{"id":83972,"date":"2022-05-18T08:10:57","date_gmt":"2022-05-18T06:10:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972"},"modified":"2022-05-18T08:10:57","modified_gmt":"2022-05-18T06:10:57","slug":"hinweise-des-tages-4112","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h01\">Nordrhein-Westfalen: Deshalb war die Wahlbeteiligung so niedrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h02\">Nach NRW-Schlappe: Linken-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer auf NATO-Linie &ndash; und mit Distanz zur Friedensbewegung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h03\">Die Russen, die Deutschen und der Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h04\">Die NATO und Taiwan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h05\">Missliebige Ergebnisse? Charit&eacute; beendet Corona-Studie und fordert &ldquo;umfassende Qualit&auml;tspr&uuml;fung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h06\">Generation Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h07\">Bayern unterst&uuml;tzt Neuanlauf f&uuml;r Corona-Impfpflicht ab 60<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h08\">Britischer Zentralbankchef warnt: &ldquo;Apokalyptische&rdquo; Lebensmittelpreise drohen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h09\">Krise im Quadrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h10\">Pakistan steht vor dem Bankrott, da die Wirtschaft br&ouml;ckelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h11\">Sri Lankas neuer Premierminister warnt: &bdquo;Die schwierigsten Monate unseres Lebens&ldquo; stehen bevor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h12\">Die Black Aliance for Peace ruft die Staaten Lateinamerikas und der Karibik zum Boykott des Amerika-Gipfels auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h13\">Angriff auf Trauernde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h14\">Milliarden f&uuml;r Porsche-Pi&euml;ch-Clan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h15\">Wie internationale Unternehmen nationales Recht aushebeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83972#h16\">Chatkontrolle: Ein totalit&auml;rer Missbrauch von Technik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nordrhein-Westfalen: Deshalb war die Wahlbeteiligung so niedrig<\/strong><br>\nNur 55 Prozent haben abgestimmt, die n&auml;chste Regierung st&uuml;tzt maximal ein Drittel der Wahlberechtigten: In NRW wird die Spaltung in demotivierte Arbeiterklasse und urbanes Bildungsb&uuml;rgertum deutlich. Was hie&szlig;e das f&uuml;r Schwarz-Gr&uuml;n? [&hellip;]<br>\nVergleicht man &uuml;berdies die Wahlkreise mit der niedrigsten Wahlbeteiligung (Duisburg III 38,1 Prozent, Gelsenkirchen II 43,6 Prozent) mit jenen, wo sie am h&ouml;chsten lag (K&ouml;ln II 68,8 Prozent, M&uuml;nster III 68,5 Prozent), f&auml;llt sofort ins Auge: Die einstigen Zentren der Montanindustrie haben die Lust am W&auml;hlen verloren. Es reicht einfach nicht, eine Kohlenzeche durch ein gigantisches Spielcasino zu ersetzen, einen G&uuml;terbahnhof in ein Einkaufszentrum zu verwandeln und eine Gasse nach Horst Schimanski zu benennen. Arbeitslosigkeit, Wegz&uuml;ge, Abrisse pr&auml;gen die Gegend. In Duisburg-Hochfeld liegt der Migrantenanteil (T&uuml;rken, Rum&auml;nen, Bulgaren) bei mehr als 60 Prozent, 15 Prozent der Bev&ouml;lkerung sind Roma. S&uuml;dlich des Rhein-Herne-Kanals sieht es nicht anders aus. Schalke-Romantik bewirkt keinen Strukturwandel. Und so fl&uuml;chten viele in die Nichtw&auml;hler-Resignation.<br>\nGanz anders die Kreise mit der h&ouml;chsten Wahlbeteiligung: K&ouml;ln-Lindenthal und M&uuml;nster westlich des Schlossparks beherbergen gro&szlig;e Universit&auml;ten und Kliniken. Gr&uuml;ng&uuml;rtel und Parks durchziehen die gro&szlig;z&uuml;gig angelegten Viertel, hier findet man Villen, Caf&eacute;s und Gesch&auml;fte des gehobenen Bedarfs. In Lindenthal wohnte einst K&ouml;lns Oberb&uuml;rgermeister Konrad Adenauer. Hier schnellten die Gr&uuml;nen um 21 Prozentpunkte nach oben. Der Ausl&auml;nderanteil ist gering, die Arbeitslosenquote niedrig. An der Wahlbeteiligung ist die Spaltung in ein hochmotiviertes urbanes Bildungs-B&uuml;rgertum und eine demotivierte Arbeiterklasse in de-industrialisierten Zonen besonders gut abzulesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/deshalb-war-die-wahlbeteiligung-in-nordhein-westfalen-so-niedrig\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nach NRW-Schlappe: Linken-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer auf NATO-Linie &ndash; und mit Distanz zur Friedensbewegung<\/strong><br>\nDie Linke scheint nach dem alten Sponti-Spruch &ldquo;Gestern standen wir noch am Abgrund, heute sind wir schon einen Schritt weiter&rdquo; zu agieren. Absehbar macht sie sich &uuml;berfl&uuml;ssig, indem sie ihre angestammte W&auml;hlerschaft vor den Kopf st&ouml;&szlig;t: mit antirussischen Forderungen und der Abkehr von der Friedensbewegung.<br>\nIn die ZDF-Sendung &ldquo;Berliner Runde&rdquo; zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 15. Mai 2022 war auch der Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Linken, J&ouml;rg Schindler, eingeladen &ndash; wie andere Vertreter der Bundestagsparteien auch. Denn noch gibt es ja eine Linksfraktion im Bundestag. [&hellip;]<br>\nSo fragte der Moderator:<br>\n&ldquo;Herr Schindler, kommende Woche wird es in Berlin einen Kongress geben mit dem Titel &lsquo;Ohne NATO leben &ndash; Ideen f&uuml;r den Frieden&rsquo;. Da sitzen auch bekannte Personen Ihrer Partei auf dem Podium. In der Einleitung hei&szlig;t es: &lsquo;F&uuml;r Deutschland war und ist die NATO verh&auml;ngnisvoll.&rsquo; Ist das die Position Ihrer Partei?&rdquo;<br>\nJ&ouml;rg Schindler lie&szlig; sich nicht lange bitten &ndash; und distanzierte sich emp&ouml;rt von der Veranstaltung, zu der sich &uuml;brigens auch eine Gabriele Krone-Schmalz, ein Eugen Drewermann oder ein Oskar Lafontaine angesagt haben: &ldquo;Nein. Ich will das auch so deutlich sagen, ich habe diesen Kongress auch im Vorfeld gesehen, und ich kann ausdr&uuml;cklich sagen, das ist nicht die Position unserer Partei.