{"id":8402,"date":"2011-02-21T09:55:35","date_gmt":"2011-02-21T08:55:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8402"},"modified":"2011-02-21T10:22:23","modified_gmt":"2011-02-21T09:22:23","slug":"hinweise-des-tages-1332","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8402","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Guttenberg; Kritik an Krisenhilfe der Deutschen Bundesbank; Commerzbank will wieder Boni zahlen; RUB-Studie: Quartalsberichte f&ouml;rdern &bdquo;Kurzatmigkeit&ldquo; von Unternehmen; Bois de Paris; Bernanke and the stupid Germans; Peter Ehrlich &ndash; Die Krise macht Europa undemokratischer; Erfolgreicher Arbeitskampf in der S&uuml;dpfalz: Vernetzung auf allen Ebenen; Regionale Auswirkungen der Wirtschaftskrise; Aufruf zu sofortigen Ma&szlig;nahmen gegen Finanzspekulation mit Nahrungsmitteln; Ausma&szlig; prek&auml;rer Besch&auml;ftigung unver&auml;ndert hoch; Schwere Geburt; USA: Barclays zahlt 2009 statt der gesetzlich vorgeschrieben 28% Unternehmenssteuern nur 1%; Proteste gegen K&uuml;rzungen; Das dicke Ende kommt noch; Arbeitnehmerrechte in der EU: Unternehmen hebeln Mitbestimmung aus; Von allen guten Tr&auml;umen verlassen; Pfefferspray, Blockaden, Gebete: Dresden und der Protest gegen Nazis; Gr&uuml;nen-W&auml;hler wollen get&auml;uscht werden; HH sagt der Clown; Ein Lob f&uuml;r Phoenix. (KR\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Guttenberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Kritik an Krisenhilfe der Deutschen Bundesbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Commerzbank will wieder Boni zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">RUB-Studie: Quartalsberichte f&ouml;rdern &bdquo;Kurzatmigkeit&ldquo; von Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Bois de Paris<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Bernanke and the stupid Germans<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Peter Ehrlich &ndash; Die Krise macht Europa undemokratischer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Erfolgreicher Arbeitskampf in der S&uuml;dpfalz: Vernetzung auf allen Ebenen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Regionale Auswirkungen der Wirtschaftskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Aufruf zu sofortigen Ma&szlig;nahmen gegen Finanzspekulation mit Nahrungsmitteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Ausma&szlig; prek&auml;rer Besch&auml;ftigung unver&auml;ndert hoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Schwere Geburt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">USA: Barclays zahlt 2009 statt der gesetzlich vorgeschrieben 28% Unternehmenssteuern nur 1%<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Proteste gegen K&uuml;rzungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Das dicke Ende kommt noch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Arbeitnehmerrechte in der EU: Unternehmen hebeln Mitbestimmung aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Von allen guten Tr&auml;umen verlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Pfefferspray, Blockaden, Gebete: Dresden und der Protest gegen Nazis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Gr&uuml;nen-W&auml;hler wollen get&auml;uscht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">HH sagt der Clown<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Ein Lob f&uuml;r Phoenix<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Zu guter Letzt: Ist unser Verteidigungsminister jetzt erpressbar?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=8402&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Guttenberg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Guttenberg erw&auml;gt offenbar R&uuml;cktritt<\/strong><br>\n&ldquo;Ich habe ihm geraten durchzuhalten&rdquo;: CSU-Chef Seehofer best&auml;tigt indirekt, dass sich sein Parteikollege Guttenberg mit dem R&uuml;cktrittsgedanken befasst hat. Unionspolitiker sind der Ansicht, Guttenberg h&auml;tte versuchen sollen, mit einem klaren Schuldeingest&auml;ndnis die Aff&auml;re zu beenden.<br>\nBundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat wegen der Plagiatsaff&auml;re am Wochenende offenbar seinen R&uuml;cktritt erwogen. Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer best&auml;tigte dies am Sonntag indirekt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/plagiatsaffaere-guttenberg-erwaegt-offenbar-ruecktritt-1.1062566\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>K.o. nach Gutsherrenart<\/strong><br>\nKarl-Theodor zu Guttenberg, der Meister der feinen Etikette, schlingert durch die Plagiats-Aff&auml;re. Die Welt der eigenen Ideale, Werte und Tugenden spricht das Urteil gegen ihn.