{"id":84551,"date":"2022-06-05T14:00:02","date_gmt":"2022-06-05T12:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84551"},"modified":"2022-06-05T17:29:08","modified_gmt":"2022-06-05T15:29:08","slug":"leserbriefe-zu-fuer-eine-populaere-linke-unterzeichnen-sie-bitte-diesen-aufruf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84551","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201e\u201eF\u00fcr eine popul\u00e4re Linke!\u201c \u2013 Unterzeichnen Sie bitte diesen Aufruf\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84374\">In diesem Beitrag<\/a> wird dazu aufgerufen, den Aufruf &bdquo;F&uuml;r eine popul&auml;re Linke!&ldquo; zu unterschreiben. Jens Berger meint, die Linke m&uuml;sste eine &bdquo;schlagkr&auml;ftige Opposition&ldquo; sein. Das Land brauche nun &bdquo;mehr denn je eine starke, &uuml;berzeugende linke politische Kraft&ldquo;, denn &bdquo;die Reall&ouml;hne sinken, die Inflation nimmt mit 7,9 Prozent den h&ouml;chsten Wert seit Jahrzehnten ein, immer mehr Menschen wissen nicht, wie sie die notwendigsten Ausgaben &uuml;berhaupt noch bezahlen sollen. Gleichzeitig boomen die B&ouml;rsen, die Reichen werden immer reicher und die Bundesregierung steuert nicht etwa dagegen, sondern forciert diese Entwicklungen unter anderem durch ein unilaterales &Ouml;lembargo&ldquo;. Die progressiven Kr&auml;fte br&auml;uchten Unterst&uuml;tzung. Es sei &bdquo;vielleicht unsere letzte Chance&ldquo;. Auch hierzu haben wir zahlreiche und interessante Leserbriefe bekommen. Es gibt Zustimmung, jedoch ist die Kritik gro&szlig; und aus verschiedenen Perspektiven ge&auml;u&szlig;ert. Danke daf&uuml;r. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>sch&ouml;n dass es den Aufruf gibt und ich habe ihn auch unterzeichnet.<br>\nIch erhebe allerdings Einspruch gegen einen Teil des Textes: <\/p><p>&bdquo;Nach Beginn des v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieges Putins gegen die Ukraine, den wir aufs sch&auml;rfste verurteilen, &hellip;&ldquo; <\/p><p>Dagegen habe ich schon Widerspruch erhoben gegen den Artikel von Lafontaine im Februar: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81205\">&bdquo;Krieg ist kein Mittel der Politik&ldquo;<\/a>  <\/p><p>in einem Leserbrief an die NDS vom 25.02.2022 und <a href=\"http:\/\/www.aufstehen-steinlach-wiesaz.de\/standpunkte\/standpunkte.html#Lafontaine\">hier auf unserer Standpunkt-Seite<\/a>. <\/p><p>Kurz: Angriffskrieg kann man das nur nennen, wenn man die Vorgeschichte und die Hintergr&uuml;nde ausblendet &hellip; <\/p><p>Hinzuf&uuml;gen m&ouml;chte ich noch, dass ich es f&uuml;r aberwitzig halte, wenn man vom Westen aus Russland zu Verhandlungen auffordert &ndash; eben wegen der Vorgeschichte. <\/p><p>Ich sehe diesen Teil des Aufrufs aber als Entgegenkommen f&uuml;r den Teil der Linken, der sich noch bei den Altmedien bedient und der noch mit seiner Familie reden k&ouml;nnen m&ouml;chte &hellip; <\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e<br>\nBernhard Meyer <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werte Nachdenkseiten,<\/p><p>in dem Aufruf steht alles das, was ich von einer Linken Partei erwarte. Unter anderem. Was sie aber von Anbeginn auch nicht halten konnte.<\/p><p>F&uuml;r eine glaubw&uuml;rdige Selbstreflexion fehlt mir ein eminent wichtiger Punkt:<\/p><p>Die Linke mu&szlig; sich von der US H&ouml;rigkeit distanzieren und sich konsequent von ALLEN Mitgliedern in F&uuml;hrungspositionen trennen &ndash; und dies auch sp&auml;ter ebenso konsequent beibehalten -, die ihre politische Ausbildung auf US Einrichtungen erworben haben oder anderweitig von &Uuml;bersee unterst&uuml;tzt werden.<\/p><p>Ohne eine konsequente diesbez&uuml;gliche Reinigung ist jeder Neuanfang zum Scheitern verurteilt, unglaubhaft und spaltet das linke Klientel sp&auml;ter noch weiter zur v&ouml;lligen Handlungsunf&auml;higkeit.<\/p><p>Lafontaine und Wagenknecht haben mit diesem Fehler am Fundament die Linke in die heutige hoffnungslose Position gebracht und sich letzten Endes selbst ihre eigene Arbeit zerst&ouml;ren lassen, zum Schaden des ganzen ehrlichen linken Spektrums, das in der gegenw&auml;rtigen Situation nur noch solche Notunterk&uuml;nfte wie die Nachdenkseiten hat. (das ist ein Lob, denn wer hat sonst noch den Mut, das zu leisten!)<\/p><p>Viel zu deutlich zeigt die aktuelle Linke, da&szlig; die F&uuml;hrungspersonen eher an den reich gef&uuml;llten T&ouml;pfen und&nbsp; pers&ouml;nlichen Vorteilen einer&nbsp;Regierungsbeteiligung interessiert sind, als die Politik zu machen, die sie irgendwann W&auml;hlern und Mitgliedern versprochen haben, ob sie nun US Uboote sind oder nicht.<\/p><p>Es ist doch vermessen zu glauben, in einem kapitalistischen System lie&szlig;e sich die herrschende Klasse von einer linken Partei durch demokratische Wahlen abw&auml;hlen. Es ist nicht nur Satire von Volker Pispers wenn er sagt, wenn Wahlen etwas &auml;ndern w&uuml;rden, w&auml;ren sie verboten.<\/p><p>Aber eine gef&uuml;hrte linke Bewegung k&ouml;nnte zumindest grunds&auml;tzliches erreichen, R.I.P Friedensbewegung.<\/p><p>Eine glaubhafte(!) Linke kann funktionieren, siehe den neuen Kommunistischen B&uuml;rgermeister in Graz.<\/p><p>In den heutigen Zeiten des betreuten Denkens w&auml;re eine Linke, dazu mit echtem Gr&uuml;n, die sich lautstark im Sinne der Bev&ouml;lkerung gegen den Mainstream artikulieren kann notwendiger denn je.