{"id":84595,"date":"2022-06-07T08:57:41","date_gmt":"2022-06-07T06:57:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595"},"modified":"2022-06-07T08:57:41","modified_gmt":"2022-06-07T06:57:41","slug":"hinweise-des-tages-4124","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h01\">Frust mit der Deutschen Bahn: &bdquo;Kontrollverlust in allen Funktionsbereichen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h02\">Nur ein Trostpflaster: Erh&ouml;hung des Mindestlohns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h03\">Bundestag stimmt Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r die Bundeswehr zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h04\">Trotz westlicher Sanktionen: US-Medien geben Sahra Wagenknecht recht: Putin kassiert mehr als vor dem Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h05\">Wetten auf Hunger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h06\">&Auml;rger &uuml;ber Macron: Wer dem&uuml;tigt hier wen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h07\">Avantgarde der Eskalation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h08\">Interpol: In die Ukraine gelieferte Waffen werden auf den Schwarzmarkt kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h09\">Mit mieser Masche schnappen sich die Konzerne den Tankrabatt und f&uuml;hren die Ampel vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h10\">Immunstatus nach SARS-CoV-2-Infektion: Genesene offenbar gut gesch&uuml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h11\">FDA &auml;u&szlig;ert Sorgen bei Novavax-Impfstoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h12\">Distanz, wenn ich bitten darf!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h13\">Der Panik-Minister Karl Lauterbach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h14\">Warum Faktenchecker nicht einfach die Fakten checken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84595#h15\">Ulrike Gu&eacute;rot und der Krieg: Kommt man gegen die Argumente nicht an, wird die Person vernichtet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Frust mit der Deutschen Bahn: &bdquo;Kontrollverlust in allen Funktionsbereichen&ldquo;<\/strong><br>\nVersp&auml;tungen, Probleme mit dem 9-Euro-Ticket, jetzt auch noch ein schweres Zugungl&uuml;ck &ndash; alles Seiten derselben Medaille, sagt der Philosoph und Schriftsteller Wolfram Eilenberger: Die Bahn sei nicht nur nicht zuverl&auml;ssig, sondern auch nicht sicher. [&hellip;]<br>\nDerzeit vertraue man sich einem Unternehmen an, &bdquo;das die Kontrolle &uuml;ber seinen Auftrag vollkommen verloren hat&ldquo;, mit einem Personal &bdquo;zwischen Apathie und Scham&ldquo; und &bdquo;Kunden, die nicht einmal mehr die Energie finden, sich &uuml;ber die Absurdit&auml;ten, denen sie jeden Tag ausgesetzt sind, zu beschweren&ldquo;. Es gebe dramatische Entwicklungen, &uuml;ber die einfach gesprochen werden m&uuml;sse, weil dieses Verkehrsmittel nicht nur nicht mehr zuverl&auml;ssig sei, sondern auch nicht mehr sicher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/deutsche-bahn-frust-verspaetung-9-euro-ticket-100.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutsche BahnBetriebsrat zieht kritisches Fazit des Pfingstwochenendes mit 9-Euro-Ticket<\/strong><br>\nNach dem Pfingstwochenende mit dem 9-Euro-Ticket hat die Personalvertretung der Deutschen Bahn eine kritische Bilanz gezogen.<br>\nDer stellvertretende Betriebsrat-Vorsitzende der Bahn-Tochter DB Regio, Damde, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, an jedem Tag seien bundesweit etwa 400 Z&uuml;ge &uuml;berf&uuml;llt gewesen. Passagiere seien abgewiesen und Fahrr&auml;der nicht mitgenommen worden. T&auml;glich habe es an die Einsatzzentrale rund 700 Meldungen von &Uuml;berlastung, Problemen mit Passagieren oder St&ouml;rungen gegeben. Das sei signifikant mehr als an einem durchschnittlichen Wochenende und auch mehr als am letzten Pfingstwochenende vor der Corona-Pandemie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/betriebsrat-zieht-kritisches-fazit-des-pfingstwochenendes-mit-9-euro-ticket-100.html\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zugungl&uuml;ck bei Garmisch-Partenkirchen Bahn plante offenbar Sanierungsarbeiten an betroffenem Streckenabschnitt<\/strong><br>\nEinem Zeitungsbericht zufolge sollten zwischen Oberau und Farchant bald eine Gleislageberichtigung und eine Schienenerneuerung beginnen. Die Bahn macht keine Angaben zu einem m&ouml;glichen Zusammenhang mit dem Unfall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/zugunglueck-garmisch-partenkirchen-bahn-plante-offenbar-sanierungsarbeiten-auf-betroffener-strecke-a-6dfd1479-223b-441b-b810-9fc5c4fdff14\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nur ein Trostpflaster: Erh&ouml;hung des Mindestlohns<\/strong><br>\nAm Freitag hat der Bundestag die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf zw&ouml;lf Euro brutto pro Stunde beschlossen. Dies w&auml;re ein Meilenstein im Kampf gegen die Armut, g&auml;be es nicht gewichtige Einw&auml;nde. Olaf Scholz hatte die Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf diesen Betrag bereits unmittelbar nach der f&uuml;r die SPD desastr&ouml;sen Bundestagswahl im September 2017 gefordert. Seinerzeit lag der Mindestlohn noch bei 8,84 Euro. Ber&uuml;cksichtigt man die Preissteigerungen w&auml;hrend der vergangenen f&uuml;nf Jahre, sind zw&ouml;lf Euro im Oktober 2022 erheblich weniger wert als damals.<br>\nAuch ist der Sprung auf zw&ouml;lf Euro nicht so gewaltig, wie es auf den ersten Blick scheint. Denn ab 1. Juli gelten nicht mehr 9,82 Euro wie heute, sondern 10,45 Euro. Zudem existieren die Ausnahmen &ndash; Jugendliche ohne Berufsausbildung und Kurzzeitpraktikanten erhalten den Mindestlohn nicht, Erwerbslose erst nach einem halben Jahr &ndash; fort. Noch problematischer ist aus Sicht der Besch&auml;ftigten, dass der Mindestlohn bald wieder hinter der Preisentwicklung herhinken d&uuml;rfte, weil seine gr&ouml;&szlig;te Schwachstelle bestehen bleibt: Er wird auch weiterhin nicht politisch, sondern aufgrund des Votums einer mit je drei Vertretern von Unternehmerverb&auml;nden und Gewerkschaften, einem &raquo;neutralen&laquo; Vorsitzenden und zwei nicht stimmberechtigten Wissenschaftlern besetzten Kommission festgelegt, die sich im wesentlichen nachlaufend an der Tariflohnentwicklung orientiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427762.nur-ein-trostpflaster.html\">Christoph Butterwegge in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bundestag stimmt Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r die Bundeswehr zu<\/strong><br>\nDer Bundestag hat mit den Stimmen der Ampelkoalition und der Union das 100 Milliarden Euro schwere Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r die Bundeswehr als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg verabschiedet. F&uuml;r das Vorhaben votierten in namentlicher Abstimmung 593 Abgeordnete, 80 stimmten mit Nein und sieben enthielten sich.