<br>\nEin Spitzenpolitiker, der an einem einzigen Tag gleich dreimal so unglaublich danebenlangt wie Karl-Theodor zu Guttenberg, der kann sich alle gegenteiligen Beteuerungen sparen: Er schlingert, er h&auml;ngt in den Seilen, er ist angez&auml;hlt. In solchen Situationen wirft am Ring der besorgte Trainer schon mal das Handtuch, weil der geschlagene Boxer selbst nicht mehr Herr seiner Sinne ist und lieber mit Gewalt weiterk&auml;mpfen w&uuml;rde, auch wenn der K.-o.-Schlag droht. Aber Guttenberg hat keinen Coach, und noch h&ouml;rt er offenbar lieber auf den Jubel der Claqueure, die ihm zurufen, er m&ouml;ge sich schleunigst aufrappeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/k-o--nach-gutsherrenart\/-\/1472602\/7210418\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p>dazu die BILD-Zeitung: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2011\/02\/19\/guttenbergs-kanzler-traeume\/kann-er-noch-kanzler-werden.html\">Sind Guttenbergs Kanzler-Tr&auml;ume jetzt geplatzt?<\/a><br>\nWerden die Plagiat-Vorw&uuml;rfe um seine Doktorarbeit dem mit Abstand beliebtesten Politiker in Deutschland schaden? Oder wird er sogar noch st&auml;rker aus der Krise hervorgehen? [&hellip;] Der Umkehrschluss: Wer in der Politik noch h&ouml;her hinaus will, muss schwindelfrei sein!<br>\nDer Bonner Politik-Professor Gerd Langguth ist davon &uuml;berzeugt, dass der CSU-Star durch die Aff&auml;re sogar an Format und Profil gewinnen kann: &bdquo;Ein Spitzenpolitiker muss Schrammen haben, muss durch Stahlgewitter gegangen sein. Das erdet ihn, das macht ihn menschlicher. Erst dann trauen ihm die Leute das f&uuml;r eine Kanzlerschaft absolut n&ouml;tige Durchhalteverm&ouml;gen zu. Deshalb kommt es jetzt darauf an, dass Guttenberg nicht den Kopf einzieht, sondern die Sache durchsteht &ndash; unabh&auml;ngig davon, wie am Ende die juristische und wissenschaftliche Bewertung seiner Doktorarbeit aussieht.&ldquo;<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Guttenberg-Verkl&auml;rung der BILD-Zeitung ist wahrlich nur schwer ertr&auml;glich. Vollkommen unertr&auml;glich ist es allerdings, wenn Merkel-Biograph Langguth sich bei seiner Wortwahl (&ldquo;Stahlgewitter&ldquo;) auch noch beim fr&uuml;hen Ernst J&uuml;nger bedient. Es ist ja nun keineswegs so, dass Guttenberg aus politischen Gr&uuml;nden unter Beschuss steht. Ferner muss die Frage gestattet sein, warum ausgerechnet Guttenberg, der von den Medien und sich selbst zu einem &bdquo;sph&auml;rischen &Uuml;bermenschen&ldquo; stilisiert wurde, nun ausgerechnet durch einen vermeintlichen akademischen Betrug, der der Lebenswirklichkeit seiner Anh&auml;nger komplett fremd ist, &bdquo;menschlicher&ldquo; werden soll? Diese &bdquo;Vermenschlichungsmasche&ldquo; hat bei der BILD allerdings Tradition. Egal ob es sich um Franz-Josef Strau&szlig;, Helmut Kohl oder sonst einen konservativen Granden handelte &ndash; je sch&auml;rfer der Gegenwind wurde, desto st&auml;rker &bdquo;menschelte&ldquo; die BILD-Zeitung. Aber wehe, wenn einen Linken-Politiker einmal ganz menschlich Porsche f&auml;hrt.<\/em><\/p>\n<p>Den Vogel schoss an diesem Wochenende allerdings die <a href=\"http:\/\/www.presseanzeiger.de\/meldungen\/politik\/446347.php\">Rheinische Post<\/a> ab: Zu Guttenberg nicht abschreiben<br>\n&ldquo;Viele der Jakobiner, die sich da lauthals emp&ouml;ren, sitzen im Glashaus, allen voran ein Gysi &ndash; war da nicht was mit der Stasi? Oder ein Trittin &ndash; war da nicht was mit den Kommunisten? Oder jene &ldquo;Internet-Ermittler&rdquo;, die selber immer fr&ouml;hlich das Urheberrecht missachten. Anders als sie jedenfalls hat Guttenberg Fehler einger&auml;umt und sich seinen Kritikern gestellt. Wof&uuml;r, wenn nicht f&uuml;r ein solches Verhalten, hat ein Politiker eine zweite Chance verdient?&rdquo;<\/p>\n<p>Wer sich nun &uuml;ber diesen unterirdischen Vergleiche wundert, sollte wissen, dass der Autor, RP-Chefredakteur Sven G&ouml;smann, zuvor stellvertrender Chefredakteur der BILD-Zeitung vor.\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Das Spektakel um Guttenberg verweist auf eine skandal&ouml;se Gleichg&uuml;ltigkeit der Medien<\/strong><br>\nOb die in einem Internetprojekt zusammengestellten &ldquo;Plagiatsnachweise&rdquo; zur Dissertation von Minister Guttenberg wirklich alle stimmen und am Ende gar einen Fall von Hochstapelei zum Vorschein bringen, das wei&szlig; ich zur Stunde nicht. Es ist schon ziemlich harter Tobak, der da vorgetragen wird. Bei so viel Aufgeregtheit und schadenfrohem Am&uuml;sement im Netz sollte man vielleicht einen Moment innehalten. Die im wissenschaftlichen Bereich geltende Sorgfaltspflicht ist da, wo es um das Ansehen eines Mitmenschen geht, ja noch viel dringender geboten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/34\/34226\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Guttenberg soll auch seinen Lebenslauf gesch&ouml;nt haben<\/strong><br>\nF&uuml;r Verteidigungsminister Guttenberg wird es enger. Immer neue Plagiatsvorw&uuml;rfe mischen sich mit Kritik, er habe grunds&auml;tzlich oft nach dem Prinzip &ldquo;Mehr Schein als Sein&rdquo; gehandelt. Die Opposition fordert Aufkl&auml;rung.