{"id":84051,"date":"2022-05-20T08:40:10","date_gmt":"2022-05-20T06:40:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051"},"modified":"2022-05-20T08:40:10","modified_gmt":"2022-05-20T06:40:10","slug":"hinweise-des-tages-4114","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h01\">Familien mit niedrigem Einkommen haben aktuell h&ouml;chste Inflationsrate: 8 Prozent &ndash; Kaum Entlastung f&uuml;r Rentnerhaushalte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h02\">Zeitenwende f&uuml;r den Sozialstaat?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h03\">H&ouml;chstes Geburtendefizit seit 1945<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h04\">In Europas Wirtschaftskrieg gegen Russland br&ouml;ckelt die Einheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h05\">Die Hungerkrise (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h06\">Expansion global: NATO auf dem Vormarsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h07\">G7-Staaten stocken kurzfristige Hilfen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h08\">100 Milliarden f&uuml;rs T&ouml;ten: Vor der Beratung des Bundestags &uuml;ber das sogenannte Bundeswehrsonderverm&ouml;gensgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h09\">Das Verfassungsgericht bleibt im Corona-Panikmodus gefangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h10\">Oktoberfest &bdquo;problematisch&ldquo;?: Herr Lauterbach, es ist Zeit, wieder zu leben!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h11\">Gerhard Schr&ouml;der verliert einen Teil seiner Sonderrechte als Altkanzler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h12\">Besatzung t&ouml;tet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h13\">Stella Assange &uuml;ber Julian Assange: Eine Auslieferung w&uuml;rde ihn umbringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h14\">Gegen den Strom: Friedensbewegung l&auml;dt zum Kongress &raquo;Ohne NATO leben&laquo;. Bei Teilen der Linkspartei st&ouml;&szlig;t das auf Ablehnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84051#h15\">Zu guter Letzt: Als Bush &uuml;ber Ukraine-Krieg spricht, leistet er sich pikanten Versprecher<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Familien mit niedrigem Einkommen haben aktuell h&ouml;chste Inflationsrate: 8 Prozent &ndash; Kaum Entlastung f&uuml;r Rentnerhaushalte<\/strong><br>\nFamilien mit niedrigem Einkommen tragen aktuell die h&ouml;chste Inflationsbelastung, Singles mit hohem Einkommen die geringste &ndash; und die Differenz ist weiterhin erheblich: Gemessen an den f&uuml;r diese Haushaltstypen repr&auml;sentativen Warenk&ouml;rben sind die Preise im April 2022 um 8,0 Prozent bzw. um 6,2 Prozent gestiegen, w&auml;hrend der Wert &uuml;ber alle Haushalte hinweg bei 7,4 Prozent lag. Auch f&uuml;r Alleinlebende mit niedrigen, h&ouml;heren und mittleren Einkommen lagen die Raten mit 6,9 bis 7,2 Prozent im April etwas unterhalb der allgemeinen Preissteigerung. Dagegen sind auch Alleinerziehende und Familien mit zwei Kindern und jeweils mittleren Einkommen etwas &uuml;berdurchschnittlich von der Teuerung belastet: F&uuml;r diese Haushalte betr&auml;gt die Inflationsrate 7,6 bzw. 7,5 Prozent. Bei Familien mit h&ouml;herem Einkommen verteuerte sich der haushaltsspezifische Warenkorb weniger stark &ndash; um 7,1 Prozent. Die haushaltsspezifische Inflationsrate f&uuml;r kinderlose Paare mit mittlerem Einkommen liegt aktuell bei 7,5 Prozent. Das ergibt der IMK Inflationsmonitor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, der monatlich die spezifischen Teuerungsraten f&uuml;r neun repr&auml;sentative Haushaltstypen liefert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-familien-mit-niedrigem-einkommen-haben-hochste-inflationsrate-41367.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zeitenwende f&uuml;r den Sozialstaat?<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Bundessozialgerichts Rainer Schlegel h&auml;lt einen weiteren Ausbau des Sozialstaates angesichts der Klimaziele und des Ukraine-Kriegs f&uuml;r unm&ouml;glich. Vielmehr m&uuml;sse auf Leistungen verzichtet werden.<br>\nDer Pr&auml;sident des Bundessozialgerichts (BSG) Rainer Schlegel nutzt seit einiger Zeit die Medien, vornehmlich die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), als Plattform f&uuml;r seine Warnungen vor einem finanziellen Kollaps unseres Sozialstaats. Er sieht in ihm eigentlich &bdquo;gut angelegtes Geld&ldquo;, wie er in einem am 13. Mai 2022 in der FAZ erschienenen Beitrag &bdquo;Zeitenwende f&uuml;r den Sozialstaat&ldquo; betont. Er schaffe &bdquo;Spielr&auml;ume f&uuml;r die Wahrnehmung grundrechtlicher Freiheiten&ldquo; und sei &bdquo;eine zivilisatorische Errungenschaft ersten Ranges&ldquo;. [&hellip;]<br>\nMit dem Schuldenverbot bei den Sozialleistungen baut Rainer Schlegel einen Popanz auf, weil die Sozialversicherungen ihre Leistungen schon jetzt nicht mit Krediten finanzieren d&uuml;rfen. Ihre Defizite m&uuml;ssen mit Beitragsanhebungen kompensiert werden, wenn sie nicht, wie in der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV), &uuml;ber Zuwendungen aus dem Bundeshaushalt ausgeglichen werden. Wom&ouml;glich sieht Rainer Schlegel darin eine Quelle f&uuml;r Staatsverschuldungen, was aber pure Spekulation w&auml;re.