{"id":84300,"date":"2022-05-27T16:30:57","date_gmt":"2022-05-27T14:30:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300"},"modified":"2022-05-27T15:05:22","modified_gmt":"2022-05-27T13:05:22","slug":"hinweise-des-tages-ii-537","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h01\">Hexenjagd auf Gerhard Schr&ouml;der muss aufh&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h02\">Scholz, der Krieg und die Kampagne gegen Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h03\">Wir brauchen eine echte Debatte &uuml;ber den Ukraine-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h04\">Kriegspartei alarmiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h05\">Russland und T&uuml;rkei: &laquo;V&ouml;lkerrecht wird nach Belieben angewandt&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h06\">Mit Doppelstandards in den n&auml;chsten Weltkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h07\">Angeblich eine &bdquo;&uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit&ldquo; gegen Russland auf der Generalversammlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h08\">Ern&auml;hrungskrise: Nein, die Ukraine ist nicht die Kornkammer Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h09\">Ticketfreier &Ouml;PNV &ndash; wann?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h10\">Pandemie: Depressionen und Essst&ouml;rungen bei Jugendlichen steigen weiter an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h11\">Kekul&eacute;: Stiko-Empfehlung f&uuml;r Kinder-Impfung nicht nachvollziehbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h12\">Gesundheitswesen auf dem R&uuml;cken von Migrant*innen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h13\">Regierung in Israel erodiert: An Besatzungspolitik scheiden sich die Geister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84300#h14\">Zu guter Letzt: &bdquo;Ich verteidige den Pazifismus &ndash; notfalls mit der Waffe in der Hand&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hexenjagd auf Gerhard Schr&ouml;der muss aufh&ouml;ren<\/strong><br>\nMeinung Vom hochmoralischen Deutschen Fu&szlig;ball-Bund bis hin zu VW-Aufsichtsrat Stephan Weil: Der Umgang mit Altkanzler Gerhard Schr&ouml;der wegen seiner Moskau-Kontakte zeigt, dass wir in die hysterischste Phase des Kalten Krieges zur&uuml;ckfallen<br>\nEr habe &bdquo;immer deutsche Interessen vertreten&ldquo;, sagte Gerhard Schr&ouml;der k&uuml;rzlich der New York Times. An anderer Stelle betonte er, sein Ziel sei gewesen, den wachsenden Energiehunger der deutschen und europ&auml;ischen Wirtschaft zu stillen. Die Rohstoffe daf&uuml;r l&auml;gen in Russland. Deshalb sollten wir seine Jobs in russischen Unternehmen gef&auml;lligst f&uuml;r so selbstverst&auml;ndlich halten wie Mandate anderer Ex-Politiker in amerikanischen Firmen. Ein souver&auml;nes Land d&uuml;rfe sich nicht von au&szlig;en aufn&ouml;tigen lassen, was es zu tun oder zu lassen habe. Oder, wie Schr&ouml;der es ausdr&uuml;ckte, als ihn eifernde Journalisten mal wieder auf Linie bringen wollten: &bdquo;Das ist mein Leben, nicht eures!&ldquo; Schr&ouml;der weicht nicht aus, er druckst nicht herum, sondern macht &bdquo;klare Ansagen&ldquo;. Wer das f&uuml;r stur oder unzeitgem&auml;&szlig; h&auml;lt, dem sagt er: &bdquo;Dann bin ich eben aus der Zeit gefallen.&ldquo; Basta.