{"id":84405,"date":"2022-06-01T08:17:26","date_gmt":"2022-06-01T06:17:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405"},"modified":"2022-06-01T08:17:26","modified_gmt":"2022-06-01T06:17:26","slug":"hinweise-des-tages-4121","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h01\">Kriegsm&uuml;de oder amtsm&uuml;de? Annalena Baerbock ist als Diplomatin untauglich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h02\">&bdquo;Feindbild&ldquo; Russland: Strack-Zimmermann fordert Neuausrichtung der Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h03\">100 Milliarden verballert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h04\">Nuland-Pyatt Tondokument nach 8 Jahren von YouTube entfernt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h05\">Der Furor des Pr&auml;sidenten: Selenskyj lebt in der politischen Eindimensionalit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h06\">Mit einem 40-Milliarden-Dollar-Plan steuern die USA auf ein Scheitern in der Ukraine zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h07\">Wie weit darf Kritik an der Nato gehen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h08\">&ldquo;China ist die gr&ouml;&szlig;te internationale Herausforderung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h09\">Europa &ndash; wie die ewig Satten auf eine selbst gemachte Hungerkrise zusteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h10\">&Ouml;lbrunnen im Nationalpark: L&auml;ngste beheizte Pipeline der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h11\">Krise f&uuml;r die Masse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h12\">Die Berliner SPD und die Enteignungs-Initiative: Das S steht f&uuml;r Sabotage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h13\">Shopping in der Praxis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h14\">Giorgia Melonis &ldquo;Marsch auf Rom&rdquo;: Italiens Postfaschisten f&uuml;hren Umfragen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84405#h15\">Popul&auml;r statt nur anti-neoliberal: Da geht was, Linke!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kriegsm&uuml;de oder amtsm&uuml;de? Annalena Baerbock ist als Diplomatin untauglich<\/strong><br>\nDie deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock warnt Europa vor Kriegsm&uuml;digkeit. War Ukraine-M&uuml;digkeit gemeint? Oder soll Europa in den Krieg hineingeredet werden? Wer sich so &auml;u&szlig;ert, sollte zur&uuml;cktreten<br>\nAu&szlig;enministerin Annalena Baerbock kam vor wenigen Tagen in Aachen mit Blick auf die Ukraine zu dem Urteil: &bdquo;Wir haben einen Moment der Fatigue erreicht.&ldquo; Sie warnte vor einer Kriegsm&uuml;digkeit in den westlichen Staaten. Eine Aussage, die suggeriert, dass diese Staaten im Krieg stehen. Wie sonst kann man &bdquo;kriegsm&uuml;de&ldquo; sein oder werden.<br>\nBaerbock konterkariert damit die von Olaf Scholz unabl&auml;ssig wiederholte Beteuerung, Deutschland sei &ndash; trotz aller Waffenhilfe &ndash; am milit&auml;rischen Konflikt in der Ukraine nicht beteiligt, wolle und d&uuml;rfe es nicht sein. Der Regierungschef sagt dies vermutlich in dem Bewusstsein, dass ein &Uuml;bergreifen von Kriegshandlungen auf deutsches Staatsgebiet &ndash; etwa durch Luft- oder Raketen- oder auch Cyber-Angriffe &ndash; eine Katastrophe heraufbeschw&ouml;ren kann. Davor ist vorrangig aus zwei Gr&uuml;nden zu warnen. Die ausgel&ouml;sten Zerst&ouml;rungen tr&auml;fen eine v&ouml;llig unvorbereitete und h&ouml;chst verwundbare Gesellschaft. Sie w&uuml;rden eine milit&auml;rische Reaktion provozieren, die den Ernstfall Krieg zur Folge h&auml;tte. Die in Deutschland leichtfertig vergessene, daher versch&uuml;ttete Erfahrung w&auml;re zur&uuml;ck, dass Kriege nicht von Armeen oder gl&auml;ubiger Zuversicht, sondern vom Tod gewonnen werden. [&hellip;]<br>\nAu&szlig;enminister werden gemeinhin als Chefdiplomaten ihrer Regierungen gesehen. Baerbock ist seit ihrer Amts&uuml;bernahme in dieser Funktion nicht auff&auml;llig geworden. Es gibt keine Initiativen, denen man bescheinigen k&ouml;nnte, auf diplomatische Weise zwischen Interessen zu vermitteln und Kompromisse zu suchen. Sie h&auml;lt es mit Ansage und Zurechtweisung, man denke an die Visite in Mali. Aus dem Ausw&auml;rtigen Amt heraus ist nichts geschehen, um einen Waffenstillstand in der Ukraine anzusto&szlig;en, um Tod und Zerst&ouml;rung zu begrenzen, wenn nicht zu beenden. So sehr die Ukraine sich der russischen Aggression erwehren muss, so wenig kann es doch angebracht sein, dabei Tausende von Soldaten zu opfern und den Bestand des Landes zu gef&auml;hrden. Wenn Deutschland Initiativen schuldig bleibt, warum wird dann nicht wenigstens in Kiew auf russisch-ukrainische Verhandlungen gedr&auml;ngt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/irgendwann-ist-der-ukraine-krieg-zu-ende-auch-wenn-die-diplomatie-versagt\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Negative Dialektik<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Wenn Du das Scheitern von Geschlossenheit zum Anlass nimmst, diese als St&auml;rke zu betonen. (negative Dialektik?) <a href=\"https:\/\/t.co\/j1IbrUlVOw\">https:\/\/t.co\/j1IbrUlVOw<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Christoph Kappes (@ChristophKappes) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ChristophKappes\/status\/1531719266914996224?ref_src=twsrc%5Etfw\">May 31, 2022<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Feindbild&ldquo; Russland: Strack-Zimmermann fordert Neuausrichtung der Bundeswehr<\/strong><br>\nWenn es nach Willen von FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann geht, soll die Bundeswehr neu ausgerichtet werden. Helfen k&ouml;nne ein neues altes Feindbild.<br>\nDie Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat sich daf&uuml;r ausgesprochen, die Bundeswehr k&uuml;nftig an der neuen konfrontativen Stellung gegen&uuml;ber Russland auszurichten. Gebraucht werde, &bdquo;um aus Sicht der Bundeswehr zu agieren, ein Feindbild&ldquo;, sagte Strack-Zimmermann am Dienstag in einem Video-Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch wenn das &bdquo;martialisch klingen&ldquo; m&ouml;ge, f&uuml;gte die FDP-Politikerin hinzu.