{"id":83618,"date":"2022-05-08T09:00:09","date_gmt":"2022-05-08T07:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83618"},"modified":"2022-05-06T14:23:01","modified_gmt":"2022-05-06T12:23:01","slug":"hinweise-der-woche-255","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83618","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83618#h01\">&bdquo;Hass, Verzerrung, Beleidigungen&ldquo; &ndash; Forscher Merkel schildert Reaktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83618#h02\">Kurdistan: Warum verurteilen wir den Krieg Russlands, aber nicht den der T&uuml;rkei?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83618#h03\">Feindstaat Deutschland &ndash; Kein Friedensvertrag, aber Einbindung in die US- und NATO-Aggression<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83618#h04\">Gutachten zu Milit&auml;rhilfe: Ausbildung kann Kriegseintritt bedeuten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83618#h05\">Kiew fordert Waffen und produziert selbst genug davon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83618#h06\">Ein offener Brief an den ukrainischen Botschafter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83618#h07\">Raffinerie-Stadt Schwedt appelliert an Wirtschaftsminister Habeck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83618#h08\">Die Preise und die Marktwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83618#h09\">Charit&eacute;-Forscher fordert Ambulanzen f&uuml;r Impfgesch&auml;digte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83618#h10\">W&auml;hrend in den meisten L&auml;ndern die Entspannung dominiert, warnt in Deutschland der Gesundheitsminister vor Killerviren. Was l&auml;uft da falsch?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Hass, Verzerrung, Beleidigungen&ldquo; &ndash; Forscher Merkel schildert Reaktionen<\/strong><br>\nWeil er den offenen Brief gegen die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine unterzeichnete, erlebt der Politikwissenschaftler herbe Kritik. (&hellip;)<br>\nHerr Professor Merkel, Sie argumentieren seit Beginn der Debatte gegen deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine und haben nun den offenen Brief dazu an den Kanzler unterzeichnet. Welche Reaktionen erleben Sie?<br>\nIch darf korrigieren: Ich argumentiere nicht gegen jedwede Waffenlieferung, sondern gegen die eskalierende Lieferung immer schwerer Waffen. Das ist ein wichtiger Unterschied. Ein Unterschied, der auch von manchen Lesern  des &bdquo;offenen Briefes&ldquo; bewusst oder unbewusst einfach eingeebnet wird. Die erste Reaktionswelle auf Twitter war Hass, Verzerrung, Beleidigungen und vor allem Falschzitate, die dann viral gingen. Es war ein Aufstand der antipluralistischen Moralisten. (&hellip;)<br>\nHaben Sie Anzeichen, dass umgekehrt auch Bef&uuml;rworter der Lieferung schwerer Waffen diffamiert und beschimpft werden?<br>\nDas kann ich nicht sagen. In meiner eher linksliberalen Blase geschieht das wenig. Und wenn, dann eher in zivilisierten Sprachformen. Es sind die selbsternannten Moralisten und &bdquo;Helden&ldquo;, die den Ton angeben.<br>\nWoher kommt Ihrer Meinung nach diese Unvers&ouml;hnlichkeit?<br>\nWir sind eine nerv&ouml;se Republik geworden. Wir &uuml;bermoralisieren die politischen Debatten, mit der impliziten oder expliziten Strategie, die anderen Positionen als unmoralisch und damit als illegitim aus dem &ouml;ffentlichen Diskurs hinauszudr&auml;ngen. Das geschah in der Fl&uuml;chtlings-, COVID-, teilweise auch in der Klimakrise. Es zeigt sich hier die rezidivierende Krankheit der gesellschaftlichen Polarisierung. Sie grenzt aus, rei&szlig;t Br&uuml;cken der Verst&auml;ndigung ein, spaltet die Gesellschaft und begrenzt implizit den Pluralismus unserer Diskurse. Das betrifft fast alle liberalen Demokratien. Polarisierung geht stets mit dem Verlust an Liberalit&auml;t einher. Das ist ein demokratiefeindlicher Trend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/unterzeichner-des-offenen-briefs-an-scholz-hass-verzerrung-beleidigungen-forscher-merkel-schildert-reaktionen\/28299500.html?%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Harald Welzer zum Offenen Emma-Brief: &bdquo;Die Gewaltlogik unterbrechen&ldquo;<\/strong><br>\nEr halte die Eskalation des Mitteleinsatzes f&uuml;r die Ukraine f&uuml;r problematisch, sagt Harald Welzer. Gewaltprozesse stoppe man so nicht.<br>\ntaz: Herr Welzer, Sie haben sich mit einem offenen Brief viel Gegenwind eingehandelt. Wie waren die letzten Tage f&uuml;r Sie und Ihre Mitunterzeichner*innen?<br>\nHarald Welzer: Wie zu erwarten. Wir haben ja insbesondere in der Medienlandschaft eine relativ homogene Haltung, die kontr&auml;r zu unserem Brief steht. Insofern hat es mich &uuml;berhaupt nicht gewundert, dass es Kritik oder Emp&ouml;rung oder was auch immer gibt. Ich habe auch nichts dagegen, einen auf die M&uuml;tze zu kriegen. Es geht ja um was.<br>\nWarum haben Sie diesen Brief unterschrieben?