<br>\nJa, er ist aus der Zeit gefallen. Aber wir sind es leider auch. Denn die Hexenjagd, die gegen den &bdquo;starrsinnigen&ldquo; Altkanzler l&auml;uft, weil er sich nicht leidenschaftlich genug vom &bdquo;Reich des B&ouml;sen&ldquo; distanziert, ist ein untr&uuml;gliches Zeichen f&uuml;r den R&uuml;ckfall in die wohl hysterischste Phase des Kalten Krieges.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/das-ist-eine-hexenjagd-auf-gerhard-schroeder\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Scholz, der Krieg und die Kampagne gegen Deutschland<\/strong><br>\nBundeskanzler Olaf Scholz glaubt, dass Kremlchef Wladimir Putin den Krieg in der Ukraine nicht gewinnen wird. Doch was, wenn auch die Ukraine nicht gewinnt? Ist dann Deutschland schuld? [&hellip;]<br>\nSelenskyj und seine medialen Hilfstruppen bezichtigen vor allem Deutschland, zu wenig und zu z&ouml;gerlich Waffen zu liefern. Damit stricken sie an einer Dolchsto&szlig;legende, derzufolge Scholz und die SPD Schuld sein sollen, wenn es am Ende schief geht und Selenskyj seine Ziele nicht erreicht.<br>\nMit seiner Rede in Davos hat Scholz nun versucht, gegenzusteuern. &bdquo;Auf Deutschland ist Verlass&rdquo;, erkl&auml;rte er. Einen &ldquo;Diktatfrieden&rdquo; werde die Bundesregierung nicht akzeptieren. Doch schon die ersten Reaktionen lassen erkennen, dass das nicht reicht. Die Kampagne gegen Deutschland geht weiter.<br>\nScholz ist daran nicht ganz unschuldig &ndash; denn er tritt viel zu defensiv auf. Er m&uuml;sste die Kritik aus Kiew offensiv zur&uuml;ckweisen und auf ein schnelles Ende des Krieges dr&auml;ngen. Zudem w&auml;re es h&ouml;chste Zeit, den deutschen, europ&auml;ischen und amerikanischen Einsatz ins richtige Verh&auml;ltis zu setzen.\n<blockquote><p>\nOb die Ukraine &uuml;berlebt, h&auml;ngt nicht von ein paar Panzern aus Deutschland ab. Nur die USA, die gerade 40 Milliarden Dollar f&uuml;r Kiew locker gemacht haben, k&ouml;nnen die Ukraine mit dem N&ouml;tigen versorgen.<br>\n&ndash; Stefan Reinecke in der taz\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Seit dem Gipfel in Ramstein haben die USA den Krieg gegen Russland zu ihrem Krieg gemacht. Mit 40 Mrd. Dollar, rund 40 Alliierten und dem &ldquo;Lend-Lease-Programm&rdquo; organisieren sie die Bewaffung der Ukraine, mit Geheimdienst-Informationen steuern sie die gro&szlig;en Schlachten.<br>\nAuf einen Panzer made in Germany mehr oder weniger kommt es vor diesem Hintergrund schon l&auml;ngst nicht mehr an. Auf den milit&auml;rischen Beitrag der meisten anderen EU-L&auml;nder &uuml;brigens auch nicht. Doch das mag in Berlin niemand aussprechen, auch bei der Nato in Br&uuml;ssel ist es tabu&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/scholz-krieg-kampagne-gegen-deutschland\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Germany&rsquo;s zigzags on Ukraine policy spark criticism<\/strong><br>\nBerlin agrees to send heavy weapons to Ukraine, take hard line against Russia, but experts warn of dangerous escalation<br>\nThe German government is coming under increasing criticism for the zigzags in its Ukraine policy.<br>\nChancellor Olaf Scholz&rsquo;s coalition government had long pursued a cautious policy toward Moscow and remained reluctant to block the Nord Stream 2 gas pipeline, despite repeated calls from the US and NATO&rsquo;s eastern members to take a harsher stance with Russia.