<br>\nIn den vergangenen Jahren der sogenannten Appeasement-Politik, also der Beschwichtigungspolitik gegen&uuml;ber dem Kreml, sei Russland nicht mehr als Feindbild empfunden worden. &bdquo;Jetzt wissen wir, wie ein Feind aussehen k&ouml;nnte, in diesem Fall aussieht&ldquo;, sagte Strack-Zimmermann. Deswegen m&uuml;sse auch die Nato angepasst werden &bdquo;an das Thema China, was passiert mit dem Iran, wie gehen wir weiter mit Russland um&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/marie-agnes-strack-zimmermann-bundeswehr-auf-feindbild-russland-fussend-umbauen-li.231698%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.S.:<\/strong> Manch einer hat wohl all die Jahre innerlich die &bdquo;Ungerechtigkeit&ldquo; beklagt, dass da die falschen zu den Siegern des II. Weltkrieges geh&ouml;ren und jetzt kann man wohl endlich auf Revanche sinnen. Unglaublich, was sich in den letzten Monaten ereignet und wie man in Windeseile und ungebremst auf die n&auml;chste Katastrophe zusteuert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>100 Milliarden verballert<\/strong><br>\nKoalition und CDU\/CSU einigen sich auf &raquo;Sonderverm&ouml;gen&laquo; f&uuml;r Bundeswehr. Linke kritisiert &raquo;organisierte Bereicherung von R&uuml;stungskonzernen&laquo;<br>\nUnion und Regierungsparteien haben sich auf die gesetzlichen Grundlagen f&uuml;r das geplante &raquo;Sonderverm&ouml;gen&laquo; in H&ouml;he von 100 Milliarden Euro f&uuml;r die Bundeswehr geeinigt und peitschen es nun offenbar durch den Bundestag. &raquo;Es wird unverz&uuml;glich und noch vor der parlamentarischen Sommerpause eine Initiative zur Beschleunigung der Beschaffung auf den Weg gebracht&laquo;, teilten Vertreterinnen und Vertreter von SPD, Gr&uuml;nen, FDP, CDU und CSU nach mehr als dreist&uuml;ndigen Verhandlungen in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung am Sonntagabend mit. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt f&uuml;gte am Montag im ZDF-&raquo;Morgenmagazin&laquo; hinzu: &raquo;Es gibt die M&ouml;glichkeit, dass wir noch in dieser Woche das Gesetzgebungsverfahren abschlie&szlig;en.&laquo; Kriegsministerin Christine Lambrecht (SPD) erkl&auml;rte in derselben Sendung, allein an Munition gebe es f&uuml;r die Verpflichtungen in der NATO Bedarf im Volumen von 20 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427451.hochr%C3%BCstung-100-milliarden-verballert.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Patriotische Mehrheit&ldquo; f&uuml;r Kriegskredite<\/strong><br>\nAm heutigen Mittwoch stimmt der Bundestag der n&auml;chsten Erh&ouml;hung des deutschen Milit&auml;rhaushalts zu; zudem ist soeben eine Einigung &uuml;ber das 100 Milliarden Euro schwere &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; f&uuml;r die Bundeswehr getroffen worden. Damit &uuml;bersteigt der deutsche Wehretat ab sofort die Zwei-Prozent-Schwelle, auf die sich die NATO 2014 geeinigt hat &ndash; freilich nicht zwingend schon unmittelbar in diesem Jahr, aber auf jeden Fall im mehrj&auml;hrigen Durchschnitt bis mindestens 2026. Kanzler Olaf Scholz fordert mit Blick auf den Machtkampf gegen Russland eine &bdquo;gro&szlig;e, nationale Kraftanstrengung&ldquo;, um &bdquo;neue, starke F&auml;higkeiten&ldquo; f&uuml;r die Bundeswehr aufzubauen. Die Bundesrepublik arbeitet nicht erst seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs, sondern bereits seit Jahren daran, ihren Gro&szlig;machtanspruch mit milit&auml;rischen F&auml;higkeiten zu untermauern; der russische &Uuml;berfall auf die Ukraine erm&ouml;glicht es nun, einen schon lange geplanten Aufr&uuml;stungsschub gegen&uuml;ber der Bev&ouml;lkerung zu legitimieren. Der 100-Milliarden-Euro-Kriegskredit, der noch vom Bundestag abgesegnet werden muss, soll konkrete Ma&szlig;nahmen im Kontext des globalen Einflusskampfes der NATO gegen Russland finanzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8936\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nuland-Pyatt Tondokument nach 8 Jahren von YouTube entfernt<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer Beweis f&uuml;r die Beteiligung der USA am Putsch in Kiew 2014 wurde nach acht Jahren von YouTube entfernt.<br>\nEs war eine der meistgesehenen Versionen des abgefangenen und durchgesickerten Gespr&auml;chs zwischen der damaligen stellvertretenden Au&szlig;enministerin Victoria Nuland und Geoffrey Pyatt, dem damaligen US-Botschafter in der Ukraine, in dem die beiden dar&uuml;ber diskutieren, wer die neue Regierung bilden soll, Wochen bevor der demokratisch gew&auml;hlte ukrainische Pr&auml;sident Viktor Janukowitsch am 21. Februar 2014 durch einen gewaltsamen Putsch gest&uuml;rzt wurde.<br>\nDie beiden sprechen dar&uuml;ber, wie sie den verfassungswidrigen Regierungswechsel &ldquo;einf&auml;deln&rdquo; und &ldquo;festkleben&rdquo;, welche Rolle der damalige Vizepr&auml;sident Joe Biden spielen sollte und welche Treffen mit ukrainischen Politikern anberaumt werden sollten.<br>\nDas US-Au&szlig;enministerium hat die Echtheit des Videos nie bestritten und sich sogar bei der Europ&auml;ischen Union entschuldigt, nachdem Nuland auf dem Band zu h&ouml;ren ist, wie sie sagt: &ldquo;Fuck the E.U.&rdquo;. Die Mainstream-Medien konzentrierten sich damals fast ausschlie&szlig;lich auf diese anz&uuml;gliche Bemerkung und ignorierten die gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung der Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten der Ukraine. [&hellip;]<br>\nDie Entfernung eines Videos, das acht Jahre lang online war, wirft gro&szlig;e Fragen auf, da sie jetzt, w&auml;hrend des Krieges in der Ukraine erfolgt. [&hellip;]<br>\nDer Putsch von 2014 ist der Ausgangspunkt f&uuml;r all diese Ereignisse, die im Februar in der russischen Invasion gipfelten. Die Entfernung des Videos w&uuml;rde der Unterdr&uuml;ckung jeglicher Informationen entsprechen, die nicht in das erzwungene Narrativ der Ereignisse in der Ukraine passen, einschlie&szlig;lich der Besch&ouml;nigung jeglicher Erw&auml;hnung des von den USA unterst&uuml;tzten Putsches.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2022\/05\/25\/nuland-pyatt-tape-removed-from-youtube-after-8-years\/\">Consortium News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Furor des Pr&auml;sidenten: Selenskyj lebt in der politischen Eindimensionalit&auml;t<\/strong><br>\nSp&auml;testens seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist er den meisten Menschen ein Begriff: Wolodymyr Selenskyj. Weitgehend ungefiltert flutet seine Ukraine-First-Politik die Nachrichtenkan&auml;le. Zumindest medial zieht der Pr&auml;sident durch, auch wenn sich das Stimmungsbild zu drehen beginnt.<br>\nJede Zeit hat ihre Geister und der Zeitgeist unserer Zeit sieht aus wie Wolodymyr Selenskyj. Er ist Pr&auml;sident der Ukraine und der wirkungsm&auml;chtigste Influencer der Gegenwart.<br>\nEr nutzt die sozialen Medien als seien sie f&uuml;r ihn erfunden. Kaum ein Tag ohne Liveschaltung zum Europaparlament, in die Knesset oder zu den Senatoren, die auf Capitol Hill and&auml;chtig auf ihn warten. Seit dem &Uuml;berfall der russischen Armee auf sein Land wird gnadenlos zur&uuml;ck getwittert: Politik mit digitalem Megaphon und in olivgr&uuml;n. [&hellip;]<br>\nWolodymyr Selenskyj lebt ein Leben in der politischen Eindimensionalit&auml;t, was seine weltweite Popularit&auml;t erkl&auml;rt. Die Communities auf Twitter, Instagram und Facebook sind seine nat&uuml;rlichen Siedlungsgebiete.<br>\nDer Realpolitiker aber lebt auf einem anderen Stern. Er respektiert Selenskyj. Aber er darf ihm in seiner eifernden Totalit&auml;t nicht folgen. Er muss auf seiner Souver&auml;nit&auml;t bestehen. Oder in der gebotenen Deutlichkeit gesagt: Berlin ist kein Vorort von Kiew.