{"id":83823,"date":"2022-05-13T08:13:29","date_gmt":"2022-05-13T06:13:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823"},"modified":"2022-05-13T08:13:29","modified_gmt":"2022-05-13T06:13:29","slug":"hinweise-des-tages-4109","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h01\">Tag der Pflege: Pflege-Situation bleibt schwierig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h02\">Wirtschaftskrieg: V&auml;terchen Frost<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h03\">Europa: Gas-Zufuhr wird knapper<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h04\">Kapitulation: Finnland will NATO beitreten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h05\">Moskau: Ukrainische EU-Mitgliedschaft unvereinbar mit Friedensverhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h06\">In der Kriegsmaschine: Atomare Eskalation?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h07\">Haubitzenlehrlinge oder Deutschlands Weg zur Kriegspartei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h08\">Die Tagesschau und Asow in Asovstal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h09\">Ex-CIA-Agent: &ldquo;Bei Schr&ouml;der fand Putin die Schw&auml;che des Westens&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h10\">Krieg gegen Mensch und Natur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h11\">Glaubt den Konzernen kein Wort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h12\">Der Neun-Euro-Schwindel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h13\">Chatkontrolle: Ein totalit&auml;rer Missbrauch von Technik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83823#h14\">Steuerskandal Cum-Ex: Ein Fr&uuml;hst&uuml;ck, das Fragen aufwirft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Tag der Pflege: Pflege-Situation bleibt schwierig<\/strong><br>\n1,7 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in Pflegeberufen. Der 12. Mai ist ihnen gewidmet und blickt auf eine nach wie vor schwierige Zukunft des Berufes.<br>\nUnsere Gesellschaft wird immer &auml;lter. Und mit steigendem Lebensalter nimmt das Risiko zu, pflegebed&uuml;rftig zu werden. Um die Versorgung der steigenden Anzahl an Pflegebed&uuml;rftigen zu sichern, braucht es mehr geschultes Personal. Kranken- und Altenpflege spielt eine immer gr&ouml;&szlig;ere Rolle, doch entscheiden sich zu wenig Menschen f&uuml;r einen Pflegeberuf. Prognosen sehen die Versorgungsl&uuml;cke allein im Altenpflegebereich in den n&auml;chsten zehn Jahren auf insgesamt 500.000 Fachkr&auml;fte anwachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/wirtschaft\/grafiken-tag-der-pflege-pflegeengpaesse-100.html\">ZDF<\/a>\n<p>dazu: <strong>Pflegenotstand: Gute Arbeit bringt Fachkr&auml;fte zur&uuml;ck<\/strong><br>\nEs herrscht Pflegenotstand. Chronischer Personalmangel laugt die Besch&auml;ftigten aus, viele haben ihren Beruf schon verlassen. Um Fachkr&auml;fte zu halten und zus&auml;tzliche Pflegekr&auml;fte zur&uuml;ckzuholen, sind bessere Bedingungen n&ouml;tig. Das sind: bedarfsgerechte Personalbemessung, h&ouml;here Bezahlung und verl&auml;ssliche Arbeitszeiten, meint das #schlaglicht 17\/2022.<br>\nWas wurden sie nicht &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee gelobt. Im Bundestag gab es stehende Ovationen. Zu Beginn der Pandemie konnten sich die Besch&auml;ftigten in der Alten- und Krankenpflege vor Anerkennung kaum retten. Zurecht wurde auf die unverzichtbare Arbeit hingewiesen, die sie Tag f&uuml;r Tag leisten. Das Wort von der Systemrelevanz machte die Runde. Nur warum war daf&uuml;r eigentlich eine virologische Krise notwendig? Und vor allem stellt sich die Frage, warum nicht sp&auml;testens zu diesem Zeitpunkt dem Ruf der Pflegekr&auml;fte nach sp&uuml;rbarer Entlastung Geh&ouml;r geschenkt wurde?<br>\nDenn Fakt ist: Es herrscht Pflegenotstand! Durch chronischen Personalmangel sind die Besch&auml;ftigten in der Pflege schon lange am Limit &ndash; Corona ist nur das I-T&uuml;pfelchen. Obwohl Aufwand und Bedarf stetig steigen, wurden die Kapazit&auml;ten nicht ausreichend angepasst. Als Folge sind viele Pflegekr&auml;fte physisch und psychisch ausgelaugt und kehren ihrem Beruf den R&uuml;cken zu oder wechseln in die Teilzeit. Allein in der Altenpflege haben fast 30 Prozent der nieders&auml;chsischen Besch&auml;ftigten die Branche nach zwei Jahren wieder verlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++dd9a84c8-d1d9-11ec-819c-001a4a160123%20\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>Pflegekr&auml;fte an Lauterbach: &bdquo;Wir sind ersch&ouml;pft&ldquo;<\/strong><br>\nGesundheitsminister Lauterbach verspricht bessere Arbeitsbedingungen f&uuml;r die Pflege. Die findet: Den Worten m&uuml;ssen endlich Taten folgen.