{"id":8385,"date":"2011-02-18T16:30:36","date_gmt":"2011-02-18T15:30:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8385"},"modified":"2011-02-18T16:30:36","modified_gmt":"2011-02-18T15:30:36","slug":"hinweise-des-tages-2-164","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8385","title":{"rendered":"Hinweise des Tages 2"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Guttenbergs Dissertation; Banken schreiben Griechen ab; Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2010 moderat gestiegen; Ungerechtigkeit mit System: Warum weder Kassen- noch Privatpatenten optimal behandelt werden; Im W&uuml;rgegriff der Heuschrecken: Warum ganzen Wohnvierteln in Deutschland der Verfall droht; Vollbremsung auf der Datenautobahn; Strategiewechsel im Ausw&auml;rtigen Amt ger&auml;t unter Druck; Dubiose Parteispenden aus Gl&uuml;cksspielkonzern; Unruhen in der arabischen Welt; Auf welcher Seite sa&szlig;en hier die P&ouml;bler?; Verfassungswidrigkeit der Mischfinanzierung der Neubaustrecke Ulm-Wendlingen und Stuttgart 21; Weltbank warnt vor Hungerkrise; Italiens moderner Tyrann; Johannes Kahrs: Der Herr hat&rsquo;s gegeben &hellip;; Das Trauma von Hamburg; Noch ein Geb&uuml;hrenmodell; Bertelsmann verzehnfacht Gewinn; Die Verantwortung von Unternehmen bei Ressourcen-Konflikten; Mitternachsspitzen; zu gut(t)er Letzt: Demn&auml;chst bei zu Guttenberg. (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Guttenbergs Dissertation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Banken schreiben Griechen ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2010 moderat gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Ungerechtigkeit mit System: Warum weder Kassen- noch Privatpatenten optimal behandelt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Im W&uuml;rgegriff der Heuschrecken: Warum ganzen Wohnvierteln in Deutschland der Verfall droht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Vollbremsung auf der Datenautobahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Strategiewechsel im Ausw&auml;rtigen Amt ger&auml;t unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Dubiose Parteispenden aus Gl&uuml;cksspielkonzern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Unruhen in der arabischen Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Auf welcher Seite sa&szlig;en hier die P&ouml;bler?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Verfassungswidrigkeit der Mischfinanzierung der Neubaustrecke Ulm-Wendlingen und Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Weltbank warnt vor Hungerkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Italiens moderner Tyrann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Johannes Kahrs: Der Herr hat&rsquo;s gegeben&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Das Trauma von Hamburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Noch ein Geb&uuml;hrenmodell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Bertelsmann verzehnfacht Gewinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Die Verantwortung von Unternehmen bei Ressourcen-Konflikten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Mitternachsspitzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">zu gut(t)er Letzt: Demn&auml;chst bei zu Guttenbergs<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=8385&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Guttenbergs Dissertation<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Guttenberg hat fremde Initialen entfernt<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg kommt nicht zur Ruhe: Offensichtlich hat der Minister nicht nur abgeschrieben, sondern auch seine Spuren verwischt. [&hellip;]<br>\nEin nicht gekennzeichnetes Zitat, die unserer Redaktion zugespielt wurde, ist dabei besonders interessant: Zu Guttenberg &uuml;bernimmt &ndash; wie an vielen anderen Stellen auch &ndash; gro&szlig;z&uuml;gig weite Passagen des Arbeitspapiers &ldquo;Europa zwischen rechtlich-konstitutioneller Konkordanz und politisch-kultureller Vielfalt&rdquo;. Der Text von Stefan Schieren, Professor an der Katholischen Universit&auml;t Eichst&auml;tt-Ingolstadt, erschien 2002 in dem Buch &ldquo;Verfassungspolitik in der Europ&auml;ischen Union&rdquo; und ist im Internet ver&ouml;ffentlicht. N&auml;here Angaben wollten der Autor auf Anfrage unserer Redaktion nicht machen.<br>\nArbeitspapier und Autor werden an keiner Stelle in der Dissertation erw&auml;hnt. Zu Guttenberg hat den Text an einer entscheidenden Stelle ge&auml;ndert. Bei einem in eckigen Klammern gesetzten Hinweis wurden die Initialen des Originalautors entfernt. Aus &ldquo;(i. e. Art. 100a EGV, St.S.)&rdquo; ist in der Guttenberg-Version &ldquo;[i. e. Art. 100a EGV]&rdquo; geworden. Das weist auf Vorsatz hin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/Guttenberg-hat-fremde-Initialen-entfernt_aid_966444.html\">Rheinische Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn man das Streichen der Urheberinitialen als Vorsatz wertet, hat zu Guttenberg auch bei seiner heutigen Presserkl&auml;rung gelogen, in der erkl&auml;rte, er habe &bdquo;zu keinem Moment bewusst get&auml;uscht&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die NDS hatten bereits auf die abgeschriebene Einleitung von Karl-Theodor zu Guttenbergs Dissertation hingewiesen. Dazu eine kleine Nachreichung:<br>\nGuttenberg hat in seiner <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3\/Doc~EA2836E4DA4804610AFDE813A967E8BAB~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">heutigen Erkl&auml;rung<\/a> versichert, &ldquo;zu keinem Zeitpunkt bewusst get&auml;uscht&rdquo; zu haben. Nur ist dieser Text eben nicht einfach so in die Arbeit hineingerutscht, wie eine Ver&auml;nderung an entscheidender Stelle zeigt. Der Originaltext von Barbara Zehnpfennig beginnt wie folgt:<br>\n&ldquo;&bdquo;E pluribus unum&ldquo;, &bdquo;Aus vielem eines&ldquo; &ndash; so lautete das Motto, unter dem vor rund 200 Jahren die amerikanischen Staaten zur Union zusammenfanden. &hellip;&rdquo;<br>\nDie Einleitung von Guttenberg:<br>\n&bdquo;E pluribus unum&ldquo;, &bdquo;Aus vielem eines&ldquo; &ndash; so lautete das Motto, unter dem vor &uuml;ber 215 Jahren die amerikanischen Staaten zur Union zusammenfanden. &hellip; &rdquo;<\/em><\/p>\n<p>Guttenberg hat also realisiert, dass die Datierung &ldquo;vor rund 200 Jahren&rdquo; f&uuml;r den Zeitpunkt des Zeitungsartikels 1997 galt, aber nicht mehr f&uuml;r den Zeitpunkt der Ver&ouml;ffentlichung seiner Schrift. Er hat bewusst korrigiert: &ldquo;vor &uuml;ber 215 Jahren&rdquo; und ansonsten alles weitere ohne Hinweis oder Zitatkennzeichnung &uuml;bernommen. H&auml;tte er den Text so belassen, wie er urspr&uuml;nglich war, k&ouml;nnte man vielleicht sagen, er habe keine &Uuml;bersicht mehr &uuml;ber seine Exzerpte gehabt, aber so liegt eine bewusste T&auml;uschung nahe.