<br>\nSchon als Sch&uuml;ler hatte es Karl-Theodor am humanistischen Ignaz-G&uuml;nther-Gymnasium in Rosenheim nach eigenen Worten &bdquo;immer geschafft, mit relativ wenig Aufwand relativ weit zu kommen&ldquo;, wie ihn die &bdquo;Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&ldquo; zitierte. Dennoch habe der Mann aus dem fr&auml;nkischen Adelsgeschlecht den Anforderungen der b&uuml;rgerlichen Leistungsgesellschaft stets besonders gut gen&uuml;gen wollen &ndash; und daf&uuml;r seinen Lebenslauf ein bisschen aufgeblasen.<br>\nAus mehrw&ouml;chigen Praktika als Student wurden demnach auf seiner eigenen Internetseite &bdquo;berufliche Stationen in Frankfurt und New York&ldquo;. Eine siebenj&auml;hrige Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der Rh&ouml;n Klinikum AG sollte vor zwei Jahren eine &ouml;konomische Kompetenz des jungen Wirtschaftsministers suggerieren &ndash; nach Aussagen von Bekannten habe sie nur auf dem Papier gestanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/guttenberg-soll-auch-seinen-lebenslauf-geschoent-haben\/3864386.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Quousque tandem, Herr Minister?<\/strong><br>\n&ldquo;Wie lange noch, Catilina, wirst du unsere Geduld missbrauchen?&rdquo; Mit diesem ber&uuml;hmten Zitat begann im antiken Rom einst Marcus Tullius Cicero die erste seiner Reden gegen Catilina, und man ist versucht, dies in abgewandelter Form auch dem Verteidigungsminister zuzurufen, der immer mehr zu einem &ldquo;Selbstverteidigungsminister&rdquo; mutiert. Nat&uuml;rlich ist Karl-Theodor zu Guttenberg keinesfalls einem Hoch- und Landesverr&auml;ter gleichzusetzen, aber er strapaziert zunehmend die Geduld des Publikums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.binsenbrenner.de\/wordpress\/2011\/02\/20\/quousque-tandem-herr-minister\/\">Binsenbrenner<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Plagiate: Gerichte kennen keine Gnade<\/strong><br>\nSollte die Universit&auml;t Bayreuth Karl-Theodor zu Guttenberg den Doktor-Titel aberkennen, dann hat er vor Gericht keine Gnade zu erwarten.<br>\nMit der Zahl der Plagiate im Wissenschaftsbetrieb wuchs in der Vergangenheit auch die Unnachsichtigkeit der Justiz im Umgang mit ertappten T&auml;tern. Der K&ouml;lner Rechtsanwalt Christian Birnbaum, einer der f&uuml;hrenden Experten im Pr&uuml;fungsrecht, bezeichnet die Rechtsprechung als &bdquo;beinhart&ldquo;. Ein Blick in j&uuml;ngere Urteile gen&uuml;gt, um dies zu best&auml;tigen.<br>\nBirnbaum h&auml;lt es f&uuml;r denkbar, dass es gar nicht so weit kommt, dass bereits die Universit&auml;t Bayreuth Guttenberg mit einer R&uuml;ge davonkommen l&auml;sst: &bdquo;Das w&auml;re nat&uuml;rlich die Unterwerfung des Wissenschaftsbetrieb unter den politischen Betrieb.&ldquo; Birnbaum ist ohnehin misstrauisch: &bdquo;W&uuml;rde mal jemand nachpr&uuml;fen, wie viele Bundestagsabgeordnete den Doktor &auml;hnlich wie Guttenberg gemacht haben, jede Wette: 50 Prozent k&ouml;nnten den Titel an der Garderobe abgeben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/gerichte-kennen-keine-gnade\/-\/1472596\/7210436\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Uni Bayreuth &ndash; Campus-Uni f&uuml;r bessergestellte Akademikerkinder<\/strong><br>\nUns geht es nicht um den R&uuml;cktritt Guttenbergs, sondern um die Analyse des Eisbergs, dessen Gipfel die Guttenberg-Aff&auml;re ist. In diesem Zusammenhang ist Guttenbergs Wahl der Uni Bayreuth interessant. Die Uni Bayreuth ist eine Campus-Uni mit einem extrem auff&auml;lligem Herkunftsprofil. Die DSW-Sozialerhebung listet leider seit der 15. Erhebung keine direkten Vergleiche der Hochschulen mit dem Herkunftsprofil der Studierenden mehr auf. In dieser war Bayreuth jedoch die westliche Hochschule mit den wenigsten Studierenden mit dem Herkunftsmerkmal &bdquo;niedrig&ldquo; (8% gegen&uuml;ber dem damaligen Durchschnitt von 14%). Ein Alleinstellungsmerkmal war zu dem Zeitpunkt, dass nur 24% der Studierenden Eltern hatten, die weniger als 4000 DM Nettoeinkommen hatten, alle anderen Hochschulen wiesen Quoten zwischen 32% und 55% auf. Entsprechend sieht es bei der Quote reicher Eltern der Studierenden aus: die Uni Bayreuth ist eine sozial homogene Hochschule von Akademikerkindern aus reichem Elternhaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dishwasher.blogsport.de\/2011\/02\/20\/der-uni-bayreuths-sozialhomogene-biergarten-gespraeche\/\">The Dishwasher<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kritik an Krisenhilfe der Deutschen Bundesbank<\/strong><br>\nDie Bundesbank finanziert den Rest der Euro-Zone stillschweigend mit einer dreistelligen Milliardensumme &ndash; und t&auml;glich wird es mehr Geld.