich verbessern. Das ergibt die neue Studie &bdquo;Ich pflege wieder, wenn&hellip;&ldquo;. Die Untersuchung macht auf Basis einer gro&szlig;en bundesweiten Befragung mehrere Modellrechnungen auf und rechnet das Potenzial f&uuml;r alle aufstockungswilligen Teilzeit-Pflegefachkr&auml;fte sowie erstmals auch f&uuml;r Besch&auml;ftigte in der Pflege hoch, die ihrem Beruf in den vergangenen Jahren den R&uuml;cken gekehrt haben und sich eine R&uuml;ckkehr vorstellen k&ouml;nnen. So ergibt sich ein rechnerisches Potenzial von 300.000 Pflegekr&auml;ften in Vollzeit bei sehr vorsichtiger Kalkulation, in einem optimistischen Szenario sogar von bis zu 660.000 Vollzeitkr&auml;ften. Mehr als 80 Prozent dieses Potenzials beruht auf der R&uuml;ckkehr &bdquo;ausgestiegener&ldquo; Fachkr&auml;fte. An der Online-Befragung haben im vergangenen Jahr rund 12.700 &bdquo;ausgestiegene&ldquo; sowie in Teilzeit besch&auml;ftigte Pflegekr&auml;fte teilgenommen. Die Studie baut auf einer Bremer Pilotstudie auf und ist Ergebnis einer Kooperation der Arbeitnehmerkammer Bremen, der Arbeitskammer im Saarland und des Instituts Arbeit und Technik (IAT), Westf&auml;lische Hochschule in Gelsenkirchen. Die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung hat die Studie gef&ouml;rdert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-neue-studie-mindestens-300-000-zusatzliche-pflegekrafte-40798.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es gibt also &uuml;berhaupt keinen Fachkr&auml;ftemangel, denn die Fachkr&auml;fte sind vorhanden und m&ouml;chten gerne in ihrem Beruf arbeiten. Es mangelt &ldquo;nur&rdquo; an der Bereitschaft, Fachkr&auml;ften ordentliche Arbeitsbedingungen und vern&uuml;nftige L&ouml;hne zu bieten &ndash; das ist alles.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Durchsuchungen bei Morgan Stanley<\/strong><br>\nDie Aff&auml;re um Steuertricks zu Lasten der Staatskasse weitet sich aus. Nun soll es auch bei der deutschen Niederlassung der US-Gro&szlig;bank Morgan Stanley Durchsuchungen geben.<br>\nDie Ermittlungen wegen Steuertricks mit sogenannten Cum-Ex-Gesch&auml;ften haben in Frankfurt eine weitere Banken-Razzia ausgel&ouml;st. Die deutsche Niederlassung der US-Gro&szlig;bank Morgan Stanley best&auml;tigte der Nachrichtenagentur Reuters, dass es Durchsuchungen gebe. &ldquo;Die Untersuchung bezieht sich auf eine Aktivit&auml;t aus der Vergangenheit&rdquo;, erkl&auml;rte eine Sprecherin des Instituts. &ldquo;Wir kooperieren weiterhin mit den deutschen Beh&ouml;rden.&rdquo; Die im Cum-Ex-Komplex federf&uuml;hrende Staatsanwaltschaft K&ouml;ln erkl&auml;rte auf Anfrage, sie vollstrecke seit dem Morgen Durchsuchungsbeschl&uuml;sse gegen ein Bankhaus in Frankfurt. Namen wollte ein Sprecher nicht nennen.<br>\nDie Staatsanwaltschaft r&uuml;ckte nach eigenen Angaben mit rund 75 Ermittlern der nordrhein-westf&auml;lischen Polizei sowie mit Steuerfahndern aus NRW und Hessen sowie des Bundes an. Auch die Privatwohnungen zweier Beschuldigter w&uuml;rden durchsucht, sagte der Sprecher weiter. &ldquo;Die Ma&szlig;nahmen stehen im Zusammenhang mit verfahrensgegenst&auml;ndlichen Cum-Ex-Gesch&auml;ften sowie verwandter Steuerhinterziehungsmodelle.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/cum-ex-skandal-ermittlungen-morgan-stanley-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Masken-Million&auml;rin Tandler kassierte staatliche Corona-Hilfe<\/strong><br>\nAndrea Tandler hatte die Staatshilfe zu Beginn der Corona-Pandemie f&uuml;r ihre PR-Agentur Pfennigturm bei der Stadt M&uuml;nchen beantragt. Die kleine Werbeagentur hatte nach eigenen Angaben zwischenzeitlich 169 Firmenmarken in Deutschland, der Schweiz und &Ouml;sterreich betreut. Andrea Tandler machte damals dem Vernehmen nach geltend, sie habe durch die schlechte Wirtschaftslage infolge der Pandemie Kunden und Auftr&auml;ge verloren.