{"id":83883,"date":"2022-05-15T14:00:03","date_gmt":"2022-05-15T12:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83883"},"modified":"2022-05-15T14:35:38","modified_gmt":"2022-05-15T12:35:38","slug":"der-ratlosigkeit-eine-stimme-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83883","title":{"rendered":"Der Ratlosigkeit eine Stimme geben"},"content":{"rendered":"<p>In den letzten Monaten hat sich einiges in unserem Leben auf den Kopf gestellt. Vieles von dem, was wir heute erleben, m&uuml;ssen wir alle erst einmal verarbeiten. Auch wir haben nicht immer gleich die Antworten und sind stellenweise ratlos, was zurzeit mit unserer Gesellschaft geschieht. So geht es auch vielen unserer Leser. Unser Leser <strong>Henry M. Bruder<\/strong> (Name auf Wunsch anonymisiert) hat versucht, seine Ratlosigkeit in Worte zu fassen. Diese Gedanken m&ouml;chten wir ihnen nicht vorenthalten. Denn so wie ihm geht es vielen von uns.<br>\n<!--more--><br>\nWir taumeln wie blinde Kaninchen in den Wahnsinn und sehen die W&ouml;lfe nicht. Jeden Tag beobachte ich mit zunehmendem Entsetzen das Gebaren unserer politischen F&uuml;hrer, die nahezu einhellige Tonlage in den Medien, die zunehmende Hysterie und Kriegstreiberei. Ich kann es kaum glauben, dass sich fast ein Konsens &uuml;ber die gesamte politische Meinungsbildung zieht, dass jetzt dringend und unbedingt schwere Waffen das Mittel der Wahl seien und sofort zur Verf&uuml;gung gestellt werden m&uuml;ssten. Jeder Mensch, der &uuml;ber ein halbwegs passables Geschichtsged&auml;chtnis verf&uuml;gt, wei&szlig;, dass Waffen t&ouml;ten, auch immer v&ouml;llig Unschuldige, Waffen verl&auml;ngern Kriege, machen sie noch intensiver, brutaler. <\/p><p>Ich beobachte in der &Ouml;ffentlichkeit einen zunehmenden Russenhass, einen unterschwelligen bis ganz offenen Kriegspatriotismus. Die Propaganda der Medien und das Get&ouml;se der Politik entfalten Wirkung. Wie immer stelle ich auch diesmal fest und bin dar&uuml;ber immer noch erschrocken, wie einfach es ist, eine breite Masse Menschen zu manipulieren, zu lenken und zu f&uuml;hren. Wie immer geht es in der Tiefe um v&ouml;llig andere Zusammenh&auml;nge. Um diese zu verstehen, muss man sich die M&uuml;he des eigenen Denkens machen, man muss die Geschichte der letzten Jahre untersuchen und kennen, die Geschichte ab 2014, besser ab 2008, die Geschichte der politischen Ordnung vor und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Die Geschichte der europ&auml;ischen Kriege, der politischen Ambitionen und geopolitischen Anspr&uuml;che gro&szlig;er, globaler Player. Dann wird es langsam hell im Tunnel. <\/p><p>Die Russen zahlten den h&ouml;chsten Blutzoll, um Hitler und seine verbrecherische Armee und massenhaften Handlanger zur&uuml;ckzudr&auml;ngen und Europa zu befreien. Mindestens 25 Millionen Russen lie&szlig;en ihr Leben.  14 Millionen davon waren Zivilisten. Unschuldige, ganz normale Menschen. Jede Familie verlor Angeh&ouml;rige. Heute ist das Gedenken an die Opfer weitgehend  aus dem Bewusstsein der Deutschen verschwunden. Es wurde ein neues Bild vom b&ouml;sen Russen geformt, der brandschatzend, pl&uuml;ndernd und vergewaltigend die armen Deutschen heimsuchte. Als gl&auml;nzende Befreier gelten immer mehr die USA und die mit ihr verb&uuml;ndeten Alliierten, die zwar ganze St&auml;dte in Deutschland dem Erdboden gleichmachten, v&ouml;llig unn&ouml;tig noch zwei Atombomben &uuml;ber Japan abwarfen (reiner Symbolismus) aber dabei immer l&auml;chelnd  Kaugummi kauend und Schokolade verteilend. In all dem steckt auch ein bisschen Wahrheit, aber die gro&szlig;en Wahrheiten sind und waren viel komplexer, geostrategisch motiviert, es ging um Macht und Einfluss nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches.<\/p><p>In der Grundschule, etwa 7. oder 8. Klasse lernten wir, ich hatte einen begnadeten Geschichtslehrer, Kriegsursachen zu definieren und von Kriegsanl&auml;ssen zu unterscheiden. Diese liegen nahezu in allen F&auml;llen weit auseinander und haben so gar nichts miteinander zu tun. Kriegsursachen zu erkennen, schafft Bewusstsein f&uuml;r die Zusammenh&auml;nge, l&auml;sst die wahren Verantwortlichen erkennen und bildet die Bildungsgrundlage f&uuml;r selbstdenkende, m&uuml;ndige Staatsb&uuml;rger, die in der Lage sind verantwortlich zu handeln.  Diese selbstdenkenden, m&uuml;ndigen Menschen waren es dann auch, die die Courage und den Mut fanden, 1989 einen neuen politischen Kurs zu erzwingen. Und heute? Ich muss spontan an den Song von Herbert Gr&ouml;nemeyer denken: &bdquo;Jetzt oder nie&ldquo;. Wie wahr&hellip;<\/p><p>Ich schreibe diesen Text spontan, aus meiner Sorge heraus, aus einer inneren Bewegung, auch aus Angst. Die Zeilen folgen keiner vorher erdachten Struktur, ich versuche, nicht zu langatmig zu werden, obwohl die Thematik ganze B&uuml;cher f&uuml;llen k&ouml;nnte und m&uuml;sste. Ich w&uuml;rde den Zustand unserer Gesellschaft als m&uuml;de und leer bezeichnen. Wir sind wohlstandsverwahrlost, bequem, mit unserem Kleinklein besch&auml;ftig, irgendwo h&auml;ngen wir fest zwischen Steuererkl&auml;rung, Karriere, Hartz4 Antrag, Berufsstress und Urlaubsplanung. Ich wei&szlig; schon, es gibt vielf&auml;ltige Ausnahmen, auch Hoffnungsschimmer, aber sie bilden meiner Meinung nach nicht die Gesellschaft ab. Wir schauen uns abends ersch&ouml;pft durchkuratierte Talkshows, mit ausgew&auml;hlten G&auml;sten und geprobter Diskussion an, sehen v&ouml;llig belanglose Serien, streamen bei Netflix und kauen Pizza bei bluttriefenden Nachrichten. Was ist aus uns geworden? Unsere Gesellschaft formt Egoisten, bildet oberfl&auml;chliche Meinungen und Lifestyles. Unsere Gesellschaft inspiriert nicht. Sie gibt uns einen Rahmen, etwas Halt, und wenn wir funktionieren, ernten wir manchmal etwas vom Wohlstand. (Wobei das auch immer schwieriger wird)<\/p><p>Und jetzt? Jetzt wollen wir Waffen liefern in einen Krieg, den die Wenigsten verstehen. Unserer Regierung ist es verboten, Waffen in Kriegsgebiete zu liefern, aber sie tut es trotzdem. Unsere Milit&auml;rberater, Natospezialisten sind seit langem in der Ukraine und weltweit aktiv. Unsere Technik, unser Know-how, auch Experten und Milit&auml;rs sind seit langem in Kriege verwickelt und beteiligt. Auch in illegale Kriege, Angriffskriege. Unser toller Wohlstand basiert auch darauf. Wir haben uns kein Recht auf eine moralische Sonderposition erarbeitet. Die Zeiten, in denen besonnene Politiker wie Willi Brandt, Egon Bahr oder die Gr&uuml;nder und Gr&uuml;nderinnen der Gr&uuml;nen und  viele weitere den dauerhaften Versuch unternahmen die Welt zum Besseren zu ver&auml;ndern, sind seit langem vorbei.  Wir sind nicht mehr die Guten. Vergesst das. Es tut mir sehr leid und es tut weh.<\/p><p>Und jetzt? Anton Hofreiter fordert in schrillen T&ouml;nen die Lieferung schwerer Waffen! Ein f&uuml;hrendes Mitglied der Gr&uuml;nen, die ich &uuml;ber 25 Jahre lang w&auml;hlte, weil sie f&uuml;r Pazifismus standen, f&uuml;r soziale Teilhabe, f&uuml;r Umweltschutz und eine bessere, gerechtere Welt.  