{"id":84559,"date":"2022-06-03T16:30:59","date_gmt":"2022-06-03T14:30:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559"},"modified":"2022-06-03T15:45:20","modified_gmt":"2022-06-03T13:45:20","slug":"hinweise-des-tages-ii-538","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h01\">Ist Corona jetzt vorbei? Das sagt Deutschlands oberster Intensivmediziner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h02\">Von Gr&ouml;ko bis Schlampel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h03\">&ldquo;Konzertierte Aktion&rdquo; gegen Inflation: Will Bundesregierung Lohnwachstum deckeln?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h04\">Der Zins und die EZB &ndash; Unter deutschem Druck blamiert sich die Europ&auml;ische Zentralbank zum zweiten Mal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h05\">46 Prozent aller Besch&auml;ftigten bekommen Urlaubsgeld &ndash; mit Tarifvertrag 74 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h06\">Pflege macht arm! Warum der Staat bei der Pflege katastrophal versagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h07\">Das Streikrecht auf der Suche nach einer neuen Wirklichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h08\">Gro&szlig;teil der Geb&auml;ude verkauft Bahn ohne Bahnhof<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h09\">Lieber Massaker in Kauf nehmen, als Menschen zu sch&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h10\">Bis zum letzten Ukrainer (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h11\">Sanktionen als Chance<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h12\">Kriegstaumel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h13\">Einmal noch Soldat sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h14\">Starlink: Weltraumr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h15\">Weimarer Richter wegen Rechtsbeugung angeklagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84559#h16\">Kampf gegen Inflation: Macron schafft Rundfunkgeb&uuml;hren ab<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ist Corona jetzt vorbei? Das sagt Deutschlands oberster Intensivmediziner<\/strong><br>\nBez&uuml;glich der Versorgung mit Impfstoff ist Deutschland vorbereitet, sagen Sie. Wie aber sieht es mit der intensivmedizinischen Versorgung aus? K&ouml;nnte es wieder zu &auml;hnlich dramatischen Situationen wie im vergangenen Jahr kommen? Eine drohende &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems war Ende 2021 ja durchaus immer wieder Thema.<br>\nMarx: Von einer generellen &Uuml;berlastung konnte zum Gl&uuml;ck nie die Rede sein, nicht mal alle Reservebetten sind zum Einsatz gekommen, also auch nicht alle Kliniken sind fl&auml;chendeckend aus dem elektiven OP-Programm ausgestiegen. Die Situation war allerdings ernst, ja.<br>\nGrunds&auml;tzlich ist Ihre Frage aber nat&uuml;rlich berechtigt und es w&auml;re nicht seri&ouml;s, wenn ich sagen w&uuml;rde: Wir werden niemals in eine Situation kommen, in der alle 20.000 Intensivbetten bundesweit belegt sind plus die Reservebetten noch dazu. Es gibt keine Garantie, denn noch mal: Dieses Virus ist unberechenbar. Die gute Nachricht ist: Nicht nur der Bundesgesundheitsminister hat seine Hausaufgaben gemacht, auch f&uuml;r die Intensivmedizin gilt &bdquo;lessons learned&ldquo;. Wir sind heute deutlich besser aufgestellt als zu Beginn der Pandemie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/coronavirus\/ist-corona-jetzt-vorbei-das-sagt-deutschlands-oberster-intensivmediziner_id_104384066.