{"id":83905,"date":"2022-05-16T08:39:26","date_gmt":"2022-05-16T06:39:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905"},"modified":"2022-05-16T08:39:26","modified_gmt":"2022-05-16T06:39:26","slug":"hinweise-des-tages-4110","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h01\">Erste Analyse zur W&auml;hlerwanderung: Wie die Gr&uuml;nen ihren Stimmenanteil fast verdreifachten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h02\">&laquo;Baerbock ist offenbar gebrieft und wird gesteuert von Einflussagenten&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h03\">NATO-oliv-Habeck wird Deutschland ruinieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h04\">&Ouml;lembargo: Bundestag beschlie&szlig;t &ldquo;Lex Rosneft&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h05\">Bundeskanzler Scholz telefoniert mit dem russischen Pr&auml;sidenten Putin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h06\">Neuzug&auml;nge f&uuml;r Kriegspakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h07\">Bidens gef&auml;hrliche Fehler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h08\">USA s&uuml;chtig nach Entfesselung von Unruhen weltweit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h09\">Lindners Kriegsrendite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h10\">Folgen des Ukraine-Kriegs: EnBW erh&ouml;ht Gaspreise um knapp 35 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h11\">Tafeln in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h12\">Zahl der Besch&auml;ftigten ab 67 Jahren steigt auf mehr als eine Million<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h13\">Maskenpflicht in Bus und Bahn bleibt &ndash; Lauterbach warnt vor Delta-R&uuml;ckkehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h14\">Schluss mit dem Geschnatter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h15\">US-Corona-Papst Fauci und die Lizenzzahlungen der Pharmaunternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83905#h16\">Zwecklos gespeichert: Datensch&uuml;tzerin kritisiert Luca-App und warnt vor WhatsApp<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Erste Analyse zur W&auml;hlerwanderung: Wie die Gr&uuml;nen ihren Stimmenanteil fast verdreifachten<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen gewannen Stimmen von der gesamten Konkurrenz hinzu, Basis f&uuml;r das beste NRW-Ergebnis der Parteigeschichte. Der CDU-Erfolg ging auf Kosten der FDP &ndash; und eine Partei erlitt massive Verluste ans Nichtw&auml;hlerlager. [&hellip;]<br>\nNicht gut lief der Abend f&uuml;r Thomas Kutschaty und seine SPD. 310.000 Menschen, die 2017 noch f&uuml;r die SPD gestimmt hatten, gingen nun nicht mehr zur Wahl, 30.000 Stimmen wanderten zur CDU. [&hellip;]<br>\nDie Analyse nach Altersgruppen zeigt, dass die CDU ist vor allem bei &auml;lteren Menschen erfolgreich war. In der Altersgruppe &uuml;ber 70 Jahren holte sie die H&auml;lfte der Stimmen. Je j&uuml;nger die W&auml;hler, desto schw&auml;cher schnitten die Christdemokraten ab. Unter den j&uuml;ngsten W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern von 18 bis 24 Jahren erhielten sie nur 19 Prozent. In dieser Gruppe setzten sich die Gr&uuml;nen mit 28 Prozent als st&auml;rkste Kraft durch. Die &Ouml;kopartei schneidet daf&uuml;r bei &auml;lteren Menschen schlechter ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/waehlerwanderung-in-nrw-woher-die-vielen-stimmen-fuer-die-gruenen-kommen-a-89448005-a293-4510-abb5-8f5975fb4e3c\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&laquo;Baerbock ist offenbar gebrieft und wird gesteuert von Einflussagenten&raquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r &laquo;NachDenkSeiten&raquo;-Herausgeber Albrecht M&uuml;ller handeln weite Teile der deutschen Regierung im Interesse der USA. &laquo;Transition News&raquo; sprach mit dem Ex-SPD-Abgeordneten und einstigen Wahlkampfleiter von Willy Brandt. (&hellip;)<br>\nSie bezeichnen die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock, die derzeit die Konfrontation mit Russland sch&uuml;rt, als Einflussagentin. In welchen Diensten steht Baerbock?<br>\nSie ist Teil des &laquo;Young Global Leaders Programms&raquo; des Weltwirtschaftsforums (WEF) und bestens vernetzt mit transatlantischen Organisationen. Baerbock ist offenbar gebrieft und wird gesteuert von diesen Leuten. Als Deutscher &ndash; Mann oder Frau &ndash; darf man doch nie im Leben sagen, dass wir &laquo;Russland ruinieren wollen&raquo;. Doch genau das hat Baerbock gesagt. So etwas kann man nur sagen, wenn man in anderen &laquo;Diensten&raquo; t&auml;tig ist. Das Schlimme ist: Diese Frau ist auch noch Aussenministerin meines Landes. Baerbock und eine ganze Reihe weiterer hochrangiger deutscher Politiker von der SPD &uuml;ber die Gr&uuml;nen bis zur CDU und CSU sind in meinen Augen Einflussagenten der USA. Ob sie f&uuml;r ihre Dienste auch bezahlt werden, weiss ich nicht. Ist aber auch nicht matchentscheidend.<br>\n&Uuml;bersch&auml;tzen Sie die Rolle von Einflussagenten wom&ouml;glich nicht ein wenig? Einflussagenten sind doch nichts Neues. Auch w&auml;hrend des Kalten Krieges versuchten die USA und die Sowjetunion in Europa &uuml;ber Geheimdienste, Kulturschaffende und bekannte Pers&ouml;nlichkeiten Einfluss zu nehmen. Sie leiteten die Planungsabteilung unter den deutschen SPD-Bundeskanzlern Willy Brandt und Helmut Schmidt. Hat w&auml;hrend dieser Zeit nie eine US-Einflussnahme stattgefunden?<br>\nIch war in dieser Zeit nahezu jeden Morgen bei der Lagebesprechung des Bundeskanzleramtes dabei; dort besprachen wir, was in der deutschen Politik anstand. Ich erinnere mich an keinen einzigen Fall einer Einflussnahme der USA; solches w&auml;re n&auml;mlich in diesem Gremium zur Sprache gekommen. Das Gleiche gilt auch f&uuml;r die Zeit, als ich von Ende 1969 bis Februar 1973 Abteilungsleiter f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit und Wahlen bei der SPD war. Vermutlich nahm die USA auch damals Einfluss auf die deutsche Politik. Aber so massiv und so dreist, wie das heute geschieht, davon weiss ich nichts. Das heisst, da hat sich mit dem Blick auf heute viel ge&auml;ndert.<br>\nDie Regierung Brandt bem&uuml;hte sich stets darum, gute Beziehungen zu der Sowjetunion und weiteren kommunistischen Staaten zu unterhalten. War Brandt den USA ein Dorn im Auge?