{"id":83756,"date":"2022-05-11T08:13:35","date_gmt":"2022-05-11T06:13:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756"},"modified":"2022-05-11T08:13:35","modified_gmt":"2022-05-11T06:13:35","slug":"hinweise-des-tages-4107","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h01\">Rheinmetall auf Kriegskurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h02\">Deutsche Au&szlig;enpolitik und Russland: Zur&uuml;ck bleibt nur verbrannte Erde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h03\">Warum der 9. Mai den Russen so wichtig ist und wie im Westen die Geschichte umgeschrieben wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h04\">Wir k&ouml;nnen die Rolle der EU und der USA im Ukraine-Krieg nicht ignorieren&rdquo; betont die Europaabgeordnete Clare Daly<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h05\">Frust im Wirtschaftskrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h06\">Macron emp&ouml;rt die EU-Gegner im eigenen Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h07\">K&ouml;nig nur von England: Boris Johnson und das zerrissene Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h08\">Die Eurokrise 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h09\">Wohngeld tr&auml;gt nicht zur L&ouml;sung des Problems von Wohnungsnot bei &ndash; es ist Teil des Problems<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h10\">Citystreifen und B&uuml;rgerrechte &ndash; am Beispiel der Stadt Heimsheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h11\">Die letzte Bastion im Kriegsgebiet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h12\">China und Serbien gedenken des Jahrestags des NATO-Bombenangriffs auf die chinesische Botschaft im Jahr 1999 <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h13\">Taliban schreiben Kopfbedeckung f&uuml;r Frauen in Afghanistan vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h14\">Gegen US-Basis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83756#h15\">Toll, dieser Panzerfeminismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rheinmetall auf Kriegskurs<\/strong><br>\nGr&ouml;&szlig;ter Waffenproduzent der BRD begr&uuml;&szlig;t in Hauptversammlung wachsende R&uuml;stungsausgaben. Proteste bei Aktionstag<br>\nDas Gesch&auml;ft mit dem Tod hat Konjunktur. Was f&uuml;r die einen Vertreibung, Elend und Massensterben bedeutet, hei&szlig;t f&uuml;r die anderen Aktiengewinne, volle Auftragsb&uuml;cher und Profitmaximierung. Goldene Zeiten. In Deutschland wird wieder nach Krieg geschrien, also auch nach Kriegsger&auml;t. Die von Ampelregierung und Union beschlossenen direkten Waffenlieferungen an die Ukraine und das von Olaf Scholz angek&uuml;ndigte Sonderverm&ouml;gen von 100 Milliarden Euro f&uuml;r die Bundeswehr lie&szlig;en so auch die Aktion&auml;re der R&uuml;stungsschmiede Rheinmetall auf der Konzernhauptversammlung am Dienstag zuversichtlich auf den Jahresverlauf blicken.<br>\nAus den zwei Milliarden Euro, die dem gr&ouml;&szlig;ten Waffenproduzenten der Bundesrepublik bisher im Durchschnitt Jahr f&uuml;r Jahr aus dem Bundeshaushalt zuflossen, d&uuml;rften in n&auml;chster Zeit mindestens vier Milliarden werden, freute sich Konzernchef Armin Papperger auf der digital abgehaltenen Versammlung. Zu Beginn des Krieges in der Ukraine hatte die rheinische R&uuml;stungsschmiede der Bundesregierung bereits ein Angebot in H&ouml;he von 42 Milliarden Euro unterbreitet. Der B&ouml;rsenkurs war gleichzeitig steil nach oben geschossen, der Aktienwert hatte sich mehr als verdoppelt. Rheinmetall rechnet f&uuml;r das laufende Jahr mit einem Umsatzwachstum von bis zu 20 Prozent. Laut Einladung zur Hauptversammlung d&uuml;rfen sich die Aktion&auml;re &uuml;ber die Aussch&uuml;ttung einer Dividende von rund 143 Millionen Euro freuen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426271.krieg-beginnt-hier-rheinmetall-auf-kriegskurs.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutsche Au&szlig;enpolitik und Russland: Zur&uuml;ck bleibt nur verbrannte Erde<\/strong><br>\nIrgendwann wird der Krieg in der Ukraine beendet sein. Was bleibt dann aber von den zivilgesellschaftlichen Kontakten &uuml;brig? Ein Kommentar<br>\nSchwere Waffen sind das eine. Doch die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) will mehr. Sie will Russland nicht nur milit&auml;risch, sondern auch wirtschaftlich besiegen. Den Ruin des gr&ouml;&szlig;ten Landes der Welt strebt sie an. Der Preis, den Deutschland dabei ebenfalls zahlen m&uuml;sste, ist f&uuml;r sie Nebensache. [&hellip;]<br>\nFast schon nebens&auml;chlich sind dagegen die Kollateralsch&auml;den, die sie auch sonst in Kauf nimmt. So sollen auch die Reste deutsch-russischer zivilgesellschaftlicher Zusammenarbeit eliminiert werden. Im Pressedeutsch des Ausw&auml;rtigen Amts h&ouml;rt sich das allerdings noch einigerma&szlig;en harmlos an: Beziehungen zwischen der deutschen und russischen unabh&auml;ngigen Zivilgesellschaft seien aus Sicht des Ausw&auml;rtigen Amts &ldquo;grunds&auml;tzlich weiterhin erstrebenswert&rdquo;.