{"id":83946,"date":"2022-05-17T08:27:42","date_gmt":"2022-05-17T06:27:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946"},"modified":"2022-05-17T08:27:42","modified_gmt":"2022-05-17T06:27:42","slug":"hinweise-des-tages-4111","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h01\">Spannungen bei EU-Au&szlig;enministertreffen: Die Fassade br&ouml;ckelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h02\">&ldquo;Die Dominanz in der Arktis&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h03\">&laquo;Mut? &ndash; Phantasielosigkeit!&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h04\">Ukraine-Krieg: Gr&uuml;ne Krieger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h05\">Stimmen Sie gegen die nukleare Aufr&uuml;stung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h06\">Hat Boris Johnsohn Selenskij gedr&auml;ngt, Verhandlungen mit Russland einzustellen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h07\">Kriegsverbrechen: Schwere Vorw&uuml;rfe gegen ukrainisches Freiwilligen-Bataillon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h08\">Die Antwort der Ampel: Waffen, Waffen, Waffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h09\">Deutsche Doppelmoral: Nicht nur Putin, auch der Westen ignoriert das V&ouml;lkerrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h10\">Kaltes Bad und Kurzarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h11\">&Uuml;ber die Auswirkung der Impfung auf das Corona-Sterbegeschehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h12\">Gesundheitsminister wollen sich f&uuml;r Coronawelle ab Herbst r&uuml;sten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h13\">Coronateststrategie kostete bisher mehr als 13 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h14\">Fast 161.000 Opfer h&auml;uslicher Gewalt in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h15\">Das gro&szlig;e Gesch&auml;ft mit privaten Gef&auml;ngnissen in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h16\">Zu guter Letzt: Klingbeil watscht Lauterbach ab<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Spannungen bei EU-Au&szlig;enministertreffen: Die Fassade br&ouml;ckelt<\/strong><br>\nEinig und entschlossen? Beim Treffen der EU-Au&szlig;enminister sorgt nicht nur der geplante Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands f&uuml;r Unruhe.<br>\nEinig, entschlossen und solidarisch &ndash; so pr&auml;sentiert sich die EU seit Beginn des Ukrainekriegs. Im Konflikt mit Russland d&uuml;rfe man sich keine Bl&ouml;&szlig;e geben, hei&szlig;t es in der Europ&auml;ischen Kommission.<br>\nDoch beim Treffen der EU-Au&szlig;enminister am Montag in Br&uuml;ssel br&ouml;ckelte die sch&ouml;ne Fassade. Der Streit um das geplante &Ouml;lembargo und die Debatte &uuml;ber den Nato-Beitritt der EU-L&auml;nder Schweden und Finnland sorgten f&uuml;r Unruhe.<br>\nDas Embargo auf &Ouml;l aus Russland sollte eigentlich schon am Europatag vor einer Woche verh&auml;ngt werden. Ein Beschluss kam jedoch nicht zustande &ndash; Ungarn, die Slowakei und andere EU-Staaten stehen auf der Bremse.<br>\nAuch beim Au&szlig;enrat ging es nicht voran. Eine schnelle Einigung sei nicht zu erwarten, sagte der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell. Die Positionen seien &bdquo;ziemlich stark&ldquo;, deshalb brauche der Beschluss noch Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Spannungen-bei-EU-Aussenministertreffen\/!5854722\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Erd&ouml;lembargo gegen Russland (III)<\/strong><br>\nZwei Wochen nach Ursula von der Leyens stolzer Ank&uuml;ndigung eines EU-Erd&ouml;lembargos gegen Russland steckt die Einigung darauf innerhalb der EU immer noch fest. Ursache sind gro&szlig;e Interessensgegens&auml;tze in Europa, die Br&uuml;ssel bisher nicht &uuml;berwinden kann. Mehrere Binnenl&auml;nder, die russisches Pipeline&ouml;l nicht durch Importe per Tankschiff ersetzen k&ouml;nnen, fordern Fristverl&auml;ngerungen und Finanzhilfen, die ihnen die EU-Kommission nicht zugestehen will. Der Kompromissvorschlag, lediglich Schiffsimporte russischen &Ouml;ls mit einem Embargo zu versehen, scheitert an Einw&auml;nden auch der am st&auml;rksten proukrainischen Staaten, die Konkurrenznachteile f&uuml;r ihre Unternehmen f&uuml;rchten, wenn Firmen in Ungarn, der Slowakei und Tschechien weiter billigeres russisches &Ouml;l nutzen k&ouml;nnen. Der Forderung, Schiffstransporte russischen &Ouml;ls zu verbieten, verweigert sich