{"id":84294,"date":"2022-05-28T14:00:48","date_gmt":"2022-05-28T12:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84294"},"modified":"2022-05-28T14:29:23","modified_gmt":"2022-05-28T12:29:23","slug":"leserbriefe-zu-eine-harte-trennungslinie-unserer-gesellschaft-laeuft-zwischen-aufgeklaert-und-ahnungslos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84294","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eEine harte Trennungslinie unserer Gesellschaft l\u00e4uft zwischen aufgekl\u00e4rt und ahnungslos\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Anl&auml;sslich eines Gespr&auml;ches mit einem ihm bekannten Akademiker stellt Albrecht M&uuml;ller <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84151\">hier<\/a> fest, dass der Mehrheit der Wandel der &bdquo;meisten Medien&ldquo; hin zu Manipulationsinstrumenten offensichtlich nicht bewusst sei. Es gebe &bdquo;gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r, die mehrheitlich getragenen Vorstellungen mitzutragen und einfach zu glauben, was die anerkannten Medien vermitteln&ldquo; &ndash;  z.B. der Mangel an Kraft und Zeit f&uuml;r eine &Uuml;berpr&uuml;fung. Auch sei &bdquo;es emotional um vieles angenehmer, sich der Mehrheitsmeinung anzuschlie&szlig;en&ldquo;. Au&szlig;erdem sei das politische Interesse &bdquo;insgesamt nicht sonderlich hoch&ldquo;. Es bestehe &bdquo;auch kein Bedarf an Aufkl&auml;rung&ldquo;. Das sei &bdquo;mit Blick auf die Qualit&auml;t der demokratischen Willensbildung eine beunruhigende Situation&ldquo;. Es k&ouml;nne jedoch auch festgestellt werden, &bdquo;dass es immerhin, ziemlich scharf getrennt vom gl&auml;ubigen Publikum, einen verl&auml;sslichen Kreis von kritischen, aufgekl&auml;rten Mitmenschen gibt&ldquo;. Im &bdquo;Interesse daran, dass der Kreis der Aufgekl&auml;rten gr&ouml;&szlig;er wird und der Kreis der Ahnungslosen schrumpft&ldquo;, werden einige Manipulationsmethoden erkl&auml;rt mit der Bitte, &bdquo;in Ihrem Bekanntenkreis Bewusstsein daf&uuml;r zu schaffen, dass unsere sogenannte Demokratie st&auml;ndig und massiv von Manipulationen und Kampagnen der Meinungsbildung bedroht ist&ldquo;. Auch hierzu haben wir interessante Zuschriften erhalten. Danke. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, <\/p><p>die geschilderten Probleme sind sicherlich typisch und ich selbst mache diese Erfahrungen im eigenen famili&auml;ren Kreis. <\/p><p>Auch in meinem friedenspolitischen Umfeld kenne ich Aussagen von exponierten K&ouml;pfen, dass sie sich nach langen Jahren ihres eigenen Engagements noch nie derart in die Ecke gedr&auml;ngt gesehen habe.<\/p><p>Ich selbst habe als &ldquo;Putinversteher&rdquo; beschlossen, mich in meinem Selbstverst&auml;ndnis quasi als letztem argumentativen Schutzschild voll und ganz im Geiste von Immanuel Kant zu sehen: &ldquo;Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufkl&auml;rung.&ldquo;<\/p><p>Mit manchen Menschen kann man mittlerweile Diskussionen nur f&uuml;hren, indem man nicht &uuml;ber Putin und den Ukrainekrieg spricht, sondern grunds&auml;tzlich dar&uuml;ber, was denn eigentlich die geistig-kulturellen Errungenschaften der Menschheit sind. Wenn die Menschheit zivilisatorisch &uuml;berleben will, sollte man sich durchaus f&uuml;r bestimmte &ldquo;westliche Werte&rdquo; im historischen Sinne bekennen. Daf&uuml;r st&uuml;nde dann Immanuel Kant nach fast 250 Jahren aktueller denn je. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKarl-Heinz Peil<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>in Ihrem Beitrag &bdquo;Eine harte Trennungslinie unserer Gesellschaft l&auml;uft zwischen aufgekl&auml;rt und ahnungslos&ldquo; werfen Sie der deutschen Talkshows die Anwendung Ihrer &bdquo;Methode Nr. 8&ldquo; vor und schreiben dazu: &bdquo;Alle in der Runde sind der gleichen Meinung. Dann muss es ja richtig sein.