<\/p><\/li>\n<li><strong>Guttenberg verzichtet vorerst auf Doktortitel<\/strong><br>\nDer deutsche Verteidigungsminister gibt vor den Medien Fehler zu, streitet den Plagiatsvorwurf aber ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/europa\/Guttenberg-verzichtet-vorerst-auf-Doktortitel\/story\/22240533\">Tagesanzeiger mit Video der Erkl&auml;rung zu Guttenbergs<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Einen solchen ziemlich alten kommunikativen Trick, wendet man an, wenn man in die Defensive ger&auml;t und sich wieder herauswinden m&ouml;chte: Man weist mit allem Nachdruck einen Vorwurf zur&uuml;ck, den gar niemand erhoben hat. Der Vorhalt lautet nicht, dass die von  zu Guttenberg verfasste Dissertation ein &bdquo;Plagiat&ldquo; sei, sondern dass er nicht unwesentliche Passagen (z.B. in der Einleitung) plagiiert, also ohne Quellenangabe in l&auml;ngeren Passagen einfach abgeschrieben hat oder, dass diese Passagen &ndash; von wem auch immer &ndash; abgeschrieben worden sind.<br>\nAuch die Frage, ob die Dissertation Fehler enth&auml;lt, ist nach meiner Kenntnis von niemand gestellt worden. Insofern liegt die Beteuerung, dass er &uuml;ber Fehler &bdquo;am ungl&uuml;cklichsten&ldquo; sei gleichfalls neben der Sache und betrifft nicht den eigentlichen Vorhalt. Ein Fehler ist ja eine Frage des Inhalts und die Plagiate m&uuml;ssen ja nicht inhaltlich falsch sein.<br>\nWenn zu Guttenberg erkl&auml;rt &bdquo;es&ldquo; wurde &bdquo;zu keinem Zeitpunkt&ldquo; (?) &bdquo;bewusst&ldquo; get&auml;uscht, dann wirft diese Passivkonstruktion die Frage auf, wer oder was sich hinter diesem &bdquo;es&ldquo; verbirgt. Hat zu Guttenberg also nur schlampig gearbeitet oder hat er nur schlampig arbeiten lassen und deshalb gar nichts von den Plagiaten gewusst.<br>\nBei der Vielzahl und teilweise vor allem der L&auml;nge der w&ouml;rtlich von anderen &uuml;bernommenen und nicht mit Quelle kenntlich gemachten Passagen ist es &ndash; gelinde gesagt &ndash; ungew&ouml;hnlich, dass man sich daran nicht erinnern kann und einem das &uuml;berhaupt nicht &bdquo;bewusst&ldquo; ist. Der Verdacht r&uuml;ckt damit immer n&auml;her, dass zu Guttenberg jemand damit beauftragt hat, zumindest einige Teile seiner Dissertation mit &bdquo;Stoff&ldquo; aufzuf&uuml;llen und dass der oder die Betreffende sich mit den Standards wissenschaftlicher Arbeiten eben nicht so gut auskannte.<br>\nIch gehe einmal davon aus, dass ein Doktorand auch in Bayreuth die &uuml;bliche Erkl&auml;rung abgeben muss, dass die vorliegende Arbeit sein eigenes Werk ist und daf&uuml;r keine fremde Hilfe in Anspruch genommen wurde. Zumindest diese Erkl&auml;rung w&auml;re dann falsch.<br>\nUnd noch etwas ist merkw&uuml;rdig in der Aussage von zu Guttenberg zu diesem Vorgang:<br>\n&bdquo;Sollte sich jemand hierdurch oder durch unkorrektes Setzen und Zitieren oder vers&auml;umtes Setzen von Fussnoten bei insgesamt 1300 Fussnoten und 475 Seiten verletzt f&uuml;hlen, so tut mir das aufrichtig leid.&ldquo;<br>\nDieser Satz, der sicherlich gut bedacht wurde, ist ziemlich mehrdeutig. Er l&auml;sst in mehrfacher Hinsicht eine Ablenkungsabsicht erkennen: Bisher jedenfalls hat sich niemand gemeldet, der sich durch die Plagiate &bdquo;verletzt&ldquo; f&uuml;hlt. Eine Entschuldigung gegen&uuml;ber den geistigen Urhebern w&auml;re also &ndash; in erster Linie &ndash; gar nicht gefordert, es geht doch darum, dass zu Guttenberg gegen die Standards wissenschaftlichen Arbeitens versto&szlig;en hat. Nur darum geht es auch bei der Bewertung einer Dissertation.<br>\nHinzukommt, dass zu Guttenberg erkennbar die Angelegenheit sozusagen zu einer &bdquo;Fu&szlig;note&ldquo; herunterspielen m&ouml;chte. Er hebt vor allem auf die unkorrekten Fu&szlig;noten ab und eben nicht auf die Plagiate in seinem Text. Er tut dar&uuml;ber hinaus so, als k&ouml;nnten halt bei 1300 Fu&szlig;noten schon mal ein paar Fehler passieren. Dazu ist zu sagen, dass diese Anzahl von Verweisen auf verwendete Quellen bei einer Dissertation nun wirklich nichts Besonderes ist. Sicher kann da immer wieder mal ein Fehler passieren. Die &Uuml;berpr&uuml;fung von Fu&szlig;noten ist l&auml;stig und zeitraubend. Aber dass so viele Fehler gemacht wurden, ist schon ungew&ouml;hnlich.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Man fragt sich unwillk&uuml;rlich, f&uuml;r welche &ldquo;fraglosen Fehler&rdquo; sich Guttenberg nun entschuldigt hat. Denn er versucht den Eindruck zu erwecken, seine Doktorarbeit sei in weiten Teilen kein Plagiat. Und dies, obwohl von Wiki-Community bis 13.50 Uhr des heutigen Tages bereits 87 auff&auml;llige Textbausteine in Guttenbergs Doktorarbeit identifiziert wurden. Zudem m&ouml;chte Guttenberg der &Ouml;ffentlichkeit Sand in die Augen streuen: Die &ldquo;T&auml;tigkeit als Politiker&rdquo; und die &ldquo;Verpflichtungen als junger Familienvater&rdquo; werden als Vorwand f&uuml;r die Guttenbergschen &ldquo;Fehler&rdquo; ins Feld gef&uuml;hrt. Mit beruflichen und famili&auml;ren Verpflichtungen m&uuml;ssen andere Doktoranden jedoch ebenfalls zur Rande kommen. Sollte Guttenberg sich arbeitsm&auml;&szlig;ig &uuml;berlastet gef&uuml;hlt haben, dann h&auml;tte er auf die Doktorarbeit verzichten oder diese auf einen sp&auml;teren Zeitpunkt verschieben sollen. Guttenberg, der sich ansonsten von jeder Kamera und jedem Mikrofon geradezu magisch anziehen l&auml;sst, vollzieht in Sachen Informationspolitik pl&ouml;tzlich einen Schwenk um 180 Grad. Nur die treuesten der treuen Journalisten scheinen im Verteidigungsministerium Einlass gefunden zu haben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wie sieht so ein &bdquo;vor&uuml;bergehendes Verzichten&ldquo; auf den Doktortitel eigentlich konkret aus? M&uuml;ssen die Sekret&auml;rinnen aus dem Verteidigungsministerium nun jeden Brief des Dienstherren mit Tipp-Ex depromovieren? Oder nennt er sich jetzt Dr. jur. a. D. Freiherr zu Guttenberg? Man wei&szlig; so wenig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Plagiatsvorw&uuml;rfe gegen Guttenberg: &Uuml;berflieger in schweren Turbulenzen<\/strong><br>\nDie Debatte &uuml;ber Schummeleien in seiner Doktorarbeit wird f&uuml;r Karl-Theodor zu Guttenberg zu einem gravierenden Problem. Immer mehr Fundstellen tauchen auf, die Kritik schwillt an. Die Uni Bayreuth will die Arbeit nun schnell pr&uuml;fen &ndash; entscheidet sie &uuml;ber die politische Zukunft des Ministers? Die Dissertation, sie sollte Guttenbergs akademischer Coup sein. Stattdessen ist sie, knapp f&uuml;nf Jahre nach Vollendung, zu einem ernsten Problem geworden. Die Kommentare sind garstig, selbst jene Medien, auf die sich der Minister bislang verlassen konnte, finden kritische Worte. Die &ldquo;FAZ&rdquo; etwa, das Hausblatt der Akademiker, ist sich sicher: &ldquo;Es wird etwas h&auml;ngen bleiben.