{"id":83534,"date":"2022-05-04T15:16:32","date_gmt":"2022-05-04T13:16:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83534"},"modified":"2022-05-04T17:29:26","modified_gmt":"2022-05-04T15:29:26","slug":"leserbriefe-zu-diese-rede-haetten-wir-gerne-vom-bundeskanzler-gehoert-doch-sie-kam-von-alexander-gauland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83534","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDiese Rede h\u00e4tten wir gerne vom Bundeskanzler geh\u00f6rt \u2013 doch sie kam von Alexander Gauland\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83396\">In diesem Beitrag<\/a> wird auf die Rede des AfD-Politikers Alexander Gauland anl&auml;sslich der Debatte vor der Abstimmung zur Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine im Deutschen Bundestag hingewiesen. Jens Berger meint, sie sei der H&ouml;hepunkt der Debatte gewesen und h&auml;tte &bdquo;eigentlich aus den Reihen der SPD, ja im Idealfall sogar vom Bundeskanzler&ldquo; erwartet werden m&uuml;ssen. Sie zeige, &bdquo;wie sehr sich der Diskurs verschoben hat und in welch j&auml;mmerlichem Zustand die SPD ist&ldquo;. In einer besseren Welt sei diese Rede auch aus den Reihen von SPD, Union und FDP beklatscht worden. Problematischer und wahrscheinlich sei es, &bdquo;dass die meisten Abgeordneten der Regierungsparteien und der CDU Gaulands Rede noch nicht einmal inhaltlich teilen&ldquo;. Hierzu haben wir zahlreiche und interessante Leserbriefe erhalten. Danke daf&uuml;r. Hier folgt eine Auswahl &ndash; in weitgehend chronologischer Reihenfolge nach E-Mail-Eingang. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nwir finden es durchaus angebracht, diese Rede des AfD-Politikers Gauland in den NDS zu ver&ouml;ffentlichen. Die Verh&auml;rtung in Lagern und Narrativen, wie wir sie heute in der BRD in noch nie dagewesener Form erleben, muss durchbrochen werden. <\/p><p>Das Abstimmungsergebnis zu der wohlklingenden Bundestagsdrucksache: &ldquo;Frieden und Freiheit in Europa verteidigen &ndash; Umfassende Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine&rdquo; mit 586 Ja- und nur 100 Nein-Stimmen ist das traurige Ergebnis dieser Verh&auml;rtung. Mit diesem Bundestagsbeschluss ist Deutschland endg&uuml;ltig Kriegspartei, was eine Ausweitung des Krieges auf ganz Europa zur Folge haben kann. Offensichtlich k&ouml;nnen die meisten Politiker sich nicht vorstellen, was Krieg im eigenen Land bedeutet. Wir beide, Jahrgan 1937, k&ouml;nnen das sehr wohl und haben gleichzeitig den Satz von Albert Einstein im Kopf: &ldquo;Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit St&ouml;cken und Steinen k&auml;mpfen.&rdquo; <\/p><p>Friedlichen Gru&szlig;!<br>\nHelene+Ansgar Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, Nachdenkseiten Team.<\/p><p>Es ist nicht n&ouml;tig sich im Vorfeld f&uuml;r etwas zu entschuldigen was mMn absolut richtig und konsequent umgesetzt, diese Katastrophe verhindert h&auml;tte.<br>\nN&auml;mlich den USA sehr viel deutlicher die Z&auml;hne f&uuml;r ihren imperialen Ansatz zu zeigen. Denn am Ende dieses &uuml;blen Spiels werden auch wir nur Opfer sein. Wenn eine Nation sich selbst am n&auml;chsten steht,&nbsp;dann ist es&nbsp;&bdquo;God`s own Country&ldquo;, woraus sich ja nicht zuletzt auch dieser Anspruch ableitet.<\/p><p>Zeigen sie Haltung, stehen sie zu ihrer Auffassung, bleiben sie ein &ldquo;gerader und klarer Mensch&ldquo;. Das ist allemal besser als&nbsp;&bdquo;r&uuml;ckgratlos, ein Leute Dasein&ldquo; zu f&uuml;hren.<\/p><p>In der Sache zu kritisieren ist genau so bedeutsam wie in der Sache zuzustimmen, wenn die Ziele die jeweiligen Erfordernisse zeitigen.<br>\nEntscheidend ist doch die Erkenntnis dar&uuml;ber, welche unmittelbaren Handlungen welche dahinter liegenden Ziele, welche potenziellen Reaktionen hervorrufen k&ouml;nnen.<\/p><p>Nicht nur Deutschland, ganz Europa ist auf einen Vasallenstatus des US-Imperiums reduziert.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nRainer Mrochen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank f&uuml;r Ihren Artikel mit Link Gauland Rede im BT von heute. Ich sehe das die (vermeintlichen) Widersp&uuml;che im Hinblick auf die AFD genauso wie Sie.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Zeiten, in denen wir uns auf die &ldquo;Links&rdquo;kr&auml;fte (f&uuml;r mich sind sie angsichts ihres R&uuml;stungswahnsinns nicht mehr links) verlassen konnte, sind wohl vorbei. Daher finde ich den Debattenbeitrag von Alexander Gauland, der sich gegen diese irrsinnige R&uuml;stungslieferungen &ouml;ffentlich ausspricht, wertvoll und erh&auml;lt meine volle Zustimmung. Auch inhaltlich argumentierte ersehr treffend. Bereits in der Frage der Impfpflicht hat die AFD zustimmende Positionen vertreten, w&auml;hrend die &ldquo;Linke&rdquo; hier ebenso weitgehend total versagte.<br>\n&nbsp;<br>\nDiesen Spagat zwischen zustimmenden inhaltlichen Positionen und weltanschaulicher Distanz muss ich emotional ersteinmalIch auf die Reihe kriegen. Insbesondere da die parteipolitische &ldquo;alte Heimat&rdquo; wegbricht.<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nG.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wer h&auml;tte gedacht,&nbsp; dass dieser Mann etwas so Vern&uuml;nftiges zu sagen hat. Schade, dass Gysi und Wagenknecht gekniffen haben. Dann w&auml;re die Diskussion noch differenzierter ausgefallen. Angeblich w&uuml;nscht die Mehrheit des deutschen Volkes Waffenlieferungen an die Ukraine. Ich geh&ouml;re nicht dazu und &uuml;berhaupt, seit wann wird gemacht,&nbsp; was das Volk w&uuml;nscht? Das w&auml;re mir neu. Danke Herr Berger f&uuml;r den Link. Ich hoffe von Herzen,&nbsp; dass die Eskalationsschraube nicht noch weiter gedreht wird, bef&uuml;rchte aber auch, dass Deutschland als Vermittler zwischen der Ukraine und Russland nicht mehr in Frage kommt. Eine vertane Chance.<\/p><p>Brigitte Grosser&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Dass ich mal der AfD, noch dazu Herrn Gauland derart zuklatschen w&uuml;rde&hellip;.wer h&auml;tte das gedacht? Ich jedenfalls selber nicht. Chapeau, was er da gesagt hat. Genau das trifft es. Es ist auch genau dieses Problem, welches Russland aus gutem Grund nicht akzeptiert: dass der Westen sie zu dominieren, zu unterwerfen, zu &ldquo;besiegen&rdquo; versucht. Die genannten Beispiele sind auch gut. <\/p><p>Von unserem Leser R.A.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\ndanke f&uuml;r Ihren Link und die offenen Worte.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn man bedenkt, dass die Nationalsozialisten eine LINKE Partei waren, empfinde ich die Vorw&uuml;rfe von Linken, ich sei evtl. rechtsoffen nicht mehr als Beschimpfung.<br>\n&nbsp;<br>\nGleichzeitig irritiert mich das &bdquo;Verbot&ldquo; jemanden auch nur zuzuh&ouml;ren, geschweige denn zuzustimmen, wegen der Gruppe, der er angeh&ouml;rt, massiv. Genauso k&ouml;nnte man doch sagen, das man einer dunkelh&auml;utigen Person keinesfalls zuh&ouml;ren darf, geschweige denn ihre Meinung teilen. Das w&uuml;rde man dann konkret Rassismus nennen.<br>\n&nbsp;<br>\nEine Gruppe wegen ihrer teilweisen Ansichten generell zu diffamieren, zu Unmenschen zu erkl&auml;ren, ist garantiert nicht besser und zeigt recht deutlich, was unsere sogenannte Meinungsfreiheit heute noch wert ist. Wer eine Meinung vertritt, die dem &bdquo;Mainstream&ldquo; entgegengesetzt ist, wird ausgegrenzt und fertig. Deswegen ist die Erde mittlerweile auch wieder eine Scheibe&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nWenn ich Morgen eine Demo organisieren w&uuml;rde, die f&uuml;r eine friedliche L&ouml;sung mit Russland pl&auml;diert, dann wird man den Demonstranten unter Anderem vorwerfen rechtsradikal zu sein, w&auml;hrend Menschen, die auf die Stra&szlig;e gehen, damit schwere Waffen in die Ukraine geliefert werden, bejubelt werden.<br>\n&nbsp;<br>\nDas ist eine Schande!<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nVeronika Weinand<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich danke Ihnen sehr f&uuml;r den Hinweis auf die Rede von Gauland! Die Distanzierung von der AfD ist sicherlich erforderlich, aber den Inhalt der Rede von Gauland kann ich voll unterst&uuml;tzen. Es ist eine Schande, was diese Regierung verlautbart und wie sie handelt.<\/p><p>Mit Dank f&uuml;r Ihre Arbeit und solidarischem Gru&szlig;&nbsp;<br>\nKatharina Stump<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger, liebe Nachdenkseiten-Macher! <\/p><p>In der Tat war die gestrige Abstimmung zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine ein neuer Tiefpunkt bundesdeutscher Politik, und leider war es nicht anders zu erwarten gewesen. <\/p><p>Ich f&uuml;hle mich ohnm&auml;chtig, hilflos und ausgeliefert, wie gerade meine und die Zukunft meiner Kinder leichtfertig verspielt wird. <\/p><p>Um nicht ganz unt&auml;tig zu bleiben habe ich zumindest die Bundestagsabgeordneten meines Wahlkreises vor der Abstimmung angeschrieben. Hier in Gie&szlig;en ist das u.a. Helge Braun. <\/p><p>Was soll ich sagen &ndash; der einzige, der geantwortet hat, war Uwe Schulz von der AfD, und die Antwort war sehr freundlich verfasst. <\/p><p>Mir ging ein Satz von Klaus von Dohnanyi durch den Sinn: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ich glaube, wir haben in Deutschland eine relative schmale Debatten-Kultur&rdquo; (<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/klaus-von-dohnanyi-ich-habe-vor-dem-krieg-gewarnt\/\">infosperber.ch\/politik\/klaus-von-dohnanyi-ich-habe-vor-dem-krieg-gewarnt\/<\/a>).