{"id":83734,"date":"2022-05-10T14:03:18","date_gmt":"2022-05-10T12:03:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83734"},"modified":"2022-05-10T14:05:31","modified_gmt":"2022-05-10T12:05:31","slug":"leserbriefe-zu-wer-keinen-krieg-will-muss-das-gespraech-mit-anderen-menschen-suchen-dringend-unentwegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83734","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eWer keinen Krieg will, muss das Gespr\u00e4ch mit anderen Menschen suchen. Dringend. Unentwegt.\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Albrecht M&uuml;ller hat <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83542\">hier<\/a> darauf aufmerksam gemacht, dass die &bdquo;militantesten Bef&uuml;rworter von Waffenlieferungen und die Aggressivsten im Umgang mit Russland, Baerbock und Habeck&ldquo; laut Umfragen zugleich die &bdquo;popul&auml;rsten Politiker&ldquo; seien. Es m&uuml;sse der Versuch unternommen werden, diese Mehrheiten zu ver&auml;ndern. In Gespr&auml;chen. Leserinnen und Lesern der NachDenkSeiten wurde empfohlen, Gespr&auml;che &bdquo;mit ihren Nachbarn und Kollegen, mit ihren Freunden und Familien&ldquo; zu f&uuml;hren, um u.a. auf das vorhandene Kriegsrisiko und die Gefahren durch die Sanktionen hinzuweisen. Danke f&uuml;r die interessanten Leserbriefe. Hier eine Auswahl. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>zu ihrem Aufruf m&ouml;chte ich zwei Hinweise geben, die als Kristallisationskeime f&uuml;r Diskussionen nicht nur hervorragend geeignet sind, sondern auch in konzentrierter Form ganz, ganz wichtige Informationen enthalten: Die Sendungen der Anstalt vom <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=nSsKVA97VUc\">23.09.2014<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=VXjq9szanXA\">29.04.2124<\/a>. Beide sind noch auf YouTube zu sehen, allerdings wei&szlig; man nicht wie lange noch.&nbsp;<\/p><p>Meine gro&szlig;e Bitte lautet: H&auml;ngen Sie die Empfehlung dieser Videos nochmals und das mit gr&ouml;&szlig;ter Lautst&auml;rke an die gro&szlig;e Glocke und ermutigen Sie die Seher dieser Videos, beide so weit als nur irgend m&ouml;glich zu verbreiten.&nbsp;<\/p><p>Desweiteren empfehle ich, den Kommentar von Ringo J&uuml;nigk, Chefredakteur von ROTKEHLCHEN, in Heft 3\/2015 mit dem Titel &bdquo;Europa ist ein tributpflichtiger Vasall!&ldquo; Er leistet eine sehr aussagekr&auml;ftige Erg&auml;nzung zur aktuellen Diskussion.<\/p><p>Erlauben Sie mir noch eine kurze Anmerkung zum offenen Brief an Olaf Scholz. Dieser Text l&auml;sst die wahren Ursachen dieses Krieges unber&uuml;cksichtigt und&nbsp;begibt sich somit der M&ouml;glichkeit die klar erkennbaren Wege aus dieser sich weltweit manifestierenden Krise aufzuzeigen. Besonders deutlich ist dies in der Argumentationsschw&auml;che von Frau Schwarzer und auch von Frau Fla&szlig;p&ouml;hler in zwei von mir verfolgten TV-Interviews zum Ausdruck gekommen. Man fragt sich besorgt, ob diese Beschr&auml;nkung politische Absicht gewesen ist, oder auf unzureichender Kenntniss der j&uuml;ngsten Zeitgeschichte beruht.&nbsp;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nihr<br>\nVolker R&uuml;dinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<\/p><p>die Behauptung, dass &uuml;ber die H&auml;lfte der Deutschen Waffenlieferungen in die Ukraine bef&uuml;rwortet, halte ich ehrlich gesagt f&uuml;r &bdquo;Fake News&ldquo;. Ich kenne pers&ouml;nlich einen einzigen der das tut. Das Thema kommt ja &uuml;berall auf, ob auf der Arbeit im Verein oder privat, wo man ja dank der gro&szlig;z&uuml;gigen C-Lockerungen &uuml;ber den Sommer auch mit mehr Menschen dar&uuml;ber diskutieren darf (Ironie). Auch sind alle, mit denen ich &uuml;ber den Krieg rede, recht gut informiert und plappern KEIN Mainstream-Medien-Vorgekautes nach (au&szlig;er der eine der daf&uuml;r ist). Beim Corona Thema gab es viele Meinungen, welche die den Medien alles geglaubt haben bis hin zu wirklichen Corona-Leugnern. Aber zum Thema Krieg gibt es nur eine Meinung: NEIN &ndash; was in den Medien berichtet wird, entspricht nicht meiner Meinung, meiner Realit&auml;t, meinen Vorstellungen von der Welt.<\/p><p>Mein Bekanntenkreis ist nat&uuml;rlich nicht repr&auml;sentativ, aber wenn &uuml;ber die H&auml;lfte der Deutschen daf&uuml;r sind, m&uuml;sste ich doch wenigstens mehr als einen finden.&nbsp;<\/p><p>Ich komme aus Sachsen, unser DDR-Alltag war sowieso pro sowjetisch\/russisch und das wirkt auch bis heute nach. Viele Firmen haben Gesch&auml;ftsverbindungen dorthin, zumindest bis zu den Sanktionen. So war z.B. vor den Sanktionen Russland der 7. in der Rangliste der Exportl&auml;nder, jetzt sind sie bei unter 20. Andere ehemalige Sowjetrepubliken sind da noch gar nicht mitgez&auml;hlt.&nbsp;<\/p><p>Was in diesem Artikel eher positiv bewertet wird, werden die betroffenen Firmen wohl eher negativ sehen.<\/p><p><a href=\"https:\/\/oiger.de\/2022\/02\/24\/russland-hat-fuer-sachsen-als-handelspartner-an-gewicht-verloren\/182300\">oiger.de\/2022\/02\/24\/russland-hat-fuer-sachsen-als-handelspartner-an-gewicht-verloren\/182300<\/a><\/p><p>Pers&ouml;nlich wei&szlig; ich von 2 Firmen, die aktuell keine Rohstoffe mehr bekommen und sich andere Lieferanten suchen m&uuml;ssen. Einmal Quarzsand aus der Ukraine f&uuml;r die Glasherstellung und Bauholz aus Russland wegen den Sanktionen.<\/p><p>Die Firma, in der ich arbeite, hat Gesch&auml;ftsverbindungen mit afrikanischen und arabischen Firmen. Diese jedoch wieder mit Russland und China (Projekt &bdquo;Neue Seidenstra&szlig;e&ldquo;). Da unsere &bdquo;Mutterfirma&ldquo; aus den USA kommt, wird das jetzt auch alles hinterfragt.