{"id":83944,"date":"2022-05-17T14:00:28","date_gmt":"2022-05-17T12:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83944"},"modified":"2022-05-17T08:21:39","modified_gmt":"2022-05-17T06:21:39","slug":"leserbriefe-zu-an-verfassungsrechtler-unter-den-nds-lesern-die-frage-kuendigte-scholz-den-bruch-seines-amtseids-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83944","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eAn Verfassungsrechtler unter den NDS-Lesern die Frage: K\u00fcndigte Scholz den Bruch seines Amtseids an?\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Anl&auml;sslich der Frage eines NachDenkSeiten-Lesers, ob Aussagen aus der Rede des Bundeskanzlers vom 8. Mai 2022 f&uuml;r eine Klage gegen ihn ausreichen w&uuml;rden, hat die NDS-Redaktion in diesem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83752\">Beitrag<\/a> die Verfassungsrechtler innerhalb der Leserschaft um eine Einsch&auml;tzung zur Kl&auml;rung der Frage gebeten. Hierzu haben wir viele interessante Leserbriefe bekommen. Danke. Hier eine Auswahl der Zuschriften. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<\/p><p>als Jurist w&uuml;rde ich gegen einen vermeintlichen Eidbruch von Bundeskanzler Scholz argumentieren, dass es im Wesen politischer Prozesse liegt, dass man die idealen Ergebnisse im Sinne der Schadensminimierung oder der Wohlstandsmehrung einer Gruppe (hier des Volkes) eher selten erreichen kann. Internationale politische Prozesse f&uuml;hren zu Interessenkollisionen, die im Rahmen eines Gebens und Nehmens aller Seiten zum Ausgleich gebracht werden m&uuml;ssen. Dies impliziert schon, dass &bdquo;Schaden vom deutschen Volk abwenden&ldquo; auch bedeuten kann, einen begrenzten Schaden in Kauf zu nehmen, um einen drohenden gr&ouml;&szlig;eren Schaden abzuwehren.<\/p><p>Pers&ouml;nlich will ich damit nicht sagen, dass ich die von Scholz gew&auml;hlte Priorit&auml;t teile. Aber die Frage, ob er z.B. mit einem &Ouml;lembargo oder sp&auml;ter mit einem Gasembargo eher schadet oder eher sch&uuml;tzt ist erkennbar abh&auml;ngig vom Gegenszenario, das man als Gegeben annimmt und das man vermeiden m&ouml;chte. Aktuell wird kolportiert, Russland werde in der Ukraine nicht Halt machen und seine territoriale Expansionswut w&uuml;rde sich anschlie&szlig;end auf andere L&auml;nder ausdehnen. Selbst wenn sich dies sp&auml;ter als falsch herausstellen sollte, kann man Scholz rechtlich vermutlich nicht mit Aussicht auf Erfolg vorwerfen, dass er heute auf Basis dieses Szenarios drastische Gegenma&szlig;nahmen durchsetzt. Er wird schon entsprechende nachrichtendienstliche Dossiers vorweisen k&ouml;nnen.<\/p><p>Politisch kann man ihm das aber schon vorhalten.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nStefano Jardella<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>bin zwar kein Verfassungsrechtler, bin aber selber vor einiger Zeit der Frage nachgegangen und <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/nur-so-dahingesagt-a-9f1a7b3c-0002-0001-0000-000017704591\">auf das hier gestossen<\/a> (ja, ich wei&szlig; ist das ehemalige Nachrichtenmagazin Spiegel).<\/p><p>Auszug daraus:<\/p><blockquote><p>&bdquo;&hellip;Anhaltspunkte f&uuml;r eine Straftat, so teilte die Staatsanwaltschaft in Bonn mit, l&auml;gen nicht vor. Der Amtseid eines Kanzlers &ndash; wie seiner Minister &ndash; sei nur &raquo;ein politisches Versprechen und kein Eid in einem gerichtlichen Verfahren&laquo;&hellip;.&ldquo;<\/p><\/blockquote><blockquote><p>&bdquo;&hellip;Stohmann wandte sich nun an das Justizministerium in Nordrhein-Westfalen, das den Fall an die Generalstaatsanwaltschaft in K&ouml;ln weiterleitete &ndash; das Ergebnis blieb dasselbe: kein Meineid, kein Verfahren.&hellip;&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Dazu haben sie ja auch Immunit&auml;t, welche erst einmal aufgehoben werden m&uuml;sste.<br>\nDie k&ouml;nnen tun und lassen was sie wollen, solange die 4.Macht im Land von selben Trog frisst wie die Politiker-Kaste, &auml;ndert sich hier nichts mehr zum Besseren.<\/p><p>Hoffnungslos und verzweifelt gr&uuml;&szlig;t ein treuer Leser,<br>\nMartin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werte Nachdenkseiten,<\/p><p>wir alle sollten in diesen Tagen Verfassungsrechtler sein und von fr&uuml;h bis sp&auml;t ausrufen:<\/p><p>1. Setzt das Grundgesetz auf den Index der Hassrede, verbannt es, l&ouml;scht es bei der google-Suche, damit der Michel es auch in der Not nicht mehr auffindet. Denn es ist der Politik ohnehin nichts mehr Wert und verk&uuml;ndet nur noch sinnlos gewordene Staatsziele.<\/p><p>2. Seit der Installation des neuen Pr&auml;sidenten des BVerfG durch die ehemalige Bundeskanzlerin, unter der Herr Scholz diente, ist jede Rede &uuml;ber den &ldquo;Bruch eines Amtseides&rdquo;, &uuml;ber Verletzung unserer Grundrechte, &uuml;berfl&uuml;ssig geworden:  das Bundesverfassungsgericht hat  durch skandal&ouml;se, rein politisch-ideologisch &ldquo;begr&uuml;ndete&rdquo; Urteile (Klima-Urteil; Corona-Entscheidungen etc.), sein hohes Ansehen (auch unter Verfassungsrechtlern) verspielt; sich selbst als devoter Zutr&auml;ger zur Exekutive erniedrigt; und dem in seinen Grundrechten massiv verletzten B&uuml;rger seine letzte Zuflucht genommen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nChristopher Sprung<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten.