{"id":83888,"date":"2022-05-13T16:30:47","date_gmt":"2022-05-13T14:30:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888"},"modified":"2022-05-13T16:12:55","modified_gmt":"2022-05-13T14:12:55","slug":"hinweise-des-tages-ii-535","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h01\">Der Erdgaspoker der EU (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h02\">&bdquo;Wir werden &auml;rmer werden&ldquo;, sagt Habeck &ndash; und verschweigt, wer den gro&szlig;en Reibach macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h03\">EUropa verliert im Stellvertreter-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h04\">Aufr&uuml;stung der Bundeswehr: Der gr&uuml;ne Knall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h05\">B&ouml;se Pazifisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h06\">Die T&uuml;rkei im Krieg: Erdogans doppeltes Spiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h07\">Working Poor: Arm trotz Arbeit in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h08\">Gesundheitskrise droht: Millionen Briten lassen wegen Preis-Hammer Mahlzeiten aus und hungern tagelang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h09\">Angriff auf die Pressefreiheit: Spanischem Journalisten droht Haftverl&auml;ngerung in Polen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h10\">&ldquo;Eine klare Grenz&uuml;berschreitung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h11\">Verfassungsschutz: Deutlich mehr Rechtsextreme in Polizei und Bundeswehr erfasst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h12\">Pegasus-Ausschuss: Spyware stiehlt auf Dauer die Identit&auml;t der Opfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h13\">CSU-Maskenaff&auml;re: Sauter schweigt, S&ouml;der simst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83888#h14\">Zu guter Letzt: Die neuesten Zahlen der Medienwirkungsforschung: Waffenexport: Ja. Kriegsimport: Nein.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Erdgaspoker der EU (III)<\/strong><br>\nErste konkrete Ersch&uuml;tterungen treffen infolge des Ukraine-Kriegs und der westlichen Sanktionen die deutsche Erdgasversorgung. Bereits am Mittwoch waren die Lieferungen russischen Gases merklich reduziert worden, nachdem die Ukraine eine ihrer Pipelines gesperrt hatte. Dann gab Moskau bekannt, dass es seinerseits Gegensanktionen gegen 31 europ&auml;ische Firmen verh&auml;ngt, darunter Gazprom Germania. Das Unternehmen hatte zuvor wegen deutscher Sanktions- und Enteignungsdrohungen f&uuml;r den russischen Mutterkonzern signifikant an Bedeutung verloren; die Bundesregierung hatte bei ihm au&szlig;erdem eine Treuh&auml;nderin eingesetzt. Berlin behauptet nun, die neuen russischen Sanktionen seien verkraftbar. Allerdings steigt der Druck, neue Erdgasquellen aufzutun. Dabei macht Berlin bislang kaum Fortschritte. Sowohl Qatar als auch US-Frackingkonzerne bestehen auf langfristigen Abnahmegarantien &uuml;ber rund zwei Jahrzehnte. L&auml;sst Berlin sich darauf ein, wird die Bundesrepublik wohl nicht, wie geplant, bis 2045 klimaneutral. Zudem sind ausreichende Mengen an Fl&uuml;ssiggas &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; fr&uuml;hestens erst in einigen Jahren verf&uuml;gbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8920\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Gulliver in Europa &ndash; oder Europas Gasrubelstreit<\/strong><br>\nIm Rausch der Sanktionen zehrt Europa vom warmen Gef&uuml;hl des Sieges westlicher Prinzipien. Doch an einem Gasembargo w&uuml;rde sich die EU verschlucken.