&rdquo;<br>\nBeflissen macht Schindler deutlich, dass sich die Position der Linken zum Krieg in der Ukraine keinen Deut vom transatlantischen Mainstream unterscheiden w&uuml;rde:<br>\n&ldquo;Unsere Partei hat zum Thema Ukraine-Krieg eine klare Position. Wir kritisieren und verurteilen den Angriffskrieg Putins. So einfach ist das, und da gibt es auch nichts anderes zu sagen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/138584-nach-nrw-schlappe-linken-geschaftsfuhrer\/%20\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kampf f&uuml;r den Frieden<\/strong><br>\nFriedensbewegung l&auml;dt zum Kongress &raquo;Ohne NATO leben&laquo;. Bei Teilen der Linkspartei st&ouml;&szlig;t das auf Ablehnung<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426749.kampf-f%C3%BCr-den-frieden-gegen-den-strom.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Partei in der Krise: &raquo;Neustart&laquo; nach links oder rechts<\/strong><br>\nLinke verliert 65 Prozent der W&auml;hler in Nordrhein-Westfalen. Pellmann: Osten kann &raquo;Lebensversicherung&laquo; sein<br>\nIn den Umfragen stand die Partei schon schlecht da, um dann am Wahltag noch schlechter abzuschneiden: Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat die Partei Die Linke ihre Serie von Wahlniederlagen mit nur noch 2,1 Prozent der Zweitstimmen nahtlos fortgesetzt. Sie hat 146.611 W&auml;hlerstimmen erhalten. 2017 waren es noch 415.936. Die Partei hat also innerhalb von f&uuml;nf Jahren 65 Prozent ihrer W&auml;hlerinnen und W&auml;hler verloren &ndash; und zwar, darauf deutet einiges hin, vor allem an das Nichtw&auml;hlerlager. In lediglich drei von 128 Wahlkreisen kam die Partei bei den Zweitstimmen knapp &uuml;ber f&uuml;nf Prozent, in einem weiteren &uuml;ber vier. Unter dem Strich haben bei der &raquo;kleinen Bundestagswahl&laquo; gerade noch 1,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Zweitstimme der Linkspartei gegeben &ndash; als mobilisierungsf&auml;hige W&auml;hlerpartei ist die Linkspartei im bev&ouml;lkerungsreichsten Bundesland also nahezu am Ende.<br>\nDie Partei steht nun, wenige Wochen vor dem Bundesparteitag Ende Juni in Erfurt, vor der wohl tats&auml;chlich existentiellen Frage, wie sie mit dieser Situation umgeht. Versch&auml;rft sie den regierungslinken Anpassungs- und Integrationskurs, der in diese Lage gef&uuml;hrt hat &ndash; das Projekt, genau das bei dem anstehenden Parteitag als &raquo;Richtungs&auml;nderung&laquo; oder &raquo;Neustart&laquo; zu verkaufen, wird derzeit intensiv vorbereitet &ndash;, oder rafft sie sich, mit welchen Inhalten auch immer, zu einer Neuprofilierung auf, die sie als linke Oppositionspartei wieder erkenn- und unterscheidbar macht?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426680.partei-in-der-krise-neustart-nach-links-oder-rechts.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Russen, die Deutschen und der Krieg<\/strong><br>\nWieso sind ausgerechnet die Deutschen so willig, eine Eskalation nach der anderen gegen Russland zu initiieren? An der Ukraine liegt es nicht, das kann man sicher sagen. Denn das, was dort angeblich verteidigt wird &ndash; Demokratie, Freiheit, Friede, Freude und nat&uuml;rlich Eierkuchen &ndash; mag in der Tagesschau-Redaktion, in den SPIEGEL-Redaktionsstuben und an den Mikros der Radiostationen existieren. In der Ukraine sieht das Bild dagegen anders aus. [&hellip;]<br>\nDoch auch wenn der Widerstand der Leser noch so enthusiastisch vorgetragen wird, die Ukraine hat definitiv ein Problem mit Faschismus und Nazismus. Die Tatsache, dass die Bedeutung und der Einfluss etwa des Asow-Regiments hier verschwiegen, heruntergespielt oder als inzwischen behobenes Problem dargestellt wird, &auml;ndert nichts an den Fakten. Und wenn in den Tagesthemen ein Asow-K&auml;mpfer im Interview faktisch als &bdquo;normaler&ldquo; Soldat f&uuml;r Frieden, Freiheit und nat&uuml;rlich Eierkuchen pr&auml;sentiert wird, ist das kein Zeichen f&uuml;r die L&auml;uterung des K&auml;mpfers, sondern f&uuml;r die geschichtsverf&auml;lschende Berichterstattung der meisten Medien.<br>\nF&uuml;r die meisten Russen sind die Entwicklungen in der Ukraine eine verst&ouml;rende Angelegenheit, die Erinnerungen wachruft. Man muss sich schon sehr bem&uuml;hen, um diese Emotionen der Russen auszublenden, kleinzureden oder gar zu kritisieren. [&hellip;]<br>\nWie bereits oben erw&auml;hnt, gibt es &bdquo;die Deutschen&ldquo; nicht. Aber wie ebenfalls oben beschrieben, gibt es dennoch eine gro&szlig;e Zahl von Deutschen, die aufgrund des Ukraine-Krieges s&auml;mtliche Hemmungen fallen lassen. Geimpft durch die massive Manipulation von Medien und Politik ist es inzwischen en vogue, sich f&uuml;r das Eingreifen in den Ukraine-Krieg einzusetzen, schwere Waffen zu fordern und grunds&auml;tzlich einen Kriegseintritt Deutschlands (den es l&auml;ngst gibt) zu bef&uuml;rworten.<br>\nDie Argumente hei&szlig;en Demokratie und Freiheit, hinzu kommt der Eierkuchen, den sich alle w&uuml;nschen. Ausgeblendet wird dabei sowohl die westliche Motivation, Russland zu schw&auml;chen oder gleich ganz in das Korsett des Neoliberalismus zu pressen. Ausgeblendet wird aber auch die politische Lage in der Ukraine, die weit entfernt ist von den schw&auml;rmerischen Bekundungen und Erz&auml;hlungen des Westens. [&hellip;]<br>\nDie Ukraine ist dem Westen egal. Sie wird geschw&auml;cht und mit unz&auml;hligen Opfern aus diesem Konflikt hervorgehen, ihr Pr&auml;sident wird am Ende abgel&ouml;st oder get&ouml;tet, der Schuldenstand wird Dimensionen erreichen, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat, die aber nach R&uuml;ckzahlung schreien.