&rdquo; Die Schummeleien, so viel ist klar, kratzen an jenem Markenkern, f&uuml;r den Guttenberg in den Augen der W&auml;hlerschaft so beispielhaft steht: Seiner Glaubw&uuml;rdigkeit, seiner Authentizit&auml;t. Auch Meinungsforscher, die f&uuml;r den Minister bis zuletzt regelm&auml;&szlig;ig schier &uuml;berirdische Popularit&auml;tswerte ermittelten, sehen in der Debatte &uuml;ber die Doktorarbeit eine Gefahr f&uuml;r ihn. &ldquo;Die wichtigste Politikereigenschaft ist das Vertrauen. Wer das verspielt, hat ein Problem&rdquo;, sagt Emnid-Chef Klaus-Peter Sch&ouml;ppner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,746189,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Irgendwie w&auml;re es &auml;rgerlich, wenn  Karl-Theodor zu Guttenberg &uuml;ber seine Promotionsarbeit stolpern w&uuml;rde. Klar, dass die Opposition s&uuml;ffisant &uuml;ber ihn herzieht, so J&uuml;rgen Trittin: &ldquo;Egal ob vors&auml;tzliches Plagiat oder einfache Schlamperei: Guttenberg hat zum ersten Mal das Problem, dass er die Verantwortung auf keinen anderen abschieben kann.&rdquo; Nat&uuml;rlich w&auml;re es nicht schlecht, wenn das Wahlvolk bei seinem Liebling einmal realisieren w&uuml;rde, dass da viel Blendwerk an dem Mann ist bzw. an dem Bild, das er aber auch manche Medien zu vermitteln versuchten. Nat&uuml;rlich sollte Guttenberg f&uuml;r sein Fehlverhalten einstehen, allein schon um denen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, die sich &uuml;ber Jahre an ihrer Dissertation die Finger wund geschrieben haben bzw. das gerade tun. Aber das Ganze sagt doch relativ wenig &uuml;ber den Politiker Guttenberg aus, h&ouml;chstens dass ein Spitzenpolitiker eigentlich mit mehr Cleverness gesegnet werden sollte. Es ist ziemlich d&auml;mlich, die ersten Abs&auml;tze der Einleitung seiner Arbeit glatt abzukupfern.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn nicht die ganze Arbeit, den Anfang einer Einleitung liest doch jeder. &ndash; Nur, es sollten sich alle einmal an die eigene Nase fassen, die in ihrem Leben geschummelt, <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E77608DD99F7647CFA92EFBDEB07ECC76~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">abgeschrieben oder sich mit fremden Federn geschm&uuml;ckt haben<\/a> und dann urteilen. Und was unsere Politkaste betrifft, den Drang sich mit Titeln zu schm&uuml;cken, ist wahrlich weit verbreitet. Wahrscheinlich ist bei vielen Politikern, die neben ihren politischen &Auml;mtern eine Promotion betreiben, ein Fragezeichen hinter ihre Eigenleistung zu setzen. Letztes prominentes Beispiel: Auch unsere Familienministerin ist unter recht fragw&uuml;rdigen <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/neu-ministerin-kristina-koehler-das-schwarze-netz-von-frau-doktor-1.140181\">Umst&auml;nden zu ihren Titel gekommen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Politiker Guttenberg  muss auch anders zu packen sein. Das w&auml;re sonst  irgendwie so, wie wenn Berlusconi letztlich &uuml;ber eine Sexaff&auml;re stolpern w&uuml;rde oder Al Capone wegen Steuerhinterziehung im Kittchen landet. Ein Politiker sollte an seinen politische Leistungen bzw. seinem politischen Versagen bewertet werden. Seine generelle Haltung zum Afghanistaneinsatz, sein Umgang mit der Kunduz- oder der Gorch Fock-Aff&auml;re, seine durch nichts Substanzielles begr&uuml;ndete Schrumpfung der Bundeswehr &ndash; selbst die Einsparung ist inzwischen in Frage gestellt &ndash; oder seine Neigung, pers&ouml;nliche PR an die Stelle politischer Inhalte zu setzten, bieten gen&uuml;gend Raum f&uuml;r Kritik. Oder gehen wir noch weiter zur&uuml;ck: Viel gravierender als solches Plagiieren  ist die glatte &Uuml;bernahme von extern erstellten Gesetzesentw&uuml;rfen, f&uuml;r die der damaligen Wirtschaftsminister Guttenberg ein besonders dreistes Beispiel lieferte.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Aufgabe von Gesetzgebungskompetenz durch Parlament, Regierung und Ministerialb&uuml;rokratie durch die &Uuml;bernahme von externen, oft nicht lobbyfreien Gutachten <a href=\"\/?p=4127#h08\">ist eine wirkliche Gef&auml;hrdung unserer Demokratie<\/a> &ndash; Regen wir uns doch bitte &uuml;ber die wirklich wichtigen Dinge auf &ndash; warum zu Guttenberg, aber nicht nur er, unsere jungen Soldaten in den Tod schickt, in einem vergeblichen Krieg.<br>\nAfghanistan- Bundeswehrsoldat get&ouml;tet<br>\nBei einer Schie&szlig;erei in der afghanischen Provinz Baghlan ist am Freitagmorgen ein deutscher Soldat get&ouml;tet worden. Zugleich wurde ein weiterer Fall ge&ouml;ffneter Feldpostbriefe bekannt sowie das Scheitern eines Strafprozesses gegen Oberst Klein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/bundeswehrsoldat-getoetet\/-\/1472596\/7208800\/-\/index.html\">FR<\/a><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers V.H.:<\/strong> Erinnert sich noch jemand an die Falschmeldung zu Beginn von Guttenbergs Amtsantritt als Bundeswirtschaftsminister, er sei Chef eines mittelst&auml;ndischen Unternehmens (Fachgro&szlig;handel f&uuml;r Isolierstoffe), obwohl er doch nur das Familienverm&ouml;gen verwaltet hatte? Bemerkenswert insbesonders Guttenbergs eigene Beschreibung der T&auml;tigkeit: <\/em><\/p>\n<p>&bdquo;Ein teilwirtschaftliches Fundament durfte ich mir in der Zeit vor der Politik bereits aneignen durch die Verantwortung, die ich im Familienunternehmen getragen habe.&rdquo;<\/p>\n<p><em>Hier die Links:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em><a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2009\/panoramaguttenberg102.pdf\">Das Erste [PDF &ndash; 38.7 KB]<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.vorwaerts.de\/blogs\/adel-verpflichtet\">Vorw&auml;rts<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.vonguttenberg.de\/frameset_zu_guttenberg_info.html\">Von Guttenberg<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Der Mann hatte wohl immer schon eine Tendenz zur Hochstapelei und einen Charakter wie seine Sch&auml;delkappe: schmierig. Sch&ouml;n zu sehen, dass das jetzt auch die Mainstreamjournaille so sieht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Banken schreiben Griechen ab<\/strong><br>\nDer Bundesverband deutscher Banken (BdB) geht davon aus, dass Griechenland seine Finanzprobleme nicht ohne Umschuldung in den Griff bekommt. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund pl&auml;diert er daf&uuml;r, bei den anstehenden europ&auml;ischen Stresstests auch die Staatsanleihen im sogenannten Bankbuch zu testen. Das w&uuml;rde bedeuten, dass anders als beim Test 2010 eine Pleite oder Umschuldung eines EU-Landes unterstellt w&uuml;rde. Ein Schuldenschnitt scheine unvermeidlich, sagte BdB-Pr&auml;sident Andreas Schmitz am Donnerstag in Br&uuml;ssel mit Blick auf Griechenland. Allerdings rechnet er damit nicht vor 2013, wenn der Europ&auml;ische Stabilit&auml;tsmechanismus steht.  &ldquo;Der Blick auf die Euro-Staatsanleihen ist ein anderer als noch vor drei Jahren&rdquo;, so Schmitz. Man k&ouml;nne nicht ignorieren, dass griechische Papiere nur noch zu etwa 70 Prozent ihres Nennwerts gehandelt w&uuml;rden. Er d&auml;mpfte aber Sorgen um die Folgen einer Umschuldung: &ldquo;Ein Schnitt in Griechenland w&uuml;rde den deutschen Bankensektor nicht umwerfen &ndash; und auch keine einzelne Bank.&rdquo; St&auml;rker betroffen seien Versicherer oder Pensionsfonds.<br>\nAndere Bankenverb&auml;nde reagierten denn auch &uuml;berrascht. &ldquo;Es w&auml;re erstaunlich, wenn man so eine Annahme machen w&uuml;rde. Denn damit w&uuml;rde man die Wirksamkeit des Euro-Rettungsschirms infrage stellen&rdquo;, sagte der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Verbands &ouml;ffentlicher Banken, Karl-Heinz Boos.