<br>\nEs sind verwirrende Zeiten im Kalten Handelskrieg: Gelten in den europ&auml;ischen Energieliefervertr&auml;gen mit Russland Zahlungen dann als Vertragserf&uuml;llung, wenn westliche W&auml;hrung westlichen Konten oder damit eingetauschte Rubel russischen Konten gutgeschrieben werden? Der Streit dar&uuml;ber scheint sehr der Frage zu &auml;hneln, ob das gekochte Ei an der runden oder spitzen Seite aufgeschlagen muss. Liliput aber lag noch nicht in Europa. [&hellip;]<br>\nSollte es tats&auml;chlich dazu kommen, dass Deutschland und die EU ihre Souver&auml;nit&auml;t erster Klasse durch Einstellung der russischen Energielieferungen erfolgreich verteidigen, werden Europa und seine politischen Geistesgr&ouml;&szlig;en angesichts der dadurch ausgel&ouml;sten wirtschaftlichen Folgen als neues Liliput in die Weltgeschichte eingehen &ndash; und sich aus ihr als bedeutsame Gr&ouml;&szlig;e auf absehbare Zeit verabschieden. Unendliches Gel&auml;chter wird den Europ&auml;ern aus allen Ecken der Welt entgegenschallen.<br>\nVom warmen Gef&uuml;hl dieses Sieges westlicher Prinzipien wird Deutschland lange zehren. Ob das im Winter hilft?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/16-2022\/gulliver-in-europa-oder-europas-gasrubelstreit\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Wir werden &auml;rmer werden&ldquo;, sagt Habeck &ndash; und verschweigt, wer den gro&szlig;en Reibach macht<\/strong><br>\nDie Bev&ouml;lkerung leidet unter den rasant steigenden Preisen und die Bundesregierung gibt sich machtlos. Dabei sind wichtige Inflationsursachen hausgemacht. Wir brauchen dringend eine kl&uuml;gere Politik, die unserem Land n&uuml;tzt, statt ihm zu schaden. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Wir werden &auml;rmer werden&ldquo;, verk&uuml;ndete der gr&uuml;ne Wirtschaftsminister Habeck k&uuml;rzlich mit einer Miene, die uns die Unab&auml;nderbarkeit dieser Tatsache nachdr&uuml;cklich vermitteln sollte. Die Aussage d&uuml;rfte mit der Lebenswelt vieler Menschen &uuml;bereinstimmen, aber: Wer ist eigentlich &bdquo;wir&ldquo;? Immerhin bedeuten steigende Preise auch steigende Erl&ouml;se, die bei irgendjemandem am Ende h&auml;ngen bleiben. Wer immer der Gl&uuml;ckliche ist, er wird zumindest nicht &auml;rmer, sondern reicher.<br>\nDie Frage stellt sich also: Welche Umst&auml;nde oder auch welche politischen Entscheidungen bzw. Unterlassungen geben den Profiteuren die M&ouml;glichkeit, auf Kosten von Otto Normalverbraucher in Deutschland den gro&szlig;en Reibach zu machen? Ist dieser Wohlstandstransfer wirklich so alternativlos, wie Habeck meint? Oder g&auml;be es nicht vielleicht kl&uuml;gere Strategien, mit den aktuellen Problemen umzugehen, als die, denen gerade politisch gefolgt wird? (Unterstellt, dass die Bundesregierung &uuml;berhaupt eine Strategie hat, was man durchaus bezweifeln kann.) [&hellip;]<br>\nDer Generalsekret&auml;r des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, der wirtschaftliche Zusammenh&auml;nge offenkundig besser &uuml;berblickt als sein Parteichef Merz, von diversen irrlichternden Gr&uuml;nen-Politikern ganz zu schweigen, hat deshalb zu Recht vor einem Energieembargo gegen Russland gewarnt. Steigers schlichtes Argument ist, dass eine einseitige europ&auml;ische K&uuml;ndigung der preisg&uuml;nstigen Liefervertr&auml;ge f&uuml;r Kohle und &Ouml;l Russland in die Lage versetzen w&uuml;rde, &bdquo;auf dem Weltmarkt f&uuml;r diese frei gewordenen Mengen zum Teil exorbitant h&ouml;here Preisen als derzeit&ldquo; zu erzielen. Da sich au&szlig;erhalb der westlichen Hemisph&auml;re kaum ein Land an den Sanktionen beteiligt, h&auml;tte Russland kein Problem, zahlungskr&auml;ftige K&auml;ufer zu finden. Am Ende w&uuml;rde das Ganze Putin eher helfen, w&auml;hrend es den europ&auml;ischen &Ouml;konomien massiven Schaden zuf&uuml;gen und die Inflation beschleunigen w&uuml;rde.