{"id":84628,"date":"2022-06-08T08:21:03","date_gmt":"2022-06-08T06:21:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628"},"modified":"2022-06-08T08:21:03","modified_gmt":"2022-06-08T06:21:03","slug":"hinweise-des-tages-4125","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h01\">Clown der Oligarchen: Johnson &uuml;bersteht Misstrauensvotum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h02\">Misstrauensvotum gescheitert: Schwedens Regierung bleibt im Amt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h03\">Ein Moderator sieht rot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h04\">Die Finanzmacht treibt in den Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h05\">Putin gegen die &bdquo;regelbasierte Weltordnung&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h06\">Deutschlandexperte Kamkin im RT-Interview: BRD ist &ldquo;Vasallenstaat&rdquo; im Dienst eines &ldquo;Schurkenstaates&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h07\">Ukraine-Krieg: Drang zum eindeutigen Bekenntnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h08\">Eine neue Generation von in den USA ausgebildeten Extremisten k&auml;mpft gegen Russland. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h09\">FDP-Veteran Baum wirft seiner Partei Coronapopulismus vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h10\">Tesla plant offenbar massiven Stellenabbau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h11\">Es geht los: Die erste Regierung f&uuml;hrt digitale Bezahldaten und Kassenbons zusammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h12\">Das Plastikprobem des roten Riesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h13\">Orientierungslos in Beirut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h14\">Rekordverd&auml;chtige Menge an Methamphetaminpillen in Asien beschlagnahmt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84628#h15\">Sorgfalt unerw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Clown der Oligarchen: Johnson &uuml;bersteht Misstrauensvotum<\/strong><br>\nDer b&uuml;rgerliche Politikbetrieb hat schon seit vielen Jahren das Niveau einer Seifenoper erreicht. [&hellip;]<br>\nDies trifft nicht erst dieser Tage in einem besonderen Ausma&szlig; auf Gro&szlig;britannien zu. Mit ihrem Misstrauensantrag haben konservative Politiker am Montag ein neues Kapitel in der Kom&ouml;die um Boris Johnson aufgeschlagen. Der spielt weiter zuverl&auml;ssig seinen Part als Clown, indem er sagt: &raquo;Ich w&uuml;rde es wieder genauso machen.&laquo;<br>\nJohnson ist ein Horrorclown, kein lieber Clown. An seinen Fingern klebt allein in England das Blut von &uuml;ber 155.000 Covid-Toten. Zwei Millionen Menschen haben laut einer Analyse der NGO &raquo;Food Foundation&laquo; im April auf Mahlzeiten verzichtet, weil sie sich das Essen aufgrund der galoppierenden Inflation nicht mehr leisten konnten. Laut derselben Studie ist die Zahl jener Menschen, die regelm&auml;&szlig;ig hungern, innerhalb der vergangenen drei Monate um 57 Prozent gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/428041.clown-der-oligarchen.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Selenskij: &ldquo;Sehr gl&uuml;cklich&rdquo;, dass Johnson Misstrauensvotum &uuml;berstanden hat<\/strong><br>\nErleichterung machte sich am Montagabend nicht nur in London, sondern auch in Kiew breit: Wie der britische Premier zeigte sich auch der ukrainische Pr&auml;sident erleichtert. Wladimir Selenskij und seine Berater freuten sich &uuml;berschw&auml;nglich &uuml;ber das Abstimmungsergebnis. [&hellip;]<br>\nSo nannte Selenskij Johnsons knappen Sieg am Montagabend eine &ldquo;gro&szlig;artige Nachricht&rdquo;, w&auml;hrend er per Video zu einer Veranstaltung der Financial Times am Dienstag zugeschaltet war.  &ldquo;Ich bin froh, dass wir einen sehr wichtigen Verb&uuml;ndeten nicht verloren haben. Das ist eine gro&szlig;artige Nachricht&rdquo;, meinte der ukrainische Pr&auml;sident.<br>\nJohnson hatte noch vor der Abstimmung am Montag mit Selenskij gesprochen. Von der britischen Regierung war unterdessen best&auml;tigt worden, dass sie eine ungenannte Zahl von M270-Raketenwerfern in die Ukraine liefern werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/europa\/140455-selenskij-sehr-gluecklich-dass-johnson-misstrauensvotum-ueberstanden-hat\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Misstrauensvotum gescheitert: Schwedens Regierung bleibt im Amt<\/strong><br>\nMitten im Streit um die NATO-Aufnahme mit der T&uuml;rkei und drei Monate vor den Parlamentswahlen hat Schweden eine Regierungskrise vorerst abgewendet. Ein von den rechtsnationalen Schwedendemokraten beantragtes Misstrauensvotum gegen Innen- und Justizminister Morgan Johansson scheiterte am Dienstag im schwedischen Parlament &auml;u&szlig;erst knapp an der n&ouml;tigen Mehrheit. Insgesamt 174 Abgeordnete entzogen dem Minister ihr Vertrauen.<br>\nNotwendig w&auml;ren 175 Stimmen gewesen, um Johansson zu st&uuml;rzen. F&uuml;r den Fall hatte Ministerpr&auml;sidentin Magdalena Andersson mit ihrem R&uuml;cktritt und dem ihrer gesamten Regierung gedroht. Das h&auml;tte Schweden wenige Wochen nach seinem Antrag auf eine NATO-Mitgliedschaft in eine tiefe Regierungskrise gest&uuml;rzt, die auch Folgen f&uuml;r das NATO-Prozedere gehabt h&auml;tte. Mitte September wird in Schweden gew&auml;hlt, bis dahin w&auml;re dann das skandinavische EU-Land wohl von einer &Uuml;bergangsregierung ohne umfassende Befugnisse gef&uuml;hrt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/international\/140446-misstrauensvotum-gescheitert-regierung-in-schweden-bleibt-im-amt\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>NATO oder Neutralit&auml;t (II)<\/strong><br>\nTeile der politischen Eliten in den letzten neutral verbliebenen Staaten Europas nutzen den Ukraine-Krieg, um die Neutralit&auml;t ihrer L&auml;nder in Frage zu stellen. Die Schweiz bereitet eine engere Zusammenarbeit mit dem westlichen Milit&auml;rpakt vor; ihr Pr&auml;sident spricht von einer &bdquo;kooperativen Neutralit&auml;t&ldquo;. Auch in &Ouml;sterreich werden Forderungen nach einer &bdquo;Debatte ohne Scheuklappen&ldquo; &uuml;ber die Frage laut, ob das Land an seiner offiziellen milit&auml;rischen Neutralit&auml;t festhalten soll. Faktisch ist diese freilich l&auml;ngst genauso ausgeh&ouml;hlt wie diejenige der Schweiz. Letzteres trifft auch auf Irland zu, wo sich laut Umfragen inzwischen 48 Prozent der Bev&ouml;lkerung einen NATO-Beitritt vorstellen k&ouml;nnen. Der ehemalige Ministerpr&auml;sident Leo Varadkar pl&auml;diert f&uuml;r ein Referendum &uuml;ber eine irische Beteiligung an einer k&uuml;nftigen EU-Armee, die wiederum eng mit der NATO kooperieren soll. Auch auf Malta wird die Neutralit&auml;t in wachsendem Ma&szlig; kritisiert. In D&auml;nemark wiederum hat ein Referendum in der vergangenen Woche dem bisherigen opt-out des Landes aus der EU-Milit&auml;rpolitik ein Ende gesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8942\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein Moderator sieht rot<\/strong><br>\nMarkus Lanz hatte am Donnerstag Ulrike Gu&eacute;rot in seine Talkshow zum Thema Ukraine eingeladen. Der Moderator verlor im Verlauf der Sendung rasch jede Contenance, verlie&szlig; seine journalistische Rolle und mutierte zum Angreifer, nachdem Gu&eacute;rot Fragen zu den Kriegszielen gestellt und einen Waffenstillstand statt Waffenlieferungen gefordert hatte.