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/ukraine-krise\/gastbeitrag-von-gabor-steingart-wolodymyr-selenskyj-lebt-ein-leben-in-der-politischen-eindimensionalitaet_id_107896566.html\">Gabor Steingart auf Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mit einem 40-Milliarden-Dollar-Plan steuern die USA auf ein Scheitern in der Ukraine zu<\/strong><br>\nDer offensichtliche Mangel an Bewusstsein f&uuml;r Kontext, der die Afghanistan-Mission zum Scheitern verurteilte, ist f&uuml;r die USA ein anhaltendes Problem, wenn es um die Ukraine geht. Das Vers&auml;umnis, das Problem der Korruption zu einem Zeitpunkt anzugehen, zu dem der US-Kongress versucht, Mittel in H&ouml;he von rund 40 Milliarden Dollar im Eiltempo durchzupeitschen, scheint kaum mehr als ein Beispiel daf&uuml;r zu sein, dass sich die Geschichte wiederholt.<br>\nDer Gesetzentwurf umfasst elf Milliarden Dollar an Mitteln der Pr&auml;sidialbeh&ouml;rde, die es dem Wei&szlig;en Haus erm&ouml;glicht, milit&auml;rische Ausr&uuml;stung und Waffen direkt aus US-Best&auml;nden zu versenden. Es sieht auch eine Finanzierung der Ukraine Security Assistance Initiative in H&ouml;he von sechs Milliarden Dollar vor, die verwendet werden kann, um Waffen direkt von Herstellern zu kaufen und diese Waffen dann an die Ukraine zu liefern.<br>\nOberfl&auml;chlich scheint es hier nur um Waffen zu gehen. In dieser Finanzierung ist jedoch bis zu eine Milliarde Dollar vergraben, die f&uuml;r die Bezahlung der Geh&auml;lter und Renten ukrainischer Regierungsangestellter und Soldaten bestimmt ist. Dies ist keine einmalige Zahlung &ndash; die Regierung des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wladimir Selenskij hat angegeben, dass bis zu sieben Milliarden Dollar pro Monat ben&ouml;tigt werden, um die Ukraine am Laufen zu halten. W&auml;hrend die meisten US-B&uuml;rger bei dem Gedanken, dass ihre Steuergelder verwendet werden, um ukrainische Soldaten und Beamte zu finanzieren, nicht wirklich erbleichen werden, ist die Realit&auml;t, dass ein Gro&szlig;teil dieses Geldes verwendet wird, um die Geh&auml;lter und Renten ultrarechter ukrainischer Politiker und Soldaten zu bezahlen, die eine neonazistische Ideologie vertreten. Kontext ist alles.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/139758-mit-40-milliarden-dollar-plan\/\">Scott Ritter auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie weit darf Kritik an der Nato gehen?<\/strong><br>\nUnd wie sollte sich die Friedensbewegung zu Russland positionieren? Ein Kongress in Berlin wirft Fragen auf. Veranstalter wollen Stellung nehmen, eine Universit&auml;t will Konsequenzen pr&uuml;fen<br>\nEine Nato-kritische Konferenz an der Humboldt-Universit&auml;t Berlin hat heftige Debatten provoziert. Die Veranstaltung war von Aktivist:innen der Friedensbewegung organisiert worden und sollte die Rolle des Nordatlantikpaktes beim Krieg Russlands gegen die Ukraine kritisch beleuchten. Nun ist die Humboldt-Universit&auml;t auf Distanz zu dem Event gegangen &ndash; und hat damit &ndash; ebenso wie die Veranstalter &ndash; Fragen aufgeworfen.<br>\nAm 21. Mai hatte der Kongress &ldquo;Ohne Nato leben &ndash; Ideen zum Frieden&rdquo; im Hauptgeb&auml;ude der Humboldt-Universit&auml;t stattgefunden. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung unter anderem vom Verein &ldquo;Aktiv f&uuml;r den Frieden &ndash; Stopp Ramstein e.V.&rdquo;. Die Aktivisten hatten zu diesem Zweck einen H&ouml;rsaal angemietet.<br>\nEinige Tage sp&auml;ter nun erkl&auml;rte die Humboldt-Universit&auml;t Berlin, der Kongress habe zu &ldquo;hoher medialer Aufmerksamkeit und Unmut &uuml;ber dort von Kongressteilnehmer:innen und Redner:innen gemachten Aussagen&rdquo; gef&uuml;hrt. Das Pr&auml;sidium der Humboldt-Universit&auml;t stelle daher im Nachgang klar, dass sich die Humboldt-Universit&auml;t von diesen Aussagen distanziert, hei&szlig;t es in einer Erkl&auml;rung der Hochschule. Konkrete Aussagen werden in dem Text jedoch nicht genannt. [&hellip;]<br>\nAuf die Frage hin, ob die HU &auml;hnlichen Veranstaltungen k&uuml;nftig Raum geben werde, verwies Universit&auml;tssprecher Keller auf den letzten Satz der Erkl&auml;rung. Dort hei&szlig;t es: &ldquo;Aufgrund der Erfahrungen mit dieser Veranstaltung wird die Humboldt-Universit&auml;t die Vergabekriterien f&uuml;r externe Veranstaltungen noch einmal &uuml;berpr&uuml;fen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wie-weit-darf-Kritik-an-der-Nato-gehen-7127555.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Zeitenwende und das Ende der Vernunft: Russland, die Ukraine und der Westen<\/strong><br>\n&bdquo;Zeitenwende&ldquo;. Damit beschrieb der deutsche Bundeskanzler die Z&auml;sur, die der russische Angriff auf die Ukraine bedeute. Was so apokalyptisch drohend artikuliert wurde, ist eine rasante Anpassung an die konfrontative Strategie der USA gegen&uuml;ber Russland (und China) und in derem Gefolge der NATO. Schwupps wurden langfristig bew&auml;hrte Prinzipien der deutschen Au&szlig;enpolitik &uuml;ber Bord geworfen.<br>\nHelmut Schmidt konnte noch unwidersprochen auf dem im V&ouml;lkerrecht verankerten Grundsatz der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten beharren &ndash; Vorbei. Helmut Kohl konnte noch das Verbot der Ausfuhr von Kriegswaffen in Spannungsgebiete aufrechterhalten &ndash; Vorbei. Gerhard Schr&ouml;der konnte noch die Mitwirkung an einer amerikanischen Aggression verweigern &ndash; Vorbei. Angela Merkel konnte noch den Einstieg der NATO in den Ukrainekonflikt abbremsen &ndash; Vorbei. Die EU tr&auml;umte von strategischer Autonomie und globalen Ambitionen &ndash; vorbei. Sie kann und will noch nicht einmal ihre Energiepolitik souver&auml;n gestalten.<br>\nWir w&auml;ren aber nicht in Deutschland, wenn diese radikale Wende nicht verbunden w&auml;re mit Selbstbezichtigung und tiefster Zerknirschung dar&uuml;ber, wie man bisher nur so eigens&uuml;chtig, naiv und blind sein konnte, diesem schrecklichen russischen Despoten Putin zu vertrauen und sich in russische F&auml;nge zu begeben, so als w&auml;re die deutsche Au&szlig;enpolitik in den letzten 20 Jahren von der Beziehung zu einem einzigen Mann abh&auml;ngig gewesen und von Trotteln gemacht worden.