{"id":83978,"date":"2022-05-18T09:38:39","date_gmt":"2022-05-18T07:38:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83978"},"modified":"2022-05-18T10:02:01","modified_gmt":"2022-05-18T08:02:01","slug":"leserbriefe-zu-der-ratlosigkeit-eine-stimme-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83978","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDer Ratlosigkeit eine Stimme geben\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Unser mit dem Pseudonym Henry M. Bruder benannte Leser hat in diesem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83883\">Beitrag<\/a> seine Gedanken zur Ratlosigkeit in der Gesellschaft spontan formuliert. Mit &bdquo;zunehmenden Entsetzen&ldquo; beobachte er &bdquo;das Gebaren unserer politischen F&uuml;hrer, die nahezu einhellige Tonlage in den Medien, die zunehmende Hysterie und Kriegstreiberei&ldquo;. Die Propaganda der Medien und das Get&ouml;se der Politik w&uuml;rden Wirkung entfalten. Abschlie&szlig;end gefordert wird eine &bdquo;neue deutsche und europ&auml;ische Friedensbewegung&ldquo; und: &bdquo;Wir k&ouml;nnen nicht die Bauern im Schachspiel abgehobener Player sein. (&hellip;) Menschen vereint Euch f&uuml;r den Frieden. &Uuml;berall in Europa, &uuml;berall auf der Welt!&ldquo; Zahlreiche Leserinnen und Leser haben reagiert und uns ihre Eindr&uuml;cke und Erkenntnisse mitgeteilt. Ihre Bewertung ist &uuml;berwiegend positiv. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Anonymus Henry,<\/p><p>oh, das tut gut! Ich w&uuml;rde gerne t&auml;glich soviel Dampf ablassen und solch einen Brief schreiben.<\/p><p>Aber, wenn ein Bildungssystem seit 50 Jahren gezielt versagt, dann entsteht so etwas wie &ldquo;DIE GR&Uuml;NEN&rdquo;.<br>\nSie hatten pers&ouml;nlich das Gl&uuml;ck noch einen engagierten Geschichtslehrer zu haben.<br>\nWelche Lehrer trauen sich heute noch zwischen Kriegsursachen und -anl&auml;ssen zu unterscheiden.<br>\nDer Shitstorm erledigt sie!<br>\nIch habe in meiner Verzweiflung mein &ldquo;uraltes&rdquo; Thorwald Dethlefsen- Buch wieder hervorgekramt.<br>\nDer schrieb doch bereits 1979:<br>\n&ldquo;Alle Menschen sind in Wahrheit hypnotisiert und schlafen.<br>\nSolange man aber schl&auml;ft, kann man unm&ouml;glich feststellen, dass alle anderen schlafen.<br>\nSolange man schl&auml;ft, kann man die Wachen nicht erkennen.<br>\nMan muss aufwachen &ndash; dann erst erkennt man schlagartig, dass man selbst geschlafen hat, dass fast alle anderen schlafen<br>\nund dass es einige gibt, die wach sind.<br>\nErwachet! ist deshalb die Forderung der Stunde.&rdquo;<\/p><p>Aber wie soll das gehen, wenn die doch alle schlafen?<br>\nDie NDS bleiben ein Zirkel der Erwachten &ndash;<br>\ndie anderen brauchen wohl eine Schocktherapie &ndash; namens Krieg, Wirtschaftskrieg oder wie auch immer&hellip;.<\/p><p>Verzweifelte Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHilde Floquet<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, liebes NDS-Team,<\/p><p>an dieser Stelle m&ouml;chte ich gerne zum Artikel von Henry M. Bruder (ein treffend gew&auml;hltes Pseudonym) noch ein paar pers&ouml;nliche Anmerkungen machen.<\/p><p>Ich teile die Argumentation von Herrn Bruder uneingeschr&auml;nkt. Die Situation, wie sie sich heute darstellt, h&auml;tte vor 25 oder 30 Jahren niemand f&uuml;r m&ouml;glich gehalten. Wir halten uns f&uuml;r die modernste und aufgekl&auml;rteste Gesellschaft, die je exisitiert hat und doch lassen wir zu, dass unverhohlen mit Begriffen &ldquo;Ausl&ouml;schung&rdquo; und &ldquo;Atomkrieg&rdquo; gespielt wird und dies von der breiten Masse der Gesellschaft unwidersprochen hingenommen wird. So sehr sind wir vom medialen und politischen Dauerbeschuss inzwischen schon in &ldquo;geistige Geiselhaft&rdquo; genommen wurden, dass vielen gar nicht mehr in den Sinn kommt, selbst offensichtlich verk&uuml;ndete L&uuml;gen und Desinformationen seitens der herrschenden &ldquo;Elite&rdquo; zu hinterfragen.<\/p><p>Deswegen bin ich auch der Meinung, dass eine wiederauflebende Friedensbewegung in den Dimensionen, wie sie noch im kalten Krieg vorherrschte, in der heutigen Zeit keine Wirkung mehr erzielen w&uuml;rde, auch wenn sie von der breiten Masse der Bev&ouml;lkerung getragen werden w&uuml;rde. Zu schnell w&uuml;rde sie von den sogenannten Meinungsmachern verunglimpft, beschimpft und in irgendeine extremisitische Ecke gestellt werden. Kritik und konstruktive Diskussion wurde von ideologischen Scheuklappen abgel&ouml;st. Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch, wir schreiben das Jahr 2022.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichael Hahn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Bruder,<\/p><p>auch ich bin m&uuml;de geworden und ersch&ouml;pft, erst durch die Corona-Ma&szlig;nahmen samt Massenhysterie, Hetze und Ausgrenzung, nun durch den Krieg. Ich schwanke hin und her zwischen Depressionen, Zukunftsangst und Fatalismus. Mitte 50 und zum ersten Mal in meinem Leben nehme ich neuerdings ein Antidepressivum ein.<\/p><p>Nicht nur wir beide f&uuml;hlen uns machtlos und ausgeliefert, von einem selbstbestimmten Leben kann l&auml;ngst keine Rede mehr sein.<\/p><p>Kaum noch Geld in der Tasche, rasant steigende Preise sowie kaum noch eine Chance, eine Stelle zu finden und endlich diese furchtbare Stadt zu verlassen, weil nun zus&auml;tzlich Hunderttausende Menschen vor dem Krieg fliehen m&uuml;ssen und sich die Wohnungsnot abermals versch&auml;rft.