<br>\nDass Medien eine weitere Intensivierung des Krieges als notwendig darstellen, ist mittlerweile Alltag. Dennoch markierte die Lanz-Ausgabe vom 2. Juni 2022 einen besonderen H&ouml;hepunkt. Eingeladen waren unter anderem die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages und seit wenigen Wochen au&szlig;erdem Vizepr&auml;sidentin der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, einer Nato-Lobbyorganisation, sowie Frederik Pleitgen, Sohn des langj&auml;hrigen WDR-Intendanten Fritz Pleitgen und seit vielen Jahren Senior International Correspondent bei CNN. Als Gegenpart durfte die Professorin f&uuml;r Europapolitik Ulrike Gu&eacute;rot in der Runde Platz nehmen. [&hellip;]<br>\nDiese Konstellation ist in den letzten Jahren immer mehr zum Standard in den Medien geworden ist: Man l&auml;dt einen Menschen mit abweichender Meinung ein, f&auml;hrt dann aber eine Breitseite von Gegnern auf, die diesem Gast kollektiv und unmissverst&auml;ndlich klar machen, dass und warum er sich irrt. Darin liegt auch eine Belehrung des Publikums: Schau, so kann es auch Dir ergehen, wenn Du eine andere Meinung &ouml;ffentlich &auml;u&szlig;erst.<br>\nDas besondere hier: Als Chefankl&auml;ger in der von zwei Millionen Zuschauern verfolgten Sendung trat der Gastgeber pers&ouml;nlich auf.<br>\nDazu kommt vielfach die Ersetzung von Logik durch moralische Emp&ouml;rung. [&hellip;]<br>\nEinigkeit herrschte in der Gu&eacute;rot gegen&uuml;berstehenden Runde dar&uuml;ber, dass die USA alles versucht h&auml;tten, diesen Krieg zu verhindern. [&hellip;]<br>\nAls Gu&eacute;rot versuchte, an die Vorgeschichte des Krieges zu erinnern und dabei die Jahreszahlen 2008 und 2014 nannte, platzte dem Moderator der Kragen: &bdquo;Das hilft uns doch heute nicht weiter&ldquo;, was er mit einer Wiederholung des Satzes &bdquo;Da sterben Menschen&ldquo; erg&auml;nzte. Gu&eacute;rot entgegnete, die Frage sei, was vorher stattgefunden habe. Sie erw&auml;hnte den von der OSZE registrierten massiven Beschuss im Donbass ab Mitte Februar und fragte: &bdquo;Ist Putin das alleinige &Uuml;bel?&ldquo; &ndash; &bdquo;Die Antwort ist: ja!&ldquo;, platzte es da unvermittelt aus Lanz heraus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/ein-moderator-sieht-rot%20\">Multipolar<\/a>\n<p>dazu: <strong>Programmbeschwerde &ndash; Markus Lanz vom 2. Juni 2022<\/strong><br>\nSehr geehrte Damen und Herren Fernsehr&auml;te,<br>\nhiermit erheben wir formal Beschwerde gegen die Ausgabe des Talkformates Markus Lanz vom 2. Juni 2022 wegen Versto&szlig;es gegen die Programmrichtlinien des ZDF, gegen die Vorgaben des Staatsvertrages und gegen die eigenen internen Richtlinien in Programmangelegenheiten.<br>\n(&hellip;) Wird in einer Ihrer Grundregeln f&uuml;r die Zusammenarbeit im ZDF beispielsweise explizit ausgef&uuml;hrt, dass kein Mitarbeiter Sachangaben und Meinungen zu unterdr&uuml;cken habe, die zu einer angemessenen und wahrheitsgetreuen Information geh&ouml;ren, passierte in der beanstandeten Sendung das glatte Gegenteil.<br>\nLobbyismus (Strack-Zimmermann), Fanatismus (Pleitgen) und komplette Ahnungslosigkeit (Lanz) &uuml;ber Verlauf und Hintergr&uuml;nde des Ukrainekonfliktes trafen auf eine kritische Wissenschaftlerin (Gu&eacute;rot), die seit &uuml;ber 30 Jahren das Geschehen und die Geschicke Europas begleitet und in vielen Funktionen mitgestaltet hat.<br>\nDass es bei dieser intellektuell und reputativ ungleich ausgestatteten Runde dazu kommen konnte, dass eben diese Wissenschaftlerin von Moderator und o. g. G&auml;sten geradezu hyperaktiv sowohl an der Beantwortung eigens gestellter Fragen als auch an ihren Ausf&uuml;hrungen zum Thema gehindert wurde, spricht f&uuml;r Vorsatz. [&hellip;]<br>\nSeit geraumer Zeit ist eine Tendenz in der Berichterstattung und im Umgang mit abweichenden Meinungen zu beobachten, die den inneren Frieden im Land zerst&ouml;rt und die gesellschaftliche Spaltung vorantreibt. Gerade die politischen Talkshows der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender verf&uuml;gen sowohl &uuml;ber die Infrastruktur als auch die Reichweite, um dem interessierten Publikum widerstreitende Meinungen abzubilden, die in einer funktionierenden Demokratie selbstverst&auml;ndlich sein sollten. Stattdessen versinken viele dieser Runden in einem surrealen Einheitsbrei, der eben nicht die Gesellschaft abbildet und von den journalistischen Kriterien Neutralit&auml;t, Objektivit&auml;t und Unparteilichkeit weiter denn je entfernt ist. [&hellip;]<br>\nDivergierende Meinungen zu brisanten Themen des Zeitgeschehens d&uuml;rfen in einer demokratisch und zivilisiert verfassten Gesellschaft nicht dazu f&uuml;hren, dass sich aus dem Austausch handfeste Feindschaften bis hin zur gesellschaftlichen &Auml;chtung einer Person entwickeln. Gerade diese unerfreuliche Entwicklung vollzieht sich nun seit &uuml;ber zwei Jahren mit besorgniserregender Dynamik. Frieden, Freiheit und Sicherheit sind dadurch gef&auml;hrdet, insbesondere der innere Friede steht bedrohlich auf der Kippe. Die Verst&auml;ndigung unter den V&ouml;lkern schlie&szlig;t zudem per Definition kein Volk aus, auch nicht das russische.<br>\nDas ZDF sollte dringend an diesen Defiziten arbeiten, oder seine Rechtsgrundlagen den gegebenen Umst&auml;nden anpassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=30&amp;t=3343&amp;p=10004#p10004%20\">St&auml;ndige Publikumskonferenz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Offener Brief an Markus Linden, Universit&auml;t Trier, an die Feuilleton-Redaktion der FAZ, an den Rektor der Universit&auml;t Bonn, Prof. Dr. Michael Hoch, zur Polemik gegen Ulrike Gu&eacute;rot in der FAZ am 4. Juni 2022 von Markus Linden<\/strong><br>\nDie kritischen Stimmen, die seit Beginn der gro&szlig;en Inszenierung der Pandemie sich gemeldet haben, die, wie Ulrike Gu&eacute;rot, es bis in die Medien des Establishments gebracht haben, sind der FAZ ein besonderer Dorn im Auge. Und nun auch mit dem Krieg in der Ukraine gibt es Stimmen, die das ganze anders sehen als die Regierung und mit ihr die FAZ. Es scheint f&uuml;r sie h&ouml;chste Zeit, jetzt wo sich immer mehr Kritiker der Regierungen melden, wo immer mehr Schaden der Politik offensichtlich wird, wo immer mehr Regierungen aus dem Kampfbund der Willigen ausscheren, und Durchhalteparolen n&ouml;tig werden. In Bezug auf den Ukraine-Krieg beklagt Frau Baerbock bereits &bdquo;Kriegsm&uuml;digkeit&ldquo; (&ldquo;Wir haben einen Moment der Fatigue erreicht&rdquo;), aber trotzdem m&uuml;ssten wir die Sanktionen aufrechterhalten. Jetzt also muss jedes Mittel recht sein, die &bdquo;Ikonen&ldquo; der Bewegung, wie die FAZ schreibt, zu zerschlagen und vom Sockel zu sto&szlig;en.