<br>\nZuvor hatte das Parlament auch mit den Stimmen der oppositionellen Union mit Zweidrittelmehrheit das Grundgesetz ge&auml;ndert, um das Sonderverm&ouml;gen auf verfassungskonformen Boden zu stellen.<br>\nDas Geld f&uuml;r das Sonderverm&ouml;gen soll an der Schuldenbremse vorbei durch Kredite aufgenommen werden. Damit sollen R&uuml;stungsg&uuml;ter und andere Ausr&uuml;stung f&uuml;r die Bundeswehr angeschafft werden (lesen Sie hier mehr). Geplant ist in den kommenden Jahren die Anschaffung unter anderem moderner F-35-Kampfjets, neuer Korvetten f&uuml;r die Marine sowie von Nachfolgern f&uuml;r den Sch&uuml;tzenpanzer Marder und den Truppentransporter Fuchs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ukraine-krieg-bundestag-stimmt-sondervermoegen-fuer-die-bundeswehr-zu-a-35dc4d7d-49cc-4e27-9bfa-1dacba89067c%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> An R&uuml;stungsg&uuml;tern &ndash; viele aus den USA &ndash; wird es im &bdquo;Land der Dichter und Denker&ldquo; in Zukunft wohl nicht mangeln. Daf&uuml;r bleibt es bei den M&auml;ngeln im Bildungs- und Wissenschaftssystem. Bildung genie&szlig;t im rohstoffarmen Deutschland offensichtlich keinen hohen Wert mehr. Diese Entwicklung sollte nachdenklich stimmen &ndash; wenn nicht sogar Sorge bereiten. Denn auch dadurch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84303\">schreitet die Verbl&ouml;dung voran<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> &bdquo;Mit gro&szlig;er Mehrheit beschlossen die Abgeordneten die Einrichtung eines Sonderverm&ouml;gens von 100 Milliarden Euro.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Nur als Beispiel f&uuml;r v&ouml;llige Abgehobenheit der sogenannten Volksvertreter: Am Zustand des Gesundheitssystems hat sich auch nach zwei Jahren Pandemietheater nichts ge&auml;ndert. Im Gegenteil wie gemeldet wurde fehlen bis zu 50.000 Pflegekr&auml;fte auf den Intensivstationen. Aber lieber schmei&szlig;t man das Geld f&uuml;r epidemiologisch unwirksame gentherapeutische Substanzen der Pharmaindustrie hinterher oder steckt es in die sinnlosesten Dinge die man sich vorstellen kann, in Waffen und milit&auml;rische Ausr&uuml;stung. Der Aberwitz, wie zu h&ouml;ren ist, soll das Gros des Sonderverm&ouml;gens an die Luftwaffe f&uuml;r den Kauf von F-35 Kampfjets gehen. W&auml;re es da nicht einfacher und ehrlicher die Steuergelder der US-R&uuml;stungsindustrie gleich einfach so zu &uuml;berweisen?<\/em><\/p>\n<p><em>Das findet man ironischer weise <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/webarchiv\/textarchiv\/2014\/kw31_reichstagsprotokolle-284830\">im Web-Archiv des Bundestages<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em>Die heutige Situation erinnert fatal an die des Beginns des 1. Weltkrieges, als die deutsche Regierung und die Mehrheit der B&uuml;rger begeistert in den Abgrund marschierten. Den Blankocheck haben dieses mal die USA.<\/em><\/p>\n<p><em>Vor 100 Jahren: Reichstag billigt Kriegskredite<\/em><\/p>\n<p><em>Der Kaiser kennt nur noch Deutsche<\/em><\/p>\n<p><em>&bdquo;Uns treibt nicht Eroberungslust, uns beseelt der unbeugsame Wille, den Platz zu bewahren, auf den Gott uns gestellt hat, f&uuml;r uns und alle kommenden Geschlechter. Aus den Schriftst&uuml;cken, die Ihnen zugegangen sind, werden sie ersehen, wie meine Regierung und vor allem mein Kanzler bis zum letzten Augenblick bem&uuml;ht waren, das &Auml;u&szlig;erste abzuwenden. In auf gedrungener Notwehr mit reinem Gewissen und reiner Hand ergreifen wir das Schwert.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Im Anschluss wiederholte er die Worte, die er schon am 1. August vom Balkon des Stadtschlosses verk&uuml;ndet hatte: &bdquo;Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche.&ldquo; Begeistert stimmten die Parlamentarier daraufhin die Kaiserhymne &bdquo;Heil Dir im Siegerkranz&ldquo; an.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Also werden R&uuml;stungsausgaben kontinuierlich steigen&rdquo;<\/strong><br>\nAls einer der wenigen Angeordneten des Regierungslagers k&uuml;ndigte Bsirske an, heute gegen das Sonderverm&ouml;gen von 100 Milliarden Euro f&uuml;r die Bundeswehr und die Festlegung des Zwei-Prozent-Ziels der Nato zu stimmen. Telepolis dokumentiert seine Erkl&auml;rung.<br>\nDie Gr&uuml;nen waren und sind der Auffassung, dass die Sicherheit Deutschlands nicht nur mit milit&auml;rischen Mitteln sichergestellt werden kann.<br>\nDeswegen haben wir in den Verhandlungen um das Sonderverm&ouml;gen das Ziel verfolgt, den Sicherheitsbegriff breiter zu fassen und auch Ma&szlig;nahmen zur Verbesserung der Cybersicherheit, des Bev&ouml;lkerungsschutzes und der Stabilisierung von Partnerl&auml;ndern aus dem Sonderverm&ouml;gen zu finanzieren.<br>\nVon der urspr&uuml;nglichen Forderung, dem Sonderverm&ouml;gen einen &ldquo;erweiterten Sicherheitsbegriff&rdquo; zugrunde zu legen, ist nach den Verhandlungen nichts mehr &uuml;briggeblieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Also-werden-Ruestungsausgaben-kontinuierlich-steigen-7131717.html\">Frank Bsirske in Telepolis<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>DIE BUNDESREGIERUNG &bdquo;VERARSCHT&ldquo; DIE DEUTSCHE BEV&Ouml;LKERUNG GEZIELT.<\/strong><br>\nSie stellt die wahren Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse zwischen Russland und dem Westen auf den Kopf, wenn sie behauptet, Deutschland m&uuml;sse massiv aufr&uuml;sten, weil es durch das &bdquo;hochger&uuml;stete&ldquo; Russland bedroht sei. Russlands Armee ist nicht &ldquo;hochger&uuml;stet&ldquo;. Sie befindet sich in einem noch viel desolateren Zustand als die Bundeswehr. Selbst gegen die kleine Ukraine hat sie gro&szlig;e Schwierigkeiten, ihre milit&auml;rischen Ziele durchzusetzen.<br>\nDIE WAHREN FAKTEN, DIE DIE REGIERUNG VERSCHWEIGT: DIE NATO IST RUSSLAND 18-FACH &Uuml;BERLEGEN.<br>\nDas angeblich &bdquo;hochger&uuml;stete&ldquo; Russland hat in den letzten Jahren nicht aufger&uuml;stet, sondern abger&uuml;stet. Sein R&uuml;stungshaushalt belief sich 2021 nur noch auf 65,9 Mrd. Dollar gegen&uuml;ber 88 Mrd. Dollar 8 Jahre zuvor.