<br>\nDer globale Bankenverband Institute of International Finance (IIF) lehnte solche Debatten ab. &ldquo;Gegenw&auml;rtig ist es zu fr&uuml;h, zu der Schlussfolgerung zu kommen, dass irgendein Land einer Restrukturierung bedarf&rdquo;, so IIF-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Charles Dallara in Paris. Man m&uuml;sse Griechenland Zeit geben, Vertrauen zur&uuml;ckzugewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:euro-krise-banken-schreiben-griechen-ab\/60013881.html\">FTD<\/a>\n<p><strong>dazu: Moody&rsquo;s stuft massenhaft deutsche Banken-Anleihen herunter<\/strong><br>\nDie Ratingagentur Moody&rsquo;s rechnet nicht mehr mit weiteren gro&szlig;en staatlichen Rettungsaktionen f&uuml;r deutsche Banken. Das neue Restrukturierungsgesetz der Bundesregierung ziehe die Inhaber von Banken-Schuldpapieren im Krisenfall weitaus st&auml;rker zur Verantwortung als bisher. &ldquo;Die Ratingagentur glaubt, dass die staatliche Unterst&uuml;tzung (&hellip;) f&uuml;r nachrangige Verbindlichkeiten weit weniger sicher ist als in der Vergangenheit&rdquo;, sagte Moody&rsquo;s-Analyst Mathias K&uuml;lpmann in Frankfurt. Bisher h&auml;tten sie nur bei einer Bankenpleite um ihre Nachranganleihen bangen m&uuml;ssen, weil sie darauf vertrauen durften, dass im Notfall der Staat einspringen w&uuml;rde. Das habe sich ge&auml;ndert. Als Konsequenz stufte Moody&rsquo;s in einer gro&szlig;angelegten Aktion die Bonit&auml;tsnoten f&uuml;r die nachrangigen Verbindlichkeiten von 23 Banken um bis zu sieben Stufen herab. Insgesamt gehe es um ein Volumen von rund 24 Mrd. Euro, hie&szlig; es in der Mitteilung. Die Agentur hatte bereits angek&uuml;ndigt, ihre Ratings f&uuml;r solche Papiere k&uuml;nftig fast ausschlie&szlig;lich an der eigenen Finanzst&auml;rke der Bank auszurichten und nicht an der Wahrscheinlichkeit einer Rettung durch den Steuerzahler. &ndash; Die Nachrangratings f&uuml;r die Deutsche Bank und die DZ Bank fallen um zwei Stufen auf &ldquo;A3&rdquo; von &ldquo;A1&rdquo;. Die Commerzbank rutscht um vier Stufen auf &ldquo;Baa2&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:nachrangpapiere-moody-s-stuft-massenhaft-deutsche-banken-anleihen-herunter\/60013957.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2010 moderat gestiegen<\/strong><br>\nDer Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat sich zum Jahresende 2010 fortgesetzt, jedoch etwas verlangsamt: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im vierten Quartal 2010 &ndash; preis-, saison- und kalenderbereinigt &ndash; im Vergleich zum Vorquartal um  0,4%. Im Vorjahresvergleich lag die Wirtschaftsleistung in allen Quartalen des Jahres 2010 deutlich &uuml;ber dem Niveau des Krisenjahres 2009. Im letzten Vierteljahr 2010 stieg das preisbereinigte BIP gegen&uuml;ber dem vierten Quartal 2009 um 4,0%.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2011\/02\/PD11__061__811,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wenn man bedenkt, was das zweite Quartal mit 2,2 Prozent f&uuml;r Jubelmeldungen und Erwartungen bei Politik, Medien und Wirtschaftsexperten ausl&ouml;ste, so sorgte die weitere Entwicklung f&uuml;r reichlich Ern&uuml;chterung, wozu die Formulierungen des Statistisches Bundesamt allerdings wenig beitrugen. Auch dieses Mal wird von der Fortsetzung des Aufschwungs gefaselt und gar ein Vorjahresvergleich bem&uuml;ht, um positiven Eindruck zu schinden: &ldquo;Im letzten Vierteljahr 2010 stieg das preisbereinigte BIP gegen&uuml;ber dem vierten Quartal 2009 um 4,0%.&rdquo; Toll, wirklich aussagef&auml;hig, dieser Vergleich mit dem absoluten Krisenjahr 2009. Halten wir doch fest, wir haben gerade einmal das Niveau der Wirtschaftsleistung von 2007 erreicht.<br>\nDass die Erwartungen im letzten Quartal nicht erf&uuml;llt wurden, schiebt das StaBu auf &ldquo;den witterungsbedingten R&uuml;ckgang der Bauinvestitionen&rdquo;. Woraus die FAZ dann machte: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub050436A85B3A4C64819D7E1B05B60928\/Doc~E5B7EDBCE7BBA480E9DC7C3C5E8574199~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">Winterwetter bremst Wachstum zum Jahresende<\/a>&ldquo;. Kein Sommerwetter im Winter, welche &Uuml;berraschung.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie die in der FAZ zitierten Finanzfachleute dazu kommen, die Zukunft immer noch rosig zu sehen, bleibt ein R&auml;tsel. Das Wachstum des letzten Quartals blieb im gesamten Euroraum mit 3 Prozent hinter den Erwartungen zur&uuml;ck. Frankreich, die zweitgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Euro-Zone, ist im vierten Quartal 0,3 Prozent statt 0,6 Prozent gewachsen. Italien stagniert praktisch mit 0,1 Prozent (erwartet 0,2 Prozent). Und au&szlig;erhalb der Eurozone: England f&auml;hrt im letzten Quartal ein Minus von  0,5 Prozent ein, auch Japan schrumpfte, die USA kam immerhin auf  0,8 Prozent &ndash; wenn man den US-Zahlen trauen darf. Goldige Zeiten f&uuml;r den deutschen Export, immer noch wichtigster Wachstumsfaktor? Man halte sich nur die Sparprogramme in Europa, aber auch in den USA vor Augen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ungerechtigkeit mit System: Warum weder Kassen- noch Privatpatenten optimal behandelt werden<\/strong><br>\nOft behauptet, von &Auml;rzten gern bestritten: M&uuml;ssen Kassenpatienten l&auml;nger auf einen Arzttermin warten als Privatversicherte? MONITOR macht den Praxistest und zeigt: Die Ungleichbehandlung hat System. Aber auch Privatpatienten m&uuml;ssen darunter leiden, dass in Deutschland zwei Krankenversicherungs-Systeme miteinander konkurrieren. Weil &Auml;rzte und Krankenh&auml;user an den Privatversicherten besonders gut verdienen, bekommen diese immer wieder teure und zum Teil &uuml;berfl&uuml;ssige Behandlungen. Das wiederum bringt die privaten Versicherungsunternehmen unter Kostendruck. Droht am Ende der Kosten-Kollaps f&uuml;r beide Versicherungssyteme? Experten fordern eine Krankenversicherung f&uuml;r alle Patienten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2011\/0217\/kassen.php5\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Im W&uuml;rgegriff der Heuschrecken: Warum ganzen Wohnvierteln in Deutschland der Verfall droht<\/strong><br>\nIm Jahr 2004 hatte die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung den damals kerngesunden Immobilienkonzern GAGFAH verkauft, um die Rentenkassen zu sanieren. Den Zuschlag &uuml;ber das Immobilien-Imperium bekam der US-Hedge-Fonds Fortress. MONITOR liegen jetzt interne Dokumente vor, die belegen, wie Fortress bei den rund 300.000 betroffenen deutschen Mietern Kasse macht. So wurden die Instandhaltungskosten halbiert. Selbst dringend notwendige Investitionen in die Sicherheit der Wohnungen wurden immer wieder verschoben. Die Bausubstanz ganzer Wohnviertel wurde herunter gewirtschaftet. Die Politik ist alarmiert: Denn am Ende drohen der &ouml;ffentlichen Hand m&ouml;glicherweise doppelte Kosten. Erst f&uuml;r den R&uuml;ckkauf der maroden H&auml;user und Wohnungen und dann f&uuml;r deren Sanierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\/sendungen\/2011\/0217\/wohnen.php5\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vollbremsung auf der Datenautobahn<\/strong><br>\nStadt und Arvato beenden vorzeitig das elektronische Pilotprojekt &bdquo;W&uuml;rzburg integriert&ldquo;<br>\nDas elektronische Pilotprojekt &bdquo;W&uuml;rzburg integriert!