<br>\nUnd die Deutschen? Sie sind mittendrin statt nur dabei. Sie reden und handeln sich um Kopf und Kragen, planen mit amerikanischem &uuml;berteuerten und die Umwelt und Menschen sch&auml;digenden US-Gas, das schwer zu gewinnen und ebenso schwer zu transportieren ist, sie pfeifen auf das Bruttoinlandsprodukt, auf Preissteigerungen, Arbeitslosigkeit, eine geschw&auml;chte Industrie und Energieengp&auml;sse. Alles wegen der Demokratie in der Ukraine?<br>\nMan kann eine Million Argumente in die Waagschale werfen, um den Ukraine-Krieg zu erkl&auml;ren und Deutschlands Rolle darin einzuordnen. Aus dieser Vielzahl von Argumenten fallen jedoch die Rettung der Demokratie und der Freiheit heraus, um sie geht es definitiv nicht. Weil es beides in der Ukraine nicht gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2022\/05\/die-russen-die-deutschen-und-der-krieg\/\">neulandrebellen<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>An der Seite der ukrainischen Rechtsextremen sabotieren die USA das Friedensmandat von Zelensky<\/strong><br>\n(&Uuml;bersetzung unseres Lesers H.B.)<br>\nAn einem warmen Oktobertag im Jahr 2019 sa&szlig;en Stephen F. Cohen, renommierter Professor f&uuml;r Russlandstudien, und ich uns in Manhattan bei unserem letzten pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch gegen&uuml;ber [&hellip;] Zu diesem Zeitpunkt war der ukrainische Pr&auml;sident Zelensky erst wenige Monate im Amt, das er mit dem Versprechen gewonnen hatte, den Konflikt im Donbass zu beenden. Anstatt das Friedensmandat des ukrainischen Staatschefs zu unterst&uuml;tzen, klagten die Demokraten im Kongress Trump an, weil er kurzzeitig die Waffenlieferungen ausgesetzt hatte, die den Kampf anheizten. [&hellip;] Das anschlie&szlig;ende Amtsenthebungsverfahren und die seitherige Politik beider Parteien haben deutlich gemacht, dass Washington kein Interesse daran hatte, Zelensky den R&uuml;cken zu st&auml;rken [&hellip;]<br>\nIm April 2019 wurde Zelensky mit einer &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheit von 73 % der Stimmen gew&auml;hlt und versprach, das Blatt zu wenden. In seiner Antrittsrede im darauffolgenden Monat erkl&auml;rte Zelensky, er habe &ldquo;keine Angst, meine Popularit&auml;t, meine Beliebtheit zu verlieren&rdquo; und sei &ldquo;bereit, meine Position aufzugeben &ndash; wenn nur der Frieden kommt&rdquo;. Doch die m&auml;chtigen rechtsextremen und neonazistischen Milizen der Ukraine machten Zelensky klar, dass ein Frieden im Donbass einen viel h&ouml;heren Preis haben w&uuml;rde. &ldquo;Er w&uuml;rde sein Leben verlieren&rdquo;, antwortete der Mitbegr&uuml;nder des Rechten Sektors, Dmytro Yarosh, damals Kommandeur der Ukrainischen Freiwilligenarmee, eine Woche nach Zelenskys Antrittsrede. [&hellip;]<br>\nNur zwei Wochen vor dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine stellte die New York Times fest, dass Zelensky &ldquo;extreme politische Risiken eingehen w&uuml;rde, selbst wenn er ein Friedensabkommen mit Russland in Erw&auml;gung ziehen w&uuml;rde&rdquo;, da seine Regierung von rechtsextremen Gruppen &ldquo;ersch&uuml;ttert und m&ouml;glicherweise gest&uuml;rzt werden k&ouml;nnte&rdquo;. [&hellip;] &ldquo;Ich denke, Zelensky hat sehr schnell herausgefunden, dass es wegen der ukrainischen Rechten unm&ouml;glich ist, Minsk II umzusetzen&rdquo;, sagte John Mearsheimer, Professor an der University of Chicago, der seit Jahren davor warnt, dass die US-Politik die Ukraine in einen Konflikt mit Russland treibt &hellip; &ldquo;Zelensky hat verstanden, dass er es nicht allein mit der ukrainischen Rechten aufnehmen kann [&hellip;]<br>\n&ldquo;Es gab Momente in der Geschichte &hellip; in denen es eine Chance gab &hellip; sagte Cohen im Oktober 2019 &hellip; &bdquo; die Chance f&uuml;r Zelensky &hellip; um mit Russland &uuml;ber ein Ende dieses Krieges zu verhandeln &hellip; Und dazu m&uuml;ssen die Vereinigten Staaten im Grunde einfach zu Zelensky sagen: Nur zu, wir stehen hinter Ihnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mate.substack.com\/p\/siding-with-ukraines-far-right-us?s=r%20\">Aaron Mat&eacute;<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Wenn man sich an die Unterst&uuml;tzung der rechtsextremen Contras in Nicaragua, der Mudschaheddin in Afghanistan oder von Al-Qaida-nahen &ldquo;Rebellen&rdquo; in Syrien durch die F&uuml;hrungsmacht der &ldquo;westlichen Wertegemeinschaft&rdquo; erinnert, kann man der Au&szlig;enpolitik der USA eine gewisse Kontinuit&auml;t nicht absprechen. Beim Lesen des Artikels (bzw. der kurzen &uuml;bersetzten Ausz&uuml;ge im Hinweis) ist zu beachten, dass das Interview mit Stephen Cohen 2019 stattfand: das Ende des Krieges bezieht sich hier auf den seit 2014 w&auml;hrenden Krieg im Donbass. Andere Passagen, wie z.B. das Zitat aus der Ney York Times oder die Einsch&auml;tzungen von Mearsheimer, sind aktuellen Datums.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Putin warnt: &ldquo;Keine andere Nation f&ouml;rdert den Neonazismus wie die Ukraine&rdquo;.<\/strong><br>\n<em>(Eigene &Uuml;bersetzung) <\/em><br>\nDer russische Pr&auml;sident forderte die westlichen L&auml;nder auf, in dieser Angelegenheit t&auml;tig zu werden, da sie letztlich ihre Interessen ber&uuml;hren k&ouml;nne.<br>\nBei der Er&ouml;ffnung einer Sitzung der Organisation des Vertrags &uuml;ber kollektive Sicherheit (OVKS) am Montag verurteilte der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin die Gleichg&uuml;ltigkeit der westlichen L&auml;nder gegen&uuml;ber der ukrainischen F&ouml;rderung des Neonazismus.<br>\n&ldquo;&Uuml;berall gibt es Extremisten, aber in keinem anderen Land als der Ukraine ermutigen die Beh&ouml;rden die Neonazis zu Massenaufm&auml;rschen mit Fackeln und faschistischen Symbolen&rdquo;, betonte Putin, der darauf hinwies, dass diese Situation letztendlich die Interessen der westlichen L&auml;nder beeintr&auml;chtigen werde.<br>\nDie OTSC-L&auml;nder verurteilten Versuche, historische Ereignisse im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den Nationalsozialismus zu verf&auml;lschen. Sie betonten auch ihre Absicht, weiterhin gegen Versuche vorzugehen, Neonazismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu verherrlichen.