<br>\nDer Milit&auml;rhaushalt der Nato hingegen lag 2021 bei 1,18 Billionen (!) Dollar. Das ist fast das 18-fache des Milit&auml;rhaushalts Russlands. Russland kann sich seit langem selbst im Traum nicht mehr vorstellen, das Nato-Mitglied Deutschland mit realistischen Siegeschancen anzugreifen.<br>\nEinen atomaren Verzweiflungsschlag Russlands im Falle einer milit&auml;rischen Niederlage kann allerdings niemand ausschlie&szlig;en. Und auch nicht den Versuch Russlands, den Transport deutscher Panzer in die Ukraine durch einen selektiven Milit&auml;rschlag oder durch einen Sabotageakt zu verhindern. De facto ist Deutschland aufgrund der kurzsichtigen, unehrlichen und dilettantischen Politik der Bundesregierung nun mal Kriegsgegner Russlands. Gr&uuml;ner Rinder-Wahnsinn!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/100044515656089\/posts\/pfbid02ruu5xSoZdx1PCHGCUVJmprRJqeStzzjE6Ybw5Q1RYfvkNjTjqzo1ey8XzC9BNz9zl\/?d=n\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Trotz westlicher Sanktionen: US-Medien geben Sahra Wagenknecht recht: Putin kassiert mehr als vor dem Krieg<\/strong><br>\nCNN und Bloomberg berechnen, dass Russland heute mehr durch den Verkauf von Gas und &Ouml;l einnimmt als 2021 &ndash; und pflichten damit der Linken-Politikerin bei.<br>\nDie Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht vertritt in der Frage der Russland-Sanktionen wegen des Angriffes auf die Ukraine eine kontroverse, aber nicht unbegr&uuml;ndete Position. Sie sagt, dass die Diskussion um Gas- und &Ouml;l-Embargos weder den v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine aufhalten k&ouml;nne, noch Russland wirtschaftlich zu schaden scheinen. Der Gro&szlig;teil der Welt beteilige sich ja nicht an Sanktionen. Daf&uuml;r w&uuml;rden die Sanktionen aber den Menschen in Europa schaden und die Inflation anheizen, so Wagenknecht.<br>\nF&uuml;r die Bundesregierung scheint der komplette oder wenigstens teilweise Verzicht auf die russische Energie zwar eine moralische, aber auch sicherheitspolitische Frage zu sein, denn die Abh&auml;ngigkeit von einem Land, das einen Angriffskrieg f&uuml;hrt, soll reduziert werden. Der russische &Ouml;l-Anteil in Deutschland ist etwa laut Wirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) bereits von 35 auf zw&ouml;lf Prozent gesenkt worden. Doch schadet diese Entscheidung dem russischen Oberbefehlshaber Wladimir Putin wirklich und hindert sie ihn daran, den Krieg weiterhin finanzieren zu k&ouml;nnen?<br>\nOffenbar nicht, wie zwei einflussreiche amerikanische Medien unabh&auml;ngig voneinander berichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/us-medien-geben-sahra-wagenknecht-recht-russland-kassiert-mehr-fuer-energieexporte-li.232770\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Milliardenschwerer Staatsfonds: Russlands Finanzpolster w&auml;chst rasant<\/strong><br>\nDer Wert des russischen Staatsfonds hat sich binnen eines Monats massiv erh&ouml;ht auf knapp 200 Milliarden Dollar. &Uuml;ber 40 Milliarden Dollar kamen zuletzt aus dem &Ouml;l- und Gasgesch&auml;ft hinzu. Geht Putins Rechnung auf?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/staatsfonds-russland-finanzen-putin-oel-gas-101.html%20\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Sanktionen t&ouml;ten<\/strong><br>\nDer westliche Sanktionskrieg gegen Russland behindert die Ausfuhr von Weizen und D&uuml;ngemitteln, ohne die die n&auml;chste Ernte in vielen L&auml;ndern dramatisch einbrechen wird.<br>\nGetreidelieferungen aus der Ukraine und aus Russland, die zusammen zuletzt beinahe 30 Prozent der globalen Weizenexporte stellten, fallen zur Zeit zu einem erheblichen Teil aus.<br>\nDie Ursache? &raquo;Putins Krieg&laquo;, h&ouml;rt und liest man seit Wochen in den westlichen Medien. Das ist insofern nicht ganz falsch, als der russische Marineaufmarsch im Schwarzen Meer den Export aus denjenigen ukrainischen H&auml;fen hemmt, die nicht von russischen Truppen okkupiert sind. Es ist aber eben auch nur ein Teil der Wahrheit. Zu dieser geh&ouml;rt, dass die Ukraine das Seegebiet vor ihrer K&uuml;ste vermint und damit unpassierbar gemacht hat. Dar&uuml;ber hinaus behindert der westliche Sanktionskrieg gegen Russland, der unter anderem die Logistik und die Finanzbranche trifft, die russische Ausfuhr &ndash; nicht nur von Weizen, auch von D&uuml;ngemitteln, ohne die die n&auml;chste Ernte in vielen L&auml;ndern dramatisch einbrechen wird. Die UNO dringt deshalb seit Wochen darauf, beides zu tun: die Ausfuhr ukrainischen Getreides wieder in Gang zu bringen und den Sanktionsdruck zumindest von den russischen Nahrungs- und D&uuml;ngemittelexporten zu nehmen.<br>\nDie Afrikanische Union hat sich &ndash; anders als die westlichen Schreipropagandisten &ndash; die Position der UNO zu eigen gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427972.sanktionen-t%C3%B6ten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wetten auf Hunger<\/strong><br>\nKriege und D&uuml;rren werden von Spekulanten f&uuml;r perverse Profite genutzt. Die Politik muss das stoppen! (&hellip;)<br>\nDringend muss gehandelt werden, auch Deutschland ist in der Pflicht. Dabei gibt es ganz verschiedene Hebel. Zum einen muss daf&uuml;r gesorgt werden, dass das Weizen aus der Ukraine aus dem Hafen laufen kann und auch Putin seinen Ausfuhrstopp f&uuml;r Weizen und D&uuml;nger aufgibt. Diplomatie und Verhandlungsgeschick sind gefragt. Gewiss keine einfache Aufgabe, aber eben eine notwendige. Gleiches gilt nat&uuml;rlich f&uuml;r den abscheulichen Angriffskrieg an sich.<br>\nEbenso muss den L&auml;ndern, die besonders von Knappheiten und Preissteigerungen sind, pragmatisch geholfen werden. Schuldenerlasse, g&uuml;nstige Kredite, Weizenkontingente &ndash; alle Optionen geh&ouml;ren auf den Tisch.<br>\nDazu muss die Spekulation unterbunden werden, indem physische H&auml;ndler von Spekulanten getrennt und die H&ouml;he der Positionen noch st&auml;rker begrenzt werden. Die einfache Daumenregel muss sein: Wer nicht nachweisen kann, dass er Weizen anbauen, ernten, lagern oder transportieren kann, der ist ein Spekulant und hat am Markt nichts verloren. Es braucht hier harte Regeln. Das Problem l&ouml;st man au&szlig;erdem auch nicht mit einer Steuer auf B&ouml;rsenums&auml;tze &ndash; der sogenannten Finanztransaktionsteuer. Spekulation mit Nahrungsmitteln und Rohstoffen geh&ouml;rt schlicht verboten, nicht besteuert.