<br>\nDoch das juristische &ldquo;grunds&auml;tzlich&rdquo;, das bekanntlich alles offen l&auml;sst, hat es ebenso wie das Wort &ldquo;unabh&auml;ngig&rdquo; in sich. Unerw&uuml;nscht sind n&auml;mlich alle Kontakte zu Regierungsstellen. Auch wenn es diplomatisch kaum sinnvoll sein d&uuml;rfte, gerade in Krisenzeiten nicht mehr mit den &ldquo;Offiziellen&rdquo; eines kriegsbeteiligten Landes zu kommunizieren, macht dies f&uuml;r unterste Ebenen ohne Einfluss auf Putin gar keinen Sinn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutsche-Aussenpolitik-und-Russland-Zurueck-bleibt-nur-verbrannte-Erde-7076622.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Worum es bei schweren Waffen wirklich geht<\/strong><br>\nDie deutsche Bundesregierung will der Ukraine noch mehr schwere Waffen liefern: Nach Angaben von Verteidigungsministerin Lambrecht soll Kiew sieben Panzerhaubitzen erhalten. Doch was geschieht mit dem Kriegsger&auml;t?<br>\nFolgt man den Freunden der Aufr&uuml;stung, zu denen wir nun wohl auch Kanzler Scholz z&auml;hlen d&uuml;rfen, so geht es bei den schweren Waffen um die Verteidigung der Ukraine. Ohne die Lieferungen aus dem Westen w&auml;re das Land Russland hilflos ausgeliefert, hei&szlig;t es.<br>\nDoch das ist offenbar nicht die ganze Wahrheit. Die Ukraine plant n&auml;mlich nicht nur die Verteidigung, sondern auch den Angriff. Zitat aus der &ldquo;Welt&rdquo;: &bdquo;Eine ukrainische Gegenoffensive d&uuml;rfte nach Einsch&auml;tzungen aus dem Umfeld von Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj erst Mitte Juni erfolgen. Dann werde die Ukraine hoffentlich mehr Waffen aus dem Ausland erhalten haben, sagt Pr&auml;sidentenberater Olexij Arestowytsch. Ein fr&uuml;herer Zeitpunkt sei unwahrscheinlich.&ldquo;<br>\nDie Waffen, die Deutschland, die USA und 28 weitere Nato-Partner liefern, sollen also eine ukrainische Gegenoffensive erm&ouml;glichen! Das h&auml;tten Scholz, Lambrecht &amp; Co. ja vielleicht auch mal sagen k&ouml;nnen. Es w&uuml;rde manches erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/worum-es-bei-schweren-waffen-wirklich-geht\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Warum der 9. Mai den Russen so wichtig ist und wie im Westen die Geschichte umgeschrieben wird<\/strong><br>\nAm 9. Mai wird in Russland der Sieg &uuml;ber Nazideutschland gefeiert, was in Russland einer der wichtigsten Feiertage ist. Umso schockierter ist man in Russland &uuml;ber die zunehmenden Bestrebungen im Westen, die Geschichte umzuschreiben. [&hellip;]<br>\nIn Russland wird die Erinnerung an den Krieg selbst wach gehalten. An die Grausamkeiten des Krieges an sich, w&auml;hrend es bei der Erinnerung in Deutschland eher um die Erinnerung an die &bdquo;eigenen&ldquo; Verbrechen geht.<br>\nUnd dieser Unterschied macht etwas mit den Menschen, denn wenn ich mir die derzeitigen Medienberichte und Aussagen von deutschen Politikern anh&ouml;re, dann sehe ich, dass sie die Angst vor dem Krieg selbst verloren haben. Wie sonst kann ein Friedrich Merz sagen, er h&auml;tte keine Angst vor einem Atomkrieg? Wie sonst l&auml;sst sich erkl&auml;ren, dass ein Robert Habeck sagen kann, er habe keine Angst vor einem dritten Weltkrieg?<br>\nDas waren nur zwei von ganz vielen Beispielen der letzten Tage, die mich ehrlich schockiert haben. Wissen diese Leute nicht, was sie da sagen? Ist in Deutschland die kollektive Erinnerung an die Grausamkeiten und das Leid des Krieges derartig ausgel&ouml;scht worden, als die Medien 20 Jahre lang alle amerikanischen Angriffskriege verharmlost haben?<br>\nKein russischer Politiker w&uuml;rde so etwas sagen. In Russland ist die kollektive Erinnerung an das Leid des Krieges noch wach und kein russischer Politiker k&auml;me auf die Idee, derartigen Unsinn von sich zu geben, wie man ihn von den westlichen Politikern allenthalben h&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/warum-der-9-mai-den-russen-so-wichtig-ist-und-wie-im-westen-die-geschichte-umgeschrieben-wird\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wir k&ouml;nnen die Rolle der EU und der USA im Ukraine-Krieg nicht ignorieren&rdquo; betont die Europaabgeordnete Clare Daly<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nIm Westen gibt es ein Narrativ von Guten und B&ouml;sen im Ukraine-Krieg, &ldquo;und wenn du nicht in diesem Narrativ redest, dann bist du ein B&ouml;sewicht&rdquo;, sagte die umstrittene Europaabgeordnete Clare Daly heute.