<br>\nAus jener Zeit gibt es ja die Dokumentation eines Gespr&auml;chs zwischen US-Pr&auml;sident Richard Nixon und seinem Sicherheitsberater Henry Kissinger: Beide w&uuml;nschten sich den deutschen Bundeskanzler Brandt eher tot als lebendig. Horst Ehmke, Brandts Chef des Bundeskanzleramtes, engagierte sich gegen die Milit&auml;rdiktatur der Obristen in Griechenland, die wiederum von den USA unterst&uuml;tzt wurde. Sozialdemokraten halfen damals den spanischen Sozialisten bei der &Uuml;berwindung der Franco-Diktatur. Auch ihre Haltung gegen&uuml;ber Kuba und Nicaragua war ganz anders, als die der USA. Damals machte die SPD noch eine eigenst&auml;ndige Politik, die sich teilweise weit weg von den Interessen der USA bewegte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/transition-news.org\/baerbock-ist-offenbar-gebrieft-und-wird-gesteuert-von-einflussagenten\">Transition News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>NATO-oliv-Habeck wird Deutschland ruinieren<\/strong><br>\nDer untauglichste Wirtschaftsminister aller Zeiten erweist sich nur als &bdquo;n&uuml;tzlicher Idiot&ldquo; der USA &ndash; und treibt Deutschland in die Armut<br>\n&bdquo;Ich will Sie nicht vergackeiern&ldquo; schleimt Robert Habeck vor hundert Raffinerie-Arbeitern im brandenburgischen Schwedt. Beflissen berichtet die Tagesschau [1], wie der Gr&uuml;ne Minister f&uuml;r Wirtschaft und Umweltschutz hier einen auf ehrliche Haut macht. Selbstverst&auml;ndlich &ndash; wir leben schlie&szlig;lich in einer Informationsdiktatur &ndash; schweigt sich die wichtigste TV-Nachrichtensendung der Republik jedoch dar&uuml;ber aus, dass Habeck im Auftrag des &bdquo;Paten&ldquo; in Washington das Gegenteil von dem tut, was er sagt: Er verkauft seine Zuh&ouml;rer f&uuml;r dumm. Er dr&auml;ngt die deutsche Wirtschaft in den Abgrund. Von charakterlosen Journalisten hochgejubelt, besticht der &bdquo;Superminister&ldquo; leider nur mit fachlicher Ahnungslosigkeit und gro&szlig;er Klappe. Ein anonym gebliebener Parteifreund: &bdquo;Er h&auml;lt sich f&uuml;r Gottes Geschenk an die Menschheit&ldquo;. [2] Ja dann &hellip;! Dann ist unser reicher und m&auml;chtiger Wohlfahrtsstaat wohl bald beim Teufel. [&hellip;]<br>\nTagesschau-Journalismus und Ehrgef&uuml;hl schlie&szlig;en sich mittlerweile aus. Die ARD-aktuell-Redakteure bringen Gossen-Propaganda. Andere Blickrichtungen aufs Weltgeschehen als die Washington und Berlin genehmen werden nicht geduldet. Daher unser Begriff &bdquo;Informationsdiktatur&ldquo;. [&hellip;]<br>\nAuch die Altersweisheit eines Klaus von Dohnanyi schafft es nicht in die Tagesschau-Nachrichten:<br>\n&bdquo;F&uuml;r Kriege gibt es immer Geld &hellip; Alles begann Ende Dezember 2013 mit dem Besuch der US-Au&szlig;enpolitikerin Victoria Nuland auf dem Maidan in Kiew. Damit drohte der Ukraine das Schicksal von Jugoslawien, Irak, Libyen, Syrien, Afghanistan: blutige Machtergreifung, Zerst&ouml;rung, Krieg.&ldquo; [5]<br>\nJederzeit hingegen finden faschistoide Russenhasser und Kriegshetzer wie der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk mediale Aufmerksamkeit, eine Knallcharge, die wegen ihrer g&uuml;lletriefenden Beschimpfung deutscher Politiker [6] l&auml;ngst h&auml;tte heimgeschickt werden m&uuml;ssen. Die Tagesschau wittert Gemeinsamkeiten und h&auml;lt ihm eilends das Mikrophon hin. In der verworrenen Gedankenwelt dieser Marktschreier wird gegen alle Erfahrung und Vernunft argumentiert und gehandelt. Die andere Seite, die Vladimir Putins oder Gerhard Schr&ouml;ders, sind zu entmenschlichen und zu beseitigen. Weil &bdquo;Russland diesen Krieg nicht gewinnen darf&ldquo;. Ein Naturgesetz? Wo steht das geschrieben? In den Programmrichtlinien der &ouml;ffentlich-rechtlichen-Rundfunkanstalten jedenfalls nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2022\/05\/13\/nato-oliv-habeck-wird-deutschland-ruinieren\/\">St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&Ouml;lembargo: Bundestag beschlie&szlig;t &ldquo;Lex Rosneft&rdquo;<\/strong><br>\nDie Enteignung der PCK-Raffinerie in Schwedt (Oder) scheint nur noch eine Formsache zu sein. Brandenburg stellt schon Milliardenforderung an Bund, um sie erhalten zu k&ouml;nnen. Ihre Zukunft bleibt ungewiss.<br>\nNoch im Mai k&ouml;nnte das Embargo der Europ&auml;ischen Union gegen russisches Erd&ouml;l beschlossen werden &ndash; trotz einiger Bedenken aus Ungarn, Tschechien, Bulgarien und der Slowakei. Einige Diplomaten gehen sogar davon aus, dass es in der kommenden Woche eine entsprechende &Uuml;bereinkunft geben k&ouml;nnte.<br>\nZuletzt hatte es einige Zweifel gegeben, ob es &uuml;berhaupt noch zustande kommt. Deswegen hatte der ukrainische Au&szlig;enminister Dmytro Kuleba am Freitag noch einmal eindringlich vor einem Scheitern gewarnt. Bei Beratern mit den Au&szlig;enministern der G7-Gruppe sagte er: Wenn das geplante sechste EU-Sanktionspaket ohne &Ouml;lembargo beschlossen werden sollte, dann k&ouml;nne Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin feiern. Denn dann w&auml;re zum ersten Mal die Einheit der EU-L&auml;nder gebrochen.<br>\nSollte das Embargo &ndash; wie geplant &ndash; verabschiedet werden, dann h&auml;tte es erhebliche Folgen f&uuml;r Ostdeutschland: Die PCK-Raffinerie in Schwedt (Oder) st&uuml;nde vor einer ungewissen Zukunft &ndash; und mit ihr auch Berlin und Brandenburg, die fast ausschlie&szlig;lich aus dieser Raffinerie mit Kraftstoffen versorgt werden.<br>\nUm die Versorgungssicherheit zu gew&auml;hrleisten hat sich nun die Bundesregierung st&auml;rkeren Zugriff auf Unternehmen im Energiesektor gesichert. Am Donnerstag stimmte der Bundestag mit den Stimmen der Regierungsfraktionen SPD, Gr&uuml;ne und FDP sowie der Linken f&uuml;r eine Reform des Energiesicherheitsgesetzes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Oelembargo-Bundestag-beschliesst-Lex-Rosneft-7092158.html?seite=all%20\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundeskanzler Scholz telefoniert mit dem russischen Pr&auml;sidenten Putin<\/strong><br>\nBundeskanzler Olaf Scholz hat heute Vormittag mit Russlands Pr&auml;sidenten Wladimir Putin telefoniert. Das Gespr&auml;ch erfolgte im Nachgang zu dem Telefonat des Bundeskanzlers mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Selensky vom 11. Mai. Das 75-min&uuml;tige Gespr&auml;ch war dem andauernden Krieg in der Ukraine und den Bem&uuml;hungen, diesen zu beenden, gewidmet.<br>\nDer Bundeskanzler hat angesichts der Ernsthaftigkeit der milit&auml;rischen Lage und der Konsequenzen des Krieges in der Ukraine, insbesondere in Mariupol, gegen&uuml;ber dem russischen Pr&auml;sidenten darauf gedr&auml;ngt, dass es so schnell wie m&ouml;glich zu einem Waffenstillstand, zu einer Verbesserung der humanit&auml;ren Lage und zu Fortschritten bei der Suche nach einer diplomatischen L&ouml;sung des Konflikts kommt.