<br>\nWeil ich erstens die Eskalation des Mitteleinsatzes f&uuml;r die Ukraine f&uuml;r problematisch halte. Gewaltprozesse stoppt man nicht, wenn man den Mitteleinsatz steigert. Und weil ich zweitens denke, dass die Vereinheitlichung der Perspektive auf die scheinbare Notwendigkeit, immer mehr und schwerere Waffen zu liefern, die Suche nach anderen M&ouml;glichkeiten &uuml;berdeckt. Man muss in so einer brisanten Situation nach Chancen suchen, die eskalierende Gewaltlogik wenigstens zu unterbrechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Harald-Welzer-zum-Offenen-Emma-Brief\/!5847657\/%20\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Mobilmachungs-Manifest des Tages: Offener Brief<\/strong><br>\nDas ging schnell: Nur ein paar Tage, nachdem ein Kreis von halbwegs prominenten Leuten an den Bundeskanzler appelliert hat, keine schweren Waffen an die Ukraine zu liefern und in diesem Krieg auf einen &raquo;Kompromiss&laquo; zu setzen, &raquo;den beide Seiten akzeptieren k&ouml;nnen&laquo;, holt die Siegfriedens-Fraktion zum Gegenschlag aus &ndash; mit einem offenen Brief an Scholz, den am Mittwoch die Zeit ver&ouml;ffentlichte.<br>\nNeu ist darin nichts. Hier wird in schiefem Deutsch einfach das wiederholt, was seit Wochen in jeder Lokalzeitung variiert wird: Die &raquo;Verteidigungsf&auml;higkeit&laquo; der Ukraine muss maximal gest&auml;rkt, die &raquo;Kriegsf&auml;higkeit Russlands&laquo; maximal geschw&auml;cht werden. Mit Waffenlieferungen und Sanktionen: &raquo;Die deutsche Geschichte gebietet alle Anstrengungen, erneute Vertreibungs- und Vernichtungskriege zu verhindern.&laquo;<br>\nTristes, verlogenes Zeug. Fast schon wieder lustig ist, dass man unter diesem &raquo;Gegenappell&laquo; (dpa) genau die Namen findet, die auf dem Zettel gelandet w&auml;ren, wenn man h&auml;tte raten sollen: das Springer-Universum (Mathias D&ouml;pfner, Deniz Y&uuml;cel), der NATO-Liberalismus (Ralf F&uuml;cks, Marieluise Beck), der Gr&uuml;&szlig;august des Imperialismus (Wolfgang Ischinger), die Clowns (Wigald Boning, Sascha Lobo), die geschichtsideologische Betreuung (Hedwig Richter, Karl Schl&ouml;gel) und die Broterwerbs-Antikommunisten (Herta M&uuml;ller, Marianne Birthler, Gerd Koenen, Ilko-Sascha Kowalczuk, Markus Meckel). Dazu der breite linksliberale Narrensaum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425913.mobilmachungs-manifest-des-tages-offener-brief.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Debatte um Waffenlieferungen: Stahlgewitter in den K&ouml;pfen<\/strong><br>\nIn der Debatte um Waffenlieferungen wird scharf geschossen. Einige orten den Haupt-Aggressor nicht im Kreml, sondern bei denen, die die rhetorische Aufr&uuml;stung infrage stellen<br>\nWer sich in die abgr&uuml;ndige Debatte um Krieg und Frieden begibt, sollte sich panzern. In den sozialen Medien toben Schlachten geopolitischen Ausma&szlig;es. Da wird scharf geschossen! Einige Diskutanten orten den Haupt-Aggressor nicht im Kreml, sondern bei denen, die die rhetorische Aufr&uuml;stung infrage stellen. Auch Zweifel, ob Waffen(lieferungen) das einzige Mittel sind, um eine Eskalation des russischen Angriffskriegs zu verhindern, werden zu Zielscheiben. In vorauseilender Aggression wird alles niedergemacht, was nicht schnell genug die H&auml;nde an der Hosennaht hat und &bdquo;Jawohl!&ldquo; stammelt.<br>\nWer aus dem Gleichschritt ausschert, wird nicht nur aufs Herablassendste belehrt und zum &bdquo;Zyniker&ldquo; erkl&auml;rt &ndash; aus Solidarit&auml;t zur Ukraine selbstverst&auml;ndlich! &ndash;, sondern direkt zum &bdquo;Faschisten im Kreml&ldquo; geschickt. It&rsquo;s the war, stupid! Heb dir dein l&auml;cherliches Friedensgerede f&uuml;r den Kindergarten auf und &uuml;berlass die harten Themen denen, die dem Krieg ins Gesicht blicken! Einen Bundeskanzler, der nicht pariert, verachtet man als &bdquo;kleinen feigen Mann&ldquo;. &Uuml;berhaupt ist unter den Neo-Heroen die Besch&auml;mung eine gern eingesetzte Waffe. Wenn Menschen sterben, hilft kein Bl&uuml;mchengequatsche! Wer nicht mitmarschiert, ist &bdquo;naiv&ldquo; oder ein &bdquo;Faschist&ldquo; wie &bdquo;Putin und seine Schergen&ldquo;. Die verbl&uuml;ffende Wiederbelebung des l&auml;ngst todgeweihten Begriffs bringt es auf den Punkt, denn was k&ouml;nnte moralisch verkommener sein als &bdquo;Schergen&ldquo;? Dagegen ist jedes Mittel recht, das sind ja eigentlich gar keine Menschen mehr, nur noch Funktionen! Mit Verbrechern kann man nicht verhandeln!<br>\nElenderweise wird man&rsquo;s aber wieder m&uuml;ssen. Weil die Welt nun mal so ist, wie sie ist. Der Realismus, den die gewaltbereiten Diskutanten f&uuml;r sich ins Feld f&uuml;hren, ist gar keiner &ndash; im Gegenteil: Ihr Blick aus dem Sch&uuml;tzengraben, und sei er noch so gut gemeint, verhindert die Wahrnehmung der ganzen Wirklichkeit und erschwert das Auskundschaften m&ouml;glicher Auswege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/katharina-koerting\/debatte-um-waffenlieferungen-stahlgewitter-in-den-koepfen\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kurdistan: Warum verurteilen wir den Krieg Russlands, aber nicht den der T&uuml;rkei?<\/strong><br>\nEs sind Kampfjets und Haubitzen im Einsatz, es wird bombardiert, Zivilist:innen werden verletzt und get&ouml;tet. Im Schatten des Krieges Russlands gegen die Ukraine fliegen wieder t&uuml;rkische Kampfjets und Drohnen &uuml;ber Kurdistan. Nach tagelangen Luft- und Bodenangriffen begann die t&uuml;rkische Armee in der Nacht zum Ostermontag die Gro&szlig;offensive Claw-Lock im S&uuml;den und Westen Kurdistans. Emp&ouml;rung vonseiten der Weltgemeinschaft? Keine. Die Angriffe seien &ldquo;Antiterrorkampf&rdquo; hei&szlig;t es offiziell, der AKP-Sprecher &Ouml;mer &Ccedil;elik zitiert in einer Presseerkl&auml;rung Artikel 51 der UN-Charta, worin das &ldquo;Recht zur Selbstverteidigung&rdquo; geschrieben steht. Die nationale und territoriale Integrit&auml;t der T&uuml;rkei sei gef&auml;hrdet, hei&szlig;t es.