<br>\nDiese Organisation wird im Herbst gemeinsame Milit&auml;r&uuml;bungen in Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan durchf&uuml;hren, um sich auf die Verteidigung des ehemaligen sowjetischen Raums angesichts des m&ouml;glichen Beitritts Finnlands und Schwedens zur Nordatlantikvertragsorganisation (NATO) vorzubereiten. [&hellip;]<br>\nDas 1992 durch den Vertrag von Taschkent gegr&uuml;ndete OTSC ist ein gemeinsames Verteidigungssystem mit 3.600 Friedenstruppen aus Armenien, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan, Russland und Tadschikistan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/No-Other-Nation-Fosters-Neonazism-Like-Ukraine-Putin-Warns-20220516-0013.html\">Telesur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die NATO und Taiwan<\/strong><br>\nTaiwans Au&szlig;enminister Joseph Wu verlangt eine engere Zusammenarbeit der NATO mit der s&uuml;dostchinesischen Insel. Es gebe &bdquo;zunehmend mehr Gespr&auml;che zwischen Taiwan und der NATO&ldquo;, erkl&auml;rte Wu in einem gestern publizierten Interview mit einer f&uuml;hrenden deutschen Tageszeitung. Dabei zeige sich &bdquo;Potential f&uuml;r mehr Kooperation&ldquo;. Hintergrund f&uuml;r die Forderung ist zum einen, dass in der NATO derzeit &uuml;ber eine Ausweitung der B&uuml;ndnisaktivit&auml;ten in den Indischen und in den Pazifischen Ozean diskutiert wird. Zum anderen ist Taipeh auch deswegen um neue Verb&uuml;ndete bem&uuml;ht, weil mit Blick auf den Ukraine-Krieg die Hoffnung schwindet, im Falle eines Krieges mit der Volksrepublik k&ouml;nne Washington Taiwan auch mit Truppen zu Hilfe eilen; zudem gehen die US-Waffenlieferungen an die Ukraine auch zu Lasten der Lieferungen an Taipeh. Eine Kooperation der NATO mit Taiwan w&ouml;ge schwer, da die Insel zum einen laut international anerkannter Auffassung zu China geh&ouml;rt (&bdquo;Ein-China-Politik&ldquo;) und zum anderen hohe geostrategische Bedeutung f&uuml;r einen etwaigen Waffengang fremder M&auml;chte gegen die Volksrepublik besitzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8924\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Missliebige Ergebnisse? Charit&eacute; beendet Corona-Studie und fordert &ldquo;umfassende Qualit&auml;tspr&uuml;fung&rdquo;<\/strong><br>\nDie Studie eines Charit&eacute;-Professors zum Thema Nebenwirkungen bei Corona-Impfungen lief von April 2021 bis zum Beginn dieser Woche. Nach erh&ouml;hter medialer Aufmerksamkeit wegen alarmierender Ergebnisse distanzierte sich nun die Leitung des Hauses davon. Die Webseite wurde offline genommen. Es erfolge eine &ldquo;umfassende Qualit&auml;tspr&uuml;fung&rdquo;. [&hellip;]<br>\nProfessor Matthes hatte in einem MDR-Beitrag erkl&auml;rt, die Auswertungen vom Startdatum April 2021 bis zur Gegenwart w&uuml;rden nach seiner Ansicht deutlich alarmierende Zahlen hervorbringen. So k&ouml;nnten die Daten der finalen j&uuml;ngsten Erkenntnisse belegen, dass bei 0,8 Prozent der Teilnehmer &ldquo;mittlere, aber auch schwere Nebenwirkungen&rdquo; nach einer Impfung aufgetreten waren. Diese Zahl unterscheidet sich elementar von der offiziell anerkannten Impfnebenwirkungen-Quote von 0,02 Prozent in Deutschland, des zust&auml;ndigen Paul-Ehrlich Instituts (PEI).<br>\nNach darauf folgenden medialen wie auch hausinternen Diskussionen und Stellungnahmen distanziert sich die Berliner Charit&eacute; nun endg&uuml;ltig von Matthes und seiner Studie. Bekannt wurden diese Umst&auml;nde durch eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Schulze an die Berliner Gesundheitssenatorin Gote von den Gr&uuml;nen. Gote best&auml;tigte, dass die Charit&eacute;-Leitung mittlerweile die Internet-Seite der Studie offline genommen hat, da die vorliegende Datenbasis vermeintlich nicht ausreiche, &ldquo;um konkrete Schlussfolgerungen &uuml;ber H&auml;ufigkeiten in der Gesamtbev&ouml;lkerung zu ziehen und verallgemeinernd zu interpretieren&rdquo;, so Charit&eacute;-Sprecher Markus Heggen schon am 10. Mai auf Anfrage des ZDF. [&hellip;]<br>\nDie Berliner Zeitung kommentierte in einem aktuellen Beitrag zu den Ereignissen rund um die Studie: &ldquo;Matthes&rsquo; Behauptungen verbreiteten sich rasch in den Medien und in &ldquo;Querdenker&rdquo;-Kreisen.&rdquo; Dem Begriff Studienergebnisse wurde das Wort &ldquo;angeblichen&rdquo; zugeteilt, um im Artikel darauf hinzuweisen: &ldquo;die angeblichen Studienergebnisse von Matthes werden in den sozialen Netzwerken auch zusammen mit einem Artikel &uuml;ber den Vorstand der Krankenkasse BKK Provita verbreitet&rdquo;. Andreas Sch&ouml;fbeck, langj&auml;hriges Vorstands-Mitglied, hatte im Februar, im Rahmen von Daten-Auswertungen, dem zust&auml;ndigen Paul-Ehrlich Institut (PEI) vorgeworfen, zu wenige F&auml;lle von Impfnebenwirkungen zu registrieren und zu dokumentieren. Sch&ouml;fbeck wurde nach ann&auml;hernd &auml;hnlichen Abl&auml;ufen der medialen und fachlichen Hinterfragung am Ende entlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/138626-impfnebenwirkungen-charite-beendet-aktuelle-studie\/%20\">RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Schwurbel-Charit&eacute;: Studie l&auml;sst auf massive Untererfassung von Impfsch&auml;den durch Corona-Vakzine schlie&szlig;en <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83705\">NachDenkSeiten <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Generation Corona<\/strong><br>\nLockdowns und Kontaktbeschr&auml;nkungen trafen die J&uuml;ngeren besonders hart. &Uuml;ber die Folgen der Pandemie f&uuml;r Kinder und Jugendliche<br>\nVon Christoph Butterwegge<br>\nAm 18. Mai erscheint Christoph Butterwegges neues Buch &raquo;Die polarisierende Pandemie&laquo; im Beltz-Verlag. Wir dokumentieren daraus im folgenden mit freundlicher Genehmigung von Autor und Verlag einen Auszug aus dem 4. Kapitel &uuml;ber die gesellschaftlichen Auswirkungen von Covid-19. (jW)<br>\n&Uuml;ber zwei Jahre lang hat die &shy;Co&shy;vid-19-&shy;Pandemie das Leben der Minderj&auml;hrigen hierzulande mit wenigen Unterbrechungen beherrscht, und zwar von morgens bis abends ebenso wie nachts, weil viele Kinder und Jugendliche nicht (gut) ein- oder durchschlafen konnten. Zu den Existenzsorgen armutsgef&auml;hrdeter Familien gesellte sich bei ihnen nun die f&uuml;r sensible Zeitgenoss(inn)en besonders unangenehme Infektionsangst. Au&szlig;erdem beeintr&auml;chtigten Arbeitsplatzverluste, Phasen der Kurzarbeit sowie Quarant&auml;ne- und Isolationsma&szlig;nahmen das Familienklima.