{"id":84052,"date":"2022-05-20T10:00:27","date_gmt":"2022-05-20T08:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84052"},"modified":"2022-05-20T10:18:29","modified_gmt":"2022-05-20T08:18:29","slug":"betr-pen-leserbriefe-zu-ein-tribunal-gegen-die-freiheit-des-wortes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84052","title":{"rendered":"Betr.: PEN. Leserbriefe zu \u201eEin Tribunal gegen die Freiheit des Wortes\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Wolfgang Bittner <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83949\">berichtet hier<\/a> von Auseinandersetzungen beim PEN-Zentrum w&auml;hrend der Pr&auml;sidentschaft des Journalisten Deniz Y&uuml;cel. Dieser habe Angestellte drangsaliert und Mitglieder diskriminiert. Auch Wolfgang Bittner selbst als einer seiner Kritiker sei angegangen worden: Das PEN-Pr&auml;sidium habe sich von ihm wegen seiner Position zum Krieg in der Ukraine distanziert. Zu einer Distanzierung aus politischen Gr&uuml;nden sei das Pr&auml;sidium nicht berechtigt. Ein Antrag auf Zur&uuml;cknahme der Distanzierung sei auf der Jahrestagung mit Mitgliederversammlung abgelehnt worden, nachdem zuvor &bdquo;ein Vertreter der Y&uuml;cel-Anh&auml;nger etwa zehn Minuten lang aus dem Zusammenhang gerissene Passagen aus meinen Artikeln und B&uuml;chern zitieren durfte und mir eine Entgegnung beziehungsweise Richtigstellung (aus Zeitgr&uuml;nden, so hie&szlig; es) verwehrt wurde&ldquo;. Abschlie&szlig;end wird festgestellt, dass &bdquo;Fanatismus, Denunziation, Zensur und Diskriminierung Andersdenkender&ldquo; immer mehr um sich greifen w&uuml;rden. Danke f&uuml;r die interessanten E-Mails. Hier sind die Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Bittner,<\/p><p>ja, so ist es und so war es ( mit &uuml;beraus wenigen Ausnahmen ) und so wird es immer sein: K&uuml;nstlerInnen, SchriftstellerInnen zumal und Intellektuelle ( ein sehr schwieriger Begriff ) zerlegen sich gerne selbst, rei&szlig;en sich die K&ouml;pfe ab in verschiedensten Formen &ndash; unterm Strich jetzt betrachtet. Sie treten nicht bis ungern als Gruppe auf, welche sich laut und vernehmlich in gesellschaftliche Debatten einschaltet. Das ist tragisch und traurig zugleich.<\/p><p>Genau dieses aber macht es ihren Feinden sehr einfach. Denn die verbindet nur das: Geldgier, Machtgeilheit, Herrschsucht, schrankenloser Egoismus. Alles auf Kosten Dritter: n&auml;mlich Menschen, Nationen, Kontinente. Der zur Zeit tobende Krieg, m. E. von den USA sowie ihren NATO-Partnern inszeniert und provoziert, dient genau diesem Zweck. Da nimmt man &sbquo;gern&lsquo;&lsquo; in Kauf, dass ein Land ( die Ukraine in diesem Falle ) dem Erdboden gleich gemacht wird. Ist ja nur ein Kollateralschaden.  &ndash;  Derweil wird die b&uuml;rgerliche Zivilgesellschaft  der Bundesrepublik ebenfalls zerlegt frei nach dem Motto divide et impera.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e sendet<br>\nRoland Weinert.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Bittner,<\/p><p>ich finde es ersch&uuml;tternd, wie zurzeit mit Kritikern der offiziellen Version umgegangen wird. Statt offener Diskussion nur Diffamierung, Unterstellung, im besten Fall Ignoranz. Mit welcher Chuzpe treten eigentlich Vertreter der offiziellen Lesart auf, das sie das Recht f&uuml;r sich in Anspruch nehmen, dass sie die absolute, totale, umfassende und einzige Wahrheit f&uuml;r sich gepachtet haben und alle anderen, die gegenteiliger Meinung sind, oder nur ein Teil der offiziellen Lesart hinterfragen, automatisch unrecht haben?