<br>\nEin Teil des irischen Establishments, der die Neutralit&auml;t nie gewollt habe, sehe die Invasion in der Ukraine nun als eine Gelegenheit, diese vollst&auml;ndig zu beenden, warnte sie.<br>\nUnterdessen sind der EU-Militarismus und die NATO zwei Seiten derselben Medaille, und die R&uuml;stungsindustrie profitiert in hohem Ma&szlig;e vom aktuellen Konflikt. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Aber wir k&ouml;nnen die Rolle, die die EU und die USA gespielt haben, nicht ignorieren. Das soll keine Entschuldigung f&uuml;r Russland sein. Es geht einfach darum, das Problem zu erkl&auml;ren, denn man kann es nicht l&ouml;sen, wenn man es nicht an der Wurzel versteht.&rdquo; [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend des Krieges sei die Reaktion der EU und der irischen Regierung im Wesentlichen darin bestanden, den Krieg zu eskalieren und daf&uuml;r zu sorgen, dass er weitergeht.<br>\nIn dieser Woche habe es ein gro&szlig;es Get&ouml;se um Sanktionen gegeben, und sie sei gegen das russische &Ouml;lembargo, sagte sie. &ldquo;Nicht weil ich Mitleid mit Russland habe, nicht weil ich auf der Gehaltsliste von Putin stehe, sondern weil Sanktionen nicht funktionieren. Sie haben noch nie einen Krieg verhindert.<br>\n&ldquo;Nicht ein einziges ukrainisches Leben wird durch das europ&auml;ische &Ouml;lembargo gerettet&rdquo;, denn nur 30 von 195 internationalen L&auml;ndern verh&auml;ngten Sanktionen gegen Russland und es w&uuml;rde anderswo Handel treiben. &ldquo;Wenn Europa es nicht kauft, wird es jemand anderes tun. Die einfachen Menschen in Europa werden den Preis daf&uuml;r zahlen&rdquo;.<br>\nDie andere L&ouml;sung sei, weiterhin Waffen in den Konflikt zu liefern, was nicht hei&szlig;e, dass die Ukraine nicht das Recht habe, sich selbst zu verteidigen, sagte sie.<br>\n&ldquo;Das hat sie absolut. Aber das h&ouml;rt man nicht, wenn es um die Bewaffnung von Menschen im Irak, in Pal&auml;stina oder im Jemen geht&rdquo;, merkte sie an und f&uuml;gte hinzu, dass die westliche Sichtweise nun offen dazu &uuml;bergegangen sei, dass es sich um einen &ldquo;Stellvertreterkrieg gegen Russland&rdquo; handele.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.independent.ie\/irish-news\/we-cannot-ignore-the-part-played-by-the-eu-and-the-us-in-ukraine-war-insists-mep-clare-daly-41622559.html\">independent.ie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frust im Wirtschaftskrieg<\/strong><br>\nZunehmend breitet sich daher in den Zentralen der westlichen Welt Frust aus &uuml;ber die Entwicklung im Wirtschaftskrieg. Am 9. April musste der Londoner Economist einr&auml;umen, der Rubel h&auml;tte sich von &raquo;seinem dramatischen Fall zum Start des Krieges in der Ukraine&laquo; inzwischen erholt und &raquo;wird zum selben Wechselkurs gegen&uuml;ber dem Dollar gehandelt wie in dem Moment vor der Invasion&laquo;. Eine Woche sp&auml;ter, am 16. April, vergleicht das Blatt das Abstimmergebnis des vom Westen angestrebten Ausschlusses Russlands vom UNO-Menschenrechtsrat mit der Abstimmung zur Verurteilung Russlands gleich nach der Invasion in die Ukraine und stellt mit Emp&ouml;rung fest, dass das Lager der klaren Gegner Russlands von 141 auf 93 L&auml;nder geschrumpft, das der Enthaltungen und Gegenstimmen sich aber von 40 auf 82 mehr als verdoppelt habe. &raquo;Get off the fence&laquo; &ndash; &raquo;Runter von der Zuschauertrib&uuml;ne&laquo; schreit das Blatt im Kommentar zu dieser Entwicklung die Repr&auml;sentanten dieser zunehmenden Abkehr von der westlichen Kriegsentschlossenheit geradezu an.<br>\nIn Deutschland liegen die Nerven &auml;hnlich blank [&hellip;]<br>\nSowohl die FAZ als auch der Economist werden wohl noch h&auml;ufiger feststellten m&uuml;ssen, &raquo;dass es wenig Evidenz daf&uuml;r gibt, dass die &ouml;konomische Aktivit&auml;t (Russlands) sonderlich beeintr&auml;chtigt w&auml;re&laquo;, wie das britische Blatt am 2. April einr&auml;umte und &ndash; ebenfalls mit Verweis auf die Sowjetunion &ndash; res&uuml;mierte: &raquo;Wenn &uuml;berhaupt irgendeine Volkswirtschaft damit klarkommen k&ouml;nnte, vom Rest der Welt abgeschnitten zu werden, dann w&auml;re es die Russlands.&laquo;<br>\nDer tiefe Frust in den westlichen Zentralen kommt zu einen von dieser Einsicht und zum anderen daraus, dass diese Isolation, die von 1949 bis 1989 gelungen war, heute nicht mehr gelingt. Das zeigen die Abstimmungen in der UNO, mehr aber noch die florierenden Wirtschaftskontakte, die Russland mit China, Indien, Pakistan, Iran, den meisten afrikanischen Staaten &ndash; kurz mehr als der H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung unterh&auml;lt, allen Bestrebungen aus Washington, London oder Berlin zum Trotz.