\n<\/p><\/blockquote><p>In der Tat, im politischen Berlin wird nicht mehr miteinander geredet, es werden nur noch vorgefasste Meinungen verk&uuml;ndet von denen kein Millimeter abger&uuml;ckt wird. <\/p><p>Dummerweise wird auch nicht mit Russland gesprochen, ja nicht einmal zugeh&ouml;rt. Herr Lawrow hat unmissverst&auml;ndlich gesagt, dass die Parteiergreifung durch Lieferung (schwerer) Waffen in Russland als Kriegsbeteiligung verstanden wird (so wie auch Herr Putin milit&auml;rische Schritte angek&uuml;ndigt hatte, falls die russische Vorschl&auml;ge zu Sicherheitsvereinbarungen keinen Anklang f&auml;nden). <\/p><p>Da hilft es wenig, wenn die deutschen Machthaber diese Idee von sich weisen, es kommt doch auch immer darauf an, wie &Auml;u&szlig;erungen und Taten beim Gegen&uuml;ber ankommen! <\/p><p>Dass uns das Kopf und Kragen kosten k&ouml;nnte scheint offenbar niemanden zu scheren. Und da hilft es nichts, sich noch so rechtschaffen zu f&uuml;hlen. <\/p><p>Also: es ist wichtiger denn je, jedem vorbehaltlos zuzuh&ouml;ren, und nicht im Voraus abzustempeln. Da d&uuml;rfen doch nicht die &ldquo;falsche Partei&rdquo;, die &ldquo;falsche Haltung&rdquo; oder der &ldquo;falsche Umgang&rdquo; im Weg stehen.<br>\nGerade erst haben wir Merkmale wie das &ldquo;falsche Geschlecht&rdquo;, die &ldquo;falsche Hautfarbe&rdquo; oder die &ldquo;falsche Religion&rdquo; &uuml;berwunden geglaubt, da w&auml;re es doch ein fataler R&uuml;ckschritt, neue Vorw&auml;nde zu nutzen um das Gegen&uuml;ber wegen &Auml;u&szlig;erlichkeiten zu diskreditieren. <\/p><p>Insofern finde ich es richtig und wichtig anzuerkennen, wenn Herr Gauland rationale, nachvollziehbare und vor allem nachhaltige Gr&uuml;nde gegen Waffenlieferungen vortr&auml;gt! <\/p><p>In den Leserbriefen zu &bdquo;Deutsche Panzer, die auf Russen schie&szlig;en&rdquo; wurden schon viele wichtige Gesichtspunkte und Bedenken ge&auml;u&szlig;ert. <\/p><p>Man kann es nicht oft genug wiederholen: Deutschland hat gegen&uuml;ber Russland eine Verpflichtung &ndash; sowohl aus dem II. Weltkrieg, als auch aus der Phase des auslaufenden kalten Krieges, die letztlich zur Wiedervereinigung gef&uuml;hrt hat. Es f&auml;llt mir schwer anzusehen, wie geschichtsvergessen die politische &ldquo;Elite&rdquo; diese Verpflichtung mit F&uuml;&szlig;en tritt, wo gleichzeitig bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit die Verpflichtung gegen&uuml;ber Israel wie eine Monstranz dahergetragen wird. <\/p><p>Das ungeheuerlichste aber ist der Elefant im Raum:<br>\nnoch von niemandem mit einem Hauch Entscheidungsbefugnis habe ich ein Sterbensw&ouml;rtchen geh&ouml;rt, wo die kopflose Parteinahme f&uuml;r die Ukraine, und somit gegen Russland, hinf&uuml;hren soll. Wie soll denn eine zuk&uuml;nftige europ&auml;ische Ordnung aussehen, wenn jetzt jegliches diplomatisches Porzellan zerschlagen wird, und eine beispiellose Abschottung vollzogen wird &ndash; soll das in einen Kalten Krieg 2.0 m&uuml;nden? <\/p><p>Es ist h&ouml;chste Zeit, das deutsche Verh&auml;ltnis sowohl zu Russland als auch zu den USA neu zu justieren, und hier auf unserem europ&auml;ischen Kontinent unsere Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen!<br>\nDer einzige Grund, der mir einf&auml;llt, noch in der NATO zu verbleiben ist, die Mitgliedschaft Schwedens und Finnlands zu verhindern. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e und nicht locker lassen,<br>\nMartin Kutscher<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team, lieber Herr Berger <\/p><p>In der Tat ist es abzusehen, dass Sie einmal mehr als rechtsoffen bezeichnet werden, aber das ist im ganzen &uuml;brigen, total vergifteten Diskurs, der heute politisch und medial gef&uuml;hrt wird, auch nicht mehr weiter erstaunlich. <\/p><p>Leider ist es wirklich so, dass man sich mittlerweilen mit der linken Gesinnung eher in den Reden und &Auml;usserungen des rechtes Parteispektrums wiederfindet, und das nicht nur in Deutschland. So k&ouml;nnen wir eigentlich schon fast froh sein, dass Herr Orban wiedergew&auml;hlt wurde und damit als einer der wenigen innerhalb der EU und der NATO die Eskalationsspirale weitestgehend nicht mittr&auml;gt oder wenigstens versucht, moderierend einzugreifen. Wer h&auml;tte je gedacht, dass ein Linker so etwas sagen w&uuml;rde! <\/p><p>Aber dies wurde ja bereits w&auml;hrend der Coronakrise offensichtlich, als das linke Parteispektrum samt linken Medien, z.B. Junge Welt entweder gleich ganz auf Tauchstation gegangen sind, oder aktiv und zum Teil nach noch sch&auml;rferen Massnahmen schreiend das politisch-medial vorgegebene Narrativ voll und ganz mitgetragen haben, w&auml;hrend sich zur gleichen Zeit der kritische Geist, den man eigentlich sonst bei den Linken finden w&uuml;rde und finden m&uuml;sste, pl&ouml;tzlich bei AfD oder hier in der Schweiz bei der SVP finden liess. <\/p><p>Einmal mehr hat sich die LInke in der Krise spalten lassen oder selbst die Spaltung noch weiter vertieft und sich in endlosen Grabenk&auml;mpfen verfangen, w&auml;hrend die Rechte die L&uuml;cke nahtlos ausf&uuml;llen kann. EIgentlich h&auml;tten all diese Ereignisse, ob Corona oder nun die Ukrainekrise der Weckruf f&uuml;r die Linke sein m&uuml;ssen, endlich ihre Echokammern zu verlassen und sich engangiert in diesen schon fast totalit&auml;ren Diskurs einzubringen. <\/p><p>Ich pers&ouml;nlich habe diese Hoffnung aber mittlerweilen aufgegeben, wenn ich sehe, wie nun auch die Gr&uuml;ne Partei in der Schweiz immer mehr dieser kriegstreiberischen Positionen ihrer deutschen Schwesterpartei &uuml;bernimmt. <\/p><p>Es ist nur noch zum Fremdsch&auml;men, als Linker das mitzuverfolgen <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;sse<br>\nP. Spring <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>ja ich wei&szlig;, man meint, sich inzwischen daf&uuml;r entschuldigen zum m&uuml;ssen, dass man eine Rede von Gauland empfiehlt.<\/p><p>Da auch mich eher interessiert, WAS gesagt wurde und nicht WER es sagt, habe ich damit auch kein Problem, auch wenn mich diese Rede nicht zum AfD-W&auml;hler machen wird, denn das &ldquo;Gesamtpaket&rdquo; stimmt nicht.<\/p><p>Wie Sie es schon andeuteten, es ist eine Schande, dass man so eine Rede nicht von den Regierungsparteien, sondern von einem AfD-Politiker zu h&ouml;ren bekommt.<\/p><p>Was ist aus unseren Politikern blo&szlig; geworden? Kriegs- und Aufr&uuml;stungsgeheul allerorten.<br>\nMenschen, die zur Besinnung aufrufen, werden niedergebr&uuml;llt. Und die &ldquo;Qualit&auml;ts&rdquo;-Medien als Scharfmacher immer vorn dabei.<\/p><p>Ich mag mich irren, aber ich habe doch den Eindruck, dass der Unmut &uuml;ber die rausgeschmissenen Milliarden und die aktuelle Kriegshysterie w&auml;chst. Allerdings sind die Vern&uuml;nftigen wohl noch in der Minderheit.<\/p><p>Hoffen wir, dass es nicht zum &Auml;u&szlig;ersten kommt!<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nNachdenkseiten-Leser<br>\nHartmut Braun<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Jens Berger,<\/p><p>Eigentlich bin ich nur noch fassungslos und entsetzt. Es geschehen die kuriosesten Dinge: Roger K&ouml;ppel wirbt f&uuml;r Sahra Wagenknecht und wundert sich, denn er h&auml;tte sich so etwas vor etlichen Jahren nicht vorstellen k&ouml;nnen. Die Nachdenkseiten weisen auf eine Rede Gaulands hin, die, so nennen Sie es, eine Punktlandung ist. Alles ist verschoben. Versprechen von allen Parteien: Es gibt keine Impfpflicht&ldquo;, wie: &bdquo;Keine Waffen und R&uuml;stungsg&uuml;ter in Kriegsgebiete&ldquo; werden hoppladihopp umgedreht. Und dann werden die kritisiert, die in dieser ernsten Situation genau das fordern.<\/p><p>Die Kultur im Bundestag scheint mir eh v&ouml;llig danieder zu liegen. Einem Abgeordneten der AFD wurde k&uuml;rzlich von einem Abgeordneten der Gr&uuml;nen geantwortet: &bdquo;Mit einer Person aus einer extremistischen Partei rede ich nicht&ldquo;. (Ungef&auml;hrer Wortlaut) Das erkl&auml;rt doch, wieso man nicht klatschen kann bei einer Rede der AFD. Und, wie Sie sagen, inhaltlich ist man weit von dieser gesunden, konfliktreduzierenden Position entfernt. Sie wollen Krieg. Auf Teufel komm raus! Und das Volk, das ihn erleiden muss, wird nicht gefragt!<\/p><p>Ich danke Ihnen, dass Sie die Rede in den Nachdenkseiten ver&ouml;ffentlichen und somit ein breites Informationsspektrum bieten.<\/p><p>Alles Gute f&uuml;r das Team<br>\nMargarete J&auml;ckel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,  <\/p><p>vielen Dank f&uuml;r den Hinweis auf die Rede von A. Gauland. Wenn es um den Frieden (Menschenleben) geht, muss man Scheuklappen ablegen. <\/p><p>Die Lieferung an Waffen bedeutet doch auch die Aufforderung an die ukrainische Armee, k&auml;mpft weiter. <\/p><p>Danke an alle Abgeordneten die gegen die Lieferung von schweren Waffen gestimmt haben. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nG. Reh<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseitler, <\/p><p>ich m&ouml;chte Ihnen sehr daf&uuml;r danken, dass Sie die Rede von Herrn Gauland auf den NDS verlinkt haben. Als langj&auml;hriger treuer Leser kann ich Ihnen sagen, dass es kein Tabubruch ist, auf diese Rede hinzuweisen, da sie inhaltlich richtig ist, und daran &auml;ndert auch nicht, dass sie aus der falschen Ecke kommt. <\/p><p>In einem demokratischen Staat geh&ouml;rt ein Meinungsdiskurs ebenso dazu wie das &Auml;u&szlig;ern von Meinung und Gegenmeinung. Man muss ja nicht jede Meinung teilen und kann sich auf der Grundlage von Informationen eine eigene Meinung bilden. Leider ist das alles in der heutigen Zeit nicht mehr so selbstverst&auml;ndlich wie noch vor einigen Jahren. Ich empfinde, dass der B&uuml;rger immer mehr in eine vorgegebene (herrschende) Meinung gedr&auml;ngt werden soll. Herrschende Meinung ist dabei in der Regel die Meinung der Reichen und M&auml;chtigen, insbesondere der gro&szlig;en amerikanischen Konzerne. Es scheint mittlerweile so zu sein, dass die etablierten Parteien SPD, CDU\/CSU, FDP und Gr&uuml;ne sich immer verst&auml;rkter der Bedienung amerikanischer Wirtschaftsinteressen widmen und m&ouml;gliche Konsequenzen f&uuml;r Deutschland dabei &uuml;bergehen, dabei w&auml;re es doch prim&auml;re Aufgabe der o.g. Parteien, die Interessen der in Deutschland lebenden Mitb&uuml;rger zu vertreten und die Demokratie zu erhalten. <\/p><p>Es ist schon ein Trauerspiel, dass ausgerechnet ein eher demokratieunverd&auml;chtiger AFD-Politiker als Erster auszusprechen wagt, dass Russland den Krieg im Grunde nicht verlieren darf, weil sie Atomwaffen haben und diese theoretisch auch einsetzen k&ouml;nnen, zumal im Falle einer sich abzeichnenden Niederlage. Und wer k&ouml;nnte dann als Waffenlieferant der Ukraine und &ldquo;amerikanische Milit&auml;rbasis&rdquo; wom&ouml;glich zur potentiellen Zielscheibe werden? Nun werde ich die AFD in Zukunft trotzdem nicht w&auml;hlen, auch wenn Herr Gauland hier Recht hat. Sorge bereitet mir aber, dass die etablierten Parteien mit ihrem Handeln immer unw&auml;hlbarer werden. Wer soll\/wird uns in Zukunft regieren? Wenn die aktuellen Entwicklungen so weitergehen, werden wir eines Tages aufwachen und eine globale Regierung haben, die ausschlie&szlig;lich die privaten Kapitalinteressen der Reichen und M&auml;chtigen vertreten wird, und dann k&ouml;nnen wir normalen Menschen als B&uuml;rger eines &Uuml;berwachungsstaatensystems endg&uuml;ltig einpacken. <\/p><p>D.B. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>Sie schreiben: <\/p><p>(&hellip;) Tun Sie sich den Gefallen und h&ouml;ren Sie sich diese Rede einmal unvoreingenommen an &hellip; (&hellip;) Aber wissen Sie was? Sollen sie doch&hellip; <\/p><p>Ich danke Ihnen daf&uuml;r!<br>\nAls ehemaliger Links-W&auml;hler hat es mich die letzten beiden Jahre immer geschmerzt, die einzigen vern&uuml;nftigen Reden im Bundestag zu dem Thema, das uns die letzten zwei Jahre auf den N&auml;geln brannte und es immer noch tut, fast ausnahmslos von Rednern der AfD kamen. Auch im EU-Parlament f&auml;llt mir ausschlie&szlig;lich die AfD-Abgeordnete Christine Anderson auf.<br>\nUnd jetzt schon wieder beim aktuellen Ukraine-Konflikt. Es ist erschreckend, dass die Abgeordneten fast aller Parteien von der Transatlantifa-Propaganda eingefangen wurden. <\/p><p>Wie kann es sein, dass diese hochbezahlten und meist mit Hochschulbildung ausgestatteten Abgeordneten sich nicht der zahlreichen Informationsm&ouml;glichkeiten bedienen k&ouml;nnen, die ihnen zur Verf&uuml;gung stehen? Statt dessen lassen sie sich von Pharma- und Milit&auml;r-Interessen wie Erstkl&auml;ssler an der Nase herumf&uuml;hren und merken nicht, dass sie hier zu waschechten Neocons umgemodelt worden sind, die unsere deutschen und europ&auml;ische Interessen verraten. <\/p><p>Intellektuelle Moden, wie political-correctnes, Kontaktschuld, und der fehlgeleitete Kampf gegen Rechts sind hervorragende Instrumente der Meinungsmacher. Kampf gegen Rechts: statt gegen die tats&auml;chlichen rechten Schandtaten wie Privatisierung, Aufr&uuml;stung, Kriege, Grundrechtsabbau, Sozialabbau, Zensur, Hetze gegen Andersdenkende und vieles andere mehr zu k&auml;mpfen, jagen sie einen Popanz wie die AfD, die noch nirgends an der Regierung war und nichts von alledem verursacht hat. Die reden zwar oft rechts, aber rechts gehandelt haben SPD, Gr&uuml;ne, CDU, FDP. Und die LINKE m&ouml;chte Mitglied werden im Club. <\/p><p>Genug gekotzt! <\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e<br>\nBernhard Meyer <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Her Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nVolle Zustimmung zu ihrem Beitrag. Sie trauen sich was. Auch ich bin kein Anh&auml;nger der AfD, ganz im Gegenteil, ich trete dieser Partei mit allen legitimen Mitteln entgegen.<br>\n&nbsp;<br>\nIch habe eine Erkl&auml;rung f&uuml;r das Verhalten Deutschlands sprich seiner politischen Eliten in Sachen Ukraine-Krise:<br>\n&nbsp;<br>\nDeutschland befindet sich in einer Hysterie. Auf der einen Seite die Bellizisten, denen es nicht hart genug zur Sache gehen kann, vor allem dann, wenn sie selbst nicht davon betroffen sind. &ldquo;Sei mutig und zieh in die Schlacht, zu Hause wirst Du mit dem Heldentod bedacht&rdquo;.&nbsp; So ihre Devise.<br>\n&nbsp;<br>\nDie anderen, die &Auml;ngstlichen, schon gut zu beobachten in der Pandemie. Nur ja keinen Fehler machen, auf den gro&szlig;en Bruder schauen und wenn der einen Fehler macht, dann wird das schon seine Richtigkeit haben.<br>\n&nbsp;<br>\nBeide Gem&uuml;tszust&auml;nde entspringen einem mangelnden Selbstbewusstsein, das Deutschland kollektiv nie entwickelt hat. Am Ende steht die Orientierungslosigkeit. Die viertgr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsmacht der Erde wird scheinbar durch einen faschistoiden ukrainischen Botschafter vorgef&uuml;hrt, hinter dem die Think-Tanks der USA als Einfl&uuml;sterer stehen. Die Medien sind l&auml;ngst in deren Hand und liefern den Handlungsrahmen.<br>\n&nbsp;<br>\nMir ist klar, dass dies nur ein Erkl&auml;rungsansatz sein kann und wahrscheinlich aus ihrer Sicht zu unterkomplex ist. Machen Sie weiter so mit ihrer Gegen&ouml;ffentlichkeit und sorgen Sie daf&uuml;r, dass ihre Reichweite nicht allzu gro&szlig; wird, sonst droht ihnen das gleiche Schicksal wie RT deutsch.<br>\n&nbsp;<br>\nW.B. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>es ist interessant, dass ich heute schon vor der Lekt&uuml;re ihres Artikels den Gedanken hatte: Es ist seltsam, dass ein Vertreter der AfD, einer Partei, die so ziemlich alles verk&ouml;rpert, was mir zuwider ist, die einzige Stimme der Vernunft (von der halben Stimme der Vernunft von Herrn Bartsch mal abgesehen) im Bundestag zu sein scheint im Zusammenhang mit Deutschlands Beteiligung an diesem Krieg. <\/p><p>Man stelle sich vor, unsere Bundesregierung h&auml;tte in der Zeit, seit sie regiert, daf&uuml;r gesorgt, dass jetzt bereits Gas durch Nord Stream 2 str&ouml;mt, sie h&auml;tte gemeinsam mit der franz&ouml;sischen Regierung die ukrainische Regierung &ndash; durch Anreize und, nennen wir es beim Namen, Erpressung &ndash; dazu gebracht, endlich gem&auml;&szlig; Minsk II mit den Vertretern der Volksrepubliken zu verhandeln und die st&auml;ndigen m&ouml;rderischen Angriffe auf deren Gebiete einzustellen. Man stelle sich zudem vor, die deutsche Regierung h&auml;tte gemeinsam mit der franz&ouml;sischen die Souver&auml;nit&auml;t besessen, deutlich zu sagen: Wir lieben die Ukraine; wenn sie die Bedingungen erf&uuml;llt, m&ouml;ge sie gern in die EU eintreten, aber Mitglied der NATO wird sie niemals werden, daf&uuml;r b&uuml;rgen wir, denn wir verstehen die Sicherheitsbed&uuml;rfnisse Russlands und sehen ein, dass die permanente Osterweiterung dieses Milit&auml;rb&uuml;ndnisses von diesem Land als Bedrohung wahrgenommen wird, selbst wenn wir der Ansicht sind, dass diese Bedrohung nicht real ist. Und das w&auml;re alles m&ouml;glich gewesen, daran habe ich keinen Zweifel. Auch wenn Washington dar&uuml;ber not amused gewesen w&auml;re. &ndash; Dann h&auml;tte diese Bundesregierung getreu ihrem Amtseid gearbeitet, und man k&ouml;nnte ihr alle Fehler, die sie sonst noch beging und begehen wird, freundlich nachsehen. Unser geliebter Wohlstand w&auml;re nicht mehr in Gefahr als &uuml;blich, der Klimawandel w&auml;re unsere Hauptsorge und nicht etwa die Furcht vor einem nuklearen Winter. <\/p><p>So aber: Deutsche Panzer werden jetzt die Enkel derer zerfetzen, die einst Deutschland und die Welt vom deutschen Faschismus befreit haben, unter Opfern, die jenseits alles Fassbaren sind. Und wer wird die deutschen Panzer bedienen? Wom&ouml;glich Enkel ukrainischer Faschisten, der treuen Verb&uuml;ndeten der deutschen Nazis &hellip; &ndash; Was f&uuml;r eine Bundesregierung. <\/p><p>Noch ein Zusatz zum Artikel &uuml;ber die &ldquo;Flintenweiber&rdquo;. &ndash; Politikerinnen lieben doch Doppelnamen. Wie w&auml;re es mit Annalena Baerbock-Ribbentrop? Sie ist schlie&szlig;lich die erste Au&szlig;enministerin seit Ribbentrop, die Russland ruinieren will! [wenn Ihnen dieser Zusatz zu hei&szlig; ist, k&ouml;nnen Sie ihn auch weglassen] <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nF. E. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>wie gut, dass Sie genau diesen Umstand auf den Punkt gebracht haben.<\/p><p>Ich schreibe Ihnen, um Sie ausdr&uuml;cklich in Ihrer Auffassung zu unterst&uuml;tzen und die m&ouml;glichen Kritiker Ihres Beitrags daran zu erinnern, dass es zu einem demokratischen Grundverst&auml;ndnis geh&ouml;rte, eine Debatten-Kultur zu f&ouml;rdern, in der jedes demokratische legitimierte Mitglied dieses Gremiums als Volksvertreter &ndash; theoretisch, im besten Fall &ndash; die Meinung seines W&auml;hlers vertritt und diesem Geh&ouml;r verschaffen sollte.<\/p><p>Die Praxis sieht leider aus und ich beobachte im BT eher eine Debatten-Subkultur, in der der Redner den gr&ouml;&szlig;ten Quatsch erz&auml;hlen kann und zum Ende seiner Rede noch einmal die AFD abwatscht ( fr&uuml;her die Linkspartei \/ PDS ) und dann vom Plenarsaal gefeiert wird.<\/p><p>Sie schreiben:<\/p><p>Problematischer ist jedoch, dass es sogar wahrscheinlich ist, dass die meisten Abgeordneten der Regierungsparteien und der CDU Gaulands Rede noch nicht einmal inhaltlich teilen.&nbsp;<\/p><p>Diese Aussage, die ich v&ouml;llig teile, sagt genau aus, was wir aus meiner Sicht zu bef&uuml;rchten haben.<\/p><p>Die Unterwanderung und bereits erfolgte Durchdringung von Interessen im BT und den &rdquo; Alt-Parteien &ldquo;,die nicht die &uuml;berwiegende Meinung, jenseits der Propaganda-Versuche der MSM, der Mitmenschen widerspiegelt.<\/p><p>Die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Menschen ist gegen Krieg und insofern ist Ihr Beitrag ein wichtiger Baustein zu diesem essentiellen Thema einen klaren Blick zu bekommen oder zu erhalten, worum es hier eigentlich geht.