<br>\nVornehmlich f&uuml;r kleine Kinder, die nichts &uuml;ber Virusinfektionen und Infektionskrankheiten wissen konnten, war das neuartige Coronavirus ein ebenso r&auml;tselhaftes wie unheimliches Ph&auml;nomen, welches sie in Angst und Schrecken versetzte. Noch h&auml;rter traf es Kinder mit Behinderungen, Einschr&auml;nkungen und Assistenzbedarf, weil sie etwa in der F&ouml;rderschule nun h&auml;ufig ganz auf sich allein gestellt waren. Kinderpsychiatrien und Psychotherapeut(inn)en schlugen Alarm, weil die Verhaltensauff&auml;lligkeiten bei Minderj&auml;hrigen signifikant zunahmen. Vermehrt beobachtet wurden Konzentrationsschwierigkeiten, extreme Stimmungsschwankungen, Angstst&ouml;rungen, depressive Verstimmungen, unkontrollierte Gef&uuml;hlsausbr&uuml;che, Entwicklungsverz&ouml;gerungen und Aggressionen verschiedener Art&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426622.gesundheit-und-gesellschaft-generation-corona.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bayern unterst&uuml;tzt Neuanlauf f&uuml;r Corona-Impfpflicht ab 60<\/strong><br>\nBayern hat sich einem Vorsto&szlig; der Nachbarl&auml;nder Baden-W&uuml;rttemberg und Hessen angeschlossen, die einen Neuanlauf zu starten, um die Impfpflicht f&uuml;r Menschen &uuml;ber 60 durchzusetzen. Das Ziel: eine &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.<br>\nDie L&auml;nder Baden-W&uuml;rttemberg, Hessen und Bayern dringen angesichts einer drohenden Corona-Welle im Herbst auf einen Neuanlauf im Bundestag f&uuml;r eine Impfpflicht ab 60 Jahren. Bei der digitalen Gesundheitsministerkonferenz am Montag stellten der baden-w&uuml;rttembergische Ressortchef Manne Lucha und sein hessischer Amtskollege Kai Klose (beide Gr&uuml;ne) einen entsprechenden Antrag, Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) schloss sich dem Vorschlag an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/corona-impfpflicht-ab-60-bayern-unterstuetzt-neuanlauf,T65HvhI\">BR24<\/a>\n<p>dazu: <strong>Hessen dr&auml;ngt auf Impfpflicht ab 60<\/strong><br>\nInitiativen zur Impfpflicht waren erst k&uuml;rzlich gescheitert. Jetzt unternehmen die L&auml;nder Hessen, Baden-W&uuml;rttemberg und Bayern aber einen Neuanlauf. Bei der digitalen Gesundheitsministerkonferenz stellten Gesundheitsminister Kai Klose und sein baden-w&uuml;rttembergischer Amtskollege Manne Lucha (beide Gr&uuml;ne) zu Wochenbeginn einen entsprechenden Antrag. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) schloss sich dem Vorschlag an.<br>\nNun soll n&auml;chste Woche im Kreise der Gesundheitsminister &uuml;ber den Antrag beraten werden. Ein Beschluss soll im Juni fallen. Die drei Bundesl&auml;nder sind der Meinung, dass mit der Impfpflicht ab 60 eine &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems und damit auch Einschr&auml;nkungen f&uuml;r die Gesamtbev&ouml;lkerung vermieden werden k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/politik\/corona-impfpflicht-gesundheitsminister-klose-bedauert-scheitern-im-bundestag-,corona-impfpflicht-klose-100.html%20\">Hessenschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.K.:<\/strong> Die Impfpflicht ist politisch lange noch nicht tot, der n&auml;chste Anlauf wird vorbereitet. Und das zu einer Zeit, wo der Anteil an schweren Nebenwirkungen durch die Impfung noch nicht ordentlich quantifiziert werden kann. Ich w&uuml;rde mir w&uuml;nschen, dass die Gesundheitsminister der L&auml;nder sich mit gleichem Elan der Evaluation zur N&uuml;tzlichkeit der Ma&szlig;nahmen widmen. Da scheint aber der Wille nicht so gro&szlig; zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Britischer Zentralbankchef warnt: &ldquo;Apokalyptische&rdquo; Lebensmittelpreise drohen<\/strong><br>\nIn einem seltenen wie dramatischen Schritt hat der Chef der britischen Zentralbank vor &ldquo;apokalyptischen&rdquo; Lebensmittelpreisen gewarnt. Die aufsehenerregenden Aussagen von Bank-of-England-Chef Andrew Bailey d&uuml;rften die Sorgen von Millionen Menschen in Gro&szlig;britannien noch verst&auml;rken, wie sie angesichts der grassierenden Inflation mit explodierenden Lebenshaltungskosten &uuml;ber die Runden kommen sollen. Zumal Bailey keinesfalls zur Beruhigung beitrug &ndash; vielmehr zeigte er sich vor Abgeordneten hilflos angesichts der Auswirkungen des russischen Kriegs gegen das Agrarland Ukraine. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich verhei&szlig;en aktuelle Studien nichts Gutes: Die steigenden Preise k&ouml;nnten dazu f&uuml;hren, dass Millionen Menschen in Armut und Verschuldung abrutschen. Viele m&uuml;ssten sich &uuml;berlegen, ob sie ihr Geld f&uuml;r Essen oder Heizen ausgeben. Die Aufsichtsbeh&ouml;rde Office for Budget Responsibility sagte voraus, der Lebensstandard werde so schnell sinken wie seit Mitte der 1950er Jahre nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/wirtschaft\/britischer-zentralbankchef-warnt-apokalyptische-lebensmittelpreise-drohen-1.12141831%20\">nordbayern<\/a>\n<p>dazu: <strong>Hungern auf der Insel<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien: Millionen k&ouml;nnen sich wegen Preisanstieg Mahlzeiten nicht leisten. Regierung plant keine Ma&szlig;nahmen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426590.lebenshaltungskosten-hungern-auf-der-insel.