<br>\nDer Bundespr&auml;sident ging den Weg der Selbstkasteiung als Erster und entwertete damit nicht nur Jahrzehnte deutscher Au&szlig;enpolitik, sondern brach im Vorbeigehen seiner eigenen Partei das R&uuml;ckgrat, und davon wird die SPD sich nicht erholen. Die Leitmedien, allen voran die fr&uuml;her als fortschrittlich liberal angesehenen Redaktionen in Hamburg und M&uuml;nchen &uuml;berbieten sich in Schuldvorw&uuml;rfen an die deutsche Adresse und feuern sich mit ihrem Kriegsgeschrei selber an. Tats&auml;chlich sind auch sie nicht emanzipiert und folgen schon seit Jahren mehr oder minder jeder Interpretation, die im amerikanischen liberalen Mainstream en vogue ist. Die Verteidigung der imperialen Rolle der USA ist dort immer en vogue. Zudem wurde durch die Trump-Pr&auml;sidentschaft ein neues Kapitel Russlandhetze aufgeschlagen. Jenseits und diesseits des Atlantiks verk&uuml;ndeten selbsternannte Verteidiger der Demokratie allen Ernstes, Trump sei vom Kreml auf den Thron gehievt worden und stehe in dessen Schuld. Das erwies sich im Laufe der Jahre als grandioses Desinformationsman&ouml;ver, wird aber bis heute gerne geglaubt und demzufolge immer wieder neu kolportiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/zeitenwende-und-das-ende-der-vernunft?s=r\">&ldquo;Nachrichten einer Leuchtturmw&auml;rterin&rdquo;<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;China ist die gr&ouml;&szlig;te internationale Herausforderung&rdquo;<\/strong><br>\nTrotz der akuten Krise durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine sieht die US-Regierung China auf lange Sicht als gr&ouml;&szlig;te Herausforderung f&uuml;r die internationale Ordnung. US-Au&szlig;enminister Antony Blinken sagte bei einer Rede in Washington: &ldquo;Auch wenn der Krieg von Pr&auml;sident (Wladimir) Putin weitergeht, werden wir uns weiterhin auf die gr&ouml;&szlig;te langfristige Herausforderung f&uuml;r die internationale Ordnung konzentrieren &ndash; und die geht von der Volksrepublik China aus&rdquo;. China sei das einzige Land, &ldquo;das sowohl die Absicht hat, die internationale Ordnung umzugestalten, und zunehmend auch die wirtschaftliche, diplomatische, milit&auml;rische und technologische Macht, um dies zu tun&rdquo;. Pekings Vision w&uuml;rde die Welt von den universellen Werten wegf&uuml;hren, die in den letzten 75 Jahren Voraussetzung f&uuml;r einen Gro&szlig;teil des weltweiten Fortschritts gewesen seien.<br>\nBlinken &auml;u&szlig;erte sich in einer Grundsatzrede an der George Washington Universit&auml;t in Washington DC zur China-Politik der US-Regierung. Die Regierung von Pr&auml;sident Joe Biden hat von Anfang an einen harten Ton gegen&uuml;ber Peking angeschlagen und China eine herausgehobene Stellung in ihrer Au&szlig;enpolitik einger&auml;umt &ndash; als gr&ouml;&szlig;ter Konkurrent der Vereinigten Staaten. (&hellip;)<br>\nBlinken beteuerte: &ldquo;Wir sind nicht auf einen Konflikt oder einen neuen Kalten Krieg aus. Im Gegenteil, wir sind entschlossen, beides zu vermeiden.&rdquo; Die USA wollten mit China kooperieren, wo immer dies m&ouml;glich sei &ndash; und streiten, wo immer dies n&ouml;tig sei. Er betonte: &ldquo;Wir haben tiefgreifende Differenzen mit der Kommunistischen Partei Chinas und mit der chinesischen Regierung. Aber diese Unterschiede bestehen zwischen Regierungen und Systemen, nicht zwischen unseren V&ouml;lkern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/china-ist-die-gr%C3%B6%C3%9Fte-internationale-herausforderung\/a-61944664%20\">DW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch wenn es wegen des Ukraine-Krieges anders erscheinen mag: Nicht Russland, sondern China wird von den US-Herrschenden als &ldquo;gr&ouml;&szlig;te Herausforderung&rdquo; betrachtet.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>China unzufrieden mit Blinken<\/strong><br>\nVerleumdung und Einmischung: Beijing reagiert auf Grundsatzrede des US-Au&szlig;enministers<br>\nBeijing hat die Grundsatzrede von US-Au&szlig;enminister Antony Blinken &uuml;ber die Beziehungen zu China &raquo;entschieden abgelehnt&laquo; und sich &raquo;stark unzufrieden&laquo; gezeigt. Das sagte der Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Wang Wenbin, am Freitag. Blinken &raquo;verbreitet falsche Informationen, &uuml;bertreibt die &rsaquo;China-Gefahr&lsaquo;, mischt sich in Chinas innere Angelegenheiten ein und verleumdet Chinas inl&auml;ndische und ausl&auml;ndische Politik&laquo;, hie&szlig; es laut &uuml;bereinstimmenden Medienberichten. Der Zweck sei, die Entwicklung der Volksrepublik &raquo;einzud&auml;mmen und zu unterdr&uuml;cken und die Vorherrschaft und Macht der USA zu wahren&laquo;, so Wang.<br>\nBlinken hatte am Donnerstag in einer lang erwarteten, etwa einst&uuml;ndigen Rede an der George-Washington-Universit&auml;t in Washington erkl&auml;rt, China sei &raquo;die langfristig gr&ouml;&szlig;te Herausforderung f&uuml;r die internationale Ordnung&laquo;. Es sei das einzige Land, &raquo;das sowohl die Absicht hat, die internationale Ordnung umzugestalten, und zunehmend auch die wirtschaftliche, diplomatische, milit&auml;rische und technologische Macht, um dies zu tun&laquo;. Alle L&auml;nder der Welt seien aufgerufen, f&uuml;r den Erhalt der gegenw&auml;rtigen internationalen Ordnung zu k&auml;mpfen, so Blinken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427285.usa-auf-konfrontationskurs-china-unzufrieden-mit-blinken.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Europa &ndash; wie die ewig Satten auf eine selbst gemachte Hungerkrise zusteuern<\/strong><br>\nDie russophobe Sanktionspolitik der EU hat die Gemeinschaft von Importquellen f&uuml;r gleich drei Ressourcen abgeschnitten: Getreide, D&uuml;nger und das Erdgas zu deren Gewinnung. Wenn noch eine D&uuml;rre hereinbricht, bleiben die erwarteten Fl&uuml;chtlingsmassen ebenso hungrig wie ihre europ&auml;ischen Gastgeber. [&hellip;]<br>\nDie gesamte westliche Getreidelandwirtschaft sitzt wie auf einem Pulverfass, die M&auml;rkte sind in Panik, alle sind auf dringender Suche nach den drei f&uuml;r die Ernte wichtigsten Grundd&uuml;ngern &ndash; Amid-, Ammonium- und nitrathaltige Stickstoffd&uuml;nger und Fl&uuml;ssigstickstoff, Kalisalze und Phosphate. Und hat man auch einmal Findergl&uuml;ck, ist damit noch lange nicht alles getan: Einfach mal 1.200 Tonnen auf einmal bestellen wie fr&uuml;her? Nix da, geliefert werden lediglich kleine Partien von je 200 Tonnen, und jede hat ihren eigenen, eigens auszuhandelnden Preis. Und der Preis ist enorm hoch. Ammoniumnitrat kostete letztes Jahr 270 Euro pro Tonne &ndash; und jetzt sind es 790 Euro. Die Kosten f&uuml;r Fl&uuml;ssigstickstoff stiegen von 240 Euro auf 400 Euro pro Liter. [&hellip;]<br>\nEinige Landwirte denken nun dar&uuml;ber nach, auf Kulturen umzusteigen, die weniger D&uuml;nger ben&ouml;tigen: Sie sind beispielsweise bereit, Sonnenblumen anstelle von Weizen anzubauen. Sch&ouml;n und gut, Arbeitspl&auml;tze und ihre Gewinne k&ouml;nnten sie damit sichern. Aber woher soll dann das Mehl f&uuml;r das Brot kommen? Nach Europa importiert werden? Auch eine Idee &ndash; doch die beiden wichtigsten Getreideerzeugerl&auml;nder sind Russland und die Ukraine. Das erste Land verkauft nicht, das zweitgenannte wird gerade mit Waffen &uuml;bersch&uuml;ttet &ndash; von den Europ&auml;ern, die im Gegenzug verzweifelt versuchen, alle dort gelagerten Getreidevorr&auml;te an sich zu rei&szlig;en, so dass f&uuml;r die Ukrainer selbst nichts mehr &uuml;brig bleibt.