<br>\nIn einem Beitrag im Feuilleton der FAZ vom 4. Juni zieht Markus Linden, Politikwissenschaftler an der Universit&auml;t Trier, alle Register der Diffamierung, Unterstellung, Abqualifizierung der Stellungnahmen und Ver&ouml;ffentlichungen von Ulrike Gu&eacute;rot, Inhaberin eines Lehrstuhls f&uuml;r Europapolitik an der Universit&auml;t Bonn. Den Stein ins Rollen gebracht hat bereits das Bonner Studentenparlament unter F&uuml;hrung von Jusos, die Frau Gu&eacute;rot vor kurzem an den Pranger gestellt haben und ihr ihre &Auml;u&szlig;erungen verbieten wollten. Dem folgte die Sendung bei Markus Lanz, in der er sie in respektloser Weise zerpfl&uuml;ckte, ihr keine Chance gab, seinen Behauptungen, Unterstellungen zu entgegnen. [&hellip;]<br>\nBei Gu&eacute;rot versucht es der FAZ-Autor unter der G&uuml;rtellinie: Er bezichtigt sie der Halbwahrheiten und Falschheiten, wirft den Plagiatsvorwurf in den Raum, der stets eine Aufforderung zur Hetzjagd bis zur Vertreibung bedeutet. [&hellip;]<br>\nSo ist der Beitrag in der FAZ eine Dokumentation des Ungeistes, der die &ouml;ffentliche Diskussion ergriffen hat, von dem sich aber zumindest Angeh&ouml;rige einer Universit&auml;t fernzuhalten haben.<br>\nGerade Universit&auml;ten m&uuml;ssen an ihren gesellschaftlichen Auftrag gemahnt werden.<br>\nWir fordern die Universit&auml;t Bonn auf, sich entschieden vor ihre Kollegin Frau Gu&eacute;rot zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/weltexperiment.com\/doc\/offener-brief-zur-polemik-gegen-guerot\/%20\">weltexperiment<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ulrike Gu&eacute;rot bei Markus Lanz: Wer f&uuml;r den Frieden ist, ist jetzt auch Feind<\/strong><br>\nDie Cancel Culture ist aus dem Kulturbereich &uuml;ber Corona in die Kriegsthematik geschl&uuml;pft. Neueste Zielscheibe: die Bonner Politikprofessorin Ulrike Gu&eacute;rot.<br>\nDie Sendung vom 2. Juni war ein weiterer Tiefpunkt bei der Erf&uuml;llung des Sendeauftrags der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen, n&auml;mlich ein diverses Meinungsspektrum zu einem Thema abzubilden. Die Bonner Politikprofessorin und Bestsellerautorin Ulrike Gu&eacute;rot war offenbar nur zu einem Zweck eingeladen worden: n&auml;mlich um ein Exempel an ihr zu statuieren.<br>\nIhre Position ist dabei eigentlich harmlos, sie stellt vor allem Fragen: Worum geht es? Was ist &uuml;berhaupt die Interessenlage? Was ist das Ziel des Krieges? Im Kern forderte sie: Wir m&uuml;ssen zu den Urspr&uuml;ngen dieses Konflikts vordringen und einen Weg hin zum Frieden bauen. [&hellip;]<br>\nDie Zeichen stehen auf Krieg, weil die Interessenlage auf Kriegskurs steht. Nat&uuml;rlich ist der Russland-Ukraine-Konflikt auch ein Stellvertreterkrieg der USA gegen Russland. [&hellip;]<br>\nGu&eacute;rot ist der neue Kimmich, der n&auml;chste Punchingball der Nation. Werden dabei nun auch alle wieder brav mitmachen? Konditioniert worden ist die Medien&ouml;ffentlichkeit jedenfalls auf dieses Spiel. Erst Kulturkampf, dann Krieg gegen das Virus, jetzt Krieg gegen Russland.<br>\nUnd immer starb zuerst die freie Debatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ulrike-guerot-bei-markus-lanz-wer-fuer-den-frieden-ist-ist-jetzt-auch-feind-li.233689\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Finanzmacht treibt in den Krieg<\/strong><br>\nDas Privateigentum erh&auml;lt durch die unbegrenzte Geldmenge eine Dimension, die &uuml;ber die Realit&auml;t hinausgeht. Der Eigentumsbegriff wird dadurch ins Immaterielle ausgedehnt. Geld in diesem &Uuml;berfluss hat keinen materiellen Wert, aber es hat Macht &uuml;ber Wirtschaft und Politik. [&hellip;]<br>\nAlle Staaten, die den US-Dollar als Leitw&auml;hrung anerkennen, insbesondere Saudi-Arabien, beteiligen sich an der Finanzierung der US-Milit&auml;rpr&auml;senz. Die Chinesen haben das jetzt revidiert.<br>\nDas US-Milit&auml;r hat die Aufgabe, zu verhindern, dass gro&szlig;e oder reiche L&auml;nder den US-Dollar nicht mehr als Leitw&auml;hrung anerkennen, insbesondere, wenn sie &Ouml;lquellen besitzen. So geschah es mit Irak und Libyen, es wurde versucht in Syrien. Auf der Liste der Widerspenstigen stehen Venezuela und Iran und an erster Stelle Russland.<br>\nMit der riesigen &uuml;bersch&uuml;ssigen Geldmenge w&uuml;rden Investoren gerne an das russische &Ouml;l und die Bodensch&auml;tze in Sibirien. Aber die Quellen und Minen sind in Staatsbesitz und werden nicht verkauft. Russland verkauft nur &Ouml;l und Gas, auch Diamanten und Erze, aber keine Lagerst&auml;tten. Unter Jelzin war das anders, da haben Oligarchen sich das Staatseigentum gegriffen und an den Westen verscherbelt. Der Nachfolger Putin hat das Spiel durchschaut und damit Schluss gemacht. Auch China erkennt den Dollar nicht mehr als Leitw&auml;hrung an und wird jetzt von den USA bedroht: Flugzeugtr&auml;ger im Chinesischen Meer und andere Aktivit&auml;ten der USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/die-finanzmacht-treibt-in-den-krieg\/%20\">Ossietzky<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wir brauchen mehr USA-Versteher!<\/strong><br>\nDas zweite Schl&uuml;sselelement hei&szlig;t: &raquo;Verteidigung und F&ouml;rderung der liberalen internationalen Ordnung&laquo;, vulgo Schutz und Verbreitung des Kapitalismus. Danach kommt die &raquo;Verteidigung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten&laquo; &ndash; im Ausland versteht sich, denn es geht ja um au&szlig;enpolitische Prinzipien: &raquo;Freedom &amp; Democracy&laquo; eignen sich immer gut als Legitimation, wenn man irgendwo einmarschieren will. Siehe Vietnam, Grenada, kubanische Schweinebucht, Irak usw. Wenn es um geopolitisch n&uuml;tzliche Diktaturen geht, dann treten Prinzipien wie Freiheit und Demokratie pl&ouml;tzlich in den Hintergrund. Das vierte Schl&uuml;sselelement der US-Au&szlig;enpolitik: Es soll die Entstehung regionaler Hegemonialm&auml;chte in Eurasien verhindert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1164042.ukraine-krieg-wir-brauchen-mehr-usa-versteher.html%20\">nd<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Putin gegen die &bdquo;regelbasierte Weltordnung&ldquo;?