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der Divi-Pr&auml;sident gibt hier beil&auml;ufig zu, vor den Lockdowns die Lage &uuml;bertrieben zu haben. Wenn das mal nichts f&uuml;r die anstehende Evaluation der Ma&szlig;nahmen ist. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Von Gr&ouml;ko bis Schlampel<\/strong><br>\nHeute wird der Bundeshaushalt 2022 beschlossen. R&uuml;ckblick auf einige Bundestagsdebatten &uuml;ber die Etats<br>\nHeute wird der Bundestag aller Voraussicht nach mit den Stimmen der Regierungskoalition den Bundeshaushalt f&uuml;r das laufende Jahr beschlie&szlig;en. Ohne weitere Aussprache. Gesamtausgaben von 495,8 Milliarden Euro sind geplant &ndash; 38,2 Milliarden mehr als im Regierungsentwurf vom M&auml;rz. 138,9 Milliarden Euro davon sollen auf Pump finanziert werden. Ein erwarteter R&uuml;ckgang der Zinsen f&uuml;r Bundesanleihen wurde eingepreist. Statt 6,24 Milliarden Euro wird nur noch mit 670 Millionen Euro gerechnet.<br>\nL&auml;uft alles erwartungsgem&auml;&szlig;, werden die Abgeordneten vor der Abstimmung zwei &Auml;nderungsantr&auml;ge der Linksfraktion ablehnen. Einer fordert ein &raquo;Gender Budgeting&laquo; f&uuml;r Geschlechtergerechtigkeit bei der Mittelverteilung unter besonderer Ber&uuml;cksichtigung der &raquo;Verteilung von unbezahlter und bezahlter Arbeit&laquo;. Der andere die &raquo;Entlastung der Exekutive von Lobby-Druck&laquo;. Niemand soll in den Ministerien oder dem Kanzleramt fortan auch nur beratend t&auml;tig sein d&uuml;rfen, der gleichzeitig vertraglich an ein Unternehmen oder einen Verband gebunden ist. Pustekuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427683.staatsausgaben-von-gr%C3%B6ko-bis-schlampel.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Konzertierte Aktion&rdquo; gegen Inflation: Will Bundesregierung Lohnwachstum deckeln?<\/strong><br>\nBundeskanzler Scholz sieht Lohnpolitik als einen Treiber der Inflation. Doch schon jetzt sinkt die Kaufkraft der Menschen deutlich. Regierung will nur zeitlich befristet helfen.<br>\nDie Inflation steigt in Deutschland immer weiter und die Bundesregierung wird zunehmend nerv&ouml;s. Um das Problem in den Griff zu bekommen, schlug Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Mittwoch eine &ldquo;konzertierte Aktion&rdquo; vor, bei der mit Gewerkschaften und Unternehmensverb&auml;nden &uuml;ber L&ouml;sungen beraten werden soll.<br>\nBei den Gewerkschaften gibt es die Sorge, dass diese Gespr&auml;chsrunde vor allem auf eines hinauslaufen k&ouml;nnten: Vorgaben f&uuml;r ihre Lohnforderungen. Denn Scholz sprach in der Generaldebatte im Bundestag auch von der Lohnpolitik als Treiber der Inflation.<br>\nEs geht dabei um die bef&uuml;rchtete Lohn-Preis-Spirale: Die Lebenshaltungskosten steigen durch die Inflation und die Gewerkschaften k&ouml;nnten versucht sein, zum Ausgleich der Preissteigerungen hohe Lohnabschl&uuml;sse zu fordern. Und die k&ouml;nnten dann wiederum die Inflation befeuern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Konzertierte-Aktion-gegen-Inflation-Will-Bundesregierung-Lohnwachstum-deckeln-7130216.