<br>\nBut Berlin began to change its policy after Russia&rsquo;s launch of a military attack against Ukraine in February, imposing heavy economic sanctions against Russia and agreeing to send heavy weapons to Ukraine following pressure from the US.<br>\nFor some experts, the government&rsquo;s foreign policy zigzags and its moves to meet US demands over Ukraine risk a dangerous escalation with Russia and are likely to create more instability in the region.<br>\nAccording to Willy Wimmer, a former German conservative lawmaker, the US has adopted a new foreign policy under President Joe Biden, started to fight political rivals like Russia and China and also increased pressure on the German government to accept its demands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aa.com.tr\/en\/europe\/germany-s-zigzags-on-ukraine-policy-spark-criticism\/2598911#\">Anadolu Agency<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wir brauchen eine echte Debatte &uuml;ber den Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nEs ist an der Zeit, die etablierte Sicht auf den Krieg in der Ukraine zu hinterfragen. Ein Kommentar<br>\nJe l&auml;nger der Krieg in der Ukraine andauert, desto gr&ouml;&szlig;er ist das Risiko eines nuklearen Unfalls oder Zwischenfalls. Und angesichts der Strategie der Regierung von US-Pr&auml;sident Joe Biden, Russland durch umfangreiche Waffenlieferungen &ndash; darunter auch Anti-Schiffs-Raketen &ndash; zu &ldquo;schw&auml;chen&rdquo;, und der Enth&uuml;llungen &uuml;ber die Unterst&uuml;tzung der Ukraine durch die US-Geheimdienste ist klar, dass sich die Vereinigten Staaten und die Nato in einem Stellvertreterkrieg mit Russland befinden.<br>\nSollten die Auswirkungen, die Gefahren und die vielf&auml;ltigen Kosten dieses Stellvertreterkriegs nicht ein zentrales Thema der Medienberichterstattung sein &ndash; ebenso wie eine fundierte Analyse, Diskussion und Debatte?<br>\nDoch was wir in den Medien und im politischen Establishment erleben, ist gr&ouml;&szlig;tenteils eine einseitige, ja nicht einmal existierende &ouml;ffentliche Diskussion und Debatte. Es ist, als lebten wir in einer &ldquo;intellektuellen Flugverbotszone&rdquo;, wie der Journalist Matt Taibbi es genannt hat.<br>\nDiejenigen, die von der etablierten Linie in Bezug auf die Ukraine abweichen, werden regelm&auml;&szlig;ig von den gro&szlig;en Medienkonzernen ausgeschlossen oder an den Rand gedr&auml;ngt &ndash; auf jeden Fall werden sie selten wahrgenommen.<br>\nDas Ergebnis ist, dass alternative und gegens&auml;tzliche Ansichten und Stimmen nicht zu existieren scheinen. W&auml;re es nicht gut, wenn es mehr Vielfalt bei den Ansichten, der Geschichte und dem Kontext g&auml;be, statt sich dem Zwang hinzugeben, etablierte Haltungen voreingenommen weiter zu best&auml;tigen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wir-brauchen-eine-echte-Debatte-ueber-den-Ukraine-Krieg-7123426.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kriegspartei alarmiert<\/strong><br>\nSelenskij: Keine Zugest&auml;ndnisse an Moskau. Durchhalteparole von Baerbock<br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij hat den Westen in scharfem Ton vor m&ouml;glichen Zugest&auml;ndnissen an Russland gewarnt. In seiner alln&auml;chtlichen Videoansprache sagte er am Mittwoch abend, es gebe im Westen offenbar viele Politiker und Kommentatoren, die bereit seien, ukrainisches Gebiet f&uuml;r einen faulen Frieden einzutauschen. Selenskij kritisierte insbesondere den &ndash; inzwischen 99 Jahre