<br>\nMehr Personal, h&ouml;here Geh&auml;lter, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sollen sich die Arbeitsbedingungen von Pflegekr&auml;ften sp&uuml;rbar verbessern. &bdquo;Die Pflege muss auf allen Ebenen ausgebaut werden&ldquo;, sagte Lauterbach am Donnerstag anl&auml;sslich des Internationalen Tags der Pflege, mit dem der Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale gefeiert wird, der Begr&uuml;nderin der modernen Pflege. Das Ziel sei, mehr junge Menschen f&uuml;r den Beruf zu gewinnen, die vorhandenen Pflegekr&auml;fte zu halten und verloren gegangene zur&uuml;ckzuholen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/karl-lauterbach-verspricht-pflegekraeften-entlastung-18025782.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wirtschaftskrieg: V&auml;terchen Frost<\/strong><br>\nWirtschaftsminister Robert Habeck l&auml;sst Bev&ouml;lkerung frieren, um Russland &ouml;konomisch zu schaden. Moskau reagiert mit Gegensanktionen<br>\nRobert Habeck scheint sich seiner Sache sicher. Deutschland k&ouml;nne auf russisches Gas verzichten, gibt sich der Wirtschaftsminister zuversichtlich. T&auml;glich w&uuml;rden zehn Millionen Kubikmeter Gas aus Russland nicht mehr geliefert, sagte Habeck am Donnerstag in Berlin. &raquo;Das ist eine Menge, die kompensierbar ist, und die Unternehmen sind dabei, das Gas &uuml;ber andere Quellen zu beschaffen.&laquo;<br>\nEin paar nicht ganz unwesentliche Einschr&auml;nkungen musste er allerdings einr&auml;umen. Nur &raquo;wenn wir zum Jahreswechsel volle Speicher haben, wenn zwei der vier von uns angemieteten schwimmenden LNG-Tanker schon am Netz angeschlossen sind und wenn wir deutlich an Energie sparen, k&ouml;nnen wir im Fall eines Abrisses der russischen Gaslieferungen einigerma&szlig;en &uuml;ber den Winter kommen&laquo;, gab Habeck der Wirtschaftswoche zu verstehen.<br>\nUm den deutschen Gro&szlig;machtambitionen zu gen&uuml;gen und Russland gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen &ouml;konomischen Schaden zuzuf&uuml;gen, werden die Lohnabh&auml;ngigen hierzulande geschr&ouml;pft. Weniger Verbrauch sei &raquo;das A und O beim Gas&laquo;. Entscheidend sei es, in den kommenden zwei Jahren zehn Prozent des bisherigen Verbrauchs einzusparen. &raquo;Da sollten alle mitmachen. Mehr Effizienz ist ein wesentlicher Hebel gegen Putin&laquo;, so Habeck. Doch selbst dann w&auml;ren die Gaspreise &raquo;sicherlich sehr hoch und die Speicher am Ende des Winters leer&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426421.nbsp-wirtschaftskrieg-v%C3%A4terchen-frost.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ins Mark treffen<\/strong><br>\nDas Erd&ouml;lembargo gegen Russland soll gegen Ende 2022 kommen. Eine kurze Chronologie der deutschen Energiepolitik seit Anfang des Jahres<br>\nDie EU-Kommission unter Leitung von Ursula von der Leyen stellte vergangene Woche ihre Pl&auml;ne vor, ein Erd&ouml;lembargo gegen Russland bis Ende des Jahres durchzusetzen. Innerhalb der n&auml;chsten sechs Monate, so der Plan, soll die Einfuhr von russischem Roh&ouml;l vollst&auml;ndig eingestellt werden. Innerhalb der n&auml;chsten acht dann der Import von Erd&ouml;lprodukten. Bundeskanzler Olaf Scholz sieht Deutschland auf dieses Embargo gut vorbereitet. Einzig die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt sei noch komplett von russischem Erd&ouml;l abh&auml;ngig. Wirtschaftsminister Robert Habeck erg&auml;nzt, die &Uuml;bergangsfrist bis zum endg&uuml;ltigen Embargo sei &raquo;so ausreichend lang, dass wir alle Vorkehrungen treffen k&ouml;nnen, um Alternativen f&uuml;r russisches &Ouml;l in Deutschland zu schaffen&laquo;. Die Ausnahme Schwedt findet insofern Erw&auml;hnung, als dass die Bundesregierung nach eigener Auskunft nicht garantieren wolle, dass es nicht regional doch etwas &raquo;stockend&laquo; gehen k&ouml;nne mit der Umstellung der Energieversorgung auf Alternativen. Bereits beschlossen jedenfalls ist das Importverbot f&uuml;r russische Kohle, einzig russisches Gas wird weiter bezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426327.i-ve-got-the-power-ins-mark-treffen.