{"id":84082,"date":"2022-05-21T11:30:17","date_gmt":"2022-05-21T09:30:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84082"},"modified":"2022-05-21T13:22:32","modified_gmt":"2022-05-21T11:22:32","slug":"das-weltweite-schweinesystem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84082","title":{"rendered":"Das weltweite Schweinesystem"},"content":{"rendered":"<p>Zwei aktuelle Sachb&uuml;cher besch&auml;ftigen sich mit dem, was wir aus dem Schwein gemacht haben, nachdem wir es vor rund zehntausend Jahren zu uns nahmen und aus Sus scrofa, dem Wildschwein, Sus scrofa domesticus wurde, das Hausschwein. Beide B&uuml;cher zeigen sehr viel auch &uuml;ber eine ganz andere Spezies, n&auml;mlich Homo sapiens, den &bdquo;denkenden Menschen&ldquo;. Und dar&uuml;ber, was wir mit unserem Denkapparat anstellen beim Umgang mit Tieren. Von <strong>Florian Schwinn<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDas erste der beiden B&uuml;cher habe ich im vorhergehenden Beitrag vorgestellt. Es ist ein pers&ouml;nlicher <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83877\">Blick des Autors auf das Mitgesch&ouml;pf Schwein<\/a>, das er eigentlich nie zu Gesicht bekommen sollte. Das globale Massenschwein ist n&auml;mlich unsichtbar; es lebt weggesteckt, au&szlig;erhalb unseres Blickfeldes.<\/p><p><strong>Pig Business<\/strong><\/p><p>Das zweite der beiden aktuellen &bdquo;Schweineb&uuml;cher&ldquo; ist schon im Ansatz das politischere. Der Untertitel macht das klar: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/index.php?cl=details&amp;libriid=A42713626&amp;listtype=search&amp;searchparam=Pig%20Business\">Vom Hausschwein zum globalen Massenprodukt<\/a>&ldquo;. Hier geht es einerseits um eine Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des Hausschweins, andererseits um die Industrie, die sich das Tier einverleibt hat.<\/p><p>Schon im Vorwort listet Franz-Theo Gottwald, Professor f&uuml;r Bio- und Umweltethik, eine Reihe von Forderungen auf, die den &bdquo;eindeutig nicht nachhaltigen Weg vom Hausschwein zum internationalen Fleischimperium&ldquo; beenden k&ouml;nnten. Das Buch erlaube den Leserinnen und Lesern, &bdquo;das Schwein als Mitgesch&ouml;pf wahrzunehmen und eine neue wertsch&auml;tzende Haltung seinen Erzeugnissen gegen&uuml;ber aufzubauen, die man selbst m&ouml;glicherweise weiterhin genie&szlig;en will.&ldquo; Es gehe um Bewusstseinsbildung und letztlich darum, &bdquo;in Kenntnis des historischen Gewordenseins einer Industrie, das eigene Einkaufs- und Essverhalten kritisch zu &uuml;berpr&uuml;fen, um immer wieder bewusst zu w&auml;hlen.&ldquo;<\/p><p>Hauptautor Rudolf Buntzel hat Jahrzehnte im Evangelischen Entwicklungsdienst gearbeitet und sich um Agrarhandel, Agrar&ouml;kologie und Armutsbek&auml;mpfung im S&uuml;den unseres Planeten gek&uuml;mmert. Das sch&auml;rft den Blick f&uuml;r Zusammenh&auml;nge und Abh&auml;ngigkeiten und hilft auch in Deutschland: &bdquo;Das Futter aus Brasilien, die Ferkel aus D&auml;nemark, die Schlachter aus Rum&auml;nien, die Zuchtlinien vom Weltmarkt und der Fleischexport nach China: Wer will da noch glauben, dass das Schweinefleisch auf unseren Tellern aus regionalen St&auml;llen stammt?&ldquo; Will sagen: Selbst, wenn du den Stall ganz in der N&auml;he hast, aus dem dein Kotelett stammt, ist das Hybridschwein ein internationales Industrieprodukt.<\/p><p><strong>Hybride?