&nbsp;<\/p><p>Gauland hat nichts anderes getan, als den politischen K&ouml;nigsweg zu beschreiben um den Interessen der Menschen gerecht zu werden, in dem man als Politiker erkennt, dass man eine &rdquo; Gro&szlig;-Macht &rdquo; nicht dem&uuml;tigen sollte.<\/p><p>Vielen Dank daf&uuml;r Ihren Beitrag, Herr Jens Berger.&nbsp;<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e von<br>\nMichael Krater<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>mein Bravo, dass Sie auf die Gauland-Rede hingewiesen haben. Das dies einen gewissen Mut erfordert, ist Ihrem p.s. zu entnehmen.<br>\nAber es ist genau der richtige Weg. Bitte trauen Sie den Lesern der Nachdenkseiten zu, sich eine differenzierte Meinung bilden zu k&ouml;nnen. <\/p><p>Obwohl ich eher linke Positionen vertrete (hier meine ich wahre linke Positionen, nicht was heute als links bezeichnet wird), habe ich auch in der Corona-Zeit die AfD-Reden verfolgt, die sich dem Corona-Irrsinn widersetzt haben. Dies h&auml;tte ich zumindest auch von der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; erwartet, die sich aber in dieser Frage &uuml;berwiegend neoliberalen Positionen angepasst hatten. So f&uuml;hle ich mich derzeit im politischen System nicht gut vertreten, begr&uuml;&szlig;e es aber, wenn &ndash; wenigstens von AfD-Seite &ndash; Widerspruch gegen das Anheizen des Ukraine-Krieges durch deutsche Waffenlieferungen erfolgt. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas Steinstr&ouml;m <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS -Team, Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nvolle Zustimmung zu Ihrer Einsch&auml;tzung der Rede von Dr. Gauland und ihren Schlussfolgerungen.<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist dramatisch und erschreckend, dass ausgerechnet die &auml;u&szlig;eren Rechten eine derartige eigentlich logische Einsch&auml;tzung abgeben. Wo sind den die angeblich linken und friedensliebenden Mandatstr&auml;ger in diesem Parlament. Der Linken h&auml;tte ein derartiger Diskussions- und Positionsbeitrag gut zu Gesicht gestanden, Leider haben sie jetzt andere Sorgen. Da geht`s lieber um Sex als um Frieden.<\/p><p>Dazu sollte man auch die Einsch&auml;tzung von Dr. P-M Diestel in seinem neuesten Buch &ldquo;Ich geb keine Ruhe&rdquo; &uuml;ber die Qualit&auml;t und den Bildungshorizont der meisten dt. Politiker und Parlamentarier lesen. Dem ist nichts hinzuzuf&uuml;gen und dann wundert man sich auch nicht mehr.<br>\n&nbsp;<br>\nWeiter so und ein sch&ouml;nes Wochenende mit Gr&uuml;&szlig;en<br>\nR. K&ouml;hler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Sie sind doch bestimmt ein Demokrat, oder?<\/p><p>Es ist das Hauptwesen der Demokratie, dass man, egal welcher Parteizugeh&ouml;rigkeit, den Themen zustimmt, oder sie ablehnt.<\/p><p>Genau das macht Demokratie aus.<\/p><p>Auch auf den Nachdenkseiten konnte man schon, wenn auch eher in Nebens&auml;tzen, lesen, dass der Konsens zu einzelnen Themen blockiert wird, vor allem aus Gr&uuml;nden der Blockbildung und des Fraktionszwangs.<\/p><p>Lese ich Rainer Rupp, Wolfgang Bittner, und einige andere der (meiner bescheidenen Meinung nach) gro&szlig;en und einzigen Denker unserer Zeit, kommt ein Parteien- oder Blockgedanke gar nicht vor. Es geht um Essentielles, und meist gegen das herrschende System.<\/p><p>Deswegen, nicht trotzdem, wundern nicht nur Sie sich z.B. ob des Zerfalls der Linken. Sarah Wagenknecht k&auml;mpft ebenso thematisch sehr oft dagegen an, absolut erhellend ihr Aufeinandertreffen mit Frauke Petry im TV, und die Verwunderung in der Journalistenwelt ob der Schnittmengen.<br>\nDen meisten fiel dazu nur ein, dass beide derart am linken\/rechten Rand verweilen, dass sie bereits an der anderen Seite wieder rauskommen.<br>\nIch empfand diesen Moment als Sternstunde, und es wurde vielen Leuten bewusst wo das eigentliche Problem liegt. <\/p><p>K&ouml;nige? Wurden obsolet&hellip;..<br>\nAristokraten? Aus den Pal&auml;sten geschmissen&hellip;.<br>\nOligarchen? Bl&ouml;de Ablenkung, das sind eigentlich Ochlokraten, zumindest nach Polybios&rsquo; Verfassungskreislauf&hellip;..<\/p><p>Wie wird es den Parteien ergehen? <\/p><p>Ich pers&ouml;nlich brauche Parteien nicht. Sie untergraben den Diskurs. Und ohne Diskurs kein Konsens. Genau da steht vorallem die westliche Welt. <\/p><p>Dieses System ist tot.<\/p><p>Die dekadenten R&ouml;mer haben auch als letzte gemerkt, dass ihre Zeit vorbei ist. <\/p><p>Und es ist lange bereits bekannt. <\/p><p>&ldquo;How long shall they kill our Prophets, while we stand beside and look?&rdquo; -Bob Marley<\/p><p>Ich w&uuml;nsche mir ein Parlament, in dem nicht die Huren des Systems, sondern jeder sprechen kann. Und jeder abstimmen. Die Schweiz ist da schon weiter, dort nennt man es direkte Demokratie, Parteien die die Meinung und den Diskurs, letztendlich den Konsens untergraben, gibt es trotzdem noch.<\/p><p>Es gibt auf YouTube ein Video mit Dirk M&uuml;ller und Willy Wimmer, auf dem Moskauer Wirtschaftsforum. Empfehle ich jedem, der Herr M&uuml;ller konnte ob der Offenheit und Vielfalt nur staunen, der Herr Wimmer nur schmunzeln.<\/p><p>Alle Macht dem Volke, das m&uuml;ssen Sie, ich, und der Rest des Volkes noch lernen.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMartin Endrich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>Ich stimme Ihnen ebenso unumwunden zu wie der Rede des Herrn Gauland. Gut, dass sie darauf auf den NachDenkSeiten hinweisen. Sehr gut!<\/p><p>Sicher befindet sich die SPD in einem j&auml;mmerlichen Zustand. Ich fasse diesen jedoch weiter: In einem j&auml;mmerlichen Zustand befindet sich unsere hoch gepriesene Demokratie &ndash; viele der im Grundgesetz verbrieften Rechte werden inzwischen gnadenlos durch unsere &bdquo;Volksvertreter&ldquo; mit den F&uuml;&szlig;en getreten.<\/p><p>Ich stimme aber nicht mit der Feststellung &uuml;berein, wonach die SPD &ldquo;offenbar mittlerweile komplett vor der Meinungsmache in den Medien eingeknickt ist&ldquo;. Es ist m. E. nicht&nbsp;die Meinungsmache in den Medien, sondern es sind vor allem&nbsp;die Interessen der USA, die nicht nur Deutschland auf das Schlachtfeld eines Nuklearkrieges f&uuml;hren&nbsp;werden, wenn es nicht&nbsp;bald zu einer tats&auml;chlichen&nbsp;&bdquo;Zeitenwende&ldquo; kommt. Diesen beugt sich letztendlich die SPD, die sich den&nbsp;Interessen der USA nicht erst seit kurzer zeigt anpasst.<\/p><p>Und wir erinnern uns:&nbsp;<br>\nDie USA haben aus bedeutend geringeren&nbsp;Beweggr&uuml;nden zwei&nbsp;Atombomben in Japan gez&uuml;ndet. Seinerzeit ging es angeblich um eine Verk&uuml;rzung des Krieges und damit um&nbsp;Verringerung von ansonsten zu opfernder Soldaten etc.<br>\nBei Russland geht es um die Bewahrung vor Zerst&ouml;rung &ndash; erkl&auml;rtes Ziel f&uuml;hrender&nbsp;westlicher Politiker (Baerbock und v. d. Leyen sind nur zwei von ihnen) &ndash; des eigenen Staates.<br>\nUnd f&uuml;r&nbsp;uns alle geht es schlicht um die Bewahrung der Menschheit.<\/p><p>Wo sind wir nur gelandet!?<br>\nUnd wissen Sie, liebe Redaktion und Leserschaft, ich&nbsp;wei&szlig; nicht, was wir tun k&ouml;nnen, um den Prozess aufzuhalten, den Prozess der zu einem Punkt f&uuml;hrt, bei dem es nach Erreichen kein&nbsp;Zur&uuml;ck mehr vor einem Krieg mehr gibt. Der Beginn der beiden Weltkriege hat dies sehr deutlich gezeigt.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nOlaf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\nsehr geehrtes Nachdenkseiten-Team,<br>\n&nbsp;<br>\ngenau das ist es, was aufkl&auml;render Journalismus sein muss.<br>\n&nbsp;<br>\nDie zu Wort kommen lassen, die konstruktive Beitr&auml;ge abgeben.<br>\n&nbsp;<br>\nIch kannte die Rede von Gauland nicht, da ich seit einigen Wochen westliche Medien, egal ob TV oder Internet oder gedruckte Medien aus meinem Umfeld verbannt habe, weil so wie so nur schreckliche, &uuml;ble Propaganda. Ich konsumiere wie immer die Nachdenkseiten.de und RT DE, Anti-Spiegel von Thomas R&ouml;per und CRI-CN von China.<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin politisch links und trotzdem habe ich spontan bei dieser Rede mehrmals applaudiert. Alles ist richtig, was Herr Gauland sagte, sehe ich genau so. Um so schlimmer, der Zustand eines gro&szlig;en Teils des aktuellen Parlaments, da sitzen nur noch US-Marionetten drin. F&uuml;r mich eine Horror-Vorstellung, vom Volk gew&auml;hlte Abgeordnete, die genau das Gegenteil von dem tun, was deren Aufgabe eigentlich w&auml;re, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Ich schrieb in den letzten Wochen mehrmals an vereinzelte Politiker, an die Fraktionen von SPD, Gr&uuml;ne, FDP und CDU\/CSU und &auml;u&szlig;erte harte Kritik, auch an den Bundeskanzler schrieb ich in Sachen Ukraine und bekam nie eine Antwort von niemandem.<br>\n&nbsp;<br>\nIch w&uuml;rde es auch k&uuml;nftig begr&uuml;&szlig;en, wenn Sie, wie in diesem Fall, auch hinweisen, wenn etwas wichtiges zu sagen ist und es nicht aus der &uuml;blichen Richtung kommt. Die Rede von Gauland war wirklich sehr gut und Schande auf das US-Marionetten-Parlament.<br>\n&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGerd Lange<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team, <\/p><p>also mir ist schon mehrmals bei Bundestagsreden aufgefallen, dass AfD-Abgeordnete zu den Reden von Linkspolitiker wie z.B. Wagenknecht geklatscht haben, w&auml;hrend Gr&uuml;ne- und SPD-Abgeordnete stur und geschlossen da sa&szlig;en. Da merkt ja, dass den AfD-Abgeordneten anscheinend der Inhalt der Reden wichtiger ist als die Parteizugeh&ouml;rigkeit. <\/p><p>BG<br>\nE <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger!<\/p><p>Ich kann Ihnen nur zustimmen, die Rede von Alexander Gauland im Bundestag als positiv hinzustellen. Nicht nur er, sondern auch andere Politiker seiner Partei sind f&uuml;r einen Ausgleich mit Russland. Der eigentliche Unterschied zur Linken besteht au&szlig;en- bzw. verteidigungspolitisch nur noch darin, dass die AfD f&uuml;r den Erhalt der NATO ist, w&auml;hrend das franz&ouml;sische Gegenst&uuml;ck mit Marine Le Pen diese sogar schon aufl&ouml;sen wollte. Die AfD kann auf den sogenannten &ldquo;Feind&rdquo; zugehen, was sie auch bewies, als sie mit einer Delegation nach Syrien reiste und dort mit Vertretern der Regierung sprach. Auch hat diese Partei zur M&auml;&szlig;igung mit China geraten, was sich einmal in einem Gepr&auml;ch mit Alice Weidel zeigte. Ich w&uuml;rde gro&szlig;e Teile der AfD sogar einer Friedensbewegung zuordnen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir mit einem Kanzler Gauland -genauso wie mit einem Kanzler Schr&ouml;der- den Angriff Russlands auf die Ukraine nie gehabt h&auml;tten. Das gilt nat&uuml;rlich auch f&uuml;r nahezu alle Politiker unserer Linken, dem Briten Corbyn, dem Franzosen Melenchan, aber auch f&uuml;r die rechts eingestellte Marine Le Pen. Die aufgez&auml;hlten Personen halten genau wie Donald Trump nichts von Russlandbashing. W&auml;hrend Gr&uuml;ne, CDU, FDP und SPD nur noch Hegemonialm&auml;chte mit ihrer Kriegstreiberei unterst&uuml;tzen, sind die rechten oder sogenannten rechten Parteien mehr auf nationale St&auml;rke im Sinne von Verteidigungsbereitschaft eingestellt. Sie lehnen einen Imperialismus genau wie die Linken ab. Das Weltmachtstreben&nbsp; solcher L&auml;nder wie der USA und Gro&szlig;britannien hat das Leid der ukrainischen Bev&ouml;lkerung verursacht und wird jetzt noch durch das idiotische und gef&auml;hrliche Verhalten der Regierungsparteien und der CDU, aber eben nicht durch AfD und Linke, befeuert. Die Bev&ouml;lkerung der Ukraine w&auml;re sicher dankbar, wenn es einen Waffenstillstand auf Augenh&ouml;he mit Russland geben w&uuml;rde. So etwas w&auml;re mit einem Politiker wie Alexander Gauland eher m&ouml;glich, als mit unserer gr&uuml;nen Au&szlig;enministerin, die den Ukraine-Russland-Konflikt noch angeheizt hat. Im &uuml;brigen sollte man an der Stelle noch erw&auml;hnen, dass sich die AfD nicht nur f&uuml;r die Friedens-, sondern auch die Demokratiebewegung w&auml;hrend der Coronakrise eingesetzt hat.<\/p><p>Lieber Herr Berger, Sie m&uuml;ssen sich also in keiner Weise f&uuml;r das Lob eines AfD-Mitgliedes rechtfertigen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichem Gru&szlig;<br>\nHarald Pfleger&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, liebe Nachdenkseitenmacher!<\/p><p>Ich gebe Ihnen in allen Punkten recht, was Sie da &uuml;ber Alexander Gaulands Rede schreiben.<\/p><p>Brecht hat mal gesagt oder geschrieben, dass die Wahrheit immer konkret ist. Und in diesem konkreten Falle hat eben Herr Gauland eine kluge Rede gehalten, die man im Kreml und anderswo in der Welt sicher mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen wird.<\/p><p>Es gibt nur einen Weg zu einem dauerhaften Frieden &ndash; keine Seite als Verlierer dastehen zu lassen! Gauland sagt das ja sinngem&auml;&szlig;. Interessenausgleich halt. Also etwas, was kluge Diplomatie leisten sollte. Wie trauert man da Leuten wie Egon Bahr oder Hans-Dietrich Genscher nach!<\/p><p>Aber leider haben wir jetzt eine Au&szlig;enministerin, die sich eher durch Abschreiben und Nachplappern US-amerikanischer Positionen auszeichnet und noch dazu aggressiv, statt m&auml;&szlig;igend auftritt. Dazu einen Bundeskanzler, der sich st&auml;ndig als ein klassischer Opportunist zu erkennen gibt. Ob nun bei der Impfpflicht oder jetzt bei Waffenlieferungen: Erst kategorisch ausschlie&szlig;en und dann daf&uuml;r sein &hellip; Man kann ihm quasi kein Wort glauben. Insofern sind er und seine Partei f&uuml;r mich, der ich dort einst sogar Mitglied war, gestorben.<\/p><p>Ich bin froh, dass wenigstens Die Linke noch dagegen gestimmt hat! Trotzdem ein trauriger Tag f&uuml;r Deutschland und die Menschen in der Ukraine. Denn jeder Panzer verl&auml;ngert nur den Krieg.<\/p><p>Danke f&uuml;r ihren journalistischen Mut, Herr Berger! Sie werden sicher auch Gegenwind bekommen, da sind ein paar zustimmende Mails vielleicht erw&uuml;nscht.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nIhr Rainer B. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger! <\/p><p>Nie h&auml;tte ich gedacht, dass ich mal einem Hrn. Gauland aus voller &Uuml;berzeugung zustimmen k&ouml;nnte. <\/p><p>Das einzig Ertr&auml;gliche am neuen Kanzler war f&uuml;r mich bisher sein &ldquo;&Uuml;berh&ouml;ren&rdquo; des gr&uuml;n\/schwarz\/roten Kriegsgeschreis. <\/p><p>Womit haben wir diese entsetzliche Regierungs &ndash; Koalition und dieses unisono Parlament verdient? <\/p><p>fragt sich&nbsp; Gudrun Harms <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>Ihnen gilt meine gro&szlig;e Anerkennung f&uuml;r Ihren Mut, auf diese gro&szlig;artige Rede aufmerksam zu machen! Traurig f&uuml;r unsere Demokratie, dass Ihre Offenheit und Haltung nur noch von wenigen geteilt wird. <\/p><p>Danke!<br>\nB. Lehne <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>mit der Ver&ouml;ffentlichung der Rede von Herrn Gauland haben Sie etwas sehr Wichtiges und Richtiges getan: Sie haben die Diskussion um den Ukraine-Konflikt auf eine sachliche Ebene zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. Wie Sie schon sagten &ndash; Manche werden sie daf&uuml;r kritisieren. Doch hier geht es um eine Sache, bei der die Frage politische Orientierung keine Rolle spielt. Hier geht es um Krieg und Frieden. Hier geht es um Leben und Tod. <\/p><p>Sp&auml;testens seit Beginn der Corona-Krise gibt es ohnehin keine Ankerpunkte mehr, anhand derer sich die althergebrachten Grenzlinien zwischen politisch Links und politisch Rechts noch festmachen lie&szlig;en. Stattdessen kristallisieren sich im politischen Deutschland zwei Lager heraus, die anhand &nbsp;klassischer Kriterien nicht mehr unterscheiden lassen. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die sich f&uuml;r autorit&auml;re Verh&auml;ltnisse und ein unterdr&uuml;ckerisches Staatswesen erw&auml;rmen; auf der anderen Seite darben die Menschen, die eine autorit&auml;re Bevormundung ablehnen und sich lieber &ouml;ffentlich ausgrenzen lassen, als nur einen Schritt weiter in Richtung Diktatur zu gehen.<\/p><p>Inzwischen spielt es in der Bundesrepublik Deutschland keinerlei Rolle mehr, welcher Partei ein Politiker angeh&ouml;rt. Im Grunde liegen die Verh&auml;ltnisse &auml;hnlich wie bei einer Hausfrau, die Erdbeermarmelade gekocht hat und danach verschiedene Etiketten auf die Einmachgl&auml;ser klebt: Auf den Etiketten stehen zwar unterschiedliche Namen, doch der Inhalt der Gl&auml;ser ist immer derselbe: Das Pflaumenmuss ist Erdbeermarmelade. Das Aprikosengelee ist Erdbeermarmelade.<\/p><p>Die politische Erdbeermarmelade, die unsere Lebensverh&auml;ltnisse neuerdings pr&auml;gt, strebt nach der Herrschaft &uuml;ber den menschlichen K&ouml;rper, sie lechzt nach einem Machtdurchgriff bis in den engsten Kern unseres Privatlebens, sie m&ouml;chte uns gleichschalten, vernetzen und digital steuern. Menschen sind nach der neuen &ndash; neoliberalen &ndash; Mainstreamlehre nichts weiter als Produktionseinheiten, deren Wert von ihrem Ertrag abh&auml;ngt. Dementsprechend spielt es f&uuml;r die Politik auch keinerlei Rolle mehr, was mit den menschlichen Produktionsfaktoren am Ende geschieht: Sie m&ouml;gen leben oder sterben, gesund sein oder erkranken. Hauptsache sie gehorchen den Regeln der Elite und sind bereit, sich f&uuml;r deren Pl&auml;ne opfern zu lassen.<\/p><p>Insgeheim sind genau das die Gedanken, die das Handeln unserer neuen Politikerelite pr&auml;gen. Das w&auml;re nicht weiter schlimm, h&auml;tte nicht irgendwer diesen Leuten den Floh ins Ohr gesetzt, sie selbst und ihresgleichen blieben garantiert von den Wechself&auml;llen des Lebens verschont. Ich f&uuml;rchte, die reich gem&auml;steten Annalenchens, Roberts und Karlchens begreifen gar nicht, dass auch sie bei Temperaturen &uuml;ber tausend Grad nichts weiter als billige Grillh&auml;hnchen abgeben und dass dasselbe auch f&uuml;r ihre Kinder und Kindeskinder gilt. <\/p><p>Diktatur ist angesagt, Krieg ist angesagt, Hass ist angesagt, solange er die richtigen Leute trifft. Sie, lieber Herr Berger, haben aus der Sicht des Mainstreams etwas geradezu Blasphemisches getan, indem Sie in der Debatte eine Stimme zu Wort kommen lie&szlig;en, die in der &Ouml;ffentlichkeit als b&ouml;se und unerbeermarmeladenhaft gilt. <\/p><p>Auch w&auml;hrend der Coronakrise haben Gauland und seine Truppe manch unerbeeermarmeladenhafte Bemerkungen fallen gelassen. Diese Aussagen galten sodann als unaussprechbar und jeder &bdquo;gute&ldquo; Deutsche wusste, welche Argumente er sich auf keinen Fall aneignen durfte. Weil das letztlich alle sachlichen Diskussionen im Keim erstickt, sehe ich es als gutes Zeichen an, wenn rechte Journalisten Sarah Wagenknecht hofieren und wenn Linke auch einmal auf Richtiges hinweisen, das aus dem Munde von Alexander Gauland oder Alice Weidel kommt.<br>\nDie Menschen, die eine autorit&auml;re Bevormundung ablehnen und sich in der &Ouml;ffentlichkeit noch kritisch zu politischen Fragen &auml;u&szlig;ern, streiten sich innerhalb ihrer Blase auf eine Art, wie sie fr&uuml;her &uuml;blich war: Sie achten die Argumente der Anderen und diskutieren untereinander &ndash; hoffentlich &ndash; sachlich. Dabei gibt es allerdings Grenzen, die keiner &uuml;berschreiten sollte. Die wichtigste davon ist f&uuml;r mich die Linie zwischen Krieg und Frieden. Wer Krieg &ndash; oder gar einen Atomkrieg &ndash; ernsthaft als &bdquo;politische&ldquo; M&ouml;glichkeit in Betracht zieht, geh&ouml;rt nicht in ein Parlament, sondern in eine Heilanstalt.