<\/strong><br>\nDer laufende Ukraine-Krieg ist Anlass f&uuml;r ein paar grunds&auml;tzliche &Uuml;berlegungen zum Zusammenhang von Gesch&auml;ft und Gewalt.<br>\nDer russische Krieg in der Ukraine dauert jetzt hundert Tage. Tausende Menschen sind gestorben &ndash; Ukrainer wie Russen. Millionen Ukrainer sind auf der Flucht. H&auml;user sind zerst&ouml;rt, ebenso Br&uuml;cken, Bahnlinien, Umspannwerke, viel materieller Reichtum.<br>\nWarum das alles? Dumme Frage, Putin nat&uuml;rlich! Er ist der &bdquo;Aggressor&ldquo;, der &bdquo;brutal das V&ouml;lkerrecht bricht&ldquo;, schwerste Kriegsverbrechen direkt aus seinem Amtssitz anordnet, mit einem Wort: Er ist der &bdquo;b&ouml;se Mann&ldquo;, der diese ansonsten friedliche Welt massiv st&ouml;rt und deshalb niedergerungen werden muss. Russland muss &bdquo;ruiniert werden&ldquo; (Baerbock), Putin und Lawrow als die Hauptverantwortlichen vor &bdquo;Gericht gestellt&ldquo; (von der Leyen).<br>\nUnd dann? Dann ist alles wieder gut? Sind Zweifel erlaubt an dieser Kinder-Vorstellung?<br>\nVerteidigung gut, Aggression b&ouml;se?<br>\nDa ist zum Beispiel die Frage, ob &bdquo;Aggression&ldquo; und &bdquo;Verteidigung&ldquo; &uuml;berhaupt sinnvolle Kategorien sind. In dieser Welt stehen sich immerhin Staaten gegen&uuml;ber, die ihre Interessen auf dem gesamten Globus verfolgen und demzufolge auch &bdquo;verteidigen&ldquo;. Erinnern wir uns noch daran, dass die deutsche Freiheit &bdquo;am Hindukusch verteidigt&ldquo; werden musste? Wieso eigentlich? Dass die Nato, die dem russischen Pr&auml;sidenten Gorbatschow versprochen hatte, &bdquo;not an inch&ldquo; nach Osten zu r&uuml;cken, seit 1990 1000 Kilometer Richtung Moskau voran gekommen ist und ihr sowieso gr&ouml;&szlig;tes Milit&auml;rb&uuml;ndnis der Weltgeschichte dabei um 14 Staaten vergr&ouml;&szlig;ert hat &ndash; Staaten, die sie nun nat&uuml;rlich &bdquo;sch&uuml;tzen&ldquo; muss, wenn das dem von Verfolgungswahn befallenen &bdquo;Irren im Kreml&ldquo; nicht ganz so gut gef&auml;llt.<br>\nV&ouml;lkerrechtsbruch: Messen mit zweierlei Ma&szlig;?<br>\nDa ist zum Beispiel die Frage, ob Politik und Mainstream-Medien Russland deshalb Tag f&uuml;r Tag so laut seinen &bdquo;brutalen V&ouml;lkerrechtsbruch&ldquo; vorwerfen, weil &bdquo;V&ouml;lkerrechtsbruch&ldquo; f&uuml;r Nato-Staaten eine ziemlich normale Angelegenheit ist: Kosovo 1999, Afghanistan 2001, Irak 2003, US-Aktionen in Syrien nach 2011 &ndash; um nur einige zu nennen. Die selbstverst&auml;ndlich ebenfalls v&ouml;lkerrechtswidrigen Dauer-Kriege westlicher Verb&uuml;ndeter und Waffenempf&auml;nger T&uuml;rkei, Israel und Saudi-Arabien, ihre Toten und ihre Verw&uuml;stungen schaffen es ja sowieso kaum in den Mainstream-Diskurs&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/krass-konkret\/putin-gegen-die-regelbasierte-weltordnung\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutschlandexperte Kamkin im RT-Interview: BRD ist &ldquo;Vasallenstaat&rdquo; im Dienst eines &ldquo;Schurkenstaates&rdquo;<\/strong><br>\nImmer mehr russische Journalisten und Experten &auml;u&szlig;ern sich deutschlandkritisch. Inzwischen fallen auch recht harsche T&ouml;ne, die an die Ressentiments in und nach den Zeiten des Zweiten Weltkrieges erinnern. Ob die Beziehungen zu Deutschland nun irreparabel geworden sind, dar&uuml;ber sprach RT mit dem russischen Deutschland-Experten Alexander Kamkin.<br>\nAlexander Kamkin: &ldquo;Satanowski hat gewisserma&szlig;en Recht. Viele in Russland verstehen nicht, warum der Westen und insbesondere Deutschland, wo Rechtsradikale von der Politik, den Medien und der Zivilgesellschaft verfolgt werden, in Bezug auf die Neonazis in der Ukraine auf dem &lsquo;rechten Auge&rsquo; blind sind. Die Fackelz&uuml;ge der Bandera-Anh&auml;nger finden in der Ukraine seit vielen Jahren statt, und die deutschen Medien haben das nie irgendwie er&ouml;rtert oder kritisiert. Das Gleiche gilt f&uuml;r das Erwachen des Neonazismus in den baltischen Staaten.<br>\nEs geht um eine ganz markante doppelte Moral. Die Position Deutschlands &ndash; insbesondere nach dem Beginn der Sonderoperation Russlands &ndash; wird von vielen Leuten in Russland kritisiert. Gerade die Worte des Bundeskanzlers Olaf Scholz, die er bei seinem vorl&auml;ufig letzten Treffen mit Wladimir Putin machte &ndash; n&auml;mlich: er glaube nicht, dass im Donbass ein V&ouml;lkermord passiere &ndash; hat Stimmungen erzeugt, die kritisch gegen&uuml;ber Deutschland und gegen&uuml;ber Scholz sind. Damit kann man sagen, dass die Position von Herrn Satanowski nicht die Position eines politischen Einzelg&auml;ngers ist. Die antideutschen Stimmungen haben schon etwas zugenommen. Eine in Moskau lebende deutsche Bekannte von mir sagt, dass die Leute nicht besonders freundlich gucken, wenn sie h&ouml;ren, dass jemand auf Deutsch redet.<br>\nAuch die Trennung von Deutschland und Russland spielt eine Rolle. Viele deutsche Firmen verlassen den russischen Markt, und das macht die russischen Arbeiter dort arbeitslos. Das macht die antideutschen Stimmungen noch intensiver.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/140062-deutschlandexperte-kamkin-bundesrepublik-ist-vassalenstaat-im-dienste-eines-schurkenstaates\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Geschichtliche Aufgabe versemmelt<\/strong><br>\nNach einem vorab bekannt gewordenen &raquo;Strategiepapier&laquo;, das die FAZ am 13. Mai der deutschen &Ouml;ffentlichkeit vorstellte, will die Europ&auml;ische Union bis zum Jahre 2027 &raquo;unabh&auml;ngig von russischem Gas, &Ouml;l und russischer Kohle&laquo; werden. Ziel sei eine &raquo;Entkoppelung&laquo; von Russland, f&uuml;r die in den kommenden f&uuml;nf Jahren 195 Milliarden Euro bereitgestellt werden sollen.<br>\nDie EU und die USA nehmen immer klarer Kurs darauf, zwischen sich und Russland einen eisernen Vorhang hinunterzulassen, durch den schon in naher Zukunft keine Kanne &Ouml;l, kein Kubikmeter Gas, kein Weizenkorn und kein Geldschein mehr seinen Besitzer wechseln soll.