<\/p><p>Mit diesem weichgesp&uuml;lten Aufruf wird das nix, das wird auch nur eine neue lila Partei.<\/p><p>Ulli Schott<\/p><p>PS.<br>\nich hatte ja zwischenzeitlich die Hoffnung, da&szlig; die SPD im 5% Loch verschwindet. Das hat aber statt dessen dann doch die Linke im Corona Sturzflug geschafft und so die SPD mangels Linker wieder angeschoben. Zum Schaden des ganzen Landes.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS! <\/p><p>Das Interessante an der Unterschriftenliste ist nicht, wer sie unterzeichnet hat, sondern wer nicht. Z.B. keine der Personen die jetzt Linkechef werden wollen und nach kurzem &Uuml;berfliegen gerademal 2 Leute aus dem Parteivorstand. Das beantwortet bereits alles zur Zukunft der Linken. Wenn der Parteitag im Juni stattfindet entscheiden die Delegierten und die Delegierten bestehen zu 90% aus Apparatschiks und ihren jeweiligen Koffertr&auml;gern. Die Ergebnisse sind jetzt schon<br>\nabsehbar. Um da was zu bewegen, br&auml;uchte es schon eines massiven Aufmuckens der Basis und das ist weit und breit nicht zu sehen. <\/p><p>Der Zug was zu bewegen ist abgefahren und das schon vor Jahren. Herr  &ldquo;Wagenknecht&rdquo; hat das begriffen und Konsequenzen gezogen. <\/p><p>MfG<br>\nvon unserem Leser S.G.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten &ndash;<br>\n&nbsp;<br>\nich mag einen solchen Aufruf NICHT unterzeichnen.<br>\nDas hei&szlig;t nur, dass ein sinnloses Tauziehen weitergeht: Sahra will die Linke wieder HOCH ziehen (zu alten linken Zielen) &hellip; aber in Wirklichkeit zieht die Linkspartei Sahra HINUNTER &hellip; sie bindet Sahra&rsquo;s Energie, die wir f&uuml;r eine Aufstehen-Partei viel dringender br&auml;uchten!!! Soll doch diese Gendersternchen-Linkspartei lieber untergehen!<br>\n&nbsp;<br>\nIch m&ouml;chte lieber eine neue Partei &ndash; die Soziales &amp; Freiheit zusammendenkt (ja, sagt die Linkspartei bestimmt auch, dass sie das tut, bla bla bla) &ndash; so eine Partei &aacute; la Freie Linke!<br>\n&nbsp;<br>\nUnd um die neue Partei U-Boot-sicher zu machen, h&auml;tte bei mir die Partei nur 15 Mitglieder &ndash; nicht mehr! Ein kleiner Kern, der felsenfest im richtigen Spirit steht &ndash; und andere kommen gar nicht erst rein! (es gibt n&auml;mlich keinen R&middot;e&middot;c&middot;h&middot;t&middot;s&middot;a&middot;n&middot;s&middot;p&middot;r&middot;u&middot;c&middot;h, in eine Partei aufgenommen zu werden^^)<br>\n&nbsp;<br>\nLeidenschaftliche, wache, kreative, plurale Mitarbeit der Mitmacher gibt es und soll es geben!!! (&uuml;ber eine Webplattform?) Abgeordnete werden transparent &uuml;ber die Webplattform ausgesucht &ndash; das k&ouml;nnen ja Parteilose sein. Sie m&uuml;ssen dann zu jeder Stimmabgabe kurz (1 A4-Seite) erkl&auml;ren, wie\/warum sie so abgestimmt haben, und wenn das dem Publikum gef&auml;llt, werden sie das n&auml;chste Mal wieder aufgestellt. Keine Listenplatzschacherei. Die Partei br&auml;uchte nicht mal ein Programm, wo auf Parteitagen an irgendwelchen Kommas herumgezupft wird. Nur einen offenen Geist und ein grobes Statut!<br>\n&nbsp;<br>\nUnd wie gesagt: keiner kann als (anfangs nettes) U-Boot reinkommen und dann als Einflussagent die Partei langsam von innen umdrehen &hellip;. Weil au&szlig;er dem harten Kern der 15 niemand Parteimitglied wird. Klingt arrogant &ndash; ist aber in heutigen Unterwanderungszeiten wohl n&ouml;tig?<br>\n&nbsp;<br>\nIch w&uuml;rde also lieber einen Aufruf unterzeichnen: Kommt, Sahra, Sevim &hellip;. es wird Zeit!<br>\n&nbsp;<br>\nMartin <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Der Aufruf f&uuml;r eine popul&auml;re Linke mag sinnvoll sein, wird jedoch ein Schatten seiner selbst sein, wenn er nicht sogleich und von Anbeginn an einen thematisch-programmatischen Aufbruch im Sinne einer grunds&auml;tzlichen linken Zeitenwende beinhaltet. Nachfolgend eine erste Auswahl an neuen oder neu-alten Themen, die aus meiner Sicht nach vorne gebracht werden sollten. Das k&ouml;nnte bei der Namensgebung beginnen. Nachfolgend eine Auswahl an Vorschl&auml;gen:<\/p><ol>\n<li>Grunds&auml;tzliche Hinterfragung des Nutzens des Begriffsduals &bdquo;links-rechts&ldquo; im politischen Denkschema unserer Zeit und Identifizierung einer sinnvolleren Begrifflichkeit in diesem Zusammenhang, was keine leichte Aufgabe ist. In diesem Zusammenhang: Aufgabe der Partei-Bezeichnung &bdquo;Die Linke&ldquo; in Richtung etwa von &bdquo;La France insoumise&ldquo; o.&auml;.<\/li>\n<li>Programmatische Auseinandersetzung mit dem real beobachtbaren Umstand, dass weltweit die sog. Gattungsfragen der Menschheit (Pandemien, Kriege, Klima, Naturkatastrophen) die Klassen- und Schichtenfrage zwar keineswegs aushebeln, jedoch stark &uuml;berlappen, was in Zukunft so bleiben d&uuml;rfte (in diesem Kontext auch: Beseitigung diesbez&uuml;glich vorhandener Theorie-Defizite).<\/li>\n<li>Diskurs zur Rolle der (Links)intellektuellen in westlichen Gesellschaften und in diesem unserem Land angesichts von ubiquit&auml;rer, oft nicht eingestandener Ratlosigkeit.<\/li>\n<li>Konsequenter Abbau der &uuml;berbordenden B&uuml;rokratie in der Staatssph&auml;re und bei den Verwaltungen mittels eines anwendungsorientierten Vereinfachungskatalogs. Motto. Wider das Parkinson&rsquo;sche Gesetz.<\/li>\n<li>Stringente Vereinfachung des deutschen Steuerrechts bis in die N&auml;he des omin&ouml;sen &bdquo;Bierdeckels&ldquo;.