{"id":836,"date":"2005-10-29T18:03:57","date_gmt":"2005-10-29T16:03:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=836"},"modified":"2006-05-10T18:18:43","modified_gmt":"2006-05-10T16:18:43","slug":"hinweise-des-tages-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=836","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>&bdquo;Die Firma bittet um Diskretion<\/strong><br>\nDATENSCHUTZ BEI SIEMENS. Ein beispielloser Fall von interner Spionage gegen einen unbequemen M&uuml;nchner Betriebsrat&ldquo; von Wolfgang M&uuml;ller im &bdquo;Freitag&ldquo; vom 28.10.2005<br>\n<a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2005\/43\/05430701.php\">Quelle: Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Die Kultur schl&auml;gt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nMit Hilfe der Unesco verteidigt Europa seine Film- und Fernsehsubventionen gegen Hollywood&ldquo; von G&ouml;tz Hamann in DIE ZEIT44\/2005<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/text\/2005\/44\/Kultur-Hoheit\">DIE ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Fader Geschmack<\/strong><br>\nSozialschmarotzer als S&uuml;ndenb&ouml;cke der Nation?&ldquo; von Kolja Rudzio DIE ZEIT vom 20.10.2005 Nr. 43\/2005<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/text\/2005\/43\/Kolumne\">DIE ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Betrug und Irrtum<\/strong><br>\nHartz IV wird viel teurer als gedacht. Daran sind weniger die Sozialbetr&uuml;ger schuld als die Gesetzgeber. Sie haben schlampig gearbeitet&ldquo; von Kolja Rudzio in DIE ZEIT44\/2005<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/text\/2005\/44\/Hartz_IV\">DIE ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Steuern rauf, schnell<\/strong><br>\n&Uuml;ber Jahre wurden die Steuern ohne R&uuml;cksicht auf die Handlungsf&auml;higkeit des Staates gesenkt. Die tr&uuml;gerische Hoffnung: Nur so werde der flauen Konjunktur aufgeholfen&ldquo;<br>\nTaz vom 27.10.2005<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2005\/10\/27\/a0146.1\/text\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Forscher: Sozialsysteme teuer, aber ungerecht<\/strong><br>\nEine Studie zur &ldquo;Gerechtigkeitsbilanz&rdquo; zeigt, dass Deutschland im europ&auml;ischen Vergleich immer mehr zur&uuml;ckf&auml;llt&ldquo; von Barbara Dribbusch in der taz vom 28.10.2005<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2005\/10\/28\/a0089.nf\/textdruck\">taz<\/a>\n<p>Anmerkungen dazu:<br>\n<em>Auf diesen Artikel in der taz weise ich nicht hin, weil ich ihn f&uuml;r wegweisend hielte; er ist ein gutes Beispiel daf&uuml;r, wie leichtgl&auml;ubig manche Medien die Werke von Lobbyorganisationen einfach &uuml;bernehmen. Berlinpolis, der Produzent der &ldquo;Gerechtigkeitsbilanz&rdquo; ist eine neoliberale Kaderschmiede mit jungen Profil, angef&uuml;hrt von Daniel Dettling, dem Sohn von Warnfried Dettling. Sie machen gerne Propaganda gegen die sozialen Sicherungssysteme.<br>\nDer Link zum Papier wird unten angef&uuml;gt. Sie k&ouml;nnen sich dann selbst ein Bild davon machen, wie fragw&uuml;rdig Analysen und Wertungen sind. Nur ein Hinweis: als Kriterium f&uuml;r wachsende Ungerechtigkeit werden die Geburtenrate und die Zahl der Langzeitarbeitslosen gewertet. Die wachsende Zahl der Langzeitarbeitslosen ist aber vor allem ein Ergebnis miserabler Wirtschaftspolitik; die niedrige Geburtenrate hat verschiedene Ursachen &ndash; eine davon ist die mangelnde Berufs- und Besch&auml;ftigungsperspektive vieler junger Leute und die Tatsache, dass viele von ihnen mit befristeten Arbeitsvertr&auml;gen und Teilzeitarbeit abgespeist werden, wenn sie &uuml;berhaupt Arbeit bekommen. In der so genannten Gerechtigkeitsbilanz messen die Autoren so zum Teil das Ergebnis einer schlechten Wirtschaftspolitik und im &uuml;brigen auch die Folge neoliberaler Reformpolitik seit nunmehr &uuml;ber 20 Jahren. Letzteres sagen sie aber nicht.