&ldquo; Dem m&ouml;chte ich nicht widersprechen, nur auf etwas aufmerksam machen. In den Talkshows, in denen ein Gast die sog. Gegenposition vertritt, kommt es regelm&auml;&szlig;ig zur medialen Hinrichtung genau dieses Gastes; besonders f&auml;llt mir das immer wieder bei Sahra Wagenknecht auf, die trotzdem immer wieder in diesen Shows auftritt. Die Zuschauer daheim, die ich zwar selten aber immer wieder miterlebe, scheinen sich daran aufzugeilen (ja, so wie im DUDEN beschrieben). Sie kommen mir vor wie die Besucher einer Hinrichtung im Mittelalter. Die Vernichtung, heute lediglich medial, einem Menschen als Massenspektakel. Eine Sahra Wagenknecht, der die meisten Menschen in Deutschland intellektuell und rhetorisch nicht das Wasser reichen k&ouml;nnen, wird immer wieder in diesen Shows fertig gemacht, um dann am n&auml;chsten Tag in den Online- und Printmedien noch als Putin-Puppe verleumdet zu werden.<\/p><p>Ich habe das Gef&uuml;hl, wir sind auf dem Brot und Spiele-Niveau angekommen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nLutz Lehnhardt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Albrecht M&uuml;ller, <\/p><p>nach dem durchlesen Ihres Artikels mit dem Hinweis eines Lesers auf eine weitere m&ouml;gliche Manipulationsmethode ist mir klar geworden, dass etwas, was ich schon seit l&auml;ngerem in den Leit- oder Mainstreammedien beobachte und als systematisch betrachte, evtl. auch eine eigenst&auml;ndige Manipulationsmethode sein k&ouml;nnte und damit f&uuml;r Sie vielleicht von Interesse! N&auml;mlich das genaue Gegenteil von dem erz&auml;hlen was Tatsache ist! <\/p><p>Ganz aktuell fallen mir dazu mehrere Beispiele ein:<\/p><ol>\n<li>Vor kurzem las ich (ich wei&szlig; nicht mehr wo), dass dem BND wohl Informationen vorliegen w&uuml;rden die russische Armee h&auml;tte viele Neonazis in Ihren Reihen &ndash; dabei ist m.E. genau das Gegenteil der Fall! <\/li>\n<li>Die russische Armee w&uuml;rde gezielt zivile Einrichtungen und Zivilisten t&ouml;ten, rauben, vergewaltigen, etc. oder Putin wolle ganz Europa vereinnahmen &ndash; dabei ist genau das gegenteil der Fall so man der russischen milt&auml;rischen Strategie\/Vorgehensweise in der Ukraine und im Zusammenhang damit Putins Gr&uuml;nde f&uuml;r die &ldquo;Milit&auml;roperation&rdquo; Glauben schenkt! Gezielt zivile Einrichtungen f&uuml;r z.B. Strom und\/oder Wasser zu zerst&ouml;ren und gezielt oder mit Fl&auml;chenbombardements zigtausende Zivilisten zu t&ouml;ten geh&ouml;rt nachweislich zur &ldquo;Taktik&rdquo; der Angriffskriege der NATO! <\/li>\n<li>Putin\/Russland sei f&uuml;r die hohen Gaspreise verantwortlich &ndash; dabei ist genau das Gegenteil der Fall! Gasverknappung durch weniger Gasbestellungen bei Russland &ndash; siehe leere Gasspeicher in Deutschland, dem Handel mit Gas an der B&ouml;rse (seit der letzten EU-Kommission vor von der Leyen) und der damit verbundenen extremen Verteuerung von Gas sowie der geplante Boykott von russischem &ldquo;R&ouml;hrengas&rdquo; zugunsten von dem wesentlich teueren LNG &ndash; Frackinggas bzw. die Sanktionen sind die von der EU- und Deutschlandpolitik selbst erzeugten Preistreiber! <\/li>\n<\/ol><p>Ich w&uuml;rde diese Manipulationsmethode bezeichnen als &ldquo;Umdrehen\/ins Gegenteil verkehren (um damit abzulenken\/zu verwirren)&rdquo;, &ldquo;Mit dem Finger auf andere zeigen&rdquo; oder so &auml;hnlich! <\/p><p>Vielleicht l&auml;&szlig;t sie sich Ihrer Meinung aber auch in eine bereits bestehende Manipulationsmethode in Ihrem Buch unterordnen. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vor ein paar Jahren &ndash; das Thema war wie so oft die vermeintliche Lethargie der Betroffenen des HARTZ-Systems &ndash;&nbsp; hatten wir den Konsens der Bef&uuml;rchtung, dass es evtl. &rdquo; noch schlimmer kommen muss &ldquo;, dass auch die Betroffenen aufwachen k&ouml;nnten.<\/p><p>Seit Corona und daran ankn&uuml;pfend der Ukraine-Krieg das &ouml;ffentliche Leben dominiert, bin ich mir nicht mehr sicher, was denn noch schlimmer kommen k&ouml;nnte, (eingepreist Verlust der Freiheit und jetzt auch reale wirtschaftliche Einbu&szlig;en durch Inflation) als dass die Menschen mit Mistgabeln durch die Gegend laufen werden.