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Zins und die EZB &ndash; Unter deutschem Druck blamiert sich die Europ&auml;ische Zentralbank zum zweiten Mal<\/strong><br>\nNotenbanken sollten sich dadurch auszeichnen, dass sie ein klares Urteil &uuml;ber die wirtschaftliche Entwicklung und die Ursachen von deutlichen Preissteigerungen haben, und sie sollten ihr Urteil und dessen Hintergr&uuml;nde auch effektiv kommunizieren k&ouml;nnen. Eine Notenbank, die Zinserh&ouml;hungen beschlie&szlig;t, die sie kurze Zeit sp&auml;ter wieder kassieren muss, weil sie mit ihrer Einsch&auml;tzung bez&uuml;glich Konjunktur und\/oder Preisen v&ouml;llig daneben lag, ist der Super-Gau. In dieser Mehrfachkrise war die EZB bisher &ndash; wenn auch mit erheblichen Abstrichen in Sachen Kommunikation &ndash; nicht in Gefahr, einen solchen Kardinalfehler zu machen. Deswegen haben Friederike Spiecker und ich noch im Januar der EZB zu ihrer Standfestigkeit gratuliert.<br>\nDoch diese Zeit ist vorbei. Unter dem medialen und politischen Druck aus Deutschland und einigen anderen &bdquo;Nordlichtern&ldquo; ist die EZB eingeknickt. Sie wird, das hat ihr Chefvolkswirt, Philip Lane, gerade deutlich angek&uuml;ndigt, in den n&auml;chsten Monaten zweimal die Zinsen erh&ouml;hen. Der Hauptrefinanzierungssatz der EZB, der bisher genau bei null lag (siehe Abbildung 2), wird dann bei 0,5 liegen.<br>\nDass die EZB nun die Zinsen in einer Situation zu erh&ouml;hen gedenkt, wo die Konjunktur extrem fragil ist und sogar, wie derzeit in der EWU, ein Absturz in eine neue Rezession droht (Abbildung 1), bringt sie genau in die oben beschriebene peinlichste aller Lagen. Es besteht dann die akute Gefahr, dass die Wirtschaft sehr schnell einbricht und der Notenbank nichts anderes &uuml;brig bleibt, als die Zinsen wieder zu senken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2022\/06\/03\/der-zins-und-die-ezb-unter-deutschem-druck-blamiert-sich-die-europaeische-zentralbank-zum-zweiten-mal\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>46 Prozent aller Besch&auml;ftigten bekommen Urlaubsgeld &ndash; mit Tarifvertrag 74 Prozent<\/strong><br>\nIn Deutschland erhalten etwas weniger als die H&auml;lfte (46 Prozent) aller Besch&auml;ftigten in der Privatwirtschaft Urlaubsgeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Online-Befragung des Internet-Portals Lohnspiegel.de, das vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung betreut wird. F&uuml;r die Analyse wurden die Angaben von mehr als 66.000 Besch&auml;ftigten aus dem Zeitraum von Anfang Mai 2021 bis Ende April 2022 ausgewertet.<br>\n&bdquo;Angesichts der hohen Inflationsraten ist das Urlaubsgeld f&uuml;r viele Besch&auml;ftigte in diesem Jahr ein Segen&ldquo;, sagt der Leiter des WSI-Tarifarchivs, Prof. Dr. Thorsten Schulten. &bdquo;Es schafft ein bisschen Luft, um die deutlich gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise zu tragen, auch wenn dies wom&ouml;glich auf Kosten der Urlaubskasse gehen k&ouml;nnte.&ldquo; Problematisch findet Schulten allerdings, &bdquo;dass immer noch mehr als jede und jeder zweite Besch&auml;ftigte beim Urlaubsgeld leer ausgeht. Gerade im Niedriglohnsektor, wo diese Sonderzahlung derzeit am n&ouml;tigsten gebraucht w&uuml;rde, wird sie am seltensten ausgezahlt.&ldquo;<br>\nOb Besch&auml;ftigte Urlaubsgeld erhalten oder nicht, h&auml;ngt von mehreren Faktoren ab. Der mit Abstand wichtigste Faktor ist die Tarifbindung. So erhalten 74 Prozent der Besch&auml;ftigten in tarifgebundenen Unternehmen der Privatwirtschaft ein Urlaubsgeld, gegen&uuml;ber nur 36 Prozent der Besch&auml;ftigten in Unternehmen ohne Tarifvertrag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-46-prozent-aller-beschaftigten-bekommen-urlaubsgeld-41709.