<\/strong><\/p><p>Sogenannte Hybride &ndash; Tiere oder Pflanzen &ndash; entstehen aus der Kreuzung zweier Inzuchtlinien. Zun&auml;chst werden die Elterntiere oder -pflanzen so lange durch Inzucht vermehrt, bis die gew&uuml;nschten Eigenschaften verst&auml;rkt sind. Dabei nimmt man inzuchtbedingte Ausf&auml;lle in Kauf; also auch Missbildungen und Tote. Dann werden die Elternlinien gekreuzt und es entsteht eine Generation mit verst&auml;rkten Eigenschaften der beiden Elternlinien, die F1-Generation. Das F steht f&uuml;r filia, lateinisch Tochter. Bei den Nachkommen der F1-Generation geht der gew&uuml;nschte Effekt wieder verloren.<\/p><p>In j&uuml;ngerer Zeit ist das System auf drei Zuchtlinien erweitert worden. &bdquo;Bei der Dreirassenkreuzung werden zwei verbesserte, reine Zuchtrassen gekreuzt; die weiblichen Nachkommen sind dann die Muttersauen der nachfolgenden Zucht. In der zweiten Generation wird dann mit einem Eber einer anderen, dritten Rasse gekreuzt.&ldquo;<\/p><p>Hier endet das System. Wer weiter zum Beispiel Schweine mit wenig Fettansatz und mehr Koteletts durch verl&auml;ngerten K&ouml;rperbau und mehr Rippen haben will, muss Ferkel aus der industriellen Zucht nachkaufen. Diese Tiere eignen sich allerdings wenig f&uuml;r die ganzj&auml;hrige Haltung im Freien, was zwar artgerecht w&auml;re, aber deutlich robustere Schweine erfordert, als dies die &uuml;blichen Hybridschweine sind.<\/p><p><strong>Lokale Schweine<\/strong><\/p><p>Wie konnte es so weit kommen? Wie konnte dieses intelligente Tier von seinen nat&uuml;rlichen Bed&uuml;rfnissen getrennt, in St&auml;lle und auf Spaltenb&ouml;den gezwungen und zum Massenprodukt gemacht werden? Das ist die Grundfrage, der das Buch nachgeht.<\/p><p>Um die zu beantworten, schaut sich Rudolf Buntzel die Geschichte des Hausschweins an. Er berichtet uns, wie aus dem eurasischen Wildschwein das Hausschwein und aus diesem das industrielle Hybridschwein wurde. Und wie dabei aus einem vielfach genutzten und dadurch n&uuml;tzlichen Haustier nurmehr Fleischproduktion wurde und somit ein direkter Nahrungskonkurrent des Menschen. Sp&auml;testens seit dem Krieg in der Ukraine haben das alle gelernt; na gut, sagen wir: viele.<\/p><p>Der Autor unterscheidet zwischen lokalen Schweinen, globalen Schweinen und b&auml;uerlichen Schweinen. Wobei die beiden Letzteren sich in der Haltungsform weitgehend &auml;hnlich sind, sich aber in der Menge der in einem Betrieb gehaltenen Masttiere unterscheiden. &bdquo;Das lokale Schwein dagegen &ndash; auch vielfach als &sbquo;Hinterhofhaltung&lsquo; charakterisiert &ndash; ist Teil einer Armuts&ouml;konomie. Die Tiere werden &sbquo;extensiv&lsquo; gehalten, das hei&szlig;t ohne gro&szlig;en Aufwand an Kapital, zugekauftem Input oder Vermarktung, aber mit Fl&auml;chenbindung.&ldquo;<\/p><p>Der gravierende Unterschied ist hier nicht unbedingt, dass das Hausschwein artgerechter gehalten wird, was vielerorts keineswegs der Fall ist, sondern dass es mehr als nur die Funktion der Fleischproduktion hat. Es vertilgt die K&uuml;chenabf&auml;lle und Essensreste des Haushalts oder des Dorfes. Es macht aus dem, was die Menschen nicht oder nicht mehr selbst essen k&ouml;nnen, neue Nahrung. &bdquo;F&uuml;r eine enge Bindung an den Haushalt eignet sich das Schwein hervorragend, deshalb auch seine lange geschichtliche Nutzung und starke Verbreitung unter traditionellen Gesellschaften Europas, Asiens, des Pazifiks und der Karibik. Das Tier ist leicht zu halten, frisst alles, ist &auml;u&szlig;erst fruchtbar, braucht wenig eigenes Land und lebt genie&szlig;erisch.