<br>\nWas die Weltmarktpreise f&uuml;r Energie hochtreibt, ist zum einen die Spekulation, die durch die Embargo-Debatten und jetzt nat&uuml;rlich auch durch die russische Lieferstopp-Ank&uuml;ndigung angefacht wird. Zum anderen sind es reale Knappheiten, die mit dem Ukraine-Krieg allerdings nicht viel zu tun haben. Beim &Ouml;l etwa h&auml;lt das bisher funktionierende Kartell Opec+, zu dem Russland geh&ouml;rt, den Weltmarktpreis auf hohem Niveau. Von seinen Spitzenwerten zu Beginn des Krieges freilich ist der &Ouml;lpreis l&auml;ngst wieder herunter. Das Problem ist nur, dass davon an deutschen Tankstellen wenig zu sp&uuml;ren ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/meinung\/weitergedacht-die-wagenknecht-kolumne-wagenknecht-wir-werden-aermer-sagt-habeck-und-verschweigt-wer-nun-absahnt_id_90398106.html%20\">Sahra Wagenknecht auf Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EUropa verliert im Stellvertreter-Krieg<\/strong><br>\nMit immer mehr Geld und Waffen machen die USA den Krieg in der Ukraine zu ihrem eigenen. Derweil ger&auml;t die EU ins Hintertreffen &ndash; nicht nur bei den Sanktionen.<br>\n&ldquo;Mit diesem Hilfspaket sendet Amerika der ganzen Welt ein Signal unserer unersch&uuml;tterlichen Entschlossenheit, das mutige Volk der Ukraine bis zum Sieg &uuml;ber Moskau zu unterst&uuml;tzen&rdquo;: Mit diesen Worten k&uuml;ndigte die Sprecherin des Repr&auml;sentantenhauses, Pelosi, das neue 40 Mrd.-Dollar-Hilfspaket f&uuml;r die Ukraine an.<br>\nKurz danach wurde bekannt, dass die USA Kampfjets nach Kreta verlegen &ndash; offenbar sind sie zum Einsatz im Schwarzen Meer bestimmt. Diese und viele andere Meldungen machen klar, dass die USA nicht nur die F&uuml;hrung im Ukraine-Krieg &uuml;bernehmen, sondern ihn sich zu eigen machen. Er wird zum Stellvertreter-Krieg gegen Russland.<br>\nDie EU ger&auml;t ins Hintertreffen &ndash; nicht nur milit&auml;risch. Auch beim Wirtschaftskrieg kommt sie nicht mehr mit. Dies zeigt das Hickhack um das 6. Sanktionspaket. Ungarn ist immer noch nicht bereit, ein &Ouml;lembargo mitzutragen, auch andere EU-Staaten stehen auf der Bremse. [&hellip;]<br>\nEUropa verliert in diesem Stellvertreter-Krieg, auch politisch. Denn es sind die USA, die die Ziele vorgeben, und die Europ&auml;er, die immer abh&auml;nger von Washington werden und in die Defensive geraten &ndash; siehe Deutschland. Nicht von ungef&auml;hr warnt Chinas Pr&auml;sident Xi vor einem Verlust an Autonomie.<br>\nJeder Tag des Krieges ist f&uuml;r Europa eine Niederlage &ndash; milit&auml;risch, wirtschaftlich und strategisch. Die logische Konsequenz w&auml;re, mit Hochdruck auf einen Waffenstillstand hinzuarbeiten. Kanzler Scholz und Pr&auml;sident Macron haben sich auch schon dahingehend ge&auml;u&szlig;ert. Doch sie finden auf EU-Ebene kaum Widerhall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/europa-verliert-im-stellvertreter-krieg\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Aufr&uuml;stung der Bundeswehr: Der gr&uuml;ne Knall<\/strong><br>\nWenn &uuml;ber das 100-Milliarden-Aufr&uuml;stungspaket f&uuml;r die Bundeswehr verhandelt wird, sollte es auch darum gehen, wie viel CO2 durch Kriegsger&auml;t entsteht.<br>\nWenn die Bundestagsabgeordneten demn&auml;chst &uuml;ber das 100-Milliarden-Aufr&uuml;stungspaket und die damit einhergehenden Schulden abstimmen, wird es um die Einsatzf&auml;higkeit der Bundeswehr gehen, um die Finanzierung des Pakets und darum, welche Zugest&auml;ndnisse &ndash; wie das Erstellen einer Liste &uuml;ber Beschaffungsvorhaben &ndash; die CDU der Ampelkoalition abringen konnte. Fehlen aber wird auf der Tagesordnung, dass das gigantische Aufr&uuml;stungsprojekt Millionen Tonnen CO2 und andere Treibhausgase wie Methan und Lachgas (angegeben in CO2-&Auml;quivalenten, CO2e) in die Atmosph&auml;re pusten wird. Wie viel genau, wei&szlig; niemand, auch nicht die Abgeordneten &ndash; denn das Milit&auml;r und der R&uuml;stungs&shy;sektor bleiben weitgehend undurchsichtig und von Klimaschutzma&szlig;nahmen ausgeschlossen.<br>\nDabei ist auch in hohen milit&auml;rischen Kreisen bekannt, dass der Klimawandel nicht nur die Arbeit von Streitkr&auml;ften ver&auml;ndert, sondern auch vom CO2e-Aussto&szlig; ihrer Panzer, Flugzeuge und Schiffe versch&auml;rft wird. Jens Stoltenberg, Nato-Generalsekret&auml;r, sagte 2020 auf einer Rede in Kopenhagen, es gebe drei Gr&uuml;nde, warum sich die Nato mit dem Klimawandel auseinandersetzen sollte: &bdquo;Weil der Klimawandel die Welt gef&auml;hrlicher macht. Weil er es unseren Streitkr&auml;ften erschwert, unsere Leute zu sch&uuml;tzen. Und weil wir alle die Verantwortung tragen, mehr gegen den Klimawandel zu tun.