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&Ouml;lembargo: Wie Robert Habeck die Arbeiter in Schwedt &ldquo;vergackeierte&rdquo;<\/strong><br>\nSoll die ostdeutsche PCK-Raffinerie dem &Ouml;lembargo geopfert werden? Habeck verspricht, sie erhalten zu wollen &ndash; doch ihm fehlen konkrete und belastbare Vorstellungen, wie er das gew&auml;hrleisten kann.<br>\nAm Montag besuchte Robert Habeck (Gr&uuml;ne) die PCK-Raffinerie in Schwedt (Oder). Leger und mit hochgekrempelten &Auml;rmeln stand der Bundeswirtschaftsminister auf einem Tisch und sprach mit den Arbeitern &uuml;ber die Auswirkungen des geplanten &Ouml;l-Embargos. Er versprach: &ldquo;Ich will Sie nicht verkackeiern und Ihnen auch nicht den Himmel rosarot malen&rdquo;. Am Ende hat er doch beides getan.<br>\nZwar gab er vor den Arbeitern zu, dass es noch zu viele Unbekannte gebe; dass der Bundesregierung aber jegliches Konzept f&uuml;r den l&auml;ngeren Erhalt der Raffinerie zu fehlen scheint, brachte er nicht &uuml;ber die Lippen. Doch die Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf einen umfangreichen Fragenkatalog von Telepolis, legt das nahe. [&hellip;]<br>\nIn den deutschen Amtsstuben scheint man sich tats&auml;chlich nicht immer &uuml;ber die Folgen im Klaren zu sein, die manche Entscheidungen verursachen. Auf eine machte Peter H&uuml;bner, Pr&auml;sident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie aufmerksam.<br>\nSollte die Raffinerie in Schwedt (Oder) vor dem Aus stehen, dann h&auml;tte das auch extreme Folgen f&uuml;r den Stra&szlig;enbau. Denn sie produziere &ldquo;ein Drittel des in Deutschland f&uuml;r den Stra&szlig;enbau ben&ouml;tigten Bitumens, n&auml;mlich 1,3 von vier Millionen Tonnen&rdquo;, erkl&auml;rte H&uuml;bner gegen&uuml;ber der Wirtschaftswoche. Auf einem Drittel der Baustellen drohe dann ein Mangel des ben&ouml;tigten Baustoffs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Oelembargo-Wie-Robert-Habeck-die-Arbeiter-in-Schwedt-vergackeierte-7089740.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Europa: Gas-Zufuhr wird knapper<\/strong><br>\nDie Ukraine schraubt mit eher fadenscheinigen Begr&uuml;ndungen die Versorgung aus Russland herunter. Auch aus Algerien flie&szlig;t weniger [&hellip;]<br>\nZu dem Vorgang wurde zum Teil h&ouml;chst merkw&uuml;rdig getitelt: &ldquo;Russisches Gas f&uuml;r Europa: Kaum Auswirkungen durch Transit-Stopp&rdquo;, war die &Uuml;berschrift der Tagesschau. Diese &Uuml;berschrift l&auml;sst die Interpretation zu, dass Russland f&uuml;r den Transit-Stopp verantwortlich sein k&ouml;nnte.<br>\nn-tv titelte: &ldquo;Ukraine muss Transit einstellen. Durch Luhansk str&ouml;mt kein russisches Gas mehr.&rdquo; Hier wird eine Tatsachenbehauptung aufgestellt, die nicht &uuml;berpr&uuml;fbar ist.<br>\nEs wird schlicht die Version der Ukraine &uuml;bernommen, dass das Land ab Mittwoch den Transit von russischem Gas im Gebiet Luhansk im Osten des Landes wegen angeblich &ldquo;h&ouml;herer Gewalt&rdquo; einstellen m&uuml;sse. Aufgrund der russischen Besatzung sei es unm&ouml;glich geworden, den Punkt Sochraniwka sowie die Verdichterstation Nowopskow zu kontrollieren, hie&szlig; es im Artikel.<br>\nZum Gl&uuml;ck ist die Darstellung in den gro&szlig;en Medien in diesem Fall nicht &uuml;berall so geframt. Die S&uuml;ddeutsche Zeitung (SZ) bringt den Vorgang im Titel auf den Punkt: &ldquo;Kiew dreht den Hahn zu.&rdquo; In der Unter&uuml;berschrift stellt die SZ heraus, dass es die Ukraine ist, die den &ldquo;Gastransit durch die wichtige Sojus-Pipeline stoppt, weil sie durch von Russen besetztes Gebiet l&auml;uft.&rdquo;<br>\nDamit erh&auml;lt man schon in den ersten Zeilen ein Bild davon, was hinter dem Vorgang steckt. Denn Fakt ist, dass die Ukraine den Gashahn zugedreht hat. Der ukrainische Netzbetreiber GTSOU erkl&auml;rte in seiner Begr&uuml;ndung, dass die &ldquo;Aktivit&auml;ten der Besatzer&rdquo; zur Unterbrechung des Gastransits durch den Anschlusspunkt Sochraniwka gef&uuml;hrt h&auml;tten. So wird sogar in der Mitteilung von GTSOU schon angedeutet, dass die &ldquo;h&ouml;here Gewalt&rdquo; nur vorgeschoben sein d&uuml;rfte.