<br>\nDass es keine Berichte &uuml;ber einen tats&auml;chlichen Angriff oder eine milit&auml;rische Provokation gegen die T&uuml;rkei gibt, wird verschwiegen. In den Medien gibt es hier und da eine kurze Meldung am Rande, es ist die Rede von &ldquo;Operation&rdquo;, von &ldquo;PKK-Stellungen&rdquo;. Stillschweigend wird wieder einmal hingenommen, dass die T&uuml;rkei &ndash; ein Nato-Mitglied &ndash; Kurd:innen angreift und damit V&ouml;lkerrecht verletzt.<br>\nW&auml;hrend Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine zu Recht schnell verurteilt und sanktioniert wurde, wird die t&uuml;rkische Aggression gegen Kurd:innen seit Jahrzehnten von denselben &ldquo;H&uuml;tern westlicher Werte&rdquo; toleriert. Die Bundesregierung trifft sich regelm&auml;&szlig;ig mit t&uuml;rkischen Regierungsvertreter:innen und betont die Wichtigkeit der deutsch-t&uuml;rkischen Partnerschaft. Die T&uuml;rkei sei jetzt, wo Russland einen Krieg &ldquo;gegen uns&rdquo; f&uuml;hrt, ein wichtiger Vermittler.<br>\nWeder werden Sanktionen gegen den B&uuml;ndnispartner diskutiert noch k&ouml;nnen Kurd:innen auf sichere Fluchtwege und unkomplizierten Schutz hoffen, wenn sie aus belagerten St&auml;dten oder vor t&uuml;rkischen Bomben fliehen. W&auml;hrend die Grenzen f&uuml;r ukrainische Gefl&uuml;chtete &ndash; zu Recht &ndash; ge&ouml;ffnet sind, stecken fliehende Kurd:innen entweder an den Grenzen von Belarus und Polen fest, ertrinken im Mittelmeer oder sie bekommen in Deutschland kein Asyl und werden wieder abgeschoben. Eine Doppelmoral, die nur schwer auszuhalten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/zett\/politik\/2022-04\/kurdistan-tuerkei-russland-ukraine-doppelmoral-westen\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nun droht der Nato noch ein weiterer Konflikt<\/strong><br>\nDas westliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis schaut gerade in die Ukraine. Dabei k&ouml;nnte an ganz anderer Stelle eine selbst verursachte Konfrontation eskalieren<br>\nAn der S&uuml;dostflanke der Nato nehmen die Spannungen zu. Zwischen Griechenland und der T&uuml;rkei gibt es Streit. Die Griechen st&ouml;ren sich vor allem daran, dass die Luftraumverletzungen seitens der t&uuml;rkischen Streitkr&auml;fte immer exzessiver werden.<br>\nIn 126 F&auml;llen sei es allein am vergangenen Mittwoch zu einem solchen Eindringen in den griechischen Luftraum gekommen, vielfach zu n&auml;chtlicher Stunde. Am Donnerstag waren es 168 F&auml;lle. Bei diesen Luftraumverst&ouml;&szlig;en werden unter anderem gr&ouml;&szlig;ere bewohnte griechische Inseln im Tiefflug &uuml;berflogen.<br>\nBeide beteiligten Staaten, Griechenland und die T&uuml;rkei, sind Mitglieder der Nato. Dorch der Nordatlantikpakt h&auml;lt sich aus dem Konflikt raus, indessen Zuge die T&uuml;rkei die Demilitarisierung der griechischen Grenzinseln fordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nun-droht-der-Nato-noch-ein-weiterer-Konflikt-7071242.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Feindstaat Deutschland &ndash; Kein Friedensvertrag, aber Einbindung in die US- und NATO-Aggression<\/strong><br>\nWir leben also im Status eines Waffenstillstands mit den USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich, aber auch mit Russland, das eine Vereinigung der beiden deutschen Staaten erm&ouml;glicht hat und einen Friedensvertrag bef&uuml;rwortet hatte (seinerzeit noch die Sowjetunion). Offensichtlich ist das vielen der Politikerinnen und Politiker, die eifrig und in beispielloser Weise gegen Russland und dessen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin hetzen, nicht bekannt.<br>\nEbenso unbekannt ist wohl auch, dass Deutschland nach Artikeln 53 und 107 der Charta der Vereinten Nationen de jure immer noch ein Feindstaat im Verh&auml;ltnis zu den Gegnern im Zweiten Weltkrieg ist. Angeblich hat das keine Bewandtnis mehr, aber wenn dem so w&auml;re, h&auml;tte dieser Passus schon lange gestrichen werden k&ouml;nnen. Die sogenannte Feindstaatenklausel besagt, dass Zwangsma&szlig;nahmen ohne besondere Erm&auml;chtigung durch den UN-Sicherheitsrat verh&auml;ngt werden k&ouml;nnten, falls Deutschland erneut eine aggressive Politik verfolgen w&uuml;rde, was gegebenenfalls milit&auml;rische Interventionen einschlie&szlig;t.<br>\nWenn man diese Tatsachen hinsichtlich der geopolitischen Situation, in der wir uns befinden, in Rechnung stellt, wird vieles klarer: Washington hat erhebliche M&ouml;glichkeiten, Druck auszu&uuml;ben und auf Entscheidungen der deutschen Regierung einzuwirken, was st&auml;ndig zu beobachten ist. In ein anderes Licht ger&auml;t dann geradezu schlagartig auch die von Deutschland mitgetragene Aggressionspolitik gegen China, Syrien, Venezuela, Iran und weitere L&auml;nder, die auf der Interventions- und Sanktionsliste der USA stehen. Allerdings erkl&auml;rt das nicht die B&ouml;sartigkeit von Politikerinnen und Politikern wie Annalena Baerbock, Christine Lambrecht, Norbert R&ouml;ttgen oder Ursula von der Leyen, die jede Gelegenheit zu hasserf&uuml;llten Tiraden gegen Russland nutzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/137418-feindstaat-deutschland-kein-friedensvertrag-aber\/%20\">Wolfgang Bittner in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gutachten zu Milit&auml;rhilfe: Ausbildung kann Kriegseintritt bedeuten<\/strong><br>\nKann es als Kriegsbeteiligung gewertet werden, wenn ukrainische Soldaten auf deutschem Boden eine Waffenausbildung erhalten? M&ouml;glicherweise, sagt ein Gutachten f&uuml;r den Bundestag. Verteidigungsministerin Lambrecht sieht das anders.