&ldquo;<\/p><p>Letzteres allerdings nur, wenn man es l&auml;sst, wenn es raus kann, w&uuml;hlen und sich suhlen. Wenn es &bdquo;Dreckschwein&ldquo; sein darf und selbst entscheiden, wo es hinschei&szlig;t und wo es ruht. Das gibt es heute noch in mancher Hinterhofhaltung und heute wieder bei raren Bio- und Arche-Betrieben, die sich der Freilandhaltung verschrieben haben.<\/p><p><strong>Das globale Schwein<\/strong><\/p><p>W&auml;hrend in der lokalen Hinterhofhaltung das einzelne Schwein viel Aufmerksamkeit bindet und auch Arbeit macht, ist das globale Schwein einzeln gar nicht denkbar. &bdquo;Obwohl sich dabei alles um das Schwein dreht, interessiert sich doch &sbquo;kein Schwein&lsquo; f&uuml;r das Schwein als solches, nur f&uuml;r sein Fleisch. Denn das Tier ist zu einer weltmarktf&auml;higen Ware geworden. (&hellip;) Die Technik der Fleischausbeute ist weltumspannend. Das zerrupfte Tier wird in viele Teile aufgespalten, die in der ganzen Welt herumgereicht werden. Die Gesch&ouml;pfe werden satt gemacht mit Futter von weit her. Die Anlagen, die ganze Stalltechnologie, die Rassen, die Fleischprodukte, alles ist gleich in der internationalen Welt der Nutzschweinhaltung. Ein Tier, ein System, eine Bedrohung.&ldquo;<\/p><p>Das globale Schweinesystem wird uns gezeigt: die Entwicklung der Konzerne, die Vereinheitlichung der Genetik, die zerst&ouml;rerische Futtermittelindustrie, die das globale Schwein zum &bdquo;Weltenfresser&ldquo; macht und seine Produktion zu einer weltumspannenden Industrie.<\/p><p>Selbst in China, wo die h&auml;usliche Schweinehaltung viel verbreiteter war als bei uns, hat die industrielle Schweinehaltung die der Kleinbauern zerst&ouml;rt. Man k&ouml;nnte auch sagen: gerade in China. &bdquo;Die Dimension der chinesischen Massenschweinehaltung &uuml;bertrifft in vielen F&auml;llen noch die Dimensionen, die in Europa gebr&auml;uchlich sind. Ein mehrst&ouml;ckiges Schweinehotel in Gunxi etwa wird f&uuml;r 30.000 Muttersauen und 840.000 Ferkel ausgebaut. Ein Vorreiter ist die Firma Tianzow Breeding, mit Stallhochbauten im Nordwesten Chinas: Sechs St&auml;lle mit jeweils sechs Etagen f&uuml;r 20.000 Sauen. Die Tiere werden in mehreren Stockwerken gehalten, mit automatischer Luftzufuhr und W&auml;rmebildkamera (um Tiere mit erh&ouml;hter Temperatur zu identifizieren). Roboter misten aus.&ldquo;<\/p><p>F&uuml;r die Industrieschweine wird die Welt zerst&ouml;rt, der Handel mit Schweineprodukten zerst&ouml;rt lokale M&auml;rkte. So viel haben wir gelernt. Das Einzige, was wirklich lokal ist am Schweinemarkt, ist die G&uuml;lle. Denn die bleibt, w&auml;hrend das Fleisch um die Welt reist. Und dass die G&uuml;lle lokal ein Problem sein kann, das wissen wir schon.<\/p><p>Ein Tier, ein System &ndash; aber was war mit dem dritten Teil dieser Beschreibung: eine Bedrohung?<\/p><p><strong>Die Schweinegefahr<\/strong><\/p><p>Die Pandemie k&ouml;nnte uns gelehrt haben, dass die N&auml;he zu Tieren auch gef&auml;hrlich sein kann. Bei Covid-19 war es wom&ouml;glich ein Pangolin, dem wir die Seuche verdanken, ein Schuppentier auf jenem inzwischen geschlossenen Tiermarkt in Wuhan. Von ihm k&ouml;nnte das Virus zum Menschen &uuml;bergesprungen sein. Was haben Schuppentiere auf einem Markt verloren? Nichts, sie sind nur Beleg daf&uuml;r, dass China der gr&ouml;&szlig;te Wilderer der Welt ist.