Griechenland, dessen m&auml;chtige Reeder dank der Sanktionen gegen russische Schiffe immense Gewinnspr&uuml;nge erzielen. Gegen den Versuch, russische &Ouml;lexporte mit dem Verbot lukrativer Versicherungsleistungen zu verhindern, wehrt sich die Londoner City. Moskau kann dieses Jahr mit Rekordeinnahmen aus dem &Ouml;lverkauf rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8923\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Die Dominanz in der Arktis&ldquo;<\/strong><br>\nDer bevorstehende NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens heizt die Militarisierung der Arktis mit Beteiligung der Bundeswehr weiter an. Dies zeigen NATO-Man&ouml;ver in Europas Hohem Norden, die seit Jahren regelm&auml;&szlig;ig in relativer N&auml;he zu den St&uuml;tzpunkten der russischen Nordflotte auf der Halbinsel Kola durchgef&uuml;hrt werden. Dort sind insbesondere mit ballistischen Raketen ausger&uuml;stete U-Boote stationiert, die einen gro&szlig;en Teil der nuklearen Zweitschlagf&auml;higkeit der russischen Seestreitkr&auml;fte gew&auml;hrleisten. Moskau sch&uuml;tzt sie mit einem milit&auml;rischen Bastionskonzept, das feindlichen Kr&auml;ften jeden Zugriff auf die Region unm&ouml;glich machen soll. Mit der Aufnahme Finnlands und Schwedens st&auml;rkt die NATO unter anderem ihre strategischen Positionen unweit der Halbinsel Kola. Russland reagiert mit erneuten Aufr&uuml;stungsschritten. Die Parlamentsbeschl&uuml;sse, mit denen Helsinki und Stockholm ihre jeweiligen NATO-Beitrittsantr&auml;ge auf den Weg bringen wollen, werden nach den letzten Weichenstellungen vom Wochenende nun f&uuml;r den heutigen Montag oder den morgigen Dienstag erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8921\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Finnlands und Schwedens Beitrittsgesuch f&uuml;hren zu Unsicherheit in Europa<\/strong><br>\nDie NATO-Erweiterung schreitet trotz des Russland-Ukraine-Konflikts voran, da das von den USA gef&uuml;hrte Milit&auml;rb&uuml;ndnis bald zwei weitere europ&auml;ische L&auml;nder aufnehmen k&ouml;nnte, n&auml;mlich Finnland und Schweden. Beide hatten bisher eine milit&auml;risch neutrale Haltung gegen&uuml;ber der NATO und Russland eingenommen. Chinesische Analysten gehen davon aus, dass dieser Schritt die Sicherheit in Europa weiter verschlechtern k&ouml;nnte, was aber nicht bedeutet, dass es zu neuen milit&auml;rischen Konflikten auf dem Kontinent kommen werde. Russland werde seine Bedenken gegen&uuml;ber diesen beiden L&auml;ndern auf politischem Wege l&ouml;sen, da es sonst in eine amerikanische Falle tappen und die Sicherheitslage in Europa weiter verschlechtern werde. (&hellip;)<br>\nCui Hongjian, Direktor der Abteilung f&uuml;r Europastudien am China Institute of International Studies, sagte der Global Times am Sonntag, dass durch die Aufnahme Finnlands und Schwedens das Gleichgewicht zwischen der NATO und Russland weiter gest&ouml;rt werde, da diese beiden L&auml;nder &uuml;ber starke wirtschaftliche und milit&auml;rische Kapazit&auml;ten verf&uuml;gten, was sicherlich den Druck auf Russland erh&ouml;hen werde.<br>\nDie USA k&ouml;nnen Raketenabwehrsysteme und andere milit&auml;rische Ausr&uuml;stungen in den Gebieten der NATO -Mitglieder stationieren, um die nukleare Abschreckung Russlands zu schw&auml;chen und den milit&auml;rischen Vorteil gegen&uuml;ber Russland zu maximieren, so die Analysten. Sie wiesen auch darauf hin, dass dies der Hauptgrund daf&uuml;r sei, dass die Spannungen zwischen Russland und einigen anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern nicht wirksam gel&ouml;st werden k&ouml;nnen und ebenso ein Grund f&uuml;r den anhaltenden Konflikt in der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-05\/16\/content_78220506.htm\">German.China.org.cn<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nato startet Man&ouml;ver an der Grenze zu Russland: Schweden und Finnland bereits dabei<\/strong><br>\nDie Nato simuliert einen Angriff aus Russland auf Estland. An der gigantischen &Uuml;bung beteiligen sich auch Schweden und Finnland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/news-nato-militaer-manoever-russland-grenze-schweden-finnland-soldaten-ukraine-krieg-zr-91549195.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&laquo;Mut? &ndash; Phantasielosigkeit!