<\/p><p>Ich sehe schon seit Jahren, wie in allen Debatten (Fl&uuml;chtlinge, Corona, Klima und jetzt auch Krieg und Frieden) ein Dogmatismus und eine Rechthaberei um sich greift, so dass Debatten kaum mehr m&ouml;glich sind. Es schmerzt mich, wie Menschen sich auf die &uuml;belste Art und Weise beschimpfen, diffamieren, ja, sogar die Existenz Andersdenkender vernichten. Leben wir ernsthaft noch in einer Zivilgesellschaft? Haben wir nur noch das Recht, das zu verlautbaren, was uns irgendwelche Thinktanks vorbeten? M&uuml;ssen wir jede Aktion der NATO gleich mit Hurra quittieren? M&uuml;ssen wir angesichts einer unsicheren Weltlage als Einziges eine totale Aufr&uuml;stung, am besten jedes NATO-Land je 100 &ndash; 1000 Mrd. Euro pro Jahr, fordern, unsere eigenen Interessen dann im voreilenden Gehorsam gleich ad acta legen und uns mit B&uuml;&szlig;erhemd belegen und Kotau machen vor jedem Kriegstreiber? Wenn das das Einzige ist, was noch erlaubt ist, nun, dann sage ich es ganz deutlich: Dann ist diese Gesellschaft totalit&auml;rer und undemokratischer als jede Gesellschaft vor ihr, egal wo in der Welt und egal zu welchem Zeitpunkt. Dann leben wir in einer totalit&auml;ren Diktatur.<br>\nIch denke, die oft beschworenen &bdquo;Werte&ldquo; des Westens sagen etwas anderes und ich fordere alle Verantwortlichen in dieser Gesellschaft (in Medien, Politik, Vereinigungen wie PEN, Kirchen &hellip;) auf, die Demokratie wieder zu einer wirklichen Demokratie werden zu lassen, indem der Debattenraum so weit es geht erweitert und nicht weiter eingeschr&auml;nkt wird. Ich fordere sie auf, jeder totalit&auml;ren Tendenz entgegenzustehen und sie zu verdammen. Ich fordere sie auf, allen Menschen die M&ouml;glichkeit zu geben, ihre Meinung unbeeinflusst zu &auml;u&szlig;ern. Ich fordere sie auf, alles zu tun, dass demokratische Werte die oberste Richtschnur des Handelns werden. Ich fordere sie auf, allen Bestrebungen, Kritiker zu diffamieren und mundtot zu machen, sei es durch finanzielle Vernichtung oder &uuml;ble Nachrede, entgegenzutreten und diese als das zu brandmarken, was sie sind: Tendenzen zur Vernichtung der Demokratie. Ich fordere sie auf, dem Grundgesetz in vollem Umfang wieder Geltung zu verschaffen.<\/p><p>Gut, ich bin nur einer, aber meine Meinung ist genauso wichtig, wie die von Herrn Y&uuml;cel. Basta.<\/p><p>Und im &Uuml;brigen: Der PEN sollte sich mal um die blinden Flecke der eigenen Gesellschaftsordnung k&uuml;mmern. Da h&auml;tte er mit Julian Assange schon genug zu tun.<\/p><p>Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nGunther Troost<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Bittner, <\/p><p>Ich habe Ihren Bericht &uuml;ber PEN auf den Nachdenkseiten gelesen und bin entsetzt. Viele Ihrer Berichte &uuml;ber den Ukrainekrieg habe ich gelesen und stimme mit Ihnen weitgehend &uuml;berein. F&uuml;r die Regierung in Kiew und ihre US-Hinterm&auml;nner habe ich nichts &uuml;brig. Die Russen beurteile ich nicht, ich kann kein Russisch und f&uuml;r ein Urteil ist es meines Erachtens zu fr&uuml;h, gleichwohl habe ich Verst&auml;ndnis f&uuml;r das russische Vorgehen, aber erst am Ende mit unwiderlegbaren Fakten kann man sagen, es war gerechtfertigt, Notwehr, &uuml;bertrieben oder was auch immer. <\/p><p>In diesem Zusammenhang spreche ich auch nicht von einem Angriffskrieg. Das ist ein Wort, dass nur Emotionen weckt und was ist ein Angriff? Die beste Verteidigung? Putativ-Notwehr? Ich frage mich, ob man diesen Begriff unkommentiert zitieren sollte. <\/p><p>Immer wieder bin ich etwas entt&auml;uscht von Autoren, die sich auch gegen die Regierung von Kiew wenden, aber dann von einem russischen Angriff oder russischer Aggression sprechen. Zum Beispiel Sarah Wagenknecht. Da wird auch dauernd auf das V&ouml;lkerrecht und seinen Bruch hingewiesen. <\/p><p>Ich bin kein Jurist wie Sie und kann das gar nicht beurteilen, 2 Juristen = 3 Meinungen. Was ich wei&szlig; ist, dass auch Justiz Menschwerk ist und von daher niemals vollkommen. Es gibt Situationen, die juristisch nicht verwertbar sind &ndash; das w&auml;re mal eine Studie wert. Da w&auml;re der Ukrainekrieg vielleicht ein &ldquo;gutes&rdquo; Beispiel von vielen. <\/p><p>Ich w&uuml;nsche Ihnen alles Gute und viel Kraft in der Begegnung mit diesem P&ouml;bel. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHelmut Jutzi<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ich w&uuml;rde das Wort P&ouml;bel nicht benutzen. Damit werden Leute getroffen, die diesen Angriff nicht verdient haben.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team, sehr geehrter Herr Dr. Bittner,<\/p><p>Auch wenn ich f&uuml;r gew&ouml;hnlich aus grunds&auml;tzlichen, pers&ouml;nlichen Psychohygiene-Gr&uuml;nden davon abrate Rufsch&auml;digungsklagen anzustreben oder Meinungen statt im Gespr&auml;ch (das hier wie vielerorts inzwischen ja leider der Gegenseite geschuldet nicht zustande kommen konnte) vor Gericht zu er&ouml;rtern, sieht die Sache im Fall Lobo\/Y&uuml;cel\/Pen gegen Dr Bittner anders aus:<\/p><p>An einer Sammlung zur Aufbringung eventueller Gerichts- und Anwaltskosten um eine Schadensersatz- und Rufsch&auml;digungsklage &ldquo;Dr Bittner gegen Personen und die von diesen Personen mi&szlig;brauchte Organisation&rdquo; voranzubringen w&uuml;rde ich mich als Spender beteiligen.<\/p><p>Die Vorg&auml;nge rund um die heisse NATO &ndash; Propagandaschlacht gegen die russischen Untermenschen sind inzwischen derart widerlich, dass sie bereits die ebenfalls widerlichen Auswirkungen von &bdquo;Cancel-Culture&ldquo; und des zuletzt allenthalben geforderten Corona-Gleischritts der zu homogenisierenden Gesellschaft in die denkfreie Zune weit hinter sich gelassen haben.<\/p><p>Der Ausbruch deutscher Pers&ouml;nlichkeitsmerkmale an so vielen Stellen gleichzeitig und die Heftigkeit, mit der diese deutschen Pers&ouml;nlichkeitsmerkmale dazu f&uuml;hren, Denkende und besonders Andersdenkende abzustossen wie Wasser &Ouml;l abst&ouml;sst, ist &hellip;. Abstossend, Entschuldigung f&uuml;r die Formulierung, besser ging&rsquo;s nicht.<\/p><p>Es ist an der Zeit wenigstens zu versuchen, ein wenig gedankliches Augenmass in diese grassierende Verheerung des deutschen kulturellen und intellektuellen Diskussionsraums zur&uuml;ckzubringen, und sei es mit einem Urteil auf Schadensersatz und Gegendarstellung\/R&uuml;cknahme.<\/p><p>Ich bin der Letzte der nicht verstehen k&ouml;nnte wenn die Entscheidung eher in Richtung &bdquo;das und DIE tu ich mir nicht weiter an&ldquo; f&auml;llt, aber sollte es anders kommen &ndash; ich bin meinen bescheidenen Verh&auml;ltnissen entsprechend dabei.<\/p><p>In diesem Sinne beste Gr&uuml;sse<br>\nMichael Scheuer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Bittner,<\/p><p>ihr Artikel zu Herrn Denis Y. ist bezeichnend.<\/p><p>Was ich damals schon nicht verstanden habe, warum Deutsche Politiker, vor allem Die Gr&uuml;nen, so ein Aufhebens um diesen Herrn gemacht haben.<\/p><p>Sie k&auml;mpfen f&uuml;r einen Mann, der den deutschen Geburtenr&uuml;ckgang als &bdquo;V&ouml;lkersterben von seiner sch&ouml;nsten Seite&ldquo; bezeichnet hat.<br>\nAber solche &Auml;usserungen von einem Journalisten in seinem Gastland zeigen, wessen Geistes Kind Deniz Y&uuml;cel ist.<br>\nAcht Jahre als Redakteur bei der TAZ- einer Zeitung, die man nicht mehr wiedererkennt &ndash; haben wohl den letzten Rest an Anstand beerdigt.