{"id":84275,"date":"2022-05-27T13:30:25","date_gmt":"2022-05-27T11:30:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84275"},"modified":"2022-05-27T19:56:53","modified_gmt":"2022-05-27T17:56:53","slug":"das-schweinesystem-hat-angst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84275","title":{"rendered":"Das Schweinesystem hat Angst"},"content":{"rendered":"<p>Der Deutschen und der Europ&auml;er meistes Nutztier ist bedroht von einer Seuche &ndash; von der Afrikanischen Schweinepest, kurz ASP. Eine ganze Industrie hat Angst vor diesem Virus: die globale Fleischindustrie. Wenn wir uns anschauen, wie wir mit dieser Bedrohung umgehen, dann erfahren wir sehr viel auch &uuml;ber unser Verh&auml;ltnis zu dem empfindsamen und intelligenten Tier, das unser liebster Fleischlieferant ist und eines unserer gewichtigen Exportg&uuml;ter im Weltmarkt der Lebensmittel. Von <strong>Florian Schwinn<\/strong><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6812\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-84275-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220527_Das_Schweinesystem_hat_Angst_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220527_Das_Schweinesystem_hat_Angst_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220527_Das_Schweinesystem_hat_Angst_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220527_Das_Schweinesystem_hat_Angst_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=84275-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220527_Das_Schweinesystem_hat_Angst_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220527_Das_Schweinesystem_hat_Angst_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Nach der Vorstellung der beiden aktuellen &bdquo;Schweineb&uuml;cher&ldquo; von <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/das-unsichtbare-schwein\/\">Kristoffer Hatteland Endresen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/das-weltweite-schweinesystem\/\">Rudolf Buntzel<\/a> habe ich f&uuml;r diesen Beitrag mit der Tier&auml;rztin Anita Idel gesprochen, die sich in<a href=\"https:\/\/schweisfurth-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Studie-ASP-Dr.-Anita-Idel-fin-17.05.2021.pdf\"> Gutachten<\/a> mit dem Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest auseinandergesetzt hat und in einem Kommentar f&uuml;r den Kritischen Agrarbericht fordert: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.kritischer-agrarbericht.de\/fileadmin\/Daten-KAB\/KAB-2022\/KAB_2022_255_270_Betz.pdf\">Impfen statt Keulen<\/a>&ldquo;. Ob Europa, USA oder China, tats&auml;chlich dreht die weltweite Impfstoffentwicklung auf Hochtouren. Und ein US-amerikanischer Impfstoff ist bereits auf dem Weg zur Marktreife.<\/p><p><strong>Tod am Zaun<\/strong><\/p><p>In Deutschland haben wir bisher versucht, die Afrikanische Schweinepest mit Grenzz&auml;unen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, in Sachsen und Bayern einzud&auml;mmen. Auch <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/grenzzaun-ost\/\">hier im Blog<\/a> mehrfach berichtet. Z&auml;une, die Naturr&auml;ume durchschneiden, Wildwechsel unterbinden und tierische Wanderwege durchtrennen. Und die im Oderbruch dazu f&uuml;hrten, dass viele Wildtiere im Hochwasser ertranken. Die Afrikanische Schweinepest aufgehalten haben die Z&auml;une nicht. Im Gegenteil, zuletzt sprang sie von der polnischen Grenze &uuml;ber zweihundert Kilometer weit direkt in den Landkreis Ludwigslust-Parchim im Westen Mecklenburg-Vorpommerns, also von der Oder bis zur Elbe.