&raquo;<\/strong><br>\nDer grassierende Sofa-Bellizismus &uuml;berschl&auml;gt sich mittlerweile in Ton und r&uuml;stungspolitischen Postulaten. Dass dabei im Worst Case nichts weniger als ein Atomkrieg in Europa riskiert wird, beweist nicht etwa Mut, sondern die erschreckende Apokalypse-Blindheit der &sbquo;Verantwortlichen&lsquo; in Medien und Politik.<br>\nEs ist die Zeit der galoppierenden Radikalisierung. Und die Zeit der schamlosen Bagatellisierungen.<br>\nSeit Wochen liefern sich die Leitmedien und die von ihnen gehetzte Politik einen atemberaubenden &Uuml;berbietungswettbewerb, die anzustrebenden westlichen Kriegsziele in der Ukraine betreffend. Ging es zu Kriegsbeginn noch darum, die Kampfhandlungen schnellstm&ouml;glich zu stoppen und Blutvergie&szlig;en wie Zerst&ouml;rungen zu beenden &ndash; immerhin gab es zeitweise ernsthafte Verhandlungen zwischen beiden Seiten &ndash;, soll der Krieg nun laut EU-Au&szlig;enminister Josep Borrell &bdquo;on the battlefield&ldquo; gewonnen werden. Mittlerweile reicht auch das nicht mehr. &bdquo;Wir wollen&ldquo;, so t&ouml;nte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am 25. April, &bdquo;dass Russland so weit geschw&auml;cht wird, dass es zu so etwas wie dem Einmarsch in die Ukraine nicht mehr in der Lage ist.&ldquo; Immerhin, so Austin hoffnungsfroh, habe Russland durch den Krieg bereits &bdquo;viele milit&auml;rische F&auml;higkeiten eingeb&uuml;&szlig;t und viele seiner Truppen verloren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/mut-phantasielosigkeit\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Gr&uuml;ne Krieger<\/strong><br>\nUnter dem Eindruck des Ukraine-Krieges verabschieden die Gr&uuml;nen sich vom Pazifismus, hei&szlig;t es &ndash; dabei ist der in der Partei schon lange pass&eacute;. Wir zeichnen die Geschichte nach, wie die Gr&uuml;nen von der Friedensbewegung Anfang der 1980er Jahre zur Kriegspartei im Ukraine-Krieg wurden.<br>\nVor der Bundestagswahl 2021 warben die Gr&uuml;nen mit Friedenstauben und Slogans gegen R&uuml;stungsexporte. &bdquo;Keine deutschen Waffen in Kriegsgebiete&ldquo; stand gro&szlig; im Wahlprogramm. Exporte von R&uuml;stungsg&uuml;tern in solche Regionen &bdquo;verbieten sich&ldquo;, hei&szlig;t es auch im aktuellen Grundsatzprogramm der Partei. Man stehe f&uuml;r Frieden, Abr&uuml;stung, &bdquo;eine Kultur der milit&auml;rischen Zur&uuml;ckhaltung&ldquo; und daf&uuml;r, &bdquo;keine Waffen in Krisenregionen zu liefern&ldquo;, steht noch heute auf der Website. Unter weiteren aktuellen Beitr&auml;gen zum Thema erf&auml;hrt man dann, wie die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine den Frieden in Europa verteidigen helfe, und weshalb es nun n&ouml;tig sei, die Bundeswehr massiv aufzur&uuml;sten.<br>\nAngesichts solcher Widerspr&uuml;che und des sich hartn&auml;ckig haltenden Bildes der &bdquo;Friedenspartei&ldquo; ist in den etablierten Medien derzeit von einer Abkehr der Gr&uuml;nen vom Pazifismus die Rede. &bdquo;Fr&uuml;her waren sie f&uuml;r Abr&uuml;stung &ndash; heute k&ouml;nnen die Panzer nicht gro&szlig; genug sein&ldquo;, konstatiert die S&uuml;ddeutsche Zeitung. Die Gr&uuml;nen seien &bdquo;nicht mehr wiederzuerkennen&ldquo;, meint das Handelsblatt, und: &bdquo;Da fragt man sich, wo der Aufstand der W&auml;hler bleibt, die bislang dort mitliefen? Die pazifistische Basis d&uuml;rfte die Kehrtwende aus Sorge vor weiteren Eskalationen entgeistert beobachten.&ldquo; Doch das ist nicht der Fall, wie der Spiegel k&uuml;rzlich in seiner Titelstory &uuml;ber &bdquo;Die Olivgr&uuml;nen&ldquo; feststellte &ndash; im Gegenteil: An der Basis drohe &bdquo;kein Aufruhr, schon gar keine Spaltung, zu eindeutig ist das Meinungsbild&ldquo;. W&auml;hrend Milit&auml;rexperten wie der fr&uuml;here Brigade-General und Merkel-Berater Erich Vad warnen, die Lieferung schwerer Waffen sei potentiell ein &bdquo;Weg in den Dritten Weltkrieg&ldquo;, sprechen sich 72 Prozent der Gr&uuml;nen-W&auml;hler genau daf&uuml;r aus &ndash; so viel wie in keiner anderen Partei.