<br>\nEbenso im Dunkeln bleibt, was Schlegel mit &bdquo;vertretbaren&ldquo; Leistungsk&uuml;rzungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) meint. Die Krankenkassen d&uuml;rfen laut Sozialgesetzbuch V (&sect; 12) nur medizinisch erforderliche Leistungen gew&auml;hren. Was soll da noch gek&uuml;rzt werden k&ouml;nnen? Im Gesundheitswesen gibt es sicher ein gro&szlig;es Rationalisierungspotenzial, aber das liegt nicht bei den GKV-Leistungen, sondern in den Versorgungsstrukturen und finanziellen Fehlanreizen.<br>\nAuch sonst wiederholt Rainer Schlegel nur altbekannte und substanzlose Argumente f&uuml;r eine Einschr&auml;nkung der solidarischen Umlagefinanzierung der Sozialversicherung, so etwa in der GRV, deren Budget st&auml;ndig steige:\n<blockquote><p>&bdquo;L&auml;ngere Lebenserwartung bedeutet (&hellip;) l&auml;ngere Rentenbezugszeiten. Sie betrugen 1960 rund 9,9 Jahre, 2020 waren es schon 20,2 Jahre.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, und? Wo ist das Problem? Im Jahr 1900 kamen 12,4 Personen im erwerbsf&auml;higen Alter auf eine Person im Rentenalter. 50 Jahre sp&auml;ter lag diese Quote bei 6,9 und im Jahr 2019 bei 3,6. Es muss allen &Ouml;konomen und Politikern, die wegen des wachsenden Rentneranteils an der Bev&ouml;lkerung den Sozialstaat vor dem Zusammenbruch sehen, eigentlich ein komplettes R&auml;tsel sein, dass seit &uuml;ber hundert Jahren der Wohlstand wachsen und parallel zur demographischen Alterung das Sozialsystem stark ausgebaut werden konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/17-2022\/zeitenwende-fur-den-sozialstaat\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>H&ouml;chstes Geburtendefizit seit 1945<\/strong><br>\nIn Deutschland gab es im vergangenen Jahr so viele Geburten wie seit 25 Jahren nicht &ndash; und dennoch wurde das h&ouml;chste Geburtendefizit seit 1945 registriert. Es starben also weit mehr Menschen, als geboren wurden.<br>\nIm vergangenen Jahr hat es in Deutschland das h&ouml;chste Geburtendefizit seit Ende des Zweiten Weltkriegs gegeben. Das teilte das Bundesinstitut f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsforschung (BiB) mit. Das Erstaunliche: Zu diesem Defizit kam es, obwohl gleichzeitig so viele Kinder geboren wurden wie seit 25 Jahren nicht mehr. Die Zahl der Geburten konnte die der Todesf&auml;lle nicht ausgleichen.<br>\nKonkret standen den rund 796.000 Neugeborenen 2021 laut dem Bericht mehr als eine Million Todesf&auml;lle gegen&uuml;ber. Daraus ergibt sich ein Defizit von rund 228.000.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/geburtendefizit-in-deutschland-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Die Tagesschau macht mal wieder Panik mit irref&uuml;hrenden Vergleichen. Diese Nachricht k&ouml;nnte man als Wiederaufw&auml;rmen der Schlagzeilen der Nullerjahre &ldquo;Die Deutschen sterben aus!&rdquo; auffassen. Und statt Geburtendefizit k&ouml;nnte man das Ganze auch &ldquo;Sterbe&uuml;berschuss&rdquo; nennen &ndash; aber das kl&auml;nge wohl weniger nach vermeintlichem Demografie-Problem, als &ldquo;Geburtendefizit&rdquo;. Erst am Ende des Artikels wird ein wenig zur&uuml;ckgerudert und einger&auml;umt, dass nicht prim&auml;r die Bev&ouml;lkerungsstruktur relevant ist, sondern eher Dinge wie Bildungsgrad, Gesundheit und Arbeitsmarkt. Das ist zwar eine Binsenweisheit, aber L&auml;nder mit einer jungen Bev&ouml;lkerung (niedriger Altenquotient) und im Gegenzug hoher Arbeitslosigkeit stehen wirtschaftlich in der Regel schlechter da, als die langsam alternden westlichen Industriel&auml;nder. &Ouml;ffentliche Diskussion: Fehlanzeige.