<br>\nAuch weil diese Sanktionen sich zunehmend als Flop erweisen, werden die Bem&uuml;hungen, den Krieg gegen Russland bis zum letzten Ukrainer milit&auml;risch zu gewinnen, immer mehr intensiviert &ndash; mit Panzern, Raketen und demn&auml;chst vielleicht auch mit Flugzeugen, die gegen Russland in Marsch gesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/frust-im-wirtschaftskrieg\/\">Ossietzky<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Von der Leyen gie&szlig;t &Ouml;l ins Feuer [&hellip;]<\/strong><br>\nNun ist es also so weit. Die EUrop&auml;er sollen ein Kriegsopfer bringen. Wir sollen auf das billige &Ouml;l auf Russland verzichten, um Kremlchef Putin zu schaden und der Ukraine zum Sieg zu verhelfen. Das hat EU-Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen im Europaparlament in Stra&szlig;burg gesagt.<br>\nDie Abgeordneten haben begeistert Beifall geklatscht &ndash; sie fordern schon seit Anfang April nicht nur ein &Ouml;l-, sondern auch ein Gasembargo. Also die &ouml;konomische Selbstverst&uuml;mmelung. Doch das EU-Parlament hat bei Sanktionen nichts zu melden, es ist in dieser Frage irrelevant.<br>\nDer Rat dagegen mu&szlig; die Strafma&szlig;nahmen beschlie&szlig;en &ndash; einstimmig. Und dort gab es Widerstand. Vier L&auml;nder &ndash; Polen, die Slowakei, Tschechien und Bulgarien &ndash; stellten sich quer. Ungarns Orban sprach von einer &ldquo;Atombombe f&uuml;r die Wirtschaft&rdquo; &ndash; und drohte mit einem Veto.<br>\nOffenbar sind nicht alle L&auml;nder bereit, ihre Wirtschaftsinteressen ohne Weiteres f&uuml;r den Krieg gegen Russland zu opfern. Sie fordern einen Aufschub und Kompensationen. Demgegen&uuml;ber macht Deutschland bereitwillig mit &ndash; obwohl das Embargo auch Ostdeutschland schaden wird.<br>\nDahinter steht ein Sinneswandel in der Bundesregierung. Die &ldquo;Ampel&rdquo;-Koalition will nicht l&auml;nger als Bremser dastehen, sondern als Antreiber. Das gilt nicht nur f&uuml;r Wirtschaftsminister Habeck, der das &Ouml;lembargo wider besseres Wissen vorantreibt, sondern auch f&uuml;r Kanzler Scholz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/von-der-leyen-will-ein-oelembargo-doch-das-kriegsopfer-stoesst-auf-widerstand\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>EU und Japan wollen auf dem Gipfel eine gemeinsame Front gegen China und Russland schmieden<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie Europ&auml;ische Union und Japan arbeiten zusammen, um ihre Abh&auml;ngigkeit von China zu verringern und den Einfluss Pekings im indopazifischen Raum einzud&auml;mmen, und sind ver&auml;rgert &uuml;ber Chinas grenzenlose&rdquo; Partnerschaft mit Russland.<br>\nAuf einem Gipfeltreffen am Donnerstag in Tokio werden die Staats- und Regierungschefs ein Konzept f&uuml;r eine weitreichende Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Technologie und Lieferketten erstellen. Sie loben Japan f&uuml;r seine &ldquo;volle Solidarit&auml;t&rdquo; mit den westlichen Sanktionen gegen Russland und sagen, Pekings &ldquo;bedauerliche&rdquo; Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Moskau habe dazu beigetragen, Br&uuml;ssel und Tokio einander n&auml;her zu bringen. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Mit dem Einmarsch Russlands in der Ukraine und den engen Beziehungen zwischen Moskau und Peking hat sich die EU noch st&auml;rker verpflichtet, ihre Rolle im indo-pazifischen Raum auszubauen, und Japan ist dabei nat&uuml;rlich ein wichtiger Partner.&rdquo;<br>\nDie Quelle f&uuml;gte hinzu, dass man den gemeinsamen Wunsch habe, Chinas Einfluss in der Region herauszufordern.<br>\n&ldquo;Es ist auffallend, dass einige Teile Asiens dazu neigen, dies als einen europ&auml;ischen Krieg zu betrachten, w&auml;hrend die Japaner dies sehr deutlich als etwas sehen, das einen Pr&auml;zedenzfall f&uuml;r die Sicherheitsentwicklung in ihrer eigenen Region schaffen k&ouml;nnte.&rdquo;<br>\nIn Anbetracht dieser Bedenken wird diese Woche in Tokio auch Taiwan auf der Tagesordnung stehen, was daf&uuml;r sorgt, dass die neue Partnerschaft zwischen der EU und Japan von Peking frostig begr&uuml;&szlig;t werden wird. [&hellip;]<br>\nDas Gipfeltreffen in Tokio findet zu einem Zeitpunkt statt, zu dem europ&auml;ische Diplomaten versuchen, sich auf ein sechstes Sanktionspaket gegen Russland zu einigen, das diesmal russische &Ouml;lprodukte betrifft. [&hellip;]<br>\nIn Japan wurden die Verhandlungen &uuml;ber einen Friedensvertrag mit Moskau f&uuml;r die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eingefroren, nachdem das Land viele der gleichen Sanktionen beschlossen hatte. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Die Gipfeltreffen und der Dialog mit China werden fortgesetzt, aber es ist ganz klar, dass die Dinge seit einigen Jahren nicht mehr gut laufen. Die EU sieht sich nach anderen Partnern um, mit denen sie in ihrer Region zusammenarbeiten kann und die dieselben Anliegen haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/diplomacy\/article\/3177096\/eu-and-japan-forge-united-front-against-china-and-russia\">SCMP<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Macron emp&ouml;rt die EU-Gegner im eigenen Land<\/strong><br>\nEmmanuel Macron prescht mit einer &bdquo;europ&auml;ischen politischen Gemeinschaft&ldquo; vor. Damit &uuml;berrumpelt er Le Pen und M&eacute;lenchon. Die werfen ihm vor, Handlanger Ursula von der Leyens und der Bundesregierung zu sein. (&hellip;)<br>\nMacron war in seinen Ausf&uuml;hrungen sichtlich inspiriert von einem Grundsatzpapier, dass der Pr&auml;sident des Jacques Delors Instituts in Paris, Enrico Letta, ihm vorgelegt hatte. &bdquo;Wir d&uuml;rfen die nach 1989 begangenen Fehler nicht wiederholen. Seinerzeit zwang man die L&auml;nder des ehemaligen Ostblocks, 15 bis 18 Jahre auf einen Beitritt in die EU zu warten. Und dass trotz des fulminanten Eintritts Ostdeutschlands durch die Wiedervereinigung. Diese nicht enden wollende Ungewissheit hat eine Frustration gesch&uuml;rt, die bis heute anh&auml;lt und sich in Misstrauen und Missverst&auml;ndnissen &auml;u&szlig;ert&ldquo;, schrieb Letta. Macron will deshalb eine &bdquo;europ&auml;ische politische Gemeinschaft&ldquo; begr&uuml;nden, um der Ukraine, aber auch Moldau und Georgien sofort ein Angebot unterbreiten zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/le-pen-und-melenchon-kritisieren-macrons-eu-rede-18019674.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine Mitgliedschaft der Ukraine in der EU mag zun&auml;chst human klingen, aber es w&auml;re <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h03\">gleichbedeutend mit einer NATO-Mitgliedschaft<\/a>. Wenn der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Macron ein &ldquo;Handlanger Ursula von der Leyens und der Bundesregierung&rdquo; sein sollte, so w&uuml;rde er letztendlich doch ebenso wie die genannten Deutschen den Interessen von Konzernen &ndash; die wichtigsten in den USA &ndash; dienen. Herr Macron ist au&szlig;erdem im <a href=\"https:\/\/www.younggloballeaders.org\/community?utf8=%E2%9C%93&amp;q=Macron\">Forum of Young Global Leaders<\/a> zu finden. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83212#h12\">Das Weltwirtschaftsforum stellt seine neuen Einflussagenten vor &ndash; Schwerpunkt sind 2022 Digitalisierungsministerien<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>K&ouml;nig nur von England: Boris Johnson und das zerrissene Land<\/strong><br>\nBoris Johnson strotzt nur so vor Selbstvertrauen. Einen &uuml;berzeugenden Sieg haben seine Konservativen bei den Kommunalwahlen in England eingefahren.<br>\nVor Monaten noch abgeschrieben wegen seines chaotischen Managements in der Corona-Krise, f&uuml;hlt sich Johnson nun als starker Mann von London &ndash; und mehr denn je nun auch wie der K&ouml;nig von England. Hier aber endet sein Herrschaftsbereich. Zwar ist Johnson eigentlich Premierminister des Vereinigten K&ouml;nigreichs, doch die Ergebnisse der j&uuml;ngsten Parlamentswahlen in den Landesteilen Schottland und Wales machen deutlich, dass er ein zutiefst zerrissenes Land regiert.<br>\n[&hellip;] die Schotten. Sie haben am Donnerstag eine Parlamentsmehrheit gew&auml;hlt, die f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit vom Rest des K&ouml;nigreichs und einen Wiedereintritt Schottlands in die EU eintritt<br>\n[&hellip;] die Waliser. Sie haben im v&ouml;lligen Gegensatz zu England in gro&szlig;er Zahl f&uuml;r Johnsons gr&ouml;&szlig;ten Gegner Labour gestimmt, Regierungschef Mark Drakeford verlangt mehr Zugest&auml;ndnisse an die Landesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wahlen-koenig-nur-von-england-boris-johnson-und-das-zerrissene-land-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210510-99-535484\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Eurokrise 2.0<\/strong><br>\nFinanzexperten warnen mit Blick auf bevorstehende Zinserh&ouml;hungen der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) vor einer &bdquo;Eurokrise 2.0&ldquo;. Hintergrund sind vor allem in Deutschland verbreitete Forderungen, die EZB m&uuml;sse wegen der grassierenden Inflation dringend die Leitzinsen anheben &ndash; sp&auml;testens im Sommer, fordert die deutsche EZB-Direktorin Isabel Schnabel. Den Schritt hat die US-Notenbank Fed im Kampf gegen die Inflation, die