<\/p><p>Eine Evaluierung der ASP-Grenzz&auml;une hat Anita Idel schon vor einem Jahr gefordert. Sie steht nach wie vor aus. Und der letzte Ausbruch im Westen Mecklenburg-Vorpommerns spricht nicht daf&uuml;r, dass die Seuche von Wildschweinen oder aasfressenden V&ouml;geln &uuml;bertragen wird. Das spricht eher f&uuml;r autofahrende Menschen als Virustransporter. Zumal die Afrikanische Schweinepest am Nordufer der Elbe nicht etwa zuerst bei Wildschweinen nachgewiesen wurde, sondern gleich in einer Schweinemastanlage, in der dann viertausend Tiere gekeult wurden.<\/p><p>Das ist unser Umgang mit Tierseuchen: Wir t&ouml;ten dort, wo sie ausbrechen, auch die gesunden Tiere. &Uuml;brigens auch dann, wenn es einen Impfstoff gibt, wie bei der Europ&auml;ischen oder Klassischen Schweinepest. Offizielle Begr&uuml;ndung: Um die weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Weniger offiziell, aber immer mal wieder am Rande auch genannt: die sogenannte Marktbereinigung, die eigentlich Keulung zur Preisst&uuml;tzung bedeutet.<\/p><p>Wenn wir uns mit unserem Umgang mit den Tieren besch&auml;ftigen, dann lernen wir auch immer viel &uuml;ber uns selbst &ndash; so wie im Gespr&auml;ch mit Anita Idel &hellip;<\/p><p><strong>Ablenken vom Faktor Mensch<\/strong><\/p><ul>\n<li>? Bisher haben wir hunderte von Kilometern Z&auml;une durch die Landschaft gezogen, um die Afrikanische Schweinepest aufzuhalten. Und die Veterin&auml;r&auml;mter in den betroffenen Gebieten weisen die Schweinehalter an, ihre Tiere aufzustallen. Biobetriebe und Freilandhaltungen sollten ihre Tiere nicht mehr rauslassen d&uuml;rfen. Ausgebrochen ist die Seuche aber in Deutschland bisher nur in Best&auml;nden mit Hausschweinen, die im Stall gehalten wurden. Was soll also die Aufstallpflicht?<\/li>\n<li>! Das ist der Versuch, vom Faktor Mensch abzulenken! So soll der Eindruck erweckt werden, f&uuml;r Biobetriebe und Freilandhaltungen best&uuml;nde ein h&ouml;heres Risiko des Eintrags der Afrikanischen Schweinepest. Das wurde auch immer wieder vom Bauernverband und der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands ISN so kolportiert. Unterst&uuml;tzung kommt vom Friedrich-Loeffler-Institut, das in seinen Risikobewertungen unterstellt, dass bei Auslauf- und Freilandhaltung von Hausschweinen ein erh&ouml;htes ASP-Risiko besteht.<\/li>\n<li>? Das Friedrich-Loeffler-Institut ist unser staatliches Referenzlabor f&uuml;r die ASP. Auch ich habe die <a href=\"https:\/\/www.openagrar.de\/servlets\/MCRFileNodeServlet\/openagrar_derivate_00045623\/ASP_Risikobewertung_Freiland_2022-04-13_bf_K.pdf\">j&uuml;ngste Risikobewertung<\/a> des FLI gelesen. Die suggeriert erneut, Auslauf- und Freilandhaltung seien problematisch. Und am Schluss steht wieder nur die Aufstallpflicht als L&ouml;sung.<\/li>\n<li>! Vor allem wird auch immer wieder beschrieben, dass die meisten ASP-Ausbr&uuml;che in Freilandhaltungen aufgetreten sind. Aber, seit die Afrikanische Schweinepest 2007 erstmals in Eurasien aufgetreten ist, gab es &uuml;berhaupt keinen Fall in einem Betrieb, der mit unseren Freilandhaltungen vergleichbar w&auml;re. Die m&uuml;ssen n&auml;mlich nach der Schweinehaltungs-Hygieneverordnung hohe Standards erf&uuml;llen &ndash; zum Beispiel mit Doppelz&auml;unen. In einem solchen Betrieb hat es in ganz Eurasien noch nie einen ASP-Fall gegeben. Und auch f&uuml;r ein relevantes Risiko der &Uuml;bertragung der Seuche durch V&ouml;gel oder Insekten, die Z&auml;une &uuml;berwinden k&ouml;nnen, besteht keine wissenschaftliche Evidenz. Das st&auml;ndige kampagnenartige Wiederholen dieses Narratives lenkt aber erfolgreich vom eigentlichen Problem ab &ndash; dem Faktor Mensch.<\/li>\n<\/ul><p>Seit dem 25. Mai 2022 gibt es nun doch einen Ausbruch in einer Freilandhaltung in Deutschland. Aber es sieht so aus, dass wieder keine Wildtiere am Eintrag des Virus beteiligt waren. Siehe hierzu das Update am Ende des Beitrags.