<\/p><p>Zwar bin ich kein Jurist, aber glaubt denn jemand ernsthaft daran, dass so etwas irgendeine Aussicht auf Erfolgt haben k&ouml;nnte &ndash; ich jedenfalls nicht.<\/p><p>Unsere Justiz ist in dieser Frage gleichgeschaltet und eine Gewaltenteilung tats&auml;chlich nicht existent.<\/p><p>Man sehe nur das Ergebnis der Strafanzeige des Hamburger Strafrechtlers Dr. Gerhard Strate gegen Olaf Scholz wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung im Rahmen des Cum-Ex-Komplexes\/Warburg-Bank.<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nBernd Niedorff<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>anbei ein Link zu einem <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/nur-so-dahingesagt-a-9f1a7b3c-0002-0001-0000-000017704591-amp\">Spiegelartikel aus dem Jahre 2000<\/a>.<\/p><p>Damals hatte schon mal jemand versucht zu kl&auml;ren, wie verbindlich so ein<br>\nAmtseid eigentlich ist.<\/p><p>Kurze Antwort: Der Amtseid ist kein echter Eid und damit auch nicht<br>\nverbindlich<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nTopha<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Empf&auml;nger,<\/p><p>Das ist eine m&uuml;&szlig;ige Debatte. Alle Bundeskanzler &ndash; mit Ausnahme von Brandt und Schmid &ndash; haben Deutschland geschadet und keine Staatsanwaltschaft hat jemals ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKoch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NachDenkSeiten,<\/p><p>Da gibt es doch die M&ouml;glichkeit der gekreuzten Finger, gebildet vom Schwur-leistenden hinter seinem R&uuml;cken. Damit soll der Schwur keine G&uuml;ltigkeit erlangen. So etwas hatte Scholz aber gar nicht n&ouml;tig. Sein geleisteter Schwur als antretender Bundeskanzler ist laut Wiki, &bdquo;in keiner denkbaren Beziehung strafbewehrt&ldquo;.<\/p><p>Es handelt sich hierbei tats&auml;chlich um einen Publikumswirksamen Zirkus. Dieser Eid ist also, nicht mehr und nicht weniger, als Versprechen eines Politikers zu verstehen. Was das bedeutet, kennen wir ja.<\/p><p>Liebe NDS, macht bitte weiter so. Ihr seid in diesen Zeiten so wichtig und richtig. Das schw&ouml;re ich, ganz ohne gekreuzte Finger hinter meinem R&uuml;cken.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nArmin Hellinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Ihre Frage l&auml;sst sich so beantworten, dass die zitierten Aussagen nicht justitiabel sind:<\/p><p>W&uuml;rde der zweite Satz &ldquo;&hellip; nicht mehr schaden als &hellip;&rdquo; implizieren, dass Ma&szlig;nahmen, welche Deutschland und Partnern weniger oder ebenso viel schadeten als\/wie Russland, sehr wohl auf des Kanzlers Agenda st&uuml;nden, dann k&ouml;nnte man eine rechtliche Bewertung erw&auml;gen.<\/p><p>Da er jedoch offen l&auml;sst, ob er oder ob er nicht Ma&szlig;nahmen trifft, die Deutschland &uuml;berhaupt schaden, w&uuml;rde ich davon absehen.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e &ndash; und machen Sie weiter!!<br>\nFabian Helms<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>ein guter Hinweis Ihres Lesers! Dramatischer als die juristische ist aber die politische Dimension der Aussage des Bundeskanzlers Scholz. In der Konsequenz bedeutet sie, dass im Zuge eines absehbar langj&auml;hrigen Krieges bzw. der damit verbundenen Belastungen z.B. 1 Mio. zus&auml;tzliche Erwerbslose in Deutschland weniger Schaden darstellen als 2 Mio. zus&auml;tzliche Erwerbslose in Russland, oder z.B. 100.000 gefallene ukrainische Soldaten ein kleinerer &ldquo;Schaden&rdquo; sind als 160.000 gefallene russische Soldaten. Das w&auml;re tats&auml;chlich primitives &ldquo;klassisches&rdquo; Kriegsdenken eines Bundeskanzlers.<\/p><p>Ich f&uuml;rchte, die Deutschen werden sp&auml;testens im n&auml;chsten Winter in einen bis dahin unvorstellbaren Abgrund an Belastungen schreiten.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMilitzer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin, <\/p><p>vorab: ich bin kein Verfassungsrechtler. <\/p><p>Die Frage in Ihrem Beitrag, ob es f&uuml;r eine Klage reiche, ist sicher nur rein rhetorischer Natur, wenn man bedenkt, wie in &ldquo;Corona&rdquo;-Zeiten die Grundrechte mit F&uuml;&szlig;en getreten wurden und bis sogar heute noch werden? <\/p><p>Ich bitte darum, da&szlig; so viele Klagen wie m&ouml;glich eingereicht werden, allein, um ein Zeichen zu setzen. Die bundesdeutsche Justiz ist nicht unabh&auml;ngig. Ein Bundeskanzler wird sicherlich seinem Justizminister die Weisung erteilen, da&szlig; der wiederum seinen Staatsanw&auml;lten Weisungen erteilt, jegliche Verfahren gegen Staatsfunktion&auml;re einzustellen. <\/p><p>Das ist ein in sich geschlossenes, hermetisches System, zumal mit einem Stephan Harbarth, f&uuml;r jeden klar erkennbar, auch die h&ouml;chste gerichtliche Instanz politisch korrumpiert wurde. Das Verhalten dieses Gerichts ist diametral zu dem, bevor er dessen Pr&auml;sident wurde. <\/p><p>Aber auch die unteren Instanzen sind alles andere als von unabh&auml;ngiger Rechtssprechung getrieben. Dieses Verhalten hatte sich zuvor bereits mit den Sanktionen von Hartz IV angek&uuml;ndigt, die ebenfalls rechtswidrig sind, weil ein Existenzminimum nicht weiter k&uuml;rzbar ist. Die erst langsame und allm&auml;hliche Schleifung der deutschen Verfassung ist von einem gem&auml;chlichen Schritt zum Schweinsgalopp mutiert. <\/p><p>&Uuml;brigens sollte man auch eine Angela Merkel mit solchen Klagen &uuml;berziehen, denn sie hat die uns&auml;glichen &ldquo;Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen&rdquo; forciert, nachweislich Schaden &uuml;bers Volk gebracht und &uuml;berhaupt erst den politischen Grundstein f&uuml;r die aktuelle, brandgef&auml;hrliche Situation gelegt, von widerrechtlichen Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr unter ihrer wie auch Scholz&rsquo; &Auml;gide noch gar nicht gesprochen. <\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<\/p><p>die hier gestellte Frage bewegt viele Menschen in unserem Land. Da sie f&uuml;r alle unsere politischen Verantwortungstr&auml;ger gleicher Ma&szlig;en gilt, w&auml;re dies generell zu kl&auml;ren.