<br>\nDas w&auml;re &ndash; von allen friedenspolitischen Aspekten einmal ganz abgesehen &ndash; schon unvern&uuml;nftig genug, wenn es tats&auml;chlich gel&auml;nge, das gr&ouml;&szlig;te Land der Erde mit seinen &uuml;ber 140 Millionen Einwohnern vom restlichen Weltmarkt abzukoppeln. Wer die Berichterstattung in den letzten Monaten aber aufmerksam verfolgt hat, wei&szlig;, dass sich die Verh&auml;ltnisse in eine ganz andere Richtung entwickeln. Als Ende April der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz Japan besuchte, war zu lesen, dass er damit das Land st&auml;rken wolle, das sich als einziges au&szlig;er drei anderen L&auml;ndern des asiatischen Kontinents den Sanktionsma&szlig;nahmen der Nato-Staaten gegen Russland angeschlossen habe. Unter diesen vier war die Insel Taiwan, die v&ouml;lkerrechtlich kein eigenst&auml;ndiger Staat ist, schon mitgez&auml;hlt. Wer also zwischen den Zeilen lesen konnte (diese F&auml;higkeit wird heutzutage auch hierzulande immer wichtiger), wusste: Der gr&ouml;&szlig;te Kontinent der Weltkugel macht den Kurs auf &raquo;Entkoppelung&laquo; von Russland nicht mit. Nicht nur China, sondern auch Indien profitiert im Moment durch Rabatte auf russisches &Ouml;l und demn&auml;chst wahrscheinlich auch auf russisches Gas von diesem tendenziell gr&ouml;&szlig;enwahnsinnigen Kurs des Wertewestens. Nicht Russland wird gegenw&auml;rtig &ouml;konomisch isoliert, sondern Westeuropa zieht sich mit den USA in eine &ouml;konomische Schmollecke zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/geschichtliche-aufgabe-versemmelt\/\">Manfred Sohn in Ossietzky<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Drang zum eindeutigen Bekenntnis<\/strong><br>\nWarum nehmen so viele Deutsche gegenw&auml;rtig gern f&uuml;r &ldquo;die Ukraine&rdquo; Partei? Das Gute und das B&ouml;se erscheinen s&auml;uberlich getrennt. Kommentar und Hintergrund<br>\nDas Opfer gilt als absolut unschuldig und der T&auml;ter als absolut schuldig. Endlich mal an der Seite des Lichtes gegen &ldquo;die M&auml;chte der Finsternis&rdquo; stehen. Endlich gibt es eine Gelegenheit, bei der eine klare Parteinahme als m&ouml;glich erscheint.<br>\nNiemand muss sich beim Ukraine-Krieg vorwerfen lassen, selbst irgendwie beteiligt zu sein (wie an der Klimakrise). Was getan werden soll, erscheint als v&ouml;llig klar. Politik kann auf einmal so wohltuend unkompliziert sein. Niemand muss sich wie (z. B. bei der Umweltproblematik) &uuml;ber Konflikte zwischen &ldquo;Reform&rdquo; (&ldquo;Gr&uuml;ne&rdquo;) oder &ldquo;radikalem Widerstand&rdquo; (&ldquo;Ende Gel&auml;nde&rdquo;, &ldquo;Letzte Generation&rdquo; u. a. ) zerstreiten.<br>\nIm Kontrast zu aller sonst verwirrenden Komplexit&auml;t sowie zu allen sich &uuml;berlappenden und einander widersprechenden Konfliktfronten freuen sich viele dar&uuml;ber, dass wenigstens bei einem Thema (Ukraine) eine ganz gro&szlig;e Einigkeit existiert. Das neue Wir erkennt seine &Uuml;bereinstimmung beim Nicken anl&auml;sslich der Signalw&ouml;rter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ukraine-Krieg-Drang-zum-eindeutigen-Bekenntnis-7131506.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eine neue Generation von in den USA ausgebildeten Extremisten k&auml;mpft gegen Russland. <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nUS-Beh&ouml;rden haben direkt und indirekt Nazis und Ultranationalisten im In- und Ausland ausgebildet und bef&auml;higt, die Russen in der Ukraine zu bek&auml;mpfen. Dieses Programm folgt der Blaupause, die von westlichen Geheimdiensten in Afghanistan und Syrien erstellt wurde.<br>\nAb 1978 (nicht &rsquo;79, wie viele glauben) beschloss die Regierung von Jimmy Carter, &ldquo;die Russen in die afghanische Falle zu locken&rdquo;, wie es der nationale Sicherheitsberater des Pr&auml;sidenten, Zbigniew Brzezinski, ausdr&uuml;ckte. Die US-Geheimdienste forderten ihre britischen Kollegen auf, Netze von afghanischen K&auml;mpfern zu aktivieren. Neue Generationen von Extremisten schlossen sich dem Kampf an. Hilfe, Waffen und Ausbildung str&ouml;mten nach Afghanistan. Nach der sowjetischen Invasion im Dezember 1979 nahm die Unterst&uuml;tzung zu.<br>\nIn den 1980er Jahren wurden Zehntausende von Dschihadisten aus Dutzenden von L&auml;ndern mit muslimischer Mehrheit in die USA, nach Gro&szlig;britannien und Pakistan geflogen, um dort von der CIA, den Green Berets, den US-Marines und dem britischen SAS und MI6 ausgebildet zu werden. Die ausl&auml;ndischen Extremisten benannten sich sp&auml;ter in &ldquo;Al-Qaida&rdquo; um und ver&uuml;bten eine Reihe spektakul&auml;rer, blutiger Anschl&auml;ge auf strategisch wichtige Ziele, die als Rechtfertigung f&uuml;r einen globalen &ldquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; dienten, der auch heute noch als ideologischer Deckmantel f&uuml;r die US-Hegemonie dient.<br>\nDie milliardenschwere CIA-Operation zur Bewaffnung und Ausbildung der so genannten Freiheitsk&auml;mpfer oder afghanischen Mudschaheddin wurde als Operation Cyclone bekannt. In den 2010er Jahren wiederholten die aufeinanderfolgenden Regierungen das Muster und starteten die Operation Timber Sycamore in einem gescheiterten Versuch, Bashar al-Assad in Syrien zu st&uuml;rzen, und davor die Operation Mermaid Dawn in einem erfolgreichen Versuch, Muammar Gaddafi zu entfernen und Libyen zu destabilisieren.<br>\nHete bilden die CIA, US-Spezialeinheiten und andere Regierungsstellen regul&auml;re Einheiten in der Ukraine aus. Mit Unterst&uuml;tzung der USA werden rechtsextreme Elemente dieser Einheiten f&uuml;r paramilit&auml;rische Einheiten und Banden der Nazis ausgebildet und rekrutiert. Wei&szlig;e nationalistische Amerikaner d&uuml;rfen in die Ukraine reisen und paramilit&auml;rische Einheiten ausbilden und\/oder eine Ausbildung erhalten, je nach Person oder Gruppe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2022\/05\/31\/us-trained-extremists-fighting-russia-blowback\/\">The Grayzone<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>FDP-Veteran Baum wirft seiner Partei Coronapopulismus vor<\/strong><br>\nIn den vergangenen zwei Jahren waren sich Wissenschaft und Politik weitestgehend einig, dass das Coronavirus eine gro&szlig;e Gefahr darstellt. In der Frage, ob und welche Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung ergriffen werden m&uuml;ssen, ging die Bewertung jedoch auseinander. Neben der AfD stellte sich im Bundestag vor allem die FDP gegen harte Ma&szlig;nahmen im Kampf gegen die Pandemie &ndash; sehr zum Leidwesen ihres fr&uuml;heren Spitzenpolitikers Gerhart Baum.<br>\nDer 89-j&auml;hrige Liberale hat nun den Coronakurs der aktuellen Parteif&uuml;hrung scharf kritisiert und ihr teils Verantwortungslosigkeit vorgeworfen. Misstrauen gegen&uuml;ber staatlichen Eingriffen sei zwar &raquo;ein unverzichtbares Wesensmerkmal liberaler Politik&laquo;, sagte der 89-j&auml;hrige fr&uuml;here Bundesinnenminister (1978 bis 1982) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. &raquo;Aber dies darf nicht dazu f&uuml;hren, dass die notwendige Verantwortung f&uuml;r das Gemeinwohl auf der Strecke bleibt.