<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinpolis.de\/download.php?file=soziale_gerechtigkeit_paper.pdf&amp;type=pdf\">berlinpolis<\/a>[PDF &ndash; 165 KB]<\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Wir brauchen den Sozialstaat&ldquo;<\/strong><br>\nDer Chef des EU-Gewerkschaftsbundes &uuml;ber Gro&szlig;britannien als Modell f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit, ein Interview im Tagesspiegel vom 28.10.05<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/archiv.tagesspiegel.de\/archiv\/28.10.2005\/2140720.asp\">Der Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Hinweis eines NDS-Nutzers:<\/strong><br>\nHeute (27.10.2005) lie&szlig; Spiegel-Online wieder einmal einen Experten zu Wort kommen und ver&ouml;ffentlichte ein Interwiev mit Michael H&uuml;ter, dem Direktor des IW. Da&szlig; der Herr gleichzeitig Kurator der INSM ist, wurde dem Leser nat&uuml;rlich verschwiegen. Mi&szlig;trauisch gemacht u.a. durch Ihr Buch\/Ihre Nachdenkseiten, habe ich mir angew&ouml;hnt bei allen sog. Experten nachzuschauen, ob sie irgendwo &lsquo;auf der Lohnliste&rsquo; stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,381783,00.html\">SPIEGELonline<\/a><\/li>\n<li>\n<strong>Pressemitteilung Hans-B&ouml;ckler-Stiftung: <\/strong>\n<p>Aktuelle Modell in simulation des IMK &ndash; Versch&auml;rfter Konsolidierungskurs bringt Wachstumseinbu&szlig;en vom 27.10.05<\/p>\n<p>Ein versch&auml;rfter Konsolidierungskurs, der auf eine schnelle Reduzierung der Haushaltsdefizite zielt, drosselt die Erholung der Wirtschaft. Sowohl eine Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer als auch drastische K&uuml;rzungen in den Haushalten w&uuml;rden zu deutlichen Wachstumseinbu&szlig;en und mittelfristig zu Arbeitsplatzverlusten f&uuml;hren. Das zeigen Modellsimulationen des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die Forscher berechnen darin, wie sich Steuererh&ouml;hungen beziehungsweise Streichungen bei Staatskonsum und Steuerverg&uuml;nstigungen im Umfang von 16 Milliarden Euro pro Jahr auswirken w&uuml;rden:<\/p>\n<ul>\n<li>Variante 1: Der Regelsatz der Mehrwertsteuer steigt von 16 auf 18 Prozent. Wegen der schwachen Binnennachfrage und des hohen Wettbewerbsdrucks d&uuml;rfte sich die h&ouml;here Steuer nicht vollst&auml;ndig in die Preise &uuml;berw&auml;lzen lassen. Das Ergebnis: eine Kombination aus verringertem Wirtschaftwachstum und h&ouml;heren Preisen. Die realen Nettol&ouml;hne je Besch&auml;ftigtem w&uuml;rden um etwa 0,5 Prozent gedr&uuml;ckt, die Gewinne der Unternehmen reduzierten sich als Folge des geringeren Wachstums und der nicht vollst&auml;ndigen Weitergabe der h&ouml;heren Steuer sogar um gut 2 Prozent. Daher w&auml;re nach einer gewissen Zeit auch mit Besch&auml;ftigungsabbau zu rechnen.\n<\/li>\n<li>Variante 2: Weitere Ausgabenk&uuml;rzungen beim Staatskonsum und Streichung von konsumnahen Steuerverg&uuml;nstigungen. Ein geringeres Haushaltsdefizit wird damit nach Analyse des IMK besonders teuer erkauft. Das Wirtschaftswachstum leidet stark, die realen Nettol&ouml;hne der Besch&auml;ftigten werden wegen des Abbaus von Steuerverg&uuml;nstigungen kr&auml;ftig gedr&uuml;ckt. Die Zahl der Besch&auml;ftigten sinkt um gut 200.000. Lediglich das Preisniveau bleibt fast unver&auml;ndert.\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Simulationen des IMK machen auch deutlich, dass die Verluste bei Wachstum und Besch&auml;ftigung wiederum den Konsolidierungserfolg mindern. Obwohl im Modell jeweils Einsparungen von 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts angestrebt wurden, sinkt die Defizitquote letztendlich nur um 0,4 Prozentpunkte. Die Wissenschaftler sehen in der gegenw&auml;rtigen konjunkturellen Lage wenig Chancen, &ldquo;dem Defizit hinterherzusparen.&rdquo; Ihr Fazit: &ldquo;Eine Haushaltskonsolidierung sollte grunds&auml;tzlich nur in Phasen guten Wirtschaftswachstums erfolgen &ndash; dann aber auch konsequent.&rdquo;<\/p>\n<p>Weitere Informationen und Grafiken zum Download im B&ouml;ckler Impuls 17\/2005.<br>\nQuelle:<br>\n<a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2005_17_01.pdf\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung <\/a>[PDF &ndash; 306 KB]<\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Die Antiromantikerin<\/strong><br>\nAngela Merkel, designierte Kanzlerin, hat einen neuen Feind ausgemacht: die &ldquo;Sozialromantiker&rdquo;. Ein semantischer Tiefschlag, mit dem sie sich gegen das Modell der Sozialintegration positioniert&ldquo;<br>\nVON CHRISTIAN SEMLER<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2005\/10\/25\/a0129.1\/textdruck\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-836","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=836"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/836\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}