<br>\nDenn damit hat man eine einfache M&ouml;glichkeit, die Erf&uuml;llung bestehender Vertr&auml;ge zu umgehen. Das gilt besonders in einem umk&auml;mpften Gebiet, wo es sehr schwierig ist, die Realit&auml;t unabh&auml;ngig zu &uuml;berpr&uuml;fen. [&hellip;]<br>\nEs dr&auml;ngt sich bei dem Transit-Stopp durch die Ukraine der Eindruck auf, dass die Ukraine an einer Versch&auml;rfung der Energieknappheit in Europa arbeitet, um die Lage zu eskalieren und die Unterst&uuml;tzer immer tiefer in den Konflikt zu ziehen.<br>\nDass dies gelingt, zeigt sich auch an der sich ver&auml;nderten Haltung Deutschlands, das dem Druck der Ukraine nachgegeben hat. So werden nun auch schwere Waffen an die Ukraine geliefert und ukrainische Soldaten in Deutschland an der Bedienung der Panzerhaubitze 2000 ausgebildet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Europa-Gas-Zufuhr-wird-knapper-7089253.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kapitulation: Finnland will NATO beitreten<\/strong><br>\nDie wichtigste politische Aufgabe sei gegenw&auml;rtig, den Krieg in der Ukraine, der &raquo;von au&szlig;en&laquo; geschaffen worden sei, zu stoppen, meinte der Papst. Und hat recht. Er sei aber pessimistisch, denn aus dem &raquo;Weltkrieg in St&uuml;cken&laquo;, von dem er vor Jahren gesprochen habe &ndash; und dabei die westlichen Feldz&uuml;ge aufz&auml;hlte &ndash; seien wir jetzt in einer Wirklichkeit, die zu einem Weltkrieg f&uuml;hren k&ouml;nne.<br>\nSeit Donnerstag hat Franziskus einen Grund mehr f&uuml;r Pessimismus &ndash; den Kernsatz der gemeinsamen Erkl&auml;rung des finnischen Staatspr&auml;sidenten Sauli Niinist&ouml; und der Ministerpr&auml;sidentin Sanna Marin: &raquo;Finnland muss unverz&uuml;glich die NATO-Mitgliedschaft beantragen.&laquo; Die Grenze der Allianz zu Russland verdoppelt sich so mit einem Federstrich, und zugleich wird ein mehr als 100j&auml;hriges Bem&uuml;hen imperialistischer L&auml;nder, insbesondere der USA und Gro&szlig;britanniens, vollendet: Zwischen Russland und seinen westlichen Nachbarn eine m&ouml;glichst tiefe Kluft zu schaffen, einen mit Raketen vollgestopften Sch&uuml;tzengraben &ndash; Wirtschafts- und Medienkrieg inklusive. Das ist die Fortsetzung der Politik, die mit dem Satz des damaligen US-Au&szlig;enministers James Baker begann, die NATO werde nach der Vereinigung beider deutscher Staaten &raquo;keinen Zoll&laquo; nach Osten vorr&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426455.kapitulation.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Moskau: Ukrainische EU-Mitgliedschaft unvereinbar mit Friedensverhandlungen<\/strong><br>\nWie RIA Nowosti meldet, hat der erste stellvertretende st&auml;ndige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Dmitri Poljanski, erkl&auml;rt, Russland habe seinen Standpunkt zum EU-Beitrittswunsch Kiews ge&auml;ndert. Seiner Meinung nach &auml;hnelt dies nun der russischen Position zum Beitritt der Ukraine zur NATO.<br>\nEr f&uuml;gte hinzu, dass er angesichts der Position Kiews derzeit keine diplomatischen M&ouml;glichkeiten zur L&ouml;sung der aktuellen Situation um die Ukraine sehe.<br>\n&ldquo;Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich, offen gesagt, keine M&ouml;glichkeiten f&uuml;r eine diplomatische L&ouml;sung angesichts der Position der Ukraine und der Versuche westlicher L&auml;nder, diesen Konflikt zu sch&uuml;ren. Ich muss zugeben, dass es im Moment keinen Raum f&uuml;r Diplomatie gibt&rdquo;,<br>\nsagte Polanski in einem am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Interview mit der britischen Online-Publikation UnHerd News.<br>\n&ldquo;Urspr&uuml;nglich war Moskau nicht besorgt &uuml;ber die Aussichten, dass die Ukraine irgendwann der EU beitreten k&ouml;nnte, doch nach dem Ausbruch des Konflikts und der extrem feindseligen antirussischen Haltung Br&uuml;ssels hat sich die Position ge&auml;ndert,&rdquo;<br>\nerkl&auml;rte Poljanski.<br>\n&ldquo;Wir waren zu diesem Zeitpunkt nicht sehr besorgt &uuml;ber die Europ&auml;ische Union, aber die Situation hat sich nach der Aussage von Herrn Borrell, dass &lsquo;dieser Krieg auf dem Schlachtfeld gewonnen werden sollte&rsquo;, und nach der Tatsache, dass die Europ&auml;ische Union bei Waffenlieferungen [an die Ukraine] f&uuml;hrend ist, ge&auml;ndert. Ich denke, dass unsere Position gegen&uuml;ber der Europ&auml;ischen Union jetzt eher der der NATO &auml;hnelt, weil wir keinen gro&szlig;en Unterschied sehen&rdquo;,<br>\nerkl&auml;rte der Diplomat. (&hellip;)<br>\nRussland hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die NATO auf