&ldquo; ist endg&uuml;ltig gescheitert, die Zusammenarbeit mit dem Bertelsmann-Dienstleister Arvato eingestellt. Das hat Oberb&uuml;rgermeister Georg Rosenthal auf Anfrage dieser Zeitung best&auml;tigt. Die offizielle Aufl&ouml;sung des Vertrages soll &bdquo;im Laufe des Jahres&ldquo; erfolgen, so der OB. Das elektronische B&uuml;rgerb&uuml;ro soll auch ohne die Hilfe aus G&uuml;tersloh weiter optimiert und noch kundenfreundlicher werden. Zudem steht ab dieser Woche ein gr&ouml;&szlig;erer Umbau im Rathaus an.<br>\nDer Abschied von &bdquo;W&uuml;rzburg integriert!&ldquo; hatte sich schon l&auml;nger abgezeichnet. Schon &ouml;fter hatte der OB das Projekt als zu &bdquo;ambitioniert&ldquo; und &bdquo;technisch zu komplex&ldquo; kritisiert. Schl&uuml;ssel zum Erfolg sollte eine Datenvernetzung auf einer &uuml;bergeordneten Plattform sein, mit zentraler Zugriffsm&ouml;glichkeit: Jeder Sachbearbeiter sollte verschiedene Anliegen der B&uuml;rger in einem einheitlichen System bearbeiten k&ouml;nnen. Doch diese Zusammenf&uuml;hrung klappte ebenso wenig wie die erhoffte Zeitersparnis, die sich in barer M&uuml;nze auszahlen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mainpost.de\/regional\/wuerzburg\/Vollbremsung-auf-der-Datenautobahn;art735,5986338\">Main Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Das war vorhersehbar und ist ein wichtiger Teilerfolg der Kritiker von Arvato und Bertelsmann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Strategiewechsel im Ausw&auml;rtigen Amt ger&auml;t unter Druck<\/strong><br>\nDas deutsche Ausw&auml;rtige Amt will die bereits auf Linux umgestellten Desktops auf Windows zur&uuml;ckmigrieren. Wie jetzt bekannt gewordene interne Dokumente zeigen, ist das das genaue Gegenteil der Empfehlung einer zuvor beauftragten Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pro-linux.de\/news\/1\/16715\/strategiewechsel-im-auswaertigen-amt-geraet-unter-druck.html\">Pro-Linux<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser M.F.:<\/strong> Vor einigen Jahren (beginnend mit 2002) hat das AA damit begonnen Teile seiner IT Infrastruktur von propriet&auml;rer, d.h. &bdquo;unfreier&ldquo; Software (wie z.B. Produkte aus dem Haus Microsoft) auf quelloffene Software umzustellen.<br>\nLetztere hat abgesehen von der Tatsache keine Lizenzkosten nach sich zu ziehen den entscheidenden Vorteil mit offenem Quellcode ausgeliefert zu werden, der f&uuml;r jedermann einsehbar ist, modifiziert und in seiner urspr&uuml;nglichen oder modifizierten Form weitergegeben werden darf. Au&szlig;erdem zielt die Verwendung freier Software darauf ab, digitale Barrieren nicht zur zu schlie&szlig;en sondern diese &uuml;berhaupt nicht erst aufzubauen (z.B. durch die Verwendung eines Formats, das f&uuml;r alle lesbar ist). Freie Software lebt sowohl von einer weltweiten Entwicklergemeinschaft als auch von kleineren und gr&ouml;&szlig;eren Unternehmen.<br>\nTrotz der Tatsache, da&szlig; sich dieser Wechsel auch finanziell lohnte, gibt es jetzt &Uuml;berlegungen diesen Wechsel r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, angeblich ohne zus&auml;tzliche Kosten (z.B. f&uuml;r Lizenzgeb&uuml;hren). Trotz der Tatsache, da&szlig; in diesem Artikel nicht auf das Thema Lobbyarbeit eingegangen wird, ist davon auszugehen, da&szlig; im Hintergrund diejenigen, die von einer &bdquo;Kehrtwende&ldquo; profitieren w&uuml;rden eifrig am Werke sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Dubiose Parteispenden aus Gl&uuml;cksspielkonzern<\/strong><br>\nAus Deutschlands f&uuml;hrendem Spielhallen-Konzern, der Gauselmann AG, sind nach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung seit 1990 verdeckt offenbar mehr als eine Million Euro an Union, SPD, FDP und Gr&uuml;ne geflossen. Konzernchef Paul Gauselmann versuchte auf diese Weise, strenge Auflagen f&uuml;r die umstrittenen Spielhallen zu verhindern. Die CDU untersucht jetzt die Zahlungen und hat den Bundestag informiert. [&hellip;] Bis zu 20 F&uuml;hrungskr&auml;fte seines Unternehmens mit Spendenschecks von jeweils mehreren tausend Euro. Der Konzernchef verschickt die Schecks dann in der Regel an Abgeordnete, die er selbst ausw&auml;hlt. In Jahren mit Bundestagswahlen flie&szlig;en nach Angaben des Gl&uuml;cksspiel-Industriellen bis zu 70.000 Euro &ndash; in anderen Jahren bis zu 50.000 Euro. Au&szlig;erdem spendet Gauselmann mit seiner Familie und seinen Firmen selbst noch einmal Tausende Euro im Jahr an Politiker und Parteien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/abgeordnete-erhielten-schecks-dubiose-parteispenden-aus-gluecksspielkonzern-1.1061744\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Unruhen in der arabischen Welt<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Warum das kleine Bahrain wichtig ist<\/strong><br>\nIm Golfstaat begehrt die schiitische Bev&ouml;lkerungsmehrheit gegen die regierenden Sunniten auf. Die USA bringt das abermals in eine Zwickm&uuml;hle.<br>\nNun wird also auch im K&ouml;nigreich Bahrain am Persischen Golf demonstriert. In der Nacht zum Donnerstag kam es dort zu gewaltt&auml;tigen Zusammenst&ouml;&szlig;en zwischen Regierungsgegnern und der Polizei. Mindestens vier Oppositionelle starben in der Hauptstadt Manama, rund 95 Menschen wurden verletzt. [&hellip;] Direkt betroffen w&auml;ren das Nachbarland Saudi-Arabien sowie die USA, ein lachender Dritter k&ouml;nnte Iran werden. Der wesentliche Grund daf&uuml;r ist, dass 70 Prozent der Bahrainer Schiiten sind, die Herrscherfamilie aber der sunnitischen Glaubensrichtung des Islam anh&auml;ngt. Die Schiiten werden sozial benachteiligt und haben ihren &Auml;rger dar&uuml;ber in den vergangenen Jahren auch kundgetan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2011-02\/bahrain-schiiten-sunniten-iran-usa\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Wenn der St&uuml;tzpunkt brennt<\/strong><br>\nDie Protestwelle erreicht Bahrain am Persischen Golf &ndash; und st&uuml;rzt die Amerikaner in ein schweres au&szlig;enpolitisches Dilemma: Einerseits wollen sie die Demokratiebestrebungen unterst&uuml;tzen, andererseits aber auch strategische Interessen wahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/proteste-in-bahrain-wenn-der-stuetzpunkt-brennt-1.1061690\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Revolte gegen den Revolutionsf&uuml;hrer<\/strong><br>\nIn Libyen weiten sich die Proteste gegen Staatschef Muammar al-Gaddafi aus. Im Golfstaat Bahrain versucht das Regime, die Widerstandsbewegung niederzuschlagen. Auch in Jemen gab es neue Zusammenst&ouml;&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/191211.revolte-gegen-den-revolutionsfuehrer.