<br>\nMit solch r&auml;uberischem Verhalten k&ouml;nnte die Alte Welt sich wenigstens zum Teil aus der Patsche helfen. Aber jetzt spielt auch noch das Wetter gegen sie. An D&uuml;ngemittel wird man, so Gott will, noch irgendwie, irgendwo, irgendwelche paar Tonnen schon finden. Was aber, wenn es kein Wasser gibt und die ganze Ernte einfach verdorrt? In diesem Fall kann man nicht einmal Russland die Schuld geben. [&hellip;]<br>\nDenn zu all den anderen Problemen in der Europ&auml;ischen Union kommt nun auch noch die drohende D&uuml;rre hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/pressefreiheit.rtde.tech\/meinung\/139271-europa-von-nimmersatt-zu-unsatt\/%20\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kehrtwende in Indien: Regierung verbietet Weizenausfuhren wegen Ernteausf&auml;llen<\/strong><br>\nGluthitze Durch eine Hitzewelle sind die indischen Weizenertr&auml;ge eingebrochen &ndash; zulasten der globalen Ern&auml;hrungssicherheit [&hellip;]<br>\nVon akuten Einbu&szlig;en auf den Weizenschl&auml;gen ist ganz Indien heimgesucht, sodass viele Landwirte umso mehr in der Schuldenfalle sitzen. Sie haben sich von Mittelsm&auml;nnern Geld geliehen, um Saatgut und D&uuml;nger zu bezahlen. Nun aber bringt die Ernte h&ouml;chstens die H&auml;lfte des erwarteten Ertrags, h&auml;ufig weniger. Daher reichen die Einnahmen aus dem Verkauf bei weitem nicht aus, um das geschuldete Geld zur&uuml;ckzuzahlen. Zu allem &Uuml;berfluss steigen derzeit noch die Zinsen f&uuml;r die Kredite. &bdquo;Alle Bauern sind in Mitleidenschaft gezogen, fast jeder ist mehr oder weniger stark verschuldet&ldquo;, klagt Uppal. &bdquo;Wenn das hei&szlig;e Wetter um diese Zeit zur Regel wird, k&ouml;nnten immer mehr Bauern gezwungen sein, ihr Land zu verkaufen.&ldquo; [&hellip;]<br>\nDie H&ouml;chsttemperaturen bei der so noch nie dagewesenen Hitzewelle verzeichnete man freilich nicht in Rajasthan, sondern Mitte Mai in einigen Bezirken der Hauptstadt Delhi, in denen Rekordwerte von 49 Grad gemessen wurden. Damit konfrontiert, verk&uuml;ndete die Regierung von Premier Narendra Modi das Verbot aller Weizenausfuhren, &bdquo;um die Lebensmittelsicherheit im Land zu garantieren&ldquo;. Die Entscheidung schlug &uuml;berall auf dem Globus hohe Wellen. Ein Schlag f&uuml;r die internationale Gemeinschaft, die damit gerechnet hatte, dass indische Weizenexporte helfen w&uuml;rden, die durch den Krieg in der Ukraine entstandene Angebotsl&uuml;cke zu schlie&szlig;en. [&hellip;]<br>\nErneut ist allen die Instabilit&auml;t globaler Nahrungsmittelvorr&auml;te angesichts eines sich schnell erw&auml;rmenden Planeten vor Augen gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/kehrtwende-in-indien-regierung-verbietet-weizenausfuhren-wegen-ernteausfaellen\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Ouml;lbrunnen im Nationalpark: L&auml;ngste beheizte Pipeline der Welt<\/strong><br>\nZwischen Elefanten und Giraffen f&ouml;rdert Total k&uuml;nftig &Ouml;l in Uganda. Tausende werden verdr&auml;ngt. Und das k&ouml;nnte erst der Anfang sein. Eine visuelle Recherche [&hellip;]<br>\nEs gibt Gr&uuml;nde, warum sich die &Ouml;lfirmen Uganda ausgesucht haben. Das Land mit seinen 41 Millionen Menschen ist eines der stabileren in der Region. Aus der benachbarten Demokratischen Republik Kongo trieben Warlords und Ebola-Ausbr&uuml;che bis heute sch&auml;tzungsweise vier Millionen in die Flucht, Uganda nimmt weiterhin einen Gro&szlig;teil davon auf. In Ruanda herrscht nach dem V&ouml;lkermord zwar endlich Frieden, jedoch nur, weil ein fragw&uuml;rdiger Polizeistaat ihn erzwingt. [&hellip;]<br>\nDie Petrol Authority of Uganda (PAU) geht von j&auml;hrlich 1,4 bis 2,9 Milliarden Euro &Ouml;lgewinnen aus, schreibt eine Sprecherin. Zum Vergleich: Der gesamte Staatshaushalt von Uganda 20\/21 betrug 11,8 Milliarden Euro. Dazu k&auml;men Steuereinnahmen und positive Auswirkungen f&uuml;r andere Branchen, schreibt die Sprecherin. 160.000 Jobs sollen entstehen. Und eine kleine Raffinerie soll 60.000 Barrel pro Tag f&uuml;r den nationalen Bedarf verarbeiten. [&hellip;] Die 60.000 Barrel werden k&uuml;nftig den gesamten Bedarf an Kerosin, Diesel und Benzin in Uganda decken, schreibt die Sprecherin. Der Pr&auml;sident hat es da einfach, die Pipeline als Chance anzupreisen. Aber es gibt ein Problem: Das Gebiet ist nicht leer. Da leben Menschen, zumeist von Landwirtschaft. Und einige sehr seltene Tiere.<br>\nWas bedeutet es, in so einem Gebiet von Grund auf eine &Ouml;lf&ouml;rderung aufzubauen? Anhand von Satellitenaufnahmen, 3D-Modellen des Gebiets und genauen Daten der geplanten Infrastruktur l&auml;sst sich ein Eindruck davon vermitteln. [&hellip;]<br>\nEntlang der gesamten Pipeline reihen sich Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Einige davon sind Ramsar-Schutzgebiete. Das sind Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung, Lebensraum etwa f&uuml;r Wasser- und Wattv&ouml;gel. Und am Ende der Pipeline, dort, wo das &Ouml;l verschifft wird, ist ein Korallenriff nicht weit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/interaktiv.tagesspiegel.de\/lab\/laengste-beheizte-pipeline-der-welt-oelbrunnen-im-nationalpark\/%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Das n&auml;chste Umweltverbrechen!<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Jetzt drehen die &Ouml;lkonzerne richtig auf: Fossile Industrie greift Klima an wie nie zuvor<\/strong><br>\nCO&#8322;-Bomben Ein Rechercheteam des britischen &bdquo;Guardian&ldquo; deckte auf, wie die Konzerne ihre F&ouml;rderung ausweiten wollen. Wird dies Realit&auml;t, ist es das Ende aller Klimaziele<br>\nExxonMobil, Shell, BP und Chevron: Die gr&ouml;&szlig;ten fossilen Energieunternehmen planen still und leise Gro&szlig;projekte zur F&ouml;rderung von &Ouml;l und Gas, die jedes CO&#8322;-Budget in den kommenden Jahren zum Platzen bringen k&ouml;nnten. Die Pl&auml;ne solcher Gro&szlig;konzerne sind normalerweise nicht leicht zug&auml;nglich: &Ouml;ffentliche Informationen sind rar und schwer auszuwerten. Ein Investigativteam der britischen Tageszeitung The Guardian konnte nun jedoch recherchieren, welche Mengen &Ouml;l und Gas in den n&auml;chsten Jahren von den Unternehmen gef&ouml;rdert und gehandelt werden sollen &ndash; viel zu viel, wenn das Ziel erreicht werden soll, die Erderw&auml;rmung deutlich unter zwei Grad zu halten. Noch beunruhigender: Die Unternehmen haben weitere Projektoptionen in der Schublade, die nicht einmal mit einer verheerenden Erderw&auml;rmung von 2,7 Grad vereinbar w&auml;ren. UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres warnte im April die f&uuml;hrenden Politiker der Welt: &bdquo;Unsere Abh&auml;ngigkeit von fossilen Treibstoffen bringt uns um.