&ldquo; Er forderte deswegen, dass die Streitkr&auml;fte der Mitgliedsl&auml;nder mehr auf erneuerbare Energien setzen und ihren CO2-Aussto&szlig; ver&ouml;ffentlichen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Aufruestung-der-Bundeswehr\/!5850429\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein ganzer langer Artikel zu der Frage, wie schlimm der CO2-Aussto&szlig; von Kriegsger&auml;t vor allem im Krieg ist &ndash; das ist sicher eine sehr berechtigte Diskussion, aber warum wird an keiner einzigen Stelle die Frage gestellt, ob die irre Aufr&uuml;stung der Bundeswehr notwendig oder gar sinnvoll ist? Wohin, in welche Aufr&uuml;stungsspiralen sind nur die taz und die Gr&uuml;nen abgedriftet? Oder ist der Titel eine versteckte Beurteilung der Aktion: &ldquo;Der gr&uuml;ne Knall&rdquo;?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>FDP fordert Koordinator f&uuml;r Waffenlieferungen in die Ukraine<\/strong><br>\nVor dem Auftritt von Bundeskanzler Olaf Scholz im Verteidigungsausschuss des Bundestags hat die FDP die Benennung eines Koordinators f&uuml;r Waffenlieferungen in die Ukraine gefordert. &bdquo;Es muss eine Person geben, die das macht&ldquo;, sagte die Ausschussvorsitzende Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) am Freitag vor der Sitzung in Berlin. Es gebe derzeit &bdquo;eine Menge Missverst&auml;ndnisse&ldquo; innerhalb der Bundesregierung bei dem Thema. &bdquo;Da, glaube ich, kann man noch das eine oder andere etwas geschmeidiger machen, damit die Waffen auch sehr schnell geliefert werden k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article238727055\/FDP-fordert-Koordinator-fuer-Waffenlieferungen-in-die-Ukraine.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> G&auml;be es noch seri&ouml;sen Journalismus in Deutschland, dann m&uuml;sste man mindestens erw&auml;hnen, dass Strack-Zimmermann nichts anderes ist als eine lupenreine Lobbyisten der R&uuml;stungsindustrie, in deren anheizender Rhetorik sich zugleich die Skrupellosigkeit der R&uuml;stungsindustrie manifestiert, die in ihrer blinden Profitgier nat&uuml;rlich an jeder weiteren Eskalation mit Russland interessiert ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>B&ouml;se Pazifisten<\/strong><br>\nEine absurde Situation: Politiker in der Regierung und im Parlament treffen mehrheitlich Entscheidungen, die die meisten Italiener ablehnen, w&auml;hrend ein gro&szlig;es Teil der Journalisten auf diese Mehrheit der Bev&ouml;lkerung schimpft.<br>\nDiese Spaltung zwischen Politikern und Meinungsmachern einerseits und einem gro&szlig;en Teil der Bev&ouml;lkerung andererseits ist erschreckend. Gleichzeitig denke ich, dass gerade diese Blindheit und Taubheit seitens der Entscheidungstr&auml;ger die Probleme, die offen daliegen, versch&auml;rfen wird. Ein m&ouml;gliches &Ouml;l- und Gas- Embargo gegen Russland beispielsweise wird die soziale Frage in den Vordergrund r&uuml;cken und viele Leute auf die Stra&szlig;e bringen. Immer mehr Stimmen, so ist zu hoffen, werden sich dann gegen den Krieg und die Militarisierung unseres Lebens erheben. Was im Moment jedoch fehlt, ist eine Organisation, die die vielen vereinzelten Initiativen in eine gro&szlig;e Bewegung zusammenf&uuml;hrt. Es fehlt die PD, die diese Rolle in den Friedensbewegungen immer gespielt hat, die jetzt aber in der Regierung sitzt und linientreu die Parole des Militarismus verbreitet. Trotzdem wird genau diese Partei die Meinung ihrer W&auml;hler ber&uuml;cksichtigen m&uuml;ssen, wenn sie weiter existieren will. Schon distanzieren sich deshalb einige ihrer Vertreter von dem Kriegseifer Johnsons und Bidens und dr&auml;ngen auf Verhandlungen in absehbarer Zeit. Deshalb bin ich pessimistisch und optimistisch zugleich. Ich rechne darauf, dass wir bei den n&auml;chsten Demos immer zahlreicher werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/boese-pazifisten\/%20\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die T&uuml;rkei im Krieg: Erdogans doppeltes Spiel<\/strong><br>\nIm Ukrainekrieg spielt die T&uuml;rkei eine besondere Rolle: Pr&auml;sident Erdogan gilt in Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine als entscheidender Vermittler.