<br>\nJust in der Woche vor der 9000-Euro-&Uuml;berweisung war Andrea Tandler aber zur Million&auml;rin geworden: Von Februar 2020 an hatte sie f&uuml;r das Schweizer Handelsunternehmen Emix Gesch&auml;fte mit den Gesundheitsministerien in Bayern und in Nordrhein-Westfalen sowie mit dem Bundesgesundheitsministerium vermittelt. Die Vertr&auml;ge im Umfang von fast einer Milliarde Euro wurden zwischen Anfang M&auml;rz und der zweiten Aprilh&auml;lfte 2020 abgeschlossen.<br>\nDaf&uuml;r standen Andrea Tandler und einem Partner von ihr f&uuml;r deren Firma Little Penguin (Zwergpinguin) Provisionen in H&ouml;he von 48 Millionen Euro zu, die Emix bis Ende 2020 in drei Raten &uuml;berwies. Die erste Ratenzahlung &uuml;ber 14 Millionen Euro erfolgte laut Beh&ouml;rdenunterlagen in der ersten Maiwoche 2020. In einem Chat mit Gesch&auml;ftspartnern jubelte die Tandler-Tochter damals &uuml;ber ihren neuen Status als Million&auml;rin.<br>\nAuf die Idee, den zuvor bei der Stadt M&uuml;nchen eingereichten Antrag auf Corona-Hilfsmittel sofort zur&uuml;ckzuziehen, kam die PR-Unternehmerin damals aber offenbar nicht. Dass das Staatsgeld zum Problem werden k&ouml;nnte, d&auml;mmerte Andrea Tandler allem Anschein nach erst sp&auml;ter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/maskenaffaere-csu-andrea-tandler-corona-hilfe-1.5577401%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Dieser Abgrund an Korruption hat wie immer keinerlei Konsequenzen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Ehemann der Au&szlig;enministerin wird Partner bei PR-Agentur<\/strong><br>\nAnnalena Baerbocks Mann, Daniel Holefleisch, steigt bei der Kommunikationsberatung MSL ein. Dort wird er Kunden mit einem Fokus auf Public Affairs beraten. [&hellip;]<br>\nDie Organisation Lobbycontrol bezeichnete den Wechsel von Holefleisch als &ldquo;aus mehren Gr&uuml;nden problematisch&rdquo;. MSL sei mitunter f&uuml;r ausl&auml;ndische Regierungen t&auml;tig, &ldquo;vor einigen Jahren etwa f&uuml;r Saudi-Arabien&rdquo;, schrieb Lobbycontrol auf Twitter. &ldquo;Mit dem Ehemann der deutschen Au&szlig;enministerin werben zu k&ouml;nnen, d&uuml;rfte der Agentur bei der Kundenakquise sicherlich einige Vorteile bringen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.neuer-posten-ehemann-der-aussenministerin-wird-partner-bei-pr-agentur.cc6fb108-978c-4fea-ad7a-b353cbd4bca3.html%20\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Ala Goldbrunner:<\/strong> Sieh einer an, da verfilzt sich alles noch mehr.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>W&auml;hrend in den meisten L&auml;ndern die Entspannung dominiert, warnt in Deutschland der Gesundheitsminister vor Killerviren. Was l&auml;uft da falsch?<\/strong><br>\nDie Pandemie ist auf dem R&uuml;ckzug, die Normalit&auml;t kehrt allm&auml;hlich zur&uuml;ck. Doch die deutschen Gem&uuml;ter haben sich noch nicht ganz beruhigt. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend die meisten Europ&auml;er den &laquo;freedom day&raquo; als Ende eines Ausnahmezustandes begriffen, diskutierten die Deutschen &uuml;ber die Einf&uuml;hrung einer allgemeinen Impfpflicht. Selbst die Terminologie erzeugte Unbehagen, ein Freiheitstag wurde mehrheitlich als Zumutung empfunden. Als ein weitgehender Teil der verordneten Massnahmen auslief, beeilten sich viele, das freiwillige Tragen der Masken zu empfehlen. [&hellip;]<br>\nIn den skandinavischen Staaten erlebten wir einen pragmatischen Umgang damit, obwohl sich die Massnahmen von D&auml;nemark bis Finnland unterschieden. Sie sammelten Daten, werteten Studien aus, besch&auml;ftigten sich mit den Erfahrungen im Rest der Welt. Diesen Prozess organisierten die staatlichen Gesundheitsbeh&ouml;rden, sie gaben Empfehlungen, passten diese fortlaufend an das Infektionsgeschehen an. Das Vertrauen der B&uuml;rger in die Politik blieb erhalten, w&auml;hrend ein verbiesterter Mainstream zwischen Rhein und Oder seinen Kampf gegen Dissidenten f&uuml;hrte. Die Deutschen neigen offenbar immer noch dazu, sich mit abstrakten Theorien ohne Praxisbezug zu besch&auml;ftigen.<br>\nWas ging in Deutschland schief? Selbst die einfachsten Fragen d&uuml;rfen immer noch nicht gestellt werden, ohne politisch in Verdacht zu geraten: Welche Impfnebenwirkungen gibt es? Wann hat der Impfstoff einen Nutzen, wann nicht? Selbst die Aufarbeitung der pandemiepolitischen Massnahmen scheitert bis anhin, kurioserweise laut dem Berliner Virologen Christian Drosten an fehlenden Daten zur Evaluierung. Dieser war in der Amtszeit von Angela Merkel der wichtigste Regierungsberater. Drosten organisierte die wissenschaftliche Expertise, oder h&auml;tte es wenigstens machen m&uuml;ssen.<br>\nTats&auml;chlich gab es diese zu keinem Zeitpunkt in Form einer evidenzbasierten Wissenschaft. In Deutschland machte die Pandemiepolitik ein K&uuml;chenkabinett im Kanzleramt, wo nach dem Zufallsprinzip wissenschaftliche Erkenntnisse ihren Weg in die Politik fanden. Das konnten Verkehrsforscher und Apotheker als Modellierer sein oder Intensivmediziner mit der Spezialkompetenz, die weisse Flagge zu hissen. Sie waren immer &uuml;berfordert, verlangten deshalb politische Massnahmen. Seltsamerweise war das in Skandinavien nicht zu h&ouml;ren, trotz der schlechteren Ausstattung mit Intensivbetten. Dort sperrte auch niemand die Kinder aus, das war in dieser Rigorosit&auml;t vor allem in Deutschland zu erleben.<br>\nIn diesem wissenschaftlichen und kommunikativen Nebel machte Karl Lauterbach Karriere. Er wurde zum Gesicht der Pandemie, galt als f&uuml;hrender Experte, ausgebildet in Harvard. Der SPD-Politiker argumentierte mit selektiv oder gar nicht gelesenen Studien, die er als &laquo;gut gemacht&raquo; skizzierte. Er verk&ouml;rperte alles, was diese Pandemiepolitik auszeichnete, und warnte wie eine rheinisch gestimmte Gebetsm&uuml;hle vor &uuml;berall lauernden Gefahren. Risiken wurden dagegen kleingeredet, wenn sie nicht die Gef&auml;hrlichkeit des Virus betrafen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/deutschland-und-corona-das-klingt-nach-hassliebe-und-streit-ld.1681009\">Frank L&uuml;bberding in der NZZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-83501","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83501","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83501"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83501\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83504,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83501\/revisions\/83504"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83501"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83501"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83501"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}