<br>\nDer Bundeskanzler wies dabei den Vorwurf, dass Nazismus in der Ukraine verbreitet sei, deutlich zur&uuml;ck.<br>\nDer Bundeskanzler und der russische Pr&auml;sident sprachen zudem &uuml;ber die globale Lebensmittellage, die infolge des russischen Angriffskrieges besonders angespannt ist. Der Bundeskanzler erinnerte daran, dass Russland hier in besonderer Verantwortung steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/bundeskanzler-scholz-telefoniert-mit-dem-russischen-praesidenten-putin-2039588%20\">Bundesregierung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nach Telefonat mit Putin &ndash; Scholz &auml;u&szlig;ert sich<\/strong><br>\nDeutschland werde auch weiter an die Ukraine Waffen liefern, sagte Scholz. In Russland sei noch nicht verstanden worden, dass Frieden nicht m&ouml;glich werde, wenn Moskau sich mit milit&auml;rischer Gewalt ein St&uuml;ck von der Ukraine nehme, sondern nur &ldquo;mit einer Verst&auml;ndigung, einer Vereinbarung, einem Friedensschluss zwischen der Ukraine und Russland, der kein Diktatfrieden ist&rdquo;, sagte Scholz vor etwa 1.500 Zuschauern. &ldquo;Wir werden keinen Diktatfrieden akzeptieren f&uuml;r die Ukraine.&rdquo;<br>\nScholz wies auf die Folgen des Krieges f&uuml;r die Ukraine hin und zog einen Vergleich zu Deutschland. 77 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs w&uuml;rden in Deutschland immer noch Blindg&auml;nger gefunden. Auch Putins Krieg in der Ukraine w&uuml;rden die B&uuml;rger &ldquo;noch 100 Jahre bemerken&rdquo;. Deutschland sei verpflichtet, der Ukraine zu helfen. Das d&uuml;rfe aber zu keiner milit&auml;rischen Konfrontation zwischen der Nato und Russland f&uuml;hren. (&hellip;)<br>\nAus dem Kreml hie&szlig; es nach dem Telefonat des russischen Pr&auml;sidenten mit Scholz, Putin habe &ldquo;ausf&uuml;hrlich&rdquo; &uuml;ber Russlands Ziele in der Ukraine informiert. Ein Fokus der Unterredung habe auf humanit&auml;ren Aspekten gelegen. Es sei vereinbart worden, dass die Diskussion &ldquo;auf verschiedenen Kan&auml;len&rdquo; fortgesetzt werden solle.<br>\nPutin habe Scholz zudem auf &ldquo;grobe Verletzungen der Normen des internationalen V&ouml;lkerrechts durch sich zur nazistischen Ideologie bekennende K&auml;mpfer&rdquo; hingewiesen. Russland begr&uuml;ndet seinen am 24. Februar begonnenen Angriffskrieg gegen das Nachbarland immer wieder unter anderem mit einer angeblichen &ldquo;Entnazifizierung&rdquo; der Ukraine. Experten stufen das als reinen Vorwand f&uuml;r Moskaus Aggression ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_92181114\/nach-telefonat-mit-putin-olaf-scholz-aeussert-sich-die-behauptung-ist-falsch-.html%20\">t-online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Immerhin erf&auml;hrt die Leserschaft dieses Mediums &ndash; anders die Pressemitteilung der Bundesregierung &ndash;, dass Russlands Pr&auml;sident Putin den deutschen Bundeskanzler &bdquo;`ausf&uuml;hrlich` &uuml;ber Russlands Ziele in der Ukraine informiert&ldquo; habe und von &bdquo;groben Verletzungen der Normen des internationalen V&ouml;lkerrechts durch sich zur nazistischen Ideologie bekennende K&auml;mpfer&ldquo; ausgehe. Dem offiziellen Narrativ folgend weist &bdquo;t-online&ldquo; darauf hin, dass &bdquo;Experten (&hellip;)  das als reinen Vorwand f&uuml;r Moskaus Aggression&ldquo; einstufen w&uuml;rden. Eine &Uuml;berpr&uuml;fung der Vorw&uuml;rfe unternehmen offensichtlich weder die Bundesregierung noch Medien wie &bdquo;t-online&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Asow und die alten Symbole<\/strong><br>\n2014 machte sich der Guardian auf den Weg, zu erkunden, was es mit dem Asow-Bataillon auf sich hat. Waren das nun Nazis? Der Guardian fand jede Menge Leute, die gerne erkl&auml;rten, dass das Hakenkreuz, das sie trugen, lediglich das alte Symbol der Sonne sei. Die Wolfsangel, ihr Markenzeichen, stehe f&uuml;r N und I, die gekreuzt wurden und hie&szlig;e nichts anderes als &bdquo;nationale Idee&ldquo;. Auf ukrainisch &uuml;bersetzt:  &#1053;&#1072;&#1094;&#1110;&#1086;&#1085;&#1072;&#1083;&#1100;&#1085;&#1072; &#1110;&#1076;&#1077;&#1103;<br>\nDumm ist nur, dass das slawische &bdquo;N&ldquo; wie ein &bdquo;H&ldquo; aussieht. Versuchen Sie also mal, das H mit einem I zu kreuzen, ob es ein Nazisymbol gebiert.<br>\nSie seien nur &bdquo;nationalsozialistisch&ldquo;, der Holocaust aber h&auml;tte nicht stattgefunden, h&ouml;rte der Guardian. Wenn der Krieg im Donbass vorbei ist, w&uuml;rden sie ihn nach Kiew tragen. Denn das Land brauche einen starken Mann. Das war 2014. (&hellip;)<br>\nIm Mai 2022 kommentierte der Standard zu Asow. Nun ja, es ist extrem, aber klein, integriert in die Armee und praktisch einflusslos. Ein K&ouml;rnchen Wahrheit werde aufgebauscht zu russischen Desinformationszwecken.<br>\nAndere Medien sagten: Es g&auml;be in der Ukraine keine Nazis und falls es doch mal den einen oder anderen gab, dann habe der\/ die sich inzwischen auch gewandelt.<br>\nNun wurden auch in unseren Medien ausf&uuml;hrlich die K&auml;mpfer von Mariupol pr&auml;sentiert, zuletzt auch vier ihrer Ehefrauen. Die Asow-K&auml;mpfer sitzen im Asow-Stahlwerk in Mariupol fest. Viele sollen verwundet sein. Die Tagesschau brachte sogar eine Art Homestory &bdquo;Macht etwas, das diese H&ouml;lle aufh&ouml;rt&ldquo; mit der Ehefrau des Asow-Kommandeurs Propopenko, Kriegsname Radis und zweifach ausgezeichneten Krieger. W&auml;re nicht Krieg, w&auml;ren sie bald im Urlaub in den Karpaten, w&uuml;rden Tiere aufziehen, aber nicht um sie zu t&ouml;ten, nur, um sie gro&szlig;zuziehen. Dazu pr&auml;sentierte die Tagesschau ein pers&ouml;nliches Foto aus gl&uuml;cklicheren Zeiten: Zwei junge Menschen, liebend aneinandergeschmiegt.<br>\nDie Tagesschau h&auml;tte ein Video dagegenstellen k&ouml;nnen: Propopenko 2019 in Aktion, der seinen K&auml;mpfern versicherte, das Asow einflussreich sei und nunmehr &uuml;berall und immer gewinnen w&uuml;rde. (&hellip;)<br>\nDer Glaube, der Krieg in der Ukraine, der zum Stellvertreterkrieg gegen Russland mutierte, w&auml;re milit&auml;risch und &ouml;konomisch zu gewinnen und der Glaube, ukrainische Nazis sagten die Wahrheit, sind nur zwei Seiten derselben Medaille. Auf dieser Medaille sind uralte Zeichen eingebrannt. Sie weisen den Weg ins Inferno.