<\/p><p>M.E. Ist unser Bundeskanzler jedoch einer der Besonnensten unter den  Verantwortungstr&auml;gern, was ihm bis dato sogar  vorgehalten wird.<\/p><p>Daher w&auml;re mein Petitum f&uuml;r generelle Kl&auml;rung, nicht jedoch mit dem Fokus auf den Bundeskanzler.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nDesanka Christmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>ich will ja nicht den Miesepeter spielen. Aber glaubt denn wirklich noch einer in diesem Land, dass z.B. das Verfassungsgericht sich bem&uuml;hen w&uuml;rde, einen vermeintlichen Amtseid Bruch eines Kanzlers feststellen zu wollen, nachdem es zuvor in der Causa Corona auf ganzer Strecke versagt und das Volk bzgl. der nicht absehbaren Sch&auml;den und der immer offenbarer werdenden und weitestgehenden Nutzlosigkeit der angeblichen Impfungen im Stich gelassen hat?<\/p><p>Schaden vom deutschen Volk abwenden kann man auch so verstehen, dass ich einem mir Anvertrauten die rechte Hand abschlage, um zu verhindern, dass ihm von seinem Feind letztendlich beide H&auml;nde abgeschlagen werden.<br>\nDenn so konnte ich ihm wenigstens die linke erhalten. Auf genau so eine Art von Argumentation w&uuml;rden sich die Verteidiger eines Herrn Scholz wohl einstellen<br>\nUnd: Die Gerichtsbarkeit in Deutschland ist weitestgehend tot &ndash; es sei denn, es g&auml;be noch einen von Idealen getriebenen Juristen, der wie ein Ph&ouml;nix aus der Asche aufersteht und das vermeintlich Aussichtlose trotzdem wagt. Und sei es nur, um der Nachwelt einen leuchtenden Funken von Anstand und Mut zu hinterlassen. So wie es die Geschwister Scholl oder ein Dietrich Bonhoeffer und andere taten.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMartina R&uuml;ter<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS Team,<\/p><p>der Eidbruch ist in Deutschland grunds&auml;tzlich nicht strafbar. Im konkreten Fall k&ouml;nnte Scholz sich nur dadurch strafbar gemacht haben, wenn er schon beim Eid den Vorsatz gehabt h&auml;tte, sich nicht an ihn zu halten.<\/p><p>Erst wenn er gegen andere Verfassungsgrunds&auml;tze verst&ouml;&szlig;t, ist das u. u. justiziabel.<\/p><p>Im &uuml;brigen muss ein Bundeskanzler immer G&uuml;terabw&auml;gungen vornehmen, die in vielen F&auml;llen &ldquo;dem deutschen Volke&rdquo; gleichzeitig &ldquo;dienen&rdquo; und &lsquo;Schaden&rdquo; zuf&uuml;gen k&ouml;nnen, zumindest f&uuml;r Teile des &ldquo;Volkes&rdquo;.<\/p><p>Ich glaube Herrn Scholz, das er seinem Amtseid entsprechen m&ouml;chte. Das Problem ist nur, dass er aus meiner Sicht die falschen Entscheidungen trifft.<\/p><p>Hier hat sich der wissenschaftliche Dienst des Bundestags <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/824992\/ecff38ec4faf0149accb69f4720878cd\/WD-7-142-20-pdf-data.pdf\">zum Thema ge&auml;u&szlig;ert<\/a>:<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nC. K .<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<\/p><p>Ihre Frage beantworte ich auf Grundlagen zweier Ausarbeitungen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, die ich Ihnen in den Anhang gebe. Ergebnis der Ausarbeitung ist, dass<\/p><p>&ldquo;nach absolut herrschender Ansicht in der Literatur begr&uuml;ndet die Ableistung des Eides gem&auml;&szlig; Art. 64 Abs. 2, 56 GG weder Zust&auml;ndigkeiten noch Rechte und Pflichten der Bundesregierungs-mitglieder. Er ist &bdquo;in keinem denkbaren Sinne konstitutiv&ldquo;, sondern bekr&auml;ftigt vielmehr deklaratorisch die im einfachen Recht und insbesondere in der Verfassung fixierten Pflichten von Bundeskanzler und Ministern. Eine etwaige Zuwiderhandlung ist demnach weder gerichtlich angreifbar noch strafbewehrt.<\/p><p>Die ma&szlig;gebliche Bedeutung des Eides liegt somit au&szlig;erhalb der rechtlichen Sph&auml;re. Das Regierungsmitglied bekundet unter Berufung auf von ihm als bindend empfundene ethisch-moralische Werte vor dem Bundestag und &bdquo;in einer Form, die den besonderen Ernst dieses Versprechens dokumentiert&ldquo;, den Willen zu haben, die Pflichten, die ihm die Rechtsordnung auferlegt, zu erf&uuml;llen.&rdquo;<\/p><p>Die vom Wissenschaftlichen Dienst gefundene Antwort wird ebenfalls von Schmidt-Bleibtreu\/Hofmann\/Hopfauf, Grundgesetzkommentar, Art. 56, Rn. 3, 6, 7 gest&uuml;tzt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nLutz Lehnhardt<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WD-3-088-18-pdf-data.pdf\">WD-3 | PDF<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/WD-7-142-20-pdf-data.pdf\">WD-7 | PDF<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens, liebe Kollegen,<\/p><p>zur Absch&auml;tzung der Folgen des Amtseid-Bruchs bedarf es keiner juristischen Kenntnisse. Der Amtseid des Kanzlers und seiner Minister hat lediglich deklamatorischen Wert. Ihn zu &bdquo;brechen&ldquo;, ihm zuwiderzuhandeln, ist nicht strafbar. <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/824992\/ecff38ec4faf0149accb69f4720878cd\/WD-7-142-20-pdf-data.pdf\">https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/824992\/ecff38ec4faf0149accb69f4720878cd\/WD-7-142-20-pdf-data.pdf<\/a><\/p><p>Sich darauf einen Vers zu machen, ist allerdings n&uuml;tzlich.