<br>\nLangfristig braucht es eine neue Entwicklungspolitik, die sich von der stumpfen Exportorientierung losl&ouml;st und vor allem in der Landwirtschaft auf nachhaltige Selbstversorgung setzt. Auch der internationale Handel muss sich &auml;ndern, hier h&auml;ngt wegen der Globalisierung eben vieles mit vielem zusammen. Weltbank und IWF werden ihrer Rolle nicht gerecht. Ausgaben f&uuml;r Entwicklungshilfe sollten in Deutschland von der Schuldenbremse ausgenommen und deutlich ambitionierter werden!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mauricehoefgen.substack.com\/p\/weizen-hunger-ukraine-putin-krise\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Hungerkrise (III)<\/strong><br>\nDie EU stellt sich Bem&uuml;hungen der Vereinten Nationen in den Weg, die kriegs- wie auch sanktionsbedingt drohende weltweite Hungerkrise abzuwenden. Dabei geht es um den Plan, die gewaltigen Getreidevorr&auml;te der Ukraine &uuml;ber Belarus in H&auml;fen im Baltikum zu bringen und sie dort zu verschiffen. Der Plan, der von UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres bef&uuml;rwortet wird, gilt als einzige sinnvolle Alternative zum zuletzt blockierten Abtransport des Getreides &uuml;ber das Schwarze Meer. Die EU ist freilich nicht bereit, die Voraussetzungen f&uuml;r das Gelingen des Plans zu schaffen und ihre Sanktionen gegen belarussische D&uuml;ngemittelexporte aufzuheben. UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres tritt f&uuml;r die Aufhebung dieser Sanktionen ein, um die weltweite D&uuml;ngemittelversorgung zu sichern. In einem auch symbolisch vielsagenden Schritt hat Br&uuml;ssel am Freitag seine Sanktionen gegen belarussische D&uuml;ngemittelhersteller versch&auml;rft. Bewegung kommt dagegen in Bestrebungen der UN, den Export ukrainischen Getreides &uuml;ber das Schwarze Meer in Gang zu bringen. Russland und die T&uuml;rkei stellen erste ukrainische Lieferungen aus Odessa in Aussicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8940\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Auml;rger &uuml;ber Macron: Wer dem&uuml;tigt hier wen?<\/strong><br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Macron hat davor gewarnt, Russland zu dem&uuml;tigen. Man m&uuml;sse Kremlchef Putin eine Br&uuml;cke bauen, um Verhandlungen zu erm&ouml;glichen, hei&szlig;t es in Paris. In Kiew kommt dies nicht gut an.<br>\nUkrainische Diplomaten und Politiker haben Macrons Warnung, Russland nicht zu dem&uuml;tigen, scharf kritisiert. &ldquo;Denn Russland dem&uuml;tigt sich selbst&rdquo;, schrieb der ukrainische Au&szlig;enminister Dmytro Kuleba auf Twitter. &ldquo;Wir alle sollten uns besser darauf konzentrieren, wie wir Russland in die Schranken weisen k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nPr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj sagte in seiner abendlichen Videoansprache, es gebe eine Person in Moskau, die die schrecklichen Folgen des Krieges mit einem kurzen Befehl stoppen k&ouml;nne. &ldquo;Aber die Tatsache, dass es diesen Befehl immer noch nicht gibt, ist offensichtlich eine Dem&uuml;tigung f&uuml;r die ganze Welt.&rdquo;<br>\nAllerdings ist es Selenskyj, der derzeit keinen Waffenstillstand will. Und es ist die Ukraine, die von Russland gedem&uuml;tigt wird &ndash; mit bis zu hundert toten Soldaten am Tag und einer schweren Niederlage im Donbass. Wenn es dumm l&auml;uft, k&ouml;nnte sogar ein Gro&szlig;teil der ukrainischen Armee eingekesselt und vernichtet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/aerger-ueber-macron-wer-demuetigt-hier-wen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Europa sollte so schnell wie m&ouml;glich Konflikt zwischen Russland und Ukraine abk&uuml;hlen<\/strong><br>\nDer Konflikt zwischen Russland und der Ukraine dauert nun schon seit 100 Tagen an. Er hat nicht nur zu zivilen Opfern und Fl&uuml;chtlingen gef&uuml;hrt, sondern auch schwere politische, wirtschaftliche und soziale Kosten f&uuml;r Europa verursacht.<br>\nDer d&auml;nische Akademiker Jan Oberg sagte vor kurzem, der Hauptgrund f&uuml;r den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sei die kontinuierliche Osterweiterung der NATO unter der F&uuml;hrung der USA. Nach dem Ausbruch des Konflikts haben die USA stets &Ouml;l ins Feuer gegossen, indem sie einerseits die Ukraine mit Waffen versorgen und andererseits in Europa Angst sch&uuml;ren, um die NATO, ein milit&auml;risches und politisches B&uuml;ndnis aus der Zeit des Kalten Krieges, zu st&auml;rken. NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg erkl&auml;rte, der bevorstehende NATO-Gipfel in Madrid sei eine &bdquo;historische Gelegenheit&ldquo; f&uuml;r die St&auml;rkung der NATO. Gleichzeitig sieht Europa zu, wie seine Verluste zunehmen. Die finanzielle Belastung steigt, die Inflation ist hoch und die Menschen tragen immer h&ouml;here Kosten.<br>\nDer britische Schriftsteller Martin Jacques sagte, der russisch-ukrainische Konflikt sei ein &bdquo;europ&auml;ischer B&uuml;rgerkrieg&ldquo;, der die USA zum gr&ouml;&szlig;ten Nutznie&szlig;er mache und den Prozess des europ&auml;ischen Niedergangs versch&auml;rfe.<br>\nEuropa, das stets Wert auf strategische Autonomie gelegt hat, sollte so schnell wie m&ouml;glich konkrete Ma&szlig;nahmen ergreifen, um die Voraussetzungen f&uuml;r eine Abk&uuml;hlung des Konflikts zu schaffen, anstatt den USA zu folgen und zur Ausweitung des Krieges beizutragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20220603\/761254.html%20\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist sehr bedauerlich, dass auch die deutsche Bundesregierung zu wenig unternimmt, um diesen Konflikt zu deeskalieren. Vielmehr bedient sie US-Interessen in mehrfacher Hinsicht: Insbesondere durch den Kauf von Fracking-Gas und Waffen aus den USA. Die Einhaltung der Klimaziele &ndash; sonst vor allem von den Gr&uuml;nen ein Hauptanliegen &ndash; wird auf diese Weise auch aufgegeben. Offensichtlich ist der Kampf gegen den Klimawandel nicht so wichtig wie die Zusammenarbeit mit der US-Regierung und einflussreichen US-Konzernen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Avantgarde der Eskalation<\/strong><br>\nEin historisches D&eacute;j&agrave;-vu: Jugoslawien und Ukraine &ndash; kaum regieren die Gr&uuml;nen mit, kommt es zu einem Angriffskrieg<br>\nDie &raquo;einstige Partei der Dr&uuml;ckeberger (ist) zu einem Ort der Wehrhaftigkeit mutiert&laquo;, bemerkte j&uuml;ngst, immerhin satte 23 Jahre nach dem Jugoslawien-Krieg, sogar die FAZ (27.5.2022). Das Zentralorgan der deutschen Bourgeoisie versteht Antimilitarismus als &raquo;Dr&uuml;ckebergerei&laquo;; Aufr&uuml;stung, Sanktionierung, Waffenexporte sind Ausdruck von &raquo;Wehrhaftigkeit&laquo;: ein ganz besonderes eigenartiges Lob f&uuml;r die Gr&uuml;nen in tragischen Zeiten. Es w&auml;re fr&uuml;her &ndash; vor B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen &ndash; undenkbar gewesen. (&hellip;)<br>\nDer &Auml;rger &uuml;ber die &raquo;gr&uuml;ne&laquo; Haltung zur Lieferung schweren Kriegsger&auml;ts wachse in der SPD &raquo;mit jedem Tag&laquo;, meint Der Spiegel (18\/2022), der sich ansonsten als Kriegsanheizer auf Bild-Niveau profiliert hat. Die Gr&uuml;nen indes zeigen sich unbeirrt und mit erstaunlicher Selbstzufriedenheit und Geschlossenheit als beste Freunde der NATO und der deutschen R&uuml;stungsindustrie und agieren als deren politische Vorhut.