<\/p><p>Der Angriff Putins macht mich fassungslos, doch noch viel mehr, dass die Menschheit niemals lernt. Warum lehnen die Menschen nicht ab, sollen doch die Hitlers, Stalins, Bushs, Obamas und Putins alleine ziehen.<\/p><p>Trotzdem finde ich es bedenklich, den Angriffskrieg mit Hinweis auf den Zweiten Weltkrieg in irgendeiner Form zu relativieren. Erstens hatten die Verbrecher Hitler und Stalin einen Pakt geschlossen, um Polen zu &uuml;berfallen, aufzuteilen und dort ein Blutbad anzurichten. Ohne Bruch des Nichtangriffspaktes von deutscher Seite h&auml;tten die Sowjets niemals Deutschland erobert und Freiheit folgte sowie nicht nach.<\/p><p>Ja, ich war immer gegen Aufr&uuml;stung und Krieg, z&auml;hle ich doch zur indirekten Kriegsgeneration. Doch diesmal bin ich ratlos, mal halte ich Waffenlieferungen an die Ukraine f&uuml;r sinnvoll, mal nicht und Expertin bin sowieso nicht.<\/p><p>Bei Hitler sahen wir, wohin Appeasementpolitik gegen&uuml;ber Diktatoren f&uuml;hren kann und wir wissen nicht, welchem Wahnsinn Putin verfallen ist.<br>\nPutin stellt gegenw&auml;rtig eine weitaus gr&ouml;&szlig;ere Bedrohung f&uuml;r Russland und erst recht den Weltfrieden dar als USA, EU oder NATO, alleine durch seinen Beitrag zur globalen Armut.<br>\nStattdessen h&auml;tte er die 22 Jahre nutzen k&ouml;nnen, ein an sich so reiches Land zu modernisieren, doch nicht einmal seine Rekruten, die er als Kanonenfutter in den Krieg ohne Kriegserkl&auml;rung schickt, waren ihm eine Ausbildung wert.<\/p><p>Nicht nur f&uuml;r die betroffenen Menschen in der Ukraine ist es gegenw&auml;rtig v&ouml;llig irrelevant, welche Opfer die Sowjetb&uuml;rger im Weltkrieg zu erbringen hatten und zudem wurden Millionen Ukrainer von Stalin und seiner Bande mit dem Holodomor in den Hungertod getrieben. Dieses Trauma kommt verst&auml;ndlicherweise nun wieder hoch. Dar&uuml;ber hinaus scheint die gro&szlig;e Mehrheit der Bewohner fr&uuml;herer Staaten des Warschauer Paktes die Zeit der verordneten N&auml;he zum russischen Bruder als so unangenehm empfunden zu haben, dass sie ein tiefes Misstrauen gegen&uuml;ber Russland hegen. Steht uns zu, &uuml;ber Menschen zu urteilen, in deren Situation wir niemals waren?<\/p><p>Tatsache ist, die Mehrheit der ukrainischen Bev&ouml;lkerung will sich nicht russische Politik aufzwingen lassen und ihre staatliche Souver&auml;nit&auml;t respektiert sehen.<br>\nWohl daher der wirklich beeindruckende Widerstand.<\/p><p>Wie bereits erw&auml;hnt bin ich kein Fan von NATO &amp; Co., doch muss auch ich eingestehen, w&auml;re man dem Wunsch der Ukraine nachgekommen, h&auml;tten vermutlich nicht Tausende von Menschen ihre Heimat, ihre wirtschaftliche Existenz oder gar ihr Leben verloren.<\/p><p>Sollte diese Annahme falsch sein, m&uuml;ssen wir uns ernsthaft Sorgen machen um die Sicherheit von L&auml;ndern wie Polen oder im Baltikum machen.<\/p><p>Mit freundlichen und traurigen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nIhre Sabine Rath-Losigk<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Verehrtes Team der NachDenkSeiten,<\/p><p>Der Text &ldquo;Der Ratlosigkeit eine Stimme geben&rdquo; ist gro&szlig;artig und sollte m&ouml;glichst weit verbreitet werden. Schade, dass der Text unter einem Pseudonym geschrieben wurde.<\/p><p>Herzlichst<br>\nHajo Zeller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>sehr verehrter &bdquo;Bruder&ldquo;&hellip;Bruder im Geiste. Ihre Stimme ist klar und deutlich und meine haben Sie allemal dazu. Es w&auml;re tats&auml;chlich dringend an der Zeit die Stimmen all derer zusammen klingen zu lassen, die so oder &auml;hnlich denken. Zusammen nur werden sie geh&ouml;rt werden und haben evtl eine Chance gegen &uuml;ber der Macht der kriegstrunkenen Schreierei auf allen Kan&auml;len.<\/p><p>Noch habe ich immerhin so ein positives Gef&uuml;hl, es k&ouml;nnten sehr sehr viele sein, die einstimmen!<\/p><p>Ich hoffe,  es formt sich etwas, eine Bewegung, eine Partei, oder  sonst etwas, das unseren Protest an den Geschehnissen zusammenf&uuml;hrt und der Ratlosigkeit entgegen wirkt. Die NDS k&ouml;nnten eine wichtige Stelle dabei einnehmen.<br>\nDago Lipke<\/p><p>ps: noch absurder das alles, da es doch eigentlich nur noch einen Kampf geben sollte f&uuml;r uns Menschen: den Erhalt menschlichen Lebens auf diesem Planeten.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Hr. Bruder, liebes Nachdenkseiten &ndash; Team,<\/p><p>vielen Dank Hr. Bruder f&uuml;r die schriftliche Zusammenfassung Ihrer Gedanken.<br>\nVielen Dank &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo;, f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung.<\/p><p>Ja, genau so ist es wie in dem Artikel geschrieben.<br>\nUnd es macht auch mich immer wieder rat- und fassungslos, dass solche einfachen, aber zwingend logischen Gedanken (wie z. B. &ldquo;Krieg t&ouml;tet!&rdquo;), bei unseren politischen und &Ouml;R &ndash; medialen Vertretern nicht mehr vorhanden zu sein scheinen. Und es ist ebenfalls unfassbar, dass man sich f&uuml;rchten muss, wenn man solche Gedanken (wie z. B. &bdquo;&hellip;eine friedliche L&ouml;sung des Konflikts ist die einzige Chance&ldquo;), heutzutage &ouml;ffentlich &auml;u&szlig;ert. Und es ist besch&auml;mend f&uuml;r ein &bdquo;demokratisches&ldquo; Land wie Deutschland, dass solch eine kluge und schlichte Zusammenfassung unter Pseudonym geschrieben werden muss. (wobei ich das nicht kritisiere, sondern durchaus nachvollziehen kann).<\/p><p>Ja, lasst uns uns unabh&auml;ngig von allen bisherigen Zusammengeh&ouml;rigkeiten, ob politisch korrekt oder auch nicht, dieses Mal gemeinsam Zusammenstehen f&uuml;r eine Welt ohne Krieg &ndash; f&uuml;r einen nachhaltigen Frieden in Europa und dem Rest der Welt !!!