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nVolker<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Eine &auml;hnliche Frage w&auml;re:<\/p><p>Hat Merkel ihren Amtseid ebenfalls gebrochen, als sie n i c h t m a l w i s s e n w o l l t e, ob ihre Corona-Politik mehr schadet als n&uuml;tzt?<\/p><p>Wer geschworen hat, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden, aber gar nicht  w i s s e n  will, ob er summa summarum mehr Schaden abwendet als anrichtet &ndash; der  k a n n  doch seinen Amtseid gar nicht erf&uuml;llen, der er geschworen hat!<\/p><p>Martin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseitenteam,<\/p><p>vorab: ich bin kein Jurist und wei&szlig; auch nicht, ob ein Minister wegen Meineid bez&uuml;glich des Amtseids belangt werden kann.<\/p><p>Was der Leser bei seinen Zitaten aus der Rede von Bundeskanzler Scholz auff&uuml;hrt, ist hilfreich, aber ein Blick auf die Realit&auml;t zeigt, dass Politik zum Schaden des deutschen Volkes seit Beginn des Krieges in der Ukraine betrieben wird.<\/p><p>Sofort haben die zust&auml;ndigen Minister in der Bundesregierung die Sanktionen, die von der hegemonialen USA und ihrer Lehnsfrau in Br&uuml;ssel, Ursula von der Leyen, verk&uuml;ndet wurden, auch f&uuml;r die BRD umgesetzt. Unmittelbar trat der Schaden f&uuml;r die Volkswirtschaft und konkret f&uuml;r die Konsumenten, also dem deutschen Volk, in Form von Warenmangel und starken Preissteigerungen ein.<\/p><p>Die Regierung hat also bereits den Amtseid gebrochen, dem Volk Schaden zugef&uuml;gt.<\/p><p>Aber sie haben scheinbar noch nicht genug, wollen den Schaden noch erh&ouml;hen:<\/p><ol>\n<li>Embargo Kohle<br>\nWie gestern in einem Beitrag auf 3Sat zu sehen war, ist die Steinkohle aus Russland kosteng&uuml;nstig und ziemlich &ldquo;sauber&rdquo; im Vergleich mit anderer Auslands-Kohle.<br>\nDie Folge wird ein deutlich teurerer Strom sein.<\/li>\n<li>Embargo Erd&ouml;l<br>\nSprit und Heizen wird viel teurer.<\/li>\n<li>Embargo Gas<br>\nExperten sehen einen erheblich Schaden f&uuml;r die Volkswirtschaft, da Gas in vielen Bereichen der Produktion unbedingt erforderlich ist. Wirtschaftlicher Niedergang ist zu bef&uuml;rchten.<br>\nUnd jahrelang wurden die Bundesb&uuml;rger zum Gas als Heizenergie beraten und haben das auch umgesetzt. Heizkessel sind langlebige Wirtschaftsg&uuml;ter, wenn sie durch das Gas-Embargo unbrauchbar gemacht werden, wird viel Geld versenkt.<br>\nUnd vieles mehr&hellip; Dennoch denkt die Regierung &uuml;ber einen Boykott russischen Erdgases nach.<\/li>\n<li>Waffenlieferung und Ausbildung von Ukrainern auf deutschem Boden<br>\nSp&auml;testens mit der Ausbildung von Soldaten einer Krieg f&uuml;hrenden Partei macht sich das ausbildende Land v&ouml;lkerrechtlich selbst zur Kriegspartei. Ein gr&ouml;&szlig;erer Schaden als Krieg ist nicht denkbar.<\/li>\n<\/ol><p>Die Minister der Bundesregierung und der Kanzler haben dem deutschen Volk also schon viel Schaden zugef&uuml;gt.<\/p><p>Jagt sie friedlich aus den &Auml;mtern und setzt friedliebende, vern&uuml;nftige Menschen an ihre Stelle.<\/p><p>Peter R&uuml;thschilling<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>der Amtseid des Bundeskanzlers erfolgt gem.$ 56 GG. Die Eidesleistung schafft keine Rechte, sondern dient nur zur Bekr&auml;ftigung der Pflichten, die von vornherein mit dem Amt des Bundeskanzlers verbunden sind.<\/p><p>Mit der Ablegung des Amtseides auf das Grundgesetz beschw&ouml;rt der Eidleistende zugleich &ldquo; Tausende von Seiten h&ouml;chst komplizierter Richterrechte, d.h. des BVerfG. Denn Urteile des BVerfG binden alle Verfassungsorgane des Bundes und der L&auml;nder. Das ist nur ein feierliches Versprechen ohne strafrechtliche Konsequenzen bei Nichterf&uuml;llung der Pflichten.<\/p><p>Bei einem Amtseid handelt es sich also um einen promissorischen Eid, der nur rein deklaratorischer Natur ist und auf dem man ohne weiteres verzichten k&ouml;nnte. Rein juristisch ohne Wert f&uuml;r den B&uuml;rger.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nOsw.Poplas-B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS,<\/p><p>alle Jahre wieder k&ouml;nnte man sagen, und doch lautet die Antwort bei jedem &ldquo;Bruch&rdquo; des Amtseides: er ist nicht justiziabel. Artikel 56 GG ist nicht mehr als schmuckes verbales Beiwerk, ohne dass Rechte oder Pflichten in rechtsverbindlicher Form definiert w&uuml;rden. Es handelt sich um einen sogenannten promissorischen Eid, mit dem man lediglich verspricht, seinen Pflichten nachzukommen. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat sich mehrfach damit befasst und gibt u.a. einen knappen, gut verst&auml;ndlichen &Uuml;berblick &uuml;ber verschiedene L&auml;nder in &ldquo;Die Strafbarkeit der Verletzung eines verfassungsm&auml;&szlig;igen Amtseides oder der sonstigen Verfassung im internationalen Vergleich&rdquo; von 2021. Gelegentlich holen sich B&uuml;rger, die noch f&auml;lchlicherweise an politische Verantwortung glauben, eine juristische Abfuhr, wenn sie mal wieder versuchen, einen auff&auml;llig gewordenen Amtseidverletzer der gerechten Strafe zuzuf&uuml;hren, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/nur-so-dahingesagt-a-9f1a7b3c-0002-0001-0000-000017704591\">so etwa im Fall von Helmut Kohl<\/a>.