alten &ndash; ehemaligen US-Au&szlig;enminister Henry Kissinger als senil: Er sitze geistig nicht 2022 in Davos, sondern 1938 in M&uuml;nchen. Damals hatten Gro&szlig;britannien und Frankreich die Tschechoslowakei gedr&auml;ngt, das Sudetenland an Deutschland abzutreten. So sei es auch heute, sagte Selenskij. Egal, was Russland tue, es finde sich immer jemand, der dazu aufrufe, Moskauer Interessen zu ber&uuml;cksichtigen. Das werde die Ukraine nie akzeptieren. &Auml;hnlich hatte sich am Mittwoch Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock ge&auml;u&szlig;ert und vor einer wachsenden &raquo;Kriegsm&uuml;digkeit&laquo; im Westen gewarnt. Die Belastungen des Krieges m&uuml;ssten jedoch &raquo;durchgehalten&laquo; werden, sagte Baerbock im schwedischen Kristiansand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427224.ukraine-kriegspartei-alarmiert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Russland und T&uuml;rkei: &laquo;V&ouml;lkerrecht wird nach Belieben angewandt&raquo;<\/strong><br>\n&laquo;Was nicht der westlichen Vormacht dient, wird ignoriert&raquo;, erkl&auml;rt der V&ouml;lkerrechtler und fr&uuml;here UN-Mandatstr&auml;ger Alfred de Zayas.<br>\nDer Aggressionskrieg von Putin-Russland gegen die Ukraine verletzt krass das V&ouml;lkerrecht. F&uuml;r harte Sanktionen und auch f&uuml;r Waffenlieferungen zur Selbstverteidigung gibt es also gute Gr&uuml;nde.<br>\nDer US-V&ouml;lkerrechtler und langj&auml;hrige Experte des UN-Menschenrechtsrats Alfred de Zayas kritisiert jedoch, dass Sanktionen nur erlassen und Hilfe zur Selbstverteidigung nur gew&auml;hrt werden, &laquo;wenn es der westlichen Vormacht dient&raquo;. Die neusten Beispiele seien der Angriffskrieg der T&uuml;rkei gegen Kurdengebiete im Irak, die t&uuml;rkische Eroberung und Besetzung eines grossen Grenzgebiets in Nordsyrien sowie der Krieg in Jemen. In einem Interview mit &laquo;Zeitgeschehen im Fokus&raquo; nahm Zayas Stellung zum Angriff der T&uuml;rkei gegen den Norden des Iraks und zum Krieg in Jemen. De Zayas ist auch Mitglied von Amnesty International und gilt als radikaler Verfechter des V&ouml;lkerrechts und Verteidiger der Rechte von Minderheiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/russland-und-tuerkei-voelkerrecht-wird-nach-belieben-angewandt\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mit Doppelstandards in den n&auml;chsten Weltkrieg<\/strong><br>\nDebatte um den Ukraine-Krieg unterliegt erheblichen Zw&auml;ngen und wird moralisch beschr&auml;nkt. Die wirklichen Themen kommen nicht zur Sprache. Ein Kommentar<br>\nWer ist schuld am Krieg in der Ukraine?<br>\nDie Antwort ist nicht so einfach, wie uns oft glauben gemacht wird. Die Frage, wer einen Streit verursacht hat, begleitet uns vom Sandkasten bis ins Altersheim. Erfahrene Streitschlichter wissen, dass nicht unbedingt derjenige der eigentliche Aggressor ist, der zuerst zur Gewalt gegriffen hat. (Mit-)schuld kann auch der sein, der durch sein Verhalten den anderen zur Gewalttat provoziert hat. Leider hilft diese Erkenntnis nicht, um im aktuellen Streitfall die Schuldfrage eindeutig zu kl&auml;ren.