<br>\nMaximal 250 Milliarden Euro kann der Euro-Rettungsfonds an Staaten in der Euro-Zone verteilen, um ihnen bei ausufernden Staatsschulden zu helfen. So schrieben es die EU-Mitglieder am 9. Mai 2010 fest. Bewilligt wurden davon bisher nur 17,5 Milliarden Euro f&uuml;r Irland. Doch wie sich jetzt herausstellt, hat die Deutsche Bundesbank zuletzt stillschweigend in einem Volumen Finanzhilfen gew&auml;hrt, die alle europ&auml;ischen Rettungsma&szlig;nahmen in den Schatten stellen.<br>\nDie brisante Zahl versteckt sich unter dem Posten &bdquo;Forderungen innerhalb des Euro-Systems (netto)&ldquo; in den Monatsberichten der Bundesbank. Danach sind die Schulden, welche die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) und nationale Notenbanken im Euro-Raum gegen&uuml;ber der Bundesbank angeh&auml;uft haben, bis Ende 2010 auf 338 Milliarden Euro gestiegen. Allein die Forderungen an nationale Notenbanken in Euro-L&auml;ndern belaufen sich auf 326 Milliarden Euro. 2006, also vor Ausbruch der Finanz- und folgender Euro-Schuldenkrise, lagen die Forderungen insgesamt bei nur 18 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/kritik-an-krisenhilfe-der-deutschen-bundesbank-457649\/\">Wirtschaftswoche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Commerzbank will wieder Boni zahlen<\/strong><br>\nDie vom Bund gest&uuml;tzte Commerzbank will Mitarbeitern Boni f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2010 zahlen. Mit Blick auf &laquo;au&szlig;ergew&ouml;hnliche Leistungen&raquo; sei das Institut als Arbeitgeber verpflichtet, Mitarbeiter &laquo;leistungsbezogen und fair zu verg&uuml;ten&raquo;. [&hellip;]  Der Gesamtwert der Boni liege im unteren dreistelligen Millionenbereich, berichtet das Blatt unter Berufung auf Insider, die Summe sei nach Angaben aus Regierungskreisen mit der Bundesregierung abgesprochen. Ein Sprecher der Commerzbank sagte der dpa am Samstag: &laquo;Das neue Verg&uuml;tungsmodell, das seit Anfang 2010 gilt, ist mit dem Soffin abgestimmt.&raquo; Der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) in Frankfurt organisiert die staatliche Bankenhilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/spezials\/commerzbank\/-commerzbank-will-wieder-boni-zahlen\/-\/1473666\/7213350\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man kann sich nur noch an den Kopf fassen bei so viel Unverfrorenheit. Welche &ldquo;au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Leistungen&rdquo; kann die Commerzbank denn &uuml;berhaupt erbracht haben, wenn sie nicht einmal die Zinsen f&uuml;r die Einlage der Steuerzahler bedienen kann???<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>RUB-Studie: Quartalsberichte f&ouml;rdern &bdquo;Kurzatmigkeit&ldquo; von Unternehmen<\/strong><br>\nKurzfristige Ma&szlig;nahmen, um den Quartalsbericht zu &bdquo;sch&ouml;nen&ldquo;, veranlassen Unternehmen zu kurzsichtigen Entscheidungen und beeintr&auml;chtigen damit in den meisten F&auml;llen das langfristige Ziel einer Unternehmenswertsteigerung. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Quartalsberichterstattung verpflichtend ist. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie von Bochumer Wirtschaftswissenschaftlern um Prof. Dr. J&uuml;rgen Ernstberger. Die gro&szlig; angelegte, internationale Untersuchung b&ouml;rsennotierter Unternehmen in Europa liefert erstmals empirische Belege f&uuml;r die negativen Auswirkungen der Berichtspflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news409568\">idw<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bois de Paris<\/strong><br>\nEinige Ans&auml;tze Frankreichs sind unabh&auml;ngig von ihrer Realisierbarkeit goldrichtig<br>\nGro&szlig;mundig waren die Ank&uuml;ndigungen des neuen franz&ouml;sischen Vorsitzes der 20 f&uuml;hrenden Industrie- und Schwellenl&auml;nder. Von einer neuen Weltwirtschaftsordnung sprach Nicolas Sarkozy, ja sogar von einer neuen Version des Bretton-Woods-Abkommens, das 1944 ein Regime fester Wechselkurse aus der Taufe hob, war die Rede. Es w&auml;re wohl die Kr&ouml;nung des franz&ouml;sischen Sonnenprinzen, w&uuml;rde auf