<br>\nDie Ausbildung ukrainischer Soldaten an westlichen Waffen auf deutschem Boden kann Wissenschaftlern zufolge v&ouml;lkerrechtlich eine Kriegsbeteiligung durch den Westen darstellen. Das gehe aus einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags hervor, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. [&hellip;]<br>\nDas zw&ouml;lfseitige Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes, der die Bundestagsabgeordneten neutral beraten soll, wurde im M&auml;rz erstellt &ndash; also vor dem Beschluss von Bundesregierung und Bundestag, deutsche Panzer direkt an die Ukraine zu liefern und zugleich ukrainische Soldaten an westlichen Waffen auszubilden.<br>\nLaut US-Verteidigungsministerium werden ukrainische Soldaten bereits an Waffensystemen ausgebildet. Das Training finde auf US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten in Deutschland in Absprache mit der Bundesregierung statt, die bei der Koordinierung und Organisation helfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ausbildung-soldaten-gutachten-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Gutachten k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/892384\/d9b4c174ae0e0af275b8f42b143b2308\/WD-2-019-22-pdf-data.pdf\">hier<\/a> nachlesen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>L&auml;ngst Kriegspartei: Berlin und der Ukraine-Konflikt<\/strong><br>\n&Uuml;berraschend kommt die Einsch&auml;tzung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags keinesfalls. Sie best&auml;tigt nur noch einmal schwarz auf wei&szlig;, was die politischen Entscheidungstr&auml;ger auf Teufel komm raus zu verbergen suchen: Nicht nur gibt es deutlich mehr v&ouml;lkerrechtliche Grauzonen, als die &raquo;V&ouml;lkerrechtlerin&laquo; Annalena Baerbock zugeben will. Nein, die Bundesregierung und der Bundestag haben Deutschland l&auml;ngst zur Kriegspartei gemacht &ndash; Ausgang v&ouml;llig ungewiss.<br>\nDumm ist Baerbock allerdings nicht, oder zumindest wird sie gut beraten: So betont die Bundesau&szlig;enministerin gebetsm&uuml;hlenartig und durchaus in &Uuml;bereinstimmung mit den Wissenschaftlichen Diensten, die Lieferung von Waffen &ndash; auch schwerer oder &raquo;offensiver&laquo; &ndash; sei v&ouml;lkerrechtlich nicht als Kriegseintritt zu werten, weil dadurch das v&ouml;lkerrechtlich verbriefte Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung unterst&uuml;tzt werde. Die Ausbildung ukrainischer Soldaten, mit der die Schwelle zweifellos &uuml;berschritten wird, hingegen spart sie geflissentlich aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425768.l%C3%A4ngst-kriegspartei.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ukrainisch Roulette<\/strong><br>\nWie eine Eskalation des Kriegs &uuml;ber das Territorium der Ukraine hinaus verlaufen k&ouml;nnte, l&auml;sst ein Wortwechsel zwischen London und Moskau aus der vergangenen Woche erahnen. James Heappey, Staatssekret&auml;r im britischen Verteidigungsministerium, hatte erkl&auml;rt, es sei &bdquo;vollkommen legitim&ldquo;, wenn die ukrainischen Streitkr&auml;fte, um die russische Logistik zu treffen, Ziele auf russischem Territorium angriffen; dazu d&uuml;rften sie auch britische Waffen nutzen.[7] Die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharowa, warnte daraufhin, nach dieser Logik sei es zul&auml;ssig, dass Russland milit&auml;rischen Nachschub f&uuml;r die Ukraine auch au&szlig;erhalb ukrainischen Territoriums angreife, etwa auf dem Gebiet von NATO-Staaten. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im britischen Unterhaus, Tobias Ellwood, warnte seinerseits, Heappeys &Auml;u&szlig;erungen h&auml;tten &bdquo;das Potenzial, zu Vergeltungsschl&auml;gen gegen Polen einzuladen&ldquo;; Quellen in den britischen Streitkr&auml;ften lie&szlig;en sich zudem mit der Einsch&auml;tzung zitieren, Flugpl&auml;tze, von denen aus Milit&auml;rtransporter mit Waffenlieferungen f&uuml;r die Ukraine starteten, k&ouml;nnten als legitime Ziele f&uuml;r russische Gegenangriffe angesehen werden. Mindestens ein solcher Flugplatz liegt in Deutschland &ndash; der US-Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8910\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kiew fordert Waffen und produziert selbst genug davon<\/strong><br>\nDie Regierung Selenskyj verlangt von den NATO-Staaten, massiv aufger&uuml;stet zu werden. Wie passt das zu dem eigenen Export von milit&auml;rischem Ger&auml;t in Gr&ouml;&szlig;enordnungen?