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Pflege macht arm! Warum der Staat bei der Pflege katastrophal versagt<\/strong><br>\nF&uuml;r soziale Schieflagen wird gerne das Individuum verantwortlich gemacht. Pflegenotstand ist systemisches Versagen. Er trifft vor allem pflegende Angeh&ouml;rige. [&hellip;]<br>\nDas liegt nicht etwa daran, dass pflegende Angeh&ouml;rige selbst kein lebenswertes Leben h&auml;tten oder spezielle Helferpers&ouml;nlichkeiten w&auml;ren, die nur darauf gewartet haben, sich f&uuml;r andere aufzuopfern. Es ist allzu bequem geworden, f&uuml;r soziale Schieflagen oder systemisches Versagen das Individuum verantwortlich zu machen. Angeh&ouml;rige haben sich die Situation nicht ausgesucht, sondern sie reagieren auf die Umst&auml;nde in diesem Land. Weil es zur Pflege zu Hause kaum noch vern&uuml;nftige oder tragbare Alternativen gibt.<br>\nDeshalb werden fast 80 Prozent der Pflegebed&uuml;rftigen auch in Berlin von Angeh&ouml;rigen zu Hause gepflegt. Nicht in Heimen und eben nicht von osteurop&auml;ischen 24-Stunden-Hilfskr&auml;ften, die so oft im Fokus der medialen Berichterstattung stehen. Es sind die Angeh&ouml;rigen selbst, die den L&ouml;wenanteil der Pflege hierzulande stemmen. Unbezahlt, ungeh&ouml;rt &ndash; und so gut wie unsichtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-mind\/pflege-macht-arm-warum-der-staat-bei-der-pflege-katastrophal-versagt-li.231439%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das Streikrecht auf der Suche nach einer neuen Wirklichkeit<\/strong><br>\nDeutschland ist ein streikarmes Land. Und trotzdem wird das deutsche Arbeits- und Wirtschaftssystem ganz wesentlich durch die Potenzialit&auml;t des Streiks und damit durch das Arbeitskampfrecht mitkonstituiert. Das Streikrecht bestimmt nicht nur wesentliche Funktionsbedingungen eines funktionierenden Tarifvertragssystems. Der Streik selbst ist auch ein zentrales Ausdrucks&shy;mittel der Besch&auml;ftigten in kollektiven Konflikten. Er bietet M&ouml;glichkeiten kollektiver Erfahrung von Widerstand, Emanzipation und Autonomie, wie sie die demokratische Ordnung nur zu ganz wenigen Gelegenheiten er&ouml;ffnet.<br>\nAlle diese Funktionen und Chancen sind eng mit den &bdquo;St&ouml;rungen&ldquo; des normalen Verlaufs der Dinge verbunden, mit denen ein Arbeitskampf notwendig einhergeht; er bringt Nachteile und Gefahren nicht nur f&uuml;r die unmittelbar bestreikten Unternehmen hervor. Auch das deutsche Recht hatte deshalb lange Zeit gro&szlig;e M&uuml;he, die Legitimit&auml;t und demokratische Produktivkraft des Arbeitskampfs anzuerkennen. Obwohl das Recht auf Streik mittlerweile verfassungsrechtlich anerkannt und arbeitsrechtlich gesch&uuml;tzt wird, zeigen sich in der Rechtsprechung immer wieder Ambivalenzen vor allem in der Frage, wie viel Autonomie den gesellschaftlichen Akteuren zugestanden werden soll. Diese Ambivalenzen seien im Folgenden an den beiden Grundsatzurteilen des Bundesarbeitsgerichts (BAG) aufgezeigt, die das deutsche Arbeitskampfrecht bis heute pr&auml;gen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/difis.org\/blog\/?blog=3\">sozialpolitikblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gro&szlig;teil der Geb&auml;ude verkauft Bahn ohne Bahnhof<\/strong><br>\nKaputte Ticketautomaten und verwahrloste Eingangsbereiche: Viele kleine deutsche Bahnh&ouml;fe sind in marodem Zustand. Doch die Bahn kann nicht viel machen. Sie hat die meisten Bahnhofsgeb&auml;ude verkauft.