<\/p><p>Die Devise beim Amtseid kann daher ruhig lauten: &ldquo;Braucht das noch jemand oder kann das weg?&rdquo;.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e,  Dr. Arno Kohl<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich bin kein juristischer Fachmann, aber an <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/nur-so-dahingesagt-a-9f1a7b3c-0002-0001-0000-000017704591\">diesen Artikel im Spiegel<\/a> konnte ich mich noch erinnern.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMichael Zwanzig<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Morgen liebe NDS Macher, <\/p><p>mir ist eine &Uuml;bersetzung aus dem Timemagazin, welches in einer &ouml;sterreichischen Zeitung erschien, von einem Interview mit O.Scholz zugesandt worden. Sollte dies den Tatsachen entsprechen m&uuml;sste Scholz sofort zur&uuml;cktreten denn dies ist ein mehr als offensichtlicher Bruch seines Amtseides. Den Ausschnitt des Interviews im Anhang zu ihrer Verf&uuml;gung.<\/p><p>Von unserem Leser W.B.<\/p><p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG-20220510-WA0008.jpg\">Anhang<\/a>]<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, liebe Redaktion,<\/p><p>Ja, ich habe Ihre Hinweise bez&uuml;glich der Adressierung der an sie gerichteten Post verstanden.<\/p><p>Wegen der mich umtreibenden Gemengelage entschuldigen Sie bitte, dass ich mich nicht ganz an diese halte.<\/p><p>Ich habe zwei Anliegen:<\/p><ol>\n<li>Ich bin kein Verfassungsrechtler. Dieses vorangestellt.<br>\nDie bisherige Rechtsprechung des Verfassungsgerichtes, unbeschadet ob einem in der konkreten Sache die Entscheidungen pers&ouml;nlich gefallen oder nicht, l&auml;sst f&uuml;r mich nicht eine tats&auml;chlich unabh&auml;ngige Beschlussfassung erkennen. Daf&uuml;r ist es einfach nicht unabh&auml;ngig genug (ich w&uuml;sste aber auch nicht, wie man es realistisch unabh&auml;ngiger gestalten k&ouml;nnte).\n<p>Eine etwaige Klage darf kein &bdquo;Schnellschuss&ldquo; sein &ndash; eine Annahme der Sache durch das Gericht muss ebenso wie der angestrebte Ausgang der Klage im Bereich des M&ouml;glichen liegen.<br>\nEin Scheitern h&auml;tte verheerende Auswirkungen f&uuml;r die ihr zugrundeliegende Thematik, in aller &Ouml;ffentlichkeit. Es k&auml;me nahezu einem Freibrief f&uuml;r die Kriegshetzer, eingeschlossen die Bundesregierung, gleich.<\/p>\n<p>Wir m&uuml;ssen einfach mehr werden. Nat&uuml;rlich sind daf&uuml;r auch &bdquo;T&uuml;rgespr&auml;che&ldquo; gut gemeint. Aber wir alle wissen, was passiert, wenn die T&uuml;r hinter vielen Menschen erst einmal wieder ins Schloss gefallen ist.<br>\nEin &auml;hnliches Ph&auml;nomen zeigt sich bei vielen kritischen Rockkonzerten: Was f&uuml;r eine Einigkeit im tausendfachen Publikum (Udo Lindenberg ist auch sehr f&uuml;r den Frieden). Aber ist dieses erst einmal zerstoben&hellip;<\/p>\n<p>Die Widerspr&uuml;che, derer das Volk ausgesetzt ist, sind noch nicht stark genug. Nicht stark genug, dass sich daraus eine Bewegung mit einem sich aus ihr selbst heraus verst&auml;rkendem Effekt etabliert. (Ein solcher trat z. B. bei den Montagsdemos, beginnend in Leipzig, ein.)<br>\nUnd es bedarf einer entsprechenden integrierenden F&uuml;hrungsfigur, vornehmlich nicht aus dem politischen Lager kommend (Kurt Masur, Leipzig, z. B., &ndash; leider verstorben.) Das alles fehlt derzeit.<\/p>\n<p>Die gegenw&auml;rtige Rolle der Medien muss umgekehrt werden. Das geht nur aus ihnen selbst heraus.<br>\nUnd damit komme ich zu meinem zweiten Anliegen:<\/p><\/li>\n<li>&ldquo;Im Herbst kritisierte der SWR-Mitarbeiter Ole Skambraks &ouml;ffentlich die Corona-Berichterstattung seines Hauses als einseitig &ndash; und wurde daraufhin im November gek&uuml;ndigt.&ldquo;<br>\nSo steht es auf RT, dessen online-Seite ich dank eigener VPN-Verschl&uuml;sselung uneingeschr&auml;nkt lesen kann.\n<p>Es regt sich Widerstand im Volke, auch im Bereich angestellter Medien-Mitarbeiter.<br>\nNat&uuml;rlich haben viele Angst; der Umgang mit Uwe Steimle u. a. hat gezeigt, wo wir uns heute befinden. Und nicht umsonst, war eine der ersten &bdquo;Amtshandlungen&ldquo; der Kommission, nicht einmal des EU-Parlamentes, Sputnik und RT &bdquo;zu verbieten&ldquo;.<\/p>\n<p>Ich w&auml;re Ihnen sehr dankbar, wenn Sie bzw. Ihre tolle Redaktion den Diskurs gezielt auf die Seite von Ole Skambraks, meinungsvielfalt.jetzt, lenken k&ouml;nnten:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/meinungsvielfalt.jetzt\/statements.html?page_n2=3\">https:\/\/meinungsvielfalt.jetzt\/statements.html?page_n2=3<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol><p>Wenn wir je noch eine Chance haben, dann nur &uuml;ber die Medien &ndash; wer die Medien auf seiner Seite hat, der hat auch das Wahlvolk, die Wirtschaft und in weiten Z&uuml;gen auch die Politik auf seiner Seite. Alles ist miteinander verwoben. Praktische Beispiele daf&uuml;r finden sich heute zuhauf. Insoweit m&uuml;ssen wir den zun&auml;chst sich zaghaft andeutenden, aufkl&auml;renden Widerstand aus dem Lager der Medien unterst&uuml;tzen und diesen durch Publikmachung sch&uuml;tzen. Es ist ein Versuch, ich wei&szlig;.