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Krise im Quadrat<\/strong><br>\n<em>(Eigene &Uuml;bersetzung) <\/em><br>\nIndien verbietet Weizenexporte, G7-Staaten schimpfen<br>\nAufgrund der extremen Wetterbedingungen im Land hat Neu-Delhi beschlossen, Weizenlieferungen aus dem Land zu blockieren. Dies tr&auml;gt zu den Spannungen seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine bei. [&hellip;]<br>\nDie Krise bei den Nahrungsmittelrohstoffen f&uuml;hrt zu protektionistischen Reflexen. Nach der j&uuml;ngsten Hitzewelle, die das Land heimsuchte, beschloss Indien am Samstag ein Exportverbot f&uuml;r Weizen. Und das, obwohl das Land der zweitgr&ouml;&szlig;te Weizenproduzent der Welt ist, was die Bef&uuml;rchtungen um die weltweite Getreideversorgung, die seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine bereits in Schwierigkeiten ist, noch verst&auml;rkt. Eine Entscheidung, die im Anschluss von den G7-Landwirtschaftsministern scharf kritisiert wurde, da sie ihrer Meinung nach &ldquo;die Krise nur versch&auml;rfen&rdquo; w&uuml;rde. [&hellip;]<br>\nDie am 24. Februar begonnene russische Milit&auml;roffensive hat die landwirtschaftliche T&auml;tigkeit in den l&auml;ndlichen Gebieten der Ukraine, die vor der Invasion der viertgr&ouml;&szlig;te Maisexporteur der Welt war und auf dem besten Weg ist, zum drittgr&ouml;&szlig;ten Weizenexporteur der Welt zu werden, erheblich beeintr&auml;chtigt. Aufgrund der Blockade der H&auml;fen des Landes warten etwa 20 Tonnen Getreide in den Silos auf ihre Ausfuhr und die diesj&auml;hrige Ernte ist gef&auml;hrdet.<br>\nEine Invasion, die im &Uuml;brigen die Anf&auml;lligkeit von L&auml;ndern, die stark von russischen und ukrainischen Getreide- oder D&uuml;ngemittelexporten abh&auml;ngig sind, weiter versch&auml;rfen wird, insbesondere in Afrika, wo die Ern&auml;hrungsunsicherheit unter dem Einfluss von Konflikten, Klimakrisen und wirtschaftlichen Schocks bereits Rekordh&ouml;hen erreicht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.liberation.fr\/environnement\/alimentation\/linde-interdit-ses-exportations-de-ble-les-pays-du-g7-fulminent-20220514_D45RW3R2HJHK3KHEBFIILVMGAY\/?redirected=1&amp;xtor=EREC-49-[Fil_Vert_2022_05_16]-&amp;_ope=eyJndWlkIjoiZDkyOGQ1OTgxNTkzNjg4ZDEwNGQyNDQzMWY0ZGM0OWQifQ%3D%3D\">La Lib&eacute;ration<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pakistan steht vor dem Bankrott, da die Wirtschaft br&ouml;ckelt<\/strong><br>\n<em>(Eigene &Uuml;bersetzung) <\/em><br>\nDie Devisenreserven sinken, die Lebensmittelinflation steigt und die Rupie ist ins Rutschen geraten<br>\nNach dem Vorbild Sri Lankas steuert Pakistan auf den Bankrott zu, und das in einer hochgradig aufgeladenen politischen Atmosph&auml;re, die durch die Androhung eines Marsches des entmachteten Premierministers auf die Hauptstadt Islamabad gepr&auml;gt ist, der Neuwahlen bis zum 20. Mai fordert.<br>\nAnalysten bef&uuml;rchten, dass die politische Instabilit&auml;t in den kommenden Tagen in Gewalt umschlagen und die taumelnde pakistanische Wirtschaft in Mitleidenschaft ziehen k&ouml;nnte, die sich auf eine ausfall&auml;hnliche Situation zubewegt.<br>\nDie Devisenreserven des Landes sinken, die Inflation bei Lebensmitteln schie&szlig;t in die H&ouml;he, und die pakistanische Rupie ist mit einem massiven Kursverlust von 21,72 % im laufenden Haushaltsjahr auf dem absteigenden Ast. [&hellip;]<br>\nIm Inland hat die enorme Lebensmittelinflation von 17 % das Leben der armen und mittleren Bev&ouml;lkerungsschichten beeintr&auml;chtigt, die sich in einer schwierigen Situation befinden und versuchen, &uuml;ber die Runden zu kommen. Analysten gehen davon aus, dass eine neue Inflationswelle einsetzen wird, wenn die Regierung die Treibstoffsubventionen abschafft. [&hellip;]<br>\nYousuf Nazar, ehemaliger Leiter des Bereichs Schwellenl&auml;nderinvestitionen der Citigroup, erkl&auml;rte in einer Reihe von Tweets, dass der IWF und andere befreundete L&auml;nder die dringend ben&ouml;tigte finanzielle Unterst&uuml;tzung nur dann bereitstellen w&uuml;rden, wenn die Regierung die Erd&ouml;lpreise erh&ouml;he.<br>\nEin solcher Schritt w&uuml;rde die Inflation anheizen und die arbeitende Bev&ouml;lkerung noch mehr belasten, behauptete er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/05\/pakistan-facing-bankruptcy-as-the-economy-crumbles\/?mc_cid=3634faf910&amp;mc_eid=f072d9574c\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sri Lankas neuer Premierminister warnt: &bdquo;Die schwierigsten Monate unseres Lebens&ldquo; stehen bevor<\/strong><br>\n<em>(Eigene &Uuml;bersetzung) <\/em><br>\nRanil Wickremesinghe sagt in seiner ersten Ansprache seit seiner Ernennung, dass die Finanzen des Landes &ldquo;extrem prek&auml;r&rdquo; seien<br>\nDer neue Premierminister von Sri Lanka, Ranil Wickremesinghe, hat davor gewarnt, dass sich die Finanzkrise des Landes weiter versch&auml;rfen wird und &ldquo;die n&auml;chsten Monate die schwierigsten unseres Lebens sein werden&rdquo;.<br>\nIn seiner ersten Ansprache an das Land seit seiner Ernennung zum Interims-Premierminister am Donnerstag, nachdem Mahinda Rajapaksa inmitten des schlimmsten wirtschaftlichen Absturzes Sri Lankas seit der Unabh&auml;ngigkeit von diesem Amt zur&uuml;ckgetreten war, beschrieb Wickremesinghe die Lage der Finanzen des Landes als &ldquo;&auml;u&szlig;erst prek&auml;r&rdquo;.<br>\n&ldquo;Im November 2019 beliefen sich unsere Devisenreserven auf 7,5 Milliarden Dollar. Heute jedoch ist es f&uuml;r das Finanzministerium eine Herausforderung, 1 Million Dollar aufzutreiben&rdquo;, sagte er.<br>\nWickremesinghe sagte, dem Land sei &ldquo;das Benzin ausgegangen &hellip; Im Moment haben wir nur noch Benzinvorr&auml;te f&uuml;r einen einzigen Tag&rdquo;. Er warnte, dass sich die Stromausf&auml;lle, die bereits bis zu acht Stunden pro Tag andauern, in den n&auml;chsten zwei Monaten wahrscheinlich noch verschlimmern werden.<br>\nZwar liegen im Hafen der Hauptstadt Colombo Schiffe mit Treibstoff, doch r&auml;umte der Premierminister ein, dass die Regierung es sich derzeit nicht leisten k&ouml;nne, diese zu bezahlen, auch wenn die Menschen in ihrer Verzweiflung stundenlang vor den Tankstellen Schlange stehen.