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>In Europas Wirtschaftskrieg gegen Russland br&ouml;ckelt die Einheit<\/strong><br>\nSo massiv wie Russland wurde noch kein anderes Land von der EU abgestraft. Die erhoffte Wirkung bleibt aus. Stattdessen gibt es nun erbitterten internen Streit &uuml;ber ein &Ouml;l-Embargo und den EU-Beitritt der Ukraine<br>\nAlle gegen Russland, alles f&uuml;r die Ukraine: So lautet seit Beginn des Krieges der inoffizielle Schlachtruf der Europ&auml;ischen Union in Br&uuml;ssel. Die EU-Kommission, der Ministerrat und das Europaparlament setzen alle verf&uuml;gbaren Waffen ein, um der Ukraine zu helfen und Russland zu schw&auml;chen. Besonders k&auml;mpferisch gibt sich Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen (CDU). Die ehemalige deutsche Verteidigungsministerin fordert nicht nur den &bdquo;Sieg&ldquo; der Ukraine und einen schnellen EU-Beitritt. Sie streitet auch daf&uuml;r, dass Kremlchef Wladimir Putin einen hohen Preis f&uuml;r den Krieg bezahlt. Man werde Putin an seiner schw&auml;chsten Stelle treffen, der Wirtschaft, verk&uuml;ndete von der Leyen schon im Dezember 2021. Da hatte die russische Invasion zwar noch gar nicht begonnen. Doch schon damals bereitete die deutsche EU-Chefin, gemeinsam mit US-Pr&auml;sident Joe Biden, einen massiven Wirtschaftskrieg gegen Russland vor.<br>\nF&uuml;nf Sanktionspakete zielen nun auf die russische Zentralbank, die gro&szlig;en Gesch&auml;ftsbanken, die Oligarchen und kriegswichtige G&uuml;ter. So massiv hat die EU noch kein anderes Land abgestraft. Doch die erhoffte Wirkung ist ausgeblieben. Die russische Wirtschaft ist nicht zusammengebrochen, der Rubel hat sich erholt. Deshalb geht es nun in die sechste Runde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-wirtschaftssanktionen-gegen-russland-werden-fuer-die-eu-zum-problem%20\">Eric Bonse in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Hungerkrise (II)<\/strong><br>\nDie westlichen M&auml;chte, darunter die Bundesrepublik, sabotieren einen Versuch von UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres, die kriegsbedingt gef&auml;hrdete globale Nahrungsmittelversorgung zu sichern. Guterres dringt seit Wochen darauf, einerseits die russische Blockade ukrainischer H&auml;fen zu beenden, um von dort ukrainisches Getreide exportieren zu k&ouml;nnen. Andererseits fordert er zumindest Zugest&auml;ndnisse bei den westlichen Russland-Sanktionen, um die Ausfuhr von Getreide und D&uuml;ngemitteln aus Russland nicht zu beeintr&auml;chtigen. Beide L&auml;nder z&auml;hlen bei den genannten G&uuml;tern zu den wichtigsten Exporteuren weltweit. Die eskalierende Nahrungsmittelkrise sei nicht l&ouml;sbar, &bdquo;ohne die ukrainische Nahrungsmittelproduktion und ebenso die Nahrungs- und D&uuml;ngemittel, die von Russland und von Belarus hergestellt werden, in die Weltm&auml;rkte zu reintegrieren&ldquo;, erkl&auml;rt Guterres. F&uuml;r Letzteres ist eine Einschr&auml;nkung der westlichen Sanktionen notwendig, der sich die westlichen M&auml;chte verweigern. Damit tragen sie zu der beginnenden Versch&auml;rfung von Hunger und Not bei, die sich in den n&auml;chsten Monaten dramatisch zuzuspitzen droht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8927\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Expansion global: NATO auf dem Vormarsch<\/strong><br>\nSie expandiert immer weiter, die NATO. Gerade erst haben Finnland und Schweden in Br&uuml;ssel ihren Beitrittsantrag eingereicht; die Vorbereitungen f&uuml;r den Beitrittsvollzug sind in vollem Gange. Am Donnerstag trafen Finnlands Pr&auml;sident Sauli Niinist&ouml; und Schwedens Ministerpr&auml;sidentin Magdalena Andersson, die erst vor kurzem an der Klausurtagung der Bundesregierung in Meseberg teilgenommen hatten, zu letzten Absprachen bei US-Pr&auml;sident Joseph Biden im Wei&szlig;en Haus ein. Finnlands Ministerpr&auml;sidentin Sanna Marin setzte ihre Gespr&auml;che nach einem Telefonat mit ihrem kanadischen Amtskollegen Justin Trudeau in Italien fort. Vor ihrem Treffen mit ihrem dortigen Amtskollegen Mario Draghi best&auml;tigte sie, Finnland sei bem&uuml;ht, den Ball zun&auml;chst eher flach zu halten: Helsinki wolle weder US-Atomwaffen stationieren noch feste NATO-St&uuml;tzpunkte einrichten. Beides w&auml;re &uuml;beraus provokativ gegen Russland.<br>\nKaum wird die NATO-Norderweiterung mit hohem Tempo umgesetzt, da werden schon die n&auml;chsten Expansionspl&auml;ne bekannt: Auch die Schweiz will k&uuml;nftig enger als bisher mit dem westlichen Milit&auml;rpakt kooperieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426919.expansion-global.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Finnland lehnt NATO-St&uuml;tzpunkte und Atomwaffen auf seinem Territorium ab<\/strong><br>\nDie Er&ouml;ffnung von NATO-St&uuml;tzpunkten in Finnland oder die Stationierung von Atomwaffen im Falle eines Beitritts des Landes zur Allianz kommen nicht in Frage. Dies hat Ministerpr&auml;sidentin Sanna Marin in einem Interview mit dem Corriere della Sera gesagt. Sie erkl&auml;rte:<br>\n&ldquo;Niemand wird uns Atomwaffen oder St&uuml;tzpunkte aufzwingen, wenn wir sie nicht wollen. Deshalb denke ich, dass dieses Thema nicht auf der Tagesordnung steht.