auch in den Vereinigten Staaten in die H&ouml;he geschnellt ist, bereits getan. Komme die EZB den Forderungen nach, dann drohe dies vor allem die stark verschuldeten Staaten in S&uuml;deuropa zu belasten, warnen Experten der Deutschen Bank; diese h&auml;tten bereits &bdquo;&auml;hnliche Zinskosten&ldquo; im Verh&auml;ltnis zu ihrem Bruttoinlandsprodukt (BIP) wie kurz vor dem Ausbruch der Eurokrise. Erschwerend komme hinzu, dass ihr heutiges Verschuldungsniveau erheblich h&ouml;her ist; Italien etwa hat Schulden in H&ouml;he von 160 Prozent seiner Wirtschaftsleistung. Andererseits drohe ein Festhalten an der lockeren Geldpolitik die Inflation &bdquo;aus dem Ruder laufen&ldquo; zu lassen: ein &bdquo;Dilemma&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8915\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wohngeld tr&auml;gt nicht zur L&ouml;sung des Problems von Wohnungsnot bei &ndash; es ist Teil des Problems<\/strong><br>\nIm vergangenen Jahr wurde mit gro&szlig;em Eigenlob der Bundesregierung f&uuml;r die staatliche Wohltat das Wohngeld erh&ouml;ht und daf&uuml;r die finanziellen Mittel von Bund und L&auml;ndern erheblich aufgestockt. Im abgelaufenen Jahr 2020 standen insgesamt 1,2 Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung.<br>\nDie Bundesregierung argumentierte f&uuml;r die Erh&ouml;hung damals mit den deutlich gestiegenen Wohnkosten und Verbraucherpreisen. Die Leistungsf&auml;higkeit des Wohngelds nehme dadurch mit der Zeit immer mehr ab. Zus&auml;tzlich w&uuml;rden bereits Erh&ouml;hungen der Einkommen, die ja nur die Entwicklung der Verbraucherpreise ausgleichen w&uuml;rden, zu einer Reduktion oder zum Verlust des Wohngeldanspruchs f&uuml;hren, mit der Folge, dass die Zahl der Wohngeldempf&auml;nger und die Reichweite des Wohngelds sinken.<br>\nMit dieser Argumentation setzt man weiter auf die Subjektf&ouml;rderung, bei der das Wohngeld durch die Mieter an die Vermieter weitergeleitet wird und damit die erh&ouml;hten Mietpreise legitimiert bzw. subventioniert werden. Man setzt nicht auf die Objektf&ouml;rderung, was konkret hei&szlig;t, auf den Bau von Sozialwohnungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/wohngeld-traegt-nicht-zur-loesung-des-problems-von-wohnungsnot-bei-es-ist-teil-des-problems\/#more-12010\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Citystreifen und B&uuml;rgerrechte &ndash; am Beispiel der Stadt Heimsheim<\/strong><br>\nAm 26. M&auml;rz 2022 berichtete die Leonberger Kreiszeitung, dass die Stadt Heimsheim aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses eine City-Streife bekommt. Was sich amtlich liest, ist nichts anderes als der Vertrag mit dem privaten Sicherheitsunternehmen DSS Security aufgrund eines offenbar &uuml;berforderten Gemeindevollzugsbediensteten, der n&auml;mlich neben Heimsheim auch f&uuml;r die Nachbargemeinden M&ouml;nsheim und Wurmberg und damit f&uuml;r 10500 Einwohner.innen zust&auml;ndig ist. (&hellip;) Dass es dem Gemeinderat dabei weniger um eine soziale Betreuung der Jugendlichen geht, zeigen die umfangreichen Befugnisse f&uuml;r die Citystreife. (&hellip;)  Demnach soll der private Sicherheitsdienst erg&auml;nzend mit dem Ordnungsamt und der Polizei zusammenarbeiten und &bdquo;durch die &uuml;bertragenen Befugnisse d&uuml;rfen sie auch Personalien &uuml;berpr&uuml;fen oder Platzverweise aussprechen und k&ouml;nnen so Ordnungswidrigkeiten und &Uuml;bergriffe umgehend und effektiv ahnden&ldquo;. Damit &uuml;bernimmt der private Sicherheitsdienstleister eindeutig hoheitliche Aufgaben. Und was passiert mit den pers&ouml;nlichen Daten Betroffener, die eine City-Streife aufnimmt? Wer kontrolliert den Umgang mit diesen Daten und wer &uuml;berpr&uuml;ft etwaige L&ouml;schungsfristen? Platzverweise durch Citystreifen sind unrechtm&auml;&szlig;ig. Was passiert, wenn Betroffene dem Platzverweis nicht nachkommen?&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/branchen\/dienstleistungen\/bewach\/citystreifen-und-buergerrechte-am-beispiel-der-stadt-heimsheim\/\">Labournet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die letzte Bastion im Kriegsgebiet<\/strong><br>\nDie Bundeswehr bereitet sich auf einen Teilabzug aus Mali und auf eine m&ouml;gliche Verlegung von Truppen nach Niger vor. Wie es vor der heutigen Bundestagsdebatte &uuml;ber die Weiterf&uuml;hrung des Einsatzes im Sahel hei&szlig;t, werden die deutschen Streitkr&auml;fte zwar ihre Beteiligung am Ausbildungseinsatz in Mali (EUTM Mali) einstellen. Zugleich ist jedoch eine Aufstockung des deutschen Kontingents beim UN-Einsatz in Nordmali (MINUSMA) von 1.100 auf 1.400 Soldaten geplant. Die Bundesregierung zieht dar&uuml;ber hinaus neue Ma&szlig;nahmen im an