&ldquo; [&hellip;]<br>\nIm Jahr 2015 ergab eine Studie unter Federf&uuml;hrung des University College London, dass die H&auml;lfte der bekannten &Ouml;lreserven, ein Drittel der Gasreserven und 80 Prozent der Kohle in der Erde gelassen werden m&uuml;ssen, um die globale Temperatur auf unter zwei Grad Celsius zu halten. Im Mai 2021 kam dann ein Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) zu dem Ergebnis, dass es gar keine neuen &Ouml;l- oder Gasfelder geben darf, wenn die Welt bis zum Jahr 2050 Netto-Null erreichen soll. Die IEA galt eigentlich als konservative Organisation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/recherche-weltweit-wollen-konzerne-die-oelfoerderung-ausbauen\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Krise f&uuml;r die Masse<\/strong><br>\n&raquo;Wirtschaftstag&laquo; fordert: Unternehmen entlasten und L&ouml;hne einfrieren. Gewerkschaft und Lobbycontrol &uuml;ben scharfe Kritik<br>\nSozialabbau, Umweltzerst&ouml;rung, Krieg &ndash; Einigkeit herrschte unter den Teilnehmern des diesj&auml;hrigen &raquo;Wirtschaftstags&laquo;. Zu dem Stelldichein aus Politik und Kapital lud der private Lobbyverband &raquo;Wirtschaftsrat der CDU&laquo; am Dienstag nach Berlin. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) kam der Einladung gerne nach &ndash; und teilte aus: Ungarns Staatschef Viktor Orban habe &raquo;ruchlos&raquo;&laquo; f&uuml;r seine eigenen Interessen gepokert, indem er sich einem &Ouml;lembargo gegen Russland verwehrt hatte. Die &raquo;Entschlossenheit Europas&laquo; habe durch das &raquo;Gew&uuml;rge&laquo; um das sechste Sanktionspaket gelitten. Um dem deutschen Gro&szlig;machtanspruch gerecht zu werden, m&uuml;sse das Einstimmigkeitsprinzip auf EU-Ebene abgeschafft werden. [&hellip;]<br>\nDie Gewerkschaften halten von solchen Konzepten wenig. DGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell sagte am Dienstag gegen&uuml;ber jW: &raquo;Ein Stoppschild f&uuml;r Sozialausgaben w&auml;re nichts anderes, als die Axt am Sozialstaat anzulegen. Anstatt &uuml;ber K&uuml;rzungen bei Sozialausgaben herumzuschwadronieren, sollte der Wirtschaftsrat besser dar&uuml;ber nachdenken, wie Reiche und Superreiche st&auml;rker am Gemeinwesen beteiligt werden k&ouml;nnen, um die Krisenlasten gerechter zu verteilen.&laquo;<br>\nDie ungenierte Zurschaustellung der Zuneigung von Kapital und Politik hinterl&auml;sst bei vielen mehr als nur ein Geschm&auml;ckle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427521.kapital-und-politik-krise-f%C3%BCr-die-masse.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Berliner SPD und die Enteignungs-Initiative: Das S steht f&uuml;r Sabotage<\/strong><br>\nDie Berliner SPD sabotiert das Volksbegehren Deutsche Wohnen enteignen. Die Enteignungskommission arbeitet nicht wie abgesprochen.<br>\nKaum jemanden l&auml;sst die SPD so zuverl&auml;ssig im Stich wie die Mieter*innen. In Berlin gehen die Sozialdemokraten sogar noch einen Schritt weiter: Hier sabotieren sie aktiv seit L&auml;ngerem das erfolgreiche Volksbegehren Deutsche Wohnen und Co. enteignen. Die Vorsitzende der Enteignungskommission, Herta D&auml;ubler-Gmelin (SPD), pfeift offenbar auf beschlossene Kompromisse, will Sitzungen geheim durchf&uuml;hren und die Initiative so gut es geht raushalten.<br>\nDie ehemalige Bundesjustizministerin will lieber &uuml;ber Alternativen zur Vergesellschaftung reden und in dem Gremium selbst mit abstimmen, obwohl das Gegenteil vereinbart war. Einschreiten dagegen m&uuml;sste Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (auch SPD). Dass er das nicht machen wird, ist absehbar.<br>\nIn historischer Perspektive k&ouml;nnte man mittlerweile denken, das S in SPD stehe f&uuml;r Sabotage. Nachdem die SPD (zusammen mit der Linken) in den 2000er Jahren unter Finanzsenator Thilo Sarrazin &ouml;ffentliche Wohnungen und Sozialbauten reihenweise verscherbelt und dabei nebenbei heutige Aktienunternehmen wie Vonovia aufgeblasen hat, verhinderte die Partei jahrelang im Bund zusammen mit der CDU wirksamen Schutz vor Mietpreissteigerungen. [&hellip;]<br>\nNachdem die SPD das Volksbegehren nicht auf rechtlichem Wege verhindern konnte, sorgte sie im Wahlkampf f&uuml;r gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Augenwischerei mit Quatschargumenten: &bdquo;Davon entsteht keine einzige Wohnung&ldquo;, war 2021 das Wahlkampf-Mantra von SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey.<br>\nWas sie nicht gesagt hat: Von Populismus entsteht auch keine einzige neue Wohnung. [&hellip;]<br>\nDass aber ewiges Spiel auf Zeit und Sabotage dabei helfen, das Volksbehren m&ouml;glichst ger&auml;uschlos abzuwickeln, kann sich Franziska Giffey abschreiben wie ihre Uni-Abschlussarbeiten. Berlins Mieter*innen werden nicht vergessen, wof&uuml;r sie gestimmt haben. Und sich das hoffentlich nicht bieten lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Die-Berliner-SPD-und-die-Enteignungs-Initiative\/!5856029\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Berlins Bausenator Andreas Geisel liegt mit seiner Privatisierung-Idee v&ouml;llig daneben, und die SPD macht solche Leute im Brennpunkt Berlin zum Bausenator. Zur Finanzierung von Neubauten will der SPD-Politiker st&auml;dtische Wohnungen verkaufen an Selbstnutzer. Da Neubauten vermutlich teurer sind als Wohnungen aus dem Bestand, d&uuml;rfte das Angebot an st&auml;dtischen Wohnungen unterm Strich sinken.<\/em><\/p>\n<p><em>Mehr noch: Mit einem Verkauf aus dem Bestand der Stadt an Selbstnutzer w&uuml;rde Geisel auf l&auml;ngere Sicht viele neue Klein- oder Kleinsteigent&uuml;mer produzieren, die in der Regel nach den gleichen Mechanismen handeln wie gro&szlig;e Konzerne: Beim Verkauf oder Vererben m&ouml;glichst viel Geld oder Miete aus den Wohnungen rausholen. Die Stadt bzw. unser Land muss aber den Kreislauf einer Gewinnmaximierung bei der Vermietung und Verkauf durchbrechen, ben&ouml;tigt mehr st&auml;dtische oder frei-gemeinn&uuml;tzige Wohnungen, die dem Verwertungszwang nicht unterliegen, weil die Stadt bzw. das Land den Daumen auf die Mieten h&auml;lt. <\/em><\/p>\n<p><em>Geisel hat offenbar, wie viele andere Sozialdemokraten, den Bezug zur sozialen Wirklichkeit verloren. Erst wurden Banken, Fonds und Pensionsgesellschaft in der Finanzkrise mit viel Steuergeld gerettet und die Verschuldung erh&ouml;ht, das gleiche bei Corona, viele Milliarden Euro wurden durch Schlamperei und sinnlose Ma&szlig;nahmen aus dem Fenster geworfen, jetzt kostet der Krieg in der Ukraine, der vom Westen h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen, wieder viele Milliarden Euro. Dann muss sich niemand wundern, wenn, wie Sozialdemokrat Geisel beklagt, f&uuml;r zum Neubau st&auml;dtischer Wohnungen nicht gen&uuml;gend Geld zur Verf&uuml;gung steht.