<br>\nHilfreich ist ein Regelwerk, das beide Konfliktparteien als Richtschnur anerkennen, etwa deshalb, weil sie sich vor Beginn des Streits darauf verst&auml;ndigt haben. Ein solches verbindliches Regelwerk gibt es zwischen den Staaten. Die Gemeinschaft der V&ouml;lker hat es 1945 angesichts der zivilisatorischen Katastrophen zweier Weltkriege erarbeitet und verabschiedet:<br>\nDieses Vertragswerk formuliert fundamentale Regeln, die zwischen den V&ouml;lkern der Welt gelten. Solange es nichts Besseres gibt, tun wir gut daran, uns daran zu halten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Mit-Doppelstandards-in-den-naechsten-Weltkrieg-7122934.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Angeblich eine &bdquo;&uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit&ldquo; gegen Russland auf der Generalversammlung<\/strong><br>\nDer Westen muss feststellen, dass seine &bdquo;wiedergefundene Einheit mit seiner relativen Isolierung einhergeht&ldquo; [&hellip;]<br>\nAuf einer dreit&auml;gigen Sondersitzung der UN-Generalversammlung vom 28. Februar bis 2. M&auml;rz 2022 wurde eine Resolution verabschiedet, die sich ausschlie&szlig;lich gegen Russland richtet. &Uuml;ber die langen Debatten auf diesen sechs UN-Versammlungen berichteten die Medien nichts. Anhand eigener &Uuml;bersetzungen von zusammenfassenden UN-Protokollen wollen wir wichtige Statements der L&auml;ndervertreter dokumentieren und besprechen. Das Abstimmungsergebnis wurde frenetisch gefeiert als eine &bdquo;&uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit&ldquo; von 141 Staaten. Dabei repr&auml;sentieren die L&auml;nder, die dagegen gestimmt haben, die sich enthalten haben oder nicht an der Abstimmung teilgenommen haben &ndash; also die Staaten, die einer Verurteilung Russlands in dieser aggressiven Form auf der UNO-Generalversammlung nicht zustimmen wollten &ndash; 60 Prozent der Menschheit. Man sollte wissen, dass auf der Generalversammlung deutlicher Widerstand aus Lateinamerika, Afrika und Asien (ASEAN) zum Ausdruck kam, was Kommentatoren zur Einsch&auml;tzung veranlasste: Der Westen muss feststellen, dass seine &bdquo;wiedergefundene Einheit mit seiner relativen Isolierung einhergeht&ldquo;. Der Resolution vom 2. M&auml;rz gingen andere wichtige Resolutionen voraus, auf die auch in der Resolution selbst hingewiesen wird, und die UN-Sondersitzung wurde Mitte M&auml;rz und Anfang April fortgesetzt. Hier gab es zuletzt keine faktische Mehrheit mehr f&uuml;r den Westen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.forumaugsburg.de\/s_3themen\/Osteuropa\/220527_abstimmung-ueber-un-resolution-zur-agression-gegen-die%20Ukraine\/index.htm\">Forum solidarisches und friedliches Augsburg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ern&auml;hrungskrise: Nein, die Ukraine ist nicht die Kornkammer Europas<\/strong><br>\nDroht eine neue Ern&auml;hrungskrise, weil Russland die &ldquo;Kornkammer Europas&rdquo; blockiert? Dieses Narrativ wird von der EU in Br&uuml;ssel verbreitet, auch in Deutschland ist es popul&auml;r. Doch ein Faktencheck ergibt andere Ergebnisse. [&hellip;]<br>\nDoch das eigentliche Problem ist nicht die Menge. Das Problem ist, dass Weizen gehortet wird und Exportverbote wie in Indien, Bulgarien und anderen L&auml;ndern die Preise treiben. Auch Russland hat bis Ende Juni einen Exportstopp verh&auml;ngt.<br>\nUnd dann sind da noch die westlichen Sanktionen.<br>\nSie f&uuml;hren dazu, dass Exporte erschwert werden. Zudem haben sich D&uuml;ngemittel und Energie extrem verteuert &ndash; wegen der EU-Sanktionen gegen Kalihersteller in Belarus und Russland, aber auch wegen des angek&uuml;ndigten Energieembargos.<br>\nAuch dies treibt die Preise f&uuml;r Lebensmittel.