<br>\nEntsprechend &bdquo;ger&auml;uschlos&ldquo; ging der kleine Parteitag am 30. April in D&uuml;sseldorf, der sich diesen Fragen widmete, &uuml;ber die B&uuml;hne. In Orwellscher Manier hei&szlig;t es im Beschluss, die Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine sei &bdquo;eine friedenspolitische Verpflichtung&ldquo;. Es gab lediglich zwei Enthaltungen. Die Mehrheit der 99 Delegierten stimmte auch daf&uuml;r, &bdquo;das 100-Milliarden-Sonderverm&ouml;gen zur St&auml;rkung der B&uuml;ndnis- und Verteidigungsf&auml;higkeit Deutschlands&ldquo; zu unterst&uuml;tzen. Parteichef Omid Nouripour verk&uuml;ndete: &bdquo;Wir werden immer Friedenspartei bleiben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/inland\/gruene-krieger\/\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Krieg gew&auml;hlt: Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen<\/strong><br>\nZwei Stunden ben&ouml;tigte der Gr&uuml;nen-L&auml;nderrat am 30. April in D&uuml;sseldorf, um schwere Waffen f&uuml;r die Ukraine und 100 Milliarden Euro f&uuml;r die Bundeswehr abzusegnen. Der Schlager im nordrhein-westf&auml;lischen Landtagswahlkampf war geschaffen. Die am meisten auf Krieg versessene deutsche Parlamentspartei hatte sich eine sogenannte Legitimation abgeholt. H&auml;ngen blieb der Satz des Bundesvorsitzenden Omid Nouripour: &raquo;Wir werden immer Friedenspartei bleiben.&laquo; N&auml;mlich mit Bomben, Granaten, Jubel f&uuml;r ukrainische Faschisten &ndash; den Botschafter Kiews Andrij Melnyk an der Spitze &ndash; und antirussischer Hetze, wie sie seit dem 1. August 1914 in Deutschland regelm&auml;&szlig;ig beherrschend wird.<br>\nDie Gr&uuml;nen haben begriffen, dass die aggressivste Fraktion des deutschen Kapitals die Herrschaft &uuml;bernommen hat. Die Parole lautet: Keine Landes- oder Bundesregierung ohne &ouml;kologischen Kriegspatriotismus und ohne Aussch&uuml;ttung aus der Staatskasse an die Industrie unterm Klimaschutzetikett. Hinzu kommt, sozusagen auf der subjektiven Seite: Keine Partei kann so perfekt wie die Gr&uuml;nen gegenw&auml;rtig Friedensbeteuerung mit Kriegsbegeisterung kombinieren. Das SPD-Modell von 1914 oder 1999 hat ausgedient. Die von den Sozialdemokraten garantierte Ruhe an der Heimatfront reicht nicht mehr, es bedarf einer Partei, die mobilisiert, emotionalisiert, die Stimmung f&uuml;r Panzer und Bomben macht &ndash; m&ouml;glicher Weltkrieg inbegriffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426702.krieg-gew%C3%A4hlt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Stimmen Sie gegen die nukleare Aufr&uuml;stung!<\/strong><br>\nVoraussichtlich am 19. Mai soll der Gesetzentwurf &uuml;ber das 100-Milliarden Euro schwere Sonderverm&ouml;gen im Bundestag abgestimmt werden. Dieses Paket enth&auml;lt Gelder zur Anschaffung des neuen &ldquo;Atombombers&rdquo;. Der Gesetzentwurf braucht eine &#8532; Mehrheit um verabschiedet zu werden. Hilf uns, diese nukleare Aufr&uuml;stung zu verhindern und schreibe eine Mail an Deine*n Abgeordnete*n!<br>\nAngesichts der explosiven Situation in der Ukraine m&uuml;ssen wir aus der Eskalationsspirale kommen. Gerade jetzt brauchen wir ein neues Nachdenken &uuml;ber Frieden und Sicherheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbying4peace.de\/stimmen-sie-gegen-die-nukleare-aufruestung\">Atombomber? Nein Danke!<\/a>\n<p>dazu: <strong>Streit wegen Grundgesetz&auml;nderung: Ampelkoalition verschiebt Abstimmung &uuml;ber Bundeswehr-Sonderverm&ouml;gen<\/strong><br>\nEigentlich sollte schon in dieser Woche das 100-Milliarden-Paket f&uuml;r die Bundeswehr zum Thema im Parlament werden. Doch die Verhandler haben sich verhakt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-ampelkoalition-verschiebt-abstimmung-ueber-sondervermoegen-a-d89c6620-82c1-40e3-a761-1b66c3aa0821\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hat Boris Johnsohn Selenskij gedr&auml;ngt, Verhandlungen mit Russland einzustellen?<\/strong><br>\nNach der Ukrainischen Prawda haben Butscha und Johnson Kiew Anfang April &uuml;berzeugt, auf den milit&auml;rischen Sieg zu setzen, worauf nun der Westen besteht, auch wenn der Krieg noch lange geht.<br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Selenskij und der britische Regierungschef Boris Johnson haben sich gefunden. Selenskij hat der Angriff Russlands auf die Ukraine aus den Tiefen der Umfragen  und des politischen Ansehens gerettet, Johnson versucht, durch F&ouml;rderung des Ukraine-Kriegs sein politisches &Uuml;berleben seit Brexit und Lockdown-Partys zu retten, was im &Uuml;brigen auch jenseits des Atlantiks Joe Biden praktiziert, der mit einer verloren gehenden demokratischen Mehrheit im Kongress bei den Wahlen im November zu k&auml;mpfen hat und dem die massive Unterst&uuml;tzung der Ukraine im Krieg gegen Russland bislang kaum genutzt hat.