<\/p><p><strong>Impfen statt Keulen<\/strong><\/p><ul>\n<li>? Ich zitiere mal das FLI: &bdquo;Bei der Bewertung des Risikos eines ASP-Eintrags in einen Schweinebetrieb mit Frei- bzw. Au&szlig;enfl&auml;chen sind die Folgen, die ein Aufstallungsgebot f&uuml;r die betroffenen Schweinehaltungen h&auml;tte, gegen die Konsequenzen abzuw&auml;gen, die ein Eintrag in einen Hausschweinebestand f&uuml;r die gesamte Schweineproduktion in Deutschland hat.&ldquo; Zu Deutsch: Wenn die Schweine, die ihr Leben lang drau&szlig;en waren und jetzt in den Stall m&uuml;ssen, dabei durchdrehen, dann ist das nicht so wichtig. Kann es sein, dass es weniger um Tierwohl und Seuchenschutz, als vielmehr um den weltweiten Schweinemarkt geht?<\/li>\n<li>! Ich f&uuml;rchte ja! Und das trifft ausgerechnet die Haltungsformen, die gesellschaftlich gewollt sind und von der Borchert-Kommission, die sich um die Tierhaltung der Zukunft gek&uuml;mmert hat, und von der Zukunftskommission Landwirtschaft vorgeschlagen werden &ndash; also die verantwortbare Haltung von morgen, n&auml;mlich mit Auslauf oder in Freilandhaltung. Aber die Schweine, die so gehalten werden, haben schon heute gar nichts mit dem Weltmarkt zu tun. Sie werden nur f&uuml;r den regionalen oder nationalen Konsum erzeugt. Das Problem ist aber die massenhafte &Uuml;berschussproduktion in den gro&szlig;en St&auml;llen f&uuml;r den Export, weit &uuml;ber den nationalen Bedarf hinaus.<\/li>\n<li>? Wie sollten wir also mit der Situation umgehen?<\/li>\n<li>! Wir sollten die Freilandhaltung auf keinen Fall dieser desastr&ouml;sen und ohnehin gescheiterten Weltmarktstrategie opfern. Die Afrikanische Schweinepest ist inzwischen endemisch in Deutschland und wird uns &uuml;ber Jahre erhalten bleiben. Ich halte deshalb eine K&ouml;derimpfung von Wildschweinen f&uuml;r sinnvoll, sobald der Impfstoff verf&uuml;gbar ist. Ganz abgesehen davon m&uuml;ssen wir Auslauf- und Freilandhaltungen von Schweinen ausbauen, und uns nicht st&auml;ndig von abwegigen Argumenten gegen artgerechte Schweinehaltung verunsichern lassen.<\/li>\n<li>? Was nicht hei&szlig;t, dass es keine Ausbr&uuml;che von Schweinepest mehr geben wird.<\/li>\n<li>! Genau. Was aber hei&szlig;t, dass wir uns endlich um denjenigen k&uuml;mmern m&uuml;ssen, der das ASP-Virus weltweit verbreitet, um den Menschen, um uns selbst.<\/li>\n<li>? K&ouml;nnte es auch hei&szlig;en, dass wir am Ende gar kein Schweinefleisch mehr f&uuml;r den Weltmarkt produzieren?<\/li>\n<li>! Wir m&uuml;ssen weg von der &Uuml;berschuss- und Exportstrategie. Das muss das Ziel sein. Und wir m&uuml;ssen jetzt die rechtlichen und technischen Voraussetzungen f&uuml;r den Einsatz von K&ouml;derimpfstoffen bei Wildschweinen schaffen.<\/li>\n<\/ul><p><strong>Impfstoff auf dem Weg<\/strong><\/p><p>Wir sind gespannt, was geschieht, wenn es demn&auml;chst dann tats&auml;chlich den Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest gibt. Und das k&ouml;nnte in absehbarer Zeit sein, denn Wissenschaftler des Agricultural Research Service des US-Landwirtschaftsministeriums meldeten Ende April, der Impfstoff ASFV-G-DI177L habe die letzten Sicherheitstests bestanden und werde jetzt von dem Partner National Veterinary Joint Stock Company in Vietnam f&uuml;r die kommerzielle Nutzung weiterentwickelt.