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-gerhart-baum-wirft-seiner-fdp-populismus-vor-a-d1efe735-f97b-4b64-8239-c0bf0c58006d%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ersch&uuml;tternd, dass Gerhart Baum, der bis heute als einer der profiliertesten Vertreter des linksliberalen Fl&uuml;gels der FDP gilt und der sich bisher immer vehement f&uuml;r den Schutz von B&uuml;rgerrechten einsetzte, nun das autorit&auml;re Corona-Narrativ nachplappert und behauptet, die massivsten Grundrechtseinschr&auml;nkungen in der Geschichte der Bundesrepublik, Ausgangssperren und Kontaktverbote, massive Diskriminierung ungeimpfter B&uuml;rger, seien nur aus &ldquo;Verantwortung f&uuml;r das Gemeinwohl&rdquo; durchgesetzt worden. Auf die Idee die Sinnhaftigkeit der getroffenen Ma&szlig;nahmen und deren Auswirkungen zu hinterfragen, kommt Baum nicht. Dass selbst bei Politikveteranen wie Gerhart Baum, die im Grunde nichts mehr zu verlieren haben, die Angst vor &ouml;ffentlicher Diskreditierung, falls sie das Regierungsnarrativ in Zweifel ziehen, so gro&szlig; ist, zeigt wie es um die Meinungsfreiheit in diesem Land bestellt ist.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Th&uuml;ringens Innenminister will Coronaleugner &raquo;konsequent&laquo; als rechtsextrem einstufen<\/strong><br>\nIn den vergangenen zwei Jahren Coronapandemie haben sich rechtsextreme &ndash; aber auch esoterische, christliche und linksextreme &ndash; Kreise stark radikalisiert. Neben der Ablehnung von Coronama&szlig;nahmen einte viele die Verbreitung von antisemitischen Verschw&ouml;rungsmythen rund um die Pandemie. Th&uuml;ringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat nun daf&uuml;r pl&auml;diert, bei der politischen Einordnung der &raquo;Querdenker&laquo;-Szene nachzusch&auml;rfen.<br>\nCoronaleugnerinnen und Coronaleugner m&uuml;ssten konsequent dem rechtsextremistischen Spektrum zugeordnet werden, sagte Maier dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. &raquo;Bei der Zuordnung von politisch organisierter Kriminalit&auml;t m&uuml;ssen wir nachsch&auml;rfen, vor allem bei den Coronaleugnern.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-thueringens-innenminister-georg-maier-will-querdenker-konsequent-als-rechtsextrem-einstufen-a-a74726db-587d-4143-b43a-cdf8cff3d92a%20\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Die propagandistischen Vorbereitungen f&uuml;r die neue Repressionswelle im Herbst laufen bereits auf Hochtouren, wie man an dieser und anderen Meldung sieht. Man beachte dabei das Narrativ, wer die autorit&auml;ren Coronama&szlig;nahmen kritisiert, f&uuml;r deren Wirksamkeit bis heute jeder Nachweis fehlt, der ist nun sogar &ldquo;antisemitisch&rdquo;. Man kann kaum glauben, dass derart absurde Zuschreibungen immer noch funktionieren sollen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Alles wie erwartet<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Alles wie erwartet: Die Corona-Ma&szlig;nahmen werden sehr wohl intensiv evaluiert. Und nun, da durchsickert, dass der dt. Politik ein &uuml;bles Zeugnis droht, beginnt die Herabw&uuml;rdigung der Arbeit. Die SZ schreibt, in \"Fachkreisen\" werde ein Entwurf \"verrissen\" &ndash; anonym, versteht sich. <a href=\"https:\/\/t.co\/5jHhiLtp3R\">https:\/\/t.co\/5jHhiLtp3R<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/gltSa0Kogs\">pic.twitter.com\/gltSa0Kogs<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Tim R&ouml;hn (@Tim_Roehn) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Tim_Roehn\/status\/1534258364276002817?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 7, 2022<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Tesla plant offenbar massiven Stellenabbau<\/strong><br>\nErst drohte Elon Musk Besch&auml;ftigten im Homeoffice mit Rausschmiss, laut einem Bericht blickt er auch generell skeptisch auf die Wirtschaftslage &ndash; und will bei Tesla in gro&szlig;em Stil Personal einsparen.<br>\nDer Elektroautobauer Tesla besch&auml;ftigte der US-B&ouml;rsenaufsicht zufolge Ende 2021 rund 100.000 Mitarbeiter. Die Zahl k&ouml;nnten nun deutlich schrumpfen: Bei dem Unternehmen solle jeder zehnte Job gestrichen werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider.<br>\nIn einer internen Mail an F&uuml;hrungskr&auml;fte hat Tesla-Chef Elon Musk demnach mitgeteilt, er habe ein &raquo;sehr schlechtes Gef&uuml;hl&laquo;, was die Wirtschaftsentwicklung angehe. Das Unternehmen m&uuml;sse deswegen seine Belegschaft um rund zehn Prozent reduzieren. Betreff der Mail soll &raquo;Einstellungsstopp weltweit&laquo; gewesen sein. Tesla war zun&auml;chst nicht f&uuml;r eine Stellungnahme zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/tesla-plant-offenbar-massiven-stellenabbau-a-0a625c1e-16b8-4079-abb4-34043f31ed63%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wer gedacht haben sollte, bei dem Multi-Milliard&auml;r Musk handele es sich um einen Philanthropen oder\/und Vision&auml;r, d&uuml;rfte nun auf den Boden der Realit&auml;t zur&uuml;ckgekehrt sein: Er ist ein knallharter und lupenreiner Kapitalist &ndash; wie z.B. auch die Herren Bezos und Gates.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Elon Musk ist kein abtr&uuml;nniger Au&szlig;enseiter &ndash; er ist ein bedeutender Auftragnehmer des Pentagons <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDoch hinter dieser sorgf&auml;ltig aufgebauten Fassade ist Musk eng mit dem nationalen Sicherheitsstaat der USA verbunden und dient als einer seiner wichtigsten Gesch&auml;ftspartner. Kurzum, Elon ist keine Bedrohung f&uuml;r die m&auml;chtige, etablierte Elite: Er ist einer von ihnen.<br>\nMusk, dessen gesch&auml;tztes Verm&ouml;gen von 230 Milliarden Dollar mehr als das Doppelte des ukrainischen Bruttoinlandsprodukts betr&auml;gt, hat viel positive Publicity daf&uuml;r bekommen, dass er dem Land Tausende von Starlink-Terminals gespendet hat, um der Bev&ouml;lkerung zu helfen, wieder online zu gehen, nachdem die K&auml;mpfe das Internet in weiten Teilen des Landes lahmgelegt hatten. Starlink ist ein Internetdienst, der es denjenigen, die &uuml;ber Terminals verf&uuml;gen, erm&ouml;glicht, eine Verbindung zu einem von &uuml;ber 2 400 kleinen Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn herzustellen. Viele dieser Satelliten wurden von Musks Technologieunternehmen SpaceX gestartet.