Konfrontation aus ist und dass die Mitgliedschaft der Ukraine in dem Block eine Bedrohung f&uuml;r Moskau darstellen w&uuml;rde. Der russische Pr&auml;sidentensprecher Dmitri Peskow sagte, dass eine weitere Ausweitung des B&uuml;ndnisses nicht zu mehr Sicherheit in Europa f&uuml;hren w&uuml;rde, da die NATO einen aggressiven Charakter habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/europa\/138317-russlands-position-zur-eu-mitgliedschaft\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das sind sehr deutliche Hinweise darauf, dass die Entscheidungstr&auml;gerschaft in EU und Deutschland endlich f&uuml;r Entspannungen im Umgang mit Russland sorgen sollte. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83768\">Baerbock und die Kitsch-Propaganda<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83802.\">Friedenssicherung &ndash; aber wie?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>In der Kriegsmaschine: Atomare Eskalation?<\/strong><br>\nMeinung Die Logik der Eskalation, auf die sich der Westen eingelassen hat, wird immer mehr zum Problem. Wie schwer sollen die Waffen werden, die wir liefern?<br>\nL&auml;ngere konventionelle Schlachten in der dicht besiedelten Bundesrepublik w&uuml;rden &bdquo;die Substanz dessen zerst&ouml;ren, was verteidigt werden soll&ldquo;. Das Zitat stammt aus dem Wei&szlig;buch des Bundesverteidigungsministeriums, und vielleicht sollten es sich alle hinter den Spiegel stecken, die jetzt den Krieg als Fortsetzung des guten Gewissens mit anderen Mitteln neu entdecken. Da stand auch noch: &bdquo;Denn moderne konventionelle Waffensysteme &ndash; Sch&uuml;ttbomben, Napalm und Fl&auml;chenfeuerwaffen &ndash; erreichen fast schon die Zerst&ouml;rungswirkungen taktischer Nuklearwaffen.&ldquo; Ach so, es handelt sich um das Wei&szlig;buch 1975\/76. Seither d&uuml;rfte das eher nicht besser geworden sein, oder?<br>\nAber die Idee, dass auch der Verteidigung eine Grenze gesetzt ist &ndash; n&auml;mlich der Bestand des zu Verteidigenden &ndash;, die ist offenbar seither verloren gegangen. Die Ukraine jedenfalls unterst&uuml;tzen wir, egal, wie viele Kinder und St&auml;dte dabei verloren gehen. Und damit die Zeit bis dahin nicht kurz wird, liefern wir jetzt, was das Zeughaus h&auml;lt. &bdquo;Schwere Waffen&ldquo; ist jetzt schon das Unwort des Jahres 2022. Ja, es ist Wladimir Putins Krieg. Der russische Pr&auml;sident ist der Verbrecher. Aber f&uuml;r jeden Krieg braucht es den, der ihn anf&auml;ngt, und den, der ihn mitmacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/die-lieferung-schwerer-waffen-an-die-ukraine-wird-immer-mehr-zum-problem\">Jakob Augstein in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Haubitzenlehrlinge oder Deutschlands Weg zur Kriegspartei<\/strong><br>\nIn Idar-Oberstein werden also Soldaten eines Staates, mit dem kein B&uuml;ndnis besteht, an Waffen ausgebildet, die dann an diesen Staat geliefert werden sollen. Nach dem Gutachten wird die Bundesrepublik damit zum Kriegsbeteiligten und, das bedeutet es, zum legitimen Ziel milit&auml;rischer Handlungen.<br>\nAn diesem Punkt ist die Lage Deutschlands ohnehin heikel, denn die ukrainische Armee d&uuml;rfte reichlich aus den Strukturen der US-Armee in Deutschland mit Daten versorgt werden. Auch das kann als Kriegsbeteiligung gesehen werden. Einzig die Tatsache, dass Russland keine direkte Auseinandersetzung mit der NATO anstrebt, verhindert, dass diese Art der Unterst&uuml;tzungsleistung Konsequenzen hat.<br>\nBundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht sieht das ganz entspannt und erkl&auml;rt, sie s&auml;he in der Ausbildung keine Beteiligung. Erst &ldquo;wenn wir Soldatinnen und Soldaten entsenden w&uuml;rden in die Ukraine, das w&auml;re ein ganz klares Zeichen. Das werden wir aber auch nicht tun.&rdquo; So sehr ihr diese Meinung geg&ouml;nnt sei, ist sie nur leider v&ouml;llig irrelevant. Denn die Entscheidung dar&uuml;ber, ob die m&ouml;gliche Bewertung als Kriegseintritt zu entsprechenden Konsequenzen f&uuml;hrt oder nicht, f&auml;llt nicht in Berlin, sondern in Moskau.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/138217-haubitzenlehrlinge-oder-deutschlands-weg-zur-kriegspartei\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Von besonderer Bedeutung ist der Hinweis auf den Ort der Entscheidung &uuml;ber die Bewertung, ob Deutschland als Kriegspartei gewertet wird oder nicht: Moskau &ndash; und nicht Berlin.