<\/p><p>Jens Biester<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr &bdquo;Bruder&ldquo;, ich danke Ihnen f&uuml;r ihren Leserbrief. Es geht mir genauso, und ich bin froh, dass Sie das formuliert haben. Auch wenn die Hilflosig- und Fassungslosigkeit bleibt.<\/p><p>Und ich danke den nachdenkseiten, diesen Brief abgedruckt zu haben und sowieso f&uuml;r so viele Artikel, die mir eine andere Position zeigen, als die, die ich in den Hauptmedien lese und h&ouml;re.<\/p><p>Mit friedlichen Gr&uuml;&szlig;en Eva Nimrich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Mitmensch der Du bist, wie wir alle sind,<\/p><p>existent in Deinem Areal, wie jeder in seinem Areal, begl&uuml;ckt oder verdammt vom Lebenslos aus der Lotterie!<\/p><p>Warum ratlos? Was hat sich in den letzten Jahren ge&auml;ndert?<\/p><p>Ich behaupte grunds&auml;tzlich hat sich nichts ge&auml;ndert, wie eh und je werden grunds&auml;tzlich die Vielen von den Wenigen instrumentalisiert, zu willigen Puppenarmeen geformt und entweder als verhungernder Grundstock f&uuml;r die Motivation der Masse zu dienen, oder als gl&auml;nzende Vorbilder, f&uuml;r die Motivation der Massen, sich extrem anzustrengen, verwendet.<br>\nWie Du selbst schreibst, wer funktioniert hat die Chance vom &ldquo;Wohlstand&rdquo; zu profitieren.<\/p><p>Dieser Wohlstand basiert auf dem Elend von Milliarden, vor dem Krieg, w&auml;hrend des Krieges und auch nach dem Krieg &ndash; jeden Krieges!<\/p><p>Es ist letztlich egal ob nun t&auml;glich 10, 20, 30 oder gar 50 tausend Menschen verhungern, an einfach zu heilenden Krankheiten sterben, im Arbeitskrieg der Massensklaverei zerquetscht werden, sich aus vielerlei verschiedenen Gr&uuml;nden gegenseitig oder selbst umbringen, oder eben auch in Kriegen industriell durch die &ldquo;R&uuml;stungsbranche&rdquo; vernichtet werden, das Prinzip z&auml;hlt und das lautet: Hasst Euch, auf dass wir Euch nutzen k&ouml;nnen!<\/p><p>Warum sollten wir ratlos sein? Welchen Rat, als den, sich diesem System zu verweigern k&ouml;nnte man jedem geben?<\/p><p>Ich gebe diesen Rat seit 35 Jahren, als leider praktisch unh&ouml;rbare Stimme, als Verr&uuml;ckter unter einigen anderen Verr&uuml;ckten, als Idiot unter Millionnen, Milliarden gebildeter Menschen, als unzurechnungsf&auml;higer, der irgendwie trotzdem noch lebt, noch nicht verhungert ist. (Wie macht der das? Ach ja, der kriegt Hilfe &ndash; (was nicht stimmt) &ndash; der schnorrt sich durch &ndash; was eben eine Unterstellung der feigen Masse ist, die sich nicht traut, dem System den R&uuml;cken zu kehren, in &ldquo;Armut&rdquo; zu leben, bis zu dem Tag, da sich genug Menschen finden, in einer neuen kooperativen Welt der empathischen, nicht pseudo empathischen Gesellschaften zu existieren&hellip;!<\/p><p>Es ist wirklich sehr einfach, doch genau diese simple Wahrheit ist unertr&auml;glich, da sie uns alle zu M&ouml;rdern macht, ob nun aktiv die Axt gegen das Haupt des N&auml;chsten schwingend, oder passiv indem wir diese Arbeit anderen &uuml;berlassen, daf&uuml;r aber die &Auml;xte bauen und vom Lohn unseren Wohlstand genie&szlig;en &ndash; bis, ja bis der Wahnsinn sich im Sonnensturm entl&auml;dt &ndash; was doch sehr gerecht w&auml;re, besser alle sterben, als dass auch hier wieder nur das Gl&uuml;ck in der Lotterie entscheidet, wer &uuml;berlebt und wer nicht, was in einem normalen Krieg, ja was in unser aller normalem System t&auml;glich der Fall ist!!<\/p><p>Eure Ratlosigkeit ist nichts, sie ist eine verlogene Schutzschicht vor Euren Augen, auf dass ihr blind bleibt gegen&uuml;ber Euch selbst, euch bis zum letzten Tag als Opfer betrachten d&uuml;rft, nicht als T&auml;ter, die wir alle sind, vereint in der Grausamkeit und der L&uuml;ge gegen uns und unsere N&auml;chsten!<\/p><p>(&hellip; ich f&uuml;rchte, das ist wieder zu extrem f&uuml;r die doch letztlich so smarten &ldquo;Nachdenkseiten&rdquo;&hellip;&hellip;)<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e Oberham<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Frieden hei&szlig;t, die Waffen schweigen, aber k&auml;mpfen f&uuml;r menschliche Zust&auml;nde!<\/p><p>Sie haben ihrem Leser Henryk M. Bruder Raum und damit &bdquo;der Ratlosigkeit eine Stimme&ldquo; gegeben. Die Ratlosigkeit pr&auml;gt diese Stimme. So feiert der Autor &bdquo;besonnene Politiker wie Willy Brandt, Egon Bahr oder   Gr&uuml;nderinnen und Gr&uuml;nder der Gr&uuml;nen&ldquo;, die den &bdquo;dauerhaften Versuch unternahmen, die Welt zum Besseren zu ver&auml;ndern&ldquo;. Er missversteht das Motiv von Brandt und Bahr. Ihre Maximen hie&szlig;en &bdquo;Wandel durch Handel&ldquo; und &bdquo;Wandel durch Ann&auml;herung&ldquo;. Sie hielten den Frieden f&uuml;r die bessere Ausgangslage, um &uuml;ber den &bdquo;Realsozialismus&ldquo; zu triumphieren. Ihr Gegenspieler im imperialistischen Lager hatte einen lauten Sprecher in Victor S. Schlamm, der sagte, der Sozialismus siege im Frieden, werde aber entscheidend geschw&auml;cht durch die Politik der Hochr&uuml;stung. Im Zusammenspiel dieser beiden Strategeme wurde der Sozialismus real zu seinem Zerrbild und schlie&szlig;lich &bdquo;friedlich&ldquo; durch den Kapitalismus abgel&ouml;st. Die &bdquo;friedliche Koexistenz&ldquo; von Brandt und Bahr hatte stets das offensive Ziel des Systemwechsels im &bdquo;Realsozialismus&ldquo;, das sie ja auch zufriedenstellend erreicht haben.