<\/li>\n<li>Progressive Reform des Kartellrechts zwecks Herstellung von Wettbewerb bei Oligopolen und Monopolen.<\/li>\n<li>Einf&uuml;hrung der seit langem anvisierten Spekulationssteuer in ihren diversen Auspr&auml;gungen (Devisenspekulationssteuer, Tobin-Steuer, Aktienm&auml;rkte, etc.)<\/li>\n<li>Aufwertung nicht-digitaler T&auml;tigkeiten in der Pflege, der Erziehung, dem Handwerk und generell k&ouml;rperlicher Pr&auml;senzt&auml;tigkeiten in der analogen Sph&auml;re der Gesellschaft durch bessere Regelbezahlung und Gratifikationen.<\/li>\n<li>Eind&auml;mmung der riesigen dunklen Seite der digitalen Vernetzung und Kommunikation in einem sehr weiten Sinne bis hin zu einem demonstrativen Verzicht auf das Twittern und Aufruf zu handyfreien Sondertagen.<\/li>\n<li>Verbot aufdringlicher bis manipulativer Werbung im Produktions- und Dienstleistungssektor quer durch die Wirtschaft.<\/li>\n<li>Einf&uuml;hrung des bedingungslosen Grundeinkommens &uuml;ber ein B&uuml;rgergeld hinaus.<\/li>\n<li>Evaluierung der Rolle und des Stellenwerts des &ouml;ffentlichen Rundfunks und Fernsehens inkl. Talkshows als Schaufaktor, Krimi&ouml;dnis und Soap-Bl&ouml;digkeit; korrigierende Interventionen im Sinne guter Unterhaltung und Aufkl&auml;rung.<\/li>\n<li>Versuche der Demokratisierung bestimmter, allzu seichter und desolater ausl&auml;ndischer Kultureinfl&uuml;sse in Deutschland zu Lasten insbesondere des diesbez&uuml;glichen Einflusses von Gro&szlig;macht-Kulturen (Programmatik von Chinas Konfuzius-Instituten, US-Pop-Berieselung von der Stange etc.). Vorbild: Frankreich, etwa in Radiomusiksendungen.<\/li>\n<li>Ein Geschenk des Staates in Form von einem lesenswerten Buch und einem Theater- bzw. Konzertbesuch pro Jahr an vor allem einkommensschwache und bildungsferne B&uuml;rger\/innen qua Einl&ouml;sung bei den Stadtb&uuml;chereien und Kulturst&auml;tten des Landes (freie Auswahl aus einer langen Liste).<\/li>\n<li>Eind&auml;mmung mit Augenma&szlig; von kommerzieller Prostitution, Pornographie und Gl&uuml;cksspiel.<\/li>\n<li>Verst&auml;ndige &Uuml;berarbeitung anma&szlig;ender Bu&szlig;geldkataloge deutschlandweit und Installation einer unabh&auml;ngigen, nationalen Kommission zur Ahndung von polizeilichen &Uuml;bergriffen.<\/li>\n<li>St&auml;rkung des Einflusses und der Befugnisse der B&uuml;rgerbeauftragten in den Gemeinden.<\/li>\n<li>Tempo 120 auf deutschen Autobahnen und Schnellstra&szlig;en und Verbot des technischen Tunings motorisierter Vehikel.<\/li>\n<li>Sinnvolle Gratisofferten an Jugendliche mit Blick auf Freizeit und Sport.<\/li>\n<li>Subventionierung und St&auml;rkung der allgemeinen Initiativkraft in Bezug auf &nbsp;das Greenizing st&auml;dtischer Geb&auml;ude.<\/li>\n<\/ol><p>Mit der Bitte um Ver&ouml;ffentlichung als Leserbrief<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFritz Feder<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>in Ihrer Einleitung zu dem Aufruf der Linken schreiben Sie: &ldquo;Die Linke k&ouml;nnte, nein, m&uuml;sste diese Opposition sein, ist aber seit einer gef&uuml;hlten Ewigkeit mit sich selbst besch&auml;ftigt, zerstritten und orientierungslos.&rdquo; <\/p><p>Die Zerstrittenheit konnte man ja am besten an dem Umgang mit Sahra Wagenknecht beobachten. Doch ist die Linke wirklich orientierungslos? Oder orientiert sie sich vielleicht falsch? Aufgrund der von mir mit der Linkspartei gemachten Erfahrungen trifft f&uuml;r mich der letzte Punkt zu. Denn in ihrem Bestreben nach Macht, orientiert sich diese Partei an einer Partei, die durch Aufgabe ihrer fr&uuml;heren Leits&auml;tze selbst im Abschmelzungsprozess begriffen ist &ndash; an der SPD. Die Linke orientiert sich an der SPD in der unrealistischen Hoffnung, zusammen mit den Gr&uuml;nen eine Regierungsmehrheit bilden zu k&ouml;nnen. <\/p><p>Viele von der SPD entt&auml;uschte W&auml;hlerinnen und W&auml;hler hatten ja eine gewisse Hoffnung in die Linkspartei gesetzt und mussten inzwischen feststellen, dass sich die markigen Vors&auml;tze, wie sie z.B. im Parteiprogramm Oktober 2011 oder im Wahlprogramm 2017 formuliert wurden, mehr oder weniger in Schall und Rauch aufgel&ouml;st haben. Die materielle Ungleichheit in der Gesellschaft ist jedenfalls nicht kleiner, sondern gr&ouml;&szlig;er geworden. Dabei wollte die Linke laut Parteiprogramm 2011 &ldquo;f&uuml;r die Durchsetzung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, gegen die Erpressungsmacht gro&szlig;er Konzerne k&auml;mpfen&rdquo; und suggerierte laut Wahlprogramm 2017, bereit zu sein, sich &ldquo;mit den Reichen und M&auml;chtigen anzulegen&rdquo;. <\/p><p>Aufgrund der Erfahrung, die meine Frau und ich seit &uuml;ber 10 Jahren mit dieser Partei machen, kommt sie den zuvor formulierten Anspr&uuml;chen in keiner Weise nach. Denn wer das Vertuschen von kriminellen Manipulationen eines dem Bundesjustizministerium nachgeordneten Amtes zu Gunsten eines gro&szlig;en, kapitalkr&auml;ftigen Konzerns duldet, der hat nicht die Absicht, &ldquo;f&uuml;r die Durchsetzung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, gegen die Erpressungsmacht gro&szlig;er Konzerne&rdquo; zu &ldquo;k&auml;mpfen&rdquo; bzw. sich &ldquo;mit den Reichen und M&auml;chtigen anzulegen&rdquo;. <\/p><p>Als Beschwerdef&uuml;hrer gegen das Bundesjustizministerium, das 2009 unter der Leitung der SPD-Politikerin Brigitte Zypries stand und das zu dem Zeitpunkt seiner Aufsichtspflicht gegen&uuml;ber dem nachgeordneten Amt nicht nachgekommen war, hatten