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/asow-und-die-alten-symbole?s=r%20\">Petra Erler<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Dabei erfahren wir doch tagt&auml;glich von unseren Medien, dass es doch gar keine Nazis in der Ukraine gibt. Sogar unser Kanzler ist mittlerweile auf diesen Kurs eingeschwenkt, nur damit er, wom&ouml;glich auch vor seinem eigenen (schlechten) Gewissen die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine rechtfertigen kann. Mir wird kotz&uuml;bel, wenn ich nur daran denke, dass wieder deutsche Panzer russische Soldaten t&ouml;ten, die damals wie heute gegen Nazis gek&auml;mpft haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neuzug&auml;nge f&uuml;r Kriegspakt<\/strong><br>\nHistorische NATO-Erweiterung: Schweden und Finnland vor dem Ende der B&uuml;ndnisfreiheit<br>\nEs geht Schlag auf Schlag: Noch zu Jahresbeginn herrschte in Finnland und in Schweden in der Frage, ob man der NATO nun endlich auch in aller Form beitreten solle, Skepsis vor. Nur eine klare Minderheit in der Bev&ouml;lkerung war daf&uuml;r, die praktische Zusammenarbeit mit dem Milit&auml;rpakt lief auch ohne offizielle Mitgliedschaft rund &ndash; kein zwingender Grund also, so schien es, die Dinge zu &uuml;berst&uuml;rzen. Der Ukraine-Krieg hat nun aber die Lage ver&auml;ndert. Es ist gelungen, die Stimmung innerhalb k&uuml;rzester Zeit zu kippen. In beiden L&auml;ndern sprechen sich jetzt deutliche Mehrheiten f&uuml;r den NATO-Beitritt aus, und ihre Regierungen ergreifen die Gelegenheit. Nach allerlei vorbereitenden Ma&szlig;nahmen haben in Helsinki Pr&auml;sident Sauli Niinist&ouml; und Ministerpr&auml;sidentin Sanna Marin am Donnerstag einen &raquo;unverz&uuml;glichen&laquo; Schritt in das B&uuml;ndnis hinein gefordert. Bereits am Montag k&ouml;nnte das Parlament zustimmen, und ebenfalls f&uuml;r Montag ist eine identische Entscheidung in Stockholm in Aussicht gestellt worden. Damit geht die historische &Auml;ra der offiziellen B&uuml;ndnisfreiheit beider Staaten zu Ende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426502.nato-erweiterung-neuzug%C3%A4nge-f%C3%BCr-kriegspakt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bidens gef&auml;hrliche Fehler<\/strong><br>\nIm Ukraine-Krieg verl&auml;sst sich die EU blind auf die USA. US-Pr&auml;sident Biden sei ein Gl&uuml;cksfall, die transatlantischen Beziehungen seien enger denn je, hei&szlig;t es in Br&uuml;ssel. Dabei hat Biden fatale Fehler gemacht &ndash; zu Lasten Europas.\n<ul>\n<li>Fehler Nummer eins: Biden hat den Krieg monatelang angek&uuml;ndigt &ndash; aber nichts getan, um ihn abzuwenden. Die verzweifelten Vermittlungsbem&uuml;hungen von Pr&auml;sident Macron und Kanzler Scholz wurden nicht oder nur halbherzig unterst&uuml;tzt. Die letzte Chance bei der M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz lie&szlig; der US-Pr&auml;sident ungenutzt verstreichen.<\/li>\n<li>Fehler Nummer zwei: Biden ist seit Kriegsbeginn abgetaucht. W&auml;hrend Macron und Scholz weiter versuchen, einen Draht zu Kremlchef Putin zu halten, unternimmt Biden &ndash; nichts. Dabei h&auml;tte es nach dem Scheitern des russischen &ldquo;Blitzkriegs&rdquo; ein &ldquo;Window of opportunity&rdquo; f&uuml;r eine schnelle Beilegung des Konflikts gegeben.<\/li>\n<li>Fehler Nummer drei: Biden ignoriert das Risiko einer Eskalation bis hin zum Atomkrieg. In der Kubakrise haben die USA alles daran gesetzt, den Konflikt schnell zu entsch&auml;rfen. Nun heizen sie ihn an &ndash; vers&auml;umen es aber, die Ereignisse unter Kontrolle zu halten und m&ouml;gliche Mi&szlig;verst&auml;ndnisse und Provokationen zu verhindern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das kann und darf so nicht weiter gehen.<br>\nFast drei Monate nach Beginn des Krieges w&auml;re es h&ouml;chste Zeit, einen gemeinsamen Krisenstab mit Russland aufzubauen und die Abstimmung unter den Nato-Alliierten zu straffen, um das Eskalations-Risiko zu minimieren.<br>\nStattdessen pumpt Biden die Ukraine mit immer mehr Waffen voll, prahlen die US-Geheimdienste mit (angeblichen) Gro&szlig;taten in der Ukraine und d&uuml;rfen Nato-Mitglieder wie Polen ungestraft &Ouml;l ins Feuer gie&szlig;en.<br>\nDie EU-Kommission wird diesen gef&auml;hrlichen Kurs nicht stoppen &ndash; sie ist ganz auf der Linie des Wei&szlig;en Hauses. Von Macron und Scholz w&uuml;rde ich aber schon erwarten, dass sie Biden in die Pflicht nehmen und die USA auch mal &ouml;ffentlich zu Zur&uuml;ckhaltung mahnen.<br>\nSchlie&szlig;lich tobt der Krieg in Europa &ndash; und ein Atomkrieg w&uuml;rde zuerst uns treffen, nicht in die Amerikaner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/bidens-gefaehrliche-fehler\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>USA s&uuml;chtig nach Entfesselung von Unruhen weltweit<\/strong><br>\nDie USA sind weltweit die einzige Supermacht. Manchmal sind sie wie ein Geizhals, manchmal wie ein verschwenderischer Billion&auml;r, und manchmal wie ein r&auml;uberischer Schurke.<br>\nAm 10. Mai hat das US-Repr&auml;sentantenhaus ein Programm zur Hilfe an die Ukraine in H&ouml;he von zirka 40 Milliarden US-Dollar angenommen, darunter milit&auml;rische Hilfe von zirka 25 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig kritisierte der mexikanische Pr&auml;sident Andr&eacute;s Manuel L&oacute;pez Obrador, w&auml;hrend der vierj&auml;hrigen Verhandlungen h&auml;tten die USA keine Kapitalmittel f&uuml;r die Entwicklung an zentralamerikanische L&auml;nder bereitgestellt. Damit sei die Hilfe f&uuml;r die Entwicklung der zentralamerikanischen L&auml;nder schwer verhindert worden. Als der gr&ouml;&szlig;te Geb&uuml;hrenzahler der UNO sind die USA bis jetzt in Verzug mit der Zahlung der Geb&uuml;hren von bereits mehr als einer Milliarde US-Dollar. Dies ist viel viel weniger als der geringste Teil der Hilfe an die Ukraine. Allerdings wann die USA sie zahlen werden, wei&szlig; man immer noch nicht. [&hellip;]<br>\nMit ihrem Geiz ignorieren die USA sogar das Leben der allgemeinen B&uuml;rger, geschweige denn die internationalen Pflichten und die Verantwortung einer Gro&szlig;macht. Allerdings mit ihrer Freigebigkeit k&ouml;nnen die Vereinigten Staaten f&uuml;r Aufhetzung der Konflikte und Unruhen zahlreiche Geldmittel ausgeben. Hinter diesen unterschiedlichen, scheinbar widerspr&uuml;chlichen Gesichtern verbergen sich tats&auml;chlich die gleichen Beweggr&uuml;nde: Eigentum und Hegemonie.<br>\nMittlerweile haben die USA st&auml;ndig Hilfe an die Ukraine gew&auml;hrt mit dem Ziel, die russisch-ukrainischen Konflikte zu versch&auml;rfen, um ihren Gegner zu besiegen und ihre Verb&uuml;ndeten einzud&auml;mmen. Zudem k&ouml;nnen die milit&auml;risch-industriellen Konzerne enorme Profite erwerben, und die USA auch ihre globale Hegemonie wahren.