seine Initiative eines Tages von einem Bois-de-Paris-Abkommen gesprochen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1297818411790\/Weltwirtschaftsordnung-Bois-de-Paris\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bernanke and the stupid Germans<\/strong><br>\nIn dem Buch &ldquo;The big short&rdquo; von Michael Lewis erkl&auml;rt ein Investmentbanker seinem Kunden, wer denn die fragw&uuml;rdigen Wertpapiere kaufe, die die amerikanischen Immobilienfinanzierer so auf den Markt werfen. &ldquo;Stupid Germans&rdquo;, lautet die Antwort. Ben Bernanke hat diese These jetzt best&auml;tigt. Auf einem Seminar der Banque de France anl&auml;sslich des G20-Treffens in Paris am Freitag stellte er ein neues Paper vor, das in einem hervorragenden Sammelband zum Thema globale Ungleichgewichte erschienen ist, und das meines Erachtens in der Berichterstattung bislang nicht ausreichend gew&uuml;rdigt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/02\/20\/bernanke-and-the-stupid-germans_2760\">Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Peter Ehrlich &ndash; Die Krise macht Europa undemokratischer<\/strong><br>\nDie Reformpakete f&uuml;r den Euro werden immer umfangreicher. Auf der Strecke bleiben Transparenz und Mitsprachem&ouml;glichkeiten der Parlamente. Angela Merkel st&ouml;rt das nicht.<br>\nOb die Examensarbeit, die Putzorgie vor dem Besuch der Schwiegereltern oder ein Artikel f&uuml;r die Zeitung: Wir alle warten manchmal bis zu letzten Minute. Dann werden die Dinge erledigt oder vollendet, die auch schon Stunden oder Tage fr&uuml;her h&auml;tten fertig sein k&ouml;nnen. Ohne Fristen geht es offenbar nicht. H&auml;tte die EU-Kommission keine Frist f&uuml;r die WestLB gesetzt, w&uuml;rden die Unterh&auml;ndler sicher weitere 10, 20 oder 30 Verhandlungsrunden brauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-peter-ehrlich-die-krise-macht-europa-undemokratischer\/60013295.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser J.A.:<\/strong> Das f&auml;llt dem Journalisten &ndash; acht Jahre nach der &ldquo;alternativlosen&rdquo; &ldquo;Agenda 2010&rdquo;, zweieinhalb Jahre nach der Einrichtung des &ldquo;alternativlosen&rdquo; Bankenrettungsfonds, nach der &ldquo;alternativlosen&rdquo; Verstaatlichung der HRE, der Einrichtung diverser Bad Banks, und dem weiter existierenden Primat des Finanzunwesens &uuml;ber die Politik &ndash; aber wirklich fr&uuml;h auf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Erfolgreicher Arbeitskampf in der S&uuml;dpfalz: Vernetzung auf allen Ebenen<\/strong><br>\nDie Besch&auml;ftigen eines Navi-Herstellers in der S&uuml;dpfalz verteidigen ihre Arbeitspl&auml;tze gegen eine Verlagerung nach Ungarn. Hilfe bekommen sie von Porsche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/vernetzung-auf-allen-ebenen\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Regionale Auswirkungen der Wirtschaftskrise<\/strong><br>\nDie dunklen Krisenwolken &uuml;ber Deutschland scheinen zwar verflogen, doch vergessen ist die j&uuml;ngste globale Finanz- und Wirtschaftskrise nicht. Das aktuelle Heft der Zeitschrift &bdquo;Informationen zur Raumentwicklung&ldquo; fragt noch einmal nach, wie es 2008\/2009 und unmittelbar danach um die Regionen und Landesteile Deutschlands und Europas bestellt war. Bezugspunkt f&uuml;r die detaillierten Analysen und Daten zu Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Einkommen etc. sind aber nicht nur diese Gro&szlig;r&auml;ume. Das Heft beleuchtet auch typische kleinr&auml;umige und strukturelle Auspr&auml;gungen der Krise: Waren Stadt und Land oder auch verschiedene Stadtgebiete und deren Bev&ouml;lkerung unterschiedlich betroffen? Hat sich die allgemeine wie auch r&auml;umliche Struktur der Einkommensverteilung durch sie grundlegend ver&auml;ndert? Was hat die Krise f&uuml;r die Gemeinden und ihre Finanzen bedeutet oder bedeutet sie noch? Wie hat sich die typisch deutsche, eher regional orientierte Struktur des Bankensystems ausgewirkt? Zu diesen Fragen liefert das Heft nicht nur Zahlen und Erkl&auml;rungen, sondern dar&uuml;ber hinaus kritische Ausblicke auf die Rolle der Wirtschafts-, Finanz- und Regionalpolitik in Deutschland bei der Krisenbew&auml;ltigung oder -vorbeugung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news409719\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Aufruf zu sofortigen Ma&szlig;nahmen gegen Finanzspekulation mit Nahrungsmitteln<\/strong><br>\nMehr als hundert Organisationen fordern die FinanzministerInnen der G20 anl&auml;sslich ihrer Zusammenkunft an diesem Wochenende auf, Nahrungsmittelspekulation von Banken und Fonds zu beschr&auml;nken.