<\/p><p>Meine Frau und ich befinden uns seit nunmehr &uuml;ber 2 Jahren im passiven Widerstand.<br>\nWir wohnen in Gelsenkirchen, die Nummer 401 von 401 &ndash; bezogen auf die Lebensqualit&auml;t &ndash; der in 2018 getesteten St&auml;dte ( ZDF ). Dort wohnen wir in einer bevorzugten Wohngegend (Reihenhaussiedlung).<\/p><p>Wir haben seit &uuml;ber zwei Jahren immer wieder durch Transparente, die wir an unserer Grundst&uuml;cksbegrenzung platziert haben, versucht auf die diversen politischen Themen aufmerksam zu machen.<br>\nNicht nur, dass wir nicht mit den Mitmenschen ins Gespr&auml;ch gekommen sind. Vielmehr wurden uns die Transparente abgerissen und wir mussten uns mit emp&ouml;rten Nachbarn auseinandersetzen, die wiederum nach Einladung nicht das pers&ouml;nlich gew&uuml;nschte Gespr&auml;ch angenommen haben..<\/p><p>Spontane Zusammenk&uuml;nfte mit Nachbarn endeten insofern frustrierend, als dass dort unisono den &ldquo;Mainstream- Tenor &rdquo; feststellen konnten.<\/p><p>Zum so wichtigen Thema Krieg habe ich keine Hoffnung Zugang in Gespr&auml;chen bekommen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Ein wenig Hoffnung bereitet mir die zuk&uuml;nftige &rdquo; Affen-Pocken-Pandemie &rdquo; !<\/p><p>Zumindest in unserer Siedlung bewegt sich vornehmlich b&uuml;rgerliches Klientel ( Beamte, Lehrer, sonstige Akademiker), die sich zumindest aufgrund ihrer geistigen F&auml;higkeiten bei einem derart plumpen Versuch der Manipulation in ihrer Intelligenz beleidigt f&uuml;hlen k&ouml;nnten.<\/p><p>Andererseits hat Gelsenkirchen eine Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen von lediglich (oder immerhin ? ) 44 % ausweisen k&ouml;nnen.<\/p><p>F&uuml;r mich eine Zahl, die in vielf&auml;ltiger Hinsicht gewichtig erscheint.<\/p><p>Ich werde dem Bildungsministerium in NRW vorschlagen Ihr B&uuml;chlein &rdquo; Glaube wenig&hellip;.&rdquo; als Pflichtlekt&uuml;re in der Sekundarstufe 1 in den Lehrpl&auml;nen zu zementieren.<\/p><p>Ob die das machen?<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e von<br>\nMichael Krater<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nmit dem Ukrainekrieg ist die Macht der Medien und des Staates, alternative Wirklichkeit zu erzeugen, in ein neues Stadium getreten.<br>\n&nbsp;<br>\nDenn es geht nicht mehr darum, von der Wirklichkeit abzulenken, was man zur Not und mit viel Einsatz noch erkennen k&ouml;nnte (Manipulation). Es geht darum, eine eigene Wirklichkeit zu schaffen, die in keinem notwendigen Verh&auml;ltnis mehr zur tats&auml;chlichen Welt steht und vollst&auml;ndig an ihre Stelle tritt.<br>\n&nbsp;<br>\nZu nennen ist dabei in erster Linie die Macht der Bilder, die ja vermeintlich nicht l&uuml;gen k&ouml;nnen (ein Bild sagt mehr als tausend Worte). Ob in Bucha Kriegsverbrechen begangen wurden, indem russische Soldaten auf der Stra&szlig;e von Person zu Person gegangen sind, um sie einzeln zu erschie&szlig;en und in bunter Reihe liegen zu lassen oder hier Leichen f&uuml;r Bilder drappiert wurden, spielt keine Rolle mehr. Die Verbindung Bucha und russische Kriegsverbrechen ist l&auml;ngst im kollektiven Ged&auml;chtnis des Westens verankert &ndash; und jedenfalls als Geheimdienstaktion, wenn es eine war, ein voller Erfolg (was allen &bdquo;Faktenfindern aus der Ferne&ldquo; und seien sie noch so unvoreingenommen, zu denken geben sollte).<br>\n&nbsp;<br>\nEin anderes Beispiel sind die gigantischen Hintergrundbilder zerst&ouml;rter Wohnviertel in Nachrichtensendungen oder Talk-Shows, die ohne jedes Wort die R&uuml;cksichtslosigkeit (wenn nicht die bewusste Aggression) des russischen Milit&auml;rs gegen die Zivilbev&ouml;lkerung belegen. Was soll man sagen? Dass die ukrainischen Milizien und Truppen sich in St&auml;dten und in den Wohnvierteln verschanzen und so die Grenzen zwischen Front und Zivilisten verwischen? Geschenkt, wir waren nicht dabei. Nehmen wir also die Bilder und ihre Botschaft f&uuml;r die Wirklichkeit &ndash; Widerstand zwecklos.