<br>\nDie EU tut jedoch so, als sei einzig und allein Kremlchef Putin schuld &ndash; mit seinem &ldquo;Korn-Krieg&rdquo; wolle er die ganze Welt treffen. Dieses Narrativ f&uuml;hrt nun sogar zu &Uuml;berlegungen, die russische Blockade im Schwarzen Meer milit&auml;risch zu brechen.<br>\nEs w&auml;re die n&auml;chste Eskalation&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ernaehrungskrise-nein-die-ukraine-ist-nicht-die-kornkammer-europas\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ticketfreier &Ouml;PNV &ndash; wann?<\/strong><br>\nDas 9-Euro-Ticket kommt gut an. Die Ticketk&auml;ufer haben die Server der Deutschen Bahn an ihre Grenzen gebracht. Vom 1. Juni bis zum 31. August kommt man mit dem 9-Euro-Ticket durch ganz Deutschland &ndash; per Bus und Regionalbahn wohlgemerkt. Die Verkehrsbetriebe f&uuml;rchten &Uuml;berlastung. Das Problem: Ticket f&auml;llt zwar in die Ferienzeit, in der vergleichsweise weniger Menschen Bus und Bahn fahren, aber leider auch in die Zeit, in die viele Bauarbeiten gelegt werden. Schlechtes Timing! Der Anfangseuphorie droht also Fahrgastfrust zu folgen. Verkehrsminister Wissing wollte deshalb auch vermeiden, dass die Tickets bundesweit gelten. Er schlug vor, die Tickets auf den regionalen Verkehrsverbund zu begrenzen. Die L&auml;nder haben sich im Bundesrat aber dagegen ausgesprochen und Wissing letztlich umgestimmt.<br>\nUnabh&auml;ngig von den drohenden Problemen stellt sich aber eine Frage. Wenn die Inflation so schmerzt und wir eigentlich schnellstm&ouml;glich das Klima sch&uuml;tzen wollen, warum nur ein dreimonatiges 9-Euro-Ticket? Warum nicht 0 Euro? Warum kein ticketfreier &Ouml;PNV? Warum nicht f&uuml;r immer?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mauricehoefgen.substack.com\/p\/bus-bahn-ticketfrei-9-euro\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<p>dazu: <strong>Mobilit&auml;tswende: 9-Euro-Ticket darf nur der Anfang sein<\/strong><br>\nDas bundesweit geltende 9-Euro-Ticket ist preiswert und &ouml;kologisch sinnvoll. Seine Wirkung wird durch die kurze Dauer aber begrenzt sein. F&uuml;r eine nachhaltige Mobilit&auml;tswende sind deshalb weitere Anstrengungen notwendig. Das #schlaglicht 19\/2022 aus Niedersachsen fordert dauerhafte Umwelttickets, Investitionen in die Infrastruktur des &Ouml;PNV und mehr Personal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++9781a344-dc11-11ec-bf84-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pandemie: Depressionen und Essst&ouml;rungen bei Jugendlichen steigen weiter an<\/strong><br>\nDie Pandemie hat massive Folgen f&uuml;r die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Im Jahr 2021 stiegen Depressionen und Essst&ouml;rungen bei Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren weiter an. M&auml;dchen wurden mit psychischen Erkrankungen deutlich h&auml;ufiger station&auml;r behandelt als Jungen. Im Grundschulalter zeigte sich eine sp&uuml;rbare Steigerung von St&ouml;rungen sozialer Funktionen und eine Zunahme von Entwicklungsst&ouml;rungen. Das ist das Ergebnis der Analyse aktueller Krankenhausdaten der DAK-Gesundheit f&uuml;r den Kinder- und Jugendreport 2022. DAK-Vorstandschef Andreas Storm und der Berufsverband der Kinder- und Jugend&auml;rzte fordern angesichts der dramatischen Entwicklung ein schnelles Handeln der Politik.