<br>\nWir ben&ouml;tigen irgendwie eine Initialz&uuml;ndung. Das Verfassungsgericht sehe ich da eher nicht, um die Massen aufr&uuml;ttelnd zu erreichen.<\/p><p>Herzlichst<br>\nOlaf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\nsehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>ich bin seit etwa 3 Jahren regelm&auml;&szlig;iger Leser der NachDenkSeiten und sehe Sie als wichtige St&uuml;tze insbesondere seit der Corona-Pandemie und umso mehr seit dem Russisch-ukrainischen Krieg an. Es ist gut, wenn man zur Abwechslung mal etwas liest, was nicht kontr&auml;r meiner politischen Bildung und meiner kritischen ratio entgegenl&auml;uft, wie das leider bei den meisten Massenmedien der Fall ist. Neben den NachDenkSeiten fallen mir als Medien, die ihren journalistisch-kritischen Auftrag uneingeschr&auml;nkt gerecht werden, nur noch wenige ein, etwa der Freitag und die junge Welt.<br>\nVielen Dank f&uuml;r Ihre Arbeit trotz des immer st&auml;rkeren Gegenwindes!<\/p><p>Zu meiner Person:<br>\nIch studiere seit Ende 2015 Jura und lege gerade die letzte Pr&uuml;fungsleistung des universit&auml;ren Teils des 1. Examens ab, wobei ich den Schwerpunkt (deutsches nationales) &ouml;ffentliches Recht gew&auml;hlt habe, also Staats- und Verwaltungsrecht.<br>\nIch bin also kein vollwertiger Jurist, aber kenne mich im Verfassungsrecht gut aus, da ich dies als politischer Mensch schon immer faszinierend fand, darin bereits gut bewertete wissenschaftliche Arbeiten verfasst und inzwischen drei Jahre Praxiserfahrung in der Rechtspflege\/Rechtsanwaltschaft mit Schwerpunkt &ouml;ffentliches Recht gesammelt habe, sodass ich damit vertraut bin, Rechtssuchenden Fragen zu beantworten, ob und ggf. wie man gegen staatliches Handeln auf dem Rechtsweg vorgehen kann.<\/p><p>Zu Ihrer Frage:<br>\nZun&auml;chst einmal ist festzuhalten, dass der Amtseid, der in Art. 56 Grundgesetz (GG) f&uuml;r den Bundespr&auml;sidenten geregelt ist und im selben Wortlaut durch alle Mitglieder der Bundesregierung geleistet werden muss (Art. 64 II GG), &ldquo;weder Zust&auml;ndigkeiten noch Rechte oder Pflichten begr&uuml;ndet&rdquo; (D&uuml;rig\/Herzog\/Scholz\/Herzog, Kommentar zum Grundgesetz, Stand Juli 2021, Art. 56 Rn. 2, beck-online). Dies ist einhellig in der Rechtsliteratur anerkannt und dasselbe sagte mir schon mein &ldquo;juristisches Bauchgef&uuml;hl&rdquo; beim Lesen Ihrer Frage. Ebenso ist eine strafrechtliche Verfolgung wegen eines Bruchs des Amtseides als &ldquo;Meineid&rdquo; nicht m&ouml;glich (siehe a.a.O. Rn. 4). Es handelt sich beim Amtseid also um &ldquo;blo&szlig;e&rdquo; Symbolik, allenfalls um eine &ldquo;ethische Selbstbindung des Schw&ouml;renden&rdquo; (a.a.O. Rn. 10).<br>\nDas bedeutet nat&uuml;rlich nicht, dass der Bundeskanzler keine Verpflichtung h&auml;tte, seine Amtsgesch&auml;fte im Interesse des deutschen Volkes zu f&uuml;hren und insbesondere diesem mit seiner Amtsf&uuml;hrung keinen Schaden zuzuf&uuml;gen. So ergibt sich aus Art. 65 Satz 1 GG: &ldquo;Der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik und tr&auml;gt daf&uuml;r die Verantwortung.&rdquo;und aus Art. 1 III GG: &ldquo;Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht&rdquo;.<br>\nAllerdings hat der Bundeskanzler einen gro&szlig;en Spielraum, eine sog. &ldquo;Einsch&auml;tzungspr&auml;rogative&rdquo; (der Begriff Pr&auml;rogative entstammt i. &Uuml;. der konstitutionellen Monarchie), wie das Interesse des deutschen Volkes (welches nun mal &ndash; und zum Gl&uuml;ck &ndash; kein homogener, monolithischer Block ist) zu verstehen ist (was nicht empirischer Beweisf&uuml;hrung zug&auml;nglich ist; Demoskopie kann dies nicht im Ansatz leisten, sondern f&uuml;hrt eher zu einer Verzerrung oder Aufladung mit den Vorstellungen des Fragenden) und ebenso, welche Handlungsfolgen er daraus ableitet.<\/p><p>Ganz allgemein ist f&uuml;r die Erhebung eines Rechtsbehelfs (u. a. Klage, Verfassungsbeschwerde) gegen einen Hoheitstr&auml;ger neben vielem anderem erforderlich, dass man geltend macht, in subjektiv-&ouml;ffentlichen Rechten unmittelbar durch eine Handlung desselben betroffen und dadurch in diesen Rechten verletzt zu sein.<br>\nHier ist es schon problematisch, dass man als B&uuml;rger eigentlich nie in direkten Kontakt mit der Bundesregierung kommt. Dies ist durch den F&ouml;deralismus sowie den hierarchischen Beh&ouml;rdenaufbau (typischerweise Oberste Beh&ouml;rde -&gt; Oberbeh&ouml;rde -&gt; Mittelbeh&ouml;rde -&gt; Unterbeh&ouml;rde) bedingt.<br>\nEs ist zwar durch das Bundesverfassungsgericht anerkannt, dass &Auml;u&szlig;erungen von Mitgliedern der Bundesregierung die Rechte von B&uuml;rgern oder Vereinigungen verletzen k&ouml;nnen (z. B. vorverurteilende Einlassung der damaligen Justizministerin Schwesig zu Vergewaltigungsvorw&uuml;rfen des Models Gina Lisa w&auml;hrend des laufenden Strafverfahrens, BVerfG, Urt. v. 16.12.2014 &ndash; 2 BvE 2\/14; anlassbezogene Forderung nach &ldquo;Roter Karte f&uuml;r die AfD&rdquo; auf der Website des Bundesbildungsministeriums durch die damalige Ministerin Wanka, BVerfG, Urteil vom 27.2.2018 &ndash; 2 BvE 1\/16).<br>\nDazu w&auml;re es jedoch zumindest erforderlich, dass man namentlich oder in einer Weise, die eine eindeutige pers&ouml;nliche Zuordnung erlaubt, genannt wird.<br>\nZ. B. w&auml;re es ein klarer Rechtsversto&szlig;, wenn Herr Scholz in einem Interview der Tagesschau sagen w&uuml;rde: &ldquo;Albrecht M&uuml;ller ist ein russischer Einflussagent&rdquo;.