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Tatsache zunehmender Zensur in den sozialen Medien &ndash; in den USA ist gerade der Versuch, eine Desinformationsbeh&ouml;rde (gerichtet gegen regierungskritische &bdquo;Desinformation&ldquo; &ndash; Kritiker erinnern an Orwells Wahrheitsministerium) zu installieren nur knapp gescheitert, die bekannten sozialen Medien funktionieren aber ohnehin im Sinne der Regierung &ndash; in Verbindung mit quasi-amtlicher Berichterstattung in den &bdquo;freien Medien&ldquo; ist mit dem Begriff der Manipulation nicht mehr zutreffend beschrieben.<br>\n&nbsp;<br>\nIn Wirklichkeit geht es bei der breiten Einheitlichkeit und Eindringlichkeit der Berichterstattung darum, Weltbilder zu erzeugen und zu best&auml;tigen. In einer auch mit Hilfe des Smartphones &uuml;bermediatisierten Gesellschaft (wir sind vollst&auml;ndig in Medien getaucht) w&auml;chst der naive Glaube an die Identit&auml;t von Bild, Bericht und Wirklichkeit immer mehr. Und wirklich schwirrt einem notwendig der Kopf, wenn man die mediale Realit&auml;t wie sie nun einmal ist, st&auml;ndig hinterfragen wollte &ndash; nur entschiedenes Wegschauen hilft. Eine Gesellschaft braucht Vertrauen und eben darum ist eine alternative Wirklichkeit m&ouml;glich. Junge Menschen, die politisch immer mehr in den Vordergrund treten, wollen an die M&ouml;glichkeit des eindeutig Guten und einer Welt ohne doppelten Boden glauben. Dieses mediale Konsumbed&uuml;rfnis erf&uuml;llen die etablierten Medien im Kielwasser der sozialen auf&rsquo;s Beste.<br>\n&nbsp;<br>\nAngesichts des tats&auml;chlichen Zustands der Welt ist nichts verst&auml;ndlicher als die Flucht in virtuelle Ersatzwelten, wie sie auch im Journalismus gezeigt werden. Ob sie wahr oder falsch sind, ist zweitrangig. Was z&auml;hlt und beruhigt und ihren Erfolg ausmacht, ist der Glaube, dass sie wahr sind.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nEJ<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nzu ihrem o.g. Artikel m&ouml;chte ich gerne ein paar Gedanken und Erfahrungen in Worte fassen.<br>\n&nbsp;<br>\nMich selbst w&uuml;rde ich zu dem Kreis der aufgekl&auml;rten B&uuml;rger z&auml;hlen.<br>\nIch denke heute oft dar&uuml;ber nach, wie gern ich wieder zur anderen Gruppe geh&ouml;ren w&uuml;rde, der Ahnungslosen. Ich vergleiche das immer gern mit dem Glauben an den Weihnachtsmann.<br>\nWenn man einmal herausgefunden hat, dass es ihn nicht gibt, kann man nicht wieder dran glauben. Es ist vorbei.<br>\nSo sieht es auch mit dem kritischen Bewusstsein aus. Einmal angeschaltet, bleibt es da. Sch&ouml;n war das Leben, wo man noch alles naiv geschluckt hat.<br>\n&nbsp;<br>\nSo sehe ich es in meinem Familien- und Bekanntenkreis, dass die meisten sich auch gar nicht mit kritischer Auseinandersetzung besch&auml;ftigen wollen. Das hat verschiedene Gr&uuml;nde. Ich habe da ein paar Vermutungen:<\/p><ol>\n<li>Jeder Mensch hat Angst davor, dass sein Weltbild zusammenbricht. Niemand erf&auml;hrt gerne, dass er angelogen wurde. Ich habe das erste Mal ein solches Erlebnis gehabt, als ich mir die Vortr&auml;ge von Herrn Dr. Ganser angesehen habe. Das war kein sch&ouml;nes Gef&uuml;hl. Da gibt es ein ganz passendes Zitat von Mark Twain (Google sagt es kommt von ihm): &ldquo;Es ist leichter, Menschen zu t&auml;uschen, als sie davon zu &uuml;berzeugen, dass sie get&auml;uscht worden sind.&rdquo; Genau das kann ich so unterschreiben. Ich habe es versucht, und es hat nicht funktioniert.<\/li>\n<li>Die Menschen sind Politikverdrossen, wie Sie das schon angemerkt haben. Sie haben gar keine Lust, sich damit zu besch&auml;ftigen. Vieles kommt davon zumindest in meiner Generation (90er) aus dem vollkommen dr&ouml;gen Politikunterricht in der Schule. Es gab damals kein langweiligeres Fach. Mittlerweile interessiere ich mich sehr daf&uuml;r, und dennoch w&uuml;rde ich diesen Unterricht auch heute noch als furchtbar trocken und langweilig bezeichnen. Leider hat man in meiner Schulzeit auch die Gelegenheit verpasst, den Sch&uuml;lern das vern&uuml;nftige Diskutieren beizubringen. Die Folgen dieses Vers&auml;umnisses merke ich heute um so mehr, auch bei mir.