<\/p><p>Heute haben wir eine andere globale Kr&auml;fteverteilung. Der Westen steht als stramm ausgerichteter Block hinter dem Anf&uuml;hrer USA, w&auml;hrend auf der Gegenseite sich eine Gruppe von Schwellen- und Entwicklungsl&auml;nder hinter China formiert. Zu deren strategisch wichtigem Partner geh&ouml;rte bisher Russland, das als einziges Nicht-West-Land &uuml;ber einsatzbereite Atomsprengk&ouml;pfe verf&uuml;gt. Russland stellt die unverzichtbare nukleare Parit&auml;t zwischen den Bl&ouml;cken her. Chinas Neue Seidenstra&szlig;e greift zwar bisher in &uuml;ber 100 L&auml;nder, und rund vierzig L&auml;nder des &bdquo;S&uuml;dens&ldquo; stemmen sich in der UN gegen jede Entschlie&szlig;ung, die Russlands Invasion in die Ukraine verurteilen soll &ndash;  aber den nuklearen Schutz auch f&uuml;r China kann heute nur Russland liefern. Deshalb ist es hoch an der Zeit, dass China sich einmischt und hilft, Russland auf den Weg zur friedlichen Koexistenz zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<\/p><p>Sollte Russland n&auml;mlich aus der globalen Machtgleichung herausgenommen werden, dann richten sich alle Rohre des Westens auf China. US-Pr&auml;sident hat in seinem Wahlprogramm und in seinen Sicherheitsdekreten stets China als den eigentlichen Gegner der USA apostrophiert. China hat bereits ein gr&ouml;&szlig;eres Bruttoinlandsprodukt (BIP) als die USA. Im globalen Ranking des BIP pro Einwohner liegt China aber auf Platz 102, China ist ein armes Land. Aber f&uuml;r manche der armen L&auml;nder schon eine Verhei&szlig;ung. Kollege Bruder meint, &bdquo;Europa ist eine Errungenschaft, ohne Beispiel auf der ganzen Welt&hellip; eine Inspiration f&uuml;r die Menschen und f&uuml;r die Welt&ldquo;. Auschwitz, Stalingrad, der V&ouml;lkermord an sechs Millionen Juden und 70 Millionen Weltkriegstote &ndash; das geht auf Deutschlands Kappe. Die deutsche Friedensbewegung hat den historischen Auftrag, besonders aktiv zu sein und besonders dem&uuml;tig. Und immer im Auge zu behalten: Frieden hei&szlig;t, die Waffen schweigen, umso mehr kommt es zum Kampf der Ideologien, wie eine menschliche Gesellschaft auszusehen hat.<\/p><p>Victor S. Schlumm<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>Ich habe den Leserbrief von Henry gelesen. Ich teile seine Meinung. Die Frage was kann bzw. k&ouml;nnte man tun &ndash; geht mir auch immer wieder durch den Kopf. D&uuml;rfte man seinen Text dazu nutzen weiter zu verbreiten? Ich dachte &uuml;ber eine Anzeigentext im &ouml;rtlichen Amtsblatt nach.<\/p><p>Danke f&uuml;r eine kurze Antwort.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPetra Liebelt-Mandel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein Hindernis f&uuml;r Frieden durch Diplomatie sind die Gr&uuml;nen. Sie haben ihren Kampf gegen Nord Stream 2 gewonnen. Dieser Sieg k&ouml;nnte nach der Beilegung des Konfliktes abhandenkommen. Um das zu verhindern, nimmt man gerne die Fortsetzung des Leidens in der Ukraine, die immense Umweltzerst&ouml;rung dort, umweltsch&auml;dliches  Fracking, die l&auml;ngeren Transportwege der (weiterhin fossilen) Energietr&auml;ger, die Unterst&uuml;tzung autorit&auml;rer Staaten und die Eskalation des Krieges in Kauf.<\/p><p>Zusammen mit den anderen Kriegsbef&uuml;rwortern, die massiv von der  &bdquo;vierten Gewalt&ldquo; unterst&uuml;tzt werden, ergibt sich somit eine starke Front gegen&uuml;ber pazifistischen Bestrebungen. Deshalb ist es eine prima Idee, alle Friedensbewegten zu vereinen und mit einer gut durchdachten konzertierten Aktion ein Umdenken in der Bev&ouml;lkerung in Gang zu setzen.<\/p><p>Wer schreibt einen kurzen, &uuml;berzeugenden Text und schickt ihn per E-Mail an alle in Frage kommenden Organisationen und alternativen Medien, um das Interesse f&uuml;r eine gemeinsame Friedensinitiative abzufragen und den Stein ins Rollen zu bringen?<\/p><p>Ruth Lengerke-Bronold<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Es d&uuml;rfte 1 Minute vor 12 sein,<\/p><p>mit Einverst&auml;ndnis des Autors, der mir aus vollem Herzen spricht, mache ich daraus eine Petition. <\/p><p>Mit freundlich Angstlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nww<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gesch&auml;tztes Team der Nachdenkseiten, <\/p><p>sehr gut in Worte gegossene Ratlosigkeit durch Herrn Bruder. Ich erlebe ebenfalls eine zum Teil ohnm&auml;chtige Sprachlosigkeit ob der wiederkehrenden kriegsl&uuml;sternen Verbaldiarrhoe unserer politischen Vertreter*innen.<\/p><p>Einer meiner liebsten Professoren w&auml;hrend des Studiums in T&uuml;bingen sagte in den 90ern folgenden Satz, der mir heute (wieder und noch) in den Ohren klingelt:<\/p><p>&ldquo;Lassen Sie sich nicht von den aktuellen oder zuk&uuml;nftigen PolitikerInnen t&auml;uschen, es geht in Deutschland letztlich nur und ausschliesslich um einen dauerhaften Sitz im Weltsicherheitsrat. Um nichts anderes geht es. Und daf&uuml;r, meine Damen und Herren, daf&uuml;r gehen diese Lakaien des Kapitals &uuml;ber Leichen.&rdquo;<\/p><p>Damals fand ich diese Aussage scheu&szlig;lich skurril, heute finde ich sie scheu&szlig;lich zutreffend.<\/p><p>Unterst&uuml;tzende Gr&uuml;sse aus dem Sch&ouml;nbuch,<br>\nMichael G.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>vor kurzem schrieb ich ihnen unten stehendes.<\/p><p>was ich damit unter anderem andeuten wollte: wir wurden, anders als von vielen im westen wohl angenommen, im osten zum dialektischem denken erzogen.<\/p><p>1989 und in den folgejahren wurde diese gabe fallengelassen, f&uuml;r bananen, blech und flugsreisen ins ressort, ins disney.