&nbsp;<\/p><p>Wie gesagt, in meinem Umfeld ist eigentlich niemand f&uuml;r den Krieg oder Waffenlieferungen. Ob der einfache Arbeiter, der es vor allem im Geldbeutel sp&uuml;rt oder der Gesch&auml;ftsmann, der die wirtschaftlichen Nachteile sp&uuml;rt.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nT. Kretzschmar&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>finde ich grunds&auml;tzlich v&ouml;llig richtig. Nur, bei der nahezu fl&auml;chendeckenden Gehirnw&auml;sche durch die extrem einseitig berichtenden Medien besteht eher die Gefahr, Freunde zu verlieren, als dass man jemanden &uuml;berzeugen kann. Geht inzwischen vielen so, bei vielen kontroversen Themen der letzten Jahre (Klima, Corona, Krieg, &hellip;) Familien zerstreiten sich, Freundschaften zerbrechen, die Gesellschaft ist zunehmend polarisiert.&nbsp;<\/p><p>Alle halten sich f&uuml;r kompetent in diesen Fragen, kaum jemandem ist die Rolle der USA in diesem Krieg bewu&szlig;t, und sie wollen nichts davon h&ouml;ren, weil Putin ja schlie&szlig;lich der Angreifer ist. Das ist sogar bei den meisten FAZ-Lesern so. Schauen Sie sich nur mal die einschl&auml;gigen Leserkommentare an, auch zum Interview mit Reinhard Merkel zum Brief der 28 &hellip; Wer das differenzierter sieht, wird als &bdquo;Putin-Troll&ldquo; o.&auml;. diffamiert.<\/p><p>Da denkt man oft: Herr, schmeiss Hirn vom Himmel &hellip; (aber&hellip; das schreiben die Kriegstreiber auch!).&nbsp;<\/p><p>Die Brief-Petition hatte anfangs sehr hohe Unterst&uuml;tzerzahlen, aber inzwischen &ndash; nach der Polit- und Medienkritik &ndash; steigen die Zahlen nur noch sehr langsam.&nbsp;<\/p><p>Jedenfalls bin ich sehr froh, dass es Sie gibt ! Machen Sie weiter so ! Hoffen wir das Beste f&uuml;r uns alle!<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nSabine Schmidt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>gerne m&ouml;chte ich einige Gedanken zu o.g. Artikel &auml;u&szlig;ern.<\/p><p>Als ehemaliger Lehrer war ich es gewohnt (gerade bei den j&uuml;ngeren Sch&uuml;lern) nichts vorauszusetzen\/ voraussetzen zu k&ouml;nnen. Mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner Sachverhalte erarbeiten, damit auch der nicht ganz so fixe Denker ans Ziel kommt. Nun nehme ich die Regel noch dazu, dass eine Masse\/ gro&szlig;e Gruppe von Menschen das geistige Niveau eines 12j&auml;hrigen hat, unabh&auml;ngig von der Intelligenz des Einzelnen, dann bleibt f&uuml;r die argumentative Arbeit nur die Schlussfolgerung mit einfachster Logik und hieb- und stichfesten, nachlesbaren Fakten den Menschen Informationen in die Hand zu geben, um in (fast) jedem Dialogfeld argumentativ gesattelt zu sein. Ich stelle mir vor ein Blatt in der Art pro und kontra (2 Spalten), in k&uuml;rzester Form (ohne den Fakt zu f&auml;lschen oder zu sehr zu vereinfachen) ihren Lesern zum Ausdrucken an die Hand zu geben. Ich speichere t&auml;glich interessante Artikel auf dem Rechner ab. Ich brauche ihnen sicher nicht sagen was sich im Laufe der Zeit ansammelt. Was aber eben fehlt ist eine Zusammenfassung in Form dieser pro und kontra Darstellung, bzw. auch die Darstellung einer Zeitachse mit Datum und wer hat wann was zum Besten gegeben. Mir fielen da die Jahre 1904, 1917, 1933, 1945, 1990, 1914 usw. ein. Die wesentlichen Argumente des &ldquo;Gegners&rdquo; erfassen und stichhaltig widerlegen, in konzentrierter Form. So stelle ich es mir vor, vielleicht finde ich einmal die Zeit und Kraft mich durch die Literatur zu k&auml;mpfen und mir das zu erarbeiten. Sie mit ihrer Erfahrung und dem entsprechenden Hintergrundwissen und erfahrenen Mitarbeitern k&ouml;nnen es sich pr&auml;ziser.<\/p><p>Das sind meine ersten Gedanken zu ihrem Artikel. Die Zahl der Menschen, die an der jetzigen Politik zweifeln ist gr&ouml;&szlig;er als mancher denkt, es ist die schweigende Mehrheit. Was eindeutig fehlt ist eine verbindende, aufweckende und f&uuml;hrende Kraft. Unter den etablierten Parteien ist es keine. Leichtes Spiel f&uuml;r solch einen den wir schon einmal hatten und der zum gr&ouml;&szlig;ten Ungl&uuml;ck f&uuml;r Deutschland wurde.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nW. Hoffmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion, <\/p><p>bez&uuml;glich Ihres Artikels &ldquo;Wer keinen Krieg will, muss das Gespr&auml;ch mit anderen Menschen suchen&rdquo; m&ouml;chte ich kurz von folgendem Erlebnis berichten. <\/p><p>Vergangenes Wochenende verbrachte ich einige Tage in einer Kleinstadt in NRW. Bekanntlich sind ja dort in wenigen Tagen Landtagswahlen. Dementsprechend hatten sich die gr&ouml;&szlig;eren Parteien auf dem Marktplatz des Ortes positioniert. Ich suchte zun&auml;chst das Gespr&auml;ch mit den Gr&uuml;nen, wobei ich eine ca. 55j&auml;hrige Wahlhelferin ansprach. Ich verwies auf die Gefahr&nbsp; der Sendung schwerer Waffen in die Ukraine und bat um ihre Meinung. Die Antwort war &ndash; Schweigen! Auch alle weiteren Fragen wurden nicht beantwortet! Am SPD-Stand traf ich einen ca. 40j&auml;hrigen Helfer und einer ca. 20j&auml;hrigen Helferin. Ich bedauerte, dass Scholz jetzt doch f&uuml;r Waffenlieferungen ist und bat um ihre Meinung. Die Antwort war &ndash; Schweigen! Auch alle anderen Fragen wurden nicht beantwortet! Ich habe so etwas -in meinen rund 50 Jahren aktiven Interesse f&uuml;r Politik- bei Wahlk&auml;mpfen noch nie erlebt. Lediglich mit Leuten der Linken und der AfD kam ich ins Gespr&auml;ch. Interessant waren dabei die Aussagen des Wahlhelfers der AfD. Er selber war in den 80er Jahren Mitglied der damaligen &ldquo;Gr&uuml;nen&rdquo;, war nach Kosovo in