<br>\nMan kann voraussehen, dass die USA als &bdquo;die gr&ouml;&szlig;te Unruhequelle der Welt&ldquo; weltweit nur noch mehr Katastrophen und Unruhen bringen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20220513\/756180.html%20\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lindners Kriegsrendite<\/strong><br>\nFinanzminister Christian Lindner exerziert den Willen der Banken und Konzerne. Zwar m&uuml;ssten die Menschen hierzulande tiefer in die Tasche greifen, wenn auf Energieimporte aus Russland verzichtet wird. Das Szenario biete aber auch eine &raquo;Chance&laquo;. (&hellip;)<br>\nOberstes Ziel m&uuml;sse es sein, dass das Wirtschaftswachstum schneller steige als die Ausgaben des Staates. Hierf&uuml;r soll mehr privates Kapital ins Land gelockt werden. Steuererh&ouml;hungen, um Sozialausgaben zu finanzieren, sind Lindner &raquo;sch&auml;dlicher B&uuml;rokratismus&laquo;. Durch die Aktienrente, die in der zweiten Jahresh&auml;lfte auf den Weg gebracht werden soll, winken Extraprofite f&uuml;r Allianz, Blackrock und Co.<br>\nEine &Uuml;bergewinnsteuer f&uuml;r Konzerne ist Lindner ein Graus. Monopole, die durch die steigenden Energiepreise Extraprofite erzielen, sollen h&ouml;here Abgaben leisten, lautet die Idee, die Italiens Ministerpr&auml;sident Mario Draghi ins Spiel gebracht hat. Doch der deutsche Stehgeiger des Kapitals fiedelt lieber munter darauf los: Zus&auml;tzliche Gewinne seien den Bossen ein Anreiz zu investieren. Und das wiederum w&auml;re in unser aller Interesse. Wer hingegen nicht liefert, wird gefeuert. &raquo;Marktaustritte zur Freigabe anderweitig besser einsetzbarer Produktionsfaktoren&laquo; sind ihm &raquo;Voraussetzung f&uuml;r den Prozess der sch&ouml;pferischen Zerst&ouml;rung und Ausdruck funktionierenden Wettbewerbs&laquo;.<br>\n&Uuml;berhaupt ist die Hochr&uuml;stung gegen Russland nur eine Momentaufnahme. Das deutsche Kapital zieht es weiter nach Fernost. &raquo;Die Gestaltung des Welthandels darf nicht China &uuml;berlassen werden&laquo;, schreiben Lindners Beamte. Um Beijings Aufstieg zur gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsmacht der Welt zu stoppen, m&uuml;sse Berlin im Verbund mit der EU eine &raquo;Initiative f&uuml;r globale und an gemeinsamen Werten ausgerichtete Partnerschaften&laquo; starten. Das Sonderverm&ouml;gen zur Aufr&uuml;stung der Bundeswehr will schlie&szlig;lich gut investiert sein. Lindner wei&szlig;, was Rendite bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426516.lindners-kriegsrendite.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Folgen des Ukraine-Kriegs: EnBW erh&ouml;ht Gaspreise um knapp 35 Prozent<\/strong><br>\nDer Karlsruher Energieversorger EnBW erh&ouml;ht nach Angaben vom Montag die Gaspreise um fast 35 Prozent. Grund sei der Ukraine-Krieg, der die schwierige Lage auf den internationalen Energiem&auml;rkten weiter versch&auml;rft habe.<br>\nPreiserh&ouml;hung gilt ab 1. Juli<br>\nSchon vor dem russischen Angriff auf das Land h&auml;tten die Beschaffungspreise auf Rekordniveau gelegen, wie es weiter hie&szlig;. &ldquo;Zwar sind die Preise seitdem wieder etwas zur&uuml;ckgegangen. Dennoch bleibt das Preisniveau sehr hoch und ein Absinken ist derzeit nicht absehbar.&rdquo; Zum Vergleich: Im April 2021 habe die Megawattstunde f&uuml;r das Folgejahr noch unter 19 Euro netto gekostet, im April 2022 habe der B&ouml;rsenpreis bei mehr als 85 Euro gelegen. &ldquo;Damit haben sich die Beschaffungspreise f&uuml;r das Folgejahr mehr als vervierfacht&rdquo;, so die EnBW.<br>\nGaskundinnen und Gaskunden m&uuml;ssen k&uuml;nftig 2,92 Cent brutto mehr pro Kilowattstunde zahlen, wie die EnBW mitteilte. F&uuml;r einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeute dies einen Aufpreis von rund 48,58 Euro pro Monat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/karlsruhe\/enbw-erhoeht-gaspreise-um-fast-35-prozent-100.html%20\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zumindest noch gibt es keine Probleme bei den Gasimporten und dennoch k&uuml;ndigt das Unternehmen eine enorme Preiserh&ouml;hung an. Dass bereits vor dem russischen Eingreifen in der Ukraine &bdquo;die Beschaffungspreise auf Rekordniveau gelegen&ldquo; h&auml;tten, deutet auf andere Ursachen hin. Im Jahr 2005 wurde der <a href=\"https:\/\/gas.info\/energie-gas\/erdgas\/entstehung-erdgas\/import-und-herkunft-erdgas\">Gas-Markt liberalisiert<\/a>. Das r&auml;chst sich nun bitter &ndash; wird jedoch von den meisten Medien verschwiegen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Tafeln in der Krise<\/strong><br>\nImmer mehr Tafeln in Deutschland sto&szlig;en aktuell an ihre Grenzen: Viele Menschen wenden sich erstmals an eine der &uuml;ber 960 Tafeln und bitten um Hilfe, sodass die Zahl der Tafel-Kundinnen und -Kunden enorm w&auml;chst. Unter ihnen sind einerseits Gefl&uuml;chtete aus der Ukraine, andererseits viele Menschen, die vorher gerade so &uuml;ber die Runden gekommen sind und sich nun die hohen Preise f&uuml;r Lebensmittel, Sprit und Energie nicht mehr leisten k&ouml;nnen<br>\nDie Inflation und die steigenden Kosten belasten Menschen mit wenig Geld besonders stark. Im M&auml;rz 2022 lag die Inflation bei +7,3 Prozent. Zum Vergleich: Die Regels&auml;tze f&uuml;r das Arbeitslosengeld II erh&ouml;hte die Bundesregierung zum Januar 2022 um gerade einmal 0,76 Prozent. Das Geld reichte bereits vorher kaum f&uuml;r eine ausgewogene Ern&auml;hrung oder soziale Teilhabe. Angesichts der aktuellen Inflationsrate sind die S&auml;tze deutlich zu niedrig. Tafel Deutschland fordert daher gemeinsam mit anderen Sozialverb&auml;nden eine sofortige Erh&ouml;hung auf mindestens 600 Euro pro Monat.<br>\nAuch die Tafeln sp&uuml;ren die steigenden Preise bei Energie und Sprit schmerzhaft, k&ouml;nnen aber kaum sparen: Sowohl die Fahrten zu Spendern als auch der Strom f&uuml;r Beleuchtung, K&uuml;hlr&auml;ume usw. sind f&uuml;r den Tafel-Betrieb zwingend n&ouml;tig.<br>\nErschwerend kommt hinzu, dass Tafeln seit Jahresbeginn weniger Lebensmittelspenden erhalten, die sie an ihre Kundinnen und Kunden verteilen k&ouml;nnen. Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind u.a. die genauere Planung der Superm&auml;rkte und die hohen Lebensmittelpreise, wegen denen viele Menschen vermehrt nach g&uuml;nstigen Produkten greifen und diese teils in unn&ouml;tig gro&szlig;en Mengen auf Vorrat einkaufen. W&auml;hrend im Supermarkt also weniger &uuml;brigbleibt, werden an anderen Stellen in der Wertsch&ouml;pfungskette &ndash; etwa bei der Produktion &ndash; weiterhin tonnenweise gute Lebensmitteln verschwendet. Hier kann der Tafel-Dachverband bisher nur begrenzt Lebensmittel retten, da n&ouml;tige Lager, Transporte und Logistikstrukturen fehlen.