<br>\nEs stellte sich jedoch bald heraus, dass hinter Musks au&szlig;ergew&ouml;hnlicher &ldquo;Spende&rdquo; weit mehr steckt, als es den Anschein hat. Tats&auml;chlich zahlte die US-Regierung SpaceX im Stillen einen hohen Preis f&uuml;r die Lieferung ihrer Best&auml;nde in das Kriegsgebiet. USAID &ndash; eine staatliche Agentur zur Aufstandsbek&auml;mpfung, die regelm&auml;&szlig;ig als Organisation f&uuml;r Regimewechsel fungiert &ndash; hat bekanntlich das Geld f&uuml;r den Kauf und die Lieferung von mindestens 1.330 der Terminals aufgebracht. [&hellip;]<br>\nDass die Starlinks einem milit&auml;rischen Zweck dienen, ist inzwischen mehr als klar. Tats&auml;chlich ist Starlink innerhalb weniger Wochen zu einem Eckpfeiler des ukrainischen Milit&auml;rs geworden, der es ihm erm&ouml;glicht, mit Hilfe von Drohnen und anderen Hightech-Ger&auml;ten, die auf eine Internetverbindung angewiesen sind, weiterhin russische Streitkr&auml;fte anzugreifen&hellip;<br>\nDave Tremper, Direktor f&uuml;r elektronische Kampff&uuml;hrung im Pentagon, lobte SpaceX. &ldquo;Wie sie das gemacht haben [die ukrainischen Streitkr&auml;fte online zu halten], war f&uuml;r mich atemberaubend&rdquo;, sagte er und f&uuml;gte hinzu, dass das US-Milit&auml;r in Zukunft in der Lage sein muss, diese Agilit&auml;t zu haben&rdquo; [&hellip;]<br>\nMusks Unternehmen hat Auftr&auml;ge in Milliardenh&ouml;he f&uuml;r den Start von Spionagesatelliten f&uuml;r Spionage, Drohnenkriege und andere milit&auml;rische Zwecke erhalten. Im Jahr 2018 wurde SpaceX beispielsweise ausgew&auml;hlt, um ein 500 Millionen Dollar teures GPS-System von Lockheed Martin in die Umlaufbahn zu schie&szlig;en. [&hellip;]<br>\nIn der heutigen Welt, in der ein Gro&szlig;teil der nachrichtendienstlichen Erfassung und Zielerfassung &uuml;ber Satellitentechnologie erfolgt, ist SpaceX f&uuml;r die US-Kriegsmaschinerie genauso wichtig geworden wie bekanntere Unternehmen wie Lockheed Martin und Boeing. Ohne Musks Unternehmen w&auml;ren die USA nicht in der Lage, ein derart invasives Spionage- und Drohnenkriegsprogramm auf der ganzen Welt durchzuf&uuml;hren. [&hellip;]<br>\nNoch gravierender ist jedoch, dass SpaceX aufgrund seiner N&auml;he zum Milit&auml;r und zum nationalen Sicherheitsstaat ein wichtiges R&auml;dchen im Getriebe des US-Imperiums ist, das es Washington erm&ouml;glicht, zu spionieren, zu bombardieren oder zu putschen, wen immer es will.<br>\nAus diesem Grund ist ein Gro&szlig;teil der positiven wie negativen Hysterie &uuml;ber den laufenden Kauf von Twitter durch Musk fehl am Platze. Elon Musk wird Twitter weder retten noch zerst&ouml;ren, denn er ist kein rebellischer Kreuzritter, der das Establishment herausfordert: Er ist ein integraler Bestandteil davon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mintpressnews.com\/elon-musk-not-renegade-outsider-cia-pentagon-contractor\/280972\/\">Mintpress<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Es geht los: Die erste Regierung f&uuml;hrt digitale Bezahldaten und Kassenbons zusammen<\/strong><br>\nF&uuml;r viele wirkte die Warnung bisher weit hergeholt, bald k&ouml;nnten staatliche Sozialingenieure zu unserem Besten oder dem von Natur oder Gesellschaft bestimmen, welche Nahrungsmittel und was sonst noch wir kaufen d&uuml;rfen. Nun holt sich die erste europ&auml;ische Regierung die n&ouml;tigen Daten. Sie greift alle Bezahldaten und Kassenbons ab und f&uuml;hrt sie mit Daten &uuml;ber die Haushalte zusammen. [&hellip;]<br>\nDas norwegische Statistikamt SSB will den gr&ouml;&szlig;ten Betreiber von digitalen Bezahlterminals Nets, verpflichten, ihm alle Daten der &uuml;ber die Terminals abgewickelten Kartenzahlungen zu &uuml;bermitteln. Sie enthalten Namen, Adressen, Kaufdatum und Preise der einzelnen Produkte.<br>\nAu&szlig;erdem sollen die vier gr&ouml;&szlig;ten Einzelhandelsketten verpflichtet werden, den regierungsamtlichen Statistikerinnen und Statistikern die digitalen Kassenbelege zu &uuml;bergeben, aus denen hervorgeht welche Produkte die jeweiligen B&uuml;rger gekauft haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/norwegen\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Plastikprobem des roten Riesen<\/strong><br>\nAm Strand von Ixia auf Rhodos flattert eine zerfetzte Coca-Cola-Fahne: Pro Jahr produziert der Getr&auml;nkehersteller mehr als 100 Milliarden Einweg-Plastikflaschen. Viele davon enden im Meer.<br>\nIn einigen Jahren d&uuml;rfte in den Meeren mehr Plastik schwimmen als Fisch. An Str&auml;nden weltweit werden besonders h&auml;ufig Deckel und Flaschen von Coca-Cola angesp&uuml;lt. Der Megakonzern feilt an einem gr&uuml;nen Image &ndash; bisher ohne gro&szlig;en Erfolg.<br>\nSeit knapp einem halben Jahrhundert zischt und spritzt es beim Drehen: Die PET-Plastikflasche wird im kommenden Jahr 50. Doch die einstige Allzweckwaffe der Getr&auml;nkeindustrie hat sich l&auml;ngst zu ihrem gr&ouml;&szlig;ten Imageproblem entwickelt. Einer der Marktf&uuml;hrer hat besonders mit schlechter Presse und steigendem Druck aus Politik und Gesellschaft zu k&auml;mpfen.<br>\nObwohl der Coca-Cola-Konzern mit seinen Softdrink- und Wassermarken von Coke &uuml;ber Apollinaris bis Capri-Sonne weniger Umsatz macht als die Konkurrenz von Pepsi, scheint das globale Plastikproblem vor allem ein rot-wei&szlig;es zu sein&hellip;<br>\nAn Str&auml;nden in 45 L&auml;ndern fanden Freiwillige der Initiative insgesamt rund 330.500 einzelne St&uuml;cke Plastikm&uuml;ll: 20.000 davon stammten von Flaschen und Deckeln aus dem Coca-Cola-Sortiment &ndash; mehr als von Pepsi, Unilever und Nestl&eacute; zusammen. Und auch bei der Verstreuung des M&uuml;lls heimste der Cola-Konzern den Negativrekord zum wiederholten Mal ein: An die K&uuml;sten von 39 L&auml;ndern schaffte es kein anderer Hersteller.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachhaltigkeit\/id_92295072\/muellschleuder-coca-cola-der-rote-riese-und-das-verfehlte-ziel-einer-welt-ohne-muell-.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Orientierungslos in Beirut<\/strong><br>\nNach der Wahl: Schw&auml;chung von Hisbollah fehlgeschlagen. Parlament gespaltener als zuvor. Ohne funktionierende Regierung kein internationales Geld<br>\nL&auml;ngst ist der Libanon wieder aus den Schlagzeilen verschwunden. Anl&auml;sslich der Parlamentswahlen Mitte Mai blickten Medien kurzfristig auf das Land, und in westlichen Redaktionen konzentrierten sich Berichte und Kommentare auf die Hisbollah und deren Verb&uuml;ndete als vermeintlicher Hauptfaktor f&uuml;r die instabile Lage im Land.<br>\nDas Wahlergebnis hat jedoch gezeigt, dass weniger die &raquo;Waffen der Hisbollah&laquo; als vielmehr das &Uuml;berleben im Alltag f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung von Bedeutung ist. Nur 41 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. [&hellip;]<br>\nDie orientierungslosen Sunniten spalteten sich in zahlreiche &raquo;F&uuml;r Beirut&laquo;-Parteien auf, die sich gegenseitig die Stimmen streitig machten. Andere folgten dem Boykottaufruf Hariris, wieder andere fanden sich auf Listen wieder, die den &raquo;Wandel&laquo; propagierten. Viele dieser Listen erhielten Geld und Unterst&uuml;tzung aus den USA, Europa, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, mit dem Ziel, dem B&uuml;ndnis um die Hisbollah, die unter anderem vom Iran finanziert werden, m&ouml;glichst viele Stimmen zu nehmen. Zwar verloren die mit der Hisbollah verb&uuml;ndeten Parteien Amal und Freie Patriotische Bewegung tats&auml;chlich Sitze im Parlament, die Hisbollah selber aber bestand die Wahlen wie ein Fels in der Brandung. [&hellip;]<br>\nDie Bildung einer Regierung ist Voraussetzung daf&uuml;r, dass ein von IWF und Weltbank vorgeschlagener Finanzplan &ndash; der von den USA und der EU unterst&uuml;tzt wird &ndash; zum Wiederaufbau der weitgehend funktionsunf&auml;higen staatlichen Institutionen vereinbart werden kann. Dabei ist die Aufnahme neuer Schulden &uuml;ber IWF und Weltbank im Libanon umstritten. Das Land habe Gas und sei reich genug, um sich wirtschaftlich zu stabilisieren, stellte die unabh&auml;ngige Kandidatin Buschra Al-Khalil Mitte Mai im Gespr&auml;ch mit jW klar. Die Rechtsanw&auml;ltin, die im Bezirk Tyr (S&uuml;dlibanon) nicht zum ersten Mal als Unabh&auml;ngige kandidierte, erhielt zwar nicht gen&uuml;gend Stimmen, um in das neue Parlament einzuziehen, doch ihre Ablehnung gegen&uuml;ber weiteren Geldzahlungen der US-kontrollierten internationalen Geldinstitutionen wird von vielen geteilt. Wichtig sei es, das Bildungssystem zu stabilisieren, landwirtschaftliche und industrielle Produktionsbetriebe aufzubauen. Zudem m&uuml;sse endlich das Gas vor der K&uuml;ste des Libanon gef&ouml;rdert werden, so Al-Khalil.