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Tagesschau und Asow in Asovstal<\/strong><br>\nDas Drama um Asovstal geht weiter. Die ukrainische Regierung bem&uuml;ht sich, zumindest 38 Schwerverletzte aus den Bunkern des Stahlwerks zur medizinischen Versorgung gegen die Freilassung von russischen Kriegsgefangenen zu tauschen. Russland hat noch nicht auf das Angebot &ouml;ffentlich geantwortet.<br>\nUnklar ist weiterhin, wie viele Soldaten und Asow-K&auml;mpfer sich in den zu Sowjetzeiten atombombensicher ausgebauten Tunnelsystemen aufhalten. Angeblich sollen sich keine Zivilisten mehr dort befinden, aber einige hundert Verletzte. Hier gebe es einen &bdquo;unbeugsamen Widerstand&ldquo;, sagte der Tagesschau-Sprecher Ingo Zamperoni gestern bewundernd. In der tagesschau hei&szlig;t es, dass die Asow-K&auml;mpfer zum &bdquo;Symbol des Widerstands&ldquo; geworden seien.<br>\nVersucht wird, Asow wei&szlig;zuwaschen, es sei eine milit&auml;rische Einheit und keine politische Gruppierung sei, wird Andreas Umland zitiert. Asow habe nur eine dubiose Geschichte, aber habe sich ver&auml;ndert und sei doch Teil der Nationalgarde. Dass Asow keine politische Gruppierung ist, wird schon dadurch widerlegt, dass es auch eine eigene Partei gibt, das Nationale Korps. Umland glorifiziert unwidersprochen den &bdquo;heroischen Kampf auf verlorenem Posten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/die-tagesschau-und-asow-in-asovstal\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ex-CIA-Agent: &ldquo;Bei Schr&ouml;der fand Putin die Schw&auml;che des Westens&rdquo;<\/strong><br>\nWenige Tage bevor Wladimir Putin seine gro&szlig;e Siegesparade am 9. Mai in Moskau abhalten soll, meldet sich ein Mann bei t-online, der einst selbst viele Jahre in Moskau lebte und dort f&uuml;r den US-Geheimdienst CIA spionierte. Eine Telefonnummer aus dem Bundesstaat Virginia erscheint auf dem Display. &ldquo;John Sipher hier. Ich h&auml;tte jetzt 30 Minuten Zeit&rdquo;, sagt der Mann.<br>\nJohn Sipher leitete lange die Russland-Operationen des CIA. Er erlebte den drastischen Wandel in Russland direkt nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aus n&auml;chster N&auml;he mit. Er kann bezeugen, dass eigentlich nur eine Institution den Kommunismus wirklich &uuml;berlebten konnte: der Geheimdienst KGB und mit ihm sein einstiger Agent und heutiger Pr&auml;sident Wladimir Putin. [&hellip;]<br>\nIm Interview mit t-online aber spricht Sipher ausf&uuml;hrlich. Dar&uuml;ber, wie Wladimir Putin und seine KGB-Kollegen schon vor Jahrzehnten den Plan hegten, Russland zu alter Gr&ouml;&szlig;e zur&uuml;ckzubringen. Dar&uuml;ber, wie der russische Pr&auml;sident den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der erfolgreich umgarnte, indem er dessen Schwachstelle ausmachte. Und dar&uuml;ber, wie der Westen sich jahrelang hat t&auml;uschen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/usa\/id_92147502\/ex-cia-agent-bei-schroeder-fand-putin-die-schwaeche-des-westens-.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die aktuell &uuml;bliche Propaganda. Es gilt aber in diesem Zusammenhang auf das Online-Portal t-online hinzuweisen, dass nicht nur bez&uuml;glich des Ukraine-Krieges, sondern etwa auch der Proteste gegen die Coronapolitik durch aggressive Meinungsmache auff&auml;llt. Das Online-Portal geh&ouml;rt seit der &Uuml;bernahme von der Deutschen Telekom 2015 zum Werbekonzern Str&ouml;er.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Krieg gegen Mensch und Natur<\/strong><br>\nKurz- und langfristige Verw&uuml;stung am Beispiel Ukraine: Im Krieg sterben nicht nur tausende von Menschen, er hinterl&auml;sst auch in der Umwelt tiefgreifende Sch&auml;den [&hellip;]<br>\nOb Beschuss von Stahlwerken, Drohnenangriffe auf Waffen- und Munitionsdepots, auf Treibstofflager oder auf Schiffe, auch der Abschuss ballistischer Raketen &ndash; der Krieg in Osteuropa gef&auml;hrdet nicht nur unmittelbar Menschenleben, es lauern auch erhebliche Umweltgefahren f&uuml;r Mensch und Natur.<br>\nDenn moderne Waffen verursachen nicht nur gigantische Explosionen und sind nicht nur wegen ihrer direkten Wirkung gef&auml;hrlich, sie enthalten auch eine Menge Chemikalien. Werden St&auml;dte milit&auml;risch angegriffen, steigen die Feinstaubbelastungen. Wo Fabriken beschossen werden, mischen sich zus&auml;tzlich giftige Schwermetalle mit Staub und Ru&szlig;.