<br>\nWenn am langen Pfingstwochenende die Neun-Euro-Touristen quer durchs Land fahren, werden sie viele heruntergekommene Bahnh&ouml;fe sehen, die dringend saniert werden m&uuml;ssten. Viele Empfangsgeb&auml;ude sind in unbefriedigendem Zustand und k&ouml;nnen von Reisenden nicht mehr genutzt werden, kritisiert der Verband Allianz pro Schiene. Damit aber mehr Menschen vom Auto in die Bahn umsteigen, seien attraktive Bahnh&ouml;fe notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/bahn-bahnhof-bahninfrastruktur-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Ein Beispiel f&uuml;r die verfehlte Bahnpolitik, sprich Privatisierung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lieber Massaker in Kauf nehmen, als Menschen zu sch&uuml;tzen<\/strong><br>\n393 Millionen Schusswaffen sind in den USA im Umlauf. Daran wird auch der Amoklauf in Uvalde nichts &auml;ndern. Denn das Waffenproblem der Vereinigten Staaten ist Symptom ihres Demokratieproblems<br>\nAuch nach dem Massenmord im texanischen Uvalde ist kein Ende der amerikanischen Liebesaff&auml;re mit Pistolen, Revolvern und Gewehren in Sicht, auch wenn nur eine Minderheit der Bev&ouml;lkerung mitmacht. Das Thema steht zwar in den USA weit oben auf der Agenda. Aber der politische Alltag beg&uuml;nstigt die Waffenbesitzer. Die Hoffnung, die Stimmung w&uuml;rde sich aus Anlass eines so schrecklichen Verbrechens drehen, ging nicht in Erf&uuml;llung &ndash; wieder einmal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/konrad-ege\/in-den-usa-sind-393-millionen-schusswaffen-im-umlauf\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bis zum letzten Ukrainer (II)<\/strong><br>\nParallel zur Ausweitung der Waffenlieferungen an die Ukraine fordern f&uuml;hrende Berliner Politiker die Fortsetzung des dortigen Kriegs bis zu einem Kiewer Sieg. &bdquo;Die Ukraine muss gewinnen&ldquo;, verlangt Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock. Identisch &auml;u&szlig;ert sich unter anderem EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen. Wie ein ukrainischer Elitesoldat erl&auml;utert, der zuletzt als Abgeordneter im ukrainischen Parlament sa&szlig;, ben&ouml;tigen die ukrainischen Streitkr&auml;fte f&uuml;r den milit&auml;rischen Sieg &bdquo;schwere Artillerie&ldquo; und &bdquo;fortgeschrittene Waffensysteme&ldquo;, etwa Mehrfachraketenwerfer; genau dies liefern jetzt mehrere NATO-Staaten, darunter die Bundesrepublik: Diese hat Kiew j&uuml;ngst nicht nur ein hochmodernes Flugabwehrsystem, sondern auch ebenjene Mehrfachraketenwerfer zugesagt. F&uuml;r einen milit&auml;rischen Sieg der Ukraine hatten sich westliche Politiker Anfang April stark gemacht und damit einen Waffenstillstand unterminiert, der damals kurz vor dem Abschluss zu sein schien. Der Versuch des Westens, seinen Rivalen Russland mit Hilfe der Ukraine maximal zu schw&auml;chen, vollzieht sich auf dem R&uuml;cken der ukrainischen Bev&ouml;lkerung, deren Opferzahlen immer weiter steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8939\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sanktionen als Chance<\/strong><br>\nDurch die Sanktionen des Westens wird der Lebensstandard der einfachen Russen deutlich sinken. Wird Russland jetzt wie China eine mehr nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik machen?<br>\nZwischen Russland und dem Westen ist ein beispielloser Wirtschaftskrieg ausgebrochen. Die USA verweigern Russland Auslandsschulden zur&uuml;ckzuzahlen und beschlagnahmen russische Konten. Der Wirtschaftsexperte und Duma-Abgeordnete der Partei Gerechtes Russland Michail Deljagin fordert, Russland m&uuml;sse mit gleicher M&uuml;nze zahlen und westliche Aktiva und Firmen in Russland beschlagnahmen.