<br>\nVor allem f&uuml;r die USA kommt noch hinzu, aber Gro&szlig;britannien mischt hier auch ganz vorne mit, dass der durch die Ukraine mit amerikanischer Unterst&uuml;tzung ausgetragene Krieg gegen Russland, das klein gemacht werden soll, ein Vorspiel f&uuml;r die Auseinandersetzung mit China darstellt, wo es um die Kontrolle des S&uuml;dchinesischen Meers und Taiwan geht. Daher d&uuml;rfen die Ukraine und damit die USA nach Ansicht Washingtons nicht scheitern, sondern m&uuml;ssen gewinnen, zudem muss Russland als Verb&uuml;ndeter Chinas isoliert und geschw&auml;cht werden, um freiere Hand zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/hat-boris-johnsohn-selenskij-gedraengt-verhandlungen-mit-russland-einzustellen\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kriegsverbrechen: Schwere Vorw&uuml;rfe gegen ukrainisches Freiwilligen-Bataillon<\/strong><br>\nDie franz&ouml;sische Zeitung Le Monde verifiziert ein Video, das brutale Misshandlungen an russischen Kriegsgefangenen in der N&auml;he von Charkiw zeigt<br>\nEs ist ein kleines Politikum auf schwierigem Gel&auml;nde. Die franz&ouml;sische Zeitung Le Monde ver&ouml;ffentlichte am Wochenende Video-Material, das zeigt, wie K&auml;mpfer mit ukrainischen Abzeichen auf wehrlose russische Kriegsgefangene schie&szlig;en.<br>\nF&uuml;r die Leserschaft, die viel in sozialen Netzen unterwegs ist, sind Videos mit solchen oder &auml;hnlichen Bildern keine Neuigkeit. Seltener kommt vor, dass eine gro&szlig;e Zeitung auf ein Video mit Kriegsverbrechen von ukrainischer Seite hinweist. Die Journalisten haben die Videoaufnahmen verifiziert, hei&szlig;t es schon in der &Uuml;berschrift.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kriegsverbrechen-Schwere-Vorwuerfe-gegen-ukrainisches-Freiwilligen-Bataillon-7095942.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Antwort der Ampel: Waffen, Waffen, Waffen<\/strong><br>\nDie einzige Antwort, die der Bundesregierung auf Russlands brutalen Angriffskrieg in der Ukraine einf&auml;llt, sind immer weitere Waffenlieferungen. Was mit Helmen begann, hat sich nun zur Lieferung schweren Kriegsger&auml;ts ausgewachsen &ndash; ein Tabubruch jagt den n&auml;chsten. Doch eine Befriedung ist so nicht zu erreichen. Diese Politik zieht den Krieg ewig in die L&auml;nge und f&uuml;hrt zu noch mehr Toten und Verletzten. Nur Verhandlungen und Diplomatie k&ouml;nnen das Morden in der Ukraine beenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/die-antwort-der-ampel-waffen-waffen-waffen\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche Doppelmoral: Nicht nur Putin, auch der Westen ignoriert das V&ouml;lkerrecht<\/strong><br>\nDie Deutschen meinen zu wissen, dass sie die Guten sind, wenn sie sich gegen Russland stellen. Und doch ist die moralische Bilanz des Westens katastrophal.<br>\nEine dominante Attit&uuml;de in der aktuellen Debatte &uuml;ber den Krieg in der Ukraine ist die Wahlpflicht zwischen Gut und B&ouml;se: auf der einen Seite die Ukraine mitsamt der sie unterst&uuml;tzenden Fraktion liberal-demokratischer Staaten des Westens und auf der anderen Seite Russland. Von der dortigen Staatsf&uuml;hrung, das ist nicht nur Leitfiguren wie Baerbock, Habeck und Hofreiter, sondern auch jedem selbstbewussten Influencer aus der Generation Z bewusst, kann nur das Schlimmste bef&uuml;rchtet werden. Erst die Vernichtung der Ukraine, dann ein ausgedehnter Feldzug gegen die Staaten in der Region Osteuropas, danach der Angriff auf Kerneuropa, schlie&szlig;lich die Eroberung der &uuml;brigen Teile Westeuropas, in letzter Konsequenz auch ein v&ouml;llig irrer Atomschlag gegen diejenigen, die sich noch gegen den russischen Imperialismus wehren k&ouml;nnen. Und warum? Weil die russische F&uuml;hrung den &bdquo;demokratischen Aufbruch&ldquo; in ihrer Nachbarschaft f&uuml;rchtet! [&hellip;]<br>\nWenn es erforderlich werden sollte, einen Nuklearkrieg zu riskieren, dann w&uuml;rde das nach dem Autor der Berliner Zeitung Klaus Bachmann oder Ralf F&uuml;cks nicht unbedingt das Ende der Welt bedeuten. St&auml;rker als die Sorge um die Konsequenzen eines Nuklearkriegs wiegt allenthalben die moralische Pflicht, das Gute zu sch&uuml;tzen. Zudem handelt der Westen v&ouml;llig im Einklang mit dem V&ouml;lkerrecht, das es ausdr&uuml;cklich erlaubt, einem angegriffenen Staat bei der Verteidigung seiner territorialen Unversehrtheit und Unabh&auml;ngigkeit milit&auml;rischen Beistand zu leisten. Warum also nicht beherzt einen gro&szlig; angelegten Kreuzzug gegen das B&ouml;se f&uuml;hren?