die Partei der Linken eingetreten und hat sich sp&auml;ter dann f&uuml;r die AfD entschieden. Er sagte mir, dass er im Ort viele Leute aus der SPD, den Gr&uuml;nen und der FDP kenne. Und er wisse aus Gespr&auml;chen, dass viele von ihnen nicht der Meinung der Regierung sind, Waffen in die Ukraine zu liefern. Aus Angst vor Meinungsverschiedenheiten kurz vor der Wahl ist Kritik an diesem Vorhaben innerparteilich unerw&uuml;nscht. <\/p><p>Inwieweit die &Auml;u&szlig;erungen des Herren stimmen, kann ich nicht beurteilen. Doch ist es meiner Meinung nach falsch im Interesse des inneren Friedens einer Partei zu schweigen, wenn es sich um die Gefahr eines beginnenden 3. Weltkrieges handelt. Vielleicht sollten die Damen und Herren der Parteien einmal den Song und das Video von Barry McGuire &ldquo;Eve of Destruction&rdquo; anh&ouml;ren und anschauen. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nR.G.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Mueller,<\/p><p>genau das habe ich heute morgen von meinen Bekannten gefordert. Die Lunte brennt schon.<\/p><p>Zbigniew Brzezinskis &ldquo;Grand Chessboard&rdquo; l&auml;uft so offensichtlich: Die USA lassen gerade gezielt russische Gener&auml;le &ldquo;eliminieren&rdquo; und werden mit hoher Wahrscheinlichkeit dann den finalen Schlag selbst ausf&uuml;hren, wenn die Ukrainer verheizt sind. Derweil eskalieren die antirussischen Provokationen immer mehr. Es gehen Ger&uuml;chte um, dass der Stolz Russlands, der russische Kreuzer &ldquo;Moskwa&rdquo;, von britischen Torpedos getroffen wurde.<\/p><p>Dann sind wohl wir dran. Es droht ein Regierungsbruch der deutschen &ldquo;Ampel&rdquo;. Der Schattenkanzler Friedrich Merz steht schon in den Startl&ouml;chern. Er wird wohl die zerst&ouml;rte deutsche Volkswirtschaft als &ldquo;US-Kolonie Deutschland&rdquo; ausrufen. Eine chinesische Analyse hatte in letzter Zeit darauf aufmerksam gemacht, dass es Absicht w&auml;re, die deutsche Wirtschaft zu schrumpfen. <\/p><p>Wir m&uuml;ssen da raus. Aber wie? Die Gr&uuml;nen entwaffnen gerade Deutschland und geben unsere Waffen an fanatisch-faschistische ukrainische Nationalisten ab. Diese lassen sich voll naiv f&uuml;r die US-Strategie einspannen. <\/p><p>Das unertr&auml;glichste aber ist: Die Menschen hier sind augenscheinlich mit der Situation komplett &uuml;berfordert und ducken sich weg. Begleitend werden sie infiltriert mit NATO-Propaganda, die jetzt auf Hochtouren l&auml;uft.<\/p><p>Wir d&uuml;rfen die Menschen, die am 9. Mai f&uuml;r Frieden mit Russland demonstrieren nicht alleine lassen!<\/p><p>Sehr besorgte Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nSiegfried Klar<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin Nachdenker,<br>\n&nbsp;<br>\nkennen Sie diese beiden Herren, die seit Monaten (ich hatte den Krieg eigentlich schon letztes Jahr erwartet, dann aber als ukrainischen Angriff auf den Donbass) schon bei mir auf dem Empfangstresen auf der Arbeit stehen?<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220510_Leserbriefe_image002.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Ja, die Leute fragen auch schon mal. Aber letztendlich bleibe ich in deren Augen ein Spinner. War ich auch zu Corona schon. Und davor. Trotzdem, dass ich h&auml;ufig recht mit meinen Prognosen habe&hellip;Dieses Jahr musste man dem Herrn Putin nur zuh&ouml;ren und dann wusste man, es geht los. Meine Prognose dazu war: zu meinem Geburtstag ist Krieg. Ich habe am 25.02 Geburtstag. Sicher, man hat auch mal Unrecht. Aber jedem klar denkenden Menschen ist doch klar, was hinter der Formulierung &bdquo;technisch milit&auml;rische L&ouml;sung&ldquo; steckt. Aber nein. Den d&uuml;mmsten Deutschen aller Zeiten ist das nicht ann&auml;hernd bewusst. Mir sind die H&auml;nde gebunden. Seit Jahren bin ich im Widerstand, gut informiert, ansprechbar. Aber diese Menschen sind nicht zu retten. Der Rubikon beleuchtet diese Problematik teilweise in seinen Artikel psychologisch. Es kann gut sein, dass der &bdquo;Werte Westen&ldquo; ohne Psychotherapie aus seinem Wahn nie herauskommt.<br>\nUm Ihren Optimismus kann man Sie nur beneiden, aber ich bin mittlerweile ganz anderer Meinung: Die Masse der Menschen hat sich nicht gewehrt, ja sogar mitgemacht. Jetzt kommt die Rechnung mit Wirt. Zu Recht. Der Lauf der Dinge ist nie falsch, sondern immer nur Realit&auml;t. Und bevor ich es nicht mehr schaffe, bevor ich als Plasma gen Himmel fahre: Vielen Dank f&uuml;r die vielen Jahre! Es war mir eine Freude und eine Ehre, von Ihnen informiert zu werden.<br>\n&nbsp;<br>\nHochachtungsvoll<br>\nFlorian App<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion, liebe Leser. &ndash; Zun&auml;chst einmal ist mein Anliegen, infragezustellen die von Albrecht M&uuml;ller eingangs seines Artikels als faktisch akzeptierten &bdquo;Umfrage&ldquo;-Resultate zu &bdquo;popul&auml;ren Politikern&ldquo; oder &bdquo;Mehrheiten f&uuml;r die Lieferung schwerer Waffen&ldquo;! &ndash; Ich unterstelle, dass auch solche vermeintlichen &bdquo;Mehrheitsmandate&ldquo; nur erfunden werden, oder manipuliert &bdquo;erhoben&ldquo;; und Teil der Meinungsmache der Herren &uuml;ber die Informationskan&auml;le sind. Falls &uuml;berhaupt solche &bdquo;Umfragen&ldquo; existieren, wissen wir alle, wie Statistiken zielf&uuml;hrend erhoben, gebogen und benutzt werden k&ouml;nnen. &ndash;<\/p><p>Ich wohne seit einem Jahr in Frankreich, bin aber &uuml;ber zwei Monate noch einmal in Berlin gewesen. Im direkten Vergleich mit der tats&auml;chlich noch existenten absoluten Meinungsliberalit&auml;t in Frankreich ist mir sehr deutlich, wie vorsichtig sich