<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen uns darauf vorbereiten, einige Opfer zu bringen und uns den Herausforderungen dieser Zeit zu stellen&rdquo;, sagte Wickremesinghe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2022\/may\/16\/sri-lanka-financial-crisis-new-prime-minister-ranil-wickremesinghe\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Black Aliance for Peace ruft die Staaten Lateinamerikas und der Karibik zum Boykott des Amerika-Gipfels auf<\/strong><br>\n<em>(Eigene &Uuml;bersetzung) <\/em><br>\nDas Versagen der USA, die Souver&auml;nit&auml;t der Nationen in der Region zu respektieren, und ihre Entscheidung, Staaten vom Gipfel auszuschlie&szlig;en, disqualifiziert sie als glaubw&uuml;rdige Gastgeber.<br>\nDie willk&uuml;rliche Entscheidung der Regierung der Vereinigten Staaten, Nicaragua, Kuba und Venezuela von der Teilnahme am regionalen Amerika-Gipfel auszuschlie&szlig;en, der vom 6. bis 10. Juni in Los Angeles stattfinden wird, ist ein weiteres Beispiel f&uuml;r imperiale Hybris und Verblendung.<br>\nMexikos Pr&auml;sident Andr&eacute;s Manuel L&oacute;pez Obrador k&uuml;ndigte k&uuml;rzlich an, er werde den Gipfel boykottieren, wenn nicht alle L&auml;nder der Region eingeladen werden. Einige Mitgliedsstaaten der CARICOM und der Organisation Ostkaribischer Staaten, darunter Antigua und Barbuda sowie St. Vincent und die Grenadinen, erw&auml;gen ebenfalls, nicht am Gipfel teilzunehmen. Gaston Browne, Premierminister von Antigua und Barbuda, erkl&auml;rte, dass sein Land &ldquo;nicht an die Politik der Ausgrenzung Kubas und Venezuelas glaubt&rdquo;.<br>\nDie Black Alliance for Peace (BAP) ist jedoch der Ansicht, dass selbst wenn die USA ihre Entscheidung r&uuml;ckg&auml;ngig machen und alle L&auml;nder der Region einladen, die aggressive, illegale und unterdr&uuml;ckerische Politik der USA gegen&uuml;ber der Region es erforderlich macht, dass diese Regierungen Stellung beziehen und die Einladung zum Gipfel ablehnen. [&hellip;]<br>\nDie BAP ist sich bewusst, dass die Beweggr&uuml;nde und Interessen zur Ausweitung der US-Hegemonie in dem Gebiet, das die USA als ihren &ldquo;Hinterhof&rdquo; betrachten, mit der Wiederbelebung der rassistischen Monroe-Doktrin verbunden sind. Demokratie und Menschenrechte sind nicht mehr als ideologische Requisiten, w&auml;hrend die USA Kr&auml;fte wie die OAS, die CORE-Gruppe und SOUTHCOM einsetzen, um die Interessen ihrer kapitalistischen Oligarchie zu sichern. Unsere Forderung lautet: &ldquo;Die USA raus aus Amerika&rdquo;, und unser Ziel ist es, auf die Einrichtung der Region als &ldquo;Zone des Friedens&rdquo; hinzuarbeiten.<br>\n&ldquo;Solange die USA als Hegemon und nicht als Partner in unserer Region agieren, m&uuml;ssen die V&ouml;lker und Nationen Lateinamerikas und der Karibik die USA als Feind der nationalen Souver&auml;nit&auml;t und der volkszentrierten Menschenrechte betrachten. Es ist daher absurd und eine Preisgabe der W&uuml;rde, den USA nicht nur zu erlauben, diesen Gipfel auszurichten, sondern auch zu bestimmen, wer daran teilnehmen darf&rdquo;, sagte Erica Caines, Koordinatorin des Haiti\/Amerika-Teams von BAP.<br>\nDie BAP setzt sich f&uuml;r ein demokratisches und unabh&auml;ngiges &ldquo;Amerika&rdquo; ein, das frei von Militarismus und Subversion ist. Wir glauben, dass die Ablehnung der spaltenden und respektlosen Politik der USA ein moralisches und politisches Gebot ist, um dies zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blackallianceforpeace.com\/bapstatements\/boycottsummitofamericas%20\">Black Alliance for Peace<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Parlamentarier fordern von Joe Biden die Aufhebung der Sanktionen gegen Venezuela<\/strong><br>\nWashington. In einem Schreiben an Pr&auml;sident Joe Biden haben 18 Mitglieder des US-Repr&auml;sentantenhauses gefordert, die Sanktionen gegen Venezuela aufzuheben.<br>\nDie Abgeordneten der Demokratischen Partei w&uuml;rdigen darin Bidens &ldquo;j&uuml;ngste Bem&uuml;hungen um ein konstruktives Engagement mit der venezolanischen Regierung&rdquo;. Dank seines Einsatzes seien zwei US-B&uuml;rger aus venezolanischer Haft befreit worden und Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro scheine entschlossen, die Verhandlungen mit der Opposition wieder aufzunehmen.<br>\nDieser neue Ansatz gegen&uuml;ber Venezuela solle weitergef&uuml;hrt werden:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2022\/05\/258061\/us-abgeordnete-sanktionen-venezuela\">amerika21<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Angriff auf Trauernde<\/strong><br>\nIsrael: Zehntausende bei Beerdigung von Reporterin Abu Akle. Einsatzkr&auml;fte pr&uuml;geln auf Teilnehmer ein<br>\nDie Bilder sprechen B&auml;nde: Am Freitag mittag hat die israelische Polizei den Beginn der Trauerfeier f&uuml;r die bekannte Reporterin Schirin Abu Akle in Jerusalem angegriffen. Brutal hinderten schwerbewaffnete Einsatzkr&auml;fte die Menschen, einen Trauerzug zu bilden. Der Wagen mit dem Leichnam machte sich alleine auf den Weg zur r&ouml;misch-katholischen Kirche in der Altstadt von Jerusalem.<br>\nDie Journalistin des TV-Senders Al-Dschasira war am Mittwoch bei einer Razzia der israelischen Armee im Fl&uuml;chtlingslager Dschenin im besetzten Westjordanland mit einem Kopfschuss get&ouml;tet worden. Der Fernsehsender warf Israel einen gezielten Mord vor.<br>\nDie israelischen Soldaten seien am Freitag morgen auch in Dschenin gewesen, um den Ort, an dem die Journalistin Abu Akle am Mittwoch t&ouml;dlich getroffen wurde, nach Spuren zu untersuchen, hie&szlig; es von der Armeef&uuml;hrung laut der israelischen Tageszeitung Haaretz. Es wurde nahegelegt, ein pal&auml;stinensischer Sch&uuml;tze habe die Reporterin get&ouml;tet. [&hellip;]<br>\nDie US-Tageszeitung Washington Post befragte Zeugen des Vorfalls. Alle geben an, dass sich die Gruppe von Journalisten, zu denen auch Abu Akle geh&ouml;rte, nicht in der N&auml;he der bewaffneten Auseinandersetzung befand. &raquo;Wo wir waren, gab es &uuml;berhaupt keine K&auml;mpfer. Wir setzen uns nicht in die Schusslinie. Was auch immer die israelische Armee von uns verlangt, wir tun es. Sie haben direkt und absichtlich auf uns geschossen&laquo;, versicherte der Journalist Ali Al-Samudi gegen&uuml;ber der Washington Post. [&hellip;]<br>\nDie Autonomiebeh&ouml;rde will den Tod von Abu Akle nun vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag bringen. Als Kriegsverbrechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426519.pal%C3%A4stina-und-israel-angriff-auf-trauernde.