<br>\nDer Streit mit Israel um die Abgrenzung der Gasfelder im &ouml;stlichen Mittelmeer dauert seit mehr als 20 Jahren an und hindert den Libanon daran, die mit verschiedenen Energiefirmen aus Italien, Frankreich und Russland vereinbarte F&ouml;rderung zu beginnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427948.parlamentswahl-im-libanon-orientierungslos-in-beirut.html\">Karin Leukefeld auf junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rekordverd&auml;chtige Menge an Methamphetaminpillen in Asien beschlagnahmt<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEinem Bericht der Vereinten Nationen zufolge wurden im vergangenen Jahr in Ost- und S&uuml;dostasien mehr als eine Milliarde Methamphetamin-Pillen beschlagnahmt. Der illegale Markt f&uuml;r synthetische Drogen entwickelt sich in Ost- und S&uuml;dostasien st&auml;ndig weiter, wobei jedes Land in der Region Methamphetamin als die Droge angibt, die ihm am meisten Sorgen bereitet, so die Vereinten Nationen.<br>\nDem UN-Bericht zufolge wurde der Gro&szlig;teil der 171,5 Tonnen beschlagnahmten Methamphetamins in S&uuml;dostasien gefunden, vor allem in der unteren Mekong-Region, die Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam umfasst.<br>\nDer Gro&szlig;teil der Methamphetaminproduktion konzentriert sich auf das Goldene Dreieck &ndash; wo die Grenzen von Thailand, Laos und Myanmar aufeinandertreffen &ndash; vor allem im Shan-Staat in Myanmar.<br>\nMethamphetamin ist billiger und leichter zug&auml;nglich als je zuvor in S&uuml;dostasien, wo sich die Drogenkartelle die politische Instabilit&auml;t in der Region zunutze gemacht haben. So wurden beispielsweise einige Grenzregionen Myanmars nach dem Staatsstreich vom Februar 2021 im Wesentlichen gesetzlos, was den Drogenschmuggel in Nachbarl&auml;nder wie Thailand einfacher denn je machte, so der Regionalbeauftragte des UN-B&uuml;ros f&uuml;r Drogen- und Verbrechensbek&auml;mpfung, Jeremy Douglas. [&hellip;]<br>\nDer illegale Drogenhandel boomt, obwohl in S&uuml;dostasien einige der strengsten Drogengesetze der Welt gelten. Auf einige Drogendelikte steht in Singapur, Indonesien und Vietnam die Todesstrafe. [&hellip;]<br>\nDer Missbrauch einer bestimmten Art von synthetischem Methamphetamin &ndash; &ldquo;Ya Ba&rdquo; oder &ldquo;Crazy Drug&rdquo; &ndash; verursacht in der thail&auml;ndischen Gesellschaft weiterhin erhebliche Probleme. [&hellip;]<br>\nOrganisierte Verbrecherbanden nehmen Kambodscha zunehmend f&uuml;r die Herstellung synthetischer Drogen ins Visier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thethaiger.com\/news\/regional\/record-breaking-amount-of-methamphetamine-pills-seized-in-asia\">The Thaiger<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Sorgfalt unerw&uuml;nscht<\/strong><br>\nDas Erste, was ein angehender Journalist in der Journalistenschule lernt, ist der sorgf&auml;ltige Umgang mit Quellen. Aus welchem Blickwinkel berichtet eine Quelle? Welche Interessen k&ouml;nnten Personen oder Institutionen leiten, die Journalisten Auskunft geben?<br>\nJeder Journalistensch&uuml;ler bekommt das Prinzip der Quellenvielfalt als grundlegende Basis jeglicher Berichterstattung eingeh&auml;mmert. Quellenvielfalt bedeutet, dass eine Nachricht von mindestens zwei voneinander unabh&auml;ngigen Quellen best&auml;tigt werden muss, bevor sie publiziert werden darf. Je schwerer Vorw&uuml;rfe wiegen, desto wichtiger wird die Quellenvielfalt. Die Landespressegesetze verpflichten Journalisten, s&auml;mtliche Nachrichten vor ihrer Ver&ouml;ffentlichung auf Echtheit zu &uuml;berpr&uuml;fen &ndash; die viel zitierte &bdquo;journalistische Sorgfaltspflicht&ldquo;.<br>\nOb die Redakteure beim &bdquo;Spiegel&ldquo; und &bdquo;Bayerischen Rundfunk&ldquo; je eine Journalistenschule von innen gesehen haben? Die Frage dr&auml;ngt sich auf, wenn man deren, nun ja, &bdquo;Berichterstattung&ldquo; &uuml;ber die &bdquo;Xinjiang Police Files&ldquo; auswertet.<br>\nDiese Datens&auml;tze sollen von einem &bdquo;anonymen Hacker&ldquo; stammen. Ist wenigstens den Chefredakteuren bekannt, wer das ist, woher der kommt, wie er seine F&auml;higkeiten erworben hat, was ihn motiviert, wer ihn bezahlt? Adrian Zenz hat die Daten an die Presse &uuml;bermittelt. Der wird den Lesern knapp als &bdquo;deutscher Anthropologe&ldquo; und &bdquo;Chinaexperte&ldquo; vorgestellt. Ein paar Minuten Online-Recherche reichen aus, um festzustellen: Dieser evangelikal verblendete Pseudowissenschaftler wird von antikommunistischen Think-Tanks und fragw&uuml;rdigen Bibelschulen finanziert. Ein einziges Mal war er in Xinjiang. 2007, als Tourist. [&hellip;]<br>\nStarke Indizien also, Zenz als unzuverl&auml;ssige Quelle einzustufen und alles, was von ihm kommt, besonders sorgf&auml;ltig zu &uuml;berpr&uuml;fen. Umso mehr, als Zenz die chinesische Regierung gleich des Genozids bezichtigt.<br>\nDoch was so wunderbar in das verschrobene eurozentristische Weltbild vieler Redakteure b&uuml;rgerlicher Medien passt und politisch erw&uuml;nscht ist, wird gerne geglaubt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/sorgfalt-unerwuenscht-169446\/%20\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>China, Xinjiang und der Genozid<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77658\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-84628","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=84628"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84628\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84631,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/84628\/revisions\/84631"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=84628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=84628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=84628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}