<\/p><p>Es k&ouml;nnte aber in Zukunft genauso gef&auml;hrlich werden, wenn auf einem Markt Schweinefleisch gehandelt wird. Das Wort Zoonose d&uuml;rften die meisten von uns im Zusammenhang mit Corona schon mal geh&ouml;rt haben. Es bezeichnet eine Krankheit, die vom Tier auf den Menschen &uuml;berspringt. Deshalb warnt der Tierarzt Rupert Ebner, einer der Ko-Autoren des Buches in einem eigenen Kapitel &uuml;ber das epidemische Schwein: &bdquo;Die Gefahr von Zoonosen ist vor allem dort gegeben, wo der Mensch in engen Kontakt mit Tieren kommt, wie bei der Nutztierhaltung. Je &auml;hnlicher sich Mensch und Tier sind, desto gr&ouml;&szlig;er das Risiko der Ansteckung. Menschen und Schweine sind sich, was die Organe, das Gewicht und die Ern&auml;hrung betrifft, sehr &auml;hnlich.&ldquo;<\/p><p>Viren f&uuml;hlen sich in Stallungen mit dicht gedr&auml;ngten Tieren besonders wohl. Hier k&ouml;nnen sie sich ungehindert verbreiten und haben beste Voraussetzungen, neue Mutationen auszubilden und auszuprobieren. Und mit dem Fleisch, den Transportbeh&auml;ltern, den Arbeitern, k&ouml;nnen sie selbst abgeriegelte St&auml;lle verlassen, aus denen nie ein Schwein herauskommt. Au&szlig;er nat&uuml;rlich zum Schlachter. Und wie gut Schlachth&auml;user geeignet sind, Viren zu verbreiten, das haben uns Corona und T&ouml;nnies gelehrt.<\/p><p>Das Schweinesystem k&ouml;nnte also am Ende nicht nur f&uuml;r die Schweine t&ouml;dlich sein. Zehn Jahre vor Corona hatten wir ja schon einmal die &bdquo;Schweinegrippe&ldquo;. Das Influenzavirus H5N1 breitete sich von Mexiko &uuml;ber die USA in die Welt aus und forderte gesch&auml;tzt 500.000 Menschenleben.<\/p><p><strong>Das Neuschwein<\/strong><\/p><p>Hugo G&ouml;dde ist ein weiterer Ko-Autor des Buches, Gr&uuml;nder des Vereins Neuland, der die Tierhaltung auf moderne Weise artgerechter machen will und seine Schweine raus l&auml;sst aus den St&auml;llen. Er beschreibt die Ans&auml;tze einer alternativen Schweinewirtschaft in Deutschland. Das Neuland-Schwein, das Bio-Schwein, eigene Metzgereien, eigene Vermarktungswege, Verbraucher, die auf der Suche nach Qualit&auml;t sind und f&uuml;r Tierwohl mehr zahlen.<\/p><p>Dazu dann die Borchert-Kommission, offiziell das &bdquo;Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung&ldquo;, und ihre Vorschl&auml;ge f&uuml;r einen kompletten Umbau der Tierhaltung in Deutschland. Und schlie&szlig;lich der Lebensmitteleinzelhandel mit seinem Tierwohllabel, der nicht mehr warten wollte, bis die Politik in die G&auml;nge kommt.<\/p><p>&bdquo;Eine gro&szlig;e Anzahl von kleinen, engagierten Initiativen versucht in dem vermachteten System der deutschen und internationalen Schweinewirtschaft zu &uuml;berleben. Sie suchen und haben tats&auml;chlich vereinzelt ihre Marktnischen gefunden, indem sie irgendetwas anders machen, anstatt dem globalen Schwein hinterherzulaufen. Die Tierhaltung unter den Bedingungen der biologischen Landwirtschaft und Neuland sind aber mehr als singul&auml;re Korrekturen an der einen oder anderen Stelle. Sie bieten eine Alternative zur ganzen Wertsch&ouml;pfungskette. (&hellip;) Das Tier als Gesch&ouml;pf und nicht nur als m&ouml;glichst billiger Fleischlieferant kommt wieder in den Blick.&ldquo;<\/p><p><strong>Die Marktlogik<\/strong><\/p><p>W&auml;hrend ich das lese und dar&uuml;ber schreibe, erscheinen die aktuellen DLG-Mitteilungen, das Monatsmagazin der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. In der Rubrik &bdquo;Markt&ldquo; geht es dort um Schweinefleisch. Der Titel des Beitrags: &bdquo;Alternativen zu China gesucht&ldquo;. Und darum geht es: &bdquo;In China geht der Wiederaufbau der durch die ASP (ASP = Afrikanische Schweinepest) ausged&uuml;nnten Schweineherden rasant voran. In der Folge schrumpfen die Fleischzuk&auml;ufe zusammen. Das setzt gro&szlig;e Anbieter wie die EU unter Zugzwang, neue Absatzm&auml;rkte zu erschlie&szlig;en.