<br>\nMehr Kundinnen und Kunden, weniger Spenden und h&ouml;here Kosten: Tafeln sind aktuell so stark gefordert wie nie zuvor. Trotz den erschwerten Bedingungen engagieren sich die 60.000 Tafel-Aktiven weiterhin unerm&uuml;dlich und mit aller Kraft gegen Verschwendung und Armut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tafel.de\/themen\/ehrenamt\/tafeln-in-der-krise\">Tafel<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Lebenshaltungskosten: Hungern auf der Insel<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien: Millionen k&ouml;nnen sich wegen Preisanstieg Mahlzeiten nicht leisten. Regierung plant keine Ma&szlig;nahmen<br>\nIn Gro&szlig;britannien explodieren die Lebenshaltungskosten. Das l&auml;sst sich gut am Nationalgericht, den &raquo;Fish and Chips&laquo;, festmachen. Die Kosten f&uuml;r eine Portion Fisch mit Pommes aus dem Chippy um die Ecke seien innerhalb weniger Wochen um 20 Prozent gestiegen, berichtete die Financial Times am Freitag. Der Takeaway sei somit kein billiges Familienessen mehr. Das Finanzblatt benennt auch gleich einen Grund f&uuml;r die Misere: Ein Gro&szlig;teil des in Gro&szlig;britannien verkauften Fischs wird von russischen Fischern gefangen. Die Exporte aus Russland nach Gro&szlig;britannien sind seit dem Einmarsch in die Ukraine mit Strafz&ouml;llen von 35 Prozent belegt. Das sind Kosten, die dann von der Nahrungsmittelindustrie &uuml;ber die Lieferkette nach unten an die Konsumenten weitergereicht werden. Es ist aber auch ein Ausdruck davon, dass der globale G&uuml;terverkehr seit Beginn der Covid-19-Pandemie in der Krise steckt und sich von dieser mittelfristig auch nicht mehr erholen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426590.lebenshaltungskosten-hungern-auf-der-insel.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zahl der Besch&auml;ftigten ab 67 Jahren steigt auf mehr als eine Million<\/strong><br>\nZunehmend mehr Menschen im Rentenalter gehen in Deutschland einer Arbeit nach. Die Ursache f&uuml;r die steigende Zahl ist umstritten. (&hellip;)<br>\nDie Ursache f&uuml;r die steigende Zahl an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Rentenalter ist umstritten. Der Linken-Bundestagsabgeordnete S&ouml;ren Pellmann sieht darin einen Beleg daf&uuml;r, dass die Rente f&uuml;r zunehmend mehr Menschen nicht zum Leben reicht und spricht gegen&uuml;ber dem RND von einer &raquo;traurigen Entwicklung&laquo;.<br>\nDieser Deutung stehen jedoch empirische Daten entgegen. Einer Auswertung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW K&ouml;ln)  zufolge liegt der Anteil der Akademiker unter den erwerbst&auml;tigen Menschen im Rentenalter mit 37 Prozent deutlich &uuml;ber dem Durchschnitt von 27 Prozent. Zudem spielten bei Befragungen Motive wie &raquo;Spa&szlig; an der Arbeit&laquo; oder &raquo;Kontakt zu anderen Menschen&laquo; eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle als die Entlohnung. Nicht zuletzt verf&uuml;gten Haushalte mit erwerbst&auml;tigen Rentnern durchweg &uuml;ber h&ouml;here Einkommen als Haushalte mit nicht berufst&auml;tigen Rentnern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arbeit-im-alter-mehr-als-eine-million-beschaeftigte-ab-67-jahren-a-22c0ce74-24f2-49f3-9ead-bf59e719e8f9%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p>dazu: <strong>Immer mehr Rentner gehen arbeiten<\/strong><br>\nIn Deutschland gehen immer mehr Menschen im Rentenalter arbeiten. Im vergangenen Jahr waren 1,05 Millionen Besch&auml;ftigte 67 Jahre alt oder &auml;lter. Davon waren 217.000 Menschen sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt und 835.000 hatten einen Minijob. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor.<br>\nDie entsprechenden Zahlen sind demnach in den vergangenen Jahren stark gestiegen, wie aus den Angaben des Arbeitsministeriums hervorgeht. Im Jahr 2010 waren es noch rund 685.000 Besch&auml;ftigte, die mindestens 67 Jahre alt waren. Im 2015 waren es knapp 792.000 und im Jahr 2018 gut 968.000.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/immer-mehr-rentner-gehen-arbeiten-18030621.html%20\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Artikel stellt die Entwicklung als &ldquo;Folgen der Alterung&rdquo; dar; gemeint ist wohl, je mehr Rentner es gibt, desto mehr gehen arbeiten. Nun ist das erst einmal ein eklatanter Widerspruch: ein Rentner ist per Definition &ldquo;[&uuml;berwiegend] nicht mehr erwerbst&auml;tige Person, die ihren Lebensunterhalt aus einer Rente [&hellip;] bestreitet&rdquo;, nicht ein Arbeitnehmer, wie hier beschrieben. Und die Anzahl der Rentner hat von 2010 bis 2020 nur marginal zugenommen, <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/6968\/umfrage\/anzahl-der-renten-in-deutschland-seit-1992\/\">von 25,01 auf 25,84 Millionen<\/a>, also um 0,33%; daraus ergibt sich keine &ldquo;logische&rdquo; Zunahme der &ldquo;erwerbst&auml;tigen Rentner&rdquo; um satte 53% (von 685.000 auf 1.050.000). Der offensichtliche Grund ist das immer weiter sinkende Rentenniveau, das Rentner zur Arbeit *zwingt* und gewollt verhindert, dass Rentner &uuml;berhaupt Rentner sein d&uuml;rfen\/k&ouml;nnen. F&uuml;r immer mehr Menschen hei&szlig;t es also &ldquo;Arbeiten bis zum Tode&rdquo;. (Nat&uuml;rlich gibt es immer Menschen, die auch im Rentenalter gerne weiterarbeiten m&ouml;chten, obwohl sie den finanziellen Druck nicht haben; aber das ist eine kleine Minderheit.)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Maskenpflicht in Bus und Bahn bleibt &ndash; Lauterbach warnt vor Delta-R&uuml;ckkehr<\/strong><br>\nW&auml;hrenddessen wagt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bereits in einen Blick in die Zukunft und warnt nicht nur eindringlich vor einer neuen Omikron-Welle im Herbst, sondern gleicherma&szlig;en vor einer R&uuml;ckkehr der Delta-Variante. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend sich Niedersachsen keineswegs von der Maskenpflicht in Bus und Bahn verabschieden will, warnt der SPD-Politiker Karl Lauterbach zudem, dass die Corona-Pandemie noch nicht vorbei sei und vielmehr eine R&uuml;ckkehr der Delta-Variante im Hinblick auf den Herbst 2022. Lauterbach bezieht sich mit seiner Aussage auf eine neue Studie aus Israel, die zur weiteren Vorsicht mahne. &bdquo;Eine Omikron-Welle im Herbst ist zwar wahrscheinlich. Aber selbst die gef&auml;hrlichere Delta-Variante k&ouml;nnte zur&uuml;ckkommen&ldquo;, lie&szlig; Lauterbach bei der Rheinischen Post verlauten. (&hellip;)<br>\nNach Angaben der Rheinischen Post habe die Studie aus Israel das Abwasser analysiert, dass sich neben der mittlerweile vorherrschenden Omikron-Variante auch die Delta-Variante halten k&ouml;nnte. Bedenklich an diesen Ergebnissen ist, dass Delta als gef&auml;hrlicher gilt, da die Corona-Variante mehr schwere Verl&auml;ufe ausl&ouml;st. (&hellip;)<br>\nSchon jetzt k&ouml;nne man etwas tun: &bdquo;Auch im Sommer sollten wir achtsam bleiben&ldquo;, sagte Lauterbach. &bdquo;Dazu geh&ouml;rt die Maskenpflicht im &Ouml;PNV und auch im Flugzeug. Wer jetzt den Menschen vorgaukelt, Corona sei Geschichte, wird das im Herbst bitter bereuen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/deutschland\/niedersachsen\/maskenpflicht-in-bus-und-bahn-bleibt-lauterbach-warnt-vor-delta-rueckkehr-nds-91545735.html%20\">Merkur.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die &bdquo;Covid-Heulboje&ldquo; Lauterbach hat aus seinem bisherigen Prognose-Desaster offensichtlich nichts gelernt und setzt weiterhin darauf, die Bev&ouml;lkerung mit &Auml;ngsten zu konfrontieren.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das ist ja wirklich wieder einmal etwas Neues. Die Intention Lauterbachs ist dabei durchschaubar, seine Existenz als Bundesgesundheitsminister h&auml;ngt unmittelbar an Corona. Ohne Corona h&auml;tte es nie einen Gesundheitsminister Lauterbach gegeben. Aber nicht nur Lauterbach, die gesamte politische Elite hat im Grunde ein fundamentales Interesse am Fortbestehen der Corona-Panik, die es erm&ouml;glicht, inzwischen nach Blieben den Ausnahmezustand auszurufen. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Maskenpflicht wird ab dem 16. Mai abgeschafft<\/strong><br>\nAufatmen f&uuml;r viele Flugreisende: Ab dem 16. Mai f&auml;llt an europ&auml;ischen Flugh&auml;fen und in Flugzeugen die Maskenpflicht zur Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie. Das gaben die Europ&auml;ische Agentur f&uuml;r Flugsicherheit (EASA) und die EU-Gesundheitsbeh&ouml;rde (ECDC) heute auf ihrer Webseite bekannt. Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sei dann zwar aufgehoben, dennoch werde weiterhin empfohlen, freiwillig eine Maske zu tragen. (&hellip;)<br>\nMit der Abschaffung der Maskenpflicht wolle man sich der aktuellen Lage der Pandemie anpassen, hei&szlig;t es in dem Statement. Dazu z&auml;hle die aktuell hohe Impfquote und die sich allgemein in der Bev&ouml;lkerung ausbreitende Immunit&auml;t gegen das Coronavirus. &ldquo;Von n&auml;chster Woche an werden Masken in allen F&auml;llen des Flugverkehrs nicht mehr verpflichtend sein, weitgehend &uuml;bereinstimmend mit den sich &auml;ndernden Anforderungen f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Verkehr von nationalen Beh&ouml;rden in ganz Europa&rdquo;, erkl&auml;rt EASA-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Patrick Ky. (&hellip;)<br>\nDennoch k&ouml;nnen Airlines weiterhin an ihren eigenen Regeln festhalten und zum Maskentragen raten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/kultur\/flugreisen-in-europa--maskenpflicht-wird-ab-dem-16--mai-abgeschafft-31851318.html\">stern<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Eine Schulnote f&uuml;r Karl Lauterbach<\/strong><br>\nDie ersten Monate mit Karl Lauterbach als Gesundheitsminister sind nun vorbei &ndash; genau genommen sind es bereits 157 Tage im Amt. Mit seinem bisherigen Vorgehen sorgt Lauterbach bei vielen Menschen f&uuml;r Irritationen: Sei es durch Quarant&auml;ne-Auflagen, Verk&uuml;ndigung des neuen Infektionsschutzgesetzes mit FDP-Justizminister Marco Buschmann oder der Ex-post-Triage.<br>\nDie &Auml;rzte Zeitung zieht eine Zwischenbilanz und schaut r&uuml;ckblickend, was der SPD-Politiker im Gesundheitswesen bewegt hat &ndash; deshalb wendet sich die &Auml;rzte Zeitung in der neuen Online-Umfrage an die Leserinnen und Leser.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Eine-Schulnote-fuer-Karl-Lauterbach-429071.html\">&Auml;rzteZeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nach 83473 abgegebenen Stimmen erh&auml;lt der amtierende Bundesgesundheitsminister von 94 Prozent die &bdquo;Schulnote ungen&uuml;gend&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schluss mit dem Geschnatter<\/strong><br>\nIn der letzten Folge des NDR-Podcasts ging Drosten nun sogar noch einen Schritt weiter und schlug auf die Frage, was er in Sachen Wissenschaftskommunikation in den letzten beiden Jahren dazugelernt habe, vor, dass sich nur noch ausgew&auml;hlte, mit einem &bdquo;Mandat&ldquo; ausgestattete Wissenschaftler &ouml;ffentlich &auml;u&szlig;ern sollten. Die etwas unbeholfene, weil sehr wahrscheinlich extemporiert vorgetragene Argumentation Drostens enth&auml;lt einen autokratischen Kern, wie er sich im Verlauf der Corona-Krise auch bei anderen &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen, etwa Frank Ulrich Montgomerys &bdquo;Richterlein&ldquo;-Beschimpfung oder Thomas Brussigs Forderung &bdquo;Mehr Diktatur wagen&ldquo;, offenbart hat. Wenn sich viele Wissenschaftler &ouml;ffentlich zu einem gesellschaftlichen Problem &auml;u&szlig;ern, dann entsteht im Idealfall ein Diskurs, in dem sich das beste Argument schlie&szlig;lich durchsetzt. Drosten bezeichnet diese Vielstimmigkeit im Podcast abf&auml;llig als &bdquo;Geschnatter&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDoch sein Vorschlag einer nicht n&auml;her ausgef&uuml;hrten Vorauswahl mandatierter Wissenschaftler (&bdquo;Soll die Wissenschaft das vielleicht ausw&auml;hlen, wer mal f&uuml;r diesen Bereich sprechen soll zu dem Thema?&ldquo;) w&uuml;rde auch auf eine Bevormundung von Journalisten hinauslaufen, die im Moment &bdquo;alleine&ldquo; und auf Grundlage &bdquo;relativ subjektiver&ldquo; Kriterien ausw&auml;hlen k&ouml;nnten, wer &ouml;ffentlich zu Wort k&auml;me.<br>\nDar&uuml;ber hinaus m&uuml;sse die Definition wissenschaftlichen Fehlverhaltens &uuml;ber die F&auml;lschung von Daten und die missbr&auml;uchliche Verwendung von Antragsgeldern hinaus nicht nur in der Virologie, sondern auch in den &bdquo;Sozial- und Geistes- und Rechts- und sonst was f&uuml;r Wissenschaften&ldquo; auf den &bdquo;Bereich der Kommunikation&ldquo; ausgedehnt werden. Auch hier bleibt Drosten im Vagen, bringt jedoch als Sanktionsinstanz die Deutsche Forschungsgemeinschaft ins Spiel, die sich bislang nicht zum Vorschlag des Virologen ge&auml;u&szlig;ert hat, der von einem &bdquo;gewissen, heilsamen Warnschuss&ldquo; f&uuml;r diejenigen spricht, denen ein solches kommunikatives Fehlverhalten nachgewiesen wird.