<br>\nspreche ich heute mit landsleuten meiner sozialisation, ich bin ein kind der anfang 1960ziger, w&auml;hne ich mich in einem falschen film. auch hier wird von fast allen nachgeplappert, was im &ouml;ffentlichrechtlichen ausgesendet wird.<\/p><p>lange habe ich dar&uuml;ber gegr&uuml;belt: wie konnte im land der dichter und denker passieren, was wir deutschen nicht in unserer sprache umschreiben: mitb&uuml;rger(juden)vernichten ?<\/p><p>seit dem krieg, den wir in den 1990ziger jahren gegen jugoslavien f&uuml;hrten, wei&szlig; ich es&hellip;<\/p><p>heinrich b&ouml;ll, petra kelly, gerd bastian, rosa luxemburg, karl liebknecht, egon bahr, peter scholl-latour und viele mehr, w&uuml;rden sich im grab&hellip; wenn sie schauen k&ouml;nnten, was aus ihrem erbe gemacht wurde.<\/p><p>m.waldenburger<\/p><p>sehr geehrte damen und herren,<\/p><p>in meiner schulzeit , ausbildungszeit und w&auml;hrend des studiums 1970-1992 lernte ich:<br>\nder imperialismus ist die letzte stufe des kapitalismus und der faschismus seine aggressivste und menschenverachtensde form&hellip;<\/p><p>in der ddr war dies standartwissen&hellip;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nm.waldenburger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag, Henry M. Bruder,<\/p><p>(ich gehe davon aus, dass Du mit dem &bdquo;Du&ldquo; einverstanden bist.)<\/p><p>Danke f&uuml;r den Artikel &bdquo;Der Ratlosigkeit eine Stimme geben&ldquo;. Ich denke, er spricht Vielen aus der Seele.<br>\nUnd auch ich kann seiner Intention vollst&auml;ndig und auch den meisten Aussagen zustimmen.<\/p><p>Nimm es also bitte nicht als Rumkritteln, wenn ich doch einige kritische Anmerkungen mache:<\/p><ul>\n<li>Ich denke, Du teilst die Kritik an der verbreiteten ver&ouml;ffentlichten Meinung, dass sie von unzul&auml;ssigen Verallgemeinerungen durchtr&auml;nkt ist &ndash; &bdquo;die&ldquo; (b&ouml;sen) RussInnen \/ &bdquo;die&ldquo; (guten) UkrainerInnen \/ &hellip; . Solche Pauschalisierungen machen blind f&uuml;r Differenzierungen, und ich f&uuml;rchte (wohl in &Uuml;bereinstimmung mit Dir ?), das sollen sie oftmals auch.<br>\nAber mit dem &bdquo;oftmals&ldquo; habe ich schon einen Grundton meiner Einw&auml;nde angedeutet: Auch wir selbst sollten uns vor undifferenzierten Urteilen h&uuml;ten.<br>\nUnd einzelne Passagen in Deinem Text empfinde ich als solche undifferenzierten Urteile.<br>\nSicher, auch mir f&auml;llt es etwa beim Blick auf &bdquo;unsere politischen F&uuml;hrer&ldquo; schwer, da wichtige Differenzierungen zu sehen. Aber sind etwa Olaf Scholz (oder Rolf M&uuml;tzenich) und Annalena Baerbock tats&auml;chlich umstandslos in dieselbe Ecke zu stellen?<br>\nUm hier kein Missverst&auml;ndnis zu erzeugen: Ich bin kein SPD-Mitglied, und ich halte wie Du heftigsten Widerstand gegen das 100-Mrd.-Wahnsinns-Programm f&uuml;r erforderlich.<br>\nUnd doch: Wenn wir nicht die Differenzierungen auch im Regierungslager erkennen und nutzen, werden wir kaum Erfolg haben k&ouml;nnen.<br>\nDies auch deshalb, weil es Menschen gibt (ich nehme sogar an, ziemlich viele), denen bei offener Kriegshetze unwohl ist, die aber (noch) meinen, eine verbesserte &bdquo;Ausr&uuml;stung&ldquo; der Bundeswehr und damit das 100-Mrd.-Paket seien nun mal notwendig.<\/li>\n<li>Du gebrauchst an vielen Stellen das W&ouml;rtchen &bdquo;Wir&ldquo;. Auch ich habe das oben getan, will aber f&uuml;r einen sehr gezielten Gebrauch dieses Worts werben.<br>\nDenn was sagt etwa der Einleitungssatz des Artikels aus (&bdquo;Wir taumeln wie blinde Kaninchen in den Wahnsinn und sehen die W&ouml;lfe nicht.&ldquo;)?<br>\nBetrifft das &bdquo;Wir&ldquo; hier auch Dich und mich? Ich hoffe, nein.<br>\nNach meiner Wahrnehmung wird das &bdquo;Wir&ldquo; besonders gern von &bdquo;der anderen Seite&ldquo; genutzt, um uns (und damit meine ich jetzt auch Dich und mich) in eine &bdquo;Volksgemeinschaft&ldquo; oder &Auml;hnliches und damit eine (mehr oder weniger) Einheitssicht der Dinge hineinzuzwingen.<br>\nIch selbst gebrauche das &bdquo;Wir&ldquo; durchaus auch, aber immer nur, wenn ich damit auch das &bdquo;Ich&ldquo; meine. Um auf Deinen Einleitungssatz zur&uuml;ckzukommen: Ich bem&uuml;he mich zumindest, nicht wie ein blindes Kaninchen &bdquo;in den Wahnsinn zu taumeln&ldquo;.<\/li>\n<li>Eine Anmerkung noch zu dem Satz &bdquo;Mindestens 25 Millionen Russen lie&szlig;en ihr Leben.&ldquo;<br>\nDer Satz ist in dieser Form sachlich falsch &ndash; und das wird uns (!) von Anderen teilweise heftig um die Ohren gehauen.<br>\nMir liegen keine verl&auml;sslichen Zahlen &uuml;ber die get&ouml;teten RussInnen einerseits und UkrainerInnen andererseits vor &ndash; und ich will mich auch gar nicht an irgendeiner Aufrechnung beteiligen. Aber wenn wir nicht unfreiwillig &bdquo;der anderen Seite&ldquo; in die H&auml;nde spielen wollen, m&uuml;ssen wir uns um eine m&ouml;glichst pr&auml;zise Argumentation bem&uuml;hen.<\/li>\n<\/ul><p>Ich habe ganz zu Anfang geschrieben<br>\n&bdquo;Nimm es also bitte nicht als Rumkritteln, wenn ich doch einige kritische Anmerkungen mache&ldquo;<br>\nund ich m&ouml;chte diese Bitte wiederholen und hoffen, dass die Anmerkungen als Pr&auml;zisierung einer Argumentation verstanden werden, deren Intention &ndash; da wiederhole ich mich &ndash; ich ja vollkommen teile.