wir uns an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, der damals unter der Leitung der Linkspolitikerin Kersten Steinke stand, gewandt. Unsere Petition wurde jedoch nicht rechtsstaatlich beschieden und nach erneuter Beschwerde wurden wir letztlich sogar veralbert. Darauf hatte ich in einem pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch im Juli 2013 den damaligen Vorsitzenden der Linkspartei Bernd Riexinger aufmerksam gemacht &ndash; ge&auml;ndert hat das nichts. <\/p><p>Ausdr&uuml;cklich betonen m&ouml;chte ich allerdings, dass wir Unterst&uuml;tzung von &ouml;rtlichen Politikern der Linkspartei hatten. Daraus resultierte auch das pers&ouml;nliche Gespr&auml;ch mit dem Vorsitzenden. <\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHans Dietrich <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS Team, <\/p><p>ich bin nach 12 Jahren Parteizugeh&ouml;rigkeit zu Beginn dieses Jahres aus der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; ausgetreten. <\/p><p>Warum? Ich habe von Beginn an an den sog. &ldquo;Corona-Ma&szlig;nahmen&rdquo; gezweifelt.Zu konform die Meinungen, zu rabiat die Unterdr&uuml;ckung anderer Ansichten und von Beginn an eine mehr als zweifelhafte Datenlage und Evidenz. Folglich war ich auch stets an den Montagsspazierg&auml;ngen beteiligt. Obschon verwundert, dass ich einer der ganz, ganz wenigen der Linken aus Stadt und Kreis Bad Kreuznach war der teilnahm, war ich erst entsetzt und dann sehr zornig und entt&auml;uscht, wie diese demokratischen und legitimen Spazierg&auml;nge auf ganz undemokratische Weise vom Vorstand der Partei (und einigen anderen Mitgliedern) als &ldquo;rechts&rdquo; unterwandert oder gar als &ldquo;rechts&rdquo;-aktiv diskreditiert wurden. Da waren ca 800 Menschen f&uuml;r Meinungsfreiheit und Wahrung der Grundrechte unterwegs und diese waren pl&ouml;tzlich &ldquo;rechts&rdquo; unterwandert, weil -angeblich- ein AfD-Mitglied im Zug gesehen wurde. &nbsp; Der Ton wurde im Laufe der Zeit nicht besser und als mir dann -durch die Blume- rechte Infiltration meiner Person unterstellt wurde, war das Ma&szlig; mehr als voll. <\/p><p>Ich habe, gerade vom linken Spektrum, immer ein besonderes Ma&szlig; an Augenmerk und kritischer Distanz gegen&uuml;ber politischem und medialem Gleichklang erwartet und wurde eines- bitteren- Besseren belehrt. Aber selbst nach meinem Austritt nicht einmal der Versuch eines Gespr&auml;ches derer, die mir Rechtslastigkeit unterstellten- nichts. <\/p><p>Wie, so frage ich,soll ich eine solche Partei noch einmal unterst&uuml;tzen? Eine Partei, die ich als rechthaberisch und wenig demokratisch erlebt habe. <\/p><p>Gru&szlig;<br>\nRainer Thomas <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nsolche Aufrufe bringen nichts. Au&szlig;er viel Arbeit und entt&auml;uschte Hoffnungen. Wenn man ernsthaft etwas bewegen m&ouml;chte in diesem Land sollte man der Spur des Geldes folgen. Er f&uuml;hrt schnurstracks an die B&ouml;rse. Die Einf&uuml;hrung eines Bonus Malus Systems w&uuml;rde vieles regeln. Wer mit gro&szlig;em Geld spekuliert m&uuml;&szlig;te bei Verliusten st&auml;rker zur Kasse gebeten werden, umgekehrt sollten Anleger mit kleinem Geld viel st&auml;rker bei Gewinnen partizipieren. Momentan ist es doch wohl so dass die mit kleinem Geld immer die Verlierer sind und die mit der gro&szlig;en fetten Kohle die Szenerie beherrschen. Ich kenne die Gegenargumente &ndash; Kapitalflucht und anderes mehr. Das bisheriuge System ruiniert aber die Wirtschaft, egal wo.<br>\n&nbsp;<br>\nIch weiss, alles sehr provokativ. Vielleicht aber ein Ansatz zum Nachdenken.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nP. Ehrental<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>die Inhalte dieses Artikels lesen sich wunderbar. Fast schon wie in einer M&auml;rchenstunde.<br>\nDoch mit der Aussage: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;F&uuml;r all dies ist eine konstruktive Zusammenarbeit in unserer Partei n&ouml;tig. Wir d&uuml;rfen dabei nicht auf bekannte und anerkannte Pers&ouml;nlichkeiten verzichten.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>kommen Sie nicht weit. Dieses seit Jahren agierende Personal in der LINKE hat die Partei ja eben in diese prek&auml;re Situation der Bedeutungslosigkeit gef&uuml;hrt, in der sie heute ist. Und mit genau dem gleichen Personal will die Partei eine Wende zum Besseren schaffen? Wer glaubt denn noch an den Weihnachtsmann? Und der neuerliche Versuch von Frau Wagenknecht, die Partei mit dieser Aktion aus dem Sog eines Wirbels in tosender See mit einem Rettungsring retten zu wollen, ist zwar aller Ehren wert &ndash; aber ebenso hilf- wie hoffnungslos.<br>\nDie Partei muss grundlegend erneuert werden &ndash; und das geht nur mit neuem Personal. Doch die Frage ist: Woher nehmen? F&uuml;r mich ist diese Partei nicht nur krachend gescheitert &ndash; sie ist auch dem Untergang geweiht.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKarlheinz Daugschie&szlig; <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger <\/p><p>danke f&uuml;r die Information bez&uuml;glich dieser Initiative. Obwohl ich mit so manchen &uuml;bereinstimme, werde ich nicht unterzeichnen.&nbsp; Warum? Ganz einfach: ich bezeichne diese Linke als fordistische Linke die strikt auf Lohnarbeit f&uuml;r alle ausgerichtet ist. Schon im ersten Punkt hei&szlig;t es: &ldquo;Die Menschen brauchen Arbeit, von der sie leben k&ouml;nnen, soziale Sicherheit, Schutz ihrer Gesundheit und Perspektiven f&uuml;r eine gute Zukunft.