<br>\nHarald Welzer und andere &bdquo;Intellektuelle&ldquo; trauten sich, in einem offenen Brief nicht nur die Dichotomie zwischen Gut und B&ouml;se zu hinterfragen, sondern auch eine Pr&uuml;fung der Rolle des Westens bzw. der Nato im Vorfeld des Krieges anzuregen. Solche Vorschl&auml;ge kommen trotz der so oft beschworenen Meinungsfreiheit im Land &uuml;berhaupt nicht mehr gut an. Der Kampf um das richtige Narrativ scheint schon l&auml;ngst entschieden zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/deutsche-doppelmoral-nicht-nur-putin-auch-der-westen-ignoriert-das-voelkerrecht-li.228110\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kaltes Bad und Kurzarbeit<\/strong><br>\nFolgen des deutschen Energieembargos treffen Kommunen und Besch&auml;ftigte<br>\nKrieg kostet. Wegen der steigenden Energiepreise fahren Kommunen bereits Leistungen der &ouml;ffentlichen Infrastruktur herunter. In mehreren Schwimmb&auml;dern in Oldenburg und Wolfenb&uuml;ttel wird die Wassertemperatur um ein Grad Celsius gesenkt, berichtete die Hannoversche Allgemeine Zeitung am Montag. In Berlin haben bereits 37 B&auml;der erkl&auml;rt, dem Beispiel zu folgen. Das Anheizen des Beckens mit Gas und &Ouml;l wird den klammen Kommunen zu teuer.<br>\nDie Kommunen wandten 2020 im Mittel rund 1,5 Prozent ihrer Ausgaben f&uuml;r W&auml;rme, Strom und Treibstoff auf. &raquo;Dieser Anteil stieg bis 2022 um rund ein Drittel auf zwei Prozent&laquo;, hei&szlig;t es in einer am Montag ver&ouml;ffentlichten Studie der Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau (KfW). Die Einnahmebasis vieler Kommunen bleibe &raquo;fragil&laquo;. Gleichzeitig k&auml;men mit hohen Energiekosten, der Unterbringung Gefl&uuml;chteter und weiter steigenden Baupreisen neue Belastungen hinzu. Die Unterfinanzierung der Kommunen sei im vergangenen Jahr auf 159,4 Milliarden Euro gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426674.aufr%C3%BCstung-gegen-russland-kaltes-bad-und-kurzarbeit.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Uuml;ber die Auswirkung der Impfung auf das Corona-Sterbegeschehen<\/strong><br>\nWarum Schutzkonzepte f&uuml;r vulnerable Gruppen wichtiger sind als eine allgemeine Impfpflicht. Ein Debattenbeitrag<br>\nIm Folgenden wird anhand des Datenmaterials des Robert-Koch-Instituts (RKI) untersucht, welchen Einfluss das Impfen auf die Zahl der Coronatoten 2021 gehabt hat und welche Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen gezogen werden k&ouml;nnen. Als Coronatote gelten dabei alle Verstorbenen, die vom RKI aufgrund eines positiven PCR-Tests als solche eingestuft worden sind.<br>\nObwohl die Toten nicht danach unterschieden werden, ob sie &ldquo;an&rdquo; oder &ldquo;mit&rdquo; Corona verstorben sind, stimmen die vom RKI ver&ouml;ffentlichten Coronasterbezahlen sehr gut mit der allgemeinen Sterbefallstatistik des Statistischen Bundesamtes &uuml;berein.1 Man kann folglich davon ausgehen, dass die RKI-Angaben zur Zahl der Coronatoten im Prinzip korrekt sind. [&hellip;]<br>\nZusammenfassend l&auml;sst sich festhalten, dass das Leben vieler alter und sehr alter Menschen durch die Coronaimpfung verl&auml;ngert worden ist und dass bereits niedrige Impfquoten von wenigen Prozent einen starken Einfluss auf das Sterbegeschehen haben. F&uuml;r gesunde Menschen unter 60 Jahre ist die Impfung von geringem Nutzen und muss sorgf&auml;ltig gegen die Risiken abgew&auml;gt werden.<br>\nEine Impfpflicht, in welcher Form oder Ausgestaltung auch immer, macht unter diesen Umst&auml;nden keinen Sinn. Sie w&uuml;rde bestehende gesellschaftliche Gr&auml;ben vertiefen, wichtige Ressourcen binden, viel Geld kosten und kaum Menschenleben retten. Auch branchenbezogene Impfpflichten sind angesichts der Tatsache, dass Geimpfte sich infizieren und andere anstecken k&ouml;nnen, kaum zu rechtfertigen.<br>\nViel wichtiger w&auml;re es, differenzierte Konzepte f&uuml;r Personen und Personengruppen zu erarbeiten, die aufgrund ihres Alters, ihrer Vorerkrankungen und\/oder der &auml;u&szlig;eren Bedingungen, unter denen sie leben, besonders gef&auml;hrdet sind, an einer Coronainfektion schwer zu erkranken oder zu versterben. Solange die Coronapandemie nicht &uuml;berwunden ist, sollte hierbei das Testen von Kontaktpersonen im Mittelpunkt jeden Schutzkonzeptes stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ueber-die-Auswirkung-der-Impfung-auf-das-Corona-Sterbegeschehen-7093815.html\">G&uuml;nter Eder auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gesundheitsminister wollen sich f&uuml;r Coronawelle ab Herbst r&uuml;sten<\/strong><br>\nBund und L&auml;nder wollen sich m&ouml;glichst schnell f&uuml;r eine m&ouml;gliche neue Coronawelle ab Herbst r&uuml;sten. Das vereinbarten die Gesundheitsminister am Montag bei einer gemeinsamen Videoschalte. &ldquo;Die Coronapandemie ist noch nicht vorbei &ndash; wir d&uuml;rfen uns nicht von den aktuell r&uuml;ckl&auml;ufigen Inzidenzen t&auml;uschen lassen&rdquo;, erkl&auml;rte Sachsen-Anhalts Ressortchefin Petra Grimm-Benne (SPD), die derzeit der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) vorsitzt, in Magdeburg.