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&Ouml;ffentlicher Wohnraum in Berlin: Geisels schr&auml;ge Privatisierungs-Idee<\/strong><br>\nDarauf muss man erstmal kommen: Um neuen Wohnraum in Berlin zu finanzieren, k&ouml;nnten Landes-Wohnungsunternehmen selbst Wohneinheiten verkaufen. Ein Gedanke, den Bausenator Andreas Geisel (SPD) der Tageszeitung &bdquo;nd&ldquo; darlegte. Begr&uuml;ndet hat er das mit steigenden Rohstoffpreisen durch den Ukraine-Krieg, weshalb Neubauten finanziell kaum zu stemmen seien. Dass Neubauten derzeit teurer sind, ist richtig. Dass Privatisierung das Problem l&ouml;st, jedoch nicht, findet tipBerlin-Redakteur Tim Kr&ouml;plin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tip-berlin.de\/stadtleben\/politik\/wohnraum-berlin-privatisieren-bausenator\/%20\">tip Berlin<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Giffey kriegt auf den Deckel<\/strong><br>\nBerlin: Regierende B&uuml;rgermeisterin will Miete an Einkommen koppeln &ndash; und bekommt Gegenwind von fast allen Seiten<br>\nEine sozialdemokratische Idee und ihre Gegner &ndash; so k&ouml;nnte der Titel der derzeit laufenden Debatte &uuml;ber einen Vorschlag von Berlins Regierender B&uuml;rgermeisterin zur Mietenregulierung lauten. Am Wochenende hatte Franziska Giffey (SPD) im Tagesspiegel f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Belastungsgrenze f&uuml;r Mieter geworben. Ihr gehe es darum, &raquo;dass niemand in Berlin mehr als 30 Prozent seines Haushaltsnettoeinkommens f&uuml;r die Miete zahlen muss&laquo;. Der Tagesspiegel w&auml;hnte Giffey sogleich im &raquo;Kampf gegen Wohnungsnot und Mietenanstieg&laquo; &ndash; wenngleich die Rolle der Sozialdemokratin beim Verschleppen der Umsetzung des Enteignungsvolksentscheids vom September letzten Jahres vermuten l&auml;sst, dass sie eher f&uuml;r die Interessen der Immobilienlobby in die Bresche springt.<br>\nSpringers Welt versammelte am Montag kritische Stimmen zu &shy;Giffeys Idee eines &raquo;Mietendeckel light&laquo;. Der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Bernhard Daldrup, verwies auf die Herausforderung, eine 30-Prozent-Grenze &raquo;rechtlich &uuml;berpr&uuml;fbar&laquo; zu machen. Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes, sprach von &raquo;b&uuml;rokratischem Irrsinn&laquo; und forderte, statt dessen den Wohnungsmarkt &raquo;halbwegs gesittet&laquo; zu gestalten. Der Sprecher f&uuml;r Wohnungspolitik der Unionsfraktion im Bundestag, Jan-Marco Luczak (CDU), sorgte sich vor einem &raquo;vollst&auml;ndig durchregulierten und beh&ouml;rdlich &uuml;berwachten Mietmarkt&laquo;. Und Daniel F&ouml;st, Sprecher f&uuml;r Bau- und Wohnungspolitik der FDP-Bundestagsfraktion, fragte: &raquo;Jedes Mal, wenn das Gehalt steigt, steigt dann auch die Miete? Wenn man einen besseren Job hat, meldet man das bei der Mietpreispr&uuml;fstelle?&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427465.wohnungsnot-giffey-kriegt-auf-den-deckel.html%20\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wohnkosten belasten Arme mehr<\/strong><br>\nArme Haushalte geben einen h&ouml;heren Anteil ihres Haushaltseinkommens f&uuml;r Miete, Strom und Heizung aus. 2020 lag die so genannte Wohnkostenbelastung in Deutschland insgesamt bei knapp 22 Prozent. Bei (wegen niedriger Einkommen) armutsgef&auml;hrdeten Haushalten betrug dieser Wert 43 Prozent. Besonders betroffen sind Single-Haushalte: Sie wenden 47 Prozent ihrer Einkommen f&uuml;r Wohnkosten auf.<br>\nBesonders hoch f&auml;llt die Wohnkostenbelastung mit 38 Prozent auch bei &uuml;berschuldeten Haushalten aus. In den meisten F&auml;llen bestehen dabei Schulden gegen&uuml;ber &ouml;ffentlichen Einrichtungen (etwa Krankenkassen) oder Telekommunikationsunternehmen. Seltener hingegen bestehen Mietschulden. Aufgrund der hohen Gefahr, die eigene Wohnung zu verlieren, bedienen selbst &uuml;berschuldete Haushalte offenbar nach M&ouml;glichkeit zuerst die Anspr&uuml;che von Vermieterinnen und Vermietern.<br>\nWohnkostenbelastung<br>\nUm die hohe Mietkostenbelastung &auml;rmerer Haushalte anzugehen, braucht es zweierlei: mehr bezahlbaren Wohnraum und h&ouml;here Einkommen. Die Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde ist dabei ein wichtiger Schritt, dem eine Erh&ouml;hung der Regels&auml;tze von Hartz IV und anderer Sozialleistungen folgen muss. Zugleich brauchen wir mehr Sozialwohnungen und gemeinn&uuml;tzige Wohnungsanbieter sowie eine striktere Regulierung der Mietpreise. Dass die Ampel-Regierung von Letzterem quasi nichts wissen will, ist verheerend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++4bab0952-ddc3-11ec-b5f8-001a4a160111\">Verdi<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Shopping in der Praxis<\/strong><br>\nVermehrt Warnungen vor Vormarsch von Finanzinvestoren im Gesundheitssektor. Ampelkoalition bleibt unt&auml;tig<br>\nBei der Hamburger Sparkasse (Haspa) ist jedes Gesch&auml;ft ein gutes Gesch&auml;ft. Auf ihrer Webseite wirbt ein Berater f&uuml;r Firmen&uuml;bernahmen dieser Tage ganz freim&uuml;tig f&uuml;r das neue, hei&szlig;e Ding auf dem Gesundheitsmarkt: den Erwerb von Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) durch Private-Equity-Fonds (PEF). Die Investments verhie&szlig;en &raquo;konjunkturunabh&auml;ngige und damit stabile Cash Flows&laquo; und &raquo;hohes Potential aufgrund der zunehmenden Alterung der Gesellschaft&laquo;, liest man da. Die Verk&auml;ufer hingegen sicherten sich &raquo;einen Gro&szlig;teil des (&hellip;) investierten Kapitals auf die private Ebene und damit gegebenenfalls auch f&uuml;r nachfolgende Generationen&laquo;. Aber Vorsicht: &raquo;Wir sehen oft Unternehmen, die den optimalen Verkaufszeitpunkt verpasst haben.&laquo;<br>\nEin &ouml;ffentliches Finanzinstitut legt sich also daf&uuml;r ins Zeug, das &uuml;ber weite Strecken noch &ouml;ffentliche Gesundheitswesen sogenannten Heuschrecken auszuliefern. [&hellip;]<br>\nAnfang April hatte eine von der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) beauftragte Analyse ans Licht bef&ouml;rdert, dass sich die Zahl der Arztpraxen in H&auml;nden von Spekulanten im Freistaat in den Jahren 2018\/19 um 72 Prozent erh&ouml;ht hat. Begehrlichkeiten wecken demnach vor allem die MVZ, in denen Behandlungen schon ohne Zutun von Finanzjongleuren deutlich teurer abgerechnet werden als in Einzelpraxen. Noch kostspieliger wird es, sobald ein Investor am Ruder ist. Gem&auml;&szlig; der Analyse werden dann Zuschl&auml;ge von 10,4 Prozent &uuml;ber dem &uuml;blichen Honorar f&auml;llig. Die Abzocker sind l&auml;ngst in ganz Deutschland unterwegs. Nach einem Bericht des ARD-Magazins &raquo;Panorama&laquo; von April haben sich diese in j&uuml;ngeren Jahren &raquo;bereits Hunderte, m&ouml;glicherweise sogar Tausende Arztsitze&laquo; unter den Nagel gerissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427541.gesundheitsversorgung-shopping-in-der-praxis.