<\/li>\n<li>Die Menschen k&ouml;nnen und wollen sich nicht mehr in bestimmte Themengebiete einarbeiten. Alles, was nicht in eine 15 min&uuml;tige Tagesthemensendung passt, ist zu viel. Den Ukrainekonflikt in G&auml;nze mit Vorgeschichte verstehen? &ldquo;Dauert doch viel zu lang! Corona? Ist mir viel zu kompliziert. Lieber die Glotze an, die Tagesschau kaut mir das schon passend zurecht.&rdquo;<br>\nIch schaue mir gerne die Gespr&auml;che auf ehemals KenFM an oder FairTalk bei Youtube und Tacheles mit Thomas R&ouml;per und Robert Stein bei NuoViso. Diese Sendungen dauern mindestens 2 Stunden. Allen, denen ich das Format zu Herzen gelegt habe, sagten mir, dass ihnen das viel zu lang dauert (bei einem Spielfilm ist das merkw&uuml;rdigerweise &uuml;berhaupt kein Problem). Aber es braucht halt Zeit, um etwas in seiner G&auml;nze erfassen zu k&ouml;nnen. Daran sind auch die Medien Schuld, da eine Nachrichtensendung mittlerweile Kompakt sein muss, sonst verlieren die Menschen das Interesse.<\/li>\n<li>Die f&uuml;hrenden deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; haben noch einen viel zu gro&szlig;en, unberechtigten Vertrauensvorschuss. Wenn was in der tagesschau kommt, wird es schon richtig sein. &ldquo;Das hast du bei youtube gesehen? Ist doch nicht seri&ouml;s. Nachdenkseiten? Sind doch alles nur Verschw&ouml;rungstheorien. KenFM? Sind das nicht alles querdenkende Nazis?&rdquo;<\/li>\n<\/ol><p>&nbsp;<br>\nDas sind nur diese vier Punkte, die mir zu Ihren genannten Punkten noch eingefallen sind.<br>\n&nbsp;<br>\nIch habe versucht in meinem Familienkreis die Leute f&uuml;r die Manipulationsmethoden zu sensibilisieren und auf Widerspr&uuml;che aufmerksam gemacht. Fehlanzeige. Man nimmt den Widerspruch oder die Manipulation zur Kenntnis und macht so weiter wie immer. Es ist einfach Verdr&auml;ngung. Man verdr&auml;ngt die Realit&auml;t. Die Welt ver&auml;ndert sich und meine Mitmenschen wollen es nicht wahrhaben.<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist zum Verzweifeln.<br>\n&nbsp;<br>\nAchso, ich vermeide in meinem Bekanntenkreis die derzeit hei&szlig;en Themen, also Ukraine und Corona. Das gibt nur &Auml;rger. Ich habe auf dem letzten Familientreffen gesagt, dass ich gerne mit allen zusammen bin, aber dass wir bitte nicht &uuml;ber Corona reden. Ich konnte es irgendwann nicht mehr ertragen.<br>\n&nbsp;<br>\nVielen Dank f&uuml;r Ihre M&uuml;hen. Auf dass Sie uns noch lang erhalten bleiben Herr M&uuml;ller!<br>\n&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMarvin Kortlang<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nSie versuchen bewundernswert, dem Volk zu zeigen, dass es manipuliert wird! Aber, ich glaub, das funktioniert gar nicht &uuml;ber die intellektuelle Schiene. Es gibt da einen &ldquo;Blockadeklumpen&rdquo;, der ist emotional. Und wir br&auml;uchten den Schl&uuml;ssel, den zu knacken.<br>\n&nbsp;<br>\nStellen Sie sich vor, jemand ist zutiefst im Scho&szlig;e der Katholischen Kirche aufgewachsen, sie ist ihm Heimat seit Kindertagen, seit den Gitarrenliedern damals &hellip; sie ist so tief in ihn eingesickert &hellip;&hellip;..&nbsp; Pl&ouml;tzlich hei&szlig;t es: Der Papst hat Kinder missbraucht.<br>\n&nbsp;<br>\nEigentlich m&uuml;sste er sich neutral damit auseinandersetzen k&ouml;nnen &ndash; was spricht daf&uuml;r? was spricht dagegen?<br>\n&nbsp;<br>\nAber das KANN er nicht.<br>\nWeil es so gef&uuml;hlsverflochten ist in ihm, die Kirche.<br>\n&nbsp;<br>\nEigentlich m&uuml;sste er doch sagen: Ich liebe die Kirche so sehr und glaube ihr so sehr &ndash; also kann ich unverzagt einer Untersuchung entgegen sehen, denn dabei KANN ja nur herauskommen, dass der Papst schuldlos ist! Oder andernfalls kann dieses schwarze Schaf, dieser schwarze Fleck schnell vom Antlitz der geliebten Mutter Kirche abgewischt werden! So oder so: es ist gut f&uuml;r seine geliebte Kirche &ndash; also sollte er eine schnelle, wahrhaftige Untersuchung doch herbeisehnen?!