&rdquo; Nein, die Menschen ben&ouml;tigen Einkommen, keinen Zwang zur Lohnarbeit. Sie ben&ouml;tigen das Grundeinkommen. Und weiter &ldquo;Deshalb wollen wir den Sozialstaat ausbauen&hellip;&rdquo; diesen neoliberal gewendeten Sozialstaat? Einen Sozialstaat, der via Agentur f&uuml;r Arbeit die Menschen drangsaliert? Die Agentur f&uuml;r Arbeit &ndash; so hei&szlig;t das wohl in Deutschland, bei uns in &Ouml;sterreich nennt sich das AMS &ndash; geh&ouml;rt sofort abgeschafft und durch ein echtes Grundeinkommen ersetzt. Eine Linke die mehr und besseren Kapitalismus fordert, ist keine, die Initiative wird leider scheitern. <\/p><p>mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKarl Reitter <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>ZU:<br>\n&bdquo;F&uuml;r eine popul&auml;re Linke!&ldquo; &ndash; Unterzeichnen Sie bitte diesen Aufruf<\/p><p>FRAGE:<br>\nWarum formuliert man nicht, dass man eine Linke will OHNE diese transatlantischen, sub-finanzierten, transatlantischen Einflussagenten.&nbsp;&nbsp;<\/p><p>Das IST DASS ALLEINSTELLUNGSMERKMAL, welches ich inzwischen voraussetze. Ich w&uuml;rde gerne wissen wie man das sicherstellen kann?<\/p><p>DANKE.<br>\n&mdash;<br>\nMatthias Tresp<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Leider kann der Aufruf von mir nicht unterzeichnet werden. Nach 8 Jahren Krieg im Donbass gibt es m. E. ebenso viel Grund, ihn als Interventionskrieg oder sogar als Verteidigungskrieg (zugunsten der aufruehrerischen Volksrepubliken des Donbass, die Kiew zurueckerobern wollte und immer noch will) zu bezeichnen, wie im Aufruf mainstreamartig als &ldquo;Angriffskrieg&rdquo;. Und das Voelkerrecht billigte voll und ganz den US-gefuehrten Krieg gegen den Irak zur Wiederherstellung der Souver&auml;nit&auml;t des Emirates Kuwait, der im Grunde bis heute andauert, also einen Interventionskrieg, denn ausser Kuwait selbst und den GCC-Migliedsstaaten waren ja alle &ldquo;Dritte&rdquo;, waehrend es nicht zust&auml;ndig sein soll, wenn eine autonome Provinz wie Kosovo sich f&uuml;r unabh&auml;ngig erkl&auml;rt &ndash; was Donezk und Lugansk vor 8 Jahren taten, woraufhin zwei Drittel ihres Territoriums von der ukrainischen Armee erobert wurden; man stelle sich die westliche Reaktion auf einen serbischen Einmarsch in die abtruennigen Provinz nach der kosovarischen Unabhaengigkeitserklaerung vor! Oder besser nicht &ndash; Belgrad hat das ja auch gar nicht gewagt. Und genau darum geht es: Frei nach Ulrich Wickert ist &ldquo;der Ehrliche&rdquo;, also der das Voelkerrecht korrekt Einhaltende &ldquo;immer der Dumme&rdquo;. Der Westen geht ueber die umstrittensten Punkte einfach hinweg, aber Russland steht nun am Pranger. Ich glaube auch nicht, dass man nach einer Verurteilung des russischen &ldquo;voelkerrechtswidrigen Angriffskrieges&rdquo; sehr erfolgreich gegen Aufr&uuml;stung, Waffenlieferungen und die weitere Einmischung in diesen Krieg zweier Nationalismen, des ukrainischen gegen den russischen im Donbass seit 2014 und umgekehrt nun sehr ausgeweitet seit dem 24.2. argumentieren kann. Tut mir leid, so geht es m. E. nicht. Deshalb meine Absage, um deren Ver&ouml;ffentlichung ich bitte. <\/p><p>Von unserem Leser V.W.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Redaktion,<\/p><p>ich bin mit dem Artikel von Jens Berger zu &ldquo;popul&auml;re Linke&rdquo; &uuml;berhaupt nicht einverstanden.<\/p><ol>\n<li>wird das alte Ges&uuml;lze von der Partei DlieLinke wiederholt, obwohl es neue Erkenntnnisse und neue Argumentationen und neue strategische &Uuml;berlegungen gibt.<\/li>\n<li>Die Bezeichnung der russischen Milit&auml;raktion gegen die verbrecherische ukrainische Politik als &ldquo;v&ouml;lkerrechtswidrigen Angrifskrieg&rdquo; zu bezeichnen  ist unverantwortlich eine Verletzung der Erkenntnisse der historischen Entwicklung und Ereignisse !<\/li>\n<li>Die Zeit der Appelle ist verstrichen, unn&ouml;tiger Zeitverlust. Jetzt muss gehandelt werden und als Erstes klare politische Position bezogen werden ! DieLinke ist ein totgerittenes Pferd, das auch mit Appellen und dem jetzigen Personal nicht leistungf&auml;hig wird !<\/li>\n<\/ol><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPeter Heyckendorf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo! Wieso soll man eine LINKE unterst&uuml;tzen, die die L&uuml;gevon der Annexion der Krim verbreitet oder vom angeblichen Angriffskrieg Pr&auml;sident Putins? Wozu bitte? Russland wurde massiv angegriffen, seit mehr als 8 Jahren, ein uns&auml;glicher Sanktions-, Finanz-, Medien- und Propagandakrieg. Im Donbass befinden sich Hunderttausende russische Staatsb&uuml;rger. Die USA h&auml;tten schon vor 8 Jahren Kiew komplett zerbombt um ihre B&uuml;rger zu sch&uuml;tzen! Putin handelt v&ouml;llig v&ouml;lkerrechtskonform, alles andere sind L&uuml;gen! Diese LINKE ist ein Haufen L&uuml;gner geworden und sowas unterst&uuml;tze ich genauso wenig wie Avaaz, wo man auch meint mich manipulieren zu k&ouml;nnen. MfG!<\/p><p>Von unserem Leser N.N.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nerstaunlich, dass die &ldquo;Nachdenkseiten&rdquo; diesen Aufruf unterst&uuml;tzen. Das zeugt entweder von einer weitgehenden Unkenntnis der vielf&auml;ltigen fundamentalen Defizite der LINKEN oder von Ignoranz gegen&uuml;ber diesen Defiziten. So viel politische Blindheit kennt man von Ihnen sonst nicht.