&ldquo;<\/p><p>Die marktlogische &Uuml;berlegung hinter dem letzten Satz: Wenn der Weltmarkt weniger Schweinefleisch haben will, steigt der Kostendruck f&uuml;r die heimischen Schweinem&auml;ster. Und das muss mit neuen Absatzm&auml;rkten geheilt werden.<\/p><p>Wollten wir nicht mehr Tierwohl? Und also weniger Schweine pro Stallplatz. Wollten wir die Tierhaltung nicht umbauen? Und also die Schweine rauslassen aus den St&auml;llen. Wollten wir nicht mehr bezahlen f&uuml;r gute Qualit&auml;t? Und also aufh&ouml;ren mit diesem Schweinesystem.<\/p><p>Doch, das alles wollten wir! Das sagen wir Verbraucherinnen und Verbraucher mehrheitlich in allen Umfragen. Das hat die Zukunftskommission Nutztierhaltung, die &bdquo;Borchert-Kommission&ldquo; in ihr Abschlusspapier geschrieben. Das hat der Bundeslandwirtschaftsminister sich als Planungsziel vorgegeben. Nur, das haben die sogenannten Marktteilnehmer offenbar noch nicht begriffen. &bdquo;Das Tier als Gesch&ouml;pf&ldquo; ist eben noch immer nicht im Blick. Umso notwendiger die beiden in dieser und <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/das-unsichtbare-schwein\/\">in der vorherigen Kolumne<\/a> besprochenen B&uuml;cher &hellip;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Hier die Verlagsseite zu <a href=\"https:\/\/www.oekom.de\/buch\/pig-business-9783962383442\">Rudolf Buntzel: Pig Business. Vom Hausschwein zum globalen Massenprodukt<\/a><br>\nHier die Verlagsseite zu <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/saugut-und-ein-wenig-wie-wir\/\">Kristoffer Hatteland Endresen: Saugut &ndash; und ein wenig wie wir. Eine Geschichte &uuml;ber das Schwein<\/a><\/p><p>Und in der n&auml;chsten Woche gehen wir an dieser Stelle einer weiteren Schweinefrage nach, die mit dem Weltmarkt und dem industriellen Schweinesystem zu tun hat: Warum wir die Afrikanische Schweinepest nicht in den Griff bekommen und was das f&uuml;r die Schweine bedeutet.<\/p><p>Titelbild: Aleksandar Malivuk\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei aktuelle Sachb&uuml;cher besch&auml;ftigen sich mit dem, was wir aus dem Schwein gemacht haben, nachdem wir es vor rund zehntausend Jahren zu uns nahmen und aus Sus scrofa, dem Wildschwein, Sus scrofa domesticus wurde, das Hausschwein. Beide B&uuml;cher zeigen sehr viel auch &uuml;ber eine ganz andere Spezies, n&auml;mlich Homo sapiens, den &bdquo;denkenden Menschen&ldquo;. Und dar&uuml;ber,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84082\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":84083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[37,208,150,161],"tags":[2884,849,2327,2834],"class_list":["post-84082","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-globalisierung","category-rezensionen","category-verbraucherschutz","category-wertedebatte","tag-lebensmittelindustrie","tag-nahrungsmittel","tag-tierschutz","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/shutterstock_1562540089.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84082","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=84082"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84082\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84098,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84082\/revisions\/84098"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/84083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=84082"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=84082"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=84082"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}