&rdquo;<br>\nMarin betonte auch, dass diese Frage nur auf nationaler Ebene gel&ouml;st werden kann. Ihrer Ansicht nach ist die NATO nicht an einer Stationierung solcher Waffen in Finnland interessiert. (&hellip;)<br>\nAuch Schweden lehnt die Stationierung von Atomwaffen und st&auml;ndigen St&uuml;tzpunkten auf seinem Territorium ab und beantragte gleichzeitig mit Finnland den Beitritt zur NATO. Sie m&uuml;ssen vom Nordatlantikrat gepr&uuml;ft werden, und dann muss das Beitrittsabkommen auf nationaler Ebene in allen 30 L&auml;ndern, die den Block bilden, ratifiziert werden.<br>\nDie T&uuml;rkei ist nicht bereit, den Beitritt der skandinavischen L&auml;nder zur Europ&auml;ischen Union zu unterst&uuml;tzen, sagte Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdo&#287;an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.website\/europa\/138861-finnland-lehnt-nato-stuetzpunkte-und-atomwaffen-auf-seinem-territorium-ab\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In Finnland k&ouml;nne &ldquo;diese Frage nur auf nationaler Ebene gel&ouml;st werden&rdquo;. Und in Deutschland? Innenminister freut sich dar&uuml;ber, dass sein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82791\">Rheinland-Pfalz zum Superziel von Atomwaffen wird<\/a>. Bitte lesen Sie dazu aber auch:<\/em><br>\n<em>a) <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60715\">SPD fordert Abzug aller US-Atomwaffen aus Deutschland. Unterst&uuml;tzenswert<\/a><br>\nb) <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69455\">Atomwaffen-Verbots-Vertrag: NATO und Bundesregierung missachten die UNO<\/a>.<br>\nDie Transatlantiker in und um die Ampel-Koalition werden vermutlich dennoch weiterhin verhindern, dass Deutschland tats&auml;chlich atomwaffenfrei wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>G7-Staaten stocken kurzfristige Hilfen auf<\/strong><br>\nDie G7-Staaten wollen die Ukraine mit kurzfristigen Budgethilfen unterst&uuml;tzen. Laut Nachrichtenagentur Reuters summieren sich die Gelder auf 18,4 Milliarden Dollar. Damit soll die aktuelle Liquidit&auml;tsl&uuml;cke des Landes geschlossen werden. (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung hatte der Ukraine zuvor weitere Finanzhilfen zugesagt, die in die Summe mit einflie&szlig;en. &ldquo;Ich habe f&uuml;r Deutschland gerade in der Sitzung erkl&auml;rt, dass wir uns beteiligen wollen in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von einer Milliarde Euro&rdquo;, sagte Finanzminister Christian Lindner am Rande des Treffens auf dem Petersberg bei Bonn.<br>\nEs seien Zusch&uuml;sse, die anders als Kredite nicht zur&uuml;ckgezahlt werden m&uuml;ssen. Im Haushalt f&uuml;r 2022, dessen letzte Details gerade im Bundestag verhandelt werden, wird die Mehrausgabe umgehend ber&uuml;cksichtigt, ohne dass die Neuverschuldung dadurch weiter steigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/g7-hilfen-ukraine-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Ukraine gilt als sehr <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/ukraine-korrupt-wie-eh-und-je-1.5217924\">korrupt<\/a>, aber die Bundesregierung &ldquo;verschenkt&rdquo; dennoch eine Milliarde Euro in das &ldquo;Fass ohne Boden&rdquo;. Als ob das Geld hierzulande nicht dringend ben&ouml;tigt wird.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Kongressabgeordnete: US-Hilfe f&uuml;r die Ukraine sieht aus wie ein Geldw&auml;schesystem<\/strong><br>\nDie finanzielle Unterst&uuml;tzung der USA f&uuml;r die Ukraine &auml;hnele sehr stark einem Geldw&auml;schesystem. Darauf wies die US-Abgeordnete Marjorie Taylor Greene am Montag im Podcast &ldquo;The Truth With Lisa Boothe&rdquo; hin. Das Geld, das angeblich f&uuml;r die Ukrainer bestimmt sei, lande in den Taschen von &ldquo;Non-Profit-Organisationen und Nichtregierungsorganisationen&rdquo;, die oft von Personen geleitet w&uuml;rden, die den Politikern in Washington nahest&uuml;nden, so Greene. Sie erkl&auml;rte:<br>\n&ldquo;Sie wollen 40 Milliarden US-Dollar f&uuml;r die Ukraine bereitstellen, und diese 40 Milliarden US-Dollar kommen zu den bereits gezahlten Geldern hinzu. Damit sind es 53 Milliarden US-Dollar. Das sind mehr als zwei Drittel des gesamten Jahresbudgets des US-Au&szlig;enministeriums.&rdquo;<br>\nDie US-Kongressabgeordnete bezog sich dabei auf das j&uuml;ngste Hilfspaket, das derzeit dem US-Senat zur Pr&uuml;fung vorliegt.<br>\nGreene zufolge tun die US-Beamten dies, um letztlich die von &ldquo;ihren Familien und Freunden&rdquo; betriebenen Nichtregierungsorganisationen (NGO) zu finanzieren. Sie f&uuml;gte hinzu:<br>\n&ldquo;Das ist im Grunde wie Geldw&auml;sche.