<br>\n&nbsp;<br>\nNun ist es die nackte Angst vor der Verantwortung f&uuml;r ein weiteres und vermutlich letztes historisches Scheitern der Linken in Deutschland, die zu diesem bemerkenswert oberfl&auml;chlichen Aufruf gef&uuml;hrt hat. Es herrschen Krieg und zerst&ouml;rerische Inflation, und die LINKE glaubt, ganz in marxistischer Tradition, dass diese ohne Zweifel wachsende Krise zu ihrem Wiedererstarken f&uuml;hren muss. Dieser Glaube wird sich als historischer Irrtum erweisen!<br>\n&nbsp;<br>\nErstunterzeichner des Aufrufs sind &uuml;brigens genau die Personen, die seit Jahren und Jahrzehnten als Amts- und Mandatstr&auml;ger der LINKEN f&uuml;r den Niedergang verantwortlich sind. Das kann also nichts werden.<br>\n&nbsp;<br>\nDiese Initiative wird aber vor allem deshalb keinen Erfolg haben, weil die LINKE nicht begreift, dass sie sich in der s&auml;kularen Auseinandersetzung um einen globalen westlichen Kapitalismus oder einen traditionellen nationalen Sozialstaat f&uuml;r letzteren entscheiden muss, wenn die Lohnabh&auml;ngigen sie wieder als Schutzpartei wahrnehmen sollen. Wer aber meint, etwa mit Zwangsimpfungen, dem Abw&uuml;rgen der Volkswirtschaft (erinnert sei an die Initiative &ldquo;Zero Covid&rdquo;) oder ungesteuerter Massenimmigration &ndash; und dem selbstverst&auml;ndlich nur mehr mantrahaft wiederholten Versprechen sozialer Wohltaten &ndash; politisch gewinnen zu k&ouml;nnen, der wird genau die Wahlergebnisse erzielen, die es seit Jahren mit logisch wachsender Dynamik gibt.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMilitzer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>den angeh&auml;ngten Text schrieb ich Herrn Zeising vom&nbsp;&bdquo;Neuen Deutschland&ldquo;.<\/p><p>Ich warte ab, wie sich die Linke entwickelt. Heute w&uuml;rde ich die Partei nicht w&auml;hlen.<\/p><p>Viele der Linken, hier in Hamburg f&auml;llt es mir auf, kennen ihre Aufgabe nicht und wissen nicht wen sie vertreten sollen. Die 4.000,&mdash; oder 5.000,&mdash; Euro Verg&uuml;tung in der B&uuml;rgerschaft ver&auml;ndern den Menschen.<\/p><p>Beim letzten B&uuml;rgerschaftswahlkampf erz&auml;hlte ich den Mandatsbewerbern von dem Gef&uuml;hl eines<br>\nMenschen der vom Verkauf seiner Wohnung an einen Miethai erfuhr und den die Zwangsr&auml;umung bevorsteht.<\/p><p>Der SPD- und der LinkenFrau war das Thema Zwangsr&auml;umung &uuml;berhaupt nicht bekannt und meine Schilderung f&uuml;r sie unpassend. Ich wurde in der Veranstaltung ger&uuml;gt, weil ich die heutigen Schikanen gegen die Opfer der verfehlten Sozialpolitik den Schikanen in Auschwitz gleichsetzte. Ich hatte kurz vorher in NDR-Kultur drei Sendungen &uuml;ber Auschwitz geh&ouml;rt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWilli Mittelst&auml;dt<\/p><p>Sehr geehrter Herr Zeising,<\/p><p>ich unterzeichnete als 1.006er den Aufruf. Ich war entschlossen, im September 2021 zum letzten Mal Die Linke gew&auml;hlt zu haben.<\/p><p>Der Aufruf macht mir eine geringe Hoffnung, dass sich viele gut besoldete Mandatstr&auml;ger auf ihren Auftrag besinnen und nicht ihre wirtschaftliche Existenz als Lebensgrundlage sehen.<\/p><p>Ich sehe Artikel 20,1 GG als Hohn:&nbsp;&bdquo;Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und s o z i a l e r &nbsp;Bundesstaat&ldquo;. Olaf Scholz verlangte schon in Hamburg Gehorsam, sonst wird der Polizeikn&uuml;ppel geschwungen. Ich nahm an der gro&szlig;en Demo damals bei G-20 teil.<\/p><p>Die Wasserwerfer blieben in den Seitenstra&szlig;en. Etwa 70.000 B&uuml;rger engagierten sich, aber konnten Olaf Scholz nicht beeindrucken.&nbsp;<\/p><p>Ist der Mann &uuml;berhaupt zu beeindrucken?<\/p><p>Nun zaubert er viele Euros aus dem Hut f&uuml;r R&uuml;stung. In der hamburger Innenstadt vegetieren Menschen in Schlafs&auml;cken ohne sanit&auml;re Einrichtungen auf den Fu&szlig;wegen. Hartz-IV wird um 3,&mdash; Euro erh&ouml;ht, meine Rente wurde um 46 Cent (in Worten sechsundvierzig Cent) erh&ouml;ht. Die 300,&mdash; Euro Energiezuschlag wird mir verweigert.<\/p><p>Es g&auml;be viel zu tun f&uuml;r Die Linke, statt &uuml;berfl&uuml;ssige Diskussionen zu f&uuml;hren, sich &uuml;ber die Reihenfolge der Tagesordnung, statt &uuml;ber Inhalte zu streiten.<\/p><p>Mal abwarten, wie sich Die Linke entwickelt. Diese jetzige Linke brauche ich nicht.<br>\nWelcher Mandatstr&auml;ger der Linken wei&szlig;, wie einem Flaschensammler zumute ist?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWilli Mittelst&auml;dt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich bin grunds&auml;tzlich f&uuml;r die Inhalte des Aufrufes. Allerdings be&auml;ngstigt mich das Verharren in bestehenden Denkmustern. Links &ndash; Rechts &ndash; Liberal &ndash; Radikal usw. Die aktuelle Lage bedroht alle &bdquo;Meinungs-Lager&ldquo; und politischen Str&ouml;mungen gleicherma&szlig;en &ndash; sie bedroht die Grundlage unser Existenz insgesamt!<br>\n&nbsp;<br>\nDaraus muss die Erkenntnis folgen, dass die gesamte Gesellschaft GEMEINSAM &ndash; &uuml;ber alle Lager hinweg &ndash; den Protest aufnehmen muss. Man sollte den kleinsten gemeinsamen Nenner erkennen: n&auml;mlich, dass ohne Gesellschaft und ohne menschenw&uuml;rdiges Leben, sich jede Diskussion &uuml;ber politische oder philosophische Ausrichtungen endg&uuml;ltig er&uuml;brigt.