<\/p><p>Besten Gru&szlig;<br>\nBernhard Pfitzner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>wie sammeln wir uns, die gleich f&uuml;hlen, denken? es ist dringend&hellip;<\/p><p>christiane hansen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>der im Betreff genannte Beitrag vom Sonntag, den 15. Mai 2022 um 14:00 Uhr, war f&uuml;r mich das Signal, IHNEN meinen Blick auf den Zustand Deutschlands in diesen Tagen mitzuteilen, um meinen Ausweg aufzuzeigen, der die Ohnmacht beendet und nahelegt, dass die Krisen- und Kriegstreiber tats&auml;chlich ohnMACHT sind, sobald wir es schaffen, f&uuml;r uns selbst auf der Ebene das zu erw&auml;gen und zu tun, was jene in unseren Augen vers&auml;umen.<\/p><p>Sch&ouml;n, dass ich Ihnen und den NACHDENKSEITEN begegnet bin!<\/p><p>Ingeborg Schuster<\/p><p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Am_Anfang_ist_die_Entscheidung.pdf\">Anhang: PDF<\/a>]<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<\/p><p>Ratlosigkeit hin oder her. Leider gibt es nun einmal keinen Schalter, der dem aktuellen Geschehen auf der politischen Weltb&uuml;hne eine grundlegend andere Richtung er&ouml;ffnet. Die gegenw&auml;rtige politische Entwicklung kann man durchaus als logische Konsequenz des des Wirkens der unterschiedlichen gesellschaftlichen Kr&auml;fte der letzten Jahrzehnte, insbesondere seit dem Zerfall der Sowjetunion, sehen. Denn jetzt unterwarf sich der Nachfolgestaat Russland dem herrschenden kapitalistischem Prinzip, dass der St&auml;rkere den Schw&auml;cheren frisst. Zwar ist Russland eine Atommacht mit einem riesigen Atomwaffenpotential in der Hinterhand aber ohne ad&auml;quaten Wirtschaftskraft. Eine entscheidende Schwachstelle, wenn man sich seine Souver&auml;nit&auml;t erhalten und von den Konkurrenten anerkannt und respektiert werden will. Gegenw&auml;rtig erleben wir alle die Auswirkungen dieser systemimmanenten Auseinandersetzung. <\/p><p>Die einzige M&ouml;glichkeit einer friedvollen Entwicklung der gesamten Menschheit besteht darin, einen demokratischen Kampf in der Gesellschaft zu entfalten, der sich mit aller Macht gegen die ungeheure Konzentration von Kapital richtet. Denn gerade diese Konzentration bewirkt, dass eine relativ geringe Anzahl von Menschen die Geschicke der Menschheit weltweit bestimmen kann. Diese Konzentration manifestiert sich logischerweise auch in der Medienlandschaft mit all ihren Spielarten von Manipulation und Zensur der Informationskonsumenten. <\/p><p>Solange sich nicht politische Kr&auml;fte weltweit etablieren, die sich solch eine demokratische Zielstellung setzen, werden die Regierungen immer wieder kriegerische Konflikte als notwendiges &Uuml;bel zur Durchsetzung von Kapitalinteressen vorbereiten und realisieren k&ouml;nnen. Wobei dann stets die Option, sich selbst und dar&uuml;ber hinaus die Menschheit zu vernichten, gegeben ist.<\/p><p>Manfred Heyn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>als ich den Beitrag &bdquo;Der Ratlosigkeit eine Stimme geben&ldquo;, insbesondere den Abschnitt, in dem vom &bdquo;b&ouml;sen Russen&ldquo;, &bdquo;der brandschatzend, pl&uuml;ndernd und vergewaltigend die armen Deutschen heimsuchte&ldquo; und vom &bdquo;gl&auml;nzenden Befreier&ldquo; USA die Rede war, las, kam mir eine Botschaft des amerikanischen Dokumentarfilmers Ken Burns in den Sinn, in der Geschichtsumdeutung bzw. Geschichtsvergessenheit eine nicht unerhebliche Rolle spielen: <\/p><p>Als 2008 auf Arte erstmals der 14-teilige Dokumentarfilm &bdquo;The War&ldquo; von Ken Burns ausgestrahlt wurde, richtete der Filmemacher eine eindrucksvolle Gru&szlig;botschaft an die Zuschauer, die lange auf der Website von Arte abrufbar war.<br>\nIn dieser Gru&szlig;botschaft erkl&auml;rte Burns, der nach seiner mehrteiligen Dokumentation &uuml;ber den amerikanischen B&uuml;rgerkrieg (&bdquo;The Civil War&ldquo;, 1990) eigentlich keinen Film mehr &uuml;ber einen Krieg machen wollte, unter anderem die Beweggr&uuml;nde f&uuml;r seine Meinungs&auml;nderung.<br>\nZwei Dinge waren es, die ihn umstimmten: Zum einen die Tatsache, dass in den USA t&auml;glich etwa 1000 Veteranen des 2. Weltkriegs sterben (ohne ihre Geschichte erz&auml;hlt zu haben), zum anderen die Erkenntnis, dass viel zu viele amerikanische High-School-Sch&uuml;ler glauben, die USA haben im 2. Weltkrieg an der Seite der Deutschen gegen die Sowjetunion gek&auml;mpft.<br>\nWenn man bedenkt, dass die Realisierung von &bdquo;The War&ldquo;, der 2007 fertiggestellt wurde, sechs Jahre in Anspruch nahm, wird klar, dass die beiden von Burns angef&uuml;hrten Fakten in etwa dem Jahr 2001 zuzuordnen sind.<\/p><p>Da stellt sich nat&uuml;rlich die Frage, wie und wodurch amerikanische Sch&uuml;ler nur ca. 56 Jahre nach Ende des 2. WK zu dieser &Uuml;berzeugung gelangen konnten&hellip;<\/p><p>Leider ist besagte Gru&szlig;botschaft nirgends mehr abrufbar, so dass sich nicht mehr &uuml;berpr&uuml;fen l&auml;&szlig;t, ob Burns an dieser Stelle von &bdquo;viel zu vielen Sch&uuml;lern&ldquo; gesprochen oder einen konkreten Prozentsatz genannt hat. Im Internet finden sich diesbez&uuml;glich Zahlen zwischen 40 und 48 Prozent (siehe nachstehende Textausz&uuml;ge und Quellenangaben).<\/p><p>Ob eine konkrete Bezifferung in diesem Zusammenhang &uuml;berhaupt etwas &auml;ndert, sei dahingestellt.<br>\nSelbst 5 Prozent w&auml;ren 5 Prozent zu viel. Egal ob in den USA oder anderswo.<\/p><p>Textausz&uuml;ge und Quellenangaben:<br>\nIt was another &ldquo;stupefying&rdquo; statistic that pushed him over the edge. An &ldquo;unacceptably large percentage&rdquo; of graduating high school seniors thought the United States fought along with Germany against Russia in World War II. He couldn&rsquo;t believe it. We were in grave danger of losing our history, and along with it, its lessons.