<br>\n&nbsp;<br>\nDoch seltsamerweise KANN er das nicht.<br>\nStattdessen ergibt sich ein seltsamer Blockadeklumpen, Abwehrklumpen in seinem Bauch.<br>\nWo kommt der her? Ist es so ein unterschwelliges &ldquo;Es K&Ouml;NNTE ja doch was faul sein an der Kirche &ndash; aber das DARF einfach nicht sein!&rdquo; ??<br>\n&nbsp;<br>\nUnd &ndash; Herr M&uuml;ller &ndash; dieselbe Blockade hab ich bei Leuten, die die Demokratie lieben, auch gesehen &ndash; dabei sind die sogar schlaue und liebe Leute!<br>\nDiesen Blockadeklumpen m&uuml;ssten wir irgendwie aufl&ouml;sen k&ouml;nnen &hellip;&hellip;..<br>\nAber wie ????<br>\nWie bringt man liebe schlaue Leute dazu, zu sehen: Es kann halt DOCH passiert sein, dass Anne Will &ndash; die doch immer so klar und aufrichtig wirkte &ndash; uns jahrelang M&uuml;ll erz&auml;hlt hat &hellip; !<br>\n&nbsp;<br>\nDas ist aber eine EMOTIONALE Schwelle, keine intellektuelle Schwelle &ndash; finde ich.<br>\n&nbsp;<br>\nManchmal dachte ich, ein BILDBAND mit kleinen, eindr&uuml;cklichen Manipulationsschnipseln k&ouml;nnte helfen:<br>\n&nbsp;<br>\nLinke Seite: Der Originalreisebericht eines Journalisten aus Mariupol, auch ein Gespr&auml;ch mit einer dortigen Frau.<br>\nRechte Seite: In deutschen Medien steht da zus&auml;tzlich der Satz: &ldquo;Dann beschleunigt sie angesichts einer russischen Milit&auml;rpatrouille ihren Schritt und eilt davon.&rdquo;<br>\nWo kommt der her?<br>\n&nbsp;<br>\nUnd viele solche kleinen anschaulichen Beispiele&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nLG Martin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\n&hellip; aus Repliken, die Christian Reimann als Leserbriefe tapfer einsammelt, kommt ja vereinzelt der unberechtigte Vorwurf, auch auf NDS &lsquo;suhle&rsquo; man sich auf Seiten des Guten. Sei also auch parteiisch. Was ich (wie Sie) wirklich sportlich fair f&auml;nden: &bdquo;Und das ist gut so!&ldquo; (frei nach Wowereit). Also, egal wie man&rsquo;s zu machen versucht, in &bdquo;der uns angespannten Lage&ldquo; wird man immer etwas von Beginn an falsch machen. &hellip; aber wie Sie zumindest sehr treffend betiteln: &ldquo;wenigstens (etwas) aufgekl&auml;rt und nicht (ganz so) ahnungslos&rdquo; &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nAuch ich versuche mich jetzt &amp; hier mal von Beginn an:<br>\n&nbsp;<br>\nIhr (benannter) Bekannter steht sicherlich voll im Beruf und benutzt wohl auch die komplexe Sprache der Deniz&rsquo;schen &lsquo;Bratwurstbuden-Novellers&rsquo;. Ein klitzekleines Problem nur: die gute exakte Grammatik! Welchen Sinn und Bedeutung sie denn bei richtigem Gebrauch habe, lie&szlig;en die meisten unter uns leider vergesslich im Schulranzen zur&uuml;ck. Hei&szlig;t: Unsere typischen Zeitgenossen sprechen zwar, (und meist richtig) wissen aber wenig &uuml;ber die kunstvolle Verwendung der Sprache und taxonomischem Wert von Grammatik.<br>\n&nbsp;<br>\nDenn sonst w&auml;re Ihrem Bekannten am Deutschlandfunk-H&ouml;ren irgendwann mal aufgefallen, dass dessen &lsquo;amtliche Nachrichten&rsquo; zu wenigstens 70 Prozent aus dem unersch&ouml;pflichen Abwasch des Konjunktiv-I der Indirekten Rede &lsquo;best&uuml;ckt sind&rsquo; (habe, d&uuml;rfe, m&uuml;sse, solle, k&ouml;nne). &ndash; &ndash; Also der immer &auml;u&szlig;erst pfiffige Nachrichten-Inhalt best&auml;ndig aus Meinung von &lsquo;einige&rsquo;, &lsquo;die internationale Staatengemeinschaft&rsquo; bzw. &lsquo;Experten sagen&rsquo; gef&uuml;ttert wird. (eine Praxis, die t&auml;glich hundertfach frontal Staatsvertrag verletzt) &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nAus dieser hundertfachen Verletzung folgt gleich ein Zwischenfazit.<br>\nZwischenfazit: Ihr Bekannter scheint exakt nicht zu bemerken, dass ihm der Deutschlandfunk ein nichtiges, weil sittenwidriges Rechtsgesch&auml;ft im Sinne &lsquo;Desinformationswucher&rsquo; vorschl&auml;gt. Unser aller Bl&ouml;d nur: dies wird niemals ein Problem des Wuchers der Krauts von K&ouml;ln werden.