<br>\nDas Friedensforschungsinstitut Sipri gibt f&uuml;r die ukrainischen R&uuml;stungsausfuhren im Jahr 2020 einen Wert von 115 Millionen Dollar an. 2019 seien es Exporte in einer Gr&ouml;&szlig;enordnung von 96 Millionen Dollar gewesen, darunter die Panzerabwehrsysteme Korsar\/Corsair und Stugna P, Exportname &bdquo;Scythian&ldquo;. Laut ukrainischen Quellen sind diese nach Indien, Saudi-Arabien und in die T&uuml;rkei verkauft worden. Weshalb sollen nun genau diese Waffenkategorien aus Deutschland und anderen NATO-Staaten in die Ukraine geschickt werden, wenn das Land dar&uuml;ber selbst verf&uuml;gen k&ouml;nnte?<br>\nEbenso r&auml;tselhaft erscheint, weshalb schultergest&uuml;tzte Flugabwehrraketen des Typs &bdquo;Strela&ldquo; aus alten Best&auml;nden der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR geschickt werden. Bevor die neuere Variante des Typs &bdquo;Stinger&ldquo; in der Ukraine platziert wird, sollte daran erinnert werden, dass die USA den afghanischen Mudschaheddin w&auml;hrend der 1980er Jahre &bdquo;Stinger&ldquo;-Raketen zur Verf&uuml;gung stellten, als ob sie &bdquo;Lollipops&ldquo; verschenkten, wie es der Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom einmal formuliert hat. Diese Systeme schossen in der Zeit der sowjetischen Besatzung in Afghanistan (1979-1989) nicht nur sowjetische Kampfjets ab, sondern vagabundierten danach durch die Welt. Passagiermaschinen waren bedroht und mussten mit sogenannten Anti-Manpad-Systemen als Schutzma&szlig;nahme ausger&uuml;stet werden. &bdquo;Stinger&ldquo;-Raketen &ndash; egal, wer sie der Ukraine ins Arsenal lotst &ndash; k&ouml;nnten re-importiert werden und gegebenenfalls Menschenleben sowie kritische Infrastruktur in Deutschland oder anderen EU-Staaten bedrohen.<br>\nAuch nach Angola und Thailand sind ukrainische Panzer des Typs T 64 und BTR3 ausgef&uuml;hrt worden. 2016 erreichten die Exporte einen Wert von zwei Milliarden Dollar. Nochmal gefragt, weshalb sollen dennoch derartige Waffen aus Deutschland und anderen NATO-Staaten geliefert werden? Hat die Ukraine mit seinen R&uuml;stungstransfers Drittstaaten nur Schrott angedreht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/ukraine-krieg-kiew-fordert-waffen-und-produziert-selbst-genug-davon%20\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein offener Brief an den ukrainischen Botschafter<\/strong><br>\nAuf die &Auml;u&szlig;erungen des ukrainischen Botschafters in Berlin reagiert Ramon Schack mit einer Replik in Form eines offenen Briefes, in dem er Andrij Melnyk dazu auffordert, zur Diplomatie zur&uuml;ckzukehren:<br>\nSehr geehrter Herr Botschafter Melnyk,<br>\nam vergangenen Sonnabend haben Sie mit folgenden Worten der deutschen Presse f&uuml;r deren Berichterstattung &uuml;ber den Krieg in der Ukraine gedankt. &raquo;Liebe deutsche Journalistinnen und Journalisten, herzlichen Dank f&uuml;r Ihre unerm&uuml;dliche Arbeit! Nur mit Ihrer Hilfe &amp; Unterst&uuml;tzung kann die Ukraine diesen Krieg gewinnen.&laquo; Gestatten Sie bitte daher, dass ich Ihnen als B&uuml;rger der Bundesrepublik und als Angeh&ouml;riger dieses Berufsstandes darauf antworte, wohl wissend, dass ich nicht zu den Kolleginnen und Kollegen geh&ouml;re, denen Sie mit Ihren Worten zu schmeicheln gedachten.<br>\nDie Aufgabe von Journalisten ist es nicht, Kriege zu gewinnen, wie Sie es in Ihrer Lobhudelei anzudeuten pflegen. Guter Journalismus zeichnet sich durch genaues Hinschauen, durch Graut&ouml;ne und eben nicht durch Schwarz-Wei&szlig;-Bilder aus. Sicherlich, der Gesinnungsjournalismus ist zu einem Machtinstrument geworden. Sie, sehr geehrter Herr Botschafter, schreiben von Journalismus, meinen aber Propaganda, genauer ausgedr&uuml;ckt Kriegspropaganda. [&hellip;]<br>\nIhre betr&uuml;bliche Bewunderung f&uuml;r Stephan Bandera, dessen Anh&auml;nger in Ihrer Geburtsstadt Lwiw 1941 &ndash; und nicht nur dort und dann &ndash; die schlimmsten Massaker an der j&uuml;dischen, sp&auml;ter der polnischen Bev&ouml;lkerung anrichteten, ist sicher das d&uuml;sterste Beispiel. Selbst jene Medien, die sich ansonsten gegen &raquo;jeden Antisemitismus&laquo; positionieren, lassen Ihnen das durchgehen. In der Bev&ouml;lkerung der Bundesrepublik kommt dieses aber immer weniger an.<br>\nSehr geehrter Herr Botschafter, Sie dr&auml;ngen ja quasi darauf, dass Berlin Ihre historische Perspektive zu &uuml;bernehmen hat. Geben Sie sich diesbez&uuml;glich keiner Illusionen hin, es wird Ihnen nicht gelingen, einen Antisemiten und Hitler-Bewunderer der deutschen &Ouml;ffentlichkeit als ukrainischen Freiheitsk&auml;mpfer zu verkaufen. Dieses steht Ihnen auch nicht zu.<br>\nEs w&auml;re auch eine Beleidigung f&uuml;r Ihr Land und dessen Bewohner, die sich zur Stunde nicht an irgendwelchen Buffets aufhalten oder in Ledersesseln an den Kampfgeist appellieren, sondern Opfer eines Angriffskrieges sind, dabei vielleicht aber nicht auf einen endlosen Krieg setzen, sondern insgeheim auf eine diplomatische L&ouml;sung, was eigentlich ihre Aufgabe w&auml;re, werter Herr Botschafter. Ebenso wenig haben Sie der hiesigen &Ouml;ffentlichkeit mitzuteilen, wer in Deutschland als &raquo;Fremdk&ouml;rper&laquo; zu gelten hat.<br>\nAm heutigen Tag der Pressefreiheit darf ich Sie auch daran erinnern, dass die Ukraine auch vor Ausbruch dieses Krieges nur Platz 97 auf der Rangliste der Pressefreiheit belegte. Schon vor dem Krieg wurde die Ukraine von ihren Eliten und der jeweiligen politischen F&uuml;hrung unter Wert verkauft und schlecht vertreten.