<br>\n<a href=\"https:\/\/blogs.wnpt.org\/mediaupdate\/2008\/10\/02\/the-emotional-archaeology-of-ken-burns\/\">https:\/\/blogs.wnpt.org\/mediaupdate\/2008\/10\/02\/the-emotional-archaeology-of-ken-burns\/<\/a><\/p><p>&bdquo;Noting that while he didn&rsquo;t want to make another documentary about a war after his monumental Civil War epic, the disturbing statistic that over 48% of today&rsquo;s high school students think that America fought WITH the Germans AGAINST the Russians in WW II prompted him to embrace this ambitious undertaking.&ldquo;<br>\n<a href=\"https:\/\/filmthreat.com\/uncategorized\/mining-cinematic-gold-2006-telluride-film-festival\/\">https:\/\/filmthreat.com\/uncategorized\/mining-cinematic-gold-2006-telluride-film-festival\/<\/a><\/p><p>I listened as he told of his horror upon learning of a statistic that cited a full forty percent of graduating American High School seniors believe America fought with Germany against Russia during World War II.<br>\n<a href=\"http:\/\/atom.prattsi.org\/uploads\/r\/pratt-institute-school-of-information-on-site-archives-and-special-collections\/c\/0\/e\/c0ed5d8314931423e289eade873c8fe12469b054493eeb16bef9b4f6042123fe\/keyword07_october.pdf\">http:\/\/atom.prattsi.org\/uploads\/r\/pratt-institute-school-of-information-on-site-archives-and-special-collections\/<\/a><\/p><p>Burns says he resisted a World War II documentary for a long time. After making The Civil War, he was emotionally drained by the idea of another film about war. But he changed his mind and decided to make The War after hearing two stunning facts. First, that America is losing World War II veterans at an alarming rate &mdash; more than 1,000 a day. Second, after learning that many graduating high school seniors are under the incorrect impression that the U.S. fought WITH Germany and AGAINST Russia in WWII.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.mtv.com\/news\/2756928\/give-war-a-chance\/\">http:\/\/www.mtv.com\/news\/2756928\/give-war-a-chance\/<\/a><\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAntje Ziermann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes nachdenken Team,<\/p><p>Der obige Artikel hat mich sehr bewegt und spricht mir aus der Seele. Ich sehe ebenfalls die gro&szlig;e Gefahr eines 3.Weltkrieses und bin sprachlos wie versessen unsere Regierung da mitspielt.<\/p><p>Hoffnungsvoll stimmt mich nur etwas, dass in meinem Umfeld viele nachdenkende das &auml;hnlich sehen und nicht auf den Mainstream hereinfallen. Somit kann die in den Medien verk&uuml;ndete Zustimmung zu unserer Regierung eigentlich nicht stimmen. Nach meiner Erfahrung gibt es diesbez&uuml;glich gro&szlig;e Unterschiede in der Wertung des Krieges in den &ouml;stlichen Bundesl&auml;ndern gegen&uuml;ber den Altbundesl&auml;ndern. Bitte nicht falsch verstehen, aber ich glaube dort ist die &bdquo;Obrigkeitsh&ouml;rigkeit&ldquo; mehr verbreitet.<\/p><p>Einige Bekannte m&ouml;chten am liebsten gegen die Politik auf die Stra&szlig;e gehen, aber dazu fehlt eine Organisation die dies organisiert. Von den etablierten Parteien kommt da keiner in Frage. (Vielleicht die Kirche wie 1989?)<\/p><p>Habt Ihr dazu nicht eine z&uuml;ndende Idee, sonst &bdquo;sehe ich schwarz&ldquo; und bef&uuml;rchte das schlimmste. So allm&auml;hlich kann ich den sogenannten Verschw&ouml;rungstheorien doch etwas abgewinnen, auch bzgl. Coronavirus.<\/p><p>Mein gro&szlig;er Dank gilt Euch f&uuml;r die vielen Hintergrundinformationen und das Ihr Licht in das Dunkel bringt. Ich versuche durch Weiterleitung einiger Artikel an Bekannte und Freunde noch mehr zum Nachdenken zu bewegen. Ich glaube fasst, das dies unter den gegenw&auml;rtigen Bedingungen die einzige M&ouml;glichkeit gegen den Mainstream vorzu gehen.<\/p><p>Mit freundliche aber sorgenvollen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nV.L&ouml;schner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Dieser Beitrag schreit nach einem Buch wie ihr es schon unter Corona ( Die im Dunkeln sieht man nicht) ver&ouml;ffentlicht habt.<\/p><p>Ich bin mehr als Ratlos und will diese, Verzweiflung nicht gendern, nicht mit Hinweisen auf Belegbare Zitate und &Auml;u&szlig;erungen belegen m&uuml;ssen. Tun das unsere Politiker ? Tun das &rdquo; unsere&rdquo; Medien ?<\/p><p>Nein, nichts der gleichen tun sie.<\/p><p>Deswegen braucht es eine, nicht rassistische, &ouml;ffentlich freie Meinungs&auml;u&szlig;erung, die nicht nur den unsagbaren Krieg mit Waffen beendet, sondern auch die menschenverachtende Wirtschaftspolitik . Corona ( Lauterbach und Bill Gates lassen Gr&uuml;&szlig;en ) und die nicht nur dadurch unertr&auml;gliche Digitalisierung unseres Lebens, vereinbart mit dem Krieg der Guten ( war bei Corona ja auch schon der Fall } Wahlbeteiligung von knapp 55 hei&szlig;t, die CDU mit 35,7 % hat gerade round abount 18 % aller W&auml;hlerstimmen bekommen. Man sieht die W&auml;hlerwanderung, von links nach rechts und in die Mitte. Ja, die Mitte ist das Allheilmittel. Alles andere ist nicht Demokratisch, nicht MITTIG genug. Den die Mitte ist nur solange Mittig, bis es Rechts und Links nichts mehr anders gibt. &ldquo;Wir werden mit allen&rdquo;Demokratischen Partein reden ( dazu geh&ouml;ren Links und auch die Rechten) nicht dazu.<\/p><p>Dem ganzen nicht genug erleben keine Schwulen und Lesben mehr eine erniedrigende Diskriminierung ( zu Recht) sondern die Pazivisten, ausgerechnet von der Partei die mal vor gef&uuml;hlten Jahrhunderten ( ja ich habe sie in den End Achtzigern gew&auml;hlt) die den Pazivismus in der BRD W&auml;hlbar machten. Vom ehemaligen Steckenpferd der Gr&uuml;nen beim Umweltschutz bleibt, haha  siehe Frankinggas nichts &uuml;brig. Und bei mir bleibt es bei RATLOSIGKEIT.