<\/p><p>F&uuml;r verfassungsrechtliche Streitigkeiten, an denen ein oberstes Bundesorgan beteiligt ist, ist immer das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) zust&auml;ndig. Dort kann man im &Uuml;brigen keine Klagen erheben (auch wenn Medien oft dies unpr&auml;zise so formulieren), sondern nur Antr&auml;ge stellen; so viel nur zur Semantik.<br>\nF&uuml;r B&uuml;rger ist die einzige relevante Verfahrensart beim BVerfG ist die Verfassungsbeschwerde. Eine Verfassungsbeschwerde kann von &ldquo;jedermann mit der Behauptung erhoben werden, durch die &ouml;ffentliche Gewalt in einem seiner Grundrechte&rdquo; oder gleich gewichtiger Rechte aus dem GG  &ldquo;verletzt zu sein&rdquo; (Art. 93 I Nr. 4a GG; die Verfassungsbeschwerde wurde w&auml;hrend &uuml;brigens erst w&auml;hrend Ihrer politisch aktiven Zeit, Herr M&uuml;ller, im Zusammenhang mit der Notstandsgesetzgebung 1969 zusammen mit dem (praktisch bedeutungslosen) Widerstandsrecht in Art. 20 IV GG nachtr&auml;glich im GG eingef&uuml;hrt, was man an dem kleinen &ldquo;a&rdquo; hinter der Ziffer erkennen kann).<br>\nW&auml;hrend das oben stehende Beispiel, die fiktive &Auml;u&szlig;erung von Herrn Scholz, klar einen Eingriff in Ihr allgemeines Pers&ouml;nlichkeitsrecht als Recht der pers&ouml;nlichen Ehre und damit in ein Grundrecht darstellen w&uuml;rde, ist das bei der Rede von Scholz und seiner Au&szlig;enpolitik sehr unwahrscheinlich.<br>\nNat&uuml;rlich kann man argumentieren, dass die Russland-Sanktionen die Gefahr eines Atomkrieges steigern w&uuml;rden, also auch etwa eines russischen Pr&auml;ventivschlags auf B&uuml;chel in der Pfalz, der u. a. auch Sie, Herrn M&uuml;ller, in Ihrem Grundrecht auf Leben aus Art. 2 II 1 Alt. 1 GG verletzen w&uuml;rde. Ob Nachteile durch Sanktionen so weit gehen, dass man deshalb einen Grundrechtseingriff (noch nicht: Verletzung; dass ist eine andere Ebene) annehmen k&ouml;nnte, ist eine Frage, deren abschlie&szlig;ende Beantwortung hier zu weit f&uuml;hren w&uuml;rde. Wahrscheinlich ist dies aber (nach positivem Recht) zu verneinen.<br>\nDenn zwischen der Politik der Bundesregierung und einem Schaden f&uuml;r das deutsche Volk, konkret: den Beschwerdef&uuml;hrer, m&uuml;sste ein hinreichend enger kausaler Zusammenhang bestehen, um auch nur einen sog. mittelbar-faktischen Grundrechtseingriff anzunehmen.<br>\nDas ist hier nicht der Fall.<br>\nSelbst wenn dies der Fall w&auml;re, dann w&auml;re die Beweisf&uuml;hrung praktisch unm&ouml;glich.<br>\nUnd selbst dann m&uuml;sste man dem entgegen halten, dass Scholz in dem Zitat zum einen seinen Amtseid bekr&auml;ftigt und zum anderen herausgestellt hat, dass der Schaden durch die Sanktionen f&uuml;r Deutschland in einem angemessenen Verh&auml;ltnis zu dem damit erstrebten Nutzen (ob der Schaden f&uuml;r Russland ein Nutzen f&uuml;r Deutschland ist, ist eine politische Frage, die das BVerfG nicht pr&uuml;fen w&uuml;rde) stehen w&uuml;rde.<br>\nSchlie&szlig;lich ist darauf hinzuweisen, dass das BVerfG in sicherheitspolitisch heiklen Fragen stets sehr zur&uuml;ckhaltend ist und im Zweifel immer der Bundesregierung Recht gibt (vielleicht erinnern Sie, Herr M&uuml;ller, sich noch an die ber&uuml;hmte Abh&ouml;rentscheidung des BVerfG von 1970 sowie an jene zu NATO-Eins&auml;tzen au&szlig;erhalb des B&uuml;ndnisgebietes von 1994; zu nennen w&auml;re auch die Entscheidung zum NSA-Untersuchungsausschuss 2016).<br>\nNach alldem w&uuml;rde nicht einmal die M&ouml;glichkeit einer Rechtsverletzung (sog. Antragsbefugnis) bejaht werden, womit eine Verfassungsbeschwerde bereits unzul&auml;ssig w&auml;re. Das bedeutet, dass es nicht einmal zu einer inhaltlichen Pr&uuml;fung (sog. Begr&uuml;ndetheit) k&auml;me.<\/p><p>Fazit:<br>\nEine Verfassungsbeschwerde gegen Herrn Scholz wegen eines &ldquo;Bruchs des Amtseides&rdquo; bzw. Verletzung seiner darin genannten Amtspflichten w&uuml;rde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch das BVerfG als offensichtlich unzul&auml;ssig zur&uuml;ckgewiesen werden.<br>\nEin solches Vorgehen w&auml;re jedenfalls f&uuml;r Sie, Herr M&uuml;ller, oder andere Personen, die mehr oder weniger im &ouml;ffentlichen Leben stehen, gef&auml;hrlich, weil dies durch gewisse Medien gnadenlos ausgeschlachtet werden k&ouml;nnte, um Sie als Verschw&ouml;rungstheoretiker\/&rdquo;Schwurbler&rdquo; hingestellt und in die N&auml;he von Reichsb&uuml;rger ger&uuml;ckt werden, die regelm&auml;&szlig;ig Gerichte mit meist v&ouml;llig hirnrissigen Klagen bel&auml;stigen.<br>\nEin rechtliches Vorgehen gegen Scholz w&auml;re daher f&uuml;r Ihre Sache &auml;u&szlig;erst sch&auml;dlich, weil sie die NachDenkSeiten noch weiter an den Rand des politischen Diskurses bringen und Leser vertreiben k&ouml;nnte. Herrn Scholz w&uuml;rde dies &ndash; wenn er es &uuml;berhaupt zur Kenntnis nehmen w&uuml;rde &ndash; mehr nutzen als schaden.<\/p><p>Falls Sie meinen Leserbrief ver&ouml;ffentlichen wollen (dazu sind Sie herzlich eingeladen), bitte ich dies lediglich unter Angabe meiner Initialien zu tun.<br>\nIch muss n&auml;mlich relativ bald mein Referendariat absolvieren, also ca. zwei Jahre in den Dienst des Landes NRW eintreten und m&ouml;chte nachteiligen Konsequenzen von vornherein vorbeugen. Zwar halte ich diese mit Blick auf den Inhalt meiner vorliegenden E-Mail f&uuml;r unwahrscheinlich, doch mich wundert im Deutschland des Jahres 2022 gar nichts mehr.