in Deutschland verhalten wird in Gespr&auml;chen &uuml;ber die Umst&auml;nde dieses Krieges. Nur zwischen Vertrauten herrscht sofortige Offenheit. Im Austausch mit anderen nimmt proportional zur Anzahl der Beteiligten die Zur&uuml;ckhaltung und Vorsicht zu. Wenn die Runde gar &ouml;ffentlich ist, werden wenn &uuml;berhaupt ge&auml;u&szlig;erte Meinungen meist bis zur Unkenntlichkeit &bdquo;pluralisiert&ldquo;. Man f&uuml;rchtet negative Konsequenzen welcher Art auch immer im beruflichen oder privaten oder administrativen Bereich. Man wittert Unrat. Man rechnet diffus mit dem Dossier; sei es schon existent, oder drohe die Wohlverhaltens-Punkte-Tabelle f&uuml;r den Citoyen &ndash; und die Auswirkungen wom&ouml;glich auf Teilhabe am sozialen Leben, an sozialen Leistungen etc. &ndash; Vorerst r&uuml;ckte mir in Berlin der Krieg aber auf den Hals, indem sich Bekannte oder Familienmitglieder voneinander distanzieren. Es ist nicht nur im medialen Raum viel sprungbereiter Hass sp&uuml;rbar. Doch vermeine ich auch den R&uuml;ckzug sehr Vieler in die innere Emigration zu versp&uuml;ren. Die Atmosph&auml;re hat sich gewandelt, grunds&auml;tzlich. Seit der Pandemie schon; und jetzt erst recht. Bedr&uuml;ckte Freundesrunden, wo stets unbefangene Heiterkeit herrschte. Ich habe nicht nur einmal hasserf&uuml;llte und h&auml;mische Distanzierung erlebt &ndash; seitens jahrelang vertrauter Bekannter. Daf&uuml;r musste paradoxerweise das pazifistische Ideal herhalten. Unter der Parole &bdquo;Frieden&ldquo; wird das Gespr&auml;ch und der Respekt zu komplexen Kriegsursachen ausdr&uuml;cklich verweigert.<\/p><p>Jawohl &ndash; das ist auch meines Erachtens immer so gewesen; und wird immer so bleiben m&uuml;ssen in m&uuml;ndigen Gemeinschaften, dass deren Interessen, Ziele, Sorgen, &Auml;ngste, Tr&auml;ume nur im direkten Gespr&auml;ch untereinander diskutiert und sinnlich entschieden werden! Von Angesicht zu Angesicht kl&auml;rt sich die Authentizit&auml;t von Charakteren und Gemeinsinn; hier ist die L&uuml;ge schnell entlarvt. Der mediale Raum ist unsinnlich und in jeder Weise manipulierbar. Der sich ihm ausliefert, wird einsam!<\/p><p>Es steht etwas Bedrohliches im Raum. In Frankreich redet man offen &uuml;ber die Untauglichkeit der b&uuml;rgerlichen Demokratie, die NATO-Zumutung f&uuml;r das Land, die Gef&auml;hrdung der B&uuml;rger-Freiheit, die drohende Diktatur! (&Uuml;brigens mehr seitens der Machenschaften der Interessenkreise hinter Macron als dem Rassemblement National von Le Pen.)<\/p><p>Lasst uns das Ruder herumwerfen; weg vom Draht &ndash; hin zum Menschen nebenan. Das ist tats&auml;chlich eine Frage des &Uuml;berlebens. &ndash; &ndash; Aus S&uuml;dfrankreich &ndash; Courage &ndash; Ralf Hommel.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>DANK f&uuml;r Ihre so wichtige Initiative! Vielleicht darf ich erg&auml;nzend Folgendes vorschlagen: Viele Mitb&uuml;rger haben in Anbetracht anschwellender Kriegsrhetorik ein &uuml;beraus mulmiges Gef&uuml;hl, sehen sich aber zur Passivit&auml;t verurteilt, weil sie t&auml;glich zu h&ouml;ren bekommen:<\/p><p>&bdquo;Sie wollen doch wohl nicht sagen, dass sich die Ukraine nicht verteidigen darf!?&ldquo;<\/p><p>Nat&uuml;rlich wird im gleichen unterstellt, dass zur &bdquo;Verteidigung&ldquo; das ausgiebige Beliefertwerden mit Waffen aus dem Westen geh&ouml;rt.<\/p><p>Heute fr&uuml;h fiel mir ein simples rhetorisches Instrument ein, mit dem dieser Kriegsrhetorik zu begegnen w&auml;re. Es lautet:<\/p><p>Gewiss hat die Ukraine ein Recht auf Selbstverteidigung gegen den russischen Angriff. Zugleich aber haben die Bev&ouml;lkerungen von Drittstaaten das Recht, von ihren Regierungen nicht in diesen Krieg einbezogen zu werden.<\/p><p>Mit Gru&szlig;<br>\nKarim Akerma<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Sie rufen Ihre Leser dazu auf, mit Nachbarn, Freunden, Kollegen und Familie ins direkte Gespr&auml;ch &uuml;ber den Ukraine-Krieg zu gehen. Daf&uuml;r m&ouml;chte ich Ihnen danken. Einerseits geben Sie damit meines Erachtens die intelligenteste und wirksamste Antwort auf die Frage: was k&ouml;nnen wir tun? Andererseits ist das Prinzip Ihres Aufrufs &uuml;berhaupt dasjenige, das heute jeder zeitgem&auml;&szlig;en politischen Aktion zu Grunde liegen m&uuml;sste. Wir haben in der Pandemie gelernt, uns gegenseitig abzutasten, &bdquo;falsche&ldquo; Meinungen gegebenenfalls zur&uuml;ckzuhalten und somit auch geistig gesehen &bdquo;social distancing&ldquo; ge&uuml;bt &ndash; aus Angst vor Ausgrenzung und Verleumdung. Das ist das Fundament, auf dem jetzt die Kriegspropaganda bauen kann. Doch dieses Fundament ist zugleich dasjenige Element, das jeder von uns unmittelbar in der Hand hat. Deshalb k&ouml;nnen wir hier ansetzen &ndash; und nur hier. Die Selbstl&auml;ufer der sog. &bdquo;&ouml;ffentlichen Meinung&ldquo; dadurch zu bek&auml;mpfen, dass man seinerseits vermeintlich bessere Phrasen in eine anonyme &Ouml;ffentlichkeit hinausruft, ist dagegen v&ouml;llig nutzlos und bindet die Kr&auml;fte an falscher Stelle.<\/p><p>Der Breitenwirkung medialer Bildergewalt kann der Mut entgegengesetzt werden, in der konkreten Begegnung von Mensch zu Mensch aufzuwachen. W&auml;hrend Politik und Konzerne die Medien fluten, ringen wir dann um das Verst&auml;ndnis des individuellen Menschen, der uns im Alltag begegnet. Dem kontrollierten Digital-Raum stellen wir als Meinungs-Pluralisten reale Freir&auml;ume in der konkreten, individuellen Begegnung entgegen. Das hei&szlig;t: W&auml;hrend die Kriegspropaganda einen virtuellen &bdquo;B&uuml;rger&ldquo; bedient, nehmen die Friedensaktivisten den wirklichen Menschen wieder ernst &ndash; und beleben so St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck das Reale im abstrakten B&uuml;rgerbegriff wieder. Ich glaube: wenn die Kritiker der Waffenlieferungen das erkennen, wenn &uuml;berhaupt die freiheitsliebenden Kr&auml;fte in unserer Gesellschaft grunds&auml;tzlich durchschauen, dass ihre Waffen aus einem ganz anderen Eisen geschmiedet werden m&uuml;ssen als die der Kriegstreiber, dann besteht eine reelle Chance, das Schlimmste noch zu verhindern. Danke!