<br>\n&nbsp;<br>\nDas Anliegen l&auml;sst sich weder Links, noch Rechts aufl&ouml;sen &ndash; es ist fundamental zum Weiterbestehen unser gesamten Gesellschaft jetzt zusammen zu stehen und Grundlagen eines friedlichen und kooperativen Zusammenlebens einfordern.<br>\n&nbsp;<br>\nDies wird sich aber nicht formieren, wenn es mit Vokabeln wie &bdquo;popul&auml;re Linke&ldquo; transportiert oder &bdquo;politisch aufgeladen&ldquo; wird. Denn, dies schlie&szlig;t einen Teil der Bev&ouml;lkerung automatisch aus &ndash; oder st&ouml;&szlig;t diese aus ideologischen Gr&uuml;nden ab.<br>\n&nbsp;<br>\nJetzt m&uuml;ssen Br&uuml;cken geschlagen werden. &bdquo;Divide et impera&ldquo; &ndash; ist das seit langem geltende &ndash; transatlantische &ndash; und das zu brechende Maxime!<br>\n&nbsp;<br>\nAlso Schulterschluss! Eine geschlossene Front &uuml;ber alle gesellschaftlichen Str&ouml;ungen &ndash; Millionen oder Milliarden Menschen gegen die 0,1%, die derzeit die Ereignisse ma&szlig;geblich zu ihren Gunsten beeinflussen.<br>\n&nbsp;<br>\nHaben wir wirklich vergessen, welche Macht wir damit entfesseln k&ouml;nnten?<br>\n&nbsp;<br>\n&bdquo;Alle R&auml;der stehen still, wenn mein starker Arm das will.&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nDaran hat sich bis dato (noch) nicht viel ge&auml;ndert. Wir sollten aber auch nicht abwarten, bis KI und Industrie 4.0 dieses Kr&auml;fteverh&auml;ltnis verschieben.<br>\n&nbsp;<br>\nEINIGKEIT und dem folgt<br>\n&ndash; GERECHTIGKEIT und FREIHEIT<br>\n&nbsp;<br>\nMfG,<br>\nPhilipp Werner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Leute<\/p><p>Ich habe den Aufruf NICHT unterschrieben, weil:<\/p><p>1. Ich keinen Aufruf unterschreibe, der gleich mit einer Verurteilung anf&auml;ngt. Ich halte die Milit&auml;raktion Russlands angesichts des Verhalten der Ukraine und des Westens f&uuml;r eine Selbstverteidigungsmassnahme und daher vom V&ouml;lkerrecht gedeckt. Ich w&uuml;nsche Russland viel Erfolg.<\/p><p>2. Ich habe nicht vor, eine Partei zu reanimieren oder auch nur am Leben zu halten, die mich seit zwei Jahren beschimpft, mit Repressalien bedroht und mir k&ouml;rperlichen Schaden durch Genspritzen zuf&uuml;gen will. <\/p><p>Und 3.: wieviele letzte Chancen will man dieser Partei denn noch geben, f&uuml;r alle Ewigkeit? Ich finde, sie hat alle ihr zustehenden verbraucht.<\/p><p>Und wozu sollte sie eine solche &uuml;berhaupt bekommen? Damit sich weiter solche Typen und Typinnen auf Steuerzahlerkosten erst fett machen und dann in die Staatapparate wechseln, um die Bev&ouml;lkerung von dort aus weiter mit ihren Verr&uuml;cktheiten zu terrorisieren?<br>\nNein, in meinen Augen kann die weg.<br>\nEine allerletzte Chance besteht nur f&uuml;r Sarah Wagenknecht, etwas Neues ohne solche Irren aufzuziehen. Wenn sie die verpasst und sich von dem nun anschwellenden Ges&auml;usel wieder einlullen l&auml;sst, hat auch sie fertig.<br>\nUnd das dann zu Recht.<\/p><p>Wilfried Schwetz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NachDenkSeiten Menschen,<\/p><p>ich habe den Aufruf der Linken gelesen und kann ihn nicht unterschreiben, obwohl ich bis jetzt immer diese Partei &ndash; seit ihrer Existenz &ndash; gew&auml;hlt habe, und durchaus Sahras Argumentation, im Vergleich zu anderen Linken (Kipping etc), folge.<\/p><p>Ich bin entsetzt &uuml;ber den Titel &ldquo;Popul&auml;re Linke&rdquo; aus vielen Gr&uuml;nden, die hier auszuf&uuml;hren viel zu lang dauern w&uuml;rde.<br>\nIch bin fassungslos &uuml;ber den Inhalt des Aufrufs.<br>\nDer Text enth&auml;lt sich einer Analyse. Ihm fehlt &ndash; jenseits seiner Ph&auml;nomenologie, und sie ist das Problem &ndash; eine substanzielle Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Kr&auml;fteverh&auml;ltnissen. Die Forderungen sind trivial und rein Sozial-demokratisch, mit einwenig gr&uuml;nen Sprenkeleien.<\/p><p>Die Linke braucht &ndash; objektiv und subjektiv &ndash; das Gegenteil.&nbsp;<br>\nMan kann den Kapitalismus, in welchen Formen auch immer er kontinental, regional oder lokal auf dem gesamten Globus w&uuml;tet, nicht z&auml;hmen und sozial vertr&auml;glicher machen und green waschen.<\/p><p>Die Produktivkr&auml;fte sprengen die Produktionsverh&auml;ltnisse. Die Hauptproduktivkraft ist der Mensch.<br>\nHier zeigt sich der Widerspruch zwischen herrschender Produktivkraftentwicklung, die der milit&auml;rischen industriellen &hellip; Kapitalakkumulation dient, und der kritischen Wissenschaften, die marginalisiert werden. Ich denke die Thinktanks haben Karl Marx sehr genau gelesen und verstanden. Sie bauen ihre Strategien zur Erhaltung der kapitalistischen Produktionsverh&auml;ltnissen systematisch auf zwei Ebenen auf: Bildungspolitik und Medienpolitik und ihrem Kampf um unser Denken.<\/p><p>Eine Linke, die nur auf die Erh&ouml;hung des Mindestlohnes auf 13.- beschr&auml;nkt, und nicht Grund legende &ndash; auch theoretische &ndash; Fragen stellt, ist ein Teil sozial-demokratischer Ideologie. Die Linke sollte sich mit inhaltlichen Argumentationen als &ndash; einzige &ndash; Friedenspartei positionieren &agrave; la Norman Paech u.a., sollte sich der Entschattung &ouml;konomischer Machenschaften &agrave; la Fabio de Masi extensiv widmen, sollte sich nicht auf marode Schulen beziehen, sondern die kritischen Bildungswissenschaften zur Kenntnis nehmen und in die Gesellschaft tragen, in das Parteiprogramm und die Debatten in der Gesellschaft und im Bundestag aufnehmen, &aacute; la Ralf Lanka und das B&uuml;ndnis f&uuml;r humane Bildung.