<br>\nDaf&uuml;r gibt es Lob, auch von der deutschen Au&szlig;enministerin. Doch Erdogan spielt ein doppeltes Spiel: Er verweigert sich Sanktionen, will die Gesch&auml;ftsbeziehungen mit Russland ausbauen und f&uuml;hrt Angriffe auf Kurden in Nordsyrien und Nordirak &ndash; geduldet von der NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/erdogans-doppeltes-spiel-100.html\">Monitor<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Erdogan spricht sich gegen Nato-Beitritt von Schweden und Finnland aus<\/strong><br>\nFinnlands Entschluss steht, Schweden muss sich noch entscheiden: Die m&ouml;gliche Aufnahme der beiden L&auml;nder in die Nato sorgt bei den Mitgliedstaaten f&uuml;r positive Reaktionen &ndash; nicht so aber in der T&uuml;rkei.<br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan hat sich gegen einen Beitritt von Schweden und Finnland zur Nato gewandt. Er habe zu einer Aufnahme der beiden L&auml;nder in das Milit&auml;rb&uuml;ndnis keine &bdquo;positive Meinung&ldquo;, sagte Erdogan am Freitag vor Journalisten in Istanbul. Seine Haltung begr&uuml;ndete er damit, dass skandinavische L&auml;nder sich &bdquo;wie ein G&auml;stehaus f&uuml;r Terrororganisationen&ldquo; verhielten.<br>\nErdogan wirft skandinavischen Staaten unter anderem vor, Mitgliedern der in der T&uuml;rkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) Unterschlupf zu bieten. Die Aufnahme neuer Mitglieder muss von den Nato-Mitgliedstaaten einstimmig gebilligt werden. Die T&uuml;rkei h&auml;tte also die M&ouml;glichkeit, die Aufnahme Schwedens und Finnlands zu blockieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article238739217\/Nato-Erdogan-wendet-sich-gegen-Beitritt-von-Schweden-und-Finnland.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Working Poor: Arm trotz Arbeit in Europa<\/strong><br>\nDeutschland und die Europ&auml;ische Union organisieren die globale Niedrigl&ouml;hnerei. Das wird jetzt noch verst&auml;rkt durch die Pandemie-Politik und den Krieg in der Ukraine, wo Gewerkschaften ebenfalls unter Druck stehen.<br>\nIm Dezember 2021 hat die staatliche deutsche Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ein Abkommen mit dem indischen Bundesstaat Kerala geschlossen: Von dort sollen Fachkr&auml;fte nach Deutschland kommen, um in Krankenh&auml;usern und Pflegeheimen zu arbeiten. &Auml;hnliche Abkommen bestehen schon mit anderen, westlich verarmten Staaten, zum Beispiel Vietnam, Tunesien und den Philippinen. Die Agentur will so in den n&auml;chsten drei Jahren aus diesen Drittstaaten 150.000 zus&auml;tzliche Pflegekr&auml;fte nach Deutschland importieren. Das Projekt gilt auch f&uuml;r Handwerker, Kellner, K&ouml;che, LkW- und Taxifahrer.<br>\nEigentlich gibt es in Deutschland gen&uuml;gend Pflegekr&auml;fte. Aber sie werden schlecht bezahlt. Und sie m&uuml;ssen viele &Uuml;berstunden leisten. Viele werden oft krank, viele k&uuml;ndigen wegen der &Uuml;berlastung, viele gehen auf Teilzeit. Trotz vieler Streiks, auch w&auml;hrend der Pandemie, wurden ihre L&ouml;hne nicht erh&ouml;ht, wurden keine zus&auml;tzlichen Personalstellen geschaffen. Viele Arbeitslose wollen deshalb nicht zur&uuml;ck in den Pflegedienst. Au&szlig;erdem sorgt die seit 15.3.2022 geltende einrichtungsbezogene Impfpflicht &ndash; Krankenh&auml;user, Alten- und Pflegeheime &ndash; daf&uuml;r, dass die weit &uuml;ber 100.000 ungeimpften Pflegekr&auml;fte m&ouml;glicherweise abwandern oder entlassen werden.