<br>\nDie Finanzministerinnen werden m&ouml;gliche Ma&szlig;nahmen diskutieren, um die exzessiv steigenden Nahrungsmittelpreise in den Griff zu bekommen. Diese haben laut der Weltbank inzwischen &ldquo;gef&auml;hrliche&rdquo; H&ouml;hen erreicht und seit letztem Juni mehr als 44 Millionen Menschen in die Armut gedr&auml;ngt. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident und momentane G20-Vorsitzende Nicolas Sarkozy dr&auml;ngt auf eine st&auml;rkere Regulierung der Rohstoffm&auml;rkte um H&ouml;hen und Schwankungen bei Nahrungsmitteln zu bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weed-online.org\/themen\/4497032.html\">weed<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www2.weed-online.org\/uploads\/nahrungsmittelspekulation_stoppen.pdf\">weed: Nahrungsmittelspekulation stoppen [PDF &ndash; 22.7 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ausma&szlig; prek&auml;rer Besch&auml;ftigung unver&auml;ndert hoch<\/strong><br>\nrotz des anhaltenden Aufschwungs sind die Chancen auf einen unbefristeten Arbeitsplatz weiter gesunken. Das geht aus einer Umfrage der IG Metall unter fast 5000 Betrieben im Organisationsbereich der Gewerkschaft hervor. Dass die Arbeitgeber voll auf Leiharbeit und prek&auml;re Besch&auml;ftigung setzen, bezeichnet der Erste Vorsitzende der IG Metall Berthold Huber als einen &ldquo;arbeitsmarktpolitischen Irrweg mit weit reichenden und gef&auml;hrlichen Konsequenzen&rdquo; f&uuml;r den Wirtschaftsstandort Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/cps\/rde\/xchg\/internet\/style.xsl\/betriebsraeteumfrage-der-ig-metall-zu-unsicherer-beschaeftigung-7006.htm\">IG Metall<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schwere Geburt<\/strong><br>\nGeh&auml;ufte F&auml;lle drastischer Sanktionen gegen schwangere Hartz-IV-Empf&auml;ngerinnen. Regierung bestreitet Problem. NRW-Linke will Kampagne starten<br>\nR&uuml;cksichtsloser Umgang mit Schwangeren ist in der Hartz-IV-B&uuml;rokratie offenbar ein verbreitetes Ph&auml;nomen. Das Erwerbslosen-Forum Deutschland (Elo-Forum) machte am Donnerstag zwei weitere F&auml;lle publik, in denen sich werdende M&uuml;tter &uuml;ber willk&uuml;rliche Sanktionen und schikan&ouml;ses Verhalten ihrer Sachbearbeiter beklagen. Obwohl jeweils eine Risikoschwangerschaft bestehe, seien die Bez&uuml;ge der jungen Frauen komplett gestrichen worden, hei&szlig;t es in einer Pressemitteilung der Initiative. Die politisch Verantwortlichen sehen trotz solcher Vorg&auml;nge keinen Handlungsbedarf: Der vom Elo-Forum Ende Januar an Ursula von der Leyen (CDU) gerichteten Forderung nach einem &raquo;sofortigen Sanktionstopp bei Schwangerschaft&laquo; hat die Bundesarbeitsministerin inzwischen eine Absage erteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/02-19\/046.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>USA: Protest gegen K&uuml;rzungen<\/strong><br>\nMit Gehaltsk&uuml;rzungen und der Abschaffung kollektiver Tarifverhandlungen will der neue Tea-Party-Gouverneur von Wisconsin seinen Haushalt sanieren. Das gibt &Auml;rger.<br>\nMadison, die beschauliche Hauptstadt von Wisconsin, hat seit dem Vietnamkrieg keine Demonstrationen dieses Ausma&szlig;es mehr erlebt. Fr&uuml;her einmal war der Bundesstaat eine Hochburg der Gewerkschaftsbewegung und der sozialistischen Bewegung in den USA. Dabei spielten die Nachfahren von deutschen EinwandererInnen, die nach der gescheiterten 48er Revolution in die USA gegangen waren, eine zentrale Rolle.<br>\nAm Montag dieser Woche sind 2.000 Menschen zu einer ersten Demonstration nach Madison gekommen. Am Donnerstag, dem vierten Protesttag sind es bereits 25.000 bis 30.000. Am Freitag sind schon am fr&uuml;hen Morgen die meisten Schulen im Bundesstaat Wisconsin geschlossen. Viele LehrerInnen haben sich krankgemeldet, um zu den n&auml;chsten Protesten nach Madison zu fahren. Viele haben ihre Sch&uuml;lerInnen mitgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2011%2F02%2F19%2Fa0170&amp;cHash=588450a955\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Barclays zahlt 2009 statt der gesetzlich vorgeschrieben 28% Unternehmenssteuern nur 1%<\/strong><br>\nBarclays Bank has been forced to admit it paid just &pound;113m in UK corporation tax in 2009 &ndash; a year when it rang up a record &pound;11.6bn of profits.<br>\nThe admission stunned politicians and tax campaigners. It was revealed on the eve of a day of protests planned against the high street banks by activists from UK Uncut, a group set up five months ago to oppose government cuts and corporate tax avoidance.