<br>\nIm Herbst und Winter m&uuml;sse mit dem Auftreten neuer Virusvarianten gerechnet werden. &ldquo;Darum sollte das Bundesgesundheitsministerium m&ouml;glichst rasch einen Masterplan zur Bek&auml;mpfung der Coronapandemie ausarbeiten und gemeinsam mit den L&auml;ndern abstimmen&rdquo;, erkl&auml;rte Grimm-Benne nach der Videoschalte mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).<br>\nZu den Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Herbst geh&ouml;ren laut GMK-Beschluss insbesondere die M&ouml;glichkeit zur Anordnung einer generellen Maskenpflicht in Innenr&auml;umen, die f&uuml;r 2G- oder 3G-Regelungen n&ouml;tige Verpflichtung zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises mit entsprechender Zugangsbeschr&auml;nkung f&uuml;r risikogef&auml;hrdete Bereiche und Einrichtungen sowie die Verpflichtung zur Erstellung von Infektionsschutzkonzepten.<br>\nDas Infektionsschutzgesetz (IfSG) muss aus Sicht der L&auml;nder sp&auml;testens zum 23. September mit Auslaufen der Befugnisgrundlagen &uuml;berarbeitet werden. Den L&auml;ndern sollten gesetzliche Befugnisse einger&auml;umt werden, um auf das Infektionsgeschehen im Herbst und Winter reagieren sowie notwendige Infektionsschutzma&szlig;nahmen schnell, effektiv und rechtssicher ergreifen zu k&ouml;nnen, hie&szlig; es. Die Bundesregierung wurde in dem von allen L&auml;ndern getragenen Beschluss aufgefordert, das Gesetzgebungsverfahren zeitnah anzusto&szlig;en.<br>\nNordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mahnte, niemand d&uuml;rfe sich &ldquo;in falscher Sicherheit wiegen&rdquo;. &ldquo;Wir m&uuml;ssen uns jetzt auf die kalte Jahreszeit vorbereiten und die Zeit nutzen, um wichtige Fragen zur Immunit&auml;t der Bev&ouml;lkerung oder zu den Mechanismen der Infektionsketten beantworten zu k&ouml;nnen&rdquo;, erkl&auml;rte er in D&uuml;sseldorf.<br>\nSein Gesundheitsministerium f&ouml;rdert mit 2,4 Millionen Euro Forschungsprojekte zum Infektionsgeschehen in der Corona-Pandemie in Nordrhein-Westfalen. Dadurch sollen Erkenntnisse gesammelt werden, um im Fall einer weiteren Coronawelle im n&auml;chsten Winter effektiver und effizienter handeln zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/afp\/neuigkeiten\/gesundheitsminister-wollen-sich-fuer-coronawelle-ab-herbst-ruesten\">arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Exekutive in Bund und L&auml;ndern hat offensichtlich kein Interesse an einer Evaluierung der politischen Corona-Ma&szlig;nahmen, die nun schon seit &uuml;ber zwei Jahren vorherrschen. Stattdessen wird dar&uuml;ber beraten, wie der n&auml;chste &ldquo;Masterplan&rdquo; aussehen k&ouml;nnte &ndash; wie also der Ausnahmezustand nicht lediglich verl&auml;ngert, sondern wieder versch&auml;rft werden k&ouml;nnte. Die Begr&uuml;ndung im Konjunktiv: &ldquo;Im Herbst und Winter m&uuml;sse mit dem Auftreten neuer Virusvarianten gerechnet werden.&rdquo; Dabei sollte bekannt sein: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/8-Coronavirus-Update-Viren-mutieren-immer,podcastcoronavirus108.html\">Viren mutieren immer<\/a> &ndash; also nicht lediglich w&auml;hrend der k&auml;lteren Jahreszeiten (ansonsten ist das Drosten-Interview wie der gesamte Podcast Coronavirus Update besser mit Vorsicht zu betrachten). Daher aktuell: Medizinprofessor Matthias Schrappe: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h02\">&ldquo;Die Bundesregierung ist beratungsresistent&rdquo;<\/a> mit einer Anmerkung. Das betrifft leider auch immer noch s&auml;mtliche Regierungen der Bundesl&auml;nder.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Coronateststrategie kostete bisher mehr als 13 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDie Teststrategie in der Coronakrise hat den Bund bisher fast 13,39 Milliarden Euro gekostet. Das geht aus neuen Daten des Bundesamts f&uuml;r soziale Sicherung (BAS) mit Stand heute hervor. Bis zum Oktober des vergangenen Jahres waren noch etwa f&uuml;nf Milliarden Euro abgerechnet worden.