<br>\nBisher wurden neue Pflegekr&auml;fte aus den verarmten Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union (EU) in Osteuropa geholt, etwa aus Polen, Rum&auml;nien, Kroatien und dem Kosovo. Aber das reicht jetzt nicht mehr. Deshalb suchen staatliche wie private Krankenhaus- und Pflegekonzerne noch billigere und noch willigere Arbeitskr&auml;fte global, au&szlig;erhalb der EU: In armen Drittstaaten, vor allem in Asien, dann auch in Nordafrika und S&uuml;damerika. [&hellip;]<br>\nDeutschland ist der f&uuml;hrende Arbeits-Unrechts-Staat in Europa: Hier arbeiten anteilig die meisten Niedrigl&ouml;hner, darunter Mini-Jobber, Teilzeitbesch&auml;ftigte, befristete Angestellte: Beim Bau, in der Fleischindustrie, im Agrobusiness, in der h&auml;uslichen Pflege von Privathaushalten, in der Prostitution. Unter ihnen sind zudem immer mehr Frauen &ndash; zwischen legalem und illegalem Status. Aber, von der EU koordiniert, verfahren die Regierungen der anderen reichen Staaten Europas &auml;hnlich, also England, Frankreich, Luxemburg, Belgien, die Niederlande, die skandinavischen Staaten, &Ouml;sterreich, Spanien, auch die &bdquo;neutrale&ldquo; Schweiz.<br>\nAm 17. November 2017 proklamierte die EU die Europ&auml;ische S&auml;ule sozialer Rechte (ESSR). Die 20 neuen Rechte in der ESSR stehen in einer Tradition Dutzender von Arbeits-Richtlinien der EU. Sie stellen den historisch niedrigsten Standard dar: Nicht nur die Arbeitsrechte der UNO und der ILO werden unterlaufen, sondern auch viele bisherige, schon sehr niedrige EU-Standards.<br>\nDie kollektiven Arbeits-, Tarif- und Gewerkschaftsrechte, die Mitbestimmung und das Recht auf eine gew&auml;hlte Belegschaftsvertretung &ndash; alles fehlt vollst&auml;ndig in der Europ&auml;ischen S&auml;ule, ebenso wie das Recht auf eine menschenw&uuml;rdige Rente, auf kostenlose Bildung und auf eine sichere Wohnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/wirtschaft\/wirtschaft-inland\/arm-trotz-arbeit-in-europa\/\">Werner R&uuml;gemer in Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gesundheitskrise droht: Millionen Briten lassen wegen Preis-Hammer Mahlzeiten aus und hungern tagelang<\/strong><br>\nMillionen Menschen in Gro&szlig;britannien k&ouml;nnen sich nicht genug Essen leisten. Infolge der steigenden Lebensmittelkosten m&uuml;ssen sie sogar auf Mahlzeiten zu verzichten. &Ouml;konomen fordern die britische Regierung auf, Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, sonst drohe eine &bdquo;Gesundheitskrise&ldquo;.<br>\nImmer mehr Haushalte in Gro&szlig;britannien lassen einer Umfrage zufolge aus finanziellen Gr&uuml;nden Mahlzeiten aus oder reduzieren sie. Von Januar bis April stieg diese Zahl der britischen Food Foundation zufolge um 57 Prozent und betraf im Fr&uuml;hjahr rund sieben Millionen Menschen.<br>\nDie Organisation lie&szlig; f&uuml;r ihre Auswertung im April mehr als 10.000 Erwachsene in Gro&szlig;britannien befragen. F&uuml;nf Prozent der Haushalte haben demnach sogar mindestens einen ganzen Tag gar nichts gegessen, weil sie sich keine Lebensmittel leisten konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/hohe-verbraucherpreise-millionen-briten-lassen-wegen-preis-hammer-mahlzeiten-aus-oder-hungern-gar-einen-tag_id_98113296.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Angriff auf die Pressefreiheit: Spanischem Journalisten droht Haftverl&auml;ngerung in Polen<\/strong><br>\nPablo Gonzalez, ein spanischer freier Journalist, der u.a. f&uuml;r  den Fernsehsender La Sexta oder f&uuml;r Publico arbeitet, hat vielleicht nur Pech gehabt, ebenfalls die russische Staatsangeh&ouml;rigkeit zu besitzen und fr&uuml;her auch mal kritisch aus dem Donbass berichtet zu haben. Er war vor Ausbruch des Kriegs in die Ukraine gereist und war dort am 5. Februar schon mal kurz vom ukrainischen Geheimdienst SBU verh&ouml;rt worden, weil er als verd&auml;chtig galt, ein russischer Spion zu sein. Als der Krieg begann, hat er &uuml;ber die ukrainischen Fl&uuml;chtlinge an der polnischen Grenze berichtet &ndash; und ist dort am 28. Februar vom polnischen Geheimdienst festgenommen worden, wieder wegen des Verdachts, ein russischer Spion zu sein. Wir haben &uuml;ber den Fall, der die Pressefreiheit in der EU in Frage stellt, berichtet: Spanischer Journalist wird seit zwei Wochen in polnischem Hochsicherheitsgef&auml;ngnis mit Kontaktsperre festgehalten.