&nbsp; <\/p><p>Ich bin gespannt, wie lange es noch dauern wird, bis nach den durchgeknallten Aktionen unserer Parlamentarier in Deutschland die ersten Bomen fallen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMichael Freuding<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>korrekt. Und danke f&uuml;r diesen Kommentar <\/p><p>Ja, diese Rede h&auml;tte ich als ehemaliges Parteimitglied der Linken mir sehr gew&uuml;nscht vom Kanzler vielleicht sogar vom Fraktionsvorsitzenden der Linken.<br>\nUnd ich muss zu&nbsp; meinem eigenen Entsetzen feststellen, das mich gerade in den fragw&uuml;rdigen Debatten der Vergangenheit in der Coronazeit, Stichwort Einhaltung der Grundrechte, mich eher Politiker der AfD vertraten als meine eigentlichen politischen. <\/p><p>Das es jetzt sogar noch in dem Wahnsinn des Krieges ebenso ist, ist verst&ouml;rend. <\/p><p>Was dennoch nie dazu f&uuml;hren w&uuml;rde, den anderen Positionen der AfD je zuzustimmen.<br>\nUnw&auml;hlbar. <\/p><p>Halt Dilemma. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nD. M. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gute Rede ?<br>\n&nbsp;<br>\nBitte erstmal lesen und verstehen, was Gauland aus der reaktion&auml;ren Kiste holt !<br>\n<a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btp\/20\/20031.pdf%20\">dserver.bundestag.de\/btp\/20\/20031.pdf <\/a><br>\n&nbsp;<br>\nEr lobt den Wiener Kongre&szlig; 1815 &ndash; die feudale Reaktion !<br>\nEr beklagt den Versailler Frieden 1919 &ndash; fehlt nur noch die Dolchsto&szlig;legende !<br>\n&nbsp;<br>\nAlso: wir wollen Frieden f&uuml;r sozialen Fortschritt.<br>\nGauland will Frieden f&uuml;r soziale Reaktion &ndash; weil er, wie viele aus der herrschenden Klasse, genau wei&szlig;, da&szlig; Kriege immer auch mit sozialen Revolutionen schwanger gehen.<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGunther&nbsp;H&auml;berlen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>31. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\ndem Artikel heute am 30.4.2022 von Jens Berger zur Rede von Alexander Gauland ist &ndash; wieder einmal &ndash; in vollem Umfang zuzustimmen! <\/p><p>Es kommt darauf an, was jemand sagt und tut. <\/p><p>F&uuml;r diese strenge Sach-Orientierung sch&auml;tze ich die Nachdenkseiten sehr hoch und werde sie auch weiterhin verst&auml;rkt f&ouml;rdern! <\/p><p>Sie erw&auml;hnen das Wort &ldquo;Tabubruch&rdquo;. Sachlich zu urteilen, ist kein Tabubruch. <\/p><p>Mir erscheint es bisweilen so, als ob in Deutschland &ldquo;Links&rdquo; und &ldquo;Rechts&rdquo; die Seiten gewechselt h&auml;tten &hellip; von Zuvielen unbemerkt. <\/p><p>Das hat &uuml;brigens auch Sara Wagenknecht so festgestellt in ihrem Buch &ldquo;Die Selbsgerechten&rdquo; S.12 &ldquo;F&uuml;r die Weltsicht dieser neuen Linken, die die Seiten gewechselt haben, hat sich seit einiger Zeit der Begriff des Linksliberlismus etabliert.&rdquo;<\/p><p>Ebenfalls in &ldquo;Die Selbsgerechten&rdquo; S.97 &ldquo;Damit allerdings hat die Linke die Seiten gewechselt. W&auml;hrend die traditionelle Linkge die Unterprivilegierten. die Menschen mit geringen Bildungschancen und weniger Einkommen vertreten hat, steht die linksliberale Linke auf der Seite der Gewinner der sozialen Ver&auml;nderungen der letzten Jahrzehnte.&rdquo;<\/p><p>Ebenfalls in &ldquo;Die Selbsgerechten&rdquo; S.115 &ldquo;Steve Bannon hatte allen Grund zu frohlocken: &lsquo; Wenn die Linke sich auf die Themen Rasse und Identit&auml;t konzentriert &hellip; k&ouml;nnen wir sie zermalmen&rsquo;.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nfreundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDr. Thomas Odenweller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>32. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes unverzichtbares Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>wieso soll so eine kraftvoll-wahre Rede einer ungeliebten Partei einer anderen unterstellt werden, die sie eben nicht gehalten hat? Ich frage mich seit langer Zeit, warum am Anfang aller Kommentare zun&auml;chst erst einmal allerlei Entschuldigungen stehen daf&uuml;r, was der Kommentator nicht will und nicht unterst&uuml;tzt, um dann &ndash; oft erst zum Schluss &ndash; zu sagen, was er dennoch f&uuml;r richtig h&auml;lt, meist auch noch verklausuliert. Warum redet niemand friedlich Klartext? Was immer auch die Leute der AfD sagen, sie werden zun&auml;chst mit Schm&auml;hungen &uuml;bersch&uuml;ttet um am Schluss einzur&auml;umen, dass es doch nicht ganz falsch ist, was sie zu sagen haben.<\/p><p>Ich habe des&ouml;fteren in Bundestagsdebatten einen v&ouml;llig kulturlosen Umgang der Abgeordneten und der Regierungsmitglieder mit den Auftritten der AfD beobachtet. Sei es, dass die damalige Kanzlerin bei einer ausgesprochen fundierten Rede des gesundheitspolitischen Sprechers der AfD (von denen es einige gibt) mit ihrer Handtasche schlenkernd, den Blick vom Redner abgewandt, zu H. Seehofer schlendert und den &ndash; sichtlich von Unwohlsein ergriffen &ndash; versucht in ein Gespr&auml;ch zu verwickeln, seien es die betont l&auml;ssig-&uuml;berheblichen und desinteressierten Reaktionen der Mitglieder anderer Parteien.. Das ist kulturlos in hohem Masse und ich h&auml;tte das nicht von einem &ldquo;intelligenten&rdquo; lebendigen Parlament erwartet. Erwartet h&auml;tte ich mehr Respekt, ein Wort, das uns der jetzige Kanzler von den Wahlplakaten duzend entgegenschrie und von mir als abstossend peinlich empfunden wurde, weil ich sofort das Gef&uuml;hl hatte, dass dieses Wort ein Fremdwort f&uuml;r ihn ist. Das konnte man sehr gut bei seinem w&uuml;rdelosen Besuch in Moskau empfinden &ndash; beim Anblick der Bilder von dort und vom Inhalt seiner &Auml;usserungen erst recht.<\/p><p>Bedenkt man nun noch, dass die Abgeordneten des Bundestages versichern, nur ihrem Gewissen verpflichtet zu sein, dann l&auml;sst das nur den Schluss zu, dass sie schon mit einer grossen L&uuml;ge im Gep&auml;ck dort einziehen. Wie anders l&auml;sst sich sonst dieser unsinnige Fraktionszwang empfinden? Ja, sie durften nicht einmal klatschen bei der Rede von A. Gauland. Ich selbst w&auml;re als Abgeordneter (Gott bewahre!) aufgesprungen und h&auml;tte stehend applaudiert, auch wenn ich f&uuml;r wer weiss wen&nbsp; im Hohen Hause gesessen h&auml;tte. Wo war das verpflichtende Gewissen der Herrschaften? Es w&auml;re weiss Gott besser, wenn jeder Abgeordnete zumindest erst einmal einen Berufsabschluss nachweisen m&uuml;sste, um in den Bundestag einzuziehen &ndash; aber ich schweife ab.<\/p><p>Ich lese recht viel in den russischen Kan&auml;len &uuml;ber die Ereignisse in der Ukraine. Beeindruckt hat mich hier eine Aussage des Tschetschenen-Oberhauptes Kadyrow, die er unl&auml;ngst gemacht hat: Wie ist es in den USA um Achtung und Respekt vor alten Menschen bestellt? Warum hilft niemand diesem armen und offensichtlich verwirrten alten Mann, der sich Pr&auml;sident nennt und l&auml;sst ihn von einem Fettnapf zum anderen gehen, ohne seine W&uuml;rde zu sch&uuml;tzen? Und schiebt ihn an die Spitze einer kriegsl&uuml;sternen geldgierigen Maschinerie, die uns alle vernichten kann.. Auch das ist eine Frage des Respekts, die uns alle betrifft.<\/p><p>Am kommenden Sonntag haben wir Landtagswahlen. Erstmals in meinem Leben werde ich die AfD w&auml;hlen. Es ist die einzige der Parteien, die in den vergangenen zwei Jahren einen klaren Kurs gefahren hat gegen die menschenverachtenden Coronamassnahmen und nun auch f&uuml;r einen friedlichen Umgang mit Russland.<\/p><p>Ich stehe l hinter der Aussage, dass der Krieg in der Ukraine bereits vor 8 Jahren begonnen hat und Russland angetreten ist, ja von den USA gezwungen wurde, diesen mit milit&auml;rischen Mitteln zu beenden. Corona und Ukraine werden leider auch&nbsp; f&uuml;r die kommenden Jahre wichtig und ich w&uuml;nsche mir eine Partei mit einer klaren menschenw&uuml;rdigen und friedensbewahrenden&nbsp; Haltung dazu. Die kann ich nur bei der AfD erkennen.<\/p><p>Ich selbst habe mein ganzes bewusstes Leben links gew&auml;hlt. Das hat sich endg&uuml;ltig erledigt. Ich w&uuml;nsche mir, dass&nbsp; die &ldquo;nat&uuml;rliche&rdquo; Intelligenz der Menschen zu einem fundamentalen Wandel in unserer reichlich verlogenen Gesellschaft f&uuml;hrt.<\/p><p>Mit dankbaren Gr&uuml;ssen f&uuml;r Ihre Publikationen an Sie alle und glimmenden Hoffnungsfunken im Herzen<br>\nchristine girndt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>33. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseiten, hallo Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist mutig, dass Sie eine Rede von Alexander Gauland teilen, aber ich finde es gut.<\/p><p>Schon vor l&auml;ngerer Zeit&nbsp;habe ich Ihnen in einem Leserbrief mitgeteilt, dass es mir gar nicht passt, dass die AfD wesentlich sinnvollere Beitr&auml;ge leistet als die &ldquo;Altparteien&rdquo;. Da ging es um Corona.&nbsp;Die Argumentation von Herrn Berger teile ich. Ob die AfD dadurch w&auml;hlbar wird, muss nat&uuml;rlich jeder selbst entscheiden.&nbsp;<\/p><p>Von den anderen Parteien wird die AfD v&ouml;llig ausgegrenzt, was ich als sehr problematisch betrachte, denn auch&nbsp;diese Rede sollte von den anderen Parteien zumindest beachtet werden.<\/p><p>Vor Corona habe ich gerne Kabarett gesehen, aber da wird immernoch permanent auf die AfD eingedroschen, was ich v&ouml;llig unverst&auml;ndlich finde, da die AfD, was Corona und Ukraine Politik angeht, tats&auml;chlich Oppositionsarbeit macht. Die Kabarettisten sind leider voll auf Regierungslinie. Das wurde von den Nachdenkseiten auch schon festgestellt.