&rdquo;<br>\nDie Abgeordnete ist der Meinung, dass diese Gelder stattdessen beispielsweise zur Bek&auml;mpfung der Obdachlosigkeit oder des Menschenhandels innerhalb der USA ausgegeben werden sollten, die ein &ldquo;rekordverd&auml;chtiges Niveau erreicht&rdquo; h&auml;tten. Greene betonte:<br>\n&ldquo;Unsere Steuergelder sind wie ein gro&szlig;er Schmiergeldfonds f&uuml;r kriminelle Machenschaften, und das muss ein Ende haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.website\/international\/138759-us-kongressabgeordnete-us-hilfe-fuer-ukraine-geldwaeschesystem\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>100 Milliarden f&uuml;rs T&ouml;ten: Vor der Beratung des Bundestags &uuml;ber das sogenannte Bundeswehrsonderverm&ouml;gensgesetz<\/strong><br>\nWir dokumentieren im folgenden die gek&uuml;rzte Stellungnahme von Ingar Solty vom Institut f&uuml;r Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur Anh&ouml;rung durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am 9. Mai 2022. (jW)<br>\nDrei Tage nach Kriegsbeginn, am 27. Februar 2022, fanden in Berlin und anderen deutschen Gro&szlig;st&auml;dten gro&szlig;e, von den Gewerkschaften mitgetragene Protestkundgebungen gegen den russischen Krieg in der Ukraine und f&uuml;r Frieden statt, an denen sich mehrere Hunderttausend Menschen beteiligten. Dies waren die gr&ouml;&szlig;ten Antikriegsdemonstrationen seit dem 15. Februar 2003, als in Deutschland Hunderttausende und weltweit viele Millionen Menschen gegen den damals bevorstehenden Krieg der USA im Irak auf die Stra&szlig;e gingen. Wenige Hundert Meter von der Berliner Gro&szlig;demonstration entfernt, kam der Deutsche Bundestag zusammen. In einer zurecht als historisch bezeichneten Sondersitzung verk&uuml;ndete Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eine &raquo;Zeitenwende&laquo; und Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) sprach von einer &raquo;180-Grad-Wende&laquo; in der deutschen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426645.militarisierung-100-milliarden-f%C3%BCrs-t%C3%B6ten.html\">Ingar Solty in junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2022\/kw19-pa-haushalt-sondervermoegen-891366\">Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das Verfassungsgericht bleibt im Corona-Panikmodus gefangen<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Deutschen den Fr&uuml;hsommer genie&szlig;en und nur noch eine gelegentliche Maskenpflicht an das Kollektivtrauma der letzten beiden Winter erinnert, bleibt das Bundesverfassungsgericht lauterbachesk im pandemischen Panikmodus und winkt die einrichtungsbezogene Impfpflicht durch.<br>\nBereits bei seinem Eilbeschluss im Februar hatte das Gericht &bdquo;keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken&ldquo;. Die 85 Seiten lange Hauptsacheentscheidung setzt sich nun zwar erstaunlich kleinteilig mit dem Vorbringen der Beschwerdef&uuml;hrer auseinander, kommt aber in jedem Punkt zum vorhersehbaren Ergebnis:<br>\nWieder einmal gesteht das Gericht dem Parlament einen weiten Einsch&auml;tzungsspielraum zu und beschr&auml;nkt sich darauf, zu pr&uuml;fen, ob die Annahmen des Gesetzgebers zum Zeitpunkt der Verabschiedung &bdquo;vertretbar&ldquo; waren und auch danach nicht durch neue Entwicklungen oder bessere Erkenntnisse &bdquo;ersch&uuml;ttert&ldquo; wurden.<br>\nZumindest in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung hat sich seit Anfang Dezember 2021, als Deutschland noch mitten in einer verheerenden Delta-Welle steckte und Omikron gerade erst entdeckt wurde, einiges ge&auml;ndert. Doch Karlsruhe vermag eine relevante Entspannung der pandemischen Gef&auml;hrdungslage nicht zu erkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus238850261\/Impfpflicht-Entscheidung-Karlsruhe-bleibt-im-Corona-Panikmodus.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Im Grunde ist die Situation noch dramatischer als es sich hier liest. Mit dem best&auml;ndigen Abnicken der repressiven und autorit&auml;ren Corona-Politik der Bundesregierung durch das Bundesverfassungsgericht, kann von einer echten Gewaltenteilung nicht mehr gesprochen werden.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Pflege-Impfpflicht bleibt<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat die einrichtungsbezogene Impfpflicht best&auml;tigt. Das h&ouml;chste deutsche Gericht wies eine Verfassungsbeschwerde gegen entsprechende Teile des Infektionsschutzgesetzes nach Angaben vom Donnerstag zur&uuml;ck.<br>\nDer Schutz sogenannter vulnerabler Gruppen wiege verfassungsrechtlich schwerer als die Beeintr&auml;chtigung der Grundrechte f&uuml;r das Pflege- und Gesundheitspersonal, argumentierten die Karlsruher Richterinnen und Richter. (Az. 1 BvR 2649\/21, Beschluss vom 27. April 2022) (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung will allen interessierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern bis zum Herbst eine vierte Corona-Impfung erm&ouml;glichen und schafft daf&uuml;r in gro&szlig;em Ma&szlig;stab neuen Impfstoff an. F&uuml;r 830 Millionen Euro will sie beim Hersteller Moderna einen neu zugeschnittenen Impfstoff bestellen, der sowohl gegen herk&ouml;mmliche Virusvarianten als auch gegen die Omikron-Variante wirksam sein soll: Einen entsprechenden Beschluss fasste am Mittwoch das Bundeskabinett, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte.<br>\nDie vom Kabinett beschlossene Impfstrategie zielt laut Lauterbach darauf ab, dass bis zum Herbst drei unterschiedlich zugeschnittene Impfstoffe in gro&szlig;er Zahl bereitstehen: erstens die bislang schon eingesetzten Impfstoffe gegen &auml;ltere Varianten wie Delta; zweitens ein speziell auf Omikron zugeschnittener Impfstoff, den das Unternehmen Biontech derzeit entwickelt; und drittens der bei Moderna bestellte &bdquo;bivalente&ldquo; Impfstoff, der die Wirkung der beiden anderen Impfstoffe kombinieren soll.<br>\nDas Kabinett beschloss nach Lauterbachs Angaben zudem, dass die Impfzentren erhalten bleiben sollten; daf&uuml;r stelle der Bund bis zu 100 Millionen Euro monatlich zur Verf&uuml;gung. Zudem solle es eine neue Impfkampagne geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nachrichten-zur-Coronakrise\/!5855860\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese Entscheidung ist erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78480\">R&uuml;ckenwind f&uuml;r autorit&auml;re Politik<\/a>. Im Herbst k&ouml;nnte ein neuer Anlauf f&uuml;r eine allgemeine Impfpflicht drohen. Das von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffene Personal soll sich im Zweifel also selbst sch&auml;digen, um den Schutz &ldquo;vulnerabler Menschen&rdquo; herbeizuf&uuml;hren, der durch diese &ldquo;Impfung&rdquo; nicht erzeugt werden kann. Das Gericht hat unwissenschaftlich und ideologisch entschieden &ndash; zugunsten der Exekutive in Bund und L&auml;ndern sowie der Pharmakonzerne. Zum besseren Hintergrund-Verst&auml;ndnis sei an diesen Beitrag von Werner R&uuml;gemer &uuml;ber den derzeit amtierenden Pr&auml;sidenten des Bundesverfassungsgerichts erinnert: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59130\">Unternehmens-Lobbyist als H&uuml;ter des Grundgesetzes?<\/a><\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Gesundheitsminister k&uuml;ndigen Corona-Herbstfahrplan an: Maskenpflicht und 2 \/ 3G-Regelung<\/strong><br>\nDie Gesundheitsministerkonferenz dringt auf zeitnahe Vorbereitungen f&uuml;r die &ldquo;Corona-Welle ab dem Herbst&rdquo; dieses Jahres. Vordergr&uuml;ndiges Ziel sei es, das Infektionsschutzgesetz (IfSG) entsprechend zu &uuml;berarbeiten. Die Anordnung einer generellen Maskenpflicht in Innenr&auml;umen gilt dabei als dringlichste Ma&szlig;nahme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.website\/inland\/138641-gesundheitsministerkonferenz-kundigt-corona-herbstfahrplan-an\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zum Thema Masken ist diese Studie bedeutsam: <a href=\"https:\/\/www.cureus.com\/articles\/93826-correlation-between-mask-compliance-and-covid-19-outcomes-in-europe\">Correlation Between Mask Compliance and COVID-19 Outcomes in Europe<\/a>. Die Ergebnisse zu Daten aus 35 europ&auml;ischen Staaten zu Morbidit&auml;t, Mortalit&auml;t und Maskennutzung w&auml;hrend eines sechsmonatigen Zeitraums deuten darauf hin, dass Staaten mit einer hohen Einhaltung der Maskenpflicht in dem sechsmonatigen Zeitraum nicht besser abgeschnitten haben als Staaten mit einer geringen Verwendung von Masken. Schlimmer noch: Die m&auml;&szlig;ig positive Korrelation zwischen der Verwendung von Masken und Todesf&auml;llen in Westeuropa deutet darauf hin, dass die allgemeine Verwendung von Masken sch&auml;dliche Folgen gehabt haben k&ouml;nnte. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83946#h12\">Gesundheitsminister wollen sich f&uuml;r Coronawelle ab Herbst r&uuml;sten<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Oktoberfest &bdquo;problematisch&ldquo;?: Herr Lauterbach, es ist Zeit, wieder zu leben!<\/strong><br>\nKarl Lauterbach meldet sich zu Wort. Der Bundesgesundheitsminister h&auml;lt ein &bdquo;vollkommen ungesch&uuml;tztes Oktoberfest&ldquo; f&uuml;r &bdquo;problematisch&ldquo;, geradezu &bdquo;f&uuml;r gewagt&ldquo;, wie er dem BR sagte. Noch vor der Corona-Pandemie h&auml;tte man diese Aussage anders verstanden, mit Blick auf den H&uuml;gel hinterm Festzelt &bdquo;Schottenhamel&ldquo;, aber na gut. Nun spricht Wiesn-Chef Clemens Baumg&auml;rtner in der &bdquo;Bild&ldquo; aus, was wohl viele denken: &bdquo;&Uuml;berall wird gelockert, alle Feste wurden erlaubt, aber Lauterbach will uns das Leben wieder madig machen.