<br>\nIhre Amtszeit als Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik stellt diesbez&uuml;glich keine Ausnahme dar. Sie vertreten die Ukraine schlecht und unter Wert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1163447.andrij-melnyk-ein-offener-brief-an-den-ukrainischen-botschafter.html\">nd<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Brasiliens Ex-Pr&auml;sident Lula: &bdquo;Selenskyj hat so viel Schuld am Krieg wie Putin!&ldquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Staatschef behauptet, der Krieg werde nur gef&uuml;hrt, damit Selenskyj im &bdquo;Fernsehen auftaucht&ldquo;. Der Westen habe die Krise nicht verhindert.<br>\nIn einem aufsehenerregenden Interview mit dem amerikanischen Time Magazine hat der fr&uuml;here brasilianische Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva dem ukrainischen Pr&auml;sidenten schwere Vorw&uuml;rfe gemacht.<br>\n&bdquo;Dieser Mann ist f&uuml;r den Krieg genauso verantwortlich wie Putin. Denn am Krieg ist nicht nur eine Person schuld&ldquo;, sagte er &uuml;ber Selenskyj.<br>\nAuch den Staats- und Regierungschefs des gesamten Westen macht Lula, der im Herbst in Brasilien zum dritten Mal Pr&auml;sident werden will, schwere Vorw&uuml;rfe. &bdquo;Ich sehe, wie der ukrainische Pr&auml;sident im Fernsehen spricht und von allen europ&auml;ischen Parlamentariern Beifall und stehende Ovationen erh&auml;lt&ldquo;, sagt Lula und soll dabei w&uuml;tend den Kopf gesch&uuml;ttelt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukraine-krieg-brasiliens-ex-praesident-luiz-inacio-lula-da-silva-selenskyj-hat-so-viel-schuld-am-krieg-wie-putin-li.226020\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Der Brand, der die Welt bedroht, wurde in Odessa gelegt<\/strong><br>\nVor acht Jahren setzte ein nazistischer Mob das Gewerkschaftshaus von Odessa in Brand und ermordete vor laufenden Kameras Dutzende von Menschen, die in unseren Medien nur anonym &ldquo;Pro-Russen&rdquo; genannt werden. Was heute in der Ukraine geschieht, ist die Folge dieses Verbrechens und des Umgangs mit diesem Fanal. [&hellip;]<br>\nEs gibt Ereignisse, die eine geschichtliche Erz&auml;hlung zerbrechen, in unterschiedliche Teile. So ein Ereignis war dieser 2. Mai; danach gab es Menschen, die davon wussten, die das Entsetzen und die Trauer um die Opfer teilten &ndash; und die anderen, die es nicht wahrnehmen wollten. 2016 brachte Russland eine Resolution in den UN-Sicherheitsrat ein, in der die Aufkl&auml;rung des Massakers gefordert wurde. Sie wurde abgelehnt.<br>\n&ldquo;Die johlende Menge vor dem brennenden Geb&auml;ude. Die M&auml;dchen, die auf dem Boden kauern und Molotow-Cocktails abf&uuml;llen. Es gibt Ungl&uuml;cke. Das war etwas ganz anderes; ein Akt der Barbarei, der bereitwillig von dutzenden, hunderten Menschen ver&uuml;bt wurde. Bejubelt wurde. Gefilmt und gesendet wurde.<br>\nEs gibt Momente, die die Grenzen des Menschlichen auf eine so schreckliche Art &uuml;berschreiten, dass man meint, der Erdball selbst m&uuml;sste innehalten.<br>\nDas Schweigen nach Odessa war es, das nach Kiew die Botschaft vermittelte, alles sei erlaubt. Dieses Schweigen hat unz&auml;hlige Menschenleben gekostet. Ohne dieses Schweigen h&auml;tte es den Krieg im Donbass nicht gegeben. Sie alle, Atai, Eigendorfs, Bidder, all die anderen T&auml;uscher und Verdreher, sind Komplizen dieses Verbrechens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/137483-brand-welt-bedroht-wurde-in\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Raffinerie-Stadt Schwedt appelliert an Wirtschaftsminister Habeck<\/strong><br>\nEin &Ouml;l-Embargo h&auml;tte Konsequenzen f&uuml;r die Raffinerie PCK in Schwedt. Nun soll der Mineral&ouml;l-Konzern Shell seine Unterst&uuml;tzung zugesagt haben.<br>\nDie Stadt Schwedt\/Oder hat sich in einem offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) gewandt und um ein pers&ouml;nliches Gespr&auml;ch zur Zukunft der Region angesichts des &Ouml;l-Embargos gebeten. &bdquo;Wir sind noch v&ouml;llig fassungslos &uuml;ber Ihre Ank&uuml;ndigung auf dem Twitter-Portal, die in unserer Stadt und Region mit gro&szlig;er Verunsicherung aufgenommen wurde&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben, das am Montag Staatssekret&auml;r Michael Kellner bei einem Besuch in Schwedt &uuml;bergeben wurde.<br>\nHabeck h&auml;lt ein &Ouml;l-Embargo gegen Moskau wegen des Angriffs auf die Ukraine f&uuml;r machbar und sieht sich vorbereitet. F&uuml;r den anstehenden Transformationsprozess brauche man den n&ouml;tigen zeitlichen Vorlauf, wird in dem Brief betont. Man w&uuml;nsche sich da keine &bdquo;politischen Diktate&ldquo; aus der Ferne, sondern Handeln mit Bedacht und Weitsicht.<br>\nIn Schwedt endet die Erd&ouml;lpipeline &bdquo;Druschba&ldquo; (Freundschaft) mit &Ouml;l aus Russland, das in der Raffinerie PCK verarbeitet wird. Die Raffinerie ist mehrheitlich in H&auml;nden des russischen Staatskonzerns Rosneft und hat nach Angaben des Brandenburger Wirtschaftsministeriums 1200 Besch&auml;ftigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/voellig-fassungslos-wegen-oel-embargo-raffinerie-stadt-schwedt-appelliert-an-wirtschaftsminister-habeck\/28295710.