<br>\nHandfeste Action und aggressive T&ouml;ne kaschieren jene inhaltliche Leere, die eine schrille Kriegsbeteiligung mit sich bringt. Was soll aus einer Kraft werden, die trotz alledem und immer noch vom Image als zivilgesellschaftliche, &ouml;kologische, antimilitaristische Avantgarde lebt, aber am Ende doch nur den alten Imperialismus bedient, der zur Neuaufteilung einer aus den Fugen geratenen Welt nunmehr milit&auml;risch antritt? &Uuml;brig bleibt gegebenenfalls eine Avantgarde, die sich von &raquo;Blackrock&laquo;-Merz, Transatlantik-R&ouml;ttgen und dem Pr&auml;sidentendarsteller in Kiew lediglich durch die Kleidung unterscheidet. Allerdings gewinnt die Vorstellung an Kontur, dass Anton Hofreiter, ein beleidigter Nichtminister, in Selenskijs Military-Look durchaus angemessen r&uuml;berk&auml;me. Der Schein w&auml;re rein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427801.%C3%B6kobellizisten-avantgarde-der-eskalation.html\">Gerd Schumann in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Interpol: In die Ukraine gelieferte Waffen werden auf den Schwarzmarkt kommen<\/strong><br>\nDer Westen pumpt Waffen in die Ukraine, um diese gewinnen oder zumindest nicht verlieren zu lassen. Zwar wird die Ukraine nach Beginn des russischen Angriffskriegs gerne als Bollwerk der demokratischen und freien Welt dargestellt, bis dahin war es und es ist weiterhin ein Land mit hoher Korruption. Dazu kommt, dass es nicht nur eine regul&auml;re Armee gibt, sondern auch zahlreiche Freiwilligenverb&auml;nde wie Asow, Rechter Sektor oder Aidar, die nur bedingt der staatlichen Kontrolle unterliegen, aber mit den Waffen aus dem Westen versorgt werden.<br>\nInterpol-Chef J&uuml;rgen Stock hat jetzt gewarnt, dass viele der Waffen, die hastig in die Ukraine gebracht werden, sp&auml;testens nach Beendigung der Kriegs in den Schwarzhandel kommen werden. Das w&uuml;rde nicht nur Gewehre und Munition, sondern auch schwere Waffen betreffen.<br>\nDas sei in vielen F&auml;llen so, wo es chaotische Verh&auml;ltnisse gibt, wie beispielsweise in Afghanistan, wo viele Waffensysteme in die H&auml;nde der Taliban gekommen seien. Die Kriminellen w&uuml;rden nur darauf warten, die Waffen in die H&auml;nde zu bekommen, um darauf Profit zu schlagen. Die kriminellen Organisationen w&uuml;rden weltweit vernetzt sein, kein Land und keine Region k&ouml;nnten isoliert den Waffenschwarzmarkt bek&auml;mpfen.<br>\nStock sagte nicht, wohin die amerikanischen, britischen oder deutschen Waffen verkauft werden k&ouml;nnten, aber er deutete an, dass sie &bdquo;in Europa und dar&uuml;ber hinaus&ldquo; an Interessenten verkauft w&uuml;rden. Er spekulierte auch nicht, f&uuml;r welche Zwecke sie eingesetzt werden k&ouml;nnten. Die Staaten, die Waffen an die Ukraine liefern, sollten die vorhandenen Mittel nutzen, um die Waffen zu verfolgen. Kriminelle seien an allen Waffen interessiert. Vor allem die tragbaren Waffen k&ouml;nnten zu kriminellen Zwecken eingesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/krass-konkret\/interpol-in-die-ukraine-gelieferte-waffen-werden-auf-den-schwarzmarkt-kommen\/%20\">Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant dazu ist dieser Hinweis mit einer Anmerkung: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83332#h07\">Polizisten warnen: Ukrainische Kriegswaffen f&uuml;r deutsche Verbrecher<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mit mieser Masche schnappen sich die Konzerne den Tankrabatt und f&uuml;hren die Ampel vor<\/strong><br>\nFakt ist: Die drei Milliarden Euro, die der deutsche Staat in eine dreimonatige Senkung der Energiesteuer steckt, werden am Ende des Jahres in den Kassen der multinationalen Konzerne gelandet sein. Die Industrie erwartet in 2022 einen Rekordgewinn, den sie einer erprobten Zauberformel verdankt, bei der eigene Dreistigkeit durch die Naivit&auml;t der Politiker gehebelt wird.<br>\nDer Trick, der hier zur Anwendung kommt, ist so durchschaubar, dass man sich &uuml;ber die fehlende Professionalit&auml;t auf Seiten des Staates nur wundern kann.<br>\n1. Die Mineral&ouml;lkonzerne mit ihren riesigen Rechtsabteilungen haben sofort verstanden, dass ein Steuernachlass des Staates keineswegs eins zu eins an die Kunden weitergereicht werden muss. Auch die &ouml;rtlichen Tankstellenp&auml;chter k&ouml;nnen unverz&uuml;glich ausgehebelt werden. Die Preissetzungsgewalt liegt ausschlie&szlig;lich bei den Mineral&ouml;lkonzernen.<br>\n2. Damit es trotzdem so aussieht, als verhalte man sich verbraucherfreundlich und respektvoll gegen&uuml;ber der Bundesregierung, wurden die Preise f&uuml;r Diesel gestern durchschnittlich um 10 Cent und f&uuml;r Super E10 um 27 Cent gesenkt. Erwartungsgem&auml;&szlig; meldete dpa:<br>\n<em>&bdquo;Spritpreise deutlich gesunken!&ldquo;<\/em><br>\n3. In Wahrheit waren die Preise f&uuml;r den Liter Benzin zuvor krass gestiegen, von 1,70 zum Jahresanfang auf bis zu 2,15 Euro kurz vor Einf&uuml;hrung des Tankrabatts. Laut ADAC kostete Super E10 am Montag im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,13 Euro pro Liter und damit 4,3 Cent mehr als am Dienstag der Vorwoche. Diesel verteuerte sich im selben Zeitraum um 3,5 Cent auf 2,03 Euro pro Liter. Das w&uuml;rde bedeuten, die Konzerne h&auml;tten sich ein Preispolster zugelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/gastbeitrag-von-gabor-steingart-mit-mieser-masche-schnappen-sich-die-konzerne-den-tankrabatt-und-fuehren-ampel-vor_id_107937471.html%20\">Gabor Steingart in Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Immunstatus nach SARS-CoV-2-Infektion: Genesene offenbar gut gesch&uuml;tzt<\/strong><br>\nWer eine Infektion mit SARS-CoV-2 &uuml;berstanden hat, kann erneute Attacken des Virus erstaunlich effektiv abwenden. Dies gilt auch f&uuml;r den Fall, dass der Verlauf nur milde oder sogar asymptomatisch war. Das Potenzial der Genesenen k&ouml;nnte sich zudem als Joker der Impfstrategie erweisen.