&ldquo;<br>\nEs streiten sich also wieder Team Vorsicht und Team Anstich. Auf der einen Seite: der SPD-Gesundheitsminister und der gesundheitspolitische Sprecher der Gr&uuml;nen, Janosch Dahmen. Beide warnen vor neuen Virus-Varianten und deren Verbreitung auf Gro&szlig;veranstaltungen. Au&szlig;erdem halten beide die Entscheidung, die Wiesn stattfinden zu lassen, angesichts des nicht absehbaren Infektionsgeschehens f&uuml;r verfr&uuml;ht.<br>\nAuf der anderen Seite stehen der Wiesn-Chef sowie der M&uuml;nchner Oberb&uuml;rgermeister und Lauterbachs Parteifreund Dieter Reiter. Letzterer hat nach langer Bedenkzeit entschieden, die Wiesn nach zweij&auml;hriger Zwangspause stattfinden zu lassen.<br>\nUnd das ist gut so! Denn in Jahr Drei der Pandemie kann M&uuml;nchen nicht das genommen werden, was es ausmacht: Die Morgenstunden der Vorfreude auf der Theresienwiese am Tag des Anstichs, das lange Frieren vor dem Zelt, der Sprint hinein zu den Tischen und das elende Warten und Kartenspielen bis zum O&rsquo;zapft is, damit dann irgendwann die erste Ma&szlig; auf dem Tisch steht und der Ordner einen nach der dritten vom Tisch herunterholt.<br>\nDieses Gef&uuml;hl der vollkommenen Gl&uuml;ckseligkeit h&auml;lt zwei Wochen an, eint die Stadt &ndash; und wird anschlie&szlig;end mit verschwommenen Erinnerungen und meist einer Grippe honoriert. Kurzum: Es sind zwei Wochen des &Uuml;bermuts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article238845149\/Oktoberfest-problematisch-Herr-Lauterbach-es-ist-Zeit-wieder-zu-leben.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> An Lauterbach appellieren zu wollen, ist vergebens. Dieser kann die Welt nur noch aus der Perspektive seiner dystopischen Wahnvorstellungen von der ewigen Pandemie wahrnehmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gerhard Schr&ouml;der verliert einen Teil seiner Sonderrechte als Altkanzler<\/strong><br>\nZitate: Der Bundestag hat Altkanzler Gerhard Schr&ouml;der einen Teil seiner Sonderrechte als fr&uuml;herer Regierungschef in Deutschland entzogen. Der Haushaltsausschuss beschloss am Donnerstag die Abwicklung seines B&uuml;ros.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/138876-gerhard-schroder-verliert-teil-seiner-rechte\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.M.:<\/strong> Ob Altkanzler &uuml;berhaupt Sonderrechte haben sollen, dazu habe ich keine Meinung. Aber ich bin f&uuml;r Gleichbehandlung gem&auml;&szlig; Grundgesetz und gegen Willk&uuml;rentscheidungen jedweder Instanz: ob Bundestag, Regierung oder Juzstiz. Wenn einer Freunde hat, die ein anderer nicht mag, kann das nach GG kein Grund f&uuml;r Ungleichbenhandlung sein. Punkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Besatzung t&ouml;tet<\/strong><br>\nKopfschuss und Kn&uuml;ppel in Pal&auml;stina: Wie Schirin Abu Akle von einer Reporterlegende zur M&auml;rtyrerin wurde<br>\nAuch in der &raquo;Tagesschau&laquo; war es zu sehen: In voller Kampfmontur attackierten israelische Polizisten am vergangenen Freitag in Jerusalem den Trauerzug mit dem Leichnam der pal&auml;stinensischen Reporterin Schirin Abu Akle. Gummigeschosse, Blendgranaten und Schlagst&ouml;cke kamen zum Einsatz. Sargtr&auml;ger, darunter Angeh&ouml;rige der Toten, wurden getreten und geschlagen, bis der Sarg kippte, beinahe zu Boden st&uuml;rzte und gerade noch aufgefangen werden konnte.<br>\nDer Trauerzug hatte sich vor dem katholischen St.-Joseph-Krankenhaus im besetzten Ostjerusalem formiert, &raquo;vollkommen friedlich&laquo;, wie Krankenhausdirektor Jamil Koussa sp&auml;ter erkl&auml;rte. Mehrfach wurden die Trauernden auf ihren Weg zu einem Friedhof am Zionsberg von Sicherheitskr&auml;ften gestoppt. Unter Berufung auf &raquo;nationalistische Aufwiegelung&laquo; wurden Muslime an der Teilnahme gehindert und Pal&auml;stinafahnen beschlagnahmt. Die Menge quittierte das mit Rufen wie &raquo;Allahu akbar&laquo; (Gott ist gr&ouml;&szlig;er) oder &raquo;Schirin, unsere M&auml;rtyrerin&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426869.pressefreiheit-besatzung-t%C3%B6tet.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stella Assange &uuml;ber Julian Assange: Eine Auslieferung w&uuml;rde ihn umbringen<\/strong><br>\nWie lebt es sich an der Seite des USA-Staatsfeindes Nr. 1? Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber Hoffnungen, Freunde und &uuml;ber die Gefahr f&uuml;r die Demokratie.