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Es ist ja nur der Osten<\/strong><br>\n&raquo;Die aktuelle Debatte &uuml;ber einen Einfuhrstopp f&uuml;r Erd&ouml;l ist unehrlich und fahrl&auml;ssig&laquo;, sagte Christian G&ouml;rke, fr&uuml;herer Finanzminister von Brandenburg und heute Bundestagsabgeordneter der Partei Die Linke, am Dienstag im Gespr&auml;ch mit jW. An der PCK-Raffinerie in Schwedt hingen 95 Prozent der Versorgung mit Kraftstoffen im Raum Berlin-Brandenburg. Es brauche da &raquo;keine Schnellsch&uuml;sse, die sich vielleicht medial gut verkaufen lassen&laquo;. Damit w&uuml;rden &laquo;die Menschen in Brandenburg im Stich (ge)lassen&laquo;.<br>\nTats&auml;chlich sind die Folgen eines Embargos kaum abzusch&auml;tzen. Wen die PCK-Raffinerie beliefert, ist auch Robert Habeck (Gr&uuml;ne) unklar. &raquo;Ehrlich gesagt, ganz genau wissen wir gar nicht, wohin die Lieferbeziehungen gehen&laquo;, sagte der Bundeswirtschaftsminister am Montag abend im ZDF-&raquo;Heute-Journal&laquo; &ndash; die Chefs des russischen Energiekonzerns Rosneft, PCK-Mehrheitseigent&uuml;mer, lie&szlig;en &raquo;uns nicht in ihre B&uuml;cher reinschauen&laquo;. Mit Lieferausf&auml;llen und Preisexplosionen sei jedoch zu rechnen: &raquo;Es soll niemand sagen, er h&auml;tte es nicht vorher gewusst, wenn nachher die Preise nach oben gehen. Das wird sehr sicher so kommen.&laquo;<br>\nDass sich die Raffinerie problemlos mit &Ouml;l aus anderen Quellen beliefern lie&szlig;e, ist f&uuml;r G&ouml;rke nur Wunschdenken. &raquo;Die Raffinerie ist speziell auf schwefelhaltiges Erd&ouml;l aus Russland ausgelegt&laquo;, sagte er; die aufw&auml;ndige Umstellung sei nur mit &raquo;massivsten Investitionen&laquo; m&ouml;glich. Und dazu k&ouml;nne man den Eigent&uuml;mer nicht zwingen. Auch darum soll &uuml;ber eine Gesetzes&auml;nderung eine Enteignung m&ouml;glich werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/425823.eu-sanktionen-es-ist-ja-nur-der-osten.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Was bringt ein Embargo gegen russisches &Ouml;l und Gas?<\/strong><br>\nIn Deutschland wie auch im &uuml;brigen Europa bleibt der Druck hoch, die Einfuhr von russischem &Ouml;l und Gas zu verbieten. Doch ein Importstopp droht die hiesige Wirtschaft schwer zu sch&auml;digen, ohne dass damit ein Frieden in der Ukraine n&auml;herr&uuml;ckt.<br>\nF&uuml;r viele Kommentatoren ist die Sache klar: Mit unseren Importen von russischem &Ouml;l und Gas finanzieren wir den Krieg Russlands. Also m&uuml;ssen wir Putin mit einem Energieembargo den Geldhahn zudrehen. Die &ouml;konomischen Folgen eines solchen Energieboykotts f&uuml;r Deutschland und Europa werden dabei oft als beherrschbar oder aber als notwendiger Preis gesehen, den wir zu zahlen bereit sein m&uuml;ssten, wenn wir Putin stoppen wollten.<br>\nAber stimmt das &uuml;berhaupt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/15-2022\/was-bringt-ein-embargo-gegen-russisches-ol-und-gas\/%20\">G&uuml;nther Grunert auf Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Preise und die Marktwirtschaft<\/strong><br>\nDie Inflation ist weiter in aller Munde. Mit 7,4 Prozent wurde im April dieses Jahres ein Wert erreicht, der nahezu einmalig in der bundesdeutschen Geschichte ist. Nur im Fr&uuml;hsommer 1973, um den Jahreswechsel 1973\/1974 herum und im Oktober 1981 war die Steigerungsrate des Verbraucherpreisindex h&ouml;her als derzeit. Der Druck auf die EZB, mit Zinserh&ouml;hungen zu reagieren, wird t&auml;glich gr&ouml;&szlig;er. Dabei bleiben die Bef&uuml;rworter einer strafferen Geldpolitik eine plausible Erkl&auml;rung schuldig, wie und mit welchen gesamtwirtschaftlichen Folgen Zinserh&ouml;hungen die aktuellen Preissteigerungen bei importierten Rohstoffen zum Stillstand bringen k&ouml;nnen.<br>\nUm besser zu verstehen, was sich derzeit bei den Preisen abspielt, muss man sich die Empirie genau ansehen und eine klare Vorstellung von den Abl&auml;ufen in einer Marktwirtschaft haben. Dann l&auml;sst sich einsch&auml;tzen, welche Konsequenzen eine Kehrtwende in der Geldpolitik h&auml;tte und was die Lohnpolitik tun und lassen sollte. Die Vertreter beider Politikbereiche, die Tarifparteien wie die Lenker der Zentralbank, sind n&auml;mlich gesamtwirtschaftlich gesehen bedeutende Akteure, die auf den Verlauf von nominaler und realer Wirtschaftsentwicklung gro&szlig;en und sich wechselseitig bedingenden Einfluss aus&uuml;ben.<br>\nWelche au&szlig;enpolitischen Ersch&uuml;tterungen und welche Naturkatastrophen auf Deutschland und Europa zugekommen sind und noch zukommen werden, steht au&szlig;erhalb der Kontrolle beider Politikbereiche. Aber wie mit diesen Schocks umgegangen wird, ob die Kr&auml;fte der Marktwirtschaft zur Absorption der Schocks klug genutzt werden oder ob die Schocks durch Fehlverhalten des einen und\/oder anderen Politikbereichs noch versch&auml;rft werden, das entscheiden die Vertreter von Lohn- und Geldpolitik und daf&uuml;r tragen sie die Verantwortung. Die Fiskalpolitik kann und sollte ihrerseits in Hinblick auf die Abfederung sozialer H&auml;rten unterst&uuml;tzend wirken, doch sie kann Fehler von Geld- und Lohnpolitik nicht wettmachen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2022\/05\/02\/die-preise-und-die-marktwirtschaft\/\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Charit&eacute;-Forscher fordert Ambulanzen f&uuml;r Impfgesch&auml;digte<\/strong><br>\nAn der Charite in Berlin wird eine Studie zu Nebenwirkungen nach Corona-Impfungen durchgef&uuml;hrt. Professor Harald Matthes leitet die Studie und fordert mehr Anlaufstellen f&uuml;r Betroffene.