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Auf welcher Seite sa&szlig;en hier die P&ouml;bler?<\/strong><br>\nDer Londoner Sarrazin-Eklat in der deutschen Presse: Das Wort &bdquo;Arschloch&ldquo; ist ein Argument &ndash; wenn Henryk M. Broder es verwendet. Er hatte noch andere Verbalinjurien parat und hat sie inzwischen auch approbiert. [&hellip;]<br>\nDie deutsche Presse hat diesem Inhalt der Debatte wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Die berichtenden Journalisten schossen sich stattdessen auf die friedlich Protestierenden vor Ort ein. Diese wurden als &bdquo;p&ouml;belnde Studenten&ldquo; (&bdquo;Bild&ldquo;), &bdquo;junge Deutsche, die eine dicke Lippe riskieren&ldquo; (&bdquo;Tagesspiegel&ldquo;) oder &bdquo;maulende Demonstranten&ldquo; (&bdquo;Die Welt&ldquo;) tituliert und in die N&auml;he antifaschistischer Gruppen ger&uuml;ckt. [&hellip;] Nicht nur &bdquo;Spiegel Online&ldquo; machte aus einem deutschen Studenten, der den Moderator vor Beginn der Debatte darum bat, eine Stellungnahme verlesen zu d&uuml;rfen, und sich daf&uuml;r vom ungefragten Henryk M. Broder beschimpfen lassen musste, einen &bdquo;Studierenden, der w&auml;hrend der Veranstaltung auf die B&uuml;hne gest&uuml;rzt&ldquo; sei und &bdquo;sich ein Wortgefecht mit Sarrazin geliefert&ldquo; habe. Andere Bl&auml;tter wollen einen &bdquo;b&auml;rtigen Studenten&ldquo; gesehen haben, der Sarrazin als Faschisten beschimpfte. Tats&auml;chlich rief der Student &bdquo;Faschisten&ldquo; in den Raum &ndash; als Teile des Publikums Broders Schimpftirade gegen ihn beklatschten. Die Aggressionen Broders gegen&uuml;ber diesem jungen Mann wurden in der Online-Ausgabe des &bdquo;Tagesspiegels&ldquo; am Montagabend als die erfrischenden Beitr&auml;ge eines Journalisten verkauft, der das Wort &bdquo;Arschloch&ldquo; &bdquo;argumentativ eingesetzt&ldquo; habe. In der gedruckten Version des Berichts in der Ausgabe vom 16. Februar hei&szlig;t es dann nur noch, dass Broder das Wort &bdquo;eingesetzt&ldquo; habe. Immerhin ver&ouml;ffentlichte der Online-&bdquo;Tagesspiegel&ldquo; nach Protesten Londoner Leser gegen die Nobilitierung des Unflats zum Argument einen weiteren Artikel mit einem auf den Angaben von Teilnehmern beruhenden Protokoll des Wortwechsels, das Broder als &bdquo;einigerma&szlig;en richtig, aber unvollst&auml;ndig&ldquo; approbiert hat. Demnach bezeichnete Broder den Studenten als &bdquo;bl&ouml;den L&uuml;mmel&ldquo;, &bdquo;linken Penner&ldquo;, &bdquo;ungebildetes Riesenarschloch&ldquo; sowie auf Nachfrage vier- bis f&uuml;nfmal als &bdquo;ungem&auml;&szlig;igtes doppeltes Riesenarschloch&ldquo;. Gegen&uuml;ber dem &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; erkl&auml;rte Broder, er stehe zu dieser &bdquo;Einlassung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7\/Doc~E3D2521925D3847D4BD99BE7BEEC917D0~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verfassungswidrigkeit der Mischfinanzierung der Neubaustrecke Ulm-Wendlingen und Stuttgart 21<\/strong><br>\nDem Bund droht aus dem Projekt Ulm &ndash; Wendlingen eine Nachbelastung in H&ouml;he von 950 Mio. &euro; und aus dem Projekt Stuttgart 21 ein Verlust bei der Deutschen Bahn in H&ouml;he von weit &uuml;ber 1,5 Mrd. &euro;, weil die Mitfinanzierung durch das Land Baden-W&uuml;rttemberg verfassungswidrig ist. Da der Bund mit der Entgegennahme verfassungswidriger Zusch&uuml;sse selbst gegen die Verfassung verst&ouml;&szlig;t, muss die Frage vorher sorgf&auml;ltig durch unabh&auml;ngige Gutachten gekl&auml;rt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.juristen-zu-stuttgart21.de\/Informationen_Stellungnahmen_files\/Stellungnahme-Mischfinanzierung.pdf\">Arbeitskreis &bdquo;Juristen zu Stuttgart 21&ldquo; [PDF &ndash; 36.9 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Weltbank warnt vor Hungerkrise<\/strong><br>\nDie Zahl hungernder Menschen ist seit Juni um 44 Millionen gestiegen. Schuld sind die steigenden Preise f&uuml;r Lebensmittel. Besorgniserregend seien vor allem die Preise f&uuml;r Weizen und Mais. Die Ern&auml;hrungsorganisation FAO der UNO sch&auml;tzt, dass weltweit knapp mehr als eine Milliarde Menschen an Hunger leiden, die Weltbank geht von 1,3 Milliarden Menschen aus. Und die Organisation schickt gleich eine weitere Warnung aus: Entwickelt sich die Witterung in Afrika &auml;hnlich ung&uuml;nstig wie derzeit in China, k&ouml;nnten im kommenden halben Jahr deutlich mehr als 44 Millionen Menschen hinzukommen<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/international\/634403\/Weltbank-warnt-vor-Hungerkrise?_vl_backlink=\/home\/wirtschaft\/index.do\">Die Presse<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.worldbank.org\/foodcrisis\/food_price_watch_report_feb2011.html\">Weltbank<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Weltbank definiert Menschen als &auml;rmste (extreme poverty), die &uuml;ber weniger als 1,25 US-Dollar (rund 90 Euro-Cent) pro Tag verf&uuml;gen. Dabei geben diese mehr als die H&auml;lfte ihres Einkommens f&uuml;r Nahrungsmittel aus. Die Zahl von 44 Mio. &Auml;rmsten ist ein Saldo, genaugenommen sind 68 Millionen Menschen durch die Preissteigerungen unter diese Armutsgrenze gefallen, w&auml;hrend 24 Millionen Menschen diese Schwelle anderweitig wieder &uuml;berschritten. Weltbank-Pr&auml;sident Robert Zoellick warnt nicht nur davor, dass generell durch die hohen Lebensmittelpreise vor Ort Unruhen ausbrechen k&ouml;nnen, sondern verweist auch auf eine Gef&auml;hrdung der politischen Reformprozess in &Auml;gypten, Tunesien und anderen L&auml;ndern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Italiens moderner Tyrann<\/strong><br>\nWenn es &uuml;berhaupt so etwas wie eine politische Philosophie Silvio Berlusconis gibt, dann lautet sie wie folgt: Die Regierung wurde vom Volk gew&auml;hlt und steht deshalb &uuml;ber dem Gesetz. Dank des Mandats der W&auml;hler darf man schalten und walten, wie man will. Das ist die Botschaft seiner endlosen Wutreden gegen die &ldquo;linken und kommunistischen Richter&rdquo;, die ihn angeblich verfolgen und seine Menschenrechte verletzen.  Da Berlusconi seine eigenen Verfahren bis zur Verj&auml;hrung verschleppen konnte, ist er unschuldig geblieben. All das stimmt. Aber wenn Berlusconi die Macht der Richter, ihrer Arbeit nachzugehen, beschneidet, wenn er Gesetze verabschiedet, die ihm besondere Immunit&auml;t verleihen, und wenn er seine Parlamentsmehrheit nutzt, um Richter daran zu hindern, das B&uuml;ro seines Buchhalters zu durchsuchen, wird seine politische Macht zur Tyrannei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:regierungschef-in-der-krise-italiens-moderner-tyrann\/60012586.