<br>\nThe Labour MP Chuka Umunna, who lobbied Barclays&rsquo; chief executive, Bob Diamond, to reveal the tax paid by the bank, described the figure &ndash; just 1% of its 2009 profits &ndash; as &ldquo;shocking&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/business\/2011\/feb\/18\/barclays-bank-113m-corporation-tax\">Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das dicke Ende kommt noch<\/strong><br>\nDer EnBW-Deal sei f&uuml;r das Land viel zu teuer gewesen, moniert ein Experte. Die CDU sieht dagegen keine Risiken &ndash; und den besagten Experten kenne ja niemand. [&hellip;] Der Berliner Energiefachmann Ben Schlemmermeier von der LBD-Beratungsgesellschaft hat f&uuml;r die Gr&uuml;nen-Fraktion den Deal bewertet. &bdquo;Heute hat die EnBW noch schicke Zahlen, aber 2013\/2014 kommt es ganz dicke&ldquo;, sagt Schlemmermayer voraus. Allein die aktuelle Preiserh&ouml;hung um 2,03 Cent je Kilowattstunde habe 100 bis 150 Millionen Euro eingebracht. Doch die Margen seien r&uuml;ckg&auml;ngig. Der Kaufpreis von 4,7 Milliarden Euro bei bei einem Aktienpreis von 40 Euro sei sowie die Pr&auml;mie von 18 Prozent auf der Basis des Aktienkurses geschehen. Bei einem Unternehmen mit nur zwei Prozent in Streubesitz, sei dies fahrl&auml;ssig. F&uuml;r Schlemmermeier w&auml;re eine realistische Bewertung zwingend gewesen. Sinkende Preise an der Stromb&ouml;rse, die Brennelementsteuer, die Auktion von CO&sup2;-Zertifikaten, die gesetzliche Bevorzugung erneuerbarer Energie bei Einspeisung ins Netz &ndash; all dies spreche f&uuml;r sinkende Gewinnmargen des atomlastigen Konzerns. Deshalb habe das Land zu viel bezahlt, die sichere Refinanzierung sei fraglich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/das-dicke-ende-kommt-noch\/-\/1472780\/7209916\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Arbeitnehmerrechte in der EU: Unternehmen hebeln Mitbestimmung aus<\/strong><br>\nImmer mehr gro&szlig;e Unternehmen entziehen ihren Angestellten Mitsprachem&ouml;glichkeiten in Aufsichtsr&auml;ten. Dabei berufen sie sich auf europ&auml;isches Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/firmen-hebeln-mitbestimmung-aus\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Von allen guten Tr&auml;umen verlassen<\/strong><br>\nDas finanziell angeschlagene Emirat erholt sich von der Fastpleite des Konglomerats Dubai World. Der Million&auml;rsspielplatz, der es einmal war, wird es jedoch nie mehr sein<br>\nTourismus wird weiter die goldenen Str&auml;nde von Jumeirah begl&uuml;cken, der Verkehr weiter gef&auml;hrlich schnell &uuml;ber die Sheikh Zayed Road rasen, das Leben in den hedonistischen Nachtclubs und Bars auch k&uuml;nftig bis in die fr&uuml;hen Morgenstunden pulsieren &ndash; trotzdem haben die letzten beiden Jahre Charisma und Charakter des einst glanzvollen Golfemirates ganz und gar ver&auml;ndert. Die Finanzkrise, wie sie die Welt&ouml;konomie ab Ende 2008 heimsuchte, hat dem grandiosen Plan eines Gemeinwesens am Golf, Finanzhauptstadt des Nahen Ostens zu werden, einen schweren Schlag versetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1107-von-allen-guten-tr-umen-verlassen\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Pfefferspray, Blockaden, Gebete: Dresden und der Protest gegen Nazis<\/strong><br>\nIn Dresden sind seit dem Samstagmorgen Tausende gegen drei genehmigte Veranstaltungen von Rechtsradikalen auf die Stra&szlig;e gegangen. An vielen Stellen in der Stadt fanden Mahnwachen und spontane Gegenaktionen statt. Die Polizei ging mit Wasserwerfern und Pfefferspray vor, Bundestagsabgeordnete berichteten von grundlosen Angriffen und Beleidigungen durch Beamte. Zwischenzeitlich kesselte die Polizei zahllose Gegendemonstranten ein &ndash; um sie dann mit Tr&auml;nengas auseinanderzutreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/community\/blogs\/tom-strohschneider\/pfefferspray-blockaden-gebete-dresden-und-der-protest-gegen-nazis\">Der Freitag<\/a>\n<p><em>Dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>Pepperballs gegen Nazi-Blockierer<\/strong><br>\nDie Polizei soll in Dresden auf der Demo gegen den Neonazi-Aufmarsch mit so genannten &ldquo;Pepperballs&rdquo; geschossen haben. Ein Video im Internet dient als Beleg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/pepperballs-gegen-nazi-blockierer\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser K.W.:<\/strong> (&hellip;) weisen Sie bitte auch auf die Begr&uuml;ndung der Verwaltungsrichter von Dresden hin, die in der S&auml;chsischen Zeitung vom 19.\/20. Februar 2001 auf S. 15 abgedruckt wurde.<\/em><\/p>\n<p>Dort hei&szlig;t es: <\/p>\n<blockquote><p>F&uuml;r die Richter geht von den Neonazis keine Gefahr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Sicherheit aus. Vielmehr von den Gegendemonstranten. &ldquo;Beh&ouml;rdliche Ma&szlig;nahmen m&uuml;ssten sich prim&auml;r gegen Gegendemonstranten richten&rdquo;, erkl&auml;rten die Richter.