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nMarkus H&uuml;lsmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>34. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>nein, Sie m&uuml;ssen sich nicht daf&uuml;r sch&auml;men, diese Rede Herrn Gaucks gut zu finden! <\/p><p>Eines der Probleme der heutigen Zeit ist, da&szlig; viele Menschen nicht mehr zwischen einer Botschaft und dem Boten unterscheiden. Eine richtige Aussage wird nicht dadurch falsch, da&szlig; sie ein gesellschaftlich ge&auml;chteter Bote ausspricht. Wenn ein Nazi sagt &ldquo;1 plus 1 ergibt 2&rdquo;, muss sich die Mathematik nicht neu erfinden, um das zu einer falschen Aussage zu machen. Ebenso w&uuml;rde ein Aufruf zum Ausrotten einer bestimmten Minderheit der Bev&ouml;lkerung nicht dadurch richtig, da&szlig; dieser Aufruf durch den Papst erfolgte. <\/p><p>Allerdings ist es besch&auml;mend, wenn sich gerade eine Partei wie die AfD f&uuml;r das einsetzt, was eindeutig im Interesse der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung ist: Frieden! <\/p><p>Schon in der Corona-Krise war die AfD die einzige Partei, die berechtigte Kritik an den Ma&szlig;nahmen &auml;u&szlig;erte und ihrer Aufgabe als Opposition nachkam. <\/p><p>Das soll jedoch keine Werbung f&uuml;r diese Partei sein, sie ist nach wie vor f&uuml;r mich unw&auml;hlbar! <\/p><p>Aber aus demselben Grund, dem Schweigen zu unerh&ouml;rten Vorg&auml;ngen, dem Durchpeitschen von Ma&szlig;nahmen, die der Bev&ouml;lkerung mehr schaden als nutzen, und der Eskalation einer kriegerischen Auseinandersetzung, sind auch alle anderen im Bundestag vertretenen Parteien f&uuml;r mich endg&uuml;ltig unw&auml;hlbar geworden! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nWolfgang Klein <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>35. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin ganz sicher kein AFD-W&auml;hler.<br>\nAber, ich finde es gut und richtig, auf vern&uuml;nftige Reden zu verweisen, auch wenn sie von einem &bdquo;politischen Gegner&ldquo; gehalten werden.<\/p><p>Dem von Alexander Gauland im Bundestag Gesagten kann ich fast ausnahmslos zustimmen, obwohl ich mich auf der anderen politischen Seite verorte. <\/p><p>Ich stimme Ihnen, Herr Berger, auch darin zu, dass wir zwischen der inhaltlichen Zustimmung zu einer Rede und der N&auml;he zu einer Partei (AFD) unterscheiden m&uuml;ssen.<br>\n&nbsp;<br>\nIch m&ouml;chte in diesem Zusammenhang noch darauf hinweisen, dass ich es auch begr&uuml;&szlig;t habe, dass die AFD-Mitglieder bei der Bundestags-Sitzung am 28.02.2022 den ukrainischen Botschafter &ndash; diesen Nazi-Verehrer &ndash; nicht mit stehenden Ovationen begr&uuml;&szlig;t haben, wie die anderen Lakaien, obwohl ich ansonsten, wie bereits erw&auml;hnt, nichts mit der AFD am Hut habe.<\/p><p>Ein Lob an dieser Stelle an das NDS-Team f&uuml;r die interessanten Beitr&auml;ge und Analysen.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKarl-Heinz Schlenke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>36. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>es ist sehr gut, dass Sie Ihre Leser auf diese Rede von Alexander Gauland aufmerksam machen. Warum nicht? Warum so viele Entschuldigungen und Erkl&auml;rungen? Ich bin kein Bewunderer der AfD, aber, wenn die AfD oder wer auch immer f&uuml;r eine gute Sache steht, warum soll ich das nicht anerkennen und loben? Ich will weder einen, der Schlechtes tut, unterst&uuml;tzen noch einem, der Gutes tut, meine Unterst&uuml;tzung verweigern.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJuan Messerschmidt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>37. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\n&bdquo;p.s.: Mir ist durchaus bewusst, dass die positive Verlinkung einer Gauland-Rede gerade von vielen linken Beobachtern als Tabubruch empfunden wird und ich Gefahr laufe, dass die NachDenkSeiten oder meine Person daf&uuml;r in kommenden &bdquo;Analysen&ldquo; mal wieder als &bdquo;rechtsoffen&ldquo; oder Schlimmeres tituliert werden. Aber wissen Sie was? Sollen sie doch. Wer nicht anhand inhaltlicher Aussagen differenzieren kann und nicht versteht, dass es zwischen einer inhaltlichen Zustimmung bei diesem eminent wichtigen Thema und einer ideologischen N&auml;he zur AfD einen gewaltigen Unterschied gibt, der darf von mir aus denken und schreiben, was er will. Gegen eine Eskalation des Krieges in der Ukraine zu sein, ist auch dann richtig, wenn die AfD es genauso sieht. Dadurch werden die &uuml;brigen, scharf zu kritisierenden Positionen der AfD <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75502\">nachdenkseiten.de\/?p=75502<\/a> kein Jota besser.&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nIch wei&szlig; es zu sch&auml;tzen, dass in den nachdenkseiten derart erstaunliche Funde wie die besagte Rede pr&auml;sentiert werden. &ndash; Und ich finde es eine der wichtigsten Aufgaben der n&auml;chsten Zeit &ndash; sofern man von einer nennenswerten n&auml;chsten Zeit noch sprechen kann &nbsp;&ndash;&nbsp; sich der Schablonisierung von Argumentationen (&bdquo;Putin-Versteher&ldquo;, &bdquo;rechtsoffen&ldquo;) zu verweigern.&nbsp; Gr&uuml;&szlig;e und Danke f&uuml;r Ihre stets erhellende, zur Zeit nur leider zur Verzweiflung Anlass gebende Berichterstattung.<br>\n&nbsp;<br>\nCornelia Wimmer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>38. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger <\/p><p>ich kann Ihren Frust verstehen, da man sich derzeit von den regierenden Parteien ein anderes oder doch zumindest differenziertes Bild auf den Ukraine-Konflikt w&uuml;nscht. Die Einigkeit, mit der Kriegstreiberei und Eskalation betrieben wird, ist bei den demokratischen und teilweise historisch f&uuml;r Frieden und Entspannung stehenden Parteien absolut erschreckend. <\/p><p>Gleichzeitig muss man differenzieren, wenn man pl&ouml;tzlich von der AfD etwas inhaltlich unterst&uuml;tzenswertes liest. Das ist nicht nur, wie Sie auch selbst sagen, v&ouml;llig absurd. Das ist leider auch brandgef&auml;hrlich.&nbsp; <\/p><p>Ich m&ouml;chte das einordnen: <\/p><p>Es ist ja nicht so, dass die AfD f&uuml;r die von ihr verbreitete Position tats&auml;chlich stehen w&uuml;rde, dass die AfD tats&auml;chlich Friedenspartei w&auml;re und in ihren Grundfesten gegen Waffenlieferungen. Sondern es ist leider ein Kalk&uuml;l. Ein Kalk&uuml;l, kategorisch 180&deg;-Gegenpositionen zur Regierungspartei zu vertreten und dadurch alle diejenigen &ldquo;einzusammeln&rdquo;, die sich in dieser Ein-Meinung von SPD, Gr&uuml;nen, FDP und auch CDU nicht wiederfinden. Heute ist es das Thema &ldquo;Waffenlieferungen&rdquo;, morgen wird es etwas anderes sein.&nbsp; <\/p><p>Ich lese gerade parallel das Buch der Pazifistin Anna Haag &ldquo;Denken ist heute &uuml;berhaupt nicht mehr Mode, Tagebuch 1940-1945&rdquo;. <\/p><p>Vieles, was sie &uuml;ber das Nicht-Selbst-Denken, Nachplappern und Mitlaufen ihrer Mitmenschen schreibt, weist erschreckende Parallelen zur derzeitigen Debattenkultur auf und macht deutlich wo die Gefahren liegen.&nbsp; <\/p><p>Wenn man Anna Haag liest, wird einmal klar, wie viel unglaublich viel Meinungsfreiheit wir derzeit in Deutschland haben, wie wenig Repressalien wir bei Meinungs&auml;u&szlig;erungen ausgesetzt sind. Das kann nicht hoch genug gesch&auml;tzt werden. Gleichzeitig gibt es erschreckende Parallelen im &ldquo;Nicht-Durchdringen&rdquo;, wenn man Dinge differenziert oder kontr&auml;r zu Medien oder Mitmenschen diskutieren will. Die Kritiklosigkeit der Massen ist erschreckend an sich und erschreckend in seiner Parallele von damals zu heute. <\/p><p>Anna Haag beschreibt auf Seite 42 f., wie Hitler jeder einzelnen Branche das versprochen hat, was sie h&ouml;ren wollte, um Unterst&uuml;tzung zu bekommen: Dem Milit&auml;r, den Industriellen, den Bauern, den Arbeitern, den Intellektuellen&hellip; Hitler ist mitnichten in seinen vielen Reden (nur) damit angetreten, dass er die halbe, nein ganze Welt unterjochen will, sondern hat Frieden, Freundschaft mit England, Vernichtung der Bolschewisten, Kultivierung des Familienlebens und Hebung des Lebensstandards versprochen. Es ging immer um &ldquo;eine gute Sache&rdquo;. <\/p><p>Und genau das macht die AfD und die Rede von Alexander Gauland so gef&auml;hrlich: Der kalkulierte Menschenfang. Das Ansprechen bestimmter Menschengruppen in ihrer jeweiligen Frustration und Hoffnungslosigkeit. Heute also alle, die gegen Waffenlieferungen sind. Wie bei der Werbung: Es reicht ja, wenn es bei einigen verf&auml;ngt. <\/p><p>Hitler hatte die Unterst&uuml;tzung der Massen. Noch in den Kriegsjahren haben die wenigsten reflektiert, was da vor sich ging, haben den Krieg aktiv gutgehei&szlig;en (vgl. Anna Haag). <\/p><p>Und die Masche funktioniert auch heute. <\/p><p>Nicht auszudenken, was uns bei weiterer Frustration der vieler B&uuml;rger, gepaart mit einer Schw&auml;chung der deutschen Wirtschaft und &ndash; wie von Herrn Lindner ja bereits angek&uuml;ndigt &ndash; sinkendem Lebensstandard, hinsichtlich Empf&auml;nglichkeit von B&uuml;rgern f&uuml;r Menschenf&auml;nger wie Herrn Gauland noch alles bevorstehen k&ouml;nnte. <\/p><p>Auch deshalb muss man alles daf&uuml;r tun, dass in der Landschaft der demokratischen Parteien wieder Meinungsvielfalt einzieht. Auch gegen Waffenlieferungen. <\/p><p>Besten Gru&szlig;<br>\nMR <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>39. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nmir wurden die Nachdenkenseiten k&uuml;rzlich von einem Freund empfohlen und ich f&uuml;hle mich endlich mal selten wohl.<br>\nAuch zu dem von Ihnen angesprochenen Thema ein paar Zeilen:<br>\n&nbsp;<br>\nEin D&auml;mon versteht den anderen nun mal deutlich besser. Die vielen kleinen Engelchen sollten dieses mal vielleicht darauf h&ouml;ren und es gewinnbringend, f&uuml;r unser aller Wohl, weiter verarbeiten- und leiten.