<br>\nUm die Wirtschaftskrise zu stoppen, in der Russland durch die Sanktionen geraten ist, fordert Deljagin f&uuml;r Russland eine neue nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik. Daf&uuml;r m&uuml;sse man die Macht der Monopole einschr&auml;nken, die mit Schuld seien an der Inflation und man m&uuml;sse den Unternehmern billige Kredite anbieten. Das gesetzliche Lebensminimum m&uuml;sse erh&ouml;ht werden. Schlie&szlig;lich m&uuml;sse Russland einen &raquo;klugen Protektionismus&laquo; betreiben. Der Staat d&uuml;rfe nicht den Export von Rohstoffen steuerlich belohnen, sondern den Export von Fertigprodukten. Den Export von Rohstoffen m&uuml;sse man besteuern. Auch f&uuml;r den Import m&uuml;sse man Steuern erheben. All das sei n&ouml;tig, um die Warenproduktion in Russland anzukurbeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/sanktionen-als-chance\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kriegstaumel<\/strong><br>\nKein f&uuml;hrender Politiker, keine Politikerin des Westens kann es sich erlauben, nicht nach Kiew zu pilgern &ndash; eine heuchlerische Symbolpolitik. Denn sie h&auml;tten sich nicht erlauben k&ouml;nnen, nach Bagdad oder Tripolis oder Gaza zu fahren, als dort die Bomben fielen. PolitikerInnen, die keine schweren Waffen liefern wollen, vor einer drohenden Eskalation warnen oder gar einen Verhandlungsfrieden anmahnen, werden an den Pranger gestellt: Schw&auml;chling, Lumpenpazifist! Die Grundlagen der Entspannungspolitik von Egon Bahr und Willy Brandt, also die gegenseitige Anerkennung von Sicherheitsinteressen und die &Uuml;berwindung der Konfrontation werden in einer historischen L&uuml;ge zu Ursachen der Weltmachtambitionen Russlands uminterpretiert.<br>\nIn Nachrichten und Kommentaren wird der Bev&ouml;lkerung eingeh&auml;mmert: Russland muss geschw&auml;cht und auf dem Schlachtfeld besiegt werden, und sei es in einem jahrelangen Krieg. Aus der taz, fr&uuml;her eine kritische Zeitung, schreit es: Die Ukraine muss den Krieg gewinnen! Erst die milit&auml;rische Niederlage Russlands er&ouml;ffnet den Weg zu Frieden f&uuml;r Europa! Statt Analysen und Friedenskonzepten werden Bekenntnissen und gesinnungsethische Verdammung geliefert. Es herrscht ein bellizistischer &Uuml;berbietungswettbewerb. Deutschland ist Kriegspartei und jede Schw&auml;chung unserer Kampfmoral grenzt an Hochverrat.<br>\nWer darf da noch an den US-Anspruch erinnern, die einzige Weltmacht zu sein und diese Position mit allen Mitteln von L&uuml;ge, Krieg und Hunderttausenden Toten zu verteidigen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/kriegstaumel\/\">Ossietzky<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Moral und Realpolitik: Saudi-Arabien wieder top<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Biden will nach Riad, um Mohammed bin Salman zu treffen. Dies sei &ldquo;f&uuml;r das Wohlergehen des US-amerikanischen Volkes notwendig&rdquo;<br>\nEinen S&auml;beltanz zwischen Freunden wird es wahrscheinlich diesmal nicht geben, ganz sicher aber ein Handshake-Foto, das den Erfolg von Mohammed bin Salman dokumentiert.<br>\nEnde Juni wird US-Pr&auml;sident Biden nach Riad kommen und den saudischen Kronprinzen treffen. F&uuml;r den Thronfolger, dessen Vater K&ouml;nig Salman ibn Abd al-Aziz selbst auf offiziellen Fotos einen eher gebrechlichen Eindruck macht, ist das Treffen ein Sieg, allhamdulilah.