<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJohannes Mosmann,<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>zu Ihrem Punkt &bdquo;Zweitens&ldquo; der Ansatzpunkte f&uuml;r eine Gespr&auml;chskampagne:<\/p><p>Jens Berger hatte in seinem gestrigen Artikel dankenswerterweise bereits auf den Film &bdquo;The Day After&ldquo; hingewiesen. Der Film hat mich damals sehr beeindruckt und mich f&uuml;r die Gefahren eines Atomkrieges (und auch der Atomkraft allgemein) sensibilisiert. Deshalb habe ich beim Betreiber unseres &ouml;rtlichen Programmkinos &nbsp;angeregt, diesen Film &ndash; aus gegebenem Anlass &ndash; wieder zu zeigen. Ich weiss zwar nicht, ob der Film heutzutage, angesichts immer bombastischerer Tricktechnik in modernen Filmen, immer noch die gleiche Wirkung entfaltet, aber einen Versuch w&auml;re es wert.<\/p><p>Nachdem es deutschlandweit &uuml;ber 800 Programmkinos gibt, f&auml;nde ich einen entsprechenden Aufruf an diese, bzw. das Ansprechen der Kinos vor Ort, f&uuml;r Ihre Gespr&auml;chskampagne durchaus hilfreich.<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihre wichtige und unerm&uuml;dliche Arbeit!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nKlaus Bleser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren sehr interessanten Beitrag. Ich schreibe eher selten Leserbriefe, allerdings m&ouml;chte ich Sie auf die besondere Situation in Ostdeutschland (also in den sogenannten neuen L&auml;ndern) hinweisen.<\/p><p>Die Menschen hier, speziell die &auml;lteren &uuml;ber 50, sind ja noch in der DDR aufgewachsen, was bedeutet, dass wir (ich bin Anfang 60) zur Freundschaft mit Russland und zu kritischem Umgang mit dem &bdquo;American way of life&ldquo; erzogen wurden. So habe ich im Laufe meiner Kindheit und Jugend ca. 100 russische Sch&uuml;ler und Sch&uuml;lerinnen im Rahmen des Schulaustausches pers&ouml;nlich kennengelernt und mit ca. 10 russischen Kindern Brieffreundschaften gepflegt. Auch das Interesse Russlands (nicht Putins) an Sicherheitsgarantien st&ouml;&szlig;t vielleicht hier eher auf Verst&auml;ndnis.<\/p><p>Da wir also die &bdquo;Russen&ldquo; (der Begriff war damals verp&ouml;nt, es waren sowjetische B&uuml;rger) vielleicht besser verstehen als die Westdeutschen, habe ich festgestellt, dass in unserem nicht sehr gro&szlig;en Dorf (ca. 2500 Einwohner) zumindest die &auml;lteren Menschen die Lage genau durchschaut haben und absolut gegen Waffenlieferungen eingestellt sind. Eine Kriegshysterie ist hier &uuml;berhaupt nicht festzustellen, ganz im Gegenteil &uuml;berwiegt die Besorgnis zur Eskalation des Krieges durch das Handeln unserer Bundesregierung und deren Unterw&uuml;rfigkeit gegen&uuml;ber amerikanischen Interessen. Diese Menschen gehen nicht auf Friedensdemonstrationen und schreiben wie ich eher selten Leserbriefe, hier kann es trotzdem Hoffnung geben, dass &bdquo;wir&ldquo; mehr sind, als Sie im Westen Deutschlands denken. Ich bin Angestellte beim Land Sachsen-Anhalt, auch hier bei den Angestellten und sogar bei den Beamten fast einhellig die Meinung zur Einstellung von Waffenlieferungen, um den Krieg nicht noch zu verl&auml;ngern oder sogar zur Eskalation zu bringen.<\/p><p>Sie sollten vielleicht immer mal wieder auf den offenen Brief von Frau Schwarzer hinweisen, um auch j&uuml;ngere Leute zu erreichen. Ich bin absolut kein Fan von Alice Schwarzer und insbesondere nicht ihrer &uuml;berzogenen feministischen Ideen. Hier kann man Frau Schwarzer und den anderen Unterzeichnern allerdings wirklich nur zustimmen. Machen Sie weiter!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nB. Neumann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten, sehr geehrte Leserinnen und Leser der Nachdenkseiten,<\/p><p>ich begr&uuml;&szlig;e die Initiative von Ihnen, Albrecht M&uuml;ller, au&szlig;erordentlich, dass wir alle versuchen sollten mit anderen zu sprechen, um ihnen die &ouml;konomischen Folgen (Wohlstandsverlust in nie gekanntem Ausma&szlig;) und die existenzbedrohlichen Folgen (3. Weltkrieg samt nuklearer Katastrophe) zu verdeutlichen.<\/p><p>Allein, man st&ouml;&szlig;t auf taube Ohren. Ich bin mit vielen in Kontakt, und gerade einmal zwei Freundinnen sind willens und imstande, wenigstens einigerma&szlig;en die gesamten Hintergr&uuml;nde des Ukraine-Kriegs zu erkennen. Alle anderen sind derart von unseren unerfahrenen und engstirnigen PolitikerInnen, gepusht von kriegstreiberischen Leitmedien, beeinflusst, dass ich keine Chance sehe. Genau das l&auml;sst einen in gro&szlig;er Ohnmacht zur&uuml;ck.<\/p><p>Ich denke, man m&uuml;sste in noch gr&ouml;&szlig;erem Stil die Interessen in diesem Konflikt deutlich machen, vor allem die US-amerikanischen. Denn diese sind den wenigstens bewusst, und sie wehren sich richtiggehend, sie zu erkennen. Hierf&uuml;r br&auml;uchte es prominente, von breiten Bev&ouml;lkerungsschichten anerkannte Pers&ouml;nlichkeiten, die immer wieder auf diese Zusammenh&auml;nge hinweisen. Diese m&uuml;sste man kontaktieren und Kan&auml;le finden, wie sie die &Ouml;ffentlichkeit erreichen k&ouml;nnen. Denn die meisten Menschen h&ouml;ren allein auf bekannte Namen und Menschen. Ich denke etwa an Klaus von Dohnanyi oder Erich Vad. Ihnen fallen bestimmt noch andere ein.