<br>\nDie Frage, wie gut und nachhaltig eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vor einer Reinfektion sch&uuml;tzt, war lange nicht so umfangreich untersucht wie die zur Effektivit&auml;t der Impfstoffe. Dieses Manko beklagte zuletzt das bisher j&uuml;ngste Update der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in den USA vom 29. Oktober 2021 (1). Jedoch sind gerade in den letzten Wochen und Monaten mehrere wissenschaftliche Studien erschienen, denen zufolge Genesene nicht nur mindestens ebenso wirksam vor Reinfektionen gesch&uuml;tzt sind wie ausreichend geimpfte oder geboosterte Personen. Der Schutz soll &uuml;berdies deutlich l&auml;nger anhalten: je nach Studie, die man konsultiert, wird die Frist auf 8&ndash;10 oder sogar 13 Monate beziffert (2, 3, 4).<br>\nEin schwedisches Team um Sebastian Havervall, Erstautor zweier wichtiger Studien zum Thema, hat am Karolinska Institut in Stockholm und an der Universit&auml;t Uppsala vorbildlich fr&uuml;h in der Pandemie damit begonnen, einschl&auml;gige Daten von Genesenen zu erheben. Im Rahmen der COMMUNITY-Studie sind 118 hospitalisierte COVID-19-Patienten und 2 149 SARS-CoV-2-infizierte Mitarbeiter aus dem Pflegedienst in definierten Abst&auml;nden getestet und mehrfach nachuntersucht worden.<br>\nDie daraus hervorgegangenen Publikationen zeigen, dass in diesem Kollektiv ein robustes Immunged&auml;chtnis entstanden ist. Dies gehe mit einer substanziellen Senkung des Reinfektionsrisikos f&uuml;r wenigstens 9 Monate einher (5, 6). Das sei au&szlig;erdem, so heben die schwedischen Forscher hervor, umso bemerkenswerter gewesen, als gerade in diesem Nachuntersuchungszeitraum das Expositionsrisiko gegen&uuml;ber SARS-CoV-2 im Studienkollektiv besonders hoch war. Das war an den Infektionsinzidenzen der seronegativen, also der nicht zuvor infizierten Gesundheitsmitarbeiter, ablesbar gewesen. (&hellip;)<br>\nSchon jetzt gibt es Hinweise, dass Genesene nicht nur mit Alpha (B.1.1.7), Beta (B.1.351) und Delta (B.1.617.2), sondern auch Omikron (B.1.1.529) als der neuesten Variante fertig werden k&ouml;nnen. Eine Studie aus Qatar hat daf&uuml;r die Schutzwirkung bestimmt. Gegen symptomatische Infektionen betrug sie f&uuml;r Alpha 90,2 %, f&uuml;r Beta 84,8 %, f&uuml;r Delta 92,0 % und f&uuml;r Omikron 56,0 %. Nur eine Alpha-, 2 Beta-, keine Delta- und 2 Omikron-Infektionen verliefen schwerer, keine davon kritisch oder t&ouml;dlich. Genesene sind vor station&auml;rer Einweisung im Falle einer Omikron-Infektion &auml;hnlich gut oder besser wie bei jenen mit Alpha oder Beta gesch&uuml;tzt, nur leicht schlechter als bei einer Delta-Infektion (17, 18). W&auml;hrend also die Protektion gegen eine Omikron-Infektion insgesamt etwas geringer sei, liege sie f&uuml;r Genesene dennoch bei rund 60 %, hei&szlig;t es. Was dies bedeutet, l&auml;sst sich im Vergleich zu einer Meldung des Imperial College London erkennen, der zufolge die Effektivit&auml;t der AstraZeneca- und Pfizer-Impfstoffe gegen Omikron nach 2 Dosen zwischen 0&ndash;20 % und nach Boosterung zwischen 55&ndash;80 % liegt (19, 20). Diese Daten sind jedoch noch unbest&auml;tigt und d&uuml;nn.<br>\nWichtig ist nicht zuletzt, dass inzwischen auch genesene Kinder und Jugendliche als mindestens genauso gut, wenn nicht noch besser vor Reinfektionen gesch&uuml;tzt gelten wie genesene Erwachsene (21, 22, 23).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/223006\/Immunstatus-nach-SARS-CoV-2-Infektion-Genesene-offenbar-gut-geschuetzt\">aerzteblatt.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63728#h13\">T-Zellen gegen saisonale Coronaviren erkennen auch SARS-CoV-2<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Protection and Waning of Natural and Hybrid Immunity to SARS-CoV-2<\/strong><br>\nThe number of cases of SARS-CoV-2 infection per 100,000 person-days at risk (adjusted rate) increased with the time that had elapsed since vaccination with BNT162b2 or since previous infection. Among unvaccinated persons who had recovered from infection, this rate increased from 10.5 among those who had been infected 4 to less than 6 months previously to 30.2 among those who had been infected 1 year or more previously. Among persons who had received a single dose of vaccine after previous infection, the adjusted rate was low (3.7) among those who had been vaccinated less than 2 months previously but increased to 11.6 among those who had been vaccinated at least 6 months previously. Among previously uninfected persons who had received two doses of vaccine, the adjusted rate increased from 21.1 among those who had been vaccinated less than 2 months previously to 88.9 among those who had been vaccinated at least 6 months previously. (&hellip;)<br>\nAmong persons who had been previously infected with SARS-CoV-2 (regardless of whether they had received any dose of vaccine or whether they had received one dose before or after infection), protection against reinfection decreased as the time increased since the last immunity-conferring event; however, this protection was higher than that conferred after the same time had elapsed since receipt of a second dose of vaccine among previously uninfected persons. A single dose of vaccine after infection reinforced protection against reinfection.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nejm.org\/doi\/full\/10.1056\/NEJMoa2118946%20\">The New England Journal of Medicine<\/a><\/p>\n<p>dazu aber auch: <strong>Stark-Watzinger fordert gezielte Impfkampagne f&uuml;r Schulkinder<\/strong><br>\nDies biete den besten Schutz gerade auch vor neuen Varianten, sagte die FDP-Politikerin der Funke-Mediengruppe. Schon jetzt sei absehbar, dass man die Impfangebote rechtzeitig hochfahren m&uuml;sse. Dies solle m&ouml;glichst niedrigschwellig und nach der Empfehlung der St&auml;ndigen Impfkommission gerade auch f&uuml;r Kinder und Jugendliche an Schulen erfolgen. Diese d&uuml;rften nicht noch einmal die Hauptlast der Pandemie tragen. Dar&uuml;ber hinaus forderte Stark-Watzinger Bundesgesundheitsminister Lauterbach auf, f&uuml;r eine z&uuml;gige Evaluierung der bisherigen Pandemie-Ma&szlig;nahmen zu sorgen.