<br>\nF&uuml;r den Report untersuchten Wissenschaftler von Vandage und der Universit&auml;t Bielefeld anonymisierte Abrechnungsdaten von rund 800.000 Kindern und Jugendlichen im Alter bis 17 Jahren, die bei der DAK-Gesundheit versichert sind. Analysiert wurden die Jahre 2019 bis 2021. Die Daten zeigen, dass vor allem M&auml;dchen im sp&auml;ten Teenageralter massiv unter den Auswirkungen der Pandemie leiden. So wurden M&auml;dchen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren &uuml;ber 32-mal so h&auml;ufig wegen Essst&ouml;rungen station&auml;r behandelt wie Jungen, ein Trend, welcher sich w&auml;hrend der Pandemie versch&auml;rft hat. Der Anteil junger Patientinnen mit Essst&ouml;rungen stieg 2021 um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zudem kamen sie f&uuml;nfmal &ouml;fter wegen Depressionen, dreimal h&auml;ufiger wegen Angstst&ouml;rungen und 2,5-mal &ouml;fter aufgrund von emotionalen St&ouml;rungen in deutsche Kliniken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dak.de\/dak\/bundesthemen\/pandemie-depressionen-und-essstoerungen-bei-jugendlichen-steigen-weiter-an-2558034.html#\/\">DAK Gesundheit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kekul&eacute;: Stiko-Empfehlung f&uuml;r Kinder-Impfung nicht nachvollziehbar<\/strong><br>\nDer Virologe Alexander Kekul&eacute; hat die Empfehlung der St&auml;ndigen Impfkommission, auch F&uuml;nf- bis Elfj&auml;hrige einer Covid-Impfung auszusetzen, f&uuml;r nicht nachvollziehbar erkl&auml;rt. Durch Omikron gebe es kaum schwere Erkrankungen und auch eine &Uuml;bertragung des Virus werde durch die Impfung nicht verhindert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/panorama\/corona-kekule-kritisiert-stiko-empfehlung-kinder-impfung-100.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gesundheitswesen auf dem R&uuml;cken von Migrant*innen<\/strong><br>\nIm Jahresgutachten 2022 hat der Sachverst&auml;ndigenrat f&uuml;r Integration und Migration (SVR) den Beitrag von Migrant*innen zum deutschen Gesundheitssystem untersucht. Das Gutachten zeigt: Migrant*innen leisten sehr viel im Gesundheitssystem. Sie werden als Chance angesehen, die Lasten des Gesundheitswesens zu tragen. Vor allem in Pflegeberufen aber, in denen zahlreiche Migrant*innen t&auml;tig sind, sind sie &uuml;berlastet und werden ausgebeutet.<br>\nAls Patientinnen und Patienten begegnen ihnen h&auml;ufiger H&uuml;rden als Menschen ohne Migrationsgeschichte. Das SVR-Jahresgutachten verdeutlicht, dass es gro&szlig;en Nachholbedarf gibt, um Chancengleichheit bei der Gesundheitsversorgung zu gew&auml;hrleisten: Sprachbarrieren und eine fehlende kulturelle Sensibilit&auml;t der Gesundheitsdienste haben zur Folge, dass zahlreiche Menschen nicht chancengleich gesundheitliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/gesundheitswesen-auf-dem-ruecken-von-migrantinnen\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Regierung in Israel erodiert: An Besatzungspolitik scheiden sich die Geister<\/strong><br>\nDie Acht-Parteien-Allianz in Israel d&uuml;rfte kaum &uuml;ber den Herbst kommen. Aber Naftali Bennett und Jair Lapid geben nicht auf &ndash; denn jeder Tag ist wichtig<br>\nImmer bizarrer wirkt der &Uuml;berlebenskampf dieser Acht-Parteien-Regierung. Nur wenige Tage nachdem die arabisch-israelische Knesset-Abgeordnete Ghaida Rinawie Zoabi ihren Austritt aus der Koalition verk&uuml;ndet hatte, kehrte sie ins Lager von Premier Naftali Bennett und dem alternierenden Ministerpr&auml;sidenten Jair Lapid zur&uuml;ck. Gelder f&uuml;r ein Krankenhaus in ihrer Heimatstadt Nazareth sollen die Politikerin der linksliberalen Meretz-Partei zum Einlenken bewogen haben. Damit verf&uuml;gt das ideologisch diffuse Rechts-links-Kabinett wieder &uuml;ber 60 der 120 Knesset-Sitze. Die Frage ist nur, wie lange?