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd aus Ihrem Hinweis, Herr M&uuml;ller, &lsquo;fast t&auml;glich DLF&rsquo; leite ich das W&ouml;rtchen &lsquo;regelm&auml;&szlig;ig&rsquo; ab. Dann m&uuml;sste &lsquo;Ihrem Bekannten regelm&auml;&szlig;ig&rsquo; ebenso penetrant auffallen, dass im DLF (sein Leitspruch: &lsquo;Alles-von-Relevanz!!&rsquo;) nicht der Informations-Gehalt DIE L&Auml;NGE und daher Grund und Gehalt eines Beitrags bestimmt, sondern stets die installierte Studio-Uhr.<\/p><ul>\n<li>Einzig relevant sind beim DLF daher, wie dereinst in prominenter 70er Jahre-Werbesprache (Drei Dinge braucht der Mann: Feuer, Pfeife und Stanwell) nur: (1) die Studio-Uhr (2) die gestrige Red.-Konferenz (3) die Themen-Vorgabe dieses Vort(r)ags (und) diese (vorab aufgesetzt) auf pr&auml;gnant typische Stan(d)well-Zeiten wie 6.48 plus 7.15 plus 8.10 Uhr. = Nichts anderes erh&auml;lt &lsquo;Ihr Bekannter&rsquo; dann auch sehr &lsquo;dankenswert konsequent&rsquo; in den subsummierten sog. &lsquo;amtlichen Stunden-Nachrichten von Krautsland&rsquo; aus K&ouml;ln.<\/li>\n<li>Ein weiteres Element der Manipulation w&uuml;rde &lsquo;ihm&rsquo; gewahr, dass der DLF f&uuml;r seine vorbestimmten Themen die entsprechend zuverl&auml;ssigen Nachrichten-Quellen &lsquo;besorgt hat&rsquo;, -pardon: &lsquo;Gespr&auml;chspartner wie quasi B&uuml;ttenpapier sch&ouml;pft&rsquo;. [Historiker Wolfgang Leonhard: es mag nach B&uuml;ttenpapier (Demokratie) aussehen, aber &lsquo;wir in der Sch&ouml;pfbude&rsquo; m&uuml;ssen alles im Griff haben] &ndash; Beispiel: Beim &lsquo;sach-selbst-erkl&auml;rten&rsquo; Hass-Objekt Putin reicht die Breite von Nils Schmid (von etwas harmloserem Spa&szlig;-Intellekt), Roderich Kiesewetter, Ruprecht Polenz bis zu den wirklich argen &lsquo;Feuerspeiern&rsquo; namens Viola von Cramon-Taubadel und Marieluise Beck. (oder wie Volker Pispers immer so treffend betont: &lsquo;passiert-massiert (sic!) so etwas am Morgen, dann hat der Tag schon mal SOFORT-Struktur!).<\/li>\n<li>Ein noch hochverr&auml;terisches Element der Manipulation, das kleine Wort &lsquo;Aber!&rsquo; (zu Satzbeginn): Verl&auml;uft ein Gespr&auml;ch nicht sehr wunschgem&auml;&szlig; wie besprochen, beginnt der Wettlauf zwischen dem Blick zu Uhr und der unbefriedigenden &lsquo;Bl&uuml;te&rsquo; des Journalismus. Dann greift die\/der Moderator\/in best&auml;ndig neu zum Kn&uuml;ppel und mit ihm in das &lsquo;noch offene&rsquo; Gespr&auml;ch ein und nervt best&auml;ndig (endlich Geburtstag und dann das falsche Geschenk) mit dem anr&uuml;chigen Beginn als: &ldquo;Aber, &hellip;!!!&rdquo;-Satz &hellip; Es sind dies dann die ber&uuml;chtigten drei Finger, die auf die entt&auml;uschte Erwartungshaltung der Moderation zur&uuml;ck weisen &hellip; denn der &lsquo;gute&rsquo; Fahrplan vom Vortag &lsquo;massiert sich&rsquo; derzeit (Studio-Uhr!) &lsquo;zu Mist&rsquo;. &hellip; und Ihr Bekannter, Herr M&uuml;ller, w&auml;re um eine weitere &lsquo;sehr wichtige&rsquo; Nachricht gebracht. W&uuml;rde doch aktuell mancher schon bei &lsquo;weniger wichtig&rsquo; aus dem Fenster springen?<\/li>\n<\/ul><p>Ich mutma&szlig;e, Herr M&uuml;ller! &lsquo;Ihr Bekannter&rsquo; ist bereits ein (in Pisper&rsquo;scher Pr&auml;gnanz) ausgezeichnet SOFORT-strukturierter Bundesb&uuml;rger, besitzt nun ein solides Grundwissen von (verzeih&rsquo; mir, oh, echter R&ouml;mer:) &bdquo;Ceterum censeo Putinem non puto vincendum&ldquo; bzw. &bdquo;Besides, I don&rsquo;t think Putin should win!&ldquo;<\/p><ul>\n<li>Dialektisch k&ouml;nnten Sie Ihrem Bekannten antworten: Sie h&ouml;ren zwar den Deutschlandfunk, &lsquo;aber!&rsquo; Sie sollten ihn H&Ouml;REN und nicht erh&ouml;ren, (wie&rsquo;s der Sender liebt)! Also solle er (Ihr Bekannter) &lsquo;&ouml;fter seitenweise nachdenken&rsquo; &ndash; frei nach der bravur&ouml;sen Grammatik von Verona Feldbusch: &lsquo;Bei M&uuml;llers &amp; Bergers! Da werden Sie geholfen!