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Und wann erheben sich die Deutschen? Nein, wir haben keinen Pharao, keinen Caesar. In Demokratien wie der unsrigen sind wir nicht mehr auf einen &lsquo;Leader Massimo&rsquo; angewiesen, der die Interessen des Kapitals durchsetzt. Fest gekn&uuml;pft ist das Netzwerk von Politik und Kapital, tief verankert ist in den Medien und der Mainstream&ouml;konomie das Bild vom Besserverdienenden als wahren Leistungstr&auml;ger, die &Uuml;berzeugung, dass privater Reichtum einiger Weniger Wohlstand bei allen generieren w&uuml;rde, dass Vollbesch&auml;ftigung m&ouml;glich sei, sofern wir den Preis der Arbeit niedrig genug setzen w&uuml;rden, kurzum wir m&uuml;ssten uns eben anstrengen. Vielleicht brauchen wir doch einen Pharao oder einen Caesar, damit wir all unser Unbehagen konzentrieren k&ouml;nnen. Doch wenn sein Kopf rollt, muss noch lange nicht das System kippen. Die Revolte kommt bestimmt, aber so sp&auml;t, dass wir wahrscheinlich &uuml;ber die bitteren Begleitumst&auml;nde keine Macht mehr haben werden. &ndash; Im &Uuml;brigen stehe ich fest auf dem Boden der FdGO<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Berlusconi will vor Sondergericht f&uuml;r Politiker aussagen<\/strong><br>\nDie Rechtsanw&auml;lte des italienischen Premierministers Silvio Berlusconi arbeiten an einer Verteidigungsstrategie, um ihrem Mandanten eine Verurteilung bei dem am 6. April beginnenden Prozess wegen Amtsmissbrauchs und Sex mit einer minderj&auml;hrigen Prostituierten zu ersparen. Die Rechtsanw&auml;lte des Premierministers &uuml;berlegen, beim Verfassungsgericht in Rom die Zust&auml;ndigkeit des Mail&auml;nder Gerichts &uuml;ber den Fall &ldquo;Ruby&rdquo; anzufechten. Ihr Ziel ist, dass der Prozess vor einem Sondergericht f&uuml;r Regierungsmitglieder stattfindet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1297818242085\/Rubygate-Berlusconi-will-vor-Sondergericht-fuer-Politiker-aussagen\">derStandard<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Johannes Kahrs: Der Herr hat&rsquo;s gegeben &hellip;<\/strong><br>\nHat der Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs seine Macht als Haushaltspolitiker missbraucht? Drei Wochen vor der Hamburg- Wahl sieht sich der umstrittene Sprecher des im &ldquo;Seeheimer Kreis&rdquo; zusammengeschlossenen rechten SPD-Fl&uuml;gels schweren Vorw&uuml;rfen ausgesetzt: Als Haush&auml;lter hat Kahrs offenbar eine Art Strafaktion gegen die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) organisiert, weil das Institut sich weigerte, einen ihm genehmen Wissenschaftler dauerhaft zu besch&auml;ftigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/der-herr-hats-gegeben-\/3785476.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das ist kein Ruhmesblatt f&uuml;r die SPD. Da sitzt sie zwar nicht an den Schalthebeln der Macht, aber ihr Abgeordneter Kahrs missbraucht den kl&auml;glichen Rest an realer Macht um seine, h&ouml;chsteigenen Interessen durchzusetzen. Sicherlich ist die K&uuml;rzung um 500.000 Euro ein gemeinsamer Beschluss von CDU, FDP und SPD, aber der FDP-Haushaltsexperte J&uuml;rgen Koppelin kann gen&uuml;sslich verk&uuml;nden: &ldquo;Treibende Kraft&rdquo; war &ldquo;der Kollege Kahrs&rdquo;. Der Oberstleutnant der Reserve, Johannes Kahrs, steht schon lange der R&uuml;stungsindustrie nahe, erh&auml;lt er doch gro&szlig;z&uuml;gige Wahlkampfspenden aus der R&uuml;stungsindustrie, wie Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann. Wie praktisch, wenn man dann als SPD-Berichterstatter zust&auml;ndig f&uuml;r den Verteidigungsetat sich f&uuml;r den Sch&uuml;tzenpanzer Puma der <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/buch\/artikel\/1\/sag-mir-wo-die-lobbys-sind\/\">beiden Firmen stark machen kann<\/a>.<br>\nEbenso unr&uuml;hmlich, Menschenleben gef&auml;hrdend, sein Einsatz f&uuml;r die Verz&ouml;gerung der Anschaffung des in Afghanistan <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-68073957.html\">dringend ben&ouml;tigten &ldquo;Schweizer&rdquo; Panzerwagens Eagle IV<\/a>.<br>\nNur weil Kahrs seinen R&uuml;stungsexperten nicht durchdr&uuml;cken konnte, wird die Stiftung, deren Wert sich gerade jetzt in ihrer Nahostkompetenz einmal mehr erweist, dem Prinzip Zuckerbrot und Peitsche des Herrn Kahrs ausgesetzt. Was hei&szlig;t hier der Direktor der SWP, Volker Perthes, habe eine feste Vereinbarung gebrochen? Seit wann entscheidet ein Lobbyist &uuml;ber die Bef&auml;higung  eines Wissenschaftlers.<br>\nDie Machenschaften von Kahrs sind der SPD schon lange bekannt. Denn Johannes Kahrs hat sich bereits zu Beginn seiner Karriere f&uuml;r jedes politische Amt, geschweige denn f&uuml;r die verantwortungsvolle Position eines Bundestagsabgeordneten disqualifiziert. Es geht es nicht darum, dass Kahrs sein M&auml;ntelchen in den jeweils neuesten Wind h&auml;ngt, da steht er nicht alleine, sondern um gravierendes Fehlverhalten. Der damals 30-j&auml;hrige Kahrs ist 1992 gerichtskundig &uuml;berf&uuml;hrt worden, eine linke Kontrahentin im Juso-Landesvorstand mit anonymen n&auml;chtlichen Anrufen monatelang terrorisiert zu haben. Diese hatte eine Fangschaltung legen lassen, in der sich Kahrs verfing. Das Strafverfahren gegen Kahrs, in dem ihn pikanterweise Ole von Beust vertrat, wurde gegen Zahlung eines Bu&szlig;geldes von 800 DM eingestellt.<br>\nUnd jetzt beginnt der Einzelfall eine Dimension anzunehmen, welche &uuml;ber die Person hinausweist. Warum wurde Kahrs nicht auf die Strafbank gesetzt? Warum hat die darauf folgende Aufforderung von 50 Hamburger Sozialdemokraten, von &ldquo;s&auml;mtlichen &Auml;mtern und Mandaten&rdquo; zur&uuml;ckzutreten und &ldquo;zu pr&uuml;fen, ob er einen weiteren Verbleib in der SPD (&hellip;) f&uuml;r sinnvoll h&auml;lt&rdquo;, keine Wirkung gezeigt? Warum konnte Kahrs ungehindert an seiner Karriere weiterbasteln? Im Umkehrschluss zum offenen Brief der 50 Hamburger Sozialdemokraten hei&szlig;t das doch, dass die Mehrheit der Hamburger Sozialdemokraten diesen Vorgang f&uuml;r unerheblich hielt und h&auml;lt. Es mag vorstellbar sein, dass Kahrs den Kreisverband Hamburg-Mitte so vereinnahmt hat, das er dort mit &uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit immer wieder zum Kreisvorsitzenden gew&auml;hlt wird, aber wie kommt der Mann in den Landesvorstand, in den Bundestag? Vielleicht ist das ja naiv, aber eigentlich ist das doch ein Typ von Karrieristen, der in keiner Partei, geschweige in der SPD etwas zu suchen hat. Aber nein, auf Vorschlag der SPD-Bundestagsfraktion wird Kahrs das Bundesverdienstkreuz verliehen. Dabei hat die SPD durch die <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E658E7B2FE53B462B9F8027CBE7EE0B2C~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell\">Umtriebe eines Kahrs-Z&ouml;glings<\/a> den eigentlich sicheren Wahlkreis 021, Hamburg-Eimsb&uuml;ttel, verloren.<br>\nOh SPD, wie lange noch &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Trauma von Hamburg<\/strong><br>\nBei den Wahlen in Hamburg spielt die Schulpolitik keine Rolle mehr. Seit dem Volksentscheid vom Sommer 2010 zittern die Parteien vor dem Bildungsb&uuml;rger. [&hellip;]<br>\nHinter dem Streit um &ldquo;fr&uuml;he Trennung&rdquo; versus &ldquo;l&auml;ngeres gemeinsames Lernen&rdquo; verbirgt sich ein gesellschaftlicher Konflikt. Durch die fr&uuml;he Trennung der Kinder sichern die bildungsnahen Schichten ihren Kindern einen Platz am Gymnasium und damit in der bildungsgesellschaftlichen Elite. Sie grenzen sich nach &ldquo;unten&rdquo; ab &ndash; und das mit Erfolg: Von 100 Kindern aus Akademikerfamilien erreichen 79 die gymnasiale Oberstufe. Von 100 Kindern, deren Vater h&ouml;chstens einen Hauptschulabschluss hat, kommen lediglich 34 so weit.