<br>\nEine Begr&uuml;ndung oder Beweismittel wurden nicht vorgelegt. Es gab nur die Spekulation der Staatsanwaltschaft, dass sei russischer Name Aleksey Rubtsov und Pavel Rubtsov Decknamen seien, um f&uuml;r Russland zu spionieren. Pablo Gonzalez wurde in Russland 1982 als Sohn eines russischen Vaters und einer spanischen Mutter geboren und zog 1991 nach der Scheidung seiner Eltern nach Spanien, um bei seiner Mutter zu leben. In seinem russischen Pass ist der Name Pavel Aleksevich Rubtsov angegeben. Als Deckname taugt das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/angriff-auf-die-pressefreiheit-spanischem-journalisten-droht-haftverlaengerung-in-polen\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Eine klare Grenz&uuml;berschreitung&rdquo;<\/strong><br>\nDer &bdquo;Zeit&ldquo;-Mitherausgeber Josef Joffe steht in der Kritik: Er soll in einem Brief Hintergr&uuml;nde &uuml;ber eine Recherche von Journalisten der &bdquo;Zeit&ldquo; &uuml;ber die Hamburger Privatbank Warburg und &uuml;ber sogenannte Cum-ex-Gesch&auml;fte des Hauses offengelegt haben.<br>\nJoffe spricht in dem Brief von &bdquo;Schadensbegrenzung&ldquo; und dass er den Adressaten in der Bank, einen Freund, &uuml;ber die Berichterstattung &bdquo;gewarnt&ldquo; habe.<br>\nDen Brief Joffes hat ARD-Journalist Oliver Schr&ouml;m via Twitter ver&ouml;ffentlicht. Schr&ouml;m war damals an den &bdquo;Cum Ex&ldquo;-Recherchen beteiligt und hat dar&uuml;ber ein Buch geschrieben.<br>\nF&uuml;r den Journalisten und Vorsitzenden des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) Frank &Uuml;berall sind die Enth&uuml;llungen &uuml;ber Joffes Warnungen an das Bankhaus eine klare Grenz&uuml;berschreitung.<br>\nHier habe der Verlag die Trennung von m&ouml;glichen Interessen der erweiterten Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, zu der Joffe als Herausgeber geh&ouml;rt, und den journalistischen Interessen der Redaktion nicht eingehalten, erkl&auml;rt er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/josef-joffe-brief-cumex-100.html\">Deutschlandfunk Kultur <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dieser Vorgang entlarvt die Hybris des Zentralorgans des akademisch urbanen Milieus. Wenn es um die monet&auml;ren Interessen der vermeintlich besseren Kreise geht, l&auml;sst man schon einmal f&uuml;nfe gerade sein. Dass allerdings gerade der DJV-Vorsitzende Frank &Uuml;berall diesen Vorgang kritisiert, der von einer neutralen Berichterstattung auch nicht allzu viel h&auml;lt, wie dieser etwa bez&uuml;glich seiner Position zu den Coronaprotesten immer wieder unter Beweis gestellt hat, das ist auch angesichts der aktuellen offenen Kriegspropaganda der deutschen Journaille, im Grunde grotesk.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80532\">Aufruf an DJV-Mitglieder: Bitte &uuml;berdenken Sie Ihre Mitgliedschaft und damit die Unterst&uuml;tzung von Herrn &Uuml;berall<\/a><\/strong><\/p>\n<p>und: <strong><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48497\">Frank &Uuml;berall vom DJV sollte zur&uuml;cktreten<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verfassungsschutz: Deutlich mehr Rechtsextreme in Polizei und Bundeswehr erfasst<\/strong><br>\nDie Zahl der Verfassungsfeinde in Sicherheitsbeh&ouml;rden hat sich laut einem Bericht verzehnfacht. Die Bundesinnenministerin will das Disziplinargesetz versch&auml;rfen.<br>\nDie Bediensteten von Polizei, Verfassungsschutz und Bundeswehr in Deutschland haben in einem Zeitraum von drei Jahren in 327 F&auml;llen verfassungsfeindliche Bestrebungen gezeigt. Das geht aus dem Lagebericht Rechtsextremisten, &ldquo;Reichsb&uuml;rger&rdquo; und &ldquo;Selbstverwalter&rdquo; in Sicherheitsbeh&ouml;rden des Bundesverfassungsschutzes hervor, den Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) gemeinsam mit Bundesverfassungsschutzchef Thomas Haldenwang an diesem Freitag vorgestellt hat und der ZEIT ONLINE vorliegt.