&rsquo;. &hellip; &lsquo;Aber, &hellip; (aber)!&rsquo; &ndash; &bdquo;DIE sind ja auch PARTEIISCH!&ldquo; &ndash; (und) zur&uuml;ck reflektiert auf den mutigen Herrn M&uuml;ller &ndash; die Frage: &ldquo;W&uuml;rden Sie wirklich einen &lsquo;katholischen Pariser nach schlaflos durchzechter Bartholom&auml;us-Nacht&rsquo; anzusprechen wagen?&rdquo;<\/li>\n<\/ul><p>&hellip; ja, das wirklich verbale gegenseitige Abschlachten (wie einst beim religi&ouml;sen St. Bartholom&auml;us-N&auml;chtle) ist ja wirklich uns allen (ich pauschalisiere) endlich wieder &lsquo;in&rsquo;!<br>\n&nbsp;<br>\n&Uuml;brigens: wenn es um sog. &lsquo;Lageberichte&rsquo; ginge, existiert seit M&auml;rz 22 kein Deutschlandfunk mehr. Es gibt nur noch &lsquo;Radio Lemberg&rsquo;. Sabine Adler, Gesine Dornbl&uuml;th, Florian Kellermann, Frederik Rother und Peter Sawicki m&uuml;hen sich \/verzweifelt redlich\/ wie \/l&auml;cherlich ernst\/ von K&ouml;ln und Warschau aus &ndash; &bdquo;alles auf Schmiss zu bringen&ldquo; &ndash; &uuml;ber alles, &bdquo;was uns geistigen Verdruss bereitet &uuml;ber so viel versammelter D&hellip;schiss&ldquo; &ndash; aber Ihrem Bekannten ihm sein &lsquo;best&auml;ndiges Weltbild&rsquo; rettet.<br>\n&nbsp;<br>\nSei&rsquo;s ihm doch gn&auml;dig verg&ouml;nnt.<br>\n&lsquo;s ging nur vor lauter Desinformation und vor 77 Jahren schon mal m&auml;chtig schief: Manchem Tokyoter wunderte anno 1945, warum trotz tapferer Sieg-Meldung so pl&ouml;tzlich so viele Terrorbomber &uuml;ber ihm erschienen und sich entluden &hellip; (B29) &bdquo;V&ouml;gel, so gro&szlig; wie er sie noch nie sah!&ldquo; auch davon berichtete &lsquo;der Kriegsempf&auml;nger des Vertrauens&rsquo; vorher nicht. (frei gek&uuml;rzt &ndash; zitiert nach Abraham Lincoln: man k&ouml;nne nicht alles, jeden und immer bel&uuml;gen) DOCH, KANN MAN! Was uns allen nicht wirklich zur Ehre gereichen d&uuml;rfte.<br>\n&nbsp;<br>\nIhrem Bekannten k&ouml;nnte man empfehlen, sich Information vor Ort zu holen. Aber auch dort ein b&ouml;ses &ldquo;Nur, aber&rdquo;: Newsfront informiert zwar detailliert und zeitnah, hat dort &lsquo;aber&rsquo; ein ganz bedrohliches Gender-Problem! Aus dem tiefen Osten droht Svenja Schulze nicht allein der &lsquo;Hunger der Welt&rsquo; &ndash; sondern uns allen auch ein feiger Anschlag auf unsere feine Deutsche Sprache.<br>\n&nbsp;<br>\nq.e.d. &ndash; &lsquo;Schock&rsquo; &ndash; 24.05. 12.29 Uhr und 21 sec. : (Moderatorin Dr. Sandra Schulz:) &bdquo;Frau Dornbl&uuml;th, wir haben nicht mehr wahnsinnig viel Zeit! &hellip;&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nLG &ndash; Ihr Herr Kramer, &hellip; ein &lsquo;zwischenzeilen-lesender Ost-Chronist aller Arten von Staatsfunk&rsquo;; wie verbotenem RT und RL (Radio Lemberg) aka DLF<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl&auml;sslich eines Gespr&auml;ches mit einem ihm bekannten Akademiker stellt Albrecht M&uuml;ller <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84151\">hier<\/a> fest, dass der Mehrheit der Wandel der &bdquo;meisten Medien&ldquo; hin zu Manipulationsinstrumenten offensichtlich nicht bewusst sei. Es gebe &bdquo;gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r, die mehrheitlich getragenen Vorstellungen mitzutragen und einfach zu glauben, was die anerkannten Medien vermitteln&ldquo; &ndash; z.B. der Mangel an Kraft und<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84294\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-84294","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84294","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=84294"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84294\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84297,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84294\/revisions\/84297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=84294"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=84294"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=84294"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}