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.aufwach-s-en.de\/\">aufwach-s-en.de\/<\/a> Die Linke sollte nicht, gar nicht, popul&auml;r werden, sondern das Gegenteil: fundiert wissenschaftlich in einem Sinn f&uuml;r Emanzipation und Humanismus analysieren und auf dieser Basis Politik im Kollektiv entwickeln, anstatt egomane Machtspiele zu betreiben &aacute; la Gysi.<\/p><p>Wir sind im Zeitalter der Umkehr angekommen. Es geht um die Bewusstwerdung des Menschen, und das geht nur mit emanzipatorisch-philosophisch-wissenschaftlichen Erkenntnis, und die basiert auf Dialektik als offenem System, mit klaren methodologischen Pr&auml;missen der Analyse des &Uuml;bergriffenen und &Uuml;bergreifenden (Hegel).<\/p><p>Es geht um die Umkehr des Satzes von Friedrich Engels: &ldquo;Von der Utopie zur Wissenschaft&rdquo; &ndash; wie weise von ihm! Zu seiner zeit, da die Wissenschaft sich gerade erst differenzierten! Es gab noch keine Psychologie! So besch&auml;ftigte sich Wygotzki in den 20er Jahren mit der Entwicklung einer materialistischen begr&uuml;ndeten Psychologie auf der Basis der dialektischen Analyse um die b&uuml;rgerliche Psychologie zu &uuml;berwinden in der Dialektik zwischen Allgemeiner und Einzelwissenschaft. Siehe der bis heute aktuelle Aufsatz &ldquo;Die Krise der Psychologie in ihrer historischen Bedeutung&rdquo; (K&ouml;ln 1985). Die Wissenschaften haben seit seinen (Engels) Lebzeiten einen enormen Schub bekommen (s.o. Produktivkraftentwicklung) und sind in ihrer Widerspr&uuml;chlichkeit zu analysieren, um zu verstehen welche Strategien bewusst gew&auml;hlt, entwickelt werden in den Think Tanks der kapitalistischen Produktionsweise, um die Herrschaft zu sichern, so z.B. die Neurowissenschaften die zur Entwicklung der K&uuml;nstlichen Intelligenz genutzt werden, anstatt f&uuml;r die Bewusstwerdung des Menschen. etc.<\/p><p>Es geht um die Umkehr des Satzes von Engels und lautet in unserer Zeit: &ldquo;Von der Wissenschaft zur Utopie.&rdquo;<br>\nEine Linke, die das nicht begreift und zugleich unmenschlich mit sich selbst ist, hat keine Chance ernst genommen zu werden, geschweige denn gew&auml;hlt zu werden, da hilft auch die Ver&auml;nderung von Wahlslogans nicht weiter, geschweige denn etwas zu ver&auml;ndern. Demokratie braucht demokratisch-emanzipatorisches-humanisitsches Bewusstsein, wer sollte dies bilden? Wenn nicht die Linke?<\/p><p>T&auml;te die Linke dies w&auml;re sie auch wieder w&auml;hlbar, weil sie aufrechten Ganges w&auml;re und als ringendes Subjekt der Geschichte erlebt werden w&uuml;rde. Die Basis aller Bewegung ist der Widerspruch &ndash; auch in der Linken &ndash; die Frage von wo sie aus geht? Von Populismus?&nbsp;<\/p><p>Karl Marx 1844:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gest&uuml;rzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift. Die Theorie ist f&auml;hig, die Massen zu ergreifen, sobald sie ad hominem (am Menschen IR) demonstriert, und sie demonstriert ad hominem, sobald sie radikal wird. Radikal sei ist die Sache an der Wurzel fassen. Die wurzel f&uuml;r den menschen ist aber der mensch selbst &hellip; alle Verh&auml;ltnisse umzuwerfen, in deen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein ver&auml;chtliches Wesen ist, Verh&auml;ltnisse, die man nicht besser schildern kann. als durch den Ausruf eines Franzosen bei einer projektierten Hundesteuer: Arme Hunde! Man will Euch wie Menschen behandeln!&rdquo;<br>\n(Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie MEW Band 1:385)\n<\/p><\/blockquote><p>Die Philosophie muss sich in der Praxis aufheben und daf&uuml;r braucht die Praxis Philosophie, einen Standpunkt und Theorie zur Analyse gesellschaftlicher Verh&auml;ltnisse.<br>\nUm es mit Engels zu sagen: &ldquo;Es geht um die Menschwerdung des Menschen.&rdquo;<\/p><p>Danke, dass es &uuml;berall auf der Welt solche Menschen gibt, die dies in ihrem pers&ouml;nlichen Sinn (Leontjew) tragen,&nbsp;<br>\nwie z.B. Edgar Morin, St&eacute;phane Hessel, Antonio Gramsci, Frantz Fanon, Samir Amin, Edward Said &hellip;<br>\nVorw&auml;rts und nicht vergessen worin unsere St&auml;rke besteht &hellip;&nbsp;wessen Welt ist die Welt?<\/p><p>herzlich<br>\nIrinell Ruf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84374\">In diesem Beitrag<\/a> wird dazu aufgerufen, den Aufruf &bdquo;F&uuml;r eine popul&auml;re Linke!&ldquo; zu unterschreiben. Jens Berger meint, die Linke m&uuml;sste eine &bdquo;schlagkr&auml;ftige Opposition&ldquo; sein. Das Land brauche nun &bdquo;mehr denn je eine starke, &uuml;berzeugende linke politische Kraft&ldquo;, denn &bdquo;die Reall&ouml;hne sinken, die Inflation nimmt mit 7,9 Prozent den h&ouml;chsten Wert seit Jahrzehnten ein, immer<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84551\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-84551","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84551","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=84551"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84551\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84554,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84551\/revisions\/84554"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=84551"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=84551"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=84551"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}