<\/p><\/blockquote>\n<p>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Gr&uuml;nen-W&auml;hler wollen get&auml;uscht werden<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen &ndash; eine Protestpartei? Nicht f&uuml;r Jutta Ditfurth. Die Ex-Bundesvorsitzende greift ihre fr&uuml;heren Weggef&auml;hrten im SPIEGEL-ONLINE-Interview scharf an: Sie seien zu neokonservativen Weichsp&uuml;l-&Ouml;kos und Meistern in der Kunst des Verrats verkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,745943,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>&ldquo;Ich bin stinkesauer&rdquo;<\/strong><br>\nDie Ex-Gr&uuml;ne Jutta Ditfurth ist eine scharfe Kritikerin der Partei geblieben. Im Interview spricht sie &uuml;ber die &ldquo;Sucht nach Reputation&rdquo;, Qualit&auml;ten und den Chancen des Nachwuchses.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/koepfe\/artikel\/1\/ich-bin-stinkesauer\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>HH sagt der Clown<\/strong><br>\nDie Sozialdemokraten sind nach ihrem Wahlsieg in Hamburg au&szlig;er sich vor Begeisterung, die deklassierte CDU heult. Die gro&szlig;e Frage lautet jetzt jedoch: Wie wird aus einem trockenen SPD-Mann wie Scholz ein Siegertyp?<br>\nErfolgreich ist ein Politiker, wenn er Eigenschaften besitzt, die Einfluss haben auf die Gesellschaft und den Menschen. Das ist ein Satz aus dem politologischen Seminar. Er reicht aber nicht aus, um zu erkl&auml;ren, wie ein spr&ouml;der Mensch wie Olaf Scholz auf einmal so ein gewaltiges Feuerwerk ausl&ouml;sen kann. Er reicht nicht aus, um zu begr&uuml;nden, wie aus diesem Mann schier rauschhaft ein Erster B&uuml;rgermeister wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/buergerschaftswahl-in-hamburg-hh-sagt-der-clown-1.1062592\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Ein Lob f&uuml;r Phoenix<\/strong><br>\n&raquo;Kl&auml;gliches Versagen von ARD und ZDF im Fall &Auml;gypten&laquo;, kritisierte das Medien-Online-Magazin DWDL.de. Viel zu lange h&auml;tten Tagesschau, Tagesthemen, heute und heute-journal das Geschehen in der arabischen Welt dilatorisch behandelt und erst eine Woche nach dem &Uuml;bergreifen der Unruhen von Tunesien auf &Auml;gypten mit &raquo;ARD-Brennpunkt&laquo; und &raquo;ZDF-spezial&laquo; reagiert. Das Phoenix-Programm, bescheidener Restbestand aus dem kleinen Regal f&uuml;r anspruchsvolle Angebote des &Ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks, wurde von den berufsm&auml;&szlig;igen Medienkritikern glatt &uuml;bersehen. Moderatoren wie Hans-Ulrich Stelter f&uuml;hrten in vielen t&auml;glichen Sendestunden guten, um Erkenntnisvermittlung bem&uuml;hten Fernseh-Journalismus vor. Sie interviewten, f&uuml;hrten Schaltgespr&auml;che mit Korrespondenten vor Ort und lie&szlig;en kommentieren, sie gaben sowohl &auml;gyptischen Fachleuten wie Hamadi El-Aouini, Ibrahim Mohamad und Nabil Chbib als auch deutschen Kennern wie Peter Scholl-Latour, Werner Ruf und Marcel Pott das Wort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sopos.org\/aufsaetze\/4d5fb2e654fba\/1.phtml\">Ossietzky<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Ist unser Verteidigungsminister jetzt erpressbar?<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/kari_20110220_Schweigegeld.gif\" alt=\"Ist unser Verteidigungsminister jetzt erpressbar?\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann.de\">stuttmann.de<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Guttenberg; Kritik an Krisenhilfe der Deutschen Bundesbank; Commerzbank will wieder Boni zahlen; RUB-Studie: Quartalsberichte f&ouml;rdern &bdquo;Kurzatmigkeit&ldquo; von Unternehmen; Bois de Paris; Bernanke and the stupid Germans; Peter Ehrlich &ndash; Die Krise macht Europa undemokratischer; Erfolgreicher Arbeitskampf in der S&uuml;dpfalz: Vernetzung auf allen Ebenen; Regionale Auswirkungen der Wirtschaftskrise; Aufruf zu<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8402\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8402","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8402","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8402"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8402\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8410,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8402\/revisions\/8410"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8402"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8402"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8402"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}