<br>\nDenn wenn hohe Flammen aus Raketen oder beschossenen Objekten lodern, entwickeln sich gigantische Rauchwolken. Die giftigen Gase und Ru&szlig;partikel infiltrieren die Atemluft und verschmutzen das Trinkwasser. Dies ist an sich schon extrem giftig. Zus&auml;tzlich aber sch&auml;digen die Feinstaubpartikel das Immunsystem.<br>\nLangfristig k&ouml;nnen die kleinen Partikel Lungenkrebs verursachen und die Lebenserwartung um Jahre verk&uuml;rzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Krieg-gegen-Mensch-und-Natur-7089461.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Glaubt den Konzernen kein Wort<\/strong><br>\nKonzerne haben den Klimaschutz f&uuml;r sich entdeckt und werben damit, sich diesem Ziel freiwillig zu verpflichten. Die Entstehungsgeschichte der Corporate Social Responsibility zeigt, warum diese Versprechen nichts wert sind.<br>\nEnde M&auml;rz verk&uuml;ndeten die Vereinten Nationen, eine Kommission bilden zu wollen, die &uuml;berwacht, ob Unternehmen ihre Versprechen zum Klimaschutz einhalten. Zwar will die UN davon absehen, &ouml;ffentlich zu machen, welche Firmen sich nicht an ihre Zusagen halten, doch wir k&ouml;nnen davon ausgehen, dass das bei den allermeisten von ihnen der Fall sein. Mit ihren Versprechen zur Klimaneutralit&auml;t versuchen Konzerne, von ihrer Rolle als Verursacher der Klimakrise abzulenken. Selbst wenn diese vollst&auml;ndig erf&uuml;llt werden w&uuml;rden, w&auml;ren sie dennoch viel zu ineffizient. Doch das ist zweitrangig, wenn man bedenkt, dass es unm&ouml;glich ist, ihre tats&auml;chliche Umsetzung zu erzwingen.<br>\nDas Konzept der Klimaneutralit&auml;t st&ouml;&szlig;t in der Zivilgesellschaft weiterhin auf positive Resonanz, obwohl es zahlreiche Beispiele daf&uuml;r gibt, dass sich Unternehmen nicht an ihre Auflagen halten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/glaubt-den-konzernen-kein-wort-sullivan-prinzipien-corporate-responsibility-apartheid\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Neun-Euro-Schwindel<\/strong><br>\nDie dramatische Verbilligung von Bus und Bahn ab 1. Juni im Rahmen des Entlastungspakets der Bundesregierung soll auch dazu dienen, AutofahrerInnen zum Umstieg auf den &Ouml;PNV zu animieren. Doch Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) nimmt in Kauf, dass dieses Ziel krachend verfehlt wird.<br>\nWieder einmal ist Wien Vorbild. Oder richtiger: m&uuml;sste es sein. Seit 2012 kostet in &Ouml;sterreichs Hauptstadt die Jahreskarte f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Nahverkehr 365 Euro. Das Neun-Euro-Ticket, das es in Deutschland als Teil des Entlastungspakets der Bundesregierung angesichts gestiegener Energiepreise ab 1. Juni f&uuml;r drei Monate geben wird, orientiert sich allerdings h&ouml;chstens auf den ersten Blick daran. Wenn Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) durch das Ticket jetzt freudig &ldquo;einen richtigen Ansturm&rdquo; auf den Nah- und Regionalverkehr erwartet oder mit x Mal Umsteigen sogar durch die ganze Republik, weil sich dann zeige, &ldquo;dass wir mit dieser Ma&szlig;nahme genau richtig liegen&rdquo;, dann reiben sich &ouml;sterreichische Fachleute einigerma&szlig;en verbl&uuml;fft die Augen. Und erinnern an die Schrittfolge: Denn die VerkehrspolitikerInnen an der Donau wollten &ndash; genau andersrum &ndash; vermeiden, dass die Senkung der Preise einen kaum zu bew&auml;ltigenden Run ausl&ouml;st. Der neuen Tarifstruktur ging deshalb eine von langer Hand geplante Ausweitung des Angebots voraus, gerade um NeukundInnen nicht gleich wieder abzuschrecken. Trotzdem war das Gedr&auml;nge in Bahnen und Bussen anfangs gro&szlig;.<br>\nGenau f&uuml;r diesen gro&szlig;angelegten Ausbau fehlen in der Bundesrepublik seit Jahren die politischen Mehrheiten und damit resultierend, das n&ouml;tige Geld. Stattdessen flie&szlig;en jetzt 2,5 Milliarden Euro ins &ldquo;Sommersonderangebot&rdquo;, so Baden-W&uuml;rttembergs gr&uuml;ner Verkehrsminister Winfried Hermann, der &ndash; wie zahlreiche Fachleute &ndash; die Gefahr sieht, dass angesichts des Gedr&auml;nges vielerorts NeukundInnen nicht angeworben, sondern abgeschreckt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/580\/der-neun-euro-schwindel-8183.