<\/p><p>Sie als Nachdenkseiten haben doch gute Kontakte und k&ouml;nnten in diese Richtung agieren.<\/p><p>Ein ganz klein wenig positiv stimmen mich, wie auch Sie schon erw&auml;hnen, Nachrichten, dass die Zustimmung zu Waffenlieferung leicht zur&uuml;ckgegangen ist. Oder dass binnen einer Woche fast eine Viertelmillion Menschen den Brief von Alice Schwarzer und den anderen unterschrieben haben.<\/p><p>Ansonsten bleibe ich gerade nach Gespr&auml;chen im Freundes- und Bekanntenkreis (eigentlich nachdenkende Menschen) immer vollkommen verst&ouml;rt zur&uuml;ck. Wie geht es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser der Nachdenkseiten?      <\/p><p>Dr. Petra Braitling<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der NACHDENKSEITEN, werter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>zun&auml;chst einmal m&ouml;chte ich Ihnen meinen allerbesten Dank aussprechen f&uuml;r Ihre hervorragende Arbeit! Wie selten ist das geworden in dieser so gleichgeschalteten Medienkatastrophe!!<\/p><p>Das Gespr&auml;ch, den Austausch zu suchen, was k&ouml;nnte wichtiger, hilfreicher sein, in diesen Zeiten? Ich weiss es nicht! Vielen Dank f&uuml;r diese Initiative!<\/p><p>In diesem Zusammenhang m&ouml;chte ich auf &ldquo;Druschba &ndash; Freundschaft&rdquo; hinweisen, eine Initiative, die seit einigen Jahren Reisen zur V&ouml;lkerverst&auml;ndigung nach Russland veranstaltet.<\/p><p>Hier der Link zu ihrer Homepage: <a href=\"https:\/\/druschba-global.org\/\">druschba-global.org\/<\/a><\/p><p>Aktuell besteht eine Einladung dieser Initiative in die russische Botschaft nach Berlin zu den Feierlichkeiten am 9. Mai. Es gibt sie also noch, die freundschaftliche Verst&auml;ndigung, den Austausch!<\/p><p>Dies hat mich inspiriert, mich selbst an die russische Botschaft zu wenden, als kleines Signal eines entsetzten B&uuml;rgers dieses Landes. Meine Mail und die Antwort der russischen Botschaft habe ich unten angef&uuml;gt. Vielleicht ist es hilfreich, wenn das noch mehr Menschen tun &ndash; die Antwort des Teams der Russischen Botschaft weckt jedenfalls in mir diese Hoffnung!<\/p><p>Beginn Brief und Antwort:<\/p><p>&ldquo;Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>als einfacher B&uuml;rger der Bundesrepublik Deutschland und politisch interessierter Mensch m&ouml;chte ich Ihnen mitteilen, dass ich mich ausdr&uuml;cklich und entschieden wende gegen<\/p><ul>\n<li>die peinliche, verachtungsw&uuml;rdige und gef&auml;hrliche antirussische Propaganda und Ausgrenzung russischer und russischsprachiger Menschen,<\/li>\n<li>die sogenannten &ldquo;Sanktionen&rdquo; speziell in Deutschland, jedoch auch allgemein in der sogenannten &ldquo;westlichen Welt&rdquo; gegen Russland &uuml;ber deren tats&auml;chliche Motivation ich nur r&auml;tseln kann,<\/li>\n<li>das zunehmend kriegerische Verhalten, insbesondere auch die Lieferung von Waffen aller Art und Munition, an die Ukraine.<\/li>\n<\/ul><p>Wo sind sie nur hin, die Politik der guten Nachbarschaft, die Gespr&auml;che, Verhandlungen und Ma&szlig;nahmen zur V&ouml;lkerverst&auml;ndigung, das Gebot der Neutralit&auml;t bei bewaffneten Auseinandersetzungen?<\/p><p>Ich bin mir nicht sicher, wie ich zu der milit&auml;rischen Aktion Ihres Landes stehen soll. Ich bin ein durch und durch pazifistisch eingestellter Mensch. Deshalb st&ouml;re ich mich nat&uuml;rlich sehr daran. Andererseits bin ich bisweilen auch sehr aggressiv, vor allem, wenn es um meine Verteidigung oder die meiner Lieben geht. Diese Seite versteht diesen Akt durchaus.<\/p><p>Seit 2014, als die USA den Regime-Change in Kiew inszenierten und den darauffolgenden, sehr schrecklichen Entwicklungen, hat sich kaum jemand f&uuml;r die Ukraine interessiert. NATO-Osterweiterung und die Bedeutung f&uuml;r Ihr Land? Dar&uuml;ber wissen die meisten Leute einfach NICHTS! All die v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriege, die die USA seit Jahrzehnten f&uuml;hren? IGNORIERT!<\/p><p>Ich kann f&uuml;r uns alle nur hoffen, das alles geht noch irgendwie halbwegs gut aus!<\/p><p>Mit fassungslosen Gr&uuml;&szlig;en,<\/p><p>Gerd Egner<\/p><p>Sehr geehrter Herr Egner,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank f&uuml;r Ihr Schreiben. Es ist wichtig f&uuml;r uns, Ihre Stimme zu h&ouml;ren. Wir wissen Ihre Gedanken, Verst&auml;ndnis und Mitgef&uuml;hl sehr zu sch&auml;tzen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\n&nbsp;<br>\nTeam der Russischen Botschaft in Deutschland&rdquo;<\/p><p>Ende des Briefes und der Antwort<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGerd Egner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller &amp; das Nachdenkseiten-Team,<br>\n&nbsp;<br>\naus eigener Erfahrung wei&szlig; ich nur zu gut, wie schwer es ist, Bekannte und Verwandte f&uuml;r ihre Seite zu gewinnen.<\/p><p>Oft bin ich in den letzten Jahren mit meiner &Uuml;berzeugungsarbeit bitter entt&auml;uscht worden und schon einige Male bin ich mit lieben Menschen zu den Themen Corona und der Eskalation in der Ukraine in Streit geraten.<\/p><p>Ich habe inzwischen bei den Leuten ein ungutes Gef&uuml;hl, auf einen guten Artikel der NDS aufmerksam zu machen.<\/p><p>Denn wenn man von etwas &uuml;berzeugt ist, m&ouml;chte man es ja auch schlie&szlig;lich anderen zeigen. Wohl m&ouml;glich denken die sich: hoffentlich f&auml;ngt der nicht wieder mit seinen Internetseiten an.<\/p><p>Vor allem m&ouml;chte man sich ja nicht mit Menschen streiten, die man gern hat und mit denen man einen netten Tag oder Abend verbringen m&ouml;chte.