<br>\nDie Zahl schwerer Komplikationen nach Impfungen gegen Sars-CoV-2 ist 40 Mal h&ouml;her, als durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bislang erfasst wurde. Das ist eines der Ergebnisse einer langfristigen Beobachtungsstudie der Berliner Charit&eacute;. Studienleiter Professor Harald Matthes fordert jetzt mehr Anlaufstellen f&uuml;r Betroffene.<br>\nSeit einem Jahr l&auml;uft die Studie &ldquo;Sicherheitsprofil von Covid-19-Impfstoffen&rdquo; (kurz &ldquo;ImpfSurv&rdquo;), die Wirkungen und Nebenwirkungen der verschiedenen Vakzine im Fokus hat. Deutschlandweit werden daf&uuml;r rund 40.000 geimpfte Personen in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden befragt. Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig und erfolgt unabh&auml;ngig davon, wie die Impfstoffe bei den Probanden jeweils wirken.<br>\nEin Ergebnis: acht von 1.000 Geimpften k&auml;mpfen mit schweren Nebenwirkungen. &ldquo;Die Zahl ist nicht &uuml;berraschend&rdquo;, erl&auml;utert Prof. Dr. Harald Matthes, Leiter der Studie: &ldquo;Sie entspricht dem, was man aus anderen L&auml;ndern, wie Schweden, Israel oder Kanada kennt. &Uuml;brigens hatten selbst die Hersteller der Impfstoffe in ihren Studien bereits &auml;hnliche Werte ermittelt.&rdquo; Bei herk&ouml;mmlichen Impfstoffen, wie etwa gegen Polio oder Masern, sei die Zahl schwerer Nebenwirkungen deutlich geringer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/panorama\/corona-impfung-nebenwirkungen-impfschaeden-100.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>W&auml;hrend in den meisten L&auml;ndern die Entspannung dominiert, warnt in Deutschland der Gesundheitsminister vor Killerviren. Was l&auml;uft da falsch?<\/strong><br>\nDie Pandemie ist auf dem R&uuml;ckzug, die Normalit&auml;t kehrt allm&auml;hlich zur&uuml;ck. Doch die deutschen Gem&uuml;ter haben sich noch nicht ganz beruhigt. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend die meisten Europ&auml;er den &laquo;freedom day&raquo; als Ende eines Ausnahmezustandes begriffen, diskutierten die Deutschen &uuml;ber die Einf&uuml;hrung einer allgemeinen Impfpflicht. Selbst die Terminologie erzeugte Unbehagen, ein Freiheitstag wurde mehrheitlich als Zumutung empfunden. Als ein weitgehender Teil der verordneten Massnahmen auslief, beeilten sich viele, das freiwillige Tragen der Masken zu empfehlen. [&hellip;]<br>\nIn den skandinavischen Staaten erlebten wir einen pragmatischen Umgang damit, obwohl sich die Massnahmen von D&auml;nemark bis Finnland unterschieden. Sie sammelten Daten, werteten Studien aus, besch&auml;ftigten sich mit den Erfahrungen im Rest der Welt. Diesen Prozess organisierten die staatlichen Gesundheitsbeh&ouml;rden, sie gaben Empfehlungen, passten diese fortlaufend an das Infektionsgeschehen an. Das Vertrauen der B&uuml;rger in die Politik blieb erhalten, w&auml;hrend ein verbiesterter Mainstream zwischen Rhein und Oder seinen Kampf gegen Dissidenten f&uuml;hrte. Die Deutschen neigen offenbar immer noch dazu, sich mit abstrakten Theorien ohne Praxisbezug zu besch&auml;ftigen.<br>\nWas ging in Deutschland schief? Selbst die einfachsten Fragen d&uuml;rfen immer noch nicht gestellt werden, ohne politisch in Verdacht zu geraten: Welche Impfnebenwirkungen gibt es? Wann hat der Impfstoff einen Nutzen, wann nicht? Selbst die Aufarbeitung der pandemiepolitischen Massnahmen scheitert bis anhin, kurioserweise laut dem Berliner Virologen Christian Drosten an fehlenden Daten zur Evaluierung. Dieser war in der Amtszeit von Angela Merkel der wichtigste Regierungsberater. Drosten organisierte die wissenschaftliche Expertise, oder h&auml;tte es wenigstens machen m&uuml;ssen.<br>\nTats&auml;chlich gab es diese zu keinem Zeitpunkt in Form einer evidenzbasierten Wissenschaft. In Deutschland machte die Pandemiepolitik ein K&uuml;chenkabinett im Kanzleramt, wo nach dem Zufallsprinzip wissenschaftliche Erkenntnisse ihren Weg in die Politik fanden. Das konnten Verkehrsforscher und Apotheker als Modellierer sein oder Intensivmediziner mit der Spezialkompetenz, die weisse Flagge zu hissen. Sie waren immer &uuml;berfordert, verlangten deshalb politische Massnahmen. Seltsamerweise war das in Skandinavien nicht zu h&ouml;ren, trotz der schlechteren Ausstattung mit Intensivbetten. Dort sperrte auch niemand die Kinder aus, das war in dieser Rigorosit&auml;t vor allem in Deutschland zu erleben.<br>\nIn diesem wissenschaftlichen und kommunikativen Nebel machte Karl Lauterbach Karriere. Er wurde zum Gesicht der Pandemie, galt als f&uuml;hrender Experte, ausgebildet in Harvard. Der SPD-Politiker argumentierte mit selektiv oder gar nicht gelesenen Studien, die er als &laquo;gut gemacht&raquo; skizzierte. Er verk&ouml;rperte alles, was diese Pandemiepolitik auszeichnete, und warnte wie eine rheinisch gestimmte Gebetsm&uuml;hle vor &uuml;berall lauernden Gefahren. Risiken wurden dagegen kleingeredet, wenn sie nicht die Gef&auml;hrlichkeit des Virus betrafen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/deutschland-und-corona-das-klingt-nach-hassliebe-und-streit-ld.1681009\">Frank L&uuml;bberding in der NZZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. 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