<br>\nDen aktuellen Zahlen zufolge zahlte der Bund f&uuml;r PoC-Antigentests und Antigentests zur Eigenanwendung aktuell 3,77 Milliarden Euro. F&uuml;r labordiagnostische Leistungen fielen rund 2,43 Milliarden Euro an. Weitere Leistungen wie die Abstrichnahmen kosteten etwa 6,51 Milliarden Euro.<br>\nTestzentren des &Ouml;ffentlichen Gesundheitsdienstes (&Ouml;GD) verursachten 242,62 Millionen Euro, auf Testzentren von Drittenbietern entfielen 56,67 Millionen Euro und die Kosten f&uuml;r Testzentren der Kassen&auml;rztlichen Vereinigungen (KV) beliefen sich auf 47,86 Millionen Euro. Dar&uuml;ber hinaus zahlte der Bund bis Mitte Mai dieses Jahres rund 251,48 Millionen Euro f&uuml;r Tests in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und in Obdachlosenunter&shy;k&uuml;nften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/134271\/Coronateststrategie-kostete-bisher-mehr-als-13-Milliarden-Euro\">&Auml;rzteblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fast 161.000 Opfer h&auml;uslicher Gewalt in Deutschland<\/strong><br>\nAuch im zweiten Pandemiejahr verzeichnen die Beh&ouml;rden einen Zuwachs bei der h&auml;uslichen Gewalt. In einigen Bundesl&auml;ndern f&auml;llt der Anstieg erschreckend stark aus. Familienministerin Paus verspricht mehr Geld &ndash; und einen deutlichen Ausbau von Frauenh&auml;usern.<br>\nDie Zahl der Opfer von h&auml;uslicher Gewalt, die Partner oder Ex-Partner ver&uuml;ben, ist auch im zweiten Jahr der Pandemie gestiegen. Wie Recherchen der WELT AM SONNTAG bei Innenministerien und Landeskriminal&auml;mtern in den 16 Bundesl&auml;ndern ergaben, wurden im vergangenen Jahr 160.921 Opfer polizeilich registriert. Das entspricht einem Anstieg von fast 1,3 Prozent gegen&uuml;ber dem Jahr 2020. Zwei Drittel der erfassten Opfer sind Frauen. Doch das Dunkelfeld ist gro&szlig;, weil viele sich nicht trauen, Anzeige zu erstatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article238754627\/Anstieg-in-Corona-Pandemie-161-000-Opfer-haeuslicher-Gewalt-in-Deutschland.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das gro&szlig;e Gesch&auml;ft mit privaten Gef&auml;ngnissen in den USA<\/strong><br>\nDie Verwaltung von Gef&auml;ngnissen in den USA ist heutzutage ein lukratives Gesch&auml;ft. Allein die drei Giganten CCA (Corrections Corporation of America), GEO (The GEO Group, Inc) und MTC (Management and Training Corporation) besitzen mehr als 200 Gef&auml;ngnisse mit &uuml;ber 150.000 Betten und erzielen j&auml;hrliche Gewinne von &uuml;ber f&uuml;nf Milliarden US-Dollar. Dar&uuml;ber hinaus &uuml;ben die privaten Gef&auml;ngnisunternehmen &uuml;ber Lobbygruppen auch Einfluss auf die Gesetzgeber aus, um sicherzustellen, dass die privaten Gef&auml;ngnisse stets voll ausgelastet sind. Diese Kollaboration zwischen Beamten und Unternehmern ist ein Merkmal des US-Gef&auml;ngnissystems.<br>\nDer ehemalige US-Senator Bernie Sanders erkl&auml;rte, das US-Strafrechtssystem gebe jedes Jahr Milliarden von US-Dollar aus, damit private Gef&auml;ngnisse vom Leid der Bev&ouml;lkerung profitieren k&ouml;nnten. Die US-Regierung m&uuml;sse dem Treiben der privaten Gef&auml;ngnisunternehmen ein Ende setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20220516\/756728.html%20\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Klingbeil watscht Lauterbach ab<\/strong><br>\n&Auml;rger &uuml;ber Karl Lauterbach: F&uuml;r seine Analyse der Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen erntete der Gesundheitsminister nach SPIEGEL-Informationen intern einen R&uuml;ffel von SPD-Parteichef Lars Klingbeil.<br>\nDer Absturz der Sozialdemokraten bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sorgt hinter den Kulissen f&uuml;r Kontroversen. In der Pr&auml;sidiumssitzung der SPD am Montag kn&ouml;pfte sich Parteichef Lars Klingbeil nach SPIEGEL-Informationen Gesundheitsminister Karl Lauterbach vor, weil dieser das Ergebnis bereits kurz nach Schlie&szlig;ung der Wahllokale als klare Niederlage bezeichnet hatte.<br>\nEs w&auml;re gut, wenn sich bei solch einer Wahl alle an die beschlossene Kommunikationsstrategie halten w&uuml;rden, wird Klingbeil von Teilnehmern der Sitzung zitiert &ndash; &raquo;auch ein Bundesminister&laquo;. Lauterbach selbst war in der Sitzung nicht anwesend. Mehrere Teilnehmer best&auml;tigten dem SPIEGEL Klingbeils Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/nrw-wahlergebnis-der-spd-lars-klingbeil-watscht-karl-lauterbach-ab-a-889c9a23-f27d-441c-9b0e-ed3a72b2058c\">DER SPIEGEL <\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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