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Moral-und-Realpolitik-Saudi-Arabien-wieder-top-7131771.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Einmal noch Soldat sein<\/strong><br>\nCampino sieht Wehrdienstverweigerung heute skeptisch. Und auch mancher aus der schreibenden Zunft bekennt nun, dass er den Wehrdienst heute nicht mehr verweigern w&uuml;rde. Na, lieber Leser, wollen Sie nicht auch einstimmen in den Chor der Ex-Verweigerer, der sich nun &auml;rgert, keine Grundausbildung erhalten zu haben? Und bitte, nicht vergessen: Keinen falschen Stolz mehr auf zivildienstliche Leistungen vorsch&uuml;tzen.<br>\nAcht Monate musste er bei der Bundeswehr aushalten, bis sein Antrag auf Wehrdienstverweigerung endlich abgesegnet war &ndash; danach wechselte er in eine psychiatrische Anstalt, um dort den Wehrersatzdienst, besser bekannt als Zivildienst, ableisten zu k&ouml;nnen. Wir wissen nun nicht, ob dieser junge Mann, der im b&uuml;rgerlichen Leben Andreas Frege hie&szlig; &ndash; und noch hei&szlig;t -, sich aber seit seinen ersten B&uuml;hnenjahren Campino rufen l&auml;sst, in den acht Monaten des Wehrdienstes gro&szlig;e Not litt, ob er hin und wieder mal am Wochenende Ausgang hatte, um im Ratinger Hof mit seiner damals noch recht neuen Combo auftreten zu k&ouml;nnen. Setzte es ihm zu, den Dienst an der Waffe verrichten zu m&uuml;ssen, wo er doch ersatzweise etwas Soziales tun konnte?<br>\nBis neulich h&auml;tte der Ex-Punk in einer illustren Runde unter Umst&auml;nden noch so gesprochen. Heute weint er der vergebenen Chance hinterher: Wegen der Ukraine, versteht sich. Und wegen der &raquo;europ&auml;ischen Wertegemeinschaft&laquo; und so.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2022\/06\/einmal-noch-soldat-sein\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Starlink: Weltraumr&uuml;stung<\/strong><br>\nDie Deutsche Welle berichtet &uuml;ber ein Papier, dass eine Forschungsinstitution der chinesischen Volksbefreieungsarmee ver&ouml;ffentlicht, dann aber wieder zur&uuml;ckgezogen haben soll. Darin wird angeblich diskutiert, wie sich die Satelliten das Starlink-Netzwerkes von SpaceX &uuml;berwachen und wohl auch st&ouml;ren lie&szlig;en. Starlink von Tesla-Chef Elon Musk sei angeblich ein ziviles Programm, werde aber u.a. vom ukrainischen Milit&auml;r aktuell auch f&uuml;r die St&ouml;rung von Satelliten genutzt, so die Deutsche Welle. Auch mit dem Pentagon gebe es eine Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen:<br>\n&bdquo;Bereits 2019 erhielt SpaceX Mittel von der US-Luftwaffe, um zu testen, wie gut sich die Starlink-Satelliten verschl&uuml;sselt mit Milit&auml;rflugzeugen verbinden k&ouml;nnen, so Cowhig. Im Mai 2020 unterzeichnete die US-Armee eine Vereinbarung mit SpaceX &uuml;ber die Nutzung des Starlink-Breitbandnetzes zur &Uuml;bertragung von Daten &uuml;ber milit&auml;rische Netze. Im Oktober 2020 erhielt SpaceX einen 150-Millionen-Dollar-Vertrag zur Entwicklung von Satelliten f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke. Im M&auml;rz 2021 k&uuml;ndigte das Unternehmen an, mit der US-Luftwaffe zusammenzuarbeiten, um das Starlink-Internet weiter zu testen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2022\/06\/02\/starlink-weltraumruestung\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Weimarer Richter wegen Rechtsbeugung angeklagt<\/strong><br>\nEin Familienrichter hob in einer umstrittenen Entscheidung die Coronaregeln an Schulen auf. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Dem Mann droht eine Freiheitsstrafe von bis zu f&uuml;nf Jahren.<br>\nGegen einen Weimarer Richter ist wegen umstrittener Entscheidungen zur Maskenpflicht an Th&uuml;ringer Schulen Anklage wegen Rechtsbeugung erhoben worden. Wie das Landgericht Erfurt mitteilt, wird dem Richter vorgeworfen, elementare Verfahrensvorschriften missachtet und gegen materielles Recht versto&szlig;en zu haben.<br>\nIhm wird demnach zur Last gelegt, als Familienrichter im April 2021 willk&uuml;rlich einen Beschluss gegen&uuml;ber Leitungen und Lehrenden zweier Schulen sowie den Vorgesetzten der Schulleitungen erlassen zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/weimarer-richter-nach-umstrittener-aufhebung-der-maskenpflicht-wegen-rechtsbeugung-angeklagt-a-9cb6b1b8-a899-416a-8189-8c76c9961c17\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erinnert sei daran, dass Staatsanwaltschaften <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Staatsanwaltschaft_(Deutschland)#Weisungsrecht\">weisungsgebunden<\/a> sind. Deren Anklage d&uuml;rfte also aus politischen Gr&uuml;nden erfolgt sein. Bitte lesen Sie dazu auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72036\">Corona und Justiz<\/a> <\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71509\">Gericht in Weimar verbietet Schulen Maskenzwang und Testpflicht<\/a> <\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78480\">Verfassungsgericht: R&uuml;ckenwind f&uuml;r autorit&auml;re Politik<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kampf gegen Inflation: Macron schafft Rundfunkgeb&uuml;hren ab<\/strong><br>\nDie Franzosen sollen nach dem Willen von Pr&auml;sident Macron ab Herbst keine Abgabe f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Rundfunk mehr zahlen. Damit will er die Kaufkraft st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/frankreich-kampf-gegen-inflation-macron-schafft-rundfunkgebuehren-ab\/28388228.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das kann man wohl nur als Kampfansage an den &Ouml;RR in Frankreich betrachten. Macrons Begr&uuml;ndung, dass mit der Abschaffung der Rundfunkgeb&uuml;hr (l&auml;cherliche 11,50 Euro pro Haushalt und Monat) die Kaufkraft gest&auml;rkt werden soll, ist haneb&uuml;chen. Das ist derselbe Pr&auml;sident, der sich aus Gr&uuml;nden der &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; f&uuml;r Lohnzur&uuml;ckhaltung einsetzt, in den letzten f&uuml;nf Jahren u. a. die Leistungen der Arbeitslosenversicherung zusammengestrichen hat und weiterhin die Renten drastisch k&uuml;rzen will. Das sind wohl kaum Ma&szlig;nahmen zur St&auml;rkung der Kaufkraft, und nat&uuml;rlich ist das nicht seine Absicht. Was ich dann nicht verstehe: wie, wenn nicht &uuml;ber die Rundfunkgeb&uuml;hren, soll sich der franz&ouml;sische &Ouml;RR in Zukunft finanzieren?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-84559","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84559","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=84559"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84559\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84561,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84559\/revisions\/84561"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=84559"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=84559"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=84559"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}