<br>\nAber Himmel! Da k&ouml;nnte man ja fast bef&uuml;rchten, die Existenz der AfD macht tats&auml;chlich einen Sinn. Ich gehe mir gleich mal den Mund mit Seife auswaschen &ndash; ich meine die H&auml;nde waschen &ndash; zwecks b&ouml;ser Stift und so.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e!<br>\nFrank Kanera<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>40. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\ndem Titel &bdquo;Diese Rede h&auml;tten wir gerne vom Bundeskanzler geh&ouml;rt &ndash; doch sie kam von Alexander Gauland&ldquo; ist nichts hinzuzusetzen. Das was gesagt wurde sollten alle, die mit JA (= Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine) gestimmt haben so lange erkl&auml;rt bekommen, bis sie es begriffen haben. &ndash; Leider gibt es aber wohl niemanden, dem diese Verblendeten zuh&ouml;ren w&uuml;rden. Traurig!<br>\n&nbsp;<br>\nMit den besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nGerd Bauer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>41. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo verehrte Mitarbeiter und Redakteure der Nachdenkseiten,<\/p><p>ich schreibe nun das erste Mal einen Brief bzw. Kommentar. Zum Gl&uuml;ck gibt es auch noch &ldquo;Weggef&auml;hrten&rdquo;, will hei&szlig;en, nicht nur ich denke &ldquo;anders&rdquo; als der Mainstream. Vielen Dank daf&uuml;r an sie und das Team der Nachdenkseiten!<\/p><p>Eine Frage, welche ich aber nicht beantworten kann: WIE kann ich nur etwas DAGEGEN tun? Ich will nicht, dass es so wie jetzt weiter l&auml;uft.<\/p><p>Ich h&ouml;re schon bald wieder die Frage: &ldquo;Wollt ihr den totalen Krieg?&rdquo;!!!!<\/p><p>Und der unkritische B&uuml;rger antwortet darauf wie schon einmal&hellip;<br>\nDas ist meine gr&ouml;&szlig;te Angst.<\/p><p>Ich bin fassungs- und ratlos.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMario Matyssek <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>42. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion! <\/p><p>Danke f&uuml;r den Beitrag von Jens Berger zur Bundestagsrede von Alexander Gauland, deren Text hier aufgerufen werden kann: <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btp\/20\/20031.pdf\">dserver.bundestag.de\/btp\/20\/20031.pdf <\/a><\/p><p>Die Rede spricht f&uuml;r sich und ist im &Uuml;brigen ein pr&auml;gnanter Beitrag von mehreren, die Gauland in der Vergangenheit &ndash; mit von den meisten Abgeordneten kaum erreichter Kompetenz &ndash; vorgetragen hat, speziell zu au&szlig;enpolitischen Themen. <\/p><p>Dass Sie die Nennung von Gaulands&nbsp; Rede in gewundenen Worten vor der NDS-Gemeinde im Voraus rechtfertigen zu m&uuml;ssen glauben, legt die politische Lage in peinlicher Weise offen: In Politik, Hauptstrommedien und Staatsfunk kann nicht sein, was nicht sein darf. Es kann also nicht sein, dass jemand von der AfD etwas Richtiges sagt und wenn es nur die Uhrzeit w&auml;re. Da muss man sich vorweg entschuldigen, falls man das Richtige als solches kennzeichnen will. <\/p><p>Der Beitrag hat nicht nur die Rede Gaulands gebracht, sondern auch ein Schlaglicht auf die notleidende politische Kultur, so es sie noch geben sollte, geworfen. <\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAlexander G. Roklum <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>43. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br>\nsehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\ngleich zu Beginn m&ouml;chte ich mich &bdquo;outen&ldquo; &ndash; auch ich geh&ouml;re der AfD an. Ich stelle dieses Bekenntnis ganz bewusst an den Anfang meiner Ausf&uuml;hrungen, weil ich damit gleich mehrere Botschaften verkn&uuml;pfen m&ouml;chte: 1.) Dr. Gauland steht mit der in seiner Rede im Deutschen Bundestag am 28.04. zur Situation in der Ukraine und zu Waffenlieferungen Deutschlands an die Ukraine gezeigten Haltung in der AfD beileibe nicht allein (wenngleich ich einr&auml;umen muss, dass auch innerhalb der AfD die Diskussionen zum Thema Ukraine mitunter sehr schwierig sind). 2.) Die Gefahren, die von der durch den Ukrainekonflikt ausgel&ouml;sten Stimmungslage in Deutschland, Europa und der mehr oder weniger gesamten &bdquo;westlichen&ldquo; Welt ausgehen, halte ich f&uuml;r so gravierend, dass jegliche parteipolitische Aversion, die ansonsten herrscht, von allen Beteiligten beiseitegelegt werden muss! Ich habe ohnehin bereits in der j&uuml;ngeren Vergangenheit durch die Entwicklungen in der Coronakrise wie auch durch zunehmend freiheitsfeindliche Entwicklungen der Genderdebatte wie auch der sog. Cancel culture entdecken m&uuml;ssen, dass die Trennlinien zwischen verschiedenen Ansichten v&ouml;llig wechselhaft verlaufen und einstmals als vermeintliche Kontrahenten ausgemachte Personen pl&ouml;tzlich dieselbe Haltung haben wie ich. Ich m&ouml;chte gerade vor diesem Hintergrund mit aller Deutlichkeit au&szlig;erdem darauf hinweisen, dass in der AfD heute (das gilt in mehrfacher Hinsicht auch und gerade f&uuml;r meinen Heimatkreis, den Kreis Bergstra&szlig;e in S&uuml;dhessen, in dem ich wohne und politisch t&auml;tig bin) einige Personen politisch aktiv sind, die sich fr&uuml;her eindeutig als Linke identifiziert hatten und auch heute noch Meinungen vertreten, die bei klassischer politischer Einsch&auml;tzung im &bdquo;linken Lager&ldquo; gew&auml;hnt w&uuml;rden. Und auch ich selbst z&auml;hle mich keineswegs zu &bdquo;den Rechten&ldquo; &ndash; zumal ich mit dieser Kategorisierung gerade aufgrund der politischen Entwicklung der letzten Jahrzehnte nicht sonderlich viel anfangen kann.<br>\n&nbsp;<br>\nIch m&ouml;chte Ihnen daher f&uuml;r den Artikel und f&uuml;r die W&uuml;rdigung der Rede von Dr. Gauland ausdr&uuml;cklich danken. Ich habe meinerseits auch nicht im Geringsten irgendwelche Bedenken, Aussagen von Politikern klassisch &bdquo;linker&ldquo; Parteien gutzuhei&szlig;en, die in der aktuellen Hysterie zur M&auml;&szlig;igung und zum besonnenen Handeln aufrufen, wie sie etwa von Lafontaine, Wagenknecht oder anderen gemacht wurden. Ich bin entsetzt dar&uuml;ber, wie blind und unreflektiert einer vermeintlichen Gerechtigkeitslogik auch solche Personen folgen, denen ich mehr Skepsis und Zur&uuml;ckhaltung zugetraut h&auml;tte. Noch vor kurzem war ich heilfroh, dass Scholz Kanzler wurde und nicht etwa Merz oder gar Baerbock &ndash; leider vorbei. Mahnende Stimmen, die es erstaunlicherweise gerade von hochrangigen Milit&auml;rs oder von ehemaligen Geheimdienstlern gibt, sind ansonsten im allgemeinen Kriegsgetrommel kaum noch zu vernehmen. &Auml;hnlich der Situation in der Coronakrise wird der Verstand bei von der &bdquo;richtigen&ldquo; Seite stammenden Kriegsnachrichten v&ouml;llig ausgeschaltet, m&ouml;gliche Propagandaparolen werden allein den bewusst entmenschlichten Russen zugetraut. V&ouml;llig fassungslos lese und h&ouml;re ich die t&auml;glichen Nachrichten von den Kriegsereignissen und die Reaktionen unserer verantwortlichen Politiker sowie die Meinungsmache der erneut nahezu gleichgeschalteten oder sich selbst gleichschaltenden Mainstreammedien. Die Parallelen der aktuellen Entwicklungen zur Situation im Vorfeld des ersten Weltkriegs, auf die Dr. Gauland &ndash; wie vor ihm jedoch auch schon einige andere &ndash; zurecht hingewiesen hat, sind so offensichtlich, dass mich schaudert, wie leichthin solche Bedenken bewusst missachtet oder mit fadenscheinigen Begr&uuml;ndungen zur Seite gewischt werden &ndash; von Personen, auf deren Schultern die gro&szlig;e Verantwortung f&uuml;r unser aller Zukunft liegt! Ich wei&szlig; gerade nicht, ob ich eine Bemerkung, die ich sogleich sinngem&auml;&szlig; wiedergebe, in einem Artikel auf den Nachdenkseiten oder woanders gelesen habe, aber ich halte sie f&uuml;r sehr treffend: Wir haben nicht zu viel Einvernehmen mit Russland und Putin gesucht, sondern zu wenig! Soll der derzeitige Konflikt nicht in einer f&uuml;r Europa und Deutschland verheerenden Apokalypse enden, m&uuml;ssen irgendwann zwangsl&auml;ufig Gespr&auml;che mit der russischen Seite gef&uuml;hrt werden. Wenn dies aber so ist, dann besser jetzt als zehntausende oder gar hunderttausende Tote sp&auml;ter! Ich bin jedenfalls dankbar f&uuml;r jede ma&szlig;volle und nachdenkliche Stimme, die es derzeit gibt, ob von links oder rechts oder von welcher Seite oder Richtung auch immer , und hoffe trotz aller Skepsis, dass sich noch rechtzeitig diejenigen durchsetzen, die der inneren Logik der zunehmenden Gewaltspirale Einhalt gebieten. Derzeit sehe ich leider nicht, wer das sein k&ouml;nnte.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas Fetsch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83396\">In diesem Beitrag<\/a> wird auf die Rede des AfD-Politikers Alexander Gauland anl&auml;sslich der Debatte vor der Abstimmung zur Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine im Deutschen Bundestag hingewiesen. Jens Berger meint, sie sei der H&ouml;hepunkt der Debatte gewesen und h&auml;tte &bdquo;eigentlich aus den Reihen der SPD, ja im Idealfall sogar vom Bundeskanzler&ldquo; erwartet werden<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83534\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-83534","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83534","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83534"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83534\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83536,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83534\/revisions\/83536"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83534"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83534"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}