<\/p><p>Was bedeutet das f&uuml;r unsere Schweine, wenn die Europ&auml;ische Arzneimittel-Agentur EMA dann irgendwann den Impfstoff auch f&uuml;r Europa freigeben sollte? Ich zitiere abschlie&szlig;end noch einmal das Friedrich-Loeffler-Institut. Das schreibt in einer Bewertung <a href=\"https:\/\/www.openagrar.de\/servlets\/MCRFileNodeServlet\/openagrar_derivate_00042979\/FLI-Empfehlungen_ASP-Impfstoffe_bf.pdf\">zum Stand der Forschung beim ASP-Impfstoff<\/a>: &bdquo;Ausbr&uuml;che der ASP beim Hausschwein konnten in den meisten L&auml;ndern mit den etablierten Verfahren der Tierseuchenbek&auml;mpfung erfolgreich unter Kontrolle gebracht werden. Die Akzeptanz eines Impfstoffeinsatzes in der Schweineproduktion, der mit Handelseinschr&auml;nkungen verbunden w&auml;re, ist daher fraglich.&ldquo;<\/p><p>Was hei&szlig;t: Wir impfen eher nicht und keulen weiter ganze Best&auml;nde, also notfalls tausende von Schweinen. Aber wir impfen vielleicht die Wildschweine, wie Anita Idel das vorschl&auml;gt. Und wir k&uuml;mmern uns endlich um das Tier, das die Afrikanische Schweinepest um die Welt tr&auml;gt: um den Menschen.<\/p><p><strong>Update<\/strong><\/p><p>Der f&uuml;nfte Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland wird am 26. Mai 2022 aus dem Landkreis Emmendingen in Baden-W&uuml;rttemberg berichtet. Am Tag zuvor hat das Friedrich-Loeffler-Institut bei einem verendeten Mastschwein aus einem Betrieb in Forchheim die Seuche diagnostiziert und neue Restriktionszonen um den Betrieb ausgewiesen. Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) sprach von einem &bdquo;vorbildlichen Betrieb&ldquo; mit strikter Einhaltung der Biosicherheitsma&szlig;nahmen, doppeltem, eingegrabenem Zaun und Hygieneschleuse. Schon am Morgen hie&szlig; es aus dem Landwirtschaftsministerium in Stuttgart au&szlig;erdem: &bdquo;Bisher liegen keine Erkenntnisse vor, dass das Ausbruchsgeschehen auf Wildschweine &uuml;bergegangen ist.&ldquo; Es wird deshalb im Betrieb selbst nach der Ursache gesucht. Der Minister erkl&auml;rte, man m&uuml;sse vom Menschen als Eintr&auml;ger des Virus ausgehen. Eine Gensequenzierung soll kl&auml;ren, woher der Erreger kommt. Das neue ASP-Gebiet liegt ganz im S&uuml;dwesten Deutschlands, weitab von jeglichem bisherigen Seuchengeschehen bei Wildschweinen, aber in einer Spargelregion, in der zurzeit viele Saisonarbeiter aus Osteuropa besch&auml;ftigt werden. Sie kommen aus Regionen, in denen die ASP weit verbreitet und teilweise au&szlig;er Kontrolle ist.<\/p><p>Titelbild: Gabor Tinz\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Deutschen und der Europ&auml;er meistes Nutztier ist bedroht von einer Seuche &ndash; von der Afrikanischen Schweinepest, kurz ASP. Eine ganze Industrie hat Angst vor diesem Virus: die globale Fleischindustrie. Wenn wir uns anschauen, wie wir mit dieser Bedrohung umgehen, dann erfahren wir sehr viel auch &uuml;ber unser Verh&auml;ltnis zu dem empfindsamen und intelligenten Tier,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84275\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":84277,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,149,165],"tags":[712,2327,2834],"class_list":["post-84275","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-innen-und-gesellschaftspolitik","tag-arzneimittel","tag-tierschutz","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/shutterstock_1836015799.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84275","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=84275"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84275\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84310,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84275\/revisions\/84310"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/84277"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=84275"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=84275"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=84275"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}