<br>\nDer neue Lagebericht verzeichnet damit etwa zehnmal so viele F&auml;lle wie der erste vom Oktober 2020, obwohl sich die Untersuchungszeitr&auml;ume zum Teil &uuml;berschneiden: Im Zeitraum des ersten Berichts von Januar 2017 bis M&auml;rz 2020 waren es nur 34 F&auml;lle, bei denen sich tats&auml;chliche Anhaltspunkte f&uuml;r Rechtsextremismus finden lie&szlig;en. &ldquo;Die geringe Zahl&rdquo;, sagte der damalige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bei der Vorstellung, zeige deutlich: &ldquo;Die ganz &uuml;berwiegende Mehrheit der Mitarbeiter der Sicherheitsbeh&ouml;rden steht fest auf dem Boden des Grundgesetzes.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2022-05\/verfassungsschutz-rechtsextremismus-behoerden-polizei-bundeswehr\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Pegasus-Ausschuss: Spyware stiehlt auf Dauer die Identit&auml;t der Opfer<\/strong><br>\nIT-Experten stellten im Pegasus-Untersuchungsausschuss des EU-Parlaments die Auswirkungen aktueller Sp&auml;hsoftware dar. Es gelte, dem Markt das Wasser abzugraben.<br>\nDer Untersuchungsausschuss des EU-Parlaments zum Einsatz von Pegasus und vergleichbarer Spionagesoftware hat am Dienstag mit einer Anh&ouml;rung von IT-Sicherheitsexperten seine inhaltliche Arbeit aufgenommen. Der Angreifer fungiere im Fall von Pegasus als &ldquo;allm&auml;chtiger Administrator&rdquo; des &uuml;bernommenen Mobilger&auml;ts, f&uuml;hrte Adam Haertl&eacute; vom polnischen Portal Zaufana Trzecia Strona den Abgeordneten dabei vor Augen. Dieser k&ouml;nne etwa Dateien und Nachrichten lesen. Dazu geh&ouml;rten Authentifizierungscookies, die es erm&ouml;glichten, auf dem Smartphone gef&uuml;hrte Konten etwa f&uuml;r WhatsApp und soziale Netzwerke zu &ouml;ffnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Pegasus-Ausschuss-Spyware-stiehlt-auf-Dauer-die-Identitaet-der-Opfer-7081231.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>CSU-Maskenaff&auml;re: Sauter schweigt, S&ouml;der simst<\/strong><br>\nDer Untersuchungsausschuss &bdquo;Maske&ldquo; tritt auf der Stelle. Doch es gibt einen neuen Protagonisten in der Aff&auml;re: Ministerpr&auml;sident S&ouml;der.<br>\nDer Rest war Schweigen. Dabei hatte die Tagesordnung diesmal besonders spannend geklungen: Im Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags, der die CSU-Maskenaff&auml;re aufkl&auml;ren will, waren am Donnerstag gleich mehrere der zentralen Figuren als Zeugen geladen. Es geht um Masken-Gesch&auml;fte der Staatsregierung, m&ouml;gliche Beteiligungen von Abgeordneten und betr&auml;chtliche Provisionszahlungen. Doch dann wurde es eine der bislang unergiebigsten Sitzungen des Ausschusses. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/CSU-Maskenaffaere\/!5854464\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Die neuesten Zahlen der Medienwirkungsforschung: Waffenexport: Ja. Kriegsimport: Nein.<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Die neuesten Zahlen der Medienwirkungsforschung: Waffenexport: Ja. Kriegsimport: Nein. <a href=\"https:\/\/t.co\/6fAie4vvgn\">https:\/\/t.co\/6fAie4vvgn<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Wolfgang Michal (@WolfgangMichal) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/WolfgangMichal\/status\/1525048761671630848?ref_src=twsrc%5Etfw\">May 13, 2022<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-83888","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83888","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83888"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83888\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83890,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83888\/revisions\/83890"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83888"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83888"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83888"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}