Die Liste der Schreih&auml;lse lie&szlig;e sich lange fortsetzen. Das einhellige Gebahren erinnert an alle Vorkriegssituationen, in denen ganze V&ouml;lker auf Krieg und Tod eingeschworen wurden und junge M&auml;nner singend in den Krieg zogen. Und nicht heimkehrten. Oder seelisch v&ouml;llig zerst&ouml;rt, versehrt, gebrochen&hellip; <\/p><p>Und nun, in diesen Zeiten, die nach Krieg riechen und nach Katastrophe, lauschen wir einem Pr&auml;sidenten im gr&uuml;nen Armydress, der die Oberhoheit &uuml;ber den Deutschen Senderaum erobert hat, der ein Schauspieler ist und von einem Oligarchen und dem dazugeh&ouml;rigen Privatsender ins Amt gecastet wurde. Vielleicht ist er gut, vielleicht ein ehrlicher Patriot, ein Menschenfreund, vielleicht aber auch der momentane Hauptdarsteller  im Schachspiel der Geostrategen.<br>\nWir ertragen besch&auml;mt die Schelte eines ausl&auml;ndischen Botschafters. Wir sind ohne Haltung, ohne Mut, ohne Selbstliebe. Friedensliebe ist peinlich geworden. Man kann sich das kaum vorstellen. Friedensdemonstranten werden als naiv und abwegig diffamiert. Ich sch&auml;me mich oft fremd f&uuml;r die &Auml;u&szlig;erungen unserer Repr&auml;sentanten. Eine Kaste aus v&ouml;llig abgehobenen, entfremdeten Leuten, einem Club der arroganten Selbstbediener und Diener des Geldes und der Macht. Und unsere &Auml;ngste werden &uuml;bert&ouml;nt mit patriotischem Geschwafel der Wertegemeinschaft, die hohl ist, unwahr und so angelegt, dass ihr Mantel die geostrategischen Ziele der Globalplayer kleidet und verdeckt.<\/p><p>Wir stehen am Anfang eines Dominospiels mit katastrophalem Ausgang. So h&ouml;llisch, dass es im Rahmen des menschlichen Vorstellungsverm&ouml;gens  nicht denkbar und nicht greifbar ist. Eine Nuklearexplosion erzeugt die Hitze des Vielfachens der Hitze im Sonnenzentrum. Alles Lebendige, alles Organische vergl&uuml;ht zu weniger als Asche, zu molekularem Staub. In einer Sekunde zur n&auml;chsten wird alles ausgel&ouml;scht. Ein Krieg, der immer weiter befeuert wird, durch Waffensysteme, durch Propaganda, durch Sanktionen und Gegensanktionen bildet das Vorspiel des Dominoprozesses. Es reicht ein Zufall, ein Ungl&uuml;ck, eine unbedachte Spontanhandlung um dieses Szenario zu unserer aller Untergang zu machen. Es gibt Leute aus dem Club der Geostrategen, meistens hochgebildete Eliteuniversit&auml;tsabsolventen, die einen Atomkrieg f&uuml;r gewinnbar halten und ihn propagieren. Sie haben Jobs auf h&ouml;chster Ebene, sind Berater von Pr&auml;sidenten, Ministern, Regierungen und Organisationen wie der Nato oder der EU. Nat&uuml;rlich stellt sich denen nicht die Frage, wie viele Menschen, Frauen, Kinder, M&auml;nner und Alte dabei pulverisiert werden, einschlie&szlig;lich der ganzen Vielfalt der Sch&ouml;pfung. Nein, es gibt eine Siegesgeilheit, ein Wunschdenken, das zur Realit&auml;t werden soll. Diese Einfl&uuml;sse sind wahnsinnig gef&auml;hrlich und wirken dennoch tagt&auml;glich in die Politik hinein.<\/p><p>Wollen wir leben? Wollen wir in einer vielf&auml;ltigen, multipolaren, nicht perfekten, auch durchaus gegens&auml;tzlichen, aber friedlichen Welt leben? Wollen wir sterben oder zulassen dass massenhaft gestorben wird?  Schauen wir dabei zu, wie sich die Dinge weiter zuspitzen im Dominospiel der gro&szlig;en Player? Was wollen wir tun?  Pizzaessend und Autowaschend vergl&uuml;hen?<\/p><p>Wenn wir diesen Krieg beenden wollen, wenn wir die Katastrophe verhindert wollen, m&uuml;ssen wir uns bewegen und zwar schnell und umfassend!<\/p><p>Die Vernunft muss von den Menschen in die Hand genommen werden, denn unsere Vertreter tun es nicht und sind es nicht. Unsere politische Elite ist von umfassender Dumpfheit geplagt und geostrategisch indoktriniert und ideologisiert. <\/p><p>In meinen Augen m&uuml;ssen sich die Menschen aller politischen Lager, aller Glaubensrichtungen, aller Gesellschaftsschichten zusammentun. Schnell, jetzt, alle!  