<\/p><p>Aber trotzdem liebe Nachdenkseiten Leser, schreibt euch eure Gef&uuml;hle, Gedanken von der Seele und liebe Nachdenkseiten Macher ver&ouml;ffentlicht sie in einem neuem Buch.<br>\nM.R<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<br>\nhier einige Gedanken zu H.M.Bruder<br>\nvon B&uuml;rger zu B&uuml;rger.<br>\nEntkernt und leicht bereinigt,<br>\ndas Rationale weicht,<br>\ndem Eigentlichen,<br>\nmit dem es sich vereinen muss,<br>\ndenken und f&uuml;hlen,<br>\nweder den Verstand,<br>\nnoch das Gef&uuml;hl verlierend,<br>\nbeides wird ben&ouml;tigt<br>\nund bedingt sich, <\/p><p>Herzlichst Ihr<br>\nWolfgang Jung <\/p><p>Verk&uuml;rzende, die Tiefe suchende, Anmerkung zu H.M.Bruder<br>\nvon B&uuml;rger zu B&uuml;rger. &ndash; Wolfgang Jung <\/p><p>Nichts geschieht ohne Wirkung<br>\nDahinter, davor, danach,<br>\nalles strebt zur Mitte,<br>\nauch der n&auml;chste Tag. <\/p><p>Der Glaube hilft,<br>\nersetzt doch nicht das Denken,<br>\ndenn nur zusammen sind sie stark<br>\ndas wollt ich Ihnen schenken: <\/p><p>Dieser Krieg begann nicht 2022 <\/p><p>Wir taumeln,<br>\nWahnsinn, Entsetzen<br>\nHysterie, Kriegstreiberei.<br>\nKonsens schwere Waffen <\/p><p>Waffen t&ouml;ten,<br>\nverl&auml;ngern Kriege,<br>\nzunehmender Russenhass,<br>\nKriegspatriotismus. <\/p><p>Medienget&ouml;sepolitik<br>\nentfaltet Wirkung.<br>\nWie einfach es ist,<br>\nMassen zu f&uuml;hren. <\/p><p>2014, besser ab 2008,<br>\ndie Geschichte nach dem Zusammenbruch<br>\nder Sowjetunion,<br>\noder noch fr&uuml;her. <\/p><p>Russischer Blutzoll,<br>\n25 Millionen davon<br>\n14 Millionen Zivilisten.<br>\nFamilien, Kinder &ndash; unschuldig! <\/p><p>Gedenken ist jetzt in<br>\nein neues Bild geformt,<br>\nGl&auml;nzende Befreier, Rosinen,<br>\nBomber, Hamburg, Dresden. <\/p><p>In der Schule Kriegsursachen, Kriegsanl&auml;ssen<br>\nunterscheiden. Zusammenh&auml;nge,<br>\nVerantwortlichen erkennen. M&uuml;ndige<br>\nStaatsb&uuml;rger. <\/p><p>Ich schreibe spontan,<br>\nin Sorge und Angst.<br>\nInnere Bewegungen in einer<br>\nGesellschaft, m&uuml;de und leer. <\/p><p>Wohlstandsverwahrlost,<br>\nKleinklein, Steuererkl&auml;rung,<br>\nKarriere, Hartz4 Antrag,<br>\nBerufsstress, Urlaubsplanung. <\/p><p>Es gibt Hoffnungsschimmer,<br>\nund Netflix, Egoisten und Lifestyles.<br>\nWaffenlieferungen, Milit&auml;rberater,<br>\nRegierungen und Natospezialisten. <\/p><p>Unsere Technik, unser Know-how,<br>\nunser Milit&auml;r sind verwickelt, beteiligt.<br>\nUnser Wohlstand basiert darauf.<br>\nWir haben eine moralische Sonderposition. <\/p><p>Willi Brandt, Egon Bahr,<br>\ndie Gr&uuml;nder und Gr&uuml;nderinnen<br>\nder Gr&uuml;nen sind tot.<br>\nUnd jetzt? <\/p><p>Anton Hofreiter fordert<br>\nin schrillen T&ouml;nen<br>\ndie Lieferung<br>\nschwerer Waffen! <\/p><p>Vorkriegssituationen,<br>\nV&ouml;lker werden eingeschworen.<br>\nJunge M&auml;nner und ein<br>\nPr&auml;sident im Armydress. <\/p><p>Schauspieler, S&auml;nger,<br>\ner konnte gut unterhalten<br>\ndie Massen und sich<br>\nGel&auml;chter und geheime Konten. <\/p><p>Nuklearexplosionen erzeugen Hitze<br>\nAlles Lebendige, Organische vergl&uuml;ht<br>\nzu weniger als Asche,<br>\nzu molekularem Staub. <\/p><p>Es reicht ein Zufall, ein Ungl&uuml;ck,<br>\nzu unserer aller Untergang<br>\nEs gibt Leute die einen Atomkrieg<br>\nf&uuml;r gewinnbar halten. <\/p><p>Berater von Pr&auml;sidenten,<br>\nHinterzimmerwunschdenken,<br>\nWas wollen wir tun?<br>\nUns bewegen? Was bewegen? <\/p><p>Krieg vernichtet, t&ouml;tet immer<br>\nerschafft Chaos, Leid und Verm&ouml;gen,<br>\nvernichtet Kriegsverm&ouml;gen,<br>\nvernichtet Krieg, Krieg vernichtet. <\/p><p>Waffen taugen nicht<br>\nals Friedensbringer,<br>\nkosten Geld,<br>\nMilliarden Dollar. <\/p><p>100 Milliarden<br>\nDeutsche Aufr&uuml;stung.<br>\nSonderverm&ouml;gen. Sondersteuern.<br>\nWir brauchen eine neue Friedensbewegung. <\/p><p>Unsere Zukunft, Kulturen,<br>\nTraditionen und Visionen.<br>\nLasst nicht zu, dass wir<br>\nSchlachtfeldvieh werden. <\/p><p>Abr&uuml;stung. Jetzt.<br>\nZeigen wir Haltung.<br>\nFriedensgespr&auml;che. Jetzt.<br>\n&Uuml;berall auf der Welt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser mit dem Pseudonym Henry M. Bruder benannte Leser hat in diesem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83883\">Beitrag<\/a> seine Gedanken zur Ratlosigkeit in der Gesellschaft spontan formuliert. Mit &bdquo;zunehmenden Entsetzen&ldquo; beobachte er &bdquo;das Gebaren unserer politischen F&uuml;hrer, die nahezu einhellige Tonlage in den Medien, die zunehmende Hysterie und Kriegstreiberei&ldquo;. Die Propaganda der Medien und das Get&ouml;se der Politik w&uuml;rden<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83978\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-83978","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83978","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83978"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83978\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83985,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83978\/revisions\/83985"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83978"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83978"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83978"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}