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Chatkontrolle: Ein totalit&auml;rer Missbrauch von Technik<\/strong><br>\nChatkontrolle gibt es nicht einmal in Russland oder China: Die anlass- und verdachtslose Durchleuchtung s&auml;mtlicher Kommunikation ist einer Demokratie unw&uuml;rdig.<br>\nIn einem Punkt muss man EU-Innenkommissarin Ylva Johansson sicherlich zustimmen: Der Verordnungsentwurf zur Bek&auml;mpfung von Kindesmissbrauch ist in der Tat &ldquo;hart, beispiellos und bahnbrechend&rdquo;, wie sie erkl&auml;rte. Die Pl&auml;ne sind ein harter und beispielloser Angriff auf wichtige Grundrechte und k&ouml;nnten die Bahn f&uuml;r eine Total&uuml;berwachung s&auml;mtlicher Kommunikationsinhalte brechen. Eine solch anlass- und verdachtslose &Uuml;berwachung der gesamten Bev&ouml;lkerung kennt man eigentlich nur von autorit&auml;ren und totalit&auml;ren Regimes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/chatkontrolle-ein-totalitaerer-missbrauch-von-technik-2205-165278.html\">golem.de<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU-Chatkontrolle: &ldquo;Europ&auml;ische Big-Brother-Agentur&rdquo;&#8203;<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne der EU-Kommission zur Bek&auml;mpfung von Kindesmissbrauch drohen als Kollateralschaden die Privatsph&auml;re der B&uuml;rger zu schleifen. Die Kritik wird lauter.<br>\nDie EU-Kommission hat am Mittwoch ihre Pl&auml;ne f&uuml;r eine umfassende Chatkontrolle auf den Weg gebracht. Damit sollen Hoster und Messengerdienste dazu gezwungen werden k&ouml;nnen, Fotos und Videos von Kindesmissbrauch aufzusp&uuml;ren &ndash; auch in privaten und verschl&uuml;sselten Nachrichten ihrer Nutzer. Die Koordination mit den Beh&ouml;rden der Mitgliedsl&auml;nder soll eine bei Europol angesiedelte &ldquo;EU-Zentralstelle&rdquo; &uuml;bernehmen.<br>\nDatensch&uuml;tzer, B&uuml;rgerrechtler und Forscher protestieren seit Monaten gegen das am Mittwoch vorgestellte Vorhaben, das Teil der &ldquo;EU-Strategie zum Schutz und zur St&auml;rkung von Kindern in der Online-Welt&rdquo; ist. Die Vorstellung, dass die private Kommunikation der mehreren hundert Millionen EU-B&uuml;rger &ldquo;wahllos und generell rund um die Uhr gescannt wird, ist beispiellos&rdquo;, hatte Ella Jakubowska, politische Beraterin bei der B&uuml;rgerrechtsorganisation European Digital Rights (EDRi), zu bedenken gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/EU-Chatkontrolle-Europaeische-Big-Brother-Agentur-7082775.html\">Heise Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Steuerskandal Cum-Ex: Ein Fr&uuml;hst&uuml;ck, das Fragen aufwirft<\/strong><br>\nWollte die fr&uuml;here SPD-Gr&ouml;&szlig;e Kahrs der Privatbank MM Warburg im Cum-Ex-Skandal helfen, die Beute zu behalten? Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Unterlagen, die dem WDR vorliegen, geben Einblick in ein brisantes Treffen.<br>\nDie Deutsche Parlamentarische Gesellschaft ist ein exklusiver Verein. Wer im &ldquo;Club der Abgeordneten&rdquo; im prunkvollen Ambiente des einstigen Reichspr&auml;sidentenpalais in Berlin speisen m&ouml;chte, sollte Mitglied des Deutschen Bundestages, eines Landtags, des Bundesrates, der Bundesregierung oder der Regierung eines Bundeslandes sein. Am Morgen des 2. April 2019 nutzen zwei Clubmitglieder diesen gesch&uuml;tzten Raum f&uuml;r ein vertrauliches Fr&uuml;hst&uuml;ck: Johannes Kahrs, damals haushaltspolitischer Sprecher der SPD im Bundestag sowie der damalige Staatssekret&auml;r des Bundesfinanzministeriums, J&ouml;rg Kukies. Die PG, wie Abgeordnete sie nennen, schien der perfekte Ort, um sich &uuml;ber Haushalts- und Finanzthemen auszutauschen.<br>\nDoch zu der Fr&uuml;hst&uuml;cksrunde gesellte sich an diesem Morgen ein weiterer Gast, der hier sonst kein Mitglied ist: der Hamburger Privatbankier Christian Olearius. Der Eigner der Traditionsbank MM Warburg hatte sich am fr&uuml;hen Morgen ins Auto gesetzt, um dem Treffen beizuwohnen. Er war in einer misslichen Lage. Olearius z&auml;hlte schon damals zu den Beschuldigten im gr&ouml;&szlig;ten deutschen Steuerskandal &ndash; Cum-Ex. Der Verdacht: Olearius soll sich mit seiner Warburg-Bank und weiteren Beratern, Bankern und Aktienh&auml;ndlern Steuern erstatten lassen haben, die sie zuvor nie bezahlt hatten &ndash; ein Griff in die Staatskasse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/cum-ex-warburg-bank-olearius-spd-101.html\">tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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