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Giorgia Melonis &ldquo;Marsch auf Rom&rdquo;: Italiens Postfaschisten f&uuml;hren Umfragen an<\/strong><br>\nDie &ldquo;Br&uuml;der Italiens&rdquo; f&uuml;hren derzeit die Umfragen an. Das Renommee des Landes steht auf dem Spiel<br>\nAm 27. Oktober 1922 hatte Benito Mussolini seine faschistischen Verb&auml;nde auf den &ldquo;Marsch auf Rom&rdquo; geschickt; drei Tage sp&auml;ter, am 30. Oktober, wurde er von K&ouml;nig Vittorio Emanuele III. zum neuen Ministerpr&auml;sidenten Italiens ernannt. Nach der Machtergreifung verwandelte der &ldquo;Duce&rdquo; Italien in eine totalit&auml;re Diktatur, verb&uuml;ndete sich mit Adolf Hitler, verlor mit Nazideutschland den Krieg. Und nun, hundert Jahre nach dem &ldquo;Marsch auf Rom&rdquo;, f&uuml;hrt in Italien erstmals wieder eine Partei die Umfragen an, deren ideelle Wurzeln im &ldquo;ventennio&rdquo; liegen, also in den zwei Jahrzehnten der Mussolini-Diktatur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000136097682\/giorgia-melonis-marsch-auf-rom-italiens-postfaschisten-fuehren-umfragen-an\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Popul&auml;r statt nur anti-neoliberal: Da geht was, Linke!<\/strong><br>\nEs ist ziemlich klar, wo es bei der Linkspartei hakt. Gegen den Neoliberalismus zu sein, reicht nicht mehr. Jetzt macht der Aufruf &bdquo;F&uuml;r eine popul&auml;re Linke&ldquo; Hoffnung [&hellip;]<br>\nMit der Linkspartei gelang es zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, eine Sammlungspartei links der Sozialdemokratie zu etablieren &ndash; von Kommunist*innen &uuml;ber Linkssozialist*innen und Bewegungslinken bis zu (&bdquo;alten&ldquo; oder tats&auml;chlichen) Sozialdemokrat*innen. Doch die Mosaiksteinchen bewegten sich seitdem eher auseinander, sodass das gemeinsame Muster der einzelnen Teile kaum noch erkennbar ist. Die Sammlungspartei blieb eine Partei der vielen Parteien, was notwendige inhaltliche Kl&auml;rungen, verbindliche Einigungen und somit die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie verhinderte.<br>\nHinzu kommt: Der ideologische Kleister, der das linke Mosaik zusammenhalten musste, verlor an Klebkraft: die Ablehnung des Neoliberalismus. Zwar geh&ouml;ren neoliberale Prinzipien l&auml;ngst nicht der Vergangenheit an, sie sind aber nicht mehr so klar erkennbar. &Ouml;konomisch setzt der moderne progressive Neoliberalismus vordergr&uuml;ndig auf &bdquo;nachhaltige&ldquo; Investitionen, sozialpolitisch wird vor dem Hintergrund eines knappen Arbeitskr&auml;fteangebots weniger nach unten getreten, Sanktionen gegen Erwerbslose werden vor&uuml;bergehend eingeschr&auml;nkt; ideologisch vermengen sich neoliberale Gesellschaftsentw&uuml;rfe mit dem perfiden, weil l&auml;chelnd daherkommenden Pragmatismus der Konstruktiven, die Probleme nur l&ouml;sen, nicht aber deren Ursachen bek&auml;mpfen wollen. [&hellip;]<br>\nEine Linke, die konsequent deren Klasseninteressen in den Mittelpunkt r&uuml;ckt, br&auml;uchte es tats&auml;chlich. Eine, die sozialdemokratischer sein will als die Sozialdemokratie und gr&uuml;ner als die real existierenden Gr&uuml;nen aber nicht. Der Aufruf &bdquo;F&uuml;r eine popul&auml;re Linke&ldquo;, unterzeichnet von Sahra Wagenknecht, Amira Mohamed Ali, Caro Butterwegge und anderen, geht in die richtige Richtung &ndash; weil er sich grunds&auml;tzlich gegen kapitalistische Herrschaft richtet, nicht mehr nur gegen die neoliberale Spielart.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastian-friedrich\/linkspartei-populaer-und-konsequent-fuer-die-armen%20\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Das Grummeln der Agonie: Die Linkspartei vor ihrem Parteitag<\/strong><br>\nW&auml;hrend die USA gerade Europa in einen Atomkrieg dr&auml;ngen, bekriegt sich eine &bdquo;Friedenspartei&ldquo; &uuml;ber schl&uuml;pfrige Tweets. Dem Juni-Parteitag der Linkspartei steht ein Showdown bevor: Bei der Wahl des neuen Vorsitzenden tritt gegen einen NATO-Gegner ein NATO-affiner Minister an. Dessen Regierungschef Bodo Ramelow hatte, bevor die Linkspartei bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen abgesoffen war, die Lieferung von schweren Waffen und einen schnellen EU-Beitritt der Ukraine gefordert.<br>\nWenn eine Partei unten untergeht, braucht es lange, bis sie es oben merkt. Rituelle Parteitagsabl&auml;ufe umschl&auml;fern die Sinne in wohliger Gewohnheit. Wenn also &bdquo;Die Linke&ldquo; Ende Juni ihren Vorstand neu w&auml;hlt, wird sich in der Halle alles so anf&uuml;hlen wie immer. Beim letzten Bundesparteitag hatte der Chef des Parteiapparats, J&ouml;rg Schindler, &bdquo;die zwei tollen Frauen&ldquo; Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler als Vorsitzende durchgedr&uuml;ckt. In den Ausz&auml;hlungspausen gab es lauwarmes Anti-Sahra-Kalauerkabarett. Der Drill, das In-sich-Hineingrollen, der m&uuml;de, inszenierte Parteitagsapplaus &ndash; all das d&uuml;rfte sich nun r&auml;chen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/das-grummeln-der-agonie-169076\/%20\">Dieter Dehm in unsere Zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Der Aufruf<\/strong><br>\nDie Preise f&uuml;r Energie und Lebensmittel steigen, und mit ihnen die gesellschaftliche Ungleichheit. Denn L&ouml;hne, Renten und soziale Leistungen halten mit der Teuerung bei weitem nicht Schritt. Die Mieten gehen seit langem durch die Decke, die Probleme im Gesundheitssystem wurden auch nach Jahren der Pandemie nicht behoben. F&uuml;r Menschen mit geringem Einkommen ist das Lebensnotwendige kaum noch erschwinglich. Aber auch Familien mit mittlerem Einkommen m&uuml;ssen sich einschr&auml;nken und haben Angst vor der Zukunft. Nach Beginn des v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieges Putins gegen die Ukraine, den wir aufs sch&auml;rfste verurteilen, bestimmt auch hierzulande die Logik der Eskalation immer st&auml;rker das Denken und Handeln der politisch Verantwortlichen. Mit der Lieferung mittlerweile auch schwerer Waffen an die Ukraine sowie der Ausbildung ukrainischer Soldaten auf deutschem Boden macht die Bundesregierung Deutschland zunehmend zur Kriegspartei. Die Gefahr einer Ausweitung des Konflikts auch auf unser Land w&auml;chst. Zu keinem Zeitpunkt seit dem Ende des Kalten Krieges war das Risiko eines Atomkrieges in Europa so gro&szlig; wie heute. [&hellip;]<br>\nWir wollen eine LINKE, die f&uuml;r die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung, die Arbeitenden, die Familien, die Rentnerinnen und Rentner und die sozial Benachteiligten aktiv ist. DIE LINKE darf sich nicht auf bestimmte Milieus verengen. Es geht um die gemeinsamen Klasseninteressen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/populaere-linke.de\/\">Popul&auml;re Linke<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-84405","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84405","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=84405"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84405\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84408,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84405\/revisions\/84408"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=84405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=84405"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=84405"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}