<br>\nDer &bdquo;Bestatter Deutschlands&ldquo; hat aber nun sein Ende selber eingel&auml;utet &hellip;<\/p><p>Sein Hass auf alles Deutsche plus seine Parteinahme f&uuml;r das &bdquo;PANDORA-PAPER-REGIME&ldquo; eines &bdquo;K&auml;uflichen Oligarchenfreundes namens Selenskij&ldquo; hat das Fass zum &uuml;berlaufen gebracht.<\/p><p>Zwei Sachen noch &hellip; es ist nat&uuml;rlich v&ouml;llig richtig sich f&uuml;r Politische Gefangene einzusetzen.<br>\nSo auch in diesem Fall.<\/p><p>Nur wir m&uuml;ssen aufpassen, wen wir dort unterst&uuml;tzen.<\/p><p>Der &bdquo;Selenskij-Troll&ldquo; Denis Y&uuml;cel hatte es nicht verdient zum PEN-Chef aufzusteigen.<br>\nZuviel von dem, was er angeprangert hatte, wurde ihm selbst ad absurdum gef&uuml;hrt.<\/p><p>Mit lieben Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBerthold Schroeder<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten, lieber Wolfgang Bittner,<\/p><p>Nahezu alle Medien haben mehr oder weniger ausf&uuml;hrlich &uuml;ber den R&uuml;cktritt von Deniz Y&uuml;zel als PEN Pr&auml;sident berichtet, ohne ein Wort dar&uuml;ber zu verlieren, worin es in dem Streit &uuml;berhaupt ging. Die Medienberichte erwecken den Eindruck, als ob ein Haufen &uuml;bergeschnappter denkfauler Greise sich ihres jungen Pr&auml;sidenten entledigen wollten, weil der den PEN modernisieren wollte. Im Artikel von Wolfgang Bittner in den Nachdenkseiten lese ich zum ersten Mal etwas &uuml;ber die eigentlichen Ursachen des Streites. Es ging wohl darum, dass PEN Mitglieder den aggressiven Kriegskurs von Y&uuml;cel und seinen Mitstreitern (inkl. der Forderung nach einer Flugverbotszone in der Ukraine) nicht mitgehen wollten und dass Y&uuml;cel und seine Truppe &auml;u&szlig;erst rabiat und aggressiv gegen seine Kritiker vorgegangen ist.<\/p><p>Die Berichterstattung &uuml;ber die Vorg&auml;nge im PEN ist bezeichnend f&uuml;r den Zustand unserer Medien im Kriegspropagandamodus.<\/p><ul>\n<li>Es wird suggeriert, der Westen (USA, EU, Nato, nahezu die ganze Welt) st&uuml;nden geschlossen und emp&ouml;rt gegen &bdquo;Putins verbrecherischen Angriffskrieg&ldquo;.<\/li>\n<li>Wer mit Blick auf den Ukraine Krieg eine differenziertere Sichtweise anmahnt und den Provokationen Russlands durch den Westen zumindest eine Mitschuld am Entstehen des Krieges zubilligt, wird als Putinversteher und als rechtslastiger Querdenker beschimpft, der sich auch nicht gegen Corona impfen l&auml;sst.<\/li>\n<li>Es wird der Eindruck erweckt, Schweden und Finnland seien akut milit&auml;risch durch Russland bedroht und suchten deshalb geschlossen den Schutz und die Mitgliedschaft der Nato. Gibt es eigentlich in Schweden und Finnland wirklich niemanden, der gegen eine Nato-Mitgliedschaft w&auml;re?<\/li>\n<li>Wer Zweifel an dem medial verbreiteten M&auml;rchen, dem Westen ginge es einzig um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte &auml;u&szlig;ert, wird von den Medien totgeschwiegen, ausgegrenzt oder diffamiert.<\/li>\n<li>Am unertr&auml;glichsten ist die propagandistische Berichterstattung westlicher Medien &uuml;ber das Kriegsgeschehen selbst: russische Soldaten begehen am laufenden Band Kriegsverbrechen, ukrainische Soldaten begehen niemals Kriegsverbrechen; die russische Armee verliert permanent Schlachten, die ukrainische Armee gewinnt st&auml;ndig; die russische Armee bombardiert nur zivile Einrichtungen wie Wohnh&auml;user, Krankenh&auml;user und Kinderg&auml;rten; russische Soldaten werden gezwungen am Krieg teilzunehmen, ukrainische Soldaten verteidigen alle freiwillig und heldenhaft ihr Vaterland; die russische Seite l&uuml;gt immer, die ukrainische Seite sagt immer die Wahrheit.