<br>\nTats&auml;chlich habe ich Anfang 2019 bereits an der Universit&auml;t bei einem Vortrag mit Diskussion, die ich u. a. zum Thema der Inlands&uuml;berwachung durch BND und NSA gehalten und dabei die faktische Besatzung und nicht vorhandene sicherheits- oder wirtschaftspolitische Souver&auml;nit&auml;t der BRD thematisiert habe, &uuml;ble Erfahrungen mit einem Mitarbeiter der Uni und mutma&szlig;lichen V-Mann des Verfassungsschutzes gemacht &ndash; und das, obwohl meine &Auml;u&szlig;erungen im Kern sachlich zutreffend und zudem von Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit gedeckt waren!<br>\nZu diesem Vorgang und insbesondere zur Inlands&uuml;berwachung in Deutschland kann ich gerne den NachDenkSeiten einen l&auml;ngeren Aufsatz schreiben, sobald ich Zeit daf&uuml;r habe. Falls daran Interesse besteht, dann melden Sie sich gerne.<\/p><p>Bitte bleiben Sie standhaft in Ihrer Systemkritik, aber vergessen Sie auch dabei nie die kritische Reflektion der eigenen Meinung.<br>\nWenn ich meiner juristischen Ausbildung f&uuml;r eines dankbar bin, dann daf&uuml;r, dabei einge&uuml;bt zu haben, Sachverhalte kritisch-distanziert und unvoreingenommen von allen Seiten zu betrachen, bevor ich mir eine Wertung erlaube. Das haben die meisten heutigen Journalisten leider ver- oder nie erlernt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nN. W.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wir unternehmen nichts, was uns und unseren Partnern mehr schadet als Russland.<\/p><p>diese Aussage ist eine positive Aussage, also mit aktiver Handlung. Die aktive Handlung ist eine negative Handlung, es wird nichts unternommen, was uns und unseren Partnern mehr schadet als Russland. Es scheint also etwas zu sein, das nicht geschieht. Wenn es nicht geschieht in der positiven Aussage, wendet der Bundeskanzler Schaden ab..<\/p><p>In der Aufforderung war auch enthalten, dass die Frage zu mehr oder weniger (schaden) nicht entscheidend sein kann. Vielleicht darf ich es anders cormulieren, wer sind die Partner, die verglichen werden. <\/p><p>Zum Beispiel das Imperium, also die USA. Ob die NATO als Organisation auch ein Partner sein kann, m&ouml;chte ich mal au&szlig;en vor lassen, jedenfalls ist es die USA als einer der oder aller Partner. Fangen wir jetzt an mit dem Vergleich an, wie wird den Vereinigten Staaten durch die UKr. Krise geschadet. Und dann denke ich hat man das Ergebnis, Deutschland wird mehr geschadet, als den Vereinigten Staaten. Ich nenne die USA das Imperium.<\/p><p>In der allgemeinen Denkweise, dass alle Partner in Bezug genommen werden, muss es jeder einzelne der Partner sein und nur das kann verglichen werden. Wenn also einer seiner Partner keinen Schaden hat, verletzt unser Bundeskanzler seinen Amtseid.<\/p><p>Der Vergleich mit dem Einsatz von Geld kann nicht entscheidend sein. Es setzt die USA und Deutschland nach Ihren M&ouml;glichkeiten oder F&auml;higkeiten Geld ein. Wenn man Geld einsetzt, ist das kein Schaden, es ist zwar Steuergeld, das ausgegeben wird, weil Panzer und Haubitzen in der Regel ist keine sinnvolle Investitionen nach dem GG sein koennen, aber das alleine darf man nicht vergleichen.<\/p><p>Das Imperium erf&auml;hrt keinen Schaden. Deutschland schon, Beendigung (Gas und &Ouml;l), Verlust der Europ&auml;ischen Friedensordnung.  Das Imperium kann k&uuml;nftig teures Fracking Gas verkaufen. Das ist kein Schaden , sondern ein Gewinn. <\/p><p>ganz viele gruesse<br>\nfrank reimund Leonhard<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Mitstreiter,<\/p><p>ich denke, diese gute Aktion k&ouml;nnte ruhig auch mal erw&auml;hnt werden:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Pressemitteilung-RAT-TAT-Strafanzeige-Lambsdorff-1.pdf\">&ldquo;Hamburger Anwalt stellt Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen Politiker Graf Lambsdorff und Anton Hofreiter, sowie den Journalist Frank Plasberg.&rdquo;<\/a><\/p><p>Weitere Informationen dazu in der Anlage. Die Anzeige wird zwischenzeitlich von &uuml;ber 20 weiteren Personen unterst&uuml;tzt und hat noch Luft nach oben.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nNiki M&uuml;ller<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl&auml;sslich der Frage eines NachDenkSeiten-Lesers, ob Aussagen aus der Rede des Bundeskanzlers vom 8. Mai 2022 f&uuml;r eine Klage gegen ihn ausreichen w&uuml;rden, hat die NDS-Redaktion in diesem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83752\">Beitrag<\/a> die Verfassungsrechtler innerhalb der Leserschaft um eine Einsch&auml;tzung zur Kl&auml;rung der Frage gebeten. Hierzu haben wir viele interessante Leserbriefe bekommen. Danke. Hier eine Auswahl der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83944\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-83944","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83944","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83944"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83944\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83945,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83944\/revisions\/83945"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83944"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83944"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83944"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}