<br>\nDiese m&uuml;sse umfassend erfolgen und bereits bis Ende dieses Monats vorliegen. Es liege in Lauterbachs Verantwortung, dies sicherzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/stark-watzinger-fordert-gezielte-impfkampagne-fuer-schulkinder-102.html%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Es liegt sicher so viel im Argen, dass man gar nicht mehr wei&szlig;, wo man anfangen soll, aber sollte man das nicht doch kommentieren? Keine Bev&ouml;lkerungsgruppe hatte mehr unter den Lockdowns und den Schulschlie&szlig;ungen zu leiden wie Kinder und Jugendliche, mit fatalen, in ihrer ganzen Dimension immer noch nicht absch&auml;tzbaren Folgen f&uuml;r deren kognitive und psycho-soziale Entwicklung. W&auml;re es da nicht prim&auml;re Aufgabe einer Bundesbildungsministerin alles zu tun, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken? Stattdessen f&auml;llt Stark-Watzinger nichts Besseres ein als eine Impfkampagne f&uuml;r jene zu fordern, die durch Corona am wenigsten gef&auml;hrdet sind, man aber auf der anderen Seite die Auswirkungen der Verabreichung, der gentechnischen Wirkstoffe auf das Immunsystem junger Menschen &uuml;berhaupt noch nicht absch&auml;tzen kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>FDA &auml;u&szlig;ert Sorgen bei Novavax-Impfstoff<\/strong><br>\nDie amerikanische Arzneimittelbeh&ouml;rde hat einen Bericht &uuml;ber den Impfstoff Novavax ver&ouml;ffentlicht. Demnach k&ouml;nnte das Risiko f&uuml;r Herzmuskelentz&uuml;ndung gr&ouml;&szlig;er sein als bei anderen Impfstoffen. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Die Identifizierung mehrerer F&auml;lle, die m&ouml;glicherweise mit dem Impfstoff in Verbindung gebracht werden&ldquo;, gebe &bdquo;Anlass zur Sorge&ldquo;, erkl&auml;rte die FDA. Demnach k&ouml;nnte das Risiko einer sogenannten Myokarditis bei Novavax h&ouml;her sein als bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech\/Pfizer und Moderna. Bei letzteren war insbesondere bei jungen M&auml;nnern das Risiko einer Herzmuskelentz&uuml;ndung festgestellt worden &ndash; allerdings erst nach den klinischen Versuchen, wie die FDA betonte.<br>\nAm Dienstag soll ein unabh&auml;ngiger Expertenausschuss der FDA zusammentreten und das Risiko des Novavax-Impfstoffs bewerten. Nach der Mitteilung vom Freitag brach die Aktie des Herstellers um 20 Prozent ein. Das Unternehmen erkl&auml;rte jedoch: &bdquo;Wir glauben, dass es keine ausreichenden Beweise f&uuml;r einen kausalen Zusammenhang zwischen den Myokarditisf&auml;llen und dem Impfstoff gibt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/gesundheit\/coronavirus\/novavax-impfstoff-fda-besorgt-wegen-moeglichem-herzmuskelentzuendung-18081370.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erst vor wenigen Wochen\/Monaten hatte Bundesgesundheitsminister Lauterbach diese Substanz gelobt. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h11\">Hoffnungstr&auml;ger Novavax? Keine Booster-Zulassung, unzuverl&auml;ssige Daten, unbekannte Wirksamkeit bei Omikron<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h12\">Lauterbach sieht Novavax-Kampagne in sozialen Medien diffamiert<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Distanz, wenn ich bitten darf!<\/strong><br>\nDie Ukrainekrise hat eine neue Folge der Serie &raquo;Ich distanziere mich&hellip;&laquo; begr&uuml;ndet. Hier sind die Grenzen flie&szlig;end, und das Recht hat einen schweren Stand. (&hellip;)<br>\nEtwas schwieriger wird es mit den Distanzierungen von sich selbst. Nicht jedem geht das so sensationell daneben wie einst Herrn Hans Filbinger, und nicht jeder hat so viel Chuzpe wie einst Albert Speer. Beide F&auml;lle sind den heutigen Distanzierungsgenerationen so gel&auml;ufig und bedeutend wie die Distanzierung Georges Dantons von Maximilien de Robbespierre und sollen daher hier nicht vertieft werden. (&hellip;)<br>\nHerr Schr&ouml;der zum Beispiel, Bundeskanzler a.D., hat sich ein bisschen, aber nach Ansicht vieler nicht &raquo;richtig&laquo; distanziert; und so recht wei&szlig; man gar nicht, von was. Allerdings ist ja die erste Frage: Muss er das? Steht das irgendwo? Haben die Bundestagsfraktion einer politischen Partei oder deren Vereinsvorstand, geschweige denn &raquo;Moderatoren&laquo; und Kommentatoren, die dem Verr&auml;ter durch Unterlassen noch k&uuml;rzlich um die F&uuml;&szlig;chen schleimten, einen Rechtsanspruch darauf, dass sich biografisch aus dem Tritt geratene Staatsproletarier im Rentenalter von etwas distanzieren, f&uuml;r das sie fr&uuml;her von erheblichen Teilen der Bev&ouml;lkerung bejubelt wurden? Wenn ja: Von wem und gegen wen wird ein solcher Anspruch erhoben oder durchgesetzt?<br>\nDie Argumente gehen da etwas durcheinander. Das am h&auml;ufigsten geh&ouml;rte stellt auf eine Kategorie der &raquo;Unw&uuml;rdigkeit&laquo; ab. Das kennt man, weil es in der Tat einen verwaltungsrechtlichen Eingriffsgrund darstellt, wenn sich jemand eines Amtes als &raquo;unw&uuml;rdig&laquo; erweist. Dass man sich auch eines seit 17 Jahren gar nicht mehr ausge&uuml;bten Amtes als unw&uuml;rdig erweist, kommt seltener vor; in der Regel bedarf es dazu einer gravierenden Straftat. (&hellip;)<br>\nNun aber mal im Ernst: Warum soll Herr S. aus Hannover sich &raquo;distanzieren&laquo;? Im Rechtsstaat, dem &raquo;demokratischen&laquo;, hat der K&ouml;nig nach der Abdankung keine Gewalt mehr und auch keine Durchhalteverpflichtung bis zum 96. Lebensjahr. Ein Kanzler a.D. ist kein Dalai Lama a.D., und selbst der muss sich ja nicht von jedem M&ouml;nchstraum des Lebens distanzieren, bis es &raquo;Bild&laquo;, &raquo;FAZ&laquo; oder &raquo;report&laquo; warm ums Herz wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/rechtskultur-distanz-wenn-ich-bitten-darf-kolumne-a-066d5b3c-6389-45c8-87b4-ad9499aeb836\">Thomas Fischer in Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Panik-Minister Karl Lauterbach<\/strong><br>\nPer Twitter hat sich Karl Lauterbach eine gro&szlig;e Fangemeinde erarbeitet. Sie vertrauen ihm, der f&uuml;r jede seiner Positionen eine Studie parat hat. Dabei zitiert und interpretiert er falsch oder bruchst&uuml;ckhaft, sucht sich heraus, was er f&uuml;r seine Position braucht. Er warnt und macht Panik. Der neue Gesundheitsminister setzt nahtlos fort, was er als twitternder Abgeordneter schon getan hat. Mitte Mai ist ein kleines B&uuml;chlein erschienen, das einige der Aussagen Lauterbachs mit der Realit&auml;t und den eigenen Widerspr&uuml;chen konfrontiert. Wir haben im Folgenden Ausz&uuml;ge aus dem Buch zusammengestellt.