<\/li>\n<\/ul><p>&hellip;Und dass sich in der russischen Bev&ouml;lkerung kein nennenswerter Widerstand gegen Pr&auml;sident Putin und seine Regierung regt, liegt einzig daran, dass in Russland die Menschen ausschlie&szlig;lich durch russische Staatsmedien indoktriniert und verbl&ouml;det werden. &ndash; Uns scheint da nicht mehr viel von Russland zu unterscheiden.<\/p><p>Mit herzlichem Dank f&uuml;r eure Arbeit und freundlichem Gru&szlig;<br>\nThomas Arnold<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Dr. Bittner, so weit sind wir also gekommen , dass eine besonnene und tiefgr&uuml;ndige Stimme nur noch &uuml;ber den &bdquo;Feindsender&ldquo; zu h&ouml;ren ist?! Wie tief ist unsere Journaille gesunken, dass die klugen K&ouml;pfe unter st&uuml;rmerischen Propagandabl&auml;ttern begraben werden?<\/p><p>Doch ich wollte mich eigentlich nicht in Abscheu und Entt&auml;uschung eines alten Mannes (bin Jg. 1940) ergehen, sondern Ihnen gratulieren.  Welch eine Genugtuung, Ihre engagierte und auf der Faktenlage basierende Analyse zu lesen! In allen Punkten mit Ihnen einverstanden, muss ich mich jetzt nicht mehr als Geisterfahrer in der falschen Einbahnstra&szlig;e f&uuml;hlen.<\/p><p>Herzlichen Dank f&uuml;r die (leider inzwischen schon) mutige und brillante Argumentation und die eigenn&uuml;tzige Bitte, die Fahne der Wahrheits-Pfadfinder hochzuhalten &ndash; die ich bereits resigniert gestrichen habe.<\/p><p>In &ndash; dem&uuml;tiger &ndash; Verbundenheit<br>\nDieter Dambacher<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Macher der Nachdenkseiten,<\/p><p>Herrn Dr. Bittners Artikel &uuml;ber die Vorg&auml;nge im PEN haben mich sehr betroffen gemacht, wenngleich nicht wirklich &uuml;berrascht. Warum sollte ein Schriftstellerverband kl&uuml;ger und weitsichtiger reagieren als die Mehrheit der Menschen, f&uuml;r die die Autoren schreiben? Das ist wie mit den Kirchen, die sich auch &uuml;berwiegend auf die Mainstreamseite geschlagen haben. In der &bdquo;Mehrheitsgesellschaft&ldquo; ist eben gut leben! &ndash; auf der Seite der Kritiker ist man ziemlich allein.<\/p><p>Man kennt das leider zur Gen&uuml;ge von Corona und der Impfdebatte.<\/p><p>Ich habe in letzter Zeit hier auf den Nachdenkseiten und auch in anderen Medien Beitr&auml;ge von Wolfgang Bittner gelesen und nicht den Eindruck gewonnen, dass er pl&ouml;tzlich Gewalt oder milit&auml;rische Interventionen (etwas anderes ist der russische Einmarsch in der Ukraine bisher m. E. n&auml;mlich nicht) guthei&szlig;t. Deshalb scheinen mir die Vorw&uuml;rfe gegen ihn unbegr&uuml;ndet.<\/p><p>Da ich vor einigen Jahren, genauer 2018, einen etwas unerfreulichen Mailwechsel mit Herrn Dr. Bittner hatte, der sich aber nicht um ein politisches, sondern &auml;sthetisches Problem drehte, w&auml;re ich Ihnen dankbar, wenn Sie ihm diese Zeilen zukommen lassen w&uuml;rden. <\/p><p>Er hat meine Hochachtung f&uuml;r seine unangepasste und &ouml;ffentlich vorgetragene Meinung in solchen intoleranten Zeiten, und ich w&uuml;nsche ihm alles Gute!<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nIhr Rainer Baumg&auml;rtel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wolfgang Bittner <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83949\">berichtet hier<\/a> von Auseinandersetzungen beim PEN-Zentrum w&auml;hrend der Pr&auml;sidentschaft des Journalisten Deniz Y&uuml;cel. Dieser habe Angestellte drangsaliert und Mitglieder diskriminiert. Auch Wolfgang Bittner selbst als einer seiner Kritiker sei angegangen worden: Das PEN-Pr&auml;sidium habe sich von ihm wegen seiner Position zum Krieg in der Ukraine distanziert. 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