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Milliarden f&uuml;r Porsche-Pi&euml;ch-Clan<\/strong><br>\nVolkswagen-Hauptversammlung: Hohe Dividenden dank Kurzarbeit und Luxuskarossen<br>\nVolkswagen hat trotz Krise, Klimakatastrophe und Krieg gl&auml;nzende Gesch&auml;fte gemacht. &raquo;Auch im vergangenen Jahr haben wir unsere Widerstandskraft bewiesen&laquo;, sagte VW-Vorstandschef Herbert Diess am Donnerstag auf der diesj&auml;hrigen Konzernhauptversammlung stolz gegen&uuml;ber den Aktion&auml;ren des Automobilmonopolisten&hellip;.<br>\nDer Gewinn des Autobauers stieg nach Steuern um 75 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro, die Dividende wird von 4,80 Euro auf 7,50 Euro erh&ouml;ht&hellip;<br>\nM&ouml;glich wurde diese sagenhafte Entwicklung durch von der Arbeitslosenversicherung finanzierte zehntausendfache monatelange Kurzarbeit &ndash; mit Mitteln im hohen dreistelligen Millionenbereich und durch die Fokussierung auf das Luxussegment. Die Gewinnbringer sind Audi und Porsche mit Umsatzrenditen von bis zu 16,5 Prozent&hellip;<br>\nDie am Profit orientierte Strategie f&uuml;hrt dazu, dass im gr&ouml;&szlig;ten Werk in Wolfsburg nur noch so viele Autos gebaut wurden wie vor 50 Jahren. Die Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter werden alle schon nicht mehr besch&auml;ftigt. Immer mehr Produktion wird ins Ausland verlagert, in China werden inzwischen auch fast 40 Prozent aller Fahrzeuge aus dem Konzern verkauft&hellip;<br>\nUm als einer der Sieger aus der versch&auml;rften Konkurrenz um kleiner werdende Absatzm&auml;rkte hervorzugehen, werden von Volkswagen weitere Kooperationen wie die mit Ford angestrebt. Auch deshalb war vom VW-Vorstand die fast dringende Bitte zu h&ouml;ren, nach Krieg, Pandemie, gest&ouml;rten Lieferketten und trotz der Klimakatastrophe mit der weiteren Globalisierung und dem unbegrenzten Freihandel doch wieder zur alten Wirtschaftsordnung zur&uuml;ckzukehren. Eine l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Verkehrswende wird nur gegen solche Profitorientierung durchzusetzen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426459.automobilbranche-milliarden-f%C3%BCr-porsche-pi%C3%ABch-clan.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie internationale Unternehmen nationales Recht aushebeln<\/strong><br>\nIn der &Ouml;ffentlichkeit fast unbekannt, versetzen sie doch so manche Regierung in Angststarre. Diese ganz speziellen Tribunale sind verankert in fast 3000 zwischenstaatlichen Investitionsschutzabkommen &ndash; als Instanz, die ausl&auml;ndische Investoren vor staatlicher Willk&uuml;r sch&uuml;tzen soll. F&uuml;hlen sich solche Investoren unfair behandelt, k&ouml;nnen sie &ndash; und nur sie &ndash; auf der Basis der Abkommen den Gastgeberstaat verklagen, bei f&uuml;r jeden Einzelfall neu ernannten Schiedsgerichten aus hoch bezahlten Fachjuristen.<br>\nDiese Tribunale tagen oft geheim, ihre Urteile sind unanfechtbar, sie sind weltweit vollstreckbar. Investor-Staat-Streitbeilegung, kurz ISDS, nennen das die Experten. &Uuml;ber tausend ISDS-Verfahren mit einem Streitwert von 700 Milliarden Dollar haben Investoren bis heute angestrengt, rund hundert Milliarden Dollar mussten die Steuerzahler oft armer L&auml;nder bezahlen &ndash; zumeist an multinationale Konzerne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/investor-staat-schiedsgerichte-wie-internationale-100.html\">Deutschlandfunk Kultur <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Chatkontrolle: Ein totalit&auml;rer Missbrauch von Technik<\/strong><br>\nChatkontrolle gibt es nicht einmal in Russland oder China: Die anlass- und verdachtslose Durchleuchtung s&auml;mtlicher Kommunikation ist einer Demokratie unw&uuml;rdig.<br>\nIn einem Punkt muss man EU-Innenkommissarin Ylva Johansson sicherlich zustimmen: Der Verordnungsentwurf zur Bek&auml;mpfung von Kindesmissbrauch ist in der Tat &ldquo;hart, beispiellos und bahnbrechend&rdquo;, wie sie erkl&auml;rte. Die Pl&auml;ne sind ein harter und beispielloser Angriff auf wichtige Grundrechte und k&ouml;nnten die Bahn f&uuml;r eine Total&uuml;berwachung s&auml;mtlicher Kommunikationsinhalte brechen. Eine solch anlass- und verdachtslose &Uuml;berwachung der gesamten Bev&ouml;lkerung kennt man eigentlich nur von autorit&auml;ren und totalit&auml;ren Regimes.<br>\nUm es gleich am Anfang zu sagen: Auch Kritiker dieser Ma&szlig;nahmen bef&uuml;rworten einen entschiedenen Kampf gegen sexuellen Missbrauch von Kindern. Genauso wenig wollen Gegner der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung den Kampf gegen Terrorismus verhindern oder ein &ldquo;Grundrecht auf das Ansehen von kinderpornografischem Material im Internet&rdquo; erm&ouml;glichen, wie es der CDU-Politiker Patrick Sensburg einmal formulierte. Der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) hat aus gutem Grund bislang entschieden, dass bestimmte Grundrechte nicht dauerhaft f&uuml;r die gesamte Bev&ouml;lkerung komplett aufgehoben werden d&uuml;rften.<br>\nDie Chatkontrolle stellt sogar noch einen gr&ouml;&szlig;eren Eingriff dar, da sie nicht nur Metadaten betrifft, sondern die Inhalte der Kommunikation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/chatkontrolle-ein-totalitaerer-missbrauch-von-technik-2205-165278.html\">golem.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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