Mali grenzenden Niger in Betracht. Die dortigen Repressions- und Streitkr&auml;fte unterst&uuml;tzt Berlin schon seit Jahren &ndash; zun&auml;chst bei der Fl&uuml;chtlingsabwehr, inzwischen auch mit der Ausbildung nigrischer Spezialkr&auml;fte. Die Bundeswehr k&ouml;nne ihre dortigen Aktivit&auml;ten wom&ouml;glich in Form einer &bdquo;Ausbildungsmission Sahel&ldquo; verstetigen, wird Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht zitiert. W&auml;hrend Mali und zunehmend auch Burkina Faso sich vom Westen ab- und Russland zuzuwenden beginnen, gilt Niger als verbliebene prowestliche Bastion im unmittelbaren Kriegsgebiet im Sahel. Allerdings w&auml;chst auch dort der Protest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8916\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>China und Serbien gedenken des Jahrestags des NATO-Bombenangriffs auf die chinesische Botschaft im Jahr 1999 <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDiplomaten der chinesischen Botschaft in Serbien und serbische Regierungsbeamte hielten am Samstag in der serbischen Hauptstadt Belgrad eine Gedenkveranstaltung anl&auml;sslich des 23. Jahrestages der NATO-Bombardierung der chinesischen Botschaft im ehemaligen Jugoslawien im Jahr 1999 ab&hellip;<br>\nAm 24. M&auml;rz 1999 begann die NATO eine 78-t&auml;gige Bombenkampagne gegen Jugoslawien, die Tausende von Menschenleben forderte, darunter auch drei chinesische Staatsb&uuml;rger &#822; Shao Yunhuan, Xu Xinghu und Zhu Ying.<br>\nTian sagte, das chinesische Volk werde die barbarischen Gr&auml;ueltaten der NATO niemals vergessen. Sie werden auch nicht vergessen, dass die NATO das Land 78 Tage lang unter dem Deckmantel des &ldquo;Schutzes der Menschenrechte&rdquo; bombardiert hat.<br>\nVulin sagte, die NATO-Invasion im Jahr 1999 sei ein Verbrechen gegen eine souver&auml;ne Nation und ihr Volk gewesen und habe das V&ouml;lkerrecht schwer verletzt.<br>\nSerbien werde nie aufh&ouml;ren, die NATO aufzufordern, die Verantwortung f&uuml;r ihre Verbrechen zu &uuml;bernehmen, und Serbien werde China immer ein verl&auml;sslicher Freund sein, so Vulin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202205\/1265013.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Taliban schreiben Kopfbedeckung f&uuml;r Frauen in Afghanistan vor<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAm Samstag verk&uuml;ndeten die Taliban, dass afghanische Frauen in der &Ouml;ffentlichkeit ihr Gesicht, ihre Haare und ihren K&ouml;rper bedecken m&uuml;ssen. Nach Ansicht der Taliban sollten Frauen idealerweise eine Burka tragen, ein allumfassendes Kleidungsst&uuml;ck, das nur die H&auml;nde und F&uuml;&szlig;e sichtbar l&auml;sst und ein Netz &uuml;ber den Augen als Sichtschutz hat. Die Taliban erkl&auml;rten, dass es sich bei dem Erlass eher um eine &ldquo;Empfehlung&rdquo; als um eine Vorschrift handele, erkl&auml;rten jedoch, dass die m&auml;nnlichen Betreuer von Frauen, die sich nicht daran halten, bestraft werden. Der Erlass kommt f&uuml;r viele nicht &uuml;berraschend, da die Taliban seit ihrer Macht&uuml;bernahme in Afghanistan im vergangenen August eine Reihe von Beschr&auml;nkungen f&uuml;r das &ouml;ffentliche Leben von Frauen eingef&uuml;hrt haben.<br>\nSeit der R&uuml;ckkehr der Taliban an die Macht in Afghanistan hat die Regierung Vorschriften durchgesetzt, die die Besch&auml;ftigung, die Ausbildung, das Reisen, das Benehmen und andere Aspekte des &ouml;ffentlichen Lebens von Frauen einschr&auml;nken. Die Taliban haben den M&auml;nnern separate Tage f&uuml;r den Besuch &ouml;ffentlicher Parks zugewiesen und Frauen verboten, ohne einen m&auml;nnlichen Vormund Fernreisen zu unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thethaiger.com\/news\/world\/taliban-impose-head-to-toe-coverings-for-women-in-afghanistan\">The Thaiger<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gegen US-Basis<\/strong><br>\n&raquo;Regionales Kontinentaltreffen der Amerikas&laquo; fordert Schlie&szlig;ung von illegalem Folterlager Guantanamo Bay auf Kuba<br>\nAuf Einladung des Kubanischen Instituts f&uuml;r V&ouml;lkerfreundschaft (ICAP) und des Weltfriedensrats (WPC) hat vergangene Woche in der kubanischen Provinz Guant&aacute;namo das &raquo;VII. Internationale Seminar f&uuml;r den Frieden und f&uuml;r die Abschaffung ausl&auml;ndischer Milit&auml;rbasen&laquo; stattgefunden. Seit Mittwoch hatten sich Delegierte aus antiimperialistischen Friedens- und Solidarit&auml;tsbewegungen versammelt, um im Rahmen des vom WPC gebildeten &raquo;Regionalen Kontinentaltreffens der Amerikas und der Karibik&laquo; aktuelle Fragen der Friedensarbeit zu debattieren. An der Veranstaltung nahmen Delegierte aus 23 L&auml;ndern