<br>\nEnde Juni entscheidet die britische Regierung, ob der in London inhaftierte Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange an die USA ausgeliefert werden darf. Jetzt wurde er mit dem G&uuml;nter-Wallraff-Preis f&uuml;r Journalismuskritik und Zivilcourage ausgezeichnet. Da er im Gef&auml;ngnis sitzt, nahm seine Frau, Stella Assange, den Preis entgegen. Die beiden haben erst im M&auml;rz geheiratet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/stella-assange-ueber-julian-assange-eine-auslieferung-wuerde-ihn-umbringen-li.228798\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Die Rolle Deutschlands ist f&uuml;r den Fall Julian Assange entscheidend&ldquo;<\/strong><br>\nPressefreiheit Der inhaftierte Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange erh&auml;lt in K&ouml;ln den &bdquo;G&uuml;nter-Wallraff-Preis&ldquo;. Seine Frau Stella Assange spricht im Interview &uuml;ber die Folgen seiner m&ouml;glichen Auslieferung in die USA und was ihr Hoffnung macht<br>\nEnde Juni entscheidet die britische Regierung, ob der in London inhaftierte Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange an die USA ausgeliefert werden darf. Im M&auml;rz hat Assange im Londoner Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh seine Anw&auml;ltin Stella Moris geheiratet. Im Interview erz&auml;hlt Stella Assange, wie es ihrem Mann geht, was ihr Hoffnung macht &ndash; und was eine Auslieferung an die USA f&uuml;r die Pressefreiheit bedeuten w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/stella-assange-die-rolle-deutschlands-ist-fuer-den-fall-assange-entscheidend\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gegen den Strom: Friedensbewegung l&auml;dt zum Kongress &raquo;Ohne NATO leben&laquo;. Bei Teilen der Linkspartei st&ouml;&szlig;t das auf Ablehnung<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt Mut dazu, in Zeiten der von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) verk&uuml;ndeten &raquo;Zeitenwende&laquo; gegen den Strom zu schwimmen und sich den Rufen nach Hochr&uuml;stung der Bundeswehr, Waffenlieferungen an die Ukraine und der weiteren Ausdehnung des westlichen Kriegsb&uuml;ndnisses zu widersetzen. &raquo;Ohne NATO leben &ndash; Ideen zum Frieden&laquo;, lautet der provokante Titel eines in Pr&auml;senz stattfindenden und online &uuml;bertragenen Kongresses, zu dem f&uuml;r Sonnabend zahlreiche prominente Pers&ouml;nlichkeiten, Aktive der Friedensbewegung sowie Politiker der Partei Die Linke in die Humboldt-Universit&auml;t in Berlin einladen. Unter den Referenten und Diskutanten finden sich der Direktor des Europainstituts der Akademie der Wissenschaften in Russland, Alexej Gromyko, ebenso wie der ukrainische Pazifist Jurij Scheljaschenko, der ehemalige Linke-Politiker Oskar Lafontaine und die Linke-Abgeordneten Andrej Hunko und Sevim Dagdelen, der Theologe Eugen Drewermann, die Schriftstellerin Daniela Dahn, der Historiker Peter Brandt sowie weitere mit der Friedensbewegung verbundene Wissenschaftler, K&uuml;nstler und Aktivisten aus dem In- und Ausland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/426749.kampf-f%C3%BCr-den-frieden-gegen-den-strom.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Als Bush &uuml;ber Ukraine-Krieg spricht, leistet er sich pikanten Versprecher<\/strong><br>\nEx-US-Pr&auml;sident George W. Bush ist am Mittwochabend ein peinlicher Versprecher unterlaufen. Er sprach &uuml;ber den russischen Angriff auf die Ukraine und kritisierte Wladimir Putin. Dabei verwechselte er jedoch die Ukraine und den Irak &ndash; ein pikanter Fauxpas.<br>\nEr hielt vor dem &bdquo;Bush Institute&ldquo; eine Rede, in der er auch den Russland-Ukraine-Krieg thematisierte und erkl&auml;rte, wie es dazu kommen konnte. Aus seiner Sicht seien auch die gef&auml;lschten Wahlen in Russland ein Ausl&ouml;ser f&uuml;r den Konflikt. Er sagte: &bdquo;Das Ergebnis ist das Fehlen von Kontrollen und Gegenkontrollen in Russland und die Entscheidung eines einzigen Mannes, eine v&ouml;llig ungerechtfertigte und brutale Invasion des Irak zu starten. Ich meine der Ukraine. Irak&hellip; Wie auch immer.&ldquo;<br>\nSowohl der Alt-Pr&auml;sident als auch die Anwesenden G&auml;ste im Saal nahmen seinen Versprecher mit Humor. Besonders pikant erscheint Bushs Fauxpas allerdings, wenn man bedenkt, dass das US-Milit&auml;r w&auml;hrend seiner Amtszeit unter fadenscheinigen Argumenten in den Irak einmarschierte.<br>\nDenn nach den Anschl&auml;gen vom 11. September zogen die USA in den &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo;. Dem Einmarsch in Afghanistan folgte 2003 der Krieg im Irak. Die USA hatten damals behauptet, dass der irakische Diktator Saddam Hussein fahrende Labore f&uuml;r Chemiewaffen besitze &ndash; ein Vorwand f&uuml;r den Einmarsch in das Land, wie sich sp&auml;ter zeigte. Die Auswirkungen dieses Krieges sind allerdings bis heute zu sp&uuml;ren, da dieser letztlich sogar zur Gr&uuml;ndung der Terrormiliz Islamischer Staat f&uuml;hrte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/rede-vor-bush-institute-als-bush-ueber-ukraine-krieg-spricht-leistet-er-sich-pikanten-versprecher_id_101670128.html\">Focus Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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