Und wir m&uuml;ssen aufh&ouml;ren, irgendeiner der propagierten Wahrheiten zu folgen, geschweige  denn, sie uns zu eigen zu machen.  Schauen wir uns die wenige Jahre alten Sendungen zum Thema Ukrainekonflikt noch einmal an, tauchen wir noch mal in die Geschichte, die diesen Krieg anbahnte.  Schauen wir nochmal die Sendungen (z.B. Monitor), die von engagierten Journalisten recherchiert und an die &Ouml;ffentlichkeit gebracht wurden. Ja, es gab mal diesen Journalismus, der hinterfragte, unbequeme Zusammenh&auml;nge aufzeigte, viele Perspektiven beleuchtete.  Lesen wir internationale Nachrichten, h&ouml;ren wir die Perspektive der Anderen, schauen wir wieder in die Geschichtsb&uuml;cher und fangen wir an, umfassend zu denken. <\/p><p>Wenn wir das nicht k&ouml;nnen, denn ja, es kostet Zeit, sollten wir die alten Grunds&auml;tze, die Lehren aus dem verh&auml;ngnisvollen 2. Weltkrieg, die Lehren aus dem Kalten Krieg, aus allen Kriegen  in unser Bewusstsein holen: Krieg ist immer falsch. Krieg t&ouml;tet immer Unschuldige, Krieg erschafft Chaos, Leid, Unsicherheit, Krieg vernichtet Wohlstand und millionen Perspektiven. Waffen taugen nicht als Friedensbringer, sie zerst&ouml;ren Leben. Von Deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen. <\/p><p>Dass dieser Krieg von Russland begonnen wurde, ist Unrecht und falsch. Schauen wir aber auch nach folgenden Fragen und suchen wir nach Antworten: Wem n&uuml;tzt dieser Krieg, wem n&uuml;tzt eine Ausdehnung und Verl&auml;ngerung des Krieges, wer verdient jetzt Geld, wessen Machtbereich soll wirklich vergr&ouml;&szlig;ert werden, wer r&uuml;ckt wem seit vielen Jahren aggressiv immer n&auml;her? Wer f&uuml;hrte die illegalen Kriege ab den 90-er Jahren bis heute, wer bombardiert und t&ouml;tet  mit unsichtbaren Drohnen in abgelegenen L&auml;ndern Zivilisten? Wer formuliert best&auml;ndig den hegemonialen Anspruch auf die Welt?  <\/p><p>Wieviel Geld &iacute;nvestieren die Staaten und B&uuml;ndnisse in R&uuml;stung (Russland ca. 63Mrd. Dollar im Jahr, Nato ca.1000Mrd. Dollar. Dieser Krieg begann nicht 2022. Er begann Jahre zuvor, jedoch war die Berichterstattung dar&uuml;ber sp&auml;rlich oder unterblieb ganz. Ich bin der festen &Uuml;berzeugung, dass Russland diesen Krieg nie wollte, auch Herr Putin wollte diesen Krieg nie. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation in Russland vertr&auml;gt keinen teuren, langen  Krieg. Einen imperialen Anspruch Russlands zu unterstellen ist l&auml;cherlich und v&ouml;llig realit&auml;tsfern.  Jedoch, die jahrelangen Bem&uuml;hungen Russlands um europ&auml;ische Partnerschaft, um Integration, um Austausch, Handel und gegenseitigen Respekt, sowie die Bem&uuml;hungen um eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur in Europa wurden mit taktischem Kalk&uuml;l ignoriert, ausgesessen, geschickt zerredet und verdreht. <\/p><p>100 Milliarden Euro f&uuml;r die deutsche Aufr&uuml;stung. Aus Sonderverm&ouml;gen. Glaubt wirklich jemand, dass es dieses Verm&ouml;gen gibt? Im Kopfkissen von Herrn Scholz?  Nein, es wird Geld gedruckt oder digital erfunden und verschoben. Die Schulden, die daraus resultieren sind jedoch echt. Wir und vor allem unsere Kinder zahlen diese R&uuml;stungsausgaben mit Steuern und Wohlstandsverzicht zur&uuml;ck. Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Und wir alle taumeln mit.  <\/p><p>Was k&ouml;nnten wir also tun, wenn wir den gro&szlig;en, letzten Krieg verhindern wollen, wenn wir wollen, dass dieser Krieg beendet wird? Wir brauchen eine neue deutsche und europ&auml;ische Friedensbewegung. Eine Bewegung, die wie eine Welle, alle Gruppen und Richtungen vereint, die un&uuml;bersehbar, un&uuml;berh&ouml;rbar ist. Die B&uuml;rgerbewegungen, die Online-Plattformen (Mehr Demokratie e.V., Change.org, etc) m&uuml;ssen sich vereinen. Sie m&uuml;ssen F&uuml;hrung &uuml;bernehmen, vernetzen und organisieren. Uns n&uuml;tzt keine Kleindemo in Wuppertal, nein wir brauchen die Mutter aller Demos. Ideologiefrei, Br&uuml;cken bauend, vereinend. Lassen wir die kleinen alten Grabenk&auml;mpfe beiseite. Es geht einfach um Zuviel, um Alles! Wir m&uuml;ssen alles und jeden boykottieren, der ein Interesse am Krieg, an R&uuml;stung, an Aggression hat. Wir m&uuml;ssen den Politiker Briefe schreiben und Emails, wir m&uuml;ssen sie zum Gespr&auml;ch zwingen, wir m&uuml;ssen sie zwingen, das zu tun, was sie geschworen haben: Dem Deutschen Volke zu dienen. Klar, es geht um ganz Europa, um unsere Zukunft. Dieser herrliche, vielf&auml;ltige Kontinent, dieses Sammelsurium an Landschaften, Kulturen, Traditionen und Visionen. Lasst uns aufstehen und wirksam werden f&uuml;r ein buntes, friedliches Europa, mit eigenem Weg und den vielen Identit&auml;ten.   Auch oder sogar insbesondere die Russen geh&ouml;ren dazu, die Ukrainer, alle. Lasst uns immer wieder den Frieden erneuern, das Gespr&auml;ch und den Ausgleich. Europa ist eine Errungenschaft, ohne Beispiel auf der ganzen Welt. Eine Inspiration f&uuml;r die Menschen und f&uuml;r die Welt.  Lasst nicht zu, dass wir zum Schlachtfeld gemacht werden. Wir m&uuml;ssen uns f&uuml;r Abr&uuml;stung einsetzen, gerade auch, wenn es offensichtlich Mut braucht dies heute laut auszusprechen. Zeigen wir Haltung. Wir k&ouml;nnen nicht die Bauern im Schachspiel abgehobener Player sein.<\/p><p>Verhindern wir den Krieg!  Es bleibt vielleicht kaum noch Zeit. Beenden wir das Dominospiel!<br>\nMenschen vereint Euch f&uuml;r den Frieden. &Uuml;berall in Europa, &uuml;berall auf der Welt!<\/p><p>Der normale B&uuml;rger<br>\nHenry M. Bruder<br>\n(Pseudonym)<\/p><p>PS: ich bin ein normaler B&uuml;rger Deutschlands, der sein Leben lang gearbeitet hat und sich des eigenen Denkens erfreut. Ich habe spontan geschrieben und daher nicht gegendert. Nat&uuml;rlich respektiere ich alle Geschlechter und &uuml;berhaupt alle Menschen und schlie&szlig;e sie alle selbstverst&auml;ndlich in mein Denken und in meine &Auml;u&szlig;erungen ein. <\/p><p>Titelbild: YAKOBCHUK VIACHESLAV\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Monaten hat sich einiges in unserem Leben auf den Kopf gestellt. Vieles von dem, was wir heute erleben, m&uuml;ssen wir alle erst einmal verarbeiten. Auch wir haben nicht immer gleich die Antworten und sind stellenweise ratlos, was zurzeit mit unserer Gesellschaft geschieht. So geht es auch vielen unserer Leser. Unser Leser <strong>Henry<\/strong><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83883\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":83886,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-83883","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/shutterstock_1060449161.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83883","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83883"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83883\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83904,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83883\/revisions\/83904"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/83886"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83883"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83883"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83883"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}