und 70 Kubanerinnen und Kubaner teil. [&hellip;]<br>\nDas Seminar finde &raquo;in einem komplexen Kontext statt, der durch die zunehmende Aggressivit&auml;t und Einmischung des US-Imperialismus und der NATO, durch Propagandakriege der Medien, milit&auml;rische Konflikte und Spannungen in der Welt gekennzeichnet&laquo; sei, so Gonz&aacute;lez. Das kubanische Volk fordere deshalb die Einhaltung der Charta der Vereinten Nationen durch &raquo;R&uuml;ckgabe besetzter Territorien an ihre rechtm&auml;&szlig;igen Eigent&uuml;mer&laquo;. Das seit 1903 von den USA besetzte Gebiet des US-Marinest&uuml;tzpunkts Guantanamo Bay Naval Base sei &raquo;der &auml;lteste imperialistische Au&szlig;enposten der Welt&laquo;, der Washington zur Versorgung der US-Flotte mit logistischen Mitteln diene und immer wieder &raquo;Ausgangspunkt f&uuml;r die Invasion in lateinamerikanische L&auml;nder und die ganze Welt&laquo; gewesen sei. [&hellip;]<br>\nAngesichts von rund 800 US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten in 100 L&auml;ndern weltweit stand die US-Politik im Zentrum der Debatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426282.internationale-friedensbewegung-gegen-us-basis.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Toll, dieser Panzerfeminismus<\/strong><br>\nGinge es nach dem Meinungsunternehmer Wolfram Weimar, hie&szlig;e die deutsche Verteidigungsministerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Diese brachte sich in den beginnenden Ukraine-Krieg damit ein, dass sie die hiesigen Gener&auml;le wegen ihres &bdquo;Geschwurbels&ldquo; zurechtwies. Dann w&auml;re das K&uuml;rzel MASZ vielleicht schon so popul&auml;r wie einst das AKK von Annegret Kramp-Karrenbauer, der vorangegangenen politischen Generalin der Bundeswehr.<br>\nSeitdem mit Ursula von der Leyen und AKK Politikerinnen &uuml;ber Milit&auml;risches nicht nur reden, sondern auch entscheiden d&uuml;rfen, ist es in der weiblichen Etappe chic geworden, &uuml;ber Kriegsstrategie, schweres Ger&auml;t und, ja, sogar den soldatischen Heldentod zu schwadronieren &ndash; so wie k&uuml;rzlich Marieluise Beck mit dem ihr eigenen Pathos. Gar nicht zu reden von Politikwissenschaftlerin Florence Gaub, die sich in der Talkshow Markus Lanz &uuml;ber die Russen auslie&szlig;, welche als &bdquo;Nichteurop&auml;er&ldquo; mental ein ganz anderes Verh&auml;ltnis zu Gewalt und Tod h&auml;tten als wir hier im Westen.<br>\nAuch bei Markus Lanz: Wirtschaftsjournalistin und Aufr&uuml;stungsbef&uuml;rworterin Ulrike Herrmann, die &uuml;ber Einzelheiten des Panzers fachsimpelte, als h&auml;tte sie das Sch&uuml;tzenhandwerk selbst mal gelernt. Unions-Politikerin Serap G&uuml;ler propagiert schon seit Langem die Lieferung schweren Kriegsger&auml;ts. Ihre gr&uuml;ne Kollegin Agnieszka Brugger erkl&auml;rte dem Nachrichtenportal Watson k&uuml;rzlich, weshalb sie das Aufr&uuml;stungsprojekt unterst&uuml;tzt.<br>\nEs scheint so, dass mit der Kehrtwendung Deutschlands, das nicht mehr &bdquo;abseits stehen darf&ldquo;, wie Politikwissenschaftlerin Ronja Kempin dekretiert, auch die Frauen nicht mehr abseits stehen wollen in einem Diskurs, in dem Alternatives zu Milit&auml;rischem gar nicht mehr gedacht werden darf. Man muss &bdquo;die M&auml;dels&ldquo; nicht arrogant abservieren wie Kanzler Olaf Scholz, der sich, da steht er seinem sozialdemokratischen Vorg&auml;nger Gerhard Schr&ouml;der in nichts nach, von ihnen nichts sagen lassen will.<br>\nDass sich Frauen einmischen, ist Folge eines langen Kampfes. Doch dass die rhetorischen &Uuml;berbietungen auch noch emanzipatorisch verbr&auml;mt werden &ndash; Stichwort &bdquo;feministische Au&szlig;enpolitik&ldquo; &ndash; und der Krieg pl&ouml;tzlich zu einer &bdquo;Frauensache&ldquo; erkl&auml;rt wird, ist in der Tradition feministischer Bewegung doch einigerma&szlig;en irritierend.<br>\nWie wird wohl die aufger&uuml;stete Frauenfront reagieren, sollten am Ende doch ihre raren und wertvollen S&ouml;hne in den Krieg ziehen m&uuml;ssen, die, siehe oben, ja ein ganz anderes Verh&auml;ltnis zum Tod haben als die M&auml;nnerhorden jenseits der europ&auml;ischen Demarkationslinie?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/keinzustand.at\/ulrike-baureithel\/toll-dieser-panzerfeminismus\/\">Kein Zustand<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-83756","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83756","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83756"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83756\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83758,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83756\/revisions\/83758"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}