<br>\nProf. Dr. med. Dr. sc. Karl Wilhelm Lauterbach befindet sich seit seiner Ernennung zum Gesundheitsminister am 8. Dezember 2021 auf dem H&ouml;hepunkt seiner politischen Karriere. Das B&uuml;chlein &bdquo;ApoKarlypse&ldquo; unterzieht &bdquo;Deutschlands beliebtesten Politiker&ldquo; (zumindest im Januar 2022 laut einer Meinungsumfrage von INSA) einer Kritik. Im ersten Teil dokumentiert Werner R&uuml;gemer den Lebensweg von Karl Lauterbach und zeigt ihn als einen bestens vernetzten Lobbyisten und Profiteur im Gesundheitssektor &ndash; ganz im Gegensatz zum medial vermittelten Bild in der &Ouml;ffentlichkeit. (&hellip;)<br>\nIm zweiten Teil dokumentiert der Verfasser Lauterbachs Agieren seit 2020. Die Grundaussage der verschiedenen Beispiele lautet: Lauterbach l&uuml;gt, informiert fehlerhaft und t&auml;tigt widerspr&uuml;chliche Aussagen. Er manipuliert und zieht Schlussfolgerungen aus Quellen, die nicht zul&auml;ssig sind. Er verbreitet unangemessene Panik und verst&ouml;&szlig;t &uuml;berhaupt gegen zentrale Grunds&auml;tze des Krisenmanagements.<br>\nDie Sammlung ist die Dokumentation eines Scheiterns, und zwar auch der Medien, die Lauterbach ungehemmt und weitgehend kritiklos multipliziert haben. Wie im dritten Teil an zwei Beispielen analysiert wird, entpuppt sich Lauterbach als Liebling, Ziehkind und Pr&uuml;gelknabe der Medien und zugleich als deren erfolgreichster Quotengenerator.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/inland\/der-panik-minister-karl-lauterbach\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Warum Faktenchecker nicht einfach die Fakten checken<\/strong><br>\nFakten, so legt der allgemeine Sprachgebrauch es nahe, sind einfach da: sich selbst genug, unabh&auml;ngig von Blick und Gedanken der Menschen, einmal vorhanden, ewig dieselben. Die &bdquo;harten Fakten&ldquo; setzen Diskutanten ins Recht und rechtfertigen Entscheidungen, &bdquo;alternative Fakten&ldquo; zu den &bdquo;tats&auml;chlichen&ldquo; Fakten gibt es nicht. &ndash; All diese Behauptungen klingen f&uuml;r die meisten wahr, und sie entsprechen auch einem unentbehrlichen Element aufkl&auml;rerischen Nachdenkens: Was gilt, das soll bei uns &bdquo;aus Gr&uuml;nden gelten&ldquo; (Hegel); blo&szlig;e Spekulation oder interessegeleitetes Fabulieren m&uuml;ssen wir durch die Frage nach den empirischen oder logischen Grundlagen des Behaupteten entlarven k&ouml;nnen. Das ist die Intention der Frage nach &bdquo;den Fakten&ldquo;.<br>\nDie Eingangsbehauptungen von den ewig stabilen, kontextfrei verf&uuml;gbaren Fakten sind aber bei n&auml;herer Betrachtung alle falsch. Wer diesem verkehrten Verst&auml;ndnis von Fakten anh&auml;ngt, k&ouml;nnte glauben, &bdquo;Faktenchecker&ldquo; seien schlicht Diener der Wahrheit gegen die T&auml;uschung, die in der Verbreitung &bdquo;erfundener&ldquo; oder &bdquo;falscher&ldquo; Fakten bestehe. Es gibt zwar den einfachen Fall der T&auml;uschung: Ein Autor, der sich &bdquo;Faktenchecker&ldquo; nennen mag, deckt eine L&uuml;ge, eine einzelne und bewusst get&auml;tigte Falschaussage, auf. Das vermag auch jemand, der sich nicht &bdquo;Faktenchecker&ldquo; nennt, deshalb ist dieser Fall f&uuml;r das Folgende nicht von Interesse. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Faktenchecker&ldquo; pr&uuml;fen Texte daraufhin, ob sie die bevorzugte Weltinterpretation ihrer Sponsoren st&uuml;tzen. Ihre Frage lautet: Ist der Gegenstand der Betrachtung vom Autor so konstituiert worden, wie meine Auftraggeber es sich w&uuml;nschen? Genauer formuliert: Zieht der Autor die richtigen Umst&auml;nde, Gegenst&auml;nde und Geschehnisse in Betracht (und l&auml;sst er die richtigen au&szlig;er Betracht)? Und beurteilt er diese dann auch richtig, in &Uuml;bereinstimmung mit den Interessen meiner Auftraggeber? Wo ein Autor diese Kriterien nicht erf&uuml;llt, wird seine handwerkliche Sorgfalt und journalistische Seriosit&auml;t angegriffen, was in regelrechte Rufmordkampagnen ausarten kann.<br>\nDie Institutionalisierung von hauptberuflichen &ldquo;Faktencheckern&rdquo; f&uuml;hrt zur Verengung des Meinungs- und Faktenkorridors in einem Diskursraum, und dies &ndash; mal deutlicher und mal undeutlicher &ndash; nach Ma&szlig;gabe der die Faktenchecker finanzierenden Gruppen. Sie schlie&szlig;en so den Diskurs und schotten das damit errichtete Biotop des rechten Glaubens und der Rechtgl&auml;ubigen gegen Kritik ab. Mit anderen Worten: Ein pluralistischer Diskurs wird durch strukturelle Einsch&uuml;chterung sabotiert und so weit m&ouml;glich unterdr&uuml;ckt. Die Aufkl&auml;rung soll suspendiert werden, damit die Profiteure des Status quo ihre Ruhe haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/faktenchecker-so-einfach-ist-es-nicht\">Michael Andrick in der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84508\">Faktencheck der Faktenchecker: Ein neues Projekt der NachDenkSeiten<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ulrike Gu&eacute;rot und der Krieg: Kommt man gegen die Argumente nicht an, wird die Person vernichtet<\/strong><br>\nNachdem die Politikwissenschaftlerin Ulrike Gu&eacute;rot im bew&auml;hrten Alle-gegen-Eine-Format des Markus Lanz mit ihren abweichlerischen Thesen zum Ukraine-Krieg den moralisierenden Mainstream provoziert und tapfer ihre Frau gestanden hatte, durfte der Politikwissenschaftler Markus Linden in der FAZ eine widerw&auml;rtige Attacke auf die Person der Abtr&uuml;nnigen reiten. Diese sagt mehr &uuml;ber die FAZ, den Mainstream und den Angreifer als &uuml;ber die, die auf diese Weise moralisch vernichtet und mundtot gemacht werden soll.<br>\nEs ist an und f&uuml;r sich unanst&auml;ndig, den mangelnden Erfolg einer Person zu betonen. Aber wenn diese Person, so wie Markus Linden in der Frankfurter Allgemeinen, sich daran st&ouml;rt, dass Ulrike Gu&eacute;rot &bdquo;von der Universit&auml;t f&uuml;r Weiterbildung im &ouml;sterreichischen Krems&ldquo; (keine renommierte Institution, will er andeuten) auf eine Professur in Bonn berufen worden ist, &bdquo;obwohl sie seit vielen Jahren vorrangig als Publizistin in Erscheinung tritt, nicht als Wissenschaftlerin&ldquo;, dann will man schon wissen, wer hier so hohe Standards anlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/ulrike-guerot-markus-linden\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-84595","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84595","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=84595"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84595\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84598,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84595\/revisions\/84598"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=84595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=84595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=84595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}