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/regieren-in-israel-an-der-besatzungspolitik-scheiden-sich-die-geister\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &bdquo;Ich verteidige den Pazifismus &ndash; notfalls mit der Waffe in der Hand&ldquo;<\/strong><br>\nEU-Kommissionspr&auml;sident in spe, Martin Sonneborn, im Interview mit Marcel Malachowski &uuml;ber Sanktionen gegen deutsche Oligarch*innen, den selektiven Humanismus der Pseudo-Gutmenschen in Kriegszeiten &amp; das Ende der Linkspartei [&hellip;]<br>\nHerr Abgeordneter Sonneborn, in unserem krass&amp;konkret-Interview &bdquo;Was ist los in diesem Land&ldquo; vor der Bundestagswahl prophezeiten Sie, Olaf Scholz aka Schloz k&ouml;nnte der beste Bundeskanzler werden, den die CDU je hatte. Hat er Ihre Erwartungen erf&uuml;llt oder sollte er noch einmal ein Fischbr&ouml;tchen drauflegen, wie wir in Hamburg sagen?<br>\nMartin Sonneborn: Eigentlich bin ich mit seiner Zur&uuml;ckhaltung derzeit eher zufrieden. SPD und Gr&uuml;ne sind ja traditionell eine gef&auml;hrliche Kombination f&uuml;r Frieden und Sozialstaat. [&hellip;]<br>\nAber peng, die Bundesregierung hatte ja nach der russischen Invasion und wochenlangen &bdquo;Beratungen&ldquo; ein zweites Entlastungspaket f&uuml;r die Reichen und die Wohlhabenden, also den Mittelstand, beschlossen &ndash; damit f&uuml;r alle, die nicht von den Preiserh&ouml;hungen allerorten betroffen sind &hellip; W&auml;re denn aber nicht ein Entlastungspaket wichtig gewesen f&uuml;r die Menschen, die nicht wohlhabend sind und die von der Mega-Inflation nach der Pandemie betroffen sind?<br>\nMartin Sonneborn: Ja. Klar. Schreibt aber niemand. Redet nicht mal jemand dr&uuml;ber &hellip;<br>\n&hellip; au&szlig;er wir jetzt &hellip; krass &amp; konkret &hellip;<br>\nMartin Sonneborn: &hellip; und in Spanien und Portugal deckelt &uuml;brigens die Regierung die Energiepreise und l&auml;sst die Energieerzeuger die Kosten aus ihren exorbitanten Gewinnen tragen. Es geht auch anders.<br>\nSeit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist ja viel von Sanktionen gegen Oligarchen die Rede &hellip; aber warum fehlen eigentlich deutsche Oligarchen und auch *innen wie BMW-Erbin Susanne Klatt auf der geschlechtergerechten Liste? Oder w&uuml;rden Sie sagen, der eine Reichtum ist unverd&auml;chtiger als der andere, nur weil er westlich der Oder erbeutet wurde?<br>\nMartin Sonneborn: Reichtum ist immer verd&auml;chtig. Und wir sollten nicht vergessen, dass oligarchische Strukturen eine westliche Erfindung sind, als Folge kapitalistischen Wirtschaftens eigentlich unausweichlich. Wir sollten also die Sanktionen nicht auf Russen begrenzen. Was ist mit Gates, Zuckerberg und diesem Tesla-Spinner, der das Berliner Grundwasser kapert? Was ist mit den ukrainischen und den &uuml;brigen US-amerikanischen Oligarchen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/ich-verteidige-den-pazifismus-notfalls-mit-der-waffe-in-der-hand\/\">Krass &amp; Konkret<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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