<\/p><p>Was habe ich mir schon alles anh&ouml;ren m&uuml;ssen&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nVerbittert bin ich auch mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Deutschlands und Europas seit dem Mauerfall 1989. Nur zwei Tage nach &Ouml;ffnung der Mauer, an einem fr&uuml;hen Samstagmorgen, sah ich einige Trabis und Wartburgs aus Richtung A2 kommend auf einer der Hauptstra&szlig;en meiner Heimatstadt in Richtung Zentrum fahren.<\/p><p>Ich sa&szlig; auf der gegen&uuml;berliegenden Seite in einem Transporter, hupte und winkte den Leuten aus dem Osten zu.<\/p><p>Sie winkten und hupten freudig zur&uuml;ck.<\/p><p>Mir lief ein Schauer &uuml;ber den R&uuml;cken, denn in dem Moment wurde mir erst richtig bewusst, dass wir grade einen wichtigen geschichtlichen Zeitenwandel erlebten und dazu einen einmalig friedfertigen. In meinen Erinnerungen waren damals viel Licht und W&auml;rme und durch alles floss ein positiver in Frieden geh&uuml;llter Zeitgeist.<\/p><p>Das Schicksal hatte uns mit Herrn Gorbatschow einen super-sympathischen Pr&auml;sidenten auf dem Silbertablett &uuml;berreicht.<br>\n&nbsp;<br>\nAls Kind der 70er und 80er Jahre bin ich in die Zeit des kalten Krieges hineingewachsen. Russland war in den Medien und Spielfilmen ja schon damals das Reich des B&ouml;sen, und Moskau, bzw. der Kreml glich immer irgendwie Tolkins Herz des B&ouml;sen, der Ort Mordor.<\/p><p>Wenn man jung ist, will man Spa&szlig; haben und nicht weiter an eine atomare Bedrohung denken.<\/p><p>F&uuml;r Politik hatte ich w&auml;hrend meiner Schulzeit nur wenig Interesse und somit auch nur wenig Ahnung. Als Kind einer Arbeiterfamilie bin ich in eine SPD-W&auml;hlerschaft geboren worden und auch mein damaliges Umfeld (Schule, Verein, Freunde) geh&ouml;rten dem an (zu der Zeit war die SPD ja noch w&auml;hlbar). Aktuelle Politiker der Union, Strategen &amp; Strateginnen wie Ernst Albrecht, Birgit Breuel oder gar Franz-Josef Strauss fand ich ziemlich doof.<\/p><p>Heute widern mich all die Politiker der Regierung und zum gro&szlig;en Teil auch der Opposition einfach nur noch an.<\/p><p>Leute wie Scholz, Baerbock, Habeck, R&ouml;ttgen, Merz, Hofreiter, Lauterbach, Lambrecht und Konsorten haben dieses Land schon jetzt moralisch und wirtschaftlich an den Abgrund gef&uuml;hrt.<\/p><p>Nie wurde deutlicher, dass diese Politiker nichts weiter sind als willf&auml;hrige Lakaien des gro&szlig;en US-Imperiums und als handzahme Marionetten einer sich immer mehr ausufernden Gro&szlig;industrie dienen, die an stabilen F&auml;den gezogen nur in eine Richtung schlafwandeln.<br>\n&nbsp;<br>\nIn den inzwischen &uuml;ber drei&szlig;ig Jahren wurde die gro&szlig;e Chance leichtfertig vertan, mit Russland einen langfristigen Frieden zu schlie&szlig;en; oft hat uns Putin die Hand gereicht.<\/p><p>Wir k&ouml;nnten weiterhin Handel und einen kulturellen Austausch betreiben und voneinander profitieren: wir in Deutschland, dort in Russland, in Europa und letztlich &uuml;berall in der Welt.<\/p><p>Doch leider gibt es finanzstarke Interessensgruppen, die keinen Frieden m&ouml;chten, &ndash; es sind die Neokonservativen, die ma&szlig;losen Turbokapitalisten. Diese Leute s&auml;en nur Hass und streben immer nach Gewinnmaximierung.<\/p><p>So wurde Russland in den vergangenen Jahren stets bedroht und schlecht geredet. Mit Russland h&auml;tte man mit einer Sprache des Respekts reden und deren &Auml;ngste und Sorgen ernst nehmen m&uuml;ssen.<\/p><p>Der Krieg in der Ukraine muss sofort aufh&ouml;ren, Russland sicherlich kritisiert werden. Doch diesen langj&auml;hrigen Konflikt kann man doch nur im kulturellen und geopolitischen Kontext betrachten und sollte erkennen, wer hier die wahren Kriegstreiber waren und sind!<br>\n&nbsp;<br>\nVon dem &bdquo;Mainstream&ldquo;, den sogenannten &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; kann man einen vern&uuml;nftigen Journalismus nicht mehr erwarten, denn sie befinden sich in den m&auml;chtigen H&auml;nden derer, die auch die ideenlosen Erf&uuml;llungsgehilfen unserer Regierung lenken.<\/p><p>Ich schaue schon seit mehreren Jahren keine Tagesschau oder sonstige Nachrichtensendungen des Mainstreams mehr an, denn meine Nerven halten das ob der billigen Meinungsmache nicht mehr aus.<\/p><p>Alleine der Besuch morgens beim B&auml;cker ger&auml;t bei mir zu einem Kraftakt, denn wenn ich die erste Seite der einzig ausgelegten Zeitung sehe (die mit den gro&szlig;en Lettern), wird mir umgehend schlecht. Dann w&uuml;rde ich so gerne m&ouml;glichst breitfl&auml;chig &uuml;ber die ganze Ladentheke kotzen!<\/p><p>Es ist unfassbar, wie das B&uuml;ndnis der Politik und der Medien die Meinung der B&uuml;rger inzwischen beeinflusst hat.<\/p><p>Ich glaube, nun wo die Corona-Regeln gelockert, die Sonne wieder scheint und die Grade ansteigen, haben die Leute hierzulande immer weniger Lust, sich n&auml;her mit dem Ukraine-Thema zu befassen. Da wird es zunehmend schwieriger auf kritische Artikel der NDS zu verweisen.<\/p><p>Die Stadt zeigt sich an den Wochenenden inzwischen in den gewohnten vorcoronazeitlichen Bildern: das Partyvolk ist wieder unterwegs und die Luxuslimousinen drehen laut ihre Showrunden.<\/p><p>Die Flaschensammler durchleuchten die M&uuml;lltonnen und die Berber und Junkies bev&ouml;lkern wie gewohnt die orts&uuml;blichen Pl&auml;tze. Auch die Sirenen der Einsatzfahrzeuge vernimmt man nun deutlich &ouml;fter.<br>\n&nbsp;<br>\nVor ein paar Monaten sagte in einer &bdquo;Tacheles-Sendung&ldquo; Herr R&ouml;per zu Herrn Stein; &bdquo;Meine Geduld mit den Unwissenden ist aufgebraucht!