<br>\nIm Deutschlandfunk hat Holger Wormer, Professor f&uuml;r Wissenschaftsjournalismus an der TU Dortmund, davor gewarnt, dass Drostens Vorschlag den Prinzipien der Wissenschafts- und der Meinungsfreiheit widersprechen w&uuml;rde. Drosten &uuml;berschreite mit seinen Ideen die &bdquo;eigene Kompetenz zum Thema Medien- und Demokratietheorie&ldquo;. Ansonsten kam es kaum zu &ouml;ffentlichen Reaktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/geisteswissenschaften\/2022-05-11\/df436f954c1e326b74a75b59ec8961cf\/?GEPC=s3%20\">Ren&eacute; Schlott in FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>US-Corona-Papst Fauci und die Lizenzzahlungen der Pharmaunternehmen<\/strong><br>\nAuch in den USA ist bei den an der Corona-Politik beteiligten Einrichtungen die Gemengelage zwischen &ouml;ffentlicher Finanzierung, privaten Geldgebern und pers&ouml;nlicher Vorteilsnahme undurchsichtig. Eine Klage auf Aktenherausgabe brachte jetzt etwas Licht ins Dunkel. (&hellip;)<br>\nAnthony Fauci, der mit seiner Corona-Politik in den USA bekannt wurde und w&auml;hrenddessen st&auml;ndig als wichtigster Berater der Regierung in den Medien war, hat diesen Unterlagen zufolge zus&auml;tzlich zu seinem Gehalt von zuletzt 456.028 US-Dollar allein in diesen f&uuml;nf Jahren 23 Lizenzzahlungen erhalten. Der Direktor des NIH erhielt 14 Zahlungen, Faucis Stellvertreter acht.<br>\nIm Jahr 2005 hatte es bereits eine &auml;hnliche Klage basierend auf dem Freedom of Information Act gegeben, damals von der Nachrichtenagentur AP. Diese ergab, dass in jenem Jahr 900 Mitarbeiter insgesamt 9 Millionen US-Dollar erhalten hatten. Wie man sehen kann, war der Gesamtbetrag damals weniger als ein Drittel dessen, was in den Jahren 2009 bis 2014 j&auml;hrlich geflossen ist. Somit ist m&ouml;glich, dass die Sch&auml;tzung von Open The Books, in den zehn Jahren von 2010 bis 2020 m&uuml;ssten es an die 350 Millionen gewesen sein, von der Realit&auml;t &uuml;bertroffen werden k&ouml;nnte.<br>\nBei einigen Republikanern im US-Kongress treffen diese Zust&auml;nde auf wenig Gegenliebe. Im kommenden Jahr soll das Budget des US-Gesundheitsministeriums um weitere 12 Prozent erh&ouml;ht werden, von denen allein 6 Milliarden US-Dollar an das NIH und das CDC gehen.<br>\nEnde April erkl&auml;rte der republikanische Abgeordnete Brett Guthrie in einer Ausschusssitzung mit dem US-Gesundheitsminister: &ldquo;Wir m&uuml;ssen das NIH zur Rechenschaft ziehen und sicherstellen, dass die Dollars der Steuerzahler nicht an Labore gehen, die sich mit gef&auml;hrlicher Gain-of-Function-Forschung besch&auml;ftigen, und sicherstellen, dass die Forscher transparent darlegen, wie sie die vom Steuerzahler finanzierten Forschungsmittel verwenden.&rdquo; Die Gain-of-Function-Forschung befasst sich damit, Viren unterschiedlicher Tierarten an den menschlichen Organismus anzupassen; eine Forschungsrichtung, die bei manchen in Verdacht steht, am Ursprung von COVID-19 zu stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.website\/nordamerika\/138327-us-corona-papst-fauci-und\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch hier ist die Rolle von Herrn Drosten als Regierungsberater, Virologe und <a href=\"https:\/\/www.zoonosen.net\/forschungsnetz\/verbuende-nachwuchsgruppen\/rapid\">Koordinator der Gain-of-Function-Forschung<\/a>  einer n&auml;heren Untersuchung w&uuml;rdig. Einer seiner bekanntesten Kritiker ist Leopoldina-Mitglied <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80738#h07\">Prof. Wiesendanger<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73236\">Woher kommt das SARS-CoV-2? Das Revival der Laborhypothese<\/a>. &Uuml;brigens: Russland wirft der Bundesregierung &ndash; konkret der Bundeswehr &ndash; vor, an den Biolaboren in der Ukraine beteiligt zu sein.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Russland: Bundeswehr, Pfizer und Moderna an Biowaffenforschung in der Ukraine beteiligt<\/strong><br>\nDie Pharmaunternehmen Pfizer und Moderna waren an der Biowaffenforschung unter den USA in der Ukraine beteiligt. Auch sollen die ver&ouml;ffentlichten Dokumente eine Beteiligung der deutschen Bundeswehr aufzeigen. Dies sagte Igor Kirillov, Leiter der Strahlen-, chemischen und biologischen Abwehrtruppen des russischen Verteidigungsministeriums, am Mittwoch bei einem Briefing. Unter Umgehung der internationalen Sicherheitsstandards h&auml;tten sie bei der Forschung die Kosten gedr&uuml;ckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.website\/kurzclips\/video\/138320-russland-bundeswehr-pfizer-und-moderna\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zwecklos gespeichert: Datensch&uuml;tzerin kritisiert Luca-App und warnt vor WhatsApp<\/strong><br>\nBei der Luca-App und der Sormas-Schnittstelle zur Kontaktnachverfolgung sei der Datenschutz laut der Beauftragten f&uuml;r Brandenburg zu kurz gekommen. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Wer sich mit der Luca-App in einem Restaurant eingecheckt hat, durfte erwarten, im Falle einer Infektion eines anderen Gastes benachrichtigt zu werden. Genau das geschah faktisch aber nicht, wie Hartge im Bericht schildert. Die Speicherung der Daten war somit v&ouml;llig zwecklos&rdquo;, sagte Hartge. Eine Umfrage h&auml;tte au&szlig;erdem gezeigt, dass lediglich ein Gesundheitsamt eines Landkreises die Daten aus der Luca-App zur Kontaktverfolgung eingesetzt habe. Die Verantwortlichen h&auml;tten das viel fr&uuml;her erkennen und die &ldquo;Rei&szlig;leine ziehen m&uuml;ssen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Zwecklos-gespeichert-Datenschuetzerin-kritisiert-Luca-App-und-warnt-vor-WhatsApp-7091593.html\">Heise Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-83905","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83905","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83905"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83905\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83909,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83905\/revisions\/83909"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83905"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83905"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83905"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}