<br>\nJene, die mehr Gerechtigkeit verhindern wollen, verteidigen ihre Interessen besser und wirkungsvoller als jene, die davon profitieren k&ouml;nnten. Weil sie in der Regel &ndash; wie Bordieu formulieren w&uuml;rde &ndash; mehr kulturelles Kapital, aber auch schn&ouml;de mehr Geld haben. Die B&uuml;rgerinitiative, die in Hamburg die Schulreform stoppte, besteht im Kern aus einer gut vernetzten Clique von Anw&auml;lten.<br>\nDiejenigen, die im Bildungssystem nach unten abgeschoben wurden und werden, brauchen Parteien und Verb&auml;nde, die ihre Interessen vertreten. Wenn linke Parteien wie die Linkspartei, die Gr&uuml;nen und auch die SPD diesen Auftrag ernst nehmen, dann m&uuml;sste ihre Bildungspolitik wieder radikaler werden &ndash; und sie m&uuml;ssten die Systemfrage stellen. Sie lautet: Wie muss das Bildungssystem von der Kita bis zur Seniorenuni aussehen, [&hellip;] Also, feige Politiker: Traut euch und euren W&auml;hlern mehr zu! Fordert das l&auml;ngere gemeinsame Lernen &ndash; aber denkt daran, die B&uuml;rger mit einzubeziehen. Und zwar nicht erst, wenn es bereits beschlossene Sache ist, sondern schon in der Planung. Letzteres zumindest haben die Politiker in Hamburg und Stuttgart immerhin schon verinnerlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/bildung\/artikel\/1\/das-trauma-von-hamburg\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Noch ein Geb&uuml;hrenmodell<\/strong><br>\nEs ist eine befremdliche Diskussion, mit der sich Medien-Deutschland seit Anfang 2009 besch&auml;ftigt. Angetrieben von den Grossen der Branche, fordern die Presseverlage ein eigenes Leistungsschutzrecht. Was sie genau darunter verstehen, bleibt bis heute weitgehend im Dunkeln. Nur so viel: F&uuml;r Texte, die Verlage gratis online ver&ouml;ffentlichen und die dann &laquo;gewerblich genutzt&raquo; werden, soll k&uuml;nftig eine staatlich sanktionierte Abgabe an die Verlage fliessen.<br>\nZudem sollen selbst kleinste Textbausteine wie &Uuml;berschriften oder bestimmte Formulierungen als &laquo;Leistung&raquo; durch das neue Recht gesch&uuml;tzt werden. Kritiker sehen darin einen erheblichen Konflikt mit der Zitatfreiheit und die Gefahr einer Monopolisierung der Sprache.<br>\nBis zum Mai 2010 haben die Presseverlage ihre konkreten Pl&auml;ne vor der &Ouml;ffentlichkeit geheim gehalten. Das Urheberrechtsportal iRights.info hat dann den bereits damals ausformulierten vorl&auml;ufigen Gesetzesentwurf der Verleger ver&ouml;ffentlicht. In kurzer Zeit formierte sich daraufhin eine breite Oppositionsbewegung&hellip;<br>\nUm die Argumente pro und contra Leistungsschutzrecht darzustellen und auch den Gegnern eine Stimme in dieser wichtigen Debatte zu geben, formierte sich vor wenigen Wochen die <a href=\"http:\/\/www.leistungsschutzrecht.info\">Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht oder kurz IGEL<\/a> &ndash; unterst&uuml;tzt von einer Koalition von bisher fast 40 Organisationen, Blogs und Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/kultur\/medien\/noch_ein_gebuehrenmodell_1.9528929.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bertelsmann verzehnfacht Gewinn<\/strong><br>\nGute Bilanz f&uuml;r Bertelsmann: Europas gr&ouml;&szlig;ter Medienkonzern hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn mehr als verzehnfacht. Unterm Strich machte das Unternehmen mehr als eine halbe Milliarde Euro Gewinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,746232,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Verantwortung von Unternehmen bei Ressourcen-Konflikten<\/strong><br>\nAngesichts knapper werdender Rohstoffe nehmen Konflikte um Zugang und Verteilung von seltenen Erzen zu. Ob im Kongo, im Sudan oder in Nigeria &ndash; einige Rohstoffe werden weltweit unter massiver Verletzung der Menschenrechte und durch Umweltzerst&ouml;rung gewonnen. Welche Verantwortung tragen hierbei Unternehmen? Dar&uuml;ber diskutieren am 1. M&auml;rz in Berlin unter anderen die fr&uuml;here Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, Amnesty-Generalsekret&auml;rin Monika L&uuml;cke und Oliver Wiek vom Ausschuss Au&szlig;enwirtschaft des BDI. [&hellip;]<br>\nAnl&auml;sslich der Buchvorstellung am 1. M&auml;rz im Berliner GIZ-Haus werden Experten aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft im Rahmen eines Podiumsgespr&auml;ches die Chancen und Risiken erl&auml;utern, die sich f&uuml;r Unternehmen aus ihrem Engagement in Konfliktzonen ergeben. Dabei soll auch die Grenzziehung zwischen den Verantwortungsgebieten von Politik und Wirtschaft diskutiert werden, ohne jedoch die gemeinsamen Ziele aus den Augen zu verlieren: Nachhaltige Entwicklung als Bedingung f&uuml;r wirtschaftlichen Erfolg, die Einhaltung der Menschenrechte und den Erhalt der Umwelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.epo.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=6969:die-verantwortung-von-unternehmen-bei-ressourcen-konflikten&amp;catid=93&amp;Itemid=163\">entwicklungspolitik online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Mitternachsspitzen<\/strong><br>\nZu Gast bei J&uuml;rgen Becker im Alten Wartesaal: Sebastian Pufpaff, Matthias Tretter und Richard Rogler.<br>\nSamstag, 19. Februar um 21:45 Uhr im WDR-Fernsehen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/mitternachtsspitzen\/sendungsbeitraege\/2011\/0219\/index.jsp\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Danach kommt die Wiederholung des aktuellen Satiregipfels. Also erst Tr&uuml;ffel und dann Schimmelpilze &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>zu gut(t)er Letzt: Demn&auml;chst bei zu Guttenbergs<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/extra_3\/videos\/extr153.html\">extra 3<\/a>\n<p><strong>dazu: Das Netz lacht &uuml;ber &ldquo;Dr.&rdquo; Karl-Theodor zu Guttenberg: Die besten Witze<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.frankfurter-magazin.de\/?p=6667_1298023453\">Frankfurter Magazin<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Guttenbergs Dissertation; Banken schreiben Griechen ab; Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2010 moderat gestiegen; Ungerechtigkeit mit System: Warum weder Kassen- noch Privatpatenten optimal behandelt werden; Im W&uuml;rgegriff der Heuschrecken: Warum ganzen Wohnvierteln in Deutschland der Verfall droht; Vollbremsung auf der Datenautobahn; Strategiewechsel im Ausw&auml;rtigen Amt ger&auml;t unter Druck; Dubiose Parteispenden<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8385\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8385","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8385"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8391,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8385\/revisions\/8391"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}