&ldquo; (oder so &auml;hnlich)<\/p><p>Sp&auml;testens seit Beschluss der Lieferung schweren Kriegsger&auml;tes an die Ukraine soll dies nun auch wieder mein Motto sein.<\/p><p>Das war meine rote Linie. Ich werde weiterhin kritische Portale wie die nachdenkseiten empfehlen und mich nicht mehr zur&uuml;ckhalten mit meinen Ansichten.<\/p><p>Die kritische und alternative Berichterstattung in Deutschland ist schon schwierig genug geworden, doch sie sollte ausgebaut werden bis in die USA. Dort gibt es ebenfalls liebe und gute Menschen, die sich genauso eine gerechtere und friedlichere Welt w&uuml;nschen ohne st&auml;ndige Angstmacherei und Aufr&uuml;stung.<\/p><p>Eine &bdquo;Alternative Atlantik-Br&uuml;cke&ldquo; w&auml;re eine gute Idee: mit vern&uuml;nftigen Menschen lie&szlig;en sich neue Br&uuml;cken bauen, die sowohl zur Ukraine als auch zu Russland f&uuml;hren sollten.<\/p><p>Ich wei&szlig;, das klingt naiv und wohl auch weltfremd. Was solls denn, ich war eh nie normal und bin zeitlebens ein Tr&auml;umer.<br>\n&nbsp;<br>\nNicht nur die vielen guten Artikel der NDS finde ich meist klasse und lesenswert, sondern auch viele Leserbriefe.<\/p><p>Oft finde ich mich darin mit meiner Einstellung und auch mit meinen (ohnm&auml;chtigen) Gef&uuml;hlen wieder.<\/p><p>Neulich schlug jemand den NDS vor, die vielen wertvollen Texte zum aktuellen Kriegs-Thema in einem Buch zu ver&ouml;ffentlichen.<\/p><p>Die Idee finde ich gro&szlig;artig und w&uuml;rde es begr&uuml;&szlig;en, wenn darin auch neben dem Team der NDS einige weitere Ikonen der alternativen Schreibzunft vertreten w&auml;ren, wie Herr Pohlmann, Herr R&ouml;per, Herr Bittner usw.<\/p><p>Vielleicht w&auml;re auch noch Frau Krone-Schmalz daf&uuml;r zu begeistern.<\/p><p>Da w&uuml;rde bestimmt ein sehr gutes und umfassendes Werk entstehen.<\/p><p>Gedanklich sehe ich heute noch die Trabis und Wartburgs mit dem Gef&uuml;hl der Hoffnung und der Freude an mir im aufgehenden Sonnenlicht vor&uuml;berziehen.<\/p><p>Doch das ist lange, lange her und der Traum von Frieden war wohl zu sch&ouml;n, um wahrhaftig werden zu k&ouml;nnen.<br>\n&nbsp;<br>\nVielen Dank f&uuml;r ihre unerm&uuml;dliche Arbeit.<br>\n&nbsp;<br>\nHerzlichst<br>\nihr treuer Leser &amp; Lumpenpazifist Persivall &nbsp;<\/p><p>&mdash;<\/p><p>Im Anhang habe ich ein bearbeitetes Bild beigef&uuml;gt.<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220510_Leserbriefe_Energiequellen.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>Mein Eindruck ist, dass viele Medien nicht neutral &uuml;ber den Krieg in der Ukraine und den Ursachen berichten, und die Meinung durch entsprechende Berichterstattung manipulieren, weil viele Posten in den Medien mit entsprechend h&ouml;rigen Personen besetzt sind. Und mir ist nicht klar, was in die meisten Politiker gefahren ist.<\/p><p>Das hei&szlig;t, &uuml;ber die Medien erreicht man bei dem Thema nicht viel. Viele Menschen im Land informieren sich aber dar&uuml;ber und bilden sich dadurch ihre Meinung, und wehren sich nicht gegen die Anfachung des Feuers (noch mehr Krieg).<\/p><p>Ich w&uuml;rde gerne einen kurzen, pr&auml;zisen, und informativen Infozettel z.B. bei mir auf der Arbeit auslegen, und in der Nachbarschaft in die Briefk&auml;sten werfen, um die Menschen dazu zu bringen, die offizielle und mediale Darstellung zu hinterfragen.<\/p><p>Die Informationen sollten leicht verst&auml;ndlich sein, und sich nicht dem Risiko aussetzen, dass es nur eine Verschw&ouml;rungstheorie ist. Die Ursachen des Konflikts sollten beleuchtet werden, basierend auf Tatsachen.<\/p><p>Der Zettel sollte dazu bewegen, sich um Frieden zu bem&uuml;hen, anstatt mit mehr Waffen den Krieg anzuheizen.<\/p><p>Ich traue mir nicht recht zu, einen solchen Informationszettel zusammenzustellen und zu gestalten. Deswegen hier meine Bitte um Mithilfe.<\/p><p>Was bringt die Menschen am ehesten dazu, die offizielle und mediale Berichterstattung zu hinterfragen?<\/p><p>Es m&uuml;sste so pr&auml;gnant sein, dass bei den Lesern im Kopf das Hinterfragen vor dem Wegwerfen des Zettels kommt.<\/p><p>Wom&ouml;glich gibt es noch mehr Leser, die den Zettel auch verteilen w&uuml;rden.<\/p><p>Vielleicht k&ouml;nnen die Nachdenkseiten auch zu einem Wettbewerb aufrufen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nvon unserem Leser M.I.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Albrecht M&uuml;ller hat <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83542\">hier<\/a> darauf aufmerksam gemacht, dass die &bdquo;militantesten Bef&uuml;rworter von Waffenlieferungen und die Aggressivsten im Umgang mit Russland, Baerbock und Habeck&ldquo; laut Umfragen zugleich die &bdquo;popul&auml;rsten Politiker&ldquo; seien. Es m&uuml;sse der Versuch unternommen werden, diese Mehrheiten zu ver&auml;ndern. In Gespr&auml;chen. Leserinnen und Lesern der NachDenkSeiten wurde empfohlen, Gespr&auml;che &bdquo;mit ihren Nachbarn und<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83734\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-83734","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83734","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83734"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83734\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83736,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83734\/revisions\/83736"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83734"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83734"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83734"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}